Linksammlung

Im Neuen Jahr ist es wieder Zeit für gute Vorsätze – wie etwa das Posten regelmäßiger Linksammlungen. Mal sehen, ob es diesmal klappt 🙂

Mittlerweile habe ich schon mehrfach an fettlogischen Artikeln aus der WELT herumgenörgelt. Hier zum Beispiel, oder hier, oder hier. Da ist es nur fair, auch mal positiv herauszustellen, wenn ein Artikel wirklich gut ist. In dem Beitrag „Nationaler Kalorienbedarf sinkt um fast 20 Prozent“ kommt Ernährungswissenschaftler Helmut Heseker zu Wort und fasst verständlich und fettlogikfrei das Wesentliche zum Thema Übergewicht in Deutschland zusammen.

Wobei – in einem Punkt möchte ich ein wenig widersprechen. Im Artikel wird suggeriert, dass man im Alter (praktisch zwangsläufig) Muskelmase abbaut. Diesbezüglich fiel mir vor einigen Wochen wieder eine Grafik in die Hand, die ich eigentlich gerne in Fettlogik verwenden wollte, aber leider kam keine Reaktion auf meine Anfrage bezüglich einer Genehmigung. Diese Aufnahmen zeigen die Oberschenkescans zweier älterer Männer – einer inaktiv, der andere fit. Und auch meine Lieblings-Bodybuilderin, die großartige Ernestine Shepherd zeigt, was im Alter meiner Großmutter noch möglich ist. Statistisch mag im Alter also die Muskelmasse abnehmen, aber das bedeutet keineswegs, dass es zwangsläufig so sein muss.

Darüber hinaus gibt es eine neue Metaanalyse zum Thema „kaputter Stoffwechsel“, in der die Autoren sich mit den Auswirkungen langer Kalorienreduktion bei nicht Übergewichtigen Personen befassten, also z.B. Magersüchtigen oder Teilnehmer von Hungerstudien. Das Ergebnis: „Our findings indicate that the theory of permanent, diet-induced metabolic slowing in non-obese individuals is not supported by the current literature.“ – also kein „kaputter Stoffwechsel“ bestätigt.

Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt hat jemand eine Grafik erstellt, die zumindest ein kleinwenig nachdenkenswert ist. Er rechnete auf den Tag herunter, wie viele Menschen an diesem Tag an anderen Dingen gestorben sind, wie Krankheiten des Herzkreislaufsystems (926), Herzinfarkt (137) oder Krebs (613). Natürlich ist die Vorstellung, urplötzlich durch einen Terroranschlag aus dem Leben gerissen zu werden für viele furchterregender als die Idee, irgendwann später im höheren Alter an einer übergewichtsassoziierten Erkrankung zu sterben, das ist logisch. Dennoch ist es interessant, wie vergleichsweise gering diesbezüglich unsere Angst ist. Ich hatte bereits im August dieses Zitat gepostet, aber heute passt es nochmal ebenso:

Während das Risiko, Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden, bei nur 1:27,3 Millionen (0,0000037 Prozent) liegt, kommt einer Studie von Canada Life (2015a) zufolge eine von 110 Personen (0,91 Prozent) an den Folgen einer ungesunden Ernährung ums Leben. Das Risiko, an den Folgen regelmäßigen Rauchens zu sterben, liegt bei 1:180 (0,56 Prozent). 81 Prozent unterschätzen das Todesrisiko durch ungesunde Ernährung und 72 Prozent unterbewerten das Risiko, an den Folgen von Tabakkonsum zu sterben, aber 79 Prozent der Menschen überschätzen das Risiko eines Terroranschlags (Canada Life, 2015b).

 

Dazu passend kam eine Studie heraus über den Zusammenhang zwischen dem genetischen Risiko für Herzerkrankungen und dem Lebensstil. Das Ergebnis: „Among participants at high genetic risk, a favorable lifestyle was associated with a nearly 50% lower relative risk of coronary artery disease than was an unfavorable lifestyle.“Der Lebensstil hat also großen Einfluss, selbst wenn man familiär mit gewissen Erkranungen vobelastet ist.

