Gastbeitrag: Ein Zwischenstand

Nach dem gestrigen, wissenschaftlichen Gastbeitrag über Epigenetik gibt es heute erneut einen Gastbeitrag einer Bloggerkollegin. Dieser Beitrag ist allerdings ein sehr persönlicher, der mich sehr berührt hat, weil es mich auch an meine eigenen Erfahrungen während des Abnehmens (und danach) erinnert hat.

Vorgeschichte

Ich habe seit November letzten Jahres 40 Kilo + abgenommen. Nach Lektüre von Nadjas Buch ist mir einiges klar geworden, und am heutigen Tage kann ich sagen, wird mir immer mehr klar.

Ich war kein dickes Kind, aber ich war ein sehr schwieriger Jugendliche und habe angefangen mit 17 ordentlich zuzunehmen. Meine letzte Erinnerung ist eine Waage in Plochingen, das muss 1991 gewesen sein, mit 72 Kilo. 1997 , nach der Geburt meiner ersten Tochter mit 23 wog ich 144 Kilo.

Dann wieder weniger, dann wieder mehr. 2007 begann ich bei den Weight Watchers, aber dank Gemüse und Obst für Umme, blieb ich monatelang auf den magischen 101 Kilo hängen. Wir wissen ja, das war mein Setpoint….;))

Seit 3 Wochen wiege ich 92 Kilo. Mal 100 Gramm mehr mal 100 Gramm weniger.Aber dazu später mehr.

Als ich mit Kalorienzählen anfing, musste ich mir erstmal eine Körperwaage kaufen, bis die endlich kam, war ich schon 2 Wochen im Kalorienzählmodus, von dem her denke ich , das mein Ausgangsgewicht zwischen 136 und 138 Kilo gelegen haben muss.

Als ich mich am 17.November das erste mal, seit vielen Jahren wieder wog, zeigte die Waage 130 Kilo an.Da war ich schon schwer geschockt.Das war mehr als es zu WW Zeiten gewesen waren.

Als ich Bilder für diesen Beitrag kruschtel, fiel mir tatsächlich auf, wie ich all die Jahre kontinuierlich zunahm, allerdings ist der Prozess ja schleichend.

Irgendwann passt die Lieblingshose nicht mehr, ist ja klar : Materialermüdung! Alter Scheiss was die da heute einem verkaufen.

Oder die Grösse im Laden passt nicht mehr, man muss größer kaufen: die Körpernazis haben schon wieder die Größen enger gemacht !

Es waren die viele kleine Dinge, die sich all die Jahre ansammelten, und durch die Lektüre des Fettlogik Buches , plötzlich aufploppten und Sinn ergaben. Die Plastikstühle die in jedem, Jedem! Urlaub unter mir zusammenkrachten. Die Stühle in der Eisdiele, in die ich eh nicht reinpasste, Kinoreihen verbeischlängeln, Füsse die immer größer wurden, am Schluss war es Größe 44 die ich kaufen musste.

Ich war nicht belastbar, oft sehr oft schlecht gelaunt und hatte mit einigen körperlichen Gebrechen zu kämpfen. Hüftschmerzen, Reflux in der Nacht, so dass ich mehrmals mit Kotzgeschmack aufwachte, und dachte ich müsse mich aus dem Schlaf weg erbrechen. Dauermüdigkeit (Kohlenhydrate !) Treppensteigen, ein Alptraum, Kurzatmigkeit, Unbeweglichkeit.

Das mag nicht für jeden zutreffen der Übergwicht hat, aber für mich war es so.

(Ich schreibe hier übrigens über meine eigene Sicht der Welt, und keine Allgemeinplätze, nur zur Information …)

Ich hatte sehr, sehr oft Blasenentzündungen, die ich nicht einordnen konnte.

Symptome. Alles Symptome für meine Fettleibigkeit, aber wie gesagt, ich habe lange die Augen verschlossen. Dann kamen mehrere Kleinstereignisse zusammen. Ich wurde 42, meine älteste Tochter zog aus und ein Hexenschuss der 2 Tage intravenös im Krankenhaus behandelt wurde, führten zu folgenden Ergebnissen :

A, ich werde alt, also wird alles nicht leichter,schöner und angehmer

B, ich kann jederzeit anfangen mit Enkeln turnen zu müssen

C, wenn nicht jetzt, bitte wann dann ?

 Lebensgewicht beim Badenixen sew along 2014 : warscheinlich 128 Kilo Größe 1,76m

Essen, essen, essen. Und immer auch viel Trinken…
Der Pulli ist Größe 54 und spannt. Schade um den schönen Stoff !

