Gastbeitrag: Eine selbstgewählte Grenze.

Die Tania hat mir einen kleinen Gastbeitrag zugeschickt, für den Fall, dass ich Werbung brauche 🙂 Da ich mich über sowas immer freue, wenn ich es im Postfach habe, dachte ich, ihr freut euch vielleicht auch:

Eigentlich mehr durch Zufall stieß ich zu Beginn des Jahres auf „Fettlogik überwinden“. Ich las. Das unaufgeregt Sachliche und die konsequente Faktenorientierung leuchteten mir sofort ein. Und das ermächtigte mich, mich endlich von meinem zwar nicht riesigen, aber von mir doch als absolut qualvoll empfundenen Übergewicht zu befreien.

Jahrelang hatte ich durch die Lektüre des stupenden Unfugs zum Thema „Figur“, den Frauenzeitschriften und andere Spezialisten verbreiten, den Eindruck gewonnen, dass ich ja doch nichts dagegen tun könne, weil mich dann angeblich der Jojo-Effekt ereilen oder ich meinen Stoffwechsel final zerstören würde. Irgendwie hatte ich’s dann aufgegeben und phasenweise sogar aufgehört, mich zu wiegen. Und das langsame Abnehmen, das so oft gefordert wird, bedeutete für einen ungeduldigen Menschen wie mich ein unlösbares Motivationsproblem.

Ich bin 1,73 m groß. Und schließlich ergab eine der seltenen Gewichtsmessungen 80,3 kg. Dauerschmerzen im Knie und Schlafstörungen waren da, ohne dass ich das mit meinem Gewicht in Zusammenhang gebracht hätte. Was mich wirklich bekümmerte, das war der Blick in den Spiegel oder auf Photos von mir. Was ich sah, hatte so überhaupt nichts mehr mit meinem Selbstbild zu tun. Ich interessiere mich brennend für Mode, vor allem für das, was kleine, ganz und gar unbekannte Designer und Ateliers sich ausdenken. Und das Probieren machte gar keinen Spaß mehr, weil XL oft zu klein war. 

Am 15. Februar diesen Jahres habe ich nach der Lektüre von „Fettlogik überwinden“ und der Registrierung bei fddb angefangen. Bis heute habe ich 14,8 Kilogramm abgenommen. Es ist ein anderes Leben. Meine Blutwerte sind vorbildlich. Ich schlafe wieder durch. Die Knieschmerzen sind weg. Und: Mode macht wieder Spaß. Bewegung macht wieder Spaß. Und das Beste: Ich vermisse nichts. Das kontrollierte Essen ist keine Last, sondern im Gegenteil eine Entlastung, eine selbstgewählte Grenze, die verhindert, dass ich nachts mit übervollem Magen nach einem viel zu üppigen Essen schlaflos im Bett liegen muss. Ich stopfe nicht fünf Kugeln Eis mit eben doch rumorendem Gewissen in mich hinein, sondern ich esse zwei Kugeln mit höchstem Genuss – und mit Eierlikör ;-). Und die trage ich dann bei fddb ein, ohne mich mit schwer zu unterdrückenden Schuldgefühlen herumquälen zu müssen. Es ist ein Märchen, dass Dicke so genussvoll essen. Ich war selber dick und wusste bei jedem zusätzlichen Bissen, den ich mir scheinbar aus Genussgründen – meist wohl eher aus Frust oder Langeweile – „gönnte“, dass ich mir schadete. Keine Sekunde habe ich mich als lebensfrohes „Vollweib“ gefühlt. Und ich habe selbst mit 80 Kilogramm niemandem von ähnlichem Format glauben können, der mir das Loblied unserer „Kurven“ sang. Eine stark übergewichtige Bekannte, mit der ich einige Tortenschlachten schlug, behauptete damals: „Nur angezogen sind dünne Frauen schön.“ Ein geradezu rührender Versuch, sich einen ziemlich elenden Zustand zurechtzulügen. Jetzt kann man natürlich sagen, es sei oberflächlich, einen solchen Wert auf Kleidung und das eigene Erscheinungsbild zu legen. Ich finde das nicht. Ich finde, es ist – neben vielem anderen natürlich – ein Ausdruck des Respektes vor sich selbst. Mit Eitelkeit hat das, denke ich, zunächst einmal gar nichts zu tun.

