Gastbeitrag: Grundumsätzliches

Zwischen Flo und mir ging es in letzter Zeit per Mail etwa so hin und her: „Mach doch mal was zum Grundumsatz!“ – „Mach du doch was zum Grundumsatz!“ – „Also nochmal zum Grundumsatz … man müsste echt mal…!“ – „Ja, mach doch mal!“ – „Also ich habe meinen jetzt messen lassen.“ – „Gastbeitrag!!!“ bis ich ihn also endlich so weit hatte. Auf die Frage, wie ich ihn vorstellen soll, kam als Antwort: „Über mich gibt es wenig zu sagen, Gravitas habe ich keine, höchstens Gravitation, bin 37, hab schonmal vor einigen Jahren rd. 40kg verloren (damals von 150 – ging übrigens auch recht konstant runter), aber durch persönliche Umstände die in zuviel das-falsche-fressen mündeten (nein, kein magischer Jojo-Effekt) wieder auf 145 (Stand vor nem Monat) hochgekommen, die nun endgültig runter sollen. Fettlogik habe ich schon vor der Diät entdeckt und fand es recht entspannend, weil es einem das Gefühl das Hilflosigkeit nimmt und viel Entspannung bringt.“

Nachdem ihre Autor-ität nun wieder mal angedeutet hat, dass ich gefälligst selbst Gast-beitragen soll (frei zitiert), habt ihr es also verdient, hier mal ein paar Worte von mir zum allseits beliebten Thema „Grundumsatz“ mit einem unglaublich wissenschaftlichen Hinweis zum Hungerstoffwechsel (vulgo „persönliche Anekdote“).

Das interessante, was ich bei meiner Suche nach halbwegs verläßlichen Werten, gefunden habe, ist die Tatsache, dass es nicht „die“ Methode zum Berechnen des Grundumsatzes gibt, sondern deren mindestens vier – die alle verschiedene Ergebnisse liefern können, teilweise erschreckend abweichend. Eine einfache Wikipedia-Suche nach „Grundumsatz“ zeigt das recht schön…

Das einfachste ist die „Einfache Abschätzung“ (der Name ist Programm): Pro kg Körpergewicht verbrennt man ca. 25kcal/Tag. Mit meinem derzeitigen Gewicht (ca. 128kg) wären das 3.200kcal/Tag.

Die älteste Formel ist die Harris-Benedict Formel, die irgendwann um 1918 rum „erfunden“ wurde. Sie ist alt, wird aber noch verwendet und gilt als hinreichend genau (tendiert aber wohl dazu, Übergewichtige zu „nett“ zu behandeln und ebenso jüngere Menschen). In meinem Beispiel kommt da rund 2477kcal/Tag raus – 700kcal weniger als bei der Abschätzung.

Es gibt auch eine Anpassungen nach Broca, die (angeblich) für einen BMI > 30 angeraten wird und auf der Theorie beruht, dass mehr Fett eben den Grundumsatz nicht linear steigert. Deshalb wird ein modifiziertes Gewicht berechnet und darauf dann der Grundumsatz (bei mit 1975kcal/Tag). Problem: Es wurde scheinbar nie bewiesen, dass außer einer netten Theorie mehr dahinter steckt. Kann man also glauben, kann man auch nicht. Ich bin da kein Experte.

Bleibt dann noch Mifflin-St.Jeor, der etwas neuer ist (1990) und angeblich den modernen Lebensumständen Rechnung tragen soll. Bei mir kommt da 2065kcal/Tag raus.

Ok, was soll man daraus machen? Selbst wenn man mal die Abschätzung wegläßt, ist da ein Unterschied von 500kcal drin, was durchaus, wenn’s schlecht läuft, das ganze Kaloriendefizit bei einer Diät sein kann. Ehrlich? Ich habe keine Patentlösung. Klar, wenn man radikal abnimmst, ist das eh egal, aber sonst? Da hilft nur, sich selbst beobachten und eben im Laufe der Zeit immer nachjustieren. Vor allem ist es meines Erachtens nach wichtig, dass man sich nicht den ersten Grundumsatz-Rechner im Netz sucht und das Ergebnis dann als unfehlbaren Fakt annimmt – dafür gibt es einfach zu viele Varianten, insb. da manche Rechner auch noch großzügig „anpassen“.