Das untere Bild, geschossen im November 2015 gab mir dann den mentalen Rest dazu, endlich durchzustarten. Ich musste schon eine Weile Schnittmuster ins unendliche vergrößern, aber wie gesagt, den Zusammenhang herzustellen, fiel mir nicht leicht.Zu gefangen war ich in meinem Kreislauf aus Essen, Schlafen, Schmerzen und von vorne.

Angefangen habe ich dann erstmal damit zu tracken was ich so täglich esse. Da war natürlich viel Müll (Chips,Schokolade, viel verarbeitete Dinge ) dabei.

Umgerechnet habe ich pro Tag mehr als 4000 Kalorien vertilgt, und zwar täglich.

Bei Beginn versuchte ich auf 800 kcal zu essen, aber das endete dann wirklich in Heulattacken und fürchterlichen Hungerkrämpfen. Nach 3 Tagen habe ich es eingesehen und bin 3 Monate auf 1500 kcal gelaufen. Das ging anfangs schwer, und mit zunehmender Beschäftigung mit Essen, Nahrung und Bestandteile immer besser. Für mich stand von Anfang an eine größere Beweglichkeit und eine bessere Fitness ebenso im Vordergrund wie das möglichste Vermeiden von ernährungsbedingten Erkrankungen. Deshalb fing ich relativ schon früh, im Dezember wieder mit Sport an. Eigentlich mag ich Sport. Ich bin jetzt kein Bewegungsjunkie, aber draussen bin ich recht gerne. Wird aber jeder Schritt zur Anstrengung, und ein kleiner Spaziergang zur unüberwindlichen Hürde, muss man halt wieder aufs Sofa…

Ich habe also meine alten Walking-Stöcke wieder rausgekramt, und bin gelaufen. Anfangs nur 2 Mal die Woche, im Frühjahr dann täglich.

Momentan esse ich auf 1200 Kalorien, und versuche so gut es geht täglich ca eine dreiviertel Stunde laufen. 2 Mal die Woche mache Muskelaufbau mit dem eigenen Körpergewicht, also so beliebte Schulstundenturnrunden wie Liegestütze, Sit ups, Kniebeugen und so…

da noch etwas spack, seit heute passt sie ganz genau, ich habs überprüft !
Hose schon wieder zu groß und eine neue Bluse

Istzustand

Wie gesagt befinde ich mich in den letzten 2 Wochen eher irgendwie im Haltemodus, unter 92 Kilo geht nichts.Das mag am Regenwetter gelegen haben, das meinen Schweinehund, der mittlerweile auf fröhliche Chiuwahua- Größe geschrumpft war, wieder auf Bobtail-Größe ansteigen liess. Das mag diversen Grillevents zu verdanken sein. Schlussendlich bin ich selber Schuld, ich neige nämlich auch zu Schlamperei…Damit ist seit Freitag letzter Woche Schluss, seitdem bin ich wieder drin, und habe auch schon wieder ein halbes Kilo wettgemacht.

Ich fühle mich ausgezeichnet, übrigens. Auch wenn andere anderes behaupten, aber dazu später mehr..

Ich bin fit wie ein Turnschuh. Früh wach, und nicht mehr so antriebslos und dauermüde. Ich kann es manchmal kaum auf dem Sofa aushalten, muss wieder aufstehen und irgendwas machen. Das ist ziemlich neu, das kenn ich so garnicht von mir..Ich bin fitter als mancher Kollege beim Arbeiten, der dünner ist als ich. Das ist ein sehr schönes Gefühl, wenn alle nachdem Treppensteigen in den 3.Stock schnitzelfertig sind, und ich umherspringen kann wie eine junge Geiß im Frühling. Das befriedigt mich sehr, dieses Wissen, das auch der Sport mir einiges bringt. Wenn ich morgends meine Runde laufe, in der Frische des Morgens, klärt sich mein Kopf und mein Geist ist wie frischgewaschen für den Tag, ein sehr, sehr angenehmes Gefühl. Ich fühle mich kraftvoll und aktiv.

Ich schlafe ausgezeichnet, habe seit November keine einzige Blasenentzündung mehr gehabt, und meine Hüftschmerzen sind fast vollständig genesen. Auch andere diverse Zipperlein sind garnicht mehr vorhanden. Knie und Rückenschmerzen zum Beispiel.

Eine Freundin von mir behauptet, ich wäre viel ruhiger geworden. Nicht mehr so laut. Das mag zutreffen. Ich schiebe es auf den Zuckerkonsum. Studien sagen zwar, es gäbe keine Zuckerabhängigkeit, aber das bezweifel ich gründlich. Wenn ich anfange übermäßig Zucker zu essen, geht es mir schlecht. Nicht nur gedanklich, weil ich wieder Kalorien in den Sand gesetzt habe, sondern auch Körperlich.. Für mich wird das als Droge abgelegt, und gut ist. Ab und zu mal ein Keks oder ein Stück Kuchen, fertig. Und wenn ich es einreissen lasse, spüre ich das spätestens daran, das ich dauernd Hungergefühle entwickle.

