Fotomagie

Die letzten Tage hat mein Körper entschieden, mal wieder etwas hartnäckiges und überflüssiges Wasser rauszukicken, und so fühlte ich mich heute plötzlich wesentlich leichter. Und in Stimmung für ein Angeberfoto^^

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Und als ich das so sah, dachte ich, dass das eigentlich ganz gut geeignet ist, um Fotos in den Medien mit der Realität zu vergleichen. Das obere Foto ist nicht bearbeitet, aber günstig (laien)fotografiert. Und dann vergleichen wirs mal mit dem normalen Anblick, den ich 2 Sekunden später im Spiegel sehe:

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Wenn man überlegt, dass in den Medien noch eine perfekte Beleuchtung dazukommt, Profifotografen mich in exakt der richtigen Pose und dem idealen Winkel fotografieren und hinterher noch ein wenig mit Photoshop geglättet wird, wäre der Sprung vermutlich nochmal viel größer. Ich finde solche „Gegenüberstellungen“ ziemlich entspannend.^^

————–

Abrupter Themenwechsel: Seit gestern haben schon mehrere hundert Leute den gestern geposteten Fragebogen ausgefüllt. Danke! Es gilt natürlich, je mehr, desto besser, also wie gesagt, falls ihr noch wen kennt, der wen kennt… und idealerweise haben auch viele der Ausfüllenden keinen Bezug zu Fettlogik und das Buch nicht gelesen oder davon gehört. Und danke nochmal!

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44 Gedanken zu “Fotomagie

    1. Mona

      Bei den Models bemalen und kleben sie ja sowieso alles, so wie sie das gerade brauchen, hab ich das Gefühl.

      Ich glaube fest daran, dass wenn Nadja jemandem, den sie neu kennen lernt, sagt, sie ist Laufstegmodel, dann wird sie/er ihr das glauben.

      Wenn ich gerade nicht vollgefuttert bin, ist mein Bauch auch ungefähr so. Yeaay (Ich hab aber keine Fotos, ich schau einfach so in den Spiegel. Dafür sind meine Arme und Beine viel dicker und ich dadurch schwerer als ich sein will.)

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  1. mila

    Das obere Bild ist bestimmt auch morgens aufgenommen worden! Hier fällt es mir bei mir immer arg auf, morgens relativ schlank und so wie ich mir gut gefalle, abends deutlich schwammiger und mindestens 3cm mehr im Umfang o_o

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  2. Carisa

    Als Fototipp: versuch mal das Becken anders zu kippen, auf den Bildern sieht es so aus, als würdest du relativ weit im Hohlkreuz stehen.
    Wenn man gerade steht, sieht es, finde ich, noch schicker aus (zumindest ist das bei mir so, dass der Bauch dann viel flacher wirkt).

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  3. Michael Mendelsohn

    Eigentlich sollten alle sich mal einen Abend lang durch http://www.psdisasters.com/ geklickt haben — das Blog ein paar Wochen zu lesen hat mir ganz deutlich vor Augen geführt, wie viel in den Medien mit Bildern getäuscht wird, gerade auch am Bild des weiblichen Körpers.

    „Escher Girls“ hat ein ähnliches Anliegen.

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  4. MissBrann

    Ähm, ich versteh den Post ehrlich gesagt nicht.

    Willst du gerade sagen, dass du auf dem zweiten Bild dick/dicker aussiehst, als auf dem ersten?

    Weil das m.E. nicht der Fall ist… :-/ Du bist auch auf dem zweiten Bild noch eine sehr schlanke Frau und eindeutig dieselbe.

    Ich kenne natürlich Bilder, in denen schlanke Menschen vorher/nachher faken, um zu zeigen, dass bei der meisten Wundermittelwerbungen halt gemogelt wurde mit Licht, Bauch raushängen lassen vs. anspannen. Oder eben um lediglich zu zeigen, dass auch gut trainierte Menschen nicht 24/7 wie einem Shape-Cover entsprungen aussehen (ist auch ne coole Sache).

    Aber hier sehe ich dieselbe Figur, ohne dramatischen Unterschied.
    Wenn du dich auf dem zweiten Bild deutlich dicker findest, dann find ich das komisch…

    Wenn ich nur den Post nicht gerafft habe, dann sorry.

