Feedback

Dieser Bereich ist dafür gedacht, ein Feedback zum Buch zu geben – entweder direkt in den Kommentaren oder in eurem Blog, den ich dann hier verlinke.

Darüber gebloggt haben bisher:

Frau Yu, einmal eine Rezension und zur Frage, was sich geändert hat durch das Lesen.

Tante Jay gibt kurz nach Erscheinen einen generellen Hinweis aufs Buch und einige Wochen später auch eine Rezension.

2HeartedMan schreibt in einem langen Text über das eigene Körperbild, wenn sowohl Transsexualität als auch Übergewicht dazu führen, sich nicht wohl mit sich zu fühlen, und darüber, was Fettlogik ausgelöst hat.

GMC Topkick, die Korrekturleserin, die auch den Teil über Depressionen zum Buch beigesteuert hat.

Lars Reineke, der eigentlich gerade fertig war mit der Abnehmerei und sich nach dem Lesen nochmal umentschied.

BitFreakWirdFit, der erst ein bisschen skeptisch war aufgrund der Technikmängel (*hüstel* Ja… ich gebe zu… also… aber ich habe mein Bestes gegeben. Mein Bestes in dem Fall ist aber leider.. na ja.) aber dann doch eine Empfehlung gibt und besonders den Wahrnehmungsteil spannend fand.

Auch Flusskiesel gibt seinen Lesern einen kurzen Stubs in Richtung Buch und zieht u.a. Parallelen zu Raucherlogik.

Life Upside Down gibt eine „absolute Leseempfehlung“ und hat besonders meine hartnäckigste Fettlogik im Gedächtnis behalten.

Meine Korrekturleserin Robin Urban hat sich zu einer ganzen Themenwoche inspirieren lassen. An den beiden ersten Tagen erzählt sie über ihren bisherigen Kampf gegen die Waage und was sie über Fatacceptance denkt. An Tag drei schließlich rezensiert sie mein Buch und an Tag vier geht sie darauf ein, was genau sich durch das Lesen für sie verändert hat. Ihre Themenwoche sorgte für heftigen Aufruhr auf Twitter, wo sie unter anderem des „Fatshamings“ beschuldigt wurde.

Durch Robins ethusiastische Werbung ließ sich auch die skeptische Onyx dazu überreden, einen Blick ins Buch zu werfen, und stellte wenige Stunden später ebenfalls eine Rezension online.

Katinka Bell berichtete in ihrem Blog bereits seit Längerem übers Abnehmen, und in mehreren Artikeln kann man miterleben, was das Lesen von Fettlogik bei ihr ausgelöst hat. Nach etwa einem Fünftel berichtet sie davon, ziemlich verwirrt zu sein, nach einem Drittel scheint die Lösung plötzlich greifbar, und sie setzt sich ein neues Ziel. Aber die Fettlogik ihrer Umwelt macht es ihr nicht leicht. Nach fünf Wochen sieht der Zwischenstand jedoch erfreulich aus.

Für Holger bot das Buch nur wenig Neues, da er selbst bereits sehr viel Recherchiert hat. Dennoch findet er lobende Worte und empfiehlt es seinen Lesern, denn es „versorgt einen mit den Informationen, die notwendig sind, um die Entscheidung für das Abnehmen oder für das Weiterleben mit Übergewicht überhaupt mal sinnvoll treffen zu können.“ Enige Zeit später bespricht er Fettlogik sogar in seinem Podcast.

SaschaSalamander hatte Assoziationen mit „des Kaisers neue Kleider. Frau Hermann ist das Kind, das ohne Bösartigkeit aber knallhart ehrlich auf das Übergewicht zeigt und sagt „das ist aber ungesund“. Denn irgendeiner muss es schließlich einmal sagen.

Susepedia wollte als Bücherfan schon längst mal eine Buchrezension schreiben „aber jetzt ist mir ein Buch in die Hände gefallen, das derartig laut “sprich darüber” schreit, dass ich es etwas ausführlicher beleuchten möchte. Vor allem, da es nicht nur ein Buch mit gutem Inhalt ist, sondern eines, das massiv Einfluss auf mein aktuelles Leben genommen hat. Und so sehr ich Bücher liebe – sowas passiert nicht gerade häufig.

Auch Claudia Klinger stieß über Robins Beitrag auf Fettlogik und wurde neugierig. Auf ihrer Seite „unverbissen Vegetarisch“ erzählt sie, was das Lesen für Auswirkungen auf sie hatte.

Nach einigen Wochen hat auch DieMichi sich durch Fettlogik gekämpft und ihr Fazit gezogen. Als „erzaehlmirnix fangirl“ vielleicht nicht ganz unvoreingenommen empfiehlt sie: „Lest es wenn ihr euch für Ernährung interessiert, und zwar egal ob ihr abnehmen wollt oder nicht. Es hält mit Sicherheit die eine oder andere Erkenntnis für euch bereit.“ – Nach vier Wochen zieht sie ein erstes Fazit.

Ashyda zieht nach 38 Tagen und 7kg Abnahme ein ausführliches Resumee und schließt mit der Hoffnung, bald wahrscheinlich das erste Mal im Leben, wirklich zufrieden mit ihrem Gewicht zu sein.

Ein „fettes Dankeschön“ gab es von Sitting Cake, für einen großen, persönlichen Erfolg: „In den letzten vier Wochen habe ich geschafft, was mir zwei oder drei Jahre nicht möglich war. Ich habe 5 Kilo abgenommen.“

Eine kurze Erwähnung fiel mir über die Referrer auf, von Ganga-Salamander, die das Buch gerade liest und es sehr berührend findet: „So hat mich noch nie ein Zusammenhang mit meinem Körper und dem überschüßigen Fett betroffen gemacht.“ – ich bin gespannt, ob es im Blog eine Fortsetzung gibt.

Eine Empfehlung von Kollegen ist immer besonders toll (denen fällt ja als erstes auf, wenn man psychologischen Quatsch schreibt^^), daher habe ich mich über die Buchempfehlung von Psychiatrie to Go gefreut.

In einem ausführlichen Artikel mit dem Titel „Der Kulturkampf um die Ernährung“ bespricht Arprin das Buch und zieht beeindruckende Vergleiche: „Was sie geschrieben hat, ist eigentlich nichts Neues. Doch die Art und Weise, wie sie all diese Wahrheiten gesammelt und dargestellt hat, macht das Buch zu etwas Besonderem. Kolumbus hat nicht als erster Europäer Amerika erreicht, und James Watt hat nicht die Dampfmaschine erfunden, aber sie haben diese Entdeckungen bekannt gemacht.“

Besonders geehrt fühle ich mich von der Empfehlung des Sportlehrers Jochen Lüders, der Fettlogik in seinem Blog als „mit Abstand besten Buches zum Thema „Übergewicht und Abnehmen“, das ich kenne“ bezeichnet.

Durch die Empfehlung des Kollegen ließ sich auch Lehrer Jochen Kathöfer inspirieren und hält Normalgewicht nun für möglich.

Stella nahm mein Blogstöckchen zum Jahrestag zum Anlass ihren Blog zu erstellen und berichtet seither unregelmäßig von ihren Erfahrungen mit sich, dem Abnehmen und Fettlogik. Tatsächlich war dieser Blog allerdings nur Stellas geheimer Zweitblog. Einige Zeit später outete sie sich auch auf ihrem Hauptblog mit dem Artikel „Fettlogik, ein Outing und der ganze Rest„. Im Juni 2016 schreibt sie sogar einen sehr bewegenden Gastbeitrag für diesen Blog, in dem sie die Reaktionen ihrer Umwelt schildert und Fotos ihres Prozesses zeigt.

Auf seinem Blog Testschmecker gibt Joachim Ott eine Rezension ab, obwohl „Diät-Bücher in diesem Blog bislang wenig Beachtung gefunden haben. Was auch daran liegt, dass mir viele propagierte Methoden suspekt sind.“ aber Fettlogik brachte als Pluspunkt: „Keine Dogmen, keine verquasten Theorien. Ich würde das mal als naturwissenschaftlichen Zugang zum Thema beschreiben, das liegt mir sehr.“

Stefanie gibt auf ihrem Nähblog „Bekränzt“ eine ausführliche Rückmeldung  und zeigt beeindruckende Vorher-Nachher Fotos ihrer Abnahme.

Stefan Sommer war, als er auf Fettlogik stieß, zwar bereits mitten im Abnehmen, das Lesen brachte aber dennoch neue Erkenntnisse und änderte seine Sicht auf das Thema „Fatacceptance“, so dass er eine Buchempfehlung ausspricht.

„Eher halbherzig als wirklich entschlossen“ stolperte Maja eher zufällig über Fettlogik, so berichtet sie in ihrer Reaktion auf das Fettlogik-Blogstöckchen. Im Januar 2016 zeigt sie in Vorher-Nachher Episode 1 Bilder ihrer Abnahme von 140 auf 111 kg. Im April tweetet sie ein Bild ihrer 92 kg.

Susanne bloggte einen Gastbeitrag darüber, wie ihr Asthma sich durch die Gewichtsabnahme verbessert hat und zeigt auf ihrem Blog kurz darauf Vorher-Nachher-Fotos.

Auf Barbarellas Blog lässt sich der Leseprozess von ganz vorne verfolgen: Sie bloggt vor dem Lesen des Buches über ihre Befürchtungen, was den Inhalt angeht und geht mit „gemischten Gefühlen“ an die Sache. Unter dem Suchwort „Fettlogik“ finden sich in der Folge zahlreiche weitere Beiträge, die allesamt interessant zu lesen sind.

Auch Isabelle hat gebloggt. Ich muss immernoch lachen über den Moment, als sie sich eingestand, möglicherweise doch nicht immun gegen Gewichtszunahme zu sein: „Die Erkenntnis war endgültig gefallen, als mir meine absolute Lieblingshose platzte, als ich es mir auf dem Sofa gemütlich machen wollte. Sie ist regelrecht explodiert, war unflickbar am Hintern in alle Einzelteile zerschossen.

Ingo Richter zieht seinen Artikel eine interessante Parallele: „Ich wurde nicht gläubig erzogen und lehne jede Form von Glauben ab. Meiner Meinung nach sollte man nur an sich selbst glauben und an die Familie und Freunde. Trotzdem glaubte ich unbewusst an eine Art Gott des Fettes.

Auf Twitter stieß Sven Anfang 2016 eher zufällig auf erzaehlmirnix und auf Fettlogik und bloggt seither gelegentlich über seine Abnahme – mit beeindruckenden Fotos.

Katze on the Run bedankt sich in ihrem Blog im März 2016, als sie ausgehend von ihrem Startpunkt von 110 kg die Grenze zum Normalgewicht erreicht. Im Juli darauf schreibt sie einen sehr emotionalen Gastbeitrag für Fettlogik darüber, wie sie die Kontrolle wiedererlangt hat.

Der Psychiater Peter Teuschel schreibt auf seinem Blog ebenfalls eine Rezension, in der er empfiehlt, „Jeder, der mit diesem Thema befasst ist, sei es als Therapeut, Angehöriger, Freund oder als Betroffener, sollte dieses Buch lesen.“ und wie bereits gesagt, von Kollegen freut mich das besonders.

Die Literaturbloggerin Inga Janzen nahm sich Fettlogik im Ramen ihrer Book Challenge 2016 vor und kommt zu dem Fazit: Ein sehr gutes Buch zum Thema für Menschen aller Gewichtsklassen!

Lysander hat mehrfach über Fettlogik gebloggt und auch hier einen Gastbeitrag verfasst. In dem hier verlinkten Blogpost geht es allerdings weniger um das Buch sondern um mich als Autorin.

Ein positives Fazit trotz Titelskepsis („Der Titel klingt entsetzlich nach so einem reißerisch-unseriösem Diätbuch finde ich, der Inhalt ist aber durchaus gelungen.“) findet sich auf dem Blog „Ich und mein Essen“.

Svü schreibt auf ihrem Blog über ihre Baustellen. Eine davon wurde durch Fettlogik geschaffen, klingt aber gar nicht so schlecht: „Ein einziges Buch hat so viel verändert. Da ist kein „Falls ich jemals wieder abnehme“, sondern einfach nur noch ein „Wenn ich dann fertig bin.“ Es gibt keinen Konjunktiv. Ich diäte nicht rum. Ich nehme ab. Aktiv. Mit Spaß. Hochmotiviert.“

30Wochen ist ein Projektblog zum Abnehmen und neben interessanten Texten und Fotos findet sich zwischendrin eine Buchempfehlung: „Als ich grade wiedermal begann mein Gewicht reduzieren zu wollen kam eine liebe Freundin mit diesem Buch-Tip um die Ecke. Ich dachte erst: Nicht schon wieder so ein Abnehmratgeber ! Trotzdem besorgte ich mir das Buch und verschlung es in 3 Tagen. Es ist absolut keine Anleitung zum abnehmen, aber es klärt so viele falsche Fakten auf. Jetzt ist es schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe aber grade wenn es mal nicht so läuft wie ich es gerne hätte hilft es mir immer mich an so einige Kapitel aus dem Buch zu erinnern und meinen Weg einfach weiterzugehn. Es ist so toll wenn man plötzlich begreift, dass es nicht so kompliziert ist wie einige es einen oft glauben lassen.

Karin Futschik hat Fettlogik lange nicht gelesen, weil sie „schockiert vom Hörensagen“ war. Nachdem sie es doch getan hat, schreibt sie eine lange und lesenswerte Rezensionlange und lesenswerte Rezension und ist erstaunt, dass es nicht mehr negative Rezensionen hat, „Denn es greift die Gewohnheiten und auch den Glauben der Menschen nicht nur an, sondern stellt sie auch noch grundlegend auf den Kopf.

Tausche fett gegen fit“ sagt als Blogname bereits einiges, und Fettlogik ist offenbar nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung. Immerhin wurde das Lesen bereits von einer spontanen Sporteinheit auf dem Crosstrainer unterbrochen und schließt ermutigend mit: „Ich habe schon viele Diäten gemacht. Ihnen auch oft die Schuld gegeben, dass ich überhaupt auf 107,8 Kilo gekommen bin. Aber diesmal habe ich nicht nur den Willen abzunehmen. Diesmal weiß ich, dass ich es kann.

Happy End Kurven gibt einen Lesetipp, nachdem sie auf Fettlogik „in einem Forum aufmerksam geworden ist, wo es innerhalb weniger Kommentare sehr unterschiedliche Aussagen auf den Plan gerufen hat und damit umgehend mein Interesse geweckt hat.“ und als wissenschaftlicher Mensch startet sie auch direkt ein Fettlogik-Experiment, das sie auf ihrem Blog dokumentiert. Das Fazit des Experiments kam einige Wochen später.

Ebenfalls eine lange Rezension findet sich auf „Kerstchens Welt“, die trotz anfänglicher Skepsis („Oh Gott, dachte ich, schon wieder einer dieser Ernährungsratgeber über „iss dieses und jenes gar nicht, mach nur noch Sport und ernähre dich am besten gar nicht oder wenn, dann nur makrobiotisch und natürlich nur noch Bio“. Eines dieser Bücher, das offenbar nicht verstand, dass Menschen mit Übergewicht, die hart im Adipositas hängen, kaum oder gar keinen Sport machen können, weil das die Gelenke überhaupt nicht auf die Reihe kriegen würden.“) bis Seite 73 erstmal positiv ausfällt.

