Im Gespräch mit Natalie Grams

Wie viele wissen, habe ich neben Fettlogik auch eine Comicseite namens erzaehlmirnix, unter der ich Comics zu diversen Themen poste, von Tagespolitik und Gesellschaft bis zu Gesundheitsthemen. Vor einigen Monaten schrieb mich Natalie Grams auf Twitter an und fragte mich, ob sie einige meiner Comics über Homöopathie für die Internetseite „Netzwerk Homöopathie“ verwenden dürfe.

natalie
Natalie Grams

Als ich mir Natalies Seite ansah, entdeckte ich einige Gemeinsamkeiten in unserer Geschichte. Auch sie war jahrelang fest von einer bestimmten Denkrichtung überzeugt, bis sie sich eingestehen musste, dass ihr Wissen einer genauen Überprüfung nicht stand hielt. Als Homöopathin mit eigener Praxis und guten Erfahrungen mit ihrer Behandlung, entschloss sie sich, ein Buch über die Vorteile der Homöopathie zu schreiben.

Im Laufe ihrer Recherchen stellte sie allerdings fest, dass es tatsächlich keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass homöopathische Medikamente eine spezifische Wirkung haben. In Studien, in denen die Patienten nicht wissen, ob sie Homöopathie oder ein Placebo erhalten, wirken Globuli ebenso gut oder schlecht wie die Placebokügelchen. Ebenso ist es bei Tieren oder Babys so, dass der Effekt verschwindet, wenn Eltern oder Behandler nicht wissen, ob sie Globuli oder Placebo verabreichen.

Natalie änderte daraufhin ihr bisheriges Weltbild. Sie gab ihre Praxis auf und schrieb das Buch „Homöopathie neu gedacht“, in dem sie versuchte, die Wirkfaktoren von Homöopathie aufzuschlüssen (der Placebo-Effekt ist keine „Einbildung“ sondern im Prinzip eine Art, die vorhandenen Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren) und in die Allgemeinmedizin einzubringen. Von der überzeugten Homöopathin ist sie also inzwischen zur bekannten Homöopathiekritikerin geworden.

Natalies Weg ähnelt damit in gewisser Weise meinem eigenen, wenn auch in unterschiedlichen Themenbereichen. Daher hatte ich die Idee, dass ein Austausch über unsere Erfahrungen spannend sein könnte und fragte sie, ob sie nicht Lust hätte auf eine Art gegenseitiges Interview in Gesprächsform. Die Unterhaltung lief dabei per Mail über die letzten Tage hinweg:

Nadja: Hallo Natalie, ich freue mich, dass unser „Gespräch“ klappt! Als ich zum ersten Mal auf dich stieß, hatte ich den Gedanken, wie ähnlich unsere Geschichten sich sind, wenn auch in anderen Bereichen: Wir beide waren lange Jahre überzeugte Anhänger einer vermeintlich wissenschaftlichen Theorie und haben unser Leben sogar gewissermaßen danach ausgerichtet. Bei mir war das die Fatacceptance, bei dir die Homöopathie. Ich wog irgendwann 150 kg, du hattest eine entsprechende Ausbildung und eine erfolgreiche Homöopathische Praxis. Bis bei uns beiden irgendwann der Punkt kam, an dem wir unsere Überzeugungen in Frage stellten und zu dem Schluss kamen, dass wir jahrelang falsch gelegen haben. Eine Erkenntnis, die nicht leicht ist – zumindest ging es mir so. Wie war es bei dir? Wie bist du zur Homöopathie gekommen und was hat dich damals davon überzeugt?

Natalie: Bei mir war es eine ganz persönliche positive Erfahrung. Ich glaubte erlebt zu haben, wie krass die Homöopathie helfen kann und habe damals noch nicht zwischen der homöopathischen Behandlung und dem Homöopathikum unterschieden. Ich dachte einfach: Wow! und dann: Das will ich auch lernen. Also hab ich angefangen Kurse in Homöopathie zu belegen und bin immer mehr reingeraten in dieses Denken, Assoziieren habe nicht mehr hinterfragt, ob das eigentlich wirklich stimmen kann. Dann kamen die ersten geheilten Freunde, Kinder und später Patienten hinzu – ein perfektes System. Denn solange man nicht ernstlich krank ist, geht es jedem irgendwann besser. Das habe ich halt nur der Homöopathie zugeschrieben. Und mich darin immer weiter fortgebildet, was nichts anderes heißt als immer tiefer reinbegeben in das homöopathische Denken. Das „System“ funktioniert so nahtlos, so perfekt – zumindest wenn man drin steckt. Erst viel später und mit viel Anstrengung hab ich da wieder rausgefunden. Wie war das bei Dir? Wie gut hast Du „mit dem alten System“ gelebt – aller kognitiver Dissonanz zum Trotz? (Ich hab die zB immer wieder mal daran gemerkt, dass es mir peinlich war gegenüber ärztlichen Kollegen zu sagen, was ich beruflich mache, dass ich „nur“ Homöopathin bin, obwohl ich doch sonst so stolz auf meinen Beruf war. Hast Du bei Dir Ähnliches bemerkt?)

Nadja: Ja! Bei mir war es im Prinzip dasselbe System: Die Fatacceptance schloss nahtlos an meine persönliche Erfahrung an. Abnehmen war für mich immer mit extremem Hungern verbunden und „normal essen“ führte zur Zunahme. In meiner Wahrnehmung aß ich nicht besonders viel, zumindest nicht so viel dass es zu 150 kg passen würde. Die Grundsätze der Fatacceptance, dass es eben unterschiedliche genetische Veranlagung gibt und man sich mit Diäten den Stoffwechsel zerstört (ich habe in meiner Jugend so ziemlich jede Diät auf und ab Gejo-jot) schien mir plausibel. Und auch die Aussage, dass Übergewicht nicht per se ungesund ist sondern das alles nur veraltetes Wissen ist, das auf reinen Korrelationsstudien beruht, klang nicht falsch. Auch in den allgemeinen Medien gab es ja immer wieder Berichte wie „Leichtes Übergewicht ist doch gesünder als Normalgewicht!“ oder ähnliches – wie ich jetzt weiß, waren leider das die unseriösen Forschungsergebnisse und nicht die restlichen 95%, die auf die Gefahren von Übergwicht hindeuteten. Aber in der eigenen Filterblase stößt man hauptsächlich auf die 5% der Ergebnisse, die passen und irgendwann denkt man, die Welt drumherum hat einfach die richtigen Ergebnisse noch nicht wirklich mitbekommen.

Gleichzeitig gab es definitiv eine riesige kognitive Dissonanz: Ich war ja de facto nicht gesund. Mein Blutdruck war extrem hoch, ich hatte ständig Rücken- und Gelenkschmerzen und war enorm unfit. Also vermied ich größtenteils alle Situationen, die mich mit diesen Tatsachen konfrontierten, z.B. körperliche Leistungssituationen. Ich ging kaum zum Arzt und sagte mir, dass die Ärzte ohnehin alles aufs Gewicht schieben würden, weil diese ja noch das veraltete Wissen im Studium lernten. Wenn ich doch zum Arzt ging, erzählte ich, dass ich am Weißkittelsyndrom leide und der Blutdruck nur in der Praxis so hoch sei und zuhause viel niedriger.
Und was mir ebenfalls hätte eine Warnung sein können: Ich bin jemand, der an sich sehr gerne diskutiert und seine Meinung sagt, auch wenn die kontrovers ist. Beim Thema Gewicht war das allerdings ganz anders und ich ging solchen Diskussionen von vornherein aus dem Weg. Dabei sagte ich mir selbst, dass es zu anstrengend sei mit Leuten zu diskutieren, die einfach von Grund auf keine Ahnung von den neueren Erkenntnissen zu Übergewicht hatten und an Dinge wie die Kalorienbilanz glaubten. Ich denke, unbewusst war mir klar, dass meine Argumente zu löchrig waren, um einer richtigen Diskussion standzuhalten, also flüchtete ich mich gewissermaßen ins Gegenteil und sagte mir, dass ich einfach zu viel Wissen habe und es sich nicht lohnt mit den Ignoranten zu diskutieren, die bloß das veraltete „Wissen“ widerkäuen, das schon lange widerlegt ist.
Wie ging es dir mit Diskussionen zu Homöopathie oder Homoöopathie-Gegnern?

Natalie: Das passt gut zu dem, was ich erlebt habe. Ich hab mich auch nur noch in Homöopathie Kreisen bewegt und da gibt man sich gegenseitig schön Selbstbestätigung wie recht man doch hat und wie „arm“ die anderen alle sind, nicht über dieses Spezialwissen zu verfügen. Ich weiß noch, dass da mal ein Spiegel-Artikel gegen die Homöopathie raus kam, den haben wir alle gehasst – obwohl ihn wohl kaum jemand wirklich gelesen hat. Zu gefährlich. Aber so hab ich das damals nicht gesehen. Ich fand es „zu lächerlich“ (Was wissen DIE schon?). Aber dann wurde ich interviewt von Nicole Heißmann für das Buch Die Homöopthie-Lüge. Ich war so arg überzeugt, dass ich echt dachte, die kann noch was von mir lernen. Heute ist es mir echt peinlich, was ich damals gefaselt habe (ja, „Quantenphysik“ und „Wir sind alle Energie“ kam auch drin vor). Jedenfalls wollte ich wissen, ob sie mich im Buch erwähnt und musste es dafür zwangsläufig lesen. Das hat mich so aufgeregt! Echt ein Wunder, dass ich keinen Herzinfarkt bekommen hab (lag wohl an den Globuli damals 😉 )! Ich hab dann auf Amazon angefangen mit den Homöopathie-Gegnern zu streiten, die meine Rezension angriffen. Und mir ging es so wie Dir – erst dachte ich, Leute, schaut mal, was ich alles weiß – und übrig blieb ein Scherbenhaufen. Ich hab gemerkt, dass ich die Ignorantin bin. Die haben Argumente, Belege – und ich nur meine Erfahrung und mein „ich glaube aber, dass…“. Das hat mich so gefuchst, dass ich die Rezension gelöscht habe und angefangen habe, all die Dinge aufzuschreiben, die ich über die Homöopathie wusste um ihre Ehre zu retten. Erstmal nur für mich und weil ich nicht mehr verstehen konnte, wie dann Patienten dennoch gebessert aus meiner Praxis heraus spazierten. Daraus entstand dann meine Buchidee.

