Jojo-Logik

jojo

Aus einem Artikel von der Techniker Krankenkasse, der mir zugeschickt wurde. Weitere erwähnenswerte Fettlogiken darin:

  • langsam Abnehmen!
  • nicht weniger als 1200 kcal pro Tag!
  • Sport ist unverzichtbar zum Abnehmen!

 

62 Gedanken zu “Jojo-Logik

  1. fkrueger

    Warum selbst recherchieren, wenn man auch einfach nur alles anderen nachplappern kann 😉

    Ist ja nicht so, als wär das nur beim Abnehmthema so, sondern ist eher ein gesellschaftliches Problem 🙂

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  2. Frank

    Tja, die Techniker KRANKENkasse trägt ihren Namen wohl zu Recht.
    Wie kann man sich selbst nur so ins Knie schießen? Was kommt als Nächstes? Hören Sie nicht auf zu Rauchen, der Stress durch die Entwöhnung schädigt ihr Herz!

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  3. Mona

    Ich glaub die schreiben immer nur exakt das, was die DGE schreibt.
    Unter dem Artikel steht
    „Es ist wissenschaftlich erwiesen: Permanente Diäten machen dick. Je karger und einseitiger sie sind, desto größer die Chance, nach der Diät ein höheres Gewicht zu erreichen als vorher. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bringen strikte Vorsätze oder rigide Diätvorschriften keinen dauerhaften Erfolg.“

    Auch schön, dass sie einen drauf hinweisen, dass man durch eine Diät Essstörungen und Fressattacken bekommt und dazu auch noch in das Notprogramm kommt. Wuuaaah.

    Ich glaub „der Jojo“ ist in dem Zusammenhand soetwas wie der Teufel oder die Hölle. Sobald man einen kleinen Fehler macht, ist man verloren. Das hat doch einen Namen. Irgendwas mit Angst. Man macht den Menschen Angst, um das gewünschte Verhalten zu erzwingen.

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      1. IULIUS

        Ich denke schon, daß das wissenschaftlich nachweisbar ist.
        Es steht halt nu nichts über die Gründe, warum das so ist.
        Möglich wäre z. B. bei einer Diät, die auf Mangelernährung beruht, daß die Person plötzlich diesen Mangel schnellstmöglich ausgleichen will und dabei in alte Gewohnheiten verfällt, evtl. aus Frust noch mehr als vorher ißt.

        Die Korrelation ist genauso vorhanden wie bei Storch und Baby.

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      2. Nick

        Ich denke schon, daß das wissenschaftlich nachweisbar ist.

        Korrelationen sind natürlich im Rahmen des jeweiligen Studiendesigns „nachweisbar“. Aber eigentlich kennt die Naturwissenschaft den Begriff „Beweis“ nicht.

        Auf besagte Formel folgt allerdings sehr oft die platte Behauptung einer Kausalität, die in der Regel nicht eimal die entsprechende Quelle behauptet (hier: „Permanente Diäten machen dick“)

        Ich behaupte: Die Verwendung der Formel „Es ist wissenschaftlich erwiesen“ ist stark negativ korelliert mit dem Kenntnisstand des jeweiligen Autors, zum wissenschaftlichen Diskurs zum jeweilgen Thema 😉

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      3. Mona

        „Permanente Diäten machen dick.“ stimmt auf eine verdrehte Weise irgendwie. 😉
        permanent –> ununterbrochen
        Diät –> Ernährung
        Ununterbrochenes Essen kann schon mal dick machen.

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      4. IULIUS

        Ich wollte nur darauf hinweisen, man kann alles „wissenschaftlich beweisen“, wenn man nur genügend Fakten außer acht läßt.

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  4. nessii

    Die Tatsache, dass ausgerechnet eine Krankenkasse das verbreitet, finde ich besonders erschreckend. Da sollte man doch meinen, dass die es besser wissen müssten. Kein Wunder, dass sich dieses Märchen vom Jojo so vehement dagegen wehrt, ins Reich der Mythen abzutauchen, wenn es sogar Krankenkassen erzählen.

