Es gibt Adipöse, die gesund sind!

Was ist eigentlich zur Zeit bei der Welt los? Erst vor ein paar Tagen bringen sie den vollkommen irreführenden Artikel über den genetischen Schalter, über den ich im letzten Blogartikel geschrieben habe, und nun kommt direkt der nächste Artikel:

„Auch sehr dicke Menschen können kerngesund sein“

„Wer übergewichtig ist, gilt als krankheitsgefährdet. Doch eine neue Studie zeigt: Auch mit sehr hohem BMI kann man erstaunlich gesund sein. Und viele Schlanke leiden an Herz-Kreislauf-Beschwerden.“

Die Studie um die es sich handelt, wird von der Welt auf maximal verschwurbelte Art dargestellt, indem manchmal mit Prozentwerten und manchmal nur mit absoluten Zahlen gearbeitet wird, so dass es quasi unmöglich ist, überhaupt nachzuvollziehen, was gesagt wird:

Ungefähr die Hälfte der als übergewichtig geltenden Amerikaner war demnach gesund. Und sogar bei 19,8 Millionen Menschen, die dem BMI zufolge adipös waren, also einen BMI von über 30 hatten, fanden die Forscher keine Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. […] Zumal die Forscher auch immerhin 20,7 Millionen Menschen fanden, deren BMI als normal gilt, die man aber aufgrund der gemessenen Gesundheitsdaten eigentlich als krank bezeichnen müsste.

Was die Welt nämlich vermeiden will ist, dass der Leser einen Überblick über das tatsächliche Krankheitsrisiko bekommt. Ich habe mir anhand der Originalstudie mal erlaubt, das grafisch darzustellen:

k

Ist ja schön, wenn die Welt bei diesen Zahlen zu dem Schluss kommt…

BMI sagt kaum etwas über unsere Gesundheit aus

Aber ich persönlich würde beim Anblick der Zahlen aus der Originalstudie durchaus sagen, dass der BMI recht deutlichen Einfluss hat (die Autoren der Originalstudie forschen übrigens ansonsten in Richtung „Fatacceptance“ bzw. Diskriminierung Übergewichtiger und man sieht bereits an Zitaten wie diesem „“Das sollte der letzte Nagel im Sarg des BMI sein“, sagt Jeffrey Hunger, Co-Autor der Studie.“ welche Richtung die Autoren gerne sehen würden. So versuchen sie auch offensichtlich auf Teufel komm raus die an sich klaren Zahlen nochmal in Richtung „BMI ist Unsinn“ zu interpretieren.)

Und was ist das eigentlich für eine unglaublich dämliche Grundaussage, die dahinter steckt? Wenn etwas nicht DAS EINZIGE Risiko ist, dann ist es KEIN Risiko!!! Es hat nie jemand behauptet, dass der BMI als einziger Risikofaktor gilt. Und btw., die Werte, die hier als Messung für „gesund“ oder „krank“ hergezogen wurde, also Faktoren wie Cholesterinwerte und Blutdruck, sind ebenfalls nur Risikofaktoren. Es gibt auch Leute, die mit Bluthochdruck 90 Jahre alt werden. Oder trotz niedriger Cholesterinwerte nur 30. Es ist doch ziemlich absurd, nun quasi aufzeigen zu wollen, dass der BMI nur eine Zahl ist, indem man andere Zahlen heranzieht, die ebenso „aussagelos“ sind.

Risikofaktoren sind nie 100%ig, sonst wären es keine Risikofaktoren. Die Welt meint offenbar, BMI ist nur dann ein Faktor, wenn jeder, der einen BMI von 24,9 überschreitet umgehend tot umfällt und jeder, der darunter liegt, kerngesund lebt bis er 100 ist. Wie man deutlich sehen kann ist der BMI offensichtlich ein großer Einflussfaktor auf die Gesundheit.

Wie gesagt, keine Ahnung, was die Welt derzeit reitet, aber ich denke, es sieht ungefähr so aus:

adi

 

 

38 Gedanken zu “Es gibt Adipöse, die gesund sind!

  1. Andreas

    Nach der Logik der Welt müsste ich sofort alle meine Versicherung kündigen. Ich habe sie bis jetzt nicht gebraucht. Ist auch egal ob ich in meinem Beruf oder Lebensweise zu einer Risikogruppe gehöre. Wird schon gut laufen und nichts passieren. Alles gut und ich kann das Geld für was anderes ausgeben.

