Cheatday.

cheatday

32 Gedanken zu “Cheatday.

  1. Das ist ja tapfer. Um ein Kaloriendefizit von 6 Tagen an einem Tag auszugleichen müsste man locker 1400 Kalorien _zusätzlich_ zur üblichen Kalorienaufnahme zu sich nehmen.

    Das entspricht einer halben Schwarzwälder Kirschtorte oder 1,5L Eis oder 1,5 Pizzen…
    Wie gesagt: das ganze _zusätzlich_ zur normalen Kalorienaufnahme, nicht als Mahlzeit an dem Tag.

    Joar, das ist sportlich, da muss man morgens früh aufstehen und Abends spät ins Bett um das zu schaffen. 🙂

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    1. Arne

      Ich hab hier eine Tüte Vanillekipferl und einem Gegenwert von 2000 Kalorien, die man locker an einem Nachmittag wegfuttern kann. Eine Packung Choco Crossies bringt dir immerhin 1000 Kalorien und ist leicht nebenher zu naschen. Und wenn ich mich manchmal mit Freunden treffe, kommt es durchaus vor, dass einige von uns nacheinander eine Pizza, eine Tüte Chips und eine Tafel Schokolade vertilgen. Gottseidank finden diese Treffen nur alle paar Monate statt. 😀

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    2. Arne

      Nicht zu vergessen die Kalorien, die manche Cocktails aufweisen. Da kannst du auch ziemlich schnell viel wegpumpen. Zwei Pina Coladas, und du hast deine 1500 Kalorien drauf.

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      1. DAS halte ich für ein Gerücht. Cocktails sind sicher nicht gerade das beste Getränk während einer Diät, aber bestehen nun mal gut zur Hälfte aus Wasser. Für Piña Colada benutzt man zwar weniger Eis, aber der wird dafür geshakt und aufgeschäumt.

        Ich hab das grade mal mit fddb überschlagen und laut meinem Rezept als Barkeeperin (weißer und brauner Rum, Vollmilch, Ananassaft, Cocossirup) komme ich da grade mal auf ca. 300kcal auf ein 0,4l Glas. Musste die Mengen schätzen, weil ich das nach Gefühl mache, aber 750kcal ist dennoch weit weg, selbst wenn man statt Milch Sahne nimmt.

        Außer natürlich, man bestellt direkt nen Pitcher 😀

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      2. TutziFrutzi

        @netreaper: „Das ist ja tapfer.“

        Find ich jetzt gar nicht so. Mit Süßigkeiten würde ich das wahrscheinlich nicht hinkriegen. Für mich sind eher Chips und Erdnüsse hoch gefährlich. Vor allem: Einmal angebrochen, werden sie garantiert leer. Hab z.B. hier ne Tüte Erdnüsse rumliegen (geschenkt bekommen) – 200 g, über 1.200 kcal …

        Sowas würde ich mir inzwischen selbst nicht mehr kaufen. Mal schauen, wem ich die „andrehen“ damit was Gutes tun kann.

        Jut – Also SO eine Tüte plus ne Fertigpizza (noch schön mit zusätzlich Mozarella und knuprig gebratenem Bacon), vielleicht noch Chickenwings dazu (in Majo gedippt) … plus nach und nach 2 Sixpacks Bier (2.400 kcal) … ach ja – morgens noch ein Frühstück (weil Wochenende ist mal nicht nur Kaffee, sondern mit cremegefülltem Schokocroissaint) … also deutlich über 6.000 kcal z.B. an einem Serien-Marathon-Samstag sind ÜBERHAUPT kein Problem.

