Sonntagssammlung

Ich habe heute mal wieder eine bunte Mischung für euch.

Die Flegal-Studie hatte mal wieder einen Auftritt. Diesmal in einem Video vom Stern, in dem es fettlogisch zur Sache ging. Besonders gefiel mir das Ende, in dem die beiden Gesprächspartner darüber reden, dass die Leute in den 50ern ja auch viel weniger fit waren als heute, weil es ja heutzutage Fitnessstudios gibt. Vergessen wir mal die Tatsache, dass die Leute sich damals wesentlich mehr bewegten und Hausarbeit noch Schwerstarbeit war. Wenn ihr neu hier seid und meine mittlerweile zahllosen Rants zur Flegal-Studie noch nicht kennt, gebt am besten in die Suchfunktion „Flegal“ ein und/oder lest im Buch das Kapitel über das leichte Übergewicht.

Ein spannender Artikel über psychologische Effekte beim Essen erschien auf heise.de, mit interessanten Punkten wie „In einer Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Versuchspersonen dazu neigen, „gesundes“ Essen damit zu verbinden, dass es weniger füllen würde. Deswegen wird dann von „gesundem“ Essen auch mehr verspeist oder bestellt.“ oder „Je unattraktiver der Teller ist, desto weniger isst man. Aus einem Plastikkarton wird am wenigsten gegessen. Das heißt aber auch, es wird mehr weggeworfen. Offenbar wirkt das Essen auf schöneren Tellern wertvoller, weswegen von diesen mehr gegessen wird als von Plastik- oder Kartontellern, die nach dem Essen sowieso im Müll landen.

Dann wäre da noch ein vierminütiger Radiobeitrag übers Intervallfasten, sehr fettlogikfrei und erstaunlich „radikal“ in den Empfehlungen zur Kalorienreduktion. Nur jeden zweiten Tag zu essen würde ja durchaus ein deutliches Defizit und in meinem Fall eine Abnahme von etwa 1kg pro Woche bedeuten. Für Leute, die schwerer sind sogar gut und gerne 1,5kg.

Eine Rezension diese Woche hat mich besonders gefreut. Ich erinnere mich, dass ich als Jugendliche irgendwo las, dass eine Befragung ergeben habe, dass Übergewichtige bereit wären, auf 5 Jahre Lebenszeit zu verzichten, um schlank zu sein. Das hat sich ziemlich eingebrannt, vor allem wohl deshalb, weil ich damals ebenfalls sofort diesen Tausch mitgemacht hätte. Daher fand ich mich da wider: „Jahrelang litt ich an krankhaften Zwangsgedanken über mein Gewicht. Ich hoffte, es würde endlich ein Wundermittel erfunden, mit dem ich mein Fett loswerden kann. Ich fantasierte darüber was ich alles tun würde um endlich mein Zielgewicht zu erreichen. Ich hätte vermutlich ein paar Jahre meines Lebens gegeben im Austausch für einen schlanken Körper. So kaputt und besessen war ich damals. Davon hat „Fettlogik“ mich geheilt. Ich bin nun nicht nur schlank, sondern auch endlich versöhnt mit meinem Körper. Der Hass gegen ihn ist verschwunden. Mehr noch, mir ist endlich bewusst geworden, dass ICH mein Körper bin. Wir sind eine untrennbare Einheit, also verdient er Respekt und Liebe. Inzwischen gehe ich nicht mehr zum Sport weil ich abnehmen will (das muss man sowieso nicht) sondern weil es ein wahnsinniges Gefühl ist, stark zu sein.

Außerdem war es an der Zeit für ein Comic zu einem Thema, das mich schon seit längerem ärgert:

unterg

Was habt ihr diese Woche interessantes gesehen oder selbst gebloggt?

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31 Gedanken zu “Sonntagssammlung

  1. freak

    Schade dass du dieNachtcafesendung
    http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-19-schlank-macht-gluecklich/-/id=200198/did=16760912/nid=200198/1ud6tjw/index.html
    nicht erwähnst, weil sie von Fettlogiken strotzt. Auf meine Nachfrage schrieb Dr. Frank übrigens:
    „Bzgl Kalorien sollte man die Frage anders stellen: wieso läßt es der Körper nicht zu, dass man dauerhaft unterkalorisch essen kann? Genau, es ist ein Überlebenstrieb. Unsere Appetitsteuerung arbeitet irgendwann dagegen, so dass man sein genetisch definiertes Gewicht wieder erreicht, das ist der Normalfall. Man muß immer die Langzeitperspektive sehen. Kurzfristig abnehmen und vielleicht ein Jahr halten ist nie das Problem…..Denken Sie einfach an die alte Römerweisheit Cui bono, wem nützt es es? Diätindustrie, massenweise Ernährungsberater etc etc sie alle leben von dem Mythos Übergewicht, den es so gar nicht gibt. Gehen Sie mal in eine Schulklasse und versuchen sie die massenhaft dicken Kinder zu finden…………..“

    Ich habe ihm übrigens dein Buch empfohlen 😉 ob ers je lesen wird…..

