523 Gedanken zu “Fragen zum Buch

  1. Eli

    Hallo sternenmond75!🙂

    Ich habe mich schon dort angemeldet, aber ich komme damit gar nicht zurecht und kenne mich null aus wo ich da was anklicken muss, dass ich da hinkomme wo ich gerne möchte. Ist voll komisch bei mir😦

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  2. sternenmond75

    Hi Eli,

    Suchfunktionen können helfen, aber sind in der Tat manchmal mühsam, wenn die Ergebnisliste lang ist. Im Forum helfen aber bei der Suche aber oft die Kategorien auf der linken Seite. Unter „Wissensecke“ verstecken sind dann meist doch hilfreiche Themen.

    z.B.: dieser Thread
    http://www.ohne-unsinn-abnehmen.de/t474f9-Muskelabbau-was-ist-moeglich-wann-wie-viel-ueberhaupt.html

    Ansonsten hat es Björnstarkimarm hier hervorragend zusammengefasst (war auch unter „Fragen zum Buch“ und man fummelt sich durch die Webseiten durch in Kombination mit der Webbrowser-Suche „auf dieser Seite suchen“ & „Protein“):

    https://fettlogik.wordpress.com/fragen-zum-buch/comment-page-3/#comment-12015

    Aber nun das Highlight: auch im Buch von Nadja selbst steht es unter dem Kapitel „Es ist gefährlich, zu wenig zu essen, dann hat man keine Energie“ – et voila….Deine Fragen sind damit hoffentlich für das erste beantwortet🙂

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  3. Horst Neider

    Empfohlene Proteinzufuhr für die Muskulatur?

    Hallo an alle,

    ich kenne seid vielen Jahren aus Kraftsportkreisen den Wert von bis zu 2,0 g/kg Körpergewicht für die Proteinzufuhr, der die 0,8 g/kg DGE-Empfehlung weit übersteigt. So ja auch in FLÜ beschrieben.

    Ich wiege im Moment 105kg bei 30% KFA. Dies hieße, bei Kraftsport nach dieser Empfehlung 210g Eiweiß am Tag. Das ist doch recht viel. Ich denke, die Empfehlung pro kg Körpergewicht überschätzt den Bedarf für adipöse Personen.

    Meine Überlegung hierzu: Das Protein wird doch hauptsächlich benötigt, um trainingsbedingte Schäden der Muskulatur zu reparieren und zum Aufbau der Muskulatur (Überkompensation). Hier wäre es doch deutlich logischer, die Empfehlung pro kg Muskelmasse abzugeben? Einen solchen Wert habe ich aber im Internet bislang nicht gefunden. Aber rechnen wir mal ein Beispiel:

    Ich- 105kg, Muskelanteil ~ 39% = 40,95 kg Muskeln, 2g/kg Empfehlung : 210g Protein
    Fiktive trainierte Person: 75 kg, Muskeln 55% = 41,25 kg Muskeln, 2g/kg Empfehlung: 150g Protein

    Ich denke, um im adipösen Bereich Empfehlungen für die Proteinzufuhr zu geben, müsste man eigentlich eine Empfehlung pro kg Muskelmasse haben.

    Ich interpretiere das jedenfalls so, dass ich mit 100g – 150g täglich vollkommen im soliden Bereich liegen.

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      1. b\ckslash

        Ich habe mir auch schon den Kopf zerbrochen, wie ich eigentlich auf ~200g Protein am Tag kommen soll und mir ausgemalt, wie es wohl wäre, sich jeden Morgen einen 1l Tetrapack Eiklar in die Pfanne zu hauen.😀

        D. h., ich nehme mein Normalgewicht*0,8 und ignoriere das Mehr an Muskelmasse, das aufgrund der hohen Belastung versorgt werden muss?

        LG
        \

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      2. Mona

        Ich mach einer Körpergröße in cm – 100, dann nehm ich die Zahl in Gramm als Protein-Mindestziel.

        Auch wenn jemand 220 cm groß ist, wären das so 120 g Protein pro Tag, bei viel Muskulatur und Sport oder zum Hunger unterdrücken würde ich auch über 180 g gehen, wenn ich so groß wäre. Das ist schon realistisch, vor allem, wenn man seine Kalorien futtert, die man zum Gewichthalten braucht. Aber eine so große Person kann ja auch bei einer Abnahme mehr essen als eine 150 cm Person.

        Ich bin 171 cm groß und habe schon öfter zwischen 100 und 120 g Protein geschafft, was ich auch nicht leicht finde. Wenn ich darauf nicht extra achte, was genau ich esse, dann schaffe ich gerade mal 50 g, aber das ist ja auch halbwegs ok, wenn ich unter 70 kg wiege. Reicht halt nicht an Sporttagen auf Dauer.

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  4. Salome

    Hallo,

    Das Buch hat mich mega motiviert und meine Selbstwirksamkeitsüberzeugung in Bezug aufs Abnehmen wieder hergestellt.
    Deshalb habe ich vor 4 Tagen sofort gestartet meine gegessenen Kalorien zu zählen und auf 1000 pro Tag zu reduzieren. Ich bin 27, 65kg und 163cm. und mein Ziel sind 53 kg. Ich habe vorallem darauf geachtete min 60g Eiweis pro Tag zu mir zu nehmen, weil ich viel Sport mache. Ich hatte bis jetzt nicht mega heisshunger, aber am 3. Tag habe ich mich viel schwächer gefühlt und am 4. Tag musste ich das ganze abbrechen, weil ich bei der Arbeit (in Service) fast zusammengeklappt wäre, mich nicht mehr Konzentrieren konnte und gezittert habe.
    Meine Vermutung ist, dass ich zu wenig Kohlenhydrate gegessen habe, denn nachdem ich mich mit Brot und Schokolade wieder gefüllt habe, war alles wieder gut.
    In den letzten 4 Tagen hatte ich bis zu 5 Stunden Sport (Joggen 7kmh, Radfahren 20-25kmh) gemacht.

    Jetzt meine Frage: Wie hast du das geschafft neben all dem Sport den du machst, nur 500 Kalorien pro Tag zu essen ohne zusammen zu klappen? Gewöhnt sich da der Körper dran?? Oder muss ich meinen Ansatz einfach höher als 1000 Kalorien setzten, weil ich so viel Sport mache und wenn ja, wie hoch? Oder muss ich in den 1000 Kalorien mehr Kohlenhydrate integrieren?

    Ich wäre super froh um eine Antwort, weil ich echt gerne weiter machen würde, es mich aber doch wieder verunsichert hat, dass ich einfach so schnell zusammenklappe. Denn eigentlich hatte mir das Buch die Angst davor genommen, dass weniger Kalorien essen ungesund sei😉

    liebe Grüssse
    Salome

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    1. Eli

      Hallo Salome!

      Ich kann dir leider auch nicht sagen warum das so ist bzw dir tipps geben, denn ich habe mein ziel jetzt bei 1500 kcal gesetzt und sogar das fällt mir manchmal etwas schwer und ich habe hunger. Aber ich versuche durchzuhalten und hoffe, dass mein körper sich daran gewöhnt. Würde dir auch raten etwas höher anzusetzen🙂

      Lg

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    2. Regina

      Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich erinnere mich so, dass die 500 kal in der Zeit der starken Bewegungseinschränkung galten, also als gar kein Sport gemacht wurde und sie fast bettlägrig war.

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    3. Namja

      Hallo Salome,
      ich bin zwar nicht EMN, aber in der 500er Zeit hat sie keinen Sport gemacht, sondern war weitgehend immobil. Beim Sport-Anfang haben die 500 kcal dann nicht mehr ausgereicht um genug Kalorien zuzuführen, und sie ist auf 1000 hochgegangen, wenn ich mich recht erinnere.
      Wieviele Kohlehydrate nimmst du denn an einem normalen 1000 kcal Tag zu dir?

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    4. sarugani

      Wenn ich Nadja richtig verstanden habe, waren die 500 kcal nur für einen begrenzten Zeitraum, um möglichst schnell möglichst viel abzunehmen und ihr kaputtes Knie zu entlasten, damit Sport überhaupt erst möglich wurde.

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    5. Ilka Borchers

      Hallo Salome,

      ich hatte aus dem Buch herausgelesen, dass Nadja die 500 kcal-Zeit „sportlos“ wegen Knieproblemen verbracht hatte und erst danach mit Sport begonnen hatte. Ich gehe davon aus, dass da dann auch die Kalorien mehr wurden.

