Secret Eaters

In den letzten Wochen hatte ich per Mail eine Unterhaltung mit einer Leserin, die ich hier ausschnittsweise anonym zitieren darf.

In der ersten Mail, vom 08.04. stach besonders dieser Teil hervor: „mein Gewicht geht stetig nach oben, wo ich 1200 Kcal zu mir nehme, was mich erschreckt. Außerdem ist mein Heißhunger auf Süßes nicht mehr normal.“ auf den ich in meiner Antwort dann näher einging.

„Das Zunehmen mit 1200 kcal hat mich stutzen lassen, daher habe ich noch einige Fragen, wenn das OK ist?
– Wie groß und wie schwer sind Sie zur Zeit?
– Wie lange haben Sie 1200 kcal gegessen und wie viel in der Zeit zugenommen?
– Haben Sie zu der Zeit exakt gemessen, also alles abgewogen und protokolliert?“

In den Antworten ließ sich erstmal so direkt kein Ansatzpunkt finden:
– ich bin 1,69m
– ich nehme seit Mai letzten Jahres 1200 kcal zu mir und es sind 15 Kilo mehr geworden, aber wie gesagt, die Süßigkeiten sind mein Untergang, dabei meinte mein Arzt es ist egal was ich esse, solange ich mich an die Kcalzahl halte. was ich tue, denn ich schreibe alles auf, jeden Tag.
-ich wiege bis auf das Süße alles ab, da nehm ich immer die Angaben die auf den Tüten sind.
– ich habe mich jetzt sogar bei einem Prof für Adipositas vorgestellt, der mal nachforschen will, woher diese Massive Zunahme kommt, denn auch er fand das beachtlich.

Wir schrieben daraufhin noch eine Weile hin und her, ich riet zu weiteren Untersuchungen und Grundumsatzmessung, da bei einer Zunahme mit 1200 kcal irgendwas nicht stimmen kann. Die Mails sind hier nur zum Teil und Ausschnittsweise zitiert, und in dieser zusammengekürzten Form wirken sie auch auf mich im Nachinein nochmal etwas auffälliger, insbesondere dann im Bezug auf die letzte Mail, die dann eine Auflösung bot.

„nun nachdem sich der Prof mein Ernährungstagebuch genauer angesehen hat, fiel ihm auf, dass ich kleinere Exzesse darin habe, mit dem Verdacht auf Binge Eating.:'( So bewusst war mir das nicht und ich dachte, wenn ich mal mehr esse und dann wieder weniger, gleicht das der Körper aus. Nein. Also heisst das Essstörung in den Griff kriegen.“

Es war also letztlich wohl so, dass sich zwischendurch Essanfälle mit Süßigkeiten „eingeschlichen“ hatten, die der Schreiberin selbst nicht bewusst waren, bzw. die sie verdrängt hat. Interessanterweise war unbewusst wohl durchaus eine gewisse Ahnung da, denn in der Zusammenkürzung auf die wesentlichen Infos fällt auf, dass sie die Süßigkeiten immer wieder erwähnt hat und auch in gewisser Weise zum Nachfragen einläd, wie etwa an der Stelle, wo sie explizit erwähnt, alles abzuwiegen, außer die Süßigkeiten, bei denen sie die Packungsangaben nimmt.

Nun war bei der Schreiberin offenbar durchaus ein hoher Leidensdruck da und auch eine hohe Motivation, die Ursachen zu finden. So war sie am Ende auch froh, eine Auflösung gefunden zu haben und gegensteuern zu können.

Ich habe sie besonders deshalb gefragt, ob ich ihr Fallbeispiel zitieren darf, weil es zwei Dinge verdeutlicht: Einerseits, dass es immer eine medizinisch-naturwissenschaftliche Erklärung für eine zunächst unerklärlich scheinende Zunahme gibt und andererseits, dass es oft keine bewusste Täuschung ist, sondern vielmehr eine unbewusste Selbsttäuschung, wenn Energieaufnahme nicht vollständig erfasst wird.

Ich hatte vor einigen Monaten dazu auch den Ernährungsepidemiologen Dr. Gunter Kuhnle im Interview hier auf dem Blog. Er forscht exakt auf diesem Gebiet, indem er objektive Messungen des Zuckerkonsums mit den subjektiven Selbstangaben vergleicht. Seine Forschungsergebnisse hatte ich auch in Fettlogik zitiert. Er sagte im Interview:

„Eine Hypothese zur Entstehung von Übergewicht (und Adipositas) ist, daß es den betroffenen Menschen noch schwerer fällt, abzuschätzen, wie viel sie konsumieren (und auch die Regulation des Sättigungsgefühls verändert ist). Dazu passen unsere Ergebnisse eigentlich sehr gut – es gibt einen immer größer werdenden Unterschied zwischen wirklich konsumiertem Zucker und der berichteten Menge. Woran das liegt, läßt sich sehr schwer sagen: ich glaube inzwischen, daß es keine böse Absicht ist (d.h. daß man die eigene Ernährung schöner darstellen will), sondern die Menschen davon überzeugt sind, weniger zu essen.“

Ich denke, der letzte Punkt ist der zentrale. Die meisten Menschen wollen nicht absichtlich täuschen und wären – würde man sie fragen – froh über eine nachvollziehbare Erklärung für eine Zunahme. Gleichzeitig ist unsere Psyche gut darin, uns selbst zu täuschen. Im Rahmen einer Essstörung wie Binge Eating ist das sogar noch mehr der Fall.

Das ist mit ein Grund, warum Fettlogiken so unglaublich schädlich sind. Die Schreiberin hatte Glück, dass sie so hartnäckig auf Ursachenforschung war und in ihrem Adipositasprofessor einen guten Experten gefunden hat. Die weitaus häufigere Alternative ist die, dass in so einem Fall Experten kommen und fettlogiken vom kaputten Stoffwechsel erzählen, die dann der Essstörung quasi in die Hände spielen, indem sie eine rationale Erklärung suggerieren und davon abhalten, die tatsächlichen Ursachen zu suchen und zu finden.

Ich habe im letzten Jahr schon einige Rückmeldungen zu dem Thema erhalten, aber falls ihr Lust habt und entsprechende Erfahrungen gemacht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren davon erzählt. Bei mir war es die krasse Salatdiskrepanz, die hängen geblieben ist, aber es gab noch zahlreiche andere Stellen, an denen mir nicht klar war, wie viel ich tatsächlich gegessen habe, und wo ich im Nachinein ziemlich geschockt war. Auch die englische Serie „Secret Eaters“ geht in diese Richtung. Ich weiß nicht, ob es der Mehrheit so geht, aber es wäre sicher interessant, diese Erlebnisse mal zu sammeln.

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87 Gedanken zu “Secret Eaters

  1. Bitzeli

    Also ich stelle bei mir eher das Gegenteil fest – ich will mich auf keinen Fall selbst betrügen und runde bei abgewogenen Mengen eher auf, nehme teilweise weniger Mengen bei Rezepten und trage nicht alle Aktivitäten ein.
    Allerdings ist mir heute aufgefallen, dass ich tatsächlich eine Zutat meines Frühstücks bisher vergessen habe – so leicht kann es gehen.

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  2. Sabrina

    Was bei mir am meisten ins Gewicht gefallen ist – neben Knabberkram, Süßigkeiten und jeder Menge Kohlenhydraten – waren auf jeden Fall die getrunkenen Kalorien. Irgendwie scheint man die oft nicht mitzuzählen, oder davon auszugehen, dass sie so viel gar nicht ausmachen können. Etwa die Hälfte der Kalorien, die ich früher zu mir genommen habe, waren getrunkene Kalorien. Capuccino, Eistee, Energydrinks, hin und wieder auch ein Biermischgetränk. Ich habe die NIE mitgezählt, bzw bin irgendwie unterbewusst davon ausgegangen, dass sie niemals mehr als 20% meiner Kalorienzufuhr ausmachen können. Folglich habe ich sie auch in all meinen vergangenen Diäten nie berücksichtigt, sondern mich nur auf das konzentriert, was ich gegessen habe. Auch habe ich mich selbst immer wieder getäuscht, wenn ich etwas gegessen habe, das eine meiner Meinung nach gesunde Komponente enthielt. Habe ich Gemüse oder Salat als Beilage gegessen, hat mein Unterbewusstsein das gesamte Essen automatisch kalorienärmer bewertet, obwohl genug Fette und Kohlenhydrate dabei waren. Ich wollte lieber den Eisbergsalat sehen, als das frittierte Schnitzel oder die Sahnesoße.
    Chips oder Schokolade habe ich meist fast gänzlich ausgeblendet. Da ich das oft gegessen habe, während ich vor dem PC saß, habe ich es oft nicht einmal bewusst mitbekommen.

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    1. Barbarella

      HiHiHi .. das erinnert mich daran, dass ich gestern auch eine bisher versteckte Fettlogik bei mir ausfindig gemacht habe: „Alles, was grün ist, hat keine Kalorien!“ Entdeckt bei meinem Bärlauchbrot 😉

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  3. Bevor ich alles was ich esse aufgeschrieben habe ist es mir oft passiert, dass ich den Geschmack von Essen in meinem Mund hatte und mich gefragt habe „Hö, hab ich etwa gerade was gegessen??“ 😀 Lebensmittel, von denen ich dachte, dass sie sich noch im Schrank befinden waren auf einmal weg und die Verpackung fand sich im Müll.
    Mir war also schon bewusst, dass ich manchmal (oder auch öfters) unbewusst esse, aber ich hab mich trotzdem jedesmal erschrocken. Seit ich aufschreibe passiert mit das zum Glück nicht mehr (zumindest hoffe ich das), aber es ist schon unglaublich wie subjektiv Wahrnehmung sein kann. Ich neige aber generell sehr dazu verträumt zu sein.
    Liebe Grüße, Christine

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  4. rag

    ich verstehe nicht ganz wie das tatsächlich funktioniert. auch ohne abwiegen – man sieht die packung süßigkeit hat 50g und sagen wir 500 kcal / 100g, wonach man 250 kcal vom energiekonto abziehen sollte. wird das einfach nicht aufgeschrieben oder unabsichtlich beschönigt oder vergessen oder wie? „ach, das war gar nicht so viel“?

    exzesse hab ich auch – und manchmal mit purer genüsslicher absicht – aber dann muss ich halt 3000 kcal für den tag verbuchen (was ca. mein tagesumsatz ist. bin ein großer kerl mit einem nicht-nur-rumsitz-job).

    tipp (?):
    ich wiege gar nichts ab und wenn ich nur einen teil der packung nehme ist oft nicht klar wie viel gramm das jetzt wirklich waren, deswegen seh ich mir immer die gesamtkalorien der packung an und stelle sicher, dass sobald die packung aufgebraucht ist alles abgebucht wurde – wenn auch nicht am richtigen tag. oft muss ich so dem letzten rest einige kalorien mehr zuordnen, weil ich davor die mengen unterschätzt hatte.

