Neue BMI-Studie

Derzeit geht eine neue Studie durch die Medien, die einen Anstieg im BMI-Bereich mit der geringsten Sterblichkeit gefunden hat. In den letzten 30 Jahren hat sich der ideale BMI in ihrer Stichprobe offenbar von etwa ~23 auf etwa ~27 erhöht. Selbst wenn man den Faktor des Rauchens herausrechnet liegt der BMI mit der geringsten Sterblichkeit noch bei ~26.

Nun werden einerseits die Fragen nach den Gründen laut, während andererseits bereits nach Veränderungen der BMI-Kriterien gerufen wird.

Zunächst mal: Sollte sich dieses Ergebnis bestätigen und neuere Forschungen unter Ausschluss möglicher Erklärungen irgendwann tatsächlich zu dem Ergebnis kommen, dass BMI ~26 der mit der höchsten Lebenserwartung ist, müssten die Kriterien selbstverständlich entsprechend neu angepasst werden – in diesem Fall würde ich das entsprechende Kapitel in Fettlogik überarbeiten. So weit sind wir allerdings noch nicht.

Eine ebenfalls neue Studie, die ich vor einigen Monaten hier besprochen habe, zeigt beispielsweise, dass stabiles Normalgewicht weiterhin das gesündeste ist (am besten lest ihr den Artikel dazu, denn er erklärt auch teilweise die Ergebnisse). Auch die übrigen neueren Studien aus den letzten Jahren bestätigen dieses Ergebnis nicht.

Die Forscher selbst schreiben in der Diskussion ihrer Ergebnisse:

„A potential explanation [is that] improved treatment for cardiovascular risk factors or complicating diseases has reduced mortality in all weight classes, the effects may have been greater at higher BMI levels than at lower BMI levels. Because obesity is a causal risk factor for hypertension, diabetes, cardiovascular disease, and dyslipidemia, obese individuals may have had a higher selective decrease in mortality. Indirect evidence of this effect is seen in the findings as the deaths occur at similar time periods in the 3 cohorts, but cohorts recruited at later periods have an increase in the BMI associated with the lowest mortality, possibly suggesting a period effect related to changes in clinical practice, such as improved treatments, or general public health status, such as decreased smoking or increased physical activity.

Treatment effects and public health changes could not be tested directly in these cohorts, but a similar secular trend has been noted in other cohorts. As the standard WHO categories were used across all 3 cohorts to better compare the cohorts both within this study and with other studies, the differences cannot be attributed to different categorizations of BMI. Furthermore, a lower mortality rate with a higher percentage surviving to older age could change the BMI associated with the lowest mortality as suggested in a recent meta-analysis.“

Es ist also gut möglich, dass es sich hierbei um eine statistische Verzerrung handelt, weil die Medizin in der Behandlung übergewichtsassoziierter Erkrankungen in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht hat und diese Effekte sich logischerweise positiver auf Übergewichtige auswirken. Angesichts des plötzlich steigenden Ideal-BMIs, ist dies eine recht nachvollziehbare Erklärung, da sich unsere körperlichen Gegebenheiten nicht akut innerhalb weniger Jahre verändern (wobei es durchaus möglich wäre, dass in einigen hundert Jahren Evolution tatsächlich der Körper so verändert, dass er auf mehr Gewicht ausgelegt ist).

Das würde den höheren BMI nun nicht gesünder machen, es würde nur bedeuten, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit dank der modernen Medizin auch mit übergewichtsassoziierten Erkrankungen mittlerweile recht gut ist.

Eine weitere, ergänzende Erklärung aus meiner Sicht ist die, dass der Durchschnitts-BMI in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist und nun ebenfalls bei etwa 27-28 liegt. Abweichungen vom Durchschnitt haben allerdings immer Gründe, und die können negativ sein. So ist es durchaus möglich, dass an sich der körperlich gesündeste BMI nach wie vor niedrig ist, aber Leute dennoch im Schnitt eher aus „ungesunden Gründen“ vom Durchschnitts-BMI abweichen.

Darunter würden beispielsweise psychische Probleme fallen, die sich im Essverhalten widerspiegeln (bei Depressionen etwa gehören sowohl starke Gewichtszu- als auch abnahme zu den Kernsymptomen. Da Depressionen sich gerade zur „Volkskrankheit“ entwickeln ist also z.B. durchaus möglich, dass gerade Menschen mit Depressionen sich eher ausserhalb des Gewichtsdurchschnitts bewegen).