Heute weiß ich, warum ich mich vor wirklichen Diskussionen mit Homöopathie-Gegnern immer gedrückt habe – irgendwie muss ich gewußt haben, dass ich denen nicht standhalten kann. Und das erklärt mir heute auch, warum so viele Homöopathen, wenn sie mir schreiben, immer gegen meine Person schießen – an Sachargumenten gibt es nichts, was trifft.
Wie sieht es bei Dir aus, wirst Du auch angegriffen, beleidigt und lächerlich gemacht, für das, was Du heute sagst und wofür Du eintrittst mit Deinem Buch?

Nadja: Kurz nachdem Fettlogik veröffentlicht wurde, schrieb Robin Urban, eine Feministin, eine begeisterte Rezension. Daraufhin wurde die Fatacceptance-Szene auf Fettlogik aufmerksam und es gab auf Twitter einen Shitstorm. Gelesen hatte das Buch keiner, aber anhand der Beschreibungen wurde mir unter anderem unterstellt, dass ich in Wirklichkeit eine Magenverkleinerung gehabt haben müsse und nun Dicke hasse. Fatshaming und Dickenhass waren die Haupt-Vorwürfe und es gab kurzzeitig auch einen Gegenhashtag (#pizzalogik), der aber nicht allzu groß wurde. Für mich war das damals relativ hart, weil das teilweise Leute waren, die ich die letzten Jahre regelmäßig als stille aber begeisterte Leserin verfolgt habe und teils auch sehr mochte. Anfangs versuchte ich, mit einigen davon ins Gespräch zu kommen und bot auch an, das Buch gratis zu lesen. Das wurde allerdings abgeblockt, bzw. ich wurde von vielen geblockt.

Generell gibt es häufiger Dramen in Abnehmforen oder unter bestimmten Ernährungsrichtungen. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass ich in Fettlogik einen Großteil der „goldenen Regeln“ oder klassischen Prinzipien übers Abnehmen widerlege. Das tritt besonders denen auf die Füße, die sehr hartnäckig ein bestimmtes Konzept vom einzig richtigen Abnehmen vertreten – sei es jetzt Paleo, LowCarb, Zuckerfrei, Vollwert, Vegan, HighCarb, Sport oder besonders langsam und gesund oder mit irgendwelchen Stoffwechsel-Ankurbeltricks. Die meisten finden es entlastend, ihren eigenen Weg gehen zu dürfen, ohne bestimmte Regeln einhalten zu müssen – auch wenn sie dann freiwillig sagen „Low Carb/Zuckerfrei/Vegan passt zu mir“ – andere finden es offenbar ganz schrecklich, wenn ihr Weg nicht als der einzig richtige gepriesen wird sondern nur als einer von vielen. Da trifft dann „Ernährungsreligion“ durchaus zu und die Leute werden auch mal durchaus fies. Anfangs hieß es meist, ich werde ohnehin in ein paar Monaten wieder dick sein, inzwischen sagen diese Leute eher, dass ich eben zwanghaft und/oder magersüchtig bin (Gewicht ist seit über 2 Jahren konstant im mittleren Normalgewicht).
Was sind bei dir die häufigsten Vorwürfe? Und wie gehst du mit der Situation um, die ich oben geschildert habe, also wie ist inzwischen der Umgang mit den anderen Homöopathen, die du von früher kennst?

Natalie: Ja, das mit den negativen Rezensionen auf Amazon kenne ich, auch, dass die meisten sogar zugeben, das Buch gar nicht gelesen zu haben. Aber das kann ich mit Humor nehmen. Was mich mehr trifft ist, dass bisher nur eine Homöopathin in einer Mail so etwas gefragt hat wie: Meinst du das ernst? Was waren denn die Gründe, warum du Abstand von der Homöopathie genommen hast? Mit deinen alten Überzeugungen gebrochen hast?

Ich war echt naiv, als ich mein Buch heraus brachte, habe gedacht, man könne da gemeinsam drüber reden. Ich habe es als eine Art Denkschrift verfasst und dachte, wir denken nun gemeinsam weiter nach – nichts davon. Es kamen nur Anfeindungen und wie bei dir Blocks – im echten wie im virtuellen Leben. Ich habe keinen Kontakt mehr zu Homöopathen von früher. Viele Freundschaften sind zerbrochen. Ein Dialog war nicht möglich. Ich habe mich auch irgendwann nicht mehr getraut, nochmal direkt nachzufragen, mir haben die öffentlichen Reaktionen schon genug zu schaffen gemacht.

Die häufigsten Vorwürfe sind, dass ich als Homöopathin nie Erfolg gehabt hätte, deswegen nur frustriert gewesen sei (ich sei ja noch so jung!), dass ich von der Pharmaindustrie Geld für das Schreiben bekommen hätte oder dass ich mir mit dem Buch eine goldenen Nase verdienen würde. Fakt ist – ich bin mit Schulden aus meiner Praxis raus, wir mussten uns als Familie ganz anders aufstellen und ich war mit der Entscheidung, das Buch so rauszubringen und die Praxis zu schließen quasi arbeitslos.

Ich war echt geschockt von dem Verhalten meiner früheren Kollegen und habe im Nachhinein das Gefühl aus einer Sekte ausgetreten zu sein – wofür man mich jetzt hasst. Hatte die alte Gemeinschaft von dir auch so glaubensartige Züge? Und fiel dir auch auf, dass man in diesem Bereich mit guten Argumenten, wissenschaftlichen Belegen und kritischem Denken nichts erreicht?

Ich habe zum Glück im Informationsnetzwerk Homöopathie und unter den Skeptikern neue Freunde gefunden und habe das Aufklären zu meinem neuen Beruf gemacht. das ist jeden Tag eine Freude, aber der Weg dahin war echt hart und ist es bei dem Gegenwind und den Anfeindungen auch immer noch.

Nadja: Puh. Ich hatte es vermutlich insofern einfacher als du, weil ich Fatacceptance nur online verfolgte. Im „echten Leben“ interessierten sich meine Freunde und Bekannten nicht für das Thema. Meine Fatacceptance-Links wurden freundlich aufgenommen („Soso, interessant“) aber es war damals etwas frustrierend für mich, dass niemand sich da ähnlich für begeisterte wie ich. Das Gute war dann natürlich, dass es mir niemand übel nahm, als ich eingestand, dass ich falsch lag. Freunde habe ich also nicht verloren.

Inwiefern Studien und Argumente überzeugend wären, kann ich gar nicht genau sagen, denn ich wurde meist schon vor einem Austausch von Argumenten geblockt oder es ging nur darum, wie dickenhassend ich sei. Es ist teils schwer, da zu argumentieren, weil eben bestimmte Aussagen wie „Übergewicht ist gesundheitsschädlich“ bereits unter „Dickenhass“ fallen. Einerseits ist „Übergewicht“ ein falsches Wort, weil es impliziert, dass es ein zu viel oder zu wenig an Gewicht gibt (= dickenfeindlich) und das Gesundheitsargument, ist, wie gesagt, ebenfalls sehr kritisch. Es ist dann gewissermaßen vermintes Gebiet, weil jedes Argument darin mündet, dass man eben doch dickenhassend ist. Inzwischen haben allerdings einige Fatacceptanceler das Buch tatsächlich gelesen. Bisher habe ich von vier eine positive Rückmeldung dazu bekommen und von einer oder zwei eine negative. Im Prinzip geht es mir auch ähnlich wie dir, dass ich nicht den kompletten Ansatz falsch finde und einige Einstellungen von damals weiter habe. Ich bin z.B. nach wie vor der Meinung, dass das Körpergewicht eine Sache ist, die jeder für sich entscheiden sollte und es keine Frage von Moral ist, was man wiegt. Niemand ist verpflichtet, einen bestimmten BMI oder eine bestimmte Gesundheit anzustreben und wenn jemand mit 150 kg zufrieden ist, ist das allein die Entscheidung dieser Person. Ich habe also nicht meine komplette Einstellung geändert.

So wie ich dich verstanden habe, hast du ebenfalls versucht, Homöopathie differenzierter zu betrachten und die psychologische Wirkung (positiv) herauszustellen. Was mich interessieren würde, gerade weil es für dich ja massive Konsequenzen hatte … hast du zwischendurch den Gedanken gehabt, deine Recherchen zur Homöopathie einfach abzubrechen und weiterzumachen wie bisher? Was lief in dir ab, als du die ersten Studien und Ergebnisse gesehen hast, die zeigten, dass Homöopathie keine echte Wirkung über den Placeboeffekt hinaus hat?