Eine weitere spannende Grafik gibt es hier. In unterschiedlichen Ländern wurden die Menschen darum gebeten einzuschätzen, wie viele Menschen übergewichtig sind. Schaut man sich die Zahlen an, kann man grob sagen, dass in Ländern mit wenig Übergewichtigen der Anteil eher überschätzt wird, wohingegen mit steigender Zahl der tatsächlich Übergewichtigen die Warnehmung selbiger immer weiter abnimmt. So sind etwa Inder und Deutsche gleichermaßen der Meinung, in ihrem Land gebe es etwa 40% Übergewichtige. Tatsächlich liegt die Quote iin Indien bei ca. 20% und in Deutschland bei 57% (anderen Studien zufolge liegt die Quote allerdings eher höher – abhängig davon ob die Ergebnisse aus Selbstbefragungen oder Messungen stammen). Die Grafik stützt somit nochmal das, was ich bereits in Fettlogik zum Thema Wahrnehmung schrieb. Auch ist der Ursache-Wirkungszusammenhang an der Stelle interessant: Sind die Menschen dicker, weil sie Übergewicht nicht wahrnehmen (und gegensteuern) oder nehmen sie Übergewicht nicht wahr, weil sie und ihr Umfeld übergewichtig sind? Vermutlich beides.

Was es bewirken kann, wenn eine Gesellschaft diesem Trend etwas entgegen setzt zeigt die finnische Stadt Seinäjoki, die ein Programm ins Leben rief, dass die Quote übergewichtiger Kinder von 14-16% im Jahr 2010 auf etwas über 8% reduzieren konnte.

Wie schon oft geschrieben, auch wenn es individuell schwer sein kann, das Prinzip ist durchaus simpel. Das sagte auch Stephen Hawkin vor kurzem in einem Vortrag: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Falls ihr das Video verpasst habt, es lohnt sich.

Und zu guter Letzt noch ein paar Fettlogik-Neuigkeiten. Vor kurzem bekam ich die Info, dass sich ein russischer Verlag für Fettlogik interessiert. Das bedeutet, Fettlogik wird in Zukunft also auf deutsch, polnisch, tschechisch und russisch erhältlich sein. Wenn weitere Sprachen dazu kommen, gebe ich Bescheid – so lange ihr also nichts von mir hört, gibt es noch keine englische Version. Außerdem schaffte es Fettlogik in den letzten Tagen kurzfristig bis auf Rang 4 der Amazon-Bestseller. Yay! 🙂

Euch allen ein großes Danke fürs Dabeisein – mir ist durchaus bewusst, dass eure Weiterempfehlungen und eure eigenen krassen Veränderungen sehr, sehr viel dazu beigetragen haben, dass immer mehr Leute neugierig wurden und doch mal einen Blick ins Buch gewagt haben. Viele eurer Wege verfolge ich im Forum, in euren Blogs oder per Mail. Ich hoffe, wir lesen auch 2017 noch viel von einander! 🙂

Advertisements

24 Gedanken zu “Linksammlung

  1. Bea

    Wow – scheint mir aber verdient. „Scheint“ deshalb, weil ich es noch nicht ganz gelesen hab *schäm* – ich hätte es gerne als ebook gekauft, finde es aber nur für Kindle……(bin Kindle-Verweigerer); immer wieder hab ich es im Buchladen in real in der Hand…. vielleicht doch noch in Papierform……

    Gefällt mir

    1. nessii31

      Es gibt Programme, die das Kindle-Buch in ein normales epub-Format umwandeln können, dann kannst du es mit jedem ebook-Reader lesen. Bekanntester Vertreter ist calibre, einfach mal googeln. 🙂

      Gefällt mir

  2. Annett

    Bin selber Psychotherapeutin. Ich habe eine größere Anzahl FLÜ gekauft, um immer mal ein Exemplar zum Verleihen oder Verschenken zu haben. Es ersetzt zwar keine Arbeit an anderen Ursachen für zu viel Essen, aber ich merke, dass wenn die Mythen aufgelöst sind, das Zutrauen selber etwas bewirken zu können, wächst.
    Und die Hinweise für die Bedeutung im statistischen Sinne sind sehr sehr gut erklärt und sprechen mir aus der Seele. Hab es ja auch so studiert.
    Danke

