Für ältere Semester funktioniert Abnehmen nicht

Vor ein paar Stunden habe ich folgenden Aufruf im Forum gestartet:

Ich habe heute eine Mail bekommen von einer 47jährigen, der gerade ziemlich viele „In deinem Alter geht das nicht mehr“-Fettlogiken um die Ohren fliegen und gefragt hat, ob es schon Erfahrungsberichte älterer Leser gab und ich nicht mal was zu „Abnehmen für ältere Semester“ machen kann.

Nun habe ich schon einige Mails und Nachrichten „älterer Semester“ bekommen, denen es ähnlich geht, die aber erfolgreich abnehmen und abgenommen haben und auch hier gibt es ja einige Leute 45+ (gibt das jetzt einen Shitstorm, wenn ich 45+ als „ältere Semester“ bezeichne?^^ Das ist halt bezogen auf die Mail ;)) … ich dachte, vielleicht mögt ihr ja eure Erfahrungen diesbezüglich teilen und ich stelle das dann als Blogartikel zusammen, um diese „Abnehmen mit über 45 geht nicht (mehr)“-Fettlogik nochmal ausführlicher zu widerlegen

Und rasend schnell kamen genug Antworten für 2 Blogartikel … die ich jetzt aber trotzdem in einen (langen) Artikel quetsche 😀 ). Das sind die vollständigen Antworten, die zum Zeitpunkt dieses Artikels gepostet wurden (ich habe also nicht die ganzen Berichte von den 45+ – jährigen, die nicht abnehmen können unterschlagen 😉 )

Yanaba, 44, weiblich:

Also, ich bin 44 und habe (leider steht es seit einem halben Jahr, aber ich weiss auch, warum) 20 Kilo weg. Ich habe das Buch auch meiner Schwester (48 – seit gestern im Normalgewicht) und meinen Eltern (74 und 75) gegeben. Alle haben abgenommen. Und am erfolgreichsten (prozentual gesehen) meine Mutter, mit, wie gesagt 74 Jahren. Sie ist recht klein (1,55m) und hat von ca. 75 Kilo auf 55 abgenommen (und wagt es sogar, noch ein paar Kilo abnehmen zu wollen).
Dafür hat sie allerdings auch von einigen Seiten ganz schön böse Kommentare einstecken müssen, weil viele Leute meinen, in dem Alter sollte man das nicht mehr machen.
Und sich auch keinen Schrittzähler umschnallen und den ganzen Tag durch die Gegend rennen. Das ist ja „krankhaft“ (Zitat meiner 80-jährigen Tante). Auch unsere Ärztin hat gewarnt, in dem Alter nicht mehr so viel abzunehmen (eigentlich eine tolle Ärztin, aber auch ganz schön verfettlogikt). Ich habe also eher das Gefühl, dass ältere Semester es eher vielleicht deswegen etwas schwerer haben, weil die anderen sie noch mehr versuchen herunterzuziehen, als das schon bei jüngeren der Fall ist.

Emmaline, 45, weiblich:

Ich bin gerade 45, Wechseljahre sind vom Arzt festgestellt und seit einer Woche dran.
Bisher sind 3,1kg weg.

Froschkönigin, 51, weiblich:

Im Jahr 2013 habe ich fast 25 kg abgenommen. Von knappen 100 auf 75 kg. Und das ging in Windeseile. Ich war hochmotiviert. Verliebt.

Die ersten 15 kg in drei Monaten, die anderen 10 in weiteren 3 Monaten (so ungefähr). Sport konnte ich keinen machen in der Zeit, weil ich beim Abnehmen auf einmal (nach genau 9 kg) feststellte, dass ich da wohl etwas im Bauch habe. Es war eine Eileiterzyste, Durchmesser 15 cm. Die wurde operativ entfernt, aufgrund von Komplikationen nicht minimalinvasiv. Und mit so ner Bauchnarbe turnt es sich nicht gut . Leider habe ich durch diese Zyste weder unglaublich viele Kilos verloren noch wurde mein Bauch merklich dünner….

Nun ja, Glück im Unglück, wurde dabei festgestellt, dass das Teil nicht gutartig war (das nennt sich wohl borderline, also: auf dem Weg zum Bösartigen). Somit erfolgte die zweite OP nach 6 Wochen und ich konnte dann immer noch nicht sporteln, habe aber weiter abgenommen. Trotz Hormonen bzw. deren fehlen nach der OP. (bei der zweiten OP wurde alles entfernt, was nicht lebensnotwendig ist, Gebärmutter, zweiter Eileiter, Blinddarm und dieses komische Netz….)

Auch jetzt, 3 Jahre später, sehe ich nicht, dass ich anders ab- oder zunehme als früher.

(Ach so: zugenommen habe ich wieder, weil ich es mir dann mit neuem Schmusi auf der Couch so richtig gut gehen ließ, nicht magisch, sondern alles teuer gekaufte Kilos in Form von sowieso zu viel, aber sehr lecker inkl. Wein etc)

Crumbi Magoo, 51, weiblich:

Also der Shitstorm für „ältere Semester“ wäre sicherlich gerechtfertigt. Schließlich ist älter immer 10 Jahre mehr als heute. 😉

Ich bin kein älteres Semester sondern eine junge aktive Frau von knapp 51 Jahren. Im Februar diesen Jahres war ich allerdings noch nicht so jung und aktiv. Zu der Zeit wog ich 82,4 kg bei 1,65 m, hatte chronische starke Rückenschmerzen und hohen Blutdruck. Dann purzelte mir ein Buch über den Bildschirm und vom 3.2.16 bis heute habe ich 21 kg abgenommen. 6 weitere Kilo werde ich noch abnehmen und bin dann dort, wo ich noch nie war: Im unteren Normalgewicht. Doch die Rückenschmerzen und der hohe Blutdruck sind schon jetzt verschwunden. 😊👍

Mir ist abnehmen noch nie so leicht gefallen wie heute. Oder besser, abnehmen war für mich immer der Horror und mit immensem Leidensdruck verbunden. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich überall fühlbare Knochen habe, dass ich mich pudelwohl fühle und täglich nette Komplimente bekomme. Sogar von Menschen, die ich nur vom Sehen kenne.

Ich kann also nicht bestätigen, dass es ab irgend einem Alter schwieriger wird abzunehmen. Es kommt mehr auf die Einstellung an als das Alter.

