Über

Manche kennen mich vielleicht als Comic-Bloggerin „erzaehlmirnix“, andere stoßen neu auf diese Seite. Da ich mich immer sehr bedeckt gehalten habe über mich als Person, kommt es fast auf dasselbe heraus. Langjährige erzaehlmirnix-Leser fanden mit der Zeit heraus, dass ich eine Psychotherapeutin mit dickem Hintern bin. Dass der Hintern Teil eines 150kg-Körpers war, wussten allerdings die Wenigsten.

meDas Foto zeigt mich, kurz vor der 150er-Marke bei einer Größe von 175cm. Wie man an diesen Punkt kommt ist eine oft gestellte Frage, und zumindest bei mir kann ich diese mit „Gleichgültigkeit“ wohl am besten beantworten. Als relativ junger Mensch fühlte ich mich durch dieses Gewicht kaum eingeschränkt, oder besser gesagt, ich wollte mich nicht eingeschränkt fühlen. Dinge wie meinen massiv zu hohen Blutdruck ließen sich wunderbar wegignorieren. Ich fühlte mich in meinem Körper einigermaßen wohl, führte (und führe) eine Langzeitbeziehung mit einem Mann, der mich mit fast 150kg heiratete, war zufrieden im Beruf und es gab so direkt keinen Lebensbereich in dem ich durch mein Gewicht Probleme hatte. Das war zumindest damals meine Einstellung, wenn ich auch gelegentlich eingestand, dass ich gerne körperlich fitter wäre und doch gerne weniger wöge.

Was mich abhielt waren, im Nachhinein betrachtet, zig Einstellungen, die ich in Jahrzehnten von massivem Übergewicht und (Jojo)diäten gesammelt hatte. Da ich meine Diplomarbeit zu dem Thema verfasst hatte und eine ernährungswissenschaftliche Schule besucht hatte, war vieles davon sogar -vermeintlich- wissenschaftlich begründet. Ich dachte, ich hätte es schwerer, normalgewichtig zu sein, weil meine ganze Familie adipös war. Weil mein Stoffwechsel langsam sei, aufgrund von Hashimoto und weil mein jahrelanges Jojo-Diäten in der Jugend ihn kaputt gemacht hat. Ich dachte, für mich als nicht „Naturschlanke“ sei es wesentlich härter, ein normales Gewicht zu halten und ich müsse mich dafür ständig einschränken. Und wozu? Nur um irgendwelchen gesellschaftlichen Idealen zu entsprechen? Ich begann, viel zum Thema „HEAS“ (Health at every size, bzw. „Gesundheit mit jedem Gewicht“) zu lesen, und dass Übergewicht ja eigentlich gar nicht so schädlich sei. Und hey, ich aß doch auch nicht wie die „typische Dicke“, schließlich aß ich kein rotes Fleisch, dafür viel Obst und Gemüse, kochte selbst und McDonalds hatte ich zuletzt vor Jahren von Innen gesehen. Ausserdem war ich Nichtraucher, also doch vermutlich gesünder als ganz viele andere Leute, oder?

Ich war der Ansicht, Abnehmen sei für mich keine Verbesserung und ich träfe eine ganz rationale Entscheidung, mit dem Übergewicht zu leben.

Im November 2013 änderte sich das, nachdem ich bereits mehrere Monate (fast 1,5 Jahre) starke Knieprobleme hatte und erneut mit extremen Schmerzen bewegungsunfähig auf dem Sofa lag. Das war der Auslöser für zwei Dinge:

1. Ich beschloss, abzunehmen.

2. Ich fing an, all mein vermeintliches „Wissen“ über Übergewicht kritisch zu hinterfragen. Seit 2013 las ich jeden Fitzel Information, der mir zu den Themen Übergewicht, Abnehmen, Diäten, Sport und Gesundheit in die Hände fiel, hauptsächlich wissenschaftliche Artikel über Stoffwechsel usw. – und ich musste einen großen Teil meiner „Glaubenssätze“ über Bord werfen.

2014 verändete sich einiges. Äußerlich….

gewichtn

….vor allem aber innerlich.

Der zweite Punkt, meine ganze „Fettlogik“ über Bord zu werfen war die wichtigste Veränderung. Ich fing an, auch in meinem Comicblog über das Thema Comics zu posten und merkte, dass dies oft kontrovers ankam. Ich verlor dadurch Leser, die der Ansicht waren, ich hasse dicke Menschen. Und ich bekam nach Monaten immer wieder Feedback von Lesern, die sagten, meine Ausführungen hätten sie zum Nachdenken angeregt und ihnen geholfen, etwas zu ändern.

Nachdem es aber so gut wie unmöglich ist, die „Fettlogik“ unter der ich selbst jahrelang gelitten habe mit kurzen Comics oder Beiträgen ausführlich zu thematisieren (ohne dass es wie „Dickenhass“ auf manche wirkt) beschloss ich, alles zu sammeln und in Buchform zu veröffentlichen. Seit Mai 2015 gibt es Fettlogik bei amazon als eBook und seit Februar 2016 auch als Printausgabe.

Der Blog hier soll das Buch zu ergänzen, Kritik behanden und für die Leser die Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen oder sich untereinander auszutauschen. Idealerweise bildet sich eine Gemeinschaft von Interessierten, egal ob Unter-, Über- oder Normalgewichtig, die das Thema diskutieren und immer wieder neue Themen bringen. Grade der gesellschaftliche Aspekt von Übergewicht ist faszinierend und nimmt ein gutes Drittel des Buches ein – geprägt auch von meiner eigenen Erfahrung als jemand mit massiver Adipositas, normalem BMI und allem dazwischen. Also, ich würde mich freuen über aktive Beteiligung und Feedback – stilles Mitlesen ist allerdings auch OK^^