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  5. akira62

    Schon Lustig vorallem der Text hier:

    „Dann droht die Gefahr, dass er die Diät abbricht oder sich mit regelrechten Fressattacken tröstet. Pillen, Tees, Pülverchen und andere Wundermittel tun ihr Übriges dazu. Der Grund: Der Körper lernt in den „mageren Zeiten“, mit so wenig Nahrung wie möglich auszukommen. Je öfter sich diese Zeiten wiederholen, desto konsequenter drosselt der Körper seinen Energieverbrauch und schaltet auf ein Notprogramm um.“

    Notprogramm klar, wenn ich den Körper soweit runter gehungert habe das er Not hat schon, aber solange noch genügend Reserven da sind wohl kaum. Auch bei einem „Cheat-Day“ wurde ja schon nachgewiesen durch Studien das sich der Körper wieder im „Gleichgewicht“ befindet.

    Ja der DGE ändert sich nur langsam, und nimmt scheinbar die neueren Forschungsergebnisse (also die der letzten 10 Jahre) scheinbar nicht wirklich zur Kenntnis. Aber leider, leider, leider verweisen immer alle auf den, damit Sie ja nicht Haftbar gemacht werden können, falls mit einem anderen Ansatz was schief gehen sollte.

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  6. Sel

    Ich finde dieses „Notprogramm“ des Körpers wunderbar. Einmal zünftig hungern – und schon kommt man mit viel weniger Nahrung aus. Da freut sich doch beim Einkaufen der Geldbeutel. =D

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      1. IULIUS

        Wir sollten das „Notprogramm“ nach Afrika exportieren. Es soll da Gegenden geben, bei denen Menschen wegen zu wenig Essen verhingern. Wenn man die jetzt einfach eine Diät machen müssen sie nicht mehr so viel essen und können dann auch nicht mehr verhungern.

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      2. maSu

        IULIUS: Der Körper merkt aber, ob es eine Diät oder ein mangelhaftes Nahrungsangebot ist. Nur bei einer Diät beginnt er zu sparen und senkt seine Körpertemperatur auf den IQ eines normalen Diätberaters.

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  7. Ich

    Ich finde die Häme hier irritierend.
    Wie viele von euch haben diese Weisheiten noch vor einem guten Jahr selber geglaubt und danach gehandelt? Erster Stein und so.

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    1. Mona

      Ich hab nie einfach so nach etwas gehandelt, ich hab es immer für mich ausgetestet, was denn machbar ist. Ich glaube zum Beispiel an Atkins-Diät und LOGI, wenn man es vernünftig macht, ist das sehr gesund, was man da insgesamt isst. Da ich total auf Süßes stehe und für länger als 6 Monate die Kohlenhydrate nicht auf unter 100 g einschränken kann, weiß ich, dass es für mich nichts ist. An Jojo selbst hab ich nie geglaubt, vielleicht liegt es daran, dass ich Physik halbwegs verstehe und in der Schule gesagt wurde, dass Energie immer nur umgewandelt wird. Energie kann normalerweise nicht einfach auftauchen oder einfach verschwinden, sie wird halt umgewandelt.

      Es ist schon ein großer Unterschied, ob mir eine Kollegin bzw. meine Omi irgendwas von Jojo erzählt oder die Techniker Krankenkasse, die auf sehr aufgeklärt und wissenschaftlich tut, so als ob sie alles recherchiert haben und auf dem neuesten Stand der Technik sind. So sehe ich die TK, dass sie so ein Image von: Wir unterstützen die fortschrittlichsten Behandlungsmethoden blabla, aufrechterhalten wollen.

      Naja die ganze Homöopathie passt da auch nicht rein. Die TK malt ein sehr widersprüchliches Bild von sich.

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  8. Ich

    Naja,
    auch bei der TK arbeiten Laien. Es ist eine Versicherung, keine Mediziner-Vereinigung. Und selbst die verbreiten ja nun auch solche Weisheiten.
    Aber nein, ein Laie soll sich nicht mit einem Profi vergleichen müssen – kann sich aber ggfs. durchaus mit ihnen messen.
    Mich wunderte halt nur diese Häme, unabhängig davon, wer hier Dummfug verbreitet.

    TK und Homöopathie passt nicht?
    Hm. Da würde ich nochmal nachhaken. Meine Erfahrungen sind anders.

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    1. Mona

      Ich weiß, dass die TK Homöopathie bezahlt, wenigstens Anteile. Wie soll das denn zu „wir sind so wissenschaftlich und super-fortschrittlich auf dem höchsten Stand der Medizin/Technik“ passen? Was ich in Anführungszeichen geschrieben habe, ist das, was bei mir von der TK-Werbung ankommt. Ich bekomme davon viel, weil unser Unisport mit denen zusammenarbeitet, die bieten Kurse an und wir haben TK Campus oder wie sich das nennt, wo alle Studenten die aus der Familienversicherung der Eltern rausfallen bei ihnen sich anmelden.

