Dickenklischees können weg

  • Dicke essen viel
  • Dicke essen das Falsche
  • Dicke bewegen sich (zu) wenig

… je nachdem wer und in welcher Situation diese Aussagen macht, werden sie in diversen Abwandlungen getätigt. „Fette sollen halt mal aufhören ständig Fastfood zu fressen“ oder „Übergewichtige essen gar nicht viel, sie essen nur das Falsche. Eine Ernährungsumstellung auf Vollkorn statt Weißmehl, kein Zucker und mehr Gemüse …“ etc.

Ich glaube, es gibt auf der Welt keinen (Dicken) der diese Sätze noch nie so oder so ähnlich gehört hat. Mein persönlicher Lieblingssatz war übrigens: „Einfach auf Cola und Softdrinks verzichten, dann nimmt man schon von allein ab.

Ich wünsche mir, dass diese Sätze endlich das Zeitliche segnen.

Leute, die Fettlogik nicht gelesen haben und am Rande davon gehört haben, um was es darin geht, mögen jetzt erstaunt die Augenbrauen hoch ziehen. Buchleser wissen hoffentlich, worauf ich hinaus will.

Ich gestehe, anfangs habe ich „Übergewicht kommt vom zu viel essen!“ oft als eine Art provokant-catchy Einstieg gewählt, um Fettlogiken zu entgegnen. Einige habe ich in solchen Diskussionen auch tatsächlich erreicht, aber mittlerweile wird mir klar, dass dieser Einstieg nicht „catchy“ oder im positiven Sinne „provokant“ war sondern einfach nur zu instant-Verärgerung und innerem Abschalten geführt hat.

Warum? Weil es jeder mit Übergewicht schon millionenfach um die Ohren gehauen bekommen hat. Und wenn es so einfach wäre, wäre man verdammt nochmal nicht dick. (Arschloch!)

Das waren zumindest meine Gedanken dazu. McDonalds habe ich im Leben vielleicht 10x besucht, kalorienreiche Softdrinks trinke ich nie. Wenn ich sie „einfach weglassen würde“, würde das an meinem Gewicht null komma gar nichts ändern. Aber danke für den grandiosen Tipp. Obst und Gemüse aß und esse ich täglich, ebenso wie ich täglich selbst koch(t)e und Salat lieb(t)e. Ja, ich schätze, Fettlogikleser grinsen an der Stelle.

„Übergewicht kommt vom zu viel essen“ ist wahr.

„Übergewichtige essen viel“ ist ein dummes Klischee.

Ich hatte das auch schon als Comic verbloggt:

donut

Würde sich die durchschnittlich große, durchschnittlich (in)aktive deutsche Frau am 2000kcal-Referenzwert orientieren, wäre sie knapp adipös. So viel dazu.

Auch der Rest ist Bullshit. Tut mir leid, wenn Fettlogikleser sich an der Stelle langweilien, nachdem das schon auf 400 Seiten Thema war. Dieser Blogartikel ist ausnahmsweise nicht für euch, sondern für den breiten Rest, der diese Klischees verbreitet.

Sowohl für die Arschlöcher, die sich lustig vorkommen, Dicken zu raten, mal weniger Macces zu fressen als auch für die Wohlmeinenden, die womöglich gar eine Zauberformel (kein Zucker mehr! Vollwert! Paleo!) im Gepäck haben, die alles garantiert richtet. Die Klischees machen die Lage nur schlimmer, in jeder Hinsicht.

Nicht nur deshalb, weil sie oft falsch und beleidigend sind. Wie jedes Klischee trifft es natürlich nicht immer daneben. Viele Dicke sind inaktiv – an der Stelle kann ich persönlich nicht abstreiten, unter das Klischee gefallen zu sein. Und ich gebe zu, hin und wieder muss ich mich auch daran erinnern, dass das Klischee dumm ist. So gab es neulich eine E-Mail-Konversation mit einer zukünftigen Gastartikelschreiberin, die stark abgenommen hat und diesen Monat ihren ersten Halbmarathon lief. Bei der Themenbesprechung schlug ich vor, etwas darüber zu schreiben, wie es war, mit Sport anzufangen. Der Hinweis, dass sie trotz starkem Übergewicht nicht unsportlich war und im Gegenteil, sogar Sport studiert hatte, war mir dann durchaus unangenehm, auch wenn sie es mit Humor nahm.

Aber abgesehen davon, dass die Klischees oft nicht treffen, zementieren sie Fettlogiken. Bei mir war es so, dass ich gerade weil ich mich so gar nicht mit diesem Klischee identifizieren konnte, die Ursache in – wie ich jetzt weiß – Fettlogiken suchte.