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  5. yannaba

    Hmm, ja, trinken…
    Ich habe mich schon öfter gefragt, ob ich das Thema (nämlich Alkohol) in den Kommentaren ansprechen sollte – ich war früher viel auf den WW-Foren, und wenn da das Wort „Alkohol“ fiel, ging jedesmal ein regelrechter Shitstorm los. Antialkoholiker sind erfahrungsgemäß irgendwie ziemlich fanatisch und – sorry wenn ich das so sage – haben meistens nicht die leiseste Ahnung, wovon sie eigentlich reden.

    Also gebe ich hier jetzt einfach mal zu – mein Problem ist eher ein Alkoholproblem. Ich bin essensmäßig schon seit Jahren sehr diszipliniert und esse z.B. überhaupt gar keine Süßigkeiten oder Knabberzeug, höchstens an Feiertagen. Aber – besonders wenn ich sehr gestresst bin, was so ziemlich immer der Fall ist – fange ich abends an zu trinken. Und wenn ich dann etwas angeheitert bin – nun, dann kommt der Heißhunger durch, meistens auf Käse und fettiges. Da knallt der Alkohol noch vergleichsweise weniger ins Budget…
    Ich versuche in solchen Fällen immer am nächsten Morgen, schonungslos alles aufzuschreiben, aber mir ist auch klar, dass ich dabei bestimmt so Einiges schlicht vergesse.

    Ich kenne übrigens viele (fast immer Frauen, Männer stehen meist zu ihren Bierbäuchen), die das gleiche Problem haben und auch ein paar Superschlanke, die sich quasi nur von Sekt und Salat ernähren, die haben das Fressanfall-Problem eben nicht noch dazu…

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    1. Das Problem hab ich auch 🙂 Also weniger das Stresstrinken als der Heißhunger beim/nach dem Trinken. Ich könnte dann drei Pizzen gleichzeitig essen… inzwischen habe ich aber festgestellt, dass mich schon sehr wenig salziges/fettiges Essen in dieser Situation zufrieden macht. Es geht da glaube ich hauptsächlich um den Geschmack oder die Elektrolyte…
      Trotzdem, manchmal kommt es aber durch und dann kann man sich im betrunkenen Zustand auch schwer beherrschen. Wenn ich dran denke und wirklich vorhabe, richtig feiern zu gehen, dann versuche ich inzwischen, vorher sehr wenig Kalorien zu essen, damit es im Gesamten halt nicht so viel wird (es ist nämlich egal, ob ich mittags schon ne PIzza gegessen habe – trinke ich etwas, will ich Pizza).
      Bestimmt nicht so gesund, ist mir aber egal 😉

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  6. Bei mir , weiss ich mittlerweile, waren es auch die vielen Zuckergetränke. Seitdem lass ich das weg, ausser cola light, abends ein Gläsken, da freu ich mich drauf. Meine Kollegin meinte gestern aber da sei Süßstoff drin , der mache nach neuesten Erkenntnissen und Studien aus irgendwo dick…solange das hier nicht bestätigt wird, glaub ich es mal nicht…
    Und das mit dem Alkohol. ..das kenne ich auch.Mixgetränke und Schnaps in allen Lebenslagen. Hier im Alkohlikerland Oberschwaben gibt es all Heck einen Grund zu saufen. .😈
    Ich bin Nichttrinker seit November, deshalb auch keine nächtlichen Käsebrote mehr. .Alkohol ist mir einfach zu krass, da brauch ich immer 3 Tage auf der Waage bis der Käse wieder weg ist…das ist mir zu teuer…
    Ich bin froh das ich mein Essverhalten mittlerweile so gut im Griff habe, aber zu den secret eaters habe ich glaube ich bis auf die Getränke nie dazugehört, ich wusste eigentlich Scho immer, was ich reinstopfe. ..
    Liebe Grüße
    Stella

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    1. Sabrina

      Dass Süßstoff dick machen soll, halte ich für ein hartnäckiges Gerücht. Vielleicht beeinflusst er den Appetit, aber die meisten Süßstoffe haben so gut wie keine Kalorien. Meine Freundin hat Diabetes und greift daher viel auf Süßstoffe zurück. Sie muss sich dafür auch kein Insulin spritzen.
      Ich habe alle meine Sodagetränke durch Zerogetränke ersetzt. Eistee Zero, Cola Zero, Energy Zero. Sie alle haben entweder gar keine, oder lächerlich wenig Kalorien (0-2kcal auf 100ml). Ich berechne sie in meine tägliche Kalorienzufuhr ein und nehme recht genau die errechnete Differenz ab. Also kein Stress. 🙂

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      1. Nadja hat zu den Light-Getränken und Zuckerersatzstoffen auch etwas in ihr Buch geschrieben. Seitdem ich das gelesen habe, trinke ich meine Pepsi Max ohne schlechtes Gewissen 🙂
        Ich habe schon mehrmals erfolgreich mit Light-Getränken abgenommen und nie diesen Heißhunger auf Süßes hinterher verspürt. Eher im Gegenteil.

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      2. Barbarella

        Hab zwar auch in „Fettlogik überwinden“ gelesen, dass das mit den Süßstoffen und dick machen Quatsch sein soll – ist aber trotzdem eine Fettlogik, der ich anhafte.
        Ich will nicht mit Cola Zero oder ähnlichem meinen Cola Konsum wieder anfachen – ich bin im Moment sehr damit zufrieden, dass ich diese Sucht überwunden habe udn mag nciht auf Ersatzstoffe zurückgreifen.
        Mag sein, dass Cola Zero keine Kalorien hat – aber sie schmeckt süß und bei mir persönlich facht das durchaus das Verlangen nach mehr Süßem an und senkt auch die Toleranzgrenze, dass ich bald wieder bei nem Liter Cloa und mehr am Tag bin.
        Nein – bitte nicht. Ich geh das Risiko nicht ein.
        Ich süße gern mit Stevia meinen Kaffee, Tee bleibt ungesüßt und wenn irgendwo in Nahrung Süßstoff drin ist, macht mir das nichts aus. Das ist vielleicht mein „Secret Eating“, wo ich n bißchen blind bin. Ich fahre damit allerdings im Moment echt gut.

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      3. Wobei ich glaube, dass Süßstoffe zu den bestuntersuchtesten Lebensmitteln überhaupt gehören, und der Verdacht, dass Süßstoffe in menschenmöglich-verzehrfähigen Portionen Krebs auslösen, nie bestätigt werden konnte. Man kann also ziemlich sicher ausschließen, dass es so ist.

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      4. Ich berechne die nicht ein, da die Kalorienmenge meistens relativ genau der Energie entspricht die benötigt wird um das Getränk von Zimmertemperatur auf Körpertemperatur zu bringen (und ich die normalerweise kühlschrankkalt trinke).

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      5. Mir geht es in Sachen „Zero“ ähnlich wie Barbarella, weswege ich die jetzt auch meide:
        Der Geschmack nach Süßem triggert mein Belohnungssystem und das will halt den schönen Zustand / das schöne Gefühl so weit wie möglich halten, bzw. steigern.
        Dann ist irgendwann die Zero-Cola leer und es wird dann was anderes weiter gefuttert.
        Das liegt natürlich nicht an den Ersatzstoffen, sondern eher daran, dass man das Essen/Trinken für andere Zwecke missbraucht.

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      6. daswolli

        Selbiges hier. Habe auf Tee und Zero-Getränke umgestellt, nachdem ich beim Kalorienzählen erkannt habe, wie viel diese ausmachen. o.0 Die häufig gemachte Aussage (auch in der Serie „Secret Eaters“), dass Süßstoffe Heißhunger auslösen sollen, kann ich zumindest bei mir nicht bestätigen. Inzwischen habe ich mein Wunschgewicht erreicht, da ich aber ein 2-3 Portionen-Esser bin, habe ich die kalorienarmen Getränke beibehalten.

        Wenn jetzt noch eine Firma Ginger Ale Zero auf den Markt bringt, bin ich glücklich. ;D

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      7. daswolli

        Anhang: Wobei ich Cola Zero und ähnlich gestrickte Getränke verblüffenderweise nicht als wirklich süß empfinde, vielleicht liegts daran. *kopfkratz*

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  7. Sylvia Coleman

    Ich bin ja erst seid ein paar Tagen dabei und stelle jetzt schon fest was mich mein Latte Macchiato, der Cappuccino sowie die Salzstangen so an kcal gekostet haben. Wenn man einen Vollautomaten besitzt dann drückt man einfach mal so aufs Knöpfchen. Auch der Griff in die Salzstangenbox passiert so im vorbei gehen 😗Jetzt rollen die beim abwiegen immer von der Waage und ich mache mir damit bewußt was ich so unbewusst in mich hinein geschoben habe. Mal etwas für zwischendurch so im vorbei gehen. 😬

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  8. Kuttel Daddeldu

    Ich kann die Fressanfälle mit allem kompensieren, neuerdings nun ganz ohne Süßes, dann nehme ich eben mehr Gemüse dazu.

    KitKat und Co., was automatisch aus Automaten fällt, sollte man verbieten… 😉 Gehört mit in die Kategorie der Dinge, die einen qua Wissen („ich weiß ja, wo der steht“) kilometerweit anschreien – wie z.B. Supermarktregale, gut gefüllte Kühlschränke, usw…

    Also das Süße ist für den Moment jetzt zu 90% raus bei mir, dito Alkohol. So ist es wesentlich einfacher, im Defizit zu bleiben, weil das Craving auf Essen ohne diese Zucker- und Motivationsbomben nur noch einen Bruchteil so hart rumkommt.

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    1. Kuttel Daddeldu

      …Himmel, wassen verquastes Deutsch: „wesentlich weniger hart runkommt“ sollte das werden.

      Es funktioniert jedenfalls, Dank recht aufmerksamen Zählens von allem (Eukalyptus-Menthol-Bonbon… 1 Stk ca. 20 ckal!) bin ich im Bilde und das brachte mir rund 7 Kilo in 8 Wochen von den Rippen runter. Thx, Nadja!

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  9. Litschi

    Bei mir war es lange die SpecialKs, die pro Portion ja total wenig Kalorien haben… Ausser, man nimmt als Portion nicht die angegeben 30g, sondern füllt sich das Frühstücksschälchen, schnibbelt eine Banane rein, übergiesst das Ganze ordentich mit Milch und packt zur Deko noch ein paar Rosinen obendrauf. 😀
    Allerdings habe ich damals noch nicht abgewogen und nachgezählt.