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  2. Interessanterweise ignoriert die Autorin des Welt-Artikels (und – soweit ich das sehe – auch die Autoren der Studie) einen wesentlichen Faktor: es geht hier um Risiken. Und die Studie sagt das auch ganz klar. Wenn man Statistikbuch und Hexensabbat kombiniert (und ja, ich weiss, dass das zu einfach gedacht ist … aber zur Veranschaulichung) haben übergewichtige schon in 30% größeres Risiko für „nicht gesund“ – bei Adipösen verdoppelt und verdreifacht sich das Risiko.

    Und ja – es gibt 18% „gesunde“ Adipöse – wobei die Definition für „gesund“ schon nicht ganz eindeutig ist. Und 82% kranke Patienten rechtfertigen durchaus eine Intervention – in vielen Bereichen würden deutlich geringere Risiken ausreichen.

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    1. Litschi

      Tatsächlich finde ich die Definition von „gesund“ auch sehr spannend. Wenn ich zum Beispiel sehe, wie eine stark übergewichtige Person sich nur dadurch fortbewegen kann, dass sie (sorry, jetzt wird es etwas fies) ihr Gewicht von einer Seite auf die andere Seite schwingt und nach einem Kilometer zu Fuss schon schwer atmet, dann können meinetwegen ihre Blutwerte noch so gut sein: Diese Person ist in meinen Augen nicht gesund! Und ich befürchte, ich habe noch keine Person im stark übergewichtigen Bereich gesehen, die sich nicht genau so fortbewegt.

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  3. EinFan

    Wenn man jeden falschen Artikel der großen Medien richtig stellen will, ist das vermutlich ein Vollzeitjob. :o(

    Aber zwei Gedanken scheinen mir interessant:

    1. Gerechtigkeit: Wenn es über alle Personen nur einen Tarif gibt, ist dass dann gerecht? Immerhin müssen die gesund lebenden die Kosten der ungesund lebenden mit tragen. Wenn es einen Tarif pro BMI gibt, ist dass dann gerecht? Immerhin tragen Personen, die kern gesund sind, aber einen hohen BMI haben, die Kosten der kranken Personen mit hohem BMI. Theoretisches Extrem: Wenn ich alle Risikofaktoren kenne, dann zahlt der mit 0% Risiko keinen Beitrag und der mit 100% Risiko (Asthmatiker, alle Verwandten an Krebs gestorben, …) wird nicht versichert. Ist das gerecht? Der Sinn einer Versicherung ist ja, dass die Gemeinschaft die Kosten von individuellen Schicksalen trägt. Lösung?

    2. Motivation gesünder zu leben: Wenn die Statistik belegt, dass Personen mit normalem BMI im Schnitt eine bessere Gesundheit haben, sollte ich sie dann nicht durch eine Tarifstruktur motivieren, einen normalen BMI zu bekommen?

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    1. maSu

      setzt voraus, dass Journalisten studieren. Das tun sie nicht. Du kannst dich gerne „Journalist“ nennen. Einzig notwendige Voraussetzung dafür: Ein Mund. Der Beruf ist nicht geschützt, setzt keine Ausbildung voraus usw.

      Darum sitzen so viele Stümper in den Redaktionen.

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      1. Das ist wahrscheinlich nicht so gemeint, aber es klingt so, als würden Journalisten grundsätzlich nicht studiert haben. Und das klingt wiederum so, als hätten Journalisten prinzipiell keine Ahnung von gar nichts. Wäre ich jetzt empfindlich, könnte ich (Beruf Online-Redakteurin) da jetzt beleidigt sein 😉 Klar sitzen in Redaktionen auch Stümper, das ist denke ich in allen Berufsfeldern so, dass da auch Idioten sitzen, weil viele Menschen einfach bornierte, selbstherrliche Schwachköpfe sind, die sich ihr Weltbild gern schön einfach und eindeutig gestalten und alles ignorieren bzw. in ihrem Sinne umdeuten, was dieses einfache Weltbild ins Wanken bringen könnte. Wenn man dann gleichzeitig ein schlechter Journalist ist, fällt das natürlich eher auf, weil der mit seinem Unfug an die Öffentlichkeit geht. Das heißt aber nicht, dass alle Journalisten dämlich sind, ob studiert oder unstudiert. 😉