Natalie: Das war ein echt dramatisches Jahr, weil ich ja in dem Dilemma war, dass ich einerseits Patienten behandelte und dort durchaus auch Erfolge erzielte, aber gleichzeitig immer mehr wusste, Homöopathie ist nicht das, wofür ich sie gehalten habe. Wenn ich damit Erfolg habe bei Patienten, dann aus ganz anderen Gründen, als bisher angenommen. Ganz lang war da ein Wunsch, doch noch den „missing link“ zu finden. Je weiter ich von der Homöopathie als spezifische Arzneitherapie wegkam, umso mehr ging es in Richtung „Lass mich wenigstens die Gespräche behalten können“ oder die Homöopathie als erklärte Placebotherapie. Deswegen hätte ich zunächst gerne den psychosomatischen Facharzt gemacht, aber es wäre ein enormer Aufwand gewesen, zusätzlich ein Therapieverfahren mit enormen Kosten – das war und ist mit meiner derzeitigen Familiensituation nicht vereinbar. Was in mir ablief, kann ich nur als Schock oder Agonie auf Raten bezeichnen. Ich hab nicht nur meine Existenzgrundlage, auch meinen Lebenstraum und mein Weltbild aufgegeben. Danach war alles irgendwie nüchterner, kahler und weniger funkelnd. Aber ich hatte in der Zeit ja auch meine Kinder, um die ich mich ganz normal als Mama kümmern musste, stinknormalen Alltag, Freunde und meine Hobbys – das hat ganz viel Struktur und Kraft gegeben und es war trotz dieser Umstürze auch eine schöne Zeit.

Manchmal vermisse ich die Einfachheit der früheren Antworten und auch dieses Gefühl über „Geheimwissen“ zu verfügen. Aber ich möchte nicht wieder zurück!

Wie war es bei Dir? Bereust Du, auf die „andere Seite“ gewechselt zu haben? Vermisst Du das alte manchmal?

Nadja: Das ist vermutlich der größte Unterschied in unserer Situation: Für mich waren die Glaubenssätze nicht wirklich etwas positives oder haltgebendes. Der Gedanke, einen unglaublich schlechten Stoffwechsel zu haben und einen Körper, der einfach schlechter funktioniert und irgendwie buchstäblich nicht in diese (so dachte ich damals) schlankheitsfixierte Gesellschaft passt, war für mich eher deprimierend. Die Idee, dass ich nicht zwangsläufig krank werden muss, nur wegen meines Gewichts, war zwar vom Verstand her beruhigend, aber andererseits war ich ja, wie gesagt, in vielerlei Hinsicht körperlich nicht gesund. Mein Glaube hat leider nichts an der Realität geändert, und die war irgendwann, dass ich mit 150 kg immobil und mit schrecklichen Schmerzen monatelang auf der Couch saß. So gesehen war der Fall jedes einzelnen Glaubenssatzes eine Erleichterung und im wahrsten Sinne des Wortes ein Gewicht, das von mir abfiel. Das Funkeln war bei mir nie wirklich da. Das ist wohl auch der Grund, dass ich anfangs irgendwie überrascht war von den negativen Reaktionen und den Vorwürfen, ich hasste dicke Menschen. Für mich war das so ein „Waaas? Ich habe hier doch ganz tolle Nachrichten!“ … inzwischen verstehe ich das mit etwas Abstand natürlich besser.

War oder ist es bei dir auch manchmal so, dass du dich fragst, wie du dein jetziges Selbst vor einigen Jahren gesehen hättest? Ich fand solche Abnehm-Leute immer schrecklich, das waren für mich totale Unsympathen. Fühlt sich das für dich auch gelegentlich merkwürdig an?

Natalie: Ich stelle es mir sehr schwer vor, den gesamten Prozess so sehr auch am eigenen Körper erleben zu müssen und habe da echt Respekt, wie du das geschafft hast, das alles durchzumachen!

In vielen Mails, die ich heute bekomme (als Homöopathie-Kriktierin), lese ich Sätze, die ich früher (also Homöopathin) genauso oder sehr ähnlich geschrieben hätte. Ich erkenne mich in den Mails wieder und das schmerzt einerseits, anderseits gibt es mir die Hoffnung, dass es auch andere schaffen können. Ich versuche deshalb immer freundlich zu bleiben und zu antworten, so, wie ich es früher vielleicht gerne geschrieben bekommen hätte. Aber ich erhalte nur selten Antwort in dem Sinne, dass es ein Einsehen oder ein Nachdenken eingeleitet hätte. Meist gleitet es irgendwann ins Persönliche ab oder es endet in Schweigen. Das Merkwürdigste für mich ist – die Homöopathie zu „enttarnen“ ist eigentlich ganz leicht. Warum nur geht keiner diesen einen kleinen Schritt?

Aber insgesamt bin ich ganz gut in meiner neuen Rolle oder Funktion als Kritikerin angekommen und es macht mir zunehmend Spass, mich dafür ganz aktiv dafür einzusetzen – auch wenn ich mich früher dafür gehasst hätte;-)

Was ich mich frage und Dich hiermit auch – glaubst Du wir erreichen jemanden da draußen? Für wen machen wir das? Die Hardcore-Überzeugten erreichen wir nicht, weder du mit deinem Thema, noch ich mit meinem. Was ist Deine Motivation weiter zu machen? Was treibt dich an?

Nadja: Da sind wir nochmal beim Themenunterschied angekommen. Ich glaube deine Ausgangsposition ist deutlich härter, weil du die Frau bist, die den Glitzer und das Funkeln wegnimmt. Nicht jeder sieht da den langfristig positiven Effekt und viele sind dann wohl so „Warum lässt du den Leuten ihren Glauben nicht, wenn es ihnen doch hilft?“ – in Sachen Gewicht geht es aber vielen so, dass sie eben nicht glücklich damit sind. Klar gibt es welche, die (anfangs) verletzt sind von der Grundaussage, dass jeder sein Gewicht kontrollieren kann, weil es an Vorwürfe erinnert, die man als Übergewichtiger zur Genüge kennt und da dann bei manchen so ein „Selbst schuld! Du frisst eben zu viel!“ ankommt. Gleichzeitig geht es den meisten eher so wie mir, und diese ganzen Glaubenssätze was man alles tun müsste um abzunehmen, und dass es eigentlich ohnehin zum Scheitern verurteilt ist widerlegt zu sehen, ist eine riesen Erleicherung. Fettlogik ist in den letzten zwei Jahren schrittweise zum Bestseller geworden, was eher ungewöhnlich ist, aber eben hauptsächlich durch die ganzen Menschen kommt, die tatsächlich abgenommen haben und auf die Art das Buch verbreiten. Es kommt also ganz viel positives Feedback von denen, die so wie ich, ganz direkt sagen können, was sich in ihrem Leben verändert hat durch das Ablegen der Mythen. Die Frage, warum ich tue, was ich tue, kommt daher meist gar nicht von Betroffenen, also Menschen, die mit ihrem Gewicht nicht glücklich sind. Oft sind es eher Leute, die „die armen Dicken“ vor mir beschützen wollen und dann mehr so argumentieren: „Also ich habe ja kein Problem mit meinem Körper, aber deinetwegen werden jetzt Leute in die Magersucht getrieben oder fühlen sich schrecklich!“ – das ärgert mich allerdings mehr, als das es trifft, denn ich war ja selbst eine von diesen „armen Dicken“ und kann sagen, dass mir das „Patpat, du kannst ja nichts dafür, du bist halt einfach so!“ null geholfen hat, vor allem nicht als ich nicht mehr gehen konnte. Solche Sprüche kommen daher meist von Leuten, die sich einfach null reinversetzen in den realen Leidensdruck, den zu viel Gewicht wirklich mit sich bringen kann.

Wie gesagt, deine Position stelle ich mir da deutlich schwieriger vor, vor allem weil ich ja selbst gelegentlich auf erzaehlmirnix Comics über Homöopathie poste und da von allen kontroversen Themen interessanterweise die aggressivsten Kommentare kommen. Daher würde mich bei dir umso mehr die Frage interessieren, was dich antreibt, obwohl ein großer Teil der „Betroffenen“ nicht wirklich dankbar für die Aufklärung ist, sondern eher wütend und ablehnend reagiert. Gibt es auch positive Erfahrungen in die Richtung?

Natalie: Ja, das stimmt. Das, was ich tue, kommt so rüber, als nähme ich den Menschen etwas weg. Noch dazu etwas Warmes, Kuscheliges. Allerdings liest ja auch kaum jemand wirklich mein Buch und erfasst, wie viel Gutes ich an der Homöopathie lasse. Von de Kritikern bin ich vielleicht sogar die Netteste;-) Aber gegen etwas zu argumentieren ist schwerer, als etwas Neues vorzustellen. Insofern mag es für Dich etwas leichter gewesen sein, aber ich fürchte, wir kämpfen beide gegen die Windmühlen des „Ich bin OK- Du bis OK“ und „Bitte keine Fakten, ich hab schon meine Meinung“. Wie oft ich den Satz „leben und leben lassen“ gehört habe, kann ich nicht mehr zählen.