Prinzipiell esse ich alles. Ausser Schokolade, Chips, Butter, Nutella und Alkohol, ist alles auf meinem Speiseplan. Weissbrot versuche ich zu vermeiden, aber das liegt am Sättigungsgrad. Vollkorn macht einfach satter…Fisch esse ich übrigends auch nicht. Aber das ist eine andere Sache …

Ein bisschen Gedanken macht mir die überschüssige Haut. Innenschenkel oder Oberarme haben doch deutlich Macken abbekommen nach 20 Jahren Fettleibigkeit. Ich versuche mit Sport gegenzuhalten, eine Operation käme für mich niemals nicht in Frage. Natürlich sieht es dann nicht so schön aus, das war ich aber vorher auch nicht, und werd ich nicht sein. der Gesundheitsaspekt geht bei mir vor…

 

Der neue Sommermantel in der mache
Neue Crosslaufschuhe. Die einzigste Investion in Sportgeräte

Mein Kleiderschrank

Ja, der Kleiderschrank…. Das ist ja auch mal so eine Sache… Da freut man sich das man abnimmt…und plötzlich hat man garnichts mehr zum anziehen…Das ist natürlich auch so ein Luxusproblem…Ich nähe das meiste meiner Garderobe mittlerweile selbst, und es ist schwierig bei grossem Kleiderdruck des brauchens und welche Größe passt mir zu nähen. Ich habe das nähen eine Zeitlang gegen Null gefahren, das war von Januar bis Ende April, weil ich wirklich nicht auf gut Glück irgendetwas fabrizieren wollte. Ich biss notgedrungen in den sauren Apfel und habe mir dann Ende Februar 2 Jeans gekauft. Die kann ich in die Tonne Kloppen, zu gross.

Ende April wurde es dann ganz düster im Kleiderschrank  und bei Größe 48 in Burda fing ich wieder an zu produzieren, wenn auch verhalten. Die Größensysteme verschiedener Hersteller von Schnittmustern sind genauso nebulös wie beim Normalkauf, und deshalb immer etwas diffizil. Bei Burda bin ich jetzt bei Größe 44-46 angekommen ( wie geil ist das denn ??????) bei Ottobre ebenfalls. Die anderen Firmen habe ich noch nicht gemacht…

Was bleibt, ist trotzdem, wie lange weiss ich nicht, diese nebulöse dicke Identität von der alle immer sprechen. Lange, sehr lange habe ich überlegt, was bitteschön soll das sein? Diese Dicke Identiät? Dass ich gewisse Sachen nicht machen kann ? Dass mir das eh nicht steht? Ich zu schwer bin? Ich finde es immer noch schwer was das wohl für die Mehrheit bedeuten soll. Für mich bedeutet das, das ich regelmäßig falsch bin in meinen Annahmen.

Letztens war da ein Stuhl. So einer wie ich früher gemieden hätte. Eingrenzt zwischen unbequemen Armlehnen. Aber ich wollte einfach hinsetzen. Und als ich saß , realisierte ich sehr, sehr langsam, das ich noch nicht mal in die Nähe der Armlehnen gerate…Seltsam. Ich merke das das manchmal echt krass ist mein Körperbild jetzt passt überhaupt nicht mehr in die alte Schablone. Es wird zwar etwas besser, bleibt aber immernoch superspannend. Manchmal klopf ich mir auf meine Schlüsselbeine.Nur um zu testen, ob das wirklich Knochen sind.

Meine Schuhe sind fast allesamt zu groß, beziehungsweise zu weit. Am Schluss mussste ich Gr. 44 kaufen, mittlerweile bin ich wieder bei einer flotten 42 angelangt. Gottseidank, hab ich nicht die Schuhe entsorgt.

Die Kleider übrigends schon. Für mich ist mittlerweile klar : DA will ich nicht mehr hin. Und auch der Nachhaltigkeitsgedanke zum Kleidungsstücke umarbeiten, konnte mich nicht davon abhalten mich von vielen Sachen zu trennen. Müllsack auf und weg damit.

Insgesamt fällt mir das leichter. Dieses Trennen von Umständen oder Dingen die mir nicht gut tun. Ich halte das für einen heilenden Nebeneffekt einer Diät. Ich kann besser, viel besser verzichten. Nicht nur auf Essen, das für mich auch oft ein Symptom eines verdeckten Gefühls war. Ich bin klarer in meinen Handlungen und Überlegungen. Dinge die mir nicht gut tun : Weg damit. Auch wenn es manchmal schmerzt.

