So sieht leichtes Übergewicht aus

Heute auf Twitter wurde ich nochmal auf das Thema Wahrnehmungsverschiebung aufmerksam, als ich diesen Tweet sah:

Beim rechten Foto war mein erster Gedanke „Wo sollen da noch 20kg weg?“ – Die Nachfrage ergab, dass es sich um einen BMI von 28 handelt, also „leichtes Übergewicht„.

Das rechte Foto ist damit eine ungefähre Darstellung der „leicht übergewichtigen“ deutschen Durchschnittsfrau, sogar mit etwa 2,5 BMI-Punkten mehr ein kleinwenig darüber. Schon interessant, wie sich die Sehgewohnheiten anpassen – ich erinnere mich noch gut daran, wie ich früher beim Thema „Die Mehrheit der Deutschen ist Übergewichtig“ dachte „Wo denn? Ich sehe nur schlanke Leute.“

30 Gedanken zu “So sieht leichtes Übergewicht aus

  1. Geht mir ja auch so. Ich habe es noch nicht unter 90kg geschafft, aber gerade so die BMI-Schwelle zur Adipositas verlassen und vorgestern hat unsere Nachbarin meinen Ehemann angesprochen, sein Partner (also ich) solle doch nicht noch mehr abnehmen.
    Schon als ich bei 105kg war, hatte mich der erste gefragt: „Du willst doch nicht etwa noch mehr abnehmen?“
    Doch, will ich. 15-20kg dürfen noch.

    Meine Gratulation an die Böse Biene!

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  2. Ich habe das Gefühl, die Dame ist sehr groß, 1,80-1,90…
    Den Effekt kenne ich von mir (200cm), als ich 78kg hatte, konnte man sehr deutlich meine Rippen zählen, und es war als „Normalgewicht“ ausgewiesen. Mein „Wohlfühlgewicht“ von 95kg ist an der Grenze zu „leichtes Übergewicht“.
    Ich habe das Gefühl, daß der BMI für überdurchschnittlich große Menschen nicht mehr so richtig hinhaut (für unterdurchschnittlich kleine denke ich auch nicht); allerdings müßte sich auch eine „Idealmasse“ kubisch aus der Körperlänge errechnen, nicht quadratisch.

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  3. Hana Mond

    Auf dem Foto sieht die Dame wirklich sehr schlank aus – bei großen Personen kann ich das allerdings grundsätzlich schlechter abschätzen, als kleine Frau hab ich halt ganz andere Proportionen, mit denen ich vergleiche, und die Kleidung ist auch recht vorteilhaft.
    Auf jeden Fall: Glückwunsch zum Abnehm-Erfolg und viel Erfolg beim Endspurt!

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  4. Ja, ich bin 1,82 m groß- trotzdem bin ich vom „Rippen-zählen-können“-Stadium so weit weg wie sonst was. Ich habe noch DEUTLICHE Fettröllchen am Bauch und an den Oberschenkeln… richtig enganliegende Kleidung kann ich im Moment einfach noch nicht tragen. Zu Studentenzeiten habe ich die magischen knapp 70 kg gewogen, die ich jetzt anstrebe… damals hatte ich zwar keine überschüssigen Pölsterchen, sah aber mitnichten aus wie ein Knochengerüst. Und da ich eher eine „Sanduhr“-Figur habe, also schmale Taille und breite Hüften, trug ich bei Oberteilen zwar eine 36, bei Hosen aber eher 38… für mich stimmt der BMI also eigentlich schon, trotz der Körpergröße. Meiner Erfahrung nach ist es halt eher ein Wahrnehmungsproblem: große Menschen wirken tendenziell eher schlanker, auch wenn sie’s gar nicht so wirklich sind.

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    1. Wow, einfach nur Wow was du bis jetzt geschafft hast! Aber ich muss sagen mir ging es ähnlich, aber ich glaube das macht auch dieser enorme Unterschied. Es ist so viel weniger, dass man sich fragt, wo noch mehr weg soll. Trotzdem finde ich es auch wichtig zu sagen, wenn, dann richtig!

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  5. Mona

    Ich hab mal eine Frage. größere Menschen verbrauchen mehr als kleinere, also durch Grundumsatz und bei gleicher Bewegung. Können sie dann auch ein größeres Defizit machen und so schneller abnehmen?

