Schlupfwinkel.

In letzter Zeit fallen mir zig Comics ein (grumpf…. nach Abschluss der Printversion natürlich). Dieser hier kam mir sozusagen als Nachfolgecomic für das vor zwei Tagen über Kerl und mich. Das war natürlich etwas überspitzt, aber das ist dummerweise eine Fettlogik, in die ich doch noch gelegentlich tappe, was wohl beweist, dass ein ausreichend motiviertes Hirn immer noch einen Schlupfwinkel für Selbstbetrug findet^^

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Wie ist das bei euch, von denjenigen, die Kalorien zählen?

 

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49 Gedanken zu “Schlupfwinkel.

  1. IchSchubsZurück

    Mir fehlt da noch die Option: weil ich weiß, das ich mich selber beschummeln würde, wiege ich absolut alles auf’s Gramm genau ab und trage auch genau das dann ein.
    Sogar mein Freund notiert mir mittlerweile alles, wenn er mir zB mal einen Salat macht 🙂 Er nennt das meinen „Beipackzettel“. Wenn wir auswärts essen gehen beanschlage ich dafür 1000-1500 kcal, je nachdem, wo wir sind und was man hatte, bisher fahre ich damit ganz gut 🙂

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    1. Mona

      Oh, wie hast du das gemacht? Ich bekomme es nicht hin, dass mein Freund beim Kochen die einzelnen Lebensmittel abwiegt. *schmoll*

      Ansonsten mache ich das wie du die meiste Zeit. Meistens runde ich trotzdem auf und ganz selten hab ich keine Lust auf Kalorienzählen und trage irgendwas aus Gewohnheit ein, wobei ich mich beschummle. Das merk ich dann paar Tage später, wenn ich mir eine Wochenübersicht verschaffen will.

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      1. maSu

        Ihr kocht zu kompliziert. 500g Putenbrust aus der Packung …

        *pflatsch*

        …da liegt der klumpen in der Pfanne.

        Nach 5-8 Minuten umdrehen. Nochmal ca. 5 Minuten. Fertig.

        500kcal.

        ===

        Alternativ:

        6 Eier in die Pfanne. = 400g =600kcal.

        Restliche Zutaten (zB magere Schinkenwürfel, okay, das sollte vor den Eiern in die Pfanne :P) in 100g Packungen dazukippen 😀

        ===

        Einfach alles mögliche gleich als vielfaches von 100g in die Pfanne werfen und kein Öl/Fett benutzen, das ist mMn die größte Falle: Ein „Schuss Öl“ kann da sehr variieren. Schlimm wenn man eine 500kcal Mahlzeit zubereitet und sich beim Öl verschätzt und dann 500kcal Öl drübergießt….

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      2. Ich mache das so ähnlich, aber mit ganzen Packungen. Packung Fleisch (Gewicht steht immer drauf), Packung TK-Gemüse, Dose Dosenzeux. Dazu kommen dann noch Kleinigkeiten wie Tomatenmark oder Sojasauce, aber das kann man halbwegs gefahrlos schätzen wenn man das nicht wiegen will. Nur Fett ist wie gesagt gefährlich.

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      3. Mona

        Also wenn das kochen ist. Dann kochen wir eindeutig viel zu kompliziert. 🙂
        Ich bin auch ein Fan von nicht zu lange schnippeln und lieber mal unter 6 Zutaten benutzen, aber ganze Packungen von irgendwas benutze ich nie, weil ich ja nur eine bestimmte Menge zubereitetes Essen als Ergebnis möchte und das Verhältnis untereinander ja auch passen soll.

        Mit ganzen Packungen machen wir nur Chili, sonst fällt mir nichts ein. Da kommen komplette Inhalte von Maisdosen (für meinen Freund) und komplette Inhalte von Bohnendosen (für mich) hinein. Den Rest muss man wieder einzeln abwiegen.