Ich vergleiche es jetzt immer ganz gerne mit Rassismus. Da ist doch (fast) allen Menschen klar, das geht gar nicht, das ist klar falsch! Da gilt der Spruch „Jedem seine Meinung“ nicht! Ich würde mir wünschen, dass mehr menschen begreifen, dass auch die Homöopathie falsch ist und dass es OK ist, das ganz klar anzusprechen. leider habe ich aber eben keine kuschlige Alternative anzubieten. Außer, dass in der normalen Medizin auch nicht alles super läuft und wir gute Teile der homöopathischen Behandlung darin übernehmen können. Meine Motivation ist, den Unterschied zwischen Fakten und Meinung klarer zu machen. Menschen vor falschen Heilsversprechen zu schützen und auch, das kritische Denken mehr zu verbreiten. Hätte ich es von Anfang an besessen, dann hätte ich nicht diesen mühsamen Weg hinter mir. Eigentlich geht es mir darum, andere Menschen vor meinem Fehler zu bewahren.

Positive Erfahrungen gibt es wenige. Nur bessere Tage als andere. Manchmal habe ich das Gefühl, die Zeit ist noch nicht reif für so „harten Tobak“. Wenn wir uns dann die Entwicklungen in der Welt ansehen, denke ich mir, das irrationale Denken in der Homöopathie ist nur ein sehr kleines Teilproblem. Allerdings, vielleicht, wenn man es bei der Homöopathie (oder bei der Fettlogik) einsieht, gelingt einem das auch bei größeren Problemen! Was meinst Du?

Nadja: Das klingt gut! Ich denke auch, vor Fehlannahmen ist niemand ganz frei und es gibt vermutlich bei jedem irgendwelche Bereiche, in denen man Halbwissen oder schlicht Unsinn glaubt. Die Frage ist ja letztlich, wie man diese Bereiche erkennt. Daher fand ich auch den Austausch mit dir so interessant, weil wir beide so eine zentrale Änderung durchgemacht haben, in einem Bereich, in den wir sehr viel investiert haben, also nicht nur irgend ein unwichtiger kleiner Mythos von vielen war. Was denkst du, was dir letztlich geholfen hat, ein Umdenken überhaupt zuzulassen und woran man erkennen kann, dass man sich in einem Thema irgendwie verrant hat? Was können Warnzeichen sein und was kann man tun?

Natalie: Mmmh, ich glaube, ein Warnzeichen war, dass ich mich so tierisch aufregt habe über die Homöopathie-Lüge und die Rezensionsschlacht bei Amazon. Wenn ich die besseren Argumente gehabt hätte, hätte ich doch ganz ruhig bleiben können. Ich habe gemerkt (und konnte das ab einem gewissen Punkt nicht mehr vor mir selbst verbergen), dass ich meine Souveränität, meine Sicherheit verliere. Deswegen ja der ursprüngliche Versuch, sie mit einem Ehrenrettungs-Buch für die Homöopathie zurück zu gewinnen. Der ja grandios gescheitert ist 😉

Also, vielleicht ist der Punkt, wenn man merkt, dass einen eine Aussage total aufreget, dass man – bevor man reflexartig zurück schießt, wie blöd der andre ist – mal inne hält und sich überlegt, warum einen das SO aufregt. Ich glaube, wenn man dann ganz ehrlich zu sich ist, dann sind neue Erkenntnisse möglich und auch ein Umdenken – egal welchen Bereich das betrifft.

Nadja: Das würde ich so unterschreiben. Wenn ich merke, dass ich nach Ausreden suche, um die Argumente gar nicht erst anzuschauen und mir z.B. sage, dass die Person eh doof ist oder ich keine Lust auf so einen Quatsch habe, nehme ich das inzwischen als Warnzeichen, dass ich vielleicht auch nur Angst davor habe, dass an dem Argument tatsächlich etwas dran ist. Sich einzugestehen, dass man jahrelang auf dem Holzweg war, ist nicht wirklich angenehm 😀 Trotzdem war das Umdenken für uns beide letztlich eine positive Erfahrung, wie man merkt. Vielen Dank für das Gespräch, ich fand es sehr spannend, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unseren Geschichten zu entdecken!

Natalie: Ich danke Dir auch für das gute Gespräch! Das war nochmal eine ganz andere Art der Rekapitulation und ich habe viel von Deinem Weg gelernt. Und wir sehen ja beide – es ist hart, aber man überlebt es. Vielleicht motiviert das auch andere, mal einen neuen Blick auf festgeglaubte Themen zu werfen 😉
Ich wünsche Dir weiter alles Gute – und mir jeden Tag ein erzählmirnix-Comic, die sind so klasse!

Wenn ihr mehr von Natalie Grams lesen wollt findet ihr hier ihre Seite Homöopathie neu gedacht und hier die Seite Netzwerk Homöopathie, wo Mediziner, Apotheker, Wissenschaftler aller Disziplinen, Journalisten, Blogger und andere Interessierte ihre Aktivitäten gegen Pseudomedizin bündeln.

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56 Gedanken zu “Im Gespräch mit Natalie Grams

  1. Das ist ein echt tolles Gespräch! Dazu: „weil ich ja selbst gelegentlich auf erzaehlmirnix Comics über Homöopathie poste und da von allen kontroversen Themen interessanterweise die aggressivsten Kommentare kommen“ kann ich ebenfalls beitragen. Ich habe in einem Umfeld gearbeitet, wo viele Menschen zusammenkamen, nicht nur aus verschiedenen Ländern, auch Religionen, Weltsichtern etc. Ich fand es sehr interessant, dass man z.B. dort über Religion keinen Streit entfachen konnte, selbst wenn man es gewollt hätte. Da kam sofort: „Das ist die Sache von jedem Einzelnen, ich respektiere deinen Glauben oder Nicht-Glauben, das ist okay.“ Beim Thema Homöopathie (und anderen esoterischen Themen) aber, wurde die Diskussion sofort hitzig, man wurde angegriffen, auch auf persönlicher Ebene, gerade von Menschen, die sonst so sehr auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ machten und sich für extrem tolerant hielten.

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    1. Herr Ginsterbusch

      Was einem halt dann leider die Bigotterie dieser / der Menschen vor Augen führt: Das eine predigen, aber trotzdem das andere machen *kopfschüttel*

      cu, w0lf.

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  2. sternenmond75

    Ich freue mich gerade riesig, dass Nadja und Natalie Grahms hier zusammen gefunden haben!!! Es ist so erholsam auf zwei logische Menschen zu treffen, die evidenzbasierte Fakten schätzen.

    Natalie Grahms bringt es mit dem Sektenvergleich auf den Punkt.

    Und Nadja: Deine Comics zu Themen wie Homöepathie, ADHS und Impfen schleppe ich als Download immer mit mir herum und verwende sie gern auch mal z.B. auf Udo Endruscheits Blog (keineahnungvongarnix), als es um den elenden Anti-Waxxer-Guru Wakefield ging. Eine Freude, wie Du die Dinge mit 2- 8 Fensterchen auf den Punkt bringst.

    Und liebe Natalie Grahms: ich habe schon zig mal den Link zum Netzwek Homöopathie verschickt und den neuen Aufkleber “Susannchen braucht keine Globuli “ unter meine transparente Smartphonehülle geklemmt. Eine hervorragende Infoseite, weil sie sachlich unaufgeregt aufklärt. Und beim nächsten Klassenfest trinke ich den Tee aus der passenden Tasse. Das wird ein Spaß!

    In der Tat ist an beiden Fronten noch ordentlich Arbeit angesagt, wenn auch in unterschiedlicher Form.

    So, ich muss das jetzt mal hier privat für mich feiern, dass dieser Beitrag gepostet wurde.

    Liebe Grüße

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  3. Danke! Danke dafür, dass es Menschen wie Euch gibt, die der Wissenschaft auf freundliche, unaufdringliche Weise Gehör verschaffen. Homöopathie und Ernährung sind da ja nur zwei „Minenfelder“.

    Die direkte Verbindung zwischen „Homöopathie neu gedacht“ und „Fettlogik überwinden“ sind wohl die Kalorien der nutzlosen Zuckerkügelchen 😉

    Liebe Grüße

    Lars

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  4. Gaddnzwerch

    Danke an Euch beide für den interessanten Einblick in Eure Geschichten.

    Für mich gehört zu den großen Herausforderungen meines Lebens dass ich nie weiß ob ich gerade zu den Aufgeklärten oder den Ignoranten gehöre. Es ist anstrengend alles ständig zu hinterfragen. Es ist bequemer bei dem zu bleiben was man „weiß“. Das geht mir nicht anders als all den Homöopathen, Fatacceptance-Anhängern, Kreationisten oder Flat-Earthern.

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  5. Inoa

    Hallo,

    ich folge schon längere Zeit sowohl „Erzählmirnix“ als auch dem „Informationsnetzwerk Homöopathie“. Ihr seid für mich beide eine große Inspiration, daher finde ich es toll (und auch ein wenig kurios), dass ihr beide euch jetzt „begegnet“ seid.

    Bei der Frage „für wen macht man das eigentlich“ kann ich vielleicht etwas beisteuern…
    Ich bin selbst weder übergewichtig noch habe ich Homöopathie genutzt. Also eigentlich bin ich nicht eure Zielgruppe. Aber ich verzweifle tagtäglich an der Irrationaliät unserer Welt, die wissenschaftliche Erkenntnisse einfach komplett ignoriert.

