Hungry: Mein Einstieg in die Fatacceptance

[Der Beitrag war kurzzeitig weg, um die Fotos der Buchseiten durch abgetippte Zitate zu ersetzen, da ich darauf hingewiesen wurde, dass Fotos von Buchseiten offenbar urheberrechtlich bedenktlich sind.]

Im letzten Beitrag ging es darum, was Models essen. Dazu passend bin ich heute beim Haus entrümpeln auf ein Buch gestoßen, das mich in meiner Fatacceptance-Zeit sehr geprägt hat.

Ich glaube, für mich war es das bedeutsamste Buch. Gelesen habe ich es wohl irgendwann vor etwa 6-7 Jahren. Damas war ich noch nicht wirklich in der Fatacceptance angekommen, aber rückblickend denke ich, dass das Lesen mein Einstieg war. Es handelt sich um „Hungry“ von Crystal Renn:

Als Crystal Renn 14 Jahre alt ist, wird sie von einer Modelagentur in Florida entdeckt, die sie erst einmal auffordert, fast 40 Prozent ihres Körpergewichts abzuspecken. In einem Jahr nimmt der Teenager 35 Kilo ab und erkrankt schwer. „Mein Körper schrie förmlich auf“, stellt sie rückblickend mit großem Entsetzen fest. Sie entscheidet sich für das Leben und den Genuss und gegen den Kampf mit dem eigenen Körper. Heute, mit 22 und Kleidergröße 42, ist sie im Modelbusiness erfolgreicher denn je – als sogenanntes Plus-Size-Model. Kein Geringerer als Jean-Paul Gaultier präsentierte sie 2006 als seine neue Muse in Paris, Ellen von Unwerth fotografierte sie für „Harper’s Bazaar“, große Modelabels reißen sich um sie. Renn lebt ihren Traum von einer Modelkarriere – so wie sie ist. Dieses Buch ist der überraschend reife Bericht einer lebenshungrigen und charismatischen jungen Frau, die zeigt, dass man seinen eigenen Weg zum Erfolg finden muss (Quelle)

Der Prozess, der durch dieses Buch bei mir angestoßen wurde, ist schwer zu beschreiben. Als ich mich mit 20 kurzzeitig auf Normalgewicht gefastet hatte, schwankte ich einige Monate zwischen Wochen, in denen ich rasant mehrere Kilo zunahm und Wochen, in denen ich diese Kilos wieder wegfastete. Rückblickend weiß ich, dass vieles davon extreme Wasserschwankungen waren durch das Auffüllen und wieder Leeren der Kohlenhydratspeicher. Damals war ich überzeugt, mein Stoffwechsel sei kaputt, und wenn ich „normal äße“, nähme ich zwangsläufig innerhalb kurzer Zeit Kiloweise zu.

Irgendwann schaffte ich die Fasterei einfach nicht mehr und fand mich mit meiner Zunahme ab. Wenig überraschend verlangsamte sich die Zunahme. Wie gesagt, rückblickend ganz logisch, aber damals für mich eine Erleichterung: Sah ich mich schon innerhalb eines Jahres 60 kg zunehmen, erschien das ~1 kg pro Monat eher wie „Gewicht halten“ und ich war froh, mit „normal essen“ halbwegs gut zu fahren.

Als ich Hungry las, war ich Mitte-Ende 20 und muss um die 125 kg gewogen haben. Für mich war es eine Offenbarung. Eins dieser Bücher, die einen tief berühren. Im Nachhinein fällt es mir schwer, nicht darüber verbittert zu sein, wie dieses Buch auf mich gewirkt hat. Und mich gleichzeitig nicht schuldig zu fühlen, dass ich es mehreren Menschen empfohlen oder geliehen habe, um ihren Körper zu akzeptieren. Glücklicherweise hatte es offenbar auf keinen davon eine ähnliche Wirkung.

Aber was war nun eigentlich das, was mich so angesprochen hat? Sehr zentral bei mir hängengeblieben ist die Tatsache, dass Crystal Renn magersüchtig war und kaum gegessen und extrem viel Sport getrieben hat und irgendwann trotzdem zunahm. In der Bchbeschreibung von Amazon steht das folgendermaßen:

Dass Crystal Renn nicht dasselbe Schicksal ereilte, hat sie einzig und allein der an ein Wunder grenzenden Widerspenstigkeit ihres Körpers zu verdanken. Bis auf 48 Kilogramm hatte ihn das 1,75 große Model bereits in einem beispiellosen Kraftakt aus Selbstkasteiung und Selbstzerstörung ausgemergelt, ehe er den Gehorsam verweigerte und zulegte statt abnahm.

Ich habe mich heute nochmal durch das Buch geblättert und einige der entsprechenden Szenen gefunden, an die ich mich erinnere:

S. 128:

Meine Vermutung ist, dass mein Körper sich einfach veränderte, als ich älter wurde. Ich bekämpfte ihn mit härteren Bandagen, aber die Anzeige auf der Waage ging immer weiter rauf: 47,6… 50,3 … 55,8 Kilogramm. Ich war krank vor Panik, aber ich wusste nicht, was ich hätte anders machen sollen. Ich versuchte die Kohlsuppendiät und die Ahornsirupdiät. Da ich ein Jahr lang fast ausschließlich Gemüse gegessen hatte, versuchte ich, ein bisschen Protein hinzuzufügen: ein paar Scheiben fettfreien amerikanischen Käse zum Frühstück. Nur 30 Kalorien pro Scheibe! (30 Kalorien, die wie die Plastikhülle schmeckten, in die sie eingepackt waren.) Nichts half.

S. 129:

Ich hoffte immer noch, ich könnte mein Gewicht abtrainieren. Ich trainierte während der Woche drei Stunden täglich und acht Stunden am Wochenende, immer noch zwischen zwei Sportstudios pendelnd, damit niemand auf die Idee käme, ich sei eine verrückte, ausgeflippte Sportsüchtige. Die Agentin schlug weiter den Dauertakt: Nimm ab, nimm ab, nimm ab! Aber ich nahm zu.

S. 103:

 Ein typischer Speiseplan eines beliebigen Tages im Jahr 2001 sah so aus:
Frühstück: Ein riesiger Haufen gedünsteten Gemüse mit fettfreiem Dressing aus der Flasche und ein Streifen zuckerfreies Kaugummi.
Mittagessen: Ein Kopf Blattsalat oder gedünstetes Gemüse, eine Dose Ultra Pure Protein Shake (Vanillegeschmack, 160 Kalorien), ein zuckerfreier Saft, ein Apfel und ein zuckerfreies Kaugummi.
Abendessen: Gedünstetes Gemüse mit fettfreiem Dressing aus der Flasche und ein Streifen zuckerfreies Kaugummi.
Zwischenmahlzeiten, über de Tag verteilt: Sechs Kaugummistreifen und zwei Diät-Cola.