Eine Bauchtänzerin bloggt ausführlich und sehr lesenswert über Gewicht, Gesundheit und Selbstliebe und gibt im Rahmen dessen auch eine Buchempfehlung.ab: „Starker Tobak, aber für mich sehr, sehr befreiend.“

In den Kommentaren findet sich ein Link zu Katjas Rezension auf „NRW Alternativ“, die den Titel zugegebenermaßen nicht sexy findet aber der Meinung ist „dem Buch gelingt das Kunststück, gleichzeitig nüchtern zu wirken und aufrüttelnd zu sein, neutral zu berichten und doch durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin Spannung zu erzeugen.“

Julia hat Fettlogik in einem Zug durchgelesen und konnte „ungefähr nach jedem zweiten Kapitel einen meiner gescheiterten [Diät]Versuche abhacken“. Sie startet jetzt neu und ist gespannt, was sie zu berichten haben wird.

Mit Badidol hatte ich einen Leser, der mit vergleichbar hohem Startgewicht wie ich loslegte und sich durch Fettlogik an einiges erinnern ließ, was er eigentlich schon wusste. Wer kennt es nicht?

Katrin bloggt auf englisch darüber, was Fettlogik bei ihr ausgelöst hat. Unter anderem nämluch, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben akzeptieren kann, übergewichtig zu sein. Ohne einen möglicherweise kommenden Blogartikel spoilern zu wollen: Diese Akzeptanz hat sich mittlerweile erübrigt.

Die Rezension von Serena spricht von Entspannung und Erleichterung angesichts dem Aufbrechen alter Denkmuter und dem Befreien von quälenden Gedanken.

Madame Graphisme fing im April 2016 mit ihrem Blog an, als sie genug Schwung gesammelt hatte, um die Sache mit dem Abnehmen anzugehen. Seither informiert sie jede Woche, was der Montags-Wiegewolf sagt und bloggt über diverse Fettlogik-Erfahrungen. Unter anderem was passiert ist, als sie Fettlogik ihrer Mutter empfohlen hat.

Auf Neulich als ich dachte findet sich eine kurze Rezension mit dem netten Fazit, dass man sich nach Fettlogik die Lektüre weiterer Diätbücher sparen kann.

Der Buchdrache amüsiert sich in seiner Rezension ein wenig über mich: „Gleichzeitig kann sie sich sehr schön über manch eine Fettlogik aufregen. Die Aussage „den Stoffwechsel ankurbeln“ scheint eine Art rotes Tuch für sie zu sein. Mitunter zeigt sie auch eine sarkastische Ader, mit der sie aber wunderbar die Absurdität einiger Fettlogiken aufdeckt.“ 😀

Gleichzeitig mit ihrem Gastbeitrag „Stell dir vor du bist dick, und die Menschen liegen dir zu Füßen“ auf Fettlogik sprach Undine auch auf ihrem Blog eine Empfehlung für Fettlogik aus – umso überzeugender durch ihre wunderschönen Unterwäschebilder.

Die Bleistifterin brachte gleich eine ganze Artikelreihe zu Fettlogik, denn die Beschäftigung damit war recht intensiv: „wenn ich erst heute, 6 Monate später, darüber schreibe, dann weil ich doch einiges an Anlauf nehmen musste, um mich mit meiner eigenen Fettlogik auseinanderzusetzen.“ So schreibt sie zur Vorgeschichte über ihr dickes Ich, wie sie lange um das Buch „herumlas„, das Buch anschaute, aber noch nicht las … schließlich las … und dann handelte.

Auch Buchrezensentin Rea hat sich Fettlogik angenommen und einen Bonuspunkt vergeben, da sie in ihrem Bewertungssystem in Ermangelung von Charakteren ansonsten nur 3 Punkte hätte vergeben können.

Über meinen Kuchencomic wurde „The last five“ auf Fettlogik aufmerksam und kann bereits von positiven Auswirkungen berichten.

Ariane vom Devenier Magazine hat bereits mit dem Programm von Sophia Thiel viel abgenommen und gibt Fettlogik 5 von 5 Sterne.

Wer 50 Minuten Zeit hat, kann sich die Meinungen mehrerer Podcaster zum Thema Fettlogik und Abnehmen auch bequem auf youtube anhören.

Auf Katze mit Buch finden sich gleich zwei Rezensionen zu Fettlogik: Anette Leister hat „das Buch bisher weniger dazu genutzt meinen persönlichen Weg zum Wunschgewicht zu finden, sondern vielmehr mein gestörtes Essverhalten abzulegen, Fettlogiken zu erkennen und aufzudecken, und bewusster zu Essen und damit den Genuss an der Nahrung wieder zu finden.“ Während Ina Ostwald zu dem Ergebnis kommt: „Das wichtigste Fazit, das ich aus der Lektüre von „Fettlogik überwinden“ mitgenommen habe, ist, dass ich die Kontrolle über mein Gewicht wiedererlangt habe.

Dass auch eine Magen OP kein „einfacher“ oder „automatischer“ Weg ist, Gewicht zu verlieren, schrieb ich bereits in Fettlogik. Lovey Wyman beschreibt nochmal auf interessante Weise, welche Erkenntnisse sie nach Fettlogik hatte, und warum es zwischendurch trotz Magen-OP mit der Abnahme nicht mehr funktionierte.

252 Gedanken zu “Feedback

  1. Ein Mensch mit Ecken und Kanten

    Meine Bilanz zu Fettlogik

    Hallo und Danke für dieses Buch.
    Ich schreibe nur selten Kommentare und dann auch nur unter bestimmten Bedingungen.
    Ihr Buch, was so herrlich ohne Schnörkel viele Dinge aufdeckt, die auch ich noch nicht wusste, wollte ich aber sehr gerne kommentieren, insbesondere da ich Diabetiker (Typ 2) bin.

    Ihr Buch hat mich dabei unterstützt mich in meiner Denk- und Sichtweise wieder gerade zu rücken. Warum das so ist, dazu hole ich kurz aus.

    Besonders wegen dem Diabetes ist ein gesundes Gewicht noch wesentlicher als bei einem gesunden Menschen, da Fett auch die Wirkung von Insulin stark beeinflusst.
    Seit über zehn Jahren lebe ich nun schon ohne Medikamente, nur durch Gewichtsreduktion und die Kontrolle, was ich esse.

    So habe ich mich, vor dieser Diagnose, ähnlich wie Sie, kurz vor der 140 kg-Grenze befunden und hatte zum Glück eine wirklich tolle Ärztin. Nach einem einjährigen Ärztemarathon, weil es mir so unglaublich schlecht ging und mir keiner helfen konnte, war diese Ärztin eher ein Zufallsgriff.
    Sie bemerkte das es mir sehr schlecht ging und testete gleich auf Zucker. Endlich wusste ich was mir fehlte. Doch nicht nur das, die Ärztin sagte mir auch klipp und klar, dass ich nun zwei Alternativen hätte. Die eine seien Medikamente und ruinierte innere Organe und die andere sei es abzunehmen und meine Ernährung radikal umzustellen.

    Da ich noch nie für den leichten Weg war, entschied ich mich für Variante 2, halbierte mein Gewicht, änderte alle anderen Lebensumstände die meiner Gesundheit im Weg standen und lebte so viele Jahre sehr gut.

    Vor drei Jahren allerdings ging es mir, auf Grund äußerer Umstände, seelisch gar nicht gut. So achtete ich zwar nach wie vor darauf, was ich aß, aber nicht wie viel.
    Ich habe die Kontrolle immer mehr verloren. Nachdem dieser äußere Umstand, der sich so schlecht auf mich ausgewirkt hatte, abgestellt war, merkte ich schnell, dass hier einiges schief gelaufen war und zog die Notbremse.

    Nun hielt ich meine Gewicht zwar in den vergangenen zwei Jahren konstant, nahm aber trotz aller Bemühungen nicht mehr ab. Ich habe so vieles versucht aber es rührte sich einfach nichts mehr.

    Nachdem ich nun Ihr Buch gelesen habe, ist mir auch klar geworden woher diese Stagnation in Punkto Gewicht kam und ich nehme nun seit zwei Wochen wieder erfolgreich ab.
    Das was nicht mehr zu bewältigen schien ist mir jetzt wieder möglich und so bleiben mir hoffentlich noch viele, wenn nicht sogar die restlichen Jahre meines Lebens, Medikamente erspart.

    Zu Ihrem Buch könnte ich jetzt noch ausschweifend zustimmen, es mit eigenen Erfahrungen ergänzen etc. pp. aber letztendlich möchte ich darauf hinaus, dass Ihr Buch einen in die Konfrontation mit sich selbst „zwingt“, sich und sein Lebensumfeld noch einmal zu reflektieren und dann Konsequenzen daraus zu ziehen und mit ihnen zu leben.

    Und zwar ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen.
    Das ist das Beste daran!

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  2. Natascha

    Gut recherchiertes, überzeugendes, ermutigendes, ehrliches Buch.
    Nach dreimal Gewicht mit Krafttraining und Kalorienreduktion verlieren und später durch den Rückfall in altes Verhalten mehr wiegen als je zuvor, habe ich endlich wieder Ansporn und Glaube an die Machbarkeit des Fitness- und Gewichtszieles. Dieses Mal mit Langzeitwirkung.
    Danke dafür!

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  3. Katherina

    So, hier mal ein Update von mir. Ich hatte bereits im Mai einen Kommentar verfasst, direkt nachdem ich dein Buch gelesen habe. Inzwischen ist es November und ich hänge immer noch auf 115 kg. Daher eine Schilderung, was so in der Zwischenzeit alles los war. Kurz nachdem ich dein Buch gelesen hatte, habe ich einen kurzen Abnehmversuch gestartet, da ich aber mitten in meiner Abschlussprüfung steckte, (und das ist für mich ein typischer Stressfaktor für emotionales Essen), verschob ich das Abnehmprojekt auf später. Nach meinem Abschluss im Juli meldete ich mich in einer Praxis für Essstörungen an, um vor allem zu lernen, wie ich gegen das emotional bedingte Essen angehen kann. Voller Motivation stellte ich schon im Voraus meine Ernährung stark um (ich aß hauptsächlich Obst, Gemüse und Fleisch bei maximal 1200 kcal und trank 3 Liter Wasser am Tag) und fieberte meinem Erstgespräch entgegen. In der Praxis kam dann schnell die Ernüchterung. Ich wurde mit Fettlogiken der übelsten Sorte zugeschüttet. In einem Vortrag über Portionsgrößen „lernte“ ich, dass ein Abweichen von der Ernährungspyramide in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe absolut schädlich für die Abnahme ist und in meinem Erstgespräch bekam ich erstmal eine Standpauke, dass ich ja viiiiiiel zu wenig esse und mindestens 2000 kcal essen sollte um abzunehmen (bei einer Körpergröße von 165 cm und einem Gewicht von 115 kg). Außerdem wäre Lowcarb ja voll schädlich und jede Mahlzeit sollte zur Hälfte aus Kohlenhydraten und jeweils zu einem Viertel aus Eiweiß und Fett bestehen. Außerdem wäre morgens wenig essen und abends viel essen das gefährlichste was ich machen könne (ich suggerierte meinem Körper ja, dass er Hunger leiden müsse und alles, was ich abends aß, kam direkt in die Fettspeicher. Außerdem sorgte das schnelle Abnehmen ja dafür, dass ich schneller Fressflashs bekommen und wieder in alte Muster zurückfallen würde. Und da ich mir den Stoffwechsel ruinieren würde wäre ich für den Rest meines Lebens geschädigt. Sieht man ja an den ganzen Leuten, die in den 70ern und 80ern Nulldiäten gemacht haben und jetzt ALLE über 100 kg wiegen (mein Argument, dass die dann einfach wieder in das falsche Essverhalten zurückgefallen sind, schmetterte sie mit einem „ich bin die Expertin, ich führe diese Praxis seit 30 Jahren“ zurück). Ironischerweise lag sogar dein Buch auf ihrem Arbeitstisch. Ich ging noch ein paar Mal hin, bekam jedes Mal die gleiche Leier zu hören, und irgendwann stimmte ich ihr einfach nur noch zu und machte heimlich weiter mit meiner „Nulldiät“. Im September habe ich die „Therapie“ in dieser Praxis wieder abgebrochen und meine Motivation abzunehmen war erstmal auch ziemlich hinüber. Inzwischen habe ich neuen Mut geschöpft, nachdem ich mal auf der Waage war und festgestellt habe, dass ich wenigstens nicht weiter zugenommen habe. In der Zwischenzeit habe ich versucht auch noch weitere Fettlogiken von mir aufzudecken und eine Fehleranalyse gemacht. Mein größter Schwachpunkt ist immer noch meine Faulheit, da ich alleine wohne und meistens keine Lust habe zu kochen. Selbst ein bisschen Gemüse schneiden ist für mich oft schon zu anstrengend. Ich hoffe, wenn die Pfunde purzeln, gewöhne ich mich endlich daran, alles frisch zuzubereiten. Der nächste Plan sieht außerdem vor, mir einen anständigen Kühlschrank und eine Mikrowelle zuzulegen (momentan habe ich nur einen winzigen Kühlschrank und ein noch winzigeres Kühlfach). Dann kann ich mir am Wochenende das Essen vorkochen und muss mich nicht jeden Abend hinstellen. Da ich momentan deinen Blog komplett lese (ich stecke jetzt irgendwo bei März 2016) dazu noch ein kurzes Wort. Ich gehöre auch zu den Leuten, die Essen reden hören. Das iss mich, sonst isst mich jemand anderes, kenne ich auch zur Genüge. Vor allem, wenn ich wo eingeladen bin ist es sehr schlimm für mich. Dann schreit mich alles auf dem Tisch an und ich hoffe inständig, dass niemand anderes davon etwas essen möchte, weil das Essen doch zu mir will. Vor allem das letzte Stück auf dem Teller ist immer SEHR anhänglich. Und die Frage „will das noch jemand?“ geht immer mit dem Wunsch einher, dass es sonst niemand essen möchte.
    Ich melde mich wieder, wenn es ein neues Statusupdate gibt, und hoffe, dass andere vielleicht etwas weniger mit Fettlogiken konfrontiert werden und dann wider besseren Wissens den Mut und die Motivation am Abnehmen verlieren.

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    1. Mona

      Wow! In der Praxis lag das Fettlogik Buch und die haben dich trotzdem so seltsam beraten? Auch wenn ich das Buch nicht kennen würde, wär mir das zu blöd, dass jemand sagt: „bei X passiert dies und das Schreckliche. Y, Z, A, B, C.. sind auch schlecht. Es gibt nur einen richtigen Weg.“ Ich mag nicht, dass mir jemand sagt, ich mache alles komplett falsch, dann werde ich auf jeden Fall trotzig.

      Zum Kochen: Für die Abnahme musst du doch gar nicht kochen. Diese Hürde legst du dir selbst auf.

      Ich find es auch super viel Gemüse und Selbstgekochtes zu essen, aber ich mache es relativ selten und ich habe auch niemanden, der für mich kochen würde. Damit ich mich nicht selbst mit dem Kochen stresse, esse ich halt einfach, was mit schmeckt, was ich früher auch gegessen habe. Ich esse nur weniger/seltener von manchen Dingen, damit ich mein Kalorienlimit halte. Ich achte auf mein Protein und das geht für mich am praktischsten mit Proteinshakes, das was ich habe, hat sogar paar Vitamine und Mineralstoffe drin. Was ich sagen wollte: Man kann sich das Abnehmen leichter machen, indem man nicht zu viel von sich verlangt.

