Über

Manche kennen mich vielleicht als Comic-Bloggerin „erzaehlmirnix“, andere stoßen neu auf diese Seite. Da ich mich immer sehr bedeckt gehalten habe über mich als Person, kommt es fast auf dasselbe heraus. Langjährige erzaehlmirnix-Leser fanden mit der Zeit heraus, dass ich eine Psychotherapeutin mit dickem Hintern bin. Dass der Hintern Teil eines 150kg-Körpers war, wussten allerdings die Wenigsten.

meDas Foto zeigt mich, kurz vor der 150er-Marke bei einer Größe von 175cm. Wie man an diesen Punkt kommt ist eine oft gestellte Frage, und zumindest bei mir kann ich diese mit „Gleichgültigkeit“ wohl am besten beantworten. Als relativ junger Mensch fühlte ich mich durch dieses Gewicht kaum eingeschränkt, oder besser gesagt, ich wollte mich nicht eingeschränkt fühlen. Dinge wie meinen massiv zu hohen Blutdruck ließen sich wunderbar wegignorieren. Ich fühlte mich in meinem Körper einigermaßen wohl, führte (und führe) eine Langzeitbeziehung mit einem Mann, der mich mit fast 150kg heiratete, war zufrieden im Beruf und es gab so direkt keinen Lebensbereich in dem ich durch mein Gewicht Probleme hatte. Das war zumindest damals meine Einstellung, wenn ich auch gelegentlich eingestand, dass ich gerne körperlich fitter wäre und doch gerne weniger wöge.

Was mich abhielt waren, im Nachhinein betrachtet, zig Einstellungen, die ich in Jahrzehnten von massivem Übergewicht und (Jojo)diäten gesammelt hatte. Da ich meine Diplomarbeit zu dem Thema verfasst hatte und eine ernährungswissenschaftliche Schule besucht hatte, war vieles davon sogar -vermeintlich- wissenschaftlich begründet. Ich dachte, ich hätte es schwerer, normalgewichtig zu sein, weil meine ganze Familie adipös war. Weil mein Stoffwechsel langsam sei, aufgrund von Hashimoto und weil mein jahrelanges Jojo-Diäten in der Jugend ihn kaputt gemacht hat. Ich dachte, für mich als nicht „Naturschlanke“ sei es wesentlich härter, ein normales Gewicht zu halten und ich müsse mich dafür ständig einschränken. Und wozu? Nur um irgendwelchen gesellschaftlichen Idealen zu entsprechen? Ich begann, viel zum Thema „HEAS“ (Health at every size, bzw. „Gesundheit mit jedem Gewicht“) zu lesen, und dass Übergewicht ja eigentlich gar nicht so schädlich sei. Und hey, ich aß doch auch nicht wie die „typische Dicke“, schließlich aß ich kein rotes Fleisch, dafür viel Obst und Gemüse, kochte selbst und McDonalds hatte ich zuletzt vor Jahren von Innen gesehen. Ausserdem war ich Nichtraucher, also doch vermutlich gesünder als ganz viele andere Leute, oder?

Ich war der Ansicht, Abnehmen sei für mich keine Verbesserung und ich träfe eine ganz rationale Entscheidung, mit dem Übergewicht zu leben.

Im November 2013 änderte sich das, nachdem ich bereits mehrere Monate (fast 1,5 Jahre) starke Knieprobleme hatte und erneut mit extremen Schmerzen bewegungsunfähig auf dem Sofa lag. Das war der Auslöser für zwei Dinge:

1. Ich beschloss, abzunehmen.

2. Ich fing an, all mein vermeintliches „Wissen“ über Übergewicht kritisch zu hinterfragen. Seit 2013 las ich jeden Fitzel Information, der mir zu den Themen Übergewicht, Abnehmen, Diäten, Sport und Gesundheit in die Hände fiel, hauptsächlich wissenschaftliche Artikel über Stoffwechsel usw. – und ich musste einen großen Teil meiner „Glaubenssätze“ über Bord werfen.

2014 verändete sich einiges. Äußerlich….

gewichtn

….vor allem aber innerlich.

