Feedback

Dieser Bereich ist dafür gedacht, ein Feedback zum Buch zu geben – entweder direkt in den Kommentaren oder in eurem Blog, den ich dann hier verlinke.

Darüber gebloggt haben bisher:

Frau Yu, einmal eine Rezension und zur Frage, was sich geändert hat durch das Lesen.

Tante Jay gibt kurz nach Erscheinen einen generellen Hinweis aufs Buch und einige Wochen später auch eine Rezension.

2HeartedMan schreibt in einem langen Text über das eigene Körperbild, wenn sowohl Transsexualität als auch Übergewicht dazu führen, sich nicht wohl mit sich zu fühlen, und darüber, was Fettlogik ausgelöst hat.

GMC Topkick, die Korrekturleserin, die auch den Teil über Depressionen zum Buch beigesteuert hat.

Lars Reineke, der eigentlich gerade fertig war mit der Abnehmerei und sich nach dem Lesen nochmal umentschied.

BitFreakWirdFit, der erst ein bisschen skeptisch war aufgrund der Technikmängel (*hüstel* Ja… ich gebe zu… also… aber ich habe mein Bestes gegeben. Mein Bestes in dem Fall ist aber leider.. na ja.) aber dann doch eine Empfehlung gibt und besonders den Wahrnehmungsteil spannend fand.

Auch Flusskiesel gibt seinen Lesern einen kurzen Stubs in Richtung Buch und zieht u.a. Parallelen zu Raucherlogik.

Life Upside Down gibt eine „absolute Leseempfehlung“ und hat besonders meine hartnäckigste Fettlogik im Gedächtnis behalten.

Meine Korrekturleserin Robin Urban hat sich zu einer ganzen Themenwoche inspirieren lassen. An den beiden ersten Tagen erzählt sie über ihren bisherigen Kampf gegen die Waage und was sie über Fatacceptance denkt. An Tag drei schließlich rezensiert sie mein Buch und an Tag vier geht sie darauf ein, was genau sich durch das Lesen für sie verändert hat. Ihre Themenwoche sorgte für heftigen Aufruhr auf Twitter, wo sie unter anderem des „Fatshamings“ beschuldigt wurde.

Durch Robins ethusiastische Werbung ließ sich auch die skeptische Onyx dazu überreden, einen Blick ins Buch zu werfen, und stellte wenige Stunden später ebenfalls eine Rezension online.

Katinka Bell berichtete in ihrem Blog bereits seit Längerem übers Abnehmen, und in mehreren Artikeln kann man miterleben, was das Lesen von Fettlogik bei ihr ausgelöst hat. Nach etwa einem Fünftel berichtet sie davon, ziemlich verwirrt zu sein, nach einem Drittel scheint die Lösung plötzlich greifbar, und sie setzt sich ein neues Ziel. Aber die Fettlogik ihrer Umwelt macht es ihr nicht leicht. Nach fünf Wochen sieht der Zwischenstand jedoch erfreulich aus.

Für Holger bot das Buch nur wenig Neues, da er selbst bereits sehr viel Recherchiert hat. Dennoch findet er lobende Worte und empfiehlt es seinen Lesern, denn es „versorgt einen mit den Informationen, die notwendig sind, um die Entscheidung für das Abnehmen oder für das Weiterleben mit Übergewicht überhaupt mal sinnvoll treffen zu können.“ Enige Zeit später bespricht er Fettlogik sogar in seinem Podcast.

SaschaSalamander hatte Assoziationen mit „des Kaisers neue Kleider. Frau Hermann ist das Kind, das ohne Bösartigkeit aber knallhart ehrlich auf das Übergewicht zeigt und sagt „das ist aber ungesund“. Denn irgendeiner muss es schließlich einmal sagen.

Susepedia wollte als Bücherfan schon längst mal eine Buchrezension schreiben „aber jetzt ist mir ein Buch in die Hände gefallen, das derartig laut “sprich darüber” schreit, dass ich es etwas ausführlicher beleuchten möchte. Vor allem, da es nicht nur ein Buch mit gutem Inhalt ist, sondern eines, das massiv Einfluss auf mein aktuelles Leben genommen hat. Und so sehr ich Bücher liebe – sowas passiert nicht gerade häufig.

Auch Claudia Klinger stieß über Robins Beitrag auf Fettlogik und wurde neugierig. Auf ihrer Seite „unverbissen Vegetarisch“ erzählt sie, was das Lesen für Auswirkungen auf sie hatte.