Bei der momentanen Gewichtsentwicklung nach oben ist ebenfalls anzunehmen, dass Menschen, die sich im unteren Gewichtsbereich befinden, im Schnitt irgend etwas tun um aktiv das Gewicht niedriger zu halten als der Durchschnitt. Auch das kann natürlich theoretisch mit ungesunden Gründen einher gehen. Auf Dauer kann ich mir vorstellen, dass dies die Ergebnisse späterer Studien verzerren wird – andererseits kann man auch argumentieren, dass möglicherweise die bisherigen Ergebnisse verzerrt waren, da früber eben Abweichungen nach oben unnormal waren. Da Reichtum jedoch seit je her eher mit Gesundheit assoziiert ist und früher ein höheres Gewicht eher mit Reichtum einher ging, dürfte die Verzerrung tatsächlich eher anders herum gewesen sein und Übergewicht eher „harmloser“ gewirkt haben als es tatsächlich war.

Was die Entwicklung angeht, kann ich mir gut vorstellen, dass aufgrund der genannten Gründe (bessere medizinische Versorgung und steigender Durchschnitts-BMI) in den nächsten Jahrzehnten weitere Studien zu dem Egebnis kommen werden, dass „leichtes Übergewicht“ mit der höchsten Lebenserwartung einher geht. Es ist sogar gut möglich, dass auf diese Art allmählich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung erschaffen wird, die vermutlich bereits begonnen hat. Gesundheitsbewusste Menschen werden versuchen, sich im etwas höheren Gewichtsbereich einzufinden und weniger gesundheitsbewusste Menschen werden eher sagen „Mir doch egal, ob BMI 27 gesünder ist, BMI 20 finde ich attraktiver!“ – so dass selbst wenn BMI 20 tatsächlich rein physisch gesünder ist, eine Verzerrung auftritt weil dieses Gewicht eher von Menschen angestrebt wird, die ansonsten weniger auf ihre Gesundheit achten.

Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Auch die Forschung über die Risikogruppe „Skinny-fat“ ist ja erst am Anfang und bietet ebenfalls Erklärungen. Was letztlich fehlt sind Forschungen, die gezielt die möglichen Erklärungen mit einbeziehen, so wie dies etwa mit dem Rauchen der Fall war oder in der anderen verlinkten Studie die krankheitsbedingte Gewichtsabnahme.

Was denkt ihr, wie sich das Thema entwickeln wird? Sehe ich zu schwarz mit der sich-selbst-erfüllenden Prophezeiung?

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38 Gedanken zu “Neue BMI-Studie

  1. Sarja

    Ich vermute auch, dass es eine Verzerrung durch bessere medizinische Versorgung, vielleicht auch durch Abnahme der Raucherzahlen gibt (=weniger nikotinbedingte frühe Todesfälle von eher schlanken Menschen). Dazu vielleicht noch etwas bessere Umweltbedingungen (Feinstaubfilter uä), gleichzeitig mehr Weichmacher mit östrogenähnlicher Wirkung (Fetteinlagerung), mehr Fitnessangebote für Dicke etc.
    Ich denke, das ist bei fast allen Studien das Problem: man versucht einen kausalen Zusammenhang herzustellen, aber die Welt/das Leben ist zu komplex dafür. Man kann natürlich Tendenzen zeigen, und man kann noch mehr Kriterien hinzuziehen. ZB. die Anzahl von Herz-Kreislauferkrankungen generell, nicht nur die, die Todesursache waren.

    Vielleicht kommt auch noch eine neue Formel, nach der gesundes Gewicht berechnet wird. Denn in meiner Kindheit/Jugend war die Formel „Körpergröße in cm minus 100= Normalgewicht, minus 15%= Idealgewicht“ alleinseligmachend.

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    1. Sarja

      Ach so: das Ergebnis wird aber auf jeden Fall durch die Medien getrieben werden, und viele werden sagen: siiiiiehst Du! Übergewicht ist sogar gesund! Bzw. „es ist gar kein Übergewicht“. Und dazu wird ein Foto von Marilyn Monroe gezeigt.

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  2. Verdammt, du solltest in die Forschung gehen, damit wir nicht mehr von den Fragestellungen abhängig sind, die die sich gerade aussuchen.

    Hast du da schonmal drüber nachgedacht?

    Das Problem ist ja, dass du da momentan selbst nur Spekulieren kannst. Das ist zwar Spekulieren auf hohem Niveau, aber die Belege fehlen trotzdem. Jemand, der nicht von dir bzw. deinem Buch überzeugt ist, wird das wieder nutzen um zu sagen, dass du dir die Fakten so zurecht drehst, dass sie zu deinen „Thesen“ passen. Und man kann das nicht mal widerlegen.