    Dass ihr da den Mut hattet, anders zu sein, umzudenken – wow, starke Leistung. Und dann vernünftig, sachlich und trotzdem noch idealistisch weiterzumachen, andere aufzuklären und zu bilden… das gibt mir richtig Hoffnung.

    Vielleicht bin ich auch nur in der richtigen demografischen Ecke, um mich in euren Gedanken wieder zu finden – aber ihr gebt mir definitiv das Gefühl, mit einer aufgeklärten Sicht auf die Welt nicht mehr ganz so allein zu sein.

    Falls ihr es noch nicht kennt, ende ich mit einem Musiktipp: Tim Minchin – Storm in der Liveversion passt gut zum Thema.

    Ganz liebe Grüße und lasst euch nicht unterkriegen!

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    1. sarugani

      Storm erinnert mich immer an eine ehemalige Freundin von mir…

      Zweiter Musiktipp: Tim Minchin – If you open your mind too much your brain will fall out (take my wife)

      Homöopathie… Ich sag immer gern, dass die mich mal fast umgebracht hätte. Ich hatte eine Zahn-OP und nachdem der Kieferchirurg fertig war und ich total zugedröhnt im Behandlungsstuhl lag und mein Schädel brummte, schmiss der gute Mann mir ohne Vorwarnung Globuli in den noch offenen Mund, die dann erstmal in die falsche Röhre gegangen sind. Was die bringen sollten weiß ich bis heute nicht.
      Ich glaube jeder hat mal eine Phase, in der abstruse Konzepte total plausibel klingen (in meinem Bücherregal finden sich ein paar Sachen von Erich von Däniken *blush*). Es kommt dann halt drauf an, wie man damit umgeht, wenn die Sachen, die man glaubt, einer objektiven Prüfung nicht standhalten.

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  6. Mir geht da noch was im Kopf rum. Ich verstehe nicht, dass gerade Menschen, die auf esoterische Konzepte schwören, den Placebo- und Placebo-by-proxy-Effekt ablehnen. Ich finde es schlichtweg überwältigend, dass mein Unterbewusstsein in der Lage ist zu lesen, ob ein Medzinier mir Placebos oder wirksame Medikamente verabreicht, so dass Double-Blind-Studies notwendig sind, um einen Effekt zu untersuchen.

    Ich finde, die Tatsache, dass Double-Blind-Studien notwendig sind, einfach umwerfend, weil sie zeigen, wie viel wir können, ohne dass wir wissen, dass wir es können!

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    1. Conny

      Doppel Blind Studien sind vor allem deswegen notwendig, weil der Arzt eher die erwarteten Ergebnisse sehen wird, als die unerwarteten und dann die Beobachtung subjektiv durch den Behandler verfälscht wird 😊.

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  7. Lukas

    Sehr gelungenes Interviewgespräch. Homöopathie selbst hat mich bisher auch noch nicht überzeugt. Aber war für mich immer ein Fallbeispiel dafür, dass dem Menschen evtl. „Magie“ / „Brimborium“ / „Glitzer“, schlicht Glaube und Emotion und vor allem daraus resultierenden Optimismus doch sehr helfen kann, insbesondere wenn der Patient für komplexe nüchterne Betrachtungen seiner Lebenswirklichkeit kaum noch Kraft hat.
    Ich glaube hier kann die rationale Schulmedizin noch sehr viel lernen.
    Unter der Fragestellung wie schaffe ich eine positive, optimistische Grundstimmung zur Unterstützung des Heilungprozesses.

    Es freut mich, dass ich mit diesen Gedanken nicht alleine bin und Natalie Grams diese ebenfalls so aufgreift. Ich denke, dass diese Zieleichtung eine noch viel lohnendere ist, als die Missionierung derzeitiger Homöopathiefans.

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  8. Fenja

    Danke. Fast hätte ich auch Mal an die Wirkung eines homöopathischen Mittel geglaubt (SUC bei nierenkranker Katze). Dann die Inhaltsstoffe bzw die Verdünnung angeschaut: und siehe da, ein paar Inhaltsstoffe bleiben übrig, da ist genug von drin, dass es konventionell wirken kann .:)

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  9. Natalie und Nadja – zwei Leuchttürme in der aufgewühlten See der Ignoranz. Ich mache mir um kaum mehr Gedanken als über die Frage, weshalb man so oft krachend scheitert, wenn man -ruhig und freundlich- versucht, irrwitzige Fehl- und Vorurteile geradezurücken. Wenn ich mal die Böswilligen und die Skupellosen außen vor lasse, dann zeigt sich meist, dass es das Nicht-lassen-können von eigenen Standpunkten ist, die in Aggression mündende Angst, an den Argumenten der Gegner könnte doch was dran sein. Übrigens ein Effekt, der aus der Religionskritik sehr bekannt ist.
    Ich wünsche mir für alle Menschen nur ein (na, sagen wir drei…) Prozent der Fähigkeit zur Selbstkritik, wie sie Natalie und Nadja aufgebracht haben. Dann könnten vielleicht viele doch ihre Wohlfühlecke verlassen.

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  10. Brigitte

    In dem Text wird die Frage gestellt, bzw die Feststellung gemacht: “ Das Merkwürdigste für mich ist – die Homöopathie zu „enttarnen“ ist eigentlich ganz leicht. Warum nur geht keiner diesen einen kleinen Schritt?“

    a) Die Unbewußte Angst die positiven Effekte zu verlieren wenn man zweifelt.
    b) Man muß sich und anderen einen „Irrtum“ eingestehen. Was in einer Gesellschaft, die sich auf Fehler stürzt nicht einfach ist.

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  11. Einfach nur ich

    Hmmmm. So ganz kann ich die Meinung beider Frauen nicht teilen. Ich bin dick. Seit 30 Jahren. Und es wird mehr. obwohl ich Viel Sport mache und nachweislich eher zu wenig esse. Und ich werde einen Teufel tun, diesen Zustand auch noch zu akzeptieren. Und egal, was all die Dickenbefürworter jetzt sagen: Irgendwann ist ein dicker Mensch einfach nicht mehr schön. Von mir aus von innen. Aber wenn es außen wabbelt und hängt- Sorry. So viel Selbstreflektion sollte jeder haben. Und die Knochen sind bei 150 kg nun mal weniger belastet, als bei 80. Das ist ganz einfache Mathematik.
    Aber man findet ja für alles ein hippes englisches Wort.
    Und zur Homöopathie möchte ich sagen, dass ich 25 Jahre mit Homöopathie sehr gut gefahren bin, bei Grippe etc. Hab ich natürlich auch Globuli und Säfte zu mir genommen. Da dauerte das ganze ca.1-2 Wochen. Dann bin ich irgendwann mal zu einem Allgemeinmediziner. Der hat mir sofort Antibiotika etc. Verschrieben, mangels Alternative bin ich leider immer noch da. Mittlerweile bin ich pro Erkältung 4 Wochen krank und habe jedes Jahr mindestens 2 x Angina an die die sich, nachdem das Antibiotikum leer ist eine Superinfektion mit immer 42+Grad Fieber anhängt, und einmal pro Jahr eine Lungenentzündung.
    Aber das ist ja sicher nur ein Einzelfall.

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    1. Irenicus

      Hmmm einfach nur Troll, oder erkenne ich die Ironie nicht?
      Warum du gegen Grippe oder Erkältung ( alles Virenerkrankungen) Antibiotika (antibakterie) nimmst ist mir zwar schleierhaft, aber…
      Und bestimmt nimmst du „nachgewiesener“-massen trotz geringer Nahrungszufuhr und viel Sport weiter zu… Energieerhaltungssatz ist physikalischer Schwachsinn und es ist natürlich völlig unmöglich, dass du dich bei der kalorienzufuhr oder der sportlichen „kalorienabfuhr“ verschätzt..

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      1. einfach nur ich

        Gegen die Bezeichnung’Troll‘ möchte ich mich hier mal vehement verwehren. Ich bin einfach nur echt angepisst. Antibiotika nehme ich gegen Angina. Das ist eine Mandelentzündung. Gegen Erkältung natürlich nicht. Ich bin ja nicht blöd….

        Genauso wenig wie ich mich beim Kalorienzählen ‚verschätze‘ . Ich habe das 6 Wochen unter Aufsicht gemacht. Und der Arzt hat mitgezählt.
        Natürlich meinte ich , dass bei 150 kg mehr Belastung da ist, als bei 80. Hab mich offensichtlich verschrieben.

        MRSA, vielleicht. Obwohl auch das abgeklärt wurde. Im Krankenhaus.
        Ich sage nicht, dass Homöopathie für/gegen alles gut ist, Fakt ist bei mir aber, dass ich seit meiner ersten Antibiotika Einnahme dauernd krank bin.

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      2. Und, hat dein Arzt ein Paper dazu veröffentlicht? Weil das ist ja schon irgendwie ne wissenschaftliche Sensation, wenn du nach 6 Wochen mit 500kcal täglich und viel Bewegung nicht größenordnungsmäßig 15kg abgenommen hast.

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      3. Herr Ginsterbusch

        @einfach nur ich:

        Ich sage nicht, dass Homöopathie für/gegen alles gut ist, Fakt ist bei mir aber, dass ich seit meiner ersten Antibiotika Einnahme dauernd krank bin.

