Ein Rat (von einer, die normal nicht rät)

Ich gebe ja eigentlich nie Ratschläge. Und ich bin ein bisschen stolz darauf, ein mehrere hundert Seiten umfassendes Buch geschrieben zu haben, das nahezu ohne Ratschläge auskommt (auch wenn irgendwer auf Amazon die „greifbaren appellative“ vermisst 🙂 ).

Heute mache ich eine Ausnahme und gebe einen Rat:

Macht Fotos. Nehmt Maß. Schreibt auf, wie ihr euch fühlt.

Dokumentiert so viel wie möglich. Ihr werdet hinterher dankbar sein. Echt.

Bei meinem ersten Foto, mit 145 kg fühlte ich mich blöd. Ich hatte schon 5 kg abgenommen und war mir sicher, weiter abzunehmen, aber ich fühlte mich trotzdem blöd. Ich musste an einen Text denken, den ich irgendwo gelesen hatte, und der mit seither ins Gedächtnis eingebrannt ist. Darin beschreibt eine Frau, wie sie in ihrem Leben zig Vorher-Fotos gemacht hat, aber nie wirklich abnahm … so dass sie irgendwann eine deprimierende Fotoreihe davon hatte, wie sie immer dicker wurde.

Als ich mein erstes Foto machte, musste ich daran denken. Es ist ein doofes Gefühl, ein Vorher-Foto zu machen, weil es sich ein bisschen anfühlt als würde man sich ein Schildchen anheften: „So wie du bist, bist du scheiße.“

Ich habe schon vielen Leuten geraten, Vorherbilder zu machen, und ich kann gut verstehen, warum die meisten davon den Rat in den Wind geschlagen haben. Aber alle, mit denen ich später geredet habe, haben es bereut.

Mittlerweile sind fast 3 Jahre vergangen seit meiner dicksten Zeit und ich bin stabil auf meinen ~65kg seit etwas über 1,5 Jahren. Nicht viel Zeit, sollte man meinen, im Vergleich zu den 30 dicken bis hochgradig morbid adipösen Jahren davor. Aber es heißt auch, man gewöhnt sich an alles, und das stimmt.

Es gibt eine Studie über die Lebenszufriedenheit von Menschen, die im Lotto gewonnen hatten und Menschen, die im Rollstuhl gelandet waren. Kurz nach dem jeweiligen Ereignis unterschied sich die Lebenszufriedenheit erwartungsgemäß stark. Nach einem Jahr, in der erneuten Befragung, waren die Werte nahezu gleich: Der Zustand war zur Normalität geworden.

Irgendwann denkt man nicht mehr ständig bewusst an das „Vorher“ oder die Unterschiede, sondern es fühlt sich so an, als sei es schon immer so gewesen, wie es ist. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass Dinge, die mich über Jahrzehnte begleitet und geprägt haben, irgendwann unbemerkt einfach so verschwinden, als seien sie nie dagewesen.

Dass der erste Gedanke beim Anblick von Sitzmöbeln einmal nicht mehr der nach der Tragkraft und der Passfähigkeit sein wird. Dass Essen in der Öffentlichkeit nicht von Überlegungen begleitet wird. Oder dass mir das mühelose Treppenlaufen oder vom Boden aufstehen nicht mehr positiv auffällt, sondern eben so ist, wie es ist. Normal. Alltag.

Als ich abgenommen hatte, fand ich es unglaublich merkwürdig, dass mehrere Menschen, die ich als (Natur)schlank kannte, mir plötzlich erzählten, dass sie früher, vor Jahren, auch mal (stark) übergewichtig waren. Ich konnte mir das bei vielen von ihnen nicht vorstellen, weil sie so gar nichts … „übergewichtiges“ an sich hatten. Nichts, was mich dazu veranlasst hätte zu denken, dass diese Menschen wissen, wie es für mich ist, dick zu sein. Da war kein „Wiedererkennen“.