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  3. Mona

    Ich habe eher die Befürchtung, dass die Menschen noch inaktiver werden und skinnyfat noch ein größeres Problem wird, wodurch man dann nicht unbedingt viel gesünder ist als ein bisschen Übergewichtige, der aber mehr Kraft hat.

    Das ist richtig viel Fett zu viel, wenn jemand schlank aussieht mit BMI 24 z.B., aber so geringe Muskelmasse hat, dass er einen gesunden Körperfettanteil erst bei BMI 19 oder so hätte. Die Inaktivität an sich ist ja schon ein Problem, weil sich alles Mögliche abbaut und man vielleicht ständig Schwarz vor Augen und Schwindel hat, wenn man vom Stuhl aufsteht, weil der Blutdruck gar nicht lernt sich anzupassen an verschiedene Körperpositionen oder Belastungen, wie mal 5 km spazieren gehen.

    Also ich sehe es wie du, dass die Medizin zwar einem besser helfen kann, aber insgesamt es trotzdem nicht gesünder wird mehr zu wiegen als in dem jetzigen BMI-Normalbereich.

    Ich sehe das an mir und meiner ganzen Umgebung. Ich mache viel Sport (nur ca. 5 h pro Woche), sehr viel mehr als so ziemlich alle meine Freunde und Verwandte, aber ich bin trotzdem zu fettig für meinen BMI, obwohl ich proteinreich esse und Kraft(ausdauer) trainiere, wodurch meine Muskulatur deutlich gewachsen ist in den letzten 6 Jahren. Obwohl ich in den Jahren auch zwei Mal übergewichtig war (BMI 29, irgendwas), war ich fitter als mit BMI 19, die ich während der vorangehenden 10 Jahren hatte.

    Ganz hart hat es mich die letzten 3 Wochen erwischt. So vom Gefühl her hatte ich mich extrem viel bewegt, war unterwegs, hab Sport gemacht und sonstige Bewegung. Dadurch hatte ich jeden Tag das Gefühl, dass ich mir ja was gönnen kann, viel Essen kann und dabei ja trotzdem abnehmen müsste. Leider ist das nicht so. Ganz typisch für mich: ich fange im Sommer an kühlen Kakao zu trinken und wundere mich, dass ich dicker werde, da ich ja viel weniger esse und mich sehr mehr bewege in meiner Wahrnehmung.
    Da ich so einen Aktivitätstracker mit Pulsmessung habe, bin ich jeden Nachmittag/Abend in den letzten 3 Wochen erschrocken, wie wenig ich wirklich verbrannt habe, obwohl mein Gefühl sagt ich hätte sehr viel mehr verbrannt. Dadurch esse ich in letzter Zeit wieder zu viel, weil ich so ein „ich brauch Essen, sonst verhungere ich“-Gefühl habe. Meine Intuition will noch überzeugt werden, dass „Messungen“(eher genauere Schätzungen) und rationales Denken in diesem Punkt Recht haben.

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    1. Das mit dem Blutdruck und der Muskelmasse habe ich mir auch gerade gedacht.
      Da man heutzutage, eben wie bereits im Artikel erwähnt, durch Übergewicht verursachte Erkrankungen besser behandeln kann ist das dann nicht mehr so kritisch. Anderseits gibt es dann aber die fitten 28 BMIler und dann diese unfitten 19 BMIler. Bei leichten Vergiftungen, bestimmten Verletzungen und auch was die Stabilität ihres Kreislaufs angeht sind erstere klar im Vorteil.

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    2. kork

      „Schwarz vor Augen“ wird einem bei erniedrigtem Blutdruck. Das ist sehr oft bei jungen Frauen der Fall, insbersondere bei sehr schlanken. So war es wohl auch bei dir, gesundheitsschædlich ist das an sich nicht. Dann wurdest du ælter und nahmst zu. Dein Blutdruck stieg daher, die „Schwarz vor Augen“-Episoden verschwanden.
      Durch viel Sport wird der Blutdruck GESENKT. Das ist erfreulich, wenn er vorher zu hoch war. Allerdings kannst du kaum so viel Sport treiben, um trotz Uebergewicht wieder einen erniedrigten Blutdruck zu bekommen, daher ging es dir gut damit.

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      1. Mona

        Das stimmt so nicht. Ich habe immer einen ähnlichen Blutdruck gehabt.

        Wie erklärst du dann, dass ich jetzt mit BMI von 20 und Sport nicht dieses „Schwarz vor Augen“ habe? Nach deiner Logik müsste mein Blutdruck noch niedriger geworden sein durch die Abnahme und dann nochmal niedriger als vorher, weil der Sport ja den Blutdruck senkt. Und dieser noch niedrigere Blutdruck müsste nach deinen Argumenten dazu fühlen, dass mir häufiger seltsam geht (alles wird schwarz oder es dreht sich).

