Dehnungsstreifen.

Ich wurde neulich mal gefragt, ob ich eigentlich keine Dehnungsstreifen habe. Haha. Mein Bindegewebe ist wirklich außerordentlich mies und ich war nie eine dieser straffen Übergewichtigen, wie meine Freundin aus der Schule, die immer braungebrannt und cellulitefrei war und trotz ähnlicher Gewichtsklasse so gar nicht „fett“ aussah. Dank Vitiligo und entsprechender Sonnenaversion war ich schon immer blass und bei mir sah Fett auch immer nach Fett aus.

Ich weiß noch, wie ich mich mit etwa 11 oder 12 in der Umkleide vor dem Sportunterricht auszog und plötzlich eine Mitschülerin total entsetzt durch den Raum brüllte: „Oh Gott, Nadja, was sind das für Narben???“ … damals kannte ich nur einen Ausdruck dafür und murmelte zu Tode beschämt „Schwangerschaftsstreifen“, was die Situation nicht unbedingt verbesserte.

Wie gesagt: blasse Haut, mieses Bindegewebe und Massen an knallroten Dehnungsstreifen überall. Überall. Sogar an den Hinterseiten der Knie, auf den Schultern oder der Ellbogen. Als Teenager hatte ich wirklich rasant auf über 100 kg zugenommen und auch mit Ende 20 kamen nochmal einige neue Exemplare dazu.

Falls jemand Kinder hat und denen erklären will, warum es eine gute Idee ist, auch in jungen Jahren, wenn „Gesundheit“ meist noch ein abstrakter Begriff ist, gut mit seinem Körper umzugehen, könnt ihr gerne auf diese Fotos verweisen. Im richtigen Licht bin ich ein Zebra.

sst

Egal wie fit, schlank oder sportlich, diese Überreste der Adipositas bleiben. Mir ist nun weder danach, einen medienwirksam-emotionalen Text darüber zu verfassen, wie unglaublich schwer es ist, zu diesen „Makeln“ zu stehen (wäre gelogen. Ist es nicht), noch über irgendwelchen euphemistischen Kram über „Tigerstripes“ oder „Kriegsnarben im Kampf für Bodyacceptance“. So ist das jetzt eben, und ich hatte über 20 Jahre Zeit, mich mit Dehnungsstreifen zu arrangieren.

Passt schon so.

Advertisements

35 Gedanken zu “Dehnungsstreifen.

  1. Nisha

    Wenn ich mal wieder vor dem Spiegel stehe und diese Spuren an meinem Körper sehe denke ich nur: „Ja, Übergewicht hinterlässt seine Spuren, Punkt.“
    Und dann denke ich nicht weiter darüber nach, es ist wie es ist, und an den Erfolgen die du Nadja, den ich und viele, viele andere dank dir und deines Buches, erzielt haben schmälert es ja nichts. Es sieht irgendwie scheiße aus, klar, aber ich hatte auch nicht vor Model zu werden, was viel nackte Haut zeigt.

    Gefällt 1 Person

    1. … andererseits, wenn wir jetzt eine Dehnungsstreifenlobby gründen und das zum totalen Schönheitstrend pushen (hey, VoKuHiLa war auch mal in….) hätten wir natürlich DEN Vorteil. Die ganzen Models müssten ja erstmal 50 kg zu- und wieder abnehmen, um die sexy Tigerstripes zu kriegen. In der Zeit füllen wir die Bademodenkataloge ….^^

      Gefällt 8 Personen

      1. Schöne Idee, aber das wird nur eine Untermenge machen. Zu oder Abnehmen für einen Film scheint eine normale Anforderung zu sein – Für Film X legte Schauspieler M 20 kg zu/ab.

        Bei Dehnungsstreifen sind eher die Kategorie Tatoo. Sie sind permanent und nicht wandelbar.

        Das eröffnet auf der anderen Seite eine Nische.

        Gefällt 1 Person

      2. Sie würden sie sich tätowieren oder aufmalen lassen! Sixpacks und Knackpos soll man sich angeblich auch aufmalen lassen können. Dann kannste aber auch nur daliegen und hoffen, dass es nicht so heiß ist, sonst lässt der Schweiß die Farbe weglaufen. 😉

        Gefällt mir

  2. Das sieht wirklich krass aus o.o
    hoffentlich nimmst du das nicht persönlich, ich hab auch dehnungsstreifen, allerdings nur an po und brust. dabei war ich nie wirklich dick. mein bruder hat auch solche streifen an den knien (war immer schlank, liegt eher daran, dass er recht schnell in die Höhe geschossen ist).