Der zweite Punkt, meine ganze „Fettlogik“ über Bord zu werfen war die wichtigste Veränderung. Ich fing an, auch in meinem Comicblog über das Thema Comics zu posten und merkte, dass dies oft kontrovers ankam. Ich verlor dadurch Leser, die der Ansicht waren, ich hasse dicke Menschen. Und ich bekam nach Monaten immer wieder Feedback von Lesern, die sagten, meine Ausführungen hätten sie zum Nachdenken angeregt und ihnen geholfen, etwas zu ändern.

Nachdem es aber so gut wie unmöglich ist, die „Fettlogik“ unter der ich selbst jahrelang gelitten habe mit kurzen Comics oder Beiträgen ausführlich zu thematisieren (ohne dass es wie „Dickenhass“ auf manche wirkt) beschloss ich, alles zu sammeln und in Buchform zu veröffentlichen. Seit Mai 2015 gibt es Fettlogik bei amazon als eBook und seit Februar 2016 auch als Printausgabe.

Der Blog hier soll das Buch zu ergänzen, Kritik behanden und für die Leser die Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen oder sich untereinander auszutauschen. Idealerweise bildet sich eine Gemeinschaft von Interessierten, egal ob Unter-, Über- oder Normalgewichtig, die das Thema diskutieren und immer wieder neue Themen bringen. Grade der gesellschaftliche Aspekt von Übergewicht ist faszinierend und nimmt ein gutes Drittel des Buches ein – geprägt auch von meiner eigenen Erfahrung als jemand mit massiver Adipositas, normalem BMI und allem dazwischen. Also, ich würde mich freuen über aktive Beteiligung und Feedback – stilles Mitlesen ist allerdings auch OK^^

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107 Gedanken zu “Über

  1. Hi, buch gelesen!! Gut, richtig gut und logisch!!!! Aber, was ist mit Hunger? Wenn man die Kalorien richtig ausgereizt hat, alles aufgeschrieben hat und dann so echten Hunger bekommt, und gar nichts mehr für den Tag übrig ist um im Defizit zu bleiben….was dann??

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    1. Ina

      Hi 🙂 ich würde sagen, zuerst einmal sehr viel trinken, sich zB eine Kanne Tee machen (natürlich ohne Zucker) und/oder noch Wasser trinken. Wenn es gar nicht geht, dann würde ich mir etwas Gurke und Karotte klein schneiden. Hat zwar Kalorien, aber auch nicht so viele! Einfach darauf achten, dass man sich den Tag gut einteilt.

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    2. Petra

      Hey, dass ist eine schwierige Situation und kenne ich zu gut. Die Tipps mit Zuckerfreiem Tee ist schon ganz gut. Ich trinke dann oft eine Brühe. Die hat ein paar Kalorien, aber besser als Hungergefühl. Oder etwas Eiweissreiches, z. B fettarmen Fisch oder Pute/Hähnhen mit Gedünsteten Gemüse oder Magerquark mit Süßstoff. Das stopft richtig Hat auch Kalorien, aber nicht so viel. Und vll. Brauchst du dass genau an dem Tag, warum auch immer. Oder den Hunger ertragen, finde ich persönlich immer schwierig. Zähne putzen und ins Bett gehen, wenn schon die Zeit dafür ist. Zähne putzen soll angeblich helfen!

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    3. kejty2016

      Hallo Conny
      Ich muss sagen, ich hatte in den ganzen letzten Monaten mit einem täglichen Kaloriendefizit von 700 – 1000 kcal nie Hunger. Wichtig ist dabei für mich, dass ich mich gesund mit viel Gemüse ernähre. Davon kannst du so viel essen, da hat der Hunger keine Chance.

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  2. eva

    Hallo, ich höre das Buch immer wieder. Die für mich nicht relevanten Kapitel lasse ich inzwischen aus, und darf sagen, dass es mich genau zum richtigen Zeitpunkt erreicht hat.
    Zum Zeitpunkt, als ich für mich entschieden habe, dass nach 30 Jahren Dauerstress und Dauerunzufriedenheit mit meiner Figur nun endlich Schluss damit ist, dass nie wieder irgendwelche Diäten ausprobiert noch Abnehmmittel gekauft werden und dass ich dann eben so bin wie ich bin. Ich koche gerne, ich esse gerne und bei vielen Rezepten läuft mir schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen.
    Fddb kannte ich schon vorher und nutze es jetzt weitgehend konsequent. Tatsächlich traf es auch bei mir zu, dass das Schätzen von Kalorien und vor allem die Größe der Portionen sehr ungenau war und ich täglich weit über meinem Verbrauch lag.
    Ich trage meist morgens ein, was ich essen/trinken möchte und streiche dann entsprechend Überflüssiges weg, bis ich ziemlich genau meine Wunsch-Kalorienmenge habe. Ich schreibe „weitgehend, ziemlich …“ weil ich mich nicht mehr quäle. Wenn ich den einen Tag aus welchen Gründen auch immer über die Stränge geschlagen habe wird es halt am nächsten, übernächsten … Tag wieder reingeholt. Und es funktioniert. Ganz laaaangsam sind es nun 3 kg weniger und wenn ich das so durchhalte werde ich zum Jahresende mein Wunschgewicht U60 erreicht haben.
    Herzliche Grüße