    Und, achja, Frau Flegal.
    Wird auch schön in diesem Artikel der Basler Zeitung vermurkst. Sehr interessant übrigens, was die schreiberin hier mit der statistik anstellt, um ein gewünschtes ergebnis präsentieren zu können:

    http://blog.bazonline.ch/vonkopfbisfuss/index.php/65086/der-letzte-sargnagel-fuer-den-bmi/

    Schöne Grüsse!

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    1. „Wieso läßt es der Körper nicht zu, dass man dauerhaft unterkalorisch essen kann?“
      Lass mich raten… weil man bei dauerhaft unterkalorischer Ernährung… verhungert und stirbt? Glücklicherweise lässt das der Körper nicht zu. Sonst gäbe es ja Hungertote.

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      1. freak

        Er meintaber mit „unterkalorisch“ dauerhaft so zu essen, dass der BMI unter dem – achtung achtung – genetisch festgelegten bleibt. Der selbstverständlich durchaus bei…30 liegen kann. Weil Gene.

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      2. Das ist ja mal eine … interessante Definition. Im letzten Jahr, als ich meinem Bedarf entsprechend gegessen habe, habe ich also in Wirklichkeit unterkalorisch gegessen. Mein armer Körper 😦

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      3. david

        „Genetisch definiertes Gewicht“, wie geil.

        Nichtmal die Körperlänge ist genetisch determiniert, aber wie viel Nährstoffe der Körper sich aus seiner Umwelt einverleibt, natürlich schon 🙂

        Schon interessant, wie Biodeterminismus selbst bei einem eindeutigen, zwingend aus der sexuellen Evolution hervorgehenden Dimorphismus wie dem Geschlecht geleugnet wird, und dann bei etwas so variablem und offensichtlich verhaltensabhängigem wie dem Gewicht wieder hervorgekramt wird.

        Da scheinen die in den USA aber in den letzten 50 Jahren echt komische Gene bekommen zu haben…offenbar eine Epidemie aus Mutanten! ^^

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      4. Nick

        Nichtmal die Körperlänge ist genetisch determiniert, aber wie viel Nährstoffe der Körper sich aus seiner Umwelt einverleibt, natürlich schon 🙂

        Ach ja, der Dr. Frank mal wieder. Ich begreife immer wieder nicht, wie so viele Mediziner es schaffen, ein derart primitives Modell von Genetik aufrecht zu halten.

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      5. Nick

        Gastbeitrag?

        Über meinen special-Freund Dr. Günter Frank oder über die Groupthinkaffinen vertikalen Hierarchiestrukturen in der tradierten Ausbildung der Mediziner?^^

        Was die weitverbreitete „Bauplan“-Fehlvorstellung von Genetik anbelangt fühlte ich mich überfordert. Ich bin ja nur ein interessierter Bürger.

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      6. Nick

        Die Kritik hat ja David gut auf den Punkt gebracht: Trotz der Tatsache, dass die Körpergröße eine höhe Heritabilität zeigt ist des dennoch sehr stark von der Umwelt abhängig, wie groß ein Mensch auswächst. Sehr eindrücklich sind da alte Bauernhäuser -.unser Genpool kann sich ja nicht in ein paar Generationen komplett umpolen. Das hört sich zunächst widersprüchlich an, aber Heritabiltät ist eben nur ein Maß für den genetischen Einfluß auf die Verschiedenheit innerhalb einer Population

        Genexpression und Anlage-Umwelt Interaktion sind die Stichwörter. Es gibt eine Menge YT-Tutorials dazu, z.B.:

        Wenn man das ansatzweise verstanden hat begreift man, dass Gene eben nicht einfach nur ein Plan sind, nach dem ein Körper „gebaut“ wird – und wenn er „fertig“ ist dann tut er alles, um sein „bauartbedingtes Gewicht“ anzustreben.