Nach einigen Wochen hat auch DieMichi sich durch Fettlogik gekämpft und ihr Fazit gezogen. Als „erzaehlmirnix fangirl“ vielleicht nicht ganz unvoreingenommen empfiehlt sie: „Lest es wenn ihr euch für Ernährung interessiert, und zwar egal ob ihr abnehmen wollt oder nicht. Es hält mit Sicherheit die eine oder andere Erkenntnis für euch bereit.“ – Nach vier Wochen zieht sie ein erstes Fazit.

Ashyda zieht nach 38 Tagen und 7kg Abnahme ein ausführliches Resumee und schließt mit der Hoffnung, bald wahrscheinlich das erste Mal im Leben, wirklich zufrieden mit ihrem Gewicht zu sein.

Ein „fettes Dankeschön“ gab es von Sitting Cake, für einen großen, persönlichen Erfolg: „In den letzten vier Wochen habe ich geschafft, was mir zwei oder drei Jahre nicht möglich war. Ich habe 5 Kilo abgenommen.“

Eine kurze Erwähnung fiel mir über die Referrer auf, von Ganga-Salamander, die das Buch gerade liest und es sehr berührend findet: „So hat mich noch nie ein Zusammenhang mit meinem Körper und dem überschüßigen Fett betroffen gemacht.“ – ich bin gespannt, ob es im Blog eine Fortsetzung gibt.

Eine Empfehlung von Kollegen ist immer besonders toll (denen fällt ja als erstes auf, wenn man psychologischen Quatsch schreibt^^), daher habe ich mich über die Buchempfehlung von Psychiatrie to Go gefreut.

In einem ausführlichen Artikel mit dem Titel „Der Kulturkampf um die Ernährung“ bespricht Arprin das Buch und zieht beeindruckende Vergleiche: „Was sie geschrieben hat, ist eigentlich nichts Neues. Doch die Art und Weise, wie sie all diese Wahrheiten gesammelt und dargestellt hat, macht das Buch zu etwas Besonderem. Kolumbus hat nicht als erster Europäer Amerika erreicht, und James Watt hat nicht die Dampfmaschine erfunden, aber sie haben diese Entdeckungen bekannt gemacht.“

Besonders geehrt fühle ich mich von der Empfehlung des Sportlehrers Jochen Lüders, der Fettlogik in seinem Blog als „mit Abstand besten Buches zum Thema „Übergewicht und Abnehmen“, das ich kenne“ bezeichnet.

Durch die Empfehlung des Kollegen ließ sich auch Lehrer Jochen Kathöfer inspirieren und hält Normalgewicht nun für möglich.

Stella nahm mein Blogstöckchen zum Jahrestag zum Anlass ihren Blog zu erstellen und berichtet seither unregelmäßig von ihren Erfahrungen mit sich, dem Abnehmen und Fettlogik. Tatsächlich war dieser Blog allerdings nur Stellas geheimer Zweitblog. Einige Zeit später outete sie sich auch auf ihrem Hauptblog mit dem Artikel „Fettlogik, ein Outing und der ganze Rest„. Im Juni 2016 schreibt sie sogar einen sehr bewegenden Gastbeitrag für diesen Blog, in dem sie die Reaktionen ihrer Umwelt schildert und Fotos ihres Prozesses zeigt.

Auf seinem Blog Testschmecker gibt Joachim Ott eine Rezension ab, obwohl „Diät-Bücher in diesem Blog bislang wenig Beachtung gefunden haben. Was auch daran liegt, dass mir viele propagierte Methoden suspekt sind.“ aber Fettlogik brachte als Pluspunkt: „Keine Dogmen, keine verquasten Theorien. Ich würde das mal als naturwissenschaftlichen Zugang zum Thema beschreiben, das liegt mir sehr.“

Stefanie gibt auf ihrem Nähblog „Bekränzt“ eine ausführliche Rückmeldung  und zeigt beeindruckende Vorher-Nachher Fotos ihrer Abnahme.

Stefan Sommer war, als er auf Fettlogik stieß, zwar bereits mitten im Abnehmen, das Lesen brachte aber dennoch neue Erkenntnisse und änderte seine Sicht auf das Thema „Fatacceptance“, so dass er eine Buchempfehlung ausspricht.

