Vorher-Nachher.

Ich habe ein Vorher-Nachher-Bild für euch! Diesmal nicht von mir sondern von meiner Korrektorin, die auch den Depressionsteil in „Fettlogik“ beigesteuert hat. Zum Anlass habe ich nochmal ihre erste Mail vom 06.03. diesen Jahres rausgekramt und zitiere einfach mal:

„Bis zu dem Blog, in welchem du das vorher/nachher-Foto gepostet hast, war ich der felsenfesten Überzeugung (auch durch die Bilder, die ich von dir gesehen hatte), dass du ähm, naja, dass du genau so aussiehst, wie du aktuell aussiehst. Ich bin davon ausgegangen, dass du eine schlanke Dame bist.

Nachdem ich dann aber besagten Blog mehrmals durchgelesen habe, bis ich sicher war, dass ich mich nicht verlesen hatte, folgte die bislang stärkste Welle von Neid, an die ich mich seither in irgendeiner Art erinnern kann.

Wieso?

Nun, Deine bisherige Figur entspricht meiner aktuellen.“

Und weil sie ganz am Ende noch dieses hier schrieb:

Apropos Buch. Du brauchst nicht zufällig noch eine überkritische, penible Korrekturleserin, oder? Falls doch, frag blos nicht mich, ich würde dich nur in den Wahnsinn treiben, falls ich denn irgendwo etwas zum korrigieren finden würde.

… habe ich sie direkt als erste Testleserin und penible Korrekturleserin angeheuert. Das Ergebnis ist ein deutlich weniger Rechtschreibfehler-volles „Fettlogik“ und…

vn-geisterkatze

Mit Erscheinen der Printversion ist sie bei dem Tempo vermutlich bei ihrem Zielgewicht von 60kg angelangt. Als erste Fettlogik-Leserin… irgendwie… cool 🙂

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24 Gedanken zu “Vorher-Nachher.

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  2. Mona

    Interessant, ich hätte das zweite Bild niemals auf BMI 28 geschätzt, eher 24 und höchstes 26. Liegt das wohl daran, dass ich selbst dickere Beine bei Normalgewicht hab und auf dem Bild besonders die Beine gut gezeigt werden?

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    1. Ja, die Beine machen mich auch neidisch, denn ich schätze, da wird auch nach Erreichen des Zielgewichts nichts hängen. Nicht dass ich mich in den Schlaf weine, weil Miniröcke für mich eher nichts sind, aber es ist natrlich schon cool, wenn man nach der Abnahme knackige Beine hat^^

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  3. @Mona/EMN: Frauen sehen mit (kurzen) Röcken _immer_ und _kategorisch_ besser aus. Ihr traut Euch nur nicht.

    @Nadja: Es nervt, dass die Körpergröße fehlt und man daher keinen Maßstab hat. Lösung: http://www.wolframalpha.com/input/?i=b+%3D+k+%2F+h%C2%B2%3B+k%3D117%3B+b%3D40

    @GMC: Hammer Abnehmerfolg. Kritik: > Du brauchst nicht zufällig noch eine überkritische, penible Korrekturleserin[_,_ – oder]? Falls doch, frag blo_s_ ß nicht mich < Schweizerin? Würde das das "blos" entschuldigen? – Wie auch immer Der "Hammer Abnehmerfolg" war übrigens ebenso ehrlich, der Unterschied zwischen [Editiert weil #fatshamend] und Mensch ist bei Dir deutlicher als bei Nadja – auch wenn das daran liegen mag, dass wir von Nadja mehr "Zwischenbilder" kennen.

    Und meine Frau sagt dann gerade noch: Dirndl. Also, nicht Porno-Discounter-Internet-Dirndl, sondern Angermaier-München-Nachsaison-trotzdem-teuer-Dirndl. Knielang. "Bustier"-Trachtenbluse. Unterrock. Steht _jeder_ Frau (sie regt sich gerade über das "Effenberg-"Dirndl"" auf, das sei keines – ?!?!). Hier soll ich ein Danke an Nadja ausrichten, dass sie wieder reinpasst, für die Wies'n kommende Woche. Vor allem dafür, dass es wohl zu groß sein wird [irgendein Smiley].

