Simple Tricks

Im PsychCast wurde ich irgendwann von Jan zum Thema einfache Tricks oder Strategien gefragt. Er selbst sagte, dass es ihn verblüfft habe, dass die simple Strategie, Abends früh Zähne zu putzen und anschließend nichts mehr zu essen, bei ihm überraschend gut funktioniert.

So spontan fiel mir nichts ein, was ich an ähnlichen Strategien nutze, außer eben der Blick aufs Kalorienkonto, um zu entscheiden „geht noch“ oder „lass mal“. Aber ich habe seither darüber nachgedacht und gestern kam die Erleuchtung. Es gibt bei mir tatsächlich einen simplen Trick. Hah!

Bei mir ist es die Verknüpfung meiner Serienleidenschaft mit dem Sport.

Als ich mit Sport anfing, hatte ich mir die Regel aufgestellt, Serien nur noch beim Sport zu schauen, und seither ist diese Regel unantastbar und wurde nur einmal krankheitsbedingt ausgesetzt.

Dazu muss man sagen, dass ich wirklich ein absoluter Serienjunkie bin und früher in jeder freien Minute alles mögliche Staffelweise inhaliert habe. Insofern ist meine neue Regel auch gut, um diese Sucht in den Griff zu bekommen, denn so halten meine Lieblingsserien deutlich länger.

Was ich faszinierend finde ist, wie stark die Qualität der Serie auf den Sport Einfluss nimmt. Meine letzte Serie war etwas dröge und ich habe sie nur zu Ende geschaut, weil mir keine bessere Alternative eingefallen war. In der Zeit bin ich im Schnitt vielleicht auf eine Stunde Sport am Tag gekommen, musste mich aber oft überwinden, endlich mal anzufangen.

Die Serie, die ich vor ein paar Tagen angefangen habe (es tut mir leid, sie fällt unter „Guilty Pleasure“ und ich kann unmöglich öffentlich sagen, dass es sich um „Gossip Girl“ handelt, das wäre ja peinlich!) hat total Zug und die letzten Tage habe ich nach zwei Stunden Training jeweils noch eine halbe Stunde angehängt, weil es so spannend war (Ehrlich, keine Ahnung warum mich das so packt … ich hatte vor Jahren schonmal in die erste Folge geschaut und nach 10 Minuten abgebrochen, weil „So ein dümmlicher Teenie-Drama-Quatsch“)

Offenbar lasse ich mich ziemlich einfach konditionieren, denn mit dem richtigen Beiwerk merke ich gar nicht, dass ich Sport treibe.Wenn es draußen wärmer ist, mache ich auch bewusst Sport, also sowas wie Radfahren oder Joggen oder mit dem Rad ins Fitnessstudio fahren, aber im Winter ist das alles eher meeeeh. Dank Serie-Sport-Begeisterung muss ich mich in Sachen Essen nicht besonders einschränken, wofür ich echt dankbar bin. ~1900 kcal sind zwar nicht wenig, aber für mich persönlich eben doch irgendwie. Insofern könnte man tatsächlich sagen, dass es einen simplen Trick für mich gibt, der mir die ganze Sache sehr erleichtert.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ähnliche Strategien? Sucht ihr danach? Habt ihr Dinge wie das mit dem Zähneputzen ausprobiert? Vielleicht kommen ja in den Kommentaren einige interessante Möglichkeiten rum und ein paar Erfahrungsberichte, was sich für euch als hlfreich erwiesen hat und womit ihr nichts anfangen konntet. Das mit dem früh Zähneputzen funktioniert bei mir z.B. gar nicht – würde es vielleicht, aber ich tue es nicht, denn hey, könnte ja sein, ich will noch etwas essen^^

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66 Gedanken zu “Simple Tricks

  1. Kerstin

    Ich persönlich hab überhaupt keine Schwierigkeiten damit, mir am selben Abend fünfmal die Zähne zu putzen, wenn es sein muss (weil ich danach doch wieder was gegessen hab). Ich bin fasziniert von Menschen, für die sowas wirklich ne Schranke darstellt. Jan macht bestimmt auch jeden Morgen sein Bett!

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  2. Arne Hoffmann

    Das ist genau meine Methode! Ich teile seit Jahren meine Serien ein in „Kann man auf dem Heimtrainer gucken“ und „Ist eher was für den späten Abend“.

    Öffentlich zuzugeben, dass man „Gossip Girl“ guckt, geht natürlich gar nicht. 😀 Die Serie lässt auch ab Serenas Rückkehr aus Europa zu Beginn der dritten Staffel stark nach. (Meine aktuellen Lieblinge: „Jessica Jones“, „Scandal“ und „The Americans“.)

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  3. maludrago

    Lese momentan im Fitnessstudio dein Buch. 😀 Aber eine Strategie ist das nicht. Ist eher so, dass ich momentan in der Abschlussphase meines Studiums hänge und nur im Fitnessstudio dazu komme, zu lesen.

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    1. Mona

      Wie kann man im Fitnessstudio lesen?
      Ich mache Sport eher als „ich bin im Jetzt und Hier und mache nur Sport“. Besonders bei Krafttraining muss man ja auf Technik achten und leicht ist es ja auch nicht, wenn man sich an irgendwelche Grenzen bringen will, um Muskelwachstum zu provozieren, sodass man sich sehr konzentrieren muss.

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  4. Zunächst einmal: danke für den Hinweis auf den Podcast, den kannte ich noch nicht. Ich hab „deine“ Episode heute früh auf dem Weg zur Arbeit angefangen und bin ganz angetan. Und auch die anderen Episodentitel lesen sich vielversprechend. Ich hör mich da mal durch …
    Die Serien-Sport-Kombi-Methode hört sich an, als könnte sie für mich im Winter gut funktionieren. Ich denke schon länger über die Anschaffung eines Heimtrainers nach, bin aber ziemlich überfordert mit dem Angebot. Du hast einen Crosstrainer, oder? Bist du mit dem Gerät zufrieden, kannst du es empfehlen?

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    1. Wir haben zuhause einen Crosstrainer (hauptsächlich für mich) und ein Heimtrainer-Rad (hauptsächlich für meinen Mann). Beide gebraucht gekauft. Bisher bin ich recht zufrieden, obwohl es ein eher billiges Teil ist und der Widerstand nicht ganz so hoch ist wie er sein sollte. Ich nehme die höchste Stufe und das geht recht einfach (wobei mein Mann es keine 10 Minuten auf mittlerer Stufe aushält und meint, es sei die Hölle … vielleicht bin ich also zu gut trainiert :D) – der Crosstrainer spuckt dann auch sehr unrealistische Verbrauchszahlen aus und meint, in 60 Minuten hätte ich 1000 kcal geschafft^^ Ich rechne mit den fddb-Werten (550 kcal/Stunde) und das scheint gut hinzukommen.