50 Gedanken zu “Über

  1. Christine

    Hallo, ich habe dein Buch vor 3 Tagen gekauft und es verschlungen. Ich habe vor ein paar Jahren mal von 93 auf 73 Kilo abgenommen und bin nach Schwangerschaft und Geburt mit den 75 Kilo ganz zufrieden gewesen. Als müsste ich dafür dankbar sein und könnte nicht mehr erwarten. Dein Buch hat irgendwas in mir bewirkt und ich habe mmir jetzt 58 Kilo als neues Zielgewicht gesetzt, da es einem BMI von 20 entspricht. Ich habe sofort angefangen mich mehr zu bewegen ud Krafttraining mit deutlich mehr Gewichten und weniger Fokus auf Ausdauer zu machen und esse um die 1000 Kalorien. Ich bin mir sicher mein Ziel erreichen zu können, weil es ja plåotzlich logisch, einfach zu errechnen und damit einfach zu erreichen ist. Vielen Dank dafür!
    Grade heute hat eine alte Bekannte auf FB gepostet, dass sie inzwischen 130 Kilo wiegt und wegen psychischer Erkrankung (Schizophrenie und Angst) kaum das Haus verlassen kann. Du schriebst irgendwo in deinem Blog, dass du dein Buch auf Wunsch als Mail verschicken würdest. Ich würd das wirklich gerne an sie schicken lassen, weil das vielleicht auch bei ihr eine Veränderung bewirkt, und sie kanns wirklich brauchen. Was muss ich tun? Ich bezahle das gerne.
    Liebe Grüsse
    Christine

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  2. Ina

    Hallo, bin gerade mitten im Buch. Habe schon gant ganz viele Ernährungsbücher durch. Das ist jetzt das 1. wo ich wirklich Hoffnung habe, dass ich es auch schaffe. OK, bei mir geht es nur so um 8 kg. aber auch an denen bin ich jetzt schon öfters gescheitert. Ich mache derzeit die STWK mit 500 kal. läuft prima. Das Buch von Dir ist mir eine grosse Hilfe. Kalorienzählen habe ich auch schon längere Zeit gemacht. Zu den vorher – nachher Bildern: Ich finde die ersten sehen gar nicht aus wie 140 kg. alle Achtung. Ich bin ja bei fast gleicher Größe und gleichem Alter wieder voller Hoffnung, dass ich mit 63 kg. auch so aussehe.

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  3. Georg

    Ich habe das Buch (noch) nicht gelesen. Die Kindle-Version und amazon ist mir ein wenig unangenehm, ist das Buch vielleicht auch in anderer Form erhältlich?

    Aber um was zum eigentlichen Thema zu sagen: ich wiege auch zu viel. Bei einer Größe von 183 cm (männlich, um die 30) habe ich einige Zeit 110 kg gewogen. Daran hatte sich nicht viel geändert als ich eine recht körperlich anstrengende Arbeit aufgenommen hatte. Ich hatte wohl einfach auch mein Essverhalten „angepasst“ und mehr gegessen (schätze ich mal).

    Seit ein paar Wochen esse ich jedoch den angebotenen Salat. Ich wiege ihn nicht, mache den Teller immer möglichst voll und mal ist es mehr, mal weniger Dressing, mal ist es mehr Gemüse von jener, mal von einer anderen Sorte, usw. Aber, seit dem habe ich nun so um die 10 kg abgenommen, was mich selber überrascht hatte, als ich mich mal wieder auf die Waage gestellt hatte.

    Ich esse noch viele Süßigkeiten und trinke einiges an (Zero-)Cola. Ich denke mal, wenn ich dieses reduziere, dann wird es mit dem Abnehmen weiterhin klappen. Muss ich mal schauen was sonst noch in deinem Buch steht, hab es eigentlich schon vor mir zu besorgen.

    Was ich noch schön fände, aber vielleicht habe ich es bisher auch einfach übersehen: wie hat sich dein Leben seit dem du massiv abgenommen hast, verändert? Du hattest dich ja in und mit deinem Gewicht eingerichtet. Hast du jetzt, nachdem dich dieses nicht mehr belastet, vielleicht gemerkt, dass etwas, das du nicht dachtest zu vermissen, nun vielleicht doch vermisst?

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  4. Uta

    Huhu, ich glaube ich würde den Blog gerne von Anfang an lesen. Ich fürchte es liegt an meinen Compi-Einstellungen und vielleicht Linux und veralteten Programmen und meiner Unwissenheit allgemein, aber ich finde keinen Weg, den ersten Eintrag zu finden und dann einfach mit dem Weiterbutton unten nach einem angeklickten Eintrag mich durchzuhangeln. Es gibt (für mich ersichtlicherweise) keine first/last Pfeile.
    Könnte wer so gut sein, mir einfach den link zum ersten Eintrag zu posten?

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  5. Ich weiß nicht, wo ich es sonst hinschreiben soll, deshalb nutze ich mal dieses Feld hier.
    Irgendwann war ich mal auf dein Weblog gestoßen und hab mir gedacht: „Aha, interessant. Aber mich betrifft das ja nicht.“ Dann hab ich mir vor einer Woche dein Buch bei Amazon gekauft und durchgelesen. Dabei habe ich festgestellt: Ich bin zwar dünn (BMI von 18), aber leider auch voll unfit. OK, ich war in Sport schon immer im 4er-Bereich gewesen, und dünn war ich auch immer (wog nie über 55 kg bei einer Körpergröße von 1,70 m), aber jetzt war bei mir endgültig die Erkenntnis angelangt, dass ich etwas tun muss, damit ich keine gesundheitlichen Probleme bekomme. Langfristig plane ich, mein Gewicht auf 55 kg zu steigern (und zu halten), und das mit Muskelaufbau, nicht mit noch mehr Fettansammlung in meinem Körper. Keine Ahnung, ob das klappt, aber ein Versuch ist es wert. Also habe ich meine Ernährung umgestellt (nehme nun deutlich mehr Eiweiß zu mir) und heute war der erste Tag meines Krafttrainings (dafür habe ich mir ein Buch über Training mit dem eigenen Körpergewicht gekauft).
    Ich bin mal gespannt, ob es klappt.

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  6. Claudi

    Ganz ehrlich, 63 kilo sehen nicht schön aus. Wie ausgehungert. Am ästhetischsten finde ich die 75er, also ja im Grunde Normalgewicht. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, weshalb sich jemand noch dünner als dünn hungert. Was soll daran denn jetzt gesund sein?