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  3. Frauke

    Ich bin absolut begeistert vom Buch und habe es innerhalb 1 Woche durchgelesen.
    Seit 5 Wochen zähle ich nun Kalorien und habe damit schon 7 kg abgenommen 🙂

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  4. Claudia

    Danke für dieses Buch!

    Ich habe so viele Versuche gestartet und so oft gegen mich selbst verloren, dass ich mich damit abgefunden hatte einfach fett zu sein. Nie „normal“ zu sein. Selbst wenn ich abnehme, würde es wieder drauf kommen. Selbst wenn ich abnehme, hätte ich eine Fettschürze. Selbst wenn ich abnehme…Ich hatte aufgegeben bevor ich angefangen hatte.

    Danke dafür, dass ich nicht mehr für eine Fettschürzen-OP sparen muss.
    Danke dafür, dass ich mich nicht mehr zwingen muss, unbedingt zu frühstücken.
    Danke dafür, dass ich nach einem langen Arbeitstag abends trotzdem noch essen kann um 20 Uhr – auch Kohlehydrate!
    Danke dafür, dass ich ein Stück Schokolade essen kann, so ganz ohne schlechtes Gewissen, weil ich weiß, ich habe eh noch 500 kcal offen.
    Danke dafür, dass mich die Zahl auf der Waage nicht mehr schockt, weil ich weiß: „Das ist jetzt Wasser“

    Diese Buch war für mich ein Befreiungsschlag von all den Ratschlägen, die mir um die Ohren geflogen sind. Von Stoffwechsel ankurbeln über ja nicht zu viel abnehmen.

    Danke, Sie haben mir meine Hoffnung zurückgegeben und damit meine Lebensfreude!

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  5. kejty2016

    Liebe Nadja
    Ich möchte dir an dieser Stelle einmal für dein tolles Buch danken.
    Es ist zu meiner absoluten Abnehmbibel geworden und hat mir schon sehr auf meinem Weg zum Traumgewicht geholfen.
    Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich in die Fettlogik-Falle tappe und lese dann schnell das passende Kapitel dazu. Inzwischen habe ich es schon mehrmals durchgelesen 🙂

    Seit 2017 habe ich meinen eigenen Blog „Purzelpfunde“ und dein Buch hat einen wesentlichen Beitrag an meinem Erfolg von bisher abgenommenen 27 Kilo. Deshalb habe ich auch vor einiger Zeit eine Buchempfehlung dazu geschrieben: http://purzelpfunde.de/fettlogik-ueberwinden/
    Vielleicht hast du ja mal Zeit und Lust das zu lesen.

    Viel Erfolg weiterhin beim posten zum Thema Abnehmen, ich lese deine Blogbeiträge immer fleißig!

    Alles Liebe
    Katrin

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  6. Ina

    Hallo.
    wie immer, scheint es eher ein Frauenproblem zu sein. Die Figur. Ich habe auch vor kurzem überlegt, dass es blöd ist, mich anderen anzupassen. Ich bin, wie ich bin. Dick!
    Und dennoch, auch ich möchte es eigentlich gar nicht sein. Ich merke, dass mir reichlich Kondition fehlt und zu allem Übel habe ich Diabetes bekommen. Aber selbst dieser Mist hat den „Schalter“ nicht umgelegt. Was habe ich nicht alles schon gelesen und ausprobiert. Ich weiß, dass ich mich gesund und abwechslungsreich ernähre. Ich esse gerne alles aber selten.Was ich nicht esse sind Chips und Nüsse, kaum bis gar nicht Fastfood, ich trinke keine Softdrinks, keinen Alkohol, ich rauche nicht, esse gerne rohes und gegartes Gemüse, verwende wenig Fett und bereite selten Saucen zu. Was mein großes Laster ist? SCHOKOLADE! Ich bewege mich zu wenig. Dennoch, ich gehe 1 mal pro Woche zur Wassergymnastik und nehme einmal pro Woche an der Rückengymnastik teil. Wenn ich es hinbekomme nehme ich mein Fahrrad um mich in meinem Wohnort fortzubewegen. Ich würde sagen klingt nach etwa 80 Kg bei 1,62 m. Weit gefehlt. Da möchte ich gerne hin.
    Nicht so stolze 117 Kg sind es derzeit.
    Und nun werde ich mich erneut in ein Diätabenteuer stürzen und hoffen, dass dieses hoch gepriesene Buch mein neuer Begleiter für die nächste Zeit wird. Es ist bestellt und ich warte darauf.

