Samstagsspaß

Vor einiger Zeit hatte ich mal im Forum gefragt, was die User dort rückblickend als das blödeste erinnern, das sie je unternommen haben, um abzunehmem. Nachdem inzwischen schon über 100 Beiträge zusammengekommen sind, dachte ich, ich mache mal eine kleine Best-Of-Liste. Und ganz am Ende erzähle ich, was mir neulich eingefallen ist, was ICH als blödestes getan habe. Und ich verspreche euch, es wird jeden einzelnen Beitrag davor toppen und wie den Inbegriff von Vernunft wirken lassen. Also wann immer ihr einen Beitrag lest und denkt „Hihi, das ist echt blöd“, denkt daran, ich war blöder 😀

Na denn … beginnen wir mit dem Klassiker, der mehrfach und in verschiedenen Sprachen aufkam:

  • Kohlsuppe. Ich hab einen riesen Topf davon gekocht und diesen in 2 Tagen aufgegessen, da mir das Süppchen vorzüglich geschmeckt hat. Ergebnis nach 2 Tagen: 2 kg mehr

  • Die Kohlsuppe übrigens ist ja tatsächlich sehr kalorienarm, und ich finde sie sogar lecker. Allerdings war ich der festen Überzeugung, je mehr man davon isst, umso mehr nimmt man ab.

  • In der französischen „Prisma“ habe ich dann mal „la soupe détox“ gefunden, so etwas Ähnliches wie Kohlsuppe. Hat prima geklappt, so lange ich nur diese Suppe gegessen habe. Aber da ich nicht mein ganzes Leben darauf verzichten wollte, auch mal andere Dinge zu essen, hielt der Erfolg nicht lange.

Doch die Kohlsuppe ist natürlich nicht die einzige Wunderdiät…

  • In meiner Jugend wurde „unter der Hand“ die ganz tolle Möglichkeit zum Abnehmen geflüstert. Nur Käsewürfel und ein Glas Sherry für den Kreislauf. Die Käsewürfel waren ok, für Sherry war ich zu jung. Der super Erfolg: Nach zwei bis drei Tagen kippte ich um und konnte den am folgenden Tag stattfindenden Schulausflug nicht mitmachen! SUPER!

  • Ansonsten war das Blödeste, einfach jede doofe Zeitschriftendiät völlig kritiklos zu machen. An besten total widersprüchliche Dinge so nach dem Motto, klar nur Kartoffeln hat nicht funktioniert, daher essen wir jetzt nur noch Ananas

  • Die Gunmibärchen-Diät (nichts essen außer Gummibärchen).

  • Eine Schokoladendiät, ich dachte wenn ich nur Schokolade esse, hängts mir voll aus dem Hals raus und ich hab meine Schokisucht überwunden, nach 3 tagen hab ich wegen starken Kopfschmerzen abgebrochen.

  • Ich kann mich ganz wage an eine super Geheimtipp Diät erinnern. Da war ich ca. 15 Jahre. Es gab Zwieback, Orangen und Joghurt und erst nach einigen Tagen durfte man etwas Tartar gebraten essen.

  • Hab mal zwei Wochen lang nur von Molke gelebt, obwohl ich schon Buttermilch furchtbar finde. Will dieses Zeug nie wieder riechen müssen. Am Ende war ich so neben der Spur, dass ich ein spontanes Fastenbrechen mit einer Großpackung Kinderriegel gemacht habe…

  • Pampelmusen-Eier-Diät … am drittten Tag kamen mir die ungezuckerten Pampelmusen zu den Ohren heraus, und ich wollte kreativ sein … Also Eier nicht gekocht, sondern aufgeschlagen, und dann startete der Versuch, ein Pampelmusen-Omelett zu fabrizieren … Börks … Nach ein paar Bissen wanderte der ungeniesbare Rest in die Mülltonne und die Eier-Pampelmusen-Diät war für immer beendet …

  • Das blödeste war definitiv eine Obstdiät mit 16 die eine übergewichtige Freundin von ihrer Ernährungsberaterin empfohlen bekommen hatte. Man durfte nur Obst und Gemüsesaft zu sich nehmen. Da ich morgens ordentlich Hunger hatte, hab ich auf nüchternen Magen 1 ganze Annanas verdrückt und war dann auch nicht in der Schule weil ich eine Magenschleimhautentzündung hatte seit dem esse ich übrigens auch keine Annanas mehr und die Geschichte wird von meiner Familie immer wieder ausgebuddelt….. wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen würde ich sagen

  • … Ein Buch gekauft, in dem es um das wundersame Abnehmen mit negativen Kalorien ging…

Und es gibt natürlich auch prinzipiell irgendwie wirkungsvolle Konzepte, die trotzdem furchtbar nach hinten losgehen können …

  • Das blödste bei mir war wohl Intermittierendes Fasten – ich hab nur von 12 Uhr Mittags bis 8 Uhr Abends (oder so…) gegessen, aber währenddessen alles was ich wollte \o/Versuch wurde nach einer Woche und 2Kg mehr abgebrochen

  • Almased, Würgereiz inklusive. Weil es ja so einfach ist und so toll sättigt… Dazu gab es dann höchstens noch Brühe. Habe das mit 2 Kindern und 20-30 Stunden Arbeitswoche in einem Restaurant rund 2 Monate durchgezogen. Wie weiß ich immer noch nicht. Nur das ich nie wieder so blöd sein werde.

  • Mensch das Almased! Das hab ich ja komplett vergessen, dass ich das auch mal gemacht hab. Genau zwei Tage lang. Am 2. Tag bin ich dann mittags beim Kunden umgekippt und musste dort mit Zuckerwasser wiederbelebt werden und saß anschließend über eine Stunde in nem Kaffee und hab mich mit Espresso gedopt, damit ich die 250km wieder nach Hause fahren konnte. Termine für den restlichen Tag konnte ich natürlich knicken. Ach ja, ich hab das Experiment danach abgebrochen und das Zeug weggeschmissen, aber das habt ihr euch sicher schon gedacht.

  • Ich habe als Teenager FDH gemacht, weil alle meinten, einfach weniger Essen bringt ja schon was. Ich dann also extra viel essen auf den Teller geschaufelt, um dann die Hälfte wieder runter nehmen und am Ende mit einer normalen Portion da zu stehen.

  • Außerdem habe ich als Teenie noch eine zeitlang mit einer Freundin LowFat30 gemacht, da darf man nur Lebensmittel mit wenig Fett essen, Fett hat dann irgendwie rote Punkte und man bekommt 3 Fettpunkte und die darf man nicht überschreiten oder so ähnlich. Grüne Lebensmittel waren fettfrei und damit fast grenzenlos okay, also haben wir dann eben ständig Nudeln ohne Soße oder Brezeln gegessen und haben dann auch mehr als 1, 2 Kilo nicht verloren und natürlich total oft Heißhunger, weil blanke Nudeln nun mal maximal 3 Stunden satt machen.