    Gefällt mir

  3. annesch

    Wir haben im Büro neben anderen Zeitungen für die Presseschau auch die „Welt“, und als ich gerade heute die Zeitungen aus der Weinachtspause durchblätterte, stieß ich auch auf einen Artikel, der im Kontext der Magen-OP eines bekannten Politikers in der Rubrik „Wissen“ noch mal auf das Thema generell einging.
    Zwar wird zum einen davon gesprochen, die OP sei, wegen der Entfernung der hormonproduzierenden Magenteile, auch ein „Eingriff in den Stoffwechsel“, wobei im Zusammenhang des Satzes Stoffwechsel fast als „Hunger-/Sättingungsgefühle“ verstanden werden könnte.
    Andererseits fand ich es eindringlich, dass der Artikel sich im letzten Drittel (und damit dem Teil, der Leser*innen am besten im Gedächtnis bleibt, zumindest, wenn sie ihn zuende lesen) hauptsächlich damit beschäftigt, dass eine Magen-OP meist unumkehrbar ist und man in der Folge bei Nahrungs-/Getränkemengen und auch Medikamenteneinnahme sehr aufpassen muss – und vermutlich lebenslang NAhrungsergänzungsmittel. Hier ist der Link: https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article160578133/Sigmar-Gabriel-liess-sich-Magen-verkleinern.html – oder irre ich mich, wenn ich finde, dass dieser Artikel sich etwas ausgewogener liest als der vorige Welt-Artikel zum Thema Magenverkleinerung…?

    Gefällt mir

    1. Ich hatte auch kurz überlegt, fand das aber nicht unrealistisch. Angesichts der heutigen Wahrnehmungsverschiebung empfinden sich ja viele gar nicht als (so) übergewichtig und die Bereitschaft abzunehmen ist geerell sehr gesunken. Grundsätzlich steigt der durchschnittliche BMI ja die letzten Jahre stetig an.

      Es heißt ja hier nicht, dass 80% der Übergewichtigen beim Abnehmen scheitern. Man kann dann davon ausgehen, dass die Quote der erfolgreichen Abnehmer wesentlich höher ist als 20%.

      Gefällt mir

  4. Die „Wir rechnen Terrortote gegen andere Todesursachen auf“-Grafik finde ich sehr geschmacklos und unnötig, da sie eine externe, unverschuldete Ursache gegen „lifestyle choices“ aufrechnet, was nicht nur Äpfel mit Birnen, sondern eher Äpfel mit Atom-u-Booten vergleicht. Und auch Verkehrsunfälle sind ähnlich sinnfrei im Vergleich. Ich weiß, es soll gegen die „Betroffenheitsindustrie“ gehen – aber das war mMn ein Griff ins Klo.
    Naja, ist vielleicht auch einfach eine Geschmacksfrage. 🙂

    Aber – holy macceroni – diese Bodybuilderin! Die ist ja großartig! So möchte ich in dem Alter auch mal aussehen! 🙂

    Unrelated: Vielleicht wäre es mal einen Blogpost wert, nach Ontario zu gucken? Da sind Fastfoodketten jetzt verpflichtet, die Kalorien ihrer Speisen auf der Karte anzugeben. Und das finde ich eine prima Sache! http://www.cbc.ca/news/health/ontario-menu-nutrition-labelling-1.3915396
    Fände ich in Deutschland auch toll!

    Gefällt mir

    1. nessii31

      Die meisten Fastfoodketten hierzulande veröffentlichen die Kalorien bereits auf ihren Websites. (Mäcces, Burger Kind und Subway auf jeden Fall)
      Was ich viel wichtiger fände, wären Kalorienangaben beim Fleischer und Bäcker. Gerade bei letzterem geht man doch gern mal hin und holt sich kurz eine Laugenbrezel oder ein kleines belegtes Brötchen – von Kuchen und Teilchen mal ganz zu schweigen. Wenn man aber wüsste, wie viel Kalorien sowas hat, würde man da vielleicht öfter dran vorbeigehen (oder eben es bewusst einplanen). Und auch in klassischen Restaurants fände ich es gut, wenn in der Speisekarte die Kalorien mit dabei stünden.

      Gefällt mir

      1. jutta

        Hierzulande (Österreich) geben die größeren Bäckereiketten Inhaltsstoffe und Kalorien auf ihren Websites an. Wenn man müde und hungrig an der Theke wartet, weil man am Heimweg von der Arbeit noch ein halbes Brot besorgen wollte, hat man die natürlich längst vergessen 😉

        Gefällt mir

      2. ldwg

        Ich träume ja auch davon. Vor allem so Entscheidungen wie „esse ich jetzt noch ein Teilchen oder nicht – und welches?“ würden mir leichter fallen. Manchmal hat man ja Lust auf was Süßes, aber ob jetzt ein Windbeutel oder eine Rosinenschnecke – ich wüsste gern, was weniger „schwer“ ist.