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      4. maSu

        bjoernstarkimarm: Ja ich bevorzuge Lebensmittel auch immer so zu dosieren, dass die kcal sehr einfach auszurechnen sind. 1 Ei = 100kcal, 100g Putenbrust=100kcal usw…. das kann man dann einfach im Kopf behalten 😉

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      5. Fürs Öl, Sojasoße etc messen habe ich genormte Messlöffel. Eigentlich gekauft für blöde Ami-Kuchenrezepte und deren Löffel-Tassen-Zirkus, aber für kleine, aber kalorisch-gefährliche Flüssigkeiten jetzt sehr nützlich 🙂

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  2. Litschi

    Ich bin eher so die Person, die Kleinigkeiten nicht einträgt. So Sachen wie „Ach… den TeelöffelEerdnussbutter… *schwups* … ist bereits im Mund verschwunden und somit nicht mehr erwähnenswert! *heftig nick*“
    Oder Öl zum Anbraten. Oder eine kleine Hand voll Rosinen… und eine zweite kleine Hand voll (ich hab ja so kleine Hände, wieviel kcal können die schön haben..?) und eine dritte Hand voll… Dann krieg ich ein schlechtes Gewissen, notiere die drei Portionen Rosinen…. und esse später nochmal zwei. 😀
    Da ich gerade nicht ab- oder zunehmen muss, seh ich das nicht so tragisch. Wenn die Waage oder die Kleider zu meckern beginnen würden, weiss ich aber ziemlich genau, worauf ich achten muss. 😀

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      1. lomi

        Nun, ich kenne Dich nur als Strichmännchen mit großen Kulleraugen 😉

        (By the way: Ich habe das Comicbuch als spätes Weihnachtsgeschenk verwendet und das war offenbar ein Volltreffer)

        Ich sage ja nur, dass es asketisch wirkt: Kalorienzählen. Und dann radikal abnehmen, also schon eine gewisse Disziplin haben. Aber dann trotzdem noch nach den letzten Fettlogiken fahnden. Das wirkt eben sehr streng. Und defizitorientiert: „Ich mache es noch nicht richtig“, „Ich bin noch nicht wirklich konsequent“.

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      2. Nick

        Aber dann trotzdem noch nach den letzten Fettlogiken fahnden.

        „Man sollte doch kein antihedonistischer Neoprotestant sein!“ ist vielleicht eine der allerersten Soziologen-Fettlogiken^

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      3. lomi

        „“Man sollte doch kein antihedonistischer Neoprotestant sein!” ist vielleicht eine der allerersten Soziologen-Fettlogiken^“

        lol
        Dann warte ich mal auf den zweiten Band: „Disziplinspezifische Fettlogiken: Geistes- und Sozialwissenschaften“.

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      4. Mona

        Mir kommt es so vor, dass EMN ganz viel Spaß dabei hat weiter zu suchen, was alles mit Fettlogik zu tun hat. Ich hoffe, das ist auch so und dass es nicht nur eine EMN-Show oder nur meine Einbildung ist.

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      5. Nick

        Dann warte ich mal auf den zweiten Band: “Disziplinspezifische Fettlogiken: Geistes- und Sozialwissenschaften”.

        Beim dritten Band kommen sicher Default-Swaps ins Spiel^

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  3. Saskiasaurus

    Ich wiege alles ab, trage eher zu viel ein, als zu wenig.. Außer bei Öl. Bei Öl zum kochen/braten bin ich immer sehr, sehr ungenau & wenn ich es dann abwiege trifft mich immer der Schlag.. 😀

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  4. Ich habe angefangen mit, was ich dachte, 1000 kcal Defizit. Ich scheine aber beim Umsatz zu konservativ gewesen zu sein, denn im Schnitt nehme ich 1,5kg pro Woche ab. Ich lasse es aber nun dabei und vergebe mir andererseits, wenn ich bei Schätzungen ungenau bin.

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  5. yannaba

    Ich habe ja jahrelang bei WW geschummelt, also habe ich nach Fettlogik angefangen, penibel abzuwiegen. Naja, und jetzt seit Anfang Dezember immer öfter geschätzt – mit Feiertagen hat mir das jetzt 2 Kilo Zunahme beschert. Aber egal, seit gestern wird wieder alles ganz genau abgewogen. Habe mir sogar eine Mini-Waage für die Handtasche zugelegt. Ich brauche wohl die (absolute) Kontrolle…

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  6. Aniong

    Ich finde es am einfachsten, das mit dem Zählen nicht ganz so genau zu sehen (z.B. wird Bratöl nicht gewogen, sondern einfach immer mit 10 ml angesetzt), dafür aber regelmäßig das Kalorienlimit anzupassen.