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    2. Mike

      Jo, der basel online ist echt super… Jetzt haben Leute mit einem BMI zwischen 25 und 30 schlechtere Werte als die mit Normalgewicht. Aber das ist sozusagen der sargnagel für den BMI
      Die Logik dahinter erschliest sich mir jetzt nicht unbedingt… ist ja nicht so, dass man mit BMI > 25 umgehend auf die Intensivstation kommt….

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      1. IULIUS

        Lt. dem Beitrag haben Menschen mit BMI zwischen 25 und 30 bessere Werte als Normalgewichtige. Da hat sich wohl mal wieder jemand auf alte Statistiken berufen…

        Es gibt Kritiker des BMI, die den abgeschafft wissen wollen. Für die ist jede Ungereimtheit ein Beweis für ihre Forderung, Der Sargnagel dürfte daher eher Wunschdenken, als Realität sein.
        Was die Kritiker völlig vergessen, der BMI sagt gar nichts über die Gesundheit aus. Er ist lediglich ein grober Anhaltspunkt um gesundheitliche Risiken abzuchecken. Ob die Real sind, dafür ist der BMI mitnichten zuständig. Man scheint der Ansicht zu sein, wenn der BMI nicht mehr existiert existieren auch die Gefahren durch Über/Untergewicht nicht mehr.
        Das ist ungefähr so, als wenn jemand beim Überqueren der Straße seine Augen schließt…

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      2. Mike

        @Julius
        In dem Beitrag steht aber :
        „Daten besagen letztlich auch, dass Übergewichtige mit knapp 1,5-facher Wahrscheinlichkeit schlechtere Werte haben als Normalgewichtige.“
        Also haben Normalgewichtige jetzt doch die besseren Werte?
        Und deswegen ist der BMI jetzt Stierkot?
        .
        .
        Irgendwie verwirrt mich das, aber ich bin ja auch Geologe mit Trollhirn (Nur Steine im Kopf)

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      3. IULIUS

        @Mike,
        das kannst Du nur verstehen, wenn Du (weibliche?) „Definitionslogik“ beherrschst. D. H. z. B. Du nimmst einen Dir nicht in den Kram passenden Begriff, Definierst ihn so wie es Dir paßt, machst ein Dogma draus und behauptest dann das der Begriff Mist ist. Ganz wichtig: Keine (einfach) funktionierende Alternative bieten.

        Wenn Du den Artikel genau liest erweckt er auch den Eindruck, er ist nicht brauchbar, da 16% der Schwerstadipösen gesund sind. (Was in dem Zusammenhang gesund ist, bleibt vage.)
        Das die Wahrscheinlichkeit zu den 84% Kranken zu gehören 5 mal höher ist, wird mal so eben übergangen. Wie gesagt, der BMI will gar nichts über die Gesundheit selber aussagen, sondern grob in Klassen/Risikogruppen einteilen. Da funktioniert er offensichtlich hervorragend.

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    3. freak

      Jo, näheres Nachfragen verweist der Herr Doktor auf sein Buch… meine fragen (epidemische Genetikveränderung innerhalb weniger Jahre, fachliche Kritik an Frau Flegal usw.) seien „zu komplex“….

      Dir Nadja würde er mitleidig ins Gesicht lächeln und sagen:

      „Ein Jahr, meine Liebe, ist kein Problem. Das Halten wird bloß nicht funktionieren. Und wenn Sie dann zunehmen, tun Sie sich den Gefallen: Suchen Sie die Schuld nicht bei sich – sagen Sie: Die Methode hat versagt.“

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  2. Stella

    Diese Sendung habe ich auch gesehen, und mich fürchterlich aufgeregt.
    Gleichzeitig habe ich mich gefragt, warum du nicht da warst…du hättest echt helfen können, eine Sendung die nur vor fettlogik strotze. ..
    Diese Woche war eher so durchwachsen, vorallem in bezug der Reaktionen auf mein Tagebuch das ich ja weiterschreibe …Komisch das der Mensch positive Reaktionen weniger wahrnimmt und sich stattdessen gern an negativen festbeisst. ..ob das ein frauenproblem ist..? Und natürlich kommen die miesen Kommentare von hinten links, statt frontal horizontal. .
    Das ist sehr ärgerlich.
    Aber , manchen wollen nicht geholfen werden. .
    Desweitern beobachte ich diverse Füllungen im einkaufswagen von anderen und frage mich weiterhin, wieso ich mir das früher alles aufgeladen habe und nicht hinterfragt habe…
    Meine Mutter war zum Überraschungsbesuch und hat sich beschwert das es dieses „komische Buch“ nicht mehr zum kaufen gibt…sie musste eine Vorbestellung machen😄…und meine Exemplare sind verliehen…aber zu hören will sie halt auch nicht…..
    Ich danke dir für deine Sammlung, sehr lesenswert und hilfreich zum dranbleiben!
    Liebe Grüsse
    Stella