    Im Herbst hatte ich einen umgekehrten Fall. Ich wohnte temporär mit meinem Freund zusammen, entdeckte, wie teuer die Packung Trockenobst und Nüsse im Laden war und wollte die Lebensmittelkosten nicht unnötig belasten. Insofern ass ich Abends halt mal öfters Schokolade anstatt gesundes Trockenobst und Nüsse… und nahm dabei unbewusst und ungewollt ab.
    Die Ursache für diese Abnahme, obwohl ich ja regelmässig Schokolade ass, was ich sonst nicht tat, leuchtete mir erst ein, als ich am ersten Wochenende, an dem ich wieder in der Heimat ruhte eine Tüte Nüsse und eine Tüte Trockenobst verschlang. ^_^
    Das Problem bei Trockenobst und Nüssen ist, dass es ja „gesund“ ist. Und die Hand voll Nüsse, kann ja nicht sooooo schlimm sein… die zweite auch nicht… die dritte auch nicht…. und so weiter. 😉

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  10. Lifthrael

    Bei selbst zubereitetem Essen sowie allem, was ich zu Hause zu mir nehme, zähle ich die Kalorien ziemlich genau mit. Geht das mal nicht, runde ich auch mal großzügig auf (für einen großen Salat benutze ich einen Esslöffel (Walnuss-)Öl, den ich immer auf 100 Kalorien aufgerundet habe. Nachdem ich mir doch mal die Mühe gemacht habe zu messen, wieviel Milliliter meine Esslöffel fassen und wieviel Öl ich daher benutze, kam der eine Esslöffel nur auf gut 60 Kalorien. Aus Gewohnheit bin ich allerdings irgendwie dabei geblieben das Öl als 100er Schritt mitzuzählen…).
    Was mir dagegen wirklich, wirklich schwer fällt ist das Essen im Büro in der Kantine. Da fehlt mir komplett das Augenmaß. Gestern beispielsweise habe ich ewig vor der Überlegung gesessen, wieviel gekochter Reis das denn nun auf meinem Teller gewesen sein könnten. Ich habe da leider absolut nicht die Fähigkeit realistisch zu schätzen. Also gebe ich einen Wert ein, korrigiere diesen dann nach oben, um mich nicht unbewusst selbst zu betrügen, korrigiere dann wieder ein wenig nach unten, weil mir der Wert dann doch zu krass vorkommt… Am Ende sitze ich jedesmal vor meiner App und hoffe, dass ich irgendwie zumindest halbwegs in die Nähe des richtigen Werts gekommen bin.
    Heute stehe ich da sogar vor einem noch größeren Problem: Es gab Lasagne mit Spinat und Lachs. Da ich bei so einem Essen jedoch noch weniger die einzelnen Komponenten abschätzen kann wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich mir ein paar Werte zu Lasagnen ansehe und mir dann einen relativ hohen Kalorienwert notiere. Eben auch, damit ich mich, wenn schon, dann nur hoffentlich gering betrüge.
    Die Tendenz scheint immerhin zu stimmen: Von der Waage her habe ich zwar bisher nur knapp fünf Kilo abgenommen, der Taillenumfang ist dagegen um neun Zentimeter geschrumpft. Ich würde mich allerdings doch irgendwie besser fühlen, wenn ich auch beim Mittagessen mehr Kontrolle hätte beziehungsweise besser schätzen könnte. (Nur ausgewählte Beilagen zu essen ist leider keine Alternative, da ich mich so jeden Tag nur von Reis ernähren würde… Essen von zu Hause mitbringen fällt leider auch raus…)

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    1. nenzija

      Miß doch mal unauffällig die Teller in der Kantine aus. Koch dann zuhause Reis, den Du abwiegst und in etwa auf einem ähnlich großen Teller wie die in der Kantine arrangierst, wie es Dir dort auf den Teller geklatscht wird und mach ein Handyfoto davon, auf dem Du (es gibt dafür Bearbeitungsapps) das Gewicht und die Grammzahl notierst. Das kannst Du auch für Lasagne (Kantenlänge, Höhe, Anzahl der Schichten) machen. Und für Fleischportionen.

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      1. Lifthrael

        Oh, für die Basics beim Essen hört sich das nach einer tollen Idee an! Vielen Dank für den Vorschlag! An so etwas hatte ich gar nicht gedacht.

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    2. Frag doch mal in einer ruhigen Minute den Koch der Kantine.
      Neulich habe ich einen Kantinenplan gesehen, auf dem ziemlich konkrete Kalorierangaben der Portionen standen.
      Und der Küchenchef müsste es eigentlich durchschnittlich wissen, was er seinen Gästen serviert.

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      1. Lifthrael

        Der werde ich Freitag mal versuchen, da ist in unserer Kantine weniger los und die Mittagszeit für das Personal nicht so stressig. Da haben die sicher auch eher Lust jemandem eine so „blöde“ Frage zu beantworten. 🙂

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    3. Irenicus

      Nimm doch einfach eine Küchenwage mit, und miss es aus? Wo ist da das Problem? Du musst es ja nicht täglich machen. Aber einmal das essen wiegen schadet sicher nciht.

      Und Kantinenessen ist meiner Erfahrung meistens deutlcih kalorienhaltiger als selbst zubereitetes Essen, weil oft doch noch ein „bisschen“ Honig oder Zucker dran ist, und die Mengen auch relativ groß sind. Es sollen ja auch übergewichtige, große Männer satt werden.

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      1. Lifthrael

        Das wäre eine Alternative, wenn ich nicht eine ziemlich große und sperrige Küchenwaage hätte. Da allerdings schon länger eine kleinere Küchenwaage auf meinem Einkaufszettel steht, werde ich das vielleicht als Anreiz nehmen mir wirklich eine zu kaufen.
        Beim Kantinenessen rechne ich, je nach Gericht, auch immer noch einen „Zubereitungs-Dummy“ in die Kalorien mit ein – also für Butter an Beilagen, Öl/Butter für Gebratenes, Zucker als Geschmacksträger in Saucen etc…

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    4. Oh ja – das kenn ich nur zu gut. Allg. Essen unterwegs/auswärts finde ich unglaublich schwierig. Ich versuche auf Arbeit möglichst immer was mitzunehmen oder hole mir im Supermarkt nebenan was, was ich abwiegen kann bzw. wo die Menge auf der Packung steht. Wenn ich dann aber doch mal was fertig hole bzw. mit den Kollegen essen gehe, stehe ich jedes mal vor dem Problem, dass ich keinen Schimmer hab, wie viel ich da eigentlich esse. Ich wiege und tracke nun schon seit ca. 5 oder 6 Jahren meine Ernährungsgewohnheiten und hab immer noch kein Gefühl für Mengen bekommen. Das nervt unglaublich.

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      1. Lifthrael

        Das Problem hier ist, dass ich im Büro selbst keine Möglichkeit habe mir Essen warm zu machen. Da ich zudem jemand bin der nicht gut frühstücken kann, ist das Mittagessen meine erste Mahlzeit des Tages – dementsprechend hungrig bin ich dann auch. Natürlich könnte ich mir einen Salat von zu Hause mitnehmen. Da würde ich dann allerdings jeden Tag eine riesen Schüssel mit mir rumschleppen. Butterbrote wären eine Alternative, aber ganz ehrlich… jeden Tag…?
        Mir fehlt halt auch absolut das Gefühl für Mengen. Ich kann weder mit dem Auge gut das Gewicht von etwas abschätzen, noch wenn ich es in die Hand nehme und das Gewicht fühle.

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  11. nenzija

    Heimliches und halbbewusstes Fressen und Fressanfälle kenne ich zu gut. Unterwegs oder beim Einkaufen waren es häufig der Kleinkram von Bäcker, Tanke, Eisladen, Burgerbrater, Supermarkt, der grade noch so in den Einkaufskorb und ins Budget passte: All diese Sachen, mit denen man sich beiläufig 150-570 kcal reinpfeift, ohne wirklich was davon zu merken, und nach denen locker noch „was Richtiges“ zu Essen reinpasst.

    Die „gesunden“ Angebote, wie Müsliriegel, Reiscracker, Trockenobst, Frischobst, Nussmischungen sind da eigentlich fast noch schlimmer, als sich mal ganz bewusst ein Duplo oder ein Hanuta zu gönnen. Gestern entdeckte ich im Supermarkt meines Vertrauens z.B. Flapjacks. Das sind gebackene Hafer-Riegelchen mit Honig, Haferflocken und allerlei Nüssen und Früchten; sie schmecken bestimmt absolut geil. 317 kcal für ein 65-Gramm-Riegelchen sind aber eher nicht so geil (Zwei „böse“ Duplos wiegen gut 36 Gramm und kommen zusammen auf 202 kcal) . Und weil die Dinger ja „immer“, ich zitiere, „handmade, ohne Zuckerzusatz, ohne Zusatzstoffe, im Ofen gebacken, vegetarisch und laktosefrei“ sind und in einer wunderschön stylischen Modern Landliebe-Achtsamkeits-Optik daherkommen, esse ich gleich noch zwei. Nicht. Ich esse sie gar nicht. Früher hätte ich das aber getan, weil einem allein die Aufmachung ein gutes Gewissen (und Nachhaltigkeit und Ökolandbau und Heimeligkeit und Kindheit und Omas Selbstgebackenes) suggerieren will und (zumindest) ich darauf auch gerne einsteige, besonders, wenn der Kram a) schmeckt (wovon ich ausgehe) und b) noch vorgibt, gesund zu sein („ZUCKERFREI!!!!!!!!!!1111elf“).

    Lustig: Die von hohem sittlichen Nährwert durchdrungenen Lebkuchen-Flapjacks des betreffenden Herstellers (handmade, zuckerfrei, beim Verpacken nochmal zärtlich gestreichelt) übertreffen böse Industrie-Vollmilch-Lebkuchen (aus der Todesfabrik, von ausgebeuteten Arbeitern unter Tränen gebacken und von abgestumpften Alleinerziehenden achtlos abgepackt) vom Penny-Discounter um fast 120 kcal pro 100 Gramm. Frohes Fest. Kchchch.