    Ich benutze dazu zwei Webseiten: Einmal habe ich eine ganz normale Kalorienzählapp, wo mich mir den Report der gezählten Kalorien der letzten paar Wochen anzeigen kann. Zweitens trage ich täglich mein Gewicht in einen anderen Webdienst ein, der mir den Gewichtstrend der letzten Woche/14 Tage etc. berechnet. Die beiden Statistiken gleiche ich regelmäßig miteinander ab.

    Beispiel: Angenommen, ich benötige jeden Tag 2500 kcal und möchte mein Gewicht halten. Der Report meiner Kalorienzählapp sagt mir auch, dass ich die letzten zwei Wochen im Durchschnitt 2500 kcal pro Tag aufgeschrieben habe. Nun sagt mir der Gewichtstrend der letzten zwei Wochen aber, dass das Durchschnittsgewicht etwas gestiegen ist, und zwar als wenn ich 200 kcal pro Tag zuviel gegessen habe. Ich zähle daraufhin einfach so weiter wie immer, passe mein Limit aber auch 2300 kcal täglich an. Weiter zwei Wochen später sehe ich nun, ob ich das Gewicht gehalten und und justiere bei Bedarf wieder etwas nach.

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    1. Bemilou

      Das finde ich eine interessante Methode. Ich habe gerade nach solchen Gewichts-Trend-Rechnern gesucht, aber nichts gefunden. Kannst du mir bitte sagen, welchen Webdienst du dafür nutzt?

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  7. grmpfhmbl

    Ich hab festgestellt, dass ich solange ich zähle fast immer zum Selbstkochen und extrem genauen abwiegen neige – auch sowas wie Öl wird im kleinen Messbecher abgemessen. Ich kaufe und esse dann auch fast nur noch Sachen, wo ich direkt Nährwerte rausbekomme weil sie draufstehen bzw die sich gut abwiegen lassen. Damit fallen Kaffee, Döner etc unterwegs fast komplett aus, weil ich einfach nicht schätzen will. Bei dem ganzen Aufwand ess ich von ganz allein weniger 😀

    In dem Zusammenhang ist mir auch mal aufgefallen, dass McDonald’s im Gegensatz zu Starbucks z.B. extrem vorbildlich mit der Nährwertauszeichnung ist – ohne dass ihr deswegen jetzt alle zu McDonald’s rennen sollt 😛

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    1. McDoof finde ich (genau wie Burger King) schon von der Energiedichte und Nährstoffverteilung nur für Cheat Days geeignet. Subway hingegen kann man durchaus mal nehmen, ein Geflügel-Sub mit doppelt Fleisch und nich so viel Käse/Soße ist garnicht schlecht was Protein anbelangt.

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      1. grmpfhmbl

        Darum ging es garnicht. Und Subway gehört auch zu denen, die zumindest auf ihrer deutschsprachigen Webseite keine sinnvollen Angaben zu Nährwerten und Inhaltsstoffen machen. Vergisst du es im Laden gleich einzutippen/abzuschreiben, musst du noch eins essen gehen. 😉

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    2. Hier sind auch Tabellen für Starbucks –
      http://globalassets.starbucks.com/assets/60E02305935B4F0E806E6751D2465FFD.pdf
      http://globalassets.starbucks.com/assets/DC61879217E84619B4C048C90BBAFA57.pdf
      [http://www.starbucks.de/menu-list/nutrition]

      Ich trinke immer (= 2,3 mal im Monat xD) einen kleinen oder mittleren Frappuccino Coffe Light, keine Sahne – bei Minusgraden einen Herausforderung an den Magen, aber trotzdem lecker.