„Eher halbherzig als wirklich entschlossen“ stolperte Maja eher zufällig über Fettlogik, so berichtet sie in ihrer Reaktion auf das Fettlogik-Blogstöckchen. Im Januar 2016 zeigt sie in Vorher-Nachher Episode 1 Bilder ihrer Abnahme von 140 auf 111 kg. Im April tweetet sie ein Bild ihrer 92 kg.

Susanne bloggte einen Gastbeitrag darüber, wie ihr Asthma sich durch die Gewichtsabnahme verbessert hat und zeigt auf ihrem Blog kurz darauf Vorher-Nachher-Fotos.

Auf Barbarellas Blog lässt sich der Leseprozess von ganz vorne verfolgen: Sie bloggt vor dem Lesen des Buches über ihre Befürchtungen, was den Inhalt angeht und geht mit „gemischten Gefühlen“ an die Sache. Unter dem Suchwort „Fettlogik“ finden sich in der Folge zahlreiche weitere Beiträge, die allesamt interessant zu lesen sind.

Auch Isabelle hat gebloggt. Ich muss immernoch lachen über den Moment, als sie sich eingestand, möglicherweise doch nicht immun gegen Gewichtszunahme zu sein: „Die Erkenntnis war endgültig gefallen, als mir meine absolute Lieblingshose platzte, als ich es mir auf dem Sofa gemütlich machen wollte. Sie ist regelrecht explodiert, war unflickbar am Hintern in alle Einzelteile zerschossen.

Ingo Richter zieht seinen Artikel eine interessante Parallele: „Ich wurde nicht gläubig erzogen und lehne jede Form von Glauben ab. Meiner Meinung nach sollte man nur an sich selbst glauben und an die Familie und Freunde. Trotzdem glaubte ich unbewusst an eine Art Gott des Fettes.

Auf Twitter stieß Sven Anfang 2016 eher zufällig auf erzaehlmirnix und auf Fettlogik und bloggt seither gelegentlich über seine Abnahme – mit beeindruckenden Fotos.

Katze on the Run bedankt sich in ihrem Blog im März 2016, als sie ausgehend von ihrem Startpunkt von 110 kg die Grenze zum Normalgewicht erreicht. Im Juli darauf schreibt sie einen sehr emotionalen Gastbeitrag für Fettlogik darüber, wie sie die Kontrolle wiedererlangt hat.

Der Psychiater Peter Teuschel schreibt auf seinem Blog ebenfalls eine Rezension, in der er empfiehlt, „Jeder, der mit diesem Thema befasst ist, sei es als Therapeut, Angehöriger, Freund oder als Betroffener, sollte dieses Buch lesen.“ und wie bereits gesagt, von Kollegen freut mich das besonders.

Die Literaturbloggerin Inga Janzen nahm sich Fettlogik im Ramen ihrer Book Challenge 2016 vor und kommt zu dem Fazit: Ein sehr gutes Buch zum Thema für Menschen aller Gewichtsklassen!

Lysander hat mehrfach über Fettlogik gebloggt und auch hier einen Gastbeitrag verfasst. In dem hier verlinkten Blogpost geht es allerdings weniger um das Buch sondern um mich als Autorin.

Ein positives Fazit trotz Titelskepsis („Der Titel klingt entsetzlich nach so einem reißerisch-unseriösem Diätbuch finde ich, der Inhalt ist aber durchaus gelungen.“) findet sich auf dem Blog „Ich und mein Essen“.

Svü schreibt auf ihrem Blog über ihre Baustellen. Eine davon wurde durch Fettlogik geschaffen, klingt aber gar nicht so schlecht: „Ein einziges Buch hat so viel verändert. Da ist kein „Falls ich jemals wieder abnehme“, sondern einfach nur noch ein „Wenn ich dann fertig bin.“ Es gibt keinen Konjunktiv. Ich diäte nicht rum. Ich nehme ab. Aktiv. Mit Spaß. Hochmotiviert.“

30Wochen ist ein Projektblog zum Abnehmen und neben interessanten Texten und Fotos findet sich zwischendrin eine Buchempfehlung: „Als ich grade wiedermal begann mein Gewicht reduzieren zu wollen kam eine liebe Freundin mit diesem Buch-Tip um die Ecke. Ich dachte erst: Nicht schon wieder so ein Abnehmratgeber ! Trotzdem besorgte ich mir das Buch und verschlung es in 3 Tagen. Es ist absolut keine Anleitung zum abnehmen, aber es klärt so viele falsche Fakten auf. Jetzt ist es schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe aber grade wenn es mal nicht so läuft wie ich es gerne hätte hilft es mir immer mich an so einige Kapitel aus dem Buch zu erinnern und meinen Weg einfach weiterzugehn. Es ist so toll wenn man plötzlich begreift, dass es nicht so kompliziert ist wie einige es einen oft glauben lassen.