Und eine weitere Kleinigkeit noch, die mir aufgefallen ist: Ich glaube, ich war mit meinem Übergewicht ein besserer Konsument. Unzählige zeltartige Gewänder habe ich mir immer aufs Neue gekauft und viel, viel Geld in Kosmetika investiert, weil ich so gerne anders aussehen wollte, als ich mit meiner Leibesfülle nun einmal aussah. Die Unzufriedenheit hat mich zum Kaufen von allerlei Ersatz-Kleidungsstücken verleitet, die nicht genau das waren, was ich haben wollte, weil ich in das, was ich haben wollte, ja nicht hineinpasste. Und die Unbeweglichkeit brachte mich dazu, mich gerne bewegungsneutral bei der Auswahl von Make-up beraten zu lassen. Unzufriedenheit und Unbeweglichkeit – beides waren starke Antriebe, sich seelische Nahrung zu suchen. Dass das Weglassen und die Beschränkung der Seele gut tun können, das habe ich in den letzten Monaten gelernt.  Klar: Ich bin derselbe Mensch geblieben. Aber ich habe sozusagen das Spektrum meiner Handlungsoptionen erweitert. Und das ist einfach großartig. 

Fettlogik überwinden“ habe ich mittlerweile all den vielen Menschen empfohlen, die mich auf meinen Gewichtsverlust angesprochen haben. (Es war übrigens niemand dabei, der sagte: „Ach, wie schade! Du hast schwerer besser ausgesehen.“)

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19 Gedanken zu “Gastbeitrag: Eine selbstgewählte Grenze.

  1. Susanne

    „…Dass das Weglassen und die Beschränkung der Seele gut tun können, das habe ich in den letzten Monaten gelernt….“
    Das würde ich genauso so unterschreiben, denn mir geht es auch so.
    Auch wenn ich schon zu hören bekam, dass ich wieder „leben“ und nicht weiter abnehmen sollte. Ich finde, ich bin sehr lebendig und mir geht es sehr gut mit dem Kalorienzählen. Mein Leben ist deutlich entspannter, weil eine Gewichtzu- und abnahme jetzt für mich berechenbar geworden ist. Allerdings bin ich noch nicht ganz am Ziel, möchte noch meinen Bauch loswerden – und der hält sich hartnäckig. Bin von 81,7kg (bei einer „Grösse“ von 161cm) auf jetzt 58kg runter und das Ziel ist 52kg – das verrate ich aber eigentlich nicht, um die besorgten Magersucht-Sprüche nicht noch öfter zu hören ;-). Das ist ganz alleine meine Sache, ja! 🙂

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  2. Ich genieße diese selbstgewählte Grenze ebenfalls. Durch diese Selbstverständlichkeit wird auch so vieles einfacher. Weder eingeschränkt fühl ich mich, noch habe ich das Gefühl, das ich mir irgendetwas vorenthalte. Im Gegenteil, ich brauche nicht mehr soviel wie früher und das tut gut.

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  3. Mona

    Ich stimme vollkommen zu. Gut geschrieben finde ich es auch.

    Ich kenn das auch mit dem Selbstbild, dass man denkt, wer ist das auf dem Foto oder im Spiegel. Ich sehe doch ganz anders aus.
    Das mit dem Konsum stimmt bei mir auch, habe vorher gar nicht so sehr darüber nachgedacht.
    Als ich dicker war traute ich mich nicht raus, Haare, MakeUp usw. musste gut sitzen, damit ich mich halbwegs wohl fühlte. Jetzt kann ich auch in alten Lumpen oder mit verwuschelten Haaren los und fühle mich einfach wohl, weil sich der Körper gut anfühlt und ich endlich mich so sehe wie mein Selbstbild auch ist. Dadurch hab ich mehr Freiheit, weil ich jetzt alles machen kann ohne das Gefühl zu haben, die anderen starren mich an. Ist natürlich nur Kopfsache, aber wenn man sich körperlich gut fühlt sind die Kopfsachen auch leichter, finde ich. Jetzt, da ich mich gut fühle in meinem Körper, kann ich auch einfach sagen: Mir ist egal, was die anderen denken, ich bin nicht auf der Welt um hübsch zu sein. Als ich dicker war, konnte ich das gar nicht denken, weil ich mich jede Minute nicht wie ich selbst gefühlt habe und versucht habe das beste aus mir zu machen, damit ich wenigstens halbwegs zufrieden durch den Tag kam. Dabei halfen mir MakeUp, bestimmte Kleidung (Ersatzkleidung, die ich zwar nicht mochte, aber die mich ablenkte von meinem Übergewicht) und penibles Haarstyling. An jedem Tag, wo ich dick war und meine Haare oder mein MakeUp (mehr Pickel als sonst oder zu trockene Haut) nicht so wollten, wie ich, dann schlug mir das auf die Stimmung.
    Mittlerweile mag ich das zwar auch nicht so gern, wenn meine Haare machen was sie wollen oder mein MakeUp wegschwimmt, aber es nur ein Moment und danach ist es mir schon egal. Es hat überhaupt keine Auswirkungen mehr auf meine Stimmung (außer ein bisschen bei besonderen Terminen, wie Hochzeiten, wo viele Fotos gemacht werden). Ich kann vieles besser durchdenken und besser arbeiten, weil ich nicht immer diese Sorgen im Kopf habe, dass mir ja alles wehtut und dass ich mich selbst nicht mag und nicht erkenne. Sobald man den Absprung geschafft hat, muss man sich keine Sorgen mehr machen, wieso man den Absprung vorher nicht geschafft hat und ob das immer so bleibt und ob man noch dicker wird.