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    3. daswolli

      Das geht locker, das hab ich im Urlaub gemerkt. Morgens Frühstück mit Teilchen, unterwegs Currywurst und Pommes mit Mayo, daheim noch mal zwei TK-Pizzen, ne Packung schokolierte Erdnüsse zum knabbern vorm Fernseher …

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  2. Ich hab da auch kein Problem, an einem Cheat-Day mein Kaloriendefizit der Woche aufzulösen. Eine Tüte Chips liegt je nach Sorte und Größe um die 800 bis 900 Kalorien. Dann vielleicht noch einen der größeren Burger unterwegs, die auch so um die 600 bis 900 Kalorien haben – schwupps hat sich das Kaloriendefizit erledigt.
    Und klar liegts an meinem Stoffwechsel *gg* An wem denn sonst? 😉

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  3. Hotte

    Ich finde solche Cheat-Days sehr wichtig für den seelischen Aspekt.
    Ende August habe ich die 100 unterschritten, aber so schnell bin ich da psychisch noch nicht hinterhergekommen. Seitdem halte ich das Gewicht knapp unter 100. Eine halbe Hosengröße hatte ich schon weniger, aber durch eine heftige Cheat-Day-Phase konnte ich mich davon überzeugen, dass mein Stoffwechsel noch nicht auf Magersucht umgestellt hat.
    Wenn ich mich vollstopfe wie in der guten alten Zeit und dadurch wieder zunehme, dann bedeutet das, dass die Abnahme auch tatsächlich meine eigene Leistung ist und nicht auf irgendwelche glücklichen zufällig entstandenen Umstände zurückzuführen ist. Ich habe es tatsächlich selbst in der Hand und ich kann das reproduzieren, wenn ich will. Diese Erkenntnis ist mir sehr wichtig.

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  4. Raupe

    @netreaper
    Schätze dich glücklich, daß es dir anscheinend echt heftig vorkommt, an einem einzigen Tag eine Wochendefizit zu zerstören. Für mich, als bekennenden Schokoholic, ist das einfacher, als morgens aufzustehen.
    2013 bekam ich zu Ostern einen großen Lindt-Hasen geschenkt. Gewicht: nackig, ohne Glöckchen und Goldfolie = 1 kg! Den habe ich an einem einzigen Tag (!) nach Ostern vernichtet, alleine, und ich habe an diesem Tag sicherlich noch andere Dinge gegessen, weil nur süß geht auch nicht.

    Umgerechnet hatte das Prachstück ca. 5.500 kcl., was einer Zunahme von fast 800 g Körpergewicht entspricht (legt man die ca. 7.000 kcl für ein Kilo Ab-/Zunahme zugrunde), wenn ich an diesem Tag mit anderen Lebensmitteln meine Tagesration (also die Menge, die ich essen durfte, ohne zu- oder abzunehmen) gegessen habe.

    1.400 kcl an einem einzigen Tag mehr essen, als ich sollte oder 500 g an einem einzigen Tag zunehmen? Sag mir an welchem Tag und zu welcher Stunde, und das Ding ist geritzt … leider 😉

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    1. Ich kann das theoretisch auch. Mein Untergang ist aber nicht Schokolade – ich bin mehr so der herzhaft-salzige Typ. Ich kann aber locker mehrere Tüten Chips verdrücken. Oder Pommes, kiloweise… Nicht gut, gar nicht gut…

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      1. noxneurotica

        Bei mir macht es auch echt die Kombi aus Fett und Kohlenhydraten. Genau das, was in keinem natürlichen Lebensmittel vorkommt und deswegen voll den Kick gibt. Chips sind da ganz böse, die knuspern auch noch und sind salzig… Ich hab es in meinem Leben noch nicht geschafft nicht die ganze Tüte zu essen, wenn sie mal offen war. Das geht ratzfatz und man hat trotzdem noch Hunger. Teufelszeug,!

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      2. TutziFrutzi

        @noxneurotica: Ja, geht mir auch so. Die pikante Schiene ist eher meins. Und knuspern muss es. Geöffnet = unweigerlich leer. Aber „Genau das, was in keinem natürlichen Lebensmittel vorkommt“ … Nüsse, Cashewkerne etc. …?