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  5. Persönlich ist Serien schauen bei mir kein Trick, sondern eher was, damit ich den langweiligen Ellipsentrainer überhaupt schaffe 😉 Ansonsten wäre da nicht die Anstrengung des Problem, sondern die Langeweile. Deshalb läuft da immer ne Serie (oder zwei, 20 Minuten sind halt zu kurz). Es auf „sonst nicht“ zu beschränken würde ich aber wohl nicht schaffen… Doof, dass der Ellipsentrainer ausgerechnet jetzt ne Panne hat und ich auf das Ersatzteil warten muß…

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  6. Ich glaube so ein Rad oder Crosstrainer würde mir auch extrem helfen ein paar zusätzliche Kalorien zu verbrennen. Allerdings reichtm ir der Verdacht nich um mir wirklich sowas zuzulegen. Zumal ich keinen wirklichen Platz habe..

    Ich hab mit mir selber einen Deal geschlossen, dass ich den Lift bei uns im Haus nicht nehme, wenn ich aus der Garage hoch will und er im 2ten Stock ist, weil dann bin ich zu Fuß schneller. Wenn er im ersten Stock ist wäre es zumindest vertretbar, bei Erdgeschoss oder direkt im -1 wäre erlaubt gewesen.
    Hintergrund ist aber, dass der Lift so gut wie immer im 2ten Stock ist. Außnahme natürlich unzählige Einkaufstaschen, die mir die Finger einschneiden.
    Inzwischen brauch ich die Regel nicht mehr, Treppensteigen ist die Norm, Lift der absolute Luxus 🙂

    Sehr schräg, allerdings von mir für durchaus effektiv befunden – ich mach in der Arbeit, wenn ich mal aufs Klo gehe dort ein paar Kniebeugen. Klingt lächerlich, läppert sich aber zusammen 🙂

    Ich hoffe hier kommen noch ein paar kleine Tricks zusammen, ich find gerade Kleinigkeiten können einen großen Unterschied ausmachen.

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    1. GeZed

      Ist bei mir ähnlich. Jedes Mal auf Toilette = 30 Wandstützen. Danach noch ganz kurz dehen. Kräftigt die Muskulatur und ich bin abends nach der Bildschirmarbeit nicht mehr so verspannt.

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    2. Das mit dem Sport auf dem Klo kenn ich – mach ich in der Tat auch regelmäßig. Entweder Squats (also Kniebeugen), Tricep Dips oder Wall Push ups 🙂

      Und ich hab mir insgesamt ein Aufzug- und Rolltreppenverbot auferlegt. Ausnahmen sind tatsächlich nur, wenn ich schweres Gepäck dabei hab oder krank bin (oder es keine andere Möglichkeit gibt – aber dann wird Rolltreppe bevorzugt und dann dort gelaufen).
      Ich arbeite übrigens im 6. OG und wenn ich mit dem Rad komme, parke ich im 2. UG -:)
      vom EG ins 6. OG sind 122 Stufen und vom 2.UG ins EG nochmal 37 🙂
      Wenn ich mit der Bahn fahre kommen dann nochmal die Stufen von der U-Bahn zur S-Bahn dazu 🙂 sind auch nochmal 121 Stufen..
      Macht echt ne Menge aus.. Am Anfang brauchte ich ein Sauerstoffzelt im 3. oder 4. OG – mittlerweile flufft es ganz gut.

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  7. Das mit dem Zähneputzen mache ich gelegentlich auch… was bei mir gut geklappt hat, ist, mir das „Bus-Vermeiden“ zur Regel zu machen. Also immer zu sagen: wenn es irgendwie geht, laufe ich. Da kommt täglich etwa ein Fußweg von 10 km raus (und ich marschiere die schon eher stramm, nicht so gemütliches Spazierengehen), die kaum Überwindung kosten, weil ich ja irgendwo hingehe, also eh unterwegs bin… fitnesstechnisch bringt das enorm was, und Spaß macht es mir auch noch, weil ich mich immer lieber an der frischen Luft bewege als drinnen. Und das Hauptproblem ist bei mir auch immer, mich aufzuraffen…

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  8. nancy

    Ich esse fast immer 2 große Mahlzeiten am Tag (keine bestimmte Uhrzeit) und habe ein „Essensfenster“ von 12:00 – 00:00 Uhr, finde ich seher befriedigend. Allerdings mache ich keine Diät, sondern halte so mein Gewicht.
    Erledige grundsätzlich alles zu Fuß. Auch Freunde besuchen, das spart zudem die Bahn. (Großstadt). Nehme bei Rolltreppen aufwärts immer 2 Stufen. Trage alles, was ich tragen kann, selbst.
    Wenn das Wetter zu übelst für Joggen ist, erledige ich Cardiotraining zuhause mit BWS und/oder oder diversen Sprüngen im HIIT-Style (Tabata)…. oder such mir iergendein Video auf youtube raus in der Richtung.
    Das sind ein paar meiner persönlichen „Tricks“. Funktionieren seit Jahren gut für mich. Wird halt zur Gewohnheit.

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  9. FM

    Mir persönlich fällt es schwer, mich abends (eher habe ich keine Zeit für Sport) noch zu motivieren, überhaupt Sport zu machen. Auch stehen die „großen“ Sportgeräte entweder in der kalten Schlafstube (ohne Fernseher) oder im Nachbarhaus bei meinem Bruder. Ich kann die Teile auch nicht ins Wohnzimmer stellen, dafür ist nicht genug Platz und außerdem gefällt mir der Anblick nicht. Um trotzdem etwas zu machen, habe ich einen handlichen Stepper in der Stube „versteckt“, und zwar so, dass ich ihn dann besonders aufreizend sehe, wenn ich auf dem Sofa liege. So funktioniert es neuerdings, dass ich wieder vom Sofa runterrolle und den Stepper benutze. Dabei läuft der Fernseher, auch am liebsten Serien (eher peinlich: M.A.S.H., Hör mal, wer da hämmert, Inspector Barnaby, Der Doktor und das liebe Vieh…). So ist schnell eine halbe Stunde weg, wobei ich bei meinem Sportgerät immer den Zeitzähler wegdrücke, denn ansonsten glotze ich jede halbe Minute drauf („Bin ich schon fertig?“). Daher sehe ich bloß die gestiegenen Stufen und die (eher deprimierende) Kalorienangabe (1500 Stufen in 30 Minuten sollen 210 kcal verbrennen). Ich hoffe, dass ich mich so darauf konditionieren kann und es mir perspektivisch gelingt, das tägliche Pensum zu erhöhen.