Täglich 3 – 8 Stunden Fitnesstraining und zu essen nur gedünstetes Gemüse, ein Apfel und Proteinpulver. Und sie nahm zu! Ich hinterfragte das nicht. Auch nicht, dass ihr Körper das quasi eigenständig entschieden hat. Damals deckte sich das mit meiner Erfahrung (bei „eigentich gar nicht so viel essen“ unkontroliert kiloweise zuzunehmen) und der Empfindung, dass der Körper einen eigenen Willen hat und das Körpergewicht und der Stoffwechsel Mysterien sind, die eigenen Gesetzen unterliegen.

Ein Großteil des Buches ist gespickt mit Fatacceptance, dass Diäten nicht funktionieren …

S. 140:

Psychologen an der Universität von Toronto entwickelten das Konzept des False Hope Syndrom. Diäten sind das perfekte Beispiel dafür. Die Leute versuchen etwas immer und immer wieder , obwohl sie schon mehrfach damit gescheitert sind. Sie haben Erklärungen für jedes Scheitern und versuchen es mit großer Vehemenz erneut. Dass eine überwältigend hohe Wahrscheinlichkeit dagegenspricht, schreckt sie nicht ab – es gibt immer Hoffnung! Diäten haben langfristig keine Wirkung, aber die Leute geben sich die Schuld, nicht den Diäten.

… Set point …

S. 163:

Der kleinen Schar, die tonnenweise Gewicht verloren hat und länger als fünf Jahre nicht mehr zugenommen hat, meinen Glückwunsch! Ich hoffe nur, Ihre Ess- und Trainingsgewohnheiten waren nicht so gestört wie meine. Und wenn Sie 15 oder 20 Pfund verloren haben, urteilen Sie bitte nicht über Leute, die härter dafür kämpfen müssen, mehr zu verlieren. Sie sind wahrscheilich noch innerhalb Ihrer Set-Point-Spanne. Diese ganzen „Wenn ich das kann, kannst du das auch“-Ermahnungen sind nutzlos, wenn jemand seine Set-Point-Spanne komplett verlassen müsste.

… dass Übergewicht gar nicht ungesund ist …

S. 162:

Es ist richtig, dass 80 Prozent der Betroffenen von Typ-2-Diabetes fettleibig sind … doch Genetik spielt gerade bei Diabetes eine große Rolle. Dieselbe Gengruppe, die Diabetes verursacht, könnte ebensogut Fettleibigkeit hervorbringen. Wir wissen es noch nicht. Was letztlich die Gesundheit der Dicken mehr beeinträchtigt als das Fett selbst, ist der soziale Stress, den es verursacht, dick zu sein.

… und alles bloß Propaganda der Diätlobby ist…

S. 163:

Bacon zufolge waren mindestens sieben der neun Mitglieder der National Institute of Health’s Obesity Task Force – der Gruppe, die 1998 für die veränderte Definition von Übergewicht verantwortlich war – Direktoren von Diätkliniken, und die meisten hatten mehrfache finanzielle Verbindungen zur Privatwirtschaft. Den nationalen Standard herabzusetzen, so dass mehr Leute „übergewichtig“ oder „fettleibig“ wurden, war offensichtlich gut für die Diätindustrie.

Nach dem Buch war mir endgültig und mit absoluter Gewissheit klar, dass Schlanksein für mich nicht möglich war. Crystal Renn war zu dieser Zeit Übergrößenmodel und trug Größe 42-46. Ich trug schon weit über Größe 50. Mein Stoffwechsel war also ganz offensichtlich noch wesentlich schlechter als der von Crystal Renn, so dass stundenlang Sport und nur gedünstetes Gemüse für mich nicht einmal ausreichend wären, um schlank zu sein. Ich müsste noch weniger essen.

Ich habe die Szene beim Durchblättern nicht auf Anhieb gefunden, aber irgendwo beschreibt sie, wie sie ein anderes Model sah, das Nutella aus dem Glas löffelte. Gemeinsam mit Crystal Renn war ich unglaublich neidisch auf dieses Stoffwechselwunder und empfand Ärger über die Ungerechtigkeit. Das Buch hinterließ mich mit gemischten Gefühlen: Einerseits war ich traurig, fühlte mich resigniert und hoffnungslos angesichts der Tatsache, niemals normalgewichtig zu sein. Auch die Ungerechtigkeit und die Diskriminierung Übergewichtiger durch Ärzte und die Gesellschaft machte mich wütend. Andererseits war ich positiv beflügelt und von der Botschaft mitgerissen, dass alles viel besser wird, wenn man sich nur selbst so akzeptiert, wie man eben ist. Erst als Crystal Renn die Selbstkasteiung und das ständige Hungern aufgegeben hat wurde sie zu einer lebensfrohen Person, deren Ausstrahlung sie so schön machte, dass sie gerade dadurch als Model erfolgreich wurde.

Danach begann es erst so richtig mit der Fatacceptance, ich begann vorwiegend deutschsprachige Fatacceptanceblogs zu lesen (lustigerweise kam ich auf die englischen, weit größeren Blogs erst später durch fatlogic, als ich längst weg war von der Szene) und versuchte, mich damit zu assoziieren. Ich fand es toll, wie modisch die Frauen, die in einer ähnlichen Gewichtsklasse waren wie ich, sich in Miniröcken und figurbetonter Kleidung fotografierten. Ich bestellte mir sogar mal eines der Rock-Modelle, konnte mich aber nie überwinden, das Teil tatsächlich zu tragen.

Letztlich wuchs in mir eher der Konflikt, dass ich mir vom Verstand her sagte, dass ich mein Gewicht akzeptieren muss, dass Übergewicht nicht existiert und ich nicht ungesünder oder sonstwie beeinträchtigt war durch meine 140+ kg. Gleichzeitig erinnere ich mich daran, dass ich auch enorm hypochondrisch war und ständig auf irgendwelche körperlichen Symptome konzentriert war. Auch bevor meine Knieprobleme begannen. Einmal musste ich den Tag über extrem oft zur Toilette und pötzlich war mir klar: Diabetes! Jetzt ist es soweit! Ich schmiss alle Süßigkeiten in den Müll und war von einem Tag auf den anderen bereit, nun abzunehmen. Ein paar Tage später zeigte der Bluttest, dass alles okay war und die kurzfristige Panik verflüchtigte sich. Zurück in den Fatacceptance-Modus.

Es ist wirklich schwer zu beschreiben, wie es mir damals ging, und vieles kann ich selbst nicht mehr richtig nachvollziehen. Ich erinnere mich an zwei Extreme: Kein Problem mit mir und meinem Gewicht zu haben, zufrieden mit meinem Leben zu sein und allenfalls vielleicht gerne etwas sportlicher sein zu wollen … und andererseits auch tiefe Verzweiflung, ständige Angst dass irgendwas mit meinem Körper passiert (Diabetes und Herzinfarkt waren die beiden großen Ängste) und auch Unwohlsein in vielen sozialen Situationen.

