Update: Ausgezählt!

In letzter Zeit fiel es mir schwer, persönliche Beiträge zu schreiben – das war wesentlich leichter, als Fettlogik noch ein selbst publiziertes Ebook war und der Blog tagebuchiger war. Inzwischen mache ich mir vor einem „privaten“ Beitrag zig Gedanken und meist verwerfe ich ihn dann.

So hat es nun einige Monate gedauert, aber ich wollte dennoch endlich ein Update geben, wie es aktuell bei mir läuft. Was das Gewicht angeht, wie man anhand der Fotos von meinem Vortrag in Bern sehen kann: Stabil bei ~65 kg.

Wobei … na jaaa. Direkt im Anschluss habe ich einige Tage Urlaub bei meinen Eltern gemacht, und dieser Abschnitt aus Fettlogik zum Thema „Urlaub bei meinen Eltern“ passt nach wie vor:

Insbesondere die Zeit bei meinen Eltern war eine Kombination aus allem, was es mir besonders schwermachte: Das ganze Haus war voll von Dingen, die ich besonders mochte, speziellen Süßigkeiten oder Gebäck von meiner Großmutter. Es gab sehr viele Familienfeiern mit Restaurantbesuchen, meine Mutter verwöhnte uns mit üppigen Frühstücken, und es gab ständig irgendwo Kaffee und Kuchen. Viele Tage schrieb ich komplett ab, und nach einer halben Woche war mir klar, dass ich mehrere Kilo schwerer aus diesem Urlaub zurückkommen würde.

*hüstel*

Allerdings hat sich tatsächlich etwas verändert: Ich zähle seit Monaten keine Kalorien mehr. Wer hätte das (so schnell) erwartet? Okay, ganz so ist es nicht. In meiner Definition ist „Kalorien zählen“ das korrekte zählen und nicht das „zählen“, das ich früher praktiziert habe.

Der Prozess war eigentlich ziemlich schleichend. Ich wog nicht mehr alles, sondern schätzte gerade bei Gemüse und co. dann doch nur noch. Ich begann, einzelne Mahlzeiten mit Bewegung zu verrechnen, ohne das einzutragen. Ich hörte irgendwann nach der Hälfte des Tages auf, die kcal einzutragen, weil ich dachte, dass es schon ungefähr passen wird. Irgendwann landete ich bei „grob im Kopf überschlagen“.

Und: Ich halte mein Gewicht.

Klappt also? Na jaaaa. Seit ich das mache, also ungefähr seit Januar, bin ich dabei, die ~2 Extra-Feiertagskilos von Weihnachten loszuwerden. Und der Plan lautet eigentlich, das in 2 Wochen runterzureißen, mit einem täglichen Defizit von 1000 kcal. Mit meinem Sportpensum liegt mein Bedarf aktuell bei 3000+ kcal, also bedeutet das, wenn ich „normal“ esse läuft das Ding.

Tatsächlich war es allerdings so, dass ich weniger als 1 kg pro Monat abnahm, obwohl ich mit meiner Kalorienschätzung immer bei ca. 1000 kcal Defizit pro Tag rauskam. Es stellt sich raus, dass ich weiterhin nicht schätzen kann. Zwischendurch habe ich natürlich das Phänomen untersucht und einzelne Tage nachgeprüft. Mir wurde recht schnell klar, wo es hakte. Ich liebe z.B. selbstgemachtes Popcorn und esse davon oft mehrere Portionen á 50 g. Blöderweise waren das irgendwann aber keine 50 g mehr sondern eher 75+ g. Und ich merke das nicht. Echt nicht.

Wenn ich also das Gefühl habe „normal“ zu essen, lande ich nicht bei den ca. 2000 kcal, die eine Frau meiner Größe und meines Gewichts in etwa braucht, sondern deutlich darüber. Eigentlich nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass ich durch „normal essen“ irgendwann bei 150 kg gelandet bin. Andererseits sollte man meinen, dass ich das inzwischen gelernt hätte. Relativ neiderfüllt blicke ich da auf die ganzen Fettlogikleser, die rückgemeldet haben, dass sie kcal-zählen nur kurz zur Justierung gemacht haben, um anschließend problemlos ohne weiterzumachen. Ich bin da ein deutlich (haha Wortspiel) schwererer Fall.

An sich kein Wunder, denn wer nur 10 oder 20 kg abnehmen will, muss ja insgesamt nicht extrem viel an der Ernährung ändern, sondern langfristig nur ein paar kcal pro Tag einsparen oder zusätzlich verbrauchen. Bei meinen 85 kg weniger (und ich bezweifle sehr, dass 150 kg mein „Endgewicht“ gewesen wären, bei der bisherigen Enwicklung) ist der Unterschied natürlich deutlicher.

Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich mich manchmal ärgere, wenn Leute das bei mir so abtun. Ich lese öfter mal sowas wie „die tut so, als sei das total einfach!“ oder „die versteht gar nicht, wie schwer es für manche ist, weniger zu essen!“ oder „schön wenn das bei ihr klappt, aber andere haben halt einen höheren Appetit, da ist das nicht so leicht!“

Äh. Ja. Das ist für mich auch nicht leicht. Ich habe da in mehrfacher Hinsicht die schlechtesten Startbedingungen. Meine Schilddrüsenunterfunktion rechne ich da mal raus, aber genetisch bin ich auf jeden Fall mit maximaler Vorbelastung ausgestattet, was Appetit angeht. Meine Mutter nahm in der Schwangerschaft auf über 130 kg zu, also gibt’s noch den Extrabonus (interessanter Artikel dazu: „Der Organismus des Kindes wird auf mehr Kalorien gepolt, also regelrecht auf Überernährung programmiert. Dadurch steigt das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einen hohen Blutdruck oder einen Diabetes zu entwickeln. Und das gilt nicht nur für die ersten Lebensjahre des Kindes, sondern auf Jahrzehnte hinaus.„). Auch (mein) AD(H)S steht in starkem Zusammenhang zu (schwerer) Adipositas.

Mein natürlicher Bewegungsdrang ist quasi nicht vorhanden. Inzwischen kann ich sagen, dass das keine Folge meines Gewichts oder der Mobilitätseinschränkungen war/ist, sondern bei mir eben so ist. Bewegung kommt bei mir nicht unbewusst oder von selbst, ich muss das aktiv tun. In meinem Naturzustand bin ich im absoluten Ruhemodus. Ich hatte vor einiger Zeit mal das hier irgendwo gepostet:

neat

Das trifft zu 100 % auf mich zu. Es ist so auffallend, dass mich regelmäßig Leute darauf ansprechen, dass ich so ruhig wirke oder eine besonders ruhige Ausstrahlung hätte. Jo, das liegt daran, dass ich mich so gut wie nicht bewege. Selbst jetzt, wo ich Muskeln habe und problemlos mehrere Stunden am Stück intensiven Ausdauersport machen kann, bin ich im Ruhezustand eben völlig ruhig.

Das soll jetzt kein Mimimi sein, denn es wäre natürlich schön, wenn ich entweder einen geringen Appetit hätte, der an mein inaktives Wesen angepasst ist, oder andererseits ein total aktiver Bewegungsfan wäre, der wie ein Gummiball locker nebenbei die Extraenergie loswird. Dann müste ich mir nicht bewusst Gedanken um sowas machen. Andererseits denke ich, dass jeder so seine Baustellen hat und ich dafür in anderen Bereichen wie Rauchen, Trinken oder Geldausgeben das Glück habe, keine Probleme zu haben.