Es gibt auch eine Alternative: Messen. Der Grundumsatz läßt sich auch messen, dabei werden die ausgeatmeten Gase in Ruhe gemessen, praktisch liegt man eine halbe Stunde mit ner Maske auf dem Gesicht rum und atmet ruhig. Langweilig, aber recht entspannend.

Das war dann auch mein Weg. Nach rund einem Monat recht radikale Diät (600-800kcal/Tag, manchmal auch bis 1000kcal) und regelmäßigem Sport (inzwischen ca. eine Stunde Ellipsentrainer pro Tag mit rd. 500kcal Verbrauch, dazu zweimal die Woche Muskeltraining im Studio) habe ich die 45€ in einem Sportmedizinischen Zentrum hier in Berlin investiert und einfach mal messen lassen.

Was kam raus? Erstmal der lustige Fakt, dass die für den Referenzwert auch noch mit der Harris-Benedict Formel rechnen. Und dann der noch lustigere Fakt, dass mein Grundumsatz laut dieser Messung um 7% darüber liegt: 2662kcal/Tag. Das war dann echt nicht, was ich erwartet habe, zumindest etwas weniger hätte ich erwartet.

Ok, ich rate hier dringend zur Vorsicht: Eine Messung. Vielleicht lief da was schief. Vielleicht ist das Zentrum Mist und hat nur billige Geräte aus China. Vielleicht ist mein Stoffwechsel einfach toll. Der Sport hilft da bestimmt auch. Und natürliche habe ich noch rd. 45kg zuviel, was sicher nen Unterschied macht zu jemandem, der näher am Normalgewicht liegt. Andererseits stimmt der Wert für mich halbwegs: Ich habe nun etwas mehr als einen Monat diese Diät und dabei rund 17kg verloren. Wenn man mal großzügig Wasser abzieht, kommt das gut hin mit rund 2.500kcal/Tag gespart (Grundumsatz 2662 + Sport + Rest von normaler Betätigung minus 600-800kcal Essen) sind etwa rund 350g Abnahme pro Tag, was grob stimmt. Ich wage an dieser Stelle sicher keine Aussage wie „Damit ist der extreme Hungerstoffwechsel endgültig widerlegt“, sondern stelle nur für mich fest, dass es derzeit zumindest nicht so aussieht, als hätte er schon zugeschlagen.

Nun, ich hab nächsten Monat den nächsten Termin dafür (habe ich erwähnt, dass ich Kontrollfreak bin?), mal sehen, ob es da überraschend tief geht oder wieder nur im normalen Bereich bleibt. Ich halte euch auf dem Laufenden, so oder so.

Ach ja: Ich empfehle diese radikale Diät nicht allgemein. Die 350g Abnahme sind todsicher nicht nur Fett, sondern auch ein guter Teil Muskeln (auch wenn ich da mit viel Protein und Muskeltraining gegen arbeite). Ich lasse einmal im Monat mein Blut checken und bin jederzeit bereit, die Diät stark zu ändern, wenn es Probleme gibt. Ich habe nur erstmal für mich entschieden, dass ich drei Monate lang stark verlieren will und dann (von geplant 110-120kg) entspannt den Rest zu rund 80kg in nem Jahr runtersparen. Das ist meine Entscheidung und es hängt nur meine Gesundheit dran, weshalb das nicht als Rat gedacht sein soll, sondern nur als eine einzelne, total unwissenschaftliche Anektdote, dass nach einem Monat Radikaldiät der Stoffwechsel keineswegs „kaputt“ sein muss.

Und als P.S.: Auch ich hab wie jeder andere dämliche Stagnationsphasen drin. Bis vorgestern hing ich vier Tage fest, mein Gewicht spielte fröhlich Berg- und Talbahn und ging bis zu 1,5kg hoch und machte keine Anstalten, wieder runter zu kommen. Inzwischen scheint es wieder zu sinken, zum Glück, denn egal wie entspannt ich mir einrede zu sein, sowas nervt dann doch und knabbert am Selbstvertrauen. 😉

Update: E-Mail von Flo am 07.04.:

Die zweite Grundumsatzmessung… Nun, inzwischen habe ich, nach gut zwei Monaten, rund 25kg verloren, hänge zwar seit einigen Tagen bei 120kg fest (wobei da auch nicht ganz auf 500-800kcal war, eher 800-1000kcal), aber nun ja, das bleibt wohl keinem erspart, geht bald wieder runter, aber war immerhin bei der nächsten Messung…