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    1. Na ja, die medizinisch gesündeste Gewichtsspanne muss nicht unbedingt mit der individuell am ästhetischsten empfundenen Gewichtsspanne einer anderen Person übereinstimmen. Mir persönlich gefallen auch aus ästhetischer Sicht die 63kg gut und ich musste glücklicherweise nicht „hungern“ dafür. Also keine Sorge: alles gut🙂

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  7. Ruth

    Zu den Bildern: Ich finde, dass Du mit 85 Kilo schon total schlank aussiehst. Ich bin 1,75 cm groß und wiege auch 85 Kilo, aber ich sehe eher so aus wie Du auf dem 125 Kilo- Bild. Ich trage Kleidergröße 46/48. Jetzt interessiert mich aber schon, warum das so unterschiedlich ist? Wenn ich mit meinem Gewicht wie Du auf dem 85kg- Bild aussehen würde, würde ich gar nicht abnehmen wollen….;)

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    1. Hmmmm. Also kleinere Unterschiede im Aussehen kann es natürlich durch verschiedene Muskel/Körperfettzusammensetzung oder andere Fettverteilung geben. Wenn du allerdings wirklich der Meinung bist, dass du 40kg schwerer aussiehst, als du tatsächlich bist, könnte ich mir vorstellen, dass evtl. deine Wahrnehmung von deinem Körper verschoben ist, du dich also dicker wahrnimmst. +/- 10kg kann ich mir optisch schon vorstellen, aber 40kg scheinen doch recht viel.

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      1. Ruth

        Ich habe jetzt hier gesurft und glaube eher, ich bin ein extremer Fall von skinny fat.😦 Ich wurde früher schon als wesentlich schwerer eingeschätzt als ich tatsächlich war.

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      2. Also ich muss ganz ehrlich sagen, als ich mir gerade diese Vergleichsfotos angesehen habe, hatte ich sofort dasselbe Gefühl: ich möchte jetzt nicht sagen, was „mein Vergleichsbild“ ist (was ich wiege), aber auch ich fand sofort, dass du mindestens 15 – 20kg leichter als ich mit demselben Gewicht ausschaust bzw früher ausgesehen hast😉

        Auch das Single Foto oben sieht nicht nach einer 145kg Frau aus…

        Andere Frage: kann man dein Buch auch noch woanders als bei Amazon als eBook erwerben? Möglichst irgendwo, wo man auch mit Paypal zahlen kann und nicht unter Kindle Zwang steht?

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  8. Sailine

    Habe das halbe Kindle-Buch jetzt durch und bin überzeugt. Irgendwie meine ich immer schon gewusst zu haben, dass viele der überlieferten Abnehmregeln Mythen sind, ich kenne meinen Körper. Nur will die gesamte Umwelt ja ihr Halbwissen mitteilen und redet einem ein, was gut und wichtig ist zum Gewichtreduzieren. Soviel Bullshit dabei. Lustig ist, dass ich hier und da mal einwerfe, was (mir) wirklich wichtig ist: Eiweiß. Wenig Kalorien, ganz wenige. Bewegung. Nachdenken über vergangene Fehler und Erlebnisse. Und was kriege ich zur Antwort? Du musst mindestens 1500 kcal am Tag futtern. Du darfst nie deinen Grundumsatz unterschreiten. Nie mehr als 1 kg im Monat verlieren. Du machst deinen Stoffwechsel kaputt. Du wirst ganz schnell wieder ein JoJo-chen werden….. blahblahblah. Von Leuten, die für 10kg 3 Jahre gebraucht haben. Die nichts dabei finden, Diabetes und extreme Kurzatmigkeit zu haben, die sich Slipper kaufen, weil Schuhe mit Schnürsenkeln…. da unten, nee, das geht nicht gut. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, aber wenn, dann relativ zügig.
    Ich lese dann erstmal weiter…..

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  9. bücherliebe

    Hallo, ich habe das Buch vorgestern gekauft und schon fast alles gelesen. Sehr eindrucksvoll, diese Gewichtsabnahme! Gratulation. Meiner Meinung nach gehört da ein eiserner Wille dazu.

    Das Buch hat mich motiviert, es noch einmal mit dem Abnehmen zu probieren. Früher war ich nie dick, sondern sehr schlank. Dann kamen Kinder und – ich traue mich kaum, es zu schreiben – eine Hashimoto-Diagnose. Die hast Du ja auch.
    Ich nehme seitdem kontinuierlich zu, und bilde mir aber ein, ganz normal und sogar kontrolliert zu essen: keine Süßigkeiten, keine Chips, kein fastfood, drei Mahlzeiten am Tag, keine Zwischenmahlzeiten, ich gehe viel zu Fuß und fahre Fahrrad.
    Aber vielleicht hast Du recht, und man muss die Kalorienzahl nochmal ganz genau unter die Lupe nehmen. Und dann die Diät tatsächlich mehrere Monate durchziehen. Das habe ich noch nie gemacht, vier Wochen waren so das Höchste. Unvorstellbar bisher, mehrere Monate Diät zu machen!
    Naja, ich glaube eigentlich nicht, dass ich über so einen eisernen Willen wie du verfüge, aber einen Versuch ist es wert.

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  10. Also ich habe mir das Buch letzte Woche gekauft und auch innerhalb kürzester Zeit geklesen. Meine Ausgangssituation ist so wie deine, nur 15 Jahre älter und die Knie sind schon total kaputt. Und ich habe seit Januar schon 14kg abgenommen. Hatte mit low carb angefangen aber das dauert mir alles zu lange und ich habe beschlossen die Kalorienzufuhr auf 500-600kcal.zu beschränken. Ausserdem geht mir in der low carb Gruppe in der ich bin auch das viele Getue um den Hungerstoffwechsel auf den Keks lol. Wenn man sich dann die Rezepte so durchliest wundert es einen nicht das man dabei nicht abnimmt… Ich zähle auch schon die ganze Zeit Kalorien weil ich das anders auch nicht auf die Reihe kriege 😊 Also ich bin fest überzeugt das ich das diesmal schaffe. Vielen Dank für die Inspiration und den Trittin den Arsch 😀

