Gastbeitrag: Lars VLOGGT über Fettlogik und was es bedeutet, dick zu sein

Vor einigen Wochen schrieb mich Lars an, um zu fragen, ob es für mich okay sei, wenn er einen VLOG (VLOG = Video Tagebuch) über sein Leben mit ~200 kg, seine Abnahme und Fettlogik(en) auf youtube macht – was an sich schon supernett ist, denn natürlich ist es sein gutes Recht, dort über alles zu reden, was er möchte, selbst wenn ich das doof fände (was ich nicht tue. Ich freue mich natürlich.)

Und nachdem ich seine bisherigen Videos schon ziemlich toll fand, konnte ich ihn dafür gewinnen, einen Gast-VLOG für Fettlogik zu drehen. Erstmals gibt es also einen Gastbeitrag in Videoform 🙂

Auf die Frage, was man vor dem Sehen des Videos über Lars wissen sollte, antwortete er wie folgt:

Lars, 38 Jahre alt aus Duisburg/NRW (lebe nun aber nach der Schweiz, England, Irland in Bayern -.-), Bürohocker in der Spielebranche der schon ca 100 Diäten hinter sich hatte und am Ende mit 200 Kilo da stand.

Hab FLÜ gekauft weil so viele Leute es empfohlen haben und bin seitdem voll auf Kurs.

Die Videos mache ich vor allem um mich selbst zu motivieren bzw zu zwingen 🙂

Viel Spaß 🙂

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14 Gedanken zu “Gastbeitrag: Lars VLOGGT über Fettlogik und was es bedeutet, dick zu sein

  1. Fred M. Späth

    Hey Lars,
    irgendwie kommt mir das bekannt vor, ich startete bei 1,81m mit 182 kg … nachdem FLÜ mir die Birne frei gepustet hat. Deine Situationsbeschreibungen als übergewichtiger Mensch könnten von mir sein … das unangenehme Gefühl, neben einer Person in Bus oder Bahn zu sitzen (geflogen bin ich da schon lange nicht mehr …), ist sehr unangenehm … und hast Du schonmal versucht, im ICE auf die Toilette zu gehen? Keine Chance … Aber nur Mut, ich habe schon 25 kg runter, und Dein Start zeigt ja auch, dass es Dir gelingen sollte.
    Viel Erfolg!

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  2. Mona

    🙂 Meine Güte. Wie soll man denn sonst von 200 kg herunterkommen, wenn man keine 2 kg pro Woche abnehmen darf, zumindest die ersten Monate?

    Andersherum kaufen total viele Leute Bücher und Zeitschriften auf denen steht: 5 kg in einer Woche abnehmen. oder: 7 kg in 14 Tagen.
    Auf dem Buch und der Zeitschrift steht aber nicht, dass es nur bei stark Übergewichten gilt und das meiste einfach Wasser ist und danach die Abnahme so langsam ist, wie das Kaloriendefizit ist.

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  3. Biene

    Weiterhin viel Erfolg mit der Abnahme – Du hast ja schon ordentlich abgenommen! Und gerade wenn man noch so einige Kilos vor sich hat, motiviert das extremst, wenn man sieht, daß das was man gelesen hat, auch funktioniert. Da quält man sich jahrelang mit Diäten – dabei ist es so easy. Ich hab das Buch zum Geburtstag bekommen, verschlungen und konnte gar nicht so schnell lesen, wie ich anfangen wollte mit kcal zählen. Und bin ebenfalls erfolgreich, nach einigen Fehlversuchen und viel Frust hat dieses Buch eine Blockade in mir geöffnet und es funktionierte von Anfang an. Du hast Recht: dieses Buch ist der heilige Gral – auch für mich. Und ich hab 35 Jahre Diät- und „Jojo“ 😁 Erfahrung. Dachte, mir sagt keiner was Neues – und Alles war neu. Meine innere Diät-Festplatte hab ich gelöscht und stelle fest, dass diese voll von Fettlogiken waren, die mich so blockiert haben, dass nix mehr ging. Und jetzt läuft es besser, als ich zu hoffen gewagt habe. „Fettlogiken überwinden“ ist für mich DAS Motivationsbuch überhaupt und der „Blockade-Killer“. Ich wünsche Dir, mir und allen die das Buch von Nadja Hermann lesen weiterhin viel Erfolg. Und der ist garantiert, davon bin ich überzeugt!