Ich frage mich manchmal, ob es etwas geändert hätte, wenn ich nie in die Fatacceptance Szene gelangt wäre. Ob ich möglicherweise früher die Kurve gekriegt und nicht erst mein Knie irreparabel geschädigt hätte. Fatacceptance hat viele meiner Fettlogiken erst richtig festgetreten und mit einem stabilen Weltbild umrahmt, aus dem es schwer war, auszubrechen. Andererseits waren die meisten dieser Fettlogiken schon vorher da und ich fühlte mich entsprechend hilflos meinem Gewicht gegenüber. Ich weiß nicht, ob ich damals „einfach so“ etwas hätte ändern können. Vielleicht musste es erst dieses Jahr voller Schmerzen und Immobilität sein, um den Leidensdruck so hoch werden zu lassen, dass selbst „nur noch Salatblätter und gedünstetes Gemüse“ besser waren, als diese Situation.

Dann ist es wiederum ein ziemlich blödes Gefühl, diese Dinge jetzt zu lesen, wo ich mit Chips auf dem Sofa liege, und zu merken, dass das mit dem gedünsteten Gemüse und den 8 Stunden Sport am Tag kompletter Bullshit ist und ich eine verzerrte Wahrnehmung zur Basis meiner Weltsicht gemacht habe.

Übrigens hat offenbar auch Crystal Renn ihren Setpoint mittlerweile wieder nach unten korrigiert und ist „wieder dem Magerwahn verfallen

Was ich nun mit ihrem Buch anfange, weiß ich nicht. Ich werde es sicher nicht mehr verleihen. Will es jemand haben? 🙂

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51 Gedanken zu “Hungry: Mein Einstieg in die Fatacceptance

    1. Yggdrasil

      Ohne den Spass verderben zu wollen, ich sehe das auch so. Nimm den Artikel lieber runter.

      Buchseiten abfotografieren und ins Netz stellen geht nur unter Par. 57 UrHG.

      § 57 Unwesentliches Beiwerk

      Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Werken, wenn sie als unwesentliches Beiwerk neben dem eigentlichen Gegenstand der Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe anzusehen sind.

      Dass der Paragraph hier nur unter sehr grosszuegigen Umstaenden anwendbar sein duerfte, sollte einigermassen erkennbar sein. Also falls Du nicht Lusthast, Dich mit einer relativ teuren Unterlassungserklaerung auseinandersetzen zu muessen [1], schenk‘ Dir solche Experimente lieber.

      Schoenen Sonntag!

      [1] Eh einer traeumt: nicht von mir. Sowas kriegt man von Leuten, die einen vorher NICHT warnen.

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      1. @Ruth:
        Wenn es nicht gerade ein politisches Statement ist, halte ich es für völlig unproblematisch, Bücher zu verbrennen. Bücher sind keine Heiligtümer. Ich hab selbst schon welche verfeuert, im Rahmen einer Art Theateraufführung – da haben wir einfach veraltete Lexika und olle Schullektüren genommen (mit Unterstreichungen etc. will die ja kein Mensch mehr), abseits von Show würde ich auch schlechte Romane bedenkenlos verfeuern, wenn ich einen Kamin hätte.
        Alternativ ginge natürlich das Altpapier.

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  1. Ruth

    Hallo, das Biuch habe ich auch zuhause. Es ist bebildert. Es ging darum, dass sich eine große normalgewichtige Teenagerin ( Bild: Sie als Cheerleaderin) auf 40- 38 Kilo hungert ( die anderen Bilder) und TROTZDEM noch gesagt bekommt, sie ist zu fett. Ich habe das Buch nicht als fat acceptance aufgefasst, sondern als Angriff auf die Übergriffigkeit, mit der ANDERE über weibliche Körper verfügen. Als Chrystal Renn dann aufgehört hat, sich zu kasteien ( Wattebäuschen in Orangensaft getränkt sind KEIN gutes Mittagessen!), da hat sie zuviel gegessen – und , dass widerspricht ja nicht der Physik, auf Kleidergröße 46- 48 zugelegt.
    Heutzutage ist sie so, wie sie von der Natur gedacht war, nicht abgemagert und nicht dick, sondern eine hübsche Frau mit Größe 38. Sie ist eben kein Mager- Model, aber auch keine Projektionsfläche für fat-acceptance- Fantasien, sondern sie sieht jetzt aus, WIE SIE ES FÜR RICHTIG HÄLT. Es geht um self-acceptance , nicht um fat acceptance.
    Ich war allerdings schon fast 50 Jahre alt, als ich das Buch gelesen habe, vermutlich lese ich es mit anderen Augen .

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    1. @Ruth Du hast es sicher mit anderem Schwerpunkt gelesen und andere Dinge rausgezogen. Sie schreibt allerdings davon, wie sie in ihrer magersüchtigen Zeit extremst wenig isst, 3-8 h Sport treibt und dennoch ~7 kg zunimmt. Das widerspricht dann durchaus der Physik.

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      1. jutta

        Wahrscheinlich hat sie, wie du in einem Kommentar weiter unten selbst anmerkst, etliche Kalorien vergessen. Zum Dünsten braucht man Fett, das muss man bei der Kalorienbilanz berücksichtigen. „Saft“ (welcher?) kann auch ohne Zuckerzusatz kalorienreich sein. Fettarmes Dressing ist nicht immer auch kalorienarm und zuckerfreie Getränke und Kaugummis enthalten oft künstliche Süßstoffe die gleichviel Kalorien aufweisen wie Zucker. Da man aber „light“ im Kopf hat, denkt man, dass man davon unbedenklich auch ein bisschen mehr nehmen kann. Ein paar Kilo von den 7 können durchaus auch Wassereinlagerungen sein. Und durch intensiven Sport + Eiweiß-Shakes kann sie auch Fett ab- und Muskeln aufgebaut haben. Das ergibt auf der Waage auch ein Plus.

        Aber diese Überlegungen macht man erst, wenn man den Bericht mit kritischem Abstand liest. Wenn man selbst gerade erfolglos mit Übergewicht kämpft, kommt eher die Botschaft an: Die schafft es nicht, obwohl sie so wenig isst, also ist es sinnlos, mich noch länger einzuschränken. Lustig in dem Zusammenhang ist auch, dass bei dir von den aufgezählten Lebensmitteln (3 mal pro Tag gedünstetes Gemüse oder Salat mit Dressing, 1 Apfel, mehrere Kaugummis, Eiweiß-Shake mit Vanillegeschamck, Cola light, Saft nur „gedünstetes Gemüse, Apfel, Proteinpulver“ angekommen sind. Das klingt gleich noch viel weniger und viel deprimierender 😉

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      2. @Jutta: Nein, man nimmt nicht an Gewicht zu, wenn man Fett ab- und Muskeln aufbaut! Muskeln haben eine höhere Dichte als Fett, man sieht also schlanker aus mit einem höheren Muskelanteil bei gleichem Gewicht, aber man wird nicht auf mysteriöse Weise schwerer, nur weil man die Zusammensetzung der Masse verändert.

        Aber: Zunehmen kann man nur, wenn man auch etwas zu sich nimmt – und zwar mehr, als man verbraucht. Geht der Körper an seine Fettreserven und baut diese ab, nimmt man in der Regel auch ab. Fett kann auch nicht auf direktem Wege in Muskeln umgebaut werden. man muss also idealerweise Proteine zu sich nehmen, um Muskeln aufzubauen.