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  11. Elke

    Es ist ja fast Zauberei. Seit meinem 2. Kind und das sind jetzt immerhin 33 Jahre her, schleppe ich ca. 35-40 kg zuviel mit mir rum. Wie die Autorin schreibt, hat mich das fast nie gestört. Ich wurde weder blöde angemacht noch hatte ich sonstwie Probleme. Bis vor ca. 4 Jahren also mit immerhin 54 Jahren auch nicht in der Beweglichkeit. Immer schnell, effizient, fleissig usw. Nur leider meine Knie, die wollten einfach nicht soviel mehr schleppen. Starke Kniearthrose, am liebsten hätte man mich gleich unters Messer gelegt. Da ich aber Ärzten gegenüber sehr kritisch bin, fing nun die Suche an. Was könne ich denn tun, um ohne OP wieder einigemaßen schmerzfrei zu werden. Ernährungsumstellung war angesagt. Ich muß sagen, das hat auch ganz gut funktioniert. Ich bin zwar nicht generell schmerzfrei, aber doch schon viel beweglicher als noch vor 4 Jahren. Nur leider leider die Kg sind trotzdem noch drauf, obwohl ich mich vegetarisch ohne Milchprodukte, nur sehr selten Fleisch von Neulandtieren esse. Nicht rauche, nicht trinke, nur das naschen kann ich noch nicht lassen, aber auch da achte ich auf „Vernünftiges“ sofern man da davon reden kann. Ich setze jetzt große Hoffnung in das Buch. Es wird ja sehr gelobt. Vorher mache ich noch Hypnose bei einer zertifizierten und ausgebildeten Psychotherapeutin um den Grund für das NIcht lassen können vom naschen rauszufinden. Vom Vorgespräch weiß ich schon, das das kein Hunger auf Süßes ist, sondern eher Jahrzehntelange ignorierte Probleme. Ich melde mich in ein paar Monaten noch mal um kundzutun ob mir das Buch geholfen hat

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    1. ANNEL

      Hallo. Ich wollte mal Nachfragen, wie deine Geschichte so weiter ging?Sind ja doch schon ein paar Monate vergangen. Hat das Buch dir beim abnehmen helfen können?

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  12. Patricia

    Buch gestern gekauft – und in der Nacht noch durchgelesen.

    Geil! Geil! Geil!

    Es steht genau das drin, was ich immer empfunden habe, wo mir aber immer gesagt wurde, „das ist Quatsch“.
    Gestern in der Nacht – das wareine riesengroße Befreiung.
    Ich hatte immer Angst vor Hunger, weil damit die Drohung vom „Hungerstoffwechsel“ im Raum stand – selbst mit 130 kg hatte ich Angst, hungrig zu werden.
    Wie ich jetzt weiß – was für ein Bullshit!!!

    Danke für dieses Buch!

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  13. Nathalie

    Habe das Buch vor 4 Wochen gekauft, gelesen…. es war sehr befreiend, teilweise musste ich über mich selbst lachen, denn es bestätigt was ich schon länger denke, man sucht sich doch immer Ausreden und Gründe…schwerer Knochenbau jaja….so viiiel esse ich ja auch nicht… und so weiter… Aber die überflüssigen Kilos bleiben und werden jedes Jahr mehr. Erste Konsequenz für mich eine Personenwaage (wieder) kaufen, wiegen und mein tatsächliches Übergewicht in schwarzen Zahlen sehen…ups!.und nicht so nach Gefühl…mmmhh Größe 42 kneift ..etwas…probiere mal Größe 44 ist bestimmt der Hosenschnitt, klar der fällt bei diesem Modell halt kleiner aus…(aber dafür in letzter Zeit ziemlich oft!).
    Weitere Konsequenz : Lebensmittel und deren Kaloriengehalt überprüfen, da war auch schon mal der eine oder andere Überraschungseffekt. Mengen mal wieder abwiegen, wie viel ist denn nun 100g ? War auch ganz hilfreich. Mein Hungergefühl über den Tag beaobachten, wann esse ich, warum esse ich… tut es ein Glas Wasser oder grüner Tee auch.. veilleicht habe ich ja auch nur Durst. Ich.beschränke mich momentan bewußt auf 1.000 -1.200 Kalorien am Tag und stelle fest ich verzichte auf nichts und ich mache auch keine Diät – sondern esse weiterhin was mir schmeckt und in meinem Tagesablauf passt, jedoch weniger und kontrollierter.
    Rückenschmerzen haben nachgelassen und fit bin ich auch….staune !
    Mein Bewußtsein für meine Essgewohnheiten hat sich auf jeden Fall verschärft, was für mich die beste Vorraussetzung ist weiter zu machen…
    Beste Buch über dieses Thema, seit langem !

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  14. Ich bin über Deinen letzten Comic auf diesen Blog gestossen und bin etwas gerührt. Ich habe x Diäten versucht und mir sogar einen Hund angeschafft damit ich mehr raus komme. Es ist zwar „nur“ ein Chihuahua aber wir gehen zwischen 5 und 10 km am Tag. Abgenommen oder abnehmen ist trotzdem nicht.
    Vor 7 und 2 Jahren habe ich eine Magenoperation über mich ergehen lassen. Erst ein Schlauchmagen da nahm ich von 150kg auf 80kg ab. Aber weil es so schnell ging und meine PSyche noch nicht bereit war auch bis zu 130kg wieder zu. Dann Magen-Bypass. jetzt bin ich 113-115kg und es bewegt sich nichts mehr. Die Ernährungsberaterin sagt ich solle nicht mehr als 1000 kcal am Tag essen. Ich muss aber sagen, dass ich damit nur noch müde bin.
    Mein Mentalcoach sagt, dass kcal zählen für den Geist nicht gut ist. Da hat sie bestimmt recht, nur zum Thema Gewocht und abnehmen gibt es so viele Ansätze und Meinungen, man kann sich gar nicht austauschen. Sofort kommt Kritik.
    Inzwischen habe ich meine Psyche sehr „aufgeräumt“ und habe die meisten Traumata bearbeitet. Es geht mir das erste Mal richtig gut. Ich kann und will wahrscheinlich nicht sagen, ich bin kurz davor gesund zu sein, aber auf dem Besten Weg.
    Abgesehen von meinem Gewicht. Und dann finde ich Deinen Blog. Es geht. Danke.