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      1. Mona

        Das vorteilhafte Foto sieht so sportlich, sexy, chic und gut geformt aus. Das unvorteilhafte eher wie schlechte Haltung und dadurch unsportlich, aus der Form und weniger sexy, weil es halt auch kein gewohnter Anblick ist. Die meisten Bilder von Bäuchen, die man im Internet oder sonstwo sieht, sind ja eher wie das erste, weil alle sich in Pose stellen. Das erste fühlt sich für mich gewohnt an und man schaut kurz hin und hat alles verstanden. Beim zweiten Bild muss ich genauer hinsehen und kann nicht das ganze auf einmal sehen, sondern brauche länger, weil ich auf Details achten muss. Es ist einfach so ungewohnt, viel zu natürlich und echt. 😉

        Nadja, kommen solche Bilder auch in das Papierbuch? Ich möchte es unbedingt verschenken an Leute, die nicht viel mit dem Internet/Computer anfangen können und da wären diese ganzen Bilder wichtig, um zu zeigen, dass du nicht nur schreibst, sondern wirklich selbst abgenommen hast.

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  5. Ich finde dich auch auf beiden extrem schlank- und schwanke persönlich immer zwischen „das schaffe ich nie“ und „wenn das nach 85+ kg Gewichtsabnahme wieder so aussehen kann, gibt es noch Hoffnung“…

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    1. Kris

      Ich vermute, zweiflerin schätzt weniger. Auf Fotos kann man die Größe schlecht abschätzen und manchen ist wahrscheinlich nicht bewusst, dass EMN relativ groß ist. Ich finde, die 65 kg sind da sehr realistisch.

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      1. Mona

        Wenn man trainierte Muskulatur hat, dann wird man auch oft für leichter gehalten als man wirklich ist. Sogar gut trainierte Menschen mit dicker Fettschicht werden durch ihre gute Haltung und Stärke für leichter gehalten als leichtere schlappe Menschen. Ist nur meine Erfahrung. Ich hab es nicht untersucht und ich weiß nicht, ob es jemand schonmal untersucht hat.

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      1. zweiflerin

        ja, ich weiß, daß Du 175 cm groß bist. Ich mache mir Sorgen. Ich war mal magersüchtig, ich habe und hatte magersüchtige Freunde. Mich hatte schockiert, wie Du damals auf den Arzt im Krankenhaus reagiert hattest, der Dich so entsetzt gefragt hatte, ob Du noch weiter abnehmen wolltest. Der Arzt hatte alles richtig gemacht. Du warst wegen einer Ohnmacht ins Krankenhaus gekommen, er hatte Deine „Krankengeschichte“ aufgenommen, er war besorgt, Du warst entsetzt/aufgebracht wegen seiner Frage. Dabei war die Frage ganz normal. Da hatte jemand 85 kg abgenommen, erschreckte sich dermaßen über eine Ohnmacht, dass sie ins Krankenhaus ging, was sollte der arme Arzt denn machen oder sagen? Am Ende gestandest Du doch selbst ein, dass Du deine Medikamente falsch wegen Deines Gewichts falsch eingeschätzt hattest.
        Zu dem Foto: Ich sehe da eine Frau, die kurz vor dem Untergewicht steht. Die Hüftknochen kommen noch nicht raus, aber fast. Der Bauchnabel ist nicht mehr eingesenkt, sondern liegt auf gleicher Höhe mit dem Bauch.
        Ich mache mir Sorgen, dass Du Dir etwas in die Tasche lügst. Wenn das mit dem Gewicht nicht stimmt, lügst Du auch Deinen Lesern etwas vor. Wenn Du sagst, Du hast Wasser verloren, dann KANN Dein Gewicht doch gar nicht mehr gleich sein, weil doch das Wasser weg ist.
        Mach‘ einen Strich dran, weil ich gesagt habe, dass ich magersüchtig war, und deshalb alles von mir auf Dich projeziere. Ich kenne alle Lügen und Verschleierungen – von mir und von meinem besten Freund – und es kommt mir so bekannt vor.
        Ich hoffe für Dich, dass ich Unrecht habe. Aber ich sorge mich. Ich würde mich freuen, wenn Du meinen Beitrag nicht als Angriff auffassen würdest, sondern mit einen – psychotherapeutischen – Kollegen die Eigenansicht abgleichen würdest. Und – die Photoshop-Geschichten mit dem Dünnermachen oder „Aufpeppeln“ von mageren Models ohne Taillengröße zu beeinflußen sind nicht erfunden.