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  8. Sarja

    Weil ich weiss, dass ich bei kritischen Zutaten aus der Liste den niedrigsten Wert suche, runde ich andere Dinge nach oben ab. Dann habe ich keine 100%ige Kalorienaufstellung, aber in bei mir geht es auch nur um Abweichungen von 10-50 kcal bei einigen Produkten. ZB. wähle ich den Berliner für 232 kcal und nicht die 5 anderen Varianten für 243 kcal. Dafür gebe ich immer 100ml Apfelsaft für meine Schorle an, auch wenn es nur (gewogen) 60-70 ml sind.
    Beides mache ich vollkommen bewusst, es ist mir einfach ein inneres Bedürfnis.

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  9. nenzija

    Der schönste, freudenstrahlendste, konsequenteste Beschiß ist bis heute meine Auslegung der WW-Sattmacher- und Obst-Gemüse-Nullpunkte-Portionsregeln („Notieren Sie sich pauschal y oder z Punkte für eiweiß- und kohlenhydratreiche Produkte, bis Sie satt sind, normale Obst- und Gemüseportionen gehen frei.“): „Ich fresse jetzt Nudeln, bis sie mir zu den Ohren rauskommen und klatsche noch ein dickes Stück Fleisch und massenweise Gemüse drauf, yeah! Hallo Obstsalat! Komm mal her! … Oh, ich hab ja gar nix gegessen heute! Hi, Schokolade!“ und der Bruch mit ihren blödsinnigen Fettstrafpunkten, mit denen die Sattmacherpunkte und der Gemüse-Obst-Totalrabatt im Grunde finanziert wurden.

    Allerdings ist mir mittlerweile klar, daß ein solcher Selbstbeschiß und seine Folgen genau eine Person (be)treffen, nämlich unmittelbar, vollumfänglich und ausschließlich mich. Diese Erkenntnis senkt meine Motivation, mich selbst auszutricksen, doch erheblich. So lecker kann das Essen gar nicht sein, um ohne zumindest einen Prüfblick auf die Nährwertangaben in einer angemessenen Menge gegessen zu werden.

    Taxierendes Augenzukneifen, um die Portionsgröße abzuschätzen und so ums Wiegen herumzukommen, ist okay. Oft schlage ich dann aber noch ein paar Gramm drauf. Liegt auch daran, dass ich eine uralte Waage mit 5-Gramm-Schritten habe – da mein Gatte gegen den Erwerb einer elektronischen Waage rebelliert, weil ich das mittlerweile defekte Exemplar immer dazu nutzte, jede Scheibe Wurst einzeln auszuwiegen. Bei Tisch. Macht ihm ein schlechtes Gewissen und sieht seiner Meinung nach „eßgestört“ aus. ^^ Von den üblichen Sticheleien und kleineren Scharmützeln mal abgesehen hat er allerdings gemerkt, dass ich es mit dem Abnehmen wirklich ernst meine und will jetzt auch (aber nur ja keinen Kalorien zählen oder auch nur das Essen aufnotieren *augenverdreh*).

    Schwierigkeiten hab ich eher damit, in Gesellschaft nicht als „Spielverderber“ oder „arrogantes Arschloch“ dastehen zu wollen, etwa wenn ich eingeladen bin (Okay, wollen würd ich schon, aber es sind seine Verwandten und er hängt irgendwie an ihnen und ich wiederum an ihm…). Das führt manchmal zu der Situation, dass ich mir Essen reinzwinge, das ich zuhause entweder extrem mit Gewürzen und Salz aufbohren oder gleich in den Müll kippen würde, da ungenießbar.

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  10. Wenn ich eintrage, dann das passendste. Ich neige dann eher dazu, einen ganzen Tag sausen zu lassen. Nicht so toll, ich weiß, aber bislang habe ich mich immer irgendwann wieder gefangen und weitergemacht.

