Fragen zum Buch

An dieser Stelle könnt ihr Fragen zum Buch stellen!

Advertisements

784 Gedanken zu “Fragen zum Buch

    1. Michael

      Wenn wirklich auch Wasser rauskommt – richtig. Hast Du da Anhaltspunkte zum Quantifizieren? Auf dem Grill wird man das nicht abmessen können (da ist Wiegen danach in der Tat die einzige Weise, zumindest die Fettmenge zu korrigieren), in der Pfanne grundsätzlich schon eher, wenngleich man natürlich große Mengen auf diese Weise behandeln muß, um trotz der unvermeidlichen „Schöpfverluste“ eine brauchbare Aussage machen zu können. 😉

      Gefällt mir

      1. @Michael: ich habe ehrlich gesagt beim Grillen noch nicht hinterher gewogen, weil ich ja weiß wieviel das vorher war und das entsprechend eintrage. Bei anderen Gelegenheiten, also z.B. Schmorbraten, wo ein vorher-nachher-Vergleich notwendig ist, habe ich als Daumenwert so ca. 1/3 ermittelt, die das Fleisch leichter wird – und da ich eher mageres Fleisch verwende dürfte das größtenteils Wasser sein. Beim Grillen würde ich da wenigstens das gleiche annehmen, da da ja das garen in Flüssigkeit bei wegfällt.

        Gefällt mir

  1. Michael

    @ Vanessa: Grundsätzlich bin ich Deiner Meinung. Und dachte urspr. auch, daß ich mir einige Sünden erlauben muß, um durchzuhalten. Das ist natürlich eine individuelle Sache. Aber erstaunlicherweise kann ich nach nur kurzer Zeit an der heißgeliebten Schoko und Snacks etc. vorübergehend ohne Heißhunger, ohne wirkliches Verlangen vorübergehen. Hätte ich nicht erwartet. Das liegt aber sicher daran, daß ich bis zu 500g aufgepeppten Magerquark (teils mit Früchten) esse und auf Weise mein Verlangen nach Süßem stille. Besonders knackig ist der sog. Kilokick (googlen). Der funktioniert als solcher, wie er propagiert wird, natürlich nicht, das dürfte jedem mit auch nur etwas Grundlagenwissen klar sein, aber wenn man durch entsprechenden KH-Reduzierung (oder Sport) noch Raum für diese ca. 200kcal hat ist es ein leckeres Dessert für das Abendessen (oder als dieses) mit hohem Sättigungswert und Eiweißanteil. Jedenfalls ziehe ich meist dies überbackenen Scheiben von Harzer Käse vor, mögen diese insgesamt auch „besser“ sein.

    Gefällt mir

  2. Kirsten

    Hallo, mich würde mal interessieren, ob es neuere Erkenntnisse zum Thema Lipödem gibt. Meine letzte Info ist, das Sport und abnehmen da leider kaum helfen….LG Kirsten

    Gefällt mir

    1. Mona

      Ich kann nur Erfahrungswerte erzählen: Jeder, der es mit Sport, Muskelaufbau und Abnahme versucht hat, sagte mir, dass es das Problem wirklich extrem verbessert hat. Ganz weg wird es nicht sein, aber wenn es durch Kleidung und vom Körpergefühl viel besser aussieht, dann ist doch schon sehr viel gewonnen. Durch OPs ist es ja auch nicht komplett weg, Narben und Reststellen hat man dann trotzdem. Ach so, alle sagen es ist wichtig Komplessionsstrümpfe zu tragen, aber die flachgestrickten.

      Gefällt mir

  3. Antonio

    wollte mal fragen , im Buch steht drin, ab einen gewissen punkt ca 105 kg ,ging nichts mehr runter an gewicht ,sie sind dann zum Arzt haben blut checken lassen und dann Proteine genommen 15 g glaub ich und dann gingen die Kilos wieder runter, ich hab seit 01.01 bis jetzt ca 30 kg abgenommen von 140 kg runter ,und so wie es aussieht ,steht mein gewicht momentan, meine Frage wo kann ich so eine Untersuchung machen lassen oder was muss ich dem Arzt sagen ?weil mein Allgemeinarzt z.B sagt mir ich darf nur 0,5 kg max pro Woche abnehmen,und wenn der so schon anfängt , bis aus Bayern, wäre dankbar für tips will noch 20-25 kg noch abnehmen

    Gefällt mir

  4. Michael

    Nachtrag: Zu der Frage des „Hungerstoffwechsels“, der zu einem Stocken der Gewichtsabnahme führen kann:
    Gezieltes Suchen führten zu einigen kompetent wirkenden Blogs, Seiten und Forenbeiträgen, in denen darauf hingewiesen wird, daß eine erhöhte Cortisolausschüttung eine sog. Umwandlungsstörung bez. des SD-Hormons T4 in T3 zur Folge habe kann. Zu wenig T3 hat aber eine Symptomatik wie eine SD-Unterfunktion, also nicht nur ein „reduzierter“ Stoffwechsel in Form eines reduzierten Energiebedarfs und damit Umsatzes, was wiederum ein Stocken des Abnehmens bewirken und zu einem Gleichgewicht führen kann, sondern auch die auch von der Autorin beschriebenen anderen Symptome der SD-Unterfunktion – Abgeschlagenheit, Energiemangel, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und – manche nennen es so – „Nebel im Gehirn“. Denn jedenfalls eine verschärfte Diät, eine signifikante Kalorienreduzierung kann oder wird vom Organismus als Belastung, als Stress, empfunden werden mit der Folge erhöhter Cortisolausschüttung. Eine anderen mögliche Ursache hierfür ist eine zu geringe Versorgung mit Selen oder Magnesium, was im Rahmen einer deutlichen Kalorienreduzierung schon durch die Selektion der Nahrungsmittel erfolgen kann. Davon können besonders Personen mit Hashimoto – wie auch die Autorin – oder auch SD-Unterfunktion betroffen sein, da bei der üblichen Behandlung in Form des externen Zuführens von T3 nur durch die SD-externe Konversion T4 erzeugt wird,

    Gefällt mir

  5. Kai Kolonko

    Sehr geehrte Frau Dr. Hermann,
    zunächst vielen Dank führ Ihr hervorragendes Buch.
    Ich habe eine Frage zum Thema Gewichtsplateu.
    Bisher habe ich jede Woche in etwa ein Kilo abgenommen.
    Seit etwa zwei Wochen nehme ich jedoch nur wenige hundert Gramm ab.
    Ich berechne ständig meinen Kalorienbedarf neu und bin mir auch ziemlich sicher, keinen Fehler bei der Berechnung der zugeführten Kalorien zu machen.
    An meinem Gürtel merke ich, dass sich mein Bauchumfang in den letzten zwei Wochen verringert haben muss.Da ich neben der Kalorienreduzierung auch ein wenig Sport betreibe, stellt sich nun für mich die Frage, ob es möglich ist, dass sich durch den Körperumbau (Umwandlung von Fett zu Muskulatur) das Gewicht für einige Zeit nicht so stark ändert?
    Im übrigen möchte ich kurz anmerken, dass im Internet(auch auf brandaktuellen Seiten) zum Thema Gewichtsplateu (wenn man Ihr Buch kennt) unglaublicher Unsinn steht.Dort ist beispielsweise der Rat zu finden, man solle die Kalorienzufuhr erhöhen, um den Stoffwechsel wieder anzuregen!
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Kai Kolonko

    Gefällt mir

    1. Thomas

      Hi Kai,

      Das ist leider normal 🙂 Muskeln sind halt schwerer als Fett! Bitte auch beachten, dass sich durch mehr Muskeln der Grundumsatz an kcal ändert! Kleiner Tipp: Körperwaage mit Muskel/Körperfettmessung besorgen! Wenn das Gewicht stagniert oder zunimmt, don’t worry 🙂 Hier ist ggf. Der Zeitpunkt gekommen oldskool mit dem Maßband den Fortschritt zu messen, insbesondere Bauch und Co.!

      Lg
      Thomas

      Gefällt mir

    2. Michael

      Nun, kommt darauf an, was dort genau behauptet wird. Aber Studien – lies Dich mal bei z.B. edubily in die Leptin-Materie ein – haben bestätigt, daß Fettverlust und kalorien- und kohlenhydratreduzierte Ernährung zum Abfall der Leptin-Ausschüttung und/oder/daher Reduzierung der T4-Produktion und T4/3-Konversion und damit zu einer mehr oder weniger signifikanten Reduzierung des Stoffwechsels führt bzw. führen kann. Das ist keine urban legend, ich habe es selbst verspürt und das Blutbild hat es auch bestätigt. In diesen Fällen können – wenn man kein T4/T3 einwerfen kann/möchte – in der Tat sauber angelegte refeed-days helfen, also z.B. am Wochenende und ggfs. auch Mittwochs möglichst fettfrei (weniger als 20, 30g) möglichst viele KH zuzuführen Z.B. Nudeln mit fettfreier Sauce, etwa vorwiegend aus Tomatenketchup bestehend. Bei mir hat es mit ca. 300g – 400g KH und 2000 bis 2200 kcal funktioniert. Sehr fettarm ist nötig, damit die kcal-Zufuhr nicht die kcal-reduzierte Ernährung konterkariert. 300g KH, 100g EW und 30g FE sind schon fast 1900 kcal.
      Ob dies bei Dir der Fall ist – keine Ahnung. Laß halt mal ein Blutbild, insbesondere auch hinsichtlich T3/T3 machen.
      Kann aber auch sein, daß Du „nur“ Wasser akkumulierst.

      Gefällt mir

  6. Michael

    Leider harrt meiner vorheriger längerer Kommentar – der, auf den sich mein Nachtrag bezieht – der Freischaltung. Darin habe ich ein paar links zu Stellen, auch Studien, aufgeführt, die diese Thematik des sog. „Hungerstoffwechsels“ betreffen. Ich bin nicht ganz so sicher, ob man die Meinungen, die einen solchen behaupten, ganz und gar abwegig sind. Es gibt Studien, die entsprechende hormonelle Auswirkungen einer Reduktionsdiät belegen. Der in meinem Nachtrag beschriebene Effekt der Umwandlungsstörung mag vielleicht nur Hashimoto-Patienten betreffen. Aber daß z.B. eine vermehrte Cortisolausschüttung auch eine gesunde SD oder andere Hormone beeinflussen vermag dürfte nicht allzu abwegig sein. Und je nach Umfang der Kalorienreduzierung bedeutet dies für den Organismus Streß – für den einen mehr, für den anderen weniger – was zu einer erhöhten Cortisolausschüttung führt. Denkbar ist auch, daß die sich bei sinkendem Fettanteil ändernde Leptinausschüttung in dieser Hinsicht wirkt – ganz abwegig ist der Gedanke nicht, daß ein sehr Übergewichtiger wegen des vielen noch vorhandenen Fetts die Kalorienzufuhr drastischer ohne eine solche Nebenwirkung einschränken kann als jemand, dessen Fettanteil nur noch 10% oder 15% beträgt. Daher erscheint es auch nicht unplausibel, daß in einem solchen Fall ein geringeres Defizit „besser“ wäre. Das steht auch nicht im Gegensatz zu den (eigentlich nicht überraschenden) Erkenntnissen aus dem Minnesota-Starving-Experiment: Wenn die Ursache für einen fehlenden Gewichtsverlust „nur“ ist, daß durch die hormonellen Änderungen der Energieumsatz geringer geworden ist (was man allerdings wie bei einer SD-Unterfunktion auch „spüren“ sollte) und nicht etwa – wie von der Autorin berichtet – eine Mangelernährung erfolgt, kann man in einer solchen Situation natürlich die Kalorienzufuhr weiter (unter das formelmäßig- rechnerisch erforderliche Niveau) verringern oder den Verbrauch erhöhen – dies wird zwangsläufig zum weitere Fettverlust führen. Abgesehen davon, ob man mit nur 1000, 750 oder gar 500 kcal täglich überhaupt subjektiv akzeptabel leben kann (oder ob die anderen Folgen der Hormonveränderungen, etwa bei den SD-Hormonen, zu schwerwiegend sind), sollte die Frage erlaubt sein, ob es nicht „gesünder“ ist, solche Hormonveränderungen zu vermeiden. Zumal man letztlich ja irgendwann mit der Diät am Ende angelangt ist und wieder „normal“ (nicht im Sinne von „wie früher“, das wäre natürlich kontraproduktiv) essen will, und wenn dann der (Grund)Umsatz deutlich unter dem formelmäßigen „normalen“ Wert liegt, wird man sofort zunehmen, wenn man sich an jenem orientiert.
    Aber konkret zu Kais Frage: Natürlich ist es möglich, daß Du zwar Fett abbaust aber auch Muskelmasse hinzugewinnst. Zwar berichten Bodybuilder immer nur von dem gegenteiligen Effekt, nämlich einer an der Magermasse zehrenden Gluconeogenese, jedenfalls bei strenger Kalorienreduzierung, aber man wird sicherlich nicht die Situation eines diätierenden, trainierten Bodybuilders nach der Massephase mit einem Übergewichtigen vergleichen können, der vielleicht erstmals etwas Krafttraining betreibt. Allerdings gibt es auch Berichte über diesen Effekt – siehe z.B. unter http://www.kurzzeitfasten.de/. Auch sollte man den Effekt einer Umstellung der Ernährung bedenken: Eine Reduzierung der Kalorien erfolgt häufig durch Reduzierung des KH-Anteils und Erhöhung des EW-Anteils. Eine deutlich erhöhte Eiweißzufuhr wirkt sich aber positiv auf Muskeln aus – nicht ohne Grund führen sich Bodybuilder in der Diätphase viel Eiweiß zu, um die Effekte der Gluconeogenese auf die Magermasse zu verringern. Das reine Gewicht ist letztlich nicht der allein ausschlaggebende Indikator. Wenn Du eine Verringerung Deiner Fettpolster an Stellen, wo Muskelaufbau eher unwahrscheinlich feststellst – Gürtel, Bauchumfangmessen – oder gar „echte“ Fettmessungen machen kannst, dann kann es ja gar nicht besser sein. Allerdings sind auch Wassereinlagerungen möglich und denkbar, wie auch von der Autorin berichtet.

    Gefällt mir

  7. Ricarda

    Hallo Frau Dr. Hermann,
    ich hatte meinen Frage schon einmal, leider an falscher Stelle, gestellt.

    Ich habe eine Frage zur Langzeitstudie von Stevens et.al. (2012) im Buch auf den Seiten 152/153 beschrieben.

    Verstehe ich es richtig, das es bei mehr als 4facher Gewichtsschwankung über 4,5kg keinen positiven Abnehmeffekt bezüglich des Sterberisikos gibt, dass also jemand der zum 5ten mal z.B. 25 kg abnimmt und dann sein Gewicht bis zum Lebensende hält, ein ebensogroßes Sterberisiko hat als wenn er gar nicht abgenommen hätte?

    Gerade im adipösen Gewichtbereich schwankt das Gewicht doch oft mal 10kg hin und her und oft haben Adipöse auch schon einige Abnehmversuche hinter sich. Bei mir ist es zumindest so 😦

    Das fände ich sehr demoralisierend, zu erfahren, dass Abnehmen jetzt keine Verbesserung für die Lebenserwartung mehr bringt. (Mir ist schon klar, dass schlank und sportlich sein schlussendlich natürlich gesünder ist und wahrscheinlich durch bewusstere Ernährung und mehr Bewegung auch nach der 4ten Abnahme die Lebenserwartung wieder steigt, halt nur nicht auf das gleiche Niveau als wenn man weniger als 4x diese Schwankungen hatte).

    Da ich nach dem Lesen ihres Buches jetzt gerade abnehme, würde ich mich sehr freuen, wenn ich hier grundsätzlich was falsch verstanden hätte 😉

    Vielen Dank und Grüße,
    Ricarda

    Gefällt mir

  8. Hallo, habe mir gerade das Buch gekauft und bereits grösstenteils gelesen. Ich würde mir auf dieser Website eine Linksammlung wünschen, z.B. zum BMI, Kalorienzähler usw. Also alles, was auf dem Weg zu weniger Kilo´s nach diesem Buch führen könnte und für eine erfolgreiche „Diät“ hilfreich ist. Dann müsste nicht jeder selbst neu recherchieren. Oder gibt es das bereits und ich habe es noch nicht entdeckt? Viele Grüße Ute

    Gefällt mir

      1. Mona

        @Bloody Was meinst du damit das Defizit anpassen? Das ist doch total individuell. Man kann ja mal Wochen oder Tage haben, wo man 1000 kcal unter Verbrauch essen möchte und manche, wo einem 300 kcal Defizit reichen. Das ist doch von Person, Situation und vielleicht Jahreszeit abhängig, wie die Vorlieben für das Defizit sind.

        Die Kalorien (mit Defizit) an das ändernde Gewicht anpassen kann jede App, die auch das Gewicht speichert. Je schneller man abnimmt, desto öfter sollte man sich wiegen und es auch in die App eintragen.

        Gefällt mir

    1. Anja

      Hinten im Buch sind Tipps und Tricks und somit auch den Verweis auf die Seite, bzw. App FDDP. Dort wird der tägliche Bedarf anhand von Gewicht und Größe berechnet. Praktischer Weise auch der BMI. Man kann auch den Gewichtsverlauf eingeben, damit der Bedarf auch immer aktuell ist. Es ist echt super, denn es sind echt extrem viele Lebensmittel vorhanden, mit der Kalorien zählen leicht ist. Ebenfalls sieht man wieviel Protein man schon zu sich genommen hat. Sehr praktisch!

      Gefällt mir

  9. Chrissy50

    Hallo Frau Dr. Herrmann, ich liege (noch) im oberen Normalbereich (1,75 m, denn ich bin schon geschrumpft, heute früh 75,9 kg, ehrlich also 76 kg). 2009 habe ich meine Ernährung umstellt, 10 kg verloren. Erstmalig in meinem Leben (30 Jahre Diätkarriere) kein ‚Jojo-Effekt‘, bis vor 2 Jahren hielt ich mein Gewicht relativ gut. Relativ heißt, immer mal 2,3 kg mehr, Bremse, Rückwärtsgang, wieder auf Schiene. Jetzt habe ich in 2 Jahren 8 kg zugenommen, bin sozusagen schleichend entgleist. Das Thema Gewicht ist mein Lebensthema, frisst unglaublich viel Energie, die ich eigentlich woanders brauchen könnte. Aber es hat wohl viel mit dem Platz im Leben zu tun, den man einnimmt. Vielleicht ist es so, dass mein Körper mit mehr Gewicht signalisieren möchte, dass ich mehr Platz, mehr Raum beanspruchen möchte? Und meine Seele verstehen muss, dass sie das nicht so wörtlich nehmen und sich andere Wege suchen soll, um meinen Kopf zu überzeugen? Lange Rede, kurzer Sinn: Auf Empfehlung einer Freundin, die es mit den Fakten Ihres Buches geschafft hat, seit Januar 8 kg zu verlieren, hörte ich Ihr Buch als Hörbuch und habe es gleich noch einmal von vorn angefangen. Ich bin über mein
    persönliches ‚Wohlfühlgewicht‘ hinaus, bislang dachte ich, es läge bei 68 kg. Was, wenn es noch niedriger ist? Den Gedanken finde ich sehr spannend, mal sehen, wohin er mich führt…Ich danke für die Inspiration, mir auch mit 50 noch vorstellen zu können, einen Körper zu haben, mit und in dem ich mich wohlfühle.