        Wie ich oben geschrieben habe, spielt (zumindest in dem Bereich von 19 bis 29 BMI) es eine viel größere Rolle, wie der Körper „von Innen“ zusammengesetzt wird. Wenn ich ständig mich anstrenge und hoch springe oder das Springen mit Liegestützen abwechsle, dann wird mein Körper sich darauf einrichten „von Innen“, dass er schnell reagieren kann, wenn es mal nötig ist und dass bei solchen Positionswechseln mir nicht das ganze Blut aus dem Kopf in die Beine sackt. Und das hilft mir auch im Alltag, da ich dann null Probleme habe, mal zu sprinten, mal was Schweres zu heben, mal länger zu sitzen und dann plötzlich loszurennen. Das Problem haben aber viele Leute, die unsportlich sind. Und meiner Meinung nach sind in meiner Umgebung sehr viele Leute nur wenig sportlich und haben eine geringe Muskulatur. Es ist für mich völlig ok, ist ja deren Leben nicht meins. Ich befürchte nur, dass es in Zukunft immer mehr inaktive Menschen gibt und es irgendwas als total normal gilt, dass man sich nur langsam bewegt, weil es ja gefährlich ist schnell vom Stuhl aufzustehen, da man ja umkippen könnte.

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      2. kork

        Huhu Mona,
        kann leider nicht unter deinem letzten Beitrag antworten. Also, mal abgesehen davon, dass wir allen unterschiedlich sind und so: allgemein hat der Blutdruck eine Tendenz nach oben, mit dem Lebensalter. Ich habe ja mit 42 auch nur noch selten Blackouts, obwohl ich meinem BMI stabil halte und Sport treibe. Wenn es passiert, ist ein niedriger Blutzuckerspiegel schuld, z.B. frueh morgens. Ich habe das von Uebergewichtigen noch nie gehört – kenne aber etliche, die tagueber (wegen blöder Sprueche?) kaum oder gar nichts essen… und dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass so jemand auch mal wegsackt.

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  4. Verständnisfrage: Was bedeutet Sterblichkeit in diesem Zusammenhang? Geht es darum, welcher Anteil der untersuchten Gruppe in einem bestimmten Zeitraum sterben? Wie groß ist dieser Zeitraum?

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  5. Inga Hoffbauer

    Hallo Frau Hermann, mich würde im Zusammenhang mit diesem Post mal sehr interessieren, was Sie von leichtem Untergewicht halten. Ich halte seit meiner Pubertät einen BMI von 17 komma schwankend, also zwischen 47 und 49 kilo bei 167cm Körpergröße. Mir wird von allen Seiten erzählt, dass Untergewicht auf jeden Fall auf Dauer schädlich ist und ich zunehmen sollte. Ich finde mich mit meinem aktuellen Gewicht aber am schönsten und möchte nicht zunehmen, steuere sogar dagegen an. Was meinen Sie dazu?

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    1. Ich denke, BMI 17 kann man recht gesichert als Gesundheitsrisiko betrachten, ebenso wie BMI 30. Das bedeutet natürlich nicht, dass man zwangsweise Gesundheitsprobleme bekommen MUSS mit dem Gewicht, aber das Risiko ist eben höher. Letztlich muss jeder selbst für sich entscheiden, wo die Prioritäten liegen und ob man das gesundheitliche Risiko zugunsten anderer Faktoren wie persönliches Wohlfühlen oder anderer Dinge in Kauf nimmt.

      Also wenn Sie Rat/Einschätzung aus gesundheitlicher Sicht suchen: Ich denke, das Beste wäre, durch Krafttraining und leichten Kalorienüberschuss einige Kilo Muskelmasse aufzubauen und je nach Körperfettwert auch etwas Fett.

      Ganz generell meine Einschätzung: Letztlich kommt es darauf an, wo man selbst die Prioritäten setzt und es geht andere nichts an ob Sie 47 oder 147 kg wiegen, es ist Ihr Körper.

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    2. kork

      Menstruierst du regelmæssig (ohne Pille oder andere Hormonpræparate, die verschleiern den wahren Zustand)? Falls nicht, dann weisst du, dass du deinem Körper jetzt, hier und heute schadest. Stichwort Osteoporose. Das ist nur das, was dir mit ziemlicher Sicherheit blueht. Hinzu kommen ungezæhlte mögliche Mangelkrankheiten, die wie Osteoporose teilweise irreversibel sind. Du gefæhrdest u.a. deinen gesunden Hirnstoffwechsel.