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      2. Nun habe ich 2x zu einer Antwort angesetzt, aber ich habe echt Mühe, das zu beantworten. Ich glaube, ich kann dazu nichts sagen, was dir deine Sorgen nimmt, denn ich habe gerade den Eindruck, dass du jede meiner Äußerungen als Lügen/Verschleierungen einer Magersüchtigen lesen würdest 🙂 Vielleicht ist es sinnvoller, wenn andere was dazu sagen, denn ich glaube, da mich noch 10kg vom Untergewicht trennen, werden die meisten keine Frau sehen, die kurz vor dem Untergewicht steht. Vielleicht empfindest du ja die Wahrnehmung anderer Leser als glaubwürdiger.

        Der Artikel, auf den du dich beziehst, vom Juli
        https://fettlogik.wordpress.com/2015/07/31/krankenhausfettlogik/
        war auch keineswegs entsetzt oder aufgebracht, daher auch mehrfach Ironietags und die Bezeichnung „Minifettlogik“ zu Beginn.
        Magersucht ist eine ernste Erkrankung, daher will ich nicht den Eindruck erwecken, dich nicht ernst zu nehmen, abzutun oder sonstiges. Ich denke, das Problem ist, dass es sich für jemanden wie mich, der beim lockerlassen/intuitiv essen immer in Richtung 150kg+ wandern wird, sehr absurd anfühlt, wenn Leute besorgt sind, ich könnte zu dünn/magersüchtig werden. Das ist einfach so gar nicht mein Thema, und vielleicht reagiere ich dann so wie bei dem Arzt (oder bei dir) mit zu wenig Verständnis für diese Sorge.

        Seit einem Jahr ist mein Gewicht stabil zwischen 63-65kg (67kg mit Wassereinlagerungen) und wenn du dir Fotos von Anfang des Jahres anschaust und Fotos von der letzten Woche, sieht man, dass sich da nichts groß verändert hat. Mittlerer Normal-BMI, noch nicht mal untere Grenze. Und ich habe nicht vor, das in den nächsten Jahren zu ändern – weder nach oben, noch nach unten 🙂

        („Wenn Du sagst, Du hast Wasser verloren, dann KANN Dein Gewicht doch gar nicht mehr gleich sein, weil doch das Wasser weg ist.“ –> Ich rechne das Wasser meist raus, wenn ich mein Gewicht sage. Wenn ich weiß, dass ich die letzten Tage 2kg Wasser eingelagert habe, sage ich trotzdem, dass ich 65kg wiege. Tatsächlich wog ich auf den oberen beiden Fotos auch minimal mehr, irgendwas knapp unter 66kg^^)

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      3. pufaxx

        @Zweiflerin: Ich denke, Du machst Dir zu viel Sorgen.

        Menschen sind unterschiedlich. Man kann nicht so wirklich vom Hervortreten einer Knochengruppe auf Untergewicht schließen. Wo der Bauchnabel sitzt dürfte (vor allem bei Menschen, die sehr schnell sehr viel abgenommen haben) in erster Linie von der Straffheit der Haut abghängen.

        Ich kenne magersüchtige Menschen. Aus der Verwandtschaft, aus dem Bekanntenkreis aus einer Beziehung.

        „Zu dünn“ denke ich mir, wenn die Ellenbogengelenke dicker sind als die Arme. Da läuten meine Alarmglocken. Aber wenn Hüftknochen rausstechen, die Rippen zu sehen sind, die tiefe Kuhle beim Schlüsselbein … Pff … Für mich selbst und meine nahen Verwandten ist das der Normalzustand. Mit diesem Anblick bin ich aufgewachsen.

        Ich selbst habe mich sogar „dick“ gefühlt, bloß weil ich keinen Waschbrettbauch mehr hatte. Ich hab 5 Jahre lang mich nicht mal getraut, zum Schwimmen zu gehen. DAS ist albern, und über so einen Quatsch sollte man nachdenken.

        Aber Nadja postet schicke Fotos. Und direkt danach und immer wieder zwischendrin unvorteilhafte Fotos. Das wahre Leben, eben. Wirklich magersüchtige Menschen würden stattdessen doch lieber im Boden versinken, meinst Du nicht?