    Gefällt mir

  10. Hallo zusammen, mich würde mal interessieren wie ihr damit umgeht, wenn eure Umwelt 0 Verständnis für euer Vorhaben hat. Ich bin aktuell 5 Kilo über der Grenze zum Nornalgewicht. Abnehmen möchte ich aus gesundheitlichen und ästhetischen Gründen. Zudem möchte ich sportlicher werden da es mich ankotzt so unbeweglich und unausdauernd zu sein. Zuhause wird mein Vorhaben von meinen Eltern und Geschwistern nur belächelt. (Meine Eltern sind selbst übergewichtig, meine Geschwisster sind beide sehr sportlich und Normalgewichtig.) Wenn ich mein Essen abwiege werde ich von ihnen ausgelacht. Mein Freund ist sporlich und normalgewichtig und einer dieser: „ich kann essen was ich will“ Menschen. Er hat angst das ich „wieder Knochig“ werde wenn ich abnehme, da ich eine zeitlang 5 kilo leichter war und er der überzeugung ist ich war dann nicht mehr „bequem“. Meine Freundinnen sind alle weit aus übergewichtiger als ich. Wenn ich auf eine Nascherei verzichte regen sie sich Regel recht drüber auf. Ja da spricht oft der Neid, trotzdem weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll, da es irgendwie auch verletzend für mich ist. Wie geht ihr mit solchen Reaktionen um?

    Gefällt mir

    1. lispler

      Hab es ignoriert. Einfach machen und gucken wie es laeuft.

      Ich bekomme auch manchmal ein „wieviel willst du denn noch?“ usw. Aber wenn mich Leute ein paar Monate nicht sehen heisst es bisher immer „wow“ „du hast ja abgenommen“ „sieht super aus“…

      Meine Mom hat kuerzlich zufaellig zwei Photos gesehen, quasi vorher/nachher, und versucht es jetzt selbst…

      Gefällt mir

    2. Michael

      Auch ich war nur knapp im Bereich des „bösen“ BMI und meine Umwelt macht sich eher lustig über meine (letztlich erfolgreichen) Abspeckunterfangen. Interessanterweise kommt das lauteste Gemecker von meiner lieben Gattin, die selbst nie ein Problem mit dem Gewicht hat(te), weil sie von sehr seltenen Versagern (z.B. Cashnew-Nüsse, aber da bin auch ich süchtig) abgesehen nie zuviel ißt und immer mit Futtern aufhört, wenn sie satt ist (oder per saldo nicht zuviel ißt), also seit jeher im weit unteren Normal-BMI herummkrebst, und keinen dürren Mann möchte. Dabei war ich seinerzeit, vor langer Zeit, deutlich dünner/schlanker als heute und dieses Gewicht werde (und will ich) nicht erreichen. Daß Freunde und Bekannte, die an meinem Wohl nicht so sehr interessiert sein können, dies weniger thematisieren als meine liebe Gattin, die doch eigentlich jeden Schritt auf meinem Weg zu mehr Gesundheit begrüßen sollte/müßte (und aus dem anfänglichen Übergewicht-BMI in den mittleren normal-BMI zu kommen – wir reden hier natürlich nicht von Muskelbergen sondern von Fett – ist grundsätzlich und ungeachtet alles anderem auf jeden Fall ein Schritt hin zu mehr Gesundheit), könnte mir schon zu denken geben … 😉
      Aber natürlich ist mir die Meinung der anderen insoweit egal, als ich das tue, was ich nach reiflicher Überlegung als richtig ansehe, auch wenn dies nicht bedeutet, daß ich nur weise lächelnd alles an mir abprallen lasse. Es gibt natürlich heftige Diskussionen, zumal ich mittlerweile über Ernährung und die diesbezügliche Physiologie ungleich mehr weiß als alle meine Freunde und Bekannte zusammen, und mir daher nicht den üblichen Unfug einschließlich „Fettlogik“-Unfug wiederspruchslos anhöre.
      Natürlich besteht, vor allem wenn es letztlich „flutscht“, die Gefahr der Übertreibung und je nach Typus die Gefahr, sich zu fixieren und Fanatiker/Ideologe zu werden, wie man es leider sehr häufig bei Vegetariern, Veganern, Bio-Gutmenschen und überzeugten Gesundlebern vorfindet.Da muß man halt kritisch neben sich stehen und diesbezügliche Kritik annehmen und überdenken.
      Du brauchst ganz sicher nicht meinen Rat, aber wenn Du doch meine Meinung hören willst: Pfeif auf das Gemecker der anderen, nimm so weit ab, wie es Dir gefällt (und möglich ist), ohne die Grenze zum Pathologischen zu überschreiten (und ein unterer Normal-BMI ist ganz sicher nicht bedenklich). Und wenn Dein Freund üppigere Formen mag UND Dir deswegen eine Szene macht, Dich nicht mehr mag etc: Dann Pfeif auch auf ihn und such Dir einen anderen Freund, der Dich nicht so will, wie er will, sondern wie es gut für Dich ist (das sagt sich jetzt leicht, ich weiß, aber das ist die Wahrheit).

      Gefällt mir

    3. Thomas

      Huhu,

      Ganz ehrlich?! Augen zu und durch 🙂 Anfangs gibt es immer Unverständnis wieso man dies oder das nicht mehr essen mag, wieso man jetzt Nahrungsergänzungsmittel braucht bla bla… aber das geht auch irgendwann vorbei und dann kommt erst der Zuspruch hast ja toll abgenommen und dann die Phase wieviel denn noch?! Setz dir ein Ziel und verfolge dieses und höre nicht auf andere!

      Lg
      Thomas

      Gefällt mir

  11. Lilith

    Ich habe das Buch verschlungen (nachdem ich 22kg durch intuitives Essen abnahm, was ich mir nicht erklären konnte außer mit „Stoffwechseländerung“ – ich hatte vorher schon Phasen, wo ich über 1,5Jahre trainiert und entsagt habe ohne Ergebnis) und muss sagen, ich finde das Buch hervorragend, aber mir fehlen ein, zwei kleine Infos zum Rundum-happy-Paket.

    Und zwar:
    (1) Thema essenzielle Nährstoffe, wichtige Proteinbausteine – einerseits wird im Buch erwähnt, dass diese Bausteine absolut essentiell sind, andererseits von Personen gesprochen, die über Monate hin Nulldiät machen und trotzdem „gesund“ sind. Also woher bekommen diese Leute ihre Proteine, Vitamine, essentielle Fettsäuren? Von sich auflösenden Fettzellen? Selbst, wenn die Person null Extra-Sport und damit null Muskelaufbau macht, muss doch das aktuelle System erhalten werden und braucht deshalb die entsprechenden Nährstoffe – oder nicht?

    (2) Dass sich der Stoffwechsel nicht ankurbeln/verlangsamen lässt, ergibt zwar einerseits Sinn, andererseits frage mich mich schon, wieso ich damals, als ich abnehmen wollte (Rahmenbedingungen waren ähnlich, also Essensmenge/Sport von damals zu heute), nur alle 1-2Tage ein Mal „groß“ musste, jetzt aber täglich 4-5 mal? DAs war für mich bisher das Zeichen für meinen „beschleunigten“ Stoffwechsel. Wenn das jetzt gar nicht der Grund sein soll, was bleibt denn da logisch noch übrig?

    Über eine wissenschaftliche Antwort würde ich mich sehr freuen! 🙂

    Gefällt mir

    1. Michael

      Man wird davon ausgehen können, daß Leute, die über längere Zeit nur von ihrem Fett leben UND gesund blieben, entsprechende NEM zugeführt haben.
      Andererseits kann man auch ohne die essentiellen was-auch-immer eine kürzere und auch längere Zeit überleben – nur eben möglicherweise nicht in einem optimalen (Gesundheits)Zustand. Nehmen wir als Beispiel Omega-3-Säure. Angeblich überlebenswichtig. Definitiv habe ich aber in meiner Jugend praktisch nie etwas gegessen, in dem das Zeug enthalten war – Fisch mochte ich nicht, ausgenommen Fischstäbchen, und was da an O3-Molekülen drin ist kann man sicherlich mit Leichtigkeit zählen. Nee, ich vergaß, es gab mal eine Phase da habe ich gerne Rollmopsbrötchen gegessen. War vielleicht 1 Jahr und in toto 20 dieser Brötchen. Das kann mich aber nicht 30 oder 40 Jahre lang mit O3 versorgt haben. Anderes … nie habe ich etwas gegessen, in dem viel Selen war. Oder Eisen. Oder Kupfer Oder was auch immer so notwendig sei (in meiner Erinnerung bestand meine Jugend aus Kuchen, Mohrenköpfen, Endnußflips, „Wassersüppchen“ und später auch Bratkartoffeln). Und dennoch habe ich das Leben gut bis sehr gut auf die Reihe gebracht. Nicht auszudenken, wie ich die Welt verändert hätte, wenn ich die angeblich so überlebenswichtigen Vitamine, Spurenelemente etc. in dem angeblich notwenigen Umfang zugeführt hätte (derzeit tue ich es über NEM, aber ich fühle mich kein bischen anders/besser).

      Was den Stoffwechsel anbetrifft: Anfänglich war ich auch dieser Meinung. Je mehr ich aber darüber lese und vor allem seit ich selbst am eigenen Körper erlebt habe, wie eine gar nicht mal so strenge (aber konsequente) Diät den T3-Wert (als Hashimoto führe ich T4 zu) absacken läßt (was ja wissenschaftlich, humanbiologisch, erklärt und begründet wird) und welche Auswirkungen auf den Stoffwechsel (allein) dies hat, sehe ich dies genau anders. Auch wenn man eigene, persönliche Erfahrungen nicht unbedingt verallgemeinern kann: Da dies mit wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmt, muß ich leider als Fakt bezeichnen, daß nach einer gewissen Dauer einer kalorienrestriktiven Diät hormonelle Veränderungen eintreten, die den Stoffwechsel „reduzieren“ (wie auch immer man dies im einzelnen definieren möchte), auch wenn diese Änderungen sicherlich individueller Natur sind und in gewissem Umfang auf die eine oder andere Weise (z.B. Mindestmenge von KH, saubere refeed-days) manipuliert werden können. Offen ist für mich derzeit lediglich noch, inwieweit diese Änderungen langfristig oder gar dauerhaft ist, was ja hinsichtlich der Leptinausschüttung (mit Auswirkungen auf z.B. T4, T3) behauptet wird.

      Gefällt mir

      1. Mona

        In Kuchen sind Eier und in Eiern sind ganz viele Sachen drin, auch Omega3. Außerdem ist es auch in Nüssen und Ölen, wie Rapsöl.

        Gefällt mir

    2. Chrissy50

      Liebe Lilith, ohne mich in wissenschaftlichen Exkursen ergießen zu wollen, hätte ich nur eine Idee: der Verzicht auf Kohlehydrate in jeglicher Form von Weizen, auch Vollkorn, hat bei mir einen ähnlichen Effekt. Isst du intuitiv wenig bis gar nichts davon? Ich gratuliere dir mit unverhohlener Bewunderung zu deiner Intuition, die dich Lebensmittel zu dir nehmen lässt, die den geschilderten Effekt haben:-)! LG

      Gefällt mir

      1. Michael

        Nun, grundsätzlich sind Kalorien Kalorien. Abnehmen setzt ein Kaloriendefizit, wie auch immer entstehend, voraus. Das Ersetzen von KH durch z.B. Proteine wird nur dann einen Gewichtsverlust bringen, wenn dadurch insgesamt betrachtet ein Kaloriendefizit entsteht (daß viele Leute besser weniger essen, wenn sie den Protenanteil erhöhen, und bei Proteinen weniger „ankommen“, ändert nichts daran). Und den LC-, Keto- etc. Apolegeten zum Trotz birgt eine Kalorienrestriktion in Verbindung mit wenig oder gar keinen KH das große Risiko, daß Leptin und T3 (T4) so weit in den Keller geht, daß der Stoffwechsel „sinkt“ und man wie bei SD-Unterfunktion zum Zombie mutiert. Mehr als kurzfristig betrachtet sollte man erhebliche KH-Reduzierungen daher vorsichtig behandeln. (Nicht nur) Bei mir ist leider eine gewisse Mindestmenge an KH erforderlich.
        Übrigens: „Intuitives“ Essen kann auch einfach nur bedeuten, intuitiv die Nahrungsmenge zu begrenzen und intuitiv aufzuhören, wenn oder bevor man pappsatt ist (wozu natürlich auch die Fähigkeit gehört, sich grundsätzlich nach der Intuition zu richten). Ich kann dies leider nicht, dazu bin ich zu gierig und zu verfressen.

        Gefällt mir

      2. Mona

        @Michael
        Chrissy50 bezog sich eher auf die Häufigkeit des „groß“-müssens.
        Da ist es schon von Bedeutung was genau man isst und wie stark man seine Ernährung geändert hat, bezüglich der einzelnen Lebensmittel. Wie viele Ballaststoffe enthalten sind z.B. So ist auch meine Erfahrung.

        Gefällt mir

  12. Fabi

    Hallo…ich bin seit 4 Wochen am abnehmen. Ich habe mir ein Datum gesetzt und an diesem meine Ernährung umgestellt und das Rauchen aufgehört. Meine Ernährung sieht momentan so aus:

    keine Kohlenhydrate, keinen Zucker, Alkohol (wenn überhaupt 1x pro Woche eine kleine Weißweinschorle) ansonsten Wasser und grünen Tee

    Kaloriendefizit von ca 1000 kcal

    4x die Woche 20 min Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht

    Morgens: 1. bulletproof coffee
    Gegen 11 Uhr: 1. Eiweiß Shake mit 30g whey
    13.00 Uhr: eine Mahlzeit von ca. 500 kcal
    Abends einen Eiweiß Shake wieder 30g Pulver

    Ich notiere in der App (welche du in deinem Buch erwähnt hast) alle meine Kalorien

    Ich hab mit einem Gewicht von 110 Kilo bei 1,69 m begonnen. Und stehe seit 2 Wochen zw. 100,9 und 101.9 und nichts geht.
    Werde ich zu ungeduldig? Ich verstehe es nicht…

    Danke schon Mal und liebe Grüße

    Fabi

    Gefällt mir

      1. Mona

        In den ersten 2 Wochen (besonders bei plötzlichem KH-Verzicht) können auch mal 7 kg Wasser rausgehen. 1000 kcal täglchem Defizit, falls du die wirklich eingehalten hast, sind in 4 Wochen genau 4 kg.
        Wenn du dann Alkohol trinkst, mal mehr Salz isst, mal bisschen Muskelkater hast, dann wird Wasser im Körper eingelegt, was auch bei einigen bei Hitze, Erkältungen, Allergien usw. passiert. Wassereinlagerungen können, auch wenn man keine KH zu sich nimmt, meiner Erfahrung nach trotzdem an die 3 kg sein.

        Steht doch auch im Buch, wenn man alles richtig macht und alle Fehlerquellen kontrolliert hat, einfach so weiter machen, dann wird es auch weitergehen.

        Auch wenn man durch den KH-Verzicht Hormonanpassungen hat, wird das kein tägliches Defizit von 1000 kcal aufwiegen. Falls die Hormonanpassungen einem zu schaffen machen, durch Fressattacken, schlimmer Schlappheit oder sowas, kann man immernoch KH-Refeeds machen.

        Kommt drauf an wie hoch der Tagesverbrauch ist, ob 1000 kcal viel sind oder nicht. Ich habe nur ca. 1900 kcal Tagesverbrauch, da sind 1000 kcal viel. Aber wenn ich ein Mann wäre und mich genauso viel Bewegen würde, wie jetzt, dann wären 1000 kcal anteilsmäßig nicht mehr so viel. Frauen machen ja auch ganz oft 500 kcal Defizit, obwohl sie vielleicht nur 1600 kcal Tagesverbrauch haben, das ist dann auch fast ein Drittel. Kommt halt immer drauf an, wie viel man sich bewegt, wie viel man insgesamt verbraucht und wie viel Körperfett man hat.

        Gefällt mir

      2. Mona

        Ich persönlich würde auch den Fettkaffee weglassen. Die Kalorien kann man auch in Nahrung investieren. Wenn dir irgendwelche Fette fehlen, könntest du auch Quark mit Leinöl und Beeren machen oder sowas in der Art.

        Gefällt mir

      3. Michael

        Ich würde den Verbrauch nicht überschätzen. Klar, der Grundumsatz läßt sich anhand der Formeln „errechnen“, auch wenn das nur Durchschnittswerte sein können: Ein 100kg-Bodybuilder hat einen deutlich höheren Grundumsatz als ein 100kh-Rollmops. Das wird bei den Formeln aber nicht berücksichtigt. Sofern man also nicht den Grundumsatz meßtechnisch ermittelt hat, sollte man bei der „Errechnung“ des vermeintlichen Defizits eher zurückhalten ansetzen.
        Und was das Wasser angeht: Gerade wer abnehmen möchte hat viel Fett und daher eher wenig Muskeln. Das bedeutet: Nicht so übermäßig viel Muskelglykogenspeicher. 7kg Wasser allein durch KH-Reduzierung erscheint mir daher eher weniger anzunehmen.

        Gefällt mir

      4. Mona

        @michael
        Ich weiß ja nicht, ob der Mensch ein Briefträger, Bauarbeiter oder nur an den Schreibtisch gefesselt ist.
        Bei 1,69 hast du wahrscheinlich recht, dass der Verbrauch nicht so extrem hoch ist, aber eigentlich schafft man doch die 2000 kcal doch locker, wenn ich das als 60 kg Frau am Schreibtisch mit ein paar Fitnesskursen in der Woche auch schaffe. Ich hab auch nicht viel Muskulatur. Wenn man will, kann man sich die 1000 kcal dann leisten, man wird nicht verhungern.

        Ich kann auch von einem Tag auf den anderen mehrere kg zu oder abnehmen, weil das Wasser schwankt. Wasser ist z.B. auch im Lymphsystem, wenn man dazu neigt und vor der Abnahme sich noch weniger bewegt hat und vielleicht auch paar heiße Tage vorher waren, dann kann das auch durch Bewegung rauskommen. Außerdem hab ich ja auch gesagt, dass es am unterschiedlichen Salzkonsum hängen kann oder auch wann man Muskelkater hat, ob man Erkältet ist, eine Allergie hat, Medikamente nimmt, ob man Alkohol getrunken hat. Das sind zumindest die Gründe bei mir, wobei ich zusätzlich manchmal noch frauenspezifische Wassereinlagerungsgründe habe.

        In den ersten Wochen ist ja auch vieles in dem Gewichtsverlust mit drin, wie weniger Gewicht vom Darminhalt (je nachdem was man isst) und dann zusätzlich oben drauf der Wasserverlust, falls man auf KH verzichtet. Falls man seine Abnahme mit ganz vielen KH macht und die KH-Speicher voll hält, nimmt man am Anfang doch trotzdem mehrere Liter Wasser ab. Ich kenn das zumindest so.