Lomexii(s Oma, 69, weiblich):

Ich kann von meiner Oma berichten, sie hat innerhalb von 2 Jahren erfolgreich 25 kg abgenommen und hält ihr Gewicht jetzt bereits 5 Jahre. Damals war sie 69. Sie ist walken gegangen und hat die Butter beim Kochen mal weggelassen.
Nicht direkt kcal gezählt,aber im Grunde eingespart (Kein Zucker im Kaffee, kein Kuchen am Nachmittag, stattdessen ein Knäckebrot etc).
Sie fuehlt sich besser. Dazu muss man sagen dass immer noch leichtes Übergewicht hat. Sie fühlt sich aber wohl so und will das nicht ändern. Aber sie hat abgenommen. Sie wiegt momentan 64 -65 kg auf 158. (Grade extra nochmal angerufen ) Leider hat sie kein Internet kann also hier nicht selber schreiben. Aber Vl. zählt das auch als Bericht? Liebe Grüße von meiner Omi

Nixi, 45, weiblich:

Ich bin jetzt genau 45 und durfte mir schon ein paar mal anhören. in einem gewissen Alter braucht man mehr auf den Rippen oder früher war abnehmen leichter. Und ja früher war abnehmen leichter. Ich kann natürlich nur meine Erfahrungswerte wieder geben, aber früher war viel mehr Bewegung in mein Alltag eingebaut ohne dass ich die Bewegung wirklich bemerkt habe. Wie oft bin ich nach der Arbeit früher direkt durchgestartet um Party zu machen etc. und schleichend wurde die *unbemerkte*Bewegung weniger, die Pausen länger, die Partyabende ruhiger, die Konzerte seltener….

Was sich in den Wechseljahren bzw 45+ jetzt hormonell, stoffwechselbedingt verändert weiß ich natürlich nicht, aber bei mir sind 35 Kilos mittlerweile runter obwohl ich nur 300-400 Kcal meines Gesamtbedarfes tägl einspare..Genau das spiegelt sich in der Abnahme wieder (300-400 Gramm wöchentl Abnahme im Schnitt). Ich selbst bin noch mit dem ein oder anderen Wehwehchen gesegnet und muss deswegen jede Menge Medies nehmen, früher habe ich mir immer eingeredet mit den Medies kann man nicht abnehmen und sogar mein Hausarzt hat mir da recht gegeben, aber nöö. ich bin nur mal wieder auf eine Fettlogik reingefallen. Macht mein Leben auch leichter (nur leider mich nicht), schließlich konnte ich ja nichts für mein Übergewicht.
Und ja mit 45 habe ich es geschafft meine Tabletten für Bluthochdruck abzusetzen und so wie es ausschaut kann ich auch bald meine Blutzuckertabletten (Metformin) reduzieren und vielleicht sogar absetzen.

Wie gesagt von Hormonen und Stoffwechsel im Alter hab ich keinerlei Ahnung, aber ich denke dass die Abnahme eher durch den veränderten Lebenswandel erschwert wird und wenn überhaupt ist die Abnahme nur erschwert, aber doch durchaus möglich.

PinkRose, 64, weiblich:

ich bin 64 Jahre alt und habe letztes Jahr 7 Kg abgenommen also von 70 auf 63 kg bin 162 groß.

es kamen ein paar Kommentare von Freundinnen so nach dem Motto

nimm nicht so viel ab den wenn du mal ernsthaft krank wirst hast du nix zum zusetzen usw.

aber als älteres Semester kann ich genauso abnehmen wie junge leute würde ich sagen

she_lo, 49, weiblich:

Hier eine kurze Zusammenfassung meiner „Diätkarriere“:
– Kindheit: normalgewichtig, aber nur durch gezügeltes Essen
– Teenagerzeit: normalgewichtig bis schlank durch erstes Diäten/Kalorienzählen und viel Sport
– Aus-/Weiterbildung: Zunahme von 15 Kilo in sechs Monaten, null Sport, Süßkram, Fast Food
– danach: Abnahme von 20 Kilo durch Kalorienzählen, fasten und ähm eher ungesunde Lebensweise (Kaffee, rauchen, nix essen)
– Ende 20: Zunahme auf ca. 70 Kilo durch neuen Job (mit großen Veränderungen komm ich nicht so klar), aktive Sportphase mit Kraft- und Ausdauertraining an 6 Tagen/Woche
– danach: durch Stress bei der Arbeit und sonstigen Mist ungesund gegessen, nix mehr trainiert und wieder mal auf 80 Kilo zugenommen
– Mitte 30: abgenommen auf um die 70 Kilo durch eigenes Konzept aus FdH, Roh/Trennkost
– seither: Gewicht gehalten, Ernährung umgestellt auf Vollwert-Pflanzenkost, mäßiger Sport (bißchen Kraft, bißchen Yoga, bißchen Laufen)

Mai 2016: FLÜ gelesen! Jetzt will ich meine alte Figur zurück und wieder auf maximal 59/60 Kilo kommen. Bisher stelle ich fest, dass Abnehmen in jedem Alter gleich ist: man muss dafür sorgen, dass weniger in den Mund reinwandert als verbraucht wird und dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten (weniger & möglichst qualitativ hochwertiger essen / mehr Bewegung / beides kombiniert). Letztlich ist es egal wie man es anstellt, funktionieren tut wohl jede Methode, solange sie ein Defizit erwirtschaftet. Was mir speziell auffällt ist, dass ich es heute viel leichter finde, weniger Kalorien zu essen (obwohl ich schon 49 bin ), da ich auf verarbeitete Nahrung weitgehends und insbesondere auf Zucker und Weißmehl komplett verzichte und so nicht mit Heißhunger und Freßanfällen zu kämpfen habe.

Veganskinnyfat, 46, weiblich:

Ich schließe mich an: Viel weniger Bewegung als früher, viel mehr gemütliche Abende mit dem Partner zuhause statt in der Disco usw. Mein Selbstbild war immer das eines quirligen Stehaufmännchens, das nie still sitzen kann. Der Schrittzähler offenbarte dann die Wahrheit … Seit ich wieder vermehrt auf Bewegung achte, geht auch das Gewicht langsam wieder runter.

Bjunike, 50, weiblich

Auch ich kann bestätigen, dass auch „ältere Semester“ sehr gut abnehmen können 😉
Ich habe vor 3 Jahren (damals 48 J.) mit Intermetierndem Fasten angefangen und ziemlich schnell auch die ersten 10 kg abgenommen, dann habe ich wieder die Essenszeiten etwas schleifen lassen, es nicht so genau genommen und zack waren 6 von den 10 kg wieder drauf. ( Und nein, es war weder das Alter , noch der Jojo, sondern fehlende Disziplin ;))) Dann bin ich letztes Jahr Juni über „Fettlogik“ gestolpert und war sofort wieder motiviert. Ich habe IF dann mit Kalorienzählen kombiniert und siehe da, mit etwas Sport und leichtes Krafttraining sind inzwischen insgesamt 23 kg verschwunden. Ich bin mit 82 kg gestartet und wollte immer auf 65 runter, als ich die erreicht hatte, dachte ich mir, da geht doch noch was.
Inzwischen bin ich auf 59 kg bei 162 cm gelandet und das, obwohl ich demnächst 51 Jahre alt werde. ;))

Trollkjerring, 47, weiblich:

Hier auch älteres Semester mit 47 Jahren auf dem ollen Buckel.

