Gesundheitsterror.

schokolade

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46 Gedanken zu “Gesundheitsterror.

  1. Oh ja, das kenne ich auch… im Moment höre ich ständig: „Wow, du hast 35 kg abgenommen, das ist ja großartig!!! Wie hast du denn das gemacht? Waaaassss??? Du hast Kalorien gezählt und täglich nur 800 gegessen? Aber das ist ja viel zu schnell und total ungesund!!!“ Ich sage da schon gar nichts mehr zu… nur manchmal frage ich mich, wie die Leute wohl reagieren würden, wenn ich ihnen erzählen würde, ich hätte irgendein chinesisches Zauberpulver aus dem Asialaden eingenommen, das den Stoffwechsel ankurbelt so dass man aaaaaaaallllleeesss essen kann was man will und nie wieder zunimmt…

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  2. sas

    Ich habe vor zwei Wochen, nachdem ich dein Buch gelesen habe, meine täglichen Kalorien von 1500 auf 1000 reduziert & bin damit sehr glücklich. Der schnellere Erfolg ist für mich fantastisch & ich fühle mich nicht schlapp oder schlecht oder sonst irgendwas. In meiner Whatsapp-Abnehm- Mädels Gruppe werde ich dafür aktuell so extrem, vehement & gemein kritisiert, das ich echt nicht weiß, was man dazu noch sagen soll.. Völlig albern.

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      1. sas

        Es wäre schade die Gruppe zu wechseln, da wir uns eigentlich schon seit fast einem Jahr schreiben. Als ich aber noch langsamer abgenommen habe, war das viel besser.. Ob ich Abends dann Schund gegessen habe, nur um meine Kcal „voll zu machen“ war da nebensächlich.
        Ich hab mit mir selbst abgemacht, es noch 1 Woche anzuschauen, wenn sie sich nicht beruhigen – definitiv weg. 🙂

        & klar Robin – schließlich reicht es, das „Der eine, dessen Freund hat einen Vater, der Arzt ist & der hat mal gelesen, das man sich so den Stoffwechsel kaputt macht“ – oder so.. 😀

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      2. Sind das alles Freundinnen von dir oder hast du die Leute online kennen gelernt? Whatsapp-Abnehmgruppe… da fühle ich mich direkt irgendwie alt ^^

        Mir ist sowas die letzten Monate auch ständig begegnet. Ich finde das echt faszinierend. Was bringt Menschen dazu, so wahnsinnig engstirnig zu sein?

        Eigentlich möchte ich ja nicht glauben, dass Menschen so unbelehrbar sind, aber die einzige Erklärung dafür lautet: 1. Neid und 2. Selbstschutz. Wenn das alles stimmen würde, müsste das ja bedeuten, dass sie selbst Schuld an ihrem Übergewicht sind und das darf ja natürlich nicht sein!

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      3. sas

        Eine ist eine gute Bekannte, die ich häufiger sehe- die sich da auch völlig raushält & nichts gesagt hat. Die anderen kenne ich tatsächlich nur online. Bin da, nachdem ich oben genannter Bekannten, von meinem Vorhaben erzählt habe, eingeladen worden. Die meiste Zeit hat niemand abgenommen, meistens wurde über alles mögliche geredet.. seit August bin ich aber ziemlich gut dabei, die meisten haben sich motivieren lassen, oder jetzt mit dem neuen Jahr wieder begonnen. & ja.. diese Erkenntnis ist ja auch, was man sich im Buch so anliest, wenn man sie nicht schon hatte & natürlich nicht leicht, aber wahnsinnig wichtig ist.

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    1. Google mal nach alten Brigitte Diäten, da wurde das als grundsätzlich so gemacht und wurde als äußerst gesund deklariert. Die ist jedenfalls meiner Meinung nach noch die gesündeste. Du darfst halt alles essen, nur nicht die 1000 Kalorien am Tag überschreiten.