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      1. IULIUS

        Wenn die TK etwas veröffentlicht sollte es schon den Stand der Wissenschaft entsprechen. Dazu haben die garantiert entsprechend qualifizierte Mitarbeiter.

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      2. Nick

        Dazu haben die garantiert entsprechend qualifizierte Mitarbeiter.

        „Qualifiziert“ darf man bei der TK getrost als „formal qualifiziert“ verstehen. Zumindest, wenn ich von meiner Erfahrung mit dort beschäftigten Sozialversicherungsfachangestellten ausgehe.

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      3. IULIUS

        Ein Sozialversicherungsfachangestellter hat vermutlich weiniger die Aufgabe zu beraten, als Verwaltungstätigkeiten. D. H. z. B. nach Katalogvorgaben Anträge zu genehmigen oder abzulehnen.
        Ich meinte allerdings eher die Leute, die auch die Arbeit eines Arztes beurteilen können.

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      4. IULIUS

        Genau, der Typ ist im Vorstand und logischer Weise für nichts zu ständig. 😀

        Deswegen bringen die auch solche Broschüren raus….

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  9. Mir bleibt trotzdem ein Rätsel, wie ich in 10 Tagen Urlaub ca. 8kg zugenommen habe nach – oh staune – einer zweiwöchigen 800 Kaloriendiät. Ich kann keine 8×7000 Kalorien im Überschuss gewesen sein. Wasser kann’s auch nicht sein. Meine Einlagerungen beschränken sich auf 3kg und die verflüssigen sich direkt nach 2 Tagen Low Carb, was in dem Fall nichts gebracht hatte. Nach 2 Tageb Low Carb hatte ich nach dem Urlaub immer noch ein Plus von 7kg innerhalb von nur 10 Tagen nach einem für mich recht hohen Kaloriendefizit. Wie geht das?

    Selbst, wenn es auf stoffwechselbasierter Ebene keinen Jo-Jo Effekt geben würde, sollte man die Erschöpfung der radikalen Selbstkontrolle während einer sehr stark kalorienreduzierten Diät nicht außer acht lassen. Selbstkontrolle ist stark erschöpfbar. Ihre Erschöpfung kann sich in häufiger werdebdem Impulsiv-Essen zeigen.

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    1. maSu

      2 Wochen 800kcal. Dann Urlaub mit schlemmen. 8kg mehr nach dem Urlaub. Gewicht vorher??

      Einfache Erklärung (aufgrund der Mangelhaften Daten):

      Die Diät wurde vor 2 Wochen begonnen. Der Körper verliert gerade zu Beginn von Diäten hauptsächlich Wasser – auch in Folge der meist recht deutlichen Ernährungsumstellung. Der Körper nimmt nun schnell ab (eben Wasser). Je nach stärke des Übergewichts sind in 2 Wochen auch mal 10kg Gewichtsverlust drin, obwohl das nur Wasser ist.

      Dann beginnt der Urlaub. Im Urlaub trinkt man mal Alkohol, isst Pommes, also salziges. Zudem isst man wahrscheinlich über Bedarf.

      Folge:
      1) Über Bedarf essen = moderate Gewichtszunahme
      2) Alkohol: Wassereinlagerungen
      3) Salziges: Wassereinlagerungen

      Dann auch möglich: Nährstoffmangel in Folge der enormen Kalorienreduktion (ausgewogen mit 800kcal ist möglich, aber nicht leicht). Nährstoffmangel kann auch zu Wassereinalgerungen führen.

      Folge:
      Im Urlaub nimmt man etwas Gewicht und viel Wasser zu. Durch die fortgesetzte Diät tritt erst jetzt (zeitlich verzögert) der Nährstoffmangel ein. Das Wasser durch salzige Nahrung und Alkohol wird zwar wieder ausgeschieden, aber die Wassereinlagerungen durch Nährstoffmangel wachsen gleichermaßen und so ergibt sich +/-0.

      Alles nur Vermutungen auf der sehr sehr dünnen Datenlage.

      2 Tage sind außerdem für Wasserschwankungen zu kurz. Ich (als Mann) hatte gerade nach Grillfeiern durchaus Wassereinlagerungen die deutlich länger anhielten.