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      1. Schwurbelige „Selbstoptimierungskontrollwahn “ , mit dem Hinweis, daß dieser ganze öffentlich gemachte Optimierungswahn eh nichts bringt, schließlich werden wir alle älter , und dann ist es eh wieder für die Katz…voller Fettlogiken halt.
        Frei machen und Selbstbestimmung ist was anderes wie Körperoptimierungswahn. ..Ich muss da noch drüber brüten.
        Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr drüber nachdenken wie Julius empfiehlt. ..😉

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  3. IULIUS

    „Komisch das der Mensch positive Reaktionen weniger wahrnimmt und sich stattdessen gern an negativen festbeisst. „
    Negative Sachen können potentiell gefährlich sein und damit zu einem Problem werden. Manche übertreiben es halt nur mit der Beschäftigung/Auswertung damit.

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  4. david

    So toll und ich beeindruckend ich „Fettlogik“ und seine Erfolgsgeschichte finde, mich hat das Thema persönlich bis jetzt nicht so richtig gepackt – vielleicht einfach weil ich als Normalgewichtiger keinen persönlichen Bezug dazu habe.

    Da man als Leser (vor allem des alten Blogs) natürlich mehr und mehr sensibilisiert ist, stößt man auch im Alltag immer wieder auf Fettlogiken, die den eigenen Widerstand provozieren. Das ist dann schon erstaunlich, was für Mythen da kursieren und wuchern, die letztlich Menschen von einer gesunden Lebensweise abhalten. Da ich gerne klugscheiße und dann auch wirklich wissen möchte wovon ich spreche, habe ich mich nun auch so langsam eingelesen und das Buch auch schon zweimal verschenkt.
    Und ich merke, dass mir bei Typen wie dem oben zitierten Arzt auch schon ein wenig die Galle hochkommt. Da besteht eigentlich kein Unterschied mehr zu Ärzten, die sich für die Verschwörungstheorien von Impfgegnern einspannen lassen.

    Ich habe eine Frage zur Almased-Diät: was hältst du davon bzw. hast du darüber schon geschrieben?
    Die Wirksamkeit scheint ja belegt und aus psychologischer Sicht scheint mir das sehr plausibel.
    Sie ermöglicht eine leichte Kontrolle der aufgenommenen Kalorienmenge und reduziert den ständigen Entscheidungsdruck, vor allem aber im Hinblick auf die Stimuluskontrolle.

    Während bei einer Alkoholsucht ja ein kontrollierter Konsum nicht vielversprechend ist und daher eigentlich nur völlige Abstinenz hilft, sind wir beim Essen ja auf einen kontrollierten Konsum angewiesen. Das kann man dann zumindest für eine gewisse Zeit mit einem Substitut umgehen, welches als „Trunk“ andere Stimulus-Eigenschaften hat, somit Verhaltensextinktion und Stimuluskontrolle ermöglicht. Also erstmal komplette Ess-Entwöhnung ohne den „Backlash“ durch Hungergefühle.
    Allerdings weiß ich bis jetzt kaum was zur Almased-Diät und frage mich, ob ich diese weitermpfehlen soll.

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    1. Ich habe mit der Almased-Diät mit 20 radikal abgenommen. Zumindest zu Beginn, denn das Pulver wurde sehr schnell extremst ekelerregend, so dass ich es einfach weggelassen habe. Damals wusste ich noch nicht um die ganze Proteinthematik. Ich nahm also weiter radikal ab, verlor gut Muskelmasse und hatte hinterher absolut kein richtiges Konzept von „normaler Ernährung“ – das kann man allerdings nicht der Almased-Diät anlasten, die korrekt ausgeführt und mit der richtigen Beratung drum herum sicher eine Option ist.