Ich werde wohl mein Leben lang darauf achten müssen, meine Balance zu halten. Für mich persönlich kann ich sagen, dass es das absolut wert ist. Bei manchen mag das anders sein, aber für mich bedeutet Normalgewicht einen unglaublichen Gewinn an Lebensqualität, der hauptsächlich über die gesundheitlichen Faktoren kommt.

Lustigerweise hat sich mein Leben an sich kaum geändert, im Vergleich zu der Zeit mit 150 kg. Abgesehen davon, dass ich meine Seriensucht jetzt mit Sport kombiniere und Netflix auf dem Heimtrainer und nicht auf der Couch suchte, ist nichts so wirklich anders geworden. Früher war ich mir manchmal nicht sicher, ob ich tatsächlich so introvertiert und zurückgezogen bin, oder ob ich mich irgendwie unbewusst wegen meines Gewichts verstecke. Ich dachte zwar, dass ich zu meinem Gewicht stehe, habe aber dennoch ab und zu an mir gezweifelt, ob meine Lebensentscheidungen nicht doch durch mein Gewicht bestimmt waren.

Diese Frage hat sich jetzt für mich geklärt und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich auch mit 150 kg das Leben geführt habe, das ich wollte. Ich war tatsächlich zufrieden und glücklich, und es war nicht so, dass ich nun mit Normalgewicht plötzlich alles anders mache, weil ich in Wirklichkeit doch total eingeschränkt war.

Falls sich das irgendwie paradox anhört, weil ich einerseits sage, dass sich meine Lebensqualität unglaublich erhöht hat und andererseits feststelle, dass sich mein Leben nicht sehr verändert hat: Für mich ist der große Unterschied, wie sich mein Körper anfühlt. Mir war zuvor nicht bewusst, wie sehr mich mein schwerer Körper buchstäblich heruntergezogen hat. Auch schon vor den Knieprobemen und den andauernden Schmerzen, war das Übergewicht eine ständige Last, die mich insgesamt ermüdet hat. Auch wenn das Beispiel abgegriffen ist: Es ist tatsächlich damit vergleichbar, ständig einen schweren, mit Steinen befüllten Rucksack herumzuschleppen. Alles ist irgendwie anstrengender und unbequemer, kostet mehr Kraft oder ist umständlicher.

Das schlimme ist, dass ich das so bewusst nicht wahrgenommen habe, weil ich den Unterschied einfach nicht kannte. Ich sah nur die großen Dinge und fühlte mich insgesamt in meinem Leben nicht beeinträchtigt. Ich hatte einen guten Beruf, einen tollen Mann, war zufrieden mit meinen Interessen und es gab keinen Bereich, wo ich gesagt hätte: „Das kann ich nicht machen, weil ich dick bin.“ – mir war nicht klar, dass der Unterschied im kleinen liegt, im Alltag, und dass sich einfach jeder Schritt leichter anfühlt. Das würde ich nie wieder missen wollen, und wenn es dafür nötig wäre, mein Leben lang jedes Essiggürkchen vor dem essen auf die Waage zu werfen, wäre das kein zu hoher Preis.

Soweit also das Update, wie sich mein Leben in den nunmehr fast 3 Jahren nicht-mehr-adipös-sein entwickelt hat. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Auch wenn ich immer gesagt habe, dass mein Ziel darin besteht, langfristig keine kcal mehr zu zählen, bin ich zur Zeit gar nicht so sicher, was das angeht. Die letzten Monate war ich einfach irgendwie zu unmotiviert dafür, und natürlich ist es minimal weniger aufwendig, das Eingetrage in die App einfach seinzulassen. Andererseits hat das Eintragen für mich einen gewissen Erinnerungsvorteil: Wenn ich schwarz auf weiß sehe, wie viel ich tatsächlich gegessen habe, bin ich irgendwie zufriedener damit und habe auch tatsächlich das Gefühl, dass ich mir doch ganz schön was gönne. Wenn ich das nicht tue, fühlt es sich trotz objektiv anderer Realität für mich schnell wieder an wie „So viel esse ich doch gar nicht … menno.“ – ich bin daher ernsthaft am überlegen, ob Instagram eine Lösung sein könnte, und ich in Zukunft regelmäßig meine Mahlzeiten fotografiere. Klingt doof, aber das fühlt sich total befriedigend an, auch wenn ich dann gezwungen bin, mich über mich selbst deswegen lustig zu machen (sowas hipstermäßig-albernes, Essen zu fotografieren…) 🙂

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59 Gedanken zu “Update: Ausgezählt!

  1. Same same here.
    Ich versuche seit dem Herbst verzweifelt die letzten beiden Kilo zur 60kg Schwelle abzunehmen. Jetzt sind es nur noch 4kg.
    Ich versuche es mir im Moment damit schön zu reden, dass ich viel Kraftsport mache und deshalb an Muskelmasse zulege. Wobei ich gefühlt nicht mehr esse bei erhöhtem Sportpensum. Aber in mir reift der Beschluss mal wieder längere Zeit wirklich alles zu tracken, was ich zu mir nehme. Aber erst nach meinem Geburtstag kommende Woche.

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    1. ullirau

      Bei mir genau das selbe! Seit Wochen fehlen mir noch 2 kg zu meinem Ziel u60! – seit Ostern sind es 3,5kg😱. Diese halten sich hartnäckig und ich werde wohl doch wieder kcal zählen müssen 😡

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  2. Dani

    Sehr interessant, wie es dir in der letzten Zeit ergangen ist.
    Ich würde mich persönlich sehr freuen, wenn du auf Instagram aktiver werden würdest 🙂

    Und du wirst es ständig hören aber dank dir, weiß ich zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich es schaffen werde langfristig abzunehmen. Mein Weg ist zwar noch sehr weit aber ich werde ihn schaffen.

    Ganz liebe Grüße

    Dani

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  3. annesch

    Danke für dieses Update. Mir geht es auch so, dass ich ohne die Hilfsmittel Tracken kein Gefühl dafür habe, wie viel ich esse – oder es im Hinterkopf vielleicht doch habe, aber das Bewusstsein dafür ganz schnell beiseite schiebe. Fotografieren ist vielleicht wirklich eine gute Lösung, ich kenne es als Trick aus einem anderen Kontext: Ich kann problemlos lesend oder Filme sehend auf dem Sofa abhängen, während um mich herum das Chaos tobt, oder in einer nicht sehr aufgeräumten Küche kochen (und noch mehr Chaos produzieren) und dabei einfach durch das Chaos hindurchsehen, oder es ausblenden. Doch ich habe festgestellt, dass wenn ich die Unordnung fotografiere und mir dann das Bild anschaue (und wie gut, dass man es digital gleich hat und nicht auf den entwickelten Film warten muss!), dass mich das Chaos dann anspringt und ich es nicht ignorieren kann. Vielleicht sorgt das Fotografieren für eine Distanz, die das Chaos sichtbarer und wahrnehmbarer macht – und vielleicht läuft das beim Essenfotografieren ähnlich.

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  4. Hallo liebe Nadja,

    darf ich mich da vielleicht mal dranhängen mit einer Frage?