Das Ergebnis ist relativ banal: Ja, der Grundumsatz ging runter (um rund 300kcal/Tag, von 2662 auf 2365). Das ist etwas mehr als man vom reinen Gewichtsverlust erwarten sollte, andererseits kommt es für mich nicht völlig unerwartet, denn vor gut drei Wochen ging der Stepper kaputt, so dass aus mein erfolgreiches „Jeden Tag ne Stunde auf den Ellipsentrainer“ leider ausfallen mußte (blieb nur 2 mal die Woche Studio). Allerdings sind nun 2.365kcal/Tag immer noch ein Haufen Holz, insb. nach zwei Monaten recht radikaler Diät. Und der Grundumsatz liegt immer noch locker im „Referenzbereich“, den die Formel ausspuckt – den gleichen Wert hätte ich also auch haben können, wenn ich keine Diät gemacht und 120kg hätte…

Dementsprechend, mein persönliches vorerstes Fazit: Unter der Annahme, dass die Messungen halbwegs korrekt sind, sank mein Grundumsatz durch die Diät tatsächlich etwas mehr ab, als man durch reinen Gewichtsverlust erwarten konnte, aber nicht annähernd in Bereiche, die man so vom mystischen Hungerstoffwechsel hört, sondern immer noch so, dass die Diät sich voll lohnt. Außerdem hat scheinbar/vielleicht/wer-weiß, bei mir, Sport einen gewissen Einfluß auch auf den Grundumsatz direkt, lohnt sich also evtl., da regelmäßig (täglich) was einzuplanen, um diesen etwas anzukurbeln. Aber das ist natürlich wohl alles individuell…

Und vom 08.04.:
ach ja, nicht dazu gesagt: Wenn du willst, darfst du das gerne als Status-Update posten, falls es jemand interessieren könnte 😉

(Passend dazu habe ich heute auch endlich < 119 gewogen, was hoffentlich die aktuelle Stagnationsphase beendet *g*)

Gruß, Flo

42 Gedanken zu “Gastbeitrag: Grundumsätzliches

  1. Es ist schön zu hören und zu lesen das auch andere diese beschissenen Plateaus haben.Ich hing jetzt 12 Tage fest, daß ist echt enervierend, und löst fast Selbsthass und Glaubenschwankungen aus, beinah fing ich wieder an meinen Setpoint zu huldigen…
    Mit diesen Rechnern bin ich auch Vorsichtig, glaube ich zum Beispiel das mein Grundumsatz deutlich niedriger liegt als da dauernd rauskommt.
    Interessant auch diese Berechnung, ich schau mal ob es hier sowas gibt, das würde mich sehr interessieren.
    Vielen Dank für den Gastbeitrag!
    Liebe grüße
    Stella

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    1. Nie gehört, bislang, aber wenn ich das richtig lese, dann bestimmt die BIA Messung ja nur die verschiedenen Körper-„Bestandteile“, also Fett, etc. Ich würde mal schätzen, dass damit eine etwas bessere Schätzung möglich ist als nur rein auf Gewicht basierend – aber es bleibt damit eine Schätzung. Mangels Expertenwissen k.A. wie genau das dann im Endeffekt ist. Wobei ich natürlich auch sagen muss, dass ich keine verlässlichen Infos habe bislang, wie genau die Messung per Atem nun wirklich ist.
      Wenn ich raten müßte, würde ich aber schätzen, dass eine direkte Messung des Grundumsatzes via Atem genauer sein dürfte als eine Messung von Körperfett, etc. und einer darauf aufbauenden Abschätzung des Grundumsatzes.

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      1. Nicole

        Wir hatten das bei mir in der Firma als kostenloses Angebot am Gesundheitstag, und als Ergebniss haben wir die genaue Aufschlüsselung bekommen, wieviel Muskelmasse und Fett und Wasser im Körper verteilt ist, und daraus ist dann der Grundumsatzt errechnet worden. Bei mir kam ein Grundumsatz von 1500 kcal raus, ohne Bewegung am Tag, wenn man hier mit der Harris-Benedict Formel gegenrechnet, kommt es bis auf 50 Kcal, auch gut hin..