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  3. Genau die selbe Argumentation habe ich auch schon von Stoffwechselhysterikern gehört. Wenn man argumentiert, dass Übergewicht halt sehr ungesund und es besser ist, die überflüssigen Kilos schnell loszuwerden, finden die tausend Ausreden, warum das ja eigentlich nicht stimmt (obwohl sie alle abnehmen wollen!) und dass es für die Psyche unerlässlich ist, sich auch was zu gönnen etc.blabla… aber unter Grundumsatz essen, oh nein, wie schrecklich, so ungesund!

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    1. sas

      Richtig. Ich hab dann aus dem Quellenverzeichnis vom Buch die verschiedenen Studien rausgesucht, um einfach klar zu machen, das es einfach veralteter Schund in den Köpfen vieler Leute sei, aber da sind alle recht resistent…

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  4. MissGecko

    Hmmm… dann bin ich mal gespannt, wie es mit der Toleranz andersherum aussieht ;-). Ich bin nämlich der Meinung, mir meinen Stoffwechsel durch zu schnelle Abnahme vorübergehend tatsächlich „abgeschossen“ (NB: NICHT „kaputtgemacht“) zu haben.

    Ich habe, v.a. Dank der Anregungen in Fettlogik, zum ersten Mal seit meinem Teeniealter den Plan gefasst, wieder ins mittlere Normalgewicht (-30 kg) zu kommen, statt wie früher meine üblichen 10 kg abzunehmen um vom 32er BMI runterzukommen. Natürlich mit höherem Defizit als früher. Acht Wochen habe ich gebraucht, um mich von knapp 600 auf etwa 1000 kcal Tagesdefizit zu steigern (Cardio + Muskeltraining und (KH-)reduzierte Ernährung).

    Zwölf Wochen lang lief’s wie am Schnürchen, dann hat sich erst meine Verdauung verabschiedet und ich habe nach und nach (weitere) massive Symptome einer Schilddrüsen-Unterfunktion bekommen, obwohl meine Blutwerte alle in der Norm sind. (Ich nehme seit 8 Jahren L-Thyroxin gegen Unterfunktion und hatte bislang keine Probleme bei der Einstellung, aber die Diagnose mag durchaus eine Rolle dabei gespielt haben, dass ich so starke Probleme bekommen habe.)

    Ich bin mir trotzdem sicher, dass mein Stoffwechsel nicht „kaputt gegangen“ ist, und ich bereue auch nicht, eine schnellere Gangart ausprobiert zu haben (-17 kg in 18 Wochen, habe aber zwischendurch das L-Thyroxin erhöht). Ich habe mich jetzt halt auf eine kontrollierte Pause von etwa einem Monat eingestellt, damit der Stoffwechsel sich wieder erholen kann. Aus meiner Sicht war ich vermutlich nicht lange genug im Bereich des hohen Übergewichts für mein Defizit und hätte wohl zwischendurch ein paar Pausentage oder gelegentlich eine einzelne Pausenwoche einlegen sollen.

    So, und nun sitze ich halt zwischen allen Stühlen: In der „Fettlogik“-Welt passe ich nicht ins Bild, und von den „Hungerstoffwechsel“-Panikern kriege ich natürlich nix als „wiekannmannur“, „extremundrigide“, „hamwirdochimmergewusst“, „gesundistnureinpfundprowoche“ etc. zu hören/lesen… mal sehen, ob ihr mich „leben“ lassen könnt…

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  5. MissGecko

    Hi! Die Verdauung wurde innerhalb einer Woche immer träger, bis am Wochenende gar nichts mehr ging. Da ich schon mehrere Divertikelentzündungen (Divertikulitis) hatte, ist Verstopfung für mich ein Alarmsignal. Daher achte ich so darauf und habe gleich mit Macrogol eingegriffen und nicht länger zugewartet (ging aber trotzdem nur sehr „schleppend“ weiter). Wenn ich regelmäßig Sport mache und/oder täglich Flohsamen nehme, was zu dem Zeitpunkt sogar beides der Fall war, bin ich solche Probleme nicht gewohnt.