    Zurück zum Thema: Meine heimischen Binge-Anfälle habe ich häufig in Form des PreDinner-Snack praktiziert, der für sich genommen die anschließend verzehrte Mahlzeit ersetzen hätte können. Und hinzu kam das Nach-dem-Essen-Fressen aus der Pfanne „für den Geschmack“, während ich das Übriggebliebene in eine Dose verpackte, und dann noch der kleine Ben&Jerrys-Nachtisch (üblicherweise eine ganze Packung von dem Eis) hintendrein und zur Krönung das eine oder andere Schokoriegelchen, wenn grade keiner hinschaute. Oder Schokolade. Und/Oder Butterbrote. Brot ist schließlich ein Grundnahrungsmittel und frisch gebackenes Brot ist fast so schlimm wie Heroin. Allein dieser Duft. Macht allerdings bedeutend weniger Spaß, wenn man anfängt, sich die Köstlichkeit mal auf die digitale Küchenwaage zu legen und direkt die kcal auszurechen. Funktioniert bei mir leider nur so.

    Oder ich ging – wenn ich allein war – fröhlich in die Küche und sagte mir in Gedanken: „Ich esse jetzt diese Packung Kekse – und ich weiß, verdammt nochmal, dass diese Kekse zuviel sind, aber ich esse diese Kekse jetzt trotzdem – und die Schokolade und wo ist eigentlich der 250-Gramm-Pudding mit Sahne?“ Und selbstverständlich hatte ich diese „Mahlzeiten“ beim Abendessen schon wieder verdrängt, denn sonst hätte ich den Teller wegschieben und mir (und allen anderen) eingestehen müssen, dass meine Kalorienaufnahme für den Tag eigentlich schon mehr als dreimal hätte abgeschlossen sein sollen.

    Und wenn ich ehrlich bin: Ich kann jede Person verstehen, die heimlich oder halbbewusst isst und den Konsum nicht vor sich zugeben kann. Je mehr man auf diese Art und Weise isst, desto mehr Hunger bekommt man. Nunja, „Hunger“.

    Einer der wenigen Wege drumrum ist das Kalorienzählen. Und – aber das geht nur mit ein wenig Zeit – Küchenexperimente. Sich ein gutes Grundkochbuch anschaffen, sich ganz streng an die Rezepte halten oder nach Gusto abwandeln, öfter mal was Neues ausprobieren, mit Gewürzen und Zutaten spielen, Geschmacksvarianten, Konsistenzen und Texturen entdecken, selber kochen, fddb mit selbstgeschriebenen Listen zuknallen, ein eigenes Kochbuch schreiben. Das meiste Zeug, das man sich per Binge-Anfall reinknallt ist entweder abgepackt oder Routinekram, bei dem man nicht mal mehr merkt, was man da eigentlich isst. Ging zumindest mir so.

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    1. Die mit dem BMI spielt

      Selberkochen statt abgepacktes „Secret eating“ wie bei nenzija…. Bei mir ist es genau andersherum!

      Seit etwa einem Jahr (also so lange, wie ich das Fettlogik-Buch kenne), bin ich mir SEHR bewusst, was ich esse. Insbesondere bei Gekauftem, was meist kurz vor dem Verzehr ja noch bezahlt werden muss! Also: Erst Kalorien auf der Packung studieren oder Kalorien schätzen, dann Bezahlen, dann auspacken – Meine Psyche kann das nicht verstecken. Solches Essen ist mir extrem bewusst und lässt sich daher, auch aus Kostengründen, gut vermeiden.

      Selbstgekochtes oder selbst zubereitetes Essen ist hingegen mein Lummerland. Es macht mich so matschig im Kopf, dass ich es unendlich lange in mich hinein stopfen kann. Der Geschmack, kurz vorher noch auf den aktuellen Appetit optimiert… Meine liebsten Gewürze beim Kochen, beim Sandwich-Essen Belag-Variationen nach Lust und Laune… Das Ganze natürlich in Gesellschaft genossen… Eine Portion, noch eine Portion und noch eine Portion, usw., oder eine Brotscheibe nach der Anderen. Wenn man schnell genug isst, essen die anderen auch noch und so geht es immer weiter… „Kostet ja nichts“ (Ist ja schon länger gekauft, müsste ja sonst weggeworfen werden), und ist extrem lecker. Und: Es ist ja alles low-fat, low-carb, mit hohem Protein- und Ballaststoffanteil.

      Und erst früh auf der Waage fällt mir ein, dass ich ja gar keine Ergebnisse zu erwarten habe.

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      1. nenzija

        Och, Hähnchenbrust Filetstücke oder Tomaten im Becher haben mir schon so manchen Tag gerettet. Lowfat-Joghurt esse ich fast täglich und auch viel anderen abgepackten Kram, z.B. Kägi Fretli. Allerdings leben wir zu dritt und abends und an den Wochenenden wird gekocht, also hab ich die Wahl, entweder die Kontrolle abzugeben (das mach ich sogar – ab und zu) oder das Regime auf den Rest der Familie auszuweiten. Und wie sie leiiiden. Hrhr.

        Lummerland kann man relativ leicht in den Griff kriegen:

        * portionengenaues Kochen unter Zuhilfenahme von fddb-Listen und Küchenwaage
        * Abwiegen oder Abmessen der Portionen, wenn man sich auftut
        * Vermeidung von Lebensmitteln, die ohne Küchenwaage nicht ganz exakt portioniert werden können (klingt zwar zwanghaft, klappt aber zumindest für Zwischenmahlzeiten oder für unterwegs sehr gut)
        * laaaaangsam Essen (dass ich sowas nochmal schreiben würde, hätte ich auch nicht gedacht)
        * Brot und andere Kohlenhydrat-Monstren werden (von mir) grundsätzlich abgewogen – und es ist mir mittlerweile ziemlich egal, ob das „zwanghaft“ aussieht

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      2. Nina

        Ohhh ich kann dich gut verstehen!
        Ich schaffe es tatsächlich, einen ganzen Laib frisch gebackenes Brot an einem Abend zu verputzen. Problemlos. Und es ist ja gesund. Aus Vollkornmehl und so. Und am nächsten Tag schmeckt es halt nicht mehr ganz sooo gut. Und überhaupt, dafür hält man sich am nächsten Tag zurück (haha)
        Oder wenn man mit Freunden isst..und der ganze Tisch gedeckt ist. Das muss ja alles weg. Es ruft quasi nach mir

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    2. sternenmond75

      ….grandios geschildert nenzija, besonders der Brot-Heroin-Vergleich löste einen Lachflash aus (kennen ich nämlich … das Brotgefühl)! Aber mit der Waage kommt die Ernüchterung….

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      1. nenzija

        Die Ernüchterung, ja. Und die zahllosen stummen Wutanfälle, weil das Zeug so geil wäre, man aber gerne noch das voll leckere Abendesse hätte, beides aber nicht zu machen ist.

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    3. Brot ist böse. Wenn wir mittags Brotzeit machen und ich versuche mich zurückzuhalten (6-8 6mm Scheiben Graubrot) und ich eher gnädigen Belag wähle (Magerquark+Johannisbeergelee) kommen dabei schon 700-1000kcal rum. Wenn ich stattdessen Nutella draufschmiere und mich richtig sattesse eher das Doppelte. Mein Tagesbedarf liegt zur Zeit bei ca. 2400kcal…

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      1. nenzija

        Brot ist DAS Böse. Wir haben hier neuerdings das Steinofenbrot von Ihle entdeckt. Das ist ein Weißbrot, für das ich ungerührt kleine Kinder an Moloch verfüttern würde, wenn ansonsten kein Rankommen mehr wäre. Frisch ist es fantastisch und es hält die Feuchtigkeit tagelang. Oder das Roggensaftbrot von Rischart, das ist eine Kette, die in München einige Filialen hat. Mördergeil. Oder die Zwiebelstangen von Wünsche, die es bei unserem Edeka gibt. Wenn ich sehe, dass welche da sind, kaufe ich denen eiskalt das Regal leer und friere das Zeug ein. Das einzige Problem dabei: Zähneknirschend jede einzelne Scheibe von diesem Mörderzeug abzuwiegen und bei dreien zu bleiben.

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  12. Sarja

    Unbewusstes Essen kenne ich nicht (glaube ich jedenfalls), aber so eigenartige Vorstellungen vom Kaloriengehalt. Ich bin zB aufgewachsen mit der Emahnung, nicht so viel Salami oder Leberwurst zu essen, weil die so schrecklich fett sind. Daraus hat mein Hirn gemacht „Brot = gut, Belag = schlecht“ , so dass ich viele Jahre lang geglaubt habe, Brot sei kalorienarm. Auch beim Kuchen – Kalorien bringen Fett und Zucker, das Mehl ist nur Füllstoff. Da habe ich mich wochenlang von Brot ernährt und nicht abgenommen.
    Das hat sich dann irgendwann durch einen Blick in die Kalorientabelle aufgeklärt und Mann, kam ich mir blöd vor!

    Jetzt sind es die kleinen Sachen, bei denen ich mich verschätze – ’ne mickrige Mozartkugel, klar, ist eine Süßigkeit, aber da ist ja nichts dran. Kann man mal 2-3 essen und hat dann eben ein bisschen gesündigt. Eine hat 102 kcal???? Scheibenkleister! Leider sehe ich das erst, wenn ich schon ein paar intus habe.
    Aber mit jedem „Reinfall“ werde ich klüger 😁.

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    1. Ich gewöhne mir gerade durch harte Reinfälle die Kekse ab. Kekse sind böse. Letztens hatte ich Butter-Spritzgebäck mit Schokolade gekauft. Sehr lecker. Die 300g-Packung hat ca. ne halbe Stunde gehalten. Bei >500kcal/100g leider uncool. Das normale Butter-Spritzgebäck ohne Schokolade war glücklicherweise nicht so geil. Die 400g-Packung hab ich nur halb gegessen. Die Butterkekse mit Schokolade hingegen sind sehr geil und die Packung hat nur 125g. Leider war das nicht genug und ich mußte danach noch mit Marzipan nachlegen.

      Ich sollte wirklich bei Schokolade und Nougat bleiben, da würde ich zwar auch 2-300g von schaffen, aber danach ist mir wenigstens richtig schlecht.

