Unterschiede.

Fällt mir immer auf, wenn ich mit Leuten essen gehe. Die scheinen echt zu vergessen, dass da Essen auf dem Tisch steht^^

NATURS

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50 Gedanken zu “Unterschiede.

  1. Lomi

    Dein Essen spricht mit Dir? Bist Du sicher, dass Du gesund bist? 😉

    Ich weiß auch gar nicht, ob das so zutrifft. Falls ich mich zu den „Naturschlanken“ zählen darf: Bei einem üppigen Essensangebot fühle ich mich auch überredet und verführt, alles aufzufuttern. Vielleicht ist es halt im Alltag anders. Da habe ich bei den normalen Mahlzeiten Routinemengen. Die sind tiefsitzende Gewohnheit, z.B. das eine Brötchen zum Frühstück. Gefährlicher wäre es schon, wenn ich zu Hause z.B. einen Koch hätte und der mir jeden Tag tolle Leckereien auf den Tisch stellen würde. Da würde ich vermutlich selten nein sagen.

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      1. Barbie aus Berlin

        Lomi, natürlich. Aber das andere schmeckt einfach besser. Und kein vernünftiger Mensch möchte kalorienarme foie gras, mousse au chocolat oder sc. hollandaise…
        Man muß ja nicht essen, bis nichts mehr da ist.Aber das kann schwer sein.

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      2. TutziFrutzi

        „Ein guter Koch …“ Geht mir genau anders rum.

        Gutes Essen ist für mich witzigerweise kalorienärmer als das Zeug, das ich gegessen habe, bevor ich angefangen habe, auf die Ernährung zu achten.

        Wo ich beispielsweise vorher aus Faulheit einfach keine Beilage zu Würstchen gemacht und dafür dann mehr Würstchen gegessen habe, nehme ich mir heute die Zeit für einen Kartoffelsalat. Und ich hab Spaß dabei. Mal so schnell-schnell geht das eben nicht. Alleine dadurch, dass ich ein Bisschen „planen“ muss (Kartoffelsalat schmeckt erst am nächsten Tag richtig gut) fallen für mich viele „Sünden“ automatisch und ohne Disziplinprobleme flach, weil ich doch das-und-das vorbereitet habe und mich drauf freue.

        Klar liebe ich fettige Schweinereien nach wie vor. Aber die mampfe ich eben nicht mehr einfach so weg bis ich satt bin, sondern ich genieße die mit irgendetwas, was dazu passt und nicht bloß nach „Alibi-Sättigungsbeilage“ schmeckt.

        Und – da bin ich auf den Geschmack richtig derbe, deftige Eintöpfe sind was Feines. Man kann sich regelrecht überfressen – aber die Kalorien sind ein Witz. Man kriegt Eintöpfe hin, die insgesammt vielleicht 4.000 kcal haben, von denen aber zwei Leute zwei Tage lang gut was haben. Wenn’s schmecken soll, darf man aber nicht am falschen Ende sparen. Ein Eintopf mit magerer Putenbrust schmeckt nach nix. Da muss schon was mit ordentlich „Wums“ rein. Und gut Würzen. Rumprobieren. Warum nicht mal ne Prise Zimt (vorsichtig mit dem Zeug), wenn man etwas Scharfes mit viel Paprikapulver kocht? Fleisch und Zwiebeln scharf anbraten und mit Bier ablöschen. Zucker bringt auch eine Menge. Zitronenabrieb (der Burner, echt!). Statt mit Wasser aufzugießen Gemüsesaft nehmen. Blätter von Gemüse (Fenchel, Radieschen, Tralala) nicht wegschmeißen, mal auskochen und schauen, wie’s schmeckt und wo zu es passt. Salatsaucen nicht klassisch mit Essig, Zucker, Senf, Öl anrühren, statt Essig Apfel-, Orangen- oder Multivitaminsaft nehmen, weil Saft nicht so sauer ist wie Essig hat man mehr Menge und im Verhältnis weniger Öl. Schmeckt aber durch die fruchtige Note meistens sogar noch besser.