    Gewicht: Ich habe weiterhin abgenommen, aber deutlich weniger, mit stärkeren Gewichtsschwankungen. Erst habe ich gedacht, dass ich einfach nur Elektrolytmangel hätte, weil ich beim Sport stark schwitze. Magnesium hatte keine Wirkung, mit Kalium habe ich zu Beginn in zwei Tagen knapp 2 kg ausgeschwemmt, die aber zum Großteil erstmal wieder zurückkamen.

    Ich habe nicht alles taggenau protokolliert. Unterm Strich habe ich im November, als es losging, nur knapp 2,7 kg abgenommen, obwohl ich ein größeres Defizit als im Vormonat hatte (Abnahme: 5 kg).

    Danach habe ich aus Verzweiflung das LT eigenmächtig erhöht – nicht wegen der Gewichtsabnahme, sondern wegen der anderen Symptome, v.a. massive Konzentrationsstörungen, ich konnte phasenweise kaum noch klar denken (Arbeit). Dadurch habe ich auch einen Teil der Gewichtsabnahme quasi nachgeholt, vermutl. Wasserenlagerungen. Im Dez. hatte ich dann eine Abnahme von 4,7 kg, obwohl ich Sport wegen Schlappheit/Schwäche erst nur noch sporadisch gemacht, dann ausgesetzt habe und daher ein geringeres Defizit hatte.

    (Bin übrigens schon wieder dabei, die LT-Mehrdosis auszuschleichen, seit ich den Sport wg. Erkältung ganz aussetzen musste. Seit 2 Wochen esse ich außerdem die kcal meines Zielgewichts und steige jetzt sehr langsam wieder mit dem Sport ein.)

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    1. Hast du in der Zeit mal einen Test gemacht auf Mängel? (Vitamine, Mineralstoffe, Protein?).
      Gerade wenn man relativ intensiv Sport treibt, können sich irgendwann bestimmte Vitaminspeicher leeren und es kommt zu Mängeln.
      Ich frage, weil die Symptome (starke Wasserschwankungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme) zwar auch bei der Schilddrüse auftreten (kenne ich!) aber auch fast genauso bei anderen Mängeln. Dann wäre es natürlich doof, weil du innerhalb kurzer Zeit wenn du wieder mit Sport anfängst, wieder an dem Punkt bist. Dann würdest du nämlich momentan dank Sportpause zwar die Speicher wieder etwas füllen, aber sie wären schnell wieder aufgebraucht. Besser wäre dann, du würdest den Mangel aufdecken und könntest ihn ausgleichen.
      Nur als spontane Idee dazu, denn ich denke nicht, dass das was du beschreibst hier nicht herpasst, im Gegenteil. Ich finde, das wäre perfekter Stoff für einen Gastartikel, aber es wäre natürlich erstmal wünschenswert, rauszufinden wo genau es hakt.

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  6. MissGecko

    Bei meinen Recherchen, u.a. in einem Hashimoto-Forum, bin ich übrigens auf rT3, „reverses T3“, gestoßen, das mir eine Erklärung für SD-UF-Symptome trotz normaler Blutwerte geliefert hatte:

    http://www.team-andro.com/die-schilddruese-i.html (ab „Was sind die Auswirkungen einer Diät auf die Schilddrüse?“)

    http://www.ganzimmun.de/seiten/test.php?test_id=3217

    Zeit nach Originalstudien zu suchen, hatte und habe ich leider nicht. Im ersten Link ist eine Quelle von 1989 angegeben.

    Ich wollte/musste für mich nur wissen, ob eine logische Erklärung möglich scheint, oder ob ich komplett spinne (meine Besuche bei der Hausärztin waren, gelinde gesagt, weniger hilfreich – „waaas, 1000 kcal…?!?einself!!“).