    Ich wünsche allen, die sich damit abgefunden haben, dass sie sind, wie sie sind, aber dennoch etwas unternehmen wollen, viel Erfolg. Einschließlich mir selbst.

    Voller Neugier auf das Buch und auf die Erfolge wünsche ich allen einen schönen Sommer.
    Ina

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  7. Mila

    Hallo, ich liebe dieses Buch und habe mich direkt an die Sache gemacht… 😉 Allerdings notiere, wiege, zähle ich seit 2 Wochen. (Esse täglich 1.500Kalorien, bei täglich 20.000 Schritte und 1 Stunde Sport ). Erste Woche war gut und es waren knapp 2 kg weg. Zweite Woche deprimierend, weil 2kg wieder drauf… Ich weiß Schwankungen, Wasser usw. ist alles möglich- aber 2 kg ??? Ist das normal?

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    1. Christian

      @Mila: Ich hoffe, du hast nicht entmutigt aufgegeben. Schwankungen von 2kg sind bei mir am WE normal, weil ich mich da auf Parties oder sonstigen Veranstaltungen nicht zurückhalte.
      Beispiel:
      Samstag morgen: 79,8kg, Montag morgen: 83kg
      Die 3kg gehen dann im Laufe der Woche wieder so langsam weg, wenn ich mich an mein übliches Programm halte.

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  8. IMA

    Hallo

    Hab das Buch gelesen und gerade in die Tat umgesetzt. Bis jetzt bin ich zufrieden. Nun habe ich doch noch eine Frage. Wegen meinem Job Esse ich Mittags immer im Restaurant, leider kann ich mein Essen nicht mitnehmen. Wie mache ich das ? Kann ja schlecht die Küchenwaage mitnehmen und mein Essen im Restaurant abwiegen. Und schätzen da überschätze ich mich regelmässig, hab zu Hause geübt sieht schlecht aus mit schätzen. Wäre sehr froh um paar Tipps.

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    1. Sibylle

      Ich habe hier Klevers Kompass Kalorien von Graefe und Unzer. Der enthält einen Abschnitt mit „Auswärtsessen“, der zumindest Richtwerte gibt. Manche Restaurants geben auf ihren Webseiten auch die Kalorien an und gelegentlich kann man Glück haben, dass man über Suchmaschinen herausfindet, was bestimmte Gerichte in etwa an Kalorien haben. Mit einer gewissen Abweichung wirst Du da aber leben müssen, fürchte ich.