Wenn es doch offentlich nicht am Essen lag, ich aber dennoch schwer morbid adipös war, musste doch etwas mit meinem Körper nicht stimmen. Ich war geradezu erleichtert als endlich, endlich die Schilddrüsenunterfunktion gefunden wurde. Ich erwartete, mit dem Beginn der Medikamenteneinnahme würden „die Pfunde wie von selbst purzeln“ (noch so ein Satz, der bitte weg kann). Als sich abzeichnete, dass sich rein gar nichts änderte, war ich am Boden zerstört.

Danach begann ich mit meiner Recherche zum Thema Gene und war mehr als nur offen für die 50-70% genetischen Ursachen von Übergewicht. Für den Set point. Und natürlich die Tatsache, dass ich mit meinen dutzenden (Crash)diäten als Jugendliche meinen Stoffwechsel unwiderruflich zerstört hatte.

Jedes dieser Klischees trieb mich nur weiter in die Arme der Fatacceptance, die mir sagte, dass meine Wahrnehmung stimmte, dass diese Klischees dumm waren und dass die Ursache ganz woanders lag: Die Klischees stimmten nicht, weil es eben Naturschlanke und Naturdicke gab, und wer als Naturdicker dasselbe tut wie ein Naturschlanker hat eben Pech und wird dick.

Jedes Mal, wenn ich eins dieser Klischees hörte, wollte ich die Person dahinter schütteln und ihr sagen, wie falsch sie lag und wie verdammt unrecht sie Dicken damit tat. An der Stelle meines Lebens war ich auch tatsächlich etwas verbittert angesichts dieser Ungerechtigkeit.

Ja, es war wohl im Nachhinein betrachtet wirklich sehr dumm, dass ich auf die Idee kam, mein Einstieg in Diskussionen sei „catchy“ und nicht einfach nur scheiße. Das hat wohl damit zu tun, dass ich in diesem Prozess eine Weile nahezu euphorisch war angesichts der Erkentnisse, dass ich doch nicht vom Schicksal gestraft war und verdammt zu einem Leben voller Ungerechtigkeit. Das Verstehen, was an „Du isst zu viel!“ tatsächlich wahr war und kein ungerechtes Klischee, war für mich eine Befreiung von Verbitterung und Selbstvorwürfen („Warum hast du auch so viele Crashdiäten gemacht und so deinen Stoffwechsel für immer ruiniert?!“) und „Du isst zu viel!“ war für mich eine Art positives Mantra in Abgrenzung zu dem verletzenden Klischee.

Mittlerweile würde ich „Du isst zu viel!“ weglassen, weil es zu nah am Klischee „Dicke essen viel!“ ist und die Abgrenzung für diejenigen, die das Buch nicht kennen und wissen, wie es gemeint ist, fast unmöglich ist.

Und ich kanns nur nochmal sagen: Dickenklischees schaden und können sollen weg. Dicke können sportlich sein. Dicke können zuckerfreie Vollwertler sein. Dicke können Vegan sein. Dicke können jeden Tag 20km mit dem Rad zur Arbeit fahren. Dicke können Fastfood hassen und Softdrinks verabscheuen. Dicke können sich in einem körperlich aktiven Job den ganzen Tag bewegen. Dicke können sogar Sport studieren 😉

Dass eine Person dick ist, sagt nichts über ihren Lebensstil. Annahmen darüber „auf Sicht“ überzustülpen ist oft genug komplett falsch und schädlich. Genau wie „gute Tipps“ was die Person ändern sollte, ohne überhaupt gefragt zu haben wie sie tatsächlich lebt – und ob sie Wert legt auf Kommentare. Dickenklischees sind nämlich letztlich nicht nur falsch und schädlich, sondern so gut wie immer auch einfach unnötig.

 

 

Advertisements

58 Gedanken zu “Dickenklischees können weg

  1. Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe es oft mit erlebt wie dicke immer sofort als Faul und Fressüchtig abgestempelt wurden. Es ist ihr Körper und wenn viele sich nicht so fremdbestimmt durch Diagnosen wie Schilddrüsenunterfunktionen oder Gentheorien gegenübersehen würden, würden sie viel eher etwas ändern. Selbstverantwortung übernehmen ist zwar hart, aber genauso auch befreiend.
    Genauso sah ich mich mit anderen Sachen konfrontiert, die du in deinem Buch beschrieben hast, häufig von Personen die selbst vergeblich Diäten gemacht haben, wie: – ich habe auch alles versucht, und nichts hat geholfen
    – warte nur ab, das Schwierigste ist das halten!
    Und noch einiges zum Jojo-Effekt. Mein Zielgewicht sage ich keinem, weil ich Angst habe, das ich dann ewig Lang erklären muss, dass das Idealgewicht ist und nicht Untergewicht. Und dass es eben 20 kg sind. Ich empfinde sowas als eher demotivierend. So nach dem Motto, wenn ich es nicht geschafft habe, darfst du auch nicht. Oder: was du erzählst ist ja ganz nett aber der Körper ist komplexer. Ich glaube deswegen ist es umso schwieriger mal anzufangen und einen Startpunkt zu finden und sich die Kontrolle nicht entreißen zu lassen. Da helfen die Argumente aus dem Buch sehr gut 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. Anya Meyer