        Gefällt mir

      5. Michael

        Sicher gibt es nicht unerhebliche Tagesschwankungen, aber ich bezog mich auf die 7kg, die Du auf KH-Reduzierung zurückführst, also Leeren der Glykogenspeicher, und dies ist jedenfalls bei Normalmenschen nicht möglich und ich bezweifele sehr, daß selbst Muskelmänner derart gewaltige Muskelglykogenspeicher besitzen, um 2-3kg Glykogen bunkern zu können.
        Bei einer HC-Diät ist ein auf das Konto des Wassers gehender Gewichtsverlust eigentlich nicht möglich. Die typischen Anfangserfolge der 2-4kg in einer Woche zeigen sich ja gerade bei den LC-Diäten. Es mag natürlich anders sein, wenn man sozusagen ungeachtet des glykogengebundenen Wassers übernomal aufgeschwemmt ist und durch die Diät bzw. damit einhergehende Ernährungsumstellung – warum auch immer – eine Entwässerung einsetzt.

        Wenn man den Gesamtverbrauch anhand der Kalorienaufnahme im Gleichgewicht ermittelt und wirklich exakt trackt, dann hat man in der Tat eine verläßliche Basis. Allerdings müßte man dann auch die Thermogenese herausrechnen, denn zwischen 10 und 30% der aufgenommenen Kalorien gehen ja schon für die Nahrungsverwertung drauf.
        Dennoch: Der Kalorienverbrauch durch Gymnastik und ähnliche Kurse wird häufig überschätzt. Im Netz findet man einige intelligente Abhandlungen über die Berechnung des Kalorienverbrauchs in Abhängigkeit von Alter, Anstrengung, Puls etc. Danach muß man für 300 kcal zusätzlich (denn das kommt ja über den „Normalverbrauch“ hinaus dazu, d.h. den Normalverbrauch muß man herausrechnen) schon sehr, sehr ordentlich und kräftig trainieren, schwitzen. Das ist mit etwas Gymnastik, Bewegung, nicht getan.
        Bei einem rechnerisch ermittelten Grundumsatz von ca. 1600 kcal und sehr zurückhaltend ermittelten Gesamtverbrauch von um die 2000 kcal ist trotz Einhaltens einer Kaloriengrenze von 1500 bis 1600 kcal der Gewichtsverlust derart extrem zäh, daß mir schon diese zurückhaltende „Berechnung“ als zu großzügig erscheint. Wenn sich über 4 Wochen dennoch kein definitver Gewichtsverlust einstellt und auch keine signifikanten Wassereinlagerungen bestehen – man sieht das ja schon z.B. an den Gelenken – dann muß man nach anderen Ursachen als Wasser suchen.

        Gefällt mir

      6. Mona

        Ach so, dann hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Das tut mir leid. Ich meinte nicht, dass die 7 kg reines Wasser sind und ich meinte auch nicht, dass es nur vom KH-Verzicht ist. Ich meinte das so, dass man in den ersten Wochen sowieso, egal wie man abnehmen will, viel abnimmt, was noch nicht unbedingt das Fett in kg ist und beim KH-Verzicht ist dieser Anfangsgewichtsverlust insgesamt noch größer als wenn man den Verzicht nicht durchführen würde. Bei manchen ist dieser Anfangsgewichtsverlust (alles zusammen, Darm, Wasser, sonstwas an Kleinigkeiten) vielleicht 1 kg, bei anderen halt mehr und meiner Erfahrung nach ist das immer mehr je mehr Übergewicht man hat.

        Ist jetzt nicht wirklich wissenschaftlich. Vielleicht mag sich ja jemand damit beschäftigen, was man alles in den ersten 2 Wochen an Gewicht verlieren kann, was nicht direkt das Fett ist.

        Für mich sind bis zu 7 kg plausibel. Wenn Fabi das Defizit von 1000 kcal eingehalten hat und jede Woche 1 kg abgekommen hat, nach zwei Wochen schon 9 kg runter hatte, dann müssen die 7 kg alles andere sein, also so ein Anfangsgewichtsverlust. In den weiteren zwei Wochen hat er wieder 2 kg Fett verloren, wenn er seinen Verbrauch und seine Aufnahme an Kalorien richtig geschätzt hat. Da sich das Gewicht kaum ändert, muss es irgendwas in die Richtung von Wasser oder Darminhalt sein.

        Aber ob die Verbrauchs- und Aufnahmekalorien wirklich stimmten, kann ich natürlich nicht wirklich sagen. Wenn sie stimmen, dann müsste im nächsten Monat wieder ein Gewichtsverlust zu sehen sein, auch wenn man sich z.B. mit Salz vollgefuttert hat.

        Gefällt mir

      7. Michael

        In dem Punkt hast Du natürlich recht: 9kg in zwei Wochen können bei 1000 kcal Defizit keine Fettabnahme sein. Snd es wirklich 1000 kcal Defizit, dann kann man wöchentlich mit 1kg Fettverlust rechnen. Gut, in dem Fall hätten wir nicht nur die weitgehende Leerung der Glykogenspeicher, denn anscheinend werden ja kaum KH zugeführt (da frage ich mich aber wirklich, wie das Kraftraining funktioniert – oder ist bereits Ketose eingetreten?). Sondern auch eine ziemlich weitgehender Reduzierung fester Nahrung, also eine weitgehende Leerung des Darms. Das muß man bei solchen „gewaltsamen“ Diäten halt am Ende berücksichtigen: Daß bei angepaßtem Normalessen wieder 3 bis 5 kg draufkommen.
        Dennoch, 7kg durch etwas Glykogen- und überwiegend Wasserverlust … das ist schon heftig.
        Wir wissen ja auch nicht, wie Fabi sich fühlt, ob etwa schon Symptome einer SD-Unterfunktion aufgetreten sind … Ich würde mal die Hormonwerte bestimmen lassen, zumindest aber die fT4- und fT3-Werte, denn wenn fT3 im Keller ist, dann wundert mich das Nichtabnehmen nicht. Und bei völligem Verzicht auf KH über 4 Wochen würde ich das Absacken von fT4/fT3 und auch Leptin erwarten.

        Gefällt mir

      8. Mona

        Ich weiß die Zahlen nicht mehr, die im Buch zitiert wurden, wie sich Schilddrüsenprobleme und andere Krankheiten auswirken, aber es ist ganz sicher nicht so viel, dass die Abnahme komplett stoppen würde, besonders nicht bei 1000 kcal Defizit. Es ist eher so, dass man auch mit den Krankheiten abnehmen kann. Natürlich sollte man sich behandeln lassen, wenn es Krankheitswert erreicht.

        Ich kenn das so, dass man nach ca. 4 Tagen in Ketose ist bei unter 20 g KH pro Tag. Die Fettdepots sind ja dazu da, dass sie bei Energiebedarf verbraucht werden, besonders wenn alles andere schon aufgebraucht ist. Bis die Enzyme, oder was man da alles brauch, komplett sich eingespielt haben und man auch wirklich sehr sportlich sein kann, dauert es natürlich viel länger. Aber bei 20 Minuten Bodyweight Workout dürfte es doch gar kein Problem sein.

        Gefällt mir

      9. Michael

        Das mit der SD ist keine Krankheit. Sondern eine Anpassung des Organismus, des Stoffwechsels, auf die verringerte KH-und Kalorienzufuhr und Fettverlust. Dazu gibt zahlreiche Studien, auch eine deuschsprachige Auswertung (wurde hier auf der Seite auch schon mal verlinkt) und wenn Du nach den Begriffen wie Leptin und Stoffwechselanpassung googelst wirst Du genug finden. Etwa auf den edubily- und aesir.Seiten. Fettverlust und/oder deutliche Kalorienzufuhr führt zum Sinken der Leptinausschüttung und dies bei vielen Menschen u.a. zum Absinken der T3- und T4-Produktion (auch weniger Testo), was sich dann wie eine massive SD-Unterfunktion darstellt. Und das heißt; Deutlich zurückgehender Energiebedarf mit allen Folgewirkungen. Und die Frage, ob sich dies unmittelbar mit 200, 400 oder 600 kcal auswirkt, ist müssig, denn wenn Du nur noch wie im Wachkoma herumhockst und wartest, bis die Zeit vergeht, dann verbrauchst Du auch deswegen weniger.
        Paradoxerweise können Menschen mit Hashimoto oder SD-Ufu sogar weniger betroffen sein, da sie ja meist ohnehin wenigstens T4, manchmal auch T3, extern zuführen.
        Wie schon gesagt: Anscheinend betrifft dies nicht jeden und auch nicht gleich schwer und man kann es – meine Erfahrung nach – durch KH-optimiertes Essen und KH-refeeds beeinflussen.
        Natürlich ist da ein gewisser Widerspruch zur LC- oder gar ketonischen Ernährung. Aber vielleicht praktizieren dies nur diejenigen, die von diesem Effekt nicht betroffen sind? Leider gibt es hier (noch) viel mehr Fragen als Antworten.

        Gefällt mir

      10. Mona

        „wenn Du nur noch wie im Wachkoma herumhockst und wartest, bis die Zeit vergeht“
        Wenn man soetwas merkt, dann sollte man auf jeden Fall etwas ändern und nicht stumpf weitermachen.

        Gefällt mir

    1. Mona

      Was vielleicht sein könnte:
      Die App berechnet die Kalorien nicht richtig bzw. hat es nicht ans neue Gewicht angepasst, was du da angegeben hast.
      Die 100 kg -Grenze ist manchmal so extrem für einen, dass man ohne es zu merken sich sabotiert oder vor lauter Stress Wasser einlagert oder nicht mehr auf Klo war. Wer weiß? Ich nicht.
      Es hilft ganz ehrlich zu sich selbst zu sein, ob man aus Versehen doch schummelt, und Geduld zu haben.

      Gefällt 1 Person

  13. Michael

    Was soll dieser Kaffee mit Fett bringen? Sorry, aber das halte ich für groben Unfug, da hat jemand eine Marktlücke produziert oder entdeckt. Gerade bei diesem heftigen Kaloriendefizit von 1000 kcal – Mannomann – solltest Du dieses wirklich überflüssige Fett verzichten. Kaffee schwarz mit Süßstoff, das tut es auch, um bis zum Mittag/Nachmittag und der ersten Mahlzeit hinzukommen.
    Abgesehen von den üblichen „Verdächtigen“ – underreporting, falsche Berechnung des Verbrauchs, Wassereinlagerung (mißt du auch den Bauchumfang?) – könnte bei Dir eine Stoffwechselanpassung erfolgt sein.Ausweislich der Studien ist ein Leptinabfall und damit T3-Abfall schon nach drei Tagen feststellbar. Anscheinend alles individuell, nicht verallgemeinerungsfähig, aber nach meinen Erfahrungen sehr von der KH-Zufuhr abhängig. Ein regelmäßiger refeed-day mit viel KH (z.B. 400g) und natürlich kaum Fett, um den Kalorienbereich nicht zu sprengen, kann helden, auch wenn die tägliche KH-Zufuhr nicht unter 150 ..200g fällt. Klar, konzentriert man sich auf Proteine ist ein Kaloriendefizit leicht einzuhalten, aber es nutzt nichts, wenn sich aufgrund der heftigen Reduzierung der Stoffwechsel anpaßt.
    Anderer Studien belegen (angeblich) eine Anpassung, wenn man zusätzlich viel Energie durch Bewegung/Sport verbraucht/verbrauchen will. Aber ob man denen trauen kann …
    Trotz der positiven Erfahrungen der Autorin bin ich mittlerweile skeptisch, was dauerhafte & heftige Kaloriendefizite angeht.

    Gefällt mir

  14. Liebe Nadja, wie viel g Eiweiß pro Tag hast Du in etwa zu Dir genommen? Man findet so ziemlich alles von 0,8 g – 2,0 g, mal für jedes kg, mal nur für den körperfettfreien Anteil. Damit eben kein schleichender Muskelschwund mit der Abnahme einhergeht.
    Bei 115 kg ist alles über 1g ohne Eiweißpulver kaum mehr machbar. Und das schlägt kalorienmäßig fast immer mit ca. 370 kcal/100g Pulver zu. Wäre suuuuperdankbar für einen Tip, lg Claudia

    Gefällt mir

    1. Hera

      Dem schleichenden Muskelschwund wirkt man am Effektivsten mit Krafttraining entgegen. 🙂 Und da reicht auch schon Körpergewichtstraining.
      Ich habe bei mir persönlich schon beobachtet, dass sich (weil ich auch viel über Krafttraining und mitunter Bodybuilding lese) der Eiweiß-Wahn bei mir schon quasi als Fettlogik auswirkt, im Sinne von jeden Appetitsanfall als Eiweißmangel klassifizieren und dadurch mehr Kalorien als nötig aufzunehmen.
      Ich versuche meinem Hirn gerade beizubringen dass mehr als 1g/kg Körpergewicht (also Komplettgewicht) nur überflüssige Kalorien sind, wenn man nicht gerade eine tatsächliche MuskelmasseZUNAHME forciert.
      Und weil du das Eiweißpulver erwähnst: Mit denen habe ich bewusst aufgehört, weil sie mir schmecken (z.B. Casein mit Backkakopulver und Süßstoff dick angerührt, ergibt ja quasi Schokocreme) und ich mir super einreden kann „ist doch nur Eiweiß, kann ich quasi endlos zu mir nehmen“ – wie du siehst, Fettlogik lässt grüßen und ich nehme wunderbar zu mit Proteinpulvern.

      Ein Grund mehr als die 1g/kg Eiweiß zu konsumieren wäre für mich ggf. wenn die Proteinsättigung bei einem greift und man dadurch weniger Hunger/Appetit verspürt. Wenn man aber eher damit kämpft, die Proteinmenge kalorienmäßig unterzubringen, würd ich zuviel auf jeden Fall weglassen.

      Ist halt meine persönliche Erfahrung zu dem Thema 🙂

      Gefällt mir

      1. Hallo Hera, danke für Deine ausführliche Antwort. Die Thematik hat ein wenig an Relevanz verloren bzw. ich konnte sie für mich wohl passend auflösen: Ich liege aktuell bei in etwa einem g pro kg Körpergewicht. Und es scheint die richtige Menge zu sein. Mit dem Eiweißpulver komme ich gut hin – ich baue es sehr korrekt in meine täglieche Menge an kcal ein (zwischen 1.100 und 1.200 kcal/Tag). Damit bleibt dennoch genügend Spielraum für ‚richtiges‘ Essen. Und ja: Es hat bei mir enorm sättigende Wirkung, mehr mental…aber es funktioniert. Dass meine Muskeln über zwei Wochen lang ‚meckerten, lag wohl eher daran, dass ich es mit dem Gewichts- und Aus-dauertraining übertrieben hatte (nach dem Motto. Viel hilft viel – was mir öfter passiert und woran ich ernsthaft arbeiten muss). Man kann sich kein sattes kalorisches Defitzit verordnen UND gleichzeitig dem Körper Leistung abverlangen, die für ihn neu weil viel ist.
        Man wird „g’scheiter“ mit der Zeit…Herzliche Grüße, Claudia

        Gefällt mir

      2. Michael

        „…. und ich nehme wunderbar zu mit Proteinpulvern.“

        Auf einigen Seiten wird die Auffassung vertreten, daß man normalerweise mit Eiweißzufuhr nicht dick werde (ausgenommen wirklich abnorme Mengen), da Eiweß primär dem Zellaufbau diene und nicht der Energieversorgung …

        Gefällt mir

      3. Eiweißpulver: Ich hatte bei allen bisherigen Abnehmversuchen immer das Dilemma, dass ich Haarausfall bekam nach einigen Wochen. Seit FLÜ weiß ich, dass es wohl am Eiweiß lag (obwohl der Hausarzt immer auf Biotin und die VitaminB-Palette schwor). Da ich Probleme habe mit Milchprodukten (MAG sie einfach nicht) und auch nicht der Überfan von Fleisch bin, und weil ich einen erneuten Haarausfall vermeiden wollte – griff ich zu einem wirklich guten, hochwertigen Eiweißpulver (NICHT Almased!). Es enthält 90g Eiweiß auf 100g Pulver, so gut wie kein Fett und so gut wie keine KH. Ich fing in einem Moment an, als ich an massiven Wassereinlagerungen litt. Und Wunder über Wunder: Ich verlor in diesem Monat dann 6,5 kg. Es rutschte mir nur so von den Hüften. Aber ich denke, die Qualität ist wichtig (nicht im Drogeriemarkt gekauft) – und natürlich baue ich diese 2×190 kcal. in meine tägliche Zufuhr mit ein. Da der Körper wohl pro Mahlzeit nicht sehr viel mehr als 40 g Eiweiß auf einmal verarbeiten/aufnehmen kann, gehe ich auch eigentlich nicht groß darüber. Ich trinke keinen Shake, sondern mache mit zweimal am Tag damit ein leckerres „Brei’le“: Des morgens noch mit 25g zuckerfreiem Bio-Haferflocken-Nussmüsli darin, des abens solo…mit einer kleinen Dose kaltem Sauerkraut vorweg. Hört sich schräg an…aber ich LIEBE kaltes Sauerkraut, und es treibt die Verdauung ungemein an. Noch dazu hat es VitaminC, was auch ideal ist. Aber mei, jeder Körper tickt eben doch anders – glücklicherweise…und es ist an uns, herauszufinden, was uns individuell gut tut und passt.
        Lg an alle, Claudia
        PS: Habe gerade meinen Mann interviewt: Kraftsportler, macht mehrmals wöchentlich in Gewichten, aber auch Ausdauer…und der sagt auch, dass Eiweißpulver anscheinend Wasser-einlagerungen bei ihm bewirken. Jedenfalls glaubt er, damit langsamer Gewicht zu verlieren. Wird doch nicht wieder einmal an der Mann/Frau-Thematik liegen (grins)?!

        Gefällt mir

      4. Mona

        @Michael
        Was wolltest du uns denn damit sagen?
        „Auf einigen Seiten wird die Auffassung vertreten, daß man normalerweise mit Eiweißzufuhr nicht dick werde (ausgenommen wirklich abnorme Mengen), da Eiweß primär dem Zellaufbau diene und nicht der Energieversorgung …“

        Hera bezog sich wohl darauf, um zu sagen, dass man wohl zunehmen kann. Vor allem überschüssiges Eiweiß wird umgewandelt und ganz normal für die Bewegungsenergie und Körperwärme usw. benutzt. Die Umwandlung selbst ist etwas energieaufwändiger als aus Fett oder Zucker, aber trotzdem bleibt da noch genug übrig, um zunehmen zu können, wenn man zu viele Kalorien futtert.

        Gefällt mir

    2. Hera

      Bei 1100 kcal 115g Eiweiß unterzubringen ist eh eine ziemliche Leistung, find ich 😀
      Das Übertreiben mit dem Sport kenn ich auch nur zu gut 😉

      Wünsch dir viel Erfolg für dein Vorhaben!