        Und auch die Wassereinlagerungen funktionieren nicht endlos. Üblicherweise halten die sich eine Weile und normalisieren sich dann, so dass man entweder stagnierendes oder sogar leicht sinkendes Gewicht zur Folge hat. Ausnahmen gibt es, die sind dann aber krankhaft.

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      3. Ruth

        Hallo Erzählmirnix, ja, du liest es mit den Augen einer Ernährungswissenschaftlerin. Ich habe es mehr unter feministischem Standpunkt gelesen. Und es war wirklich so, dass es in den Achzigern und anfangs Neunziger den sogenannten „Heroin chic“ bei Models gab, sie sahen abgemagert und kränklich aus (war so gewollt). Manche Mädchen wie die junge Kate Moss sahen von Natur ein wenig so aus, doch einige haben sich dann auf 35-38 Kilo bei 1,78 Größe runtergehungert. Dagegen waren Claudia Schiffer und Heidi Klum immer dünn, aber sportlich- schlank. Und das ganze hat mit Magersucht nix zu tun. Magersucht ist eine psychische Störung, bei der es um Autonomie geht, die erreicht wird, in dem man den Körper sehr brutal diszipliniert.
        Sie steht der Selbstverletzung näher als dem einfach schlank sein wollen um in der Vogue zu . Denn da will (zumindest ich will das!) im Gegensatz jemand seinem Körper etwas Gutes tun, gesund leben und sich des Lebens freuen.

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  2. annesch

    Das animiert mich, jetzt noch mal in „Women, food & God“ von Geneen Roth reinzuschauen, wie sich das jetzt liest… m). Es war zwar nicht fatacceptance aber intuitiv eating. Einige Gedanken, die Verbindungen zwischen religiösen Prägungen, Schuldgefühlen etc. und overeating aufwiesen, waren durchaus interessant, das Ziel war auch, abzunehmen, aber der Weg war: nicht mehr drüber nachdenken was man isst. Die Autorin schrieb, wie sie sich erstmal wochenlang durch rohen Cookie-Teig aß, bevor sich, nachdem sie den Gelüsten nachgegeben hatte, ihr Essverhalten „wie von selbst“ normalisierte und sie ganz toll abnahm…😁

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    1. Aaah ich glaube das könnte das Buch sein, nach dem ich suche. Ich hab als Teenager mal ein Buch gelesen, das eher autobiographisch die Diätgeschichte einer Frau erzählte (hängen blieb bei mir die Beschreibung, dass sie eine Garderobe von 36-48 oder so im Schrank hatte) , Fazit war intuitives Essen, und eben auch die Übersättigungsstrategie. Blöd wenn Titel und Autor nicht mehr einfallen.

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    2. Ich versuche mich gerade wieder im intuitiven Essen seit Anfang Dezember (nach 1,5 Jahren Tagebuch-Kontrolle). Tagebuch führe ich immer noch, rechne aber erst einen Tag später zusammen.

      Es klappt bei mir erstaunlich gut — solange ich „normales“ Essen zu mir nehme. Ich bin jeweils ca. 250 kcal drüber gewesen (Maintenance + 400 wäre der (Muskelaufbau)Plan gewesen). Das lag mMn an zusätzlichem Süßkram/Genussmittel: Rosinen Stollen, Pudding Nachtisch, Kuchen, Rotwein.
      Also Bonus Kalorien ohne (nennenswerten) Nährwert oder Sättigung. Mit normalem Essen hätte ich mein Ziel recht gut getroffen 🙂
      Ich versuche das noch bis Ende Dezember, wenns gut läuft bis Ende Januar/Februar. Dann starte ich in die nächste Freibad Saison ^^

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      1. annesch

        Ich drücke die Daumen! Irgendwann intuitiv so zu essen, dass ich nicht zunehme, ist natürlich langfristig das Ziel – für die Abnehmphase klappt es für mich nicht, dazu habe ich zu lange Jahre in Phasen, wo ich „gegessen habe, was ich wollte“, zugenommen. Ich finde den Ansatz von Geneen Roth einfach nur sehr kontraproduktiv: „Du willst abnehmen? Iss ein paar Wochen/Monate/so lange, wie du das brauchst, alles was du willst und scher dich nicht um dein Gewicht – und alles reguliert sich von selbst!“ Selbst wenn man nach dieser Frei-Phase ins Abnehmen käme, hätte man mit Sicherheit ein paar Kilo mehr drauf, die man zusätzlich auch noch abnehmen müsste… m( . Wobei: Es ist lange her, dass ich das Buch gelesen habe, wenn ich mich recht erinnere, geht es bei ihr auch sehr viel darum, warum man isst, so dass man nicht ausschließen kann, dass vielleicht tatsächlich aufgrund der Erkenntnisse die Ernährung geändert wird. Bei mir haben (in anderem Kontext erworbene) Erkenntnisse über die Gründe meines Essverhaltens nicht dazu geführt, dass ich Gewicht verloren habe.

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  3. Conny

    Manchmal machen Bücher sowas mit einem! Ähnlich krasse Erfahrungen, wie du mit hungry habe ich mit dem ‚ Intuitiv Essen‘ durch. Selbstliebe, Diäten funktionieren nicht, aufhöheren gegen den eigenen Körper zu kämpfen etc. Das ganze hat mich fasst eine langjährige Freundschaft gekostet ( klar, sie hat sich verändert, nicht Ich und überhaupt, ich habe die wichtigste Weißheit über den eigenen Körper gefunden!). Glücklicherweise hat mir jemand Fettlogik empfohlen und es war echt nicht schön beim ersten mal lesen. Hat dann auch noch ne Weile gedauert bis ich mich bei besagter Freundin entschuldigen konnte. Schlimm, dass mir als Biologin sowas passiert und man mir den Hanebüchensten Unsinn in hübscher Verpakung, pseudowissenschaftlich aufgemacht, einfach so verkaufen konnte!

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    1. Mike

      Oh gottohgott, ihr Schlüsselbein ist zu sehen….
      Meins ist auch sichtbar! (bei BMI 23)
      MAAAAAAGERSUCHT!
      Wir werden alle STÄRBÄÄÄN!

      Disclaimer: Mir ist vollkommen klar, dass magersucht eine schwere, teilweise lebensbedrohliche Erkrankung ist. Es ist in meinen Augen absolut unverschämt, jemandem mit Normalem BMI und völlig normalem Körperbau Magersucht zu unterstellen, da es gerade die wirklich Betroffenen imho durch Verharmlosung ins Lächerliche zieht!

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      1. Elke

        Finde den Woman-Artikel jetzt nicht so krass. Wenn jemand, der nie magersuechtig war, viel abnimmt, ist es natürlich falsch, „Magersucht“ zu rufen, nur weil der BMI ploetzlich nicht mehr 35 oder was weiß ich beträgt.
        Aber wenn jemand, der die Krankheit schon einmal hatte, ploetzlich wieder stark abmagert, ist es durchaus legitim, sich Sorgen zu machen, auch wenn der BMI noch über 17.5 liegt (ich denke, das tut er auf den Bildern, viel groesser als 20 wird er aber auch nicht sein, ausserdem ist sie groß). Es gibt bei restriktiver Anorexie, dem B/P-Typ und Bulimie nicht selten Rückfaelle. Das heißt nicht, dass es so sein muss.