        Gefällt mir

      3. Skotty

        Schön wäre es. Bei „standartisiertem Industrieessen“ ist das auch kein Problem. Aber wenn ich mir den Aufwand Anschaue, den es braucht, um in der eigenen Küche die kcal für ein Gericht parat zu haben, glaube ich nicht, dass der Kunde bereit ist, die zusätzlichen Kosten dafür zu tragen. Mal abgesehen von den ganzen praktischen Problemen, die sich daraus ergeben. Wie genau muss die Angabe sein, was passiert bei Abweichungen, wie wird kontrolliert, usw, usw

        Gefällt mir

      4. Was schon mal sehr viel bringt wäre eine Waage damit man weiß wie schwer das Teilchen ist. Die Kaloriendichte von Gebäck kann man meistens hinreichend genau schätzen (irgendwo zwischen 2,5 (Brot/Brötchen) und 5 (Kekse, Kuchen), je nach dem wie süß und fettig), das Gewicht zu schätzen finde ich dagegen deutlich schwieriger.

        Gefällt mir

      5. Auf der Website finde ich das nicht hilfreich, da ich ja im Lokal selbst nicht erst noch auf deren Website gehen möchte (und bei einem Fastfoodschuppen schnell etwas zu essen wird ja auch eher selten mit einem Websitebesuch vorbereitet 😀 ). Schön an der Theke neben dem Gericht und dem Preis – das würde helfen! 🙂
        Und ich stimme Dir absolut zu – wäre bei einem Bäcker etwas, bei dem man denkt „Boah, so wenig Kalorien, klasse!“, würde man vermutlich schon öfter zum kauf animiert.

        Gefällt mir

      6. sarugani

        Oh je, die „süßen Stückle“… vor allem, wer hat eigentlich was davon, dass ein so ein „Stückle“ für 3 Leute ausreichen würde? Als Teenager, fand ich es immer doof, dass meine Mutter manchmal zwei verschiedene Teile vom Bäcker mitgebracht und dann in mehr oder weniger mundgerechte Happen geschnitten hat, aber braucht man wirklich Amerikaner und Mandelschnecken mit einem Durchmesser von ca. 15 cm? Und bei dem Bäcker, bei dem ich mir den meisten Speck angefressen habe, lag zwar ein Ordner aus, zwecks Zutatenliste und Allergen-Übersicht und so, aber Kalorienangaben hab ich darin nicht gefunden…

        Gefällt mir

    2. Maren

      In Großbritannien habe ich schon oft gesehen, dass Kalorien bzw. Nährtwerte auf den Speisekarten bzw. Menütafeln stehen. Hauptsächlich in solchen Hipster-Cafés und Bistros natürlich, wo die Leute sowieso Wert auf gesunde Ernährung legen. Manchmal gibt es auch einfach einen Abschnitt in der Speisekarte, in dem jedes Gericht unter 500 kcl hat oder so was.

      Leider sind ja viele Leute der Meinung, dass Kalorienzählen automatisch etwas mit Essstörung oder Besessenheit zu tun hat.

      Gefällt mir

  5. annesch

    Die „Welt“ kann es anscheinend nicht lassen.. :-D. Heute in der gedruckten Ausgabe hier im Büro, online (noch?) hinter einer Paywall (https://www.welt.de/gesundheit/article160853453/Diese-Diaetmythen-sollten-Sie-nicht-glauben.html) ein Artikel über Diätmythen, die zwar einerseits typische Fettlogiken entlarven (unter der Bezeichnung Mythos) und Hinweise auf die Wichigkeit der Kalorienbilanz am Ende des Tages bringen – andererseits wird im Intro des Artikels der sich durch eine Diät verändernde Stoffwechsel-Mythos hervorgeholt, weshalb angeblich Ernährungsexperten und Ärzte (ohne Namensnennung) von Diäten inzwischen abraten würde…