Jetzt verstehe ich das gut. Ich vergesse manchmal, dass ich mal 150 kg wog. Wenn ich vor dem Spiegel stehe, und mich furchtbar über das eine Kilo ärgere, das sich in den letzten Monaten auf die Hüfte geschummelt hat und sich hartnäckig festkrallt (jedes Mal, wenn ich denke, dass ich das Biest los bin, kommt es nach einem Geburtstag oder einer Feier wieder aus dem Hosenbund gekrochen). Früher hätte ich nicht das geringste Verständnis dafür aufgebracht, sich an einem Kilo zu stören. Ich hätte nicht einmal geglaubt, dass man es spüren kann und habe oft genug die Augen verdreht, wenn jemand sagte, er fühle sich unwohl, weil er ein paar Gramm zugenommen hatte.

Das Körpergefühl jetzt ist ein völlig anderes als früher, aber ich vergesse das. Ständig. Bis mich irgendwelche Dinge wieder daran erinnern und ich urplötzlich kurze, flashbackartige Erinnerungen habe, an das Gefühl damals. Aber das ist meist nur kurz und nicht wirklich greifbar. Es fällt schwer, sich wirklich zu erinnern, sich wirklich zurückzuversetzen, wie es sich angefühlt hat, 150 kg zu wiegen,. Etwas, das ich nie für möglich gehalten hätte, bei derartig intensiven Erfahrungen.

Und damit komme ich wieder zum Anfang, zu dem Rat-Teil: Haltet so viel wie möglich von euren Erfahrungen fest. Sie verschwinden und verblassen sonst. Und um es etwas pathetisch mit den Worten von George Santayana zu sagen:

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

Also haltet so viel wie möglich von eurem Weg fest, denn irgendwann wird der Ausgangspunkt so weit entfernt sein, dass ihr nicht mehr einfach so zurückblicken könnt.

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18 Gedanken zu “Ein Rat (von einer, die normal nicht rät)

  1. Marius

    Ich kann diesen Effekt definitiv bestätigen, und zwar auch schon bei relativ geringen Gewichtsunterschieden. Ich habe in den letzten Wochen 7kg abgenommen – von 85 auf 78, 75 ist mein Zielgewicht. Ich habe anfangs nur sehr selten gewogen, erst ab ca. 83 Kg täglich. Mir kommt es jetzt aber schon so vor, als hätte ich nie wirklich 85kg gehabt, als sei das damals eine Fehlmessung gewesen und ich habe in Wahrheit nur 5kg verloren … obwohl ich genau weiss, dass ich die 85 früher oft auf der Wage gelesen hatte.

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  2. Multanis

    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe meine ersten Fotos nach ~10kg Abnahme gemacht und kam mir dabei ziemlich blöd vor, aber die Möglichkeit zu haben den eigenen Weg und aktuellen Stand mit damals zu vergleichen ist einfach unbezahlbar. Klar merkt man das auch an der Kleidung oder dem Körpergefühl, aber es bildlich vor sich zu sehen ist dann noch mal etwas ganz anderes.

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  3. Das Gewicht habe ich nie dokumentiert, und manchmal bereue ich es. Maß nehmen habe ich auch immer gehasst, und aktuell bereue ich es. Nicht wegen der Abnahme, sondern die Veränderungen beim Kraftsport, der Wandel vom Schluffi zum Sportler. Ich hätte nie gedacht, wie sich das auswirkt und ärgere mich, dass ich nicht vorher wenigstens mal die Arme gemessen habe oder die Hüfte oder so …

    Naja, dafür dokumentiere ich den anderen Weg. Und wenn ich die alten Beiträge von vor eineinhalb Jahren lese, denke ich mir „DAS habe ich gesagt“ oder „so habe ich gedacht“ und „ich glaubte wirklich, dass ich nieeemals xy tun würde“ … sich zu Erinnern ist wichtig … man muss nach vorne blicken … aber sollte nie vergessen, wer man einmal war (um andere besser zu verstehen) …

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  4. Sabine

    Als ich am Anfang der Abnahme Fotos gemacht habe, viel mir das auch sehr schwer, aber heute bin ich sehr froh darüber. Ich erinnere mich auch daran wie ich damals an einem heißen Sommertag das Bettzeug gewechselt habe und danach total verschwitzt und kaputt war. Da bin ich heute um einiges fitter – tolles Gefühl! Die größte Hose habe ich als Mahnmal auch aufgehoben. Noch ein paar Kilos und ich passe in ein Bein rein 🙂 Danke nochmal für Dein sehr motivierendes Buch!