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  13. Die andere Mona

    Ich habe momentan das gleiche Problem wie die Person, um die es oben geht, jedoch in seeehr, sehr abgeschwächter Form.
    Anfang März habe ich Fettlogik Überwinden gelesen und bin seit dem stolzer Fettlogik Anhänger… oder eher nicht- Anhänger? 😀 Auf jeden Fall hab ich jetzt endlich „meinen Abnehmweg“ gefunden (vielen Dank dafür!!) und es sind auch schon 2 Kg weg! Jedoch macht es mir mein Körper nicht gerade einfach von einer bestimmten Fettlogik weg zu kommen und das ist die:
    Du musst auch genug essen um abzunehmen! – Logik
    Momentan esse ich um die 1200-1500 kcal am Tag und mache (fast) täglich Sport – meistens 40 min Crosstrainer (ca 500 kcal) und habe mir im Internet mit den Daten „weiblich, 28 Jahre, 170cm, 79 Kg, kein Sport“ einen Kalorienbedarf von ca. 2000 kcal pro Tag errechnet. Ich sollte also an einem Sport Tag um die 1000 kcal einsparen (ich bitte um Korrektur, falls ich da irgendeinen Denkfehler drin hab – die 1000 kcal auch nur ein vereinfachter Richtwert, manchmal sind es auch ein bisschen mehr, oder weniger, wird aber natürlich alles genau notiert, nur das jetzt aufzuführen wäre jetzt zu kompliziert).
    So. Das heißt, wenn man von 1Kg Fett = 7000 kcal ausgeht, müsste ich (seit Anfang März!) ja auch mehr als 2 Kg abgenommen haben… Selbst mit der Hälfte an Defizit müsste es mindestens noch 1 Kg mehr sein, aber die Waage zeigt seit 2 Wochen 79 Kilo an, die dann auch noch nach oben hin schwanken! Mal sind es 79,3, mal 80,5… es ist einfach sehr demotivierend, auch wenn ich weiß, dass Schwankungen normal sind.
    Gleich nach Ostern, wo ich die 1000 kcal Defizit natürlich nicht erreicht, sondern viel mehr gegessen habe, stand die Waage für kurzer Zeit mal auf 78 Kilo.
    Was mich vor „Fettlogik überwinden“ wahrscheinlich erst mal komplett aus der Bahn geworfen hätte:
    Wie ich hab nach so viel essen abgenommen? Esse ich vielleicht zu wenig? Befindet sich mein Körper im Hungermodus??? Erst mal Pizza bestellen, um das auszugleichen!! (ja, das ist so blöd wie es sich anhört xD)

    Jetzt weiß ich natürlich, dass es sich hier eher um gespeichertes Wasser handelt, als um eine echte Zunahme und bin mehr oder weniger beruhigt, jedoch ist natürlich auch immer die Angst vorhanden, etwas falsch zu machen (mal abgesehen davon, dass ich alle zu heule, dass ich gerade stagniere :‘D Es ist einfach demotivierend :<)
    Durch die Angst werde ich natürlich umso wachsamer:
    Haben manche Lebensmittel vielleicht noch versteckte kcal?
    Verbraucht mein Sport vielleicht gar nicht so viel, wie ich denke?
    Ist mein Kalorienbedarf zu hoch angesetzt?
    Esse ich trotz Kalorienzählen noch zu viel, oder das Falsche? (seit Fettlogik esse auch öfters Süßes – das wird aber besonders streng eingetragen!)
    Muss ich strenger mit dem Eintragen sein?
    Sollte ich vlt. mal zum Arzt mich auf einen Mangel (o.ä.) untersuchen lassen?

    Natürlich trage ich mir nicht ALLES in meine App ein (ich benutze „Lifesum“). Typische Dinge die ich untergehen lasse sind zb. ca 50mL 1,5% Milch für den Kaffee, Lightgetränke mit <5kcal pro 100mL (Max 1L pro Tag), Vitamindrinks mit ca 22kcal pro Portion und wenn ich zwischendurch ein oder 2 Erdbeeren esse – sonst fällt mir gerade nichts ein und das kommt normalerweise auch nicht alles an einem Tag vor.
    Es können also schon immer ±100 kcal pro Tag auftreten, aber die sehe ich bei so einem großen Defizit nicht so als das Problem. (Bitte auch hier Korrektur falls ich falsch liege 🙂 )
    Was ich mir jetzt noch während dem Schreiben überlegt hab:
    Mein Freund kocht bei uns und sagt mir dann immer, wie viel Öl usw. er benutzt hat. Jedoch hab ich ihn jetzt auch schon öfters dabei erwischt, wie er mir manche Dinge einfach nicht gesagt hat! (Der Schlinge hat einfach Butter in den Kartoffelbrei!! 😀 Als ob ich das nicht schmecken würde :D) Das könnte eine eventuelle Fehlerquelle sein, genauso wie er immer ausrechnet, wie viele Nudeln jeder bekommt usw. vielleicht sollte ich da mal besser nachrechnen?

    Sorry, dass dieser Kommentar jetzt etwas persönlicher geworden ist, und nicht so viel mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, jedoch belastet mich meine Gewichtstagnierung gerade sehr und ich wusste nicht so genau wohin mit den Fragen.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen 🙂 Vielleicht haben ja noch mehr das Problem, dass das Gewicht einfach runter will? Über Stagnierung les ich hier nämlich nicht sooo viel, eher darüber wie schnell die ersten Kilos weg waren :'D

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    1. nenzija

      Laut der von Dir angegeben Daten komme ich mit Mifflin-StJeor auf 1552 kcal Grundumsatz und 1862 Leistungsumsatz. Mit Harris-Benedict sind es 1546 und 1843 kcal, jeweils mit einem Aktivitätsindex von 1,2 (Rumsitzen, Bürojobs, wenig Gehen).

      Je nachdem wieviel Du Dich vor dem Abnahmeversuch bewegt hast, ist Deine körperliche Leistungsfähigkeit beim Sport mehr oder weniger groß, was sich auch auf den ersportelten Verbrauch auswirkt. Dein Crosstrainer weiß aber nicht, wie trainiert Du bist. Er hat nur Dein Gewicht und Deine Größe und errechnet daraus einen ungefähren Durchschnittswert.

      Das hatte Nadja sehr schön in „Fettlogik überwinden“ beschrieben und auch, wie sehr man Sport überschätzen kann, weil man beispielsweise den Grundumsatz nicht rausrechnet, der in der Zeit, in der man Sport macht, in den täglichen Verbrauch schon mit eingepreist ist. Je nach oben errechnetem Leistungsumsatz sind das rund 50 kcal täglich und auf den Monat gerechnet etwa 1400 kcal.

      Auch kleine Sachen, die man ganz gerne übersieht (Butter am Kartoffelpüree), machen an einem Tag nicht viel aus, läppern sich aber: 50 ml Milch haben 24 kcal, 10 Gramm Butter haben 74 kcal, dann noch der Vitamindrink mit 22 kcal und die 2 kcal für die Cola light ergeben an einem Tag dann schon 122 kcal, die nicht eingespart worden sind, was auf den Monat dann wiederum 3660 kcal ausmacht.

      Zudem kann es sein, dass Du als Frau zyklusbedingte Zu- und Abnahmen hast, weil der Körper vor und nach den Tagen Wasser einlagert bzw. wieder freilässt. Bei bestimmten Grunderkrankungen können sich die Wassereinlagerungen sogar noch verstärken, auch das hat Nadja beschrieben.

      Mir hat es anfangs geholfen, mich täglich zu wiegen, ziemlich konservativ zu schätzen, beim Sport grundsätzlich die Hälfte oder einen um zehn Minuten verminderten, errechneten Wert einzutragen und zwei-Gramm-genau zu wiegen, mittlerweile bin ich beim grammgenauen Abwiegen, auch um die Ergebnisse besser kontrollieren zu können.

      Die Formeln für Harris-Benedict und die auf dem Körperfettanteil (http://www.wikihow.com/Measure-Body-Fat-Using-the-US-Navy-Method) basierende Katch-McArdle-Formel findest Du hier:

      http://www.ajdesigner.com/phpweightloss/weight_loss_equations_men_women_metabolic_rate_bmr_calorie_day.php#ajscroll

      Mifflin-StJeor kannst Du Dir, ebenso wie Broca, aus der Wikipedia kratzen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Grundumsatz

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    2. nenzija

      Ergänzung, weil ich es grade noch sehe: Nudeln sind mit 147 kcal auf 100 Gramm (gekocht) megatückisch, wenn sie pi mal Daumen aufgeteilt und anschließend mit Sauce übergossen werden und sie rutschen wunderschön runter. (Ich weiß, wovon ich rede, ich hab früher ganze 500-Gramm-Packungen gefuttert, mit etwas Salz, Butter und Grana Padano, hinterher noch Appetit gehabt und mir eingeredet, dass das ja gaaar nicht sooo viele Kalorien waren. Nur schlappe 1623 kcal. Plus Butter. Plus Grana Padano.)

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    3. nenzija

      Und weil beide Posts möglicherweise zu harsch klangen: Und Kopf hoch, Du schaffst das. Ich stagniere seit dem Erreichen des Normalgewichts so vor mich hin, aber es kommt trotzdem alle eineinhalb Monate ein knappes Kilo runter. (Und dann hat wieder irgendwer Geburtstag, es gibt ein Buffet und dann kommt ein Kilo drauf. Über Nacht. Seufz.)

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      1. Die andere Mona

        @nenzija
        Vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort! 🙂
        Gerade die Letzte war für mich sehr wichtig, da ich die Antwort kurz vorm Sport gelesen hab – quasi schon auf dem Crosstrainer stehend! – und fast wieder abgestiegen bin, um mich in Embryostellung auf der Couch einzurollen 😀
        Nein, ist natürlich übertrieben! Aber es hat trotzdem gut getan, nach viel Realität ein paar motivierende Worte zu hören. Die Realität brauch ich aber genauso, auch wenn sie manchmal hart ist und nach kurzem Schlucken hat es mich dann auch dazu bewegt, doch auf den Crosstrainer zu steigen und ein paar Situps mehr zu machen! 🙂

        In Zukunft werde ich mit dem verringerten Leistungsumsatz rechnen, das ist dann vielleicht auch frustfreier, wenn die Abnahme dann doch nicht so groß ist, wie ausgerechnet!
        (Die vielen Formeln finde ich btw. ziemlich verwirrend 😀 Ich hab aber hier was gefunden, das der Mifflin-St Jeor Formel entsprechen müsste: http://www.gesundepfunde.com/grundumsatz-leistungsumsatz-gesamtumsatz-berechnen (Bitte die Fettlogik mit „Kalorienbedarf zum Abnehmen“ ignorieren! :‘D))
        Das mit der Leistungsfähigkeit hatte ich bis jetzt völlig verdrängt.
        Gerade mit dem Crosstrainer bin ich noch ein großer Anfänger, weswegen meine Leistungsfähigkeit wohl bei -1000 liegt 😀 Werde mir da in Zukunft auch 10 Minuten weniger berechnen! (Mit der Hälfte weniger komm ich leider nicht klar, da dürfte ich quasi nichts mehr essen, oder halt nur noch Pute und Gemüse und das will ich ja auch nicht jeden Tag :‘( Dann doch lieber etwas langsamer abnehmen!)
        Das Kapitel „Grundumsatz während dem Sport rausrechnen“ kenn ich natürlich – als ich das gelesen hab, war mir klar warum meine böse, böse App immer weniger Kcal für Sport ausrechnet, als das Gerät eigentlich anzeigt :‘D Ich dachte nur die ganze Zeit, dass 500Kcal für 40min Crosstrainer (auf dem ich schwitze und keuche) eigentlich eher wenig sind, aber ich lasse mich da gerne belehren, kann das Teil nämlich überhaupt nicht einschätzen.