      LG Ilka

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  5. sarugani

    Liebe Nadja,

    vielen, vielen Dank für dieses Buch! Du hast eine Menge Spinnweben aus meinem Hirn gefegt (Hungerstoffwechsel, Jojo-Effekt, Setpoint, „ich bin gar nicht für’s Schlanksein gebaut“ und sicher noch einiges andere) und ich bin zwar keine Naturwissenschaftlerin, aber trotzdem ein Nerd und dass Naturgesetze, wie Thermodynamik, für alle gelten, hat mich enorm beruhigt.
    Seit ich das Buch vor exakt 2 Monaten gelesen habe, sind 6 Kilo weg, ich habe mit minimalem Krafttraining angefangen und freu mich täglich darüber, dass meine Oberarme nicht mehr so stark schwabbeln, keine meiner Hosen kneift mehr, manche kann ich sogar runterziehen, ohne sie vorher aufzuknöpfen und ich bin am Überlegen, ob es sich im September noch lohnt neue T-Shirts zu kaufen, wenn ich doch nächstes Jahr hoffentlich viel kleinere brauche… Und so rum macht dieses „Problem“ mir tatsächlich Freude.

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  6. R.R.

    http://www.heisshungertest.de/

    Oder man macht währenddessen den Heißhungertest und versucht dann das richtige zu essen🙂
    Achtsam essen hilft auch. Also auch sich vor dem Essen immer überlegen, was WILL ich essen. Es ist nämlich eh nicht immer Schokolade und Pizza, wenn man mal wirklich in sich reinhorcht😉

    Ohne Gewähr.

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  7. Ilka Borchers

    Hallo Nadja,

    ich bin in einer ähnlichen Ausgangslage wie du (124 kg Anfang April, Verschleißerscheinungen im linken Knöchel und Knieprobleme durch missgebildete Kniescheiben) und habe Anfang August mal ganz vorsichtig mit Logi begonnen, immer im Hinterkopf ja nicht zu wenig zu essen🙂

    Dein Buch habe ich verschlungen und danach erst einmal das tägliche Kaloriendefizit erhöht und die Vitaminzufuhr optimiert. Jetzt sind 9 kg weg🙂 und ich fühle mich klasse. Der Weg ist noch weit, ganz so schnell wie du am Anfang werde ich nicht abnehmen, aber ich habe mir eine Obergrenze von 1800 kcal gesetzt und versuche so weit wie möglich drunter zu bleiben, ohne hungrig vor leerem Tisch zu sitzen. Mit frisch aufgeräumtem Kopf geht das sehr, sehr gut.

    Du räumst mit allen gängigen gedanklichen Ausreden auf und ich habe mich bei etlichen Kapiteln durchaus angesprochen gefühlt – kein Wunder eigentlich bei einer langjährigen Diätkarriere. Ärzte sind bei dem Thema erstaunlich wenig hilfreich – die Palette ging von „FDH“ bis zur Empfehlung von Xenical… die eigentlich doch simple Idee, auf ausreichend Vitalstoffe zu achten und die Kalorien (drastisch) zu reduzieren, hatte niemand.

    DANKE für dieses Buch!

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  8. Melanie Freitag

    Liebe Frau Dr.Hermann,
    Ihr Buch lese ich zr Zeit und habe es fast durch.Es hat mich Bereits so motiviert das ich angefangen habe Kalorien zu zählen.Mit einem bestimmten Diät Progamm habe ich schon häufiger gut abgenommen.Aber auch wieder zugenommen undviel Geld gelassen.
    Ich werde das Buch jedem empfehlen.Genau das was ich als Motivationsschub brauchte.Jetzt habe ich eine Grosse Bitte.Meine Schwester hat das Lipödem.Mann sagte ihr das abnehmen kaum erfolge erziehlt.Sie ist 26Jahre alt.Wiegt denke ich 135 kg.Sie ist insgesamt dick aber die Oberschenkel sind dramatisch dick.Ich mache mir grosse sorgen.Ist diese Diagnose echt?Gibt es das wirklich?Wird sie keine Erfolge erziehlen wenn sie ernsthaft abnimmt?Oder ist es auch eine Art Fettlogik.Was sagen sie zu dem Lipödem?Ich würde mich wirklich sehr sehr freuen über eine kurze Stellungnahme oder Ratschläge.Lg Melanie F.

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    1. Hallo Frau Freitag, die Diagnose Lipödem ist real, und bedeutet, dass in den Beinen (und oft auch den Armen) Fettpolster entstehen, die nicht mehr wie normale Fettreserven abgebaut werden.

      Gerade beim Lipödem ist es allerdings wichtig, dass Übergewicht weitestgehend abgebaut wird, um überhaupt zu sehen, wie ausgerägt die Erkrankung ist, denn erst wenn das normale Fett über dem Ödemfett weg ist, kann man das Ausmaß bestimmen. Die Abnahme selbst läuft dabei ganz normal, also Energiedefizit –> Fettabbau.
      Wenn ihre Schwester auf einen normalen BMI abnimmt wird man sehen, wie viel Ödemfett übrig ist. Ich habe mittlerweile einiges an Feedback dazu bekommen und bei vielen war die Abnahme insofern erfolgreich, als dass die Beine anschließend zwar im Verhältnis noch überproportional breit waren (also z.B. oben Kleidergröße 36, unten 40) aber de Symptomatik so verbessert war, dass keine weiteren Maßnahmen nötig waren.

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  9. Stefan Lechner

    Hallo Nadja,

    ich habe dein Buch mit großer Begeisterung gelesen und es hat mich sehr dazu motiviert, mein Übergewicht (93kg bei 1,82m) jetzt endlich mal anzugehen.

    Jetzt habe ich gehört, dass Kohlenhydrat-reiche Ernährung zu einer Fettleber führt, was wiederum zu Bluthochdruck führt. Da mein Blutdruck bei den letzten Arztbesuchen deutlich zu hoch war, interessiert mich dieses Thema sehr.

    Ist die These, dass kohlenhydratreiche Ernährung eine Fettleber verursacht, wirklich wissenschaftlich belegt? Macht es also Sinn, bei einer Diät vor allem die KH einzuschränken? Mir würde das recht schwer fallen, bisher habe ich mich nämlich sehr, sehr KH-reich ernährt…

    VG
    Stefan

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    1. steiner

      ich soll am bauch operiert werden und der arzt riet mir 6 wochen vor der bauch-op nicht mehr als 40-50 KH am tag für begrenzte zeit zu essen, dies würde das risiko einer leberverletzung bei der op vermindert. die leber würde sich in diesen 6 wochen sehr verkleinern und das risiko für mich sinken, dass der operateur die leber beim schneiden verletzt.
      probier es doch einfach mal 4 wochen aus und lass deinen blutdruck und dein gewicht messen. du wirst dich wundern, ganz ohne wissenschaftlichen beleg wirst du an dir selbst beobachten können, dass es wirkt. ich hab auch probleme in den ersten tagen mit nervosität und kälte.

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    1. Michael Mendelsohn

      „Schon der Anblick, Geruch oder Gedanke an Nahrung löst Signale auf kognitiver Ebene aus, welche die sogenannte cephalische Phase in Gang setzen, während der Hunger und verstärkte sympathikusleistung stimuliert werden. Die Folge davon ist eine Steigerung metabolischer Prozesse (Speichelfluss, Magensaftsekretion, Hormontätigkeit usw.), die den Organismus auf die Nahrungsaufnahme einstellen.“ (Ernährung des Menschen)

      Diese Reaktion ist spezifisch, d.h. der Körper macht sich bereit, die Nahrung zu verdauen, die er erwartet. Es ist jetzt denkbar, dass dazu ein erhöhter Insulinspiegel gehört, der dann mangels Zuckerzufuhr zusätzlich zu Hungergefühlen führt. Speziell diesen Zusammenhang habe ich jetzt aber nicht nachgeschaut.

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  10. sternchen

    Liebe Nadja oder auch ihr anderen user – ich hab das Buch zweimal (!) gelesen (ich lese NIE zweimal ein Buch😎 ) und bin wirklich überzeugt. Schauen wir mal, ob es „sitzt“😉

    Ich habe allerdings eine Frage – ich werde zeitnah mit dem Training beginnen und bin jetzt neugierig hier im am Stöbern, wo denn die Beiträge über deinen Sport sind? Im Buch hattest du glaube ich darauf verwiesen?

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  11. Tanja

    Hi
    Ich möchte mir gerne das Buch kaufen, allerdings als eBook. Leider finde ich nur die Kindle Edition, ich habe aber einen anderen eBook Reader und da funktioniert Kindle nicht😦

    Gibt es dein Buch auch als .ebup oder ähnliches?