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  7. MissGecko

    Danke für die Hinweise! Um zusätzliche Tests habe ich mich noch nicht kümmern können, ich konnte mich im alten Jahr gerade so in den Jahresendurlaub schleppen. Außer Kalium (Magnesium sei laut meiner HÄ nicht stichhaltig) wurde an Mineralien/Vitaminen nichts genommen, war i.O. (allerdings schon unter Supplementierung). Auf mein Drängen wurden aus der Probe dann noch die freien T-Werte nachgeordert, und meine HÄ hat noch die Antikörper dazugeordert, immerhin. Alles in der Norm, aber lt. Rückmeldungen aus einem Hashimoto-Forum sei mein fT3 in Relation zu fT4 etwas erniedrigt.

    Intensiver Sport: Naja, für mich sind es recht intensive Kurse. Trotzdem reden wir bei mir von gerade einmal 6 Wochenstunden, über ca. 6 Wochen schrittweise „aufdosiert“. Bis auf einen größeren Durchhänger im letzten Jahr lag meine Normal-/Wohlfühldosis die Jahre davor bei 5 Std., aber halt ohne so ein kcal-Defizit = weniger Nahrung = weniger Nährstoffe.

    Außerdem habe ich auch zu kleine Wirbelkanäle (Kindergröße), ich könnte mir daher vorstellen, dass sich ein Elektrolytmangel bei mir evtl. schneller bemerkbar macht (ich kriege auch so schnell kribbelnde Arme etc.).

    Anfang Februar habe ich erstmal einen Termin beim Endokrinologen, zum ersten Mal überhaupt (ich habe kein (festgestelltes) Hashimoto, nur „normale“ ÜF). Dann sehe ich weiter, was noch an Untersuchungen Sinn macht.

    Wenn du magst, kann ich dann gerne nochmal berichten bzw. alles für einen Beitrag zusammenfassen.

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    1. Den Proteinmangel hatte ich bei dir auch eher nicht im Kopf, weil du ja LowCarb erwähnt hattest. Wobei gerade dann, falls du nicht sehr umfassend supplementierst, schnell irgendwelche Mineralstoffe und Vitamine zu kurz kommen können. Manche werden wohl auch gar nicht getestet in den Bluttests. Bei den Wasserlöslichen Vitaminen habe ich daher meist recht großzügig ergänzt, bei den fettlöslichen (E, D, K, A) etwas sparsamer, weil die nicht einfach ausgeschieden werden, bei Überschuss.

      Das Kribbeln hatte ich nur einmal, das war als ich Kaliummangel hatte – Sportbedingt. Das war ekelhaft. Aber da du meintest, du hast Kalium ergänzt, liegt es vermutlich eher nicht daran(?).

      Ich bin sehr gespannt, was sich da ergibt. Aus eigener Erfahrung kenne ich es mittlerweile, wie mies man sich fühlen kann, wenn nur irgend eine Kleinigkeit ausserhalb des Solls ist. Ich glaube, beim Sport ist der Nachteil, dass sich Speicher sehr schnell leeren und man die Knsequenzen dann krasser wahrnimmt. Bevor ich Sport gemacht habe, hatte ich auch Mängel, aber das kam meist schleichender und es dauerte Wochen, bis mir allmählich auffiel, dass es mir schlechter ging.

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      1. Litschi

        Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man durch starkes Schwitzen und je nach Art, Intensität und Häufigkeit der Sportart, leicht in eine Unterversorgung an Mineralien und Vitamine geraten kann.

        Bei mir war es hauptsächlich Eisen, Zink und Magnesium. Die Symptome waren vermehrt Haarausfall, Rillen in den Nägeln, Krämpfe in den Füssen/Zehen, allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Gerade diese Müdigkeit und Abgeschlagenheit resultiert dann oft in einen geringeren Gesamtkalorienverbrauch, da sich der Körper weniger unbewusste Bewegungen ausführt und man beim Sport selbst auch nicht mehr so starken Einsatz gibt.
        Insofern ist die geringere Abnahme trotz vermeindlich gleichem Defizit nicht so ungewöhnlich.