Seit letzten Sommer von etwas über 105 auf aktuelle 74,8 KG abgenommen. Am Anfang mit Fettlogiken über Hungerstoffwechsel im Kopf mit wenig Kaloriendefizit und langsam aber stetig. Dann das FÜ Buch gefunden und seitdem flutscht es nur so.

Dazwischen hatte ich aber auch Wochen, wo ich mich hab gehen lassen und nicht gezählt und gewogen habe sondern einfach gegessen wie mir danach war. Dann hatte ich sofort wieder Panik vor der Waage aber wenn ich mich dann wieder draufgewagt habe war sogar immer ein kleines Defizit. Scheinbar ist das, was ich als „Fresserei“ bezeichne dann doch ziemlich genau mein Gesamtumsatz. Soviel dazu das man ohne Diät dann gleich wieder zunimmt.

Seit heute bin ich aber wieder voll motiviert dabei, wiege mich täglich und mein Essen auch. Ziel ist mein Idealgewicht um die 50 KG und ab Normalgewicht will ich wieder mit Krafttraining anfangen.

Julchen, 54, weiblich:

Huhu,

ich hab mich gerad erst angemeldet und dann diesen Aufruf entdeckt.

Ich bin 54 Jahre alt.
Ich habe in den letzten 2 Jahren mein Gewicht von 121 Kg auf 83 Kg reduziert und bin immer noch dabei. Ich wollte eigentlich 80 Kg wiegen, werde ab wohl noch weitermachen.

Ich trage meine verputzen Kalorien bei FDDB ein und versuche bei etwa 80% zu bleiben. Bis vor einigen Tagen bin ich davon ausgegangen das es sowas wie den „Hungerstoffwechsel“ gibt. Viele andere Fettlogiken schwirren mir auch durch den Kopf.

Das Buch finde ich unglaublich inspirierend.

Mein Mann und ich haben uns, seit wir uns kennengelernt haben, gemeinsam ordentlich Kilos angefressen und nehmen sie nun gemeinsam wieder ab.

Wir essen seit jetzt zwei Jahren vegetarisch und meistens vegan.

Sport mache ich zu Hause. Ich fahre Ergometer, mache Übungen und Faszienroollmassage nach Liebscher & Bracht. Das hilft mir sehr, ich hatte und habe ständig irgendwo Schmerzen. Im Rücken, in den Beinen usw.. Zuviel sitzen, zuviel Gewicht, zu wenig Bewegung.

Langsam wird alles besser.

Das Abnehmen ist genauso schwer, bzw. leicht wie früher. Man muss dran bleiben und den eigenen Weg finden.

Uhuohnehu, 47, weiblich:

Bin 47 Jahre alt, habe vor 4 Jahren von 84kg auf 66kg abgenommen und mache jetzt weiter bis 60kg. Ich habe mit knapp über 40 Jahren langsam zugenommen allerdings hing das auch mit einem Wechsel des Nebenjobs zusammen (vorheriger JOb sehr viel Bewegung, nachfolgender JOb nur Sitzen an der Kasse….). Als ich merkte, das Gewicht geht nach oben, habe ich mit Laufen wieder angefangen, so wie ich es mit Anfang 20 auch immer machte. Nur ging diesmal das Gewicht nicht runter…gut, ich lief auch nicht übermäßig viel, ging nur ab und zu und aß, was und wieviel ich wollte (und in dem Supermarkt in dem ich arbeitete, war immer wieder Schokolade im Angebot, wo ich dann kräftig einkaufte…). Also dachte ich: na ja, jetzt bin ich halt über 40, da geht das nicht mehr so leicht mit dem Abnehmen (hört man ja überall), und am Ende fand ich mich damit ab. Bis ich auf 84 kg kam auf 1.72m (vorher hatte ich immer zwischen 72 und 74 kg und fand mich da „normalgewichtig“….).

Heute würde ich sagen, es kommt nicht aufs Alter an, sondern auf den Wissensstand. Ich wusste nichts von „hellen Kohlenhydraten“ und deren Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Ich kannte zwar Kalorien und hatte auch schon Brigitte Diäten gemacht, aber ich konnte mich einfach nie genug „zusammenreißen“ und hatte immer Freßanfälle, die alles zunichte machten….außerdem wusste ich nichts von Muskelaufbau. Ich machte halt immer „ein bisschen Cardio“ und ging laufen.

Der Wandel kam, als ich anfing, auf Zucker und leere KH zu verzichten. Stattdessen aß ich zu jeder Mahlzeit Eiweiß und Gemüse…und tonnenweiße Magerquark mit Süßungsmitteln. Mit dieser Ernährung kam ich dann bis auf 66 kg runter ohne Kalorienzählen, nur durch Einschränken der Nahrungsmittel.

Und jetzt, seit ich FLÜ gelesen habe, will ich noch mehr. Wenn ich heute die Bilder mit 72 kg von mir anschaue erschrecke ich, wie dick ich da war….also mache ich weiter. Und verzichte auf das Frühstück. Und mache Sport um ein Kaloriendefizit aufzubauen. Und ich will wieder mit Krafttraining anfangen, denn ich glaube inzwischen, dass DAS der Schlüssel dazu ist, auf Dauer schlank zu bleiben. Dem Muskelabbau, der sonst im Alter stattfindet, entgegenzuwirken….

Vegan98, 46, weiblich:

Ich schreib nur kurz: 48 Jahre, morgen ist wieder Wiegetag. Ich komm von 70kg, bin gerade bei ca. 63 und will Richtung 55kg.
Den Wechsel merke ich an Hitzewallungen und am immer länger werdenden Zyklus.

Mir war klar, dass ich einfach zu viel gegessen habe. Dass es auch mit „schnödem“ Kalorienzählen funktioniert, daran bist Du schuld, @erzaehlmirnix.

Hier meine etwas verschönerte Kilopurzelkurve:

Edith sagt:
Ich hab ja nicht nur Wechseljahre und Alter, sondern auch noch „Medikamente, die gewichtssteigernd sind“…
Ich müsste wohl irgendwann platzen…

Tinamut, 45, weiblich:

Mhm…dann geb ich meinen Senf auch noch dazu.
Bin 45 und habe bis jetzt 12 kg in knapp 12 Wochen abgenommen.
Habe auch schon mal mit 25 Jahren 20 kg abgenommen, hat aber länger gedauert, da ich nicht auf die gloreiche Idee kam
meine Kalorien zu zählen, also hatte ich wohl ziemlich geringes Defizit.
Mir fällt heute das abnehmen leichter als mit 25…30…+ 4 Kinder.
Richtig ist, dass man sich weniger bewegt, weil das Leben in ruhigeren Bahnen verläuft. (meistens) Allerdings kann man ja bewusst gegensteuern.
Habe jetzt auch einen Tracker und das motiviert ungemein (mich zmindest). Der persönliche Ergeiz mindestens 10000 Schritte zu gehen ist groß.
Ich denke auch, wenn man etwas reifer ist hat man vielleicht auch mehr Selbstdisziplin auf bestimmte Dinge zu verzichten (ich rede etz nur von mir, da ist es so)
Habe gerade erst mit ner guten Freundin gesprochen, die jetzt 62 ist. Was es ihr schwerer macht sind Medis gegen Depressionen. Und zwar nicht die Medis ansich, sondern
dass die so antriebslos machen, dass null…null… Lust da ist sich zu bewegen.
Ich persönlich glaube, dass der Schrecken „Wechseljahre, da nimmt man schwer bis garnicht ab“ ein Zusammenspiel von mehrern Faktoren ist, die aber nicht unumstößlich bleiben müssen.
Hormone
weniger Bewegung
eingeschränkt aufgrund körperlicher Beschwerden

Bei vielem kann man gut gegensteuern….sagt meine Tante auch…sie hat 25 kg abgenommen mitten in den Wechseljahren.