    Schöne Grüsse
    Tanja

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  12. Ludowica

    Ein herzliches Hallo an Nadja und in die Runde,

    ich hab schon mehrmals hier alles durchstöbert auf der Suche nach Antwort auf meine Fragen. Ich hab leider nichts gefunden…

    Es geht um Abnehmen und stillen. Ich bin überzeugt davon, dass es NICHT schädlich ist während der Stillzeit abzunehmen. Dazu hab ich genug gelesen. Also los: 10 kg gingen wunderbar. Ich hab 1500kcal am Tag zu mir genommen und so ein Defizit von 1500 kcal erreicht. Mehrere Rechner geben mir einen Tagesumsatz von ca. 3000kcal an. So hab ich von 98 kg auf 88kg abgenommen. Rein rechnerisch hat es total gepasst und ich war happy, dass ich dem Buch glauben kann. !!! juhu! Endlich weniger wiegen. Ist ja schließlich nicht mein erster Abnehmversuch.

    Seit 13. August stagniert nun mein Gewicht bzw. geht es sehr langsam abwärts. Ich stille weiterhin 2 Kinder (eins voll, eins teil), esse nur noch 1300 kcal, hab mehrere Rechner bemüht, meinen Tagesumsatz auszurechnen (es gibt immernoch Ergebnisse um die 3000kcal), hab versucht mehr Eiweiß zu essen, hab gestöbert, ob ich beim tracken schummele, … Nichts. Gar nichts. Das ist sehr frustierend!

    Mit 700 bis 800 kcal gings in den letzten Tagen endlich 600g runter. Das Problem ist, dass ich damit kaum über den Tag komme. Es ist echt schwer. Und sobald ich auch nur 1000 kcal esse wieder Stillstand bzw. Zunahme. Ich hab mittlerweile ein Defizit von über 6 kg angehäuft. 6 kg, die ich weniger wiegen müsste seit 13. August. Wieg ich aber nicht. Woran kann das liegen!

    Gibts noch Ideen? Setzt das stillen vielleicht Mechanismen in Gang, die ich noch nicht kenne.? Und warum gingen die ersten 19 kg dann gut?

    Auf der Suche nach Antwort grüßt ganz herzlich
    Wica

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    1. Hmmmm, also die allererste, spontane Idee: Wenn es zu Beginn gut geklappt hat, würde ich Fehler im Kalorienzählen und bei der Bedarfsrechnung ausschließen oder allenfalls als so geringfügige Störfaktoren zählen, dass sie keinen größeren Einfluss haben.

      Es ist also recht wahrscheilich, dass du weiterhin ein großes Defizit isst, das sich dennoch nicht auf der Waage zeigt – Wassereinlagerungen.

      Als Ursache wäre denkbar, dass du durch das Stillen einen besonders erhöhten/veränderten Nährstoffbedarf hast und nun im Laufe der Zeit irgend eine (oder mehrere) Nährstoffreserve komplett aufgebraucht und einen Mangel entwickelt hast. Welches Vitamin oder Mineral genau das sein könnte ist natürlich schwer zu sagen, aus der Ferne. Dazu würde ich raten, einen umfassenden Bluttest zu machen und mal zu sammeln, ob du ausser Wassereinlagerungen noch weitere, evtl. spezifischere Symptome hast (Brüchtige Fingernägel, Hautveränderungen, Erschöpfung, Kribbelgefühle, Muskelkrämpfe, etc.).

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      1. Ludowica

        Danke für die schnelle Antwort! Das ging ja echt schnell!! Wow!

        Das Thema Wassereinlagerungen kenn ich. Aber Wasser von 5-6kg Gewicht? Ich hatte in der Schwangerschaft Wasser und weiß noch wie sich das anfühlt. Daher denke ich, dass ich jetzt bestimmt etwas Wasser hab (man sieht z.B. die Bündchen der Socken), aber dass es unmöglich 6 kg sind. Das wäre doch ne Menge, oder?

        Ich nehmen „Mamapillen“, die mich mit den Nährstoffen versorgen sollen, die mir fehlen könnten. Da aber nochmal genau hinzuschauen ist sicher eine gute Idee! Danke. Ich hab Hashimoto. Die Werte sind aber alle super! Wurden schon überprüft.

        Ich fühle mich gut! Manchmal müde, das liegt aber am Schlaf. Hab ein kleines Schlafräuberchen hier:-) Meine Haare fallen aus. Das hab ich aber nicht so eng gesehen, weil das ein häufiges Sympton nach der Geburt ist. Aber ansonsten ist alles fein.

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      2. Also bei mir sind 5 kg Wasser noch im Rahmen der Normalität, wenn mehrere Faktoren (Hormone durch den Zyklus, kohlenhydrat- und salzreiches Essen, Stress & Schlafmangel) zusammenkommen. Gerade Schlafmangel ist bei mir echt ein Wassereinlagerungs-Faktor, wie ich in letzter Zeit merke.

        Meine Freundin hatte in der Schwangerschaft offenbar gute 10 Liter oder mehr an Wasser, es ist also einiges möglich. Vom Gefühl her merkt man die Einlagerungen auch sehr unterschiedlich. Bei Hitze habe ich z.B. geschwollene Extremitäten, wenn es hormonell ist, ist es eher im Rumpf (spannende Brüste und dickerer Bauch). Wenn es durch Sport und/oder Nährstoffmängel ist, ist es am ganzen Körper, aber irgendwie bevorzugt in den Schenkeln. Fühlt sich auch alles etwas anders an und gerade letztere merke ich nicht wirklich im Sinne von „Wasser“ – erst wenn sie urplötzlich weg sind^^

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  13. subee1966

    Für den Großteil meiner Mitmenschen gelte ich als eher schlanke Frau, aber – ohne mich bewusst kritisch sehen zu wollen – sehe ich bekleidet schlanker aus (kaschieren geht gut) wie unbekleidet.
    Der Abschnitt „skinny fat“ hat mich also kalt erwischt. Inklusiver der körperlichen Beschreibung.
    Autsch!
    Aber nicht nur dieses Kapitel.
    Auch ich bin Ernährungswissenschaftlerin und müsste es ja eigentlich wissen wie es geht.
    Die Mischung aus Wahrheit, „Fettlogiken“ die sich eisern halten und einer eigenen zurecht geschusterten Lebensweise, die trotzdem nicht heilbringend und glücklich machend ist, ist auch nicht besser wie unbedarft an das Thema Diät heranzugehen. Manchmal sogar schlechter.

    Ich fühle mich ganz schön an der Nase gepackt und gezogen und das ist gut so.
    Fragen zum Buch kommen bestimmt auch noch (momentan kämpfe ich mit dem verfluchten echten Hunger und auch mit den Heisshungerattacken und könnte Schreien!!!, wenn jemand in meiner Nähe nach 3 winzigen Gäbelchen den Teller wegschiebt und „boah – die Portion ist mir viel zu groß – wer kann denn soviel essen???“ sagt.
    Da verengen sich meine Augen sehr schnell zu Schlitzen (und nicht nur um den noch gefüllten Teller besser im Fokus zu behalten).

    Momentan lese ich ein wenig kreuz und quer und hoffe, dass ich einen neuen Bezug zum Thema Leben-mit-weniger-Kalorien bekomme, denn 2 Tage des Kalorienzählens haben mein Wahrnehmungsdefizit mit einer übermässigen Kalorienzufuhr ausgeglichen…

    Verdammt!

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      1. ergo

        Die kostenlose Software „Calibre“ (quasi das iTunes für Ebooks) kann das Amazon-Format problemlos umwandeln beim Übertragen, mein Kobo mag epub auch lieber und das ging völlig ohne Probleme =) Ich hoffe ich darf die offizielle Seite nennen? Bevor sich die Leute bei chip rumtummeln und Werbung installieren ^^ calibre-ebook.com

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  14. maria

    Hallo,
    auch ích möchte mich recht herzlich bedanken für dieses tolle Buch.
    Habe direkt gestartet und die Waage geht schön konstant nach unten..
    Nun meine Frage:
    Ich nehme 1000kcal zu mir, bin 2-3 std. mit den Hund unterwegs (mal mit gewichten, mal mit Sprints zwischendurch) sonst aber nicht so wahnsinnig aktiv… und fühle mich schlapp ;(
    Ist gar nicht so das ich ständig hunger hätte oder heisshunger oder sowas, in 1000kcal ist ja genug platz für was süsses.. aber ich bin einfach müde, schlapp, antriebslos & schlafe mehr..

    Hat hier jemand ne Idee für mich? Sind Eiweisshakes wichtig? Ich nehme Magnesium,Selen &Carotin als Ergänzung..
    Das einzige wo ich echt das Gefühl habe zu verzichten ist Käse. Ich esse schon welchen, aber nicht annähernd so viel wie ich wollen würde ;o)

    vielleicht habt ihr ne Idee… Ick tät mir freun.