    Hab eben den Artikel über Übergewicht in der Schwangerschaft gelesen, den Du hier verlinkt hattest und naja, ich hab zwar vor der SSW auf 85kg abgenommen, aber bin damit bei 1,75m immer noch übergewichtig. Inzwischen bin ich im 7. Monat und bei 91kg angekommen.
    Ich hab zeitweise ziemlich starken Heißhunger auf Fettiges und Süßes und wenn ich nicht genügend esse, macht entweder der Kreislauf schlapp oder mir wird übel.
    Ich mach mir Gedanken über die Zunahme, aber sowohl mein Arzt als auch meine Hebamme haben nur abgewunken. Dem einen war mein Gewicht (wortwörtlich) „scheißegal“, die Hebamme tat es als ganz normale Zunahme ab. Mag ja auch sein, nur Gedanken mach ich mir trotzdem 😉
    Hast Du da eventuell (oder hat eine der Leserinnen?) Informationen/ weiterführende Artikel? Gerne auch zum Thema Gewichtsverlust und Stillen, beim googlen finde ich leider irgendwie immer nur Artikel, bei denen ich nicht sicher bin, ob das jetzt Fettlogik ist oder nicht :/

    Vielen lieben Dank (und um nicht ganz OT zu sein auch für Deine offenen Worte. Das motiviert mich ungemein, nach dem Mutterschutz auch weiterhin am Normalgewicht zu arbeiten 🙂

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Jane Doe

      Huhu Andrea,
      ich bin zwar nicht Nadja, aber ich antworte Dir trotzdem mal 🙂
      Bin selber auch schwanger, allerdings erst in der 8.Woche. Zur Gewichtszunahme in der Schwangerschaft gibt es Empfehlungen, die sich nach dem Ausgangs-BMI richten. Für Dich wären danach ca. 7 – 11,5 kg Gewichtszunahme ideal – das heißt, Du hast noch ein bisschen Spielraum.

      An Deiner Stelle würde ich folgendes machen: Kalorien tracken, z.B. mit FDDB , und auf den errechneten Tagesbedarf 200 Kalorien am Tag aufschlagen – die braucht Dein Körper in diesem Stadium der Schwangerschaft. Gib einfach alles ein, was Du isst (Wiegen des Essens nicht vergessen!), dann wirst Du gucken wo Spielräume sind und welchen Gelüsten Du nachgeben kannst. Später kannst Du beim Stillen das gleiche machen, dann aber auf den errechneten Bedarf ca. 500 Kalorien am Tag dazu rechnen. Wiege Dich jeden Tag und dann wirst Du sehen, ob das so passt. Und mach Dich nicht verrückt, wenn es am Ende ein paar Kilo mehr werden, so lange es nicht zu sehr überhand nimmt. Dass Ärzte zu viel Gewichtszunahme in der Schwangerschaft oft so gar nicht kritisch sehen, finde ich nicht gut. Aber wenn Du Dich jetzt total fertigmachst weils am Ende vielleicht dann doch 13 kg statt 11,5 kg werden ist das auch nicht zielführend.

      Ich würde auch noch ein Auge auf die Nährstoffe halten – Dein Körper braucht z.B. grade 30 mg Eisen am Tag, die schafft man kaum mit normalem Essen! Ggf. in Absprache mit Deinen Ärzten supplementieren. Heißhunger kann nämlich auch daher kommen, das irgendwas fehlt. Und versuch, dann wenigstens halbwegs hochwertige Dinge zu essen – bei Heißhunger auf Fettiges fällt mir z.B. spontan Mandelmus oder Erdnussbutter ein, wenn man einen Teelöffel davon langsam nascht hält sich das kalorienmäßig noch in Grenzen und man nimmt wenigstens im Gegensatz zu Schokolade noch ein paar Vitamine mit.

      Selber mache ich da auch so, also das mit dem Kalorien tracken, allerdings momentan eher mit dem Ziel, mein Gewicht zu halten bzw. die 1,5 Kilo zuzunehmen, die ich zu Beginn der Schwangerschaft wg. Übelkeit unfreiwillig abgenommen habe (bin je nach Maßstab schon im leichten Untergewicht und muss deswegen aufpassen). Was für mich auch ganz gut funktioniert sind viele kleine Mahlzeiten am Tag – das ist für mich eine echte Umstellung weil ich sonst immer der Frühstück- Mittagessen- Abendessen-Typ mit nix dazwischen war, aber in der Schwangerschaft beschert mir das üble Kreislaufprobleme und Übelkeit. Vielleicht hilft Dir diese Strategie ja auch ein bisschen.

      Ich wünsche eine gute Restschwangerschaft!

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  5. annesch

    Ach so, eine Frage noch, die vielleicht ganz viele hier interessiert, die noch auf dem Weg zum Normalgewicht sind oder noch nicht so lange im Normalgewicht sind: Wärst Du bereit, noch mal was zum Thema Haut/Hautrückbildung etc. zu posten, wie sich das inzwischen entwickelt hat, nach längerer Zeit Normalgewicht? Danke!

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      1. Nadine

        Mich ebenfalls! Im Buch hast du mal etwas in der Richtung geschrieben, dass die überschüssige Haut sich erst langfristig richtig zurückbilden kann, wenn sie nicht mehr durch darin enthaltenes Fett nach unten gezogen wird. Darauf hoffe ich bei mir auch! Siehst du diese These bei dir selbst bestätigt? Hat sich an deinem Bauch und / oder deinen Oberschenkeln hinsichtlich der Haut im Laufe der Zeit noch etwas verbessert? (Und sorry, falls ich deine Aussage im Buch falsch wiedergegeben habe, ich hab das Buch gerade nicht zur Hand.)

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    1. Sonne

      Oh ja………., dass ware echt gut zu wissen. Sicher ist es so, dass es bei jedem anders ist, aber nach 3 Jahren sollte sich ja einiges getan haben.
      Danke !!! 🙂

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  6. Nach einem Austausch im Kommentarbereich eines anderen Blogs habe ich mich neulich schon gefragt, warum so viele es für falsch halten dauerhaft Kalorien zu zählen.
    Es gibt Leute, die führen ihr Leben lang ein Haushaltsbuch und Listen darin alle Einnahmen und Ausgabe auf und haben dadurch ihre (sehr knappen) Finanzen perfekt im Griff.
    Sind diese Leute gestört, nur weil bei Ihnen Ende von Monat und Geld so gut wie immer gleichzeitig enden, wohingegen andere mit beschränktem Budget regelmäßig Schulden machen und wieder andere trotz knappem Geld ihren Enkeln immer was zustecken können ohne nachzurechnen?
    Es muss ja keiner Kalorienzählen, aber was ist daran schlimm?
    Für mich persönlich ist das Zählen entspannend, weil ich einfach weiß, dass ich so mein Gewicht halten kann. Ich gönne mir, was ich wirklich möchte und spare dafür an Stellen, wo es mir nicht darauf ankommt.
    Ich bin nur 1,62 m und fühle mich bei um die 49 bis 51 kg am wohlsten – da ist das Budget beschränkt selbst wenn man sich viel bewegt. Auch ich würde, wenn ich „nach Gefühl“ Essen würde, kontinuierlich zunehmen. Zwar habe ich immer schon gegengesteuert, so dass ich nie im Übergewicht gelandet bin, aber über die letzten 5 Jahre habe ich schleichend 7 Kilo zugenommen und fühlte mich eben nicht mehr wohl. Dank deines Buches, habe ich mich endlich getraut, Kalorien zu zählen und hab die Pfunde seit Januar abgearbeitet.
    Statt jetzt mit der Zählerei aufzuhören, hab ich mir aber eine kleine Waage besorgt, die ich auch mal mitnehmen kann, denn ich fühle mich so wohl, dass ich absolut keinen überflüssigen Speck mir ansammeln will!
    Ich zähle auf jeden Fall weiter.

