Schlaf.

Passend zur Zeitumstellung und einer Nachricht mit einer Frage zu Heißhungerattacken ein paar kurze Worte zum Schlaf. Offenbar führt Schlafmangel zu hormonellen Änderungen, dabei besonders ein Anstieg des Stresshormons Cortisol (das Hormon, das u.a. dafür sorgt, dass Fett bevorzugt im Bauchraum eingelagert wird) und Erhöhung der Hungerhormone, bzw. Verringerungder Sättigungshormone, also insgesamt einer Steigerung des Appetits.

Wer also nicht wirklich gut schläft, hat hier eine gute Stellschraube, um sich das Abnehmen zu erleichtern, zumindest vom Anstrengungsgrad (Appetit) her. Besonders hilfreich finde ich diese Samlung an sogenannten „Schlafhygenieregeln„, die helfen sollen, Schlafprobleme in den Griff zu kriegen.

17 Gedanken zu “Schlaf.

  1. daswolli

    Tja. Und dann gibt es leider die Leute, die Schicht arbeiten müssen, und zwar absolut unregelmäßig. Jedes Mal wenn mir jemand kommt mit Routinen entwickeln, und regelmäßigen Schlaf- und Essenszeiten, könnt ich heulen.
    Routinen hab ich. Eine für freie Tag an denen man wahrscheinlich angerufen wird und doch wieder für kranke Azubis einspringen muss. Eine für Sonntags, weil da das Telefon garantiert nicht klingelt. Eine für Frühschichten. Eine für Frühschichten an denen man länger bleiben muss. Eine für Spätschichten. Eine für Spätschichten an denen man früher kommen muss. Eine für Spätschichten die länger dauern. Diese Routinen habe ich inzwischen zum Glück inzwischen, dann steh ich halt abends noch mal in der Küche und bereite mir Frühstück und Pausenbrot und was zu knabbern für die Zugfahrt vor. Aber regelmäßig ist da nichts. =_=

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  2. Heinz

    „Wer also nicht wirklich gut schläft, hat hier eine gute Stellschraube, um sich das Abnehmen zu erleichtern“
    Also die Zusammenfassung:

    Schlafmangel macht dick. – klar
    Wer schläft kann nicht essen.^^

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  3. nenzija

    Hm. Das ist etwas, das ich mir überlegen kann, wenn ich über Schlafstörungen entwickeln sollte, die über einen längeren Zeitraum anhalten. Aber als genereller Lebensplan? Nope. Ich will meine Wochenend-Zocksessions bis mitten in die Nacht haben, ich will meinen Espresso am Abend trinken und wenn ich bei nem Metal-Konzert nach 18 Uhr headbangen will, tu ich das auch.

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    1. Typfel

      Ja, auch ich habe mein Leben lang geschlafen wie ein Baby. Aber ich habe auch feststellen müssen, daß das eine Frage des Lebensalters ist. So mit 50 – 55 ungefähr begann ich, nicht mehr zügig einzuschlafen. Natürlich habe ich mich da auch zu wenig bewegt. Naja..

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  4. Barbie aus Berlin

    Dann soll ich jetzt meinen Job in der Gastronomie aufgeben? Was ist mit all den anderen, die in der Dienstleistung, im Krankenhaus, im Schichtbetrieb arbeiten? Selbst schuld? Stundenlanges Nichtstun liegt nun mal nicht jedem. Und wer, bitte schön, trinkt mit Freunden eine Flasche Rotwein auf der Terrasse (oder auch drei) und sagt dann „Für mich nicht mehr, ich muß in zwei Stunden ins Bett, aber bleibt ruhig noch sitzen.“
    Das ist doch fernab jeder Realität.

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    1. Frank

      Natürlich Barbie. Das sind alles Vorschriften, an die du dich zu halten hast! Komm ja nicht auf die Idee, dass das Tipps für Menschen sind, die unter Schlaflosigkeit leiden und die für die Verringerung des Leidensdrucks noch ganz andere Dinge tun würden. Du darfst nicht abwägen, was dir wichtiger ist! Morgen kommt Ken, der schaut nach, ob du dich an alles hältst. 😀

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      1. Barbie aus Berlin

        @Frank, ernsthaft: Außerdem ging es, wenn ich es richtig verstand, um den Zusammenhang mit Fettlogik. Also eher, die Zeitumstellung und „Wer schläft, sündigt (isst) nicht“ noch als Ausrede zu benutzen. Aber vielleicht hab ich ja auch nur was falsch verstanden. Für mich klingt das eher nach Regeln für ein extrem langweiliges Leben.

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      2. Langweilig muß nicht schlecht sein … bedenke die alte Verwünschung „mögest du in interessanten Zeiten leben“ ^^

        Scheinbar banale Dinge werden dann wichtig, wenn man plötzlich nicht mehr frei drüber verfügen kann. Wenn man im Prinzip morgens Zeit hat und auch mal länger schlafen könnte ist rechtzeitig ins Bett gehen natürlich eher uncool (als Studenten war 3 früh für uns) … wenn man um 6 bei der Arbeit sein muß oder die Kinder um 7 aufstehen und bespaßt werden wollen komme was wolle klingt schlafen plötzlich sehr verlockend.

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      3. Frank

        „Außerdem ging es, wenn ich es richtig verstand, um den Zusammenhang mit Fettlogik“

        Nö. Es geht um diesen Text von EMN:

        „Passend zur Zeitumstellung und einer Nachricht mit einer Frage zu Heißhungerattacken ein paar kurze Worte zum Schlaf. Offenbar führt Schlafmangel zu hormonellen Änderungen, dabei besonders ein Anstieg des Stresshormons Cortisol (das Hormon, das u.a. dafür sorgt, dass Fett bevorzugt im Bauchraum eingelagert wird) und Erhöhung der Hungerhormone, bzw. Verringerungder Sättigungshormone, also insgesamt einer Steigerung des Appetits.

        Wer also nicht wirklich gut schläft, hat hier eine gute Stellschraube, um sich das Abnehmen zu erleichtern, zumindest vom Anstrengungsgrad (Appetit) her. Besonders hilfreich finde ich diese Samlung an sogenannten “Schlafhygenieregeln“, die helfen sollen, Schlafprobleme in den Griff zu kriegen.“

        “ Für mich klingt das eher nach Regeln für ein extrem langweiliges Leben.“

        Für mich auch. Aber wenn ich Schlafprobleme hätte, würde ich schon was ausprobieren.

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  5. Hotte

    Ich kann bestätigen, dass ich nach durchwachten Nächten vermehrten Appetit – und zwar besonders auf Kohlehydrate, genauer schnelle Zucker – habe.

    Andersherum werde ich wieder wach und kann schlecht einschlafen, wenn ich abends schnelle Zucker konsumiert habe. (Von Koffein mal ganz zu schweigen, da mache ich ohnehin einen Bogen drum.)

    Wenn ich zu wenig schlafe, nehme ich allerdings nicht zu, sondern eher ab. Da ich vom Schlafmangel krank werde, vermeide ich den allerdings.
    Einige der empfohlenen Regeln zur Schlafhygiene (zB das Trennen von Schlaf- und Arbeitszimmer) haben mir sehr geholfen, andere hingegen gar nicht.

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  6. Pingback: Schlafmangel | Fettlogik überwinden.

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