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  2. yannaba

    Interessanter Artikel.
    Ich trage ja einen Schrittzähler, der auch konstant meinen Puls misst und habe von der gleichen Marke eine Waage, die auch eine Fettmessung macht (von wegen Kontrollfreak). Aus diesen Daten errechnet der Schrittzähler dann meinen Umsatz – wie genau die das berechnen, weiß ich allerdings nicht. Allerdings scheint das Ganze halbwegs zu stimmen – wenn ich ca. 7000 kcal eingespart habe, habe ich i.d.R. auch ein Kilo verloren.
    Was ich daran sehr spannend finde, sind die riesigen Unterschiede im Verbrauch je nach Aktivitätsgrad. Das können im Extremfall (rumgammeln vs. den ganzen Tag auf Achse sein) über 1000 kcal sein….

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      1. yannaba

        *hust* also, ich muss leider zugeben, dass ich (teilweise berufsbedingt) unter einer absolut fehlenden Impulskontrolle leide, was technische Gadgets angeht. Deswegen habe ich jetzt zwei Waagen im Bad und meine Mutter rennt mit meinem alten Schrittzähler herum…

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      2. Hmm, kann ich durchaus nachfühlen, nur leider habe ich noch soo viele andere technische Sachen die ich „dringend“ brauche (ein neuer Server steht ganz oben, ein zweites Tablet wäre praktisch, ein drittes Tablet/Notebook…) und bedingt durch ein altes großes Haus und zwei kleine Kinder nicht mehr so viel Budget für Hardware…
        Ganz davon abgesehen, daß ich mich damals für Withings entschieden hatte und es das von denen (noch) nicht gibt.

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    1. Mona

      Ich hab auch einen Schrittzähler mit Pulsmessung.
      Im Forum dazu, sind viele Leute total verwirrt, wenn da Kalorien angezeigt werden für Zeiten, wo sie das Teil nicht getragen haben. Das ist schlicht der aus Alter, Größe und Gewicht berechnete Grundumsatz. Manche Leute glauben wohl wirklich, dass sie nur Kalorien verbrennen, wenn sie sich bewegen und sonst nicht.

      Ich hab auch total unterschiedliche Tage. 1650 kcal wenn ich den ganzen Tag nur am Schreibtisch bin und nirgendwo hingehe. 2900 kcal wenn ich die ganze Zeit unterwegs bin und etwas anstrengendes erledige und zum Sport gehe. Bei mir passt das auch ganz gut mit der Abnahme und den Defizit. Mein Tracker zeigt aber nirgends den Grundumsatz, immer nur den Gesamtumsatz von Mitternacht bis jetzt, bei vergangenen Tagen natürlich für den ganzen Tag. Darüber beschweren sich auch Menschen im Forum, weil sie auf keinen Fall unter den Grundumsatz essen wollen.

      Besonders cool finde ich jetzt, dass man an meinem Puls sieht, dass ich krank bin. Wenn mein Fieber hoch ist, dann ist der Ruhepuls und Puls im Schlaf deutlich höher als sonst. Heute geht es mir ein bisschen besser und das sieht man wieder am Puls. Faszinierend.

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      1. Nicole

        Ja das mit dem Krank hab ich so auch beobachtet. War letztens 3 Tage richtig ausser Gefecht gesetzt, und nur mit Fieber im Bett und hatte insgesamt einen Grundumsatz von nur im Bett liegen bei 3000 kcal. Und der Puls immer mindestens über 90. Sehr spannend! Dazu kaum bis gar nichts gegessen weil nur geschlafen, die Waage hat sich gefreut!

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      2. yannaba

        Genau! Ich denke, wir haben den gleichen Tracker. Meine Werte sind ca. 150 kcal höher als deine (vielleicht bin ich etwas größer) aber ansonsten ist das auch genau mein Bereich. Und das mit dem Puls und dem krank sein, habe ich auch schon beobachtet. Oder wenn ich beruflich sehr gestresst bin, dann geht der Puls auch hoch.
        Nachdem mein Mann kürzlich nach einem Schreckerlebnis auf der Waage beschlossen hat, jetzt doch auch Kalorien zu zählen (davor hat er sich irgendwie immer standhaft dagegen gewehrt) habe ich ihm auch einen besorgt – und jetzt haben wir es mal ziemlich deutlich, wie krass auch die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind (voll unfair natürlich – aber ist eben so..)