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    1. Maren

      Das finde ich einen super Vergleich! Beim Geld würde ich vermuten, dass die meisten Leute das regelmäßige und genaue Haushalten eher positiv bewerten, im Sinne von „diszipliniert“, „sparsam“, „achtsam“, usw.
      Das Kalorienzählen hingegen wird anscheinend oft mit Magersucht und obsessiven Diäten in Verbindung gebracht, und hat deshalb so ein schlechtes Image.

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      1. Michael

        Offen gesagt: Wer warum auch immer sparsam ist, gar geizig, der braucht kein Haushaltsbuch zu führen – oder allenfalls dann, wenn es dermaßen eng ist, daß es ohne nicht geht. Aber das kann ich mir bei einem sparsamen, geizigen Menschen nicht als Dauerzustand vorstellen. Der „gönnt“ sich nämlich auch unterwegs kein Eis, keine Bratwurst, weil er es als Verschwendung ansieht, und wenn er es auch nicht zuhause nachholt, dann hat er auch etwas fürs Abnehmen bzw. Gewichthalten getan, wodurch sich der Kreis schließt. Aus meiner Sicht ist daher das Führen eines Haushaltsbuchs eher negativ besetzt, als Indiz für einen verschwenderischen, „schwachen“ Charakter.
        Beim Essen ist das doch anders. Ich habe noch niemanden gesprochen, der auch nur zum ansatzweise korrekten Schätzen der Kalorien in der Lage wäre. Wohl kenne ich Leute, die im großen und ganzen nur gemäß ihres echten Hungers und wirklichen Bedarfs essen und spätestens dann, wenn sie merken, daß es irgendwo kneift, sich ein paar Tage zurücknehmen, wenn nicht gleich am Tag auf die wahrgenommene Völlerei kürzer treten. Wer aber (auch) aus Lust und Spaß ißt …
        Letztlich ist dies aber auch von der konkreten Situation abhängig. Ein Gewohnheitstier, der zum weit überwiegenden Teil immer die gleichen Gerichte ißt, die er bereits einmal getrackt hat, wird eher ohne weiteres tracking in der Lage sein, sein Limit zu halten, als etwa der, der viel auswärts ißt (allerdings kann der im großen und ganzen nur schätzen).
        Aber was ist wirklich die Alternative? Es ist kein wirkliches Aufwand, sich morgens nach dem ersten Toilettengang auf die Wagge zu stellen und das Gewicht zu notieren. Das Problem dabei ist nur, daß die täglichen Schwankungen, wie wir alle wissen, mehrere kg betragen können, Soll man dann bei jedem kg mehr gleich vorsorglich einen Fastentag einlegen? Oder noch ein paar Tage abwarten und dann feststellen, daß aus einem kg zwei kg geworden sind (ja, ich weiß, man nimmt nicht 1kg Fett in zwei Tagen zu). Oder warten bis man an Hose oder Gürtel etwas spürt? Auch ich stelle es mir dröge vor, den Rest meines Lebens die Nahrung zu tracken. es ist Arbeit, es hält auf, ich ein eher bequemer Mensch. Möglicherweise ist am ehesten praktikabel, die erste Zeit nach der Diät zu tracken und dabei den normalen Schwankungsbereich des Gewichts festzustellen (was ja auch sinnvoll ist, um auf diese Weise den tatsächlichen Umsatz und damit die erlaubte Kalorienzufuhr festzustellen) und bei jedem Überschreiten dieser Bandbreite sofort (!) und umbarmherzig (!) ein paar Tage die Kalorienzufuhr reduzieren, optimalerweise durch tageweises Fasten oder IF.

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  7. Sieben6

    Hallo Nadja,

    viele Parallelen zu mir. Wenn ich es schleifen lasse, geht das Gewicht sofort hoch. Und dennoch: Ich mag nicht mehr jede Kalorie aufschreiben, das ist schon auch Lebensqualität.

    Wenn ich mir überlege, was mit Übergewicht früher anders/leichter war – viel fällt mir da auch nicht ein. Der Ruchsack mit den Steinen beschreibt es ganz gut. Klar, Wohlgefühl, schönere Kleider, Komplimente, etc. sind dazu gekommen, aber sonst?

    Der Charakter ändert sich durch die Abnahme nicht: Ich war früher schon ruhig, ausgeglichen, etwas introvertierter, vielleicht auch träger – und bin heute ebenfalls kein Flumy, der durch die Gegend hüpft.

    Manchmal frage ich mich tatsächlich: Wieviel Aufwand ist/war es Wert?

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  8. Agate

    Guten Morgen, perfektes Timing – DANKE!

    Nach einer Abnahme von knapp 20 Kilo (78 auf 59 bei 165cm) habe ich aufgehört zu rauchen und einen diätstressverteilenden Marathonläufer gegen einen bekennenden Geniesser und Gemütsathleten mit einem mittleren Wäscheberg auf dem Waschbrett eingetauscht. Macht zusammen 7 Kilo plus.
    „““Ganz klar, kann ja nicht anders sein, die warmen Mahlzeiten spät abends und der veränderte Stoffwechsel, da kann man nix machen…“.“ (Ironie aus)
    Dann kriegte ich FLü in die Finger und bekam irgendwie die Macht zurück ! Es liegt an mir und an dem, was mir über die Lippen kommt, basta.
    Sicher bekommen mir Eiweißkalorien besser, als die aus Weizenmehl und Zucker – aber die konsequente Vermeidung von beiden hat den reichlichen Genuß von z.B. Sahne nicht „neutralisiert“….Mit LC allein konnte ich das Gewicht weder weiter reduzieren noch halten.

    Also entwerfe ich morgens einen Futterplan mit FddB, mindestens 150gr Eiweiß, maximal 1000kcal sind Pflicht, ca 20 gr KH und ca 30gr Fett ergeben sich aus den LC Essgewohnheiten (seit immerhin 4 Jahren) dann meist von selber. Geht nur mit Hilfe von Proteinpulver, meist Vanille oder Schoko mit Kaffee gemixt, 60 – 90 gr pro Tag. Das wird dann parat gestellt und wenn ich den Plan exakt einhalte, ist die Abnahme wirklich recehn- und planbar, ein gutes Gefühl !

    Ich wird wohl auch Zähler bleiben müssen. Wie heißt der schöne Spruch?
    Nix kann so gut schmecken, wie schlanksein sich anfühlt !

    Liebe Grüße
    Agate, die sich besonders über die Maße von Marilyn, Liz, Raquel und Audrey gefreut hat _ Respekt für die Recherche !

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      1. Wilhelm Stark

        Ich bin lein Ernährungsfachmann, habe aber letztens mit meinem Fitnesstrainer über das Thema ‚vegane Proteine“ gesprochen.

        Da ist ja keine Lactose drin. Er meinte, man solle darauf achten, dass möglichst wenig Soja-Isolat drin ist. Soja ist nach seiner Auskunft oftmals gentechnisch belastet und einfach nur billig. Einfach mal danach googeln.