      Es geht dir um gutes Aussehen und du „steuerst gegen“. Klingt nach Essstörung, und wenn es so ist, dann weisst du das alles und noch viel mehr. Denn Essgestörte leben fuer ihre Krankheit und das ist eigentlich das, was am allerschlimmsten ist.

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      1. kork

        Sport ist natuerlich prima zur Osteoporosepævetion. Wenn man sich vernuenftig ernæhrt. Tut Inga aber offenbar gezielt nicht.
        Und dann wird gar nichts aufgebaut, keine Muskeln, keine Knochensubstanz. Traurig sowas.

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      2. Mona

        „Wenn man sich vernuenftig ernæhrt. Tut Inga aber offenbar gezielt nicht.“
        Wie kommst du darauf? Soweit ich gelesen habe, hat sie nichts Genaues über ihre Ernährung gesagt.

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      3. kork

        Doch, das sagt sie so:

        „Ich finde mich mit meinem aktuellen Gewicht (17,x) aber am schönsten und möchte nicht zunehmen, steuere sogar dagegen an.“

        Ich vermute sehr sehr stark, dass die Dame an Magersucht oder Bulimie leidet.
        Wenn das so ist, dann versteckt sich hinter „ich steuere dagegen an“ sehr wahrscheinlich „ich stelle meine Gesundheit, ja mein ganzes Leben hintan, um sogar noch weiter abzunehmen.“

        Ja, ich lasse die Möglichkeit offen, dass das hier nicht zutrifft. Die Formulierungen lassen Insider jedoch aufhorchen.

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  6. Silke

    Ich denke man sollte sich nicht gleich von einer neuen Studie verunsichern lassen.
    Ausserdem zählt ja auch das eigene Empfinden mit welchem Gewicht man sich letztendlich im Normbereich wohlfühlt.

    Mir sind nur zwei recht gegensätzliche „Aussagen“ im Kopf die sehr widersprüchlich sind:

    Die eine besagt das es gesünder ist ein „bisschen“ Speck zu haben (vorallem im Alter) im Falle das man ernsthaft krank werden würde um etwas zum zehren zu haben… (klingt erstmal logisch) (Udo Pollmer, etc.)

    Die andere besagt das es wohl Behauptungen gibt das es am gesündesten sei sich immer leicht im Hungern zu befinden um ein extrem niedriges Risiko zu haben krank zu werden (Krebs etc.).
    (Gabs wohl nen Versuch mit Ratten und auch irgend ein Kerl lebt wohl so)

    Mir stellt sich die Frage – WAS DENN NUN?

    vielleicht dann doch besser im unteren BMI dann bleibt man gesund….falls das nicht stimmt hat man doppelt Pech… 😛

    Keine Ahnung…
    Ich denke nur das fast Jeder versucht aus seinen Ideen zum Thema Gewichtsabnahme was neues und tolles zu machen und es ausreichend zu vermarkten.

    Das Buch, und damit der Erfolg von Nadja, und jedem Einzelnem von Uns beruht meiner Meinung nicht auf den zahlreichen Studien sondern einfach auf einer simplen Logik „Iss nicht mehr als Du verbrauchst um so zu bleiben wie du bist, oder „iss weniger als du verbrauchst dann nimmst Du ab.“

    Ich denke wir sollten auch ein bisserl auf unser Bauchgefühl hören wo der richtige BMI für jeden Einzelnen liegt. 🙂

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    1. Mona

      @Silke

      „Die andere besagt das es wohl Behauptungen gibt das es am gesündesten sei sich immer leicht im Hungern zu befinden um ein extrem niedriges Risiko zu haben krank zu werden (Krebs etc.).“

      Das hab ich auch häufiger von Menschen gehört, die sich viel mit Krebs beschäftigen müssen, weil sie oder jemand für sie wichtiges erkrankt ist. Das wird meistens im Zusammenhang mit Ketose erklärt, sodass dann empfohlen wird keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, weil die Krebszelle sich davon ernähren, irgendwie so. Und dann gibt es noch Behauptungen, dass das leichte Hungern auf die Hormone wirkt, sie ändert und dadurch bei Krebs hilft, also eigentlich die Situation angeblich „anhalten“ soll.

      Ich kenn diese Behauptung auch noch aus Yoga-Kreisen, die Yogis essen wohl auch immer nur ein bisschen, sodass sie aber nicht satt werden. Und ich glaube (kann mich gerade nicht richtig erinnern, wo ich das her hab), es gibt diese Behauptung auch über Japaner, dass sie zwar Essen mögen, aber immer 10% vor satt aufhören zu essen. Keine Ahnung wie das praktisch überhaupt gehen soll.