        Hab meinen Freund gestern auch gleich noch auf solche „Kleinigkeiten“ angesprochen und er hat mir versprochen in Zukunft wirklich alles zu beichten, mit dem er unser Essen verfeinert! 😀 Und er hat mir versichert, dass das mit der Butter eine einmalige Sache war und es war ja auch NUR Du Darfst „Butteraufstrich“, der ist ja nicht so schlimm (Seine Worte! :‘D)
        Das mit den Wasseraufnahmen hatte ich ja auch schon im Hinterkopf, dachte aber die ganze Zeit, dass das vlt. ne Woche so geht und nicht 2-3… wobei ich dann nochmal genauer nachgedacht habe und so eine Situation schon mal hatte! Also wahrscheinlich hab ich mich ganz umsonst verrückt gemacht (heute morgen war ich dann auch endlich mal wieder unter 79 YEAH!!)
        Und Nudeln wiegen wir natürlich immer sehr genau ab! (Das hab ich wohl etwas missverständlich geschrieben) Nudeln, Reis und Kartoffeln sind für mich ein Must-Wieg! Genauso wie Schokolade, Müsli, Haferflocken etc etc.
        Ich gehöre auch zu den (ehemaligen) „500g Nudeln an einem Tag läuft!“ – Essern und auch das mit den Familienfeiern kenne ich U__U WARUM SCHMECKT ABER AUCH IMMER ALLES SO GUT??
        Nochmals Danke für die Antwort, du hast mir wirklich sehr geholfen ♥

        @Irenicus
        Vielen Dank auch für deine Antwort, aber mit der Waage und dem Standort ist (leider) alles in Ordnung. Wiege mich momentan morgens und abends immer am gleichen Ort, ohne die Waage zu verstellen 🙂

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      2. Mona

        @Die andere Mona, der Umsatzrechner ist ja cool. Bei mir passen alle Werte (wenn ich so einen Durchschnittstag eintippe, also so auch ein Durchschnitt aus besonders aktiven und besonders trägen Tagen)
        Ich war schon neugierig, was da kommt als Abnehm-Vorschlag und war begeistert, weil es genau die Zahl ist, die ich auch am liebsten habe 1600 kcal. Das ist so viel, dass ich damit mich gut fühle und viel Freiheit habe bei der Auswahl des Essens und es ist gleichzeitig so wenig, dass ich das mit Bewegung und Sport auf ein größeres Defizit ausreizen kann. Sogar wenn ich den ganzen Tag im Bett verbringen würde, würde ich mit 1600 kcal nicht zunehmen, weil ich ja mich trotzdem bisschen bewege und mir was zum Essen mache oder auf Toilette gehe. Das ist so ein Wert bei dem ich das Gefühl habe bei einem kleinen Aufwand sehr viel zu erreichen.

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      3. Michael Mendelsohn

        Vielleicht sollten wir den 1600-kalorien-Klub aufmachen? Meine Zielmarke ist derzeit „1500+x“, das kommt vermutlich ganz gut hin.

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    4. Irenicus

      Die Frage wäre auch ncoh ob du dich immer zur gleichen Zeit wiegst. Denn im Verlauf des Tages können das schon mal schnell 2-3 kg unterschied werden, Je nach Trinkverhalten.

      Und deine Waage kann theoretisch auch ungenau sein. wenn sie zb nicht permanent am gleichen Ort steht (darunter fällt auch wegräumen und wiederhinstellen), oder bei Temperaturschwankungen. Messschwankungen von 1 Prozent (bei dir praktisch 1kg) sind auf jeden Fall möglich.

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    5. Nina

      Hey,
      Im Prinzip ist es schon gesagt worden, aber ich möchte mich da nochmal anschließen. Die 2000 kcal Grundbedarf sind höchstwahrscheinlich viiiiiel zu hoch angesetzt.
      Ich bin selber 1,75, weiblich, wiege zwar mit 70 kg etwas weniger, gehe dafür aber jeden Tag ne Stunde spazieren, und ich komme auch nur auf 1800kcal. Inklusive der Stunde Spaziergang.

      Ich kann dir außerdem nur raten, mal eine Woche lang wirklich ALLES abzuwiegen und einzutragen. Jede Erdbeere, jeden Milliliter Milch, etc. Einfach mal um zu gucken, was tatsächlich so zusammen kommt.
      Beispiel Milch: Habe ich im Kaffee immer mit 20 ml geschätzt. Das würde aber bedeuten, dass ich mit einer Packung Milch 50 Kaffee weit kommen würde. Seltsamerweise ist die Packung aber schon nach 25 leer xD

      Für den Crosstrainer würde ich mich ebenfalls nenzija anschließen und nur 250 kalorien extra eintragen.

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      1. Die andere Mona

        Also ich will jetzt hier wirklich nicht das Diskutieren anfangen, denn irgendwas muss ich ja falsch machen, falls mein Körper nicht gerade 2 Kilo Wasser in sich hat – daran besteht kein Zweifel 😀 Aber als viiiieeeel zu hoch würde ich meinen Umsatz nicht bezeichnen! Ich rede hier nicht vom Grundumsatz (japp, der wäre viel zu hoch!), sondern vom Leistungsumsatz ohne Sport (wusste nur die Fachbegriffe in meinem 1. Beitrag nicht :’D) und zwischen 2000kcal und den 1862 errechneten von nenzija sind ja auch „nur“ 138 kcal unterschied. Klar kann das über längere Zeit schon ins Gewicht fallen und ich werde meinen Leistungsumsatz jetzt auch definitiv verringern. Nur dieses „viiiiiel“ zu hoch hört sich gleich so krass an, das ich mich jetzt nochmal rechtfertigen musste xD
        Wie oben geschrieben, hab ich mir schon vorgenommen ab jetzt genauer zu zählen und die Milch kommt jetzt definitiv zu den täglichen Snacks! 🙂
        Allerdings will ich beim Sport echt nicht noch weiter reduzieren, weil es mir wirklich sehr schwer fällt Sport zu machen und das Eintragen der erarbeiteten Kalorien eine tägliche Belohnung für mich ist (und 40min MÜSSEN einfach mehr verbrauchen als nur 250 kcal, das könnt ihr mir doch nicht weismachen wollen?? T___T xD) Es ist quasi eher die Zahl die mich beruhigt und das wissen: „Wenn es heute noch sein muss, kann ich noch was Kleines essen und bin trotzdem noch gut in meinem Plan.“ Meistens esse ich dann aber nichts mehr, nur wenn ich wirklich RICHTIG Hunger bekomme. Außerdem motiviert mich an Sport wirklich hauptsächlich, dass ich dafür mehr essen kann (oder könnte) und wenn 40min Crosstrainer wirklich nur 250 kcal verbrauchen würden, würde ich mir gar nicht erst die Mühe machen diese anstrengenden 40min zu Opfern und einfach weniger essen :’D Eine sehr bescheuerte Logik, da man ja auch noch die gesundheitlichen Aspekte usw. beachten muss… aber ich bin einfach generell sehr, sehr faul :‘)
        Trotzdem danke ich dir für den erneuten Denkanstoß! Ich werde definitiv weiter darüber nachdenken, die Crosstrainer kcal um die hälfte zu reduzieren – mein Ziel ist es ja sowieso den Sport „freiwillig“ weiter zu machen, sobald das Normalgewicht erreicht ist, ich hoffe irgendwann kommt die Motivation auch ohne die eingetragene Zahl 🙂

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      2. Also um ehrlich zu sein, mein erster Gedanke beim Lesen war auch „Oh Gott, viiiiel zu hoch“ 😀

        Ich rechne für 1 Stunde Crosstrainern auf höchster Intensität und wirklich hoher Leistung bei hohem Training mit ca. 550 kcal pro Stunde. Da ich auf die Art seit ca. 1,5 Jahren rechne und die Bilanz grob zu stimmen scheint, ist es wohl ungefähr korrekt. Aber wie gesagt, ich bin gut trainiert und gebe echt volle Leistung.

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      3. Bedenke beim Crosstrainer, dass man darauf nicht nur Kalorien verbrennt, sondern auch Muskeln aufbaut, die dann wiederrum den Grundaumsatz erhöhen.

        Übrigens verbrenne ich auf dem Laufband mehr Kalorien als auf dem Crosstrainer. Und draussen laufen fällt mir tausend mal leichter als auf dem Laufband.

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    6. Joker

      Ich habe erst vor einer Woche angefangen und mir ist auch schon aufgefallen, dass das gemeinsame Essen und Kochen dann echt etwas schwierig wird 😀 So „ich nasche was von dir“ und „hier, probier mal dies, das und jenes“ sind dann ebenso raus wie selbst beim Kochen naschen Q___Q und einfach einen Pott Nudeln, Chili, … aufsetzen und dann losfuttern.

      Ich finde, das macht das gemeinsam Essen auch ein bisschen ärmer.

      Darum habe ich derzeit den Trick gefunden, dass wir viel rumbacken und zwar jeder sein eigenes Pfännchen oder Förmchen. Überbackenes Gemüsepfännchen. Schafskäse mit Zwiebeln und Tomaten. Mehr Gebackenes 😀

      Da kann ich mein Zeug direkt abwiegen und bei meinem Freund so ungefähr grob dasselbe in sein Pfännchen machen – und man kommt sich nicht so abgehängt vor. Vielleicht ist das auch eine Idee für dich?

      Ansonsten trage ich echt hart jeden Kram in die App ein – auch Kaffee, auch Bonbons, auch Erdbeeren. Das kann schon eine Fehlerquelle sein.

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      1. Die andere Mona

        Ich möchte euch allen nochmal ganz lieb „Danke!“ sagen für die vielen Tipps! 🙂
        Habe mir die letzte Woche das Essen super genau eingetragen, meinen Leistungsumsatz auf 1800 korrigiert (am faulen Wochenende auf 1500!) und ziehe mir vom Sport 10 Minuten ab. Jetzt klappt es super gut, bin schon auf 77 Kg und irgendwie fiel mir das strengere Eintragen sogar leichter, als vorher 😀 (Wahrscheinlich weil ich endlich gute Erfolge sehe!)
        Ich bleibe dran – noch 7 Kilo bis zum Normalgewicht und dann kann ich endlich mal rausfinden, wo sich mein „Wohlfühlgewicht“ befindet *__*
        Vielen, vielen Dank! Ihr seid super ♥

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  14. Myra

    Ich kann das total gut verstehen. Ich neige auch dazu, ständig irgendwas zu snacken und das einfach nicht wahrzunehmen, als würde nur das Essen zu den drei Hauptmahlzeiten wirklich zählen. Die Portionen sind dann nicht groß, aber es läppert sich.