    Maria

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  15. Claudia

    Hallo Frau Hermann,

    ihr Buch ist toll!! Nach fast 30 Jahren Diät, Essstörung, Bulimie und Binge Eating und damit allem angesammelten Wissen, endlich ein Buch, das mit Verunsicherungen aufhört. Meine Frage ist aber, ich kann alles nachvollziehen, was sie schreiben und ich glaube das auch alles. Trotzdem futter ich weiter und weiter und erhöhe mein Gewicht weiterhin und erhalte mir damit alle Teufelskreise… wie kann meine Motivation zum Abnehmen wirklich erhöhen?
    Liebe Grüße und Danke

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    1. Analoge Halluzinelle

      Sie schreiben: Ich glaube das alles auch.Und fragen danach, wie Sie die Motivation erhöhen können.
      Meiner Meinung nach nur durch eines: nicht glauben, sondern Ihr angesammeltes Wissen überprüfen und handeln.
      Das Buch kann das für Sie nicht übernehmen. Die Verantwortung haben Sie selbst, die Mittel, Ihren Teufelskreis zu durchbrechen, sind dargelegt. Nach 30 Jahren Diät kennt man meistens jede Strategie, die schlechten wie die richtigen.
      Meine persönlich beste Motivation war immer, jeden Tag einen Schritt zu machen und mich nicht darauf zu konzentrieren, lange Durststrecken durchhalten zu müssen.
      Sie schreiben: trotzdem futter ich weiter. Das können Sie nur selbst ändern, das Essen kann Ihnen niemand aus dem Mund nehmen.
      Beste Motivation: Übernehmen Sie selbst die Verantwortung und genießen Sie, die Kontrolle zurückzuerlangen, statt hilflos zu futtern und zu glauben, das ist Schicksal.
      Herzliche Grüße!

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  16. Analoge Halluzinelle

    Liebe Nadja,
    wie sagt man so schön: kaum macht mans richtig, schon funktionierts!
    Und wie es funktioniert!
    Ich war schon auf einem ganz guten Weg, aber nachdem ich auf das Buch stieß, gab es so einen Wuscheffekt, dass ich mich beinahe ein bisschen überrumpelt fühlte🙂
    Wenn Verhaltenstherapie so funktioniert, dann bitte gern mehr davon.
    Es ist mir überhaupt nicht schwer gefallen, ein paar grundlegende Schrauben zu drehen und einfach nur mal genauer draufzuhauen, was ich da so treibe. Ich habe mich lange nicht so gesund gefühlt, obwohl ich wirklich noch einen langen Weg vor mir habe.

    Mich würde Folgendes interessieren:
    Ich habe mich auf 1200 kcal eingestellt und das funktioniert sehr gut. Meine beste Strategie ist auch, die Kalorien exakt zu zählen und ich hab natürlich, trotz des Wissens von Langzeitschwergewichten ganz schön gestaunt, was da alles zusammenkommt, wenn man sich so auf die Instinkte verlassen will. Ich kann nur sagen: auch Berge von Gemüse hinterlassen ihre Spuren. Wenn sie dann noch ordentlich in Olivenöl ersäuft werden…bekanntes System.
    Jetzt zähl ich selbst noch die Radieschen und den Blattspinat, der ins Omelette kommt und wenn ich mehr Gemüse zur Mahlzeit haben will und es nicht reicht, schraube ich zB an meinem Porridge herum und ändere Mengenangaben. Für Außenstehende und Fettlogiker wahrscheinlich unverständlich. Das Beispiel vom Tracken des Bankkontos jedoch war für mich sehr plausibel. Wenn der Haushaltsetat etwas benötigt, muss eben woanders eine Resource freigeschaufelt werden und wenn 5 Gramm Haferflocken Platz machen für mehr Zucchini, why not?

    Sport ist im Moment vor allem Fahrradfahren. Ich bin im Februar nach einer Hüft-Operation super auf die Beine gekommen und meine Immobilität geht Schritt für Schritt zurück. Ich fahre jeden Tag sehr viel und platze genussvoll vor Bewegungsdrang. Ich denke, da wird sich noch einiges tun, aber dass ich nach langen Jahren wieder mit einem ziemlich guten Tempo durch die Stadt düse, verschafft mir zutiefst Befriedigung. Und es verschafft mir immer einen kleinen Rahmen, den ich nie ganz ausschöpfe, für ein paar Extrakalorien.

    Jetzt komm ich endlich zu meiner Frage:
    Ich zähl also die Kalorien und halte mich an 16/8, striktes Einhalten der Zeitfenster und das Zählen hat mir Freiheit verschafft, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte.
    Tagsüber habe ich kaum Hunger.
    Aber nachts.
    Ich wache meist nach zwei, drei Stunden auf. Lustigerweise friere ich überhaupt nicht, im Gegenteil, (das kenne ich auch aus all meinen früheren Diäten) ich habe das Gefühl, als könnte ich regelrecht spüren, wie innen die Verbrennung von Fett vor sich geht und es vibriert regelrecht in meinen Gefäßen. So kommts mir jedenfalls vor. Ich habe diffusen Hunger, Unruhe, lese immer wieder ein paar Seiten, schlafe trotzdem nicht ein und bekomme erst später Schlaf, wenn ich eigentlich aufstehen muss. Am freien Tagen versuche ich dann, das nicht allzu übermächtig nachzuholen, damit mein Rhythmus nicht noch mehr vor die Hunde geht. (Ich bin freiberuflich und viel unterwegs.)
    Ich esse auf keinen Fall etwas, aber das ist dann ganz schön anstrengend. Andererseits weiß ich genau, was passieren würde, ich bekäme Sodbrennen. Und was noch viel schlimmer wäre, Essen würde mich auch nicht befriedigen oder beruhigen. Diesen Kreislauf konnte ich längst durchbrechen.

    Im Netz finden sich Hinweise auf das sogenannte Night eating Syndrom, bei dem Menschen wie fremdgesteuert nachts aufstehen und den Kühlschrank leerfuttern. Studien aus Pennsylvania werden benannt, bei denen man festgestellt haben will, dass die Betroffenen nur deshalb die Küche nachts im Halbschlaf plündern, weil sie- jetzt kommts, nicht gefrühstückt haben!
    Das bedeutet also: weil ich mein Frühstück erst um 11 oder 12 zu mir nehme, bin ich nachts so ausgehungert, dass ich dann was brauche! Das scheint mir blütenreine Fettlogik zu sein. Und da ich ja abends auch noch eine große Portion von ca 600 Kcal zu mir genommen habe, muss das späte Frühstück erst recht wirkungslos sein und da nimmt es doch nicht Wunder, wenn ich nachts hungrig im Bett liege und keinen Schlaf kriege!

    Dazu bekommt man natürlich seitenweise gute Ratschläge, dass man abends mehr Eiweiß essen soll. (ich hab abends immer eine große Portion), Vielfalt auf den Teller bringen (aha!), dann soll man sich auspowern (tu ich), sich nicht streiten, (tu ich nicht), keine aufregenden Filme schauen (Okay, keine Tagesschau mehr) und die Brigitte rät, seine Lebenssituation zu überprüfen, weil, wen nachts spezielle Genüsse überfallen, unbefriedigte Bedürfnisse hat, weil man sich vielleicht nicht wertgeschätzt fühlt.
    Ach, ich liebe Küchen-und Kammerphilosophie.

    Nun mache ich also laut Brigitte (und anderen gutmeinenden Ratschlägern) alles richtig und liege trotzdem nachts wach und höre meiner Fettverbrennung innerlich zu.
    Aber vielleicht sollte ich das Rauschen in mir einfach nur genießen. Erfahrungsgemäß sind das nämlich die Nächte, nach denen ich morgens um fünf auf die Waage steige und denke: Ach, toll!
    Und dann setz ich mich aufs Rad und fahre schnell mal 40 Minuten durch die dunkle, schlafende Stadt.

    Herzliche Grüße
    von der Halluzinelle

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    1. Hi🙂 Nächtlichen Hunger kenne ich von der 500-kcal-Zeit, wenn ich spät ins Bett bin und die letzte Mahlzeit (ich habe meist die kompletten 500 kcal als großes Frühstück gegessen) zu lange her war … das ließ sich dann aber „wegschlafen“ … von Hunger aufwachen ist heftig. Bist du denn sicher, dass du nur wegen dem Hungergefühl aufwachst? Deine Beschreibung (Unruhe, mitten in der Nacht aufwachen und nicht mehr schlafen können) kommt mir aus der Zeit bekannt vor, als die Schilddrüsenwerte durch die Abnahme durcheinander waren und ich in eine Überfunktion gerutscht bin. Falls es schon länger her ist seit der letzten Untersuchung wäre viellicht ein Checkup beim Arzt sinnvoll, ob noch alle Blutwerte stimmen🙂

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      1. Analoge Halluzinelle

        Ja, ich sollte wirklich mal ein checkup machen lassen, ich muss sowieso auch die Nachuntersuchung nach der OP angehen und da passt das. Meine Blutwerte waren aber immer gut, bis auf das ewig etwas zu niedrige Hdl.
        Ich war allerdings auch aus der Zeit vor der OP trainiert auf ein fortwährendes Aufwachen aller Zwei Stunden aufgrund der Schmerzen. Drei Jahre Dauerschmerzen durchgehalten hat scher Spuren hinterlassen. Im letzten Jahr hab ich Ibus geschmissen ohne Ende, tramadol half nicht. Vier Wochen nach der OP war ich vollkommen schmerzmittelfrei und bin es geblieben.
        Die innere Unruhe und dieses „wabbeln“ in mir kenn ich allerdings so nur aus Hungerzeiten.