Ruyan, 58, weiblich:

Was soll ich sagen? Läuft.
Ich bin 58, hatte 88 kg startgewicht und bin jetz mit 61 kg kurz vorm Ziel -> 58 kg.
Habe mir viel Mumpitz anhören müssen auf dem Weg.
Ist aber in Wahrheit kein Problem ( jedenfalls bei mir nicht) – weniger rein als raus und schon klappt es.
Ich hatte immer so ein Ding mit dem “ aufessen müssen, was auf dem Teller ist „- bis eine weise Freundin
mal zu mir sagte:“ das Essen muss nicht durch mich durch bevor ich es wegwerfe“

Baerbalu, 47, männlich:

ich war auch lange der Meinung dass man ab 40 gar nicht mehr abnehmen kann und man mit dem Gewicht leben muss. Dank FLÜ hab ich jetzt seit Anfang April fast 30 kg weg. Ich plane das erste mal in meiner Abnehmkarriere Normalgewicht zu ereichen. Also müssen noch etwas mehr als 40 kg weg

Nimü, 48, weiblich:

Ich bin 48 Jahr jung und habe seit Januar 2015, 37 Kg abgenommen.
Da ich gleichzeitig mit Sport angefangen habe sind die Kilos, ohne Probleme nur so gepurzelt.

Sieht ganz gut aus für die älteren Semester, würde ich sagen 🙂

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47 Gedanken zu “Für ältere Semester funktioniert Abnehmen nicht

  1. Na über +45 = älteres Semester sehe ich mal weg 😉 Und ich kann diese Aussage das man im reiferen Alter nicht (oder nicht gut) abnimmt nur belächeln. Im Januar 2015 bin ich mit 45 Jahren und einem Kampfgewicht von 160 KG gestartet und habe mit einigermaßen vernünftiger Ernährung, Kalorienzählen und Sport (was absolutes Neuland für mich war) mittlerweile rund 52 Kg verloren. Wenn es mal nicht so flott weiterging, wie ich es mir gewünscht habe, lag es definitiv nicht an meinem Alter, sondern vielmehr daran, dass ich zu viel gegessen und dieses nicht dokumentiert habe. Also ihr Menschen über 40- startet durch, das Alter ist kein Hindernis, höchstens eine Ausrede 😉

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  2. Karl

    Danke für diesen Beitrag!
    Ich will unbedingt wieder losmachen und disziplinierter werden.
    Ich hatte letztes Jahr bereits fast 30 Kg abgenommen die jetzt aus Faulheit, mangelnder Disziplin und ach egal wieder drauf sind. Dein Buch habe ich, aber immer noch nicht angefangen zu lesen.
    Was Ralf schreibt finde ich klasse, das motiviert mich auch.
    Drückt mir mal die Daumen.

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  3. M

    49 Jahre und letztes Jahr 20+ Kilo abgenommen.

    Im Moment stagniere ich seit 4 Monaten bei 92kg – allerdings zähle auch nicht mehr Kalorien sondern esse was mir passt.

    Die gute Nachricht: Ich nehme nicht wieder zu 😊 Die schlechte – ich will eigentlich noch weitere 10-15kg abzunehmen.

    Das positive im Alte: Es ist (mir zumindest) relativ egal, was andere sagen oder von mir denken. Muss mich vor niemanden rechtfertigen wenn ich „zu wenig“ oder „anders“ esse. Vor 20 Jahren war ich noch mehr von der Meinung anderer abhängig. Insofern ist älter sein ein Vorteil 😉

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  4. Sigi

    Ich bin fast 53 Jahre alt – also wohl auch ein älteres Semester :). In den letzten 13 Monaten habe ich knapp 33 Kilo abgenommen. Abnehmen funktioniert also sehr gut, auch wenn man über 45 ist 😉

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  5. Sabine

    Ich bin 49 Jahre jung, obwohl ich könnte locker Oma sein 😮

    Das abnehmen klappt wieder erwarten und aller Unkenrufe sehr gut. Ich fühle mich so wohl in meiner Haut wie schon lange nicht mehr und sehe laut anderen 10 Jahre jünger aus.

    Yes, da geht noch was!

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  6. Adele

    Ich (70J/70kg) habe noch nichts abgenommen, am 11.5.16 angefangen, Kalorien bei fddb festzuhalten, mich in Magerquark gestürzt und 2 Tage später machte sich meine uralte chronische Gastritis sehr schmerzhaft bemerkbar. Pantoprazol 20 eine Woche genommen, bekam dann Pantoprazol 40 verschrieben, sollte die 7 Tage lang 2x täglich und dann eine täglich nehmen. Geholfen hat’s nix, grässliche Nebenwirkungen, 2kg nach 10 Tagen mit diesen Tabletten mehr auf der Waage und das bei ca. 45-60% Kalorienaufnahme. Tabletten nach dem Schock auf der Waage abgesetzt. Die 2kg sind zum Glück nun wieder runter.

    Ich habe dann morgens ein Vollkorntoastbrot, über Tag teils Haferschleim oder ähnlichen Papperschmatz gegessen, um den Magen zu beschäftigen und zu beruhigen, hoffe, bald auf meine alte Gewohnheit, mittags eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse und abends Gemüse mit etwas Fleisch, zurückkommen zu können, ohne früher nicht gekannte Hungergefühle und abends Magenschmerzen zu haben.

    Meine Kalorienaufnahme liegt nun im Schnitt bei 70% und es tut sich nichts. Seit über 20 Jahren nehme ich (meist 2x) täglich Antihistaminika, von Cetirizin nahm ich zu, bei Loratadin nicht zu, aber auch nicht ab, dazu seit Jahren Ass100, die ich meinem Magen zuliebe schleunigst abgesetzt habe…

    Die Gewichtsabnahme ist aber grad zweitrangig, wenn’s klappt, schön, wenn nicht, auch nicht schlimm, wichtig ist momentan, die Gastritis in den Griff zu kriegen. Kalorienzählen bei fddb werde ich schon aus purem Interesse, was wieviel hat, natürlich weiterhin machen, die Hoffnung usw.
    Glückwunsch an alle, die schon so erfolgreich waren.