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  15. Numtalch

    Ich habe das Buch vor knapp 2 Wochen zu Ende gelesen und ich denke, ich werde es direkt nochmal lesen! So viele tolle Informationen, das passt so schnell gar nicht in meinen Schädel rein😉
    Ich bin gerade auch fleißig am Abnehmen und so viele Dinge in deinem Buch waren eine wahre Erleichterung aber auch ein Tritt in den Hintern. Wenn die Abnahme nicht klappt, hat man sich selbst beschissen oder war schlampig im Aufzeichnen. Punkt. Da gibt’s keine Rätsel mehr, ordentlich weitermachen und die Waage geht auch weiter runter. Das hilft mir wahnsinnig am Ball zu bleiben.
    Meine Zunahme auf mein Höchstgewicht von immerhin auch 133kg war ähnlich wie du es im Buch beschrieben hast. Und auch der Punkt, warum ich „plötzlich“ Abnehmen möchte, war ähnlich wie bei dir: die Gesundheit. Wobei ich zum Glück keine Knieprobleme habe, aber nachts nicht mehr durchschlafen konnte, weil ich ständig meine Arme oder Beine einschliefen und ich durch das Kribbeln wach wurde. Ich war auch bei meiner Ärztin. Die hat festgestellt, dass mein Blutdruck zu niedrig ist. Ich habe auch stark mit Kreislaufproblemen zu kämpfen gehabt. Aber durch den niedrigen Blutdruck sagte auch sie nicht wirklich was zu meinem Gewicht, obwohl ich sie direkt darauf ansprach. Aber Nachts-Aufwachen ist kein „schlimmes“ Problem. Für mich war es das schon. Das mag sich pingelig anhören, aber Schlaf ist so wichtig für mich geworden, nachdem ich 15 Jahre lang Schlafstörungen aus psychischen Gründen hatte, dass mir dieser hart erkämpfte Luxus eine Nacht durchschlafen zu können eine Abnahme wert war!
    Seit meinem Entschluss sind 16 Wochen vergangen und 16 Kilo habe ich seitdem abgenommen. Mein Schlaf ist schon seit ein paar Wochen wieder gut, und ich bin ehrlich, wenn ich dein Buch nicht gelesen hätte, ich hätte die Abnahme an dem Punkt beendet. Abnehmen ist zu schwer gewesen. Diese ständige Ungewissheit, geht die Waage runter oder nicht, war echt belastend.
    Aber seit ich dein Buch gelesen habe, und nun weiß, es gibt gar keine Ungewissheit, sondern nur Fakten, mache ich weiter!
    Zumal ich auch immer dachte, ich könnte gar nicht richtig dünn sein. Jetzt ist es mir ja fast ein bißchen peinlich, aber ich hab immer meine Handgelenke gesehen. Wenn ich die anfasse, dann spüre ich rechts und links den Knochen. Und ich dachte wirklich, wenn ich dünner werde, wie soll das gehen, wenn da jetzt schon die Knochen zu spüren sind?? Du weißt, was ich meine😉
    Als ich gelesen habe, dass die Knochen „schrumpfen“… Oh ich hielt mich eigentlich für keinen dummen Menschen, aber in dem Moment hab ich mich soo verdammt dumm gefühlt… 😉 Fettlogik eben!

    Zwei Sachen möchte ich aber noch zu deinem Buch direkt anmerken.
    Ich habe einige Zeit in der Koloproktologie gearbeitet. Und ich finde dein Kapitel über den Beckenboden ist ein bißchen zu kurz geraten😉 Die Auswirkungen von Übergewicht, bzw. schlechter Ernährung sind in der Koloproktologie gut erforscht. Ich habe in der Chirurgie gearbeitet und 90% unserer Patienten waren ältere Damen, die skinnyfat waren. Die meisten hatten mit zu wenig Balaststoffen über Jahrzehnte ihren Darm ruiniert. Durch Schwangerschaften war der Beckenboden dann in Mitleidenschaft gezogen worden. Und das erste Symptom, was fast alle Frauen dann haben ist Urininkontinenz. Und die meisten werden dann als erstes von ihrem Gynäkologen behandelt, der als erstes die Blase therapiert. Das ist sehr schade, denn das ist fast immer nur Symptombehandlung. Sie sind dann meist nach chirurgischen Eingriffen an der Blase bei uns gelandet, und würden erstmals über ihren Beckenboden aufgeklärt. Dass sie sich anders ernähren müssen und auch ihr geringes Gewicht nichts daran ändert, dass die Beckenbodenmuskulatur erschlafft ist und trainiert werden muss. Mehr als der Hälfte kann man dann schon helfen, wenn man ihnen sagt, dass sie täglich 2-3 EL Flohsamenschalen oder Chiasamen zu sich nehmen sollen. Eine Studie dazu: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18378750 Der Darm kann sich erstaunlich gut regenerieren. Und ein gut funktionierender Darm „zieht“ den Beckenboden st schon wieder in seine normale Position. Ich befolge seitdem diesen Rat auch und nachdem mir damals mein Chef bescheinigt hatte, dass mein Beckenboden eher einer Marmorplatte als einer gut funktionierenden Hängematte (so sollte es nämlich eigentlich sein) gleicht, konnte ich meinen Beckenboden auch wieder in seinen ursprünglichen Zustand bringen, trotz Übergewicht. (Mehr Infos dazu auf http://www.cpcc-Berlin.de wobei die Seite etwas churgielastig ist)
    Also ich könnte jetzt noch eine halbe Ewigkeit darüber erzählen, aber das mal nur als Kurzfassung. 😊

    Der zweite Punkt ist eher psychologischer Natur. Ich habe mich am Anfang meiner Abnahme für weight watchers entschieden. Warum? Weil man da soviel Obst und Gemüse essen kann wie man will und man nimmt trotzdem ab. Das hat mich gelockt.
    Gut, mittlerweile weiß ich auch, warum. Weil andere Lebensmittel, die ungesünder sind, mit einer wesentlich höheren Punktezahl belegt werden und es sich so bei einer einer ausgeglichenen Ernährung ausgleicht. Bei denen wo es nicht ausgeglichen ist, wird empfohlen am Tag maximal 250g Obst zu essen.
    Während ich dein Buch las, habe ich viel darüber nachgedacht, warum ich nicht auch zum Kalorienzählen wechsele.
    Aber dann kam ich zum Schluß deines Buches, wo du geschrieben hast, dass du immer noch Kalorien zählen musst und du noch kein „natürliches“ Essverhalten entwickelt hast. Und genau an dem Punkt habe ich Bauklötze gestaunt. Sorry, muss ich jetzt einfach mal so sagen.
    Weil nach 4 Monaten WeightWatchers sind mir die Punkte und das neue Verhalten zum Essen in Fleisch und Blut übergangen. Ich kenne alle Punkte, der Dinge, die ich esse auswendig und auch die entsprechenden Portionen dazu. Dazu muss ich auch nicht wiegen. Gut, man isst ja doch immer sehr ähnliche Sachen. Wenn ich mir unsicher bin, dann schaue ich natürlich nach. Bei neuen Sachne sowieso. Aber das gibt mir im Alltag schon eine gewisse Freiheit.
    Und ich denke, das liegt (zumindest bei mir) ganz stark daran, dass ich mit zweistelligen Zahlen jongliere und nicht mit 4 stelligen. Mein Tagesbedarf lässt sich auch ganz einfach im Kopf zusammenzählen, auch wenn das Handy nicht zur Hand ist, und kleine Dinge, die nebenbei im Magen landen, werden dann konsequent mit einem Punkt berechnet, auch wenn eine größere Menge davon vielleicht erst ein Punkt wert wäre.
    Und ich arbeite mittlerweile nicht mehr im medizinischen Bereich, sondern bin Buchhalterin, also ich jongliere den ganzen Tag mit Zahlen😉
    Gut, ich nehme momentan „nur“ ein Kilo pro Woche ab. Aber das konsequent. Darauf bin ich schon stolz 😊
    Vielleicht ist das ein Punkt, der noch zu berücksichtigen wäre. Ja das System Weight Watchers hat seine Fehler, so wie jedes System, Ich will jetzt hier auch keine Werbung dafür machen, aber ich denke auch, es hat seine Vorteile, die nicht unter den Tisch fallengelassen werden sollten 😊