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  5. Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich selbst nach 20 Kilo Abnahme nicht dazu überwinden können, ein Foto vor dem Spiegel zu machen und nicht gleich wieder zu löschen. Es gibt einfach so Dinge, die gehen nicht, zu denen kann man sich nicht überwinden obwohl man weiß, dass nichts schlimmes passieren wird. Und irgendwie gehört das bei mir dazu 😦

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  6. Da ich eher aus der Handarbeitsecke komme, weiss ich meine Maße genau. Damals wie heute. Und ich hab auch Zwischendrin immer wieder Maßnehmen müssen.30cm weniger Hüfte ist schon wahnsinn. Merkte ich heute auf einem Stuhl auf der Messe.da waren einfach mal 10cm Platz.
    An jeder Seite.
    Wahnsinn, das alles.Auch wenn wiegetechnisch nichts geht. Spätestens beim Maß geht was….das ist enorm motivierend!
    Liebe grüße
    Stella

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  7. Oliver K

    Vergessen ist eine sehr wichtige Faehigkeit. Dass sehr vieles von der Vergangenheit einfach verblasst und verschwindet, ist Voraussetzung fuer das Neue. Alt ist man dann, wenn man nur noch in der Vergangenheit lebt.

    Und da wir auf der Ebene der allgemeinen Weisheiten leben: Da gibt’s doch auch „In einen Fluss steigt man nicht zweimal.“ https://de.wikiquote.org/wiki/Heraklit
    Man kann somit gar nicht die Vergangenheit wiederholen.

    Sicherlich, in der Realitaet muss man immer wieder, fuer jeden Einzelfall, die Balance zwischen Loeschen und Speichern (profan gesprochen) neu bestimmen. Aber immer mal wieder ein grosses Reinemachen, das befreit.

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  8. Gerade die Tage hatte ich mit meinem Liebsten genau das Thema. Ich hänge abnehmtechnisch gerade etwas durch und mich ärgert jeder Blick in den Spiegel. Da hängen noch 10 Kilo, die da definitiv nicht hingehören. Und wenn ich mich dann so grimmig betrachte und mir ins Bauchfett kneife und überlege ich manchmal, wie ich eigentlich mit 20 Kilo mehr aussah. Ich habe zwar Fotos gemacht, aber ich _fühle_ es nicht mehr. Ein Glück 😀

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  9. Fotos mache ich nicht, da ich keinen Ganzkörperspiegel besitze (ich wollte mich noch nie sehen). Aber ich dokumentiere meine Abnahme und alles, was ich während dessen erlebe, in einem Blog. Und das ist wirklich verdammt hilfreich und motivierend.
    Ich sehe, woher ich gekommen bin und wo ich gerade stehe. Und ich kann nachlesen, wann und woher Frustmomente kommen. Was hilft, sie in Zukunft leichter zu überwinden.
    Von daher – ja, Dokumentation ist toll. Und sie muss nicht einmal über Bilder gehen. 🙂

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  10. nessii31

    Ich habe nie ein richtiges Vorher-Foto gemacht, hatte aber insofern Glück, dass ich keinen Monat nach Beginn meiner Abnahme Geburtstag hatte und da wurden reichlich Bilder gemacht. Mein erstes echtes Vergleichsbild habe ich erst mit 25kg weniger auf den Rippen gemacht.