      Du findest einen Weg. Alles Gute!

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      1. Katherina

        Ja, so ungläubig war ich auch, als ich in der Praxis so behandelt wurde. Ich habe meiner Therapeutin sogar auf den Kopf zugesagt, dass ich das Gefühl habe, sie versucht mich in ein spezielles Konzept, bzw Korsett zu zwängen, statt die Therapie auf mich und meine Bedürfnisse anzupassen. Sie hat es ignoriert und weiter ihre Fettlogiken gepredigt…
        Eine Sache ergibt sich mir leider immer noch nicht wirklich. Wie errechne ich meinen Gesamtumsatz, bzw gibt es irgendwo Rechner, die da einigermaßen genau sind? In einem älteren Blogpost hatte Nadja eine Formel für den Grundumsatz, da kam ich bei meinen Werten: Alter 23, Größe 165cm, Aktuelles Gewicht 115kg, auf einen Grundumsatz von 1588 kcal. Bewegen tue ich mich momentan noch sehr wenig, wollte aber jetzt wieder mit Sport anfangen. Wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe (55kg) habe ich glaube ich einen Grundumsatz von etwa 1420 kcal. Das ist ja doch ziemlich wenig. Nadja sagt ja häufiger, dass sie jetzt mit Sport häufig mehr essen kann als vorher. Dann muss ja der Leistungsumsatz doch einiges ausmachen. Wie kann ich das einigermaßen zuverlässig ausrechnen? Ohne genaue Werte weiß ich ja nie, wie groß mein erwirtschaftetes Defizit am Tag tatsächlich ist.

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  4. Susanne

    Hallo erstmal, ich war der Meinung schon alles über Diäten und was damit zusammenhängt zu wissen, bin ich doch schon seit meiner Kindheit zu Dick und habe X-Versuche mein Idealgewicht zu bekommen , unternommen.( Und habe mich irgendwann aufgegeben)
    Und dann bin ich auf Ihr Buch gestoßen und mir ist es echt wie Schuppen von den Augen gefallen (erstmal , die Erkenntnis , ich hab es in meinen eigenen Händen , was zu tun und sonst keiner).Beim lesen( und verdauen des gelesenen), habe ich mir die verschiedensten Kochbücher aus meinem Schrank zusammengesucht und angefangen, mein Essverhalten komplett zu ändern. Ich esse täglich zwischen 1000 und 1200 Kalorien und habe in 3 Wochen 4,5 Kilo verloren.Mein Partner (der erst nach seinem Geburtstag im Januar, anfangen wollte) hab ich mit ins Boot geholt und der ist über unseren Erfolg auch total glücklich. Ich habe zwar noch einen langen Weg vor mir, aber ich bin voller Hoffnung, das wir auch das gemeinsam schaffen.Ich lass mir auch von keinem mehr was einreden oder aufschwatzen und geh meinen Weg. Viiiiiiiilen Dank für dieses tolle Buch, das endlich Klarheit in mein Leben gebracht hat.

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  5. Ruth

    Hallo,
    ich weiß nicht wohin mit der Frage, deshalb hier: Wo ist der Blogartikel Hungry – mein Einstieg in die Fatacceptance geblieben? Er wurde offensichtlich gelöscht – aber warum?
    viele Grüße Ruth

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  6. Hallo! Ich habe bereits in der Mitte des Buches eine unfassbare Erleichterung empfunden, denn zum ersten Mal ergab alles irgendwie einen Sinn. Beziehungsweise, warum „Fettlogik“ nunmal keinen Sinn ergab. Ich bin zwar weder übergewichtig noch adipös, habe aber im letzten Jahr ein paar Kilos zugelegt die sportlich gesehen zu einer großen Frustration geführt haben. Auch ich fing an zu denken „das klappt einfach nicht, weil du Schilddrüsenunterfunktion hast. Du musst deinen Stoffwechsel ankurbeln.“ und viele, viele weitere Fettlogiken, die mich so durcheinander brachten, dass ich entweder nichts aß oder zu viel. Klassiker.

    An dieser Stelle will ich mich für Folgendes besonders bedanken:

    1. Ich muss nicht frühstücken
    
2. Es gibt keinen „Hungermodus“ (ganz besondere Erleuchtung)

    3. Mein Stoffwechsel ist völlig in Ordnung. (Vor allem weil meine Tabletten richtig eingestellt sind)
4. Wenn man alle nötigen Nährstoffe zu sich nimmt, kann man auch nur 500 kcal am Tag essen
    
5. Viel Gewicht in kurzer Zeit verlieren ist nicht zwangsläufig gesundheitsschädigend

    Es hat mich besonders erstaunt, wie ich meine Ziele irgendwann als „ungesund“ betitelte weil ich von allen Seiten zu hören bekam, dass 58 kg (bei einer Größe von 170cm) viel zu wenig seien und ich dann ja magersüchtig werden würde. Als das im letzten Teil angesprochen wurde, war ich regelrecht schockiert, dass ich mich tatsächlich habe mitziehen lassen, obwohl ich eigentlich im Gefühl hatte, 58 kg wäre mein Wohlfühlgewicht. 
Stattdessen zwang ich mich dazu, mein Gewicht (7kg mehr) akzeptieren zu MÜSSEN obwohl ich mehr als unzufrieden war/bin. Meine sportliche Betätigung hat nachgelassen, weil es immer anstrengender wurde. Meine Ernährung wurde schlechter, weil ich dachte „dann kannst du eben essen wenn der Rest nicht klappt“. Es war der Beginn einer Abwärtsspirale die wahrscheinlich irgendwann in Übergewicht geendet wäre, wovon dieses Buch mich abgehalten hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

    Ich habe meine Ziele wieder ins Leben rufen, und es hat mir unglaubliche Sicherheit verschafft, zu wissen, dass es wirklich funktionieren wird, trotz Wasserablagerungen und Tagen mit kleinerem Kalorien-Defizit. Ich habe bereits meine eigenen Wege und Methoden gefunden, die wunderbar funktionieren und mich ungaublich glücklich machen. Das Schwierigste ist tatsächlich, sich von meinem Umfeld keinen weiteren Fettlogik-Unfug einreden zu lassen. Ich freue mich darauf, mein Training wieder in meinen Plan zu integrieren und produktiv auf meine (keineswegs ungesunden und unrealistischen) Ziele hin zu arbeiten. Dafür möchte ich mich ebenfalls mehr als herzlich bedanken.

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  7. Jacqueline

    Hallo,
    ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen und hab lange überlegt ob ichs wirklich kaufen soll ist ja eh wieder so ein Diätratgeber wie ich sie schon oft Zuhause habe. Bin dann durch die positiven Rezessionen doch ins grübeln gekommen und habs hal mal bestellt. Innerhalb weniger Stunden komplett durchgelesen und ich muss sagen WOW das Buch hat mir die Augen geöffnet! Diese ganzen Geschichten von wegen langsamer Stoffwechsel und Hungermodus die man einfach akzeptiert genauso wie den Körper in dem man sich eigentlich gar nicht wohlfühlt. Nie hab ich irgendeine Aussage diesbezüglich auch nur ansatzweise in Frage gestellt, heute könnte ich mich dafür selbst ohrfeigen auch wenn ich mir überleg wie es nur soweit kommen konnte…
    Gut zwei Wochen ist es nun bereits her das ich das Buch gelesen habe und schon 3 Kilo sind weg ohne Verbote oder hungern. Ich habe mir gleich einen Kalorienzähler runtergeladen und schon allein durch das aufschreiben überlegt man sich ob man tatsächlich zwei Kekse essen muss oder ob nicht vllt einer reicht. Gerade jetzt vor Weihnachten ist es natürlich zeitweise schwer der Versuchung zu widerstehen aber ich glaube fest daran das ich es schaffen kann.
    Auch mein Trinkverhalten hat sich in den zwei Wochen sehr verändert. Ich komme nun früh zur Arbeit und mache mir eine Thermoskanne grünen Tee den ich über den Tag verteilt trinke und zusätzlich noch 1.5l Wasser oft nehme ich mir zur Arbeit dann einen Becher Magerquark mit nem Löffel Apfelmus mit das reicht dann auch durch das viele Trinken ist mein Bauch sowieso schon voll. Und abends esse ich trotzdem gemeinsam mit meinem Mann und trinke noch ein zwei Gläschen Wasser. Zusätzlich mache ich Muskelaufbau mit Krafttraining wirklich unglaublich wenn man plötzlich merkt wo man überall Muskeln hat 😀
    Ich habe mir sogar ein Ziel gesetzt (für mich neu es hat ja sowieso nie eine Diät funktioniert) bis zu meinem Geburtstag im Sommer mein Idealgewicht zu erreichen was bedeutet 23 Kilo abnehmen. Ich bin guter Dinge und wünsche euch allen noch viel Erfolg beim abnehmen, zunehmen oder halten.

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  8. Susonne

    Hallo zusammen,

    bei mir ist es nun schon einige Wochen her, dass ich das Buch gelesen habe und wie Ihr alle war ich sofort begeistert und überzeugt hat, sodass ich fast die ganze Nacht durchgelesen habe. Auch die Kalorienzählapp war sofort heruntergeladen und am nächsten Tag ging ich zuversichtlich ans Werk….. Geworden ist mal wieder nichts daraus. Wie immer.

    Deshalb meine Frage an Euch: Wie schafft Ihr es ohne zu hungern durchzuhalten. Ich habe mir nur ein kleines Ziel gesetzt mit wöchentlich 1 Pfund abnehmen. Das wären 1350 kcl täglich. Das schaffe ich zwei Tage, dann kommt der Heißhunger am Abend und ich vergesse alle guten Kalorienzählvorsätze. Ich habe einen stressigen Job und ich brauche die Essbelohnung am Abend. Ich war schon mal in Kur und hatte 800 kcl täglich. Das war in der Kur ok, da hatte ich keinen Job und ich wusste, das Hungern hat nach 4 Wochen wieder ein Ende.

    Also: Wie geht das Kalorienzählen, wenn man immer Hunger hat und eigentlich erst bei ca. 2700 kcl pro Tag wirklich satt und zufrieden ist? Hat da jemand auch ein Tip?

    Danke
    Susonne

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    1. Menelchan

      Hallo Susonne,
      Bei großem Hunger habe ich voluminös gegessen. Von Salaten darf man sehr viel essen, ohne dass man an sein Limit stößt (meine Erfahrung zumindest). Auch eiweißreiche Ernährung macht länger satt, wenn ich es richtig im Kopf habe.

      Ich hatte nicht wirklich Probleme mit großem Hunger, was vielleicht aber auch daran liegen könnte, dass ich konsequent zwei Liter am Tag dann angefangen habe zu trinken, was früher bei mir nicht so war. Auch das hat, denke ich, meinen Hunger abgeschwächt, einfach weil ich vermutlich oft keinen Hunger hatte, sondern Durst.

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    2. Ein Mensch mit Ecken und Kanten

      Liebe Susonne,

      Hunger gehört einfach dazu!

      Sicher ist es am Anfang schwierig, weil man gar nicht mit seinem Hunger umgehen kann, keine Strategien entwickelt hat, um in solchen Situationen seine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken, aber das ist total normal.

      Wichtig ist, denke ich, dass man seinem Hunger am Anfang bewusst begegnet und sich Alternativen überlegt damit umzugehen. Eine runde Sport, ein kurzes Spiel aufm Handy, mit Freunden telefonieren… alles was Dir eben hilft damit umzugehen.

      Ich denke schon, dass man Hunger erst einmal kennenlernen muss und versteht, dass dieses Monster kleiner und handzahmer ist, als man anfangs glaubt.

      Die Menschen, mit denen ich derzeit abnehme, haben alle die gleiche Erfahrung gemacht. Hunger muss man erst mal kennen und aushalten lernen, damit man wieder begreift, wann es wirklich um Hunger geht und wann es nur mal wieder ein Gefühl ist.

      Bisher habe ich mitbekommen dass der Umgang mit Hunger zwischen zwei und vier Wochen dauert. Da muss man einmal durch, aber es lohnt sich.

      Ich hoffe Du kannst Deinen Hunger zähmen und wünsche Dir dabei viel Erfolg und Power.

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  9. Jacqueline

    Hallo Susonne,

    ich habe auch lange Zeit essen als Belohnung nach einem stressigen Arbeitstag gesehen und das hat sich auch nur bedingt geändert aber ich habe das Essverhalten unterm Tag geändert. Erstmal hab ich alles essbare von meinem Arbeitsplatz verbannt, man schleppt ja doch öft mal Schokolade, Gummibärchen oder 5-Minuten Fertiggerichte an, damit man ja genug zu essen hat falls sich der Magen mal meldet oder man aus Langeweile essen will. Ich nehme mir dann oft ein Brötchen mit Frischkäse mit und habe immer ne Salatgurke auf Arbeit die tatsächlich satt macht. An manchen Tagen esse ich auch nur abends weil das Hungergefühl merklich gesunken ist. Abends esse ich dann ganz normal pizza Brotzeit nudeln usw. halt eine normale portion und 4 Kilo sind weg ohne Verzicht. Nur an den Wochenenden fällt es mir noch schwer.

    LG

    Jacqueline

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  10. Susonne

    Hallo Ihr, danke für die Tips. Das mit dem Trinken vergesse ich immer… muss ich wieder damit anfangen. Und ja, auch die Wochenenden sind nicht einfacht, das isst die Langeweile mit. Ich versuchs jetzt einfach nochmal. Abnehmen fängt ja auch im Kopf an. Jedenfalls bin ich durch Nadjas Buch motiviert und durch Eure Geschichten auch.

    Susonne

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    1. Katzenmutti22

      Hallo Susonne,
      Chiasamen füllen zum Beispiel den Magen weil sie sehr auf quellen vilt. hilft es dir solche Lebensmitteln zu dir zu nehmen. Ich bin gerade mit dem Buch durch, möchte auch mit dem abnehmen starten und denke das ich auch Schwierigkeiten mit dem Hungergefühl haben werde.

      Mfg Katzenmutti22

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  11. Susonne

    Hallo Katzenmutti, erstmal danke für den Tip, hab ich aber natürlich auch schon probiert, mag ich aber nicht. Ich möchte nur Produkte essen die mir schmecken damit ich langfristig durchhalte. Ich habe mir nochmal Nadjas Tips angeschaut und einer davon scheint mir für mich gut zu passen: Ein Routine-Programm, ich glaube das hilft mir. Bisher habe ich mir jeden Tag was neues ausgedacht, was zusätzlich Stress bedeutet. Da ich gerne Knäckebrot mit Hüttenkäse und Gurke esse wird das jetzt mittags und abends mein Dauerprogramm. Morgens gibts eh nix. Als Snack Banane, Apfel Mandarine mit Joghourt und ungeschrotetem Leinsamen für die Verdauung. Und anderes nur als Ausnahme. Ich hoffe, das ist genug an Eiweiß, daran fehlte es mir nach Nadjas Erkenntnissen hierzu wohl seit Jahren, da ich kein Fleisch essen mag, bzw. nur wenig und selten. Leider ist die abendliche Esslust noch nicht besiegt, irgendeine Ess- oder Trinksünde ist jeden abend drin. Wenn ich das noch in den Griff kriegen würde, wäre ich wahrscheinlich erfolgreich. Tagsüber hab ich nämlich keine Gelüste. Erst nach der Arbeit.