    Und doch machen „Dicke“ (was fuer ein Wort) halt irgend etwas anders als „Normalgewichtige“. Die Frage ist nun, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht (wie du es ja frueher ja offenbar auch nicht immer warst). Wenn sich jemand aus eigenem Willen dazu entscheidet, lieber (zu) viel zu essen, und dafuer das Uebergewichtigsein in Kauf nimmt, finde ich das vollkommen OK. So wie ja auch jeder Raucher weiss, was er seinem Koerper antut. Wenn viele Uebergewichtige das aber nicht wissen, weil so viele Fettlogiken in der Gesellschaft verbreitet sind, dann ist das extrem unfair. Dein Buch sollte Pflichtlektuere sein fuer jeden muendigen Menschen…. 🙂

    Gefällt mir

    1. Gerade den ersten Satz kann man halt so nicht sagen. Eine kleine, weibliche dicke Frau kann evt. exakt den gleichen Lebensstil führen wie ihr 20cm größerer, normalgewichtiger Mann. – Sie macht nur etwas anders als eine gleich große Frau (ja, total triviale Erkenntnis, ich weiß .. aber ganhz ehrlich, das war was, wo es bei mir echt gehakt hat, und vom Feedback her war ich nicht die einzige)

      Gefällt 1 Person

      1. R. Forderlich

        Es führt kein Weg dran vorbei, wer dick ist, isst für seine Verhältnisse zu viel.

        Dafür spielts gar keine Rolle, was andere essen, die größer, aktiver oder muskulöser sind.

        Gefällt mir

  3. Irenicus

    Aber letztendlich stimmt der Satz doch einfach:
    „Wenn du dick(er) wirst, dann isst du mehr als du verbrauchst.“

    Und dieser Satz sagt nicht, dass Dicke faul sind oder ständig bei Mac-donalds Cola und Burger in sich hineinschaufeln. Was dieser Satz schon sagt ist: Du bist im Prinzip selbst Schuld. Und genau das ist eigentlich richtig (außer man sagt es zu einem Kind). Das will man aber halt als Dicker nicht ständig hören. Weil man ja ohnehin weiß, dass es so ist, und man nur aus irgendwelchen Gründen, nichts daran ändert.

    Gefällt mir

  4. Sannchen-Pannchen

    Was ist an dem Klischee/“Klischee“, dass Dicke viel essen würden, denn falsch? Bezieht sich das „viel“ auf die Menge bzw. das Volumen des Essens oder auf die Kalorien darin? Bezogen auf die jeweilige Körpergröße essen Übergewichtige doch offensichtlich zu viel, sonst wären sie doch nicht übergewichtig? Oder steh ich da jetzt aufm Schlauch?

    Gefällt mir

  5. „Mittlerweile würde ich “Du isst zu viel!” weglassen, weil es zu nah am Klischee “Dicke essen viel!” ist und die Abgrenzung für diejenigen, die das Buch nicht kennen und wissen, wie es gemeint ist, fast unmöglich ist.“

    In Verbindung mit „Calories In > Calories Out“ ist es doch eigentlich nicht schwer abzugrenzen, oder?

    Gefällt mir

    1. Mona

      Das sage ich auch als erstes, wenn jemand mich vom Jojo oder so überzeugen will.
      Ein Mensch ist ein komplexes System und für ihn gilt trotzdem der Energieerhaltungssatz der Physik. Meistens erkläre ich das auch mit Beispielen von mir, ich möchte ja nicht, dass der andere irgendwie beurteilt fühlt.

      Gefällt 1 Person

  6. nenzija

    Man futtert es sich halt zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben auf. Das können IMHO wenige stressige Monate oder Jahre oder auch nur punktuelle oder saisonale Kalorienüberschüsse (Weihnachten) sein. Hinterher ernährt man sich eben normal aka bedarfsgerecht und kommt dann eben nicht mehr von dem Gewicht, das man sich wie auch immer draufgepackt hat, runter, weil man nicht über einen dafür nötigen Zeitraum ins Defizit geht. Beschreibst Du im Buch eigentlich sehr gut, Nadja. Nur vergisst man das gerne mal und dann krabbeln die alten Ängste wieder in einem hoch, wenn man mal zuviel gegessen hat und das Gewicht prompt stagniert.