    Seit Anfang Juni bin ich sehr aktiv (und erfolgreich) dabei, die letzten Kilos loszuwerden. Habe letzten Donnerstag dann endlich mal wieder ein Vergleichsfoto gemacht, das erste in Unterwäsche. Wenn ich nur auf diese Fotos schaue, sehe ich all das Fett, das noch weg muss. Wenn ich sie dann allerdings mit meinem Bild von vor 3 Jahren vergleiche… kann ich kaum glauben, dass ich das war.
    Mir kommt das eher alles wie ein schlechter Traum vor. Dass ich, wenn ich mit Kollegen Schritt halten wollte, mich nicht am Gespräch beteiligen konnte, weil der Atem dazu nicht gereicht hat. Dass ich schwitzte von den paar Treppenstufen, die ich aus der S-Bahn-Unterführung hochgegangen bin…
    Aber ich erinnere mich noch, wie es war, als ich das erste Mal wieder dieses „Bersten vor Energie“ spürte, das ich noch dunkel aus meiner Kindheit kannte. Ich bin spontan losgerannt und es war ein großartiges Gefühl. Ist es auch jetzt noch.

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  11. Gwin

    Ich hatte dir vor ein paar Tagen ja eine Email geschickt, auf diese hattest du mir auch geantwortet das ich Fotos machen solle, klar kennt man so Selfies auf denen man im richtigen Winkel schön schlank aussieht lol allerdings harte ehrliche Ganzkörper Fotos gabs von mir seit Jahren nicht mehr!! Meine Grosse Tochter war von der Idee mehr als begeistert und meinte sofort komm das machen wir, dann hast du was für später, denn ich kenne dich du wirst als letzte deine Erfolge merken! (sie kennt mich gut xD) wir werden das nun jeden Monat wiederholen quasi eine Chronik, des Abspeckens xD Das Messen ist sowieso ein guter Tip hat mir geholfen wenn, Menstruationsbedingt schön artig bis zu 5 kg Wasser eingelagert hatte … der Bauch und Co. schrumpfte aber trotzdem 😀

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  12. Barbarella

    Ich sollte auch langsam ein Vorher-Bild aufnehmen.

    Die Perfektionistin in mir sagt jedoch, dass ich doch eh schon zu wenig hab für ein echtes „Vorher“ … Naja – wäre trotzdem gut. Schade nur, dass ich nicht wirklich nen geeigneten Spiegel habe.

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  13. Mona

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Fotos gemacht habe, aber nur an einem Tag (habe also keine Zwischenstände). Das war nur mit Unterhöschen, weil ich auch sehen wollte, wie meine Brust sich verändert. Aber jetzt weiß ich gar nicht, wo ich diese Bilder versteckt habe und wo ich sie finden könnte.

    Durch diesen Blogpost habe ich mal meine Fotos von März 2015 (Urlaub) angeschaut und da blieb mir die Luft weg! Ich war ja richtig moppelig-übergewichtig. So habe ich mich vor einem Jahr gar nicht gesehen! Ich wusste das nur durch meine Zahlen von Waage und BMI und auch dadurch, dass mir einige Lieblingsteile nicht passten und ich immer das gleiche an hatte, was mir nicht mehr gefiel, außerdem hab ich mich geweigert für die größere Größe Geld auszugeben. Ich wusste, dass ich immer weiter zugenommen habe und ich darüber verzweifelt war, weil das immer nur aufgrund von Heißhunger kam und ich ich mich nicht unter Kontrolle hatte. Das finde ich schrecklich, wenn man weiß, was man braucht oder nicht braucht und sich dann doch nicht dran hält, weil man ne Fressattacke mehrmals pro Woche hat und dann auch noch zusätzliche Fressattacken durch PMS.
    Als mein BMI in den adipösen Bereich rutschte, war die Verzweiflung ganz ganz groß und mir ging es jeden Tag psychisch schlecht.
    Ich hab das nur geschafft, indem ich ein Medikament gewechselt habe, noch mehr Sport gemacht habe und mir mein ganzes gegessenes Essen aufgeschrieben habe, egal wie viel oder erschreckend die Zusammensetzung war. Mein allerbestes Hilfsmittel ist Proteinpulver. Es hilft mir gegen Muskelkater, beim Muskelaufbau und gegen Heißhunger, außerdem ist es süß, was mir sehr gefällt. Ich esse außerdem auch Schokolade und sowas, aber ohne Verzweiflung mittlerweile, auch wenn ich manchmal wieder zunehme. Mein mentales Hilfsmittel ist natürlich das Fettlogik-Buch und das Blog hier, wodurch ich überhaupt feststelle, was ich schon alles geschafft habe und mich mitfreuen kann, wenn andere Menschen sich über ihre eigenen Fortschritte freuen. Dadurch, dass Nadja und andere hier immer wieder schreiben, fühle ich mich nicht so allein. Das ist wie eine große Party, weil wir, jeder für sich, etwas für unsere Gesundheit tun und Ballast ablegen, indem wir schauen ob es Tatsache ist oder nur eine Fettlogik, die weg kann.