    Teilweise hab ich (mit dem Hintergedanken, abnehmen zu wollen) nur extrem kleine Hauptmahlzeiten gegessen und dann über den Nachmittag verteilt 5 Winzportionen Nüsse, 1 Banane in 3 Stücken, etwas Schokolade, noch drei Häppchen vom Mittagessen direkt aus dem Topf weil man grad eh in der Küche ist, 1 bis 3 Kaffee mit Milch… zu mir genommen und das aber gar nicht wie Essen wahrgenommen& konnte mich hinterher kaum dran erinnern! Obst war nach der Logik eh zum Einatmen da 😀 Kein Wunder, dass das nichts gegeben hat.

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  15. Adi

    Hallo,
    bevor ich angefangen habe zu zählen waren es so Kleinigkeiten wie Müsli. Ich hab immer möglichst gesundes Müsli genommen mit Vollkorn-Haferflocken und auch sonst Vollkorn alles (aber halt mit Trocken-Beeren ^^) und mich auf der sicheren Seite gefühlt, weil is ja gesund und so. Als ich angefangen habe Kalorien zu zählen bin ich dann erstmal erschrocken. Zwei Schalen hatte ich immer locker zum Frühstück und das sind dann schnell mehr als 800 kcal mit Milch.
    Insgesamt bin ich immer wieder erschrocken bei „Kleinigkeiten“. Ich wusste zum Beispiel, dass Mayonnaise viele Kalorien hat, aber erst seit ich nachgeschaut hab, weiß ich dass in 15 ml Mayo (einer Portion) so viele Kalorien sind wie in 100 ml Ketchup o.O
    Also, wie man so sagt, Kleinvieh macht auch Mist…

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    1. Ich hab letztens ne Honig-Senf-Dill-Grillsauce gekauft, die ist ziemlich lecker. Leider auch erstaunlich fettig, ca. 300kcal/100ml. Holy shit, die kaufe ich wohl nicht wieder (wenn ich zum Grillen an die 100ml verbrauche ist das nicht zu vernachlässigen).

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  16. Barbarella

    Hm … klingt jetzt fast schon blöd, doch ein wenig hilft mir tatsächlich meine lutenunverträglichkeit, dass ich nimmer so viel in Bäckereien renne und mal eben ne Butterbrezel oder sowas esse. Oder n Süßes Stückchen am Mittag. Meine Unverträglichkeit(en) kenn ich schon länger – ich hab sie aber im vergangenen Jahr nicht so sehr beachtet. Daheim glutenfreies Brot – außerhalb Laugenbrezel und Fleischkäsweck.. Dadurch (und durch äußeren Stress) war mein Gesamtsystem dann so gestresst, dass praktisch Durchfall für mich der Normalzustand war. Und ich gewöhnte mich dran. Sah nicht ein, dass „diese eine Brezel“ da jetzt das Drama sein soll.. und das bißchen Paniermehl .. und jenes Sößchen… und .. und .. ja, und überhaupt: Ich kann mir ja nicht immer alles verbieten, oder? Und durch meinen gesamtgestressten Gesamtzustand hab ich dann abends eben auch af der Couch gelegen und gegessen. Hab ja auch keine Energie mehr gehabt für sonst noch was machen. Außerdem war der Tag ansich ja schon stressig genug. Oft hat mir erst mein spannender Ranzen (= Bauch) gezeigt, dass ich mal wieder über die Stränge geschlagen hab. Aber das war mir dann teilweise auch echt egal. Noch schlimemr: Ich hab mich dann durch noch mehr essen bestraft, wenn ich mich eh schon so vollgestopft hab! Eigentlich hat es gar nimemr geschmeckt.
    Bin echt froh, dass ich nen Keil in diese Abwärtsspirale getrieben gekriegt hab.

    Und (so blöd es klingt!) tatsächlich hat mir die Glutenunverträglichkeit n stückweit geholfen. Also als ich die dann mal ernst genommen hab. Dadurch mußte ich dann doch bewußter planen oder genauer überlegen, was ich essen werde. Mal n Obst einpacken oder sowas. Denn mal eben beim Bäcker was holen geht halt gar nicht.
    .. und zum Glück sind inzwischen die Gelüste auch ziemlich weg..
    (empfehle hierzu auch das Buch Weizenwampe *zwinker*)

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    1. (von unter dem Stein)

      Ich komme mal unter meinem Stein rausgekrochen und oute mich an dieser Stelle: Ich habe ein Biopsie-Attest aus dem Jahr 1971, auf dem steht, dass ich Zöliakie habe. Aber wenn man Diät hält (im Großen&Ganzen), dann kann man auch ohne Weizen eine ordentliche Wampe aufbauen. Been there, done that.

      Mir hat die Lektüre der Fettlogiken nochmal einen kräftigen Denkanstoß gegeben: Warum soll ich mein knappes Kalorien-Budget mit glutenhaltigen Kalorien vergeuden?

      Das führt zum aktuellen Stand von -16kg seit Jahreswechsel. Und einer deutlich erhöhten Empfindlichkeit auf Gluten, einfach weil der prozentuale Anteil jetzt viel höher ist (wäre ;-)) als vorher.

      Dem aktuellen Anti-Gluten-Trend stehe ich gespalten gegenüber: Auf der einen Seite ist das Angebot gewachsen und der Preis gefallen (seit damals), auf der anderen Seite gilt man schnell als Opfer der industriellen Werbefeldzüge…

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      1. Barbarella

        Es geht ja auch in „Weizenwampe“ nicht darum, dass man NUR und ausschließlich von Weizen zunimmt 😉
        Da gilt die „mehr oder weniger Kalorienaufnahme als Verbrauch“-Regel natürlich schon noch..
        In dem Buch geht es mehr um den Weizen, den es heute gibt und dass er eben nimmer dem entspricht, was ursprünglich (so bis vor den 50ern) mal Weizen war..

        Und es stimmt: Warum Kalorien für was verschwenden, wenn es nicht schmeckt / nciht gut vertragen wird? … wäre doch blöd.

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  17. Adi

    @Barbarella
    Entschuldige ich versuche normalerweise meine Klugscheißerei zu unterdrücken (und ich weiß ich neige dazu) aber da hier der Fettlogik-Blog ist, leb ich mein Fetisch kurz aus. Ich will dir nicht auf die Füße treten, daher zu erst die Frage: Hast du wirklich eine Gluten-Unverträglichkeit, also eine Zöliakie?
    Ich glaube nämlich du meinst die so genannte Gluten-Intoleranz, weil eine Zöliakie lässt sich nicht ignorieren und ist von frühester Kindheit an bekannt.
    Zitat Symptome: „Oft wird die Krankheit im frühen Kindesalter entdeckt, wenn die ersten getreidehaltigen Nahrungsmittel eingeführt werden. Dann zeigt sich meist das klassische Erscheinungsbild der Zöliakie mit auffälligen Gedeihstörungen. Die klassischen Symptome einer Zöliakie sind durch die Verdauungsstörung bedingte chronische Durchfälle, zum Teil mit großvolumigen, übelriechenden und durch die gestörte Fettverdauung auch glänzenden, klebrigen Stühlen (Steatorrhoe). Betroffene Kinder haben keinen Appetit, erbrechen oft und nehmen nicht oder nicht ausreichend an Gewicht zu. Später kann auch das Längenwachstum beeinträchtigt sein, der Kinderarzt spricht von einer Gedeihstörung. Die Kinder sind missmutig und fallen durch dünne Arme und Beine und besonders durch einen vorgewölbten geblähten Bauch auf.“

    So warum weise ich jetzt daraufhin? Weil der australische Professor, auf dessen Untersuchungen die Idee zurück geht, dass es eine Gluten-Intoleranz geben könnte, hat seine Studie nochmal ordentlich gemacht. Ergebnis:
    “In contrast to our first study… we could find absolutely no specific response to gluten.“

    http://www.realclearscience.com/blog/2014/05/gluten_sensitivity_may_not_exist.html

    Heißt übersetzt: Sorry, Leute Gluten-Intoleranz gibt es, im Gegensatz zur oben erwähnten Gluten-Unverträglichkeit also Zöliakie, NICHT!
    Also ganz klare Fettlogik. Aber alle haben jetzt so viel Spaß dran Gluten-frei auf Ihre Produkte zu schreiben, dass das jetzt keiner mehr hören will…

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    1. Lastalda

      „Ich glaube nämlich du meinst die so genannte Gluten-Intoleranz, weil eine Zöliakie lässt sich nicht ignorieren und ist von frühester Kindheit an bekannt.“

      Da fehlt ein „meist“. Wie aus dem darunter zitierten Text ja auch ersichtlich wird, gibt es durchaus Menschen, bei denen sich die Zöliakie erst im späteren Leben entwickelt. Denen zu sagen „Du kannst keine Zöliakie haben, sonst hättest Du das schon viel eher gemerkt!“ hilft ihnen nicht weiter. (Habe einen Kollegen, den das betrifft.)

      So unter uns leidenschaftlichen Klugscheißern. 😉

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    2. Michael Mendelsohn

      Seh schöne Studie, Adi, und in Deutschland anscheinend nicht sehr bekannt. das Gemeine daran ist dem Artikel zufolge, dass eine Reduktion an Brot und Gebäck durchaus die Symptome lindert, aber aus anderem Grund (FODMAP wird immerhin auch in der deutschen Wikipedia erwähnt), und die Umstellung auf glutenfreie Nahrung wegen des Preises und der Verfügbarkeit dann auch eine generelle Verminderung der FODMAP-Aufnahme bewirkt – Barbarella hat das ja schön beschrieben. Das kann man natürlich auch billiger haben…

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      1. FODMAP! Also, vielen lieben Dank für den Hinweis, habe mir gerade mal den englischen Wikipedia-Artikel durchgelesen – das erklärt wirklich so einiges…
        Und ich dachte immer ich spinne…

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      2. Barbarella

        Ehrlich .. wegen ein paar Cent mach ich nicht rum.
        Entweder spar ich n paar Cent – oder an Lebensfreude, Gesundheit, Energie, Geselligkeit, …
        Da finde ich es (für mich) lukerativer, einfach zum ein oder anderen glutenfreien Produkt zu greifen oder in der Kantine halt Kartoffeln statt Nudeln zu essen.. Bezahlen muß ich in jedem Fall irgendwie – Geld ist da die weitaus verträglichste Währung, finde ich.