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    1. Adele

      Meine Waage lügt mich doch voll an…

      Fühlte mich eben in meiner Hose und auch mit dem BH irgendwie luftiger und siehe da, heute früh sagte mir dieses dumme Teile doch noch mein altes Gewicht und jetzt, 3 Stunden später ist ein Kilo weg, juhuuuuuuuu. Feine Überraschung, wäre aber auch sehr verwunderlich gewesen, wenn es ausgerechnet bei mir nicht klappen wollte. Der Tag ist gerettet 😉

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    2. Rosa

      Hallo Adele, chronische Gastritis, oh weh. Bist Du schon mal auf Heliobacter getestet worden? Das könnte eine Ursache sein. Antibiotikum bringt hier Erfolg. Meine Tante ( 79J) hat nach 30 Jahren des Elends und richtiger Behandlung keinerlei Probleme mehr.

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      1. Adele

        Hallo Rosa,

        aber sicher doch. Mich plagt der Magen seit meiner Lehrzeit, die erste Gastritis hatte ich 1961, im Jahr drauf nochmal und beide Male sehr heftig. Dann war Ruhe bis auf ein leichtes Grummeln hin und wieder, nicht der Rede wert. Ende der 90er Jahre hat ein Internist dann mal nachgesehen, weil ich wieder etwas Magenweh hatte, kein Helicobacter, dafür eine chronische Gastritis am Mageneingang…

        Ich nehme an, der Magerquark, von dem ich in den ersten beiden Tagen je fast ein Pfund, fein mit Magermilch glattgerührt und mit Beerenobst versehen, verdrückt habe (machte sich gut in der Kalorienbilanz ;-), war dann der Auslöser des neuen Elends, das noch nicht gänzlich vorbei, aber dank Novalgintropfen erträglich ist.

        Ich esse halt momentan keinen Quark (bin eh kein Fan), auch Magerjoghurt lasse ich lieber bleiben, naturbelassenen mit entsprechenden Prozenten habe ich gestern probiert, ging gut, ebenso kernigen Frischkäse vertrage ich. Ist halt ein Ausprobieren, was geht und was nicht. Und auch drauf achten, was Appetit macht und was eben nicht. Vieles, was mir bisher geschmeckt hat, macht mich zur Zeit überhaupt nicht an, also wäre es wohl auch unverträglich.

        Ich fühle mich irgendwie etwas schlanker, wenn meine Waage auch spinnt und mir wieder das alte Gewicht erzählt. Mir aber deswegen auf meine alten Tage noch eine andere Waage zu kaufen, sehe ich nicht ein, ich merke es ja an meinen Hosenbünden, ob plötzlich Luft da ist. Die nächstkleinere Hosengröße (ein Glück, dass einige Brax-Hosen wohl zeitlos sind) hängt seit Jahren im Schrank und harrt der Dinge, die sich hoffentlich bald tun. Ich mache mir keinen Stress, führe mein Ernährungstagebuch und bin immer gut im Minus, also kann ich mich auf Dauer ja nur verdünnisieren.

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  7. M 47

    Mit 47 Jahren zähle ich mich, männlich und 1,75 m hoch, zum mittleren Semester. Zum Jahresbeginn woge ich 91,5 kg. Mit einer „so ca. 1500 kcal pro Tag Essen“-Diät bin ich jetzt auf 80 kg runter.

    Warum sollte das Abnehmen bei höherem Alter auch nicht funktionieren? Die physikalischen Gesetze gelten in jedem Alter.

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  8. Jo, 48

    Bis ca. 40 konnte ich gefühlt unbegrenzt essen, bei 1,70 m Größe blieb das Gewicht irgendwo zwischen 52 kg und 58 kg. Ab 40 ging es dann pro Jahr 1-2 kg aufwärts, gefühlt unaufhaltsam und gefühlt ohne mehr zu essen als früher, bis fast 70 kg.
    Vermutung: weniger Muskeln, geringerer Grundverbrauch; kein Eisprung mehr, Körper setzt Energie in Fett um.
    Meine Fettlogikwar: Iss so, geht nichtmehr runter, ist das Alter.
    Erst das Buch hat die Logik in meinem Kopf wiederhergestellt, ein paar Kilo sind gepurzelt und ich bin sehr froh drüber.
    Das Phantastische ist für mich, dass ich derzeit quasi Pause mache vom Abnehmen, mein Gewicht aber ganz entspannt halte, weil ich gelernt habe, mit welchem Essen ich ungefähr wieviel Kalorien zu mir nehme, und ich weiß, ich kann jederzeit weiter wieder abnehmen.

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  9. noxneurotica

    Ich find das ja absolut ätzend, dass es anscheinend echt allgemeine Überzeugung ist, ab 40/45 könne man nicht mehr abnehmen. Äh, was? So alt sind meine Eltern, und die sind noch weit davon entfernt, nicht mehr leistungsfähig zu sein. Wenn jemand schon auf die 80 zugeht, könnte man ja vielleicht Bedenken haben, aber im mittleren Alter? Find das grade echt komisch. Vor allem da bewusstere Ernährung und Bewegung doch in jedem Alter gut sind, und sogar empfohlen werden, um länger zu leben. Aber kaum kommt das böse A-Wort (Abnehmen) ins Spiel, soll man sich bloß nicht überanstrengen.

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    1. Mona

      Seh ich genauso. Meine Eltern sind schon 60, aber die machen ja nichts anderes als das, was sie schon mit 45 gemacht haben. Solang sie daran so extrem glauben, dass es für ältere Menschen ungesund ist abzunehmen, solang werden sie auch nicht abnehmen (bzw. zunehmen im Fall meines Vaters), weil sie denken das ist irgendwie von außen gesteuert, ohne dass sie etwas dafür können.

      Ich finde es lustig, dass hier so viele Menschen „purzeln“ schreiben. 🙂
      Die Kilos purzeln nicht. Ihr habt sie selbst abgenommen, weil ihr euer Verhalten in Bezug auf Essen und/oder Bewegung/Muskelaufbau geändert habt. Herzlichen Glückwunsch! und Weiter so! Gesundheit ist in jedem Alter wichtig.

      Mich irritiert, dass eine-r (?) schrieb, dass die Antidepressiva der Freundin antriebslos machen. Das ergibt irgendwie keinen Sinn für mich. Antriebslos wird man doch von der Depression und die Medikamente sollen einem wieder Antrieb geben. Ich kenn das auch, dass man die ersten 2 Monate mit Medikamenten immer schlafen will, aber das ist ja nur, weil der Körper sich erstmal das holen will, was er die Monate vorher nicht genug hatte. Bei Depressionen ist es ganz gut sich viel zu Bewegen und Sport zu machen, wenn man dann noch auf sein Essen achtet, ist das auch nicht schlecht. Tagesstruktur an sich hilft ja auch. Es gibt auch Medikamente, die man eventuell besser verträgt und nicht ständig Heißhunger hat oder Wassereinlagerungen bekommt. Ist halt nur schwer das passende zu finden, weil der Wechsel der Medikamente an sich auch schwer ist und man dafür mindestens mehrere Wochen, wenn nicht einige Monate braucht. Dann braucht man auch noch weitere Monate, um herauszufinden, ob das Medikament psychisch was ändert und welche Nebenwirkungen man davon bekommt und ob man diese für sich erträglich findet. Ich wünsche alles Gute!