    Gefällt 2 Personen

  7. Ich habe es bei mir ausgerechnet: 66 kcal pro Tag zu viel… Da von Fresssucht zu reden ist einfach unverschämt, das waren 10 Jahre jede Woche ein Franzbrötchen zu viel. Das ist nicht wirklich viel, einfach ein minimal späteres Sättigungsgefühl. Ich wusste einfach nicht woran es bei mir lag, ich aß doch gar nicht so viel. Erst mit Kalorienzählen kam die Erkenntniss.

    Gefällt 1 Person

    1. Michael Mendelsohn

      Ich hab’s mir auf ca. 400 Kalorien/Woche Kalorienüberschuss ausgerechnet. Die zu finden wäre dir bei meinen Essgewohnheiten echt schwer gefallen. Da gibt’s auch nicht mehr viel umzustellen.

      Gefällt mir

    2. Genauso war es bei mir auch! Es gab natürlich Tage, an denen ich wirklich sehr viel gegessen habe, aber genauso gab es auch Tage, an denen es fast nichts war. Aber an „normalen“ Tagen habe ich meiner Auffassung nach „normal“ gegessen. Also auch selbst gekocht, Salate (da hatte ich einen ähnlichen Schock wie Nadja ^^*) und so weiter, aber ich lag eben auch immer 100-200 Kalorien über meinem Bedarf und durch die unbehandelte Schilddrüsenunterfunktion war das Kalorienplus noch mal etwas größer. Wenn man mir da gesagt hätte „iss halt weniger“, hätte ich mich wahrscheinlich verarscht gefühlt, weil ich sowieso schon immer das Gefühl hatte, mich einschränken zu müssen.
      Der entscheidende Punkt ist für mich, dass ich nicht einfach „zu viel“ gegessen habe, sondern eben „nur“ zu viel für meinen persönlichen Bedarf. Für jemanden, der aktiver, größer und/oder schwerer ist, wäre es eben nicht zu viel gewesen. Und diese Erkenntnis hat mir geholfen. ^^

      Gefällt mir

  8. yannaba

    Die Unterschiede im Kalorienverbrauch sind schon krass – die Portionen aber eigentlich immer gleich. Meine Mutter ist 1,56 groß – selbst wenn sie laut Fitbit 25000 (!) Schritte läuft, verbraucht sie gerade mal um die 2000 Kalorien. Ich bin 1,70 und schaffe schon bei ca. 17000 Schritten laut Fitbit (mit Puls und Fettmess-Waage) fast 3000 Kalorien. Von meinem 1,80m großem, sehr muskulösen, Mann mal ganz zu schweigen (ist schon unfair)…
    Aber die Portionen, die man im Restaurant bekommt, oder beim Familienessen aufgetan bekommt, sind alle etwa gleich.
    Da ist es doch klar, dass eine kleine Frau es wesentlich schwerer hat – und die Unterstellungen (Zuviel, ungesund, etc.blabla) sind einfach nur unfair.

    Gefällt mir

    1. Mona

      Danke für den Gedanken.
      Ich hab mir das nie so genau überlegt, dass man z.B. im Restaurant immer gleich viel bekommt, obwohl die Menschen so unterschiedlich sind. Es ist ja auch doof für die großen Menschen, weil sie viel Geld ausgeben müssen bis die satt sind und für kleine Menschen ist das doof, weil sie ja einen Teil vom Teller stehen lassen müssen und es in den Müll kommt, z.B. in einer Uni-Mensa. Mensa ist ein gutes Beispiel, wenn an einem Ort sehr viele Technikfächer gibt und da sehr viele Männer sind, dann bekommen die kleinen und wenig verbrennenden Menschen ja auf jeden Fall eine Zunahme, weil sie das aufessen, was auf den Teller kommt, da die Portion an die Rückmeldungen der Mehrheit ausgerichtet wird. Ich gehe davon aus, dass Studentengruppen oft zusammenhängen und dadurch das gleiche Essen, wie mal einen Döner, mal eine Pizza, mal was aus der Cafeteria, mal aus der Mensa usw.

      Gefällt 1 Person

      1. Burn-x

        Da wünsche ich mir doch das Restaurantsystem z.B. aus Brasilien. Es gibt fast nur Restaurants wo man sich das Essen selbst auf die Teller legt und das Essen wird dann nach Gewicht gezahlt. Kein unnötiges überessen und vor allem kann man viel mehr verschiedene Lebensmittel probieren. Auch Reste fallen deutlich weniger an, die dann entsorgt werden müssen.
        Weiterer Vorteil: durch das Wiegen weiß man immer die Portionsgröße und kann Sie direkt ins Ernährungstagebuch eintragen 🙂