      1x ausgiebig bei einer Grillfeier zuschlagen hat durchaus gut eine Woche „Abnehmen“ zunichte gemacht – laut der Waage. Ich hatte ein Kaloriendefizit von 1000-1500kcal täglich. D.h. um 7 Tage lang ein deutliches Plus auf der Waage zu sehen, hätte ich bei der Grillfeier vermutlich zusätzlich noch 2 Gläser Nutella auslecken müssen….

      Insofern… Stell sicher, dass du dich nicht mit den kcal verzählst und mach weiter. Der Erfolg kommt. Garantiert.

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  10. Dann stellt sich mir noch eine Frage – die ganze Zeit eigentlich schon und ich hoffe, jemand weiß da eine Antwort. Wenn es immer nur um die Kalorienbilanz geht, wie kann es sein, dass ich unter Low Carb High Fat täglich auf über 4000 Kalorien kam aber kontinuierlich abnahm?

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      1. Sehr ominöser Account, „Iulius“ … Andere als dumm hinstellen, damit Fettlogik Fettlogik bleibt, klingt für mich wie eine ganz große Involviertheit.

        Geh dich mit LCHF beschäftigen und schau mal, wie viele Kalorien die Leute mit ihrem Butterkaffee, Sahnesnacks etc kommen.

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      2. Mona

        Ich habe mich mit LCHF beschäftigt und ich kenne niemanden, der mit einem Kalorienüberschuss abgenommen hat. Alle, die ich kenne, haben ihre Essensmengen reduziert. Also ich kenn schon welche, die stark übergewichtig waren und dann beim Umstellen auf LCHF ihre 8 kg abgenommen haben. Aber da sagen sie selbst, das ging so schnell das muss das Wasser sein, das aus dem Körper geht, was von Kohlenhydraten sonst drin gehalten wird. Oder sie sagen, dass die ungewohnte Ernährung sie dazu gebracht hat viel weniger zu essen, weil sie mal genauer nachdenken und alles kontrollieren/planen oder sie bewegen sich deutlich mehr und machen Sport und bauen ihre Muskulatur stark auf (weil sie vorher vielleicht zu wenig Protein gegessen haben hatten die nur die Mindestmenge an Muskulatur, die man für einen bewegungsarmen deutschen Alltag braucht).
        Das war alles nicht ein Mensch und es trifft auch nicht alles auf alle zu, es sind halt welche die das so sagen, die anderen sagen das anders usw.

        Bei deinen 4000 kcal mit LCHF könnte ich mir auch noch vorstellen, dass durch das Fett vieles einfach nur „durchgerutscht“ ist, weil du sonst gar nicht auf diese Mengen trainierst bist und ich vermute, dass Zucker/Stärke schneller/gründlicher? aufgenommen wird als eine große Menge aus Protein/Balaststoffen/Fett. Ich denk, wenn die ganzen Prozesse sich eingespielt haben, (ich kann mir vorstellen, dass es 3 Wochen bis 6 Monate dauert) wird immer besser als aufgenommen und man hört auf abzunehmen.

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      3. Danke für die verwertbare Antwort, Mona.

        Ich war damals mit einer Gruppe von LCHFlern unterwegs. Sie kamen auch auf eine sehr hohe Kalorienmenge. Geht auch nicht anders, wenn dein Kaffee mit 30-50g Butter bestückt wird. Der Käse, das Fleisch alles extra fett sein soll. Darüber hinaus gab es diese Theorie, die ich sogar auch erlebt habe, dass am Ende des Tages mein ganzer Körper glühte und sehr viel Wärme abgegeben wurde. Auch wenn das eine Erklärung sein könnte (was mir aber zu wenig ist, weil wie soll man in kurzer Zeit 2000 Kalorien verglühen), reicht sie einfach nicht aus.

        Und diese andere starke Jo-Jo Geschichte nach dem Urlaub nach einer sehr kalorienrestriktiven Diät geht mir auch nicht in den Kopf. Mona, ich lagere keine 8kg Wasser an. Ich kenne meinen Wasserhaushalt inzwischen sehr gut. Durch Low Carb gehen bei mir 2-4kg weg. Mehr aber nicht. 2kg verliere ich aber auch bei einer Kaloriendiät.

        Mir gefällt die kalorienreduzierte Diät eh am besten. Mir fällt es nur nicht so leicht entgegen von Erfahrungswerten alle hier genannten Punkte (Jo-Jo Effekt oder zB dass alles nur von der Kalorienbilanz abhängt) vorbehaltlos so anzunehmen. Ich überprüfe das alles gerne.