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      3. Nach einer Tüte perversen Chips (Currywurst oder Oriental) ist mir glücklicherweise so schlecht, daß ich danach lange Zeit nichts mehr essen mag.
        Ein doppel-Doppelwhopper-Menu mit großer Pommes und großem Schokoshake hat ne ähnliche Wirkung, aber „einige“ Kalorien mehr…

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  5. Ich brauch meine Cheatdays für die Psyche. Es fällt mir einfach viel leichter, 6 Tage lang unter 1000 Kalorien zu bleiben, wenn ich weiß, dass ich am Donnerstag etwas mehr essen kann. Wobei hier „etwas mehr“ im Normalfall die 2500kcal nicht überschneidet. Was ok ist, weil Donnerstag auch ein recht aktiver Sporttag ist. Läuft halt auf eine Nullnummer hinaus.

    Aber es ist halt echt einfacher, am Montag dem Drang, Chips zu kaufen, zu widerstehen, wenn man weiß,dass man nur noch drei Tage aushalten muss, dann gibt’s wieder was „böses“ zu essen.

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  6. Etwas cheaten ist ja auch okay, um sich zu belohnen oder so.
    Für viele bedeutet das nicht eine Tüte Chips oder einen Burger, sondern 10. Die gehen teilweise zwischendurch abführen, damit bloß noch mehr reingestopft werden kann. Manche kommen dabei dann auf 30.000 Kalorien. Aber das ist alles suuuuper für den Stoffwechsel und man muss das unbedingt nachmachen, denn alles, was man am Cheat-Day isst, zählt nicht.
    Gruselig.

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  7. Ich sehe die Gefahr eher woanders, zumindest wenn ich an mich früher denke. Da habe ich nämlich nicht das ganze Kaloriendefizit an einem Tag abgebaut, sondern erst gar keines gehabt. Weil man sich immer denkt ach Heute mal ausnahmsweise und am Ende sich gar nicht damit auseinandersetzt, dass die Tage davor auch Ausnahmen sein sollten.

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    1. Mona

      Mir geht es auch so.

      Deswegen achte ich jeden Tag aufs Essen, außer vielleicht beim eigenen Geburtstag oder andere Dinge, die seltener sind. Ich bin schon im Normalgewicht und deswegen versuche ich ein kleines Defizit zu haben und den mit Bewegung und Sport jeden Tag zu erzeugen, auch wenn ich mal mehr Hunger hab. Ich „gönne“ mir also eigentlich jeden Tag was Kleines, was ich unbedingt will, dafür hab ich mit mir vereinbart, dass ich nie über meinen Verbrauch esse und möglichst jeden Tag ein Defizit habe, der sich dann über Monate natürlich läppert. Ich trickse mich ein wenig aus, um nicht aus Versehen zu zunehmen, indem ich das Gewicht meines Essens beim Eintragen immer aufrunde.

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      1. Ich halte es eher so, dass ich versuche jeden Tag den ich schwach werde am nächsten wieder auszugleichen (wobei es meistens nur bedeutet ich komme auf +-0). Früher hätte mich solche Rückschläge entmutigt, aber jetzt mache ich einfach stur weiter. Habe zwar mein Idealgewicht noch nicht erreicht, aber auf diese Weise nähere ich mich seit Monaten daran an, Kilo für Kilo. Das mit den Aufrunden mache ich auch. Besser positiv überrascht werden als negativ.

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  8. Closer Than Yesterday

    Ich habe mal gelesen, dass man an einem Tag nur 200 Gramm zunehmen kann. Demzufolge wäre es gar nicht so wild. Allerdings ist mir diese Angabe bisher nur ein einziges Mal begegnet, weshalb ich damit nicht wirklich plane. Hast du dazu je irgendwelche Infos gefunden?

    Prinzipiell finde ich es total bescheuert, wenn Leute 6 Tage die Woche ganz extrem auf ihr Essen achten und dann am CheatDay sehr viele Süßigkeiten essen, obwohl ihnen davon übel wird, bloß weil sie denken, das müsse für den Stoffwechsel so sein. Dass man ab und zu etwas mehr isst als nötig und dem Körper damit ein Signal sendet, finde ich jetzt nicht ganz abwegig. Aber das muss weder übertrieben sein noch muss das dann ein Süßigkeiten-Cocktail trotz Übelkeit sein.

