2 Jahre Normalgewicht

Jahrestage kann man sich meist nicht aussuchen, und während der 11. September für die meisten negativ assoziiert ist, ist es für mich das Datum, an dem ich vor 2 Jahren offiziell ins „Normalgewicht“ gekommen bin. Letztes Jahr habe ich zu diesem Jubiläum ein Blogstöckchen geworfen (ihr könnt das gerne weiterhin beantworten!). Dieses Jahr wollte ich wieder etwas machen und durch Brainstorming im Forum kam folgende Idee zustande:

Schreibt in eurem Blog (mit Verlinkungen in den Kommentaren) oder direkt hier als Kommentar entweder:

a) euren schönsten Fettlogik-Dialog aus dem wahren Leben oder euer eindrücklichstes Fettlogik-Erlebnis. Möglichst kurz und knackig. Je nach Anzahl der Einsendungen werde ich einen Teil oder alle dann als Comic umsetzen.

b) eine Frage, die ich euch als kurzen Blogtext oder Comic (für euren Blog mit Verlinkung oder aber für diesen Blog) beantworte. Die Frage sollte natürlich im weitesten Sinne mit dem Thema Fettlogik zu tun haben und möglichst originell und interessant sein. Also nicht die x-te „Hattest du nicht Hunger, als die 500 kcal pro Tag gegessen hast?„-Frage sondern am besten etwas, das noch nie gefragt wurde.

Passenderweise kam Freitag Post vom Verlag mit den zwei Autorenexemplaren zur 9. Auflage. Für die 3 besten Einsendungen gibt es also ein (auf Wunsch signiertes) Printexemplar zu gewinnen.

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107 Gedanken zu “2 Jahre Normalgewicht

  1. Tanja

    Ich bin etwas spät dran, aber ich hoffe, die Frage erreicht dich trotzdem noch:

    Wie geht man mit indirektem Fatshaming um, bzw. wie schafft man es, dass so etwas einem nicht beeinflusst?

    Ein kleines Beispiel dafür: ich arbeite in einem Team mit fast nur Männern. Über Mittag im Sommer waren wir grillieren an einem Weg, wo viele Jogger/innen vorbei kamen. Bei den hübschen, bzw. schlanken wurde fleissig hinterhergeschaut und anerkennend genickt oder kommentiert.

    Das ist ja nicht direkt etwas, das sich auf mich bezieht – ich bin mit einem BMI von etwa 26 jetzt auch nicht direkt richtig dick, aber das berührt mich schon irgendwie, weil ich denke, so würde ich auch gerne aussehen, so dass mir die Männer hinterher schauen. Und irgendwie scheint es für Männer auch ein sehr wichtiges Thema zu sein, das Aussehen der Frauen.

    Ich war schon immer perfektionistisch, das heisst ich will mehr als nur akzeptiert werden, ich möchte am liebsten bewundert werden – oder zumindest so wahrgenommen werden, dass die Männer auch so über mich reden wie über andere (hübsche) Frauen. Irgendwie scheint es, als seien nur diese überhaupt interessant genug, um mit ihnen Zeit zu verbringen.

    Wie geht man damit um, wenn man sowas täglich mehrmals mitbekommt? Ich gebe mich nach aussen sehr locker, aber innerlich trifft es mich jedes Mal.

    Wie geht man damit um?

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  2. fraulori

    Meine Fettlogik-Begebenheit hatte ich letztens auf der Arbeit (ich bin Thekenfee/Mädchen für alles/Empfangsdame) auf meine Abnahme angesprochen worden. Ich habe mir einem pragmatischen „Weniger Essen, mehr Sport“ geantwortet und bin damit bei meinem Gegenüber auf ziemliche Ablehnung gestoßen. Es hat sich raus gestellt, dass die gute
    Frau Vertreterin für eine Stoffwechselkur ist, deren Werbeflyer zu 100%
    aus Fettlogiken besteht. Das Gespräch mit ihr war gelinde gesagt skurril:

    Sie: Du zählst also Kalorien? Du weist aber dass es nicht darauf ankommt
    wie viele Kalorien du isst, sondern wo sie her kommen?

    Ich: Aber Kalorien sind doch Kalorien, egal wo sie her kommen.

    Sie: Äh…wie viele Kalorien isst den denn so am Tag?

    Ich: So rund 1000. Es sind mal 100 mehr oder weniger, aber im
    Durchschnitt komme ich so auf 1000.

    Sie: Aber das ist doch viel zu wenig! Du bekommst doch
    Hungerstoffwechsel! *panik*

    Ich: Also im Prinzip ja, ich habe einen Stoffwechsel und manchmal habe
    ich auch Hunger.
    Aber das ändert ja nichts am Abnehmen.

    Sie: Aber du schaltest doch in den Sparmodus! *weiterhin panik*

    Ich wiegele ab und schneide ein anderes Thema an: Wie funktioniert
    eigentlich eure Stoffwechselkur?

    Sie: Wir beginnen erstmal mit einer Fastenkur um den Körper zu entgiften.

    Ich musste ehrlich gesagt lachen…und hab das Gespräch beendet. Ich
    hatte einfach keinen Nerv dafür.

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