      Oh man, ich kenne viel zu viel Zeug von dem ich keine Ahnung hab, ob das jetzt mit belastbaren Daten belegt ist oder eher esoterischer Unsinn ist. Wieso kann ich mir solche Sachen überhaupt merken und Geschichtsdaten so gar nicht? Vielleicht hilft ständiger leichter Hunger auch bei solchen Problemen. 😉

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      1. Anne

        Das mit den Japanern ist nur so, dass aus Höflichkeit nie ganz aufgegessen wird, denn sonst würde man dem Gastgeber unterstellen, dass es nicht genug war. Also Teller nie ganz leer machen, in Japan. Mit satt hat das nix zu tun, eher mit wie man in Gesellschaft isst.

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  7. Silke

    Achso – Und ich LIEBE Nadjas Buch!
    nur falls das jetzt Widersprüchlich rüber kam.
    und JA ich würde IHR den Reichtum durch das Buch sowas von gönnen 😀

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  8. Silke

    Es wäre so geil wenn Nadja damit weltweit einschlagen würde wie ein Komet.
    Alle anderen Gurus könnten mit ihren 5874120. Diäten und Logiken
    einpacken.

    Das würde ich mir wünschen.
    Das wäre für sehr viele Menschen die Erlösung auf die sie schon lange warten.
    🙂

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  9. kardamom

    Vorab:
    Mein „Wissenschafts-Englisch“ ist nicht gut genug, um diese Studien im Original gründlich genug zu lesen…

    Meine Frage:

    Wann wurde jeweils der BMI gemessen? Nach Eintritt des Todes; in einer festgelegten Zeit vor dem Tod?

    Extrembeispiel: Wer wegen schwerstem Übergewicht seine Leber ruiniert, hat im Endstadium der Leberzirrhose ja in der Regel extremes Untergewicht.

    In der Statistik bleibt aber nur haften: „Niedriger BMI korreliert mit höherer Sterblichkeit.“
    Und in den Köpfen der Schnell-Leser bleibt haften: „Niedriger BMI ist kausal für höhere Sterblichkeit.“

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  10. Ich könnte mir vorstellen, dass übergewichtige Menschen möglicherweise von Ärzten genauer untersucht werden, da bei ihnen Bluthochdruck und/oder Diabetes einfach wahrscheinlicher sind, während bei schlanken Menschen da gar nicht dran gedacht wird, und einiges vielleicht länger unerkannt bleibt.
    Das würde ja durchaus in das Szenario der Self-fulfilling prophecy passen…

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  11. Irenicus

    Gibt es irgendwo einen Link auf die echte Studie? Irgendwie verlinken sich die Medien alle untereinander, aber die echten Daten der Studie konnte ich leider nicht finden. Ich hätte auch gerne mal das Rohmaterial, in so einem Fall (jaja ich weiß das ist nicht so üblich)

    Insofern kann man nicht ausschließen, dass sie die üblichen Fehler gemacht haben:

    – nur das Gewicht zum Todeszeitpunkt (bzw. Krankenhauseinlieferung) berücksichtigt
    – welche Menschen sind überhaupt in der Studie angekommen (nur Krankenhauspatienten?)
    – falls Langzeitstudie, wieviele Menschen waren wirklich gesund zum Startzeitpunkt usw.

    Könnte also alles auch einfach nur eine schlecht angelegte Studie sein.

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    1. Claudia

      Die Studie kann man bei JAMA (Journal of American Medical Association) finden und dort einfach nach „BMI“ und „Mortality“ suchen.

      Vielleicht kann ich ein wenig zu der Studie erklären und aufklären dass die üblichen Fehler eben nicht gemacht wurden, da ich mit ähnlichen Daten arbeite.

      Die Studie beruht auf der Copenhagen General Population Study, deren Teilnehmer von 2003 bis 2013 rekrutiert wurden. Aus den Daten des Meldeamtes wurden zufällig um die 100000 Personen zwischen 20 und 100 Jahren ausgewählt und eingeladen, an der Studie teilzunehmen. Die Teilnehmer entsprechen also der Dänischen Allgemeinbevölkerung. Es ist also alles dabei, sowohl krank als auch gesund.
      Der BMI und auch andere Faktoren, die den Zusammenhang eventuell verfälschen können, wurden bei der Eingangsuntersuchung der Studie gemessen. Es wurde auch z.B. die Historie bisheriger Erkrankungen abgefragt.
      Dann braucht man natürlich einen Stichtag, bei dem man schaut, wer von den Studienteilnehmern bis dahin gestorben ist oder nicht. Dieser Stichtag war Ende 2014. Diese Daten (mit Todesursache) wurden dann zu den Studiendaten hinzugefügt. Die Länge der Beobachtungsdauer (Untersuchung bis Tod oder Stichtag) geht auch in die Analyse mit ein.
      Was dann analysiert wird, ist die Zeit bis zum Tod. Es ist also mitnichten der BMI kurz vor dem Tod, der analysiert wird, sondern eine ganze Zeit davor.
      In der Analyse berücksichtig wurden Alter, Geschlecht, Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegung, Einkommen und Gesamtcholesterin. Die Gesamtstudiengruppe wurde außerdem in verschiedene Teilgruppen unterteilt, je nach Vorerkrankungen oder anderen Faktoren (Krebs ja/nein, kardiovaskuläre Erkrankungen ja/nein, Altersgruppen, Geschlecht, Raucher/Nichtraucher). Das konnte den gestiegenen „besten“ BMI auch nicht erklären.