Karin Futschik hat Fettlogik lange nicht gelesen, weil sie „schockiert vom Hörensagen“ war. Nachdem sie es doch getan hat, schreibt sie eine lange und lesenswerte Rezensionlange und lesenswerte Rezension und ist erstaunt, dass es nicht mehr negative Rezensionen hat, „Denn es greift die Gewohnheiten und auch den Glauben der Menschen nicht nur an, sondern stellt sie auch noch grundlegend auf den Kopf.

Tausche fett gegen fit“ sagt als Blogname bereits einiges, und Fettlogik ist offenbar nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung. Immerhin wurde das Lesen bereits von einer spontanen Sporteinheit auf dem Crosstrainer unterbrochen und schließt ermutigend mit: „Ich habe schon viele Diäten gemacht. Ihnen auch oft die Schuld gegeben, dass ich überhaupt auf 107,8 Kilo gekommen bin. Aber diesmal habe ich nicht nur den Willen abzunehmen. Diesmal weiß ich, dass ich es kann.

Happy End Kurven gibt einen Lesetipp, nachdem sie auf Fettlogik „in einem Forum aufmerksam geworden ist, wo es innerhalb weniger Kommentare sehr unterschiedliche Aussagen auf den Plan gerufen hat und damit umgehend mein Interesse geweckt hat.“ und als wissenschaftlicher Mensch startet sie auch direkt ein Fettlogik-Experiment, das sie auf ihrem Blog dokumentiert.

Ebenfalls eine lange Rezension findet sich auf „Kerstchens Welt“, die trotz anfänglicher Skepsis („Oh Gott, dachte ich, schon wieder einer dieser Ernährungsratgeber über „iss dieses und jenes gar nicht, mach nur noch Sport und ernähre dich am besten gar nicht oder wenn, dann nur makrobiotisch und natürlich nur noch Bio“. Eines dieser Bücher, das offenbar nicht verstand, dass Menschen mit Übergewicht, die hart im Adipositas hängen, kaum oder gar keinen Sport machen können, weil das die Gelenke überhaupt nicht auf die Reihe kriegen würden.“) bis Seite 73 erstmal positiv ausfällt.

Eine Bauchtänzerin bloggt ausführlich und sehr lesenswert über Gewicht, Gesundheit und Selbstliebe und gibt im Rahmen dessen auch eine Buchempfehlung.ab: „Starker Tobak, aber für mich sehr, sehr befreiend.“

In den Kommentaren findet sich ein Link zu Katjas Rezension auf „NRW Alternativ“, die den Titel zugegebenermaßen nicht sexy findet aber der Meinung ist „dem Buch gelingt das Kunststück, gleichzeitig nüchtern zu wirken und aufrüttelnd zu sein, neutral zu berichten und doch durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin Spannung zu erzeugen.“

Julia hat Fettlogik in einem Zug durchgelesen und konnte „ungefähr nach jedem zweiten Kapitel einen meiner gescheiterten [Diät]Versuche abhacken“. Sie startet jetzt neu und ist gespannt, was sie zu berichten haben wird.

Mit Badidol hatte ich einen Leser, der mit vergleichbar hohem Startgewicht wie ich loslegte und sich durch Fettlogik an einiges erinnern ließ, was er eigentlich schon wusste. Wer kennt es nicht?

Katrin bloggt auf englisch darüber, was Fettlogik bei ihr ausgelöst hat. Unter anderem nämluch, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben akzeptieren kann, übergewichtig zu sein. Ohne einen möglicherweise kommenden Blogartikel spoilern zu wollen: Diese Akzeptanz hat sich mittlerweile erübrigt.

Die Rezension von Serena spricht von Entspannung und Erleichterung angesichts dem Aufbrechen alter Denkmuter und dem Befreien von quälenden Gedanken.