        Auch für die nachfolgende stärkere Abnahme, als du mit Sport paussiert hast, ist nicht so ungewöhnlich. Wahrscheinlich hattest du zuvor eine stärkere Cortisolausschüttung, da dein Körper mit dem Mangel ziemlich sicher unter Stress stand. Cortisol führt gerne zu Wassereinlagerungen. In Kombination mit Muskelverlust und somit Wasserverlust während der Sportpause und dem Abbau der durch Cortisol bedingten Wassereinlagerungen, ist ein höherer Gewichtsverlust trotz gleichem Defizit definitiv möglich.

        Die Sache ist halt immer die, dass das Gewicht sich aus mehr Komponenten zusammensetzt, als nur aus Körperfett. Das wird oft vergessen und die Leute versteifen sich auf eine Zahl im beliebigen Dezimalbereich.

        Ich hoffe, es ist wirklich „nur“ ein Mangel, der sich mit Suplementierung beheben lässt und bin ebenfalls gespannt!

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      2. MissGecko

        (Ich hätte die Antwort gerne unter Litschis Beitrag gestellt, da war aber kein Antwort-Link.)

        Ja, gespannt bin ich auch 😉 😉 Und ich weiß prinzipiell auch, dass die Ursachen sehr vielfältig sein und sich auch gegenseitig beeinflussen können. Allerdings scheinen die Diagnosemöglichkeiten, vielleicht auch mehr der Diagnosewillen der Ärzte, recht eingeschränkt zu sein, zumindest im Rahmen der Versorgung von Kassenpatienten.

        Teilweise kann ich ja – innerhalb des bestehenden Gesundheitssystems – auch nachvollziehen, dass nicht gleich ein intensivmedizinisches Totalprogramm angeworfen wird, ich habe ja keine akute und bedrohliche Erkrankung in dem Sinn. Und wenn man dann noch was von Diät/Gewichtsreduktion sagt, scheint ja alles klar und einfach…

        Umgekehrt ist das ja aber genau der Punkt, an dem es hakt: Übergewicht gilt als Epidemie der „westlichen“ Welt, wir sollen ja abnehmen. Eigentlich. Irgendwie. Eine sinnvolle individuelle Betreuung/Beratung abseits von 08/15-Parolen je nach subjektiver Meinungslage des Arzts/Ernährungsberaters etc. gibt es aber nicht. Frisshaltnichtsoviel. Aberlangsamundgesund.

        GRMPF!

        Habe mir jetzt mal so ein Gießkannen-alles-drin-Multipräparat bestellt. Ich bin keine grundsätzliche Freundin von NEMs (im Sinne von: „wir leiden alle Mangel“ und „viel hilft viel“) und kenne mich auch nicht aus. Ich denke an eine Art kurmäßige Einnahme zum kurzfristigen Ausschließen/Auffüllen grober Mängel bis zum Endo-Termin, und werde das Thema dann dort ansprechen. In der Hoffnung, dass das Gespräch nicht gleich mit langsamundgesundeinself abgewürgt wird ;-).

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      3. Ja, so in etwa ging es mir auch, wobei zumindest meine Hausärztin da echt super war und auch etwas Vertrauen hatte, das das schon so passt, wie ich es mache. Wobei sie halt dann auch öfter bei irgendwelchen diffusen Müdigkeiten und Krams dann mit den Schultern gezuckt hat und meinte „Mal abwarten“ … dann wartete man ab und irgendwann gings wieder. Fand ich etwas unbefriedigend, dieses abwarten und eben selbst mal irgendwelche Vitamine reinwerfen (irgendwas scheints ja dann auch gewesen zu sein^^) aber letztlich doch besser als Panikmache der Marke „Oh Gott, sofort vielmehressen, sonst morgen tot!!!!“ – Erschöpfung oder Wassereinlagerungen sind halt offenbar noch nichts, wo Ärzte so akut Handlungsbedarf sehen, wie ich feststellen musste.