        Ich weiss um die Definition von Anorexia nervosa und dass alles über einem BMI von 17.5 unter EDNOS faellt, aber sich an einer falschen medizinischen Bezeichnungen aufzuhängen, ist hier glaube an der falschen Stelle detailversessen, da es ja um etwas anderes geht.

        Ich habe Hungry nicht gelesen, aber bei meinen Erfahrungen mit der Behandlung von Essstoerungen und insbesondere dem Überwinden meines eigenen gestoerten Essverhaltens gelernt, dass es durchaus Sinn machen kann, vorerst oder überhaupt nicht mehr eine Diät oder exzessiven koerperformenden Sport anzufangen, und lieber mit den körperlichen Gefahren von Übergewicht oder skinnyfat zu leben, als die mentale Gesundheit zu riskieren. Und überhaupt wurden Kalorienzaehlen und starke Defizite für ehemals Essgestoerte als nicht produktiv – und „die“ Methode aus dem Fettlogik-Buch als rueckfallfoerdernd angesehen (das ich, anders als Hungry, gelesen habe).

        Aber was weiß ich schon. Das waren vielleicht an Fettlogiken glaubende Therapeuten, die sich allerdings auf Essstoerungen spezialisiert haben. Während die Autorin des Fettlogik-Buches ebenfalls Psychologin ist, aber vermutlich auch kein ganz „normales“ Verhältnis zum Essen hat, wenn ihr Gewicht auf 150 kg gestiegen ist und ohne akribischstes Zaehlen sofort steigt und, soweit ich weiß, nicht Spezialistin für Essstoerungen ist.
        Ich weiß, ad hominem- und tu quoque-Argumente sind nicht nett. Ich mag Frau Hermann und ihre Comics voellig unabhängig ihres Koerpers. Wenn sie sich wohl fühlt und glücklich ist, finde ich das gut, und ob das jetzt mit einem Koerper von 65, 95 oder 150 kg ist, ist mir tatsächlich egal, da ich davon ausgehe, dass sie in jedem Fall genau weiß, was das bedeutet.
        Ich wollte lediglich darlegen, warum ich als jemand, der über Angst vor (vor allem den Gesundheitsgefahren von) Übergewicht seine geistige Gesundheit aus dem Auge verloren hatte und sich mühsam zurückerkämpft hat, mehr aus Fatacceptance als aus Fettlogik für sein persönliches Wohlergehen zieht und die ganze Geschichte um Fettlogik mit einem wachsamen Auge beobachtet.

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      2. jutta

        Ich habe den woman.at Artikel gelesen und frage mich, wie die Autor_innen zu dem Label „Magersucht“ kommen. Frau Renn hat seinerzeit abgenommen, weil ihre Agentin und ihre Auftraggeber das von ihr verlangt haben und nicht aus eigenem Antrieb. Das ist so, als würde man Menschen als „süchtig“ bezeichnen, nur weil sie täglich pünktlich zur Arbeit gehen.

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  4. Sabine

    Erstens – das Buch ins Altpapier werfen.
    Und zweitens … wenn man 30 Jahre lang gegen 5 Kilo Übergewicht kämpft und dabei 30 Kilo zunimmt und es nicht schafft, dauerhaft abzunehmen, dann fragt frau sich schon, was sie falsch macht. Da mir aber niemand sagte, was ich falsch gemacht hatte, fing ich an zu glauben, dass am „Setpoint“ und dem „Hungermodus“ doch was dran ist. Und versuchte, mein Gewicht zu akzeptieren. Was dann bei 106 Kilo nicht mehr so gelang – ein Krankenhausaufenthalt mit erzwungenem Fasten machte den Anfang. Was „Accpetance“ angeht: der BMI Normal-Bereich ist ein ziemlich großer Bereich.Von „sieht dünn aus“ bis „kurvig“ ist alles drin und normal und da darf man auch irgendwann aufhören, noch dünner werden zu müssen. Das ist mittlerweile mein „Weight-Acceptance“ Punkt.

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  5. Annett

    Kompliment, dass du aufzeigst, wie vermeintlich seriöse Bücher und Nachrichten manipulieren und wie sehr sich der Mensch verarschen lässt. Danke, dass du wissenschaftlich vorgehst.
    Das lässt sich auf viele Lebensbereiche ausweiten. Respekt an die VT Kollegin.

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  6. cat

    Ich bin einfach erstaunt über deinen Blog. Ich finde es krass, wie obsessiv ihr euch mit dem Thema Abnehmen und eurem Körper beschäftigt. Speziell wie du über „fatacceptance“ schreibst finde ich schwierig. Wenn sich Leute abseits des sog. Normalgewichts mit ihrem Körper wohlfühlen ist das fatacceptance? Eigentlich sollten wir uns doch alle mit uns selbst wohlfühlen – scheiss auf das Gewicht – oder? Du kommst mir vor wie ein Ex-Raucher, der nun alle Raucher verteufelt.

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    1. Wo schreibe ich denn konkret, dass Menschen sich mit einem bestimmten Gewicht nicht wohl fühlen sollen? Ich schreibe sogar ziemlich oft, dass das eine gute Sache ist und jeder für sich entscheiden soll, wo sein wohlfühlbereich liegt – egal ob das 50 oder 150 kg sind.
      Keine Ahnung, wie intensiv du hier mitliest und aus welchem Grund, aber in diesem Blogartikel geht es darum, was bestimmte Fehlinformationen (primär die, dass man von „nur gedünstetem Gemüse und 3-8 h Sport pro Tag kiloweise zunimmt, wenn der Körper das so will) bei mir ausgelöst haben.
      Dass in einem Blog zum Thema (Über)gewicht über das Thema (Über)gewicht geredet wird, finde ich nun eher nicht unnormal, oder findest du es auch obsessiv, wenn auf einem Rosenzüchterblog über Rosensorten und Dünger geredet wird, oder in einem Kochblog täglich neue Rezepte erscheinen?
      Wie das mit den Rauchern ist kann ich nicht sagen. Ich habe kein Problem mit meinem Rauchverhalten, daher lese ich keine Blogs in dem es ums Rauchen geht und es interessiert mich nicht, was Ex-Raucher so alles übers Rauchen schreiben. Glücklicherweise gibt es ja so viele Blogs und Seiten im Netz, dass ich nicht gezwungen bin, Dinge zu lesen, die ich für mich nicht interessant finde und bei denen ich mir sowas denke wie „Krass, wie obsessiv die sich mit diesem Thema beschäftigen“

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    2. Mike

      Hi
      Ich bin erstaunt über deinen Beitrag.
      Tatsächlich spricht sich jeder hier, in einem gewissen assoziierten Forum sowie einer assoziirten Facebookgruppe klar gegen Bodyshaming aus. Die aktuelle und real existierende Fat-Acceptance Bewegung spricht sich aber nicht nur gegen Bodyshaming bzgl. Übergewicht aus, sondern betreibt auch Bodyshaming gegenüber Normalgewichtigen und lehnt Gewichtsabnahme ab, egal aus was für Gründen. Zugleich leugnet die Bewegung die real existierenden Gesundheitsrisiken von Übergewicht und vor allem Adipositas. (das ist ungefähr genauso, wenn Betreiber einer Wiederaufbereitungsanlage die Risiken durch radioaktive Strahlen leugen würden … Health at every Dosis… Klingt schon ein bissle absurd, gelle)
      Nachdem mich mein Übergewicht mittelfristig umgebracht hätte (Bluthochdruck) finde ich es zart unverschämt, mir vorzuwerfen, ich würde Übergewichtige durch meine Abnahme beschämen und beleidigen (kein Witz). Ich soll mich umbringen, blos damit sich irgendwelche verstrahlten Fat-Acceptance Vertreter wahnsinnig toll fühlen können?
      Not yet, Kameraden, Not yet!