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    1. cratter13

      Darf ich fragen was du außer Eiweißpulver und Kaffee am Tag noch zu dir nimmst? Ich würde ja auch gerne 150g EW bei wenig kcal zu mir nehmen, aber ich schaffe das kaum mit natürlicher Ernährung die alltagskompatibel sein soll 😛

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      1. Kassler, Kochschinken, Eier, Pute, Hähnchen, …

        die Kombination aus Ei und Kartoffeln ist sehr sehr hochwertig und bringt mehr als nur Ei, da die Kartoffel zum helfershelfer wird.

        Dann kann man immer noch mir GUTEN Protein-Shakes nachhelfen.

        Simon Teichmann zb hat gerade ein Veganes Post auf den Markt gebracht, welches man gut nach dem Sport nutzen kann. (Vegan = Lactosefrei)
        https://www.bodyip-nutrition.de/produkt/simons-perfect-vegan-blend/
        für nicht lactosiker/veganer
        https://www.bodyip-nutrition.de/produkt/simons-perfect-post/ 20g Protein auf 25g Portion. bald unschlagbar.

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      2. Maren

        Ein paar Ideen: Nüsse, Eier, Trockenfleisch bzw. Salami, Lachs, griechischer Yoghurt, Käse, Hülsenfrüchte. Kann man alles so in die alltägliche Ernährung einbauen, dass es keine riesigen Kalorienmengen sind, aber trotzdem gute Eiweißlieferanten.

        150g ist außerdem schon ziemlich viel. Die gängige Empfehlung ist ja 0,8g pro Kilo Körpergewicht, bei Freizeitsportlern auch 1 bis 1,5g.

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      3. @björn

        haha, genau so mache ich es auch. 1kg Magerquark am Tag, mit den anderen Malzeiten komme ich dann auf 160-230g Eiweiß am Tag. (Je nach Menge des Essens, und ob ich noch Whey Shakes trinke (nach dem Sport))

        @eratter13
        An vegetarischen eiweißhaltingen, kcal-armen Nahrungsmitteln ist man sinnvollerweise (meiner Meinung nach): Eiweiß Pulver, Magerquark, Hüttenkäse, Harzer Käse.
        Hier gibt es gute Tabellen: https://www.marathonfitness.de/eiweisshaltige-lebensmittel-tabelle/

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  9. Maren

    Ich finde das mit der visuellen Erinnerung gar nicht so lächerlich. Theoretisch musst du es ja nicht mal veröffentlichen, sondern kannst es einfach als Tagebuch auf deinem Handy führen.

    Ich habe eine vielleicht vergleichbare Erfahrung mit folgendem: Am Ende jeder Woche schreibe ich auf einen kleinen Zettel ein paar Dinge, die mich in dieser Woche glücklich gemacht haben. Das kann total banaler Alltagskram sein, egal. Diese Zettel kommen alle in eine Kiste. Am Jahresende schaue mir die an und lasse quasi das Jahr Revue passieren. Wir sind ja schnell geneigt, einen längeren Zeitraum komplett „mieszumachen“, weil negative Erinnerungen stärker haften bleiben. Darüber vergessen wir dann leicht die ganzen kleinen Dinge, die uns zwischendurch gute Laune gemacht haben.

    So ähnlich stelle ich mir das auch mit einem Photo-Tagebuch fürs Essen vor: Wenn dann dieser „Ach menno, ich gönne mir gar nix“-Moment kommt, scrollst du durch die letzten paar Tage und siehst, was du dir schon alles gegönnt hast 🙂

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  10. Ich glaube der Hinweis mit dem „persönlichen Bewegungsdrang“ ist extrem wichtig. Ich persönlich bin ständig in Bewegung und mache „fast“ ohne Sport meine 10.000 Schritte, die bei meinem jetzigen Ernährungskonzept dazu führen, dass ich mein Gewicht (-26KG und jetzt BMI 24) gut halte. Wer diesen „Bewegungsdrang“ nicht hat, muss ja immer wieder kämpfen, um die Sportkalorien zu verdienen. Von daher gibt es glaube ich schon Leute die es da etwas leichter haben als andere. Auch fällt es mir nicht schwer mal einen Tag zu „fasten“ oder nur eine Mahlzeit zu mir zu nehmen, was auch hilft. Aus meiner Sicht ist es ratsam von Anfang an eine Ernährung für „immer“ zu suchen die dann über „mehr Sport“ in der Abnehmphase zum Defizit führt. Andersherum möchte ich auch nicht meine persönliche Situation verallgemeinern.

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  11. fee

    Ju, damit hab ich mich abgefunden, dann zähl ich eben Kalorien endless, was solls…ichbhab noch einige Kilöchen vor mir und es gibt eben für mich kein wieder Normal Essen…hab ich mir abgeschminkt.
    Es ist auch garnicht so sehr das richtig oder falsch schätzen sondern das Schwarz ausf Weiss SEHEN meine täglichen Kalorien sind gegessen. Wenn ich das brauche dann ist das halt so.
    Fühlt sich trotzdem sehr gut an.

    Lg

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  12. Uhu

    Oh interessanter Beitrag. Schön zu sehen, dass andere auch nicht nur „ganz einfach“ das Gewicht halten.
    Außerdem überlege ich gerade, ob ich durch die Abnahme nicht sogar noch introvertierter geworden bin als vorher…hm. Auf jeden Fall konnte ich vorher (also vor der Erkenntnis mit den Kalorien…) unbeschwert feiern und Alkohol trinken und auch mal „ausnahmsweise“ auf Festen ziemlich viel essen…das geht nun leider nicht mehr. Die Erkenntnis lässt sich nicht zurücknehmen…

    Und nun igle ich mich gerne zuhause ein und bin für mich….Dieser Zusammenhang war mir davor noch gar nie aufgefallen. Vielleicht fühle ich mich auch insgesamt „schutzbedürftiger“? Keine Ahnung…

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  13. Victoria

    Liebe Nadja,

    ich würde mich auch freuen, auf Instagram mehr von dir zu sehen. Dank Fettlogik überwinden habe ich fast 10 Kilo abgenommen, ohne dich hätte ich das nicht geschafft.
    Nachdem ich ja schon deinen „Trick“ mit dem Salatdressing (Wasser+Süßstoff) übernommen habe, wollte ich mal fragen, wie du dein Popcorn zubereitest. Irgendwo im Buch stand etwas von fett-und zuckerfrei- wie macht man das??

    LG, Victoria

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    1. Ich habe mir einen Popcornmaker gekauft, bei dem man die Maiskörner einfach reinkippt und eine Schüssel drunterstellt –> 2 Minuten später: volle Schüssel Popcorn. Ich esse es dann meist pur, aber wenn mir nach süß ist, werfe ich es in einen Topf voll karemellisiertem Erythrit mit etwas Kakao (Erythrit hat 0 kcal) –> Schokopopcorn

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  14. wenn du durch „normal essen“ 150kg gewogen hast, dann liegt dein setpoint halt bei 150kg. man soll sich nicht gegen die natur wehren!

    bewegungsdrang ist eine gewohnheit, die man sich aneignen kann, wie andere dinge auch. wenn man sich konsequent regelmäßig bewegt, fehlt es einem irgendwann, wenn man es nicht macht. nur da muss man halt auch erstmal hinkommen ^^

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    1. GK

      Gehört ‚Setpoint‘ nicht zur Fettlogik? Zum Bewegungsdrang muss ich widersprechen, ich hatte schon als Kind kaum Bewegungsdrang und auch jetzt nicht. Ich kann wie Nadja wunderbar wirklich still sitzen. Das als Gewohnheit zu bezeichnen kann ich nicht nachvollziehen, das ist auch eine Art von Logik. Ich habe mal vor vielen Jahren ein Fitness Studio regelmäßig besucht, niemals bin ich dort gerne hingegangen. Als ich dann dort gekündigt habe hat mir wirklich nicht ‚gefehlt‘ ich war sehr erleichtert wieder in meinen Nicht-Bewegungs-Modus zurückkehren zu können.