        Ah ja. Also hast du eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen dieses spezifische Antibiotikum oder einen bestimmten, darin enthaltenen antibiotischen Wirkstoff (Klassiker: Penicillium). Arzt tief in den Arsch treten, einen anderen aufsuchen und vernünftig untersuchen lassen. Soviel gesunder Menschenverstand sollte sein. Dann wieder kommen.

        Ansonsten bist halt tatsächlich ein Troll 😉

        cu, w0lf.

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    2. sternenmond75

      “Und die Knochen sind bei 150 kg nun mal weniger belastet, als bei 80. Das ist ganz einfache Mathematik.“

      Verschrieben? Weniger=mehr macht Sinn, sonst nicht.

      Das “nachgewiesen zu wenig gegessen“ sehe ich auch hinterfragenswert bzw. wirft die generelle Frage auf: hast Du das Buch von Nadja bereits gelesen? Der Hang zum Selbstbetrug ist sagenhaft. Hier ein Esslöffel Öl nicht notiert, da die 2 Bananen gedankenversunken gegessen und die “gesunde“ Hand voll Nüsse mal voll unter den Tisch fallen lassen. Das summiert sich, über Monate, Jahre….Nadjas Salat aus dem Buch ist ein schönes Beispiel für Verschätzen der übleren Sorte, ein Blogbeitrag von letztem Jahr zum Stichwort Kakaopulver schön zum Thema Selbstbetrug (plus Studien im Buch dazu).

      Ansonsten wäre das in der Tat untersuchungswert, gerade mit Blick auf jährliche (!) Lungenentzündungen/Superinfektionen. Das klingt definitiv nicht üblich und bei mir blitzt spontan MRSA auf, Autoimmunerkrankung etc. Da gab es doch sicherlich schon Klinikaufenthalte richtig? Fand man das nicht extrem außergewöhnlich?

      Die “gute“ Erfahrung mit Homöopathie ist genau das, was Frau Grahms oben beschreibt: die positiven Gespräche/Bindungen sind der Effekt, der die Selbstheilungskräfte mittels Zuckerkügelchen (Placebo) aktiviert. Man könnte auch sagen:

      Mit Homöopathie dauert die Erkältung 1 Woche. Ohne Homöopathie 7 Tage. Na? Unterschied bemerkt? Richtig! Variante 1 kostet mehr 😉

      Dass evidenzbasierte Medizin nicht fehlerfrei ist kam übrigens deutlich rüber. Sieht man ja an Deinem Arzt, der inflationär Antibiotika verordnet, sogar bei Virusinfektionen. Antibiotika richtig eingesetzt rettet weltweit täglich Leben. Wie bei vielen Medikamenten kommt es auf die richtige Dosierung und das richtige Anwendungsgebiet an. Und dann gibt es noch die individuelle Verträglichkeit. Das dürfte jeder schon von “schnöden“ Kopfschmerztabletten kennen. Ibuprofen: meine einzige Allergie! Paracetamol: non responder. Tja, da muss man halt kreativ werden 🙂 und bei anderen Wirkstoffgruppen gucken.

      Aber für Dich alles gute wegen der gesundheitlichen Situation. In Sachen Gewicht wünsche ich Dir nochmal einen total ehrlichen Blick auf Deinen Alltag.

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      1. einfach nur ich

        Also, bevor ich jetzt jeder einzelnen hier antworte, hier mal mein Esstagebuch:
        Morgens : 1 Gurke, 100 g Karotte, 1 Teelöffel Olivenöl (ja, wirklich nur einer).
        3 Tassen Pfefferminztee aus dem Garten. Ohne Was dazu.
        Mittags: einen halben Kopf Eissalat, eine halbe Gurke, 1 Frühlingszwiebel, 50 g Thunfisch gekocht. Ohne Öl etc.
        50 g Vollkornbrot.
        Ich hasse Dressing.
        Dazu 1 Liter Wasser ( ohne Öl).

        Abendessen: 1 gekochtes Hühnerei, ohne Schale, mit 20 Avocado ( ja, abgewogen).
        1 Liter Kamillentee ohne was dazu.
        Jeden Morgen gehe ich 5 km laufen. Abends auch. Alle Wege sind Laufwege. Ich benutze kein Auto etc.

        So. Was soll ich weglassen? Wo soll ich mich mehr bewegen? Vorschläge werden gerne angenommen.
        Beim Arzt kam raus: Insulinresistenz. Und Schilddrüse ausgebrannt. Dafür Lthyrox. Und Metformin.

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      2. einfach nur ich

        *** natürlich 20 g Avocado. Keine ganzem Früchte. Bevor wieder jemand triumphalisch meint, er/ sie habe die Quelle meines Übergewichts entdeckt.

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      3. StpoKara

        Liebe/r einfach nur ich,

        du isst ganz klar zu wenig. Ich musste auch mal mehr essen, um wieder abzunehmen.

        Ich würde dich an fitness-experts.de , Patric Heinzman oder Micsbodyshop.de verweisen. Das sind alles gute Adressen, die dir weiterhelfen können.

        Ich hoffe du machst Dir die Mühe.

        Beste Wünsche
        Poli

        PS: ich habe nichts davon, ich kenne die Seiten nur.

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      4. Mona

        Das mit den wiederkehrenden Lungenentzündungen ist sehr ungewöhnlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass deine beschriebenen Probleme an dem einen Antibiotikum liegen. Du bist anscheinend allgemein recht krank, kann schon sein, dass alles durcheinander ist.

        Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, wie du bei deinem Beispieltag nicht abnimmst. Ich kenn dich nicht und deswegen erkläre ich mir das damit, dass du nicht jeden Tag so eingeschränkte Kalorien zu dir nimmst und dadurch alle paar Tage/Wochen/Monate das Defizit ausgleichst. Ich könnte mir sogar Schlafwandeln und essen vorstellen oder dass man manche Dinge komplett vergisst, obwohl man sie gegessen hat, wie eine Amnesie vielleicht. Ich weiß gar nicht, ob es sowas gibt.

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    3. Michael Mendelsohn

      „Und ich werde einen Teufel tun, diesen Zustand auch noch zu akzeptieren.“ — da bist du dir mit Nadja Hermann durchaus einig. 🙂 Siesteht wie du der fatacceptance kritisch gegenüber, und schreibt das hier auch.

      Wenn du dicker und älter wirst, wirst du auch leichter krank — mal unabhängig von den eingesetzten Therapien. Zum Thema „Antibiotika gegen Grippe“ hat sternenmond schon alles gesagt. Du solltest dringend mal den Arzt wechseln. Manchmal liegt’s nicht an der Medizin, sondern an dem/der Mediziner(in).

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      1. einfach nur ich

        Also: Ich habe mich 6 Wochen in eine Klinik begeben, in der man mich und mein Essverhalten 24/7 im Blick hatte. Ich KONNTE gar nicht mehr essen.
        (Mein Plan stimmt schon so. Er wird halt was die Zutaten angeht saisonal abgewandelt. Aber die Kaloriendichte stimmt schon. Das schreib und rechne ich jedes Vierteljahr aufs Neue aus. )Schlafwandeln kann somit auch ausgeschlossen werden. Außerdem hätte ich das wohl gemerkt, dass morgens der Kühlschrank leer ist.
        Ich Hunger auch nicht. Und ich Nasche nicht. Also komme mit den 500 kalt gut über den Tag. Und als Briefträger bin ich wirklich viel unterwegs zu Fuß. Ich wiege Momentan 90 kg bei 1,50 m Körpergröße.
        Das Antibiotika ist NICHT gegen die Grippe. Das ist gegen die Mandelentzündung, die Ohne Antibiotika ( auch schon getestet) weiter an die Ohren oder die Lunge wandert.
        Ich hab auch schon den Arzt gewechselt. Öfters.
        Älter werden. Ja ok, aber ich bin erst 35! Das ist doch bitte kein Alter.

        Ihr meint es sicher nicht böse, aber ich bin so müde, mich immer erklären zu müssen. Und am Ende glaubt mir doch keiner. So wie der Endokrinologe, der mir äußerst hochnäsig erklärte, ein Apfel habe ja 200 kcal( als ich sagte, ich esse morgens einen Apfel- jetzt auch nicht mehr) und mir dabei seinen Dicken Bauch , der sich unter seinem Kittel mir sehr prall entgegenstreckte.
        Am besten, ich höre ganz auf zu essen. Dann hat sich das Problem erledigt 😦

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      2. sternenmond75

        Ernstgemeinter Rat: in etablierten Universitätskliniken gibt es Zentren für “seltene Erkrankungen“, bestimmt auch in Deiner erreichbaren Nähe. Vielleicht ist das ein Ansatzpunkt bei der Historie. Mit 35 Jahren hat man definitiv noch ein Stück Leben vor sich, was es verdient, lebenswerter zu sein. Alles Gute!

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      3. einfach nur ich

        Ja da War ich doch schon. Mehrmals. Und die haben mich ja dann in die ‚ wir überwachen dich 6 Wochen 24 Stunden lang ‚Klinik geschickt. War toll da. Sogar zum Kacken ist jemand mitgegangen.
        Irgendwann ist es halt rum mit der Krankheitssuche. Wenn nix hilft, dann ist es die Psyche….. Oder ich hab irgendwo an meinem Körper ein Geheimversteck mit Süßigkeiten drin. Hmmmm. Wo das wohl sein mag? Ich setz mich mal lieber hin. Sonst regnet es Smarties.