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  11. kleinefrau

    Ich bemühe mich, alles abzuwiegen und halbwegs genau einzutragen. Heißt, es wird (nicht bei Öl&Co, da grammgenau) meist auf 5g genau auf oder abgerundet, ich trag also 100g Brot ein, egal ob ich 98 oder 102 gegessen habe. Neige aber eher dazu, 102g abzuschneiden 😉
    Kleinkram wie einen Löffel Essig mit 20kcal/100ml spar ich mir. Habe aber im Hinterkopf, dass mein Defizit eher hoch ist, ich um den Grundumsatz rum esse und mir die 50-100kcal, die auf diese Art und Weise zusammen kommen, durchaus leisten kann. Sollte es mit der Abnahme nimmer weiter gehen, kann ich die Strategie immer noch überdenken.
    Selbstbetrug wie „war ja so gut wie keine Soße dabei“ oder „das Fleischstück hatte keine 100g, das konnte man ja aufm Teller kaum sehen“ gibt´s hier nicht.

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  12. MissGecko

    Bewusst bescheißen tu ich mit meinem Milchkaffee. Meine meist drei Milchkaffee am Tag sind mir heilig, daher habe ich sie bisher in jeder „Diät“ o.ä. beibehalten.

    Vor langer Zeit habe ich die Milch dazu mal abgewogen und die Mischung + Leitungswasser als Rezept bei FDDB gespeichert. Die abgewogene Menge damals war aber schon leicht sparsamer als im Alltag. Seitdem benutze ich außerdem meist leicht größere Tassen, und die Milch hat i.d.R. 3,8 (Bio) statt der 3,5% im Rezept.

    Warum mache ich das also, obwohl ich die allermeisten anderen Sachen grammgenau abwiege?

    Pure Psychologie. Einmal Milchkaffee hat in meinem „Rezept“ 100 kcal, macht also am Tag 300 kcal. Damit kann ich gut rechnen, und ich da mir der Kaffee wichtig ist, möchte ich ihn mir nicht madig machen oder gar in Versuchung kommen, auf 1,5%ige Milch umzusteigen (habe ich als Notfall-H-Milch-Vorrat im Haus, aber nicht für den Alltag), gibt mir nicht die gleiche Befriedigung.

    Dafür rechne ich meinen Tagesbedarf eher zurückhaltend-niedrig und nehme insgesamt durchgängig mehr ab als mein errechnetes Defizit. Der Kaffee ist somit lediglich „quersubventioniert“ ;-).

    Andere Inkonsistenzen:

    – Ich wiege Öl auf der Waage ab, weiß aber, dass es eine geringere Dichte hat und die kcal pro 100 ml sind statt pro 100 g. Dafür ziehe ich mir das Fett, das in der Pfanne, Schüssel etc. bleibt, nicht ab.

    – Light-Getränke, die ich außer Haus manchmal trinke, trage ich ein, auch wenn es nur 1 kcal ausmacht. Stammt wohl noch aus Zeiten, als ich gelegentlich meine Flüssigkeitsbilanz verfolgt habe. Den gelegentlichen Zahnpflege-Kaugummi nicht, obwohl die bei mir mehr ausmachen. Dito Magnesium/Kalium mit ein paar kcal.

    – Normalen Essig trage ich meist nicht ein, Balsamico-Essig ja.

    – Sehr selten esse ich das „Ding“, das man im Café zu Cappuccino & Co. auf die Untertasse bekommt (mal eine einzelne Schokomandel, oder ein Kügelchen mit weißer Schokolade außen). Hab’s am Anfang schlicht vergessen, kann mir aber auch die genauen Produktbezeichnungen nicht merken. Da das gerade mal 3 Mal in 5 Monaten vorkam, kann ich trotzdem noch ruhig schlafen.

    Ich würde ziemlich sicher anders damit umgehen, wenn ich weniger abnehmen würde als meine Berechnungen prognostizieren. Da das Gegenteil der Fall ist, gibt es mir vermutlich das Gefühl von Freiheit und Rebellentum bei der ganzen Kontrollitis ;-).

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  13. Fee Rena

    Vor ein paar Jahren hatte ich schonmal Kalorien zählen probiert, mit dem Ergebnis, dass es bei mir einfach nicht funktioniert. (Jeder Körper ist anders, blabla, bestimmt die Schilddrüse!!1 bla… So hab ich mir das zurechtgelegt)
    Nach der Lektüre Deines Buches habe ich aber nochmal angefangen, und mache es jetzt so, dass ich im Zweifel eher die höheren Kalorien eintrage. Klappt!