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  10. Mean(th)ing

    Mein Trick ist Süßkram in der Küche zu lagern, statt am Schreibtisch. Wenn ich Bock hab was zu naschen aber dafür erst in die Küche laufen muss, ist die 200g Tüte Zeug nicht an einem Tag leer. Außerdem bin ich von Lakritz (meine absolute Lieblingssüßigkeit) auf Lakritzbonbons umgestiegen. Davon ess ich nicht so viele und sie haben weniger Salz, was meinem Blutdruck guttut. Zusätzlich: häufiger den Müll in den Keller bringen, und kleine Bewegungen (mit dem Fuß im Takt klopfen etc). 😀

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  11. Die zweite Mona

    Ich schaue keine Serien, bei mir sind es die „Let’s Plays“ die mich jeden Tag dazu bringen aufs Rad zu gehen. Ich spiele selbst sehr gerne alle möglichen Spiele, was leider viel zu kurz kommt, seit wir gebaut haben und ich wieder mit dem Sport angefangen habe. Mit den Let’s Plays kann ich meine Leidenschaft mit Sport verbinden, was gerade bei Storylastigen Spielen (Horror, Adventure, etc) sehr praktisch ist 🙂
    Computerspiele o.ä. selbst zu spielen, lenkt mich übrigens auch sehr gut vom essen ab 😀 Zähneputzen am Abend ist auch ein toller Trick, wiegen tu ich mich da aber nicht, das deprimiert mich meistens (wobei es sich seit Fettlogik deutlich gebessert hat ♥)

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      1. Die zweite Mona

        Ich bin ein riesen Fan von Gronkh, Pandorya und Geekremix, ist also gemischt und kommt auch auf die Spiele an (viele gibt es ja auch nicht in deutsch :’D) Bei spannenden Story Spielen (Life is Strange, Oxenfree, Town of Light und Dangan Ronpa sind da bei mir grad „aktuell“) vergeht die Zeit einfach wie im Flug und Horror wie Outlast, Pineview Drive und Layers of Fear motivieren mich, nochmal extra Gas zu geben (DAS MONSTER KOMMT!!! :D) Und wenn ich keine Lust hab, schau ich meistens ne Simulation wie Sims, Stardew Valley, oder Survival wie Don’t Starve oder The Forrest und trete halt so entspannt vor mich hin (die Lust kommt dann meistens währenddessen :D) Es ist ein sehr gemischtes Programm!
        Schaust du auch LP´s?
        Hätte nicht gedacht, dass ich hier in den Kommentaren jemanden finde 😀

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      2. Ehrlich gesagt gucke ich gar nicht sehr intensiv Let’s Plays, weil ich selber nie spiele. Aber Storygames wie Life is Strange oder The Walking Dead verfolge ich gern, da gucke ich mir dann auch die Videos von mehreren Spielern an 🙂 Ist ja eher wie ein Film. Die deutschen kenne ich jetzt nicht so gut.
        Aber Horror könnte ich beim Laufen nicht gucken, da kippe ich ja vor Schreck vom Gerät xD Und im Studio kreischen ist auch eher… naja xD Bin sehr schreckhaft 😛

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  12. Für kleine Strecken nehme ich statt der Vespa gern das Rad. Aber jedes Mal das Rad vom Keller hochschleppen? Läaaaaastig, aber 3 km Laufen? Neeee, schnell die Vespa. Also hab ich mir ´nen Tretroller gekauft. Der steht in der Wohnung, nimmt keinen Platz weg, ist schneller als zu Fuß. Und wenn man es nicht gewohnt ist als unsportlicher Mensch, geht das erstmal ganz schön auf die Beine, holla … die Strecken wurden immer länger, und inzwischen fahr ich damit durch die halbe Stadt, einfach weil es verdammt praktisch ist … (ich finde, Tretroller werden von Erwachsenen einfach unterschätzt). Spart Benzin und sorgt für bisschen Bewegung. Und für jede Menge netter Gespräche (weil man ständig angequatscht wird wegen dem Teil).

    Weiterer Trick: beim Kochen Kaugummi kauen. Am besten einen intensiven, sehr scharfen. Dann schmeckt es nämlich nicht, wenn man nascht. Ich gehöre zu denen, die nicht „abschmecken“ sondern haufenweise Naschen. Und das zählt man oft nicht zu den Kalorien, weil es so nebenher passiert …

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  13. yannaba

    Da ich eher spät zur Arbeit gehe, gehe ich morgens immer eine extra große Runde mit meinem Hund, die ich in letzter Zeit immer wieder vergrößere (liegt momentan so bei 6-7 KM).
    Außerdem baue ich auch sonst viel Alltagsbewegung ein, ich gehe jeden Tag 1-2 mal einkaufen, mache Kniebeugen beim Zähneputzen, schräge Liegestütz beim Kochen (das habe ich von dir), und gehe nur noch im oberen Stockwerk auf die Toilette. Und die Getränke werden jetzt im Keller gelagert.

    Wenn ich sehr hungrig bin, nehme ich vor dem Essen 2 TL Flohsamenschalen mit viel Flüssigkeit ein. Außerdem habe ich immer sehr minzige zuckerfreie Kaugummis dabei, das dämmt das Hungergefühl (habe ich mal wo gelesen, stimmt bei mir auch. Das soll auch teilweise den Effekt des Zähneputzens ausmachen). Und ich koche oft (was ich aber auch gerne mag) sehr scharf und verwende auch sehr scharfen Senf und Meerrettich, das sind auch so natürliche Essbremsen.