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      4. Mona

        Immer weiter suchen. Am besten nebenbei noch entspannt bleiben, damit es leichter fällt durchzuhalten. Ich denke irgendwann wirst du oder ein Arzt die Lösung finden.
        Hast du eigentlich deine Mandeln noch? Vielleicht kommen die Entzündungen nicht mehr wieder, wenn die raus sind? Irgendwas muss ja ein bisschen helfen.

        Eine ganz andere Frage aus Interesse: Hast du überhaupt genug Muskulatur?
        Bei der Ernährung und beim Rumlaufen als Briefträger ist die Bewegung recht gleich und das Essen nicht extrem eiweißreich. Hast du schonmal Krafttraining gemacht? Hat sich das irgendwie auf deine Gesundheit ausgewirkt?

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      5. einfach nur ich

        Ich hab alles noch. Allerdings glaube ich ohne Mandeln geht die ganze Infektion einfach eine Etage tiefer, Direkt auf die Bronchien. Und die Lunge. Da hab ich eh nur noch 80% davon. Vielleicht ist das auch falsch. Wer weiß das schon so genau.
        Ja Ich mach auch ab und zu Krafttraining, Sonst ist die Ausdauer auf Dauer langweilig. Aber das ändert jetzt nix an meinem Befinden. Ich hab recht viele Muskeln ( ich würde einfach mal behaupten, ich bin Stark), weil ich noch das ganze Holz für meinen Ofen, der die ganze Bude(80qm) heizt, von Hand schlage. Und das geht nicht ohne Armschmalz. Letztes Jahr hab ich renoviert, da hab ich die Zementsäcke auch alleine bis hoch in den dritten Stock bekommen.
        Allgemein bin ich recht flott unterwegs während der Arbeit, weil ich ja so schnell wie möglich fertig werden will. Und ich mache keine Pause, weil, naja, langweilig. Und einmal die Woche geh ich 4 km kraulen. Ganz vergessen.

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      6. Herr Ginsterbusch

        @einfach nur ich:

        mögliche weitere Ursachen / Ansätze …

        – Lipödem – da kannste soviel abnehmen wollen und prügeln, wird trotzdem nix mit
        – Nahrungsmittelunverträglichkeit – spezifisch zum Allergologen wandern, und auch die absurdest erscheinenden Varianten durchtesten; Laktose, Stärke, und auch (!) Fruktose
        – Borrelliose-Infektion (!) – kann man sich mal vor Jahren zugezogen haben, als harmlose Grippe o.ä, abgetan; aber da die Erreger andere Krankheiten „imitieren“, ist eine exakte Diagnose bei weitem nicht so einfach, daher ruhig mal danach testen lassen
        – Krebs – siehe dazu auch nachfolgender Kommentar; gibt dafür keine Regeln, der Körper kann auch massiv zunehmen
        – Ärzte in einer anderen (!) Region aufsuchen (bei all dem Ärzteüberfluß scheint inflationär auch die Idiotie derselbigen zuzunehmen)

        cu, w0lf.

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      7. Mona

        @Herr Ginsterbusch
        „– Lipödem – da kannste soviel abnehmen wollen und prügeln, wird trotzdem nix mit“
        Das stimmt ganz so drastisch ja nicht. Ein Lipödem ist selten am ganzen Körper, das heißt man sieht den Bereich normalerweise und merkt irgendwann, dass etwas nicht stimmt. Viele mit einem Lipödem, die abgenommen haben, bestätigen doch, dass sie am Lipödem-Bereich auch abgenommen haben.

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  12. Yara

    Liebe Natalie- mir hattest du sehr geholfen mit deinen Ausführungen! Das schreibe ich, weil oben die Frage kam- wozu eigentlich das Ganze? Zuerst aber die Rahmengeschichte: Ich habe einen eigenen Prozess in vielen Punkten wiedererkannt. Die ersten drei Schuljahre hatte ich mein Kind auf eine ganz neue Reformschule geschickt und habe auch sehr aktiv in der Elternarbeit dort das Projekt vorangetrieben. Ich war unglaublich überzeugt, endlich eine Alternative zur „doofen Regelschule“ gefunden zu haben. Und wenn dort so viele so kompetente gebildete Leute an dem Projekt arbeiten- na, dann kann es doch gar nicht falsch sein. Und wenn sich alles auf aktuelle Studien bezieht- na, dann kann es doch gar nicht falsch sein. Im Nachhinein weiß ich, dass ich mir die Kernfrage schon beim allerersten Kontakt stellte: „Wie genau in welchen konkreten Handlungen setzen sie denn die wissenschaftliche Erkenntnis praktisch um?“. Das Konzept hörte nämlich bei Allgemeinplätzen auf, z.B. „Um jedem Kind seinen individuellen Reifeprozess zu ermöglichen, bedarf es der aufmerksamen Begleitung durch die Pädagogen: Ihre Aufgabe ist es, Bedürfnisse und Interessen der Kinder wahrzunehmen und vornehmlich durch die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen darauf entsprechend zu reagieren.“ – ist ein Zitat. Wenn man aber fragt, was das genau bedeutet- gibt es keine Antwort. Und ich habe mich lange damit zufrieden gegeben. – weil halt.- Weil die das bestimmt richtig machen… Dissonanzen habe ich an die Seite gedrängt mit den genau gleichen Erklärungen, wie ihr es beschreibt. Gerne habe ich auch das Gefühl der Erhabenheit und des Geheimwissens – „die anderen sind halt noch nicht so weit“ darüber gekleistert. Und dann irgendwann sah ich mein Kind an – und der Vorhang fiel. Und es war grauenhaft. Es war wie ein Sektenausstieg. Das Funkeln war erloschen und ich sah, dass das alles gequirlte Sch.. ist, die sich auf Studien beruft, aber nicht umsetzt. Und dass wir nur ein Zusammenschluss von Erwachsenen sind, die auf Kosten der Kinder sich eine lustige Welt bauen wollten. Und alle anderen Argumente erspare ich euch hier jetzt. Und ich nahm meine Tochter von der Schule und wurde zwischenmenschlich dafür bestraft, wie das bei Sekten so ist… Aber nach mir gingen andere den gleichen Weg, denn auch andere hatten ihr Kind noch dort auf der Schule mit dem Argument: Wenn so viele gebildete, kompetente Menschen daran glauben, wird es wohl stimmen… Und das Bild riss mit jedem, der ging.

    Und zeitgleich hatte ich mich mit Homöopathie beschäftigt (lustigerweise hatte mir ein Lehrer dieser Schule eine Homöopathin empfohlen, die ich auch sehr nett fand). Aber als ich fragte, was denn eigentlich der konkrete Wirkmechanismus sei- kam keine klare Antwort. Und dann stiess ich auf Natalies Ausführungen und dachte: „JA, JA! Man darf diese Frage stellen! Und man darf sagen: Auch wenn Millionen netter und gebildeter Menschen daran glauben und das richtig finden – heißt das nicht, dass es eine tatsächlich Erklärung gibt. Es ist sehr wohl möglich, dass unglaublich viele Menschen auf dem gleichen Irrweg sind.“

    Die Meinungen Vieler darf nicht das eigene Denken ersetzen- aber es geht so schnell. Es ist so leicht, so bequem. Und so unbequem sich einzugestehen, dass man falsch lag. Und ich bin dankbar für diese Erfahrung, denn politisch nähern wir uns vielleicht auch wieder einer Zeit, wo es wichtig wird, selber zu denken und auch unbequem zu sein. Und daher finde ich es eine wichtige Arbeit von euch beiden, weiter dranzubleiben und anderen beizubringen, dass man im Denken umkehren darf.

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  13. dansante

    Wie schön, hier endlich zur Homöopathie das bestätigt zu bekommen, was ich in der Praxis bei mir schon oft festgestellt hatte: es wirkt nicht wirklich !

    Ich hatte es schon oft versucht nach dem Motto, wenn es nicht hilft, dann schadet es wenigstens nicht, immer noch besser als Antibiotika bei Erkältungen.
    Bei einem homöopathischen „Medikament“ (gegen Reiseübelkeit) dachte ich, es hilft bei mir auch … aber wenn die Hilfe nur auf Selbstsuggestion beruht, dann nehme ich das auch gerne so an 😉

    Ich folge den Comix von Erzählmirnix schon länger und mag sie sehr, super ! Und das Interview erinnert mich wieder daran, wie viele Meinungen man pflegt, ohne dass gesicherte Erkenntnisse dahinter stehen…

    Das Buch Fettlogik interessiert mich schon länger, aber bisher habe ich mich noch nicht so recht daran getraut, ich könnte ja von liebgewonnenen Ansichten und Gewohnheiten Abstand nehmen müssen… Ich hatte mir vor Jahren geschworen, keine Diätversuche mehr. Aber ich denke, darum geht es in dem Buch auch gar nicht und da ich Nadjas Ansichten vernünftig finde, werde ich mich jetzt wohl daran wagen 🙂

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    1. oh ja, du wirst von vielen liebgewonnenen Ansichten und Gewohnheiten Abstand nehmen müssen und im Rückblick wirst du dich fragen, wieso zur Hölle du eben jene Ansichten und Angewohnheiten liebgewonnen hattest.

      Ansonsten: Ein starker Dialog zweier starker Frauen!