        @Barbie: Und kein vernünftiger Mensch möchte kalorienarme foie gras, mousse au chocolat oder sc. hollandaise… – gut, Gänsestopfleber muss ich nicht haben, aber ansonsten gebe ich Dir recht – als „fettig“ erfundene Sachen schmecken auch nur fettig. Light-Produkte sind meistens bääh. Und wirklich viel bringen tun die auch nicht. Da steht dann dick drauf „50% weniger Fett“ – aber wenn man mal die Kalorien vergleicht, sind das mitunter bloß 15% weniger. Dafür aber 70% weniger Geschmack. Na, heißen Dank auch.

        Das Einzige, was ich regelmäßig in fettarmer Form kaufe, ist dieser Pseudo-Schafskäse. Die Gummi-Konsistenz ist natürlich vollkommen untauglich, wenn man damit etwas überbacken möchte. Aber ich benutze den nur in Salaten – und den „normalen“ Pseudo-Feta kann man nicht so schön in Stifte schneiden, weil der schon zerbröselt, wenn man ihn nur schief anguckt.

        🙂

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  2. nessii

    Ich würde das noch ergänzen. Ich bin der Meinung, dass „Naturschlanke“, wenn sie satt sind, einfach aufhören mit essen, egal was da noch Leckeres steht. Ich sitze dann da und denke mir „Eigentlich bin ich ja satt… aber der Pudding sieht SO lecker aus, davon will ich noch was haben!“ und schon ist der Pudding weg.

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    1. ich habe früher oft gegessen, bis mir speiübel war. Irgendwann habe ich gelesen, Chinesen (oder Japaner?) würden aufhören, sobald sie zu 90% satt seien. Das habe ich dann ausprobiert und mir angewöhnt und es klappt ganz gut. Wenn mich also dann immer noch ein Pudding anlacht, dann hab ich ja noch 10% Reserven 😀

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      1. Frank

        @ilona
        „Das ist ein Argument“

        Glaube ich nicht. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass man weniger und vor allem _langsamer_ essen würde, wenn man von einem guten Koch verwöhnt würde. Bei hochwertigen Speisen isst man bestimmt bewusster und lässt sich mehr Zeit beim Essen. Und der Faktor Zeit ist oftmals der Knackpunkt. Da Nahrungsaufnahme und eintretendes Sättigungsgefühl logischerweise zeitversetzt sind, wird der langsame Esser eher die Chance haben, auf die Signale seines Körpers zu hören.
        Dass das leichter gesagt als getan ist – also langsamer und bewusster zu essen – weiß ich selbst sehr gut. Bin auch ein „antrainierter“ Schnellesser, und muss mich echt bremsen beim Essen.
        Antrainiert insofern, als dass ich schon von meinen Eltern zum schnellen Essen angehalten wurde und es mit Beginn der Berufstätigkeit sogar noch schlimmer wurde. 20 Minuten Mittagspause mussten reichen, um die Hände zu waschen, in die Kantine zu hetzen, zu essen, danach zu rauchen und wieder zurück. Die Portionen waren da allerdings so bemessen, dass ich davon nicht zunehmen konnte, aber im privatem, wenn große Mengen auf dem Tisch liegen, legt man dieses Verhalten ja nicht ab. Achte mal in Zukunft darauf, mit welcher Geschwindigkeit Schlanke und Dicke essen. Ist natürlich nur ein Punkt von vielen, aber ich bin mir sicher, ein ganz wichtiger.

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      2. übrigens wurde ich gerade als Kind und Jugendliche immer blöd angemacht, weil ich so langsam esse.
        „Wie man isst, so arbeitet man“, war ein oft gehörter Spruch.
        Mir war nie so ganz klar, was so schlimm sein soll am langsam essen. Selbst wenn man angeblich genau so arbeitet – dann halt langsam und gründlich. So what?

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  3. maSu

    EMN … evtl. isst du öfter mit Menschen, die ein großes Mitteilungsbedürfnis haben und das Essen zwar wahrnehmen, das Bedürfnis der Nahrungsaufnahme unterliegt aber dem Bedürfnis all den Nonsens mitzuteilen.

    Ich kenne da auch einige Fälle, die reden und reden die ganze Zeit einen absurden Mist. Ich habe da die Wahl: Zuhören bis die Ohren bluten …. oder essen. Mit Glück kann ich das Gespräch dann damit abwürgen, dass ich sage „hmmm das Törtchen ist lecker, probier mal!“.