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      2. Analoge Halluzinelle

        Das nenn ich mal selbsterfüllende Prophezeiung!
        Ich hab geschlafen wie ein Baby!
        Kannst du mich bitte abends immer in deine Gebete einschließen?
        😄

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  17. Sebastian

    Huhu,

    ich hätte da mal gerne ne Frage zur praktischen Umsetzung. Vorab, ich bin mit knapp über 130kg bei 185cm Körpergröße ganz am oberen Ende der Adipositas II, sehr kurz vor III, und muss da endlich was machen.

    Mein (gefühltes / vielleicht sogar eingeredetes?) Hauptproblem: Ich bin daheim nicht der Koch und ich bin auch viel unterwegs. Ich stelle mir das Zählen unter diesen Voraussetzungen ungeheuer schwierig bis unmöglich vor.

    Meine Frau (auch Adipös, jedoch noch im unteren Bereich) wird mir definitiv an die Gurgel springen, wenn ich sie jetzt darum bitte, zu jedem Essen dass sie kocht noch ne Tabelle mit „Was ist drin, und wie viel davon“ aufzustellen, um die Kalorien daheim zählen zu können (wobei das mit einer sehr großen Bestechungsaktion vielleicht gerade noch so realisierbar wäre).

    Das eigentliche Problem was sich mir aber stellt ist in der Tat primär das Auswärtsessen. Ich bin üblicherweise 2-3 Tage die Woche unterwegs. Wie bekomme ich zuverlässig raus, wie viele Kalorien in Restaurant- oder (noch schlimmer) Imbiss-Mahlzeiten versteckt sind?

    Grüßle,

    Sebastian

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    1. Ich denke, in der Situation wird zählen tatsächlich extrem schwer, wenn du nicht nur noch selbst gekochtes und eingetuppertes Essen überall hin mitnehmen willst … bleibt wohl letztlich der intuitive Ansatz, also erstmal schauen, was die üblichen Lebensmittel die du isst so für Werte haben und dann mit möglichst kleineren Portonen bei kalorienreichen Sachen arbeiten. Also ein bisschen „try and error“ und schauen, ob es sich auf der Waage positiv auswirkt🙂

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      1. Das gute dabei ist: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, in dem Gewichtsbereich ist es gerade als Mann ziemlich leicht ein deutliches Defizit zu fahren auch ohne genau zu zählen, zumindest wenn man sich Mühe gibt sich dabei nicht selbst zu belügen.
        Ich vermute, du hast eine gewisse Vorstellung, warum du so schwer bist (dein Tagesbedarf sollte schon mit wenig Bewegung deutlich über 3000kcal liegen, da drüber zu kommen ist „zufällig“ nicht leicht zu schaffen) und damit auch schon ein paar Stellschrauben an denen du drehen kannst.
        Sprich wenn du auswärts als Hauptmahlzeit sowas wie „eine normale Portion im Restaurant“ und nicht „Pommes oder Kuchen bis der Magen physisch voll ist“ nimmst und dafür ganz konservativ so 1000-1500kcal rechnest wird such auf der Waage schon was tun.
        Alternativ kannst du natürlich auch versuchen intermittierend zu fasten, also auswärts nichts zu essen sondern nur morgens/abends zuhause oder dir Sachen mit bekannten Kalorien mitnehmen.

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  18. Mona

    Hallo
    Also erstmal ich finde dieses Buch hat mein Leben verändert!!!! Vielen Dank dafür.
    Nach erfolgreichen 15 Kilo minus auf der Waage habe ich jetzt allerdings ein Problem. Es hängt seit zwei wochen auf der Stelle fest bzw geht sogar leicht nach oben obwohl ich genau abwiege und zähle, so nur 800 Kalorien zu mir nehme und viel trinke. Auch genügend eiweiss nehme ich zu mir. Ich weiß nicht mehr weiter woran könnte das denn liegen?
    danke schonmal für Antworten.
    Lg

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  19. Carola O.

    Hallo Nadja,

    ich habe Dein Buch gelesen (wer hätte es gedacht, wenn ich hier schreibe…), mit Kalorienzählen angefangen, jetzt auch einen fddb-Account und nur eine Frage: Machen die Körperfettwaagen für den Hausgebrauch Sinn? Ich lese oft, dass diese nur den Unterkörper vermessen und daher viel zu ungenau sind. Da ich hauptsächlich als Sport Rad fahre und jogge, könnte der Muskelanteil in den Beinen höher sein. Ansonsten denke ich, bei mir ist der Fettanteil gleichmäßig im Körper verteilt. Was das Fett in den Organen angeht: keine Ahnung.

    Liebe Grüße und vielen Dank für die Inspiration!
    Carola

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    1. Da ich ziemlich viel Fett in den Oberschenkeln lagere, hatte ich bewusst nach einer Körperfettwaage mit Handgriffen gesucht, die dann von den Füßen bis zu den Händen durchmisst, also genauer ist (Kostenfakor war irgendwas um die 60 Euro, glaube ich).

      Ich nutze die Waae ehrlich gesagt nur noch als normale Waage und schaue ansonsten in den Spiegel, denn irgendwie war das totales Rtselraten. Innerhalb weniger Tage Schwankungen zwischen 15%-20% KFA – vermutlich auch, weil ich so extrem viel Wasser einlagere, und Wasser dann als Muskelmasse gezählt wird. Für mich hat es sich also nicht so richtig gelohnt, aber vielleicht ist das besser, wenn man weniger starke Wasserschwankungen hat …(?)

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  20. Ich habe eine ganz einfache Frage:

    Wenn die Kalorienreduktion funktioniert und man pro Woche ca. 4000-5000 kcal einspart, dann würde das Gewicht um ca. 0,5 kg – 1,0 kg sinken:
    Nehmen wir mal an, das funktioniert für ca. 6-7 kg

    Und dann würde man an einem TAG (wichtig an einem Tag)
    mal wieder ausführlich Frühstücken und Abendessen gehen
    (so ca. 3000-4000 kcal an einem Tag)

    wäre dann sofort wieder 0,5 kg drauf mit einem TAG? (+3500 kcal)
    im Buch steht was von 0,140 g pro Tag und ich möchte einfach nur wissen ob der Körper tatsächlich eine gewissen Kalorienmenge nicht mehr verwerten kann wenn es zu viel ist – was ja super toll wäre …🙂

    Hoffe das war einigermaßen verständlich! Traumhaftes Buch, viele Grüße!

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    1. Mona

      Es kommt ja auch drauf an welchen Verbrauch man an den ganzen Tagen hat.

      Ich nehme an, eine Person hat 2000 kcal Verbrauch pro Tag.
      Diese Person isst jeden Tag 1300 kcal und verbraucht damit wöchentlich 4900 kcal mehr als sie zu sich nimmt. Das macht 7 kg in 10 Wochen.

      Dann isst diese Person an einem Tag 4000 kcal, das sind 2000 kcal über dem Verbrauch. Das heißt diese Person nimmt dadurch ca. 280 g zu.

      Man muss in beide Richtungen das Wasser usw. berücksichtigen, wodurch die Waage nicht immer die Werte zeigt, die man sich so ausrechnet.

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      1. ohhh ok vielen lieben dank.. und schade, ich dachte schon, dass jetzt so wundersame Kommentare kommen wie: Ja wenn man an einem tag zuviel isst, dann kann der Körper nur einen Teil verwerten und der Stoffwechsel wird angeregt etc. und im Grunde genommen wusste ich schon insgeheim, dass eben doch alles anschlägt… Wieder mal eine „schön-Rede-Illussion“ der man jahrelang hinterher gelaufen ist und sich dann wundert warum es mit dem Abnehmen nicht klappt –😉 merci für deinen betrag!