      Werdet glücklich!
      Meinetwegen auch mit BMI jenseits der 50!
      Aber seid euch der Fakten und Risiken bewusst!
      Trefft eine informierte Entscheidung!

      (P.S. Das Blutdruckproblem hat sich mit meiner Gewichtsreduktion von Adipositas II auf Normalgewicht komplett erledigt…)

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  7. Hallo zusammen, was mich interessiert bzw. nicht ganz verstanden habe. Wie kann es sein, dass man wenig isst, 3-8 h Sport treibt und dennoch ~7 kg zunimmt. Was stimmt denn da jetzt nicht. Die Ausführungen im Buch oder was ist da falsch gelaufen. Tut mir leid, wenn das ne „dumme“ Frage ist, aber das würde mich echt interessieren

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    1. Sie hat ganz offensichtlich ihre Kalorienaufnahme massiv unterchätzt. Ihr normaler Bedarf wird schon bei (unterste Schätzung) mindestens 1500 kcal pro Tag liegen. Bei 3-8 h Sport (ich schätze jetzt mal gaaaanz leichten Sport mit ca. 250 kcal pro Stunde) muss ihr Tagesbedarf bei weit über 2000 kcal gelegen haben. Also ein völlig normaler Kalorienbedarf und bei 8 h Sport sogar eher der Bedarf eines ausgewachsenen Mannes.

      Ich denke nicht, dass sie absichtlich gelogen hat, sie hat das mit Sicherheit so wahrgenommen. Aber es ist halt physikalisch nicht möglich, dass sie von lediglich etwas gedünstetem Gemüse mehrere Kilo zunummt (ausser es ist wirklich Bergeweise Gemüse)

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    2. Mike

      Ich nehme an, dass sich die Kalorien in dem Dressing und im Saft verstecken.
      Z.B. hat 1 Liter Orangensaft 450 kcal. Zum Vergleich: 1 L. Fanta hat 380 kcal!

      Salatdressing kann sehr fettarm sein, wenn zur Geschmacksverstärkung dann diverse Zucker hinzugegeben werden, kann das trotzdem ganz schön mächtig werden.

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    3. Rena

      Hallo Cat,

      das ist meine erste Antwort zum Thema abnehmen generell. Ja, das Thema nimmt gerade einen großen Raum in meinem Leben ein. Nein, auch wenn Essen und Abnehmen ein tägliches Thema sind, es ist nicht obsessiv – da gibt es ganz andere Baustellen an denen ich täglich länger sitze (un dafür auch gut bezahlt werde).

      Dank diesem Blog und dem Buch fühle ich mich endlich (wieder) wohl in meinem Körper. Die Ironie: erst durch Fatacceptance habe ich den Blog und das Buch gefunden. Schon allein deswegen finde ich es gut, dass hier die Fatacceptance immer wieder mal beleuchtet wird.

      Eigentlich hatte ich mich damit abgefunden, dass ich alle zwei Monate ein Kilo mehr auf die Waage bringe (tja, halt keine 20 mehr), jeden morgen mit Rückenschmerzen aufwache (ist wohl im alter so), und von meiner Meinung über mein damaliges Spiegelbild will ich gar nicht erst anfangen.
      Mittlerweile, siehe da, 15 kg weniger, wesentlich agiler und der Rücken meldet sich schon lange nicht mehr (mit dem Spiegelbild wird noch immer gehardert, das ist im alter).

      Ich finde die fatacceptance Bewegung wirklich gefährlich – laut der Bewegung war ich nicht nur meinem fetteinlagernden Körper hilflos ausgeliefert, hatte dazu noch Gene abbekommen, die mich nach und nach bewegungsunfähig machen, und dazu war ich auch zu schlank (BMI 31), um die echten Probleme zu verstehen.

      Kurzum: sollange man nicht in einem Sitz steckenbleibt, hat man keine Ahnung von echten Problemen.

      Gerade diese Gruppe, die so viel von empowernmet spricht, sorgt dafür, dass man sich einfach nur hilflos und ausgeliefert fühlt. Das leider auch noch mit einer Vehemenz und Respektlosigkeit, dass – zumindest ich mich als – einzelne nicht entziehen kann.

      Ich habe auch Freunde, die zugenommen haben und ganz klar meinen, dass sie nicht abnehmen möchten.
      Super. Ich freue mich für sie, dass sie sich wohl in ihrem Körper fühlen. Mit Blick auf Fatacceptance sollte ich dankbar dafür sein, dass sie nicht von mir verlangen wieder zu zunehmen.
      Ich kenne auch andere, die sich nicht wohl fühlen, aber der Meinung sind, dass sie sich noch unwohler mit irgendeiner Diätform oder Sport fühlen würden. Die Jammern aber auch nicht. Einmal kurz standpunkte geklärt und wieder zu den Gemeinsamkeiten.

      Der Fettlogik Blog ist angenehm, weil ich nicht das Gefühl habe, dass „missioniert“ werden soll. Motiviert trifft es besser.

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  8. ach so nur zur Info zum vorherigen Kommentar. Das Buch habe ich natürlich (sehr gründlich) 1-2 mal gelesen. Es motiviert mich nun doch nochmals einen Versuch zu starten auf ein „normales“ zu kommen. Geht aber leider trotz Kalorien zählen und Sport sehr, sehr langsam… ;(

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  9. Also einige Zitate aus dem Buch bieten sich ja geradezu für Parodien an:

    Psychologen an der Universität von Toronto entwickelten das Konzept des False Hope Syndrom. Friedensverhandlungen sind das perfekte Beispiel dafür. Die Leute versuchen etwas immer und immer wieder, obwohl sie schon mehrfach damit gescheitert sind. Sie haben Erklärungen für jedes Scheitern und versuchen es mit großer Vehemenz erneut. Dass eine überwältigend hohe Wahrscheinlichkeit dagegenspricht, schreckt sie nicht ab – es gibt immer Hoffnung! Friedensverhandlungen haben langfristig keine Wirkung, aber die Leute geben sich die Schuld, nicht den Friedensverhandlungen.

    In dem anderen Artikel ersetze man alles, was sich auf „Übergewicht“ gewicht, entsprechend mit „Drogenabhängigkeit“ und „schlank“ mit „clean“:

    Crystal Renn: Aus zugedröhnt wird nüchtern

    Die zählte einst zu den schönsten Drogenabhängigen der Modewelt, doch auch Crystal Renn ist dem Gesundheitswahn verfallen. So wurde sie zu einem unter vielen Fitnessfanatiker.