    Ich selbst habe auch Cheat-Days, seitdem ich bewusster esse und gezielter trainiere. Allerdings überschlage ich auch an diesen Tagen die Kalorienanzahl. Lustigerweise habe ich dann nur ein geringes Kalorienplus von 200 bis 500 kcal, da ich an diesen Tagen meistens auch Sport treibe und trotzdem weitestgehend auf Süßigkeiten verzichte. Manchmal kommt es vor, dass ich das Gefühl einer vollkommenen Völlerei habe und beim Nachrechnen noch unter 3000 kcal liege, was für mich noch gut in den Plan passt. Wenn man am Cheat-Day also einfach nur mal richtig gut isst, sich begrenzt Süßigkeiten oder kalorienreiche Getränke gönnt, kann man trotzdem noch in einem guten Rahmen liegen. Dadurch bin ich auch flexibel, wenn eine Feier oder so ansteht. Ohne Ausnahmen würde es daher bei mir gar keinen Sinn machen.

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    1. Mona

      Dem Körper müsste das doch egal sein, oder nicht? Ich meine, dass die Summe über Wochen dem Körper eher was „sagt“ als so ein einzelner Tag. Das ist doch eher so ein psychisches Ding, dass man sich mal einen Tag „gehen lassen kann“ und man dann sieht, dass davon die Welt auch nicht unter geht.

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    2. Kuttel Daddeldu

      @closer
      >>Dass man ab und zu etwas mehr isst als nötig und dem Körper
      >>damit ein Signal sendet, finde ich jetzt nicht ganz abwegig.

      Öhm, welches Signal sendet man denn damit?
      „Mach Dir keinen Kopp, Körper, is‘ genuch da!“? ^^

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  9. freak

    ich finde den Comic nicht gelungen. die aussage ja, aber er ist irgendwie unrund imho. Der rechte gibt ja gleich die korrekte Erklärung, das ist irgendwie doof. Besser wäre sowas wie: „Ja, das ist wichtig, den Cheatday zu machen, damit man seine Gelüste stillt und unter der woche besser Diät halten kann. Am Cheatday darf man alles essen, ohne Kalorien zu zählen!“ – Und das klappt, du nimmst so ab?“ und dann: „Nee. – Mein Stoffwechsel…..“

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  10. Magenta

    Bei mir ist fast jedes Wochenende irgendeine Feier, meistens Geburtstage oder wie
    gestern, Spielabend mit Freunden. Ich habe es selber nie als Cheatday bezeichnet,
    aber das habe ich von Anfang an mit eingeplant beim Abspecken.

    Gestern war es halt die 2. Portion Kartoffelsalat und Salzstangen und auf der Heimfahrt
    dachte ich noch „Boah, hast Du Dich vollgestopft!“
    Heute habe ich mal die Kalorien überschlagen und es waren nicht mehr, als ich verbrauche.
    Da ich ein Defizit von etwa 1000 kcal pro Tag habe, müsste ich ja 7000 kcal an einem
    Tag essen, um alles in der Woche gesparte aufzufuttern.
    Das mache ich nie und brauche es auch nicht.

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  11. ich mach das anders – entscheidend ist für mich der wochendurchschnitt. es gibt tage, da brauch ich nicht viel, und an anderen komm ich an der schokolade nicht vorbei, und für mich trägt es erheblich zum entspannten umgang mit essen bei, wenn ich mir klarmache, dass es nicht schlimm ist, wenn es ab und zu ausreißer gibt. nur so kann ich die lebenslange ernährungsumstellung (und es ist eine lebenslange aufgabe, da muss man sich nichts vormachen) überhaupt durchhalten. aber man muss halt schon die bilanz im auge behalten. 😉 das motiviert aber auch, an tagen, wo man nicht viel braucht, standhaft zu bleiben, um sich ein bisschen kalorienguthaben anzusparen für tage, wo’s nicht so gut läuft. 🙂

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