    Diese Menschen sehen das Essen … haben aber soziale Defizite aufzuholen….

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  4. Litschi

    Mein Freund, null Sport, Bürojob und seit jeher schlank, hört definitiv das Essen auch nicht sprechen. Er gehört zu den Leuten, die zwar grosse Mengen auf einmal runterschlingen können, aber dann auch manchmal einen ganzen Tag vergisst, dass er etwas essen könnte.
    Er musste auch erst lernen, dass wenn ich sage „Du ich hab Hunger, kochen wir was?“ das nicht bedeutet, dass wir iiiiiiiiiiiiiirgendwann in der nächsten 1-2 Stunden mal damit beginnen eine Zwiebel klein zu hacken, sondern, dass ich jetzt essen will. ESSEN! JETZT! Jede Minute Verzögerung könnte fatale Folgen haben!
    Und dass man das zubereitete Essen nicht auf den Tisch stellt und dann mal im Internet noch was nachschauen geht oder noch was aus dem Keller holt, oder diese kaputte Glühbirne im Schlafzimmer doch auch mal auswechseln könnte…
    ESSEN!!!! JETZT!!!!!!! ;..;

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    1. Sowas von absolut ich! 😀
      Ich hasse es auch, wenn Leute „noch mal eben schnell“ was erledigen, sobald das Essen sich dem Tisch nähert (ja, auch die Hände kann man schon ein paar Minuten früher waschen!), das wird doch alles kalt! Und ich hab Hunger!
      Extreme Härtefälle durften dann damit leben, dass ich einfach angefangen habe. Grrr.

      Ich bin zwar immer recht schlank gewesen, aber ich höre das Essen trotzdem laut und deutlich reden. Meinereiner wird dann skinnyfat. Hmpf.

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  5. yannaba

    Ja, mein Essen spricht auch mit mir. Kürzlich erwähnter Baumkuchen hat mir gestern, als ich heimkam, schwere Vorwürfe gemacht, weil er sich ungewollt fühlte.
    Nun ja, jetzt hat sich das Thema gegessen…

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  6. Mir schlägt Kummer, Schmerz und Arbeitsstress auf den Magen, da vergesse ich glatt zu essen. Das hat mich wohl am ehesten zusammen mit meinen Zappelgenen immer einigermassen schlank gehalten… Ich kenne viele, bei denen ist es umgekehrt.

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  7. Kuttel Daddeldu

    Vom Tisch? Nur?
    Da hast Du aber leises Essen zuhause, sei froh.

    Meins ruft mich locker aus dem (Kühl-)Schrank herbei und – das sind die lautesten Schreihälse (mit Stimmbändern aus reinem Zucker) – immer noch gut hörbar aus dem Laden einen Kilometer ums Eck…

    ;))

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  8. Es gibt also wirklich Leute, die das nicht hören??? Wenn wir eine Besprechung haben, und Süßigkeiten auf dem Tisch stehen, oder Kuchen (also immer -.-) dann wird es echt schwierig den Gespräch zu folgen….
    Das Essen erzählt mir die ganze Zeit, wie lecker es ist. Mein Kopf versucht währenddessen, heraus zu finden, wann es ok ist wieder etwas zu nehmen, ohne verfressen zu wirken. Der andere Teil meines Gehirns erzählt mir außerdem, wie viel ich davon wieder zunehmen werde…
    Könntet ihr da noch folgen? xD Es hängt vielleicht auch ein bisschen mit meinem ADHS zusammen, aber ich bin jedesmal total baff, dass die Schlanken das Essen gar nicht zu bemerken scheint O.O

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    1. Mona

      Hehe, bei mir ist das genauso. Immer dieses überlegen, ist das schon genug oder darf ich noch was und wann ist das angemessen. Ich glaub, ich hab kein ADHS.
      Das ist besonders bei süßem Essen so. Ich freu mich über süßes Essen und das ist natürlich besser als anstrengende Gespräche mit Menschen zu führen.