    Ich wiege im Moment 81,5 kg bei 1,66. Vor 23 Jahren habe ich drei Monate gefastet und 14 kg abgenommen Resultat: 67 kg, danach dann mit weniger essen (auch Knäcke mit Hüttenkäse, das hatte ich nur vergessen ) gingen nochmal 2 kg runter auf 65 kg. Dieses Gewicht habe ich dann 10 Jahre mit kleinen Ausreissern auf wieder 67 kg und zurück, gehalten bis ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Danach ging es stetig wieder bergauf auf das heutige Gewicht. Ich dachte essen ist besser als Rauchen. Aber seither fühle ich mich wieder müde und schlapp und nicht wohl in meinem schweren Körper. Wenn ich nicht gerade mal wieder verletzt bin, was öfter vorkommt, z.B. vom Fahrrad aufs Knie stürzen, oder Zeh brechen beim Türaufmachen oder ähnliches, mache ich auch etwas Sport.

    Übrigens Hut ab vor allen, die 50 oder mehr kg abnehmen, das könnte ich wenn überhaupt nur mit fasten. Selbstdisziplin beim Essen geht mir völlig ab. Ich bin so ein alles oder nichts ´Typ, entweder ganz viel oder ganz viel wenig.

    Bis zum nächsten Mal
    Susonne, die eigentlich Susanne heißt, aber die gibts hier schon.

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    1. Katzenmutti22

      Hallo Susonne, tut mir leid das die Antwort so lang auf sich warten ließ aber hier ist sie nun.
      Ich finde es super das du deinen Weg gefunden hast lustigerweise hab ich einen ähnlichen Plan entwickelt ich esse so ziemlich jeden Tag das gleiche. Hühnchenbrust light Mozzarella oder körniger Frischkäse magerstufe dazu Gemüse und Skyr ab und an auch Ei. Die ersten 10 Kilo sind bei mir nun geschmolzen und da kommt noch mehr… Wie du dir bestimmt denken kannst hab ich einiges mehr auf den Rippen aber das Ziel ist das gleiche 🙂
      Wie läuft bei dir die Abnahme?

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  12. Sine

    Ich habe mir das Hörbuch nach den Weihnachtsfeiertagen „einverleibt“ und vor einer knappen Stunde erst die abschließenden Worte gehört. Wie bereits im Buch angekündigt, brachte mich das Ganze jetzt schon zu ein paar Selbsteinsichten, denen ich vorher zwar theoretisch eine reelle Chance auf Wahrheit eingeräumt hätte, sie im Grunde aber niemals akzeptieren wollte.

    Als Frau mit einer Körpergröße von 1,63 m und meinen 75 kg traf mich am Härtesten, dass meine Kalorienzufuhr grundsätzlich zu hoch ist und ich tatsächlich niemals so viel essen sollte, wie es mir mein (derzeitiger?) Appetit erlauben würde. Gleichzeitig ist es dennoch eine Erleichterung, diesen so simplen Grund für mich anzunehmen und nach subjektiver Einschätzung bin ich sogar froh, dass ich in den letzten Jahren nicht noch mehr zugelegt habe.

    In meinem Bürojob habe ich zusätzlich zu den typischen Frühstücks- und Kantinengewohnheiten abends, wenn mein Freund nachhause kam, der meist auch erst abends „was Richtiges“ isst, mengenmäßig und im Zuge der Gleichberechtigung ordentlich mit ihm mitgehalten und ihm nebenbei stundenlang erklärt, wie ungesund sein Tagesablauf in Bezug auf das Essen wäre.

    Meine Diätoffensiven in der Vergangenheit brachten somit zwar keine konkreten Gewichtsverluste, haben aber offensichtlich Schlimmeres verhindert.

    Es hat mich jedoch wahnsinnig motiviert und auch erleichtert, all die Fettlogiken und für mich diäterschwerenden Regelungen über Bord zu werfen (und ich habe mich bereits bei meinem Freund für die mahnenden Worte entschudligt).

    Nach Erledigung der „Hausaufgaben“ (BMI errechnen etc.) steht für mich nun folgendes Ziel fest:
    Von 75 kg (BMI 28) erstmal das obere Normalgewicht anpeilen (das ist bei mir etwas unter 65 kg) und dann weiter auf 55 kg (etwa BMI 21, hatte ich das letzte Mal in meinen besten Zeiten mit etwa 17 Jahren). Das sind also insgesamt etwa 20 kg.

    In den letzten Jahren beliefen sich meine Ziele auf „erstmal unter 70 kg und dann weiterschauen“, was ich natürlich nie erreichte. Jetzt nach dem Buch fühle ich mich tatsächlich bestärkt, dass ich in der Lage bin, mir tatsächlich wieder ein Idealziel einzuräumen. Das hatte ich die letzten Jahre schon unter Unsinn verbucht.

    Da ich die Tage auch generell etwas Zeit hatte, mich etwas mit dem Thema Minimalismus beschäftigen wollte und beim Hören zum Beispiel meinen Kleiderschrank ausgemistet habe, habe ich direkt auch mal alle Kleidungsstücke, die mir inzwischen zu klein waren oder die ich optimistisch schon zu klein gekauft habe, in eine große Reisetasche verfrachtet, die ich erst bei Erreichen des Zwischenziels von 65 kg wieder öffnen werde. Somit lächeln sie mir nicht, wie seit Jahren, jeden Tag aus dem Kleiderschrank entgegen und vermitteln mir ein schlechtes Gewissen.
    Die Tasche mit den zu kleinen Klamotten wiegt witzigerweise um die 10 kg und vermittelt mir schon ein mulmiges Gefühl, wenn ich diese anhebe und bedenke, dass ich dieses beträchtliche Gewicht nur als ersten Schritt verlieren möchte.

    Trotzdem, und auch schön voreilig, ohne bisher tatsächliche Erfolge feiern zu können:
    Vielen Dank für all die tollen Anregungen und klaren Worte, ja sogar für die eingängigen Wiederholungen, im Buch.
    Bis demnächst!

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    1. Sine

      Update, fast 4 Monate später, aktiv im Forum, große Reisetasche geöffnet, da das unfassbare obere Normalgewicht bereits Realität ist: 64,3 kg, Stand heute. Also noch maximal 9 kg abwärts im Gewicht. Danke danke danke! Ich kann es nicht oft genug sagen. 🙂

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  13. Susanne

    Liebe Nadja,

    ich habe jetzt länger überlegt, ob ich Dir einen Kommentar schreiben soll oder nicht und jetzt mach ich es endlich! Ich bin zufällig bei Facebook auf eine Gruppe gestoßen, welche sich auf Dein Buch (Fettlogik) bezieht.
    Ein paar Tage als stille Mitleserin könnte ich zunächst mit der Abkürzung FLÜ überhaupt nichts anfangen. Ich hab dann irgendwann verstanden, dass Alle in der Gruppe Kalorien zählen und dachte zuerst: „Nein Danke, viel zu kompliziert“… Obwohl mir doch aufgefallen ist, dass scheinbar alle dort beachtliche Erfolge zu verzeichnen haben.
    Und dann kam die Erleuchtung: Es ist ein BUCH! Ein Buch von dem die hier alle schreiben!

    Naja was soll`s, ich lese ja gerne Sachbücher und hab es mir bestellt.

    Ich war und bin so begeistert von Deinem Buch und möchte Dir einfach Danke sagen. Du hast mich nicht nur motiviert (das können viele), Du hast mir das Werkzeug zur Umsetzung geliefert.
    Ich bin schon fast am Ziel angekommen, der Rest ist ein Witz und zum 1. Mal in meiner Abnehmkarriere habe ich keine Angst mehr vor dem Scheitern, Rückfällen, Fressattaken etc.

    Ich habe das Prinzip verstanden und das gibt mir Sicherheit. Ich hätte es nie (!!!) für möglich gehalten, dass ich schlank sein kann und das dauerhaft. Ich können weinen, wenn ich an die Jahre denke, in denen ich übergewichtig war und keine Hoffnung hatte.

    Ich habe Dein Buch bereits verliehen und mehrfach empfohlen, es ist gut investiert 🙂

    Liebe Grüße,

    Susanne

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  14. resa

    Ich bin vom buch total begeistert! Obwohl ich mich schon immer f ernährung interessiert habe, habe ich die ganzen „fettlogiken“ nie angezweifelt… Und dachte auch, dass ich eben zu den fester gebauten menschen gehöre, die halt von natur aus so sind… Deshalb bin ich begeistert davon, wie es wirklich ist…
    Hab gleich mal begonnen, dass ich mir d kalorien von meinem tag anschaue u war schockiert, dass jch bereits beim frühstück auf 700-900 kcal kam (und das mit einem gesunden frühstück – obst, joghurt, vk-brot, topfen, weizenkeimen, leinsamen…). Und meine salate hab ich aucb ordentlich unterschätzt!

    Ich würd jedem – auch schlanken- empfehlen, dass sie einmal das buch lesen!!!
    Danke an d autorin!

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  15. Markus

    Glück Auf.
    Ich hab nun schon 65 kg abgenommen und bin auf dem besten Weg für noch mehr nur durch Ernährungsumstellung und genaues beobachten.
    Ich habe damit auch angefangen weil ich mich wieder mehr bewegen wollte und es nicht konnte.
    Nun nachdem ich das weiß lese ich ihr Buch und muss sagen das ich die meisten dieser Dinge selber gelernt und angelesen habe und sie stimmen.
    Was mich wiederum auf meinem Weg zu einem Normalgewicht bestätigt.
    Sie machen das richtig mit ihrem Buch und ihrem Blog!
    Herzlichen Dank.

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  16. JLA

    Hallo!
    Ich habe mir nun das komplette Hörbuch angehört.
    Ich habe mich für dieses entschieden, da ich in meiner Diplomarbeit (mit der ich gerade begonnen habe) auch viel über da Thema Adipositas schreibe.
    Ich bin ausgebildete Physiotherapeutin und interessiere mich selbst sehr für Sport, lese darüber viel und versuche mich auf dem Laufenden zu halten….dachte ich!
    Denn ich bin gleich über mehrere Fettlogiken aufgeklärt worden! Wahnsinn!
    Ich werde auch einige Passagen und Sätze in meiner Arbeit zitieren, da ich dieses Thema wirklich spannend finde und froh bin, nun eines besseren belehrt worden zu sein!
    Ich habe auch schon vielen Freunden und Kollegen von diesem Hörbuch erzählt, weil es mich sehr beschäftigt!
    Ich kann mich nur herzlich bedanken, da es meine Arbeit um einiges aufwerten wird!
    LG aus Österreich 🙂

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  17. Christine

    Für mich und meinen Mann war das Buch ein guter Tritt in den Hintern.
    Wir hatten beide schon einiges abgespeckt und wußten im Prinzip wie es funktioniert. Dümpelten aber schon eine Weile so vor uns hin ohne weiter zu kommen.
    Dann kam Flü und es ging endlich wieder weiter. Das Buch ist für mich eine unglaubliche Sammlung von Fakten über das Abnehmen wenn man will, kann man daraus viel Positives für sich ziehen.
    Wenn man nicht will, soll man es halt lassen und sich weiter mit Fettlogiken füttern.
    Ach ja, aktuell bin ich bei minus 50 Kg. Und ich bin 55. Also in einem Alter in dem nicht mehr abnehmen kann. 😉

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  18. misfitstray

    Das Buch war eine super-tolle Motivation für mich.
    Ich hatte es bis vor 9 Jahren schon mal von 120+ kg auf 68kg runter geschafft und mit Hilfe von sehr viel Sport (Triathlon mit Training bis zu 18h/Woche – ich war ziemlich erfolgreich für meine Altersklasse) auch gehalten.
    Seitdem ich aber verletzungsbedingt seit dem Jahr 2014 (Arthrose in der Hüfte – nun mit neuem Hüftgelenk und ständigen Achillessehnenentzündungen) nicht mehr so intensiv Sport machen konnte wurden aus diesen 68kg wieder bis vor 2 Wochen 108kg.
    Ich bin zwar immer noch 3mal pro Woche ins Fitnesscenter gegangen aber gegen die kontinuierliche Gewichtszunahme hat das nicht geholfen. Ich bin zwar fett, aber nicht wirklich unfit. 1h auf dem Crosstrainier schaffe ich immer noch sehr gut. Aber alles fällt dann doch mit der Zeit schwerer. Und das ist, für mich zumindest, extrem frustrierend.
    Ich bin eine Binge-Eaterin. Ich kann essen bis alle Innereien weh tun und darüber hinaus. Übergeben muss ich mich nie. Ich liebe es zu essen. Natürlich habe ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich zuviel esse. Außerdem habe ich mich auch einfach nicht mehr auf die Waage gestellt. Nur alle paar Monate neue Kleidung gekauft weil mir das Alte nicht mehr gepasst hat.
    Die meisten Weisheiten, die in dem Buch ausgesprochen werden gingen mir glatt runter. Ich dachte des Öfteren „siehste, ich wusste das doch schon immer und keiner hat es mir geglaubt“. Ein paar Dinge waren aber schlichtweg eine Offenbarung, wie z.B. die mit dem „schlechten Stoffwechsel“. Ich dachte immer, ich hätte einen schlechten Stoffwechsel wegen den häufigen Diäten, die ich bereits hinter mir hatte und dass ich mich immer extrem anstrengen musste um die Kilos purzeln zu lassen. Ich hatte allerdings nie ein Kalorientagebuch geführt. Jetzt, wo ich das mache, ganz einfach über eine App, sieht man erst wirklich wieviele Kalorien man täglich in sich hineinschaufelt.
    Und es klappt.
    Habe bereits über 3kg in den letzten 2 Wochen abgenommen mit 800-1200kcal/d und einem täglichen Sportprogramm und meine Motivation ist weiterhin ganz oben und bin zuversichtlich, dass ich mein Ziel von 70kg schaffen werde.
    Ich habe mir zusätzlich einen PersonalTrainer engagiert, der mir einen Trainingsplan für’s Schwimmen erstellt, da ich mich für einen 4km Schwimmwettkampf im Sommer angemeldet habe. Dieses Ziel motiviert mich zusätzlich wieder schlank und vor allem wieder sehr fit zu werden. Ich liebe es definierte Muskeln zu haben.
    Ich bin 53 Jahre alt.
    Vielen Dank Frau Dr. Hartmann!

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  19. Päsce

    Vielen Dank für dein Buch. Der letzte Gastbeitrag hat mich dazu bewogen auch meine Meinung kund zu tun.
    Ich Ende Februar 2014 habe beschlossen, ich muss mit dem Gewicht runter. Auf 80 Kg angekommen (-12 Kg). Habe dies auch „locker“ erreicht. Halte das Gewicht nun seit 2 1/2 Jahren. Dazumal mit dem Motto, ich höre auf meinen Körper und esse das was gut tut (Beyonddiet).
    Mit deinem Buch weiss ich nun warum dass es funktioniert hat. Weniger Kalorien gegessen. Warum? Der Bloggbeitrag von Frau Yu erläutert es schön. Hatte schlichtwegs keinen Heisshunger mehr.
    Für mich bedeutet Ernährung heute: mehr Energie, keine Müdigkeit mehr nach dem Essen, gute Verdauung, guter Schlaf und eine grosse Entdeckungsreise meines Körpers.