        Durchgerutscht ist bei mir unwahrscheinlich. War nicht viel öfter auf dem Klo durch LCHF.

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      4. Hi Sherry, was die 8kg in 10 Tagen angeht war es bei mir im ersten Urlaub nach dem Abnehmen ähnlich. Ein paar kg sind sehr schnell wieder verschwunden (Wasser und „Darminhalt“), ein paar rechne ich den wieder aufgefüllten Kohlenhydratspeichern zu, die dauerten dann etwas länger um wieder zu verschwinden. Ein bisschen war auch Fett vom Kalorienplus. Mittlerweile sind die KH-Speicher wieder generell voll und wenn ich ein kleines Plus esse, zeigt sich kein riesiger Sprung mehr auf der Waage, wie nach einem starken Defizit.

        Dass man mit LCHF extrem viel essen kann ist zumindest von wissenschaftlicher Seite nicht nachweisbar. Ich kann leider nur das sagen, was ich in Studien dazu gefunden habe. Generell braucht Eiweiß mehr Verdauungsenergie als Fette und KH, also kann man tendenziell schon mehr Eiweiß essen, ohne zuzunehmen. Ich denke, wenn ein Teil ausgeschieden worden wäre, hättest du das an Durchfällen („Fettstuhl“) o.ä. gemerkt, also muss wohl alles verdaut worden sein. Ich denke, um wirklich sicher etwas zu sagen und nicht nur zu spekulieren, müsste man sowas im Laborsetting reproduzieren und genau untersuchen. Bisher konnte das, meines Wissens, noch nicht bewiesen werden, aber es wäre siccher spannend, das mal nachzuvollziehen, bei jemandem, der die Erfahrung gemacht hat. Entweder es ist dann so wie mit den „Diätresistenten“ Menschen, die unter 1200 kcal zunehmen, und bei denen sich rausstellte, dass es ein Wahrnehmungsfehler war, oder es fidet sich tatsächlich eine medizinische Erklärung. Fände ich sehr interessant.

        Im Bezug auf IULIUS würde ich bei deiner Spekulation im Bezug auf „große Involviertheit“ eher nicht davon ausgehen. Ich bin mir nichtmal siher, ob er das Buch überhauot gelesen hat(?) 🙂

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      5. Danke dir. Das mit der krassen Zunahme könnte teilweise vielleicht so hinkommen. Kann sogar sein, dass es den meisten anfangs so geht und die Demotivation dazu führt, dass man die Ruder aus der Hand gibt. Ich bin so vielseitig diäterfahren, wie viele von uns. Um so lustiger finde ich es, dass ich am Ende wieder da abgekommen bin, wie ich angefangen habe: beim Kalorienzählen. Aber dazu gehört soviel mehr. Man muss einige Dinge einfach akzeptieren. Akzeptieren, dass Abnahme ohne alles nach Lust und Laune essen zu können; einfach nicht klappen wird. Niemals. Ende. Da hätte man sich den ganzen anderen Blödsinn an Diäten sparen können.

        Das mir LCHF kann ich mir echt noch nicht erklären. Muss dazu sagen, dass war die Diät, bei der ich ernährungstechnisch zwar extrem frustriert war, weil mir Obst und Reis so unendlich fehlten, aber was Energiehaushalt, Wohlbefinden, Fitness anging war es einfach ein völlig neues Lebensgefühl.

        Aber naja ….

        Wünsche dir einen schönen Tag! 🙂

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      6. Mona

        Das wär echt toll, wenn man Menschen, die soetwas an sich beobachtet haben, wissenschaftlich untersucht, ob irgendwas Spezielles passiert ist und wie man das reproduzieren kann.

        Ich hab noch eine Idee. 🙂 Du schreibst: „was Energiehaushalt, Wohlbefinden, Fitness anging war es einfach ein völlig neues Lebensgefühl“. Das kenne ich auch, aber dafür man ich Kohlenhydrate viel zu sehr. Also bei mir war das bestimmt so, dass das neue Lebensgefühl daher kam, dass ich endlich mal eine ordentliche Menge Protein, essentielle Fett und Gemüse gegessen habe. Ich hab halt vorher Süßes, Kortoffeliges, Nudeliges gegessen und da gab es nicht sooo viel Protein oder andere Gemüse oben drauf. Ich hatte bestimmt einen Mangel an Protein, Omega3 und was es alles gibt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

        Ich merk das auch, wenn ich jetzt alles aufschreibe und drauf achte, dass ich genug Protein habe und gute Fette esse und so gut ich kann auch Gemüse benutze, dann geht es mir auch ganz gut, obwohl ich alles andere als LowCarb mache zur Zeit.