      Klar, ein Problem hat diese Studie genauso, wie jede andere Beobachtungsstudie: Auf Kausalität kann man nicht schließen. Das diskutieren sie aber genau so. Sei sagen auch nicht, dass ein BMI im mittleren übergewichtigen Bereich gesünder ist. Aber viellelicht gibt es durch solche Studien irgendwann diesen Stempel nicht mehr: Übergewicht = stirbt früher

      OK, ich hoffe, das hilft und war nicht zu lang…

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    1. Michael Mendelsohn

      Aus der Studie: „Aufgrund von Fettleibigkeit zurückgegangene Funktionen der Natürlichen Killerzellen (NK) können reaktiviert werden, wenn man abnimmt – und zwar vor allem den Körperfettanteil reduziert.“ Die Schlagzeile ist also mal wieder irreführend – Abnehmen macht dich nicht gesünder als die immer-schon-Schlanken, aber immerhin macht es diese durch Fettleibigkeit verursachten Schäden wieder rückgängig.

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      1. Frank

        „Abnehmen macht dich nicht gesünder als die immer-schon-Schlanken“

        Das hätte ich so auch nicht aus der Überschrift raus gelesen.

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  12. Ich denke, es kommen noch so viele Faktoren zum Gewicht in den nächsten Jahrzehnten hinzu, dass es wahrscheinlich egal ist, ob nun 23 oder 26 bei der einen wahrhaftigen von allen anerkannten Studie dann herauskommt. Luftqualität, Wasserqualität, Geld für Igel-Leistungen bzw. private Versicherung, Qualität des Essens, Stress und und und… Letztendlich also vor allem Geld wird der größte Faktor sein uns ich lehn mich da sicher nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage dass ein armer BMI 23 fruher stirbt als ein reicher BMI 28. Bei der aktuellen Geldverteilungsschere und deren Entwicklung wird das wohl nur noch deutlicher.

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  13. Litschi

    Ich denke, dass da mehrere Faktoren eine Rolle spielen werden. Eine davon ist sicher, dass das Durchschnittsgewicht und somit der Durchschnitts-BMI seit 1976 (Zeitraum der ersten Studie) gestiegen ist. Das verschiebt sicher einmal den BMI bei Eintritt des Todes nach oben.
    (Eine schnelle Google-Suche hat ergeben, dass der Durchschnitts-BMI um etwa gleich viele Punkte gestiegen ist, wie der BMI mit der geringsten Sterblichkeit.)
    Ein weiterer Faktor wird sicher die bessere medizinische Versorgung sein. Neben besseren, minimalinvasiven Operationen, bei welchem das Risiko für Komplikationen auch bei einem hohen BMI geringer bleibt und eine schier unendliche Zahl an Medikamenten für Symptombekämpfung tut sicher ihriges dazu.
    Und nicht zuletzt wieder einmal der provokative Spruch: „Man kann sich einfach länger zu Tode fressen, als man sich zu Tode hungern kann.“ In diesem Zusammenhang bedeutet das: Klar, kann man auch Leute mit (starkem) Untergewicht unterdessen länger am Leben erhalten als früher. Aber nach unten kommen wir in der BMI-Skala ziemlich bald an eine Grenze. Nach oben hingegen ist die Skala offen.

    Ich kann mir um ehrlich zu sein schlecht vorstellen, dass sich in den letzten 40 Jahren der Mensch bereits soweit an das grössere Nahrungsangebot angepasst hat, dass seine Gesundheit nun automatisch eine grössere Fettmasse tolleriert. Ich denke, dass ist eher eine Frage der Statistik und äusserer Einflüsse. Zum Beispiel hätte ich den Durchschnitts-BMI der Probanden in den Studien interessant gefunden, konnte ihn aber nicht finden.