Mein Kleiderschrank ist gerade sehr, sehr übersichtlich. Und dennoch wage ich mich an Neues.

Fühlt sich gut an !

Mein neuer gekaufter Badeanzug und viel alte Haut !

                                                    Neuerdings mit weniger , aber dafür tieferem Hintern…

Ich und die anderen

Allerdings gibt es ja auch noch die Anderen… Die sich plötzlich sorgen…oder so ähnlich…

Eine Diät ist eine sehr private Sache, finde ich. Die letzten Monate habe ich die Zeit die ich sonst mit Essen von verschiedenen Dingen verbracht habe, intensiv über mich nachgedacht. Ob das ein Nebeneffekt einer Diät ist, kann ich nicht pauschal beantworten, bei mir ist es so. Und ich habe auch nicht das Gefühl , das ich mit meinen Gedanken am ende bin. Ich habe festgestellt das ich ein Suchtcharakter bin. Ich neige zu Exzessen. Sei es beim Alkohl, beim Rauchen, beim Essen. Schliesse ich eine Tür, geht eine andere Türe auf. Momentan bin ich beim Exzessiv- Stricken angelangt. Meine Hände und Gedanken sind beschäftigt, so kann ich nicht essen. Lerne ich neue Dinge, mache ich die ganze Leier exzessiv. Von bis gibt es kein Halten. Solange es sozialverträglich ist und mir oder anderen nicht schadet, halte ich so eine Erkenntnis für förderlich.

Mittlerweile ist aber diese kleine private Diät sehr deutlich sichtbar, und da kommt eine Komponente ins Spiel die mich kalt auf dem Fuss erwischt: Die Anderen.

adja hat es in ihrem Buch hier und da erwähnt, die Kommentare und die Spiegelfunktionen von anderen und von aussen. Aber das es so krass sein würde, damit hatte und habe ich keinesfalls gerechnet.  Als ich fettleibig war, mit einem BMI von 44 und also morbid adipös war, und jeden Tag an einem Herzinfarkt (das kann ich natürlich heute auch!) vorbeischrappte, interessierte es niemanden, wieviel oder was ich aß. Oft wurde nochmals aufgetragen, weil es mir doch so gut schmeckt! Die Reaktionen mit denen ich heute zu kämpfen habe, beschäftigen mich sehr, mehr noch als mein Sportprogramm oder meine übrigen Kalorien.

Es scheint, als können viele Menschen nicht damit umgehen , wenn man die „Peergroup“ wechselt. Die schlimmsten Reaktionen habe ich aus der sogenannten „fat-acceptance“ Bewegung erhalten, das hat mich nachhaltig verstört. Selten habe ich solche eindimensionalen Scheibenmenschen getroffen die nicht nur rasstisch sondern auch völlig unreflektierbar auf fremdes Leid reagierten. Schlimm.

Genauso schlimm wie alle Anderen die plötzlich Gesundheitsapostel sind und ungefragt Tipps oder Tricks oder sonst jedwelchen Scheiss an mich herantragen. Von Gemüse macht Muskeln und Kartoffeln sind sooo Schlecht, über du brauchst mal eine Fastenkur, ich esse ja nach 15 Uhr garnichts mehr und Mädle pass bloss uff ! Magersucht ist eine tödliche Krankheit sind mannigfaltige Unverschämtheiten dabei. Eine junge Kollegin hat mir letztens vor versammelter Mannschaft unterstellt, dass man solche Diäten ja auch nur macht um immer im Mittelpunkt zu stehen, und hat im 2. Atemzug erklärt , sie habe sich heute morgen schon wieder ein neues Loch in den Gürtel mchen müssen, sonst rutscht ihre neue Hose in Größe 32… Nachbar Z meckert meinen Mann an, ob er nichts rechtes mehr zum fressen auf den Tisch bringen könne, deine Frau sei so abgemagert…  Freunde, die mich schon eine Weile nicht mehr gesehen habe, schlagen sich die Hände vor den Mund und schreien in der Stadt. OH GOTT! OH GOTT OH GOTT OH GOTT!

Um im nächstem Atemzug zu fragen wie ich das denn mache, und mir sofort wieder in Wort fallen, sobald ich auch nur ETWAS dazu sagen kann.

Schrecklich das ganze… DAS ist wirklich anstrengend, und ich finde es sehr befremdlich und sehr sehr seltsam. Warum nur sagt man das nie zu Dicken? Vielleicht hätten mir solche Reaktionen damals schneller auf den Trichter geholfen?

Dicke Menschen in meinem Umfeld grüßen mich nicht mehr…

Nachbarn bringen Restkuchen: nur ein Stück. Für deinen Mann. DU darfst ja nicht… nichtwahr??