    Das mit dem Crosstrainer möchte ich auch bald wieder angehen, letzten Herbst hatte ich das schon ein paar mal die Woche drin, aber im Winter mag ich irgendwie einfach nicht durch die Kälte in die (auch relativ kalte) Garage, die wir zum Fitnessraum umgebaut haben (mit Fernseher). Ich hoffe doch sehr, dass es bald ein wenig wärmer und sonniger wird, dann bin ich immer viel motivierter und auch nicht immer so müde…

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      1. yannaba

        Nun, ich weiß, das soll man so eigentlich nicht machen, von wegen Erstickungsgefahr oder so, aber ich nehm die einfach trocken in den Mund und spül sie dann mit viel Wasser oder Coke Zero runter und lass sie im Magen quellen. Das schleimige kann ich auch nicht so ab…

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  14. bfsindermann

    Ich habe nach der Lektüre der Fettlogik im Dezember angefangen mein Gewicht zu reduzieren und bislang 16 kg geschafft. Tipps und Tricks braucht es nach meiner Erfahrung nicht, allerdings gibt es vier Dinge, die hierbei für mich bei dieser schon bedeutenden Änderung meines Lebens wichtig sind.

    Man muss sich 1. selbst leiden können (egal wie schwer einem das fällt) und man darf 2. nicht zu streng sein mit sich selbst. Dann sollte man 3. versuchen sich in Achtsamkeit zu üben und nicht alles und jedes sofort und immer zu bewerten und vor allen Dingen auch das eigene Verhalten nicht immer zu kritisieren. Dazu braucht man 4. noch geänderte Gewohnheiten.

    Ich habe bei einem Kalorienbedarf von ca. 3.450 kcal mit einer täglichen Kalorienaufnahme von 1.600 kcal angefangen und das auch, völlig wider Erwarten, bislang sehr gut geschafft.

    Und so bemühe ich mich, mich besser leiden zu können, was mit dem und durch den Gewichtsverlauf deutlich vereinfacht wurde. Denn ich merke, dass ich Dinge sehr viel leichter erreichen kann, wenn ich die Anforderungen nicht ins Extreme steigere.

    Weiterhin halte ich mich nunmehr bei Verletzung einer von mir aufgestellten Regel auch nicht mehr für einen absoluten Versager, was in der Vergangenheit regelmäßig dazu führte, dass ich an meinen eigenen Ansprüchen gescheitert bin. Wenn ich heute eben mal etwas mehr als die zugelassenen 1.600 kcal verputze, dann ist es immer noch in Ordnung, denn bei meinem jetzigen Gewicht sind das immer noch deutlich weniger als ich verbrauche.

    Ich bin also etwas gnädiger mit mir, und wenn ich abends noch einen Appetit auf etwas sahniges oder schokoladiges verspüre, dann versuche ich als Erstes, diesem Verlangen nicht nachzugeben, als Zweites versuche ich, den Wunsch nach etwas Süßem mittels Austausch der Süßigkeit durch Gurken (mein Favorit in diesem Situationen sind süße Gürkchen von Kühne), und wenn das auch nicht klappt, versuche ich, die Menge an z. B. Joghurt zu begrenzen, in dem ich lediglich eine Espressotasse voll nehme und den dann auch mit einem Espressolöffel verzehre. Denn ich habe festgestellt, dass es oftmals nicht um die Nahrungsaufnahme geht, sondern um ein angenehmes „mouthfeeling“ und das Gefühl sich etwas Gutes zu tun. Das sind Gewohnheiten. Ich fühle mich schlecht, habe mich geärgert oder wurde schlecht behandelt (tatsächlich oder auch nur vermeintlich) und schon kommt der Gedanke an etwas leckeres zu Essen auf. Es gibt also einen Impuls, eine darauf aufbauende Gewohnheit und eine sich daran und dadurch ergebende Belohnung.

    Was das Thema Gewohnheiten angeht, habe ich hier noch einen Buchtipp:
    http://www.amazon.de/Die-Macht-Gewohnheit-Warum-wir/dp/3492304079/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1457606233&sr=8-1&keywords=die+macht+der+Gewohnheit

    Noch eine Gewohnheit will ich ändern. Ich habe zu laufen begonnen. Der Plan ist, meine bisherige tägliche Gewohnheit, abends nach der Heimkehr sofort etwas zu essen und dann nichts zu tun dahingehend zu ändern, dass ich, egal was ist und egal wie ich mich fühle, erst eine ¾ Stunde laufen gehe. Danach habe ich eher Durst als Hunger, das war schon immer so, und wenn ich dann einen Liter Wasser getrunken habe, habe ich auch einfach nicht mehr so viel Platz im Magen. Und so kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Da das übermäßige Essen der Vergangenheit bei mir selten auf Hunger zurückzuführen war, glaube ich, dass dies ein guter Weg ist.

    Bislang bin ich jedenfalls sehr zufrieden.

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  15. Das mit dem Zähneputzen klappt bei mir nur, wenn ich ohnehin erst spät nach Hause komme. Dann lasse ich das Abendbrot ausfallen und um nicht in Versuchung zu kommen, putze ich Zähne und geh schnell schlafen. Ansonsten versuche ich möglichst oft Strecken zu Fuß zu laufen oder die Treppe anstelle des Fahrstuhls zu nehmen und kleine Bewegungen überall einzubauen. Letzteres funktioniert ganz gut, weil ich ohnehin ein wuseliger Mensch bin und beim Sprechen auch viel mit den Armen herumfuchtele, wenn irgendwo Musik läuft, wippe ich auch gern im Takt mit den Füßen oder mache heimlich ein paar Tanzschrittchen.

    Was mir außerdem hilft, ist Tee 🙂 Wenn ich Lust auf was Süßes habe, mache ich mir eine Tasse Tee oder Kräutertee, ohne Zucker, ohne Milch. Und allein schon, etwas Warmes in den Händen zu halten, reicht dann schon, um den Süßhunger zu stillen. Morgens mache ich mir dann auch eine große Tasse grünen oder schwarzen Tee, das macht wach und ich gebe mich mit einem kleinen Frühstück zufrieden.

    Ach so, und ich habe mich allmählich wieder an kleinere Portionen gewöhnt, jetzt, wo ich weiß, dass ich als kleine Frau nicht so viel essen muss wie ein großer Mann. Was mir außerdem hilft, ist wo immer möglich Fett und Zucker einzusparen. So habe ich zum Beispiel für mich entdeckt, dass Magerquark ein prima Butter- oder Frischkäseersatz auf Toast ist und ich damit außerdem meinen Proteinbedarf besser decken kann. Fleisch brate ich in der Regel ohne Öl in einer beschichteten Pfanne an und sowas wie Zucker in der Tomaten- oder Salatsoße kommt auch nicht infrage. Kartoffelsalat mache ich mit Magerjoghurt statt Mayonnaise. Wenn ich auswärts esse, suche ich mir meistens ein unfrittiertes Gericht aus oder wähle als Beilage statt Pommes lieber Reis, Brot oder Gemüse. Und wenn ich satt bin, zwinge ich mir nicht aus Höflichkeit noch den Rest hinein.