Madame Graphisme fing im April 2016 mit ihrem Blog an, als sie genug Schwung gesammelt hatte, um die Sache mit dem Abnehmen anzugehen. Seither informiert sie jede Woche, was der Montags-Wiegewolf sagt und bloggt über diverse Fettlogik-Erfahrungen. Unter anderem was passiert ist, als sie Fettlogik ihrer Mutter empfohlen hat.

Auf Neulich als ich dachte findet sich eine kurze Rezension mit dem netten Fazit, dass man sich nach Fettlogik die Lektüre weiterer Diätbücher sparen kann.

204 Gedanken zu “Feedback

  1. Ein Mensch mit Ecken und Kanten

    Meine Bilanz zu Fettlogik

    Hallo und Danke für dieses Buch.
    Ich schreibe nur selten Kommentare und dann auch nur unter bestimmten Bedingungen.
    Ihr Buch, was so herrlich ohne Schnörkel viele Dinge aufdeckt, die auch ich noch nicht wusste, wollte ich aber sehr gerne kommentieren, insbesondere da ich Diabetiker (Typ 2) bin.

    Ihr Buch hat mich dabei unterstützt mich in meiner Denk- und Sichtweise wieder gerade zu rücken. Warum das so ist, dazu hole ich kurz aus.

    Besonders wegen dem Diabetes ist ein gesundes Gewicht noch wesentlicher als bei einem gesunden Menschen, da Fett auch die Wirkung von Insulin stark beeinflusst.
    Seit über zehn Jahren lebe ich nun schon ohne Medikamente, nur durch Gewichtsreduktion und die Kontrolle, was ich esse.

    So habe ich mich, vor dieser Diagnose, ähnlich wie Sie, kurz vor der 140 kg-Grenze befunden und hatte zum Glück eine wirklich tolle Ärztin. Nach einem einjährigen Ärztemarathon, weil es mir so unglaublich schlecht ging und mir keiner helfen konnte, war diese Ärztin eher ein Zufallsgriff.
    Sie bemerkte das es mir sehr schlecht ging und testete gleich auf Zucker. Endlich wusste ich was mir fehlte. Doch nicht nur das, die Ärztin sagte mir auch klipp und klar, dass ich nun zwei Alternativen hätte. Die eine seien Medikamente und ruinierte innere Organe und die andere sei es abzunehmen und meine Ernährung radikal umzustellen.

    Da ich noch nie für den leichten Weg war, entschied ich mich für Variante 2, halbierte mein Gewicht, änderte alle anderen Lebensumstände die meiner Gesundheit im Weg standen und lebte so viele Jahre sehr gut.

    Vor drei Jahren allerdings ging es mir, auf Grund äußerer Umstände, seelisch gar nicht gut. So achtete ich zwar nach wie vor darauf, was ich aß, aber nicht wie viel.
    Ich habe die Kontrolle immer mehr verloren. Nachdem dieser äußere Umstand, der sich so schlecht auf mich ausgewirkt hatte, abgestellt war, merkte ich schnell, dass hier einiges schief gelaufen war und zog die Notbremse.

    Nun hielt ich meine Gewicht zwar in den vergangenen zwei Jahren konstant, nahm aber trotz aller Bemühungen nicht mehr ab. Ich habe so vieles versucht aber es rührte sich einfach nichts mehr.

    Nachdem ich nun Ihr Buch gelesen habe, ist mir auch klar geworden woher diese Stagnation in Punkto Gewicht kam und ich nehme nun seit zwei Wochen wieder erfolgreich ab.
    Das was nicht mehr zu bewältigen schien ist mir jetzt wieder möglich und so bleiben mir hoffentlich noch viele, wenn nicht sogar die restlichen Jahre meines Lebens, Medikamente erspart.

    Zu Ihrem Buch könnte ich jetzt noch ausschweifend zustimmen, es mit eigenen Erfahrungen ergänzen etc. pp. aber letztendlich möchte ich darauf hinaus, dass Ihr Buch einen in die Konfrontation mit sich selbst „zwingt“, sich und sein Lebensumfeld noch einmal zu reflektieren und dann Konsequenzen daraus zu ziehen und mit ihnen zu leben.

    Und zwar ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen.
    Das ist das Beste daran!

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  2. Natascha

    Gut recherchiertes, überzeugendes, ermutigendes, ehrliches Buch.
    Nach dreimal Gewicht mit Krafttraining und Kalorienreduktion verlieren und später durch den Rückfall in altes Verhalten mehr wiegen als je zuvor, habe ich endlich wieder Ansporn und Glaube an die Machbarkeit des Fitness- und Gewichtszieles. Dieses Mal mit Langzeitwirkung.
    Danke dafür!