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      1. Käse

        Ach, das ist wie mit dem Hungergefühl: kann sich auch nicht jeder abgewöhnen, trotzdem soll man dagegen ankämpfen.
        Andere wiederum haben überhaupt kein Problem damit einfach weniger zu essen.
        Wieder andere finden es leichter, sich mehr Bewegung anzugewöhnen als weniger zu essen.

        (Andererseits: Ob ich meine Kauleiste bewege oder ob ich Stehaufmännchen spiel, Bewegung ist irgendwie beides. Deswegen kann ich das eine gut mit dem anderen kompensieren.)

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  15. > Diese Frage hat sich jetzt für mich geklärt und es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich auch mit 150 kg das Leben geführt habe, das ich wollte. Ich war tatsächlich zufrieden und glücklich, und es war nicht so, dass ich nun mit Normalgewicht plötzlich alles anders mache, weil ich in Wirklichkeit doch total eingeschränkt war.

    Wow! Was eine Erkenntnis! Das ist der Heilige Gral des Lebens, oder?
    Zu erkennen, dass man a) glücklich ist und b) es eigentlich immer wirklich war (ohne es gemerkt zu haben; auch irgendwie paradox…) 😀

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  16. Jan

    Auch ich habe deinen tollen Post voller Interesse gelesen – a) in meiner Fkt. als PT&Ernährgs.berater u b) als ganz normales „Opfer“ der Zivilisation, wie jeder hier auch. Egal, welcher Stoffwechseltyp, welche Gene – zunnehmen kann bzw. wird auf Dauer jeder, der mehr „frisst als er verbrennt“. Da kann kcal zählen durchaus anfangs helfen bzw. immer wieder mal die Kontrolllämpchen aufblinken lassen. So auch bei mir 😉 Feiertags-Dilemmas od auch nur Hochzeiten etc. können als „cheat day(s)“ einkalkuliert werden – davor ist halt dann echt nix zum Lachen. Zwei Dinge, ohne die auch ich nicht mehr sein möchte: Eiweiß(pulver, whey, rice, vegan, hanf, whatever!) in regelmäßigen – teils hohen – Dosen u der eingeübte Automatismus –> immer „just the taste“ oder „Beere+“ anstatt „nur Schoko“. :-))

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  17. Nadja, wenn es dich beruhigt… nach über 6 Monatne tracken kann ich mir grad mal merken wieviel kcal 2 Eier haben. Alles andere muss ich in der app nachschauen.

    ich werde auch NIE intuitiv essen können. Klar wenn ich mich an nem tag überfresse weiss ich das auch, aber ob das jetzt normal viel oder wenig war? kein plan. Ich kann Gewichte nicht abschätzen und ich hab einfach schlichtweg nichtmal lust drauf, jetzt auch nich kcal-Zahlen auswendig zu lernen. Dafür hats so viele schöne gute apps die auch schon in der kolo-option genial sind. Und wer mag kann sich bei den meisten ja auch ein Premium gönnen.

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    1. @jule

      Ich glaube, das ist der Punkt. Wenn Du Dich nicht für kcals interessierst, sondern sie „nur“ von der App berechnen lässt, lernst Du nichts.

      Ich fing irgendwann an, mich dafür zu interessieren. Ich habe kcal Werte nachgeschaut, nur aus Interesse. Dann habe ich „bewusst“ mein Essen gewogen: Portionsgrößen mit der Zahl auf der Waage verglichen. Inzwischen halte ich mich sehr kompetent im Schätzen, sowohl Masse als auch kcal Werte (und auch Eiweiß).

      Aber: Intuitiv Essen und gut Schätzen können, sind eh zwei paar Schuhe… Und beides geht (prinzipiell) ohne das Andere 😉

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      1. ich mag meine app und ich hab keine probleme damit sie zu nutzen. Ich muss mir in meinem Alltag soviel merken, dass ich nicht zwingend wissen muss welches Lebensmittel wieviel kcal hat. Also für mich ist das auch kein Problem. Ich weiss welche Lebensmittel hoch in Protein sind, welche viele carbs haben und wo viel Fett drin ist, und kann das daher sehr gut steuern. Ich plane mein essen Freitagsabends/Samstagsmorgens geh einkaufen und koche, getrackt wird das, was in den Mealprep-container landet damit ich eine Tageszahl bekomme und das klappt gut. Wahrscheinlich dürfte ich das über „intuitiv“ laufen lassen.

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  18. agi

    Also wenn ich nicht zähle, dann nehm ich zwar nicht zu…..aber auch nicht ab……und da ist der Bedarf definitiv weiterhin da. Momentan steck ich seit ca zwei Wochen fest. Ich hab immer noch Probleme, genügend Protein einzubauen. Ich werde wohl auf Dauer nicht um irgendwelches Pulver drumherum kommen. Das finde ich zwar nicht wirklich dolle, weil sich die Zutatenlisten wie die Inhaltsangabe eines Chemiebaukastens lesen, aber wenn es denn sein muss…🤔
    Das mit den Fotos ist eine interessante Geschichte……wie war das noch mit dem Hundefutter ?🤣
    Mein Essen ist nämlich oft auch nicht so fotogen…..aber mit drei Kindern(12,3,1) plus Fernstudium und dem alltäglichen Wahnsinn hab ich keine Zeit, mir mein Gemüse noch hübsch in Form zu schnitzen.
    Was ich im übrigen noch nicht über mich gebracht habe, sind so Fotos zu machen, wie Du sie von Deinem Weg nach unten (gewichtstechnisch) gemacht hast.
    Wäre evtl. gar nicht mal so dumm, weil ich in diesem Punkt meiner Wahrnehmung definitiv nicht trauen kann( gefühlter Umfang ist very tagesformabhängig) aber schon der Gedanke daran🤢.
    Das mit der Bewegung kann ich nur unterschreiben ……ich hasse spazierengehen……ich brauche immer ein Ziel bzw. einen Grund. Aber heute bin ich bei etwas über 21000 Schritten gelandet und bei mind. 10000 davon hatte ich noch meinen Jüngsten auf dem Rücken(ca 9,5 Extrakilos)
    In ein paar Tagen dürfte ich auch mein Fahrrad fertig geschraubt haben, dann können wir das auch wieder nutzen…..aber so klassischen Sport….krieg ich nicht hin.
    Ich wäre gerne ein Mensch, der sich ständig bewegt und Sport macht, aber das ist mit wahnsinnig viel Zwang verbunden.
    Ich würde gern wieder Yoga machen…also angeleitet, doch da fehlen mir momentan das Geld und die Zeit. Ich bewundere alle Menschen, die es schaffen zu Hause Sport zu machen.
    Na ja, mein aktuelles Ziel ist erstmal die U8…..diese zwei Kilo sind gerade sehr hartnäckig
    und anhänglich wie sonst was.
    Ich stille immer noch und habe die Erfahrung gemacht, dass es mir wahnsinnig schwer fällt in dieser Zeit mein Gewicht runter zu bekommen( somit sind die 6Kilo minus seit Ernährungsumstellung jetzt nicht soooooo schlecht), wobei ich nicht sagen kann, warum das so ist.
    Aber so lange mein Kleiner noch gestillt werden möchte, darf er natürlich. Seine Geschwister hatten schon recht zeitig nach der Umstellung auf Beikost keine Lust mehr dazu aber vielleicht weiß er ja, dass er das letzte Kind sein wird😊.
    So, nun beende ich mal meine Ausschweifungen.
    Habe mich sehr über diesen persönlichen Beitrag von Dir gefreut Nadja. Vielleicht solltest Du doch nicht so viel verwerfen…..ich lese gerne von Dir.