      Gefällt mir

  15. Agnes

    Hallo, ich habe das buch mit grossem interesse gelesen und nehme aktuell auch mit circa 500 kcal pro tag ab. Ich bin allerdings auf die einnahme von neuroleptika angewiesen,habe durch diese keine heisshungerattacken,aber erlebe öfters stagnation. Hängt das mit den neuroleptika zusammen? Blockieren diese die abnahme?

    Gefällt mir

  16. Lenka

    Lese grad das Buch. Gibt es das nicht schon immer?! Da hieß es nicht Fettlogik sonder FDH. Fühle mich doch irgendwie angegriffen durch das Buch: Wenn du es nicht schaffst abzunehmen biste selber schuld zu luschi halt. Wie hast du das gemacht 1 Jahr nur 500 kcal, das ist sehr wenig Essen. Vor allem mit Familie kaum vorstellbar. Einen Widerspruch hab ich auch gefunden: du schreibst, du hast 2100 kcal gegessen und da dein Verbrauch 1900 kcal war haste jd. Monat 1kg zugenommen, Später schreibst: als ich noch 300 kcal täglich aß. Und heut kannst 3000 kcal an Sporttagen essen. O.K. ich bin neidisch, wie du das geschafft hast, so ganz ohne Durchhänger und Rückfälle nur mit Willenskraft, toll. FDH

    Gefällt mir

  17. Michael

    Nun, egal wie hoch die Kaloriendifferenz (sofern man nicht aufgrund Leptin, T3 usw. nicht eine Stoffwechselreduzierung erleidet) ist: Man muß es durchstehen,wie auch immer. Und dazu benötigt man Willenskraft. Umso mehr, je größer die Kaloriendifferenz und damit je geringer die kcal-Zahl, die man zu sich nehmen kann, ist. Das ist so, da braucht man nichts zu beschönigen. Schwache Charaktere verlieren eben, das Leben ist kein Ponyhof. 1/4 weniger ist mit entsprechender Überlegung und Planung machbar, auch über längere Zeit,auch wenn´s nicht wirklich Spaß macht, aber nur 1/5 bis 1/6 (vom aktuellen Verbrauch !!!) zuführen, wie unsere Autorin, ist wirklich sportlich, würde ich über mehr als ein paar Tage auch nicht schaffen, auch nicht wenn 1/4 meines Verbrauchs (besagte 500 ckal).
    Aber was soll das Gejammere? Ohne Kalorienverzicht, ohne Kalorienreduzierung geht es nun mal nicht, da hilft kein Heulen und kein Jammern, da muß man für sich einen Weg finden, egal wie. Der eine schafft es (weil er es körperlich hinbekommt, weil er entsprechend willensstark und leidensfähig ist) auf die härtere Tour, der andere muß es softer angehen lassen und braucht dafür einen (deutlich) längeren Atem. Ich habe es fast 10 Jahre letztlich erfolglos mit SiS versucht, und somit ohne wirklich Sinn und Verstand. Es gibt keinen Zauberspruch, es gibt kein Wunder, es gibt nur die harte Tour in einer für sich persönlich kompatiblen Weise, verbunden mit Verzicht, und dies dauerhaft.

    Gefällt mir

  18. Moppelmama

    Hallo Ihr Lieben,

    mittlerweile habe ich viele Wochen und Monate des Ausprobierens hinter mir und habe folgende Beobachtungen gemacht, die ich gerne mit Euch teilen moechte – vielleicht geht es ja jemandem aehnlich?

    Das Wichtigste zuerst:

    1) Fettlogik funktioniert. Durch Reduktion der Kalorienzufuhr kann ich mein Koerpergewicht tatsächlich reduzieren.

    2) Es funktioniert langsamer und zäher als es das eigentlich müsste.
    Grundsätzlich habe ich errechnet, dass ich bei meiner Größe und meinem Gewicht prinzipiell 2.400 Kalorien am Tag zu mir nehmen kann und damit mein Gewicht konstant halte.
    Reduziere ich aber, muss ich _weniger als 1.100 Kalorien essen_ um abzunehmen. Bei einer Zufuhr von 1.100 Kalorien und einer stark auf Eiweiß ausgerichteten Ernährungsweise nehme ich etwa 0.3 Kilo pro Woche relativ konstant ab.
    Ich ernähre mich beispielsweise wiefolgt: Morgens 1 große Tasse Kaffee mit 120ml Magermilch und 16g Zucker, mittags 320 g Skyr, nachmittags: Gebratenes Hähnchenfleisch mit Brokkoli.
    Diese 0.3 Kilo erscheinen mir zuwenig, wenn man den vorherigen Verbrauch und die zugeführte Kalorienmenge betrachtet. An meinen sonstigen Gewohnheiten (Bewegung, etc.) habe ich nichts verändert während der Diät; zum Tracken der Kalorien verwende ich fddb.

    3) Meine Körpertemperatur sinkt.
    Meine Temparatur ist durch unterbrechungsfreie Dauereinnahme der Pille konstant und liegt etwa bei 36.7 Grad. Etwa am dritten Tag der Diät fiel sie auf 35.9 und bleibt dort. Ernähre ich mich wieder normal ausgewogen steigt sie nach etwa 4-5 Tagen wieder auf 36.7 Grad.

    4) Sonstige Symptome kommen hinzu,…
    … und zwar von der wenig erfreulichen Sorte: Haarausfall, bleierne Müdigkeit bereits am Morgen und über den ganzen Tag hinweg, wirklich böse Albträume, depressive Stimmung.

    Grundsätzlich sollte ich hinzufügen (falls das wichtig ist), dass auch ich eine Hashimoto Thyreoiditis habe, scheinbar mit sehr schnellem Verlauf: 6 Jahre nach der Diagnose waren nur noch 2ml Gewebe insgesamt vorhanden und ich bekam L-Thyroxin 175.
    Es fühlte sich alles ein bisschen an wie Unterfunktion, daher ließ ich TSH kontrollieren: Der Wert liegt aber brav bei 0.9 (mit Werten unter eins fühlte ich mich bisher immer am wohlsten).

    Bitte werft keine Steine nach mir, aber für mich riecht das schon ein wenig wie „Hungermodus“ , obgleich es unter dem Strich ja funktioniert, denn ich nehme ab: Nur leider deutlich langsamer und mit mehr Nebenwirkungen als mir lieb sind.

    Aktuell ringe ich noch mit mir, ob es mir das wert ist: 15 Kilo wollte ich gerne abnehmen und würde bei diesem Tempo ein ganzes Jahr dafür benötigen.
    Ich habe Angst, dass ich mir nach diesem Jahr eine Perücke kaufen muss, wenn es so weiter geht… 😦

    Interessant ist, dass ich in meiner Schulzeit einmal 30 Kilo abgenommen habe, nach einem ähnlichen Schema wie Nadja: 2 Wochen 0-Diät aus Verzweiflung, dann Ohnmachtsanfall in der Schule, Tritt in den Hintern von meinen Eltern, danach 6 Monate FDH – fertig.
    Ich vertrete die These, dass der Stoffwechsel irgendwie „gepusht“ wird, wenn man eine Zeit lang fastet (ist nur ein Gefuehl, belegen kann ich das in keiner Weise).

    Geht es jemandem hier ähnlich, besonders was die Nebenwirkungen anbetrifft? Habt Ihr ein Gegenmittel gefunden?

    Danke und liebe Grüße.
    Moppelmama

    Gefällt mir

    1. Hallo Moppelmama, das mit dem Haarausfall hatte ich bei früheren Anläufen immer dann, wenn ich zu wenig Eiweiß zu mir nahm. Nadja erwähnt in FLÜ, dass sie bei einem Gewicht von um die 105 kg ihre Eiweißzufuhr auf 150g am Tag erhöhte (nach Rücksprache mit der Ärztin).
      Auch diese bleierne Müdigkeit, Schwere hatte ich früher. Und es war defintiv Eiweißmangel. Ich habevor gut 3 Monaten mit fast 127 kg angefangen – und bin jetzt, drei Monate und 7 Tage, bei 107 kg. Solch einen Verlust hätte ich früher ohne Haarausfall nicht geschafft. Oder ohne total geschafft zu sein. Aktuell liegt meine Eiweißaufnahme bei rund 1 g pro kg Körpergewicht. Und Haarausfall oder bleierne Schwere in allen Gliedern habe ich nicht mehr. Das plagte mich vor ca. 3 Wochen während eines Plateaus – und diesmal habe ich einfach auf FLÜ gehört und analog Fr. Dr. Hermann Eiweiß tüchtig erhöht. Passt.
      Machst Du denn ggf. viel Sport aktuell?
      300g Gewichtsverlust pro Woche ist wenig. Bei mir liegt er zwischen 1,2 und 1,5 kg. Aber, wie gesagt: Hatte ein Plateau vor einiger Zeit, und erst nach tüchtiger Erhöhung der Eiweißzufuhr rutschte das Gewicht wieder spürbar nach unten. Hoffe, dass Dir das ein wenig geholfen hat,
      lg, Claudia

      Gefällt mir

      1. ähhh…weiß nicht, was da gerade passiert ist – wollte Moppelmama antworten und sah im Wegdrücken, dass es als Antwort an Michael ging…sorry!!! Also, Moppelmama, habe Dir etwas geantwortet, alledings unter „Michael“…so ein Blödsinn…

        Gefällt mir

      2. Moppelmama

        Liebe Claudia,

        vielen Dank für Deine eErfahrung! Einen Protein-Mangel kann ich (leider) ausschließen als Übeltäter – ich habe streng darauf geachtet, immer meine 75g Protein zusammenzubekommen. Wenn der Hühnchenberg mal nicht reichte, habe ich mit Pulver nachgeholfen.
        Der wahre Übeltäter ist aber wohl gefunden, er heißt T3…. 🙂
        Danke!! und liebe Grüße,
        Moppelmama

        Gefällt mir

    2. Michael

      Lies bitte, was ich in diesem Fred dazu – „Hungerstoffwechsel“ – mehrfach geschrieben habe. Deine Symptome klingen für mich sehr nach der selbst erlebten Reduzierung der Leptin-Ausschüttung und daraus folgender Reduzierung der T4-T3-Konversion (es sei denn, daß Deine Mikronährstoffe im Keller sind, z.B. Kalzium D3, Magnesium, Eisen, was bei nur 1100 kcal oder weniger schnell gehen kann). Um Sicherheit zu gewinnen solltest Du einen Bluttest machen und vor allem die einschlägigen SD-Werte prüfen lassen; damit meine ich vor allem ft3. TSH kannst Du vergessen, das ist eigentlich nur der Autoimmunmarker. Hier geht es darum, ob aus dem zugeführten T4 (denn bei einem TSH von 0,9 produziert Deine Rest-SD überhaupt nichts mehr) ausreichend T3 erzeugt wird; wenn nicht – warum auch immer – spircht man von einer Umwandlungs- oder Konversionsstörung (-> googlen). Wenn Dein Arzt damit nichts anfangen kann: Arzt wechseln. Ich wäre nicht überrascht, wenn Dein T3-Wert wesentlich niedriger ist als vor der Diät bzw. zu der Zeit. als es Dir noch gut ging. Dagegen gibt es nur drei Mittel:

      1. Diät beenden
      2. saubere refeed-days mit viel KH aber nicht allzu viel kcal einlegen (s.o.)
      3. Zusätzlich zum T4 auch T3 (Thybon) verschreiben lassen und schlucken. Gleich die 100er Packung des Thybon 20. Ich brauche vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen jeweils 20ug (dann 1/2 Stunde nichts essen), dann geht es mir gut. Wenn Dir Dein Arzt kein T3 verschreiben will: Arzt wechseln oder Privatrezept für 100er Thybon 100 und übers Netz kaufen, kostet um die 50. Die Pille kannst Du gut 1/4ern, auch 1/8 geht grade noch, und ob Du 20ug oder 25ug ist schnuppe (bzw. die Dosis ist ohnehin individuell unterschiedlich).

      Der einfachste Weg ist das Einwerfen von T3. refeed-days haben den Vorteil, daß ein temporär ansteigender Leptin-Pegel auch alle anderen Folgen temporär mildert. Aber das verringert natürlich den Abnehmerfolg. Andererseits kann es für den, der nicht dauerhaft so sehr diäten kann wie Du mit 1100 kcal (schon hart), sehr hilfreich sein, sich ein- oder zweimal wöchentlich den Hals mit Spaghetti vollzustopfen, bis sie aus dem Mund kommen (für 400 g KH in Form von Spaghetti muß man schon was essen …).

      Gefällt mir

      1. Mona

        Sind 400 g KH an einem Tag nicht ein bisschen sehr viel?
        Wenn man über 250 g KH kommt ist doch schon genug nach meinem persönlichen Gefühl.

        Konntest du das irgendwie berechnen? Gibt es jemanden, der begründet, wieso es so viel braucht für einen KH-Refeed?

        Gefällt mir

      2. Michael

        Leider ist die Studienlage zu Leptin alles andere als erschöpfend und eindeutig. Es betrifft anscheinend nicht jeden und ebenso ist nicht wirklich gewiß, ob es an KH oder an kcal hängt. Und refeeds sind ohnehin eine Spezialität der Bodybuilder. Unklar ist auch, ob man etwa durch verstärkten Sport an den refeeds die negativen Auswirkungen gering halten und dennoch den positiven Effekt behalten kann.
        Lies Dich halt mal in die Thematik ein, aber paß auf, auch da wird viel Bro-Science verzapft
        .
        Die 400g KH sind das, was bei mir funktioniert und 2-3 Tage „gehalten“ hat. Ich hatte den Eindruck, daß es insgesamt besser wurde und die refeeds länger hielten, wenn ich während der Diät-Tage wenigstens 150g KH zugeführt habe.
        Probiere es einfach aus. Mehr und viel ist in dem Fall anscheinend besser. Und 1kg, 1,5kg gekochte (!) Spaghetti am Tag zu essen ist doch auch mal schön. Nur eben ohne Fett, keine Olivenölsauce, keine Pesto, das hat viel zu viel Kalorien. Die 400g sind ja schon 1600 kcal, da bleibt bis 2000, 2200 nicht mehr viel für EW und das nicht vermeidbare Fett. Im BB-Bereich wird zwar die Meinung vertreten, daß man an den refeeds es auch kalorienmäßig krachen lassen könnte, aber ich halte das für kontraproduktiv. Wenn man das Leptin auch nur mit KH mit nicht allzuviel kcal pushen kann, sollte man es dabei belassen. Aber wenn es nur mit viel KH nicht hilft, dann muß man es halt auch mal mit viel kcal probieren,so 150% vom Bedarf.

        Gefällt mir

      3. Moppelmama

        Lieber Michael,

        ich möchte Dich gerade einfach nur umarmen…
        Postwendend bin ich zum Hausarzt spaziert und habe die freien Werte nachbestimmen lassen (musste am Montag eh zur Blutkontrolle).
        Das unglaubliche Ergebnis: Mein seit 15 Jahren super stabiler fT3 ist plötzlich um 0.8 Punkte gesunken. Er liegt nun bei 2 Komma irgendwas, wohl noch nicht richtig schlecht aber unter dem von mir gewohnten „Normal-Wert“.
        Der Arzt hat mir sofort Thybon aufgeschrieben (soll mit 20 µg 1-0-0 anfangen), in drei Wochen soll dann das Blut nochmal kontrolliert werden, insb. ob das TSH dann zu niedrig fällt.

        Das mit dem Refeed würde ich additiv gern ausprobieren – wer will schon Schoki zum Frühstück, wenn man auch leckere Pasta haben darf 😉

        Vielen, vielen Dank!!!!
        Liebe Grüße,
        Moppelmama

        Gefällt mir

  19. Michael

    Freut mich sehr, daß ich Dir etwas helfen konnte. Ich selbst war etwa einen Monat im Wachkoma (tagsüber), bin ich die Ursache und Lösung gefunden hatte, und dann war es noch aufwendig, meine Hausärztin davon zu überzeugen.
    Wobei die Meßwerte von z.B. T3 natürlich so eine Sache sind. Es gibt den Referenzbereich, der überdies von Labor zu Labor etwas unterschiedlich ist, aber schon grundsätzlich nichts darüber aussagt, was nun wirklich „gut“ oder „normal“ im Sinne eines „normal für gut funktionieren“ ist, sondern nur beschreibt, welche Werte in der Praxis bei nicht offensichtlich kranken Menschen gefunden wird. Die meisten – das möchte ich mal so behaupten – Ärzte glauben aber, daß alles o.k. sei, wenn man sich in diesen Referenzbereichen bewegt. Und beachten nicht, woher diese Werte kommen, wie sie zustandekommen. Und berücksichtigen nicht, wie sich die Patienten fühlen. Denn DIES ist das wesentliche, jedenfalls wenn man die krassen Wachkoma-Symptome hat. Das ist nicht psychosomatisch. Jemanden, der die Symptome eines zu niedrigen T3-Pegels hat UND einen unterdurchschnittlichen oder geringeren T3-Wert als früher, einfach auf den Referenzbereich zu verweisen, ist grob falsch. Da ist vielmehr Ursachenforschung angesagt und wenn dies in Zeiten einer krassen Kalorien- und/oder KH-Reduzierung auftritt, dann sollte man diesen –
    durch Studien dokumentierten – Zusammenhang schon erkennen. Dabei hilft auch, den T3-Wert relativ zu betrachten, „umzurechnen“ (ein hochtrabendes Wort) in einen relativen Wert. Wenn man dann feststellt, daß der eigene T3-Wert z.B. um 50% gefallen ist … dann sagt auch ein Arzt „oha“.
    Du kannst das Blut zwei Tage später kontrollieren lassen. T4 hat zwar eine Halbwertszeit von ca. 19 Tagen, T3 dagegen nur von ca. 19 Stunden. D.h. Du mußt nicht langwierig herummachen, die Wirkung spürst Du nach einem Tag. Das Problem dabei ist natürlich auch das Anfluten des Hormons, wenn die Wirkstoffe resorbiert werden. Dies kann zu Symptomen wie SD-Überfunktion führen. Daher würde ich an Deiner Stelle die Dosis zweiteilen. Aufgrund des typischen Konversionszyklus wirkt abends meist mehr T3 als tagsüber. D.h. es ist günstiger, die Hälfte der Tagesdosis vorm Zubettgehen zu nehmen und die andere Hälfte nach dem Aufstehen – und daran denken, nicht nach dem Essen, nüchtern, und danach wenigstens 30min nichts Essen, auch keinen Kaffee, sonst kann man die Pille auch gleich wegspülen.
    Da jeder Mensch verschieden reagiert würde ich auch erst mal mit 2x5ug anfangen, also zwei mal eine Viertel Tablette. Dies zwei Tage lang. Genügt die Wirkung nicht, dann verdoppelst Du die Dosis. Etc. Wenn zuviel dann zurück und nur 50% mehr. Oder mit den Einzeldosen spielen. Nach 6, spätestens 8 Tagen hat Du Deine Dosierung jedenfalls grob (auch da sind die Menschen verschieden, die einen reagieren sensibel, die anderen stecken alles weg) gefunden. Was dann die Blutwerte sagen ist wurscht, entscheidend ist allein, wie Du Dich fühlst.
    Da ich ziemlich am Ende meiner Diät angelangt war habe ich den Aufwand mit den refeeds nicht mehr betrieben. Da war mir wichtiger, zu einem Ende zu kommen. Aber wenn noch eine lange Zeit des Diäten vor einem liegt, kann das regelmäßige pushen der Leptin-Produktion von Vorteil sein. Leider, wie gesagt, ist die Studienlage nicht so, daß man da eiserne Wahrheiten und Gewißheiten gewinnen könnte, und auch das, was die Profis von z.B. edubily dazu sagen, gibt letzten Endes keine perfekte Handlungsanweisung.
    Wenn du den Nerv dazu hast, dann kannst Du auch mal KH-lastige und kalorienlastige refeeds ausprobieren und testen, was besser und länger bei Dir wirkt. Nur, ich sage es noch mal, Fett am refeed-day absolut reduzieren (wer Omega-3-Kapseln einwirft hat ja eh schon Fett). Fettzufuhr wirkt sich beim Leptin nicht aus, da sind die Studien eindeutig, und verringert den Spielraum bei der Zusammenstellung der KH bzw. kcal. Chris von edubily berichtet eine gute Wirkung von Feigenmarmelade, aber da würde ich eher darauf tippen, daß es der „Zuckerschock“ ist.