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  20. Antje

    Ich könnte jetzt einen ellenlangen Text schreiben. Da dieser sich aber nicht so sehr von denen meiner VorschreiberInnen unterscheidet, halte ich mich kurz.
    Und sage einfach nur: DANKE für dieses grandiose Buch!
    Gekauft habe ich es am 9. Januar. Am 10. Januar habe ich angefangen, abzunehmen. Bis heute sind es genau 9 Kilo Abnahme seitdem 🙂 25 Kilo müssen noch weg, aber ich bin davon überzeugt, dass ich das auch noch gut schaffe.
    Vielen Dank und Liebe Grüße

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  21. Sabine

    Hätte ich das mal früher gewust!
    Wie so viele vor mir, bin ich natürlich auch der Diätindustrie in die Falle gelaufen! Nur das man mir eingeredet hat, ich sei zu Dick. Ich bin 170 cm groß und wog seinerzeit 67 kg.(Wobei ich immer noch nicht weiß, was mein Wohlfühlgewicht ist?) Also, Stoffwechselkur! Ich habe sehr über meine Dummheit im Nachhinein gelacht. Was blieb mir auch anderes übrig. Vor 2 1/2 Jahren habe ich erst heraus gefunden, das ich auf Gluten reagiere, mir wurde IMMER nach jedem Essen schlecht, sanitärer Gang vielleich 1x die Woche, mit allen üblen Konsequenzen. Nicht schlafen können usw. Als ich das üble Zeug weg gelassen hatte, ging es mir schon Spürbar besser. Also Nahrungsumstellung.Komentare meines Umfeldes:“ Ach, was ißt Du denn jetzt noch!“? Sehr irritierend! Laut Ärzten: Stimmt nicht, weil kein Test Ihrerseits statt fand( muss man Brot essen und abwarten, toller Test) oder essen Sie mehr Tomaten!!!
    Man hat alles getan, um mich ins Boxhorn zu jagen, mit Erfolg! Sehr Traurig! Früher war ich sehr dünn und wurde gemobbt. jetzt weiß ich, alles nur blanker Neid! Heute kriege ich immer noch zu hören, ich sei zu dürr, wieder nur blanker Neid! Aber meine Haut ist sehr Dünn geworden, ob dieser Äußerungen. Ich bin jetzt 51.
    Sie haben mir wieder Mut gemacht,Herzlichen Dank dafür! Jetzt muss ich diesen Neidern nichts mehr entgegenhalten, nur noch Ihr Buch! 😉 Wer Lesen kann ist klar im Vorteil!
    Vielen Lieben Dank und eine Dicke Umarmung

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  22. Dagmar

    Mir ist diesen Montag dein Buch ins Blickfeld geraten und ich habe es gekauft.
    Nach den ersten zwanzig Seiten war ich zu tiefst depremiert.
    Dachte ich lese nicht weiter, habe eine Nacht darüber geschlafen
    und es wieder in die Hand genommen.
    Dienstag habe ich es verschlungen und gedacht, dass es der richtige Moment ist, um zu beginnen.
    Ich möchte 45 Kg abnehmen.
    Habe neue Waagen besorgt.
    Was mich überzeugt hat, ist die Logik dahinter.
    Mein 23 jähriger Sohn, der es aus eigener Kraft mit 13 Jahren geschafft hat,
    von 110 Kg, 35 Kg abzunehmen und bis heute Normalgewicht hat,
    hat es mir die ganze Zeit gesagt:
    „Mama du musst dich bewegen und weniger essen, als du verbrauchst.
    Du musst deine Kalorien im Blick behalten!“.
    Ehrlich?
    Es erschien mir zu schwierig und nicht machbar zu sein.
    Aber nach dem ich dein Buch gelesen habe, habe ich begriffen das er Recht hat und Du auch.
    Vor allen Dingen habe ich begriffen,
    was ich meinem Körper zumute und das meine Kinder sich zu Recht um meine Gesundheit sorgen.
    Ich werde wieder berichten, wenn ich die ersten Erfolge habe.
    Es wird ungefähr 9 Monate dauern, erinnert mich an die Schwangerschaften und ich bin fest davon das ich es schaffe.
    Alleine die Vorstellung, in neun Monaten mit meiner Teenietochter in einem Geschäft gemeinsam zu shoppen, nicht nur für Sie, für uns Beide lässt meinen noch dicken Bauch kribbeln.
    Danke für deine Mühe dieses Buch für uns Adipositöse zu Schreiben.
    Ich war starke Raucherin, bis ich erfahren habe das ich ein Kind in mir trage und habe seit dem Tag, an dem ich erfahren habe das er in meinem Bauch wuchs, nicht eine Zigarette angerührt, seit über 24 Jahren.
    Das ermutigt mich und daran werde ich mich daran erinnern, wenn es schwierig wird .
    Dieses Mal tue ich etwas ganz aktiv für mich.

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  23. Hallo Nadja,

    Erstmal vielen Dank für das Buch.
    Okay.. okay.. ich hatte die Hörbuch-Version 😜
    Sehr angenehm, es auch während der Arbeit zu hören.

    Kennen gelernt hab ich dich per Twitter und über deine Comics. Ich hatte dir ja auch mal auf eines deiner Comics mit einer etwas anderen Variante geantwortet: https://twitter.com/ChaosPlay_YT/status/815995439845703681

    Kurz zu meiner Person:
    Männlich, 30 jahre, und 1,76m groß

    Als Jungendlicher wog ich im Schnitt 86 kg.
    Es Stieg dann auf 120 kg und ich konnte mich selbst nicht mehr ansehen und hatte einige Probleme. Ich fing an weniger zu essen und nahm recht zügig ab, plus der Ausbildung auf dem Bau. Danach waren es 74 kg, nach dem ich meine Freundin kennengelernt waren es 80kg.

    Komischerweise fing ich in der Zeit an mich selbst zu belügen „Ach das passt, ach das geht schon“.

    Durch Allergie bedingte Probleme, auch aus dem willen heraus besser zu verdienen und mein Hobby zum Beruf zu machen. Fing ich noch eine Ausbildung an, als ITler allerdings verkürzt.

    Am Anfang der Ausbildung wog ich 100 kg am Ende 150 kg…….

    Ausgelöst durch Energie-Drinks, Fettiges Essen wenig Bewegung…

    Es gab immer wieder Abnehm Versuche, aber es ging nicht….

    Ich fühlte mich nicht mehr gut.. es kamen auch immer mehr Probleme dazu Wasser-Einlagerungen in der Haut, komisches Magen Grummeln…

    Ausserdem stellte man bei mir eine Schilddrüsen-Fehlfunktion fest.

    Nach der Ausbildung im Projekt Einsatz, hatte ich in meiner Projekt-Wohnung genug Zeit zum nachdenken…
    Ich will wieder abnehmen!

    Alles klar wie fange wir das an?
    Aber ich tat es bereits, da ich gezwungen war sehr viel zu Fuß zu erledigen .

    Alllerdings war da immer noch das Magen Problem: „okay lassen wir das Untersuchen!“

    Mein Arzt: „Alles okay, dann haben sie wahrscheinlich nur was Falsches gegessen.“

    Ich glaubte ihm nicht, da es fast immer da war.

    Es sollte sich heraus stellen das ich auch nach dem Genuss eines Apfel, schluck Probleme bekam und bläschen an der Lippe… #KreuzAllergie

    Ich selbst konnte dann nach langem probieren klar sagen okay ich habe eine Fructose Intoleranz entwickelt…. Darauf wurde ich getestet und es wurde mir bestätigt..

    Allerdings weiß ich selbst, das es noch eine Allergie sein muss die ich nicht kenne….

    Ich fing an die Ernährung um zustellen und es wurden 130 kg.

    Das Gewicht stagnierte und da bekam ich dein Buch in die Hände und werde das meiste davon umzusetzen.

    700-1000 kcal am Tag bei einem ca. Ruhe-Bedarf von 1800 kcal.
    Leichte Kraftübungen plus Kontrollen beim Arzt.

    Ich bin gespannt ob ich es durchhalte.. Bis jetzt klappt es ganz gut und erinnert mich daran, das ich genau so agiert hatte wo ich damls auf 74 kg runter war… Allerdings diesmal bewusst und hoffentlich Schlauer 😁

    Ich werde mich nochmal melden, wie weit ich bin.

    Auf jedenfall recht herzlichen Dank.
    Du bestätigst mir was ich schon vermutet hatte.
    Das es keine Wunder Diäten gibt, keinen Hunger-Modus, die meisten Umfragen eher Frag würdig sind und der Yoyo-Effekt nur ein selbst gemachtes Problem sind. Was mich schockiert hat waren die Thematiken um das Gehirn, Wassereinlagerungen und den Muskel Abbau durch das Fettgewebe.

    Ich würde mich freuen wenn du irgendwann mal eine zweite Version des Buches rausbringst, mit noch mehr Erfahrungen und vielleicht noch mehr Erkenntnissen.

    Beste Grüße
    Yukaiso

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  24. Kat

    Vielen Dank für dieses Buch und besonders, dass es so gut recherchiert ist mit vielen Verweisen auf Fachartikel und Studien.

    Ich war nie richtig dickig, ich bin von dünn nach leicht übergewichtig hin und her geschwankt. Aber in den letzen zwei Jahren kam erst ein verdrehtes Knie wegen dem ich mich weniger bewegt habe. Ich habe zugenommen und plötzlich kamen auch Beinschmerzen hinzu, die das noch verschlimmert haben. Leicht übergewichtig (ca. BMI 26) konnte ich plötzlich nur noch 1 Stunde laufen (im Sommer) und hatte danach unsägliche Schmerzen – ich bin früher sehr gerne und sehr viel gelaufen (kein Joggen, kein Rennen). Mittlerweile habe ich ein paar Kilo verloren (ca. BMI 23) und meine Beine machen wieder mehr mit.

    Ausserdem hat mir das Buch die Kontrolle zurückgegeben. Ich muss nicht zunehmen, wenn ich nicht will. Und abnehmen ist auch kein Wunder, sondern ich kann es, wenn ich es möchte.

    Viele Grüsse,
    Kat

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  25. Heidi

    Hallo,
    vorab – ich möchte vorerst nur ein kurzes Statement loswerden, da ich mir zunächst sowohl nicht die Zeit für einen längeren Text nehmen kann -bzw. will, ist ja meine freie Entscheidung 😉 – als auch, weil ich die verschiedenen Infos und damit verbundenen Gefühle und Gedanken erst einmal sacken lassen möchte.
    Aber eines möchte ich dennoch gleich und hier an dieser Stelle loswerden:
    Danke! So simpel und so kurz, einfach: Danke!

    VG
    Heidi

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  26. Xina

    Ich bin über Twitter auf Deinen @erzaehlmirnix account gestoßen und habe mir direkt am nächsten Tag Dein Buch gekauft. In zwei Tagen komplett durchgelesen und – wie beim Rauchstopp, bei dem es vor über 3 Jahren „klick“ gemacht hat, hat es jetzt auch in Bezug auf Abnehmen „klick“ gemacht.
    Ich wiege 72 kg bei einer Größe von 1,72 m und mache relativ viel Sport – ich nehme nicht ab, weil ich einfach zu viel esse. Das ist mir jetzt so klar wie nie zuvor – und jetzt endlich kann ich in Ruhe abnehmen, bis ich 62 kg wiege und dann wird sich vermutlich auch der Spaß am Laufen vervielfachen – ich habe mich von zu vielen Leute einlullen lassen, die alle meinten: Du bist doch schlank und sportlich!
    Danke – ich werde das Buch sicher noch vielen Leuten weiterempfehlen und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Waage gekauft und zähle seit 3 Tagen Kalorien und mache natürlich weiter an 6 von 7 Tagen meinen Sport. Ohne Angst vor Hungermodus oder zu kleiner Kaloriendifferenz oder der Anzahl von Mahlzeiten pro Tag oder keine Kohlehydrate am Abend oder oder oder…
    Ich freu mich und bin so motiviert wie noch nie. Danke!

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  27. Hallo,

    vielen Dank für dieses Buch ….
    Ich habe auf eigene Faust, mit einer 1.200 kcal Diät rund 24 kg abgenommen.
    Die letzten Monate hatte ich Gewichtsschwankungen von 1 – 2 kg nach oben oder unten. Leider nahm ich nicht weiter ab und bin im Internet natürlich auch über diverse Fettlogiken gestolpert :-(. Ich wollte doch echt schon aufgeben ….

    Das Buch habe ich in kürzester Zeit (kann mich nicht erinnern, dass ich jemals ein Buch schneller gelesen habe) „verschlungen“ und es hat mich so bestärkt!
    Jetzt kann ich meinen Weg mit besten Wissen und Gewissen weiter bestreiten.
    Hab mir heute mein Ziel gesetzt und dieses werde ich auch erreichen.
    „Fettlogik überwinden“ kann ich wirklich weiterempfehlen.

    Lg Steffi

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  28. Anna

    Hallo Nadja!

    Ich habe glaube ich noch nie irgendwo meine Meinung öffentlich hinterlassen, aber hier muss ich es einfach tun.

    Fettlogik ist das geilste Buch und ich bin so unglaublich froh, dass ich durch puren Zufall auf dieses Buch bei Amazon gestoßen bin – hab jetzt mit einem einfachen Kaloriendefizit (und einer Kristallkugel..hehe) bereits 6 kg abgenommen – noch 3-4Kg und ich bin an meinem Traumgewicht angekommen – und das nach wirklich vielen vielen vielen erfolglosen Versuchen.
    Die Aussagen im Buch und die coolen Comics dazu geben mir die Zuversicht, dass ich es diesmal schaffe und mein Gewicht auch langfristig halten kann. Abnehmen war noch nie „einfacher“. Einfacher in “ “ gesetzt, weil es natürlich weiterhin Kontrolle und Willensstärke bedarf, aber wenn man weiß, wofür oder warum man es tut, dann klappt es!

    Vielen Dank Nadja für dein tolles Buch!!!

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  29. Jenny

    Hallo Nadja,

    Ich habe das Buch gelesen bzw. Mir als Hörbuch gekauft und bin sehr begeistert. Mittlerweile höre ich es schon das dritte mal. Allerdings beschäftigen mich Fragen bezüglich einer Insulinresistenz.

    Ich habe seit Jahren eine Insulinresistenz und massives Übergewicht. Nach der Schwangerschaft habe ich durch (WW) 40 kg abgenommen und konnte dies 1,5 Jahre halten. Plötzlich kam der Umschwung (lt. Meinen Ärzten Umstellung des hormonhaushalts nach der Schwangerschaft) und ich habe obwohl ich weiterhin im Programm war pro Woche 2-3 kg zugenommen. Die Zunahme konnte erst mit der Einnahmen der Pille gestoppt werden. Leider waren bis dahin innerhalb von 3 Monaten 50 kg wieder drauf. Immer wieder habe ich einen neuen Versuch gestartet, aber bin immer wieder gescheitert bzw. Habe es nicht lange durchgezogen. Ich konnte allerdings 10 kg 2015 abnehmen, 10 kg 2016 und bin nun seit dem 25.01.17 motivierter denn je gestartet. Aufgrund einer Blutdruckentgleisung im November 2016 muss ich nun Blutdruckmedikamente nehmen. Mein Endokrinologen sagte mir allerdings das ich aufgrund dessen unbedingt die Pille absetzen muss. Dies tat ich, allerdings hatte ich unheimlich Angst nun wieder zuzunehmen. Der Endokrinologe empfahl mir das Medikament Metformin oder die Nahrungsergänzungsmittel Clavella welches ähnlich wirken soll. Ich entschied mich für metformin, allerdings hatte ich dies schon vor meiner Schwangerschaft nehmen müssen und hatte heftige Nebenwirkungen. Ich habe meine tägliche Kalorienaufnahme auf 1000 kcal begrenzt, versuche mindestens die geforderte Eiweißmenge zu mir zu nehmen, genug zu trinken usw.