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  16. Kuttel Daddeldu

    Uralter Trick, aber gut: gern mal ein Glas Wasser vorweg, dann macht mich das Essen scheinbar satter; ich brauche nach wie vor ein bißchen mehr Volumengefühl dazu.

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  17. Frede

    Was mir hilft ist schonmal nichts Süßes und Fettiges was man schnell essen kann zu Hause zu haben, oder nur wenig. Um das hinzubekommen gibt es ein paar Einkaustricks:
    1. ich gehe nur 2 mal pro Woche einkaufen
    2. Dafür mache ich eine Liste und plane genau was ich wann essen will. Auf die Liste kommt dann maximal eine ungesunde Sache zum knabbern, dafür Rohkost und Obst
    3. Ich gehe nicht hungrig einkaufen, das hilft mir mich auch an die Einkaufsliste zu haben.
    Wenn ich dann Abends (es ist eigentlich immer Abends) lust auf was süßes verspüre ist einfach nichts da. Und dann muss ich eben notgedrungen Möhren essen und meinen Tee trinken. Das Tee trinken eine gute Strategie ist kann ich nur bestätigen.

    Eine weitere super Strategie ist für mich allerdings einfach nicht zu Hause sondern beim Sport sein. Und vom Sport aus dann direkt ins Bett gehen. Mich wundert ehrlich gesagt auch, dass hier offenbar viele irgendwelche Hometrainer haben. Ist das nicht mega langweilig? Oder liegt es daran dass die Hemmschwelle „öffentlich“ Sport zu machen zu groß ist oder daran, dass ihr noch nicht „euren“ Sport gefunden habt? Letzteres war bei mir immer der Grund für längere Phasen Sportabstinenz.

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    1. Also ich kann nur für mich sprechen, aber der Crosstrainer + Serie ist einfach das, was mir am meisten Spaß macht. Nicht nur die Sache an sich, sondern auch, dass ich nicht planen muss wann ich Sport mache, sondern eben einfach die Wasserflasche hole und loslege. Ich habe meine Ruhe, kann nebenbei sogar ins Internet (der Laptop steht daneben und ich kann zwar nicht tippen, aber klicken^^), die Serie ist interessant … im Prinzip ist es halt ähnlich angenehm, wie auf der Couch zu lümmeln.

      Öffentlich Sport ist halt dagegen wirklich Sport. Ist auch schön, aber ich nehme es eher als „Sport“ wahr, denn als „Freizeitvergnügen“ – keine Ahnung, ob das verständlich ist^^
      Wenn ich 1 Stunde Joggen war, habe ich „Sport gemacht“. Wenn ich 1 Stunde auf dem Crosstrainer stand, habe ich „Serie geschaut“ – nach dem ersten bin ich erschöpft, nach dem zweiten irgendwie nicht.

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      1. Frede

        Meine Taktik besteht darin Verschiedenes mit verschiedenen Menschen zu machen. Zum einen gehe ich 3mal die Woche klettern, da habe ich meinen Freund als festen Kletterpartner und viele andere Freunde und bekannte auf die ich zurückgreifen kann wenn er mal nicht kann und zur größten Not gehe ich Bouldern (klettern in Absprunghöhe mit Matten drunter), das kann man alleine machen und meistens findet man da schnell jemanden mit dem man sich zusammen tut. Dann gibt es eine hier eine Halle in der man frei und umsonst verschiedene Sachen machen kann, in meinem Fall Luftakrobatik, auch da kann ich also alleine oder mit einer Freundin hingehen. Und dann habe ich noch feste Termine für Tanz. Für mich hat Sport immer auch viel mit Abschalten zu tun, weil ich mich eben total auf das konzentrieren muss was ich tue, beim Klettern muss man überlegen was man als nächstes tut, manchmal seine Angst überwinden oder den Gedanken „Das geht doch niemals“. Deshalb finde ich Hometrainer oder auch Joggen langweilig. Da fehlt mir sozusagen der geistige Faktor. Ich hab das auch beides ausprobiert und konnte das nie durchhalten. Es ist natürlich bequemer insofern, dass man nicht erst irgendwohin fahren muss, aber ich würde wohl dann schnell aufhören und bekäme keine Disziplin.
        Das soll das auf keinen Fall schlecht reden, ich finde jeder soll da den Weg finden der für ihn passt, aber ich persönlich genieße dieses Gefühl etwas zu können. Es gibt mir enormes Selbstbewusstsein. Das kann man sicherlich auch aus dem Wissen holen so und so lange auf der und der Stufe auf seinem Heimtrainer durchzuhalten, irgendwie ist es für mich persönlich doch nicht das gleiche. Vielleicht ist es ja eine Idee für den ein oder anderen noch mal loszuziehen und Sportarten zu testen um „seinen“ Sport zu finden. Während ich mich früher überwinden musste Sport zu machen kann ich jetzt kaum noch genug kriegen. Und es hat auch einen starken sozialen Aspekt. Tanzen und Akrobatik mache ich mit meinen besten Freundinnen, sodass ich sie jede Woche sehe und beim Klettern habe ich viele neue Freunde gefunden. Auch das ist etwas was ich nicht habe wenn ich zu Hause bleibe.

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      2. Ich gebe dir da absolut recht 😀

        Wenn ich darüber nachdenke ist es so, dass ich das Crosstrainern nicht so richtig als Sport betrachte, sondern als eine Art Grund-Bewegungsprogramm. Ich würde also sagen, ich war diesen Winter (so wie jeden Winter^^) sportlich sehr inaktiv. Im Sommer mache ich dann eher Sport, der eben wirklich Sport ist. Aber das ist irgendwie etwas anderes für mich. Vielleicht auch, weil es tatsächlich sehr fordert und dann auch heraus-fordert. Das Crosstrainern strengt mich kaum an, ich bin zwar hinterher klatschnass und habe ordentlich Energie verbrannt, aber rein theoretisch ist es etwas, das ich problemlos mehrere Stunden am Stück tun kann, und die Dauer richtet sich ausschließlich nach der Laune. Ich bin also tatsächlich nicht stolzer, wenn ich 2h auf dem Crosstrainer stand, oder nur 40 Minuten. Ich vermute mal, 4-5 Stunden würde ich recht problemlos durchhalten, daher komme ich da eigentlich nie an meine Grenzen (außer ich bi etwas kränklich oder habe vorher nicht richtig gegessen).