    Gefällt 1 Person

    1. So war das bei mir auch. In der 9. oder 10. Klasse sprach mich auch eine Mitschülerin in der Umkleidekabine auf die komischen roten Striche an den Innenseiten meiner Oberschenkel an. Mir war das peinlich, den Begriff Schwangerschaftsstreifen kannte ich damals nicht. Eine andere Mitschülerin, die einen dicken Bruder hatte, erklärte dann, was das sei und von was das käme. „Aber Paninero ist doch gar nicht dick!“, meinte die erste. Es wurde immer peinlicher für mich. Ich wollte nie so viel Aufmerksamkeit, erst recht nicht für meine Unzulänglichkeiten. Tatsächlich war ich als Kind erst etwas moppliger geworden und dann in die Höhe geschossen. Dick war ich erst als Erwachsene. Ich war dann froh, als die Dehnungsstreifen etwas unsichtbarer, blasser wurden. Dafür wurden sie tiefer… Inzwischen kann ich gut damit leben. Sie gehören zu mir wie ein Muttermal. Es gibt Schlimmeres.

      Gefällt 1 Person

  3. Dehnungsstreifen gibts ja nicht nur vom Übergewicht – ich habe welche vom ganz normalen Wachstum im Teenageralter (z.B. an Brüsten und Hüften), als ich nichtmal leicht übergewichtig war.
    Von daher … es ist für mich nunmal eine Variante, wie ein Körper aussehen kann und für mich nicht übergewichts-assoziiert – auch wenn Übergewicht wie auch Schwangerschaft die Entstehung begünstigt.

    Ich war allerdings auch froh, als ich neben „Schwangerschaftsstreifen“ den Begriff „Dehnungsstreifen“ gelernt haben. Ist ja auch viel kürzer und weniger umständlich, das Wort!
    Tigerstripes finde ich aber auch echt gut! 😀

    Gefällt 3 Personen

    1. „Dehnungsstreifen gibts ja nicht nur vom Übergewicht – ich habe welche vom ganz normalen Wachstum im Teenageralter (z.B. an Brüsten und Hüften), als ich nichtmal leicht übergewichtig war.“

      Geht mir ganz genauso. Mit den Streifen laufe ich rum, seit ich 13 war und komplett normalgewichtig, bin nur sehr schnell gwachsen.

      Interessanterweise sind in der Schwangerschaft fast keine dazugekommen.

      Gefällt mir

  4. Jenny

    Nadja ich danke dir für die Bilder. Ich habe auch schon ewig diese Streifen und nun bestätigst du mir was ich dachte wie ich nach der Abnahme aussehen werde. Aber gut, ich kann mich damit abfinden. Besser dünn und gesund mit Streiten als dick unglücklich und ungesund mit Streifen.

    Gefällt 2 Personen

  5. Delilah

    Bin auch ein Mensch mit sehr schlechtem Bindegewebe…hatte zwar nie Übergewicht (Gewicht schwankte bisher zwischen 48 und 62 kg bei 1,62m Größe), dafür aber schön viel Cellulite (auch bei 48 kg -.-) und Dehnungsstreifen an Bauch und Oberschenkeln. Da weiß ich ja jetzt schon, was ich durch eine Schwangerschaft erwarten dürfte ;-(

    Naja, mein Mann gibt mir öfters einen auf den Hintern und sagt: „Schläge helfen bei der Durchblutung und straffen das Bindegewebe! Das ist nur zu deinem besten!“ (Nein, keine gewalttätige Beziehung, wir machen Kampfsport zusammen, da gehören regelmäßige Prügeleien/Raufereien in der Beziehung dazu)

    Gefällt mir

  6. Ich habe die auch damals als Teen schon alleine vom Wachsen bekommen, meine Beine sind oben an den Schenkeln sehr furchig (hab so richtig tiefe Dinger, deine sehen ähnlich aus) und „festen“ Speck hatte ich auch nie, nur Rollen. Beim Zunehmen kamen dann noch mehr hinzu, vor allem an Hüfte und Oberarmen. Ich sehe das wie du – sie gehören dazu und ich kenne genug normal gewichtige Leite ohne Übergewichtsvergangenheit die auch genug davon haben. Die tun nicht weh und daher bringt es nix, sich in seinem Körpergefühl davon einschränken zu lassen.