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      2. maSu

        Isabelle: Naja, ein Maurer musste sein Handwerk lernen. D.h. wenn er auch später ein inkompetenter Stümper wird: er musste es mal können und in Prüfungen beweisen.
        Es gibt zwar auch gute Journalisten, aber …. Naja. Ich würde auch lieber von einem ausgebildeten Arzt operiert, als von einem, der sich Arzt nennt 😉

        Mir fällt zB auf, dass Berichte sehr oft Wertungen des Autors beinhalten. Das darf nicht sein. Wenn „manche Journalisten“ noch nicht einmal die Basics beherrschen, dann ist das ein Problem.

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  4. Noname

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Zum Glück hat mich mein Arzt vom Gegenteil übezeugt, und ich habe Dank dem Buch ‚Fettlogik überwinden‘ endlich einen Weg gefunden um effektiv mein Gewicht zu reduzieren. Ich persönlich bemerke, dass in den allgemeinen Medien momentan viele merkwürdige Artikel zu finden sind. Eben auch einer der besagt, weniger Schlaf bewirke ein längeres und gesündere Leben. Aber unter dem Gesichtspunkt, dass unser Körper im Schlaf Mut der Regeneration beschäftigt ist stehe ich dem skeptisch gegenüber. Regeneration bedeutet ja auch die Heilung der über den Tag entstandenen Blessuren und allgemeine Zellerneuerung. Also heißt das für mich je weniger ich schlafe, umso weniger wird mein Körper mit seiner Arbeit fertig, was zur Folge hat, dass ich anfälliger für Krankheiten werde.

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    1. Mona

      Ich find viel schlafen auch wichtig.

      Ich habe den Eindruck, dass die Medien total bemüht sind für jeden Leser Ausreden zu liefern, wieso er denn seine guten Neujahrsvorsätze nicht durchziehen kann dieses Jahr (um ihm dann irgendwelche Diäten oder neuen Sportarten anzudrehen?). Total bescheuert, statt mal Leute zu ermuntert ihr Leben zum Besseren zu ändern anhand von echten Vor- und Nachteilen, also Information.

      Vielleicht empfinden die Medien, das komische Zeug, was sie teilweise schreiben als Information?

      Ich liebe das Wort „verschwurbelt“. Das beschreibt die Sache sehr gut.

      Personen gibt es immer in allen möglichen Kombinationen. Normalgewichtig und krank, Adipös und gesund usw. Muss man darüber einen Artikel schreiben? Ist das nicht irgendwie total normal, dass normalgewichtige auch krank sein können und übergewichtige auch gesund sein können?

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      1. Noname

        Der Meinung bin ich auch. In jeder Gewichtsklasse gibt es gesunde Menschen und kranke Menschen. Diese Tatsache sagt aber nichts darüber aus, ob das jeweilige Gewicht nun gesund oder ungesund ist.

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  5. St. Elmo

    Oh ja BMI ist so ein Thema, hab mal in einer Frauengruppe (fitness begeistert und hobby Sportlerinnen) statt „ich suche eine sportlich und schlanke Frau“ gesagt „das maximal Gewicht wäre für mich Körpergröße in cm-100“ und das „entspräche bei der Durchschnittsfrau ca. einem BMI von 23-24 also Obergrenze Normalgewicht“….
    Da war aber Polen offen sag ich euch.
    Da wurde das Risiko Untergewicht ausgepackt, Frauen müssen Kurven haben, bei sportlichen Menschen mit großer Muskelmasse würde der BMI sowieso nicht stimmen etc. pp. Dabei dürfte selbst die unsportlichste dieser Gruppe nicht außerhalb dervon mir genannten Werte gelegen haben.

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    1. Mona

      Vielleicht hast du dich verschätzt und die Frauen hatten doch (oder eine von ihnen) ein Gewicht über ihrer Körpergröße in cm-100? Hättest du das auch gesagt, wenn du wüsstest, dass eine z.B. bei 168 cm 72 kg wiegt?