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      7. Mona

        Ja, das mit nicht richtig verdauen, war nur meine eigene Vermutung. Ich kenn das halt, wenn ich lange keine Äpfel gegessen hab, dass ich die nicht so gut vertrage, aber nach einigen Wochen sie wieder kein Problem sind. Bei Milch ist das bei mir auch so.
        Ich glaub auch nicht, wenn der Körper (ich weiß gar nicht in welchem Magen-Marmstück Proteine und Fett verarbeitet werden) nicht hinterherkommt mit dem Nährstoffe aufnehmen, weil Enzyme fehlen oder zu wenig sind, dass man dann häufiger auf Klo muss. Das Volumen von Fett ist ja eher gering im Vergleich zu anderen Lebensmitteln und Protein verlangsamt sowieso alles (Ich bekomme Verstopfung, wenn ich den ganzen Tag nur Proteinlebensmittel mit wenig Fett gegessen habe). Bei LCHF ist der Bauch auch eher bequem, weil die Mengen nicht sooo riesig sind. Wenn ich mich jetzt von Nudeln und Kartoffeln ernähren würde, würde mein Bauch spannen und sich sehr voll anfühlen, bei LowCarb fühlt er sich für mich normal/angenehm an.

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      8. Nick

        Ich hab zeitweise lchf probiert und musste feststellen, dass man auch damit zunehmen kann. Kalorien habe ich nur überschlagen, aber es waren sicher weniger als 4000.

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      9. yannaba

        Also, LCHF war mein letzter Versuch vor Fettlogik. Und ich war wirklich sehr brav und habe extrem wenig Kohlenhydrate gegessen. Dafür Käse, Sahne, Fleisch etc. Gezählt habe ich nicht. Ergebnis: 2 Kilo in 2 Wochen. Leider aber nach oben….
        Also, bei mir klappt das nicht. Macht aber auch nichts, war ohnehin ein wenig widerlich.

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      10. Oha. Im größten Forum von LCHF stand, dass die Diät bei Menschen mit Insulinresistenz wohl nicht klappen würde. Das war so gar nicht mein Ding … Auch, wenn ich abgenommen habe. Kalorien zählen geht bei mir am Besten, dabei bin ich noch am Entspanntesten. Ich mache das aber so ähnlich wie bei WeightWatchers, dass ich z. B. in meiner App 1100 Kalorien einstelle, aber Obst und Gemüse nicht zähle (außer Bananen). Das klappt wunderbar.

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    1. maSu

      4000kcal pro Tag (egal ob Hauptsächlich mit Fetten oder KH oder Proteinen) führen nur dann zu einem Gewichtsverlust, wenn der tägliche Bedarf > als 4000kcal ist.

      Ansonsten kann es durch eine Veränderung der Ernährung auch immer zu temporären Wassereinlagerungen oder Wasserausscheidungen kommen. Interessant ist auch: Über welchen Zeitraum wurde die Gewichtsabnahme beobachtet?! Ja langfristiger, desto wahrscheinlicher ist, dass der Verbrauch bei über 4000kcal liegt oder dass die 4000kcal schlicht nicht aufgenommen wurden (Mess- bzw. Schätzfehler).

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  11. P.S.: Zu Iulius. Er wollte mich als blöd hinstellen, da kriegt er halt die Antwort, die mir grad einfällt. Seine Anti-Reaktion ließ einfach darauf schließen, dass er hier etwas persönlich nahm. Sorry für’s Austeilen in deinem Blog.

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    1. IULIUS

      Sorry, ich wollte Dich nicht als blöd hinstellen. Deine Angaben waren einfach zu dünn, um etwas damit anfangen zu können. Zudem ist es bei extremen Phänomen ratsam erst einmal abzuklären, ob Fehler ausgeschlossen werden können.

      Persönlich halte ich von Diäten gar nichts. Bei Diäten ist oft das Problem, daß jeder, der eine Diät herausbringt den Stein der Weisen gefunden haben will. Besser ist dauerhaft weniger zu essen. Idealerweise fängt man auch gleich damit an gesünder zu essen.