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      1. Adele

        „Medikamente sollen einem wieder Antrieb geben“

        Nicht unbedingt, denn der Antrieb kann bis zum Suizid gehen. Da muss der Arzt abwägen bzw. den Patienten individuell auf ein Präparat einstellen.

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      2. Mona

        Ja, ok. Ich hatte damit auch starke Probleme, dass ich Antrieb bekommen habe, aber die Stimmung (oder wie man das nennt) noch extrem weit unten war. Das war ganz schön gefährlich, hab mit dem Antrieb echt viele dumme Sachen gemacht, weil ich einfach tot sein wollte. Zum Glück habe ich das unbeschadet durchgestanden. Nach dem 3. Wechsel der Medikamente, ist es halbwegs erträglich, also noch genug Wirkung und nicht zu extreme Nebenwirkungen.

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    2. she_lo

      Noch nicht mal im hohen Alter! Meine Mutter ist über 80 und hat in den letzten beiden Jahren noch mal Gas gegeben und auf ihr jahrelang unerreichbar scheinendes Wunschgewicht abgenommen. Sie trägt jetzt Größe 36 und ist super stolz und die Ärzte sind begeistert über ihre top Werte.

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  10. maSu

    Puh. Echt überraschend, dass sie Körper von älteren Menschen immer noch an Naturgesetze halten müssen…. ich dachte die hören mit 43 Jahren damit auf und absorbieren kosmische Strahlung um konstant zuzunehmen…?!

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    1. Mona

      Noch viel schlimmer! Da kommen so magische alte-Menschen-Hormone und die essen alle Muskeln auf und lassen auch nicht zu, dass man richtigen Sport macht (die 200 m von Auto zur Arbeitsstelle müssen reichen, bzw bei Rentnern jeden Tag für 30 Minuten aufstehen, spazieren gehen und sich dann wieder hinsetzen)! Falls man im Normalgewicht ist, muss man dringend zunehmen, weil man sonst die nächste Grippe nicht überlebt! (Und von alten Menschen aus meinem Umfeld: Man darf Psychologen und Kalorienzählern nicht vertrauen, die sind ja alle selbst krank im Kopf.)

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  11. MaechTiger

    Ich kann allen „älteren“ Mut machen!

    Kurzfassung: Ich, männlich, 185 cm, 48 Jahre alt, habe im April dieses Jahres FLÜ gelesen und am 11.4. angefangen kcals zu zählen. Startgewicht 158,6 kg. Aktuell 134 kg. Zielgewicht 79 kg.

    Drückt mir die Daumen 😉

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  12. Ich weiß nicht, ob das als Erfahrungsbericht zählt, aber mein Papa (knapp 43) hat vor gut zwei Jahre in ca einem Jahr von 120 auf 85kg bei 1,78m abgenommen, nachdem sein Knie angefangen hatte, Probleme zu machen. Er hat am Tag ca 1200-1300kcal gegessen und nach den ersten 20kg dann auch angefangen, mit dem Rad zu fahren und viel spazieren zu gehen. Natürlich geht abnehmen mit 40+, aber irgendwie war ich trotzdem überrascht, als er dann quasi wie ein Schneemann im Juli zergangen ist.^^

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  13. Susanne

    Ich bin jetzt auch schon ein „älteres Semester“ mit meinen 45 Jahren.
    Ich glaube nicht, dass man zum Abnehmen zu alt sein kann – zunehmen geht ja auch in jedem Alter.
    Ich habe das Buch am 17. Mai von meinem Mann geschenkt bekommen und bis heute 15 kg abgenommen, nachdem ich seit ich denken kann immer zuviel gewogen habe.
    Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern.
    Und hier noch ein paar „Lebensweisheiten“
    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.
    Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

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      1. Susanne

        Ich habe wie gesagt das Buch bekommen, gelesen und auch die fddb-Seite gefunden. Damit kontroliere ich jede kcal die ich zu mir nehme und bleibe täglich unter 1000.
        Dazu habe ich mit Sport begonnen und habe schon meinen ersten 5k Lauf hinter mit – mit viel gehen natürlich, aber unter 47 Minuten.
        Magenschmerzen hab ich keine, aber einen sehr geduldigen Mann, der mich unterstützt und mit mir trainiert.
        Und ich glaube dass es „leichter“ ist abzunehmen, wenn man viel zu verlieren hat. (Ich kg)

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      2. Adele

        Super, das wären bei mir ca. 60% der täglichen Kalorien… ich bin bei durchschnittlich 70% und nehme noch nicht ab. Warum weiß der Teufel oder auch nicht. Da mein Magen fürchterlich zickt, halte ich mich von Magerquark u.ä. Zeug fern, notiere aber ansonsten jede Kalorie. Nun ja, wäre doch gelacht, wenn alle anderen abnehmen und ich bleibe auf meinen 70 kg hocken, ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Heute bekomme ich nicht einmal 60% zusammen, manchen Tag nicht mal 50% und trotzdem. Schaun wir mal.

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  14. Da bin ich ja mal froh, dass ich mit 44 die Kurve bekommen habe ;-). Wie schon öfter geschrieben: 20 Kilo in drei Monaten, seitdem stabil. Vielleicht wäre es mit 45 schwieriger gewesen?

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  15. Früher war alles leichter. Ich auch.
    😉
    Den shitstorm für das „ältere Semester“ hättest du dir echt verdient!

    Ich glaube inzwischen, dass ich besser dran bleibe beim abnehmen, WEIL ich älter bin und mehr Geduld habe, wenn es mal eine ganze Weile nicht weiter geht.
    Früher wollte ich den schnellen Erfolg, heute denke ich mehr langfristig.
    Ich glaube, dazu werde ich selbst demnächst was bloggen, weil es interessante Gedanken und Überlegungen sind.

    Auf jeden Fall kann ich sagen: Es geht! Bis jetzt sind 30 Kilo weg und ich bleibe dran.

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  16. Gerhard

    20 Kilo in 3,5 Monaten mit 62 Lenzen bis Ende März. Das ging relativ leicht, wenn das Abnehmen schon mal in Gang gekommen ist. Jetzt wiege ich mich nicht mehr. Kann sein, daß ich noch weiter abgenommen habe. Meine Partnerin warnt mich aber, nicht weiter abzunehmen, sonst sähe man das zu stark im Gesicht und am Hals. Was natürlich stimmt!