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  10. xxxx

    Heute mal „anonym“ und zu einem ganz andere Thema – dein Tweet von dem Bild zum Thema „Zwangsgedanken“ hat bei mir einen riesigen Aha-Moment ausgelöst. Genau so denke ich oft!

    Jetzt weiß ich, es hat einen Namen und ich kann es angehen. Habe zwei Bücher zum Thema bestellt, eins bereits da und gelesen und es hat mir schon enorm geholfen. Danke für deinen Tweet! ❤

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  11. Mir fallen dazu auch die Aussagen von meinem Prof. für Klinische Psychologie ein. Er hat darauf bestanden, dass man als Übergewichtiger eigentlich höchstens nur 10% seines Gewichts dauerhaft abnehmen kann. Auch die Setpoint-Theorie wurde thematisiert. Er hat damals auch Studien herangezogen, die besagten, dass ein schwankendes Gewicht (mal Normal- mal Übergewicht) viel gefährlicher sei als wenn man stabil übergewichtig bliebe. Zu meiner Überraschung wurde das von den Kommilis aber kritisch hinterfragt.

    Mal was anderes: Wir wissen jetzt die Theorie hinter dem Abnehmen und dass diese eigentlich recht einfach ist. Aber was ist mit der Fähigkeit, sich selbst zu kontrollieren? Wie kriegt man sich als Mensch, der impulsiv und unkontrolliert isst oder einfach unheimlich viel Appetit hat (auch auf spezielle Dinge: süß und fettig) dazu, nicht zu essen? Übergewichtige haben vielleicht keinen katastrophalen Stoffwechsel, aber aus irgendeinem Grund haben sie mehr Hunger/Appetit.

    Wie kann man den kontrollieren?

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    1. Eine ähnliche Frage habe ich mich auch schon oft gestellt. Mein Sohn macht zzt. Neurofeedback. Mit Hilfe der Simpson lernt, sich besser zu konzentrieren. Ziel wird es sein, dass er irgendwann einmal nur noch an die Simpson denken muss um sich entsprechend gut konzentrieren zu können. Ich habe mich gefragt, ob das nicht auch mit Schokolade funktionieren kann. Nicht mehr pfundweise Schoki futtern, um die Nerven zu beruhigen, sondern nur noch „Schokolade“ denken – Schön wär’s…

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    2. Juvia

      Ein Weg, seinen Appetit zu „kontrollieren“, wäre z. B. Hypnose. Mir hat es zumindest sehr geholfen. Dadurch verlernt man, aus Frust/Langeweile zu essen und isst nur, wenn man wirklich Hunger hat und hört auf zu essen, wenn man keinen Hunger mehr hat.
      Habe im Februar 2016 ein paar Hypnosesitzungen hinter mir und seitdem esse ich locker nurnoch die Hälfte von dem, was ich früher gegessen habe. Ein Wundermittel zum Abnehmen ist es zwar nicht, aber es hilft, neue Gewohnheiten umzusetzen.

      Das hier ist übrigens mein erster Kommentar hier in diesem Blog, nachdem ich jetzt schon lange fleißig den Blog und die Kommentare lese. Danke an Erzählmirnix ❤ dein Buch hat mir echt geholfen und ich empfehle es oft im Bekannten- und Freundeskreis. Das Buch wäre doch mal ein nettes Weihnachtsgeschenk. 😀

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    3. Maren

      Na ja, es gibt alle möglichen Lebensbereiche, in denen manche Leute Probleme haben sich selbst zu kontrollieren. Manche geben mehr Geld aus als sie haben, manche rasen auf der Autobahn, usw.
      Ändern kann man daran nichts, so lange die Leute es nicht selber wollen.

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      1. @Maren: Schon klar. Das hilft aber einem Impuls-Esser nicht.

        Man müsste Strategien erörtern. Klar erhöht die Entmachtung einiger Fettlogiken die eigene Motivation und das Gefühl der Selbstwirksamkeit, aber manche schaffen es einfach nicht, die Motivation aufrechtzuerhalten. Das ist beim Thema „Essen“ noch einmal anders geartet als beim Thema Sucht (Substanzen), weil man beim Essen nicht Abstinenz walten lassen kann (und Abstinenz ist häufig einfacher als eine Balance halten zu müssen).

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    4. jutta

      Ein paar Strategien, die mir so einfallen:
      – Nichts Essbares herumliegen haben. Nach den Mahlzeiten alle Reste verpacken und in den Kühlschrank oder Tiefkühlschrank geben.
      – Zwischen den Mahlzeiten Pausen einhalten, in denen nichts gegessen wird (auch keine halbe Möhre und keine gesunden Nüsse)
      – Wenn man Appetit auf etwas hat, überlegen, ob man das nicht auch zur nächsten Mahlzeit essen oder für einen der nächsten Tage einplanen könnte.
      – Überlegen, ob man wirklich Hunger hat, oder grad aus anderen Gründen essen oder naschen möchte (um sich was Gutes zu tun, aus Ärger, aus Langeweile usw.) Und für solche Situationen Ablenkstrategien entwickeln. Je nachdem, ob sie öfter daheim oder am Arbeitsplatz auftreten, sehen mögliche Ablenkstrategien unterschiedlich aus (ein Bad nehmen und sich anschließend mit der Lieblingscreme eincremen, eine Freundin anrufen, Kinoprogramm nachschauen oder Pläne fürs Wochenende machen, Kreuzworträtsel lösen, Altpapier wegbringen, Akten ablegen, die Pflanzen gießen usw.)
      – Für die Pausen in der Arbeit vorsorgen und Brötchen und Obst (oder auch einen Salat oder etwas zum Aufwärmen, wenns die Möglichkeit dazu gibt) in einer Box mitnehmen. Dann kann man an allen Bäckereifilialen, Pizza- und Nudelständen usw. vorbei gehen, weil man den Imbiss schon in der Tasche hat und spart Kalorien und Geld.
      – Ich habe eine zeitlang jeden Euro den ich nicht für Imbisse ausgegeben habe, auf die Seite gelegt und bin mit dem gesammelten Geld alle paar Wochen zur Kosmetik oder Massage gegangen. Das tut doppelt gut 🙂

      Welche Strategie bei dir hilft, hängt von deinem Naturell und deinen Lebensumständen ab.

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      1. Jutta, das sind super Strategien, die ich teilweise auch gerne anwende – und ich hab mich inzwischen auch gut im Griff. Nur frage ich mich, was genau bewirkt, dass einige es schaffen und die anderen nicht? Und deine Punkte wirken ja sehr gut bei Ernährungsweisen, die jetzt auf moderate 1300-1800 Kalorien angelegt sind.