Dann wären da noch die Wundergeräte …

  • Tiefenwärme. Man bekommt so Manschetten umgeschnallt, liegt 20 Minuten mehr oder weniger entspannt auf einer Liege und schwitzt Fett aus, nicht Wasser. „Die Fettpölsterchen schmelzen wie Butter in der Sonne!“ Dolle Sache.

  • Auch als Teenie hatte ich so eine Art Magnet, das sollte man sich ans Ohr klemmen um so einen mysteriösen Akkupunkturpunkt zu stimulieren, der für Abnahme / Stoffwechsel / Hunger / whatever verantwortlich ist.Ich war leider zu blöd um genau diesen Punkt zu treffen, oder mein Ohr war zu komisch gebaut (wahrscheinlich zu fett), so dass das Ding nicht richtig klemmte ODER ich habe es verloren , bevor die Wirkung eintreten konnte.

  • Ich hatte so Dauer-Akupunkturnadeln / -knöpfe im Ohr, von einer Ärztin gesetzt, die gleichzeitig als Ernährungsberaterin arbeitete. Tat saumässig weh, so dass ich die Dinger irgendwann aus dem Ohr gepfriemelt habe. War natürlich meine Schuld, dass ich kein Gewicht abgenommen habe, da ich die Knöpfe ja aus dem Ohr gefummelt hatte.

  • Vor ca. 4 Jahren hab ich mir ein Zungenpiercing stechen lassen.Ok, das wollte ich zwar schon immer haben, und es gefällt mir total gut, aber die Idee dahinter war unter anderem, dass ich dann ja immer was im Mund habe zum „spielen“, damit ich nicht so viel unnützes Zeug in mich rein stopfe.Hat natürlich nicht geklappt

  • Einen „Bauchmuskel“-Roller, mit den Händen die Griffe greifen, auf die Knie und schön weit nach vorne rollen. Mehr als Rückenschmerzen und Frust kam natürlich nicht bei rum, etwaige sichtbare Effekte wurden ja… nun… VERDECKT -_-

  • so ein komisches Wackelgerät. Man legt sich den Gurt um den Bauch, dann wird abwechselnd gewackelt und gestromt. Soll angeblich ein tolles Sixpack machen….naja…wohl eher mehrere Sixpacks übereinander. XD Reden wir nicht drüber dass es nicht geklappt hat.

Oder die Wundermittelchen zum Stoffwechsel-Boosten …

  • Das nutzloseste war wohl, morgens mit Würgereiz Apfelessig zu trinken um dann dank meines angekurbelten Stoffwechsels essen zu können, was ich will. Warum es nicht geklappt hat? Ich habe einfach nie lange genug durchgehalten, damit die Magie wirken konnte. Aber alle paar Monate wieder gab es einen neuen Versuch. Irgendwann muss das doch funktionieren, oder? ODER?

  • Ich glaub, meine blödeste Diät waren mit 15 diese widerlichen Apfelessigdrinks zur Stoffwechselankurbelung. Ich fand den Geschmack schon beim ersten Glas ekelerregend, hab das aber wochenlang durchgezogen (zusätzlich zu FDH). Abgenommen hab ich dann wirklich die paar Kilo, die ich loswerden wollte, und war auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Hab den Erfolg dann aber leider dem Apfelessig zugesprochen.

  • Ich hatte in irgendeiner Frauenzeitschrift was von einem Stoffwechselbooster gelesen: Tomatensaft mit einem Bund Petersilie und einigen Spritzern Tabasco püriert auf nüchternen Magen trinken. Sollte den Stoffwechsel ankurbeln. War eklig. Habe ich einige Wochen durchgezogen. Gebracht hat es außer einigen Ekelanfällen genau nichts. Das ganze ist mehr als 20 Jahre her. Heute wäre das als Green Smoothie vielleicht wieder in und up to Date… Wundert es jemanden, dass ich bei dem Green-Smoothie-Trend nicht mitgemacht habe?

  • Und das teuerste, unnötigste war wohl dann tatsächlich die Akkupunktur inkl Appetitzüglertropfen für teuer Geld

  • ich biete Zitronensaft mit Ahornsirup …das muss in den 80ern gewesen sein und völlig erfolglos.

  • Ich hab mal mit 13 oder so chinesische Tee-Tropfen bestellt. Was genau da drin war, weiß ich nicht mehr, angeblich irgendwelche pflanzlichen Extrakte. Die sollte man morgens und abends in ein Glas Wasser tröpfeln und trinken. Angepriesener Effekt: Weniger Hunger bei gleichzeitig angekurbeltem Stoffwechsel… Wirklicher Effekt: Ekel und weniger Geld in meinem Sparschwein (Hab letztens tatsächlich beim Aufräumen noch so ein Fläschchen gefunden. Lange hab ichs ja nicht durchgezogen, war also immer noch was übrig^^)

  • Pu-Errh-Tee gerunken bis zum Abwinken, bis ich gelesen habe, wie schafstoffbelastet das Zeug ist. Natürlich auch nicht abgenommen, weil ich ja nebenbei weiter gegessen habe wie zuvor.

  • Ich habe mal versucht mit Schüssler Salzen abzunehmen (hat bei einer Freundin von meiner Mutter gaaaaanz toll geholfen…..). Man musste erst so fragen beantworten, dann kam raus welche Salze man braucht, bei mir musste übrigens der Stoffwechsel angekurbelt werden

  • 80er-Jahre Kräutertropfen, durch die man angeblich unbegrenzt essen können soll, wenn man die vor dem Essen einnimmt.

Oder Dinge, die schon in die deutlich gesundheitsgefährdende Richtung gehen…

  • Das Dämlichste, das ich je gemacht habe, war im Studium, als ich mir dann doch mal Appetitzügler geholt habe. Ergebnis: Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Herzklopfen, extremes allgemeines Unwohlsein, nervöse Unruhe, nicht-schlafen-können, Panikattacken. Suuuuuuper. Abnahme: gleich Null. Heißhunger auf Antistressfutter: schnellte in die Höhe.

  • Das Blödeste, was ich gemacht habe war, destilliertes Wasser zu trinken, um mal schnell gaaaanz viel abzunehmen vor einer Feier… hat gar nicht geklappt, obwohl eine Freundin darauf schwörte und angeblich. .. aber nicht augenscheinlich! … Erfolg hatte.