        Jetzt könnte ich noch im Detail herumprahlen, was mein Papa mit 92 und meine Mama mit 75 so Jahren hinkriegen – ich sage Dir nur: Bei denen sieht man NOCH mehr Knochen. Trotzdem (oder gerade deswegen) sind die fit wie ein Turnschuh. [Kein Spruch, im November war ich wieder im Norden und wir waren zusammen im Fitness-Studio].

        Ich sehe hier jedenfalls nichts und null Krankhaftes, ich sehe eine attraktive Frau, die vielen Menschen Mut macht.

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      4. Mona

        Um Magersucht zu haben, muss man doch mager sein oder nicht? Also irgendeinen BMI unterschreiten. Da sieht man ganz anders aus als Nadja auf den Fotos. Es gibt doch diese Krankheit (?), wo sich die Menschen als dicker sehen als sie wirklich sind. Also wenn sie jemanden, der normalgewichtig ist, mit sich vergleichen, finden sie sich viel dicker, obwohl sie in Wirklichkeit stark untergewichtig sind. Man muss denen erst mit einem Maßband „beweisen“, dass ihre Einschätzung nicht so stimmt.

        Ich finde den Bauchnabel ganz normal/durchschnittlich. Ich erkenne da auf jeden Fall nichts Schlimmes.

        Bei den Fotos finde ich sehr faszinierend, dass die Hüfte (für meine Verhältnisse) so schmal ist. Auf den Fotos mit 150 kg waren die Po+Oberschenkel doch der breiteste Körperstelle, oder? Ich find, solche Bilder müssen auf jeden Fall ins Buch, damit sehr dicke Menschen sehen, dass unter dem Fett ein normales Skelett ist, welches auch zum Schlanksein taugt, wenn man will. (Ich hab eine Person in meinem Umfeld, die extrem dran zweifelt, dass jeder schlank sein kann und begründet das mit den Knochen: 1. die seien schwer und machen mehr Gewicht, welchen man überhaupt mehr wiegt als andere, und 2. das ganze Skelett sei breiter gebaut und dadurch könne ein (seit Kindheit) dicker Mensch niemals schlank werden, egal was er tut.)

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      5. Kris

        zweiflerin, ich glaube nicht, dass EMN über ihr Gewicht lügt. Ich habe ähnliche Werte (Größe / Gewicht) und ich finde, ihre Angaben stimmen durchaus mit den Bildern überein und sind plausibel. Du brauchst Dir also keine Sorgen machen. 🙂

        Aber die Diskussion ist wahrscheinlich ein gutes Beispiel dafür, dass das Gewicht generell meist niedriger geschätzt wird, als es ist, und das viele Menschen derart an leichtes Übergewicht gewöhnt sind, dass sie durchtrainiertes Normalgewicht als zu dünn empfinden.

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      6. zweiflerin

        Liebe EMN,
        danke für Deine ausführliche Antwort. Ich WILL ja gar nicht recht haben. Ich möchte, dass es allen Menschen „gut geht“ (ich bin wohl ein „Gutmensch“). Fahrlässing finde ich, wenn Menschen sich nich trauen, Befürchtungen nicht zu äussern, weil „das Klima“ nicht entsprechend ist.
        Das waren jetzt sehr viele Anführungszeichen bei wenig Text, aber ich hätte sonst Angst, mißverstanden zu werden. Also, ich war Zweiflerin und Mahnerin, ich habe Dinge angesprochen, die ich meinte bemerkt zu haben, wenn ich Unrecht hatte, dann ist es gut. Ich wollte nur nicht daneben stehen und, meinen, etwas gesehen zu haben, und nichts gesagt zu haben.
        Zum Abschluß noch einmal: Ich will nicht recht haben. Ich will, dass es Dir gut geht. Ich freue mich darauf, wenn Dein Buch gedruckt rauskommt.