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    1. margretandfriends

      „Und meine Frau sagt dann gerade noch: Dirndl. Also, nicht Porno-Discounter-Internet-Dirndl, sondern Angermaier-München-Nachsaison-trotzdem-teuer-Dirndl. Knielang. „Bustier“-Trachtenbluse. Unterrock. Steht _jeder_ Frau (sie regt sich gerade über das „Effenberg-„Dirndl““ auf, das sei keines – ?!?!). Hier soll ich ein Danke an Nadja ausrichten, dass sie wieder reinpasst, für die Wies’n kommende Woche. Vor allem dafür, dass es wohl zu groß sein wird [irgendein Smiley].“

      Total off topic, aber: Wer um Himmels Willen geht denn bitte noch freiwillig auf die Wiesn? Ich meine jetzt außer Preißn, Neuseeländer, Amerikaner sowie Menschen im Alter von 16 bis 20 (Stichwort: Jugendsünden)? Der Normalmünchner höchstens noch gezwungenermaßen mit der Firma oder weil er da arbeitet.

      Und außerdem: Bier hat total viele Kalorien, Brathendl auch, Ochsenbraten auch, gebrannte Mandeln auch ^^.

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      1. Du hast Recht.

        Meine Frau ist zwar ein echtes Münchner Kindl, aber ich hab sie ja entführt. Und die letzte Wiesn ist sechs Jahre her. Zudem ist das eine Verabredung mit (noch mehr) „Auswärtigen“. Und außerdem – sagt meine Frau – wozu gibt es „Cheat Days“? Gebrannte Mandeln sind lecker. Und gebrannte Cashews!

        Sie freut sich ja nur, weil sie wieder in das Dirndl reinpasst; dass spart auch bei den fränkischen Kärwas Geld (wenn sie alleine hingeht, und ich mag Bier eh nicht sonderlich).

        Ich bin aber sehr dafür, dass Dirndl auch im Alltag wieder in Mode kommen – je mehr Frauen Dirndl tragen, desto weniger fühlt sich die Einzelne wie Antje von Hochland. _Und_ sieht besser aus (als ohne Dirndl).

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  4. maSu

    Ich frage mich gerade wie sich die Depressionen entwickelt haben, angesichts dieses Abnehmerfolgs würde ich wetten, dass die auch besser wurden…. 🙂

    Und nun muss ich etwas schleimen: Nadja, dieser Blog und dein Buch haben tausenden Lesern sehr geholfen. Lass dir das nie madig reden. Egal was für dumme Kommentare per Mail, Twitter oder so bei dir ankommen, das sind nur Neider !

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  5. @Troll (und alle anderen: ) DANKESCHÖÖÖÖNN ;D Aber vergesst blos nicht, dass unser EMNchen hier Schuld dran hat. Die Gute ist mein persönliches Vorbild! (Gesucht und gefunden trifft es in dem Fall von meiner Seite aus definitiv.)

    Körpergröße? Meinst du meine? Ich bin 1,72m.
    Schweizer? ICH? Hanoi! Schwoab!! En woschechder! (Übersetzung: Aber nein! Ich bin Schwabe!! Ein waschechter sogar!)
    Braucht jemand Ausrufezeichen? Ich hab hier noch eine Großpackung rumliegen.
    Und diskriminier mir mein „blos“ nicht. Ich finde, Rechtschreibung hin oder her, „bloß“ sieht einfach scheiße aus. Tschuldigung. Aber ich mag das „ß“ nicht wirklich 😀
    Persönlich muss ich sagen, dass ich der Meinung bin, die Zwischendrinfotos sind nicht aussagekräftig. Aber ich bin sowieso voreingenommen, das gilt also nicht. Apüüüh..

    @maSu Meine Depression und ich leben aktuell in Scheidung wegen unüberbrückbarer Differenzen. Liegt aber grad an anderen Gründen, als dem Gewicht. In spätestens 25 kg gibt es noch ein Interview *vermut* und da werd ich brav versuchen, halbwegs vernünftig zu erklären, wie sich das alles so verhält.