    Gefällt mir

  20. Ralf

    Ich hätte eine Frage zur „Fettlogik“.
    Wie wird Alkohol von der Autorin eingestuft?
    Genügt es die Kalorien zu berücksichtigen oder wirkt sich Alkohol generell negativ auf die Fettverbrennung aus?
    Um es konkret zu machen. Nehme ich mit 500 Kalorien durch Orangensaft mehr, weniger oder gleich viel zu verglichen mit 500 Kalorien durch Bier oder Wein?

    Gefällt mir

    1. Michael

      Hierbei entscheiden wohl grds. die Kalorien. Allerdings hemmt Alkohol in der Tat die Fettverbrennung, da sich die Leber vorrangig um Alkohol – da Gift – zur Entgiftung „kümmert“. Allerdings: Letztlich muß der Körper in Betrieb sein, es wird also so oder so die gleiche Menge an Energie verbraucht und die muß ja irgendwoher kommen – bilanziell ist es weitestgehed egal, ob die Energie aus der Fettverbrennung gewonnen wird oder aus der Verstoffwechselung des laufenden intake (ja, man kann jetzt argumentieren, daß die Umwandlung von Glukose in Fett und später die Verbrennung dieses Fett insgesamt verlustreich ist und es damit energetisch ungünstiger – also für das Abnehmen günstig ist – erst Fett zu bilden und dieses später zu verbrennen; allerdings habe ich dazu noch nirgends eine seriöse oder belastbare Berechnung gefunden). Wobei vermutlich ab einer gewissen Menge an Alkohol die körperliche Aktivität auf der Strecke bleiben und damit der Energieverbrauch zurückgehen wird. Wenn wir aber von einer Flasche Bier zum Abendessen – ca. 250 kcal – reden, dann dürfte es sich gleich bleiben, da dann üblicherweise so oder so keine nennenswerte körperliche Aktivität mehr stattfindet. Und in Hinblick auf den im Orangensaft enthaltenen Zucker (vermutlich mehr als überreichlich Fruktose, wie es halt so ist) würde ich persönlich die Flasche Bier vorziehen. Und bei der üblichen Abbauraten sollte der Alkohol eines um 20.00 genossenen Biers beim Schlafengehen längst abgebaut sein, so daß man sich über das Wachtsumshormon etc. keine Gedanken zu machen braucht. Bei Abkoholabusus sieht das natürlich anders aus, aber dann hat man ohnehin andere Probleme als zu geringe Fettverbrennung.

      Gefällt mir

  21. Michael

    @ Moppelmama:
    Ich lese gerade noch mal Dein letztes post und stolpere über die „leckere Pasta“:
    Ob die Pasta so wirklich lecker ist … Gemeinhin kommt der Geschmack ja von der Soße und typischerweise suppt hierbei reichlich Fett als Geschmacksträger umher. Das ist aber TABU. Die Pasta, die ich beim Refeed genossen habe, dürfte vermutlich alle Gourmets verscheuchen, denn dies war im Kern nur Tomatenketchup mit Knobi und Oregano, Basilikum, Kohlrabiblätter etc. Kein Öl, keine Sahne, nichts fettiges. Mir hat es zwar geschmeckt, aber ich bin auch weniger als Gourmet denn als Gourmant bekannt. Daher ist aus meiner Sicht ein „effektiver“ Refeed nur etwas für Hardcoreesser.

    Gefällt mir

  22. Agnes

    Hallo, blockieren neuroleptika eine gewichtsabnahme. 12 kilo konnte ich abnehmenen,aber jetzt scheint mehr seit 2 monaten nichts mehr zu gehen. normale stagnation oder doch die medikamente? ich fahre ein hohes kaloriendefizit,ohne sport. über eine antwort würde ich mich sehr freuen.

    Gefällt mir

    1. Mona

      Soweit ich weiß, können sie träger (weniger Bewegung), mehr Hunger (oder Heißhunger) und Wassereinlagerungen machen. Wie bei allen Nebenwirkungen ist das nicht bei jedem so.
      Bewegung und weniger Essen als du verbrauchst, machst du wohl, sonst hättest du die 12 kg nicht geschafft. Glückwunsch!
      Ich könnte mir vorstellen, dass du deinen neuen Kalorienverbrauch zu hoch einschätzt oder nicht mehr so genau die Kalorien zählst? Falls du im Normalgewicht bist, dann könnten es Wassereinlagerungen sein, die gerade gestiegen sind wegen tausend möglichen Gründen und Kombinationen davon.

      Gefällt mir

  23. Agnes

    Also die Anzahl der Kalorien ist immer noch gering. Wassereinlagerungen wären möglich. Ich hoffe sehr,dass es sich um eine normale Stagnation handelt,unabhängig von den Medikamenten. Ja 12 Kilo sind schon weg,aber es müssen noch weitere 15 Kilo folgen,dann bin ich im Normalgewicht.

    Gefällt mir

    1. Mona

      Davon habe ich noch nie etwas gehört. Ich kenn als Zunahmegründe bei Neuropeltika die Trägheit und den Heißhunger.
      Ich hatte eine geringe Dosis und konnte bis zu meinem Wunschgewicht abnehmen.

      Ich kann mir noch vorstellen, dass man mit Neuroleptika einen geringeren Kalorienverbrauch hat als ohne. Bei mir war das so, dass ich allgemein ruhiger war, sogar mein Puls war viel ruhiger. Das läppert sich über den Tag und man verbraucht insgesamt weniger als man verbrauchen würde, wenn man ohne das Medikament und mit höherem Ruhe-Puls den Tag verbringen würde.
      Also insgesamt würde ich an deiner Stelle nicht anders handeln als alle anderen, die abnehmen und dann stagnieren, weil ich nicht glaube, dass es etwas vom Neuroleptikum hervorgerufenes ist.

      Frag noch im Forum, vielleicht hat da jemand die gleiche Erfahrung wie du und kann sagen, wie er das Problem gelöst hat.
      http://www.ohne-unsinn-abnehmen.de

      Gefällt mir

    1. Mona

      Keine 2 Monate am Stück. Eher mal zwei bis drei Wochen. Meistens konnte ich mir das gut erklären durch Erkältungen, weniger Bewegung oder doch zu viel gegessen, zu viel Salz oder mal Heißhungerattacken nachgegeben.

      Gefällt mir

    2. Mona

      Ich wiege mich jeden Tag, da schwankt das Gewicht immer hin und her. Ich kann gar nicht sagen, wann wirklich Stillstand war. Es gab auch Wochen, in denen ich zunahm, aber wie gesagt das war alles erklärbar durch verschiedene Ereignisse.

      Da sind ganz viele Zickzackkurven, wie meine. Meine ist auch irgendwo dabei, ich finde die gerade nicht auf die Schnelle.
      https://fettlogik.wordpress.com/kurven-2/

      Gefällt mir

  24. Agnes

    Also bei mir waren es nun 2 Monate wo ich nur 1 kg im Monat abnahm. Davor waren es monatlich 4 kg. Daher die Überlegung,ob das plötzliche lahme abnehmen etwas mit den Medikamenten zu tun hat,weil es davor schneller ging. Meinst du,dass diese langsame Phase irgendwann endet und ich wieder 4 kg pro Monat abnehmen kann?

    Gefällt mir

    1. Mona

      1 kg Abnahme pro Monat finde ich aber ganz ok. Je weniger man wiegt, desto weniger verbraucht man, das muss man berücksichtigen. Bist du sicher, dass dein Kaloriendefizit ausreicht, um jede Woche 1 kg abzunehmen?

      Die ersten paar Wochen habe ich auch schneller abgenommen als danach. Das ist bei mir immer so, egal welche Medikamente ich nehme oder nicht nehme, weil ich zuerst so hoch motiviert bin und ein hohes Kaloriendefizit habe und natürlich am Anfang auch einen Teil Wasser verliere. Mit der Zeit wiege ich ja weniger und verbrauche dadurch weniger, wodurch das Defizit kleiner wird und zusätzlich ist meine Motivation ein bisschen kleiner und ich mache beim Essen vielleicht mal Ausnahmen und dadurch wird das Defizit noch kleiner. Man muss seine Kalorien ständig an den wirklichen Verbrauch anpassen.

      Wenn ich dann beim niedrigeren Gewicht das gleiche Defizit machte, dann nahm ich auch genauso schnell ab. Es ist halt anstrengender, weil ich mich dann noch mehr bewegen muss (noch intensiveren Sport) und weniger essen als am Anfang der Abnahme, um die Abnahmegeschwindigkeit zu halten.

      Gefällt mir

  25. Agnes

    Also mein Psychiater sagte mir heute auch,dass die Medikamente das Abnehmen nicht ausbremsen. Ja ich hab ein ausreichendes Kaloriendefizit..dennoch stagniert es.

    Gefällt mir

  26. Michael

    Ich hatte bei einem rechnerischen Defizit von 500 bis 700 kcal täglich in der Woche im Durchschnitt 0,5kg Gewichtsverlust. Das paßt in etwa zur Theorie und war von dem, was ich essen durfte, schon grenzwertig – und von den biochemischen Folgen (s.o.: Leptin, T3 etc.) schon nicht mehr akzeptabel (wenn auch wohl nicht vermeidbar). Dabei gab es auch teilweise nicht erklärbare, auch mehrwöchige Phasen des Stillstands, d.h. Gewichtsschwankungen um einen bestimmten Wert herum, ohne daß eine nachhaltige Gewichtsreduzierung eingetreten wäre. Klar, nach eine Woche kann man so etwas bei nur 0,5kg Gewichtsverlust/Woche kaum seriös beurteilen, auch zwei Wochen, d.h. ein „fehlendes“ Kilo, sind in Ansehung dessen, daß Schwankungen um 1 bis 3 kg je nach dem, was man konkret ist, wie lange man schläft, wie der Tag verläuft (Aktivität), wie der Stuhlgang ist etc., „normal“ sind, kein Anlaß für Panik. Wie oben beschrieben lag die bei mir die vierwöchige Es-tut-sich-nichts-mehr-Phase am gesunkenen Leptin- und T3-Spiegel, daher würde ich nach 2 bis 3 Wochen mögliche organische Ursachen abklopfen. Aber das ohne Anpassung der Differenz im Zuge des Abnehmens auch die Abnehmrate abnimmt ist ja zwangsläufig: weniger Gewicht, Fett wie Muskeln, bedeuten weniger Energieverbrauch. Typischerweise sinkt die Energie, die Aktivität, es steigt das Phlegma und Bequemlichkeit, was eine weitere Reduzierung des Umsatzes bedeutet. Und schließlich die homonellen Auswirkungen, s.o., der sog. „Hungerstoffwechsel“, der nachweislich – da muß ich unserer Autorin mit Nachdruck widersprechen – wie oben ausgeführt individuell unterschiedlichen Auswirkungen haben wird/kann.

    Gefällt mir

  27. Sylvia

    Ich hätte noch eine Frage: Wie kann es eigenlitch sein, daß man innerhalb einer Woche plötzlich 5 – 7 kg mehr wiegt? Alles gleich, Erährung, Bewegung! Das ist „technisch“ kaum möglich.

    Das ist nach wenigen Monaten wieder verschwunden. Nervig war das schon. Ich habe keine Antwort gefunden.

    Gefällt mir

  28. Agnes

    Hier wurde ja bereits zum thema abnehmen mit medikamenten geantwortet. die antwort lief irgendwie darauf hinaus,dass man sich eine stetige zunahme bei 1400kcal nicht erklären kann,ausser mit wassereinlagerungen(aber doch nicht bei +25kg) oder falscher einschätzung der kalorienaufnahme. Ich nehme psychopharmaka und habe in vier monaten 15kg abgenommen. Ich wiege nun 90kg und bin bei 500-600kcal täglich..dennoch nehme ich wenn überhaupt nur langsam ab..1kg pro woche oder es stagniert..bin 1.74m..schaffe ich mit den medikamenten weitere 15kg? Oder habe ich jetzt einen punkt erreicht an dem dosisabhängig wegen den neuroleptika nichts mehr geht? In dem buch steht,dass medikamente alleine nicht dick machen.darf ich auf eine weitere normale abnahme unter neuroleptikaeinfluss hoffen?

    Gefällt mir

    1. Michael

      Ich habe keine Ahnung, wie sich diese Medis auf den Stoffwechsel auswirken. Diese Fragen sollte doch der behandelnde Arzt beantworten können.
      Allerdings fällt mir die Vorstellung schwer, egal warum mit 500, 600 kcal täglich auszukommen, denn wenn Du nicht abnimmst dann wird auch kein Fett verbrannt (was ja bei Dir der Fall ist, wenn Du nicht weiter abnimmst und anscheinend auch keine Symptome massiver Wassereinlagerungen zeigst), ohne daß sich dies massiv im täglichen Leben auswirken würde. Selbst wenn man unterstellen wollte, daß die Medis Deinen Stoffwechsel signifikant verändern würden, daß Du ohne Ausfallerscheinungen mit läppischen 500, 600 kcal täglich auskommen kannst, ohne ins Koma zu fallen oder vor Hunger Deine Schuhe annagst, müßtest Du das spüren. Wenn 500, 600 kcal ausreichen, dann brauchst Du nur so viel, und das ist gegenüber dem normalen Verbrauch von sicherlich 2000 bis 2500 (bei Deinem Gewicht) derart lächerlich wenig, daß Du nur eingeschränkt funktionieren kannst. Selbst mit ruhig herumliegen bräuchtest Du schon …., naja, sicher 1500, eher 2000 kcal.

      Gefällt mir

    2. Mona

      Hi Agnes,
      das hast du doch erst vor einiger Zeit gefragt (siehe weiter oben), da hast du selbst gesagt: „Also mein Psychiater sagte mir heute auch,dass die Medikamente das Abnehmen nicht ausbremsen.“
      Wenn sogar dein Arzt, der dich kennt, das sagt, dann weiß ich nicht, wieso du so sehr dran zweifelst, dass das Abnehmen nicht geht. Es geht doch! Dein 1 kg pro Woche ist viel, das sind über 50 kg in einem Jahr. Das ist keine langsame Geschwindigkeit.

      Wo ist das Problem? Vielleicht schätzt du deinen Verbrauch einfach falsch ein, wenn schon deine Kalorienaufnahme stimmt. Dann ist der Verbrauch halt so wie der ist. Den kannst du nur durch mehr Muskulatur und Bewegung erhöhen. Wenn der Grundumsatz niedrig ist, dann ist auch der Leistungsumsatz nicht besonders hoch beim Vergleich mit jemand anderem, der einen viel höheren Grundumsatz hat. Wenn ich mit 80 kg bei 60 Minuten Zumba 500 kcal (erfundener Wert) verbraucht habe, dann verbrauche ich mit 60 kg einfach weniger, vielleicht 350 kcal (erfundene Werte), weil ich weniger wiege. Es wäre falsch anzunehmen „60 min Sport verbraucht x“, weil das x mit weniger Übergewicht auch immer kleiner wird. Genauso wie der Grundumsatz. Den Grundumsatz kann man nur durch viel Muskelmaße ein bisschen erhöhen und die geht nur langsam aufzubauen.

      Gefällt mir

      1. Michael

        Ich denke, daß Agnes frustriert ist, daß sie trotz, wie sie schreibt, nur 500 bis 600 kcal täglich nur 1kg wöchentlich abnimmt. Da ihr Verbrauch bei 90kg sicherlich um die 2000 wenn nicht deutlich mehr kcal liegen sollte, würde man bei einem täglichen Defizit von mindestens 1500 kcal wenigstens 1,5kg, wenn nicht 2kg, wöchentlichen Gewichtsverlust erwarten.
        Sicher, 1kg wöchentlich ist ordentlich, da sieht man, daß es voran geht, kann es nahezu täglich beim Wiegen feststellen, aber wenn man so schwer und hart erkauft wie sie mit, wie sie schreibt, wenigstens 1500 kcal Defizit und nur 500 bis 600 kcal Zufuhr (wie gesagt kann ich mir nicht vorstellen, wie ich das auch nur eine Woche aushalten sollte, selbst 1500 wochentäglich waren auf Dauer wirklich, wirklich nervig, und ohne gewisse Freiheiten am Wochenende hätte ich das nur schwerlich über die Zeit durchgehalten).
        Der erste Gedanke ist natürlich immer, daß die Kalorienaufnahme oder der Bedarf, um das Defizit und die theoretische Gewichtsabnahme zu ermittleln, falsch berechnet werden.Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen sollte man aber auch die Auswirkungen der Diät (oder anderen Dingen) auf den Stoffwechsel nicht gering schätzen, auch wenn unsere Autorin im Buch eine andere Auffassung vertritt. Die Auswirkungen treten möglicherweise nicht bei jedem in dem gleichen Umfang auf, hängen vielleicht auch von der Art der Ernährung, der ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen, der individuellen Hormonsituation ab. Aber letztlich spürt man diese Auswirkungen zwangsläufig selbst, denn wenn abgesehen von dem Effekt, daß weniger Masse auch weniger Energie (ver)braucht, das Leben normal weitergeht und die Leistungsfähigkeit unverändert ist, muß man eine Änderung des Stoffwechsels ausschließen.
        Und zu Energieverbrauch: Setzt man den eigenen Körper als Trainingsgerät ein – Klimmzüge, Liegestütz, situps, Gymnastik, „echtes“ Laufen oder Fahrradfahren – hast Du recht. Aber wenn Du auf dem Trainingsgerät, z.B. einem Fahrradtrainer, ein bestimmte Menge Energie verbrauchst, dann ist es eben so viel Energie. Mit mehr Muskeln ist es weniger anstrengend als mit weniger Muskeln, aber energetisch ist kein Unterschied.