    Ich zitiere hier mal, was ich heute gelesen habe:

    Die Zielsetzungstheorie (Locke und Latham)
    Nach der Zielsetzungstheorie von Locke und Latham (1990) führen zwei Arten von Zielen zu besseren Leistungen:
    1.) Schwierige und herausfordernde Ziele. Für viele Personen wäre das folgende Ziel bestimmt herausfordernd: „Ich möchte es schaffen 1000 Meter am Stück zu schwimmen“. Solche Ziele sind besser als einfache Ziele wie z.B. „Ich werde mal wieder schwimmen gehen.“.
    2.) Spezifische und präzise Ziele. Diese sind besser als allgemeine oder vage Ziele im Sinne von „Gib dein Bestes“.
    Je schwieriger ein Ziel, desto höher ist auch die individuelle Leistung (siehe Abbildung 1). Dieser Zusammenhang bleibt so lange bestehen, bis man an seine individuelle Fähigkeitsgrenzen stößt. Ab einem gewissen Punkt kann man seine Leistung nicht mehr weiter steigern. Zunächst stagniert die Leistung und nimmt dann sogar wieder ab. Beispielsweise ist es physisch nicht möglich mehr als zwei Kilogramm Körperfett pro Woche zu verlieren. Wichtig ist also sich ein schwieriges, aber dennoch machbares Ziel zu setzen.

    Ich kann keinen Link angeben, weil es eine Studie (Fragebogen) ist und am Ende diese Infos kommen, aber mit dem Link kommt man immer nur zur Studie.

    Wenn es vom Defizit her theoretisch machbar ist 3 kg pro Woche abzunehmen, was hindert dann noch praktisch den Körper daran noch mehr Fett abzubauen? Kennst sich hier jemand mit so Körpervorgängen aus?

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    1. Interessante These, ich bin aber geneigt sie nicht zu glauben. 2kg/Woche habe ich (1,88/muskulös) in den ersten Wochen mit sehr überschaubarem Aufwand abgenommen. Ich wäre doch verwundert, wenn das ohne Schokolade und mit Sport nicht mehr gewesen wären.

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      1. Mona

        Vielleicht meinen die, dass wenn man 4 kg in einer Woche abnimmt, davon 2 kg Fett sind und der Rest Wasser oder etwas anderes?

        Ich hab vorher noch nie irgendwo gehört oder gelesen, dass es da eine Höchstmenge gibt. Ich kenn nur diese doofen Sprüche „du isst zu wenig, deswegen nimmst du nichts mehr ab. Dein Stoffwechsel ist eingeschlafen.“ oder „man sollte auf keinen Fall mehr als 1 kg pro Woche abnehmen“ (keine Ahnung womit sie einem drohen)

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    2. Warum sollte das nicht gehen? Entscheidend ist doch das Defizit. Ein richtig schwerer Mensch kann durchaus 14000kcal die Woche sparen (sieht man ja bei The Biggest Loser immer wieder). Und mit richtig viel Sport wird das Defizit auch machbar… so schätze ich bei mir, dass ich auf dem Jakobsweg am Tag ca. 3500kcal brauche. Natürlich esse ich normalerweise mehr als 1500kcal an solchen Tagen, aber machbar wäre es durchaus, womit ich in der Woche ebenfalls auf ein Defizit von 14.000kcal käme. Schwerere und größere Personen dürften einen noch viel höheren Verbrauch haben.

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      1. Mona

        Ja klar gehen 2 kg, da stimmt der zitierte Satz zu. Der Satz sagt, dass mehr als 2 kg Fett physisch nicht gehen würden.

        @Robin vielleicht missverstehe ich dich gerade. Meinst du, dass man auch z.B. 3 kg Fett in einer Woche abnehmen kann? Ich dachte das geht und dann lese ich zufällig diesen Satz, der mich so verwirrt.

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      2. Genau das meine ich. Warum sollte das nicht gehen?