        (Die umfassenden Vitamintests hab ich mir übrigens dann meist mit etwas Übertreibung der Schwere der Symptome ernörgelt :D)

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      4. MissGecko

        @emn:

        Naja, machen wir uns nix vor, eine größere Gewichtsreduktion ist für den Körper bestimmt kein Spaziergang. Das Fettgewebe produziert ja bspw. nicht unwesentlich Hormone, so dass sich schon alleine das Hormonsystem permanent neu austarieren muss. Selbst bei angenommener Optimalversorgung erscheint es mir logisch, wenn man hier und da merkt, dass zwischendurch etwas nicht ganz rund läuft.

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  8. Ich sags ja ungern: aber unter 1000 Kalorien würdest du umfallen.
    Es sind wahrscheinlich Kilokalorien (kcal). Das ist immerhin 1000 mal mehr.

    Ich weiß, ich weiß – dennoch: durch Beibehaltung des Falschen wird es nicht besser.
    Und eigentlich wären es ja Kilojoule (kJ) – das wären dann 4187 kJ.

    Schlagen zwecklos, kJ ist seit 1971 SI-Einheit. Und seitdem ist es die Kalorie eigentlich nicht mehr …

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    1. MissGecko

      Schlagen geht virtuell so schlecht ;-).

      Ich will’s mal so sagen: Es gibt Fachsprache(n) und es gibt allgemeinen Sprachgebrauch. Dem allgemeinen Sprecher sind die Fachsprachen egal, und das darf auch so.

      Im allgemeinen Sprachgebrauch gilt übrigens: Die Mehrheit hat Recht. Und wenn sich den Sprachpuristen noch so sehr die Fußnägel aufrollen.

      (-;

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      1. „Ich will’s mal so sagen: Es gibt Fachsprache(n) und es gibt allgemeinen Sprachgebrauch. Dem allgemeinen Sprecher sind die Fachsprachen egal, und das darf auch so.

        Im allgemeinen Sprachgebrauch gilt übrigens: Die Mehrheit hat Recht. “

        Äh – nein.
        Du sagst schließlich nicht „Meter“, wenn du Kilometer meinst. Und du sagst sicher keinesfalls „Gramm“, wenn du „Kilogramm“ meinst, oder?

        Das was die meisten Leute damit offenlegen, ist Unwissenheit. Und falsch antrainierter Sprachgebrauch. Und es zeigt, dass sich der Sprecher nicht mal der Auswirkung seines Fehlers bewußt ist. Und das wird dann noch durch Medien – ganz besonders öffentlich-rechtliche Fernsehshow – gefördert.

        Und das bezeichne ich als extrem schlimm, oder mit einem Wort: Volksverdummung. Das Volk wird hier absichtlich dumm gehalten.

        Und da kräuseln sich meine Fußnägel, ja.

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      2. MissGecko

        „Du sagst schließlich nicht “Meter”, wenn du Kilometer meinst. Und du sagst sicher keinesfalls “Gramm”, wenn du “Kilogramm” meinst, oder?“

        Wenn der allgemeine Sprachgebrauch sich dahingehend ändern würde, dass im Kontext klar wäre, was gemeint ist – warum nicht?

        „Das was die meisten Leute damit offenlegen, ist Unwissenheit. Und falsch antrainierter Sprachgebrauch. Und es zeigt, dass sich der Sprecher nicht mal der Auswirkung seines Fehlers bewußt ist.“

        Sprache funktioniert, wenn sich die Sprecher in einem bestimmten Kontext untereinander verstehen und es nicht zu Missverständnissen kommt. Die Anforderungen für (bspw.) Physiker und Abnehmwillige sind durchaus unterschiedlich. Insgesamt hat jedes Fachgebiet und jede Wissenschaft seine/ihre eigene Fachsprache, und selbst gleiche Fachbegriffe können je nach Disziplin und „Schule“ unterschiedlich definiert sein und insgesamt von der Alltagssprache komplett abweichen.