      Diäten selber sind meistens für ein paar Tage oder Wochen vorgesehen. Und dann? Soll das Problem gelöst sein? Eher nicht. Dann kommen all die schönen Sachen, auf die man soooo lange verzichten mußte…

      P. S. ich nehme selten etwas persönlich. 😉

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      1. Mona

        Ne, LowCarb wie LCHF, Atkins, LOGI sind nicht nur auf paar Wochen ausgelegt, das ist eine Ernährung fürs ganze Leben. Atkins hat 4 Phasen und die 4. heißt sogar irgendwas in der Art von lebenslange Ernährung. Die 3. ist die Erhaltung, um das neue Zielgewicht zu halten, Phase 2 ist die Abnehmphase und Phase 1 ist die Einleitung, wo man am wenigstens Kohlenhydrate essen kann, damit man die Gewohnheiten schnell ändert und sich mit den Lebensmitteln vertraut macht, viel stärkearmes Gemüse, Fleisch, Käse und sowas. LOGI ist auch eine Ernährung die immer gleich bleibt. Es ist sogar so, dass wenn man Abnehmen will, soll man daran etwas ändern, sodass man alles von Stufe 4 und das Obst erstmal weglässt.
        Wenn man große Blutzuckerschwankungen vermeiden will oder nicht zu hohe Spitzen haben will, kann man Süßes und Kohlenhydrate einschränken und das tut wohl einigen Menschen ganz gut. Diese Menschen haben sonst vielleicht viel zu viele Kohlenhydrate gegessen und dadurch keinen Platz auf dem Teller für genug Protein und irgendwelche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe gehabt, da es bei denen schon immer so war, haben die das nicht mal gemerkt. Nicht jeder Mangel führt direkt zu einer Krankheit. Ich kann Eisenmangel haben und mir kann es schlecht gehen, aber ich hab noch lange keine Blutarmut. Wenn ich dann nach 1-2 Jahren die Krankheit Blutarmut habe, dann geht es mir ganz schlecht. Bei „nur Eisenmangel“ muss ich selbst meine Tabletten bezahlen, bei Blutarmut zahlt es die Krankenkasse. Da ich keinen Nerv habe, nur zu warten bis es mir ganz dreckig geht, esse ich natürlich viel mit Eisen und kaufe mir selbst Tabletten, um nicht in die Blutarmut zu rutschen.

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      2. IULIUS

        Sicher du hast Recht. Ich hätte schreiben sollen, die meisten Diäten.

        Bei LowCarb-Diäten scheint es mir, als wenn man sich da besonders intensiv mit Essen befassen muß und daß es sich dabei um Abnehmen und Gewichthalten durch jahrelange Mangelernährung handelt.

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      3. Mona

        IULIUS: …Abnehmen und Gewichthalten durch jahrelange Mangelernährung handelt

        Den Teil versteh ich nicht. Es muss ja nicht unbedingt jeder irgendeinen Mangel haben. Kann auch sein, dass durch das intensive befassen mit der Ernährung einem erst auffällt wie viel man gegessen hat und dass man es gar nicht brauchte oder dass man mit den Jahren oder Jahrzehnten sich irgendeine Standard-Ernährung aufgebaut hat, wie viel zu wenig Abwechslung und Vielfalt geboten hat.
        Meinst du die „jahrelange Mangelernährung“ so, dass die Menschen sich vorher nicht mit ihrer Ernährung beschäftigt haben und dadurch nicht wirklich merkten, dass sie immer wieder das Gleiche essen und dadurch es eventuell zu einseitig wird und denen deswegen irgendwann irgendwas Mangelt? Es gibt ja wirklich Leute, die Jahrzehntelang immer wieder die gleiche Pizza essen, dann noch paar Nudelgerichte und Brot mit Nutella, das kann leicht einseitig werden. Ich glaube nicht, dass man von Mehl allein leben kann, man braucht schon paar andere Lebensmittel.

        Ich weiß es nicht so genau, aber es konnte sein, dass LowCarb einen zum Kochen anregt, weil man sich sowieso mit der Ernährung beschäftigt. Und wenn man selbst kocht, hat man schonmal mehr Auswahl/Abwechslung als jemand, der immer nur Tiefkühl-Fertiggerichte sich aus dem Supermarkt holt.