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  3. Katherina

    So, hier mal ein Update von mir. Ich hatte bereits im Mai einen Kommentar verfasst, direkt nachdem ich dein Buch gelesen habe. Inzwischen ist es November und ich hänge immer noch auf 115 kg. Daher eine Schilderung, was so in der Zwischenzeit alles los war. Kurz nachdem ich dein Buch gelesen hatte, habe ich einen kurzen Abnehmversuch gestartet, da ich aber mitten in meiner Abschlussprüfung steckte, (und das ist für mich ein typischer Stressfaktor für emotionales Essen), verschob ich das Abnehmprojekt auf später. Nach meinem Abschluss im Juli meldete ich mich in einer Praxis für Essstörungen an, um vor allem zu lernen, wie ich gegen das emotional bedingte Essen angehen kann. Voller Motivation stellte ich schon im Voraus meine Ernährung stark um (ich aß hauptsächlich Obst, Gemüse und Fleisch bei maximal 1200 kcal und trank 3 Liter Wasser am Tag) und fieberte meinem Erstgespräch entgegen. In der Praxis kam dann schnell die Ernüchterung. Ich wurde mit Fettlogiken der übelsten Sorte zugeschüttet. In einem Vortrag über Portionsgrößen „lernte“ ich, dass ein Abweichen von der Ernährungspyramide in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe absolut schädlich für die Abnahme ist und in meinem Erstgespräch bekam ich erstmal eine Standpauke, dass ich ja viiiiiiel zu wenig esse und mindestens 2000 kcal essen sollte um abzunehmen (bei einer Körpergröße von 165 cm und einem Gewicht von 115 kg). Außerdem wäre Lowcarb ja voll schädlich und jede Mahlzeit sollte zur Hälfte aus Kohlenhydraten und jeweils zu einem Viertel aus Eiweiß und Fett bestehen. Außerdem wäre morgens wenig essen und abends viel essen das gefährlichste was ich machen könne (ich suggerierte meinem Körper ja, dass er Hunger leiden müsse und alles, was ich abends aß, kam direkt in die Fettspeicher. Außerdem sorgte das schnelle Abnehmen ja dafür, dass ich schneller Fressflashs bekommen und wieder in alte Muster zurückfallen würde. Und da ich mir den Stoffwechsel ruinieren würde wäre ich für den Rest meines Lebens geschädigt. Sieht man ja an den ganzen Leuten, die in den 70ern und 80ern Nulldiäten gemacht haben und jetzt ALLE über 100 kg wiegen (mein Argument, dass die dann einfach wieder in das falsche Essverhalten zurückgefallen sind, schmetterte sie mit einem „ich bin die Expertin, ich führe diese Praxis seit 30 Jahren“ zurück). Ironischerweise lag sogar dein Buch auf ihrem Arbeitstisch. Ich ging noch ein paar Mal hin, bekam jedes Mal die gleiche Leier zu hören, und irgendwann stimmte ich ihr einfach nur noch zu und machte heimlich weiter mit meiner „Nulldiät“. Im September habe ich die „Therapie“ in dieser Praxis wieder abgebrochen und meine Motivation abzunehmen war erstmal auch ziemlich hinüber. Inzwischen habe ich neuen Mut geschöpft, nachdem ich mal auf der Waage war und festgestellt habe, dass ich wenigstens nicht weiter zugenommen habe. In der Zwischenzeit habe ich versucht auch noch weitere Fettlogiken von mir aufzudecken und eine Fehleranalyse gemacht. Mein größter Schwachpunkt ist immer noch meine Faulheit, da ich alleine wohne und meistens keine Lust habe zu kochen. Selbst ein bisschen Gemüse schneiden ist für mich oft schon zu anstrengend. Ich hoffe, wenn die Pfunde purzeln, gewöhne ich mich endlich daran, alles frisch zuzubereiten. Der nächste Plan sieht außerdem vor, mir einen anständigen Kühlschrank und eine Mikrowelle zuzulegen (momentan habe ich nur einen winzigen Kühlschrank und ein noch winzigeres Kühlfach). Dann kann ich mir am Wochenende das Essen vorkochen und muss mich nicht jeden Abend hinstellen. Da ich momentan deinen Blog komplett lese (ich stecke jetzt irgendwo bei März 2016) dazu noch ein kurzes Wort. Ich gehöre auch zu den Leuten, die Essen reden hören. Das iss mich, sonst isst mich jemand anderes, kenne ich auch zur Genüge. Vor allem, wenn ich wo eingeladen bin ist es sehr schlimm für mich. Dann schreit mich alles auf dem Tisch an und ich hoffe inständig, dass niemand anderes davon etwas essen möchte, weil das Essen doch zu mir will. Vor allem das letzte Stück auf dem Teller ist immer SEHR anhänglich. Und die Frage „will das noch jemand?“ geht immer mit dem Wunsch einher, dass es sonst niemand essen möchte.
    Ich melde mich wieder, wenn es ein neues Statusupdate gibt, und hoffe, dass andere vielleicht etwas weniger mit Fettlogiken konfrontiert werden und dann wider besseren Wissens den Mut und die Motivation am Abnehmen verlieren.