        Mir persönlich war/ist zufällig bekannt, dass hinter den umgangssprachlichen „Kalorien“ eigentlich Kilokalorien stecken, und auch, dass die offzielle Maßeinheit seit längerem kJ sind. Einen praktischen Nutzen habe aus diesem Wissen bisher noch nicht ziehen können.

        Welche negativen Auswirkungen hat es denn deiner Ansicht nach, wenn Leute, die sich übers Abnehmen unterhalten, von Kalorien statt Kilokalorien (oder gar Kilojoule) sprechen/schreiben? Weder lässt sich meines Wissens die Energie von Lebensmitteln (sinnvoll) im tatsächlichen Kalorienbereich erfassen, noch der Energieverbrauch. Daher weiß man aus dem Kontext, was gemeint ist.

        Versteh mich nicht falsch, rein sachlich hast du ja Recht. Ich verstehe halt nicht, warum es für dich so wichtig ist, dass Leute sich auch im Alltag fachsprachlich korrekt ausdrücken. Mit dem gleichen Recht könnte man m.E. auch postulieren, dass es falsch ist von Sonnenauf-/Untergang zu sprechen, davon dass der Himmel blau ist oder dass das Wasser kocht.

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      3. @Frank
        Die Rechtschreibung liegt da etwas anders als die Sache mit den Einheiten. Und für die Rechtschreibung bildet der Duden kein Rechtswerk ab, sondern lediglich die häufige (und leider auch oft falsche) Verwendung von Sprache. Und er hat genau da den Nachteil – wenn sich meiner Meinung nach falscher Sprachgebrauch als salonfähig erweist. Und dann von Allen als richtig aufgefaßt wird.

        Und ich finde es bedauerlich, daß die Änderung ein einigen Worten vom „ß“ zu „ss“ stattgefunden hat. Und dann die Leute dazu verleitet, generell alles mit „ss“ zu schreiben – auch dort, wo noch ein „ß“ richtig wäre. Oder „das“ generell nur noch mit einem „s“ obwohl auch das falsch ist.

        Besser und einfacher ist es dadurch nicht geworden. Und das es den Menschen einfach ohne vernünftige Begründung aufgezwungen wurde, gehe ich da nicht unbedingt konform mit.

        Und wenn ich das mit den Einheiten vergleichen würde: ich schreibe ja nicht „Salz“, wenn ich „Zucker“ meine.

        @MissGecko
        „Wenn der allgemeine Sprachgebrauch sich dahingehend ändern würde, dass im Kontext klar wäre, was gemeint ist – warum nicht?“
        Du möchtest also lieber immer „Meter“ sagen, auch wenn „Kilometer“ gemeint sind? Ernsthaft?

        Machst du das beim Geld auch so? Ein Euro wären dann auch 1000 Euro?

        „Versteh mich nicht falsch, rein sachlich hast du ja Recht. Ich verstehe halt nicht, warum es für dich so wichtig ist, dass Leute sich auch im Alltag fachsprachlich korrekt ausdrücken.“
        Dann frage ich mal anders herum:
        Warum ist es für dich so wichtig, dass sich die Leute falsch ausdrücken? Was spricht gegen ein korrektes „Kilo“ vor der Bezeichung oder Aussprache?

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      4. IULIUS

        Genaugenommen ist Kalorie wenn ich Kilokalorie meine einfach nur schlampig. Das funktioniert nur, weil der Mensch Fehlertolerant ist. D. H. er kann Dinge so hininterprettieren, wie sie offensichtlich gemeint sein sollen. Das kann aber auch ins Auge gehen.

        Allerdings, die ursprüngliche Größe um 18-hunder-x war wohl eíne Kalorie die heutige Kilokalorie. Wurde aber auch schon 18-hunder-y geändert. Das hat sich über die Jahrhunderte dann halt so gehalten. In den USA soll der Begriff calorie = Kcal neben kcal offiziell gültig sein.

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    2. MissGecko

      „Du möchtest also lieber immer “Meter” sagen, auch wenn “Kilometer” gemeint sind? Ernsthaft?“

      Lies meinen Satz, auf den du dich damit beziehst, nochmal durch. Da habe ich etwas anderes geschrieben, und dem habe ich nichts Wesentliches hinzuzufügen.