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  9. Nicole

    Hey, ich habe dein Buch eher zufällig gelesen, bin aber positiv überrascht! Ich war wirklich begeistert, vor allem über die Studien, die du gesammelt hast! Vielem konnte ich zustimmen, da ich bereits viel zum Thema Fett gelesen habe Aber am Ende deines Buches, in dem Kapitel zum Thema „Skinnyfat“, bin ich ins Grübeln geraten. Ich habe schonmal den Begriff Skinnyfat gehört und habe nicht groß darüber nachgedacht, aber nach deiner Erklärung im Buch ist mir etwas klar geworden: Ich wiege so um die 57 kg, stets leicht schwankend (+/- 1 kg), bin 1,67 groß und bin schon seid ich 14 bin nicht richtig zufrieden mit meinem Körper. Das Problem ist Folgendes: ich sehe angezogen dünn aus, aber habe Fetteinlagerungen speziell am Bauch und an der Oberschenkelinnenseite. Das würde so in etwa der Definition aus dem Buch entsprechen. Als ich jetzt vor dem Sommer eine kohlenhydratfreie Diät (ca. 1000 kcal am Tag) angefangen habe, hat 99% meines Umfeldes entsetzt, belustigt oder sogar besorgt reagiert. Die Schwester meines Freundes hat ihn sogar dazu überreden wollen, mit mir über das Thema „Magersucht“ zu reden oder sogar zu einem Arzt zu gehen, da das ja unmöglich normal sein kann… Ich habe niemals gesagt, dass ich GEWICHT abnehmen will. Ich habe immer betont, dass ich mein Gewicht halten, aber FETT abbauen möchte. Was verstehen die Leute daran nicht? Ich hatte nie ein wirkliches Problem mit meinem Körper oder meinem Gewicht, aber seit dem rede ich nicht mehr gern darüber. Mein Freund untersützt mich, da er genau weiß, wo mein Problem liegt und mich auch versteht, aber das die Menschen einen damit verletzen ist ihnen wohl nicht bewusst. Was mich aber nun sehr interessiert ist: Wie hast du dein Training gestaltet, nachdem du abgenommen hast? Ich mache seit ca. einem Jahr Sport (bes. Krafttraining) und es hat sich auch schon ein wenig verändert, aber ich bin so unentschlosse, was mein Training angeht.

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    1. Mona

      Wenn du unter deinem Verbrauch isst, wirst du automatisch abnehmen. Um dein Gewicht zuhalten solltest du schon so viel essen, wie es für das Gewicht und die Aktivität passend ist.
      Wenn du schnell etwas an deiner Form verändern willst, dann finde ich, solltest du die vollen Kalorien von deinem Verbrauch essen und dann Krafttraining mit schweren Gewichten machen (also nachdem du die Ausführungen mit leichtem Gewicht gelernt hast). Das kann man auch an Geräten machen oder mit freien Gewichten.
      Hier gibt es Tipps, aber die setzen eher auf freie Gewichte:
      http://fitness-experts.de/

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  10. Corinna

    Hallo ihr lieben , ich habe das Buch noch nicht werde es aber bald bekommen .Kann mir jemand kurz schildern um welche Ernährungsweise es geht?Habe ich das richtig verstanden geht es ums Kalorien zählen?

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  11. Sylvia

    Das Buch drehte sich nur um ein Thema: Hungerstoffwechsel. Das mit dem Salat konnte ich ständig lesen. Es ist keine wissenschaftliche Arbeit, das stört mich sehr. Vor allem, wie sich die Autorin über sich redete, das fand ich am schlimmsten. Die Diätlügen sind alle schon lange überholt und kannte ich gar nicht. warum soll ich die lernen? Ich hab mich durch die erste gekämpft, keine neue Erkenntnis. Die weiteren brachten kein Aha-Erlebnis. Es war langwidrig und alles schon in den ersten Seiten gesagt. Ich selber war mal schlank, hatte aber keine Kraft für den Alltag. BMI ist schon lange überholt, ich hatte <23 und paßte langsam in Größe 40. Nach der Prüfung wog ich 72, Normalgewicht. Größe 42. Ich fühlte mich viel, viel wohler und hatte mehr Kraft. Diesen Frühling hatte ich die Erkenntnis, warum ich immer mehr zulegte: Ich hatte Hunger und aß nicht genug. Der Hunger paßte nicht, war nichts da zu essen bzw. erhältlich. Das Nahrungsangebot hatte sich dieses Jahr gebessert und Ich hatte gegessen und nahm ab.

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  12. Stell

    Obwohl man die Theorie schon lange – zumindest in größeren Teilen – verinnerlicht hat und eigentlich auch weiß, wie der Hase läuft, hat dieses Buch mehr gebracht, als alles was ich je zuvor darüber gelesen, gehört und gelernt habe. Der Zweifel ist weg. Zusammen mit meinem Programm (Gewicht, Gesamtbilanz, Anpassung, Abnahme, Kaloriendefizit) macht es plötzlich echt Spaß und ich sehe, dass ich abends meistens noch so um die 1300 kcal „frei“ hätte und plötzlich fühl ich mich nicht mehr hungernd, sondern sparend … ich vermisse nicht, ich verwalte und behalte und gelegentlich bin ich auch einfach ein bißchen großzügig und immer noch im „grünen Bereich“.
    Wenn es so läuft, wie ich es mir vorstelle (und ich laufe gerne mit dem Buch herum, in dem ich alles für mich wichtige und motivierende angestrichen habe, blättere durch, lese kurz und alles ist wieder gut), so wie es sich bisher auch anfühlt, dann kann ich der Autorin gar nicht genug danken. Aber ich meld‘ mich wieder 😉