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    1. Mona

      Wow! In der Praxis lag das Fettlogik Buch und die haben dich trotzdem so seltsam beraten? Auch wenn ich das Buch nicht kennen würde, wär mir das zu blöd, dass jemand sagt: „bei X passiert dies und das Schreckliche. Y, Z, A, B, C.. sind auch schlecht. Es gibt nur einen richtigen Weg.“ Ich mag nicht, dass mir jemand sagt, ich mache alles komplett falsch, dann werde ich auf jeden Fall trotzig.

      Zum Kochen: Für die Abnahme musst du doch gar nicht kochen. Diese Hürde legst du dir selbst auf.

      Ich find es auch super viel Gemüse und Selbstgekochtes zu essen, aber ich mache es relativ selten und ich habe auch niemanden, der für mich kochen würde. Damit ich mich nicht selbst mit dem Kochen stresse, esse ich halt einfach, was mit schmeckt, was ich früher auch gegessen habe. Ich esse nur weniger/seltener von manchen Dingen, damit ich mein Kalorienlimit halte. Ich achte auf mein Protein und das geht für mich am praktischsten mit Proteinshakes, das was ich habe, hat sogar paar Vitamine und Mineralstoffe drin. Was ich sagen wollte: Man kann sich das Abnehmen leichter machen, indem man nicht zu viel von sich verlangt.

      Du findest einen Weg. Alles Gute!

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      1. Katherina

        Ja, so ungläubig war ich auch, als ich in der Praxis so behandelt wurde. Ich habe meiner Therapeutin sogar auf den Kopf zugesagt, dass ich das Gefühl habe, sie versucht mich in ein spezielles Konzept, bzw Korsett zu zwängen, statt die Therapie auf mich und meine Bedürfnisse anzupassen. Sie hat es ignoriert und weiter ihre Fettlogiken gepredigt…
        Eine Sache ergibt sich mir leider immer noch nicht wirklich. Wie errechne ich meinen Gesamtumsatz, bzw gibt es irgendwo Rechner, die da einigermaßen genau sind? In einem älteren Blogpost hatte Nadja eine Formel für den Grundumsatz, da kam ich bei meinen Werten: Alter 23, Größe 165cm, Aktuelles Gewicht 115kg, auf einen Grundumsatz von 1588 kcal. Bewegen tue ich mich momentan noch sehr wenig, wollte aber jetzt wieder mit Sport anfangen. Wenn ich mein Zielgewicht erreicht habe (55kg) habe ich glaube ich einen Grundumsatz von etwa 1420 kcal. Das ist ja doch ziemlich wenig. Nadja sagt ja häufiger, dass sie jetzt mit Sport häufig mehr essen kann als vorher. Dann muss ja der Leistungsumsatz doch einiges ausmachen. Wie kann ich das einigermaßen zuverlässig ausrechnen? Ohne genaue Werte weiß ich ja nie, wie groß mein erwirtschaftetes Defizit am Tag tatsächlich ist.