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  21. tinkamara

    Hallo Nadja und Community🙂

    Erstmal danke für das (im wahrsten Sinne) unglaubliche Buch.
    Ich komme selbst aus einer adipösen Familie und nachdem mir gerade meine Mutter seit frühester Kindheit immer wieder von ihren gescheiterten Kuren und „Crashdiäten“ erzählt hat, war jegliche Motivation, es überhaupt zu versuchen, gleich null. Nun sitze ich hier mit meinen 21 Jahren, einem BMI von 46.5, nie einen ernsthaften Abnehmversuch gestartet, mit etlichen gesundheitlichen Beschwerden, von denen ich mehr oder minder überzeugt war, sie aushalten zu müssen.
    Denn „Diäten sind die Mühe ja nicht wert“, „Der Stoffwechsel ist danach völlig im Arsch“ und mein persönlicher Favorit „Nach der Diät wird alles nur noch schlimmer“.

    Tja, und dann kamen erst die Comics, dann der Blog und dann die Zweifel.
    Ich hatte ziemliche Angst, das Buch zu kaufen, weil mir langsam bewusst wurde, dass es wohl Kapitel für Kapitel mein ganzes Weltbild einreißen würde.
    Gestern Abend hab ich dann endlich all meinen Mut zusammengenommen, das Buch aufs Kindle geladen und angefangen zu lesen. Und dann nicht wieder aufgehört, bis ich gegen 4 durch war.
    Deine Geschichte ist die erste erfolgreiche Abnehmgeschichte, die nicht in „Kauft meine superdupergeilen Abnehmpillen“ oder ähnlichem resultiert.
    Es ist einfach nur eine Dokumentation, die alles mit Belegen untermauert und mit Vorurteilen aufräumt. Das ist, zumindest für mich, eine völlig neue Erfahrung und unglaublich motivierend. Scheinbar ist es die Mühe ja doch wert und scheinbar wird danach auch gar nichts schlimmer, wenn man mit minimalen Kenntnissen in Biologie an die Sache rangeht.

    Um die neugewonnene Motivation gleich zu nutzen, hab ich nach dem lesen direkt angefangen Rezepte rauszusuchen, Pläne zu schreiben usw. und bin dabei etwas über das Thema Vitamine und Mineralstoffe gestolpert. Nachdem die ersten 3 Ergebnisse bei Google „Bringt nix!“ „Voll unnatürlich ey!“ und „Vorsicht Krebs!“ waren, frag ich dann doch lieber hier:

    Im Buch werden Nährstoffpräparate erwähnt, jedoch nicht spezifisch, wo sie herkamen.
    Kann man die normalen aus der Drogerie nehmen, oder gibt es spezielle in der Apotheke, die eventuell besser sind?
    Und habe ich durch mein doppeltes Körpergewicht auch einen erhöhten Bedarf, sollte also lieber 2 Tabletten pro Tag nehmen und dadurch eher Überversorgung als einen Mangel zu riskieren?

    Ich hoffe, ich bin nicht zu weit vom Thema abgeschweift und ihr könnt mir weiterhelfen.
    Liebe Grüße🙂

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  22. Verena

    Hallo liebe Nadja,

    ich lese auch gerade Dein Buch und es ist wirklich sehr aufschlussreich und motivierend.

    Als Du 500 Kalorien täglich zu Dir genommen hast, was hast Du da gegessen?

    Ich versuche mich an 1.400 Kalorien zu halten aber die sind so schnell aufgebraucht, der Wahnsinn! Und reichen mir oft leider nicht über den ganzen Tag.

    Deshalb interessiert mich das brennend🙂

    Danke und liebe Grüße aus München

    Verena

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  23. Ulla

    Hallo, ich habe mir vor ein paar Tagen das Buch gekauft, bin noch fleißig am lesen, aber ich habe jetzt schon ein paar Gedanken oder auch Fragen die mich beschäftigen. Bis vor ein paar Wochen machte ich LCHF/ Ketogene Ernährung aber ich hatte damit keinen Erfolg, nahm eher zu statt ab und konnte auch das viele Fett nicht in meinen Tagesablauf einbringen. Ich habe in beiden Beinen Lipödeme und in einem Fuß vermutlich noch ein Lymphöden, dazu noch eine Nebennierenschwäche mit hohem Blutdruck und muss daher einen Aldosteron-Blocker einnehmen. Ich weiß jetzt schon das ich Schwierigkeiten haben werde auf den Eiweißbedarf zu kommen, da ich eigentlich eher Vegetarier bin und max. 1 mal die Woche Fleisch esse und auch nur Fisch 1 mal die Woche runter bekomme. Jetzt habe ich schön ein paar Beiträge über Eiweißpulver gelesen, kann man mir da welches empfehlen!!?? Milchprodukte fallen bei mir weg -leider-, aber wegen den Lipödemen esse ich keinen Quark. Lipödeme sind eine Autoimmunerkrankung und die Mitochondrien sind gestört und daher sollten keine Milchprodukte gegessen werden und nach Möglichkeit auch keine Eier.
    Ich setzte meine Hoffnung nun auf dieses Buch, muss unbedingt 6 -7 kg abnehmen und ich habe jetzt schon verstanden, dass man durch zuwenig Eiweiß Wasser einlagert, das wußte ich bisher nicht. Daher meine Idee mit den Eiweißshakes, aber ich weiß nicht welcher gut ist.
    Freue mich über Rückantworten.
    Vielen Dank.
    Ulla

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  24. Marianne

    Liebe Ulla
    Mit Nierenproblemen würde Ich mich an einen Arzt mit Erfahrung in Ernährung wenden. Ich denke, dass Du Dir sonst schnell noch mehr gesundheitliche Schwierigkeiten aufladest mit extremen Ernährungsumstellungen!!
    Alles Gute Dir!
    Marianne

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    1. Ulla

      Hallo Marianne, vielen Dank für deine Rückantwort. Leider bin ich von meinen Ärzten ziemlich allein gelassen. Bei dem Endkrinologen hatte ich das Thema Ernährung angesprochen und er zuckte nur die Schultern und meinte „normaaaal“!!! Und meine Hausärztin will von dem dem Thema auch nichts mehr hören, bei LC verdrehte sie die Augen, bei Ketogener Ernährung meinte sie nur noch „was wollen Sie ihrem Körper noch antun“ und bei LCHF war es auch nicht anders, wir gingen in einem großen Krach auseinander. Sie hat dann mit mir noch mal Kontakt aufgenommen und gemeint warum ich nicht mit einer Ernährungsberaterin spreche. Habe ich getan und die erzählen einem wie Gesund KH’s sind und das man unbedingt nach den REgeln der DGE leben MUSS, sonst würde man richtig krank werden. Daher versuche ich mir selbst zu helfen. Mein Problem ist halt, das ich einfach nichts abnehme und mein tagesplan sehr unstrukturiert ist. Ich gehe den ganzen Tag ins Büro bis abends oft 19.00 Uhr. Mittagessen mitnehmen geht eigentlich nur etwas Käse, ein paar Nüsse und ein halber Apfel und einmal die Woche erlaube ich mir etwas griech. Joghurt mit Obst. Im Büro haben wir keine Mikro, keine Küche oder sonstigen Aufenthaltsraum. Daher haben wir Kollegen beschlossen nichts zu essen was von den Gerühen her die anderen stört. ABends wenn ich nach Hause komme versuche ich noch etwas zu kochen, aber meist bin ich so fertig das ich nur noch Ruhe brauche. Ich habe auch mit Rheuma zu tun und es kann sein das ich dadurch auch dauernd müde bin. Auf dieses Buch setze ich nun und hoffe alles zu verstehen und doch noch abzunehmen, was vor allem für meine Beine und die Schmerzen wichtig wäre.

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  25. Samsimaus

    Guten Tag
    Zuerst möchte ich dir für dein geniales Buch danken. (10 Kilos :D)
    Ich epfehle es jedem der mir zuhört.
    Und es ist super in Gesprächen gute Argumenten zu haben.

    Nun bin ich auf der Suche nach einem Buch im gleichen Stil zum Thema Muskelaufbau und Sport.
    Kannst du mir eines empfehlen?
    Vielen Dank und einen wunderbaren Tag

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  26. Grunty

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich mal umhören, ob jemand Tipps hat zum Thema Fast Food Kalorien zählen.
    Wir bestellen auf der Arbeit regelmäßig und ich bin derjenige, der das immer organisiert, einfach nicht mit zu bestellen würde mir daher schwer fallen. Auch weil es meist sehr leckeres Zeug ist, das ich durchaus mitbestellen will.
    Während ich eine Pizza noch ganz gut einschätzen kann und dann eben auf Abendessen verzichte dafür, fällt es mir bei anderen Dingen schwerer. Meine letzte Option ist, mir mal was nach Hause zu holen und es dann zu zerpflücken und zu wiegen, aber naja… Genuss und so.
    Für das heutige Cordon-Bleu Sandwich habe ich mal 1300kcal veranschlagt, denke mir grade, dass das ja eigentlich nieeee stimmen kann und viel zu viel ist und denke dann wiederrum an Fettlogik, die mir sagt, dass es eigentlich noch viel mehr hat. Doofe Situation.