    Ja am Schluß möchte ich dir einfach sehr sehr für dein großartiges Buch danken! DANKE! Ich mache weiter und wenn ich am Ziel ankomme, dann bekommst du garantiert noch eine Nachricht von mir! So nächstes Jahr oder so… Wenn es weiter geht mit dem 1kg pro Woche dann in 59 Wochen😀
    Viele liebe Grüße!

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  16. Nina

    Liebe Nadja, mich würde interessieren, wie so ein Tag mit 500 kcal bei dir ausgesehen hat. Hast du überhaupt ’normal‘ gegessen oder nur Proteinshakes getrunken. .. ? Ich versuche jetzt meine Kalorienaufnahme auch stark zu reduzieren, allerdings mache ich gerne Ausdauersport und brauche darum mit Sicherheit auch gewisse Nährstoffe?!
    Vielen Dank für deine Antwort,
    Liebe Grüße
    Nina

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    1. Die Informatikerin

      Liebe Nina,
      da hier bis jetzt noch keine offizielle Antwort steht (vielleicht auch weil die Autorin tendenziell viel zu tun hat) bin ich mal so frei, eine mögliche Antwort dazu zu geben.
      In ihrem Buch steht dazu eine Menge. Bei 500 Kalorien pro Tag hat sie nach dortiger Aussage hauptsächlich Pute mit etwas Gemüse oder Magerquark mit Proteinpulver gegessen. Das sei zwar wenig abwechslungsreich, allerdings habe man auch eingeschränktere Möglichkeiten. Da ich mich derzeit selbst in einer mehrwöchigen (bzw. mehrmonatigen) „Diät“ auf 500-kcal-Basis befinde, kann ich sagen, dass die Möglichkeiten zwar eingeschränkt sind, ich persönlich allerdings praktisch jeden Tag variabel anders esse.
      Bei der Fettlogik „Mir ist Genuss wichtiger“ hat sie sogar einen beispielhaften Esstag mit 1200 Kalorien am Tag abgebildet. Darin waren Protein-Heidelbeer-Waffeln mit dabei, Karotten, Shirataki-Nudeln und weiteres. Auf jeden Fall Leckeres.

      Wegen deinem Ausdauersport ist es ohnehin das beste, wenn du zu einem Arzt gehst und dich dort beraten lässt. Regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle über den persönlichen Nährstoffhaushalt werden von ihr im Übrigen auch empfohlen.

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  17. Dr Gerard Birenbaum

    Sehr gehrte Frau Dr Hermann
    Dies ist keine Meinung, sondern ein Hilferuf!
    Ich habe gerade Ihr Buch „Fettlogik überwinden“ verschlungen (0 Kcal). Alles was sie schreiben geht seit Jahren bei meiner besten Freundin ab. Ich habe monatelang nach einer Lösung für sie gesucht, wenn sie wieder sagte:“Ich esse doch so wenig, nehme aber kontinuierlich zu!“
    Mittlerweile wiegt Sie ungefähr 150 kg bei einer Größe von 165cm, hat Knieprobleme, kann keine Treppen mehr steigen, schämt sich irgendwo hinzugehen, geschweige denn zum Arzt. Von Ihrem Mann ist keine Hilfe zu erwarten. Verbleibt nur der Letzte Mohikaner, IKKE.
    Es ist so schlimm daß Sie sich auch bei mir gegenüber schon schämt.
    Folgendes werde ich tun: Ich werde Ihr das Buch von Ihnen schenken, vermute aber daß dies zur Initialzündung nicht ausreicht. Zwingen kann und will ich Sie nicht.
    Nun die Frage: Wie kann man dieses festgefahrene Schema so lockern daß Bewegung hineinkommt? Daß Sie selbst das tut was auch Sie getan haben.
    Vielen Dank
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Berlin
    Dr Ing. Gerard Birenbaum

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    1. Ich bin da wohl ein schlechtes Beispiel .. blöderweise musste ich ja erst selbst so richtig heftig auf dem Boden der Realität aufprallen, bevor ich bereit war, etwas zu ändern. Manchmal ist es wohl wirklich so, dass kein noch so guter Rat oder hilfreiche Intervention greift, solange man nicht soweit ist:/

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  18. Grit Deckert

    Liebe Nadja,
    leider bin ich erst letzte Woche durch meinen Mann (!) auf dein e-book aufmerksam geworden. Seit Januar sind 18 kg runter, damit liege ich wieder im Normalbereich. Danke für die Motivation und Inspiration, sich gegen andere Meinungen durchzusetzen, weil andere der Meinung sind, man hätte schon genug abgenommen. Ich möchte ja mein Gewicht noch etwas optimieren und vor allen Dingen halten. Danke für den Hinweis mit den herausstehenden Rippenbögen. Ich habe nun keine „Angst“ mehr, dass das auf ewig so bleibt, da auch noch unterschiedlich. Nix da mit kräftigem Körperbau für immer. Die kräftigen Beine sind schon merklich schlanker und werden es noch weiter, weil sie nicht mehr so viel tragen müssen und joggen mit mir seit 2 Monaten nun täglich 4,5 km. Früher waren die 2 km im Schulsport eine Qual. Ich habe mit täglichen Kraftübungen früh und abends ohne Geräte angefangen und mich langsam gesteigert. Nach – 8 kg habe ich dann mit Joggen über 2 km begonnen. Ich überlege auch nicht mehr, ob ich Lust habe oder nicht. Nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen mache ich meine Übungen wie das Zähneputzen und vor dem Abendessen oder vor dem Frühstück am Wochenende wird gelaufen. Die 30 Minuten sind Zeit für mich. Ich werde demnächst 48, fühle mich super und mein 3. Kind (8, 24, 27) hat keine Angst mehr, dass ich schon zu alt bin und bald sterbe. Die Oma meines Mannes ist gerade 100 geworden. Das wollen wir nun auch schaffen.Toll ist auch, dass wie bei dir mein Mann (außer beim Joggen :)) mitzieht und ebenfalls abgenommen hat.
    Weiterhin viel Erfolg und Freude mit dem neuen Körper und einer völlig anderen Lebensqualität!