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  19. Ich starte gerade in eine Phase OHNE Kalorien zählen – versuchsweise. Denn es ist mir genau wie dir ergangen: nur noch schätzen, immer später eintragen, die inneren Widerstände wúrden immer größer. Und gewichtstechnisch stagniere ich seit Dezember, trotz zählen. Dabei trennen mich noch 7 Kilo vom oberen Normalgewicht!
    Auch kontraproduktive Aspekte der Zählerei hab ich bemerkt: wenn ich genau sehe: da passen noch 650 kcal rein, dann kreist meine Fantasie rund ums Essen, ich überlege, was es nun noch sein könnte – und bekomme dabei mehr Appetit, als wenn ich gedanklich woanders wäre. Zudem wurde es dann leicht „ein bisschen mehr“ als die 650 kcal.,…
    Mal sehen, wie es ohne läuft!

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  20. Malalaya

    Es gibt da diese tolle Foto Ernährungs-Tagebuch App, Futter fotografieren, wenn man will kcal Wert und Infos dazuschreiben, fertig. Ohne hipsteriges-auf-Insta-entblößen 🙂
    „Simple Weight Photo“ von awaresoft.
    Die Basisversion ist gratis und reicht echt.

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  21. Matthäus

    Ich habe ebenfalls das Wiegen, Zählen und eintragen eingeschränkt. Tatsächlich habe ich aber beim Einkauf unter der Woche schon genau nur das gekauft, was ich verzehren werde. Ich bin zum Planer geworden. Ich kaufe exakt so, dass es ganz genau für 5 Tage auf Arbeit ausreicht. Am Wochenende das gleiche. Ich plane im Vorraus. Das heißt ich brauche nicht mehr zählen. Das ist natürlich eintönig, aber mir kann es auch nicht passieren, dass ich mal etwas Zuviel gegessen habe. Das fehlt dann nämlich die Tage. Geht ganz gut bisher, und es macht auch Spaß zu sehen, wieviel Kohle ich spare. Pro Monat fast 300€ :O

    Seit Anfang Februar begonnen und dank FLÜ kleine Hänger nicht als Versagen interpretiert. Bisher minus 23 KG Der Tiefpunkt seit fast 8 Jahren.

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  22. Wilhelm Stark

    Vielen Dank für die Ehrlichkeit. Das macht Sie sehr authentisch.

    Ich begegne immer wieder Menschen, die ihr Leben darstellen, als würden sie mal eben wie ein Schmetterling da durch flattern und alles gelingt auf Anhieb.

    So etwas hat mich früher immer sehr entmutigt. Mittlerweile habe ich für solche Erzählung nur noch ein müdes Achselzucken übrig und ich denke mir „erzählt und nur…“

    Da finde ich ihren Bericht, der zeigt, dass auch Erfolgreiche, egal auf welchem Gebiet, kämpfen müssen. Dass sie aufpassen müssen. Und das ist immer wieder auch Probleme gibt, wenn nicht sogar Scheitern (und wieder Aufstehen).

    Wie Freddie Mercury richtig singt:
    „But it’s been no bed of roses
    No pleasure cruise“

    Nochmal vielen Dank! Und gutes Gelingen beim Gewicht halten.

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  23. Ich möchte gerne kurz auf das Phänomen Bewegung – völlige Ruhe eingehen, ich bin nämlich dann Dein „böser“ Zwilling. Seit ich denken kann, kann ich mich nicht ganz und gar ruhig halten, in mir ruhen. Die schlimmsten Momente waren schon in der Schule (Sport, Meditationsraum) die, wenn jemand sagte: Sucht euch eine bequeme Position und dann bleibt ihr fünf Minuten ganz ruhig liegen. Ich finde eine Position, ich bleibe exakt 30 Sekunden ganz ruhig liegen und dann geht’s los. Es zwackt ein bisschen hier, ein bisschen da und ich will mich bewegen! Nur eine minimale Kleinigkeit. Es geht hier nicht um Alltagsbewegung, sondern um diese kleinen Bewegungen von Händen, Füßen usw. Die sind gänzlich unbewusst, aber für mich so normal wie Atmen.
    Auch ich kann einen ganzen Tag nur 500 Schritte machen (Bett, Sofa, Küche, Bad) und den Rest der Zeit auf dem Sofa verbringen. Aber selbst dann kann ich mich nicht gänzlich ruhig halten. Ich lagere mich um, meine Hände sind in Bewegung und wenn ich nicht ein Smartphone parallel in der Hand habe, möchte ich gerne häkeln, den Hund flauschen oder irgendetwas anderes tun. Ganz und gar ruhig sitzen zu müssen, ist eine Qual. Ich zippel Getränkeettiketten von Flaschen, meine Füße federn unterm Tisch, meine Gestik ist so umfangreich, dass die Workout-Funktion an meinem Fitness-Armband anspringt, wenn ich mich für ein Thema begeistere. Und weil oben jemand meinte, das könne man lernen oder ändern. Nein, das kann ich nicht einfach abstellen, das gehört ganz ureigen zu mir. Ich werde oft als energiegeladen beschrieben und diese Energie springt häufig auch auf eine ganze Gruppe über.

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  24. DerTaran

    Ich traue meinen Schätzungen auch nicht, aber wenn ich versuche 500 kcal zu sparen ohne Kalorien zu zählen, dann packe ich noch mal 500 kcal Ungenauigkeit oben drauf.
    Wenn ich dann aus dem Rahmen falle, dann stelle ich mich notfalls auch noch um 23:00 auf den Crosstrainer oder gehe spazieren. Ich passe also meinen Sport/Verbrauch dem Essen an und nicht umgekehrt.
    Das klappt bisher ganz gut.

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  25. Oliver K

    Eine Anmerkung zu „Sport“ und „Bewegung“. Ich nehme an, dass viele Leute hier (vielleicht die meisten) keine „natuerliche“ Beziehung zum Sport haben, keinen innnewohnenden Drang dazu, sondern es wird bloss als nuetzlich angesehen. Deswegen wird wohl auch in der Tat kein „Sport“ gemacht, der ja klassischerweise ein *auesseres* Ziel hat („schneller, hoeher, weiter“), kein „inneres“ („es tut mir gut“). Sondern es werden Bewegungen ausgefuehrt, die vielleicht eher dem Rehabilitationsbereich zuzurechnen sind — was man groesstenteils im Fitnessstudio so macht.