    Eine damit zusammenhängende Frage wäre, ob es für Unternehmen die Essen verkaufen irgendeine Art Pflicht in Deutschland gibt, die Nährwerte auch anzugeben.

    Gruß
    Grunty

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  27. Evelyne

    Liebe Leute🙂
    ich habe nun 35 kg abgenommen, habe derzeit noch 84 kg und fühle mich trotzdem genau gleich wie mit den 35 kg mehr auf den Rippen.
    Auch wenn ich in den Spiegel sehe, finde ich, dass meine Figur sich nicht verändert hat, sondern noch genau so dick aussieht wie früher.
    Kennt ihr das? Kommt das noch, dass man selbst auch einen Unterschied bemerkt?
    Ich versuche zwar, alle 2 Monate Fotos von mir zu machen, um den Unterschied zu sehen, jedoch bemerke ich ihn auch dort nicht…

    Danke für eure Nachrichten🙂
    LG Evelyne

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    1. Mona

      Merkst du das nicht an der Kleidung? Kauf dir doch etwas Schönes, was dir genau passt und vergleiche es mit etwas, was du mit 35 kg mehr getragen hast.

      Ich weiß nicht, wie schnell du abgenommen hast. Wenn man schnell abnimmt, finde ich dieses Gefühl von „Ui bin ich leicht“ schon deutlich, weil nicht mehr so viel gegen die Schwerkraft bewegt werden muss. Wenn der Bauch kleiner wird, wurde ich allgemein beweglicher, da der nicht mehr so im Weg war usw. Ich mache aber schon lange Sport, vielleicht merke ich die Abnahme in diesen Gelegenheiten dann direkter und öfter als du. Wer weiß?

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      1. Evelyne

        danke für eure Antworten🙂
        Liebe Mona, doch an der Kleidung merke ich das auf jeden Fall! Und ich weiß auch, dass ich eine kleinere Hose anhabe und deshalb anders aussehen sollte, finde aber nicht, dass ich das tue. Auch von der Beweglichkeit her merke ich es, nur wie gesagt, SEHEN tu ich es nicht:/

        Liebe Marianne, davon habe ich schon gehört, ich werde mich wohl ein bisschen schlauer machen darüber🙂 Danke für deine Tipps! Ich bin 1,75 m groß, also komme ich mit meinem Gewicht langsam in den normalen Bereich. Ich bin auch stolz drauf, aber würde mich eben auch gerne so fühlen. Aber vl kommt das ja noch, wenn der Bauch dann wirklich weg ist🙂

        Danke für eure lieben Antworten🙂

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    2. Marianne

      Liebe Evelyne
      zuerst Gratulation, dass Du schon so viele Kilos verloren hast! Und so gut, dass Du Deine Frage hier stellst! Vielen Menschen ist nicht bewusst, was da unter Umständen bei Dir abgeht, es ist nicht so bekannt, dass es sowas gibt. Ich bin der Problematik bbegegnet, als ich mich zur Traumtherapeutin ausbilden liess. Ja, manchmal gibt es das, was Du jetzt erlebest, dass man den Unterschied nicht erkennen kann. Dies ist aber nicht üblich, auch dass Du es auf den Fotos nicht sehen kannst. Ich vermute, dass da ein Problem der eigenen Körperwahrnehmung entstanden ist. Die meisten Menschen benötigen dann professionelle psychologische Hilfe, um davon Heilung zu erfahren zu können. Hilfe zu holen ist nichts Schlimmes, im Gegenteil, wenn etwas im Leben ausser Kontrolle geraten ist, ist es toll, dass es Hilfe und Heilung dafür geben kann. Dein Problem hat unter Umständen im Moment keine gravierenden Auswirkungen, aber es verwirrt Dich. Ist ja klar, wenn Du auf der Waage die Veränderung an der Zahl ablesen kannst, es aber nicht im Spiegel siehst. Trotzdem, ich würde die Sache nicht einfach so auf die leichte Schulter nehmen. Denn viele Menschen, die magensüchtig sind haben dieses Problem, dass sie ihren Körper immer zu dick wahrnehmen, obwohl sie untergewichtig sind und dann schaffen sie es nicht mehr zuzunehmen und auf ein gesundes Gewicht zu kommen. Du bist überhaupt nicht im ungesunden Bereich, was Dein Gewicht anbelangt, da musst Du Dir also keine Sorgen machen. Aber für die Probleme im Bereich Körperwahrnehmung würde ich doch Hilfe in Anspruch nehmen, bevor sie massivere Auswirkungen haben. Ich wünsche Dir auf Deinem Weg viel Mut, Glück beim Finden von hilfreichen Menschen und alles alles Gute! Herzliche Grüsse Marianne

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      1. Mona

        Marianne: „Du bist überhaupt nicht im ungesunden Bereich, was Dein Gewicht anbelangt, da musst Du Dir also keine Sorgen machen.“

        @Marianne, du weißt doch nicht wie groß Evelyne ist, oder? Wenn sie z.B. 160 cm groß ist, dann ist sie mit 84 kg im ungesunden Bereich.

        Was ist eine Traumtherapeutin? Klingt wie das Wort Topmodel.

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  28. Annett Hoeg

    Hallo,
    alles sehr sehr gut und wissenschaftlich.
    Frage: was ist von Meta Check zu halten? Wangenabstrich für die Untersuchung zu welchem genetisch bedingten Stoffwechseltyp man gehört.
    LG Annett, Dipl.-Psych.

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  29. Anon

    Entschuldigung falls so etwas schon einmal gefragt wurde. Ich habe in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen und möchte etwas dagegen machen, da ich mich langsam in den leichten Übergewichtsbereich bewege. Ich habe aber eine Vorgeschichte mit krankhaftem Diätverhalten und mache mir ein wenig Sorgen wie sich eine Diät auswirken würde. Ist das FLÜ Buch für jemanden in einer solchen Situation geeignet?

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    1. sternenmond75

      Lieber Anon,

      die Anmerkungen von Marianne kann und will ich SO nicht stehen lassen.

      Zuerst: Das Buch ist insofern ideal für Dich, da sachlich alle Irrtümer und Märchen rund um das Thema Abnehmen behandelt, seziert und heilsam aufgelöst werden. Gerade Deine Schilderung über das kontinuierliche Zunehmen passt sehr gut zu den dort angesprochenen Kapiteln. Selbstverständlich ist es kein psychologischer Ratgeber, aber ein hervorragender Ratgeber, die eigene Wahrnehmung mit Fakten abzugleichen und dabei einen gesunden Weg einzuschlagen. Durch die Community, die sich in diesem Blog und in dem Forum http://www.ohne-unsinn-abnehmen.de/ hilft, die eigenen Methoden zu hinterfragen und ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen.

      Essentiell für ALLE hier scheint allerdings der äußerst bewusste Blick auf die Kalorienbilanz der gewählten Ernährung. Warum? Nur so funktioniert Gewichtskontrolle bei „uns Menschen“, deren Intuition mal sagt „aaaaaaaaaaaaah, Nutellaglas, freufreufreu, komm‘ nimm den Esslöffel und hau rein, Du hast jetzt 2 Tage Salat gegessen und das hast Du Dir nun VERDIENT!!!!“ oder mal sagt „näääääh, ich ess jetzt mal nix, nix und nix, weil XYZ“ (hier bevorzugt die erstere Variante, obwohl die zweitere auch ein Thema ist).

      Nadja vergleicht das so wunderbar passend mit einem Bankkonto: da sollte man ja auch den Blick darauf haben, sondern sammeln sich mal fix Schulden an. Mit Intuition kommen da auch die wenigsten weiter.

      Da die Sachlichkeit (für Studienfans ein Fest!), gepaart mit wunderbar treffenden Comics, zumindest genau meinen Geschmack traf und so ehrlich und authentisch ist, kann ich es persönlich nur empfehlen, um den Blick wieder klar zu bekommen.