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      7. Es freut mich, dass die Antwort offenbar hilfreich war. Vielleicht allgemein ein Hinweis für solche Situationen in Zukunft, wenn du jemanden auf ein sensibles Thema ansprechen möchtest: Du liest hier schon einige Monate mit und weißt, dass ich per Mail erreichbar bin. Es ist für solche Sorgen immer günstiger, Menschen unter 4 Augen anzusprechen, anstatt öffentlich zu sagen, dass man glaubt, sie lügen. Sowas ist kein guter Einstieg um Sorge zu vermitteln, denn es wird aufgrund des öffentlichen Vorwurfs als unangenehm empfunden und ist kaum dazu angetan im Falle einer tatsächlichen psychischen Erkrankung in dem Moment zu sagen „Ja, da könnte was dran sein.“

        Du hast sicher recht, dass es wichtig ist, Sorgen anzusprechen, aber ebenso wichtig ist es, dabei auf die Situation und die Wortwahl zu achten, denn unter Umständen bewirkt ein „gut gemeint“ ansonsten eher das Gegenteil.

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    1. Kris

      Irgendjemand hier hat mal kommentiert, wenn sie mit 86 Jahren dann vielleicht mal 100 Gramm zunimmt, werden Leute hervorspringen, mit dem Finger auf sie zeigen und rufen „Aha, siehste! Jojo! Hungerstoffwechsel!“ 😀

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  6. nancy

    @zweiflerin
    Große, schlanke Frauen mit recht schmaler Hüfte und breiten Schultern (Y-Figur) – so wie es hier der Fall ist – wirken dadurch optisch noch mal einen Tacken schmaler und weniger wiegend.
    Eine echte Magersüchtige würde wohl kaum ihr Foto ins Internet stellen, einfach weil sich sie sich als maßlos fett und entstellt empfinden würde.
    lg

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    1. Mona

      Ist ja lustig, obwohl ich die Hüfte für schmal halte, weil ich halt so eine breite habe, finde ich nicht, dass die Fotos eine Y-Figur zeigen. Ich finde die Schultern nicht wirklich breiter, sodass es aus meiner Sicht ziemlich perfekt zur Hüfte passt. Dazu kommt noch die deutliche Taille, die die Figur noch hübscher macht und sehr weiblich aussehen lässt.

      Ich wiege zur Zeit auch um die 64 kg, bin aber fast 5 cm kleiner, dadurch sehe ich halt dicker aus, besonders an den Oberschenkeln. Ich habe auch noch locker 10 kg Spielraum im Normalgewicht nach unten. Ich wog die meistens Zeit meines Lebens seit ich so groß bin, wie ich jetzt bin, 54 kg. Da will ich nicht hin, weil ich damals einfach nur fett und schlapp war. Mit Muskeln werde ich ganz sicher schwerer sein. Ich möchte weniger Fett und mehr Kraft und Körperspannung (wie beim Tanzen oder Yoga) haben. Ich gehe zusätzlich stark davon aus, dass ich schlechter trainiert bin. Ich hab zu viel Fett dafür, dass ich normale Umfänge habe und normalgewichtig bin. Ich habe schon seit Wochen gar keinen Ausdauersport gemacht und steigere mich beim sonstigen Sport auch schon seit 4 Monaten nicht wirklich, da ich Kurse mitmache, wo ich halt das mitmache, was es da gibt und ich im September und November öfter stark erkältet war.
      Mein Ziel ist es auf jeden Fall meinen Körperfettanteil noch weiter zu senken und Muskeln weiter aufzubauen, weil ich sehe, dass andere, die schwerer sind als ich, nicht so viel Fett haben, stärker sind und das deutlich gesünder ist. Das wäre bei mir noch ca. eine Kleidergröße, die ich abnehmen will. Ich möchte auch mal stark und gesund sein und nicht immer nur schlapp und kränklich.

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  7. Fragende

    Guten Morgen,

    ich möchte mir gerne deinen Blog von Anfang an durchlesen, mich aber nicht umständlich von Beitrag zu Beitrag zuruckklicken. Gibt es da irgendwo eine entsprechende Funktion die ich bisher über sehen habe?
    Herzlichen Dank!

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  8. Judith

    @Zweiflerin:

    Ich habe lange überlegt, ob ich zu deinem Kommentar überhaupt etwas sage. Der Grund, warum ich dir dazu etwas sage ist, dass „Leute wie du“ (sorry fürs Pauschalisieren hierbei) mit ihren Bemerkungen auch ernsthaft Schaden anrichten können.