    Gefällt mir

    1. jutta

      Ich hab mich eben beim Kaffee durch die diversen Diät-Artikel in der „Welt“ geklickt.
      Zitat:
      „Cahill wog 195 Kilo, als er sich für die Show bewarb, er verlor in sieben Monaten 108 Kilo, so viel hatte kein Kandidat in acht Staffeln geschafft. Sechs Jahre später wiegt Cahill wieder 134 Kilo – und verbraucht am Tag 800 Kalorien weniger, als es für einen Mann seiner Größe und seines Alters üblich wäre.“ (einer der „Biggest Loser“ Teilnehmer). Das wird nun so dargestellt, als wäre es ein der Diät geschuldeter Misserfolg. Dabei hat der Mann nach wie vor 61 kg weniger als zu Beginn des Abnehmens. Das ist nicht ideal, aber verdammt viel besser als fast 200. (Artikel vom 5. Juli 2016 https://www.welt.de/gesundheit/article156730178/Warum-Diaeten-uns-immer-dicker-und-dicker-machen.html) Die Diät hat ihn nicht „immer dicker“ gemacht, wie die Schlagzeile suggeriert, sondern um 30 Prozent schlanker.

      Gefällt mir

      1. Flauschi

        Ich habe angefangen, den im letzten Kommentar erwähnten Artikel zu lesen. Unfassbar, wie dort wieder jede Fettlogik hervorgekramt wird und als neue Erkenntnisse der Wissenschaft dargestellt werden. Das macht mich richtig wütend! Und es bringt wieder einige übergewichtige Menschen in die scheinbar hilflose Auslieferung ins Übergewicht… zuende gelesen hab ich ihn nicht. Sonst hätte ich das was ich lese womöglich noch geglaubt.

        Gefällt mir

  6. henning

    Eine Anmerkung zu der Metaanalyse: Ich habe sie nur überflogen und könnte die Qualität eh nicht beurteilen, da ich fachfremd bin. Das Journal aber das sieht stark nach einem Predator-Journal aus und wird auch von anderen entsprechend eingeschätzt (https://scholarlyoa.com/individual-journals/). Die Autoren scheinen als Fitnesscoaches zu arbeiten (ich frage mich ehrlich gesagt was „Bayesian Bodybuilding“ sein soll 😉 ). Sagt erstmal nichts über die Qualität aus, aber naja…

    Gefällt mir

  7. Mona

    Aus dem Welt-Artikel:
    -> „Es gibt kein Wohlfühlgewicht, wo man denkt, jetzt ist ein bestimmter Zustand erreicht und da bleibt man dann“, sagt Heseker.

    Er will die Kalorien pro 100 g auf Packungen schreiben, aber begründet das mit dem Mageninhalt. Wär es dann nicht sinnvoller die Kalorien pro Volumen anzugeben? Wie die Cup-Angaben in den USA, wenn ich die richtig verstehe. Wobei ich nicht weiß, wie man gröbere/unförmige/harte Lebensmittel in die Cups stopfen soll, damit jeder die gleiche Menge drunter versteht.

    Thema Bäckereien und Kalorien von oben:
    Ich sehe das wie bjoernstarkimarm. Ich brauche eine Waage, wenn keine Kalorien dran stehen. Ich stehe oft da und überlege, sind das nun 75 g oder 150 g, was viel ausmacht.

    Gefällt mir

    1. Mona

      Das mit dem Wohlfühlgewicht sagt er zu Adipositas. Man hört nicht einfach irgendwann auf zuzunehmen, wenn man vorher immer zugenommen hat. Wobei die Menschen, die ihr Gewicht halten es gut haben. Und auch die, die nur selten zunehmen, z.B. immer nur zu Weihnachten 2 kg, weil das ja „nur“ 20 kg in 10 Jahren sind. Bei den anderen, die das ganze Jahr zunehmen, sind es vielleicht 10 kg pro Jahr, das wären ja schon 100 kg in 10 Jahren, wenn sie nichts dagegen unternehmen.

      Wenn man allgemein zu den Menschen gehört, die mal einige kg zunehmen, dann ist das halt so, dass man sich auch mit einer Abnahme beschäftigen muss, sonst rutscht man irgendwann aus dem Normalbereich raus. Egal wie man abnimmt bzw. die Zunahme stoppt, ob mit Kalorienzählen oder ohne.

      Gefällt mir

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s