        Wie gesagt, ich verbrauche beim Wandern ca. 3000-3500kcal, bin aber ja halt unheimlich klein und auch recht leicht. Ein Kerl, der z.B. 30cm größer ist als ich und 70kg schwerer, puh… wie viel wird der wohl verbrauchen bei um die 10 Stunden Bewegung täglich und ca. 15kg Gewicht auf dem Rücken? 6000 Minimum? Wenn er nun aber nur 2000kcal isst, sollte er in einer Woche 4kg Fett verlieren. Möglicherweise ist das schon nicht mehr allzu empfehlenswert (das einzige Argument gegen eine zu schnelle Abnahme in „Fettlogik“ war, wenn ich mich recht erinnere, die Freisetzung von im Fett gespeicherten Giftstoffen bzw. die Entstehung von Harnsäure (oder war es Harnstoff?), die in zu großer Menge nicht so ohne weiteres abgebaut werden können) und hierbei handelt es sich ja auch um ein Extrembeispiel.

        Mir scheint, der Wert „2kg“ wird im Text einfach so eingestreut, ohne dass dazu eine Erklärung gegeben wird. Seit Fettlogik glaube ich aber gar nix mehr ohne Erklärung. Vielleicht meinten sie, dass es für den „normalen“ Menschen, der NICHT täglich massiv Sport betreibt und NICHT ein riesiges Defizit isst, wie das viele Fettlogik-Fans tun, nicht möglich ist. Ich z.B. würde selbst bei einer absoluten Nulldiät weniger als 2kg die Woche verlieren, weil ich dafür üblicherweise einen zu niedrigen Gesamtumsatz habe.

        Vielleicht rekurriert diese Passage auf den durchschnittlichen täglichen Kalorienbedarf (bin ich leider inzwischen drunter). Da hier ja auch bei den Aufdrucken bei Lebensmitteln mit einem täglichen durchschnittlichen Kalorienbedarf von 2000kcal gerechnet wird, wäre eine höhere Abnahme in der Tat nicht möglich – einen erhöhten Kalorienverbrauch durch Sport außer Acht lassend.
        Fände ich ziemlich doof, denn den „Durchschnittsmenschen“ gibt es ziemlich selten. Für jemanden, der mehr verbraucht, ist demnach auch eine höhere Abnahme möglich. Ansonsten wüsste ich nicht, warum ein Körper, der aus welchen Gründen auch immer ein über 2000kcal-Defizit täglich verkraften muss, plötzlich in der Lage sein sollte, Energie aus dem Nichts zu erzeugen.

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      3. Irenicus

        Mit einem defizit oberhalb von 2k Kalorien, wird es aber auch deutlich schwieriger den Jakobsweg langzulaufen. Wenn das Defizit zu groß ist, sinkt die körperliche Leistungsfähigkeit massiv. Bei MIR ist ein Defizit von über 1,5k Kalorien am Tag (habe ich beim Alpin-Skifahren (ca. 5k verbrauch täglich)) das absolute maximum. wenn es oberhalb davon liegt sinkt meine Leistungsfähigkeit so weit, dass ich nicht mehr die volle Zeit mit voller Kraft fahren kann =>das Kaloriendefizit bleibt dann auch bei 1,5k, und es hat den negativen Effekt, dass ich mich nciht gut fühle.

        Aber wie gesagt, dass ist MEIN persönliches Maximaldefizit. Bei anderen mag mehr durchaus möglich sein.

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  6. Lifthrael

    Dieser Wahrnehmungsverschiebung unterliegen scheinbar ziemlich viele (ich auch). Bei den Fotos oben kommt noch hinzu, dass man den Vergleich zu 50 Kilo mehr direkt mit im Blick hat und Böse Biene auf dem rechten Bild auch ziemlich locker sitzende Kleidung trägt.

    Es scheint aber auch generell so zu sein, dass leichtes Übergewicht von vielen einfach nicht wahrgenommen wird. Ich selbst habe aktuell einen BMI von 26. Ich genieße zwar den Luxus einer guten Proportionierung/Fettverteilung, einer Sanduhrform und dass ich nicht gerade klein bin, aber es bleibt trotzdem Übergewicht. Das will nur niemand sehen!
    Und auch am Anfang meiner Abnahme mit nur einem BMI-Punkt mehr, konnte kaum jemand nachvollziehen, wieso ich denn nun abnehmen möchte. Ich sei doch eigentlich schlank. Völlig unverständlich, dass ich mich trotzdem von Grund auf unwohl gefühlt habe.

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    1. Mona

      Es müsste doch helfen passende/engere Kleidung zu tragen, dann sehen die Menschen, dass die Kleidung nicht einfach lose sitzt und man viel Substanz hat und nicht nur aus Knochen besteht.