    Gefällt 1 Person

  7. Wow! Das sieht man auf deinen Fotos sonst gar nicht. Ich finde es toll, dass du uns diese Fotos zeigst! Danke! Beim neuen Trend „Tigerstripes“ mache ich mit 😀
    Ich hatte zwar schon als Teenager fürchterliche Cellulite an den Oberschenkel – was habe ich nicht gecremt und massiert. Natürlich ohne Erfolg. In den Schwangerschaften kamen dann die Dehnungsstreifen am Bauch hinzu: In der ersten Schwangerschaft unterhalb der Taille, in der zweiten oberhalb der Taille und in der dritten nochmal am gesamten Bauch. Sämtliches cremen und ölen half nix. Mein Bauch sieht ähnlich aus, nur ist er derzeit noch besser mit Fett gepolstert. An der Brust habe ich auch Dehnungsstreifen, war mir nur nie so bewusst, dass das ja auch welche sind. Naja, Germany’s next Topf-Model werde ich sowieso nicht mehr. Aber wie oben schon erwähnt: besser schlank und fit mit Streifen (und bei mir dann Wabbelhaut) als dick und ungesund mit Streifen (ich zwar nicht wirklich ungesund, hab aber derzeit noch Wabbelspeck). Für mich gilt dieses Motto aber auf jeden Fall!

    Gefällt mir

  8. Sarja

    Schön finde ich Dehnungsstreifen bei mir nicht (die von anderen Leuten sind nicht mein Problem, es gibt wichtigeres, über das ich nachdenken kann), aber sie sind nun mal da.

    Wenn ich nicht abnehme, sind sie trotzdem da. Sie sind also kein Grund, dick zu bleiben.

    Es gibt schlimmeres, finde ich.

    Gefällt 1 Person

  9. noxneurotica

    Jupp, ich hab auch Streifen vom „normalen“ Wachstum bzw. einer moderaten Zunahme, obwohl ich nie Übergewicht hatte, jedoch „nur“ an den Beinen – da sitzt bei mir auch das meiste Fett, daher hat sich diese Körperstelle auch am meisten ausgedehnt. Und mein Freund hat sogar auch welche am unteren Rücken, obwohl er auch kein Übergewicht hat und nie hatte. So ist das halt bei manchen Leuten. Man kann sich sein Bindegewebe nicht aussuchen. Genau so wenig wie die Pigmentierung der Haut – ich bin zB nicht nur gestreift, sondern auch gepunktet 😉 Ein Dalmatiner-Tiger also. Natürlich gibt es Schöneres, aber schlimm finde ich das auch alles nicht.

    Gefällt 3 Personen

  10. Angela Lietzmann

    Hallo ihr Lieben, ich wurde mit 12 in der Sport Umkleidekabine gefragt, wer mir denn soooo die Brust zerkratzt habe. Jahrzehnte später weiß ich: das Leben geht an NIEMANDEM spurlos vorüber! Positiv zum Leben stehen, gute Laune haben und das Beste draus machen… freundlich mit den Macken umgehen, den eigenen und den fremden. Tigerstripes ist in diesem Sinn ein total schöner Begriff. Ich habe in meinem Leben insgesamt ca 160 kg abgenommen – verteilt auf 47 Jahre rauf und runter seit der Umkleide damals. Jetzt habe ich seit 2 Jahren Normalgewicht und freue mich unverdrossen meiner Macken, die natürlich nicht weniger werden… Das Leben ist schön- ob mit Streifen oder ohne.
    Ein schönes Leben euch allen 🙂

    Gefällt 2 Personen

  11. apfelmaedel

    Nach zwei Schwangerschaften und Übergewicht seit meinem 16. Lebensjahr und schlechtem Bindegewebe sehe ich ebenfalls aus wie ein Zebra (ich finde diesen Vergleich überaus fabelhaft liebe Nadja). Ich lebe nun seit 12 Jahren damit, aber aus irgendwelchen Gründen musste ich bei dem Blick auf dein Foto allerdings anfangen zu weinen. Eigentlich dachte ich, dass ich besser mit mir und meinem Körper leben könnte. Wie man sich irren kann.
    Ich denke, ich sollte aufhören, nur auf Twitter und Facebook Informationshappen zu sammeln und mir gleich mal meinen Kindle schnappen, um mir Fettlogik überwinden zu kaufen. Ich habe mich schon lange gefragt, wann der Stein des Anstoßes wohl bei mir ins rollen gebracht wird.

    Gefällt 1 Person

  12. Judith

    Ich bin auch ein einziger Dehnungsstreifen, habe aber auch nicht vor für Victoria’s Secret zu modeln. Aber selbst deren Models haben welche.
    Lange, lange habe ich damit gehadert und drunter gelitten, aber irgendwann habe ich das Sparkonto für die Laserentfernung der Streifen aufgelöst und bin von der Kohle mit meinem Mann in den Urlaub gefahren- habe nun eine schöne Erinnerung mehr bei gleicher Streifenanzahl. Irgendwann waren mir die einfach wurscht.