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  13. liebe nadja,
    tolle sache und respekt!!! hatte auch übergewicht, danach magersucht und hab alles ausprobiert, was es auf dem markt gab… heute: ausbildungen im ernährungs bzw. ganzheitliche gesundheit gemacht, eigene ernährungsform entwickelt und happy mit meinem körper! da ich ua bücherrezensionen mache, würde ich mich freuen, wenn ich dein buch rezensieren darf.
    danke
    lg bernadette

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  14. Tass

    Hallo,
    ich hab es mir als Hörbuch angeschafft nachdem ich(Ausgangsgewicht weit über 100kg) 15 Kilo durch mehr Bewegung und weniger Süsskram/Knabberzeug weg hatte (Fitnesstraker und App waren eine riesen Hilfe) und seid her (mehrere Wochen) kein Gewicht verliere. Nun denke ich gleich in mehreren Fettlogiken zu stecken… Mein Vorsatz : Jetzt , und zwar richtig ! Mit dem Wissen sollte es schon mal etwas „einfacher“ sein…. Und die ersten Fragen die sich mir stellen: wie genau errechne ich mir meinen tägl. Kalorienbedarf ? welche Nährstoffe muss ich in welcher Menge auf jeden Fall „Futtern“ um möglichst gesund abzunehmen und vor allem Leistungsfähig zu bleiben ? Ich hatte diese Fragen einer Ernährungsberaterin gestellt (einer richtigen und nicht so ner netten Dame meiner gesetzlichen Krankenkasse die mir sagt ich das ich Vollkorn- statt Weißbrot essen soll) Leider wollte diese Beraterin knapp 300 Euro damit sie mir diese Information zukommen lässt. Im Netz Infos suchen überfordert mich bei der fülle an Informationsangebot.Ich muss doch irgendwie herausfinden können wieviel Eiweiss Fett usw mein Körper in etwa benötigt… Ich würde mich über ein bisschen Hilfe wirklich sehr freuen. PS an alle die es geschafft haben : tolle Leistung! Ich weis wovon ich rede und alle die es noch schaffen wollen: nicht aufgeben , es lohnt sich!!!

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    1. Christian

      Hallo Tass,
      zur Leistungsfähigkeit gibt’s ein Kapitel im Buch. (Kapitel 9 „Es ist gefährlich, wenig zu essen, dann hat man keine Energie und baut Muskeln ab!“, wo auch immer das im Hörbuch ist…)

      Ich persönlich nutze die App „myfitnesspal“ zum Tracken von Kalorien und auch zur Berechnung des Kalorienbedarfs. Praktisch finde ich, dass ich auch viel über meinen PC da machen kann und nicht nur auf die App angewiesen bin. Die App zeigt auch an, was man an Eiweiss, Kohlenhydrate etc. zu sich nehmen sollte. Wichtig sind meiner Meinung nach ein paar Vitamine und genügend Eiweiss.
      Hilfreich können dann noch Vollkornprodukte oder ballaststoffreiche Nahrung sein, um Heißhunger entgegen zu wirken.
      Ich selber esse auch jeden Tag einen (für mich leckeren) Proteinriegel mit Vanillegeschmack. Damit kann ich die Lust auf Süßes wenigstens etwas befriedigen. ^^ Und ich hab die Tipps mit dem fettreduzierten Mozzarella sowie das selbst erstellte Popkorn aus dem Buch beherzigt.

      Hier kannst du deinen Grundumsatz berechnen lassen: http://www.bmi-rechner.net/cgi-bin/grundumsatz_neu.cgi
      Und hier gibt’s noch ein paar Infos zum Kalorienbedarf: http://www.bmi-rechner.net/artikel/kalorienbedarf.htm
      Zum Grundumsatz kommt ja noch die Energie dazu, die du durch Bewegung/Tätigkeit verbraucht wird. Laut dem Text wird dazu z.B. bei leichter Bürotätigkeit der Grundumsatz mit dem Faktor 1,5 versehen (also die Hälfte des Grundumsatzes kommt noch mit dazu).