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  9. Bemilou

    Super – ich bin ganz bei euch. Ich hör das Essen auch oft sprechen, aber noch schlimmer: Wenn ich im Fernsehen Leute sehe, die beim Essen sind und dann aufhören oder was stehenlassen, werde ich ganz unruhig…das spricht sogar aus der Glotze!
    Hilft nur: Vorher bestimmen, was zu mir sprechen darf und was nicht. Widerrede und Diskussion ist zwecklos. Ich verliere meistens.

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  10. Typfel

    Oooh ja! Bei mir ist es noch schlimmer. Ich werde im Supermarkt fast niedergeschrien. Letztens wieder nicht ganz satt dort die Kontrolle, ehm, verloren. Oder wie ist das mit dem Zuckerzeug im Einkaufswagen passiert?? Und wenn’s erst mal zu Hause ist, habe ich keine Chance mehr.

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    1. Mona

      Das kenne ich auch. Ich kaufe ganz vernünftig ein und dann kurz vor der Kasse werde ich unruhig und renne nochmal los und hole noch alles, woran ich kurz vorher ganz entschieden weitergegangen bin, obwohl es gerufen hat.

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      1. Ich hab heute erfolgreich einem Wunderbar gesagt er soll die Fresse halten. Aber erst nachdem ich mich überzeugt hatte, dass er mit 250kcl echt zu fett ist für zwischendurch… Blöde Schlange an der Kasse.

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      2. pufaxx

        @Mona: Jaaa! Ich bin zwar noch nie großer Fan von Süßigkeiten allgemein gewesen, aber mit „Wunderbar“ kriegt man mich auch. Allgemein alles mit Erdnüssen, Karamell und ner Prise Salz. Oder Schoko und Knusper. Sahnetorte oder sowas ist z.B. nix für mich. An Eisdielen gehe ich auch problemlos vorbei. Aber der haptische Kick der idealen Mischung aus cremig, knusprig und fettig … Holla, die Waldfee. „Mr. Tom“ ist ebenso ein Kalorien-Brett, aber einfach geil.

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  11. boah, jaaaaaaaa!!! Und da ist Teambesprechung, am Tisch überall Tellerchen mit kleinen Häppchen, und die Besprechung dauert zwei Stunden, und alle reden und reden, und niemand nimmt was vom Teller, und ich höre gar nicht, was der Typ da vorne erzählt und der Sabber läuft und ich kann mich nicht konzentrieren und sehe den Teller, der wird immer größer, die Schoki auf dem Teller immer lauter, das ist pure Folter, vor allem wenn keiner was nimmt und ich zerfließe regelrecht, will aber nicht gierig wirken und sterbe innerlich tausend Tode!!!

    Und ganz drastisch ist es, wenn ich etwas nicht kenne. Essen, das ich nicht kenne, quengelt und schreit in einer fremden Sprache, die ich erst verstehen kann, sobald ich gekostet habe, und ich bin doch so ein kommunikativer Mensch und will alle verstehen! Ich kann nicht begreifen, wie Leute bei mir zu Gast sind, ich setze ihnen etwas Neues vor, und sie probieren nicht mal von dem selbstgemachten Hummus, dem leckeren Baba Ganoush, greifen dafür lieber zur bekannten Marmelade, und die haben auch null Verlangen und sind absolut taub, egal wie laut das Zeug plärrt!

    Jedes Gericht hat eine ganz eigene Stimme … Schokolade ist weich und schmeichelt, scharfe Speisen verführen mit ihrer sinnlichen Erotik und hauchen feurig, und Chips labern einen lässig von der Seite an … und das kann verdammt dominant sein! Wer würde schon „nein“ sagen, wenn ein peitscheschwingender Kartoffelchip „beiß – mich – an!“ schmettert?

    Mist, jetzt hab ich Hunger! Der Pharisäer lügt ich grad an und behauptet, er hätte keine Kalorien. Pharisäer eben, aber er klingt verdammt überzeugend!

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  12. Genau!So!

    Und eine ähnliche Situation:

    Letztens bemerkte mein Mann, dass er noch irgendwelche Süßigkeiten im Schrank hat und meinte ganz erstaunt: „Ach, ich hab ja noch was zum naschen. Hatte ich ganz vergessen…“
    Und ich so: „WIE KANNST DU SÜSSIGKEITEN VERGESSEN?!“

    Das passiert mir nie. Niemals. NIE. Die reden nämlich auch mit mir.

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