    Gefällt 5 Personen

  13. PAL

    Ich habe auch vom Wachsen als Teenie Dehnungsstreifen an der Hüfte und in den Kniekehlen. Und auch an den Brüsten, obwohl ich eine sehr kleine Oberweite habe (A-Cup). Da geh ich aber auch davon aus, dass es daher kommt, dass ich nie BH getragen habe.
    Aber hey, früher oder später kommen da noch Narben dazu, Falten, Pigmentflecken, was weiß ich.
    Wir sind halt alle keine Babys mehr, mit der makellosen Haut eines Säuglings können wir nicht konkurrieren^^

    Gefällt 1 Person

  14. Ich sehe ganz genauso aus.bei mir kommen noch Querstreifen hinzu, durch die Schwangerschaften. Also so eine Art Burberry Raute in Hautfarbe.
    Wenn manche sagen, das hast du jetzt von deiner Abnehmerei, dann muss ich sagen…sorry…das hab ich von meiner Fresserei.
    Schöner werd ich nimmer. Aber fitter.
    Auch mal was !

    Gefällt 1 Person

  15. Mona

    Ich habe auch Streifen als Teen bekommen, obwohl ich kein Übergewicht hatte zu der Zeit. Meine Schwester hat auch viele dicke/tiefe Streifen an Hüften, Oberschenkeln und Po, obwohl sie eine relativ schmale Hüfte hat und ihr Leben lang leicht im Untergewicht war.
    Damals habe ich mich sehr geschämt. Weil ich viele andere Hautprobleme hatte. Schwere Akne, Cellulitis, Besenreiser, sowas wie Krampfadern und durchsichtige Haut, wodurch ich kaum wo Hautfarbe hatte, war überall Grün, Lila oder Rot (von Entzündungen und Narben). Doofe empfindliche Haut mit doofer starker dunkler Behaarung.
    Können wir auch Besenreiser zum Trend machen?

    Ich hab jetzt Erwachsenen-Akne, ich denk, die werde ich auch mit 70 Jahren haben, falls sich meine Hormone nicht irgendwie so toll ändern, dass nichts mehr davon bleibt. Aber die Narben am ganzen Oberkörper, Gesicht und Kopf werden nicht mehr weggehen, so wie die Dehnungsstreifen. Ich vermute, dass Besenreiser und sowas auch eher nicht weggeht.
    Mein neuster Makel: trockene alt aussehende Haut, weil ich Cremen so umständlich finde und sonst immer nur die Aknebereiche cremen musste, das ist schon anstrengend und demotivierend.

    Cellulite und die Krampfadern haben sich verbessert seit dem ich sehr viel Sport mache und insbesondere Muskulatur aufgebaut habe, vielleicht fällt es mir auch einfach nicht mehr auf, weil ich finde, dass ich auch hässlich sein darf, das habe ich mir als Teen nicht erlaubt und habe mich extrem eingeschränkt und geschämt. Ohne Übergewicht geht es mir deutlich besser und den Rest, den ich nicht ändern kann (mag OPs nicht), akzeptiere ich halt so. Bringt ja nichts sich zu schämen oder zu verstecken, das hat mir schon das halbe Leben schwer gemacht.

    Gefällt 1 Person

  16. Wachkatze

    😉

    Gottseidank!
    Den, perfekten Menschen gibt es nicht!

    Dehnungsstreifen gehören wohl einfach zu uns, wie unser Verstand!

    Selbst ich Klappergestell hab meine „Blitze“ auf Po und Oberschenkel.
    Und das schon seit Kindertagen!
    Gefuttert, das ein paar Kilos auf die Rippen kommen…
    Und dann kam der nächste Wachstumschuß…
    Die Kilos waren wieder weg und das Gewitter blieb…

    Wat solls!
    Wems nicht gefällt, der soll halt woanders hinschauen!