Niemals hätte ich mir das träumen lassen, was da gerade passiert. Ich habe als ich Dick war, niemals body-shamende Reaktionen in solch einer Masse und solch einer Vehemenz erhalten, wie ich es jetzt seit gut 3 Monaten abbekomme. Das ist purer Rassismus. Körperrassismus. Plötzlich soll man Angaben zu Dingen machen, die denjenigen der sie Wissen will nicht im mindesten etwas angehen müsste, insbesondere mit dieser Information etwas anfangen möchte. Denn es nicht so, das diese Menschen die das äußern sich WIRKLICH dafür interessieren würden. Es ist vielmehr ein Vorwand um auf sich selbst zurückzulenken, um ja nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Und natürlich schreibe ich hier einen ÖFFENTLICHEN Beitrag darüber… aber den steuer ich, und nicht die Anderen…

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum mir solche Reaktionen begegnen, und ich komme auf keinen grünen Zweig…Ich bleibe ratlos….Und deshalb, wenn mir jemand Bekanntes in der Stadt über den Weg läuft, der mich nicht erkennt…dann lass ich das. Da bleib ich lieber inkognito. Sorry.

Ziele

Viele fragen: Und was ist dein Ziel (hechel, hechel…????)

Ich hab keins. 80 Kilo wären prima. 82 aber auch. Weit weg von 100, ist ein Ziel.

Ansonsten habe ich das Ziel, fit zu werden und zu bleiben. Ich habe viele Hobbys, denen möchte ich noch ein paar Jährchen frönen. Natürlich ist mir klar, das eine Diät nicht vor dem Sarg feit. Auch ich werde vielleicht krank, aber ich kann Begleiterscheinungen mindern. Eine meiner größten Ängste war Diabetes. Es gibt schlimmeres, i know. Aber selbstverschuldet sollte man da nicht unbedingt hereingeraten. Ich habe 3 Kinder, ergo vielleicht mal Enkelkinder. Ich habe Lust mit denen Quatsch zu machen und nicht zu sagen : Oma kann nicht mit, weil die kann nicht mehr so gut laufen…. Das mag für viele lächerliche Gründe sein, für mich sind sie schlüssig.

Sich bewusst und aktiv auf den Tag freuen in der tiefen Gewissheit ihn auch gut zu bewältigen zu können ist ein sehr gutes Gefühl.

Morgens laufen zu gehen, wenn alle noch in den Federn stracken, und zu denken: Freunde ist das herrlich hier draussen, erfüllt mich gerade täglich von neuem mit Freude.

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29 Gedanken zu “Gastbeitrag: Ein Zwischenstand

  1. Wolfgang

    Ich kann das alles genauso bestätigen. Wenn schon alt dann wenigstens nicht krank.
    Drei Dinge sind allerdings anders. Ich kann nicht schneidern, fahre lieber Rad anstatt zu laufen und bin männlich. 😉
    Mit jetzt sechzig Jahren kann ich behaupten das jedes Kilo weniger die reinste Zeitreise in die Jugend ist. Und alles was es braucht ist zählen und aufschreiben. Kein Fluxkompensator oder Relativitätstheorie.
    Also am Ball bleiben damit man auch was hat von seiner Lebensleistung.

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  2. fex1

    Schön, Deine Transformation zu sehen.

    Zu den „Körperrassisten“: Ich sehe das so: Als Dicke würde Dich niemand auf Ernährung ansprechen. Das ist offensichtlich ein rotes Tuch. Jetzt, das Du „normal“ bist, kann man mit Dir über soetwas reden, auch wenn die Kommentare dann totaler Müll sind.

    Ich kenne solche Kommentare aus meiner Zeit, als ich noch „vegan“ war: „Sowas DARFST Du ja nicht essen“ (Obwohl das richtige Verb natürlich WILLST gewesen wäre.)
    Leute haben ein Problem, wenn andere einem höheren Ideal entgegen arbeiten: Sei es nun Veganismus oder Schlank-Werden.
    Ich glaube, man sagt tatsächlich indirekt zu ihnen: Ich schränke mich ein, weil mir etwas anderes wichtiger ist, als mein Genuss. Das erzeugt Neid und Mißgunst, da man Disziplin, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz (und auch Idealismus) zeigt. Eigenschaften, die die „anderen“ nicht aufbringen (möchten/können). Sie denken, Du sagst/zeigst Ihnen: „Ich bin etwas besseres“. Was ja auch stimmt, aber unumgänglich ist. Pech für die anderen…

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  3. Bettina

    Einfach nur toll, Du bist Deinen Weg gegangen ,
    grosses Kino für mich und auch bestimmt andere!