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  18. SunnyMind

    Zähneputzen recht früh am Abend hilft mir nicht. Wenn ich Gelüste habe, esse ich etwas und putze danach noch einmal.
    Der Blick auf meine Kalorienbilanz hilft.
    Und bei extremen Gelüste auf Süßigkeiten helfen mir zuckerfreie Fruchtkaugummis. Sollte ich aber nur aus langeweile Gelüste bekommen helfen zuckerfreie Pfefferminzkaugummi.

    Training hat jeden Mittag nach dem Essen seinen festen Platz gefunden. Wenn ich das Gefühl habe, zu wenig geleistet zu haben, setze ich mich Abends gerne noch einmal beim Fernsehen auf den Heimtrainer. Positiver Nebeneffekt, durch die Bewegung habe ich Beschäftigung, und bekomme keine Gelüste.
    Vor dem TV stricken hilft mir auch gegen Gelüste. Dann sind meine Hände beschäftigt und ich könnte mir das Knabberzeug ja nicht in den Mund stecken. Also gibt es nichts.
    Im Nachhinein betrachtet habe ich doch einige Mechanismen entwickelt um gegen Gelüste anzugehen.

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    1. Mona

      Bei mir ist das auch so mit tippen oder stricken sind die Hände beschäftigt und ich gehe nicht noch los, um mir was aus der Küche zu holen.

      Was ich mir gar nicht vorstellen kann: Wie kann man nach dem Essen trainieren? Mir würde das Mittagessen direkt herauskommen. Ich mag es gern zum Sport zu gehen (sollte nicht zu weit von Zuhause sein, irgendwelche Kurse mit festen Zeiten), weil ich Zuhause immer andere Beschäftigungen finde statt mich zu bewegen.

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  19. Das mit dem Tee und dem Wasser mache ich auch.Meist trinke ich es wenn ich merke Apettit kommt.Zähneputzen hab ich noch nicht probiert, Senf und Rettich als Essbremsen auch nicht.Einen Crosstrainer hätte ich gern, da muss ich aber noch sparen. ..
    Ich stricke exzessiv. Bei mir ist die abendliche Rumfresserei eine Achillesferse und die bekämpfe ich mit cola light und stricken.da hab ich die Hände voll, und kann nebenher nichts essen…
    Wobei ich es sehr sinnvoll fände TV und Sport zu verknüpfen, bliebe bei mir mehr Zeit für anderes !

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  20. Benji

    Viel Wasser vor und zum Essen trinken hilft mir, wieder mit normalen Portionen satt zu werden.
    Ich hab mir auch angewöhnt zur Hausarbeit und generell das Radio laufen zu lassen. Da bewege ich mich automatisch mehr. Ich meide jetzt tagsüber die Couch. Wenn ich erst mal drauf sitze steh ich so schnell nicht mehr auf. Außerdem gehe ich jeden Vormittag mindestens eine Stunde spazieren. Nicht gemütlich sondern strammes Tempo. Das hat zwei Vorteile. Erstens verbraucht es Kalorien und lenkt vom Essen ab. Mein Hauptproblem war dieses Essen aus Langeweile. Mittlerweile mache ich kleine Übungseinheiten als Ersatz. Das Stricken abends ist wirklich ein gutes Mittel die Hände nicht für Knabberzeug frei zu haben.

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  21. Rondo

    Noch die Tricks die bei mir etwas brachten

    – Von dem gekochten Essen nur die Hälfte nehmen und den Rest in der Küche lassen. Falls doch noch Hunger besteht kann man 1 Stunde später auch noch die andere Hälfte verspeißen
    – Bei Gerichten mit vielen Kalorien nur die Hälfte zubereiten und durch etwas mit einer niedrigen Energiedichte ersetzen (z.B. Tiefkühlgemüse)
    – Auf das Essen konzentrieren und nichts anderes dabei machen. Vielleicht auch einen eigenen Ort fürs Essen benutzen und nicht das Essen mit anderen Aktiväten verbinden
    – Keine Snacks außerhalb der Küche
    – Sich angewöhnen öfters das Fahhrad zu verwenden

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  22. Magenta

    Wenn ich leckeres Essen oder Süßes in Reichweite habe, kann ich da nicht ewig dran vorbeigehen und esse es dann irgendwann auf. Also kaufe ich Süßes nur noch Ostern und Weihnachten in größeren Mengen und ich friere nach den Feiertagen die übrigen Sachen ein. Wenn ich Lust auf Schokolade habe muss ich die erst auftauen, das überlegt man sich dann eher zweimal. Auch bei normalem Essen friere ich ein, was ich nicht heute und morgen aufbrauche. Da wiege ich portionsweise ab vor dem einfrieren und schreibe auf den Behälter die Menge und die Kalorienzahl mit drauf. Das funktioniert recht gut bei mir.

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  23. Klappt ganz gut: Ich nehme in die Stadt zum Erledigungen machen nur eine EC-Karte mit und kein Bargeld, damit ich nicht plötzlich im Bäcker oder Metzger steh. Da kann man nur bar zahlen, also kaufe ich nix.
    Klappt auch gut: Zwischen den Mahlzeiten Kaugummi kauen. Mit Xylit beugt man gleich noch Karies vor.
    Klappt manchmal: Beim TV schauen in der Werbung Crunches, Luftfahrrad oder Hampelmann. Voraussetzung: man schaut TV und keinen Stream 😉

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  24. Mike

    Trick 1: Nichts, was ich gerne mal auf einen Satz wegfresse, im Haus haben: keine Chips, kein Salzgebäck, keine Bonbons, kein Speiseeis.
    Wenns mich in der Hinsicht überkommt, dann blos so ein kleines Päckchen Süsses an der Supermarktkasse kaufen. Haut zwar auch rein, aber es ist halt der Unterschied zwischen 60 g Nimm 2 und 400 g….