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      1. St. Elmo

        Es ist ja meine Meinung zu der ich auch stehe, im Nachhinein war eseher das Gefühl das ich vielleicht jemanden verletzt haben könnte, deswegen sag ich auch nur noch sportlich und schlank, dann kann sich auch die „72kg bei 168cm“ Frau gemeint fühlen…

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  6. Lomi

    @EMN,

    auf Twitter hast Du ja bereits Kontakt zu der Autorin.

    Die Autorin des WELT-Artikels behauptet auf Twitter, es ginge darum, dass der BMI nicht allein für eine Prognose herhalten könne für den Gesundheitszustand. Ich glaube, die Autorin verfehlt die Idee der Prognose.

    Die Vorhersage eines Risikos ist ja, wie Du schon schriebst, keine 100%-Vorhersage: So und nicht anders wird es kommen. Es ist eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit des Eintretens des Ereignisses. Ebenfalls hattest Du mal geschrieben, dass Versicherungen mit dem Versicherten eine Wette abschließen auf dessen Gesundheitszustand in der Zukunft. Angesichts eines recht hohen Krankheitsrisikos bei hohem BMI wetten die Versicherungen halt darauf, dass der Versicherte sehr wahrscheinlich eher krank ist als gesund. In 84% der schwer Adipösen muss die Kasse zahlen, daher sichert sie sich gegen dieses Risiko ab. Das ist damit keine Vorhersage in dem Sinne, dass Menschen mit hohem BMI zwingend krank sein müssen. Ausgesagt wird etwas über die Wahrscheinlichkeit, dass die Kasse Arztkosten zahlen muss.

    Für den Einzelfall ist das sicher ungerecht, wenn es sich denn am Ende als falsch herausstellt und man trotz hohem BMI kerngesund ist. Das kann aber keiner so genau vorher wissen. Das gilt für alle anderen Krankheiten auch. Die Kasse geht bei einem nichtrauchenden Sportler ja auch das Risiko ein, dass der gegen die Wahrscheinlichkeit mit Lungenkrebs zum Kostenfaktor wird.

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    1. Lomi

      Zur Ergänzung der Tweet der Autorin:
      „@ggkuhnle @erzaehlmirnix Mit BMI allein lässt sich Gesundheit nicht vorhersagen. Wo ist die Verfälschung? Sehe ich nicht.“

      Ich habe den Eindruck, dass die Autorin unter „Vorhersage“ versteht: eine nahezu sichere Aussage, was in der Zukunft tatsächlich eintreten wird, frei von Unwägbarkeiten. Nur dann kann sie sich ja wundern, dass es auch gesunde Adipöse gibt.

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      1. Litschi

        Wenn man den Artikel liest, ist dort aber tatsächlich eine Verfälschung vorhanden: „Der [BMI] sagt aber über die Gesundheit eines Menschen nicht viel aus, zeigt eine neue Studie der University of California in Los Angeles.“

        Tatsächlich zeigt die Studie aber doch, dass mit steigendem BMI die gesundheitlichen Einschränkungen zunehmen. Insofern: Doch, da ist ein Widerspruch.

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      2. Lomi

        Die Verfälschung entsteht durch das Operieren mit absoluten Zahlen, ohne dass diese in ein Verhältnis zu anderen Zahlen gestellt werden. Die Verhältnisse hat EMN schließlich oben im Balkendiagramm abgebildet. Die ansteigende Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen mit steigendem BMI hat die Autorin schlicht unterschlagen. Das wegzulassen, führt zu einem verzerrten Bild.

        Mein Eindruck ist deshalb: Insgeheim oder unbewusst geht es der Autorin nicht um Wahrscheinlichkeiten. Vielmehr hält sie sich damit auf, festzustellen, dass viele Menschen mit Übergewicht doch nicht krank sind. Folglich könne man den BMI als Vorhersage-Variable nicht benutzen. Sonst müssten diese Menschen ja auch alle durch die Bank krank sein. Aber hier unterstellt sie, dass eine Vorhersage nur interessant ist, wenn es eine strikte Kausalität gibt.

        Das zumindest ist die positive Lesart. Wer böses denkt, könnte auch vermuten, dass sie die Korrelation von BMI und Risiko absichtlich weggelassen hat.