    Vieles berührt mich und erinnert mich an eigene (Körper)Prozesse.

    Deine Ziele, fit zu sein, mit den Enkelkindern zu spielen , Hobbys zu pflegen und Spass an Bewegung auszuleben ,das ist bei mir genauso . Die Reaktion der anderen /Umwelt auf Dich habe ich auch erlebt .Mir ist über die Jahre immer klarer geworden,die „anderen“ Menschen haben Angst /Befürchtungen. Du hältst anderen den Spiegel vor, denn Du veränderst Dich erstmal nur körperlich und zeigst es geht. Ausreden , auf der Couch sitzen bleiben etc ,schlechter Stoffwechsel etc. daran bist Du vorbeimarschiert und veränderst Dich !!!
    Veränderungen sind immer bedrohlich und werden von den Freunden/Bekannten/Nachbarn auch gerade Familie belächelt,als verrückt, nicht gesund etc. hingestellt.

    Dein Mut und Deine Lebensfreude lassen bestimmt neue Türen aufgehen, neue Kontakte, wer weiss, neue Arbeit und viele neue Ideen, über Dein Leben !!!

    Danke das Du Deine Veränderungen hier teilst.

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  4. Verena

    Wunderbarer und nährender Beitrag, vielen herzlichen Dank :o)
    Ja, das ist so das Problem…. ein dicker Mensch ist keine Konkurrenz, er spielt sozusagen in der unteren Abstiegsliga, er hat ein offensichtliches Defizit, auch wenn seine Intelligenz und Leistungen gut oder sogar sehr gut sind. Wenn dieser dicke Mensch nun anfängt und abnimmt, wird er für Viele als Bedrohung wahrgenommen, denn sein Defizit schwindet. Ich denke, dass manche Menschen die nun erschlankte Person vielleicht auf einer nicht besonders bewussten Ebene plötzlich als Konkurrenz sehen und befürchten, überflügelt zu werden. Oft ist auch schlicht und einfach Neid /Missgunst für diese erbrachte Abnehmleistung im Spiel.

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  5. Die junge Schnepfe im Büro fürchtet sich wohl vor neuer Konkurrenz. Aber mal was anderes: Ist das so ein Frauen – Dings, sich gegenseitig so runterzumachen? Mir als Mann schlägt nach jeder Abnehmwelle fast ausschließlich Bewunderung in Form von Komplimenten und Glückwünschen entgegen.

    Ansonsten: Toller Erfolg und berührende Geschichte! Lass dich nicht beirren und gehe deinen eigenen Weg weiter.

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  6. Flauschiges Einhorn

    Vielen Dank für diesen ehrlichen Artikel. Ich habe mich dabei richtig mit dir gefreut über die gewonnene Lebensqualität! Nur eines hat mich irritiert – denn ich finde gar nicht, dass deine Haut schlimm aussieht. Aber es ist sehr mutig von dir, deine Fotos trotz dieses Gefühls der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und ich habe gedacht: Wow, da will ich auch hin! So viel, worauf ich mich freuen kann, was du jetzt schon hast!

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  7. strl

    Danke für den Einblick in Deine Geschichte!

    Kann es sein, daß es, was die Kommentare anderer betrifft, einen Geschlechtsunterschied gibt?

    Ich (männl.) habe seit November auch >40kg abgenommen, aber so gut wie gar keine negativen Kommentare bekommen. Daß mich Leute nicht mehr grüßen, ist mir auch passiert, aber es stellte sich heraus, daß sie mich schlicht nicht mehr erkannt haben, was ja dann wiederum verständlich ist.

    Wenn es diesen Geschlechtsunterschied gibt, weist das darauf hin, daß das Bild von Frauen noch viel mehr an das Aussehen gebunden ist als bei Männern?

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  8. Wiesler

    Warum reagieren einige Leute in Deinem Umfeld so negativ? Ich denke, weil Du unbeabsichtigt einen wunden Punkt in diesen Menschen berührst. Du hast für Dich entschieden, dass Du etwas ändern willst, und Du hast ganz offensichtlich Erfolg. Also: Keine Ausreden, es liegt an jedem selbst, das ist die Botschaft, die Du als Dünnere jetzt nonverbal verkündest. Und das wollen die nicht hören. Bei der fat-acceptance Bewegung, die Dicke als Gegenstand der Fürsorge braucht, und entsprechend wohl fordert, „mach’s dir gemütlich/ kannst eh nix tun/ die anderen sind böse usw“ sind heftige Abwehrreaktionen die Folge. Der Punkt ist, niemand MUSS sein Gewicht einem vorgegebenen Ziel anpassen. Aber er KANN ein selbstgewähltes Ziel anstreben. Der Beitrag von nenzija vor ein paar Wochen hier hat es sehr gut beschrieben.