    Die ersten 4 Wochen habe ich pro Woche wie im Buch beschrieben ca. 2-2,5 kg abgenommen. Wassereinlagerung hatte ich zu der Zeit keine da ich vorher ein diuretikum nehmen musste.
    Pro Tag waren wirklich 300 Gramm weniger auf der Waage und ich mega glücklich.

    Nach 4 Wochen habe ich aufgrund von Nebenwirkungen metformin abgesetzt und mich doch für die Einnahmen von clavella entschieden. Zur gleichen Zeit habe ich allerdings auch mit Krafttraining angefangen. Nun gut, aber es tut auch nix mehr auf der Waage. Ich bin am verzweifeln.

    Ich frage mich daher ob es wirklich so ist das es nur auf die Energiebilanz ankommt oder ob nicht doch krankheiten eine Rolle spielen könnten?

    Ich Lüge mir ja nichts in die Tasche, ich führe täglich Tagebuch und wiege meine Speisen ab. Bin körperlich aktiv und habe einen Schrittzähler um meine Aktivitäten genau zu überwachen.

    Am Wochenende habe ich nun doch wieder auf metformin gewechselt und schaue nun ob das Gewicht auch doch weiter nach unten bewegt.

    Früher wäre ich an so einem Punkt eingeknickt und hätte aufgegeben. Aber durch das Buch habe es bisher noch nicht gemacht und bin weiterhin am Ball.

    👍👍👍👍👍👍

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    1. Hi Jenny, wenn ich es richtig verstanden habe, dann stagniert seit Mitte/Ende Februar das Gewicht, obwohl du 1000 kcal isst und somit auf jeden Fall ein deutliches Kaloriendefizit haben musst?
      Da es die ersten 4 Wochen gut funktioniert hat, gehe ich mal davon aus, dass es keine Probleme beim Zählen gibt, denn größere Ungenauigkeiten wären sicher aufgefallen … es muss also Wasser sein. bei mir ist es tatsächlich so, dass ein neuer/intensiverer Sport (insbesondere Kraftsport) immer erstmal zu starken Wassereinlagerungen von ca. 2 kg führt. So könnte man vielleicht einen Teil davon erklären. Ich persönlich gehe meist erst nach ca. 4 Wochen starker Wassereinlagerungen auf Ursachenforschung, weil ich hormonell sehr große Schwankungen habe.
      Da du mit den 1000 kcal auf jeden Fall Defizitmäßig auf der sicheren Seite bist, würde ich das erst einmal so weiterführen, und wenn sich bis in 1-2 Wochen nichts auf der Waage tut, die ganzen Gründe für Wassereinlagerungen mal von a-z durchprüfen. Hast du bei den Medikamenten schon geschaut, ob Wassereinlagerungen eine Nebenwirkung sind?

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      1. Jenny

        Hallo,

        ich habe wieder zusätzlich mit Metformin angefangen und siehe da, es funktioniert wieder.. Das Gewicht ist jetzt weiter runter gegangen.
        Die Nahrungsergänzung nehme ich allerdings weiterhin zusätzlich, da ich metformin ja nicht so vertrage.

        Anscheinend bin ich wirklich darauf angewiesen. Es kann natürlich auch Zufall sein, aber solange es nun funktioniert nehme ich es einfach weiter.

        Heute vor 8 Wochen habe ich mit dem Hörbuch angefangen und ebenso mit der Ernährungsumstellung. Trotz drei Wochen stillstand sind nun 12,5 kg runter.
        Ich bin sehr zufrieden.

        LG

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    2. Ein Mensch mit Ecken und Kanten

      Liebe Jenny,

      bei einer Insulinresistenz und ähnlichen Erkrankungen hilft es oft den gewöhnlichen Haushaltszucker in ALLEN Lebensmitteln wegzulassen.
      Nach etwa zwei Wochen merkt man schon deutliche Besserungen.

      Zwar dauert ein Einkauf am Anfang immer länger, da man wirklich überall mal raufschauen muss um sich zu erschrecken das auch da Zucker, Glukosesirup oder ähnliche Stoffe drin sind und man kann durchaus einen „Zuckerentzug“ haben, aber es lohnt sich.

      Meist kann man bei so einer Ernährungsumstellung, in Zusammenarbeit mit dem Arzt, Medikamentendosen verringern oder sogar teilweise bis ganz absetzen.

      Zucker ist heute leider ein sehr unterschätztes Problem, daher lohnt ein Versuch in der Tat.

      Ich wünsche auf jeden Fall so oder so viel Erfolg und eine gute Gesundheit 😊

      Liebe Grüße

      ein Mensch mit Ecken und Kanten

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  30. Maren Niehuis

    Hallo,

    Ich habe am 31.12.2015 bei einer Größe von 175 cm 90 kg gewogen, brauchte in Hosen Gr. 46 (hab keine Taille und keinen Hintern).

    Ich hatte früher immer ein Gewicht von ca. 60 kg, hatte mir also die Hälfte meines Gewichts angefuttert.

    Ich würde gerne behaupten, dass die Gewichtszunahme mit den Antidepressiva zusammen hängt, die ich wegen meiner Depression nehmen muss, aber ich vermute ehrlicherweise, dass die tägliche Tüte Har**o da eher ursächlich war…

    Als ich jedenfalls Gr. 46 brauchte und das Jahr sich eh dem Ende zuneigte, nahm ich mir als Neujahrsvorsatz vor, in 2016 10 kg abzunehmen und das Gewicht zu halten. Mehr sollte es erstmal nicht sein, da man ja weiß, dass zu hohe Gewichtsabnahme zum Jojo-Effekt führt und es eh nicht so gesund ist, zu viel in zu kurzer Zeit abzunehmen, etc.

    Am Anfang purzelten die Pfunde nur so, irgendwann war dann Stillstand. Also war mir klar, dass mein Körper jetzt im Hungermodus sein muss und ich habe Cheat-Days eingelegt.
    Warum auch immer, hat das funktioniert und ich habe noch einmal 2-3 kg abgenommen, bevor dann der tatsächliche Stillstand kam.

    Letzten Endes habe ich knapp 13 kg abgenommen und das Gewicht auch gehalten.

    Dieses Jahr sollten dann die nächsten 10 kg dran kommen. Pünktlich zum Start der Diät bin ich auf Dein Buch aufmerksam geworden und habe es mit großem Interesse verschlungen.
    Und ich war über die Maßen erstaunt, dass ich den ganzen Mythen tatsächlich immer Glauben geschenkt habe. Gleichzeitig war ich skeptisch, da ich vor 2 Jahren ein Buch gelesen hatte, das genau das Gegenteil behauptete, dass es einfach dicke Menschen gibt, die nun mal so sind und deshalb auch bei Diäten immer wieder scheitern. Dass der BMI willkürlich ist und wissenschaftlich nicht belegbar. Als Beweis wurde angeführt, dass die WHO irgendwann Ende der Neunziger den BMI zu einem Stichtag einfach nach unten korrigiert habe, sodass quasi über Nacht Millionen Menschen weltweit übergewichtig geworden sind.

    Nichts desto trotz haben sich Deine Argumente schlüssig angehört und sich auch weitesgehend mit meinen persönlichen Erfahrungen gedeckt, so dass ich durchaus motiviert war, Kalorien zu zählen und solche Sachen wie Hungermodus und Jojo-Effekt außen vor zu lassen.

    Mittlerweile gehe ich davon aus, dass ich bei der Gewichtsstagnation letztes Jahr schlicht und einfach zu viel zum abnehmen gegessen habe. Weil ich auch weiterhin weitesgehend auf Süßigkeiten verzichtet habe, konnte ich mein Gewicht auch gut halten.

    Mittlerweile wiege ich knapp unter 65 kg und eigentlich war das ja das Ziel für dieses Jahr.
    Mein Umfeld gibt mir immer wieder zu verstehen, dass es jetzt aber langsam auch mal gut sein müsse. Auf keinen Einwand, dass ich ja früher auch 60 kg gewogen habe, wird dann geantwortet, dass ich da ja auch jünger gewesen sei, aber in meinem Alter (41) würde ich mit dem Gewicht verhungert aussehen, auch weil ich ja eh kein schlanker Typ sei (meine große Schwester wiegt bei gleicher Größe 57 kg, bereits seit ihrer Jugend; sie ist sehr diszipliniert und treibt auch viel Sport; sie wirkt übrigens offenbar nicht verhungert, denn das Argument bekomme nur ich zu hören). Mein, der mich bisher sehr unterstützt hat, findet jetzt auch, jetzt sei aber mal gut und ich solle es jetzt gut sein lassen. Ich habe immer noch, gerade im Bauchbereich jede Menge Fett, das ich gerne reduzieren würde. Ich gehe jeden Tag ca. 3 Stunden mit unserem Hund Gassi, nicht langsam, sondern in durchaus strammem Tempo. Dazu mache ich abends mithilfe einer DVD Bauch-Beine-Po Training. Mehr schaffe ich als dreifache Mutter aber auch wirklich nicht in meinen Alltag zu integrieren.

    Jetzt bin ich tatsächlich verunsichert, ob ich dennoch weiter abnehmen soll, um auf die früheren 60 kg zu kommen oder ob ich jetzt aufhören soll (ich bin ja im mittleren BMI Bereich) und weiterhin meine Übungen machen soll, um meinen Körper zu straffen und zu formen, so wie es mein gesamtes Umfeld gerne hätte. Die Gründe meines Mannes sind übrigens recht praktischer Natur: er will nicht in 2 Monaten wieder eine neue Garderobe für mich kaufen müssen, weil wir finanziell nicht soooo gut gestellt sind.

    Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich so ein Bohei um mein Gewicht mache. Ich bin normalgewichtig, habe einen Mann und Kinder (will also auch niemanden mit meiner tollen, straffen Figur beeindrucken 🙈), eigentlich könnte ich es jetzt guten Gewissens gut sein lassen. Und dennoch habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich jetzt aufhöre. Aber würde es mir denn reichen, wenn ich die 60 kg erreicht habe oder will ich dann immer noch weiter abnehmen? Weil es ja so gut funktioniert und es ja immer gut ist, wenn man Luft nach oben hat. Ich bin tatsächlich sehr verunsichert gerade und bin daher in einer kleinen Sinnkrise.

    Nichts desto trotz finde ich dein Buch fantastisch, weil es einem einfach selbst die Verantwortung übergibt und mich motiviert das sehr.

    P.S.: Meine Mutter behauptet steif und fest, dass ihre Nachbarn ja nur zwei Mahlzeiten am Tag essen und auch wirklich nicht viel oder reichhaltig, aber trotzdem nicht abnehmen, weil ihr Körper sich an die geringe Nahrungmittelaufnahme gewöhnt hat, und dass die SOFORT zunehmen, wenn sie nur ein Stück Kuchen am Nachmittag ansehen.

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    1. Babs

      Hallo Maren,
      mach weiter, bis du die 60 auf der Waage siehst. Nur so bist du motiviert, dein Gewicht dann auch zu halten, weil es eben dein Wunschgewicht ist. Keine Angst, wegen der 5kg wirst du nicht gleich eine ganz neue Garderobe benötigen. Ich spreche da aus Erfahrung.
      Alles Liebe, Babs

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  31. Illi S. 83

    Ich finde das Buch großartig! Viele der Fettlogiken waren/sind auch in meinem Kopf als „skinny fat“ Person verankert. Und das obwohl viele davon meiner eigentlichen Logik widersprechen und ich sie durchaus schon angezweifelt habe. Woraufhin ich natürlich so niedergewalzt wurde, dass ich lieber ruhig war und beschlossen habe zähneknirschend zu akzeptieren, dass mein Körper mit zu dickem Bauch gedacht ist.
    Ich wiege 62 kg bei 164 cm was einem BMI von 23 entspricht. Ich bin relativ sportlich (3 mal die Woche meistens joggen, was von den meisten als „extrem sportlich“ bezeichnet wird). Dennoch fühle ich mich, vor allem aufgrund eines gehörigen Überschusses an Bauchfett, nicht zu 100% wohl in meinem Körper, eigentlich noch nie (meine Figur hat sich seit der Pubertät nicht wahnsinnig verändert). Da ich drei mal die Woche laufe oder ins Fitnesstudio gehe und ziemlich gesund esse (wenn auch wie mir jetzt dank kcal zählen klar ist zu viel), waren alle inklusive mir immer der Ansicht, dass es sich um das „Wohlfühlgewicht“ meines Körpers handele und ich ein geringeres Gewicht auf die Dauer eh nicht halten könne. Natürlich hatte ich immer mal wieder kurze Anwandlungen à la: eigentlich eine Frechheit, dass mein Körper entscheiden darf, dass ich mit überschüssigem Hüftfett rumzulaufen habe und auf Bikinifotos scheiße aussehe. Aber wenn das nunmal der Set Point ist, kann man da ja eh nicht viel machen. Also habe ich höchstens versucht 2-3 Kg abzunehmen und das auch schön langsam, weil das ja gesünder ist. Das hat mal geklappt und mal nicht und da der Unterschied so gering war zumal die Gewichtsabnahme so langsam von statten ging, habe ich mir nie große Mühe gegeben das neue Gewicht zu halten. Auch Freunde und Familie bestätigten mich darin, dass ich maximal auf 58 kg abnehmen solle. Alles andere sei ungesund und ließe sich auf die Dauer eh nicht halten und durch den Versuch sich unter das Wohlfühlgewicht zu hungern ist ja schon meine Mutter dick geworden.
    Ich bin unglaublich glücklich darüber nun endlich jemanden gefunden zu haben der mich darin bestärkt mein heimliches Ziel von 53 kg (BMI 19,7) zu erreichen. Kcal zählen funktioniert bei mir super und ich kann meinen „cheatday“ tatsächlich genießen, weil ich weiß, dass ich genug eingespart habe, um dennoch abzunehmen.
    Außerdem kann ich guten Gewissens auf 1000 kcal gesunde Kost reduzieren, ohne dass das Damoklesschwert des kaputten Stoffwechsels über mir hängt.
    Außerdem habe ich einmal joggen gegen zwei mal Kraft Training ersetzt.
    Ich habe in der letzten Woche nach meiner Rechnung 1 kg verloren, was die Waage bestätigt und bin glücklich, fühle mich gesund und bin hoch motiviert. Vielen Dank Frau Dr. Hermann!

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  32. mannaman

    Hey Du! Dein Buch habe ich, wie sich das gehört, als Hörbuch gekauft und angehört. Ehrlich gesagt habe ich nicht von A-Z gehört, sondern auch gewisse Kapitel übersprungen. Viele der Mythen waren mir als Mythen bereits bekannt, andere haben mich nicht so interessiert, weil sie mich nicht betrafen.