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    2. Schritt- und Aktivitätszähler sind eh ein interessantes Thema, leider habe ich da bislang nicht das eine Modell gefunden, was für mich super-prickelnd wäre. Irgendwelche Tipps? Meine Waage hat diese Fettmessungs-Methode, ich benutze sie derzeit aber nicht dafür, evtl. sollte ich mal anfangen, noch ein Messwert hilft immer 😉

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      1. yannaba

        Also, meines Wissens nach sind der Fitbit Charge HR und der Fitbit Surge derzeit die einigen Tracker, die diese konstante Pulsmessung haben (bei anderen kann man das nur während des Trainings einstellen). Der Surge hat zusätzlich noch GPS – wenn man viel läuft vielleicht schön, aber das kann ja eigentlich auch jedes Smartphone.
        Nachteil von den Fitbits: sie sind optisch nicht jedermann’s Sache, müssen relativ oft geladen werden (so alle 5 Tage) und sind nur spritzwassergeschützt – also Schwimmen kann man damit nicht.
        Wenn man es optisch hübscher und nicht so offensichtlich haben will, gibt es von Withings die verschiedenen Activite-Modelle (in vielen Preisklassen, je nach Verarbeitung) – die sehen einfach aus wie Armbanduhren. Haben aber keine Pulsmessung. Dafür sind sie voll wasserdicht und messen die Aktivität dann auch beim Schwimmen.
        Mit Jawbone und co. kenne ich mich nicht so aus – meine Schwester hat so eine gear fit von Samsung, mit der sie recht zufrieden ist, aber die misst den Puls halt auch nur, wenn man es einschaltet.

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      2. Nicole

        Nein, das ist nicht ganz richtig.
        Garmin Vivosmart HR und die Samsung Gear HR haben das auch, und sind noch genauer und haben in den Test´s auch besser abgeschnitten.
        Fitbit Charge hat zum Beispiel nur mit aussreichend abgeschlossen.

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      3. yannaba

        Ah, ok, ja, die kannte ich nicht. Schau ich mir aber mal an, danke. Es gibt auch einen neuen Fitbit (Blaze), habe ich gerade gesehen.

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      4. Mona

        Wenn ich noch einige Monate gewartet hätte, hätte ich wahrscheinlich auch das Garmin HR geholt, weil ich dann nicht immer drauf achten müsste, dass nicht zu viel Wasser an die Uhr kommt.

        Ich trage meine Charge HR ja wirklich immer, auch nachts, sodass man schonmal vergisst, dass man sie am Arm hat. (Zum Duschen und Akku laden muss ich sie ja ablegen, aber ansonsten wechsel ich einfach nur die Position. Mal der eine Arm mal der andere und dann auch noch bisschen näher oder weiter von Handgelenk, weil man unter diesen Bändern immer ein bisschen schwitzt und das nicht so gut für die Haut ist, wenn sich immer Feuchtigkeit staut.) Meine früheren nur-Uhren waren auch immer wasserdicht.

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      5. Mona

        Ich hab mal gelesen, dass man bei Garmin sein Essen nicht tracken kann, dazu muss man zu MyFitnessPal gehen und die beiden Accounts verknüpfen. Das empfinde ich als Nachteil.

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  3. Pingback: 101,4kg und Grundumsätzliches – abspeckblog

  4. Sehr interessant, Danke!

    Ich habe mich lange auch in diesem Kalorienbereich bewegt (eher noch etwas weniger). Das ist für mich aber natürlich auch etwas leichter, weil ich viel weniger wiege. Was isst du so, um auf genügend Eiweiß zu kommen?

    Und, noch ne Frage… warum denkst du, du hättest ganz viele Muskeln abgebaut? Mit genug Protein sollte das eigentlich nicht passieren.