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  18. Barbarella

    Nein, ich hab defintiv keine Zölialkie. ZUM GLÜCK! Sonst wäre jeder nachlässige Umgang mit Gluten völlig verkehrt!
    Da bin ich wohl etwas fahrlässig mit dem Wort umgegangen.
    Ich hab „nur“ ne Intoleranz. Und hoffe ehrlich gesagt auch, dass das nicht mehr wird 😉
    Und egal, ob es die nun per Studie gibt oder nicht:
    Ich spüre definitiv nen Unterschied im Wohlbefinden und in allem, wenn cih die Sachen, die ich nicht vertrage (laut Ärztin) weg lasse. Und glaub mir: Ich hab es auch lang mit Ignorieren probiert 😉
    Mir geht es besser mit dieser Ernährung – egal, ob es ne „Fettlogik“ ist oder nicht.

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    1. Hmm…also ich bekomme auch Blähungen und manchmal sogar Durchfall, wenn ich viele Kohlenhydrate esse, das ist aber definitiv absolut glutenunabhängig – da bin ich mir 100% sicher, weil ich fast jeden Morgen eine Scheibe Wheaty Kassler mit Spiegelei esse – und darauf nicht im geringsten reagiere.
      Nur so ein Gedanke, aber vielleicht geht es deshalb vielen Leuten mit glutenfreier Kost besser, einfach durch die KH-Reduktion?
      Will aber nicht klugscheißern, wenn es für dich passt, ist das doch prima.

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      1. Barbarella

        Keine Ahnung, ob es auch „nur“ Kohlenhydrate sind.. Zählte bisher keien Kohlenhydrate.
        Bei mir ist es eh so, dass ich manchmal Dinge gut vertrage – manchmal fast nichts vertrage. Ich schiebe es auf die schlechte Darmflora, die halt nichts ab kann, wenn sie eh schon gestresst ist. Bzw. auch auf den allgemeinen Entspannungs/Stresszustand. Ist ja nur ein Stück des Mosaiks, das Gluten..

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  19. Für mich persönlich war der Milchkaffee immer das, was ich übersehen habe bei meiner persönlichen Kalorienbilanz. Ich trinke den Kaffee gerne mit sehr viel Milch, natürlich Vollmilch. Milch hat weniger Wasser als eine Wassermelone! Milch ist eine Mahlzeit und kein Getränk!
    Ich bin der Sache so aus dem Weg gegangen, dass ich inzwischen einen Milchschäumer habe und der Kaffee für mich somit etwas Besonderes ist, dass ich nicht einfach so zwischendurch wegschlabbere. Und Milchschäumen geht besser mit fettarmer Milch, die ich seitdem kaufe. Ansonsten trinke ich meinen Kaffee inzwischen mit Kaffeeweißer. So habe ich weniger Kalorieren darin. Auch wenn viele Leute den ekelig finden – ich finde ihn eigentlich sehr lecker.

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  20. Das ist ein Problem was ich eigentlich nie so hatte. Früher habe ich schlicht nicht auf Kalorien geachtet und irgendwie war mir immer klar, woher meine Gewichtszunahme kam – nur dagegen gemacht habe ich nichts.
    Seit ich drauf achte stimmt meine Gewichtsentwicklung relativ gut mit meinem Konsum überein. Ich schaffe es nicht immer mein Budget einzuhalten, aber das liegt dadran, daß Essen lecker ist…
    Mein Verderben sind eigentlich besondere Gelegenheiten. An einem normalen Tag, wo alles ist wie immer, komme ich mit 500-1500kcal Defizit eigentlich gut hin. Wenn aber irgendwas besonders ist (Besuch, Streß, Veranstaltung) ist ne Punktlandung schon ein großer Erfolg – 2000kcal drüber aber auch locker drin.

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  21. Ich verstehe das nicht….angenommen, sie isst 800 kcal abgewogen und dann eine ganze Tafel Schokolade, die 100g hat, also ca 550kcal. Das schreibt sie auf und das Ergebnis sind dann 1350 kcal. Was gibts da zu deuteln? Oder ist es eher so, dass sie ca 1000 kcal abgewogen und berechnet hat und dann ein bisschen schokolade UND Kekse UND Eis UND Haribo und das nur geschätzt „werden ungefähr 400kcal sein“ ? Und sich eben verschätzt?

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  22. Bitzeli

    Ist es wirklich so schwer, nur das Zeug einzukaufen, was man auch isst / essen sollte?
    Süßigkeiten, Kekse, Knabbersachen und Brot etc. landen bei mir gar nicht erst im Einkaufswagen – was nicht da ist, kann nicht gegessen werden. Und das, obwohl ich es wirklich sehr leicht habe an Stoff zu kommen, mit Supermarkt unten im Haus. Und wenn ich mal etwas geschenkt bekomme, nehme ich es mit zur Arbeit und lasse es meine Kollegen vertilgen (wenn ich schon nicht dünn sein kann, sollen wenigstens die anderen auch dick sein *g*).
    Aber ich war auch vorher zum Glück schon recht diszipliniert, eine Dose Stapelchips hielt bei mir bis zu 4 Wochen in denen ich nur ab und zu ein paar entnommen habe.

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    1. Mona

      „Ist es wirklich so schwer, nur das Zeug einzukaufen, was man auch isst / essen sollte?“

      Ja, das ist sehr schwer. besonders wenn eine Lieblingsschokolade gerade im Angebot ist und man mit jemandem zusammenwohnt, der jede Menge Sachen kauft, von denen er gar nicht weiß, wann und wie er schaffen will das alles aufzuessen.

      Ich nahm zu, weil ich mich mit dem Essen beruhigen, bestrafen (vollstopfen bis es wehtut) usw. wollte. Das ist meine Interpretation. Das ist dauernder Heißhunger auf etwas bestimmtes, wo man extrem viel Kraft aufwenden muss es nicht zu kaufen/essen. Irgendwann bricht man zusammen und isst es einfach, obwohl man weiß, dass es nichts Gutes ist, man davon zunimmt und man sich selbst scheiße findet, weil man etwas gemacht hat, was man nicht wollte. Das ist bei mir wohl eher körperlich, weil es auch mit meinem Zyklus zusammenhängt und durch Medikamente gesteigert werden kann, zusätzlich hab ich insbesondere in solchen Phasen viel zu wenig Protein gegessen, wodurch ich dauernden Hunger habe. Bei Stress ist das auch viel schlimmer.

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      1. Mona

        Dann dürfte ich die nächsten 2 Monate nicht einkaufen gehen. Ich hab immer Hunger auf bestimmtes Essen bzw. werde schlecht gelaunt, wenn ich etwas essen soll, was einfach da ist, worauf ich aber nicht richtig Lust hab (oder keinen Nerven hab es zuzubereiten).

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      2. Michael Mendelsohn

        Ich hab‘ das angefangen, da war die Speisekammer und der Tiefkühler noch voll (und hab‘ mich dann gefreut, dass ich meine errechneten tage locker überschritten habe). Bei dem Plan geht es nicht darum, genau die eingekauften Sachen dann auch aufzuessen, sondern sozusagen Einkauf und Verbrauch auszubalancieren. (In diesem Kontext deshalb, weil das auch die Schummeleien entlarvt, aber ich hab’s gemacht, weil ich faul bin.) Eine Packung Müsli oder eine Flasche Öl hauen da natürlich in die Bilanz, machen mir aber schon beim Einkauf bewusst, wieviel Kalorien ich beim Kaufen schon einsparen muss (bzw. noch ausgeben darf, z.B. für leckeren Käse).

        Funktiniert bei Singles prima. Bei Mehrpersonenhaushalten muss man vermutlich die Kalorienaufnahme der Mitbewohner kennen und berücksichtigen.

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  23. Marc Kunnia

    Hier kann ich (leider) auch mitreden: Früher (ich konnte es zum Glück abstellen) bekam ich bei der Schreibtischarbeit nachts „Hunger“ (Süddeutsch: Glischde) und holte mir „etwas“ Fingerfood (meist gesalzene Erdnüsse, Cashews o.ä.) an den Schreibtisch, ich musste ja noch arbeiten! Dieses nächtliche Gefuttere verschwand im Schlaf tatsächlich ohne Zutun aus meinem Gedächtnis: Hätte ich nicht an meinem Schreibtisch die halbleeren Nussdosen wiedergefunden, ich hätte Stein und Bein geschworen, nichts ausser den regulären Mahlzeiten zu mir genommen zu haben. Mein Unterbewusstes hat also einfach, um mir ein schlechtes Gewissen zu ersparen, die Erinnerung an die Futteraktionen aus dem Gedächtnis getilgt. Leider konnte es aber nicht die Kalorien selbiger tilgen 😦 Und so war ich auch ein Secret eater …

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    1. Mona

      Ich hatte das schon häufiger bei Schokolade oder Eis. Wenn ich entspannt bin und mir denke, jetzt könnte ich eine Tasse Tee und ein bisschen Schokolade dazu im Mund zergehen lassen, dann kommt dieser böse Moment, wo ich in den Schrank schaue und merke, es ist nicht da. Dann fange ich an zu suchen, dann merke ich, ich hab es wirklich aufgegessen und mein Kopf hat mir es nur vorgespielt, dass „alles gut ist und ich von der Schokolade ja noch ganz viel Zuhause habe, weil ich ja erst gestern einkaufen war.“ Da zweifel ich echt an meinem Gehirn.

      Die leichtere Variante davon, kennt bestimmt jeder. Man ist beschäftigt und nebenbei hat meinen Teller oder eine Tüte Haribo oder so und man greift rein und erschreckt sich, weil nichts mehr drin ist, obwohl man das gefühl hat nur zwei Happen genommen zu haben.

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  24. Magenta

    Ich arbeite als Verkäuferin für Backwaren und habe das Problem, den ganzen Tag vor den leckeren Sachen zu stehen und IMMER Appetit zu haben. Deshalb habe ich einen Zettel und Stift dabei und schreibe alles was ich esse sofort auf. Es hat tatsächlich funktioniert, denn inzwischen habe ich 37 kg abgenommen und bin im mittleren Normalgewichtsbereich.
    Öfter ärgere ich mich allerdings, wenn ich zu viel Kuchen u.ä. genascht habe, das ich dann bei den anderen Nahrungsmitteln reduzieren muss, weil das Kalorienbudget schon ausgeschöpft ist. Ohne Sport wäre es wohl deutlich schwieriger, ich rechne für eine Stunde Joggen (schaffe inzwischen etwa 9,5 km in der Zeit) auch mit etwa 500 kcal Verbrauch.
    Am Anfang war ich enttäuscht, da habe ich in 30 min nur 2 km geschafft und der Verbrauch lag geschätzt bei mickrigen ca. 130 kcal.

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