… sollen sie doch Kekse essen!

Da ihr mich gelegentlich mal nach Rezepten fragt…. KEKSE!!!

kekse

Das Rezept ergibt etwas mehr als die doppelte Portion Kekse, aber ich teile sie immer mit meinem Mann. Ich hatte längere Zeit das „Problem“, dass ich jeden Tag 2 Eigelb übrig hatte von meinem Frühstück (Quark, Joghurt, Proteinpulver und geschlagenes Eiweiß als fluffige Creme mit Obst). Nun ist das Problem gelöst:

2 Eigelb mit

100g Magerquark und

100g Erythrit schaumig mixen, dann

120g Vollkornmehl und

1/3 Beutel Backpulver sowie

Vanillearoma und Flüssigsüßstoff nach Bedarf (Erythrit ist weniger süß als Zucker, daher süße ich immer großzügig nach) zusammenkneten und Kekse formen.

Auf Wunsch mit Apfelstückchen und etwas Erythrit bestreuen (das Erythrit karamellisiert schön) und dann bei 200° einige Minuten backen, bis die Ränder braun werden.

ke

Abwandlungen:

Wenn ihr es proteinreicher wollt, könnt ihr das Mehl mit Proteinpulver (kommt auf das Pulver an, ob es fest genug wird) ersetzen.

Der Teig eignet sich ohne das Backpulver auch für Apfeltaschen. Einfach sehr dünn ausrollen, mit einem Glas Kreise ausstechen und Apfelschnitze damit umhüllen. Ist sogar leckerer als die Keksvariante, ich bin meist nur zu faul dafür.

 

 

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18 Gedanken zu “… sollen sie doch Kekse essen!

  1. Mona

    Für mich sehen die Kekse aus wie chocolate chip cookies, nur mit Apfel statt Schokolade.

    Ich hab alles hier, mal schauen, ob ich noch Lust aufs Backen bekomme.

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    1. Peka

      Das Thema mit dem Mikrobiom ist sehr spannend, auch weil die Forschung dazu noch recht „jung“ ist. Interessant wäre hierbei die Frage nach Ursache und Wirkung, also: „machen“ uns die Bakterien dick oder züchten wir durch unser Essverhalten gezielt Bakterien, die dann den Trend zur Zunahme noch verstärken. Unser ganz persönliches Mikrobiom kommt ja nicht angeflogen oder manifestiert sich aus den Darmzotten, sondern wir erwerben es im Laufe unseres Lebens. Die Bakterien selbst müssen dann im Darm überleben, sich also ihrer Umwelt anpassen. Das aber würde bedeuten, dass wir selbst durch unser Essverhalten und unsere Lebensweise bestimmte Keime fördern, andere hemmen und so unsere Darmflora selbst aktiv beeinflussen können. Bin gespannt, was da in nächster Zeit noch so an Erkenntnissen kommt.

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    2. Ich bin der Meinung, das das Mikrobiom nicht statisch ist, sondern durch die Nahrung beeinflusst wird. Dass in Übergewichtigen weniger verschiedene Arten gefunden werden als in Normalgewichtigen lässt sich wahrscheinlich mit einseitiger Nahrung erklären, z. B. viele Kohlehydrate und viel Fett, damit bringe ich natürlich Spezialisten für diese Art von Nährstoffen nach vorn. Die Eiweißspalter werden einfach nicht gebraucht und sterben aus.

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  2. Erythrit musste ich googlen. Laut Wikipedia meso-1,2,3,4-Butantetrol, „ein Insektizid, das wirksam gegen Fruchtfliegen eingesetzt werden kann“. Gut, das hatte ich gerade nicht zuhause. Ich habe stattdessen einfach Zucker genommen. Und Roggenmehl Typ 1150, nachdem Du „Vollkorn“ geschrieben hast. Und (tiefgefrorene) Himbeeren statt den Äpfeln.

    Der Teig ist eine Katastrophe, der klebt bloß. Schmeckt aber roh hervorragend.

    „Einige“ Minuten sind offenbar nicht einmal 12. Sonst sieht das dann so aus:

    Richt super nach Vanillearoma und Himbeeren, und schmeckt durchaus lecker. Allerdings etwas bröselig – vielleicht noch Butter dazu? Öl?

    Btw.:Macht das was bei den Kalorien mit dem Zucker statt dem Insektizid?

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    1. yannaba

      Erythrit hat keine Kalorien und schmeckt erstaunlich gut (nicht nach Süßstoff, etwas „kühl“ und nicht ganz so süß wie Zucker). Im Gegensatz zu Xylit, das auch noch relativ viel Kalorien hat, killt es wenigstens nur Fruchtfliegen und keine Hunde…
      Zum Backen würde ich aber die Puderform verwenden – das normale löst sich so schlecht.

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      1. noxneurotica

        Bei mir re-kristallisiert Erythrit immer schrecklich und alles hat eben diesen kühlen Geschmack, auch wenn ich es vorher zu Pulver mahle. Alles wird dann so knirschig. Man kann dem aber ganz gut entgegen wirken, indem man noch mit Xylit mischt und/oder etwas Inulin dazugibt (das hatte ich mal unabhängig davon als Ballaststofflieferant gekauft).

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    2. Charli

      Öhm…ist dein Beitrag ernst gemeint? O.o

      Erythrit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff und in jedem Reformhaus zu finden (mitlerweile auch in vielen Supermärkten oder halt im Internet)

      Ja an der kalorienanzahl ändert es so einiges: Zucker: 405 kal. Erythrit: 0 kal.

      Raffiniertes Roggenmehl ist wie raffiniertes Weizenmehl Ballastsoff und Nährstoffarm und kein Vollkornersatz.

      Wenn du jetzt noch Butter oder Öl hinzufügst hast du einfach ganz normale Kekse. Hat mit Diät nix mehr zu tun.

      Also ich bin bei weitem kein Ernährungsexperte, aber die Basics sollte man schon kennen 😂

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  3. Zum Backen von Rühr- und Mürbeteig ist Xylit besser geeignet, da Erythrit beim Auskühlen kristallisiert.
    Zum Kaloriensparen beim Backen ist Daforto Stevia empfehlenswert, das ist eine Mischung aus Stevia und Erythrit. Es hat keinen seltsamen Beigeschmack und hat bei mir noch keinen Kuchen mit Kristallen angereichert.
    Wem die Kalorien egal sind, aber gesund süßen will, greift zum lactosefreien Reissirup, perfekt zum Backen.
    Liebe Grüße,
    Elisa

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  4. Tina

    Die schmecken mega! Ich hab Stevia statt Erythrit genommen und daher haben sich die Mengen etwas geändert. Die „Kekse“ gingen zu kleinen Broten auf, die innen super-luftig, wie Brötchen eben, waren. Tat dem Geschmack aber keinen Abbruch. 🙂

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  6. jutta

    Danke für das Stichwort „Kekse“. Ich brauch für morgen (viele Gäste!) noch Linzer Augen. Wird Zeit, dass ich mich in die Küche begebe. Meins ist kein Diätrezept http://wienerkueche.blogspot.co.at/2013/11/linzer-augen.html aber ich walke den Teig so dünn aus und steche so winzige Keks aus, dass ich beim Keksbacken mehr Kalorien verbrauche als im Fitnessstudio. Da die Gewichtseinheit „dag“ nördlich von Wien nicht so üblich ist: 1 dag = 1 Dekagramm = 10 Gramm.

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