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    1. Persönlich esse ich halt relativ viel Pute/Hähnchen (effektiv jeden Tag mind. 150g) und dazu fettarme aber halbwegs Proteinreiche Wurst. Sind natürlich trotzdem < 100g Protein pro Tag (und ich fange da auch nicht mit Proteinshakes an, das würde ich kaum durchhalten). Dazu kommen noch 1-2 Äpfel am Tag (und manchmal ein kalorienarmer Pudding). Dementsprechend halte ich meine Proteinzufuhr zwar für nicht schlecht, aber nicht so, als dass ich da keinerlei Muskeln abbauen würde. Bislang merke ich aber auch keine negativen Effekte, also ich fühle mich weder besonders müde noch besonders schwach…

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  5. Nicole

    Nachtrag, die Vivosmart HR misst alle 10 sekunden den Puls konstant 24 Stunden am Tag, ist Wasserdicht und die Übertragungen sind passwortgeschützt, es kann also kein anderer deine Daten abrufen, und das ganze hält 5-7 Tage, und die Bänder sind austauschbar bei defekt…

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  6. yannaba

    Naja, das mit dem wasserdicht ist natürlich wirklich total klasse. Wäre auch toll für den Urlaub.

    Stiftung Warentest hat den Fitbit u.A. abgewertet, weil er die Schritte an Fitbit-Freunde überträgt. Das ist allerdings der Sinn von diesen Freundschaften (Wettkampf-Gedanke), muss man ja nicht machen. Ich bin nur mit meinem Mann dort befreundet – und der ist kurz davor, mich zu entfreunden, weil ich immer so viel rumlaufe 😉
    Für mich kam nur der Fitbit in Frage, weil ich auch die Aria (Waage) habe und er sich außerdem automatisch nachts mit FDDB synchronisieren kann (und auch mit den meisten anderen Fitness-Apps, Fitbit ist da sehr kompatibel, deswegen andererseits halt auch das Gemeckere wegen Datensicherheit).

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  7. Rondo

    Danke für den Beitrag. Meiner Erfahrung nach ist aber der Körperfettanteil einer der wichtigsten Parameter die in den meisten BMR-Formeln fehlt um eine bessere Abschätzung zu erhalten. Ein 7% Körperfett Bodybuilder wird einen deutlich höheren Grundumsatz haben als ein gleich großer und schwerer Mensch mit 35% Körperfett. Manche Rechner erfassen auch den Körperfettanteil und geben um einiges bessere Ergebnise aus. Manche Rechner geben aus diesem Grund auch abhängig vom Geschlecht und Alter andere Werte aus.

    Einige andere Möglichkeit ist es auch einfach die Abnahme innerhalb einer Zeitspanne zu nehmen und zu testen ob die Rechnung mit verbrauchten und zugeführten kcal stimmt. Bei mir kam ein fast identisches ergebnis raus (berechneter Verlust 5,92 kg gemessener 6 kg) also scheint der Umsatz bei mir zu stimmen.

    Leider ist die Bestimmung des Leistungsumsatzes und der aufgenommen kcal häufiger noch ein größere Fehlerquelle als der Grundumsatz. Sieht man z.B. auch hier in Abbildung 2 recht gut.

    http://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJM199212313272701

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    1. Nicole

      Ich bin mit dem Garmin Vivosmart unterwegs, und bis auf das Treppensteigen (das zählt es nach Luftruck und damit leider nicht korrekt) auch sehr zufrieden.

      Ausschlaggebend für den Kauf waren die konsequente automatische Pulsmessung, koppelt sich auch mit den Geräten im Fitnessstudio und überträgt den Puls aufs Display, dann wasserdicht, kompatibel mit jedem smartphone, und austauschbares band wenn kaputt, und mit die beste genauigkeit was schritte und bewegung angeht, und einstellbare herzfrequenzlevel, so daß man die trainingsbereiche an intensität einstellen kann.

      aktuell würde ich vielleicht noch was mit dem kauf warten weil garmin demnächst ein neues gerät rausbringt was auch gps integriert hat. und garmin hat nach meiner erfahrung einen top kundenservice. konnte das schon mehrfach beim navi ausprobieren und hatte auch noch fragen zur bedienung der uhr und bin toll beraten worden mit ner frankfurter nummer zum ortstarif.

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    1. Nicole

      garmin vivosmart hr. zumindest meine wahl. zeigt puls und aktivitäten an, und rechnet den ganzen tag über deinen verbrauch immer aus. lässt sich aber nur mit myfitnesspal koppeln nicht mit fddb.

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      1. Persönlich bin ich aufgrund sehr vieler negativer Berichte zu diesen ganzen Trackern, etc. relativ misstrauisch, dass die halten, was sie versprechen, scheinbar sind die Ergebnisse teilweise extrem ungenau. Der Spiegel (05/2016) hatte da wohl auch nen Test, hat da jemand zufällig die Ausgabe rumfliegen?