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  4. Hallo Lars, mir ging es ähnlich… Habe leider nie wirklich abgenommen mit den gängigen Diäten. Aber du hast mich total motiviert wieder anzufangen. Ich schaffe das!

    Grüße Patrick

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  5. hemm

    Ich finde, dass es einen kritischen Punkt gibt. Du sagst, du hast gelernt, dass du nicht einfach Leuten glauben darfst, was Abnehmen funktioniert und hinterfragen musst. Am Ende sagst du dann, dass du ja die ganzen Sachen, die im Buch stehen, doch nicht hinterfragt hast, sondern hinnimmst, mit der Begründung „warum sollte ich dem Buch nicht glauben“. Und etwas später sagst du, dass du nicht weißt, ob das alles stimmt, aber du entscheidest dich dazu, das zu glauben.
    Ich finde, das ist ein wenig widersprüchlich. Deine Mutter, auf die du dich so oft beziehst, hat ihre Ratschläge ja auch gelesen, und diese kommen oft aus Studien (die zwar nicht immer das richtige Studiendesign haben, aber es waren mal „wissenschaftliche Erkenntnisse“). Und jetzt lehnst du sie ab, nimmst aber bereitwillig andere „wissenschaftliche Erkenntnisse“ für bare Münze, obwohl du selbst zugibst, dass du die entsprechenden Veröffentlichungen nicht gelesen hast. Und diese Argumentation irritiert mich ein wenig.
    Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich auch ein Fan des Buchs bin und damit gute Erfahrungen gemacht habe, trotzdem würde ich nicht sagen, dass es „die Bibel“ ist, der man „glauben“ muss. Man muss es eben überprüfen, denn durch „glauben“ entstehen nur neue Mythen.

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    1. Fred M. Späth

      @hemm Dein Einwand ist verständlich, da FLÜ aber eher eine Metastudie ist, die mehrere Studien zu den jeweiligen Punkten aufgreift und vergleicht, liegt hier die Sache etwas anders. Da Nadja ja ihre Erkenntnisse mit den Studien belegt und alle erwähnten Studien verlinkt hat, kann man davon ausgehen, dass, wenn ihr nicht gerade grobe Schnitzer unterlaufen sind, ihre Erkenntnisse an Hand der Datenlage korrekt sind. Man kann es sogar selbst nachprüfen, indem man sich die gleiche Mühe macht. Dies hat man bei den allgegenwärtigen Fettlogiken nicht – die stehen meist als generische Aussage im Raum, und damit hat es sich. Das ist hier anders. Und die Ergebnisse der Leser beim Abnehmen sprechen für sich … 😉
      Allerdings ist es richtig, dass Lars dies etwas unglücklich formuliert hat, so dass es scheint, er habe lediglich die eine „Glaubensquelle“ (Mutter) mit einer anderen (FLÜ) ersetzt – dem ist aber nicht so. Das ließe sich bestimmt etwas knackiger formulieren, damit die Zuschauer wissen: hier befinden wir uns auf der Metaebene, und die Widerlegung der Fettlogiken ist stets nachprüfbar. Daraus kann man folgen (als bequemlicher Mensch): wer die Belege zu seinen Aussagen nachprüfbar mitliefert, genießt sicher einen gewissen Vertrauensvorschuss.

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  6. Pingback: Beastmode! | Oben der Himmel, unten die Erde .. und in der Mitte: Barbarella

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