        Gefällt mir

  29. Coco

    Hallo zusammen 🙂
    Ich habe eine Frage und würde wirklich sehr gerne wissen was ihr dazu denkt.
    Meint ihr, dass an der Annahme, dass der Körper in einer begrenzten Zeit auch nur eine begrenzte Menge Kohlenhydrate und generell Kalorien (in dem was ich gelesen habe, ging es nur explizit um Kohlenhydrate und deren Kalorien) verarbeiten, also verstoffwechseln oder eben speichern kann und das was quasi viel zu viel in der kurzen Zeit ist, teilweise weniger verdaut wieder ausgeschieden wird ?
    Als Beispiel war angegeben, dass man 300g KH in 1 Std. zu sich nimmt, der Körper aber nur so und so viele KH innerhalb einer Stunde verwerten kann und man bei der überschüssigen Menge dann dementsprechend etwas weniger Kalorien wirklich aufnimmt, als man tatsächlich gegessen hat.
    Vielen Dank im Voraus 🙂

    Gefällt mir

    1. Michael

      Ich kenne diese BroScience von Eiweiß, aber da scheint etwas dran zu sein: Ich habe mal testweise meine Quarkmenge verdoppelt, was zu ca. 250g mehr Magerquark (plus etwas Milch) und damit ca. 200 kcal mehr geführt hat. Eine Gewichtszunahme ist nicht erfolgt. Ich würde vermute, daß innerhalb gewisser Grenzen „zuviel“ Eiweiß allenfalls beschränkt zu Gewichtszunahmen führt; zumal auch der thermische Effekt von Eiweiß zu beachten ist. Eher dürfte das Problem sein, daß man es meist nicht nur bei Eiweiß beläßt sondern dabei auch noch mehr KH und FE zuführt. Sogar Magerquark hatte eine gewisse Menge an KH, die bei diesen Mengen und aufsummiert schon spürbar sind.
      Dies hat aber nichts mit einer stündlichen Verarbeitungskapazität zu tun. Eiweiße werden aufgespalten und in den Aminosäurepool überführt und daraus genommen, was benötigt wird.
      KH dagegen schlagen grds. immer an. Möglicherweise bezieht sich das, was Du gelesen hast, auf die Glykogenspeicher und die aktuelle Verbrennung von laufend zugeführten KH. Letztere ist natürlich limitiert, eben durch den aktuellen Glukosebedarf des Gehirn und Nervensystem sowie der aktuell beanspruchten Muskeln. Und auch das Leeren der Glykogenspeicher in Muskeln und Leber hat faktisch deswegen ein zeitliche Komponente, weil Du nicht unendlich viel Energie verbrauchen kannst. Du kannst Dir ausrechnen, daß Gehirn und Nervensystem stündlich max. 10g Glukose brauchen und was Deine gesteigerte Muskelaktivität benötigt und dabei die Glykosespeichern leert kannst Du Dir auch ausrechnen. Solange noch Insulin im Blut schwimmt ist auch die „normale“, ständige Fettverbrennung bei Inaktivität gehemmt, so daß dieser Verbrauch auch aus dem laufenden intake genommen wird. Sind aber die Glykogenspeicher gefüllt und mehr Energie vorhanden, als abgenommen wird, dann wird das Zuviel an Glukose in Fett umgewandelt und eben dort gespeichert.
      Aber das sind ja absolute Basics. Wäre es dagegen so, daß das Zuviel ausgeschieden werden würde, hätten keiner mehr ein Problem. Wir würden niemals dick und könnten ordentlich aufs Klo, also nach Herzenslust essen und sch.. – Herz, was willst Du mehr?
      Nein, das ist schon nicht mehr nur BroScience, das ist grober, wenn nicht gröbster Unfug – GAU. Wenn Du mehr Kalorien aus KH zuführst, als Du verbrauchst, wirst Du fett.
      Summa summarum ist es daher (s.o.) günstiger, den Eiweißanteil an der Nahrung zu erhöhen. Allerdings darf der KH-Anteil nicht so niedrig werden, daß man in die Leptin- und T3-Falle läuft.

      Gefällt mir

      1. Hallo, sehe das auch so…das der KH-Anteil IM RAHMEN der erlaubten kcal-Marge nicht zu niedrig ausfallen darf. Ich bin kein großer Fan von rotem Fleisch – und nach 4 Monaten Low Carb, in denen ich meinen ’schlimmsten‘ KH-Lieferanten, die Getreideprodukte, quasi rausgeschmissen hatte aus der Ernährung, rutschte ich in einen akuten Eisenmangel. Im Getreide ist eben auch ein nicht ganz unerheblicher Anteil unserer täglichen Eisenaufnahme versteckt. Ich bekam Haarausfall, war müde und abgeschlagen. Da ich nach einer Krebserkrankung an der Schilddrüse mit diesem Thema ohnehin regelmäßig beim Arzt bin, hat der zunächst auch darauf getippt: Dass irgendetwas mit den Schilddrüsenhormonen und -werten aus dem Ruder gelaufen sei. War aber nicht so. Doch der Ferritinwert lag bei 27 (als untere Grenze für den Normbereich gibt mein Arzt 33 an). Hinzu kommt, dass ich in den Wechseljahren teilweise über viele Wochen hinweg mit dem geplagt bin, was mir früher nur einmal monatlich für wenige Tage beschieden war. Jetzt darf ich mir 6 Wochen lang Eiseninfusionen geben lassen (da Ferro Sanol bei mir die Verdauunge fast komplett lahm legt). Und habe die Ermahnung bekommen, auf meine Eisenaufnahme durch Nahrung zu achten (Kaffee ist da leider auch kontraproduktiv – seufz). Von Mittelchen wie „Kräuterblut v. Floradix“ hält er gar nichts…die hätten allenfalls kosmetische Dosen, sonst nichts.
        Meine Frauenärztin hat übrigens die Diagnose des Hausarztes bestätigt: Auch meine sonstigen Hormonwerte sind o.k. Und fügte hinzu, dass mich trotz Infusionen der Haarausfall (wenn auch mit abnehmender Intensität) noch 2-6 Monate begleiten wird. So viel von meiner Seite zu den KH’s (aus Getreideprodukten). Also, vielleicht hilfreich für alle Frauen hier: Eisen ist gerade für uns essentiell notwendig!

        Gefällt mir

      2. Mona

        Hi Claudia Befeld,
        ich kenn das auch, wie extrem schlecht man sich fühlen kann, nur weil einem Eisen fehlt.

        Ferro Sanol sind doch Kapseln, oder? Ich habe gute Erfahrungen mit retardierten Tabletten gemacht (Tardiferon). Hast du die auch ausprobiert? Die machen auch den Darm lahm und fühlen sich wie ein Stein im Bauch an, aber bei weitem nicht so schlimm wie bei den unretardierten Kapseln.
        Ja, um mehr Eisen aufzunehmen soll man keine Milch, keinen Kaffee, keinen schwarzen Tee trinken. Grünen vielleicht auch nicht, weiß nicht mehr genau.

        Alles Gute mit deinen Infusionen! Gute Besserung.

        Gefällt mir

      3. Michael

        Zu Eisen: Insbesodere wird Eisen nicht resorbiert, wenn zugleich Kalzium (und wohl auch Magnesium) zugeführt wird. Milch und Quark sollten also in einem Abstand von wenigstens zwei Stunden zum Einnehmen von eisenhaltigen Lebensmitteln/Präparaten zugeführt werden. Daher nutz das in Haferflocken enthaltene Eisen auch nicht, wenn man diese – wie häufig – mit Milch und/oder Quark anrührt.

        Gefällt mir

      4. Liebe Mona, liebe Claudia,

        seit etwa zehn Jahren kämpfe ich auch immer und immer wieder mit Anämie / Eisenmangel. In meiner Schwangerschaft wurde es so stark, dass nach den Gründen geforscht werden musste – schließlich hatte ich bis zu acht ! Kapseln Ferrosanol am Tag genommen.
        Im Krankenhaus sagte man mir, es gäbe eine Resorptionsstörung für Eisen, besonders häufig in Kombination mit einer Schilddrüsenerkrankung, die bei mir auch vorliegt. Mein Körper ist nicht in der Lage, das eisen aus den Kapseln zu gewinnen. Die einzige Lösung für dieses Problem war bei mir auch die Kurzinfusion mit Ferritin.

        Vielleicht kann der Hausarzt feststellen, ob das vielleicht ein „angeborenes“ Problem darstellt; dann bringen die Kapseln – außer ordentlicher Verstopfung – leider gar nichts 🙂

        Liebe Grüße und gute Besserung!
        Moppelmama

        Gefällt mir

      5. Mona

        Hi Moppelmama,
        guter Hinweis! Das sollte man auf jeden Fall testen, wenn man immer wieder Eisenmangel hat.
        Bei mir wurde das getestet. Ich hab kein Problem mit der Aufnahme von Eisen. Ich verliere das einfach zu viel schnell durch Stress, starke lange Menstruation, Erkältungen, Entzündungen usw. Deswegen brauche ich mehr davon und helfe mit Tabletten nach, einige Zeiten im Jahr.
        Als ich kaum mehr Hämoglobin hatte, bekam ich auch Infusionen. Ich vertrage die nicht gut, aber was muss das muss.

        Gefällt mir

      6. Danke für den Hinweis zur Eisenaufnahmefähigkeit…aber das ist anscheinend nicht das Problem.
        Was mich einfach nachdenklich machte: Vor Low Carb, also zu Zeiten, da ich alles (nur in viel zu großen Mengen) aß, hatte ich zwar hin und wieder einen relativ niedrigen Eisenwert (ebenfalls lange und sehr starke Menstruationen), doch niemals Haarausfall. Haferflocken mit Milch…ist nicht meins, aber ich bin eine echte Brotesserin (Vollkornbrot). Rotes Fleisch hin und wieder, aber sehr gerne Wurst (vom Metzger meines Vertrauens, grins). Und wie gesagt: Da habe/hatte ich NIE Haarausfall. Auf Eiweiß achtete ich vor meiner Abnahme überhaupt nicht – und ich bin eine Milchproduktverweigerin! Wenn ich Low Carb mache (nicht zum ersten Mal), schaue ich (weil es ja alle so betonen) sehr genau auf die Eiweißmenge, supplementiere Magnesium, Omega3, nehme (wie Fr. Dr. Hermann damals auch) Centrum als Kombipräparat, noch Vitamin K und Vitamin D – und habe Top-Blutwerte. Aber nach 3-4 Monaten gehen mir JEDESMAL bei drastischer Reduzierung der KH’s die Haare aus. Und JEDESMAL ist es das EIsen. Also, da kann mir einer erzählen, was er will: In meinem Fall liegt es an der zu geringen Eisenaufnahme bei Low Carb…und was ich drastisch reduziere, sind meine Einheiten an täglichem Vollkornbrot und Wurst. Wenn andere sich vor Low Carb schon anders ernährt haben und auch mit LC keine Probleme kennen – beneidenswert.
        Ich bin außerdem ein Typ, dem es immer suspekt vorkommt, wenn etwas von allen propagiert wird – was mir dennoch radikal anders oder einseitig vorkommt. Daher habe ich für mich ganz allein beschlossen, dass es kein LC mehr gibt (und schon gar nicht Low Carb + Low Fat oder Very Low Carb oder was sonst noch herumschwirrt), sondern Mischkost, deutlich in den Mengen reduziert. Ich will mich nicht mit Gemüse oder Salat vollstopfen – sondern lernen, mit kleineren Mengen zurecht zu kommen. Die Schlanken in meiner Familie hauen sich nämlich nicht täglich Tonnen niedrigkaloriger Nahrung rein, sondern essen alles – jedoch in Portionen, zu denen ich eben lange nicht in Lage war. Aber es ist lernbar.
        1200 kcal täglich werden nicht überschritten (+ regelmäßig Sport) – und ich hatte selbst bei gemischter Ernährung damit noch nie auch nur einen Monat, wo am Ende der Gewichtsverlust unter 4,7 kg gelegen hat (trotz meiner 50 Jahre, meiner nicht mehr vorhandenen Schilddrüse und meiner Wechseljahre). Für mich reicht das aus, mehr muss nicht sein. Und der jetztige Haarausfall war mir die Lehre, die ich eben noch brauchte. Liebe Grüße an alle, Claudia

        Gefällt mir

      7. Thomas

        Liebe Claudia,

        Da hast du auch vollkommen recht! Wenn alles in normalen Parametern läuft ist Mischkost auch das beste, Low Carb wird gehypt funktioniert aber nicht bei jeder/m :-/. Bei mir geht es super in Verbindung mit 3x wöchentlich Cardio-Training (jeweils 1 Std.) bei anderen schlägt LC gar nicht an… aus diesem Grund bieten viele Gyms (McFit, Bodystreet, Aspria, etc.) auch Stoffwechselanalysen an um zu sehen was bei einem Hilft oder nicht. Bei einer Bekannten (stark Übergewichtig) hat LC gar nichts gebracht sondern erst eine Umstellung auf Low Fat, vielleicht im Zweifelsfall mal ausprobieren was gut geht und was eher nicht!

        Lg
        Thomas

        Gefällt mir

      8. Hallo Thomas, danke für das Feedback. Ich kann mich, was den Gewichtverlust angeht, nicht beklagen: Seit 05.05.2017 habe ich Stand heute 23 kg verloren. Das reicht mir im Hinblick auf die Geschwindigkeit. Es war einzig der Haarausfall, der (wieder einmal) leidige Begleiterscheinung ist. Also: LC funktionierte sehr gut bei mir (ebenfalls mehrmals die Woche Sport, nämlich zweimal Cardio, zweimal Gewichte), ich könnte es ernährungs- und gelüstetechnisch auch gut durchhalten…aber ich hätte verflixt noch mal gern genau gewusst, was mir den Haarausfall beschert.Und deswegen habe ich zu einer gemischteren Kost auf 1200-kcal-Basis zurückgeschwenkt.
        Bin übrigens in dem anderen, durch FLÜ angestoßenen Forum ebenfalls Mitglied, und da schwappt die Haarausfallwelle unter uns Frauen gerade sehr hoch. Viele, viele Betroffene – und Ratlosigkeit allenthalben. Offensichtlich auch bei den Allgemeinmedizinern (den behandelnden Hausärzten) UND den Frauenärzten. Nix Genaues weiß man nicht. Aber für mich galt: Wenn alle logischen Möglichkeiten wegfallen (ich bin top eingestellt mit dem Schilddrüsenhormon, hier passt alles, supplementiere auch ausreichend Biotin, Magnesium, Zink, Kalium, Vitamin C, Vitamin B-Komplex, Vitamin K, Omega 3, Vitamin D…und alles in hoffentlich so guter Qualität, wie vom Apotherer empfohlen…ach ja, Kombipräparat Centrum nicht zu vergessen), dann muss etwas vom verbleibenden Rest zutreffen. Eisen ist bisher nicht ausreichend in meinen Mittelchen drin gewesen. Dazu dann noch der Blutbefund. So schlossen mein Hausarzt und meine Frauenärztin, dass hier der Hund begraben liegt. Wir weden sehen. Wenn ich nicht in den nächsten 2-6 Monaten berichten kann, dass es aufhört, was’s wohl ein Schuss in den Ofen.
        Lg, Claudia

        Gefällt mir

      9. Thomas

        Liebe Claudia,

        Neben den „Klassikern“ wie Eisenmangel könnte es auch sein, dass du ggf. eine Mangelerscheinung von notwendigen Aminosäuren hast. Vielleicht ist folgender Beitrag da hilfreich? http://aminosäure.org/haarausfall/
        Die dort angegebenen A-Säuren bekommst du als Supplemente in jeden Online Store!

        Als Alternative zu Centrum bin ich durch den Sport auf Frubiase Sport umgestiegen und bin sehr zufrieden damit! Damit entfällt die zusätzliche Supplementierung mit Magnesium und Calcium:-) https://www.frubiasesport.de/Produkte/SPORT/Inhaltsstoffe

        Lg
        Thomas

        Gefällt mir

      10. Hallo Thomas, nochmals danke für Deine Mühe…habe mir gerade den Link zu den Aminosäuren hergeholt, und das ist schon interessant: Oben in dem Artikel geben die zwar an, dass Aminosäuren auch zu Haarausfall führen können, aber sehr vage. Weiter unten, wo dann die verschiedenen Arten des Haarausfalls beschrieben werden, steht bei „Diffusem Haarausfall“ (das ist es bei mir) kein Wort mehr von den Aminosäuren. Hier belassen es die Autoren bei EISEN (!), Schilddrüsenerkrankungen (meine Werte sind stimmig), Stress, Infektionen und bestimmte Medikamente. Aber Aminosäuren habe ich ziemlich bald zu mir genommen in Form von Frey Nutrition 96: Das ist ein sehr hochwertiges Eiweißpulver auf Molkebasis, und die im Artikel aufgeführten Aminosäuren sind allesamt enthalten. Wenn man sich ansieht, wo diese Amoniosäuren noch vorkommen, dann sind es eben Michprodukte, volles Korn (Getreide), Reis, ein wenig auch in Walnüssen und diverses anderes.
        Mir fehlen, wenn ich vergleiche, was ich die letzten Monate im Gegensatz zu früher wegließ, die Produkte aus vollem Korn, also Vollkornbrot, auch Dinkel (mit dem ich regelmäßig kochte) oder Quinoa und Amaranth. Reis habe ich auch früher nicht sehr viel konsumiert – und Milchprodukte ebensowenig. Mögen es also die Aminosäuren + das Eisen sein, wobei ich erstere ja supplementiere (vielleicht nicht genug) und zweiteres eben gar nicht zugeführt hatte.
        Seit einem Monat spielt Getreide durchaus wieder eine Rolle, aber wie ich bereits Mona schrieb: Das Kind war nach drei Monaten ohne dieselben schon in den Brunnen gefallen.
        Ich werde aber auf jeden Fall hier berichten, ob Eisenkur + Regaine mir im Laufe der kommenden Monat helfen – oder ob ich weiter im Trüben fische.
        Lg, Claudia
        PS: Hattest Du Probleme, dass Du von Centrum auf Frubiase Sport gewechselt hast? Magnesium nehme ich zusätzlich von GoPrimal (Hersteller von Ergänzungsmittelchen für Sportler) und Calcium über Calcium Verla.

        Gefällt mir

      11. Thomas

        Hi Claudia,

        Mit dem Beitrag hast du recht! Ist wie es aussieht ein mäßig gut beschriebenes Feld… Das gleiche hast du im Übrigen auch bei Creatinine – die einen sagen das ist super gut (nicht nur für Muskeln) sondern auch für Haare, andere Quellen warnen vor übermäßigen Verzehr, da dieser Hastausfall begünstigen kann… wahrscheinlich hängt das davon ab ob Supplementierer oder Pharmakonzerne die Studien und Beiträge finanzieren oder propagandieren 🙂

        Nein hätte mit Centrum keine „Probleme“ – fand es nur nervig Mg + Ca zusätzlich zu nehmen :-), da diese sehr schwach enthalten sind, des Weiteren bin in kein Fan von Tabletten, da ich diese recht schlucken kann… ist aber Geschmacksache!