      Meine Privat-These ist, dass Menschen sehr skeptisch sind, wenn sie jemanden mit mehreren Kleiderschichten und/oder sehr kaschierender Kleidung sehen. Schlimmer wird es noch, wenn sie sehen jemand nimmt ab. Weil es immer Leute gibt, die nur aus diesen beiden Sachen auf Magersucht schließen und sind davon auch nicht abzubringen.

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  7. Ich glaube das liegt auch an der Kleidung. Sie sieht total vorloren in der weiten Kleidung aus, da stellt man sich darunter einen ganz zarten Köper vor. Die Größe irritiert sicher auch etwas, da es doch eher ungewöhlich ist.
    Gratulation an die böse Biene – das ist schon mal eine Leisung! Und viel Erfolg beim Rest 🙂

    Ich selbst war immer nur leicht übergewichtig und da kann man einiges an Fettröllchen haben. In Kleidung lässt sich das aber tatsächlich meistens noch relativ gut verpacken 😉

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  8. Ruth

    Was heißt hier Wahrnehmungsstörung? Vielleicht bin ich nur nicht an Äußerlichkeiten interessiert und stufe die Mitmenschen erstmal unter „normal“ ein. Auffallen tun mir nur die Extreme: extrem dünn oder extrem dick. Dieses Abchecken der Leute nach Gewicht kenne ich aus meinen Essstörungszeiten .
    Wieso SOLLTE ich leichtes Übergewicht an einer Pewrson wahrnehmen? Bin ich ihr Arzt? Bin ich ihr Erzieher? Wichtiger ist doch, dass ich MEIN eigenes Übergewicht wahrnehme, es entweder ändere oder lasse , je nachdem wie ich mich selbst fühle.
    Böse Biene, es stimmt nicht, dass große Menschen schlanker wirken. Als großer Mensch wirkt man immer massig. Ich war ein großes Mädel, und um nicht so viel Raum einzunehmen, habe ich immer ein niedriges Gewicht angestrebt, 50 kg bei 1,75cm. Trotzdem fühlte ich mich dick – wel l die anderen Mädchen halt zwei Köpfe kleiner und zierlicher waren.

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    1. Realistische Wahrnehmung hilft ja auch, das eigene Gewicht realistisch wahrzunehmen. Wenn du z.B. „ein niedriges Gewicht von 50 kg bei 175 cm“ angestrebt hast, war dir offenbar nicht bewusst, dass das kein „niedriges“ sondern ein „ZU niedriges“ Gewicht ist, nämlich bereits deutliches Untergewicht. In so einem Fall kann es schon ganz hilfreich sein, sich damit zu beschäftigen, wie bestimmte BMI-Kategorien aussehen.

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      1. Ruth

        Ja, da hast du Recht. Kennst du das auch, dass man mit sich selbst viel strenger und bei anderen Menschen viel „nachsichtiger“ ist , was den Körper angeht?

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    2. Also ich finde nicht, dass man als großer Mensch immer massig wirkt.
      Ich bin mit 1,85m für eine Frau wohl sehr groß, allerdings finde ich nicht, dass ich angezogen (in normaler bis eher eng anliegender Kleidung) massig aussehe, im Gegenteil.. Habe erst kürzlich Fotos von vor ein paar Monaten wiedergefunden und naja..war überrascht, wie schlank ich da wirkte (ich will jetzt nicht eingebildet klingen oder so – aber generell bin ich nicht so 100% zufrieden mit meinem Körper, deshalb hat es mich selbst so überrascht).
      Habe es in den letzten Monaten von ca. 77 auf etwa 73kg geschafft, hauptsächlich um mein Bäuchlein loszuwerden 😉
      3-5kg können noch runter, gleichzeitig gehts an den Muskelaufbau – da liegt nämlich das Hauptproblem, das habe ich auch erst durch Fettlogik bemerkt:)

      (Meine Mama hat übrigens ziemlich genau deine Größe und leichtes Übergewicht [hat das Buch ebenfalls bereits gelesen – meine Überzeugungsarbeit ;)], und auch sie wirkt nicht massig.. Kommt natürlich auch drauf an, was man unter dem Wort massig versteht 😉
      Bei einem Steckbrief in der Grundschule schrieb mein kleiner Bruder „Meine Mama hat eine Kuschelfigur“^^ Und ich finde, das beschreibt sie eher als das Wort „massig“;)