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      4. IULIUS

        Nein, ich meinte, daß LowCarb voraussetzt bestimmte Lebesnmittel nicht zu essen, oder stark eingeschränkt. Nun ist es aber so, daß jedes Lebensmittel andere Minerlien etc mit beinhaltet.
        Wenn ich lowCarb richtig verstanden haben kann man sich den Genuß von Schokolade mit dem Verzicht auf Obst erkaufen. Bzw. anfangs wird komplett auf Obst verzichtet.

        Wenn Du das in Bezug zu der meist vorher vorherrschenden Ernährungsgewohnheiten setzt, dürfte LowCarb dagegen erheblich gesünder sein.

        Das Problem dürfte weniger das Mehl sein, als rafinierter Zucker.

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      5. Mona

        Das mit der Schokolade kommt auf die eigene KH-Grenze an. Eigentlich sagen die neuen Atkins-Bücher und LOGI sowieso, dass man sehr viel Gemüse essen soll. Bei Atkins sollen die meistens KH auch aus Gemüse kommen, sogar Eier haben 0,6 g KH. Wenn deine Grenze bei 10 oder 20 g KH ist, dann schaffst du gar nicht Schokolade zu essen. Obst soll man allgemein meiden bei Atkins, in Phase 4 geht ein bisschen was, was schon beim Abnehmen gut geht sind Erdbeeren, Himbeeren, weil sie sehr KH-arm sind. Bei LOGI kann man 2 Portionen Obst essen, da gehört es also dazu, weil es auf Stufe 1 eingeordnet ist. Wenn man diese 2 Portionen Obst weglassen will, muss man sie mit Gemüse ersetzen. Schokolade ist auf Stufe 4, also darf man davon sehr wenig und sehr selten essen, das kann man sich dann selbst definieren, aber es muss ja immer im Verhältnis zur Stufe 1, 2 und 3 stehen.

        Wenn man bei Atkins Schokolade isst, dann meistens welche mit über 75% Kakao, viele sogar die über 90%, und eventuell ohne Zucker, sondern mit Süßstoffen. Davon isst man dann seine 10 g pro Tag. Das war zumindest die Menge, die ich gegessen habe und die Leute, die ich damals kannte. Aber da braucht man schon eine KH-Grenze über 20 g, weil der Größteil sowieso aus Gemüse kommen soll und auch kommt.

        Also sind es unterschiedliche Gründe bei LOGI und Atkins, aber beides mal ist es schwer darin Schokolade zu essen. Wobei LOGI keine so strenge KH-Grenze hat (vielleicht sogar bis 150 g?), da muss man eher drauf achten, dass stärkearmes Gemüse + gesunde Fette + Proteinlebensmittel den allergrößten Teil ausmachen. Bei Atkins in Phase 4 kann man bis zu 120 g KH essen, aber nur, wenn man es „verträgt“ also dabei trotzdem gesund isst und das Gewicht nicht hochgeht. Sobald man merkt, dass das Gewicht hochgeht, muss man eingestehen, dass die eigene KH-Grenze niedriger liegt (oder dass man zu viel Zucker+Fett gegessen hat und die Kalorien gesprengt hat 😉 ). Also bei Atkins ist es allgemein so, wenn man in der Abnehmphase ist und 3 Wochen nichts abgenommen hat, muss man die Kalorien genau überprüfen und auch wieder strenger sein und Kalorien und vielleicht auch die KH einschränken. Wenn man in der Erhaltung oder dauerhaften Ernährung (Phase 3 und 4) zunimmt, muss man wieder bei Phase 2 anfangen oder bei 1, wenn man sehr viel Übergewicht hat und wieder sehr viel Zuckerzeug+Stärkezeug gegessen hat.

        Oha. Entschuldigung, dass es so viel geworden ist.

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      6. Ich hab‘ für mich entdeckt, dass es mir hilft, in der Woche in einem leichten Defizit zu sein und am Wochenende nicht über Kalorien nachzudenken. So kann ich gut halten. Aber generell kotzt mich das Thema manchmal sehr an. Deine „Entschuldigung“ nehme ich an (oder deine Erläuterung). 🙂

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  12. Hannelore

    Also, ich habe mal mit Low Carb 10 Kilo abgenommen. Das aber nicht für den Rest des Lebens beibehalten. 3Jahre später hatte ich alles wieder drauf. Jetzt mit Kalorienzählen und Essen nach Energiedichte geht das Abnehmen viel leichter. Man gat auch das Problem mit den Kohlehydraten am Abend nicht. Also ist „Fettlogik überwinden“ und Essen nach Energiedichte für mich die perfekte Kombination.

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