        Lg thomas

        Gefällt mir

      12. Mona

        Hi Claudia,
        ich finde LowCarb ist nichts für ein ganzes Leben lang. Für manche vielleicht schon, aber nicht für die Meisten. Wenn man sich Atkins anschaut, dann sieht man auch, dass dort die KH immer gesteigert werden. Die 20 g KH-Phase ist eigentlich nur auf ca. 4 Wochen angelegt. Man hört erst auf zu steigern, wenn man gar nicht mehr abnimmt (und noch abnehmen möchte) oder andere Faktoren (zu wenig Eiweiß usw.) das nicht mehr ermöglichen. Da sind 100 bis 120 g KH drin und das ist für die meistens schon so viel, wie sie auch sonst bei einer Abnahme essen würden, da in die z.B. 1500 kcal gar nicht so furchtbar viele KH passen. Wenn man keine überflüssigen Kalorien zu sich nimmt, dann wird man ja kaum über 500 g KH kommen, was auf Dauer vermutlich ungesund ist. Alles unter 400 g, wenn man sich auch entsprechend im Alltag bewegt, dürfte niemanden umbringen. Wenn man sich nicht bewegt, dann hat man sowieso schon einen Risikofaktor für Krankheiten, da nützt wohl auch die beste Ernährung nichts.

        Für mich war LowCarb ganz gesund damals, weil ich halt vorher gar nicht gesehen habe, was ich esse. Ich hab mich nur von Süßigkeiten ernährt, da waren kaum die Stoffe drin, die ich brauchte und schon gar nicht Eiweiß und Eisen. Ich hab durch Atkins und Co. zur Ernährung gefunden, die mich nicht mehr krank macht und auch Übergewicht verloren. Das ist lang her und durch doofe Lebensphasen nahm ich wieder zu und beim zweiten mal Abnehmen hab ich mich 2015 von Nadjas pdf-Buch (Das überarbeitete Papierbuch kam später und das hab ich natürlich auch.) motivieren lassen meinen ganz eigenen Weg zu gehen und nicht irgendwelche Ernährung-Programme auszuprobieren.

        Ich esse auch alles, was ich mag und was ich wichtig für mich finde und achte auf die passenden Mengen, weil ich das noch mein Leben lang durchhalten möchte. So ungefähr, wie du es beschreibst.

        Gefällt mir

      13. Mona, danke. Und ich bin ganz d’accord mit Dir: Schon darauf achten, WAS FÜR Kohlenhydrate es sind. Bei mir ist es so, dass ich eine Herzhafte bin (mit Ausnahme von Gummibärchen). Aber Schokolade, Kuchen und Kekse reizen mich nur marginal.
        Ich hatte auch schon viele schlechte KH’s aus meiner Ernährung verbannt – früher. Aber die Mengen…oh weh. Ich kochte gut bürgerlich, und viel zu viel, weil in einer großen Familie aufgewachsen. Als ich dann anfing, die kcal täglich zu berechnen – traf mich fast der Schlag. Satt war ich nur, wenn der Magen spannte. Hat sich glücklicherweise geändert. Aber ich werde noch lange Zeit nach Erreichen meines Abnehmzieles mit Argusaugen darauf schauen müssen, wie viel ich zu mir nehme. Leider, leider, leider.

        Gefällt mir

      14. Mona

        Michael, weißt du, ob Haarausfall zu diesen Hormonveränderungen passt, die dann kommen, wenn man zu lange zu wenig KH zu sich nimmt? Das könnte vielleicht auch ein Grund für Haarausfall sein.

        Gefällt mir

      15. Michael

        @ Mona: Keine Ahnung, ich bin zwar auch ein Doktor, aber nicht von der passenden Fakultät. Haarausfall ist für mich (glücklicherweise immer noch) kein Thema, daher habe ich mr dazu kein Wissen angelesen. Zwar ist mir während meiner ca. sechs Wochen leptinbedingten Verringerung des fT3-Pegels kein ungewöhnlicher (d.h für mich kein irgendwie sichtbarer) Haarverlust aufgefallen. Aber es erscheint doch naheliegend, daß ein dank fT3-Abfalls zurückgehender Energieverbrauch auch mit einer Reduzierung der Lebensfunktionen wie dem Haarwachstum und/oder -behalt einhergeht. Auch dieses benötigt Energie, vermutlich „unnötiger“ als das Herz am Schlagen zu erhalten. Laß Deinen fT3-Gehalt im Blut ermitteln, ist er nicht eben im oberen Bereich, dann hast Du die Antwort.

        Gefällt mir

      16. Mona

        Hi Michael,
        ich hab das Problem ja nicht. Mich hat es nur so grundsätzlich interessiert, weil Claudia schrieb, dass sie mit LowCarb nach einigen Monaten Haarausfall bekommt.

        Gefällt mir

      17. Mona

        Thomas, eigentlich ist das egal, was man isst, man wird abnehmen, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht. Wenn man zu viel isst, dann nimmt man nicht ab und nimmt zu. Das heißt LC wirkt genauso wie alle anderen Ernährungsweisen. Der Unterschied ist, dass der eine sich mit Lebensmitteln xyz wohlfühlt und der andere lieber abc isst und sich unwohl fühlt, wenn ihm irgendwelche Regeln diese verbieten. Die Ausnahme sind nur Ernährungsweisen, die wirklich zu Mangelkrankheiten führen. Damit kann man ja irgendwann nicht weiter abnehmen, weil man sich nicht mehr viel bewegen kann oder nicht mehr an die komischen Regeln halten kann.

        Claudia, das heißt der Haarausfall macht bei dir keinen Unterscheid, ob du LC oder mit KH isst? Vielleicht liegt es allgemein am Kaloriendefizit, dass da irgendwas nicht genug ist, also in deinem Fall Eisen? Vielleicht würde es wieder gut werden, wenn die dein Defizit auf 500 kcal oder so setzt. Jetzt scheinst du 1000 kcal Defizit täglich zu machen.

        Gefällt mir

      18. Hallo Mona, ich habe mich nicht genau genug geäußert: Die ersten 3 (von jetzt insgesamt 4 Monaten) hatte ich Very Low Carb bis Low Carb abgenommen – sehr erfolgreich, was den Gewichtsverlust anging, nicht so glorreich u.U., was die Haare anbelangt. Als das Drama anfing, schwenkte ich um auf gemischtere Kost – bei gleicher Höhe kcal/Tag. Und ließ dann auch einen Bluttest machen. Aber, so zumindest meine Ärzte, das Kind ist wohl schon in den Brunnen gefallen. Ist der Haarausfall mal vorhanden, dann hilft auch (falls dem wirklich so ist) eine korrekte Analyse und ein dementsprechendes Gegensteuern (in meinem Fall hoffentlich wirklich das Eisen) erst nach Monaten! Fällt die Haarpracht – dann kann dies nicht mehr von heute auf morgen zum Stillstand gebracht werden. So zumindest zwei Mediziner unisono. So muss ich nun hoffen, dass die beiden nicht nur im Trüben stocherten – und dass mit Eisen + Regaine wenigstens in absehbarer Zeit der Normalzustand zurück kehrt. Gruß, Claudia

        Gefällt mir

      19. Thomas

        Liebe Mona, das ist theoretisch richtig in der Praxis jedoch nicht wirklich. Der Körper ist leider ein auf Effizienz getrimmter Organismus und nimmt leider immer den Weg des geringsten wiedererstandendes. Dadurch dass der Körper eher Energie aus Muskelmasse zurückgewinnt als Fettdepots anzugreifen, ist es wichtig in der Ernährung genügend EW zuzuführen. Wenn du dein Defizit z.B. durch eine stark einseitige Ernährung mit Fett und KH durchführst, nimmst du zwar auch ab, aber erstmal Muskeln und dann Fett. Von daher ist im Idealfall immer eine ausgewogene Ernährung zu befürworten, wenn man das aus welchen Gründen auch immer nicht mag, dann eher Low-Carb als High-Fat um „Gesund“ ans Ziel zu kommen.

        Ich habe im ersten Jahr leider auch eine krasse Low-Carb Ernährung und viel Cardio Training gemacht, was leider dazu führte dass die Muskellatur bis auf absolutes Minimum reduziert worden ist. Sah in absoluten Zahlen gut aus, da ich ca. 30 KG verloren habe aber war alles andere als Gesund. Jetzt habe ich zwar wieder ein paar KG mehr auf der Wage aber dafür Muskelmasse und kein Fett 🙂 – Von daher kann ich jeder/m nur empfehlen sich eine Wage mit Körperfett und Muskelmasse Messfunktion zuzulegen.

        Auf der anderen Seite, wenn man eh kaum Muskellatur hat und extrem zuviel wiegt kann man diesen Effekt natürlich vernachlässigen 🙂 und dann ist es in der Tat egal womit man sein Defizit erreicht!

        Frage in die Runde: Habt ihr Erfahrungen mit Whey-Isolat Getränken gemacht? Hab mir letztens ein Fertigprodukt bei McFit gezogen und das schmeckt eher nach Softdrink als nach Shake und hat im Vergleich zum klassischen Protein Share ca. 120 kcal anstelle von >300. Würde mich interessieren obs das auch irgendwo zum selber anrühren gibt, habe bisher jedoch nix gefunden… 😦

        LG und schönes WE

        Gefällt mir

      20. Mona

        Hi Claudia,
        es dauert meistens 100 Tage Eisenaufnahme bis die Speicher bisschen voller sind und die roten Blutkörperchen einmal ersetzt wurden. Also nach 4 Monaten mit Eisen müsstest du eine Veränderung sehen.

        Die 1000 kcal Defizit sind an sich auch kein Drama. Trotzdem ist es bisschen mehr zusätzlicher Stress als ein kleineres Defizit.

        Mit den Krankenkasse hast du recht. Die akzeptieren niedriges Ferritn nicht aul Krankheit, obwohl es einem schlecht geht und das die Ursache ist. Um Eisen bezahlt zu bekommen, muss man weitere gesundheitliche Sachen haben: Anämie, Schwangerschaft, andere Krankheit. Ich finde, wenn man bei den Patienten immer erst wartet bis der hb-Wert zu niedrig ist, dann ist das nur eine Quälerei, weil es den Leuten ja schon vorher schlecht geht, wenn die Speicher leer sind und der hb-Wert im Abstieg ist. Ich kauf mein Eisen selbst. Meine Ärzte bestätigen mir das jedes Mal, dass wenn ich längere Zeit keine Tabletten nehme, sinkt mein hb-Wert stark, aber wenn der auch nur ein bisschen in den Normalwerten liegt, wird mir das Eisen nicht bezahlt. Ich kann doch nichts dafür, dass ich anscheinend keinen Durchschnittskörper bei dieser Angelegenheit habe. Zum Glück ist Eisen nicht so superteuer, wie andere Medikamente, 100 Retardtabeltten um die 22,50 €. Eigentlich kann ich mir das nicht leisten, weil ich als Studentin viel mehr Ausgaben als Einnahmen habe, aber an der Gesundheit will ich nicht so streng sparen.

        Gefällt mir

      21. Hallo Mona, danke für die Rückmeldung. Ja, die 1000 kcal Defizit (wobei, wie wir nun alle wissen, die Berechnung des täglichen Leistungsumsatzes eh mit Fragezeichen zu versehen ist, egal, wie korrekt man sie vorzunehmen glaubt) bedeuten Stress. Aber – ich konnte die Aussicht einfach nicht ertragen, bei deutlich kleinerem Defizit auch deutlich länger zu brauchen, bis ich überhaupt etwas an mir sehe. Meine Betreuerin im Fitness-Studio (Triathletin, Physiotherapeutin…) war entsetzt, dass ich nicht einmal den Grundumsatz zu mir nehme. Ich bin dann schon immer wieder verunsichert und weiß nicht, ob ich nun FLÜ glauben oder auf den Einwand einer erfahrenen Sportlerin eingehen soll. Ach, wäre man doch nie so aus dem Leim gegangen…jetzt ist es einfach nicht so leicht, wieder zu einer guten Form zurück zu finden. Und noch eine Frage an Euch alle: Ziel ist für mich durchaus, dass sich mein Kopf irgendwann nicht mehr nur andauernd mit Fragen ums Essen beschäftigt. Ist nicht auch die rege Teilnahme an einem Forum wie diesem in dieser Hinsicht kontraproduktiv? Ich will einfach irgendwann „normal“ sein in meinem Essverhalten. Meine gertenschlanke Mutter + ebensolche Schwestern kreiseln auch nicht andauernd um Themen, die mit der Futterei zu tun haben…auch das kann ich aktuell nicht so recht einordnen. Weggefährten zu haben, ist toll – aber man hakt mehrmals täglich wieder an Themen ein, die nur um das Eine gehen…LG an alle, Claudia

        Gefällt mir

      22. Mona

        Hi Thomas, so wie du schreibst meinte ich das auch. Man nimmt ab, wenn man weniger isst, also kann deine Aussage eigentlich nicht stimmen: „Bei einer Bekannten (stark Übergewichtig) hat LC gar nichts gebracht“, außer die Bekannte hat kein Kaloriendefizit gehabt. Es ist ja logisch, dass LC an sich niemanden schlank macht, man muss auch ein Kaloriendefizit haben.

        Gefällt mir

  30. Simone

    Hallo,

    du empfiehlst im Buch eine App zum Muskelaufbau (Training). Ich meine der Name hat mit I angefangen… Leider kann ich die Stelle nicht mehr finden und würde mir die App gerne herunterladen. Kannst du mir weiterhelfen?

    Viele Grüße,
    Simone

    Gefällt mir

  31. Joern

    Hallo

    mich interessiert eigentlich nur ob es das buch noch als ebook version gibt.
    ich bin ein Opfer der ebook community und habe kein papier mehr.

    dank & viele grüsse
    Jörn

    Gefällt mir

    1. Michael

      Du hast kein Papier mehr? Wozu brauchst Du Papier, um ein Buch in PAierform zu kaufen? Du mußt es ja nicht selbst (aus)drucken.
      Aber bei Papiermangel hilft, das Buch in Papierform zu kaufen, dann hast Du wieder Papier (auch wenn Du es nicht zum Aus/Bedrucken brauchst, denn es ist ja schon mit dem bedruckt, was Du haben möchtest).

      Gefällt mir

  32. Hallo,

    ich habe das Buch gelesen und bin begeistert!
    Eine Frage oder vielleicht sogar “Fettlogik” wurde dabei jedoch für mich nicht beantwortet: Immer wieder habe ich gelesen und gehört, das Fettzellen die einmal im Laufe des Lebens gebildet wurden (ergo man war dick), sich nicht mehr zurückbilden – Daher haben ehemals “Dicke” ein erhöhtes Risiko schneller wieder dick zu werden, wenn sie in alte Muster verfallen. Ist dies nun eine Fettlogik oder doch die Wahrheit?

    Liebe Grüße,
    Sandra

    Gefällt mir

  33. Hallo Mona, was mir erst jetzt auffällt (man sollte nicht so hudelig lesen, grins): Mein Grundumsatz liegt lt. St. Mifflin-Jeor-Berechnung inkl. Berücksichtigung des Broca-Index beim heutigen Gewicht und BMI bei ca. 1475 kcal. Zusammen mit dem, was ich als Designerin, Mama und Hausfrau zusätzlich verbrate, mag der Leistungsumsatz in etwa 2050 kcal betragen. Den Sport weiß ich nicht, wie ich einrechnen kann, weil er ja nicht täglich stattfindet (3-4mal pro Woche) und mir die Geräte vor allem beim Gewichtstraining keinen Verbrauch ermitteln (Laufband schon, aber der ist auch mit Vorsicht zu genießen). So liege ich mit dem Defizit nicht ganz 1000 kcal unter dem Leistungsumsatz, aber annähernd – Du hast recht.
    Wenn ich jedoch FLÜ Glauben schenken darf (und ich dachte, dem wäre so), dann sollte das eigentlich kein Drama sein…
    Außerdem supplementiere ich von Anfang an Biotin (Orthomol femin), Vitamin B-Komplex, Magnesium, Zink, Omega3, Vitamin D, Vitamin K und Kalium + das, was in Centrum 50+ noch enthalten ist. Ich glaube, so dezidiert habe ich zu meiner ich-futter-wonach-mir-der-Sinn-steht-Zeit nie drauf geachtet. Nur Eisen hatte ich nicht zugeführt.
    Im Grunde genommen ist die Suche nach der Ursache des Haarausfalls ein wenig wie das Stochern nach der Nadel im Heuhaufen. Und sind wir mal ehrlich: Alle (ink. Krankenkasse) finden es zwar toll, wenn wir abnehmen – aber kosten darf das bitte nix! Da ist man ein Stück weit allein auf weiter Flur, wenn dann solche Randerscheinungen zustande kommen.
    Gruß, Claudia

    Gefällt mir

    1. Michael

      Bei all diesen Energieverbrauchberechnungen sollte man nie vergessen, daß dies theoretische Werte sind. Ausgenommen Tätigkeiten, bei denen man genau messen kann, was verbraucht wird (also Trainingsgeräte, die die „hineingesteckte“ Energie messen), sind es nur Anhaltspunkte. Ob Du einen Leistungsfaktor von 1,2 oder 1,4 hast ist schon nicht genau bestimmbar und wer muskelbepackt durch die Gegend rotiert verbraucht mehr als der sich gemütlich bewegende Rollmops. Und der Grad der Muskulosität bestimmt natürlich auch den Grundumsatz. Plus natürlich die persönliche Agilität, letztlich wesentlich mitbestimmt auch durch die Schilddrüsenhormone (die sich natürlich auch auf den Grundumsatz auswirken). Hinzukommt, daß der persönliche Grad der Agilität ein subjektives Empfinden ist: Wer Zeit seines Lebens auf eher niedrigem Pegel lebt wird dies als normal ansehen und sich dabei zu Unrecht in eine besondere agile Gruppe einordnen, hingegen ist für den, der auf hohem Niveau lebt, diese für den Gemütlichen hektische und stressige Leben normal. Beide werden sich bei gleicher Tätigkeit den gleichen Leistungsfaktor zuweisen, der für den einen zu hoch und für den anderen zu vielleicht zu niedrig ist.
      Hinzu kommt, daß dieser pauschale Leistungsfaktor natürlich auch Humbug ist. Bei gleicher Agilität und Bewegung im Beruf kommt der eine abends auch nicht zur Ruhe sondern ist jeden Abend irgendwo unterwegs und auf Achse, der andere bereitet sich schnell ein Fertiggericht zu oder setzt sich gar an den gedeckten Tisch und verbringt die restlichen 4, 6, 8 Stunden bis zum Schlafengehen nahe am Wachkoma. Daher müßte man zumindest jede Stunde des Tages separat bewerten, und wenn es nur die übliche grobe Unterscheidung/Bewertung ist. Das ist natürlich viel Arbeit und kaum jemand dürfte dafür Zeit haben. Ich habe dies meist einmal wöchentlich für einen Tag getan und die sich hierbei ergebenden Werte wichen um bis zu 400kcal voneinander ab.
      M.E. füht ein längerfristiges genaues tracking der Nahrungszufuhr und des Gewichts unter Berücksichtigung etwaiger Wassereinlagerungen zu einer zuverlässigeren Beurteilung des Verbrauchs. Meine über fast 1/2 Jahr akribisch erfaßten und notierten Werte führen mich zu dem Ergebnis, daß meine Verbrauchs“berechnung“ zu einem zu niedrigen Wert führt: Ich habe über den gesamten Zeitraum deutlich mehr abgenommen als es theoretisch hätte der Fall sein dürfen. Allerdings habe ich diesen Leistungsfaktor auch eher konservativ angesetzt – anscheinend zu niedrig. Aber besser so als andersherum.