        Gefällt mir

  9. Der Artikel erinnert mich solche Ratschläge, Saft statt Wasser zu trinken, um zuzunehmen. Meine erster Gedanke damals war: „Ich trinke bereits Saft statt Wasser. Und was hast du sonst noch so für Tipps auf Lager?“
    Auch gut war die Ärztin, die mir riet, öfter mal einen Joghurt zu essen. Wie viel ist „öfter mal“? Dreimal in der Woche? Ich aß zu dem Zeitpunkt jeden Tag einen Joghurt. Hätte ich dann zum Zunehmen weniger Joghurt essen sollen? 😉

    Gefällt 1 Person

    1. yannaba

      Ja, und besonders dieses „Fett macht nicht fett! Essen sie nur vollfette Produkte und geben Sie ruhig einen Esslöffel Olivenöl ans essen!“ geht mir auf den Geist.
      Habe ich letztens erst als Rat von meiner fast untergewichtigen Schwiegermutter bekommen. (Um sie ausnahmsweise zu verteidigen hat sie aber auch gemeint, sie wisse eigentlich gar nicht, warum ich überhaupt so dick geworden bin wie vor der Diät, schließlich würde ich ja gar nicht so viel essen)….

      Gefällt mir

    2. Mona

      Was haben denn Ärzte mit Joghurt?
      Ich war mal im Krankenhaus, da gab es morgens, mittags und abends essen und die Leute mit zu wenig Gewicht haben noch eine Nachmittags-Tüte bekommen, da waren auch 2 bis 3 Becher Joghurt und ein Apfel oder anderes Obst drin.

      Ich bin so ein lustiger Mensch, der Salat und Joghurt nicht im Winter essen kann, ich brauche irgendwas warmes oder wenigstens mit heißem Tee. Da passt weder Salat noch Joghurt dazu.

      Gefällt mir

  10. Ruth

    Ich habe unter anderem durch Psychopharmaka 60 kg zugenommen.- und das innerhalb eines Dreiviertel Jahres. Mich haben solche Sprüche wie „Dann iss halt nicht so viel“ auch immer tierisch geärgert. Auch die Mac D…- Unterstellungen – ich bin Vegetarierin .
    Erzählmich hat Recht – eine dicke Person isst FÜR sich zu viel , das heißt nicht, dass sie auch objektiv sehr VIEL isst. Danke für diesen Artikel.

    Ja, irgendwas machen Dicke anders. Ich war in meinem Erwachsenenleben schon untergewichtig, normalgewichtig und stark übergewichtig, ohne dass ich das Gefühl hatte, jetzt alles GANZ anders zu machen.

    Liegt es denn immer an der „EInnahmeseite“ , sprich Kalorienaufnahme? WAs ist mit dem Verbrauch?

    Gefällt mir

    1. Hallo Ruth,
      den Verbrauch zu erhöhen ist die zeitaufwändigere Seite der Bilanz.
      Die Kalorienaufnahme zu regulieren ist in den meisten Fällen effektiver, weil an dieser Schraube weiter gedreht werden kann. Zudem ist der Verbrauch nicht so leicht zu kontrollieren.

      Regelmäßige Bewegung sollte meiner Meinung nach aber keinesfalls fehlen. Mir würde jedenfalls etwas fehlen, wenn ich dazu weniger Gelegenheit fände.

      Gefällt mir

  11. Hach, die dummen Klischees und „gutgemeinten“ Tipps. Letztens hat ein Gast mich ausgelacht, als er mitbekam, dass ich mein Jacky Cola mit Cola Light trinke. Ich teilte ihm dann mit, dass ich ziemlich viel abgenommen habe und ich allein mit so kleinen Maßnahmen im Alltag einige Kalorien spare. „Aber man könnte ja auch einfach joggen gehen!“ war sein hochintelligentes Kommentar dazu. „Ja, oder man trinkt halt zuckerfreie Limo,“ gab ich zurück. Wusste er dann auch nix mehr zu zu sagen…

    Gefällt 2 Personen

      1. Genau das. Cola Light statt Cola zu trinken tut mir nicht im Geringsten weh, aber um die selbe Menge Kalorien zu sparen müsste ich wohl auch gut 2 Stunden unterwegs sein. Das kann ich auch lassen – oder hab halt am Schluss doppelt so viel Kalorien gespart.
        Das entspringt wohl der dummen Meinung, dass ein Kaloriendefizit durch Sport irgendwie „besser“ ist als ein Kaloriendefizit durch bewusste Ernährung… als wäre es irgendwie ungesund, wenn ich keine Zuckercola trinke…