  • Oh, ich war echt blöd. Ich habe u.a. echt gefährlichen Scheiß geschluckt. Darunter:ECA Stacks – damals erlaubt, mittlerweile verboten. Nebenwirkungen: Herzrasen, Übelkeit, Bluthochdruck (sehr schlau, wenn man den eh schon hat). Keine merkliche Abnahme (habe sie allerdings auch sehr schnell abgesetzt). Sibutramin – damals erlaubt, mittlerweile verboten. Nebenwirkungen: Kopfschmerzen des Todes. Keine merkliche Abnahme (habe es allerdings auch sehr schnell abgesetzt). Orlistat (Alli) – gibt es noch. Nebenwirkungen: zu widerlich zum Schildern. Und dann noch:

  • Achja kurz darauf habe ich dann mit dem Rauchen angefangen weil man kann dann immer rauchen statt essen und das ist nämlich voll klug Hat voll super geklappt

Okay, beim Durchsehen fand ich dann eine Geschichte, die verdächtig ähnlich zu meiner ist, die ich euch fürs Ende versprochen habe …

Die Hexendiät
Ist eher eine Trotzreaktion gewesen, auf das ständige „Genörgel“ vom Arzt wegen der überschüssigen Kilos. Ich war damals noch weit entfernt von einem festen Willen zur Gewichtsreduzierung, sondern wollte einfach akzeptiert werden. Ich erklärte mir selbst, dass ich nun mal so bin und ein recht darauf habe zu sein, wie ich sein wollte. Ich bin dick und das ist gut so !
Aber…. ich komme den Wünschen meines Umfelds gern nach, ich bin extremst harmoniebedürftig. So suchte ich nach einer Diätform, die irgendwie die Selbstsabotage schon beinhaltete.
Bei Amazon fand ich ein Buch mit dem Titel „Die Hexendiät“.
Ich las es an und es war einfach fantastisch, ein Projekt, das schon in der Beschaffungsphase der Hilfsmittel aufwendig war und während der Zelebration noch einmal zulegen würde.
Es gab gleich zu Beginn eine Rieseneinkaufsliste: Verschiedene Arten von Halbedelsteinen, Bergkristalle, Jaspis, und einige mehr… Anzahl der Steine, entweder je einer oder eine durch drei zu teilende.
Kerzen in verschiedenen Farben, Anzahl durch drei teilbar. Ein gelber Schal, ein Kleidungsstück (Oberteil), ein Foto in der Totale von mir.
Dann Kräuter für verschiedene Tees, die meisten mußte ich aufwendig in der Apotheke bestellen. Auf Seegurkenpulver habe ich verzichtet, als die PTA mir erklärte, die Seegurke sei keine Pflanze, sondern ein Lebewesen.
Ein Flasche Rotwein und zwei verschiedene Blätter aus Fotokarton, eines schwarz und eines weiß. Einen neuen Stift, etwas Musik zum entspannen. Dann Holunderbaumwurzeln, bei Vollmond ausgegraben.
Aus den Kräutern waren verschiedene Tees zu bereiten, die vor jeder Mahlzeit zu trinken waren. Aus dem Rotwein und den Wurzeln mußte ich nach einem aufwendigen Rezept und nach der Uhr in einem mehrstündigen Einkochverfahren einen Sud bereiten. Dieser wurde dann in die Flasche zurück gefüllt und diese wurde schliesslich neu etikettiert. Es sollte ein eigener Entwurf sein, mit eigens erfundenen Namen: CoDüSa…für Corinas Dünnsaft.
Während der Vollmond abnahm, meditierte ich abendlich im Kreise aufgestellter brennender Kerzen und daniedergelegter Steine. Jeden Morgen trank ich einen Schluck vom CoDüSa und tagsüber die Tees. Ein Glas Wasser wurde allabendlich ins Fensterbrett gestellt, genau nach Vorschrift mal auf den schwarzen, mal auf den weißen Fotokarton. Morgens , gleich nach dem Aufstehen, wurde das getrunken. Beim Zähneputzen fand ich dann mein Foto, welches hinter dem Spiegel klemmte, nach dem Abendritual wurde dieses ringsrum mit der Schere verkleinert, genauso geschah es mit dem Kleidungsstück, dass dann mit dem gelben Schal tailliert wurde. Parallel dazu tailierte sich auch der Mond.
Zwischendurch mußte ich die Schnipsel verbrennen. Da zog ich bis zum Neumond durch.
Am Ende mußte alles was ich benutzt hatte, um zu hexen verbrannt werden, auch der gelbe Schal. Das geschah im Ofen meiner Schwester (überzeugte Esoterikerin) , ihre Kinder, sie der Hund und ich standen davor und zuckten zusammen wenn es knackte.
Erfolg drei Kilo in vier Wochen, kein Wunder bei dem Stress!

… also, kommen wir zu mir, und dem Highlight, das mir wieder eingefallen ist. Ich hatte als Jugendliche mal eine totale Eso-Phase und mir mehrere Bücher über schwarze Magie und Co. besorgt. Da es schon ewig her ist, weiß ich nicht mehr genau, wie das Ritual ging, (es wurden jedenfalls keine Tieropfer gebracht, allerdings musste ich ewig suchen um schwarze Kerzen zu finden), aber am Ende hatte ich mein Übergewicht in eine Geldmünze übertragen, die ich irgendwo auslegen musste, um einem armen Opfer, das die Münze aufhebt, mein Übergewicht anzuhängen. Total arschig von mir, ich weiß! Aber ich war damals so verzweifelt, dass ich meine moralischen Bedenken vollständig über Bord warf, um mit der vollen Macht Satans endlich schlank zu werden.

Ich hatte vor 2 Jahren schonmal eine Liste all meiner idiotischen Diätversuche hier im Blog veröffentlicht (ein großer Teil davon wurde oben genannt *hüstel*) aber diese unrühmliche Episode wirklich komplett verdrängt … hätte mir damals jemand gesagt, was ich heute weiß. Oder … möglicherweise hat auch nur endlich jemand die verdammte Münze aufgehoben?!

Was war das blödeste, was ihr unternommen habt, um abzunehmen?

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64 Gedanken zu “Samstagsspaß

  1. Seifenblase

    Diese irrsinnig teuren Pflaster die man sich auf den Arm kleben sollte. Die haben natürlich nichts gebracht.

    Ich dachte auch ich hätte als Jugendliche mit Sport soviel abgenommen bis mal jemand zu mir sagte ich hatte ja über Wochen täglich immer nur einen Beutel Reis mit einer Dose Ananas gegessen. Das hatte ich total vergessen. Aber ich mag Reis und Ananas heute immer noch sehr gerne. Hat mich also nicht fürs Leben geschädigt.

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  2. Grimmelwierisch

    Mit Abstand das teuerste und unnötigste war der Magenballon. 2500 EUR.
    Ich habe einen wunderbaren, gesunden Magen, der mir diesen Fremdkörper schnell verzieh. Das heisst, ich konnte schon zwei Tage später völlig normal essen und auch eine Woche später das schwere Weihnachtsmenü problemlos verdrücken. Mein Mann hoffte, ich wäre nach der Vorspeisensuppe satt und der Rest des lange schon gebuchten Geschäftsessens würde an ihn fallen. Nö.
    Bis auf lästiges Aufstoßen, vor allem, wenn ich Hunger hatte, passierte nix. Ich musste also immer zusehen, bloß keinen Hunger zu bekommen um das Aufstoßen zu vermeiden.
    (Einmal beim Zahnarzt passiert, wo man nicht mal den Mund dazu schließen kann.)