    Dieses „du wiegst doch viel weniger als du zugibst/behauptest“ und „ich erkenne Magersüchtige, weil ich selbst damit zu tun hatte“ gespickt mit dem Tenor „ich meine es nur gut mit dir“ sind die Äußerungen, die ich richtig übel finde. Mag sein, dass ich da sehr empfindlich reagiere.

    Du stellst damit jemanden in eine Ecke (hier: Anorexie bzw. eine Störung), weil du unterstellst, wo es nichts zu unterstellen gibt.(Und alles, was der andere dann sagt, wird als Indiz der fehlenden Krankehitseinsicht gewertet.)

    Wenn dann auch noch Dritte auf diesen so in Gang gesetzten Zug aufspringen, wird es richtig übel.

    Bitte überlege doch mal, wie da sist, wenn einem so etwas unterstellt wird ohne dass man anorektisch ist. Gerade wenn du anorektishc gewesen bist bzw. damit zu tun gehabt hast, solltest du doch den Unterschied kennen und wissen, was die körperlichen und insbesondere die gedanklichen Symptome einer Anorexie sind.

    Wo du schon beim Körperlichen bist:
    Richtwert dafür wäre ein BMI von 17,5.
    (Das beduetet aber nicht im Umkehrschluss, dass jeder mit diesem BMI oder niedriger automatisch anorektisch ist. Ist nur ein Anhaltspunkt von mehreren.)

    Wo bitteschön siehst du bei EMN eine weitere Abnahme und Untergewicht?
    Oder „anorektische Denkmuster“?

    Gerade wenn du selbst damit zu tun gehabt hast, wundert mich sehr, dass dir nciht aufgefallen ist, dass diese Denkmuster nicht vorhanden sind bei EMN.

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  9. DieGabsi

    Ich kann gut verstehen, dass du mehrfach zu einer Antwort auf den Beitrag von zweiflerin angesetzt hast und das, obwohl du Profi im Bereich Wahrnehmungsstörungen bist, zumindest war das für mich eines der ganz wichtigen Themen im Buch.

    Magersucht – ich habe den Eindruck, dass das Wort inflationär eingesetzt wird, oft mit den allerbesten Absichten, als Warnung für all die jungen Mädels, die sich in Crash-Diäten stürzen. Man liest das ganz oft, in den sozialen Medien, in Diätforen, in Zeitschriften, überall wird gewarnt.

    Dabei spielt es auch eine Rolle, dass wir zunehmend seltener wirklich schlanke Menschen sehen werden, nachdem der Durchschnitts-BMI seit den 60er-Jahren um 6 Punkte gestiegen ist. Da sehe ich ein echtes Wahrnehmungsproblem. Was früher als kompakt bezeichnet wurde, wird dann eben jetzt schlank sein. Was früher als schlank bewertet wurde, ist jetzt dürr.

    „Du bist doch nicht dick, wo willst du denn abnehmen, pass bloß auf…“ Ich musste mir dergleichen nicht anhören, obwohl mein derzeitiges Gewicht seit Jahren an der unteren Grenze des Normalgewichts liegt. Andere können aber ein Lied davon singen, oder? Ich kenne das auch aus Diätforen, insbesondere den vorher-nachher-Threads. Dort wurde mal ein Nachher-Bild gezeigt, auf dem eine Userin zu sehen war, deren Gewicht immer noch – wenn auch im untersten – adipösen Bereich lag. „Wo sie noch abnehmen möchte“… solche und ähnliche Beiträge kamen in Folge.

    Dass eine so schwere und lebensbedrohende Erkrankung hier allerdings in den Zusammenhang mit der Geschichte einer einstmals stark adipösen und nun eben sportlich-schlanken Frau gestellt wird, empfinde ich als geschmacklos, vor allem, da es die Kommentatorin durch eigene Erfahrungen besser wissen müsste.

    „Noch“ sieht man die Hüftknochen nicht, aaaaaaaaaber…. bestimmt nächste Woche und dann…

    Hier liegt nicht einmal Untergewicht vor. Nadja hält das Gewicht über einen längeren Zeitraum und ich habe nirgendwo einen Hinweis gelesen, wonach sie an einer Körperschemastörung leiden könnte, also sich z.B. als „zu dick“ wahrnimmt.

    Ganz ehrlich: eigentlich fehlen mir die Worte, auch wenn ich davon jetzt ganz schön viele gefunden habe.

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