    Besonders hilft mir Protein. Ich weiß nicht wieso, aber immer wenn ich wenig davon habe, habe ich unstillbaren Hunger, obwohl mein Bauch schon fast platzt. Ich esse dann (auch jetzt) 1000 kcal mehr als ich verbrauche. Sobald ich aber genug Protein esse an einem Tag, ist das ganz leicht ein Defizit einzuhalten. Ich bin so froh, dass es Proteinpulver gibt, weil ich Süßes so gern mag, wodurch mir die Ernährung sehr erleichtert wird.

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  4. Du sprichst mir aus der Seele, Tanja! 🙂

    Meine Highlights:

    >>> „Und das langsame Abnehmen, das so oft gefordert wird, bedeutete für einen ungeduldigen Menschen wie mich ein unlösbares Motivationsproblem.“

    Das wird einem bei soo vielen Dingen geraten. Und ich bin auch ungedulig und brauche schnell Resultate — und bin auch bereit, überdurchschnittlich dafür zu „leiden“.

    >>> „Das kontrollierte Essen ist keine Last, sondern im Gegenteil eine Entlastung, eine selbstgewählte Grenze, die verhindert, dass [blablabla passiert]“

    Genau. Ich wähle die Grenze selber. Und sie *hilft* mir statt mich *einzuzwängen*.

    >>> „Dass das Weglassen und die Beschränkung der Seele gut tun können, das habe ich in den letzten Monaten gelernt.“

    Ja, unglaublich, wie gut das tut. Man müsste mal für ne Woche in ein Kloster gehen, testweise 😉

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  5. Mir ist es mit meiner Abnahme sehr ähnlich gegangen wie der Gastbeiträgerin. Ich bin bei einer ähnlichen Körpergröße von ähnlichem Startgewicht auf ein ähnliches Zielgewicht gekommen.

    Auf der einen Seite geniesse ich es, endlich Hosen in 36 kaufen zu können (Damengröße, nicht inch). Und ich kann auch mal ein Shirt in die Hose stecken oder enge Shirts tragen. Wenn ich bei warmen Wetter laufen gehe, traue ich mich sogar im Bustier vor die Tür.

    Aber mir haben schon viele Menschen gesagt, dass ich ihnen vorher besser gefiel. Bei manchen ist es der Neid. Aber auch ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut.
    Mein Busen, auf den ich so stolz war, hängt mir bis über den Rippenbogen. Mein Bauch schlägt hässliche Falten, wenn ich mich nach vorne beuge. Meine vormals glatte Gesichtshaut ist mit tiefen nasolabial Falten durchzogen, die mir einen traurigen und verkniffenen Ausdruck verleihen. Ist das Jammern auf hohem Niveau?
    Mal abwarten, ob sich die Haut nochmal zurück bildet.

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  6. Ruyan

    Ich schließe mich auch an, der artikel könnte von mir sein. Auch ich bin den Weg endlich zu Ende gegangen, fühle mich befreit durch die Kontrolle und kann jetzt ohne schlechtes Gewissen “ verbotenes“ Essen genießen, ich weiß ja mein Limit .
    Allerdings hadere ich auch mit der Falten Zunahme und hoffe noch auf Besserung . Nichtsdestotrotz will ich es nicht anders haben.