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  9. Magenta

    Hatte bei meiner HÄ auch einen Bluttest machen lassen und der hat Eisen- und D3 Mangel
    ergeben. Bei 800 – 1000 kcal und Sport rutscht man schnell mal in einen Mangel, obwohl
    ich noch ein gutes Multipräparat nehme. Inzwischen habe ich nachgebessert und es ist alles
    wieder ok. (Das Gewicht stagnierte dann auch 3-4 Wochen trotz Defizit.)

    Wenn man seine Ernährungsgewohnheiten so radikal ändert, dauert es halt, bis man die
    für sich selbst passende Form findet.

    Heute hatte ich zum ersten mal seit Jahren einen BMI von 24,95! 🙂
    Insgesamt habe ich bis jetzt 29,5 kg abgenommen und bekomme seit einiger Zeit auch
    heftig Gegenwind aus dem Umfeld. Als Dicke bin ich nie so massiv angegriffen worden!

    „Warum gehst du denn noch joggen, Du bist doch jetzt schlank und brauchst das nicht mehr?“
    „Also Frau S., ich würde sagen kein Gramm mehr weniger, es reicht jetzt!“
    „Wenn Du noch mehr abnimmst hängen überall Falten an Deinem Körper rum und das sieht
    total häßlich aus!“

    Danke nochmal für Dein Buch Nadja! Habe es jetzt auch als Printversion bestellt.
    Durch die Lektüre des Buches lasse ich mich durch die Sprüche meiner Umwelt nicht
    mehr verunsichern und reagiere eher belustigt.

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      1. Magenta

        Mal sehen, wahrscheinlich nicht gleich. Bin auch noch nicht fertig mit abnehmen.
        Brauche auch noch etwas Mutanlauf, da ich dann auch Bilder dazupacke.
        Mir fällt es schwer, mich auch so zu „outen“, da ich eher ein introvertierter Mensch bin.

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    1. MissGecko

      Auch von mir Glückwunsch! 🙂 🙂 🙂 -30 kg (ca.) sind bei mir Endziel, momentan bin ich bei BMI 26.

      Mit den Kommentaren/Reaktionen habe ich bisher noch keine Probleme gehabt, war nach der Lektüre von Fettlogik auch gespannt. Ein paar wenige „Also, ich würde dich jetzt nicht als dick betrachten“ (als ich schon 10 kg weg hatte und erzählt habe, dass ich noch weiter runter will), und das habe ich mehr als Nettsein-Wollen aufgefasst und nicht als Ausdruck von „Mach bloß nicht weiter“.

      Alle anderen Reaktionen waren uneingeschränkt positiv. Ein winziges Bisschen war ich irritiert bei einzelnen Arbeitskolleginnen mit denen ich mehr zu tun habe und die überhaupt gar nichts gesagt haben. Da gehe ich davon aus, dass ihnen das Gewicht anderer Leute wohl schlichtweg egal ist – hat doch auch was!

      Ich hoffe, dass das beim Weitermachen annährend so bleibt, denn solche Kommentare wie du sie wiedergegeben hast, stelle ich mir in der Wiederholung echt ätzend vor.

      Finde deine Einstellung echt cool – eventuell könnte man ja mal ein Bullshit-Bingo draus machen. 😉

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    2. Saskiasaurus

      Glückwunsch zum tollen Erfolg! 🙂

      Hier noch einige Auszüge der „Sorgen anderer“ (Aktuell 94 Kilo)

      „Du fällst fast vom Fleisch“
      „Man sieht dich gar nicht mehr“
      „Wenn du so weiter machst, dann ist das nicht mehr gesund“

      Bingo ist eine super Idee! 😀

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      1. nenzija

        Och, wie man’s nimmt, ne? Bei gewichtsbedingten Problematiken sprach er in der Vergangenheit schon mal an, dass man das Gewicht reduzieren könnte.

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