    Trick 2: Bei Kalorienreichem Zeigs das geschmacksstarke nehmen. 20 gr Parmesan sind für mich geschmacklich genauso gut wie 100 g Gummiemmentaler auf der Pasta. Oder auch der Unterschied zwischen dem Samba Crunchy (50% Haselnüsse) und Nutella (mit 8 oder so% Haselnüssen) Von dem Samba brauche ich halt die Hälfte, wenn man mal sich was gönnt und sich einen Toast davon schmiert.
    Gleiches gilt für Marmelade: 2:1 Marmelade kann man wirklich einfach selber einkochen, z.B. hat Himbeermarmelade dann nicht 240 kcal/100g, sondern blos noch 166/100g und schmeckt ausserdem intensiver = man braucht für den gleichen Geschmackseindruck weniger.
    (Und es ist noch dazu signifikant.preiswerter als das sündhaft teure Zeugs der meist österreichischen Luxusanbieter)

    Trick 3: Eine meiner persönlichen Eigenheiten ist, dass ich Süßstoffe pur nicht mag und danach gerne einen Heißhungeranfall auf Süsses bekomme (Siehe oben: 400 gr. Nimm 2 auf einen Schlag…). als alter Limojunky mische ich jetzt Cola light mit normaler Fanta 2 zu 1. Kalt ist das imho tatsächlich trinkbar und hat nur noch 1/3 der Kalorien von „Normalem“ Cola-Mix.

    Fernsehen Gucken beim Crosstrainern ist klar, ich schaue am liebsten Dokus dabei.
    Und NIEMALS Hungrig ohne Einkaufszettel zum Einkaufen gehen.

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  25. Willi

    Zähneputzen wirkt bei mir immer, auch wenn ich es früh am Abend mache.

    Eine andere Methode waren Videospiele. Da der Controller beidhändig gehalten werden musste, konnte ich auch nichts essen.

    Heute bin ich der Meinung, dass Langeweile der größte Dickmacher ist.

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  26. Franzi

    Ich seh schon, ich kann mir hier wirklich noch vieles abschauen!
    Den Trick mit dem Tee trinken wende ich gelegentlich auch an. Wenn es ganz schlimm kommt, nehme ich dazu auch einen halben Teelöffel Honig, denn Süßstoff im Tee mag ich nicht, Zucker auch nicht und Honig ist wenigstens noch gesund (vorausgesetzt man rührt ihn nicht in den zu heißen Tee).
    Eine schöne große rote Paprika (leider die kalorienreichste ihrer Familie) hilft mir manchmal auch ganz gut, wenn ich Luft auf was Süßes bekomme, weil sie eben leicht süßlich schmeckt, von den Kalorien her aber vertretbar ist. Süßkram versuche ich einfach erst gar nicht zu kaufen. Leider tun das manchmal die anderen…
    Wegen einem Hometrainer schau ich mich gerade um. Leider ist der Platz und das Budget stark begrenzt, aber irgendwas brauche ich. Hätte zusätzlich den Effekt, dass ich abends meinen Stresspegel senken kann.
    Ansonsten versuche ich auch überall kleine Bewegungen einzubringen und ich nutze zum ersten Mal im Leben meine Vergesslichkeit 😀 Früher stand ich z.B. minutenlang in der Küche und habe überlegt, was ich nun alles holen wollte, weil ich möglichst alles auf einem Weg erledigen wollte. Jetzt laufe ich eben 5x und muss dabei jedes Mal vom EG ins 1. OG. Da kommt ein bisschen was zusammen. Leerlauf beim Kochen überbrücke ich mit Liegestütz an der Theke, Kniebeugen oder Dehnübungen. Auch wenn ich z.B. darauf warte, dass mein Teewasser kocht.
    Und zu guter letzt gewöhne ich mir grad an, immer eine Station früher auszusteigen und damit 30 statt 20 Minuten nach Hause zu laufen. Klappt aber noch nicht so gut.

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    1. Mona

      Das mit der Vergesslichkeit und oft hin und her laufen müssen, mache ich auch.
      Wenn mein Teewasser kocht gehe ich in der Wohnung von Fenster zu Fenster oder einfach in die anderen Räume, um „Schritte zu sammeln“ (hab einen Schrittzähler).

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  27. Agnes

    Bei mir hilft Tee trinken und ins Fitnessstudio gehen. Wer trainiert kann schon mal nichts essen^^ Und ich bin danach entspannt und will meistens gar nichts mehr essen.
    Bei ner Fressattacke versuche ich möglichst viel dazwischen zu trinken, bzw. auf etwas weniger hochkalorische Sachen zu gehen, damit ich schneller rein physisch nichts mehr essen kann.
    Sonst hilft Stressvermeidung und zu versuchen alles mit Humor zu sehen 🙂
    (Die Heizung wird bis zum Einzug wohl nicht fertig? Naja, warm duschen ist eh was für Luschen :D)

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  28. GeZed

    Zwei kleine Tricks sind mir noch eingefallen:

    1.: Ich verwende zum Tracken MyFitnessPal. Die App hat so eine Art „Tagesabschluß“. Wenn ich den schon gemacht habe erhöht sich meine Hemmschwelle noch was zu essen erheblich. Klappt nicht immer, aber erstaunlich häufig.

    2.: Ich bin häufiger mit Lufthansa unterwegs. Auf den Flügen gibt es dann immer Mini-Portionen Knabberzeug. Die esse ich nicht während des Fluges sondern nehme sie mit nach Hause. Hat den Vorteil: ich kann eine ganze Packung Chips (oder Brezeln, … ) vertilgen und habe dennoch nur 100-200 Kalorien zusätzlich zu mir genommen.

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  29. Steinklee

    Bei mir klappt es ganz gut nicht zu frühstücken. Ich habe gemerkt das Ich, egal ob Ich frühstücke oder nicht, den Vormittag immer unter Hunger/Appetit leide. Also spare Ich die ca. 300 kcal schön ein und kann dafür abends normal essen.

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  30. Für mich hilft Essen beim Computer spielen. Es wird zwar immer gesagt, dass man beim Essen nichts anderes machen soll, aber das bringt bei mir nicht so viel. Beim Zocken muss ich immer wieder zwischen Tastatur und Besteck wechseln, esse daher sehr langsam und bin so abgelenkt, dass mein Körper genug Zeit hat um „satt“ zu melden. Und dann bin ich so vertieft ins Spiel, dass ich quasi vergesse, mir Nachschlag zu holen.

    Lesen geht da auch einigermaßen, wobei man da immer noch ne Hand frei hat.

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  31. Vera

    Ich frühstücke nicht, sondern esse meistens erst mittags, irgendwann zwischen 12 und 15 Uhr, etwas, und dann abends noch mal. Außer wenn ich mal vormittags trainiere – dann brauche ich vorher ein bisschen Essen.
    Das hilft mir sehr, weil ich total gerne normale bis große Portionen esse. Am besten ist es, wenn ich nachmittags beschäftigt bin, dann reicht mir da eine mittlere/ „normale“ Mahlzeit und abends kann ich dann schön viel essen, auch Süßigkeiten (ich bin gerade nicht am Abnehmen bzw. nur sehr langsam). (Manchmal habe ich aber vormittags schon wirklich Hunger – dann esse ich auch was).