        Gefällt mir

  12. Annika

    Hi,
    genau das mit den Klischees dachte ich mir, als ich am Sonntag „The biggest loser“ geguckt habe (jaa, ist vielleicht nicht die beste Fernsehsendung ^^). Da meinte die eine Trainerin „Ja, die haben jetzt jahrelang nur auf ihrem Hintern gesessen, das ist jetzt anstrengend.“ So von wegen: Dicke sind disziplinlos, faul und sitzen nur rum. Könnte ich so studieren, wie ich es mache, wenn ich keine Disziplin hätte? Der einzige Bereich in meinem Leben, wo ich an meiner Disziplin arbeiten muss, ist das Essen. Das heißt aber nicht, dass ich disziplinlos bin.
    So, und jetzt habe ich noch eine Frage, obwohl die nichts mit dem Thema zu tun hat. Hat jemand von euch schon mal von dem Problem des Acetongeruchs beim Abnehmen gehört? Ich hab vor 10 Jahren mal stark abgenommen (und dann wieder zugenommen) und da ist mir das sehr aufgefallen und ich habe dann vom damaligen Arzt so einen Nierenkräutertee bekommen. Hat jemand schon mal davon gehört oder weiß, woran das liegt? Mir schwebt im Kopf noch die Erklärung von wegen Giftstoffe im Fett, die dann frei werden, herum, aber ich weiß nicht, ob das stimmt.
    Liebe Grüße!

    Gefällt mir

    1. Mona

      Ich hab davon vor mehreren Jahren gehört. Ich weiß leider nicht mehr wie das genau war. Mir spuckt im Kopf rum, dass es etwas damit zu tun hat, dass man viel Protein zu sich nimmt, es „verzuckert“ wird und dass der Geruch schlimmer ist, wenn man wenig Wasser trinkt.
      Oder war das Ammoniakgeruch? Hatte auch irgendwas mit ketogener Ernährung zu tun, oder? Wenn man weniger Zucker zu sich nimmt als man braucht und dann der Rest, den man braucht, über Fett (Ketose) und über Protein“verzuckerung“ hergestellt wird.
      Dann riecht angeblich auch Urin und die Haut danach. Wenn man gar nichts isst und sich nicht bewegt, werden ja nicht nur Fettpolster abgebaut, sondern auch ungebrauchte Muskulatur.

      Oh man, je länger ich nachdenke, desto unsicherer werde ich nur. Immer dieses blöde Halbwissen.

      Gefällt mir

    2. Mona

      Zu The Biggest Loser:
      Ich hab es nur ein Mal vor Jahren gesehen und es wirkte immer wie sehr viel Sport pro Tag und schwere Aufgaben.
      Da könntest du viele Leute aus Deutschland nehmen und die wären genauso schlecht darin, wie die Kandidaten der Sendung. Viele Leute, egal ob untergewichtig, normalgewichtig oder mit Übergewicht bewegen sich halt sehr wenig und machen nur so ein bisschen Sport, wenn überhaupt.

      Gefällt mir

    3. Die neue Trainerin ist irgendwie scheiße.

      Zum Geruch: Ob das Acetongeruch ist, weiß ich nicht, aber wenn ich streng low carb esse, merke ich nach einigen Tagen, dass ich wirklich ziemlich stark rieche. Selbst direkt nach dem Duschen ist der Körpergeruch deutlich wahrnehmbar und nicht wirklich angenehm. Einfach ein deutlicher Schweißgeruch… Aber das scheint bei Ketose normal zu sein.

      Gefällt mir

      1. Mike

        Ich persönlich gehe nach einer Woche Low Carb die Wände hoch und bekomme ein geistiges Hungerödem.
        Mit meiner eher „Low fat“ zentrierten Diät nehme ich auch gut ab.
        Es kommt im Kern wohl wirklich nur auf die Kalorienmenge an. Jedenfalls folgt mein Gewichtsverlust ziemlich genau dem berechneten Defizit.

        Aber, und das ist die wichtigste Erkenntnis, die ich aus Unser aller Leitmedium gezogen habe:
        Jeder Mensch ist anders, es gibt keinen Königsweg zum Abnehmen.

        Gefällt mir

      2. RaSi

        Geruchsveränderung konnte ich bei mir nicht feststellen, nur, dass ich das Gefühl hab, mein Körper ist wärmer…..Jeder muss da für sich nen Weg finden….viele Wege führen nach Rom…

        Gefällt mir

      3. Mona

        Hallo @Mike

        LowCarb ist nicht gleich LowCarb. Ich will sagen, es gibt sehr viele Varianten davon.
        Ich hab auch schon getestet, wie das so ist und ich kann auf Dauer nicht in tiefer Ketose bleiben, das längste waren 3 bis 4 Monate glaub ich.
        Da ich schon Atkins gemacht habe und man dort von Phase zu Phase und innerhalb der Phasen immer um 5 bis 10 g KH steigert, merkte ich, dass es mir mit 80 g viel besser geht und ich trotzdem mich nicht überesse.
        Es gibt auch LowCarb wo 150 g Kh pro Tag auch dazu zählt, weil die Durchschnittsernährung in reichen Ländern wie D viel mehr KH enthält.