    Naja zurzeit lass ich alles etwas schleifen. Ich nehm zwar nicht zu, aber auch nicht ab T_T

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    1. Fee Rena

      Mir ist noch ein umgekehrter Selbstbetrug eingefallen. Margarine kann man schlecht abwiegen. Bei fddb steht bei „meiner“ Margarine 20g als Portionsgröße drin. Wenn ich zwei Scheiben Brot beschmiere, trag ich also manchmal ganz brav 40g ein. Da würde meine Margarine allerdings keine Woche halten, was sie allerdings tut… das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit 😀

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  14. Ich bin im Moment auch eher überkorrekt, bevorzuge aber auch Gerichte, bei denen ich wirklich jede einzelne Komponente wiegen kann… ein Eintopfgericht wie Chili würde mich im Moment zu nervös machen.
    Wenn ich mal auswärts esse (kommt momentan fast ne vor), esse ich vorher den ganzen Tag nichts, nehme keinen Nachtisch und gehe dann davon aus, dass ich unter meinem Bedarf bleibe- was eigentlich hinkommen müsste. Fett zum Braten nehme ich überhaupt nicht- ist mir einfach die Kalorien nicht wert, jetzt in der heißen Abnehmphase. Ich brate in Mineralwasser oder nur durch die magische Kraft meiner beschichteten Pfanne, nutze aber auch sehr gern den Backofen zur Zubereitung- dank Backpapier geht da das meiste ohne Fett.
    süßigkeiten esse ich für ungefähr 100 Kalorien, falls ich totalen Janker bekomme… das kommt allerdings erstaunlich selten vor, zuletzt an Weihnachten- und da haben die 100 Kalorien völlig gereicht.
    Im Moment schummele ich gar nicht… ich bin ziemlich überehrgeizig im Moment, habe schon 35 kg weg, bin nur noch gut 4 kg vom UHU weg, 34 kg vom idealgewicht und werde das jetzt VERDAMMT NOCHMAL schaffen!!!

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      1. Ehrlich gesagt, keine Ahnung… ich habe das irgendwo mal gelesen. Ich benutze Mineralwasser nur, wenn Lebensmittel lange in der Pfanne bleiben müssen, um zu garen, und dann so wenig wie möglich, denn Bräune bekommt man so nicht. Allerdings werden meine Hähnchenschnitzel schön braun, wenn ich sie ohne Fettzugabe in der beschichteten Pfanne brate. Habe ich das Gefühl, es brennt mir gleich an, gieße ich ein bisschen Mineralwasser dazu. Ich kann allerdings nicht schwören, dass stilles Wasser nicht das gleiche Ergebnis brächte…

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  15. Mein Gedankengang:
    Ich wiege Brot, Butter und Käse.
    Ich esse Brot, Butter und Käse.
    Ich trage Brot, Butter und Käse bei fddb ein.
    Scheiße, das hat 500kcal? Hatte nur noch 300…
    Ich hab mich sicher verwogen… Waren nur 5 Gramm Butter.
    Und das Brot vom Bäcker hat sicher weniger Kalorien als das bei fddb, jedes Brot ist anders, machen wir da noch 20 Gramm weg…
    Und der Käse, da ist mir doch nen Stück abgebrochen und auf den Boden gefallen… Minus 10 Gramm…
    Hey cool, genau im Kalorienlimit!!

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  16. Alex ii

    Fanatikerlogik:
    Der Glaube, das Werte die bei einer Verbrennung unter Sauerstoffzufuhr als Wärmeabgabe gemessen werden, irgendeine intrinsische Bedeutung für den Organismus „Mensch“ haben..

    Insofern kann man wunderbar mit beliebigen Werten und Portionsgrößen (oder auch Punkten, Broteinheiten, Hühnerbeinen, …) oder ähnlichem zählen, solange man
    1) Das Vorgehen systematisch beibehalt
    2) Das (an sich) (ernsthaft) gemessenes Verhalten mit der (beliebigen) Skale korreliert
    3) Nach Bedarf die Erkenntnisse aus 2) nach seinen Zielen einsetzt.

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