      Gefällt mir

      1. Mona

        Hi Michael,
        genauso habe ich das auch gemacht.
        Bei mir sind die Unterscheide viel extremer, aber die einzelnen Tage unterscheiden sich bei mir stark. Ich hab auch mehr abgenommen, weil ich den Verbrauch sehr vorsichtig geschätzt hab und die Aufnahme eigentlich immer aufgerundet habe. Hatte also von beiden Seiten Puffer, die von sich aus schon zu einer Abnahme führten.
        Mein ruhiger Tag Zuhause am Schreibtisch usw. hat ca. 1600 kcal. Mein Tag mit Sport und Erledigungen draußen hat meistens um die 2350 kcal und manchmal hab ich auch 2800 kcal. Sehr unterschiedlich.

        Ich hab kein Problem mit der Schilddrüse. Ob ich Eisen aufnehmen kann, wurde so getestet, dass mir Blut abgenommen wurde, ich mehrere Kapseln Eisen bekam und dann 2 bis 4 h später nochmal Blut abgenommen wurde und ich hatte mehr Eisen, also kein Problem mit der Aufnahme über den Magen und Darm. Auf lange Sicht sieht man ja auch, ob sich die Blutwerte bessern mit Eisentabletten. Wenn man 3 Wochen Eisen einnimmt, dann kann man prüfen, ob die Speicher schon voller geworden sind. (Als ich das nicht wusste, habe ich mal unabsichtlich mit schwarzem Tee die Aufnahme blockiert. Aber es hat sich schnell geklärt und mittlerweile schreiben die Hersteller das in die Beipackzettel mit drauf. Damals hat es mir nicht mal meine Hausärztin geglaubt, obwohl der Hämatologe das so bestätigt hat und das Weglassen des Tees erfolgreich war.)
        Eine Anämie kann man noch haben (durch einen anderen Mangel nicht nur Eisen, B12 und so), wenn die roten Blutkörperchen falsch gebildet werden oder zu schnell kaputt gehen. Da weiß ich nicht, wie das getestet wird. Ein Arzt meinte zu mir, dass man irgendwas mit Knochenmark untersuchen müsste. Hab ich aber nicht machen lassen.

        Gefällt mir

  34. Michael

    @ Moppelmama, @ Mona: Stichwort „Resoprtionsstörung für Eisen“
    Ich zitiere:
    „Im Krankenhaus sagte man mir, es gäbe eine Resorptionsstörung für Eisen, besonders häufig in Kombination mit einer Schilddrüsenerkrankung, die bei mir auch vorliegt. “
    Könntet ihr das etwas präzisieren? Um welche SD-Erkrankung geht es, wie läßt sich diese spezifische Resorptionsstörung diagnostizieren?
    Ich weiß in dieser Hnsicht nur, daß man beim externen Zuführen von T4 und/oder T3 (L-Thyroxin, Thybon) 2 Stunden Abstand zur Einnahme von Eisenpräparaten halten soll, da T4/T3-Präparate die Resorption von Eisen verhindern (wie auch die Zufuhr von Kalzium in zeitlicher Nachbarschaft). Möglicherweise ist dies gemeint, denn normalerweise werden nur bei einer SD-Erkrankung SD.Hormone zugeführt. Allerdings ist dies keine spezifische SD-Erkrankung-Eisen-Resorptionsstörungen, die unmittelbar auf einer SD-Erkrankung beruht, sondern beruht auf der externen Zufuhr von SD-Hormonen.

    Gefällt mir

  35. Michael

    Thema low carb, ketonische Ernährung:

    Ich kenne natürlich die theoretischen Begründungen für die low-carb- oder ketonische Ernährung. Und wenn Leute darüber berichten, wie toll es ihnen in der Ketose geht, dann muß ich das glauben. Und zu Beginn meiner Diät habe ich mein Heil auch in einer drastischen Reduzierung der KH gesucht und selbst mit LC oder gar Ketose geliebäugelt. Dabei habe ich nicht mal so sehr das Problem, daß mein Gehirn und Nervensystem zu wenig Glukose erhalten und daher schnell auf Ketone angewiesen wäre, denn auch 16, 18. 20 Stunden Fasten (nach etwa 10 Stunden ist der Glykogenspeicher der Leber ohnehin erschöpft) macht mir in dieser Hinsicht nichts aus, die Glukoneogenese in der Leber scheint gut zu funktionieren. Aber nach der vermutlich Leptinabfall-bedingten Reduzierung der T4-T3-Konversion (da ich wegen Hashimoto ohnehin mit L-Thyroxin, also T4, substiutiere lag es definitiv nicht lediglich an einer heruntergefahrenen SD-Tätigkeit als solcher und daraus folgender T4-Reduzierung) und daraus folgendem fT3-Mangel, der nur durch externe Zufuhr von T3 oder aber für ein paar Tage – wie oben beschrieben – einigermaßen durch KH-optimierte refeed-Tage zu beheben war, vermag ich mir wirklich nicht vorzustellen, wie man eine LC- oder ketonische Diät durchstehen kann. Leider ist, jedenfalls so weit ich es verstehe, noch nicht geklärt, ob der Leptinabfall primär durch Kalorien- oder KH-Beschränkungen verursacht wird.
    Auch wenn bei meinen refeed-Tagen aufgrund KH-Optimierung die Kalorienzufuhr moderat war, in etwa im Bereich meines Energiebedarfs, dafür die KH-Zufuhr exorbitant und dies gut funktioniert hat, erscheint doch naheliegender, daß der Leptinpegel primär durch die zugeführte Kalorienmenge bestimmt wird und die Zusammensetzung der Nahrung – mehr/viel KH oder mehr/viel EW oder gar Fette – nur eine nachrangige Rolle spielt. Denn solange genügend Energie ankommt und den Organismus betreibt, dürfte es insofern – Reduzierung des Energieverbrauchs um ein einem chronischen Defizit länger leben zu können – keine Relevanz besitzen, welcher Makronährstoff dominiert. Dies mag erklären, warum LC oder Ketose als grundsätzliche Form der Ernährung, also außerhalb einer Diät, auch über lange Zeit durchgestanden wird.

    Gefällt mir

  36. Michael

    @ Thomas:
    Du schreibst:
    „Als Alternative zu Centrum bin ich durch den Sport auf Frubiase Sport umgestiegen und bin sehr zufrieden damit! Damit entfällt die zusätzliche Supplementierung mit Magnesium und Calcium:-) https://www.frubiasesport.de/Produkte/SPORT/Inhaltsstoffe
    Das Problem dabei ist: Die gleichzeitige Aufnahme von Kalzium (und Magnesium) verhindert die Resorption des Eisens. Wenn es also auf Eisenzufuhr ankommt, dann sollte man bis zu 4 Stunden Abstand zur Zufuhr von z.B. Kalzium/Magnesium halten.

    Gefällt mir

  37. Thomas

    Das hat Michael glaube ich ganz gut aus der wissenschaftlichen Perspektive über den Leptin Spiegel geschrieben. Anders ausgedrückt, der Mensch besteht lt. aktueller Forschung aus ca. 40 – 120 Milliarden Fettzellen. Diese werden im Wesentlichen bis zu einem Alter von 20 Jahren aufgebaut und bleiben dann mehr oder minder konstant (Die Fettzellen sterben ca. alle 8,6 Jahre ab und werden erneuert). Das entschiedene an sich ist nicht die Anzahl der Fettzellen (selber stark unterernährte wie z.B. in Afrika weisen seltsamerweise eine hohe Anzahl von Fettzellen auf) sondern die dichte der Fettzellen. Eine Fettzelle kann sich bis auf das 200-fache ihrer ursprünglichen Größe ausweiten! Dies bedeutet das Dickere menschen über mehrere große (gesättigte) Fettzellen verfügen als Normal-gewichtige. Durch die Reduzierung der kcal zufuhr werden diese Fettzellen in ihrer Größe wieder reduziert.

    Meines Kenntnisstandes nach können Fettzellen nur durch invasive Eingriffe („Fettabsaugen“) oder durch non-invasive Eingriffe (Kryolipolyse oder „Fetteinfrieren“) verringert werden. Durch Diäten oder Sport ist dieses nicht möglich.

    Gefällt mir

  38. Grüner

    Hallo Leute,

    ich habe bereits 30 kg abgenommen und wiege jetzt 93 kg doch nun geht es nicht weiter. Ich habe zwei Probleme.

    1. Wenn ich frustriert oder schlecht gelaunt bin habe ich einen Hang dazu mehr zu essen als ich dürfte. Das sprengt dann leider meinen Kalorienrahmen. Dagegen müsste ich etwas tun, könnt ihr mir helfen?

    2. Ich tue mich schwer damit mit 1000 – 1200 kcal am Tag auszukommen. Meistens bekomme ich gegen Abend wieder Hunger und kann dann Nachts nicht richtig schlafen. Ich muss dann leider noch etwas essen. So fällt es schwer weiter an Gewicht zu verlieren. Könnt ihr mir auch dabei helfen?

    Gruß Grüner

    Gefällt mir

    1. Hallo Grüner,
      mir hat bei genau diesem Problem (der ‚innere Schweinehund, der sich vornehmlich abends zu Wort meldet‘ oder in Stresszeiten ‚Trösterli‘ verlangt in Form von kcal) eine Hypnosetherapie geholfen.
      Gemacht habe ich sie Anfang Mai 2017 – und seither passieren diese Fressattacken am Abend nicht mehr! Habe seither über 23 kg verloren und bin immer noch sehr diszipliniert.
      Gestern Abend kam übrigens eine Doku über Hypnose auf ARTE, 21.45 Uhr. Sehr interessant, weil sogar die Medizin sich immer häufiger dieses modus vivendi bedient, den Menschen dort zu helfen, wo anscheind ‚das Unterbewusstsein‘ viel ausrichten kann.
      Aber vielleicht will Dein Körper Dir auch einfach nur mitteilen, dass 30 kg Abnahme ausreichend sind?! Gruß, Claudia

      Gefällt mir

    2. Mona

      Ich persönlich würde dann überlegen, ob ich einen Mangel an etwas haben könnte.

      Dein Problem 1 hab ich leider auch. Mal esse ich dann Schokolade und versuche einfach nicht die Kaloriengrenze zu überschreiben. Mal mache ich Atemübungen, mal Sport oder andere Bewegung, Beschäftigung oder Ablenkung. Ansonsten trinke ich viel Wasser und Tee und kaue ich sehr oft Kaugummi in solchen Situationen. Je früher ich den Frust erkenne, desto schneller kann ich mit Atemübungen oder Kaugummikauen reagieren.

      Dein Problem 2 würde ich wohl so angehen, dass ich das Kaloriendefizit kleiner machen würde. Also ich hatte kein sehr großen Defizit eingehalten (hab aber auch „nur“ 20 kg zu viel gehabt) und je näher ich dem Normalgewicht, desto kleiner hab ich das Defizit gemacht (zumindest an den nicht Sporttagen) und im Normalgewicht genauso, je näher ich dem Wunschgewicht kam, hab ich das Defizit immer kleiner gemacht.
      Eine andere Strategie ist es für einige Wochen Pause zu machen und so viel zu essen, wie man verbraucht (ich zähle immer Kalorien) und wenn man dann wieder Lust hat ein Defizit zu einzuhalten, startet man die Abnahme wieder.
      Ich persönlich kam auch nie mit so wenig Kalorien aus. Ich hatte nur manchmal 1200 zu mir genommen, meistens waren es bei mir ca. 1600 kcal und das Defizit hab ich groß gemacht indem ich Sport gemacht habe, wodurch es an Sporttagen natürlich größer (ca. 800 kcal) war als an nicht Sporttagen (ca. 300 kcal), außer ich hab es irgendwie hinbekommen an den nicht Sporttagen weniger zu essen als an Sporttagen, was bei mir fast nie der Fall ist. (Ich mag es irgendwie jeden Tag ungefähr den Durchschnittswert zu essen.)

      Du könntest auch intermittierendes Fasten ausprobieren und dein Essensfenster auf den Abend legen, dann bist du abends satt. Naja, aber es hindert dich ja jetzt auch keiner dran abends zu essen, oder? Hat es einen bestimmten Grund, wieso du abends nichts isst?

      Das, was du essen darfst, legst du doch selbst fest. Wenn du dich mit 1500 kcal vielleicht viel wohler fühlst als mit den 1000 kcal, dann ist es vielleicht besser so? Man sollte sich schon einen Weg suchen, den man etwas länger aushält. Es gibt natürlich auch Leute die eine längere Zeit mit 500 kcal aushalten, aber das ist nicht für jeden etwas und es ist einfach sehr hart. Man darf sich seinen Weg ruhig ein bisschen leichter machen.

      Gefällt mir

  39. Jenny

    Hallo Ihr Lieben, hallo Frau Hermann,

    ich habe gerade online meinen Kalorienbedarf ausrechnen wollen, und habe leider sehr große Schwankungen vom Grundumsatz (zwischen 1350 – 1650) und Gesamtumsatz (von 1650 – 1900). Wo habt ihr das denn sicher berechnen lassen? Die Angaben waren natürlich überall die selben (30 Jahre, 164cm, 87kg, sitzende Tätigkeit, kein Training)

    Vielen vielen Dank!

    Gefällt mir

  40. Caro Ra

    Ich habe binnen zwei Tagen das Buch verschlungen. Ich darf mich wohl zu Skinny-Fat zählen. Das Ziel sind 10,5kg weniger – 3,5kg habe ich schon mit Kraft, Ausdauer und Ernährung erreicht. Juhu!

    In dem Buch konnte ich mich sehr gut mit dem Kapitel über die „Kommentare der Anderen“ identifizieren. Alle sagen: Es reicht. Lass mal gut sein. Übertreib mal nicht, du bist doch schlank… Das Kapitel hilft mir, darüber hinweg zu kommen. Dennoch erwische ich mich dabei, wie ich es z. B. heute mit dem Buch „begründet“ habe, „warum noch 7kg fehlen“. Anstatt z. B. einfach zu sagen: Weil ich es so will. Genau die Situation, wie im Buch: Sie ist etwas „mehr“, als ich und ich wollte niemanden kränken.

    Eine Frage habe ich aber: Du schreibst, dass Frauen auf natürlichem Weg max. 11kg Muskelmasse aufbauen können (sehr erleichternd ;)). Von welchem Wert denn? Wie viel Prozent sind das dann ca. insgesamt, sollte frau das Maximale ausschöpfen (können)? Ich habe jetzt zB einen recht niedrigen Wert von 35%, das wären aktuell etwa 22kg Muskelmasse. Wo beginnen denn die 11 kg? Da, wo ich am Anfang des Sports stand?

    Danke für eine Antwort 🙂 und danke für das Buch!

    Gefällt mir

  41. Martin

    Hallo Leute,

    ich habe jetzt zwar erst 3 Wochen mit Kalorienzählen hinter mir aber ich bin immer sehr misstrauisch (da ich es bisher nie geschafft habe abzunehmen fand ich in dem Buch sehr sehr selbst wieder) und ich bin desshalb auf der Suche nach einer zuverlässigen Körperfett bzw Körperanalyse-Waage… leider schmeißt google so dermaßen viele Waagen raus die sich beim nachforschen dann als Sackgasse erweisen… auch ist meine Waage zu hause sich nicht schlüssig wie viel ich wiege… das soll heißen das Gewicht schwankt immer selbst bei mehrmals hintereinander wiegen…

    Danke für das Buch! Es hat mir bereits jetzt schon sehr geholfen.

    Gefällt mir

  42. Maria

    Guten Abend,

    kann mir jemand sagen, ob man nach dem Sport direkt trinken bzw. essen kann?
    Oder sollte man abwarten, um bessere Resultate in Abnehmen zu erreichen und wie lange?

    Gefällt mir

  43. Was mich interessieren würde:
    Wie gehen Sie mit diesem „mehr“ an Hunger um, ohne dass es sich permanent wie Verzicht anfühlt?

    Aktuell ist meine Lebenssituation etwas angespannt (Alleinverdiener, 2 Kleinkinder, erkrankter Mann, selbst chronische Schmerzen), dann noch die wohl meinenden Kommentare der Umwelt (du musst ja nicht ausgerechnet jetzt abnehmen, du siehst doch gut aus, dass du aus den paar kg (10!) jetzt so ein unnötiges Problem machst) – aber schlicht der Fakt: ich leide unter chronischen Schmerzen, die mit jedem kg weniger auch weniger werden.
    Aber neben all den Belastungen fällt es mir schwer, auch noch nicht in die Klasse zu greifen…

    Wie gehen Sie oder ihr anderen FLÜ Leser hier damit um?

    Gefällt mir

    1. Anja

      Das mit der Disziplin ( ich nehm das jetzt mal als Überbegriff) ist ja immer so eine Sache. Ich merke auch das es mir schwerer fällt wenn es stressig ist. Zum einen könntest du dein „Mindset“ etwas umstellen,in dem du bei aufkommendem Hunger denkst: ich esse nichts damit die Schmerzen besser werden und ich mich auch wieder wohl fühle.
      Das hilft ja bekanntlich auch nicht immer. Ich versuche immer bei aufkommendem Hunger Wasser zu trinken,damit der Bauch voll wird und man wieder etwas Zeit überbrückt.
      Rohkost wie Gurken,Tomaten,Paprika, Karotten, Kohlrabi haben im Verhältnis zur Masse sehr wenig Kalorien, befrieden das Hungergefühl(zu einem,da man dem Hirn signalisiert das man isst und zum anderen weil der Magen ja durchaus was zu tun bekommt und auch gefüllt ist.

      Gefällt mir

    2. Tjadina

      Meiner Erfahrung nach kommt es darauf an, was ich esse. Wenn ich genügend Eiweiß zu mir nehme (in meinem Fall sind das schon mind. 120 Gramm pro Tag) und gleichzeitig auf kurzkettige Kohlenhydrate verzichte, wie Weißmehl und Zucker, dann habe ich wesentlich weniger Hunger und komme mit 1200 kcal – 1500 kcal sehr gut gesättigt und genussvoll durch den Tag.

      Gefällt mir

      1. Tjadina

        Ich esse zum Frühstück ein Müsli aus Himbeeren, Skyr und einer Mischung aus Quinoa, Amaranth, Kokos, chia und wenigen Nüssen. 250 Gramm Skyr.

        Mittags und abends esse ich Fisch, Fleisch oder Magerquark mit Gemüse oder Salat. Wenn ich über eine Mahlzeit nachdenke, beginne ich immer mit der Eiweißquelle, auf die ich Lust habe und überlege mir, was dazu passt. Statt frischem Fisch esse ich häufig auch Thunfisch.

        So funktioniert es für mich sehr gut und nach wenigen Tagen war mein Appetit aus Süßes weg. Nudeln, Brot und Reis vermisse ich auch nicht.

        Gefällt mir

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s