      Ich persönlich würde sie nicht (mehr) machen, weil ich das Pulver wirklich extrem widerlich finde und mittlerweile schon beim Gedanken davon leichten Würgereiz habe. Da esse ich die Kalorien lieber, denn Geflügel, Ei(weiß), Magerquark und grünes Gemüse haben fast genauso gute Proteinwerte, schmecken aber deutlich besser. Almased empfinde ich ähnlich wie Weight Watchers als eine Möglichkeit, mit der man ohne sich intensiv mit der Thematik beschäftigen zu müssen, eine recht simple Methode an die Hand bekommt. Das Problem ist halt oft, dann den Übergang zum „wieder normal essen“ hinzukriegen.

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      1. fak

        Als weiteres Problem bei Almased würde ich betrachten, dass das für die meisten Menschen nichts für dauerhaft sein dürfte. Nun geht es ja nicht darum, den Rest seines Lebens Almased zu essen/trinken, aber wenn es um eine substantielle Abnahme geht, dann finde ich’s schwierig. Einfach weil einem das Zeug irgendwann auf die Nerven geht, selbst wenn es einem – wie mir – eigentlich ganz ok schmeckt. Um mal in 1-2 Wochen 2-3 kg abzunehmen finde ich das ganz gut, aber, wie gesagt, auf Dauer nervt das Zeug zu sehr. Ich habe jetzt auch noch einen Rest davon da, den baue ich immer mal wieder so zwischendurch ein, aber dauerhaft regelmäßig gebe ich mir das nicht mehr.

        Ich hatte früher immer so die Haltung, dass ich beim Abnehmen ganz besonders diszipliniert sein müsste und mich kasteien. Das ging mit nur Almased trinken ganz hervorragend. Irgendwann und spätestens mit dem Lesen von Fettlogik bin ich dann aber auf den Trichter gekommen, dass für mich Genuss beim Essen wichtig zur Lebensqualität beiträgt und es dementsprechend nicht so sinnvoll ist, mir vorzunehmen, wochenlang nur oder überwiegend ein Pülverchen zu trinken, was dann eher so lala schmeckt. Da Essen ja den meisten Menschen einen gewissen Genuss bereitet würde ich vermuten, dass das für viele Menschen auch so zutrifft. So finde ich Almased nun nicht schlecht – es reduziert Kalorien und man bekommt so weit ich das überblicken kann die wichtigsten Nährstoffe – würde aber vermuten, dass für die meisten Menschen zumindest langfristig andere Vorgehensweisen sinnvoller sind, bei denen es mehr „normale“ Lebensmittel gibt.

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      2. david

        Okay danke, das klingt ja erstmal nicht so toll.

        Wenn dazu eine Ernährungsberatung erfordelich ist – wird diese denn von der Krankenkasse bei morbider Adipositas bezahlt?

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  5. Hana Mond

    Intervallfasten habe ich mal ausprobiert – ist wohl nur etwas für Menschen, die nicht maulig werden, wenn sie Hunger haben. Jeden zweiten Tag maulig sein ist echt nix für mich 😀

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  6. freak

    David: Die meisten KK haben Programme für Adipositas und oft gehört eine E-beratung dazu. Nicht selten sind derartige Maßnahmen sogar Bedingung, also dass man sie ausschöpfen muss, ehe zb eine OP bezahlt wird. Bei Diabetes u.a. übernehmen die Kassen ja auch E-beratungen. Allerdings dürfte rein vom Wissen her vielen Adipösen wenig Neues erzählt werden, schätze ich.

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  7. Ich habe mal ein paar Wochen lang dieses intermittierende Fasten gemacht, in der Zeit, als ich schon gecheckt hatte, dass mein Gewicht nicht so hoch bleiben kann, aber Fettlogik noch nicht gelesen hatte.
    Mit der Zeit hab ich es geschafft, an einem Tag wirklich nichts zu essen, aber dafür am zweiten Tag die Kalorienmenge für alle beide Tage oder sogar noch mehr….
    Letzten Endes kommt man um das Rechnen nicht herum 😉
    Aber gut anfühlen tut sich der leere Magen schon irgendwie….

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    1. …und jetzt eben hab ich die Nachtcafesendung gesehen. Und ich weiss jetzt auch wieder, wieso ich diesen Gastartikel so geschrieben hatte.
      Da sitzt ein sehr dicker mensch in dieser Sendung, der schon ganz klar sagt, dass er zuviel isst, und der unsägliche dr. frank kommt ihm mit solch bescheuerten aussagen. der eisenhauer erzählt sogar noch, dass er unter dem gewicht LEIDET und der doktor führt ihn in eine richtung, die sein leid vergrössert.
      Das ist doch ein unmoralischer halsabschneider. also wenn das nicht zum aufregen ist, weiss ich auch nicht…..

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