    Mein Magen passte sich an, dehnte sich fröhlich und fing nach nur zwei Monaten an, das Teil zu verdauen. Es wurde mir vorzeitig entfernt weil kaputt, ich hatte in 2 Monaten 3 kg zugenommen, weil ich ja testen musste, was ich noch so alles vertrage.
    Zum ersten Mal im Leben bekam ich eine Narkose (Porforol oder ähnlich?) und muss sagen, an DAS Zeug könnte ich mich gewöhnen. *high*

    Dafür hätte ich mir besser einen Urlaub mit Personaltrainer geleistet, haha. Oder gleich ne Fettabsaugung. War ja bei Medical One….

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  3. Biene

    Ich hab viel Blödes gemacht…. unter anderem 3Eier-3Würstchen-3Bananen. Da war ich (heute 51) ca. 16 und noch in der Schule. Meine Mitschüler haben sich schon lustig gemacht, wenn ich im Physikunterricht anfing Eier zu pellen…. 🤣 Das nächste war ebenfalls in dieser Altersklasse mit meiner Mum und meiner Schwester Dr. Desagas Pulverdiät. Dazu mussten wir extra immer in die Klinik im Odenwald fahren, auch zur Kontrolle und logisch: zum Neukauf von PulverTüten. Wir haben ein Haufen Geld für das Pulver bezahlt, das man nicht nur trinken konnte, sondern es gab auch super Tipps wie z. B. Pudding daraus machen oder Plätzchen backen…. (würg)🤢… Alles mit Wasser angerührt. Naturlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die man sich alle „lecker reden“ musste und vor Zweiflern natürlich vehement verteidigte, als sei es DIE kulinarische Köstlichkeit und das Wunderpulver zur ewigen Schlankheit . Dazu musste man pro Tag 6 Flaschen Mineralwasser trinken. Die Gesamtmenge Pulver hatte pro Tag 221 kcal😮!!! Klar haben wir alle 3 damit super abgenommen! Auch hunderte von damals DM im Geldbeutel. Und auf der Waage nach 6 Wochen schon 10-12 kg! Wen wunderts? 🤣🤣 Logisch, dass wir alle danach wieder zugenommen haben, nachdem wir wochenlang fast verhungert sind🤣 und danach hat uns das Wissen von heute gefehlt….und wir haben wieder so gegessen, wie vor der Diät.

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  4. annesch

    Hihi, die Hexendiät, klasse!
    Ich habe mal eine Sahnequark-hartgekochte-Eier-Diät gemacht (nix anderes, nicht mal Gemüse), die den Stoffwechsel resetten sollte. Ich entsinne mich noch an das mit Schreibmaschine getippte Papier mit dem Essensplan, das an einer Küchentür hing. Wirkung: hartgekochte Eier versetzen mich seitdem nicht in Begeisterung. Und als junge Teenie, so mit 13, 14, dachte ich mir eine Steinzeit-/menschenleeres Tal-Diät aus. Die hatten damals keine Hefe, sagte ich mir, und fabrizierte so ’ne Art Fladen aus Wasser und Mehl in der Pfanne gebraten (wo das Mehl in der Steinzeit oder im einsamen Tal hergekommen wäre… naja), und briet geräucherten Schinken an, weil ich Fleischzubereitung als solches noch nicht so geübt hatte und der Schinken mir am nächsten am imaginierten Wildbret schien. Ich machte beides auf Vorrat und lagerte die Fladen im Kühlschrank, wo sie ziemlich schnell ziemlich eklig wurden… 😂

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  5. Annika

    Ich hab mal versucht mir mein Bauchfett wegzueisen (ich hab gehört das tötet die Fettzellen). Dazu habe ich ca ne Stunde Eiswürfel an meinen Bauch gehalten. Der einzige feststellbare effekt war, dass meine Haut danach scheußlich schrumpelig und taub war.

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  6. Anne

    Das nervenaufreibenste war sicher low carb. Da hatte ich zwar viel Wasser verloren aber leider auch sehr viele meiner sehr langen Haare. Das blödeste war aber ein spezielles Essen was ich auf einem Blog fand. Darin enthalten reines Gluten, Bsckkakao, Konjakmehl und Eiweisshake. Das mit heissem Wasser aufkochen und das sollte nachher einen udding geben der 6 Stunden lang satt macht. Hab nie so was ekelhaftes gegessen. Da esse ich lieber 6 Stunden lang gar nichts.

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    1. Mona

      Das mit den Haaren kann ich nicht nachvollziehen. Was meinst du war der Grund? Hast du das herausgefunden?

      Ich kenn LowCarb so, dass man jeden Tag auch ein Stück Fleisch isst. Mir und meinen Haaren tut es gut, weil ich dann weniger Eisenmangel habe und genug B-Vitamin bekomme und sowas. Aus Eiern, Käse usw. bekommt man ja auch viele wichtige Stoffe.

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  7. Leyvenne

    Mit 15, 16 Jahren war ich in einer sogenannten „pro ana“Whatsappgruppe. Unser Ziel war es, untergewichtig zu werden. Dazu wurden strenge Regeln aufgestellt wie zb maximal 300 kcal täglich, einmal pro Woche fasten, mindestens eine Stunde Sport täglich. Zusätzlich gab es Challenges und Bestrafungen bei Regelbruch. Zugegeben, es hat ein paar Wochen ziemlich gut funktioniert, bis ich schliesslich im Unterricht umgekippt bin und einsehen musste, dass es so nicht weitergehen konnte, wenn ich meine Gesundheit nicht ruinieren wollte.

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  8. Ich habe so mit 14 mal eine ganze Schüssel Kirschen mit Kernen gegessen, weil ich hoffte, davon eine Blinddarmentzündung zu bekommen, bei der man dann ja einige Tage ins Krankenhaus muss und nichts essen darf. Einfach so nichts oder einfach weniger zu essen war keine Option, dafür musste ich schon praktisch eingesperrt sein und in Lebensgefahr schweben ¯\_(ツ)_/¯ Hat allerdings nicht geklappt, meinen Blinddarm habe ich heute noch.

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  9. Kattikaze

    Die Hexendiät hört sich vielversprechend an – wenn man das alles erledigen muss hat man gar keine Zeit mehr zum Essen… 😂 Ich hab mal auf diese Saunagürtel gesetzt – einfach umbinden und am Bauch abnehmen. Irre! Ich stell mir gerade vor, wie das wohl ausgesehen hätte, wenn das wirklich funktionieren würde und ich nur am Bauch abgenommen hätte…

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  10. Mina

    Ich hab auch mal eine Zeit lang morgens Apfelessig getrunken. Ehrlich gesagt fand ich das sogar ziemlich lecker, aber abgenommen hab ich nicht XD

    Irgendwann hatte ich mal gelesen das Baucheinziehen ein gutes Bauchmuskeltraining wäre und der Bauch so auf Dauer flacher würde. Also hab ich mit Absicht Hosen getragen die am Bauch zu eng waren so das ich gezwungen war dauernd den Bauch einzuziehen, aber auf Dauer wurde mir das echt zu anstrengend und gebracht hat es auch nichts

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    1. Mona

      Dieses Baucheinzieh-Training hab ich mit 14 Jahren oder so gemacht. Damals hatte ich aber keine Ahnung von Sport und schon Jahrelang Rückenschmerzen usw. War dann total bescheuert, nach vorn hängende Schultern und eingezogener Bauch ergaben, dass ich kein bisschen Lungenraum mehr hatte, immer nur kurzatmig durch die Gegend lief und öfter Schwächeanfälle mit Schwarz vor Augen bekam.