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  19. klapopustri

    Liebe Nadja,
    ich habe dein Buch gelesen und dabei ist bei mir eine ganz interessante Idee aufgetaucht und ich würde gerne wissen, was du von ihr hältst.
    Beruflich beschäftige ich mich mit der Didaktik der Naturwissenschaften, ich lehre Chemie und reflektiere und beforsche solche Lernprozesse. Und da gibt es ein ganzes Paradigma, dass sich mit sogenannten „Fehlvorstellungen“ beschäftigt.
    Da sind Vorstellungen, die Menschen von ihrer Umwelt haben und die helfen Regeln und Voraussagen zu bilden. Im Alltag funktionieren diese Ideen super und bestätigen sich daher immer wieder neu. Problematisch wirds dann, wenn in der Schule z. B. in Physik oder Chemie plötzlich wissenschaftliche Sachen unterrichtet werden, die mit diesen Vorstellungen manchmal nur wenig zu tun haben. Dann müssten diese „Fehlvorstellungen“ reflektiert und neu eingeordnet werden, bevor man eine wissenschaftliche Idee übernehmen kann und nicht nur auswendig lernt. Das nennt man dann Konzeptwandel. Es gibt dazu ein paar interessante theoretische Arbeiten und ne Menge empirische Studien (vielleicht ist das für dich als Psychologin auch ein alter Hut!)

    Beim Lesen von Fettlogik habe ich da gewisse Parallelen gesehen. Auch diese Logiken sind im Prinzip „Fehlvorstellungen“, an denen Leute festhalten, weil sich diese Ideen für sie bewährt haben. Und es braucht ein geeignetes Treatment, z. B. dein Buch, um hier einen Konzeptwandel zu erreichen (In der Didaktikliteratur nennt man sowas „refutational text“).

    Was denkst du dazu?
    Ich würde mich freuen, auch Einschätzungen von Leserinnen und Lesern zu lesen!

    Vielen Dank und viele Grüße
    Klapopustri

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  20. Vanessa

    Hallo:-)

    Ich danke dir 1000 mal für dein Buch!!! Es ist für mich eine Riesen Erlösung! seit 10 Jahren habe ich eine Essstörung, gehe von einem extrem ins andere. Dank dir ist mir jetzt bewusst wie einfach es doch ist abzuhnemen und das Gewicht zu halten. Schade um all den Stress den ich mir selbst gemacht habe:-/
    Ich empfehle ein Buch wirklich jedem weiter der über sein Gewicht jammert;-)

    Ich bin 26 Mutter von einem 13 Monate jungen Sohn, 160 cm und wiege so zwischen 47kg und 51kg

    Dank dir weis ich jetzt das ich mein ganzes Leben lang keine Angst mehr haben muss dick zu werden🙂

    Ich bin Dir sooooooooo dankbar!!! Eine ganz dicke Umarmung und :*

    Liebe Grüsse Vanessa

    18 September 2016 Zürich CH

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  21. Pingback: Auslöser – Berg- & Talträume

  22. Silke

    Hallo,
    ich habe das Buch mit Interesse gelesen. Was ich problematisch finde: 500-Cal.-Diäten bringen für mich keinen dauerhaften Erfolg. Man lernt dadurch kein normales Essverhalten, und für einen durchschnittlichen Übergewichtigen reicht eine Gewichtsabnahme von 1-2 Pfund pro Woche, um in annehmbarer Zeit ein vernünftiges Gewicht zu erreichen. Die wenigsten haben so viel Ahnung, dass sie mit einer Radikaldiät keine Mangelerscheinungen bekommen, und ich hätte auch keine Lust, mich ständig mit dem Thema zu beschäftigen und dauernd zum Arzt zu gehen zwecks Kontrolle, ob alle Nährstoffe vorhanden sind. Es mag sein, wenn man eine so extreme Gewichtsklasse von 150 kg hat, dass dann der Leidensdruck so hoch ist, aber für einen „normalen“ Dicken ist diese Methode nach meiner Meinung weniger geeignet. Ich finde die Methode der „Fettlöserin“ Nicole Jäger wesentlich besser. Ebenso glaube ich, dass viele Dicke durch arrogante Ärzte niedergemacht werden und dadurch auf Arztbesuche verzichten, um sich einen letzten Rest Selbstachtung zu bewahren, Mir ging es jedenfalls so. Wie viele Krankheiten dadurch verschleppt werden, weiß ich nicht. Deswegen kann ich die Behauptung, das Ärzte das Übergewicht nicht ansprechen, nicht bestätigen. Allerdings habe ich jetzt endlich einen sehr guten und netten Arzt gefunden, leider aber wohl nicht für längere Zeit, da er bald das Rentenalter erreicht. Was das Krafttraining angeht, mache ich es einigermaßen regelmäßig und finde es gut. Mein Bauchumfang hat sich verringert durch bessere Bauchmuskulatur, allerdings habe ich derart muskulöse Beine, dass mancher Mann neidisch werden könnte. So elegante schlanke Beine wie Marlene Dietrich bekommt man dadurch nicht. Für mich ist es o.k., weil ich auch froh bin, trotz Übergewichts keine schwabbeligen Beine und keine Cellulite zu haben, aber ich kann verstehen, wenn Frauen lieber eine zierliche Figur ohne dicke Muskeln haben möchten und auf Krafttraining verzichten. Wahrscheinlich hängt das aber auch vom Typ ab, und manche Frauen bekommen auch mit Krafttraining keine dicken Muskeln, andere dagegen schon.
    Mit freundlichen Grüßen
    Silke

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  23. Jana

    Liebe Nadja!
    Vielen tausend Dank für deinen Blog über den ich vor einer Woche gestolpert bin.
    Dein Buch habe ich mir sofort bestellt und schon fast durchgelesen.
    Es ist das EINZIG WAHRE Buch zum Wunschgewicht :-)!!!
    Und ich habe schon eine halbe Bibliothek darüber gelesen….
    Endlich wehren sich meine Gedanken nicht mehr gegen das Abnehmen!
    Endlich weiss ich,wie abnehmen ohne Zauberei funktioniert!
    Und endlich weiss ich dass der Hungerstoffwechsel nur ein Mythos ist.
    Dadurch und durch deine anderen Aufklärungen macht mir Abnehmen richtig Spaß!!
    Ein grosses DANKESCHÖN:-)

    Liebe Grüße
    Jana

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  24. Pingback: Unnötig extrem. – Fettlogik überwinden.