    Das Leben hinterlässt Narben(die Blitze unter der Haut sind nicht die einzigsten…)
    Aber dafür hab ich gelebt und Spaß gehabt!
    (Mal sehen mit welchen Macken ich so noch in die Kiste fahre…)

    *Minirock wieder runter klapp, Mittelfinger auf Funktion check*
    *weitermach*

    ^^

    Gefällt 1 Person

  17. Alex

    Dehnungsstreifen habe ich auf den Brüsten seit ich dreizehn bin. Einfach durchs normale Wachstum. Mit Anfang zwanzig habe ich dann mal eine kurze Zeit etwas mehr gewogen und bin vom unteren Normalgewicht auf einen BMI von 25 hochgerutscht. Nachdem das wieder runter war, sind die Streifen deutlich sichtbar geworden. *Schulterzuck*- genauso wenig kümmere ich mich um Orangenhaut, Besenreiser, Falten und was uns sonst noch so als schlimme Krankheiten von der dementsprechenden daran verdienenden Industrie verkauft wird. Mein Motto ist da „Form follows function“. Körper muss gesund sein, Aussehen Nebensache.
    Der „perfekte“ Körper existiert eh nur in der Werbung nachdem die Models zu Tode retuschiert wurden.

    Gefällt mir

  18. Lifthrael

    Vielen Dank, dass du uns diese Fotos zeigst, Nadja!

    Ich selbst habe nur Dehnungsstreifen an den Brüsten und der Innenseite meiner Oberschenkel. Dafür gibt es aber kaum ein Körperteil, dass nicht trotzdem eine sichtbare Narbe ziert. Zum Beispiel habe ich auf der Stirn und um mein linkes Auge herum diverse Narben, die ich an dieser Stelle nun wirklich nicht verstecken kann. Aber sie sind eben da und gehören dazu. Außerdem habe ich relativ viele Muttermale und seit einem sehr bösen Sonnenbrand zweiten Grades zieren nur meine Schultern viele kleine Sommersprossen.
    Was mich als Jugendliche sehr gestört hat ist eine ziemlich große Pikmentstörung (lustigerweise in der Form von Nordamerika…) an der Hinterseite meines linken Oberschenkels. Damals habe ich deswegen beim Sport immer lange Hosen getragen. Mit den Jahren wurde mir aber auch das egal: Es gehört nun einmal zu mir. Vor ein paar Jahren ist sogar eine weitere, vergleichsweise kleine Pikmentstörung an meinem rechten Oberarm dazugekommen. Bis auf eine Abklärung beim Arzt habe ich daran allerdings keinen negativen Gedanken mehr verschwendet.

    Gefällt mir

  19. Cornelia

    Ich wurde vor 11 Wochen an der Hüfte operiert. Nun kommen zu den Dehnungsstreifen innen an Oberschenkel und Bauch noch eine 25cm lange Narbe dazu. Und nächstes Jahr das selbe auf der anderen Seite. Also zwei Narben plus Dehnungsstreifen 🙈🙈 aber ich sag mir auch was solls… mein Körper erzähl meine Geschichte. Darunter befindet sich nun die nicht gesehene Fehlstellung der Hüfte und das 20kg übergewicht. Und die Narben und Streifen zeigen mir meinen Weg und was ich schaffen kann.

    Gefällt mir

  20. Gerhard

    Das folgende passt zwar nicht direkt zum Thema „Streifen“, aber was mich etwas betrübt, ist meine Hohlwangigkeit nach etwa 24 kg Gewichtsverlust (125 kg war mein Ausgangsgewicht bei 1,88 m Körperlänge.
    Ich würde gerne noch etwas weiter abnehmen, bin aber jetzt schlank – so nehmen mich viele wahr, ich auch.
    Doch mein Gesicht hat gelitten: Es ist irgendwie klein geworden, die Wangen sind eingefallen.
    Die ersten 17 kg hatte ich nach etwa 4,5 Monaten los. In den darauf folgenden 6 Monaten habe ich sehr langsam noch weitere 6-7 kg abgenommen, quasi 1 kg pro Monat – hauptsächlich durch Bewegung und dies nahezu jeden Tag. Bewegung macht mir Freude, ich muß mich dazu nicht zwingen.
    Doch wie gesagt: Auch im Gesicht ging einiges weg und kommt vermutlich nicht wieder?!

    Gefällt mir

    1. Sylvia

      Mein Gesicht ist auch eine Stelle, an der ich schnell abnehme, ich habe eingefallene Wangen, bevor ich noch Normalgewicht habe. Aber bei mir legte sich das wieder, also es kann noch wieder kommen.

      Gefällt mir

  21. Sylvia

    Um dir mal etwas Mut zu machen:
    Ich hatte auch extrem viele Dehnungsstreifen und die sind mittlerweile so verblasst, das man sie kaum noch sieht. Hat sehr, sehr lange gedauert, 6-7 Jahre.
    Kann also noch besser werden 😉

    Gefällt mir

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s