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  11. Haha, die Zitronensaft-Ahornsirup-Diät hab ich auch gemacht. Cayennepfeffer nicht zu vergessen. Leider habe ich nicht soviel Wasser getrunken, wie ich sollte, und habe dadurch erst ein durch den Zitronensaft ausgelöstes Ekzem (Diagnose: Selbstvergiftung) bekommen, und dann viele lustige Hautprobleme. Das ging einige Jahre lang. WAr eins weg, kam das nächste.

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  12. Farraige

    Also, das Dümmste, dass man mache kann ist fasten (also das ist noch nicht dumm) und danach mit einer großen und vielleicht sogar schwer verdaulichen Speise Fastenbrechen zu machen (das ist jetzt die dumme Sache, kann im Krankenhaus enden).

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    1. Hannah

      Könntest du das genauer erläutern oder einen Link posten unter dem ich das genauer nachlesen kann? Ich nehme momentan mit intermittierendem Fasten (20/4) sehr gut und einfach ab. Wenn ich weiß, dass ich zum Essen eingeladen bin oder ausgehe, faste ich je nach bisheriger Kalorienbilanz vorher auch mal problemlos 36-44 Stunden. Habe dann trotz teilweise fettigem, kohlehydrathreichen Essen (auf das ich sonst weitestgehend verzichte) keinerlei Probleme und habe nicht das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen. Oder geht es um richtige Fastenkuren, die über einige Tage oder Wochen andauern?

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      1. Farraige

        Es geht um mindestens 3 Tage Fasten am Stück – also keinerlei feste Nahrung oder tierischen Produkte. Auch kein Rauchen oder Alkohol, übrigens. Nur Tee (kann man mit Honig süßen, aber nicht mit Zucker) oder Saft oder halt nur Wasser, sonst nichts.Da sich die Magensäure dann nicht mehr bildet, kann ein Steak oder dergleichen ernsthaft schaden. Leider kann ich keinen Link posten, da ich das aus einem Buch habe. Es heißt schlicht „Fasten“ und gründet auf die Theorie von Buchinger, wobei ich gerade nicht weiß, ob er es auch schrieb. Habe es leider nicht da, da es bei meinem Vater ist.
        Fasten an sich ist sehr gut geeignet zum Abnehmen. Allerdings ist es wichtig sich davor gut zu informieren – zum Beispiel ist es empfehlenswert jeden zweiten Tag einen Einlauf zu machen, da man ja nicht mehr koten muss und das Zeug sonst im Darm verwesen kann… (ist nicht gesund, kann man sich selbst vergiften mit) Genauso wichtig ist Ausdauersport (Kraftsport funktioniert nicht sehr gut beim Fasten, man kann es aber versuchen), damit man nicht so viele Muskeln abbaut, sonst ist man spätestens nach zwei Wochen Fasten der totale „Schlaffi“…
        Ich persönlich faste übrigens nie aus Gründen des Abnehmens, sondern zum besseren meditieren. Während dem Fasten werden die meisten etwas dünnhäutiger, das eignet sich gut zum meditieren. Allerdings ist fasten deshalb auch besser im Urlaub. Aber wenn dich das interessiert, dann such mal hier: http://www.richtig-heilfasten.de/buchinger-fasten.html
        Es empfiehlt sich eh auch einen Arzt danach zu fragen, wenn man nicht wie ich einen sehr erfahrenen Vater hat, der das mit einem macht… ^^

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  13. Maren Niehuis

    Ich habe FDH gemacht, was aber nie wirklich was gebracht hat, weil der Heißhunger immer größer gewesen ist.

    Später dann Slim Fast, was aber auch nicht funktioniert hat, weil ich was kauen muss, ich bin von dem Gesöff fast irre geworden. (Nach der Geburt meines großen Sohnes hatte ich übrigens einen schlimmen Dammschnitt/-riss und wurde erst entlassen, nachdem ich Stuhlgang hatte 😕. Ich habe aber nur so ein Slim fast Zeug bekommen, weil, naja, das wegen des Schnittes halt nicht so hart sein sollte 🙈. Jedenfalls war ich in fünf Tagen nicht einmal auf dem Klo, weil das halt nicht geht, wenn man nur trinkt und nicht isst. Dafür hatte ich übelst Kreislaufprobleme. Ganz fantastisch mit Baby… Irgendwann hab ich meinen Sohn im Krankenhaus ins Kinderzimmer gebracht und habe im Krankenhaus-Cafe Currywurst & Pommes gegessen, konnte aufs Klo und entlassen werden. Leider hat diese Episode mich nicht davon abgehalten, es danach trotzdem mit Slim Fast zu probieren, mit dem Erfolg, dass ich fast den Tisch angekaut hätte, nur um was zwischen den Zähnen zu haben.).

    Statt Süßigkeiten zu essen, wollte ich rauchen. Da ja so viele Raucher, die aufhören wollen zu rauchen, dicker werden, weil sie Süßigkeiten essen statt zu rauchen, dachte ich, das ginge bestimmt auch anders herum. Die erste {und einzige} Zigarette war so eklig, dass ich mich gefragt habe, wie man davon süchtig werden kann, denn eine zweite hätte ich nicht einmal unter Androhung von Gewalt geraucht. Ergebnis: keine Gewichtsabnahme, dafür nen Mordskrach mit meinem jetzigen Mann.

    Und last but not least: den Gelüsten nachgeben, danach ganz viel Wasser auf einmal trinken und den Finger in den Hals stecken. Hat gut funktioniert und meinen Augen einen interessanten Glanz verliehen, aber mächtig Mundgeruch gemacht. Irgendwann hab ich GsD gedacht, wie selten blöd das ist, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen und hab damit aufgehört.

    Ja, das sind so die Dinge, die mir spontan einfallen. Erschreckend…

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    1. Mona

      Das Rauchen als Diät kenn ich auch. Hab ich nicht gemacht (kein Geld für sowas), aber in der Schule haben das viele Mädchen gemacht (rund um das Millennium).

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  14. Barbarella

    Mit der vollen Macht Satans endlich schlank werden?

    .. DAS kam jetzt ja wirklich super unerwartet, diese Geschichte 😀

    Ich erinnere mich, dass ich als Teenie mal gelesen hatte, dass man durch Frieren Kalorien verbraucht. Hab mich also einige Tage bauchfrei durch den Winter geschlottert… Krank geworden bin ich nach meiner Erinnerung übrigens nicht.