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      1. Ruth

        Mike hat es gut beschrieben. Das „massig“ bezieht sich darauf, dass ich früher ( heutzutage bin ich nicht mehr soo groß im Vergleich zu anderen ) einfach zwei Köpfe größer und irgendwie breiter war als die anderen Mädels.
        Ich glaube, da spielt ganz viel Psychologie eine Rolle. Dass eine Frau nicht so viel Raum einnehmen darf. Meine Schwester ( 1,60 cm) nennt mich heute noch “ riesig“ – da fühlte ich mich immer wie Godzilla:(

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      2. @Ruth kann dir leider nicht mehr direkt antworten, deshalb antworte ich mal mir selbst…^^

        Ja, ich denke auch, dass Psychologie da eine sehr große Rolle spielt. Ich war irgendwie immer froh über meine Größe, da ich nie das typische Mädchen war oder sein wollte.. Und dass eine Frau nicht viel Raum einnehmen soll oder darf (gesellschaftlich gesehen) war bei mir zum Glück nie Thema. Gut, wir sind auch in der Familie eher große Frauen, deshalb bin ich da nicht soo stark herausgestochen.

        Und vielleicht spielt bei mir auch noch eine Rolle, dass ich einen ziemlich großen „Beschützerinstinkt“ habe – da ist Größe ja eher von Vorteil 😉 Und in mein „Beuteschema“ bzw meinen Frauentyp fallen hauptsächlich Frauen die kleiner sind als ich – und da das so gut wie jede ist, passt das ziemlich gut 😀

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    3. Mike

      Ruth, bitte nicht das Selbstbild mit dem Bild der aussenstehenden Beobachter gleichsetzen.
      Auch wenn man sich als große Person durchaus als „Klotz“ selbst wahrnimmt, schauen Menschen von aussen eher auf die Proportionen als auf die tatsächlichen Einzelgrößen.
      Große Menschen werden bei Übergewicht einfach nicht so „kugelig“ Und natürlich können sich 20 kg auf 1:85 einfacher und „harmonischer“ verteilenals sagen wir 15 kilos auf 1:55…

      bei der Biene wirkt sich wohl zusätzich ein Effekt aus, den auch Nadja bei sich beobachtet hat: Nämlich dass der Brustkorb noch etwas gedehnt ist. dadurch ergibt sich ein hohes Brustumfang/Taille-Verhältnis, was eher mit Normalgewicht und „Schlank“ assoziiert wird.

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      1. Ruth

        Mike, ja, du hast Recht, das ist viel Psychologie. Ich finde dennoch, dass nur große Männer schlanker wirken als kleine Männer.
        Das schlimmste ist für eine Frau „groß“ und „dick“ , es wird mit „unweiblich“ assoziiert.

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      2. Mike

        Ruth, also ich (als Mann und unrepräsentative Einzelperson) sehe das anders. Ich assoziiere bei Frauen groß keinesfalls mit unweiblich. (Unter uns… eher im Gegenteil…) Ich glaube tatsächlich, dass diese Ansichten was mit dem Selbstbild zu tun hat. Vieleicht auch mit dem Bild, das Frauen von anderen Frauen haben 🙂
        LG
        Mike

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    1. Barbarella

      Eeecht? .. wie kann das denn sein?

      Also ich dachte beim BIld von Böse Biene auch spontan: „Wie? … wieso und wo abnehmen? Und dann noch 20(!!) kg ?!“

      BMI ist schon irgendwie was Verrücktes..

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  9. Es kommt bei mir bei der Wahrnehmung auch stark auf die Verteilung an. Wenn jemand einen Speckbauch hat, nicke ich ein „Ich muss abnehmen“ eher verständnisvoll ab, als bei jemandem, der als Frau einfach mit großen Titten und ’nem sexy Popo gesegnet ist und die kleine Bauchrolle nicht auffällt. Ich kriege persönlich total fette Oberarme und Schenkel, aber wenn ich dann einen lockeren Cardigan über die Arme streife und eine lockere Boyfriend-Jeans anziehe Fragen mich Leute, ob ich abgenommen habe… Kleidung kann wirklich sehr gut kaschieren. Vielleicht keine 40 kg, aber 10-15 kg locker!

    Liebe Biene, du siehst echt supi aus und ich wünsche dir viel Erfolg für die nächste Etappe 😊

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