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    1. „Meine Partnerin warnt mich aber, nicht weiter abzunehmen, sonst sähe man das zu stark im Gesicht und am Hals.“

      Erfahrungsgemäß bist du dann höchstens im mittleren Normalgewicht ;o)

      (Bei mir kam der Hinweis von nem Freund, daß ich voll „dürr“ wäre das erste Mal mit BMI 27, „wo willst du denn noch abnhemen?“ von ner Freundin dürfte auch so ca. in dem Bereich gewesen sein…)

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      1. Mona

        Ich hab die Erfahrung, wenn man gerade beim Abnehmen ist und dann 10/15 kg weniger hat, sieht es nur so dünn aus und es wirkt auf andere dünn im Vergleich zu vorher. Wenn man dann mit diesem Gewicht ein halbes Jahr rumrennt, merkt man doch, wo man noch abnehmen könnte (also falls man noch ein bisschen was vor sich hat im Normalgewichtsbereich) und die anderen gewöhnen sich auch an den Anblick und sagen „sie ist normal“. Im Buch stand ja, dass die Knochen, Haut und eigentlich alle Organe länger brauchen um sich in dem dünneren Körper ihren richtigen Platz zu finden.

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      2. Gerhard

        Also wenn ich in den Spiegel schaue, gerade morgens, da sehe ich „alt“ aus. Mit einigen Kilo weniger dürfte das noch krasser werden.
        Nein, ich fühle mich gertenschlank, auch wenn ich mind. 25 kg mehr habe als mit 30. Damals war ich Läufer und schon sehr untergewichtig.

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  17. Noch eine Stimme dafür, dass auch „ältere Semester“ abnehmen können.

    Ich werde nächsten Monat 49, habe im Herbst 2014 angefangen, abzunehmen und bin damit von 98,5 Kilo auf 66 Kilo runter (bin 1,74 groß). Ich hoffe sehr, dass ich die nächsten 2,5 Kilo noch schaffe, erlaube mir gerade etwas viele Ausnahmen.

    Mein Mann ist 56 und hat innerhalb weniger Monate von 85 auf 68 Kilo abgenommen (1,78 groß).

    Ja, unsere Umgebung macht sich Sorgen, denn wenn wir krank werden haben wir ja nichts mehr zuzusetzen. Ich denke wir werden wahrscheinlich auch weniger krank, das passt schon.

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  18. Shark

    Ich (selbst Mittvierzig) denke auch, das die Umgebung großen Einfluss auf das angebliche Nicht-Abnehmen können hat.

    Ich selbst habe festgestellt, dass ich tatsächlich auch so ein Bild im Kopf habe, dass es normal ist, dass die Menschen ab einem gewissen Alter dick werden/sind.
    So kannte ich das früher als Kind, da waren die meisten älteren „automatisch“ dick: Die Männer hatten alle einen Wohlstandsbauch, die Frauen waren halt richtige „Muttis“. Das zeigt ja, dass die gut kochen kann, dass ihre Familie gut versorgt ist, dass man es sich leisten kann und das Leben (sprich: Essen) genießt.
    Ist das nicht besonders bei den Südländern so ein Klischee? Die rassige italienische Bella, die kaum, dass sie verheiratet ist, zur breiten Mama, zur warmen, weichen, gemütlichen Versorgerin wird?
    Ist vielleicht so ein Nachkriegsdenken, dass auch noch die Folgegeneration beeinflusst hat, aber aus dem Grund denke ich auch immer bei jüngeren, dicken Frauen: „Ach Gott, mit weniger Pfunden auf den Rippen würde die nicht so alt aussehen.“ (Weil bei mir automatisch noch im Kopf ist dick= alt.)

    Ich jedenfalls finde es nervig, dass bei Fddb ich mit 167 cm und ~ 55 kg als untergewichtig angezeigt werde, weil ich 44 Jahre bin. Warum? Bei jüngeren Frauen mit den selben Maßen ist das Normalgewicht! (Und bei meinem Skinnyfat-Status ist noch genügend Reserve da, sollte ich mal krank werden und der Körper von seinen Reserven zehren müssen.)

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  19. Lilua

    Ich habe mit 50 Jahren begonnen abzunehmen, insgesamt waren es 42 kg. Inzwischen sind 5 Jahre vergangen und es sind davon immer noch – 36 kg übrig geblieben.

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  20. Trauerkloß

    Ich (45, weibl.) war kürzlich auf einer Familienfeier und einer der weiblichen Gäste hat festgestellt, dass ich keinen Kuchen nahm. Ich murmelte verlegen, dass ich Diät halte. Die Frau ist in meinem Alter und wie ich extrem adipös. Sie zwinkerte mir aufmunternd zu und meinte, bei uns sei der Zug doch eh abgefahren… Ich hätte natürlich sagen können, dass ich in den letzten fünf Monaten bereits 25 kg abgenommen habe, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, das würde sie irgendwie beleidigen…

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      1. Trauerkloß

        Naja, irgendwie verstehe ich schon, wie es zu dieser Haltung kommt.
        In der zweiten Lebenshälfte hat man sich häufig gut eingerichtet:
        Man hat einen (Ehe-)Partner; die Kinder sind so groß, dass man nicht mehr mit ihnen rumtobt; der Freundeskreis ist gefestigt und mag einen, so wie man ist; das Gewicht ist schon so lange ein vertrauter Begleiter und eine Veränderung könnte ja auch eine potentielle Verschlechterung sein.
        Häufig sind es gesundheitliche Probleme, die einen wachrütteln, aber die sind mit 45 u.U. noch nicht so deutlich oder man führt sie nicht auf das Gewicht zurück.

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      2. Mona

        Hmm, dann habe ich wohl „das Glück“ gehabt vor meinem 30. Geburtstag schon einige ernstere Krankheiten bekommen zu haben. Ich finde vor allem Schmerzen sagen einem ziemlich genau, dass es besser ist abzunehmen und Sport zu machen.

        Du hast natürlich Recht, dass für viele es total normal ist, dass man über die Jahrzehnte zunimmt und dann immer mehr Wehwehchen und ernstere Krankheiten hinzu kommen.

        Für mich ist das halt Lebensqualität, wenn meine Muskulatur stark genug ist mich ohne Schmerzen durch den Alltag zu bekommen, meine Beweglichkeit gut ist und meine Ausdauer für verschiedene Aktivitäten kein Problem darstellt.

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  21. Marietta

    Also…Ich muss schon lächeln, wenn man sich hier zwischen 40 und 50 die Jacke „älteres Semester“ anzieht…

    Ich bin 62…Hatte mit viel Enthusiasmus und OHNE Fettlogik zu kennen, vor 6 Jahren binnen 1/2 Jahr 25 kg abgenommen. So, dass meine Tochter meinte, so eine dünne (haha) Mama hätte sie noch nie gehabt. Ich war von 115 auf 90 kg…

    Ich habe in dieser Zeit jeden Tag Sport gemacht und hatte dazu noch einen Job, den ich liebte, aber der mich sehr gefordert hat.