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  15. Sorgenknd

    Meine Mutter hatte mal gelesen, dass man durch frieren Kalorien verbrennt. Also saß ich mit 14 über Wochen jeden tag lange in einer Badewanne voll eisigem Wasser. Ich habe in der Zeit nicht abgenommen, aber natürlich weil dass Wasser nicht kalt genug war oder weil ich nicht lange genug darin sitzen konnte.

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  16. jutta

    Nicht ernsthaft ausprobiert, nur gelesen und drüber diskutiert: Es gibt eine Diät, bei der man tage- oder wochenweise bestimmte Nahrungsmittel weglässt und dadurch abnimmt (wohl eine Art Trennkost). Welche Lebensmittel das genau sind und wieviel man insgesamt essen darf, wurde aber nicht verraten. Mit einem Bekannten habe ich daher vereinbart, dass einer von uns den Schnittlauch weglässt und der andere die Petersilie. Und nach eine Woche vergleichen wir dann, wer mehr abgenommen hat 😉

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  17. Maren

    So lustig diese Geschichten auf den ersten Blick sind, so traurig und erschreckend ist es doch letztlich, was für ein Mangel an Bildung und Information dahinter steckt. Zumal es ja ganz oft um Jugendliche geht, die ganz naiv irgendeinen Blödsinn probieren, den sie in den Medien aufgeschnappt haben.
    Ich kann mich leider nicht erinnern, ob wir in der Schule in Bio oder Hauswirtschaft jemals gründlich über Kalorien, Nährstoffe und den menschlichen Stoffwechsel gesprochen haben – ich war ein dünnes Nerdkind, an dem das Thema Diät und Schönheitsvorstellungen völlig vorbeigegangen ist. Aber eigentlich wäre das doch ein superwichtiges Thema so in der 8. oder 9. Klasse, da könnte man auch gut fächerübergreifend arbeiten und die biologische Ebene mit der soziologischen verknüpfen. Ich stelle mir durchaus einen nützlichen Aha-Effekt vor, wenn man z.B. erst lernt, wie Nahrung im Körper verarbeitet wird und dass ein Kilo Körperfett 7000 kcal entspricht, und dann sammelt man Beispiele für Modediäten aus Zeitschriften und rechnet das mal durch.

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  18. Schnullerkai

    Ah, Almased ist auch aufgeführt, da kann ich mich ja einreihen. Zwei Tage ging’s gut, am dritten Tag erbrach ich den ersten Shake direkt wieder und hatte unter der Dusche derart weiche Knie und so einen Schwirrkopp, dass ich mir das Pendeln zur Uni mal gespart hab. Dann war das Thema auch schon durch. Auf der Waage war ich in der Zeit überhaupt nicht, ich wollte gar nicht wissen, wie schwer ich war. 8D
    Abseits davon waren meine Ansätze eigentlich immer recht vernünftig. Der erste war eine Adipositas-Schulung unter ärztlicher Aufsicht in einer sich monatlich treffenden Gruppe Jugendlicher unter Einbeziehung der Familien – ein Jahr, dreizehn Kilo Verlust. Ich war immer noch übergewichtig, keine Frage, aber es hat mir auch mein erstes reales Selbstwahrnehmen beschert. Nach dem letzten Termin blieben mir zwar erhalten, fast nie Butter auf dem Brot zu haben und, dass 3,5%-Milch für mich kaum noch anders schmeckt als Sahne, aber da meine Familie nicht mehr mitzog, hatte ich viel von dem Gewicht auch fix wieder drauf. 76 kg auf 154 cm habe ich aber nie wieder gewogen, das kann ich wenigstens festhalten. 74 allerdings schon, aber dann stieß ich da auf so ein Buch… 🙂
    Also… Diäten, die die Mitarbeit anderer miteinbeziehen, sind nur dann noch sinnig, wenn die anderen auch ein eigenes Interesse haben und nicht nur „mitgezogen“ werden. Aber so richtig gut hat sich bisher nur Kalorienzählen angefühlt, denn das kann ich endlich auch alleine. Auch, wenn regelmäßiges Austauschen immer noch gut für die Motivation ist.

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  19. lucy john

    Ich finde es wirklich total erschreckend, dass ich ca 70% aller aufgeführten Abnehmversuche hinter mir habe… Meine Diätkarriere begann mit 13 (heute 50) und normalgewichtig. Ich hab immer mit meiner Mutter mitdiätet, weil dünner geht ja immer. Ich dachte immer ich sei die einzige die ständig auf Diät war, oder war das damals ein Tabu über das man nicht spricht? Mich erstaunt hier jedenfalls, wie viele hier auch ganz jung waren.

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    1. Biene

      Da hänge ich mich mal dran: ich hab das Gefühl, dass ich mein Leben lang diätet habe – angefangen mit 16 (jetzt 51) – und immer in großen Schritten. 10 kg rauf, 10 runter, 30 kg rauf, 30 kg runter. Mehrfach. Hab auch ein breites Spektrum an Diäterfahrung. Ausser Weight Watchers hat nichts wirklich geholfen. Trotzdem war mein Problem nie das Abnehmen, es war immer das Halten. Mein Problem ist die Maßlosigkeit (eines der 7 Todsünden -… jetzt ist es auch egal…) und ich habe es NIE geschafft rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Von daher waren die Zeiten, wo ich mich wohl fühlte und meinen Erfolg genießen konnte gemessen an der Zeit, die ich much virm Spiegel schämte verschwindend gering und ich habe dadurch viel Zeit verplempert, die ich mich komplett zurückgezogen und eingeigelt habe. Dann habe ich das Buch geschenkt bekommen. Und ich habe das erste Mal das Gefühl, die Lösung meiner Maßlosigkeit gefunden zu haben durch dauerhafte Kontrolle zu , jedoch ohne Verzicht und Qual. Diesmal sind es 47 kg, die ich abnehmen möchte, 8 kg davon habe ich bereits geschafft allein durch die Motivation, die wie ein Tsunami über mich geschwappt ist beim Lesen von FLü und ich mich frage, warum ich die „Mutter aller Abnehmstrategien“ =kcal zählen und im Defizit bleiben nie ausprobiert habe. Und nach all den Jahren krieg ich das erste Mal ein Gefühl für Lebensmittel und Makronährstoffe… statt alles in Punkten zu rechnen und alle 2 Jahre ein neues WW Programm zu zahlen. Denn diesmal zahle ich nur mit Willen und verlorenen Kilos, nicht mit
      Euro-juhuuu. Von 122 kg wieder runter auf 75 kg. Und ich weiß: nächstes Jahr um diese Zeit habe ich das erreicht. Ganz sicher 😊 Und diesmal werde ich es auch halten. Ich bin zumindest höchst motiviert und überzeugt 👍🏼

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    2. Hagebumi

      @Lucy John Meine Mutter befand mich mit 8 für zu dick und setzte mich auf SlimFast. Danach hat sie mich immer wieder zu verschiedenen Diäten gezwungen und diese Diäten dann aber auch wieder sabotiert.(die Zutaten nicht mehr besorgt, Torte vor meine Nase stellen mit dem Hinweis:“Man darf auch Torte während einer Diät“). Ich hielt es für normal.Als Frau/Mädchen ist man halt auf Diät. Vor drei Monaten dachte ich noch, dass alles hätte mir meinen Stoffwechsel versaut, bevor FLÜ mir deutlich machte, dass ich mich nur selbst betrüge.