    Aber ich habe einen zentralen Aspekt mitgenommen, der mich seit 10 Tagen begleitet: Ohne Defizit geht nix. Auch das ist jedem Menschen, der sich mit Thermodynamik auskennt, halbwegs bekannt. Aber es scherte mich bisher nur am Rande. Ich habe einen Tag bewusster gegessen und mich am nächsten Tag belohnt. Ich habe Dinge gegessen, von denen ich dachte, dass sie wenig Kalorien hätten und mich mit etwas belohnt, das viele hatte (und von denen ich auch wusste).

    Ich war lange Leistungssportler und habe viel Krafttraining gemacht. 3-4 mal Eisenbude pro Woche, 2-3 mal Training mit dem Footballteam. Viel Eiweiß, Carbs, you name it. Ich hatte ein Gewicht von 110-115 Kilo. Natürlich auch Körperfett, aber in Summe sehr viel Muskulatur. Starke Beine, dicke Arme, Brustmuskeln wie ein Truthahn. Ich habe mit dem Sport aufgehört, von einem auf den anderen Tag und schwupps war ich bei 127 Kilo. Das habe ich dann abgespeckt, weniger bewusst als heute, weil ich in einer Trennung war und insgesamt keinen Appetit mehr hatte.

    Ich wog dann mal 95 Kilo und fühlte mich wohl. Das war noch immer rund 7-10 Kilo von meinem Idealgewicht entfernt, aber es war ok. Das war vor ca. 4 Jahren. Dann habe ich wieder geheiratet, der Appetit kam zurück, ich habe langsam, aber sehr stetig zugenommen. War vor 10 Tagen bei 107 Kilo. Und das bei einer ordentlichen Wampe und Rettungsringen. Nicht sehr attraktiv.

    Ich habe dieses Buch ja nicht gekauft und hatte dann die Erleuchtung. Ich hatte die Erleuchtung und habe dann das Buch gehört. Und seither habe ich mit meinen eigenen Logiken aufgehört. Ich habe zumindest mal damit angefangen, aufzuhören…der Weg ist noch weit.

    Ich habe angefangen, zu zählen. Ich habe meinen Grundumsatz bestimmt (und alle möglichen anderen) und komme auf eine krass große Spannweite. Ich habe mich selber auf 1.500 Kcal beschränkt, weil ich glaube, das ist ok so.

    Ich trainiere regelmäßig. Ich spiele wieder Football, diesmal ohne Helm, ich gehe laufen und ich habe langsam wieder angefangen, Kraftsport zu machen.

    Zählen und versuchen, unter dem Limit zu bleiben, hat dabei mehrere Effekte für mich. Erstens gibt es mir ein realistisches Bild. Nach dem Motto „jedes Pfund muss durch den Mund“ kann ich halt nicht abnehmen, wenn ich…Zweitens: Es bringt mich in eine Wettbewerbssituation. Ich kämpfe gegen mich selber. Nicht im Sinne eines seelischen Ungleichgewichts. Sondern ich will besser sein, mir ein gutes Gefühl verschaffen, wenn ich unter den 1.500 bleibe oder wenn mir mein Sportprogramm 3-400 Kcal zusätzlich am Tag erlaubt, die ich dann vielleicht nicht esse.

    Ich habe gelernt, dass Joggen und Ausdauersport nicht der einzige Weg zum Licht sind. Laufen finde ich ätzend. Schon immer. Nicht nur, weil ich zu dick bin und es mir schwerfällt. Ich sehe den Sinn nicht. Kraftsport hat mir immer einen Sinn gegeben. Beim Football werde ich besser, dominanter, weniger verletzungsanfällig. Und sehe besser aus 😉

    Ich freue mich daran, dass mir Dein Weg so sinnvoll erscheint. Ich halte Dich /Euch gerne informiert. Und Vorher-Nachher-Fotos wird es auch geben. Aber davon bin ich noch weit entfernt.

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  33. Dagmar

    Hallo Nadja, ich habe im Februar dein Buch entdeckt und schon einen Kommentar geschrieben. Ich bin so froh, über dein Buch gestolpert zu sein. Am 14 Februar habe ich angefangen und für mich, um die Kontrolle zu haben und den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen, angefangen alles was ich esse zu wiegen. Den ersten Frust überwunden und 13 Kg abgenommen. Von 108 Kg zu 95 Kg und es fühlt sich fantastisch an. Ich bin schon verspottet und belächelt worden, weil alles auf der Waage landet. Ist mir aber egal. Ich zieh mein Ding durch, steige jeden Tag aufs Ergometer und erledige alles zu Fuß oder mit dem Rad und freue mich über jeden Tag, der mich meinem Ziel näher bringt. Am wichtigsten für mich ist und war, dass Wissen jeden Tag abzunehmen, egal ob sich die Waage sofort nach unten bewegt oder sogar nach oben. Dafür eignet sich das Maßband gut. Die Zentimeter sind auch zu sehen, wenn scheinbar mal nichts passiert.

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  34. Lorena

    Hallo Frau Dr. Hermann,

    ich lese gerade Ihr Buch und bin beim Kapitel „Übergewichtige werden schon genug diskriminiert!“ angelangt. Ich finde Ihre Argumentation, dass Übergewicht in unserer Gesellschaft immer normaler und akzeptierter wird und dies ein Problem ist, nachvollziehbar, da sie wie fast alle Ihre Thesen gut belegt wird. Ob auf medizinischer, medialer oder sozialer Ebene. Was mir dann allerdings doch sauer aufstieg war die meiner Meinung nach nicht genug differenzierte Thematisierung des Fat Shaming. Sicher sehen dicke Menschen manchmal Diskriminierung, wo keine ist. Dazu ziehen Sie die Untersuchung der Discovery News heran, die hingegen besagt, dass sich auch gar nicht SO viele Übergewichtige Diskriminierung ausgesetzt sehen, die allerdings auch auf den zuvor von Ihnen als kritisch zu bewertenden Eigeneinschätzungen beruht (vielleicht versuchen manche Menschen umgekehrt, sich selbst zu schützen und Sticheleien nicht auf sich zu beziehen oder verdrängen sie gar). Aber was ist mit den Aussagen, die ausschließlich getroffen werden, wenn Normalgewichtige unter sich sind? „XY ist ganz schön fett geworden.“ „Boah guck mal der Pottwal dadrüber, auch noch schön nen Burger am essen!“ „Wenn du mit der Tonne dahinten rummachst, geb ich dir einen aus.“ Und Normalgewichtige machen sich kokettierend-selbstironisch über ihren „Winkspeck“ oder ihren „Wabbelarsch“ lustig. Das wiederum wird aber eher nur unter vertrauten Personen geäußert, nicht in der Öffentlichkeit, da man weiß, „dass sich das eigentlich nicht gehört“. Ich möchte damit sagen, dass es auch Fat Shaming gibt, das im Privaten liegt, das „hintenrum geht“, und dadurch vielleicht schlechter statistisch erfassbar, aber dadurch nicht weniger real ist.

    Zudem hat mich der Satz „Fat Shaming mag kurzfristig Gefühle verletzen, aber Fat Acceptance tötet“ schon fast schon schockiert. Vor allem aus der Feder einer Psychologin. Selbst wenn sich noch kein Mensch auf der Welt wegen Fat Shaming umgebracht haben sollte, könnte man sich vorstellen, dass es potenziell der Tropfen auf dem heißen Stein für einen (vielleicht auch wegen anderer Probleme labilen) Menschen sein könnte. Klar, könnte auch an einem schlechten Tag eine dumme Bemerkung über die Frisur sein, aber konstantes Mobbing wegen der Figur stelle ich mir schon als recht belastend vor. Ihr Satz hat für mein Empfinden einfach etwas sehr Verharmlosendes gegenüber den psychischen Auswirkungen von Fat Shaming für das Individuum.

    Ansonsten lese ich das Buch mit großem Interesse und nehme viele Informationen mit, die ich sonst vielleicht nie gefunden hätte!

    Freundliche Grüße

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  35. schrotie

    Ich habe nach der Lektüre des Buches vor zwei Jahren 30 Kilo abgenommen und bin immer noch schockiert über die Reaktion meiner Umwelt. Zu meinen 30 Kilo Übergewicht kam nie auch nur soviel wie eine Andeutung, aber Normalgewicht ist tatsächlich bei vielen ziemlich unakzeptabel und wurde und wird immer wieder negativ kommentiert. In Anbetracht der Tatsache, dass​ Übergewicht eine der häufigsten Todesursachen in unserer Gesellschaft ist, finde ich die kritisierte Äußerung von Frau Herrmann mehr als überfällig.

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  36. agj

    Liebe Nadja, ich habe Dein Buch mit Spannung gelesen und werde dies passagenweise sicher nochmals tun.
    Gekauft hab ich es mir eigentlich, weil es doch so kontrovers bewertet wird. Das hat mich wirklich neugierig gemacht.
    Ich erzähl mal „kurz“ meine Geschichte. Ich bin 36 Jahre alt, seit über 13 Jahren verheiratet, 3 Kinder (12,3,1),mit dem jüngsten noch zu Hause seit 5 Monaten mach ich nebenbei noch ein Fernstudium (Soziale Arbeit).
    Als Kind war ich ganz normal. Allerdings hatte meine Mutter immer Angst, ich könnte zu dick werden(sie war ein pummeliges Kind). Also wurde immer alles vorportioniert, nachholen war nicht.
    Meine Schulschnitten waren auch immer hauchdünn geschnitten.
    Ich hatte irgendwie nie die Möglichkeit intuitiv zu essen.
    Als ich 9 war kam die Wende und mit ihr eine Zeit der Unsicherheit und auch eine nie dagewesene Fülle an neuen Lebensmitteln. Was für eine Mischung.
    Meine Mutter musste sich plötzlich als Gynäkologin niederlassen, dabei war sie nie der Typ für eine Selbstständigkeit. Mein Vater hat noch einige Jahre gearbeitet, konnte aber nie mehr richtig Fuß fassen mit seinen Einschränkungen als Typ l Diabetiker. Er war der cholerische Part, meine Mutter die Unterwürfige und ich hab mich heimlich mit Essen versorgt.
    Mit 10-11 kam ich in die Pubertät und hatte leider die große Oberweite meiner Mutter geerbt…..furchtbar.
    Und dann gingen auch die Gewichtsprobleme los. Also genau das, was meine Mutter immer hatte verhindern wollen.
    Ich hab buchstäblich alles in mich hineingefressen.
    Zum Abi hatte ich dann mein Höchstgewicht mit ungefähr 115 kg bei 162 cm.
    Da beschloss ich, meiner Essstörung eine neue Richtung zu geben, fing an zu hungern und zu k…..,denn ich hatte es ja nicht anders verdient. Gemerkt hat das zu Hause irgendwie niemand.
    Nach dem Abi begann ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin. Der Schulleiter war ein Egozentriker von der feinsten Sorte. Nach der Probezeit ließ er über die Ausbildungsleiterin ausrichten, dass ich so ja wohl kaum in der Lage wäre zu arbeiten. Besagte Lehrerin war in der Zeit eine große Hilfe für mich, eine Vertrauensperson. Es war eine Zeit in der ich anfing, meine Familie zu analysieren und feststellen musste, wie verkorkst das alles war.
    Es ging mir schlecht, aber ich dachte immer, ich hätte doch keinen Grund dazu. Andere haben wirklich schlimme Dinge erlebt…. aber für mich war es ja auch normal, dass es jahrelang in mein winziges Zimmer reingeregnet hat, manchmal sogar auf mein Bett(ich hab dann Mülltüten draufgelegt) und wenn ich das jetzt schreibe komme ich mir wie jemand vor, der nur Aufmerksamkeit haben will, denn es klingt so absurd( ich könnte das mit meinen Kindern nie tun)
    Einer unserer Lehrer war auch Leiter einer Klinik für Essstörungen.Und ich hab immer nur gedacht, dass ich mal in etwas gut sein müsste und mich kontrollieren kann. Als ich mit der Ausbildung fertig war, hab ich erstmal ne Pause in o.g. Klinik eingelegt.Depression, SVV, nicht klassifizierbare Essstörung. Aber es hat nur bis 65 kg gereicht.
    In der Zeit lernte ich auch meinen Mann kennen, wir heirateten und ein Jahr später kam unsere Tochter.Mit der Schwangerschaft war natürlich auch mein Gewicht futsch und pendelte um die 85 kg.Kurz vor der Hochzeit starb mein Vater an seinem Typ I Diabetes und von da an musste ich noch mehr die starke Tochter sein.Meine Mutter hab ich in ihrer Wohnung gefunden, da war ihr Enkelkind noch kein Jahr alt.Sie hatte sich seit dem Tod meines Vaters immer weniger um sich gekümmert und war an einem Herzinfarkt gestorben.In den folgenden Jahren machte mein Mann nochmal eine Ausbildung.
    Das war auch der Grund, weshalb weitere Kinder warten mussten.Als er endlich fertig war und arbeitete(nach 5Jahren) hätte ich erst einen Frühabort(was jetzt nicht so ungewöhnlich ist) und danach eine Totgeburt in der 21.SSW. Es machte das ganze nicht leichter, dass ich in einer Frauenarztpraxis arbeite.Ein Gutes hatte das Ganze. Es war für mich ein Anlass, nach ca.10 Jahren mal mit einer Therapie weiter zu machen.Doch zunächst schleppte ich mich nach zwei Wochen wieder zur Arbeit. Bis ich einen Platz in einer Tagesklinik bekam, dauerte es noch etwa ein halbes Jahr(zum Glück kam ich in der Zwischenzeit recht schnell bei einer tollen Therapeutin unter).Ja mein Gewicht ging in der Zeit von 86 auf 68 runter mit den bekannten Mitteln.
    Wenigstens etwas unter Kontrolle.Wenn man fett ist, wird eine Essstörung auch nicht so ernst genommen und man selber sieht das irgendwie auch so.Aber die Tagesklinik war hilfreich für neue Strategien und Skills. Jetzt weniger im Bezug aufs Essen, aber das ist ja eh nur ein Symptom, ein Versuch der Kontrolle. 2013 und 2016 kamen dann meine Jungs zur Welt. Psychisch gesehen, waren die Schwangerschaften natürlich schwierig und mit vielen Ängsten belegt, aber wir sind ja durchgekommen.
    Ich hatte es natürlich zwischendurch nicht geschafft großartig abzunehmen und startete meine letzte Schwangerschaft mal wieder mit ca 85 kg, kann aber sagen, dass ich „nur“ rund 8 kg zulegte und das Gewicht auch wieder runter hab.
    Das ist für mich schon eine Leistung, da ich immer noch stille(der Kleine ist 14 Monate alt) und mein Körper da eher in den „ich muss alles behalten oder noch paar Reserven einlagern-Modus“ schaltet. Also nix mit stillen und quasi von selbst abnehmen.( ich weiß das klingt jetzt voll nach Fettlogik)
    In den Schwangerschaften habe ich es immer geschafft, relativ regelmäßig und ausgewogen zu essen und daher wollte ich meine letzte Schwangerschaft als Startpunkt für eine vernünftige Ernährungsumstellung zu nehmen.
    Vor ein paar Jahren habe ich die Reportage „Fasten macht glücklich“ von Michael Mosley gesehen (und jede Wiederholung) und das hat sich für mich richtig angefühlt. Also hab ich letzten November das erste Diätbuch meines Lebens gekauft (Buch zur Reportage).
    Für mich ist es ein echter Spagat, denn ich habe natürlich Angst davor, dass es wieder völlig aus dem Ruder laufen könnte.
    Es gibt auch heute noch Tage, an denen ich es nicht schaffe und doch etwas in der Kanalisation landet. Das weiß allerdings niemand.
    Aber ich versuche , mich deswegen nicht zu verurteilen, sondern sehe es als Zeichen, dass ich mehr auf mich achten muss.
    Ich kann gut nachvollziehen, dass Dich diese Magersuchtskommentare geärgert haben müssen. Mich macht das ganz verrückt, wenn ich das lese. Die meisten Menschen scheinen zu denken, dass man sich eine Essstörung holt, wie eine Grippe.
    Allerdings ist es eben leider auch so, dass eine Essstörung von der Umwelt nur ernst genommen wird, wenn ein extremes Über- oder Untergewicht vorliegt.
    Ich war also nie erfolgreich essgestört🤣
    Nun möchte ich einen neuen Weg beschreiten, und den mit Erfolg.
    Besonders interessant fand ich Deine Ausführungen zum Thema Körper.
    Ich hatte und habe leider immer ein schlechtes Verhältnis zu ihm. Auf den Punkt gebracht finde ich mich eklig….ich möchte jetzt nicht in Selbsthasstiraden
    Verfallen, deswegen führe ich das an dieser Stelle nicht weiter aus.
    Das einzig gute sind meine Beinmuskeln. Ich gehe davon aus, dass Sie mit schwindendem Gewicht auch wieder besser zur Geltung kommen.
    Mag zwar nicht besonders weiblich sein aber tausendmal besser als Fett.
    Für die Zukunft wünsche ich mir eine Art Waffenstillstand zwischen Körper und mir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ihn irgendwann mal schön finde (außer mir bezahlt jemand einen guten Chirurgen) aber ich finde es gut, wenn er etwas leisten kann.
    Zum Thema Körperschemastörung: wenn ich mir ansehe, was manche Leute so anziehen muss ich einfach davon ausgehen, dass das ein weit verbreitetes Problem ist. Nur weil Elastan drin ist, passt Größe M nicht jedem und Hüftjeans sehen in Größe 48/50 auch nicht gut aus.
    Ich habe vermutlich selbst ein kleines Wahrnehmungsproblem, denn ich kann nur ganz schwer schätzen, wenn ich mich mit anderen Frauen figurmäßig vergleichen müsste. Wenn diejenige nicht gerade 120kg aufwärts wiegt, gehe ich eigentlich immer davon aus, die Umfangreichste im Raum zu sein. Aber das Gefühl hab ich bisher mit jedem Gewicht gehabt (auch mit 65 kg).Da sagt mir mein Verstand doch, dass die Wahrnehmung sicher nicht ganz stimmt.
    Den Satz mit dem täglichen Wiegen hab ich übrigens auch immer im Kopf.
    Es war für mich eine unglaubliche Erleichterung, als meine damalige Therapeutin mir quasi das OK dafür gab. Ich hatte deswegen immer ein total schlechtes Gewissen. Ganz kann ich diese Gedanken nicht abstellen, aber heute mache ich mich deswegen nicht mehr fertig. Es ist zwar nichts, was ich rumerzähle aber ich hab für mich beschlossen, dass ich diese Kontrolle eben brauche und gut ist.
    Das Thema Diskriminierung ist ein wirklich heißes Eisen. Da wirst Du sicher die meiste Kritik bekommen….so als „militante Ex-Dicke“
    Ich weiß nicht, ob jeder schaffen kann, was Du geschafft hast. Es gehören mit Sicherheit eine große Portion Willensstärke und eine Prise Intelligenz dazu.
    Es ist bestimmt einfacher, sich in seinem Panzer einzurichten.
    Du kennst ja sicher auch Whitney Way Thore. Ich finde sie als Person toll,
    kann aber das PCOS-Gejammere nicht mehr hören. Nicht jede Frau damit ist fett und wenn solche Frauen Gewicht verlieren verschwindet oft auch das PCOS oder wird besser. (Ich sag nur Huhn oder Ei)
    Wenn NoBodyShame bedeutet, dass auch umfangreiche Menschen am Leben normal teilhaben dürfen( schwimmen gehen, Yoga…) dann bin ich dafür. Als Ausrede finde ich es nicht gut.
    Wenn Du Dich fragst, wie ich meine Kinder im Hinblick aufs Essen erziehe…..sie sind intuitive Esser und das funktioniert gut. Obwohl ich ja schon seit ca 12 Jahren Vegetarier bin, dürfen sie natürlich Fleisch essen.
    Im Hinblick auf Ernährung sind mir möglichst wenig industriell verarbeitete Lebensmittel wichtig.
    Das bringt mich allerdings direkt zu meinem Dilemma. Ich würde vor allem gerne an meinen 500er Tagen gerne wesentlich mehr Eiweiß zu mir nehmen . Da komme ich wohl um Supplemente nicht drum herum. Allerdings schreckt mich die Zutatenliste in der Regel wirklich ab. Da muss man ja Lebensmittelchemiker sein, um das zu verstehen. Bei den veganen Pulvern (Erbsenprotein und co) ist dann wieder die Löslichkeit und der Geschmack sehr fragwürdig.
    An diesem Punkt komm ich nicht weiter, möchte aber unbedingt was tun, denn ich kenn nur zu gut die Auswirkungen aus meinen Hungerphasen (Müdigkeit, Frieren, noch depressiver als sonst…..lange Liste) und möchte die unbedingt vermeiden.
    An dieser Stelle möchte ich enden, obwohl es sicher noch viel zu sagen gäbe. Es wäre sicher unheimlich spannend, mit Dir stundenlang zu reden.
    Mein Fazit:ein Buch, um Mauern in Köpfen zum Einsturz zu bringen.
    Danke dafür🙏