    Dies hat auf jeden Fall Vorteile, weil die grosse Einstiegshuerde fuer einen richtigen Sport (in dem Sinne, ein auesseres Ziel zu erreichen) wegfaellt. In vielleicht allen richtigen Sportarten ist es in der Tat recht schwierig, sich *sinnvoll* viel und/oder stark zu bewegen; im Gegenteil lernt man fuer eine ziemlich lange Zeit, Bewegungen *einzuschraenken* (naemlich die nicht „zielfuehrenden“).

    Aber man zahlt fuer den einfachen Einstieg. Das Heimfahrrad etc. ist doch auf die Dauer eine etwas langweilige Angelegenheit. So dass ich glaube, dass man nach einer gewissen Einstiegszeit sich etwas „Groesserem“ zuwende sollte, objektivere Ziele in einem komplexeren Umfeld suchen sollte (anstatt halt die Zeit durchzustehen in der Tretmuehle — wenn der direkte Leidensdruck wegfaellt, dann faellt auch die Motivation weg).

    Fuer mich kann ich folgendes BEISPIEL geben (wirklich nur ein Beispiel: jeder/jede muss dies fuer sich selbst uebersetzen). Ich habe fuer mich vor zirka 5 Jahren das Schwimmen entdeckt. Bloss „Gesundheit“ motiviert nicht ausreichend (nach einer Zeit), aber ein *Oekosystem* zu erleben, dass in diesem Fall um das Schwimmen kreist, ist ungleich wirkmaechtiger. Zentral der *Leistungsgedanke* — hilft ungemein (*zusammen* mit der Gesundsheitsmotivation). Ich will also etwas erreichen (nur um beim konkreten Fall zu bleiben: ich will auf kurzen Strecken schneller werden). Dafuer muss ich ein ganzes System schaffen, naemlich neben dem sportspezifischen Training kommt noch Dehnung, Gelenkigkeit, und Kraft. Schwimmen ist auch hochkomplex, was fuer mich auch sehr interessant ist, und so versuche ich, so zirka alle 3-6 Monate entweder einen Tageskurs zu machen, oder eine Einzelsitzung (moeglichst mit Videoaufnahme). Ohne dies ist fuer einen Spaeteinsteiger kein Fortschritt moeglich. Aber dies ein „feature, not a bug“: naemlich es macht die Sache ungemein faszinierender, „unendlicher“. Man liest auch Buecher, nimmt teil an Internetforen, guckt Videos, guckt sich im Schwimmbad um, lehrt selbst Anfaenger etc.

    Worum es hier wohl geht, ist das eine richtige kleine Welt entsteht um den Sport. Und dies ist auch, wenn man bloss gesundheitlich denkt, viel wirkmaechtiger — an den vereinzelten einfachen Uebungen verlieren die meistens natuerlicherweise bald das Interesse.

    Sicher kostet das Anstrengung. Aber man erwirbt eine ganze Welt. Und je aelter man wird, desto schwerer wird der Aufbau einer solchen, so dass die Anstrengung auch eine Investition in’s Alter ist (wo einem dann diese kleine Welt stuetzen kann, waehrend „blosses“ Gymzeugs vielleicht wegbricht). Sicher kann man auch eine Gym-Welt aufbauen, so dass die Uebungen auch „Sport“ werden — es haengt von jedem ab, was passendes zu finden. Schwimmen ist eine faszinierende und zudem sehr koerperfreundliche Welt, aber sie ist auch nicht leicht zu erobern, und ohne gute Instruktion wird’s kaum was werden (und diese ist leider schwer zu finden).

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    1. Interessanter Gedanke, Oliver. Ich erkenne dieses „sich eine Welt aufbauen“ auch in meinem Leben wieder, und es gibt einem eine Menge Motivation! Bei mir ist es Power Lifting, was immerhin noch sehr nahe an „bloßem Gymzeugs“ ist 😀

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  26. Agate

    Sorry, habe die Frage nach dem Protein gerade erst gelesen. Neben Geflügel oder Thunfisch kommt an meinen Salat noch ein (gewöhnungsbedürftig weil dickflüssig) „Dressing“ aus einem Becher Hüttenkäse den ich mit einer Handvoll Oliven und einem EL Leinsamen und Peperoni oder Tomatenmark und Gewürzen mixe, als Zwischenmahlzeit gibt es oft Hüttenkäse mit Leinsamen, Süßstoff und Himbeeren oder Blaubeeren (TK) evtl. mit Proteinpulver Beerenmix.
    Lactosefrei habe ich leider keine Erfahrung, das stelle ich mir schwierig vor.

    Schon beim Einkaufen die Woche zu planen hat sich bei mir auch bewährt, der Kühlschrank sieht halt etwas „anders“ aus ;-))))

    Beim Proteinpulver habe ich jahrelang verglichen und bin inzwischen wieder bei der Hausmarke von DM und Layenberger gelandet – da ist aber Bequemlichkeit und der Preis mit entscheidend.

    Das Hautthema würde mich auch interessieren,

    lg Agate

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  27. Mariam Mumina

    Vielen Dank für Deinen persönlichen Beitrag! Ich halte jetzt mein Gewicht nach 30 kg Abnahme seit 2,5 Monaten und probiere auch rum…eigentlich hab ich noch ein bisschen abgenommen, weil ich nicht alles abwiege und wohl vorsichtig schätze. Wenn ich dann aber das Ziel runtersetze, dann kommt auch wieder sowas wie „Zeit mit dem Schatz“ verbringen dazwischen. Dann koche ich anders um ihn ein bisschen zu verwöhnen (wir sehen uns ca. eine Woche im Monat), backe und esse Kuchen und tracke nicht. Kaum mache ich dabei eine Pause, fange ich an viel mehr zu essen und hab dann nach diesen Tagen zu tun, das wieder loszuwerden. Sollten wir mal zusammenziehen, muss ich da eine andere Strategie finden. Und ich kann auch Tage auf dem Sofa verbringen, obwohl ich auch gerne an die frische Luft gehe, aber joggen (jaaa, geht inzwischen wenn auch langsam), oder Krafttraining ist mit viel Überwindung verbunden und mache ich nur wegen „mussja“.
    Ich kann auch nicht sagen, dass ich jetzt mein Leben total umkrempeln wollte. Bin zufrieden mit mir, aber jetzt eben gesünder, darum ging es mir. Neue Klamotten, bessere Kondition, das sind angenehme Nebenerscheinungen.
    Liebe Grüße und tausendmal Danke für´s beFLÜgeln!

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  28. Michael

    Ich glaube nicht, daß das Problem von dem abgenomnenen Gewicht abhängt, Dein Buch hat sicherlich viele Leute motiviert, abzunehmen, bevor sich ihre Gewichtszunahmen von 20kg auf 100kg aufsummiert haben. Das Problem ist – abgesehen von denen, die bei 10 oder 20kg zuviel ihr Gleichgewicht gefunden haben – doch das gleiche: Ständiges Zuvielessen, ständige Überernährung führt zu immer mehr zunehmendem Gewicht. An den Gründen für dieses ständige Zuvielessen ändert aber nichts, ob man sich mit 90kg Übergewicht oder mit 20kg Übergewicht zum Abnehmen entscheidet.

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  29. Pingback: Zunehm-Tagebuch – Update – Nordkind*Liebe

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