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  14. Lastalda

    Hm. Ich verstehe, dass es doof sein kann zu vergessen, und die Angst, dass man vielleicht irgendwann wieder da hin kommt, wenn man vergisst, wie furchtbar das Übergewicht zu Hochzeiten war..
    Aber eigentlich… eigentlich will ich mich da gar nicht zu sehr dran klammern. Eigentlich möchte ich ja gerade WEG von der Dick-Identität.

    Eine sehr gute Freundin von mir war immer schlank, solange ich sie kenne (die gehört zu der Fraktion, die zwar gern Junkfood isst, aber gerne mal vergisst/verpennt, zu essen und das dadurch ausgleicht). Als sie dank nun regelmäßiger Mahlzeiten dann doch mal 5 kg zugelegt hat, hat sie das deutlich gestört, weil es nicht zu ihrem Selbstbild passte, also nimmt sie jetzt wieder ab.
    Bei mir musste fast die 100 auf der Waage stehen, eh ich das nicht mehr mit meinem Selbstbild vereinbahren konnte. 85 kg, selbst gut 90 kg waren bei „ich bin halt dick, Mutters Gene…“ noch im Selbstbild drin und damit war der Handlungsdruck eher schwach.

    Und davon will ich weg. Ich möchte langfrsitig eine schlanke Selbstidentität aufbauen, wo mich ein paar Kilo zu viel wirklich stören, um rechtzeitig gegenzusteuern, damit das nicht nochmal so sehr ausufert.

    Und ich glaube nicht, dass es mir dabei helfen wird, wenn ich mich bewusst daran erinnere, wie das war, stark übergewichtig zu sein.
    Manchmal kann (bewusstes) vergessen auch gut sein, glaube ich.

    Aber jeder, wie er mag – und Fotos/Daten, die man einmal hat, in der Schublade verschwinden zu lassen und nie wieder anzugucken ist sicher im Zweifelsfall besser, als sich hinterher zu ärgern, dass man keine Aufzeichnungen hat.

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  15. „Es fällt schwer, sich wirklich zu erinnern, sich wirklich zurückzuversetzen, wie es sich angefühlt hat, 150 kg zu wiegen“

    Ich hab eine längere, in Sachen Abnehmen demotivierte, lustlose Phase hinter mir, während der ich fast 2/3 vom letztes Jahr abgenommenen Gewicht wieder zunahm. Ich dachte eigentlich nicht, dass sich das die nächste Zeit ändern werden, doch zufällig hab ich bemerkt, dass meine Langhantel, die ich über den Winter auf 16 Kilo Gewicht gebracht hatte, exakt soviel wiegt wie mein aktuelles Übergewicht. Denn 16 Kilo trennen mich von der Oberkante Normalgewicht!

    DAS BEEINDRUCKT MICH!!! Denn mit diesem Gewicht hab ich trainiert, immer 3 mal 3 Übungen jeweils 10 mal – und hinterher war ich geschafft.

    Und exakt dieses Gewicht schleppe ich täglich mit, bemerke es nicht mal besonders, wundere mich aber über Trägheit, Bequemlichkeit, Angestrengtsein…

    Ist zwar ein bisschen neben dem Foto-Rat, aber punktgenau zum Thema „Fühl das Gewicht!“

    Meine Motiviation ist jedenfalls wieder da!:-) – mehr dazu unterm Namenslink.

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  16. Pingback: 17.11.2016 | Diaetarium

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