    Und ich glaube, dieses Verhaltensmuster der Reaktion in Deinem Umfeld läßt sich verallgemeinern, es gilt nicht nur beim Thema Gewicht/Ernährung. Wer sich auf den Weg macht, sich ändert, macht sich etliche Leute zum Feind.

    Weiterhin viel Erfolg für Dich, das klingt alles sehr gut!

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  9. Mixi

    Danke für den subjektiven Einblick!
    Was meinst du mit „Dauermüdigkeit (Kohlenhydrate !)“ ?

    Neulich habe ich einen Arzt im Radio gehört, es ging um Aids und HIV. Er sagte, die Behandlung sei inzwischen gut fortgeschritten (,wenn man alle Medikamente hat), dass er persönlich am meisten Angst vor Diabetes hat.

    Ich habe daraufhin recherchiert was Diabetes eigentlich konkret bedeutet.
    Du hast sehr viel erreicht, wenn du dein Diabetesrisiko minimiert hast durch Sport und Abnahme!

    Ich freue mich auch, dass deine Schmerzen weg sind!

    Habe noch viel Freude an der Abnahme. Der Badeanzug sieht super aus!

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      1. Irenicus

        Als Diabetiker, empfinde ich das als eine komsiche Aussage. Die Diabetes-Therapien, sind in den letzten 10-20 jahren so krass besser geworden, dass ich quasi ohne Einschränkung leben kann (keine zuckerhaltigen Getränke und ab und an mal Fingerpieksen)
        Das möchte ich nun wirklich nicht mit einer Sexuell übertragbaren Krankheit vertauschen.
        Zumal die HIV-Medikamente selbstverständlich heftige Nebenwirkungen haben können, die auch relativ häufig auftreten.

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  10. Mona

    Ich bin auch dafür, dass die Rechtschreibung vor Veröffentlichung korrigiert wird.

    Zum Text:
    „Nachbar Z meckert meinen Mann an, ob er nichts rechtes mehr zum fressen auf den Tisch bringen könne, deine Frau sei so abgemagert…“

    Bist du sicher dass es negativ gemeint war? Ich nehme solche Sprüche immer als Kompliment.

    „Freunde, die mich schon eine Weile nicht mehr gesehen habe, schlagen sich die Hände vor den Mund und schreien in der Stadt. OH GOTT! OH GOTT OH GOTT OH GOTT!“

    Das liest sich für mich auch mehr positiv als negativ. Es zeigt ja erstmal nur eine Überraschung, dass du dich so sehr verändert hast. (Solche Leute würden das bestimmt auch machen, wenn du plötzlich eine neue Haarfarbe hast, die du vorher nie hattest.)

    „Dicke Menschen in meinem Umfeld grüßen mich nicht mehr…“

    Kann doch gut sein, dass sie dich einfach nicht erkennen? Ich nehme an, du bewegst dich anders und man ziemlich genau auf dich schauen müsste, ob du es wirklich bist oder nur jemand, der so ähnlich aussieht wie du früher, aber nicht du bist.

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  11. Tina

    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg! Es freut mich sehr, dass Du Dich so viel besser fühlst und Du v.a. auch gesundheitlich so viele Fortschritte gemacht hast und machst.

    Ich fühle mich allerdings nicht ganz wohl mit Deiner Verwendung des Wortes „Rassismus“. Es steht außer Frage, dass es scheiße ist von FA-Leuten, Dich so zu schneiden für etwas, das Du für Deinen Körper tust, und von Deiner Kollegin, Dir Deinen Erfolg nicht zu gönnen. Der Spruch vom Nachbarn erst…wtf. Ich hoffe, es trifft ihn ein…Kieselstein oder so. Das tut mir auf jeden Fall echt leid.
    Dennoch ist „Rassismus“ ein historisch-gesellschaftlich aufgeladener Begriff, mit dem ich nicht leichtfertig umgehen würde.
    Und grundsätzlich würde ich es auch schwierig finden, zu verallgemeinern, dass Body-Shaming von Dicken und Dünnen gegenüber Dünne schwerwiegender ist als andersherum. Ich habe das Gefühl, dass man da ganz schnell bei Thesen wie „Reverse Racism“ oder „Sexismus gegen weiße Männer“ landet. Dünne Menschen sind nunmal privilegiert und nicht ausgegrenzt und die meisten Menschen, die immer schlank waren, haben Bodyshaming niemals in der belastenden Form erlebt wie es Dicke tun, denen von wildfremden Vorträge über ihre Gesundheit, Faulheit oder Sport gehalten wird. Das gesellschaftliche Ideal ist nunmal dünn und sportlich zu sein, immer noch (was ja auch viel gesünder ist) und von dem weichen Dicke ab. Ich will gar nicht sagen, dass dick sein irgendwie erstrebenswert wäre oder gesund, das ist es sicherlich nicht. Es geht mir nur um die Verhältnismäßigkeit.