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  20. Meike

    Dabei war eine der wichtigsten Regeln der Hexenkunst doch immer „Tu nichts was du nicht selber willst, denn was du ins Universum schickst kehrt fünffach zu dir zurück!“ D:
    Deshalb hast du erst mal noch weiter zugenommen, das war gar nicht der Stoffwechsel, das war das Karma! Und als das ausreichend erfüllt war konntest du endlich abnehmen, jawoll!!

    Ich habs hauptsächlich mich zuckerfreien Wochen, Apfelessig, grünem Tee und immer mal wieder irgendwelchen Fastentagen versucht..

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  21. Jilly

    Es fehlt noch das online Bikini Boot Camp für 2 Monate: 99 Euro für Übungen auf einer 3-Seiten Anleitung und dann ein paar Videos, Facebook-Nachrichten und Backrezepte! Die persönliche Betreuung ist etwas untergegangen dabei …. und der Erfolg auch!

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  22. Geile Idee, die Story mit der schwarzen Magie. Hat mich schwer amüsiert. Trotz aller rational-wissenschaftlichen Abgeklärtheit, die ich mir nach einer jugendlichen Eso-Phase zugelegt habe, finde ich solche Geschichten immer irgendwie faszinierend. Daher dachte ich, ich share mal eine – allerdings nicht mit Gewicht verbundene – Geschichte über solche Versuche. Und zwar haben wir mal in der Projektwoche einer Schule ein Ritual durchgeführt, so als Workshop. Die Idee war, wir bieten das an, die Teilnehmer*innen können dann aussuchen, was wir zaubern wollen. Es wurde beschlossen, eine besonders scheußliche Lehrerin zu verfluchen. Und obwohl wir so ziemlich alles nicht richtig gemacht haben, was in diesem komplizierten und sehr formalistischen Ritualmagie-Buch stand (die Zutaten sind ja regelhaft praktisch nicht zur Hand), gab es in zeitlicher Nähe einen Unfall, den allerdings der Sohn der Lehrerin hatte – woraufhin sich alle Teilnehmer schlimm geschämt haben, als sie es erfuhren – trotz der Tatsache, dass es keinerlei möglichen realweltlichen Wirk-Mechanismus gibt, der da einen Zusammenhang zwischen unserem Tun und der Verletzung des Sohnes plausibel macht. Irgendwie liegt unter der Ratio halt der Strand der Irrationalität, so sind Menschen. Wenn ich nun eine Münze finde, werde ich vielleicht auch denken „lass sie lieber liegen, vielleicht liegt ein Fett-Werden-Fluch darauf“ 😉

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  23. agi

    Mmh ich würde mal sagen das blödeste war, sich eine F50.9 (Essstörung nicht näher bezeichnet) zuzulegen. Das wird man irgendwie nicht so schnell wieder los🤣, die Zähne ruiniert es auch. Außerdem muss ich feststellen, dass es eine Diät bzw. Ernährungsumstellung wahnsinnig kompliziert macht und einem da immer wieder dazwischenfunkt.
    Aber zumindest hab ich nie Abführmittel missbraucht, weil ich das immer total dämlich fand.
    Almased und Co. finde ich abartig, vor allem von der Konsistenz her.
    Außerdem bin ich auch jemand, der was zum Kauen braucht.
    Wenn man mal ehrlich ist geht es doch auch nicht um das lange Sättigungsgefühl…es ist doch eigentlich der Appetit, der einem immer mal wieder das Genick bricht.😉

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  24. Guten Tag an die Fettlogik Gemeinde.

    Da das Ganze hier im Augenblick mit einer großen Portion Selbstironie über die Bühne geht ist es hoffentlich ein Kompliment, wenn ich sage, dass ich mich stellenweise halbtot gelacht habe.

    Auch den Beitrag und die Kommentare zu der 2015 Geschichte von Nadja habe ich komplett verschlungen. Hier aber mal eine wirklich ernstgemeinte Frage an euch. Habt ihr euch jemals Gedanken darüber gemacht warum diese ganzen Wunderdiäten ausschließlich in Frauenzeitschriften beworben werden? Ich meine ..

    • Morgens ein Shake
    • mittags ein Shake und abends eine Mahlzeit ganz nach Plan
    • (= Badewanne voll Pommes mit 3 Schweinshaxen und ne Babywanne voll Herrencreme als Nachtisch)

    Irgendwie sagt mir die Logik, dass das so nicht klappen kann. 😉

    So nun Spass beiseite

    Auf diesem Wege an alle, die ihr Ziel ´noch´ nicht erreicht haben ein aufrichtiges „Viel Erfolg“

    Gruss Ralf

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  25. jutta

    Nicht selbst ausprobiert, aber beim Blättern in älteren Modezeitschriften entdeckt: „Die Carina-Schmuck-Diät: Ohrringe, die schlank machen.“ (Carina Heft 9, September 1992). Die Idee dahinter war, dass die speziell geformten Ohrringe mit Edelmetallpolen aus Gold und Titan Akupunkturpunkte am Ohr stimulieren und zwar die für „Entschlackung und Gewichtsabnahme verantwortlichen“ Punkte. Erfinder der Ohrringe war ein Arzt: Dr. Fritz Hieber. Von dem gibt es auch einige Patentanmeldungen (und erteilte Patente) zu dem Thema https://data.epo.org/publication-server/rest/v1.0/publication-dates/19930804/patents/EP0553365NWA1/document.html Die von der Carina-Redaktion gemeldeten Abnehmerfolge lagen zwischen 2 und 5 kg. Länger hat es wohl niemand probiert oder beobachtet.

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  26. RayJo

    Sorry, aber das mit der Kohlsuppe versteh ich nicht, bzw. klingt doch irgendwie auch nach purer „Fettlogik“? Wie bitte soll man innerhalb von 2 Tagen mittels Kohlsuppe so einen Kalorienüberschuss zusammenbringen, dass man anschliessend 2 kg. schwerer ist?