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  15. Hallo zusammen,

    Echt super Buch, habe es als Hörbuch gehört und es sind wirklich viele Tips dabei, die helfen können. Ich bin mir leider nicht sicher, ob ich das überhört habe, aber wie finde ich denn meine Tageskalorien und viel soll ich ins Defizit gehen? Ich tu mir da gerade echt schwer mit. Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen.

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    1. Hallo Kake (lustiger Name 😉)

      7000 eingesparte Kalorien entsprechend ungefähr 1 Kilo Körperfett. Also wenn du 1 Kilo pro Woche abnehmen willst, musst du jeden Tag 1000 Kalorien einsparen
      Ich hab auf meinem Abnehmblog mal einen Artikel zum täglichen Kalorienbedarf geschrieben. Da findest du auch eine Anleitung zum ausrechnen von deinem individuellen Kalorienbedarf pro Tag:
      http://purzelpfunde.de/kalorienbedarf-ausrechnen/
      Viel Erfolg, das Buch ist wirklich genial und war/ist mir eine riesen Hilfe!

      Liebe Grüße
      Katrin

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  16. sabine.schalt@gmx.de

    Hallo 🙂

    Das Buch war noch nicht ausgelesen, als ich begann, meine Kalorien zu zählen, mich mit dem Kaloriengehalt der einzelnen Nahrungsmittel beschäftigt. iIch wog 123 Kilo bei 175 cm und bin inzwischen innerhalb 60 Tage fast 15 Kilo leichter. Ich begann mit Sport, indem ich zu YouTube-Videos getanzt habe, habe mcih im Fitness-Studio angemeldet und maczhe dort sicher 3 x wöchentlich Krafttraining. Zusätzlich habe ich meine Walking-Stöcke reanimiert.

    Was mich aber natzt: Seit über zwei Wochen stagniert mein Gewicht. Ich schreibe alles auf, bleibe immer unter meinem Grundbedarf, versuche nicht über 1200 Kalorien am Tag zu kommen. Woran kann denn das liegen? Ich nasche nicht nebenher, trinke ausschließlich Wasser, Tee und Kaffee.

    Meine Recherche ergab als einzige mir möglich erscheinende Theorie, dass ich ggf. zu wenig Proteine zu mir nehme. Ggf. habe ich zu wenig Ruhezeiten, wenn zwischen den Krafttrainings je ein Tag Ruhe liegen soll. An diesen Tagen walke ich oder ich mache Aerobic.

    Bis zu diesem Punkt konnte ich tatsächlich die 7000 Kalorien rückwärts rechnen. Täglich sparte ich 2000 Kalorien ein, ergab ca. 300 g Gewichtsabnahme am Tag. Plötzlich ist Schluß und keine Veränderung seit Wochen. Ich bin weiterhin im deutlichen Defizit von mind. 1000 Kalorien am Tag.

    Ich bin mir sicher, dass es bald weitergehen wird und möchte mich für das tolle Buch bedanken. Es stimmt, mir schwirrten all diese Fettlogiken im Kopf herum, weshalb ich nicht den Dreh fand, einfach mal anzufangen. Ich hatte das GEfühl, ich müsse ein wi,ssenschaftliches Studium absolvieren, bevor mir ein Kilo flöten gehen könnte. ENDL
    ICH packe ich es an, ein tolles Gefühl! Jedes Kilo, das meine derzeit gehasste Waage weniger anzeigt, lässt mich jubeln. Meine 5 Kinder und mein Mann unterstützen mich, motivieren mich und sind stolz auf mich.

    Toll!

    Vielleicht gibt’s ja noch einen Tipp für mich, ansonsten mache ich einfach weiter 🙂

    Liebe Grüße

    Sabine

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  17. Ilka

    Hab das Buch jetzt erst entdeckt und als ebook mir angehört. Einfach fantastisch die Infos, die sich gut nachvollziehen lassen. Da ich gegen 25 Kilo zuviel kämpfe, hab ich jetzt die richtige Motivation. Wenn es nachlassen sollte, höre ich wieder in das Buch hinein.