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  4. Susanne

    Hallo erstmal, ich war der Meinung schon alles über Diäten und was damit zusammenhängt zu wissen, bin ich doch schon seit meiner Kindheit zu Dick und habe X-Versuche mein Idealgewicht zu bekommen , unternommen.( Und habe mich irgendwann aufgegeben)
    Und dann bin ich auf Ihr Buch gestoßen und mir ist es echt wie Schuppen von den Augen gefallen (erstmal , die Erkenntnis , ich hab es in meinen eigenen Händen , was zu tun und sonst keiner).Beim lesen( und verdauen des gelesenen), habe ich mir die verschiedensten Kochbücher aus meinem Schrank zusammengesucht und angefangen, mein Essverhalten komplett zu ändern. Ich esse täglich zwischen 1000 und 1200 Kalorien und habe in 3 Wochen 4,5 Kilo verloren.Mein Partner (der erst nach seinem Geburtstag im Januar, anfangen wollte) hab ich mit ins Boot geholt und der ist über unseren Erfolg auch total glücklich. Ich habe zwar noch einen langen Weg vor mir, aber ich bin voller Hoffnung, das wir auch das gemeinsam schaffen.Ich lass mir auch von keinem mehr was einreden oder aufschwatzen und geh meinen Weg. Viiiiiiiilen Dank für dieses tolle Buch, das endlich Klarheit in mein Leben gebracht hat.

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  5. Ruth

    Hallo,
    ich weiß nicht wohin mit der Frage, deshalb hier: Wo ist der Blogartikel Hungry – mein Einstieg in die Fatacceptance geblieben? Er wurde offensichtlich gelöscht – aber warum?
    viele Grüße Ruth

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  6. Hallo! Ich habe bereits in der Mitte des Buches eine unfassbare Erleichterung empfunden, denn zum ersten Mal ergab alles irgendwie einen Sinn. Beziehungsweise, warum „Fettlogik“ nunmal keinen Sinn ergab. Ich bin zwar weder übergewichtig noch adipös, habe aber im letzten Jahr ein paar Kilos zugelegt die sportlich gesehen zu einer großen Frustration geführt haben. Auch ich fing an zu denken „das klappt einfach nicht, weil du Schilddrüsenunterfunktion hast. Du musst deinen Stoffwechsel ankurbeln.“ und viele, viele weitere Fettlogiken, die mich so durcheinander brachten, dass ich entweder nichts aß oder zu viel. Klassiker.

    An dieser Stelle will ich mich für Folgendes besonders bedanken:

    1. Ich muss nicht frühstücken
    
2. Es gibt keinen „Hungermodus“ (ganz besondere Erleuchtung)

    3. Mein Stoffwechsel ist völlig in Ordnung. (Vor allem weil meine Tabletten richtig eingestellt sind)
4. Wenn man alle nötigen Nährstoffe zu sich nimmt, kann man auch nur 500 kcal am Tag essen
    
5. Viel Gewicht in kurzer Zeit verlieren ist nicht zwangsläufig gesundheitsschädigend

    Es hat mich besonders erstaunt, wie ich meine Ziele irgendwann als „ungesund“ betitelte weil ich von allen Seiten zu hören bekam, dass 58 kg (bei einer Größe von 170cm) viel zu wenig seien und ich dann ja magersüchtig werden würde. Als das im letzten Teil angesprochen wurde, war ich regelrecht schockiert, dass ich mich tatsächlich habe mitziehen lassen, obwohl ich eigentlich im Gefühl hatte, 58 kg wäre mein Wohlfühlgewicht. 
Stattdessen zwang ich mich dazu, mein Gewicht (7kg mehr) akzeptieren zu MÜSSEN obwohl ich mehr als unzufrieden war/bin. Meine sportliche Betätigung hat nachgelassen, weil es immer anstrengender wurde. Meine Ernährung wurde schlechter, weil ich dachte „dann kannst du eben essen wenn der Rest nicht klappt“. Es war der Beginn einer Abwärtsspirale die wahrscheinlich irgendwann in Übergewicht geendet wäre, wovon dieses Buch mich abgehalten hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

    Ich habe meine Ziele wieder ins Leben rufen, und es hat mir unglaubliche Sicherheit verschafft, zu wissen, dass es wirklich funktionieren wird, trotz Wasserablagerungen und Tagen mit kleinerem Kalorien-Defizit. Ich habe bereits meine eigenen Wege und Methoden gefunden, die wunderbar funktionieren und mich ungaublich glücklich machen. Das Schwierigste ist tatsächlich, sich von meinem Umfeld keinen weiteren Fettlogik-Unfug einreden zu lassen. Ich freue mich darauf, mein Training wieder in meinen Plan zu integrieren und produktiv auf meine (keineswegs ungesunden und unrealistischen) Ziele hin zu arbeiten. Dafür möchte ich mich ebenfalls mehr als herzlich bedanken.

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