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  26. Andreas

    Liebe Nadja,
    mit dem Erreichen des grundsätzlichen Zieles „unteres Normalgewicht“ muss ich hier mal „danke“ sagen. Die Lektüre von „Fettlogik“ – nach einem Hinweis in irgendeinem Podcast – ab Mitte Juli hat inzwischen zu rund zwanzig Kilo weniger geführt (94 auf 73 heute bei 182). FDDB und App und behutsames Krafttraining haben ihr Übriges getan. Hauptsächlich aber wirklich die Erkenntnis – ohne Zählen, ohne weniger Input, geht es nicht. Und die Erfolge waren gut – oder schrecklich, wenn ich an meinen Kleiderschrank denke.

    Jedenfalls: ich werde angefeindet (Hungerhaken), gefragt (was ist denn das Geheimnis?) und beneidet bzw. auch aufgefordert, „jetzt mal gut sein zu lassen“. Als Mann mit knapp fünfzig ist so eine Veränderung allerdings auch auffälliger als das schleichende Zunehmen der vergangenen Jahre …

    Dabei habe ich seit ca. drei Jahren – seit ich regelmäßig ca. 35 Minuten schnell und intensiv Radfahre täglich, zur Arbeit – weder groß zu- noch überhaupt abgenommen. Und letzteres hatte genervt, auch aus gesundheitlichen Gründen (Bandscheiben, Hochdruck, Fettwerte).

    Jetzt ist eigentlich das Ziel (fast) erreicht, weiterer Muskelauf- und Fettabbau sollte vielleicht noch sein. Sozusagen zu Stabilisierung. Und: es geht.

    Aber es wäre nicht gegangen, ohne den unaufgeregten, angenehmen und professionellen Stil von „Fettlogik überwinden“ – und die vielleicht nicht so sehr verankerten, aber doch präsenten Logiken, die von allen möglichen Freunden, Bekannten und auch von meiner Frau mir bisher unter die Nase gerieben wurden. Jetzt sind sie eingeordnet und habe ihre Wirkmacht verloren. Und ich bin weniger geworden.

    Herzlichen Dank!

    Andreas.

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  27. Liebe Nadja!

    [Weil ich nicht weiß, wohin damit sonst, schreib ichs dir hierhin, über deinen Namen und die Google Fotosuche bin ich auf die Bilderstrecke gekommen.]
    Ich bin Mutter einer einjährigen Tochter und bei einer Größe von 159cm zeigt die Waage 90 Kilo. Das war übrigens auch schon vor der Schwangerschaft so.
    Was sich geändert hat, ist meine Selbstwahrnehmung, die Verantwortung, die ich (gern) trage und der Wunsch, noch sehr lange sehr gesund zu bleiben.
    Oder wie ich jetzt weiß: Es wieder zu werden.
    Dein Hörbuch habe ich beim Stöbern auf Audible gefunden und mir nach der Hälfte gestern auch die Printversion bestellt. Ich möchte es einfach immer in der Tasche haben und schwarz auf weiß sehen, welchen Denkfehlern ich alles erlegen bin.
    Während des Hörens bin ich mehrfach in Ehrfurcht erstarrt (weil ich mich wieder und wieder böse ertappt gefühlt habe) und an einer Stelle bin ich in Tränen ausgebrochen. Mein Schalter ist jetzt umgelegt.

    Ich danke dir von Herzen für die Mühe und die Zeit, die du beim Recherchieren all dieser Studien verbracht haben musst. Dein Buch ist ein wahrer Goldschatz für mich!

    Hast du einen Tipp für mich zu folgendem Sachverhalt: Natürlich passe ich auf, was zuhause in meinem (Kühl)Schrank landet, dennoch habe ich oft das Problem, dass ich zuhause aber auch unterwegs (im Stress, unbedacht) einfach esse und mir erst danach einfällt, dass das jetzt wohl zu viel, zu fettig oder zu schwer für die Tagesbilanz war. Mein Hirn denkt einfach vorher nicht mit und ich ärgere mich dann über mich selbst. Wie kann ich bewusster essen und vermeiden, dass zwischendurch Essen (quasi unbemerkt) in meinen Mund wandert?

    Danke für deine Hilfe,
    d.

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    1. Danke!🙂

      Als ADS-lerin kenne ich das mit dem „versehentlich essen“ ganz gut, wobei sich das durch das Eintragen bei fddb quasi von selbst erledigt hat, weil ich anfangs die fddb-Einträge immer VOR dem Essen gemacht habe und mittlerweile dieses bewusste Essen schon Rouine ist, auch wenn ich jetzt oft erst später die Eintragungen mache.

      Also falls das mit dem vorher-Eintragen bei dir möglich ist, wäre das evtl. eine Idee … ansonsten gibt es eine typische ADS-Technik, die sich „Vorsatzbildung“ nennt und bei der man versucht, eine bestimmte Situation mit einem bestimmten Verhalten zu verknüpfen, so dass es automatische Routine wird.
      Das kann auch abgewandelt sowas sein wie „Wenn ich ein Lebensmittel in den Mund stecken will mache ich vor dem ersten Bissen „Stopp“, schaue es genau an, und denke darüber nach, was genau an Inhaltsstoffen darin ist. Dabei geht es darum, sich die konkrete Situation gut vorzustellen („erster Bissen“) und mit dem Vorsatz zu Verknüpfen („betrachten und darüber nachdenken“) so dass das Gehirn das von selbst macht.

      Oder falls das beides doof ist: Im Forum anmelden (http://www.ohne-unsinn-abnehmen.de/) und auf das gesammelte Wissen der User zugreifen. Vielleicht haben die noch mehr Ideen🙂

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