      Meine Anmerkungen zu Mariannes Antwort, schreibe ich gleich darunter, damit es thematisch besser passt. Bei Interesse, gern ein Blick darauf werfen🙂

      Also Anon: trau‘ Dich! Es ist ein guter erster Schritt.

      liebe Grüße
      sternenmond

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  30. Marianne

    Hallo Anon
    Das Buch FLÜ hat mich sehr motiviert mein Problem mit dem Übergewicht anzupacken und mir viele Irrtümer aus dem Weg geräumt.
    Was ich aber nicht mache ist eine Diät!! Weil ich von vielen weiss, dass Diäten sie tiefer in die Essstörung gestürzt hat.
    Ich selber habe mit Diäten kurzzeitig immer wieder abgenommen und dann wieder zu, die Spirale: Gewicht hoch! drehte sich immer heftiger.
    Nun seit ich FLÜ gelesen habe, stelle ich sukzessive meine Ernährung um:
    Ich liess schrittweise Zucker weg und esse nun kaum mehr Zucker, ich erhöhte Salat und Gemüse, ich lasse Glutenhaltige Nahrung weg (da ich allergisch bin – ich weiss dies erst seit kurzem nach einem Test bei der Ärztin). Ich achte auf das Eiweiss. Ich esse keinerlei Convenience-Food mehr, koche immer selber.
    Sehr wichtig ist: Ich esse langsam und versuche achtsam wahrzunehmen, was ich esse. Lasse mir Zeit, dass sich die Sättigung einstellen kann und ich nicht mehr über den Hunger hinaus esse. Ich habe nur zu Beginn die Kalorien gezählt und nun lerne ich, auf meinen Körper zu hören.
    Ich trainiere mir also das Essverhalten an, das ich auch nach Erreichen des gesunden Gewichtes weiter beibehalten kann (ausser dass natürlich die Portionen kleiner werden müssen).
    Mit jeder Diät habe ich mich unendlich schwer getan, die Disziplin aufbringen zu und die Vorschriften der Diät einhalten zu können. Ich hatte das unangenehme Gefühl, ständig verzichten zu müssen und sobald ich mit der Diät aufhörte, ass ich alles, was vorher verboten war.
    Nun ist es ganz anders: Ich geniesse das Essen. Ich habe mich bewusst entschlossen, den Zucker zu reduzieren und gönne mir aber trotzdem kleine Portiönchen, die ich dann sehr geniesse.
    Ich nehme stetig ab und spüre innerlich, dass dieses Mal, die Gefahr eines Jo-Jo-Effektes viel viel kleiner oder sogar eliminiert ist! Da ich abwechslungsreich koche, ist mein Gaumen auch zufrieden und ich habe nicht mehr ständig irgendwelche Cravings! Ich benötige fast gar keine Disziplin, um meine Vorsätze umzusetzen, mir geht es gut, ich freue mich über das Essen und über ein neues leichteres Körpergefühl!
    Ich schreibe dies alles, weil ich Dich ermutigen möchte: Lerne gesund essen, geniesse, iss langsam und lass die Diäten! Auch so kannst Du Gewicht reduzieren und Du stehst nicht in Gefahr in alte ungesunde Muster zu fallen!
    Viel Glück und alles Gute! Marianne

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  31. sternenmond75

    …..Marianne….ähhhhhhhh….Du schaffst mich hier noch irgendwann😉

    Im Juli hast Du noch 130 kg gewogen, wenn ich die Posts hier richtig überblicke (ich habe noch die „lebensnotwendigen“ essentiellen Fettsäuren lebhaft in Erinnerung und sah Dich vor meinem Auge Löffelweise Öle zu Dir nehmen – AAAAAHHHH KALORIENATOMBOMBEEEEE (Deckung!).

    Du scheinst FLÜ gelesen zu haben, richtig? Magst Du es nochmal lesen? Warum? Tja…………lass und mal rekapitulieren.

    Bei einem kürzlichen Post von Evelyne, die nach 35 kg, und bei 1,75 m jetzt aktuell 84 kg wiegt, schreibst DU:

    „Du bist überhaupt nicht im ungesunden Bereich, was Dein Gewicht anbelangt, da musst Du Dir also keine Sorgen machen.“

    Hello? Das ist natürlich KEIN gesunder Bereich! Sicherlich waren 35 kg mehr eindeutig mehr, aber 84 kg ist noch nicht normalgewichtig PUNKT! Dass Evelyn selber ihre tolle Abnahme nicht wahrnimmt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mit solchen Sätzen verzerrst Du, als angebliche Traumatherapeutin das Bild noch mehr.

    Weiter geht’s: Du gehörtst jetzt anscheindend zu den laut Zöliakie-Gesellschaft bezifferten 0,5 % Glutenallergikern. Das ist natürlich lebenseinschneidend und man muss einiges an der Ernährung drehen. Aber soll ich Dir was verraten: das ist AUCH eine Diätform.

    Definition Diät laut Duden:

    „auf die Bedürfnisse eines Kranken, Übergewichtigen o. Ä. abgestimmte Ernährungsweise“. Nicht mehr und nicht weniger.

    Alles, was durch die Ernährung zur Gewichtsabnahme führt, ist per se eine Diät. Ob die dann „Hollywood“ „Weight Watchers“ oder was auch immer heißen: Piepegal. Unterm Strich laufen alle auf eine reduzierte Kalorienaufnahme hinaus, die – abgestimmt auf den eigenen Verbrauch – natürlich zur Abnahme führt. Herrgott, das ist doch in fast jedem Kapitel FLÜ enthalten! Diät ist der Schlüssel zur Gewichtsabnahme. Das Wort an sich ist nicht schlecht, nur das, was einige Menschen damit assoziieren. Also lieber den Duden nehmen und es als „abgestimmte Ernährungsweise“ betrachten.

    Und dann kommt er von Dir…….. Wer ? Der unweigerliche „JOJO“!!!! AHHHHHHHHHHHHH, ich muss kurz in ein Stück Holz beißen.

    Warum kommt denn der Jojo? Na? Und? Klingelt’s? Genau! Weil man isst wie VORHER zu den fetten Zeiten! Hast Du also Dir vorher täglich 3.500 kcal über die Jahre reingepfiffen, aber nur 1.800 verbraucht, dann nimmt man stetig zu. Mit der Körpermasse nimmt zwar auch etwas der Verbrauch zu, um diesen vergrößerten Betrieb aufrecht zu erhalten, aber das wird auch ALLES im Buch erklärt. Nimmt man nun wie Nadja astrein ab, dann verringert sich mit dem verlorenen Gewicht auch der Grundumsatz (wird weniger – Überraschung! Aber nicht, weil irgendwo ein Jojo lauert, sondern weil das schlankere Ich schlichtweg weniger benötigt, um am Laufen gehalten zu werden). Baut man nun fleißig Muskelmasse auf, bringt das nicht nur optisch Vorteile, nein – man kann auch den Umsatz erhöhen. Also kann es dann dazu führen, dass man dann der Größe und dem Gewicht entsprechend einen total normalen Verbrauch von 2.000 (+/-) hat und an Sporttagen evtl. sogar mehr und an Ruhe- und Krankheitstagen weniger. Sollte dieser neue schlanke, fitte Mensch, dann aber an normalen Sporttagen sich 5000 oder 6000 Kalorien oder an ruhigen Tagen auf Dauer 3.500 Kalorien reinziehen ohne entsprechenden Ausgleich, dann KOMMT ES – DAS FETTE LEBEN, quasi astrein selbst geschaufeltes Grab, weil man es ja eigentlich alles weiß, dass man ungestraft nicht jeden Tag ZUVIEL (und nur ZUVIEL) Chips, Nutella oder Esslöffelweise „gesundes“ Öl in sich reinziehen sollte. Deswegen zählt ja auch Nadja weiter die Kalorien und überprüft ihren Konsum, weil sie – wie die meisten hier – intuitives Essen nicht praktikabel findet. Glückwunsch an die, die das „drauf“ haben, aber ich vermute, die hatten meist auch vorher kein Übergewichtsproblem (wenn doch, dann doppelt Glückwunsch!).

    Sorry, wenn ich mal in aller Deutlichkeit hier schreiben, aber es ist für mich unfassbar, wie jemand trotz Lesens des Buches immer wieder Fettlogiken schürt und anbringt.

    Dabei muss ich unweigerlich an diesen Beitrag hier denken:

    https://fettlogik.wordpress.com/2016/07/26/abnehmguru-uebernacht/

    Also Marianne: schnapp Dir das Buch und lese es nochmal, Seite für Seite sorgfältig durch und überprüfe Deine Haltung zum Thema Diät, gesundes Gewicht und Jo-Jo. Bitte! Es wird auch Dir helfen, denn die stetige kleine Abnahme ist zwar sehr erfreulich bei Dir, aber Du wirst sonst irgendwann wieder an den Set-Point-Mythos glauben, wenn Du mit dem Gewicht stehen bleibst, weil Du keine Kalorien zählst. 130 kg ist halt eine andere Hausnummer als „ich rutsche ins Übergewicht“. Und schau‘ Dir ruhig auch mal das Forum http://www.ohne-unsinn-abnehmen.de/ an. Vielleicht kannst Du Dir da auch noch Ideen holen wegen Deiner Allergien.

    liebe Grüße
    sternenmond

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