        Genauso ist es übrigens bei Fettmessungen, selbst die teuren Waagen (und speziellen Geräte im Heim-Bereich) haben genug Kritiken wonach die Werte extrem schwanken, selbst bei 2 Messungen direkt nacheinander. Ist leider bei meiner Waage genauso, weshalb ich die Ergebnisse für wenig aussagekräftig halte. Immerhin, für Gewicht taugt sie halbwegs 😉

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      2. Nicole

        ja hab die stiftung warentest ergebnisse auch durchgearbeitet und die der anderen anbieter. Leider hatte stiftung warentest die vivosmart hr nicht im test aber alle anderen hatten sie getestet und da hat sich auch gerade wegen der genauigkeit die garmin vivosmart hr mit an die spitze gesetzt.

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      3. Du meinst, die Garming Vivosmart ohne HR hat sich an die Spitze gesetzt? Jup, aber eben nur, weil die mit Brustband misst, das ist naturgemäß recht genau… Aber imho halt auch unpraktikabel für den ganzen Tag tragen. Über die HR Version mit Messung am Handgelenk sagt das leider nichts aus (völlig andere Technologie, die derzeit noch recht unausgereift wirkt).

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      4. Nicole

        Nein, ich meine auf allen anderen Testportalen hat sich die Garmin Vivosmart HR an die Spitze gesetzt, weil sie auch ohne Brustgurt nur mit dem optischen Sensor ziemlich genau misst.

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      5. Nicole

        Ich hab´s gegengeprüft mit puls zählen bei aktivität:-) und war ziemlich zufrieden, und schrittzähler stimmt auch bis auf ca. 20 schritte unterschied..

        nur treppensteigen funktioniert nicht weil das barometer ziemlich emfpindlich ist.

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      6. Ergänzung: Da ich auf der Arbeit einen Account für Stiftung Warentest habe, habe ich mal nachgeschaut: Es schneiden nur zwei Geräte „gut“ ab: Garmin Vivosmart (mit Brustgurt) und Garmin Vivofit (ohne Herzfrequenzmessung). Geräte mit „integrierter“ Herzfrequenzmessung (also direkt am Handgelenk) kriegen maximal die Note „befriedigend“, wenn überhaupt.

        Ist für mich persönlich etwas wenig, maximal das Garmin mit Brustgurt, aber das wäre mir auf Dauer zu nervig zum ständig tragen. Dementsprechend wohl erstmal kein Tracker für mich, bis es mal ein Modell gibt, dass besser ist.

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      7. yannaba

        Also, wie schon erwähnt, habe ich einen Fitbit Surge (und mein Mann einen Charge HR) und bin damit zufrieden, weil die Werte – ungefähr – stimmen (wir haben sie mit den Daten verglichen, die der Gurt vom Crosstrainer misst). Abgesehen davon sehe ich ja – sowohl bei mir als auch bei meinem Mann anhand der Gewichtsabnahme, dass es ganz gut hinkommt. Außerdem arbeitet Fitbit dann auch mit den Daten aus der Waage zusammen. Klar, sowohl die Waage als auch der Tracker sind nicht supergenau. Wir haben auch schon zum Scherz verschiedene Tracker verglichen (z.b. von Withings und von Samsung) – ja, die spucken alle verschiedene Daten aus. Allerdings sind die Abweichungen dann doch nicht riesig – meistens handelt es sich um ein paar hundert Schritte am Tag (was bei meinem Schnitt von 12000-14000 jetzt nicht so gravierend ist). Auch die Waage zeigt mal ein Prozent mehr und mal ein Prozent weniger Fett an, je nachdem wieviel Wasser man gerade einlagert. Aber solange die Tendenz eindeutig ist, ist mir das eigentlich auch egal – ich finde es trotzdem spannend und ich liebe Grafiken 😉
        Wer natürlich ganz exakte Werte haben will – nun, ich glaube die spuckt bisher keiner so richtig aus.
        Was ich allerdings wirklich sehr cool finde, ist dass der von Nicole empfohlene Vivomart wasserdicht ist. Aber ich wird mir jetzt lieber doch nicht noch einen kaufen, das wird dann langsam doch etwas teuer 😉

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