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  27. Jennifer

    Ich habe auch so ziemlich alles probiert. Almased, Formuline l112, Slim Fast, Kohlsuppe, verschiedene Diätpläne (bei denen man den Stoffwechsel ankurbelt und im Anschluss an die Diät so viel essen kann wie man will – drei Jahre lang, danach muss man den Stoffwechsel wohl wieder ankurbeln? – und nicht wieder zunimmt) und…
    die Butterkeks Diät. Die war super :’D :’D
    Man durfte täglich nichts essen außer eine Packung Butterkekse. Ich war damit total happy, weil ich davon jeden Tag immer satt war. Das war beeindruckend, ich konnte mich nicht so leicht daran überfressen (ich kann sie heute noch immer essen ohne mich zu übergeben meine ich 😉 ) und musste nicht hungerleiden wie bei vielen anderen Diäten bei denen ich oft den ganzen Tag zitterte und gleichzeitig vom Essen träumte (da war der Fressanfall schon immer vorprogrammiert) …naja, abgenommen habe ich damit nichts, nimmt man sich mal ein Sekündchen zeit und liest die Nährwertangaben – insbesondere die kcal – dann wird auch klar, warum die Diät so einfach zu schaffen war, ich habe halt meinen kompletten Tagesbedarf in Butterkeksen vertilgt :’D :’D da hätte ich ja auch ganz „normal“ essen können…(auf Dauer wären da sicher Nährstoffmängel entstanden aber ich hab sie nur ein paar Tage gemacht)
    Ich denke das gehört zu den blödesten Diäten die ich versucht habe, einfach weil ich so naiv war und nicht mal auf die Packung geschaut habe wie viel ich da eigentlich esse. Und da übrigens keine Sortenangabe im Plan stand, habe ich mich für die variante Haferflockenbutterkekse entschieden weil ich mir dachte Haferflocken sind ja gesund :’D :’D (die haben noch mehr kcal als die normalen Butterkekse :’D )

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      1. jutta

        Ich fand die Frage interessant und habe nachgerechnet. Wenn es ein „klassisches“ Mürbteigrezept im Verhältnis 3:2:1 ist, haben 200 g 946 kcal (348 kcal Mehl, 496 kcal Butter, 132 kcal Zucker). Für eine kleine zierliche ältere Person kommt das schon nahe an den Grundumsatz, unter anderen Bedingungen ist noch etwas „Luft“. Aber es gibt ja auch größere Packungen als 200 g 🙂

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  28. Ich habe mir bei ebay eine Abnehmen-durch-Hypnose-CD geholt. 25 € hat das gute Ding gekostet. Ich hatte wirklich gedacht, dass damit meinen Schweinehund einlullen kann. Zum entspannen wartete ich einen Abend ab, an dem ich alleine zu Hause war, ging baden und legte mich im Schlafanzug auf das Bett. Ich machte die CD an… und hörte das Verrückteste, was mir je untergekommen ist. Der Sprecher hatte eine ganz furchtbare Stimme und ich konnte mich vor lachen nicht mehr konzentrieren.
    Vermutlich hat der Schweinehund seitdem so viel Spaß in meinem Körper und wartet auf neue lustige Erlebnisse, dass er gar nicht ausziehen mag 🙂

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  29. BMI - WTF?

    Formoline L112. Zum Glück habe ich nur eine Packung von dem Dreckszeug probiert. Irgendwie hat das meinen Stoffwechsel wohl ein bisschen kaputt gemacht. lol

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    1. Biene

      Stoffwechsel kaputt gemacht….? Ich glaube, das Kapitel solltest Du in FLü nochmal lesen 😊 Genau das ist nämlich eine Fettlogik, von der ich auch jahrelang überzeugt war… aber nicht stimmt. Wäre das so, hätte ich sicher seit meiner Dr. Desaga Lindenfels Pulverdiät (siehe mein Kommentar weiter oben) vor 35 Jahren nie wieder ein Gramm abgenommen. 🙂

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  30. Das mit der Münze, mit der man etwas Schlechtes auf eine andere Person überträgt, kommt noch aus dem Mittelalter 😀 Da hat man, um seine eigene Krankheit loszuwerden und um sie an jemand anderen zu übertragen, auf eine Münze gespuckt und diese dann weggeworfen. Der Finder hat dann die Krankheit übernommen. Also ich würde sagen, DAS hat dann sogar geklappt 😀
    Die dümmste Fettlogik meinerseits: Habe mit 13 oder 14 panisch meine Mutter gefragt, ob das Fett der Bodylotion dick macht….

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  31. Rumpel

    Ich habe Ephedrin genommen. Der Erfolg war toll… In 3 Monaten 15 kg in anorektische Untergewicht abgenommen. Seitdem hab ich Herzrhythmusstörungen.

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  32. Habe hier stellenweise herzlichst gelacht, klar, weil es mich an meine tausend Versuche erinnert hat, die ich ebenfalls mir Null Erfolg erprobt hatte. Meine beiden peinlichsten hier :
    Medikament Orlistat oder so ähnlich, jedenfalls trennt sich Speisefett im Darm irgendwie ab und wird angeblich ohne Verstoffwechslung ausgeschieden. Stimmt, es kam auch regelmäßig ohne Warnungen raus 😀 Der Geruch war unerbittlich und zwang mich mehrmals
    vorzeitig von Arbeit nach Hause zu fahren, da ich nicht duschen konnte bzw keine Kleidung im Büro lagere. Es darf mit dem Medikament zusammen nur wenig Fett mit der Nahrung aufgenommen werden, dafür muss man keine 100 Mark ausgeben!
    Eine weitere Peinlichkeit…..Ich hab bei einer RTL Sendung zum Thema Diäten Test mitgemacht, dachte ich nehm mich über die 6 Wochen schön an die Kandarre, wäre ja ein Druckmittel von außen für mich. Ja, war es …..Ich fühlte mich so unter Druck, dass ich nächtliche Fressanfälle bekam, und zulegte….😅😱
    Diese Scheisssendung lief dann immer wieder über Jahre, und manch einer meiner Bekannten, die es irgendwann zufällig sahen, hat mich übelst veräppelt. .😃😄😆
    Glücklicherweise war damals das Internet nicht so üblich, Sonst wäre es auf YouTube oder sonst wo für immer. …Inzwischen ist der Link nur noch zu finden aber kein Video hinterlegt…..😰

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  33. Matze

    Weiß nicht ob es hier passt, aber Thunderf00t hat sich das Abnehmen mal unter thermodynamischer Sicht angesehen:

    Ich lese gerade dein Buch (ca. Hälfte durch, schon 5 kg abgenommen ^^) und er sagt in dem Video viel was du auch schreibst, z.B. das Sport zwar hilft, aber wichtiger ist wie viel man pro Tag ißt.

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    1. Mona

      Ich häng auch einfach was an, was ich interessant find:
      http://fitness-experts.de/abnehmen/maximales-kaloriendefizit

      Da wird beschrieben,dass es vom vorhandenen Körperfett abhängt, wie viel Fett man pro Tag hinbekommt abzunehmen. So hab ich das verstanden. Das erklärt, wieso das so viel schwerer wird abzunehmen, wenn man kein Übergewicht hat, also der Körperfettanteil sich normalisiert.
      Nur doof, dass die Berechnung nur mit männlichen Körpern gemacht wurde.

      Wobei ich nicht kapiere, wie das funktioniert. Wie kann ein Übergewichtiger mehr Fett in Energie umsetzen an einem Tag als ein dünner Mensch? Die haben doch ähnliche Organe und ähnliche Hormone und Stoffe in sich, oder nicht? Oder begrenzt das Fettdepot selbst, dass es nicht zu viel hergibt und ändert die Hormone, sodass man träger, kühler usw. wird? (Ich frag das gleich den Artikelschreiber.)

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