    Jedenfalls ganz herzlichen Dank – auch für soviel Offenheit.
    Liebe Grüße
    Ilka

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  18. Silke

    Hallo zusammen!
    Ich stehe noch am Anfang meiner Kurve, die aber nach Jahren der stetigen Zunahme dank „Fettlogik überwinden“ schon beachtliche minus 11 kg anzeigt (yippeee!!!). Neulich habe ich aber trotz eines Kaloriendefizits von durchschnittlich 700 kcal täglich innerhalb von 2 Wochen 3 kg zugelegt – also offensichtlich Wasser. Ich konnte mir das nicht erklären. Zuerst habe ich die Eiweißmenge überprüft, aber das war in Ordnung. Dann dachte ich: Vielleicht im Verhältnis zu viele Kohlenhydrate? Weil ja Wasser hauptsächlich in den Kohlenhydratspeichern eingelagert wird – also eher kohlenhydratärmer und dafür etwas fettreicher essen? Jedenfalls habe ich durch Ausprobieren den Übeltäter dingfest gemacht: Alkoholfreies Weizenbier. Ich konnte keine Schorlen und Tees mehr sehen, deshalb hatte ich das probiert, da es ja ähnlich wenige Kalorien hat wie Apfelschorle und als gesunder Durstlöscher nach dem Sport empfohlen wird. Aber leider enthält es Hopfen und Malzzucker… Nachdem ich es wieder weggelassen habe, ist mein Gewicht innerhalb weniger Tage wieder auf das errechnete Niveau gesunken. Puh!
    Es würde mich interessieren, ob ihr auch solche „Übeltäter“ kennt?
    Liebe Grüße
    Silke

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  19. Maria

    Simplyfy your life! Das ist für mich die Quintessenz des Buches „Fettlogik überwinden“. Warum? Erstens, alles ist schlichte Mathematik – wer mehr Kalorien aufnimmt, als sein Organismus benötigt, legt sie auf Reserve. Wer weniger aufnimmt, als er braucht, leert allmählich die Reserven aus. Punktum.
    Zweitens, und das finde ich ebenfalls ziemlich umhauend: nehmen wir mal an, jemand isst ganz normal, und übersteigt nicht seinen Kalorienbedarf. Eigentlich. Bis auf die zwei Moncheri (nur ein Beispiel – es könnten auch zwei ganz gesunde Walnüsse sein!), die er sich jeden Tag gönnt. Tja… als rundum verfressen würde ich so jemanden nicht nennen, und undiszipliniert auch nicht. Aber leider… wird er auf diese Weise ganz allmählich zulegen an Gewicht. Hundert Kalorien pro Tag macht in gut zwei Monaten ein Kilo… in einem Jahr sind das dann fünf Kilo. Tja, und so könnte es dann auch weiter dahin gehen, Jahr um Jahr. Das ist nur ein Beispiel. Es könnte ja auch einfach eine heiß geliebte Beilage wie Reis oder Nudel oder sonstiges recht kohlehydrathaltiges sein, das kalorienmäßig stark zu Buche schlägt… Oder immer wieder mal eine Avocado… Da sind dann auch schnell 200 kcal pro Tag Überschuss mit drin… Ich finde, diese Betrachtung hilft, sich nicht selber runter zu machen, weil man als Übergewichtiger schnell die o.g. Vorurteile präsentiert bekommt. Ausgesprochen oder unausgesprochen.
    Die schwierige Herausforderung besteht dann darin, dem Organismus Gelegenheit zu geben, den Überschuss wieder abzubauen, dauert es halt auch so seine Zeit… Aber danach? Wenn man es mal geschafft hat, und dadurch auch etwas über Kalorien und so gelernt hat, ist man hinterher sensibilisierter und kann leichter darauf achten, eben nicht wieder durch dauerhafte kleine Überschüsse die Vorratskammer unliebsam zu füllen.
    Danke für dieses Buch. Es war für mich super motivierend. Mehr sage ich (noch) nicht, ok?

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  20. Hildegund

    Endlich sagt’s mal jemand, was ich schon immer ahnte: Ich bin zu dick!
    Vor dem Kalorienzählen graust mir noch, vor meinem unzähmbaren Hungergefühl ebenfalls, aber jetzt weiß ich, dass ich wieder mein Vorschwangerschaftsgewicht erreichen will – egal, was mein Umfeld sagt („5 kg pro Kind ist normal“, „du bist doch gar nicht dick“, „ein Kilo pro Jahr zunehmen ist gesund“, „Ü40 ist halt nicht mehr 20“ etc.)
    Danke für diese klaren Definitionen im Buch!

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