        Ich selbst würde so weit gehen, dass ich sage 250 g KH sind für jemanden low, der vorher jeden Tag 450 g Kh gegessen hat. Es kommt halt auf den Startpunkt an.

        Ganz sicher LowCarb sind 100 bis 120 g, da kann man starten und schauen, wie man sich fühlt und ob es einem gut tut oder das Abnehmen leichter ist oder schwerer. Da sollte man natürlich genug essentielle Fette und Proteine zu sich nehmen, für die Körperreparaturen usw.

        Gefällt mir

    4. Nighty Duck

      Bei der Ketose wird Aceton freigesetzt, das riecht. Helfen soll Sodawasser, so war das bei meiner dreijährigen Tochter. Dadurch würde laut Arzt das Aceton abgebaut werden. Achtung: Sodawasser bezeichnet damit nicht den Gehalt an Kohlensäure, sondern an Natron. Sodawasser ist kein geschützter Begriff.

      Ein überall erhältliches Sodawasser in diesem Sinne ist Staatlich Fachingen.

      Gefällt mir

  13. Ich finde das auch wichtig, dass bei den Leuten ankommt, dass ein übergewichtiger Mensch eben nicht zwingend den ganzen Tag auf der Couch liegt, nie Sport macht und konstant Chips frisst. Es reicht ja schon ein sehr kleines Plus von 100 oder 200 kcal, die aber über mehrere Jahre hinweg ohne Kontrolle ein Plus von 10 oder 20 kg machen können. Dazu ein, zwei Weihnachten und sommerliche Grillfeten und man hat, ohne täglich 3 BigMacMenüs gegessen zu haben, innerhalb weniger Jahre Adipositas. Da isst man frühs ein Müsli, Mittags 2 Scheiben Brot mit Käse und Abends Spaghetti mit Tomatensoße. Würde jeder sagen, das ist doch ein „normales“ Essverhalten. Und weil man halt abergerne das Nuss-Müsli isst, oder den besonders fetten Käse nimmt, oder die Butter eben so lecker schmeckt unter dem Käse, isst man dann je nach Geschlecht und Körpergröße jeden Tag 200 kcal zu viel. Das sind dann nach 2 Jahren schon ein Plus von bis zu 20 kg und mehr. Das alles wegen einem Stück Butter oder weil man plötzlich in der Arbeit mehr sitzt als läuft, oder wegen einer Verletzung aus dem Sportverein rausmuss, oder, oder, oder…

    Gefällt 1 Person

  14. Carisa

    Ich finde Klischees bzgl. „Dicken“ können genauso weg wie die bzgl. „Dünnen“. Jeder eher dünne Mensch hat vermutlich schon mal gehört, dass er mal mehr essen soll, weil er so dünn ist.
    Verallgemeinerungen sind immer bescheuert, man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren – weder alle dicken noch alle dünnen Menschen.
    Danke für den Beitrag, er beschreibt das wunderbar.

    Gefällt 1 Person

    1. Naja, aber es stimmt doch schon: Wer zu dünn ist, muss mehr Kalorien essen.

      Lustig letztens, als mir ne Freundin erzählte, dass sie (wie schon so oft mal wieder) zunehmen müsste, weil sie (wieder) zu dünn ist, sagte ich ihr, dass sie Nüsse essen soll. Sie: „Nüsse? Aber die machen doch nicht satt!“ Ich: „Ja, eben drum!“ 😀

      Gefällt mir

      1. Carisa

        Ja – eben, genau wie Dicke hören „iss einfach weniger“ (eigentlich ja, nimm weniger Kcal zu dir als du verbrauchst). Ich glaube, dass insbesondere sehr dünne Menschen eben auch oft hören „iss doch mal mehr“.

        Gefällt mir

  15. “Übergewicht kommt vom zu viel essen” ist wahr.

    “Übergewichtige essen viel” ist ein dummes Klischee.

    Folgt daraus nicht, dass „Übergewichtige essen zu viel“ auch stimmt? Zu viel zumindest für ihren Umsatz, in Relation gesetzt.

    Gefällt mir

    1. „Übergewichtige essen zu viel“ stimmt auch 😉 Weiter oben hatte ich schon irgendwo gesagt, subjektiv zu viel =/= objektiv viel. Wenn eine kleine Frau 2000 kcal pro Tag isst und damit adipös ist, dann isst sie ja nicht „viel“ im Sinne vom Klischee, dass Dicke den ganzen Tag Torte in sich reinstopfen. Sie isst halt ein paar 100 kcal mehr als für sie als kleine Frau nötig.