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  7. Agata

    Auch ich kann Dir, liebe Tanja, voll zustimmen. Selbstbestimmung hat für mich mit Kraft und Souveränität zu tun, die im Leben so vieles mit Leichtigkeit zu nehmen erlaubt. Allerdings frage ich mich manchmal, warum ästhetische Gründe abzunehmen, die für mich auch zentral sind, schlechter bewertet zu sein scheinen als gesundheitliche. Natürlich bringt mir gutes Aussehen nichts, wenn ich krank bin. Aber: wenn es darum geht, sich selbst und den eigenen Körper zu lieben und Freude am Leben zu haben, ist die Ästhetik meiner Meinung nach nicht ganz unwichtig. Wir sind auch Kinder unserer Zeit und nunmal nicht frei von äußeren Einflüssen, die unser Bild eines schönen Körpers bestimmen. Ich kann mich einfach nicht davon frei machen – bin ich deshalb ein oberflächlicher und eitler und daher ein schlechter Mensch? Ich habe bislang trotz Übergewicht keine gravierenden gesundheitlichen Probleme gehabt, weshalb hier der Leidensdruck nicht ausgeprägt war. Aber wenn ich mich ansah, mochte ich mir nicht gefallen.
    Ich stand eines Tages vor dem Spiegel und dachte: Mein Körper ist für diese Fettmassen einfach nicht gemacht. Er sah unförmig und unproportional aus. Da habe ich auch mit Kleidung viel tricksen müssen, um einigermaßen auszusehen. Das hat mir nicht nur Frust bereitet, sondern auch die Motivation genommen, eine Diät durchzuhalten. Auch ich bin ungeduldig und feiere jetzt jedes Kilo, das purzelt. Auch mit Mode. Das macht nicht nur Spaß, sondern motiviert mich ungemein. Ich habe mich gerade mit einer neuen Hose belohnt und fühle mich großartig, auch wenn mein Gewichtsziel noch weit weg ist. Trotzdem. Es geht doch am Ende um die Motivation. Ob nun für die Gesundheit oder das Äußere.

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  8. Trixi

    Ohne gleich einen shitstorm provozieren zu wollen, denn als erstes sei gesagt: ja der Text ist gut geschrieben und gefällt auch mir sehr gut. Nur muss ich eine Sache in Frage stellen, die ich so nicht verstehe: Bei 173cm und 80kg. Der Text liest sich nach mehr kg bei der Größe. Ich selbst bin 174cm, habe vor der Abnahme 83kg gewogen. In meinem Kleiderschrank liegen M und an schlechten Tagen L, XL war mir nie passend oder gar zu klein. An der Stelle muss ich sagen, fühle ich mich mit meinem Gewicht (ich habe zwar abgenommen aber mein Kopf ist noch 83kg schwer) durch diesen Text schlechter als vorher, als wenn ich mein Dickendasein nur leugne. Ja, das Gewicht ist im leicht übergewichtigen Bereich, ich war übergewichtigt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich so unterschiedlich verteilt bei gleicher Größe, das mir M passt und hier XL schon zu klein ist. Könnt ihr mich eines besseren belehren? Oder war es gar nur ein Tippfehler? Vielleicht hab ich den Text falsch verstanden?

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    1. Lastalda

      Kommt halt wahrscheinlich drauf an, wo man einkauft – ob das eher ein Laden für junge Mode ist (also Zielgruppe um die 20) oder für „erwachsenere Kunden“ (Zielgruppe Ü30 oder Ü40). Da bedeutet „XL“ schnell mal was völlig anderes. 😉

      Und auch Verteilung macht eine Menge aus – wenn man eher kurvig/sanduhrförmig gebaut ist, braucht man bei gleichem BMI größere Größen, um den Hintern und/oder die Oberweite unterzubekommen, als wenn man eher „gerade“ gebaut ist.

      Dazu kommt noch Muskelanteil – mit einem höheren Muskelanteil bzw. geringerem Körperfettanteil ist man bei gleichem Gewicht schlanker, weil Muskeln mehr wiegen (bzw. bei gleichem Gewicht weniger Raum einnehmen) als Fett.

      Das alles zusammen kann ganz locker mehrere Größen Unterschied ausmachen, obwohl Körpergröße und Gewicht identisch sind.

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      1. Trixi

        Nur demnach bräuchte ich auch größere Größen, denn ich habe Sanduhr-Figur (großer Busen, schmale Taille, breite Hüften) und bin weiß Gott nicht sportlich. Ich kaufe ehr in jungen Läden, vielleicht nicht mehr H&M, aber andere junge Marken und selbst bei Tally Wejil (Kauf ich zwar nicht mehr wirklich, habe aber genug Shirts noch davon, die ich immernoch sehr gerne trage), die bekannt für winz-größen sind, passe ich in M und L. Daher meine Verwunderung, ich kann es mir einfach nicht vorstellen.

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    2. Ich kann dich beruhigen, mir ging es beim Lesen gleich. Ich bin 24 (kaufe also sicher noch eher junge Mode), 172 groß und wiege im Moment ungefähr 80 Kilo. (Und will das gerade möglichst schnell ändern ;))
      Ich trage trotzdem noch M bei den meisten Oberteilen und L bei Hosen (wobei es hier stark nach Schnitt variiert.). Hab auch eine Sanduhr Figur.

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