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  7. Noname

    Nachtrag: ‚Bei jedem BMI gibt es gesund und kranke. BMI sagt wenig darüber aus ob die Personen gesund oder krank sind.‘
    Ich persönlich weiß aus eigener Erfahrung, das jeder Körper mit höherem Gewicht einer höheren Belastung ausgesetzt ist. Und umgekehrt merke ich jetzt jedes Kilo das ich abgenommen habe als positiven Verstärker. Es ist schön den Einkauf wieder die Treppe hoch tragen zu können. Zuvor hatte ich mit 6 Wasserflaschen in den Händen massive Schmerzen in den Knien beim Treppensteigen, war total unsicher und musste mich Immer mit einer Hand am Hamdlauf festhalten. Im 1.OG angekommen, stand ich schweißgebadet in der Tür und bekam vor lauter Atemnot keinen Ton heraus. Daraus schließe ich für mich, Adipositas Ist ungesund.

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    1. Noname

      Und BMI ist nur ein Richtwert. Mein Wohlfühlgewicht liegt bei dem Wert Körpergröße in cm Minus 100 und von diesem Wert Minus 15%. Das entspräche dann in etwa einem BMI von 20.
      Sollte der Artikel wirklich eindeutig zeigen, dass Adipositas gesund ist, müsste man eine Langzeitstudie anstreben. In der müssten die Probanden in einem absolut identischem Umfeld leben, und jegliche Umweltgifte müssten fern gehalten werden. Ausserdem müssten sich normalgewichtige und adipose gleichermaßen bewegen, um die schädliche Wirkung auf den Bewegungsaparat zu veranschaulichen.

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  8. maSu

    Ich bin gerade erschüttert, wie dreist sich die Autorin bei Twitter gibt. Sorry mal, aber jeder Mensch, der ein ausreichendes Textverständnis aufweist, um ein Mickey Mouse Heft verstehen zu können, der weiß genau, was die Dame ausdrücken will und dass sie sich nicht einmal um besonders traurige Ausreden drückt.

    Sorry, aber das ist eben Journalismus by Welt.de …. Die sollten die Paywall bitte auf BILD-Niveau erweitern und pleite gehen. Schnell bitte.

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    1. Lomi

      Du warst schneller als ich. Dafür trage ich mal den Anlesetext nach:
      „Fitte Dicke. Das Körpergewicht allein sagt wenig über die Gesundheit aus. Wer nach gängiger Definition übergewichtig ist, lebt sogar länger.“

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  9. Lea

    Obwohl ich nicht genügend englisch verstehe um die Studie zu lesen, bezweifle ich sehr stark, dass die Forscher 19,8 Millionen Menschen mit Adipositas untersuchten. Dies Zahl dürfte entweder eine Hochrechnung sein oder die Studie wertete nur die Krankenstatistik aus und nahm alle Menschen mit Adipositas die nicht wegen Herz-Kreislaufkrankheiten behandelt (registriert) werden als gesund (Unversicherte, leicht Erkrankte die sich nicht oder selber therapieren und evtl. sogar multimorbide, weil diese unter einer anderen Krankheit registriert sein könnten). Daneben finde ich es seltsam, dass Menschen mit Adipositas ohne Herz/Kreislaufkrankheiten mit Normalgewichtigen Kranken verglichen werden, entweder bei beiden nur die Herz-Kreislaufkrankheiten oder alle Krankheiten.

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  10. freak

    Was haben eigentlich Medien wie die WELT davon, Studien und Statistiken solange zu verschwurbeln, bis ein völlig konträres Ergebnis “zu beweisen” ist? Erinnert an Impfgegner.

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  11. Szia

    Hi,
    Diese Verdrehung der Fakten kennt man ja aus jedem Bereich. Übergewicht ist undiskutierbar ein Faktor für viele Erkrankungen.
    Dennoch darf sich nicht jede schlanke Person dann freuen, dass sie Gesund ist. Denn es ist ein Faktor von vielen.
    Ich kämpfe derzeit gegen mein Fettreserven an. Und ja nur vom angucken der Torte kommen keine Fettpölsterchen auf meine Hüfte…

    Dennoch find ich es teilweise vermessen von rauchenden, nach 2 Treppen schon japsenden und jedes Wochenende Alkohol bis zum abwinken trinkend schlanken Personen als ungesund dargestellt zu werden.

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