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      1. Skotty

        Hallo,
        hier kam jetzt zum zweiten mal das Kompliment „starke Frauen“. Ich versuche gerade das gendertechnisch umzudrehen. Also wann würde bzw. müsste man hervorheben, dass Männer „stark“ sind? Irgendetwas stört mich an dem Kompliment, ohne das ich das konkret einkreisen kann. Vllt. das es impliziert, dass Frauen im Allgemeinen nicht stark sind!? Was meint ihr konkret mit „stark“ bzw. mit „starken Frauen“ oder warum formuliert ihr das so? Es geht ja augenscheinlich nicht ums Bankdrücken…

        Oder hat Nadja sogar schon ein Comic dazu?

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      2. sternenmond75

        …hättest Du Dich auch an der Formulierung “strong woman/women“ gestört? Vermutlich nicht 😉

        Stark laut Duden:

        Worttrennung: stark
        stär|ker, stärks|te

        eine starke Natur; sie hat starke Nerven

        Fazit: passt 🙂

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      3. Skotty

        Stören war vllt. eine etwas unpassende Wortwahl. Es sollte gar nicht Thema sein, was ich mag oder nicht.

        Ja, auch wenn man es übersetzt, scheint es für mich ein „Frauenkompliment“ zu sein, was ja sogar der Duden in seinen Beispielen so zu sehen scheint ;-). So wie „Powerfrau“. Man würde keinen Mann als Powertyp bezeichnen, sondern eher in Richtung fachkompetent, schlagfertig, erfolgreich, usw..

        Da Geschlechterklischees bei erzählmirnix öfter Thema sind, dachte ich, hier in der Runde ggf. aufgeschlaut zu werden, was es mit solchen „Frauenkomplimenten“ auf sich hat. Wenn das Interview mit einem Mann gewesen wäre, wären die Kommentare anders, glaube ich. Ist das so ein Girlpower-Solidaritäts-Ding? Ist das jetzt was gutes oder nicht? Warum ist das so?

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      4. Irenicus

        Das „starke Frauen“ ist mir auch aufgestoßen. Ich kann aber nicht genau sagen, was mich daran stört.
        Vielleicht einfach das verallgemeinerte Loben der Personen wegen eines einzelnen Beitrags. Starkes Interview hätte ich eher verstanden.

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  14. LuzyW

    Die Frage, ob ihr die Welt mit euren Büchern erreicht, kann ganz klar mit ja beantwortet werden. Jeder der auf das Thema stösst positioniert sich zwangsläufig entweder in Ablehnung, Zustimmung, Desinteresse oder Offenheit für neue Argumente. Die Meinung die sich die Betroffenen bilden liegt nicht in euren Händen, die Fakten bleiben aber diesselben. So besteht immer und für jeden die Chance, die richtigen Schlüsse für sich zu ziehen. Mehr kann niemand tun.

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    1. sternenmond75

      Sehr geil auch die “verwandten Artikel“ darunter

      Astrologie: Warum so viele Menschen an Horoskope glauben (01.01.2017)

      Geister, Aliens, Talismane: Warum sind Menschen abergläubisch? (27.12.2016)

      Thematisch astrein verknüpft, würde ich sagen! Noch Fragen?

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  15. einfach nur ich

    Also bevor ich jetzt noch alle möglichen Krankheiten angepriesen bekomme( bestimmt liegt es an der Prostata….)
    Ich finde es ja schon sehr dreist, mir Krebs anzudichten . Das War nicht das erste Antibiotika und auch nicht der erste Arzt. Sondern das ungefähr 30ste und der vierzehnte zwischen München, Köln, Dresden und Kiel. Nur kann ich ja mit Grippe schlecht röchelnd durch die Republik fahren. Alle haben unterschiedliche Antibiotika verschrieben. Manche helfen mehr manche weniger. Und ich glaube nicht, dass ich ausgerechnet alle erwischt habe, die bei Immunologie gefehlt haben.
    Penicillin hab ich lt. meiner Mum mal mit 6 bekommen. Und war danach recht schnell fit. Das hatte ich das auch auch nie wieder.
    Der Allergologe. Die Allergologen. Hatten schicke Praxen, kalte Hände und null Ahnung. Der eine sagte mir, ich solle auf Fleisch und Pilze verzichten ( ich war derzeit 10 Jahre Vegetarier und habe mein ganzes Leben vielleicht 2 Pilze gegessen. Und das auch nur aus Versehen.
    Der andere sagze mir, ich sei NICHT auf Katzenhaare allergisch. Hätte nur eine chronische Sinusitis. Komisch. Wenn auch nur ein Katzenhaar in meiner Nähe ist, kratzt der Hals, die Augen Tränen und ich niese. So ein Zufall….
    Fruktose etc. Hab ich durch- negativ. 3x.
    Lass ich aber dennoch weg, wegen Zucker.
    Das einzige, was ich habe ist die Insulinresistenz. Lipödem: negativ. Getestet. 2x.
    Borelliose: jedes Jahr getestet.
    FSME: Jedes Jahr getestet.
    Nonresponder auf viele Sachen ( Sämtliche Schmerzmittel. Außer Opiate und Diclofenac.
    schwanger: Auch nicht.
    Neue Waage : Jedes Jahr.
    Neuer Spiegel: 2x. Der erste machte immer Würgegeräusche wenn ich davor stand…
    Prostata: wäre ich die erste Frau damit…

    Irgendwie hab ich keine Lust mehr zu suchen. Vielleicht reibt mich ja Nachts ein Kobold mit Butter ein….muss mal ne Kamera aufstellen.
    Sorry, dass ich nicht mehr ernst bleiben kann, aber jeder denkt , er hätte DAS Rezept gegen meine Misere. Für die Ratschläge bin ich dennoch sehr dankbar und probiere sie auch aus.
    ( An dieser Stelle vielen lieben Dank, an alle, die es ehrlich meinen).
    Wer aber nur schreibt, um mich im Nachhinein doch als möglichen Troll darzustellen, nun, dem widme ich eine Stunde intensives Mittelfingertraining.
    Darin bin ich gut.

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    1. sternenmond75

      Liebe einfachnurich,

      ich denke, der Ansatz mit der Insulinresistenz, der Dir jetzt aktuell von einem Arzt gesagt wurde, scheint bei der Vielzahl von Abklärungen, die Du schon hinter Dir hast, der nächstlogische und vielversprechenste. Bestimmt hast Du hier schon vom Arzt nächste Schritte erläutert bekommen, ansonsten scheint die GWT-TUD mbH, Zentrum für Klinische Studien Forschungsbereich Endokrinologie und Stoffwechsel, Fiedlerstraße 34, 01307 Dresden http://www.zksonline.de/ einen extrem spezialisierten Eindruck zu machen in dieser Hinsicht (generell zum metabolischen Syndrom). Da werden auch Studien und pipapo gemacht (Prof. Dr. med. Markolf Hanefeld). Gerade bei dem Thema gibt es ja noch viel Luft nach oben hinsichtlich Forschung und Therapien. Ich bin schon bei Wikipedia gestolpert, als hier der (mögliche) Teufelskreis beschrieben wird: “ Dies führt zu einer Herabregulation der Insulinrezeptoren an den Zellen, die Resistenz nimmt weiter zu. Das Insulin als adipogener Faktor steigert die Fettspeicherung, der Mensch nimmt weiter an Gewicht zu.“

      Da helfen in der Tat keine Beiträge hier im Forum weiter, aber das schien Dir bereits im ersten Beitrag klar, als Du selbst geschrieben hast „ich scheine aber wohl eine Ausnahme zu sein“. Ich kann gut verstehen, dass Du nicht gleich Deine ganze Krankenakte hier ausbreiten wolltest, Dich aber nun im Nachhinein wegen der Reaktionen dazu quasi genötigt fühlst. Im ersten Posting und auch in den nachfolgenden triggerten einige Schlagwörter und Sätze die meisten User hier derartig, dass man sich veranlasst fühlte, naheliegende und auch weniger naheliegende Ideen sowie Vermutungen zu liefern (hier tummeln sich naturgemäß lauter „Fettlogiküberwinder“, die die dort gelieferten Punkte erstmal abklappern, da dies auf über 90%, wenn nicht mehr Betroffene zutrifft). Das erfolgte mal charmanter und – zugegeben: mal auch deutlich weniger.

      Wenn jeder einmal tief durchatmet und Deine Geschichte inhaltlich sortiert, dürfte klar sein, dass Deine Situation außergewöhnlich „hartes Brot“ ist. Deswegen wäre es toll, wenn man sich jetzt „nur noch“ auf Tipps und Ratschläge über Insulinresistenz beschränken könnte oder wir an der Stelle einen Punkt setzen und Dir, einfachnurich, fest die Daumen drücken, dass Du ab jetzt an die richtigen Stellen gerätst, die mit höchster Fachkompetenz und Motivation Dir weiterhelfen können. Alles Gute!

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  16. einfach nur ich

    Lieber Sternenmond, vielen lieben Dank für diesen Post, er sagt sehr viel aus und ich habe das Gefühl, du verstehst tatsächlich meine Probleme, auch wenn diese zugegeben, sehr verzwickt sind. Deine Ratschläge sind spitze, werde ich sofort antelefonieren. Und hier nicht mehr posten, denn ich sehe tatsächlich, dass hier viele in diesem Forum vom „neues Auto“ – Syndrom betroffen sind. ( das ist, wenn man sich ein neues Auto zulegt, die Marke nicht soo verbreitet findet und plötzlich ist alles voll damit).

    Vielen Dank und vieleicht melde ich mich, wenn ich erfolge habe

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