    Mir ist jedoch klar, dass es sich um einen subjektiven Erfahrungsbericht handelt und es darum geht, wie DU die Reaktionen Deinen Umfeld empfindest. Und da tut es mir auf jeden Fall leid, dass die Leute so scheiße sind zu Dir. Ich hoffe, es wird bald besser.

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    1. Irenicus

      Dünne Menschen sind nunmal privilegiert und nicht ausgegrenzt

      Auch schlanke Menschen werden ausgegrenzt. Wird hier doch gewissermaßen sogar beschrieben. Wobei, schlank wohl noch nicht ganz zutrifft (good luck btw). Dazu kommt, dass „dick sein“ im Gegensatz zu „arm“ oder „schwarz“ sein, eben durchaus etwas ist, wogegen man etwas tun kann. (mit ganz wenigen krankheitsbedingten Ausnahmefällen)

      Das gesellschaftliche Ideal ist nunmal dünn und sportlich zu sein, immer noch (was ja auch viel gesünder ist) und von dem weichen Dicke ab.

      Japp. Es ist gesünder. Und Gesundheit ist attraktiv!
      Alle „Privilegien“ der schlanken Menschen resultieren mMn aus gesteigerter Attraktivität. Weswegen „hässliche“ schlanke Menschen, genau diese Privilegien alle nicht haben, die du ihnen zuschreibst.

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  12. Einer der häufigsten Gründe, warum man nicht abnimmt ist der, dass man sich viel zu sehr darum schert, was das Umfeld denkt. Man könnte meinen, dass man sich selbst sabotiert.
    Aber ist es nicht so, dass wenn man das tut, etwas man schon immer getan hat, auch das bekommt, was man schon immer hat? Demnach ist es doch logisch, dass wenn man anderes tut, anderer Ergebnisse bekommt – eigentlich klar. Dass man sich selbst verändert sollte einem auch klar sein – demnach auch das Umfeld.
    Jeder will sein Ego und gut gemeinte Ratschläge mit einbringen. Das was man nicht kennt oder neu ist, beunruhigt eben – demnach sind wahrscheinlich die anderen einfach nur im Sorge. Oder neidisch (weil sie selbst nichts verändern ‚können‘, oder haben schlicht Langeweile und suchen sich Beschäftigung).

    Wir werden doch jeden Tag manipuliert – wer etwas wirklich erreichen will, muss einfach im Geiste auch alleine kämpfen, das bringt zumindest beste Resultate. Und natürlich dafür sorgen, dass man sich nicht selbst im Wege steht, und sich selbst unbewusst täglich manipuliert.

    Meine Meinung.

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  13. Magenta

    Erst mal auch von mir herzlichen Glückwunsch!
    Ob das nur bei Frauen solche heftigen negativen Kommentare auslöst, weiß ich nicht. Meiner Ärztin würde ich mal keinen Konkurenzneid unterstellen, sondern wirklich nur Sorge um meine Gesundheit. Sie meinte vor 1 Woche: „Sie können ruhig wieder ein paar Kilo zunehmen. (Hatte eine Gallen-OP und quasi eine Entschuldigung für meine letzten 7 kg Abnahme.) Wie Nadja in Ihrem Buch auch schrieb, ist bei den meisten Menschen die Wahrnehmung inzwischen verzerrt.
    Und für die Leute, die mich mit 95 kg kannten und sehen mich jetzt mit 53 kg, ist der Wechsel schon sehr krass, aber die Sprüche nerven schon (mein aktueller BMI: 20,2 – also völlig normal).

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  14. Inita

    Sorry, ich bekomme nach fast 20 Kilo Abnahme nur Komplimente. Und wenn nicht? Das ist doch völlig wurscht! Für wen machen wir das denn? Doch für uns und nicht dafür, dass andere das positiv kommentieren.

    Leute machen sich nun mal über andere Leute her, das ist leider eben noch der Bewusstseinsstand unserer Welt. Fangen wir damit an, indem WIR aufhören, andere zu beurteilen – und uns auch.

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  15. Wow. Das ist ein Beitrag, der mir sehr nahe geht.
    Ich erkenne mich in so vielem wieder…
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich die Wege in die Fettleibigkeit hinein und auch wieder heraus ähneln. Wie sehr man sich plötzlich in anderen wieder erkennt…

    Danke für deine Offenheit!
    Und Nadja, Danke fürs Teilen!

    🙂

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