        Wie hält man zB durch, wenn man wie einige andere Monate lang von 500 oder meinetwegen 700 Kalorien pro Tag lebt? Ich weiß, dass der Magen sich zusammenzieht nach einiger Zeit, aber zumindest bei mir ist es oft so, dass ich dabei nicht gleichmütig bleibe, sondern teilweise auch leide und schlecht bis gar nicht schlafen kann …

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  12. Ronja

    Hallo Elke , ich glaube Jutta hat recht Crystel Renn wurde von der Modeindustrie zu dieser Zwangsabnahme getrieben. Sie hat sich später davon befreit und ist ins andere Extrem gefallen. Ihre Verzweifelung ein bestimmtes Gewicht zu erreichen zeigt, das sie auch Fettlogikirrtümern gefolgt ist. Sie beschreibt selbst, dass sie zugenommen hat obwohl sie angeblich weniger gegessen hat.Sie hat sich selbst belogen oder einfach verdrängt was Sie gegessen hat.Vielleicht hat sie sich unbewust gegen die Diät gewehrt.Ich glaube nicht dass Sie Magersüchtig war. Sondern Sie wollte unbedingt diesen Job . Später sieht das für mich nach einer Trotzreaktion aus nach dem Motto:“ mein Körper gehört mir ! “ Damit hat sie natürlich recht, aber ohne Ahnung von den Zusammenhängen kam noch mehr Fettlogik dabei heraus. Ihre Wut auf Diäten ist nach Ihrem Lebenslauf nachvollziehbar. Doch hat sie viele wie Nadja vom Abnehmen abgehalten durch ihre Aussage wenn man Dick ist ist Abnehmen sinnlos. In diese Meinung stimmt der Womans Artikel freudig mit ein. Ich bin froh das „Fettlogik überwinden“ mir gezeigt hat, das jeder das Gewicht erreichen kann, welches er selber will. Also auch die gleiche Aussage stimmt „mein Körper gehört mir und ich bestimme mein Leben und Gewicht selbst.“ Bei mir hat das schon 15 kg Abnahme zur Folge.

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  13. laurali

    Hey Sherry, es gibt ja keinen Grund, auf so .wenige Kcal zu reduzieren zumal es dann wirklich etwas anstrengend wird mit optimaler Versorgung. Mit 1300 nimmt eine Durchschnittsperson langsam ab

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  14. Ronja

    Hallo Sherry, 500 kal oder auch 700 sind wirklch zu wenig wenn man einen normalen Tagesablauf hat. Also zumindest Hausarbeit macht oder einen Bürojob hat. Die Nadja erzählt in ihrem Buch von der Zeit als sie bewegungslos wegen Gelenkschmerzen war, und sehr schnell abnehmen wollte. In so einer Ausnahmesituation ist das sicher etwas anderes. Sie erzählt auch das die Ernährung sehr langweilig nur auf Kalorieneinsparen ausgelegt war und es musste natürlich mit Vitamin und Mineralstoffzugaben angereichert werden. Ich glaube mehr Klaorien und mehr Geduld sind im Normalfall besser.

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  15. Birgit

    Zum Thema „Kontrollieren“ – habe nach diversen Verdauungsproblemen (und schon immer Immunsystemproblemen) jetzt mal eine Kur mit „Dr Wolz Darmflora Plus Select“ gestartet. Und SIEHE DA – kein Heißhunger mehr auf Kohlenhydrate und Backwaren. Unterkalorisch und enspannt dabei. Irre.

    Habe früher schonmal Probiotika versucht, aber erst dieses scheint wirklich positiv zu wirken. Bin übrigens bei diesem gelandet, weil die Bakterien in einer aktuellen wissenschaftlichen Studie positive Ergebnisse brachten.

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    1. Yggdrasil

      Wo steht die denn? Ich hab da jetzt nix gefunden, ausser eine Studienbeschreibung zur Wirkung von Dr. Wolz AAD (anderes Mittel). Nur als Abstract, Volltext 40 Euro. Zugegeben: randomisierte Doppelblindstudie mit Placebokontrollgruppe und >500 Teilnehmern liest sich schonmal nicht schlecht. Aber: produktspezifisch. Wenn man den Leuten mit AAD (antibiotika-assoziierte Diarrhoe, auf gut Deutsch: Scheisserei wegen dem Antibiotikadreck) Kefir oder Sauerkraut oder irgendwas anderes aus der probiotischen Ecke gegeben haette, haette denen das vermutlich auch geholfen 😉

      Ich persoenlich waere mit solchen Wundermittelchen aus der Werbung immer ein wenig vorsichtig. Einerseits geht es diesem probiotischen Kram immer gleich: eine Mischung aus Bifido- und Milchsaeurebakterien (wo es jeweils gefuehlt 100.000 Staemme gibt). Andererseits bezahlt man bunte Verpackung und den Namen.

      Klar hilft das. Anscheinend aber tatsaechlich von jedem Hersteller. Warum dann nicht die DM-Hausmarke ausprobieren?

      Meine gar nicht mal so bescheidene Meinung zu dem Thema: lieber auf natuerliche Probiotika zurueckgreifen. Sauerkraut ist bspw. voellig trivial hergestellt und taugt lustigerweise zu so einigen Maetzchen in der Kueche (extra noch praktisch kalorienfrei das Zeug!). Milchkefir (der richtige: http://static.chefkoch-cdn.de/ck.de/rezepte/187/187169/533560-960×720-milchkefir.jpg) ist auch fuer die laktoseintolerante Bevoelkerung geeignet (der Kefir mampft das naemlich aus der Milch raus, was dankenderweise den Kaloriengehalt der Milch auch gleich nochmal bisschen senkt), aus dem kann man mit etwas Phantasie auch wahnsinnig viel machen.

      Ab und an mal ne Portion Praebiotika nicht vergessen (das ist im wesentlichen: Futter fuer die Darmflora), dann hilft man dem, was schon da ist, und muss nicht extra noch in sich reinfuellen. Inulinpulver fuer die ganz faulen Supplementaffinen, ich persoenlich erschlag das Problem mit rohen Zwiebeln, was in Menschenmengen auch gleich fuer ein bisschen mehr Freiraum und Wohlfuehlzone sorgt 😉

      Dass mit geaenderter Besiedelung im Darm auch der Hunger auf bestimmte Lebensmittel steigt oder faellt, liegt noch einigermassen nahe. Was die restlichen Einfluesse des Darms auf Appetit, Hormonspiegel, seelischen Zustand, Konzentrationsfaehigkeit, Abwehrkraefte usw. usf. angeht, da wird der Forschung erst heutzutage bewusst, dass man den vielleicht sogar wichtigsten Aspekt vielzulange sehr stiefmuetterlich behandelt hat.

      Die Darmforschung, ganz besonders der Einfluss der Darmflora, steckt noch in den Kinderschuhen. Gluecklicherweise spricht es sich mittlerweile doch bei vielen rum, dass eine vernuenftige Verdauung kein nice-to-have, sondern eher als Grundlage fuer ein gesundes Sein zu sein scheint.

      In dem Kontext empfehle ich uebrigens das Buch „Darm mit Charme“ einer gewissen Giulia Enders. Von der jungen Dame findet man auch auf Youtube ein paar aeusserst unterhaltsame Beitraege aus diesem oder jenen Science Slam. Also wer mal paar Minuten Zeit hat 🙂

      Gruesse vom Ygdrasil…

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