    Abends Zähneputzen hilft mir auch gegen Appetit. Ich vermute, weil ich es selten genug zu diesem Zweck mache, dass es noch als Signal an mein Hirn für „jetzt ist Schluss für heute“ funktioniert 😀

    Wenn ich nach dem Essen noch Appetit habe und eigentlich aber echt genug hatte, helfen 1-2 Gläser Wasser oft erstaunlich gut und machen nicht nur noch satter, sondern auch den Appetit weg.


    EMN, ich fand es interessant was du übers Crosstrainern geschrieben hast – dass du das nicht als anstrengend empfindest, aber trotzdem (anscheinend) viele Kalorien dabei verbrauchst. Mir geht es so mit dem Radfahren, wo ich mich neulich gefragt habe, ob die Kalorienangaben bei fddb dafür hinkommen können: Ich empfinde das auch bei höherem Tempo als kaum anstrengend und konnte die Verbrauchszahl nicht wirklich glauben. Anscheinend hängen Kalorienverbrauch und subjektives Anstrengungsgefühl nicht unbedingt direkt zusammen.

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  32. Tanja

    Bringt wahrscheinlich nicht wirklich viel, ich habe aber das Gefühl meine Muskeln zu benutzen (die ich gerade aufbaue…): beim Aufstehnen oder Aussteigen benutzte ich meine Arme und Hände nicht mehr und versuche es aus der Kraft meines Rumpfes und der Beine heraus zu machen.

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    1. Mona

      Das versuche ich auch immer wieder. Es bringt jetzt vielleicht nicht so viel, dafür glaube ich, dass es auf lange Dauer sehr viel bringt. Wenn ich mir vorstelle, dass ich irgendwann mit 85 Jahren noch immer diese Gewohnheit habe mit Muskelkraft und nicht mit Abstützen aufzustehen, dann werde ich bestimmt mobiler sein, weil meine Beine, Bauch und Rücken sich noch gut halten können und ich mich nicht ständig an etwas festhalten muss oder mich hochziehen oder hochdrücken muss.

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      1. Mona

        Das hat auch den Vorteil, dass man die Hände frei hat und beim Aufstehen usw. auch noch etwas in den Händen halten kann und dadurch ja noch mehr Stabilität und Kraft aufbaut (was ja wieder für hohes Alter viel Freiheit bedeutet).

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  33. Ach ja , nochmal.
    Wenn ich mal wieder einen Gewichtsprung nach oben habe, wegen Wassereinlagerungen, trinke ich Brennesseltee. Das schuckt den Wasserhaushalt an zum Ausschwemmen an.

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  34. klausww

    Das Fahren auf dem Hometrainer ist ja nicht nur langweilig, sondern auch ein bisschen frustrierend: Man tritt in die Pedale und kommt trotzdem nicht von der Stelle. Mein Trick dazu: Ich sehe mir dabei Youtube-Videos an, und zwar die Sorte, die man mit dem Suchbegriff „Führerstandsmitfahrt“ oder „cab view“ bekommt, also Eisenbahnfahrten aus der Sicht des Lokführers. Das erzeugt eine schöne Illusion der Bewegung. Am besten sind die Videos aus Norwegen. Ich bin schon 5 mal von Trondheim nach Bodø gefahren, je einmal für die 4 Jahreszeiten und einmal mit den 4 Jahreszeiten parallel auf einem 4-fach geteilten Bildschirm. Auch in Australien, Deutschland, Polen und Kanada bin ich schon virtuell Eisenbahn gefahren. Im Moment geht es von Nizza nach Marseille. Alles immer in 20-Minuten-Abschnitten.

    OK, das ist nur ein zusätzlicher visueller Input, die Langeweile ist damit noch nicht unterdrückt. Bei den Videos drehe ich den Ton runter und ich höre dazu noch Radio, meistens Informationen am Morgen im Deutschlandfunk.

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  35. Wenn ich im Studio auf dem Ergometer strampele, trinke ich nichts. Da ich ziemlich intensiv trainiere (60 Min, 200 Watt, Puls um die 140), schwitze ich natürlich ziemlich viel aus. Das macht sich danach auf der Waage in Kombination mit den verbrannten Kalorien besonders gut. Ist natürlich totaler Quatsch und Selbstbetrug, aber ich mache es immer wieder, weil diese fiese Waage im Studio sonst nie so wenig anzeigen würde. 😉

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  36. Weiter oben wurde Computerspielen während des Essen erwähnt. Mir hilft es auch, wenn ich neben dem Essen was mache bei dem ich nicht gleichzeitig Essen kann. Also zum Beispiel Zeitschriften lesen. Da mach ich von Happen zu Happen eine Pause und merke eher, dass ich satt bin.
    Süßigkeiten zu „verstecken“hilft auch etwas – Also aus den Augen aus dem Sinn.

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  37. Ich hab mir ein ganzes Sammelsurium an Tricks zugelegt und versuche auch immer zu überlegen, wenn ich schwach werde, was ich in Zukunft anders machen kann.

    Das wichtigste jedoch ist die Motivation und die hole ich mir mit einem Belohnungsprogramm:
    Das Startgewicht muss 7 Tage lang am Stück unterschritten werden, dann gibt es eine Belohnung, irgendetwas das ich gerne haben möchte. Das kann etwas kleines wie eine neue Handyhülle oder auch mal etwas grosses wie ein neues Handy sein. Halt was mich gerade am besten motiviert. Das Bild davon wird zusammen mit dem Gewicht, das es zu schlagen gilt, an den Kühlschrank gehängt und als Handy-Hintergrund verwendet. So habe ich es ständig vor Augen. Mir hilft das extrem, denn wenn ich vor dem Kuchen stehe und nebenbei aufs Handy schaue dann muss ich mich entscheiden: Kuchen oder Belohnung?
    Danach wird das nächste Zielgewicht festgelegt, meist in 0.5kg Schritten.

    Dazu kommen die erwähnten kleinen Tricks:

    – Tee anstatt Süssigkeiten
    – Kaugummi anstatt Süssigkeiten
    – Gemüse anstatt Chips
    – Schoko-Proteinshake anstatt Schokolade
    – Apps die mich an Bewegung erinnern

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