      Gefällt mir

      1. Wenn ich da mal von mir sprechen darf: Ich habe tatsächlich maßlos in mich reingestopft und bin auf diese Weise recht schnell sehr dick (eigentlich „fett“) geworden.
        Ich hatte null Gefühl dafür, was eine normale Portion sein soll, geschweige denn dass ich so etwas wie ein Sättigungsgefühl bemerkt hätte in der Eile und in dem Trubel in der Mensa oder Kantine.
        Drei Tafeln Schokolade am Abend (gegen den Frust und zum müde werden) taten ihr übriges.

        Portionieren habe ich in der Kochlehre gelernt und heute nehme ich mir ausreichend Zeit fürs Essen und sorge dafür, nicht zu viel abgelenkt zu werden, so dass ich auch ein Sättigungsgefühl wahrnehmen kann, das mir als Maß dient.
        Mittlerweile kann ich auch im Restaurant oder woanders liegen lassen, was mir zu viel aufgetan wurde.

        Gefällt 1 Person

  16. Elke

    Oh ja wie Recht Sie haben. Ich falle ja selbst in diese Klischees rein, man hast Dich wieder zu wenig bewegt, man mußte der Keks jetzt sein usw. usw. So setzt man sich selbst unter Druck und wundert sich warum es nicht funktioniert.

    Gefällt mir

  17. RaSi

    Du sprichst Mir aus der Seele! Ich habe mich schon immer gern bewegt, habe immer Sport getrieben, fahre mit dem Rad zur Arbeit, habe kein Auto, habe keinen Fernseher und bin viel an der frischen Luft. Ich mag gesunde Sachen, ich rauche und trinke nicht…….dem Klischee nach müsste ich gertenschlank sein. Wäre da nicht der Zucker!!!!!! Mein Kryptonid heisst Zucker!!!! Ich bin auf Low Carb umgestiegen und habe wohlwollend festgestellt, es geht auch ohne viel Zucker und Süsskram. Hab jetzt 14 Kg runter………. Und ein teil der Menschen um mich herum geht mir grad tierisch auf den Keks mit dummen Bemerkungen und „klugen“ Ratschlägen…..

    Gefällt mir

    1. Ja die ganzen Ratschläge können furchtbar nerven. Bis jetzt hatte ich glaube ich nur 3 Personen die offen und ehrlich gesagt haben: Viel Erfolg und super, dass du das angehst. Von allen anderen Fettlogiken und halbwissen, oder gezieltes Demotivieren: „Warum solltest du etwas schaffen, was ich nie geschafft habe?“
      Manchmal möchte ich einfach sagen: „Weil ich mich mit meiner Art abzunehmen nicht mehr selbst belügen kann.“ Aber damit würde ich mir wohl keine Freunde machen…

      Gefällt 1 Person

  18. bcg

    Es gibt halt auch die ganz klischee-igen Übergewichtigen, wie ein männlicher Sportkollege von mir. Hatte ein paar Kilo zuviel, hat jetzt abgenommen. Ich habe ihn befragt, was er gemacht hat. „Während der Arbeit keine Süßigkeiten mehr genascht, nach der Spätschicht keine Fertigpizza mehr gegegessen. Ich esse jetzt nicht weniger, nur anders.“ Ich kenne diverse Männer, bei denen es gereicht hat, wenn sie Schokolade, Bier, Cola oder Chips weggelassen haben.

    Die meisten Frauen, die ich kenne, können dagegen keine Fertigpizza oder Chips weglassen, weil sie schon so auf „gesund essen“ konditioniert sind. Bei mir waren es dann halt die Teilchen vom Bäcker, die auch Junk-Food sind, aber von mir nicht als solches wahrgenommen wurden. Da ist Bio auch kein bisschen weniger zucker- und kalorienhaltig.

    Gefällt mir

  19. IULIUS

    Ob das gesagte catchy oder scheiße ist liegt doch nur am Empfänger, nämlich wie er es verstehen will.

    Interessant finde ich immer Gespräche mit Fetten, die beklagen, daß sie zu fett sind. Schon bei den Argumenten sind sie nicht offen. Nicht sie müssen ihr Verhalten ändern, sondern die Welt muß sich ändern. Da kann man es nur auf den Punkt bringen, weil eine Diskussion ist müßig.

    Wenn jemand wirklich interesse am Abnehmen hat, dann fängt er auch damit an und nervt nicht sein Umfeld. Dann ist es auch egal, wie Du es erzählst und welche Argumente Du bringst.

    Menschen haben nämlich die Angewohnheit Dinge nur so zu verstehen, wie sie es wollen.

    Gefällt mir

  20. Pingback: Gastbeitrag: Lobby wider Willen? Die verstrahlten Erfolge der Fat Acceptance – Fettlogik überwinden.

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s