    Übrigens habe ich vor einigen Monaten etwas über eine andere Studie gelesen, in welcher festgestellt wurde, dass nicht Leute „mit ein bisschen Speck“ im Alter die geringste Sterblichkeitsrate haben, sondern Leute „mit ein bisschen Muskelmasse“. Noch krasser war das Resultat bei Verbrennungsopfern. Da hatten Leute mit viel Muskelmasse einen klaren Vorteil gegenüber Leuten mit viel Fett. Der Grund dafür war, dass für die Neubildung der Haut viel Eiweiss benötigt wird und diese nur schwer über die Nahrung zugefügt werden könne. Kann der Körper aber von seinem eigenen Eiweissvorrat zerren, hat er einen klaren Überlebensvorteil.
    (Wenn ich jetzt nur noch den Link dazu finden könnte… *grml*)

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    1. Litschi

      Korrigiere, habe den Durchschnittlichen BMI bei den Studien gefunden (bzw. den Median). Ist ein leichter anstieg zu verzeichnen. Nicht so stark wie der Anstieg des BMI mit der geringsten Sterblichkeit, aber immerhin ein Anstieg.

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  14. Verzerrung?
    Ich verstehe nicht, wie eine bessere Therapie von Gewichtsfolgeschäden dazu führen könnte, dass Übergewichtige/So-Therapierte dann effektiv LÄNGER leben als Normalgewichtige.
    Das würde ja bedeuten: dick/krank und therapiert ist besser als normalgewichtig/gesund. Irgendwie absurd…
    Egal – ich persönlich verabschiede mich jedenfalls vom – für mich – unrealistischen Ziel „Normalgewicht“. Statt dessen nehme ich mir vor, b is zum Herbst den „optimalen Überlebens-BMI“ zu erreichen – das wären bei mir ca. 73/74 Kilo und eine Reduktion um fast 10 Kilo. Was mir wirklich reichen würde… 🙂

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  15. ZU_RTZ_55

    Laut Rückmeldung meines Körpers, scheint es ihm mit einem Gewicht an der Grenze zum Untergewicht und gemischter Ernährung am besten zu gehen. Mit gemischter Ernährung meine ich, dass einerseits Gemüse, Fisch und (mageres) Fleisch ein Hauptbestandteil sind, aber Süßigkeiten und gemeinhin als eher ungesund geltendes Essen wie Hamburger, Pommes, TK-Fertigprodukte den 2. Hauptbaustein bilden. Ich varriere da mit diesen Bausteinen, wie ich gerade Appetit, Zeit & Lust habe.

    Mein BMI liegt bei 18,6 und der KfA bei 17-18. Ich bin 29 Jahre alt und weiblich. … Seitdem meine Schilddrüsenunterfunktion behandelt wird (nur mit Selen, da Hashimoto die Ursache für die SU ist und ich da wohl in einem Frühstadium bin laut Arzt), habe ich etwas Probleme das Gewicht zu halten. Und das, obwohl cih seit ein paar Monaten nicht mal mehr Sport mache (ich hatte infolge der Beschwerden rund um die Schilddrüsenunterfunktion den Antrieb dazu verloren und mich mit starker Müdigkeit und Schlafstörungen und anderen Mist rumgeschlagen.). … Sport werde ich aber wieder anfangen, regelmäßig. Ich habe als Kind schon sehr gerne und viel Sport gemacht. Ansonsten ist mein Körper gesund.

    Von den Statistiken zum BMI halte ich nichts. Aber ich merke in manchen Kreisen, dass sich v.a. diejenigen auf sowas wie den altersangepassten BMI berufen, die selbst zugenommen haben bzw. mit ihrem höheren Gewicht nciht zufrieden sind. Wenn es geht, meide ich diese Menschen, wenn sie sich zu erkennen geben, weil die leider dazu neigen mich aufgrund meines geringeren Gewichts als krank darzustellen. … Früher fand ich das verletzend, mittlerweile lache ich darüber.

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  16. fex1

    Solange die Gründe für „Optimales Gewicht (und Körperzusammensetzung) für Gesundheit“ nicht bekannt sind, sagt der BMI im Einzelfall nichts aus. Es handelt sich bei diesen Ergebnissen ja erst einmal nur um eine statistische Korrelation. Mögliche Gründe für die Korrelation nennst Du schon.

    Mein Erklärungsversuch:
    Die Muskelmasse macht den Unterschied: In den niedriger BMI Bereich, fallen viele ungesunde Skinny Fat Leute.
    Die leicht Übergewichtigen haben zusätzlich zum Fett wesentlich mehr Muskeln. Hier überwiegen die positiven Eigenschaften von Muskeln die Nachteile des Fetts. Im normalen Skinny Fat Bereich hingegen kann die verminderte Muskelmasse nicht die Fett-Nachteile ausgleichen.

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