    Dann bekam ich eine Kapselentzündung im linken Knie und von jetzt auf gleich war an Fitnessstudio nicht mehr zu denken. Bewegung von 100 auf 0.
    Es folgte eine sehr schmerzhafte Zeit…Und meine Waage kletterte und kletterte…

    Inzwischen habe ich da ein neues Kniegelenk und kann wieder fast alles machen wie früher…Nur alles etwas ruhiger. Ausserdem gehe ich seitdem nicht mehr arbeiten. ..Altersteilzeit.

    Ich will damit sagen…Solange man fit ist, kann man auch abnehmen. Ist man da eingeschränkt, wird es enorm schwer. Nur ernährungsbezogen abzunehmen ist eigentlich unmöglich, wenn man nicht an Kraft und Beweglichkeit einbüßen will.
    Und…Machen wir uns nix vor…In so einer schmerzvoll Zeit belohnt man sich einfach mit Dingen, die sofort auf den Hüften landen. Da ist ganz viel Frust im Spiel!

    Ich kämpfe momentan grad wieder. Und mein Körper reagiert sehr viel langsamer als vor 6 Jahren, dabei weiß ich ja sehr gut, wie es geht.
    Hab allerdings keine Lust mehr auf Fitnessstudio, sondern habe mir einen Garten angeschafft und fahre täglich Rad.

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  22. Pingback: Mit Schilddrüsenunterfunktion funktioniert Abnehmen nicht – Fettlogik überwinden.

  23. Youtube Sucks

    Ich finde dieses generelle Bild vom Alter und von älteren/alten Menschen in unserer Gesellschaft voll zum Kotzen.

    Also, dass man ab einem gewissen Alter vorwiegend beige trägt, übergewichtig ist und eine neue Hüfte braucht, und mindestens einen Rollator, aber definitiv irgendwie immobil wird, chronische Rückenschmerzen kriegt und zunimmt.

    Meine Nachbarin müsste 80+ sein, die rennt hier die Treppen auf und ab, geht ohne Hilfe überall hin, auch einkaufen, schleppt dann ihr Wägelchen die Treppen hoch (Hilfe will sie dabei nicht), und achtet bewusst auf ihr Gewicht.

    Mein Vater fällt auch schon in diese „Im Alter wird man dick“ Falle, er hat früher Krafttraining betrieben (so moderates Zeug, hauptsächlich für den Rücken, also er hat jetzt nicht übelst Gewichte gestemmt) und das hat man auch gesehen. Das hat er komplett aufgegeben. Früher ist er auch mit dem Rad mal wohin – das macht er auch nicht mehr. Stattdessen schlemmt er mehr, weil er eine neue Freundin hat und eins von den Hobbies, das die beiden haben, ist jetzt wohl kochen und generell kulinarische Genüsse sind. Ist ja okay, aber er tut völlig verwundert über seine neue Wampe, und schiebt das aufs Alter.

    Ich war vor 10 Jahren schon erschrocken, als ich, damals übergewichtig, mit ihm eine Radtour machte und ihn abhängte, Da sagte er schon, naja, er würde halt alt. Er ist nicht mal 60.

    Ich wünschte, wir hätten ein schöneres Bild vom Älterwerden. Die meisten fokussieren sich nur auf geistigen und körperlichen Abbau, als wäre das eine unabänderliche Tatsache. Weil die meisten wohl wirklich im Alter die Quittung für ihren ungesunden Lebensstil kriegen, fühlen sie sich davon dann noch bestätigt, und es geht weiter bergab. Ich will das jedenfalls nicht so hinnehmen, und ich werde auch nie eine beige Rentnerjacke tragen!

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  24. Lee

    Ich bin kein älteres Semester sondern mit fast 53 lediglich etwas reifer. Vor drei Jahren wog ich bei 1,70m 84 Kg. Das Sakral Gelenk, Schulter, Nacken und nicht zu vergessen die Knie haben mir bei dem Gewicht große Schmerzen bereitet.

    Mit einem ähnlichen Konzept wie Weight Watchers also mit Slimming World habe ich innerhalb eines Jahres 20 kg abgenommen. Einmal in der Woche in der Gruppe wiegen und nach dem Konzept von Slimming World die Ernährung umstellen half: Auf Fett achten, viel Obst und Gemüse, hier vermehrt Nahrungsmittel mit einer geringen kalorischen Dichte um Vergleich zum Gewicht (z.B. bei Salatgurken – viel Wasser / kaum natürlichen Zucker = kaum Kalorien) und natürlich Protein. Dennoch zählt man keine Kalorien und auch mal in Maßen sündigen soll sein. Nach den ersten 6 kg in 2 Wochen waren meine Rückenschmerzen soweit reduziert, dass ich wieder Sport machen konnte. Damit ging das weitere Abnehmen leichter. Wenn es auch Wochen gab in denen sich nichts am Gewicht bewegte. Also nicht nach unten aber viel wichtiger auch nicht nach oben. Dann erreichte ich mit 62 kg ein Gewicht, dass ich das letzte mal vor 25 Jahren auf der Wage sah. 10 km joggen war normal und machte mir Spaß.

    Dann zog ich um (zurück nach Deutschland) und wechselte den Job. Ein emotionales und mentales Desaster. So schnell konnt ich gar nicht schlucken wie die 20 kg Trauerkilos innerhalb von 6 Monaten sich wieder auf meinen Hüften und anderswo niederließen. Zwischendurch versuchte ich mehrmals über einen mehrwöchigen Zeitraum wieder die gesündere Slimming World Ernährung in Kombination mit dem gleichen Sportpensum wie zuvor. Es tat sich nichts, absolut nichts! So setzte das Frustessen wieder und wieder ein.

    Die Schilddrüse ist ok und auch sonst gibt es keinen organischen Grund warum mein Körper nichts vom fettigen Ballast loslassen will. Auch eine stark eiweißhaltige Diät habe ich probiert um nach 4 Wochen gerade mal 1,5 kg abgenommen zu haben. Bei diesem Tempo verliert man schnell die Motivation. Meinem Rücken und damit dem Sakral Gelenk geht es gar nicht so schlecht. Meine Füße schmerzen jedoch sehr unter dem Gewicht. Schon nach kurzen Strecken in den perfekten Laufschuhen mit maßgefertigten Einlegesohlen, in denen ich derzeit ohnehin nur gehen kann, schmerzen meine Füße so sehr als würde ich auf den blanken Nerven gehen. Barfuß geht gar nicht, also weder Joga noch Pilates sind nicht drin.

    Ich bin sehr gefrustet, dass ich nicht abnehmen kann ohne radikal und kontraproduktiv zu hungern. Natürlich bemitleide ich mich auch selbst momentan, ergo Frustessen, sieheTeufelskreis.

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