    Agi

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  37. Sabine

    Danke!!!
    Ich bin schin mein ganzes Leben lang Übergewichtig. Momentan hab ich einen BMI von 42 😝.
    ICH HAB DIE NASE VOLL VOM FETT SEIN!!!
    Danke für dein Buch. Jetzt hat es endlich klick gemacht. Seit gestern bin ich auf 700kcal.
    Letzte Woche war ich schon bei meinen Hausarzt wegen Blutwerte. Was soll ich sagen… Unterstützung sieht anders aus. „Sie schaffen maximal einen BMI von 30“
    Aber ich lasse mich nicht beirren, ich zieh das jetzt durch.

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  38. Georg

    Ich bin wohl mit ca. 69 kg auf 179cm Körpergröße (männlich) im unteren BMI-Normalbereich (21,5), würde mich selber aber als „skinny fat“ bezeichnen, da mein Bauchumfang vor allem unterhalb des Bauchnabel sichtlich zunimmt, auf Höhe des Bauchnabels sind es ca 85cm (darunter bis zu 88cm, aber da messe ja auch vermeintlich breite Hüftknochen mit). Beim Hip-To-Waist-Ration bin ich damit übergewichtig. Ohne das Buch würde ich das nicht problematisch sehen, da ich bisher wenig bis gar keine Probleme im Alltag damit hatte. Ich mache auch viel Sport, esse aber wohl zu wenig Proteine um wirklich Muskelmasse aufzubauen. Dadurch hatte ich schon eine ganze rReihe von Knochenbrüchen (beim Skaten, Skifahren, Radfahren, an Schulter, Becken, Gelenken, …). Ich glaube durch das Buch wurde mir erst bewusst, dass man sportlich sein kann und trotzdem zu wenig Muskeln hat, das man dünn sein kann und trotzdem zu viel Fett haben kann, wobei letzteres bei mir medizinisch noch kein Problem ist, eher ein Problem meiner Eitelkeit 🙂

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    1. Mona

      Eine Frage an Georg: Wie kommst du darauf, dass es der untere Bereich ist? Das ist doch mitten in der Mitte, noch mittiger geht es kaum. Für mich heißt unterer Bereich 18,5 bis ca. 20,5, bei ca. 22,5 bis fast 25 ist ja schon der obere Bereich.

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  39. Babs

    Ich bin jetzt 53 Jahre alt und wiege derzeit 74kg bei einer Grösse von 168cm. Bis zu meinem 40. Altersjahr war mein Gewicht bei ca. 58kg, was ich als mein Wohlfühlgewicht betrachtete. Manchmal pendelte es auch auf 54kg runter oder 63kg rauf. Dann fühlte ich mich aber nicht mehr gut. Mit 40 Jahren fing ich an in einem Heim zu arbeiten, in welchem 3mal täglich deftig mit den Bewohnern gegessen wurde. Mein Gewicht schnellte innerhalb eines Jahres auf 68kg hoch. Komischerweise erhielt ich dafür von meiner Umwelt massenweise Komplimente, was mich beruhigte und ich akzeptierte die 68kg als mein neues „Wohlfühlgewicht“ und kleidete mich neu in Grösse 40 ein. Leider kletterte das Gewicht weiterhin mehrere Male in den nächsten Jahren auf bis zu 80kg und pendelte dann meist zwischen 74 und 80kg. Ich bekam diffuse gesundheitliche Probleme und Gelenkschmerzen, fing zwar mit Langstreckenlaufen an, was die Probleme aber auch nicht zum Verschwinden brachte. Gefangen in vielen Abnehmtipps, wie Low Carb, abends nicht essen usw. schaffte ich es in der Zeit nur noch 2mal auf 68kg und versuchte dort gar nicht erst weiter abzunehmen, da ich der Meinung war, dass dies in meinem Alter sowieso nicht mehr möglich sei. Allerdings merkte ich, dass mir eben mit den 68kg auch nicht wirklich wohl war, und dass ich mich vor allem auf Fotos so überhaupt nicht akzeptieren konnte. Gefühlsmässig steckte ich in einem falschen Körper. Nach dem Lesen des Buches FLÜ spüre ich, dass keine Barrieren zu meinem früheren Körper mehr vorhanden sind. Ich habe wieder meine leckere Kartoffeldiät hervorgenommen, die mir früher immer half, bei 63kg auf meine 58kg runterzukommen (ich liebe Kartoffeln) und habe jetzt gewagt, meiner 110kg schweren Schwester davon zu erzahlen. Die Reaktion blieb nicht aus. Wir hatten früher ein eher unterkühltes Verhältnis zueinander und verstehen uns bestens, seit ich selbst übergewichtig bin. Sie redete sich so in Rage, dass ich kaum noch ein Wort dazwischen sagen konnte und riet mir zum Schluss, die Sache nochmal zu überdenken, da dies sehr ungesund sei. Naja, mit dem guten Verhältnis wird es dann Kilo um Kilo wohl vorbei sein. Schade.

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  40. Babsi

    Ich habe das Buch gerade ausgelesen und bin sehr begeistert. Vorweg: eine Patientin hatte es mir empfohlen, die danach angefangen hatte abzunehmen und zum ersten mal in ihrem Leben davon überzeugt ist, dass sie es nun schaffen wird. Ich bin Frauenärztin und damit täglich mit Frauen konfrontiert, die mich fragen,was sie denn nun bloss gegen ihr Übergewicht machen können, die mir erzählen dass es einfach nicht klappt, denen ich breitwillig die Kontrolle ihrer Schilddrüsenparameter anbiete (wo aber in bisher 100% der Fälle Normalwerte herauskamen) usw. Einmal habe ich eine Patientin, die sehr beharrlich war und mit meinem: „wenn Sie nicht weniger essen als sie brauchen werden Sie nicht abnehmen, also mehr Sport oder weniger essen“ nicht zufrieden war, genau gefragt wann und was und wie sie isst, und die wurde dann am Ende pampig, weil ihr selber dämmerte, dass es eben an ihr liegt – sie war beruflich viel unterwegs, und da könne sie sich eben nicht das Essen aussuchen oder sich irgendwie vorbereiten oder… Tja.
    Interessant ist aber auch mein persönliches Gefühl zu meinem Gewicht. Da habe ich genau die Erfahrung gemacht, die Nadja in ihrem Buch schreibt: andere wollen nicht, dass ich schlanker werde, weil ich schlanker bin als die meisten. Ich wiege jetzt 69 kg bei 176 cm. Das ist Normalgewicht, aber seit meinem 18. Geburtstag (vor 25 Jahren) habe ich 10 kg zugenommen, und ab 64 kg fühle ich mich unwohl. Seit einem halben Jahr kenne ich das Gefühl, dass die Oberschenkel beim Laufen aneineinderreiben und finde es grässlich. Meine Taille ist weg, und als Ärztin habe ich schon vor Jahren festgestellt, dass ich zwar im unteren Normalgewicht bin, aber meine Hip-to-waist-ratio trotzdem nicht okay ist. Ich hatte zweimal Schwangerschaftsdiabetes und weiss, dass ich ein erhöhtes Lebenszeitrisiko dafür habe, selbst wenn ich Sport mache (aber dann weniger).
    Beim Essen weiß ich schon genau, was mein Problem ist: Ich esse wahnsinnig gerne und höre zu spät auf, weil es so gut schmeckt. Am Buffet muss ich alles wenigstens mal probiert haben, sieht doch so gut aus. Und Süßigkeiten helfen mir bei Stress, Nachtarbeit, Müdigkeit und Erschöpfung.
    Vor zwei Jahren habe ich von 68 auf 63 kg abgenommen und fühlte mich super: fit, sehr ansehnlich und sehr wohl. Es hat allerdings gefühlt ewig gedauert, weil ich mit 1200 kcal nur 500g pro Woche abnahm (allerdings für mich verblüffend kontinuierlich, weil ich es mal ganz genau genommen hatte) und im Skiurlaub dann doch Käsespätzle gegessen habe, d.h.ich habe für die 5 kg fast drei Monate gebraucht. Ich hörte dann Ratschläge wie „jetzt ist aber mal gut, ja? Nicht dass Sie noch dünner werden“ Danach habe ich wieder mehr gegessen als ich brauchte und da bin ich also wieder. Ich ertappe mich bei dem Gedanken: na gut, die ist dick, aber dagegen bin ich es ja wirklich nicht. Ich bekomme oft Komplimente „nach drei Kindern – rank und schlank wie immer“ oder „Sie nehmen aber auch nie zu, was?“, wo ich dann denke: sind die blind? Aber das ist vielleicht auch nur ein „hoffentlich wird die nicht noch schlanker, das wäre ja unerträglich für mich“.
    Nach der Lektüre des Buches fühle ich mich gestärkt, unabhängig von irgendwelchen Kommentaren einfach das Gewicht wiederzufinden, mit dem ich mich fit und wohl fühle. Ich weiß welches das ist. Auch denke ich, dass ich lieber kürzer und radikaler reduziere und das Frühstück weglassen kann, denn das habe ich bisher eher aus Pflichtgefühl zu mir genommen, Hunger habe ich mittags oder abends.
    Meinen Patientinnen werde ich weniger glauben, wenn sie „nur einen Salat gegessen haben“ oder „fast gar nichts“ und sie bitten, alles abzuwiegen und zu protokollieren, um sich einen ehrlichen Überblick zu verschaffen. Nicht für mich. Sondern für sie selber.

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