    @Mona !!!!!!!! Danke 😀

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    1. maSu

      Da depressive Menschen idR auch unter Antriebslosigkeit und vielem mehr leiden, ging ich nur davon aus, das die Depressionen nun besser sein müssten, weil Antriebslosigkeit und eine erfolgreiche Diät selten zusammenpassen 😉

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      1. Mona

        Das find ich nicht. Wenn man keinen Antrieb hat und man Depris hat, dann ist es manchmal einfacher abzunehmen. Man muss sich ja erstmal klar machen, dass man sich mit Essen nicht trösten oder aufmuntern soll und dass man zunimmt, weil man zu viel isst. Durch wenig Antrieb ist es eher leichter zu sagen „Ich bleib jetzt liegen und hole mir keine Schokolade“ zwei Fliegen mit einer Klatsche und so. Das einzige Problem das ich bei Depressionen sehe (außer sich mit Essen abzulenken oder zu trösten) sind Heißhungerattacken, denen man nicht widerstehen kann, weil man die Kraft gerade nicht hat. Von vielen Antidepressiva wird solcher Hunger ja auch noch gefördert, das macht es nicht leichter. Von so einer Abnahme wird man nicht fitter und die Depression geht nicht weg, um das zu schaffen sollte man schon sich bewegen, andere hilfreiche Dinge machen und an sich arbeiten.

        Ich war dünn als ich meine Depression bekam und jetzt hab ich einen BMI von 23, der vor einem halben Jahr bei fast 27 war, wodurch die Depression aber trotzdem noch da ist. Es geht mir besser, weil ich jeden Tag gefühlt tausend andere hilfreiche Dinge mache und nicht nur die Abnahme, aber weg ist die trotzdem nicht. Fühle mich eigentlich wie eine Versagerin, weil ich diese ganzen hilfreichen Dinge mache, aber trotzdem nicht mal ohne Medikamente auskomme. Leider.

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      2. TutziFrutzi

        @maSu: Erfolgserlebnisse, Zufriedenheit mit seinem Körper etc. – das gibt generell jedem Auftrieb.

        Aber Depressionen sind oft völlig irrational. Die brauchen keine erkennbare Ursache. „Wenn dieses-oder-jenes geschafft ist, ist alles wieder in Ordnung“ – Tja, schön wär’s.

        Gute Tipps (und ja, die SIND gut) von Freunden und Bekannten à la „Geh mal wieder unter Leute!“, „Gönn Dir was Schönes!“, „Du hast doch schon SO viel geschafft, freu Dich doch DArüber!“ nutzen einem depressiven Menschen leider nichts. Denn diese Ratschläge kommen in etwa an wie … wie wenn man jemandem mit einer Lungenentzündung dazu rät, mit dem Husten aufzuhören. Oder jemandem mit einem gebrochenen Bein sagt, er solle sich doch über sein heiles Bein freuen und das Humpeln bleiben lassen.

        Selbstverständlich weiß man ganz genau, was einem gut tun würde. Und vor allem weiß man, was man vermisst. Man ist ja schließlich nicht blöd. Nur: Man schafft es einfach nicht. Diese Kraftlosigkeit gehört eben zum Krankheitsbild.

        Depression muss auch nicht unbedingt mit Traurigkeit einher gehen. Ich würd’s eher als eine Art „Lähmung“ bezeichnen. Meistens kommen auch noch Ängste hinzu. Oder ein übertriebener Perfektionismus, der ebenfalls nicht hilfreich ist: „Bevor ich’s nicht 100% hinkriege, lasse ich’s lieber GANZ bleiben“ ist weit verbreitet.

        Oft hat man auch Schwierigkeiten mit Lob, weil man z.B. Dies-und-Das gerne schneller oder mit weniger Anstrengung hingekriegt hätte. Oder weil man für irgendetwas gelobt wurde, das einem gar so nicht wichtig ist, und dadurch alle viel größeren Sorgen nur NOCH präsenter werden.

        Jeglicher Erfolg (egal worin) kann ein Anfang sein. Wenn man denn in der Lage ist, ihn selbst zu sehen. Erfolge können einen aber auch deutlicher sehen lassen, was immer noch nicht klappt – und dann fühlt man sich weiterhin wie ein Versager. Als ob das Gehirn nur Denkmuster hinkriegt, die einen am Ende jedes Mal als Trottel dastehen lassen.

        Allerdings ist Ernährungsumstellung-Sport-Abnehmen eine andere Hausnummer als z.B. zwei Tage lang endlich mal seine Kartons mit Papierkrieg zu sortieren – weil’s eben eine dauernde Herausforderung ist. Das hinzukriegen und objektiv in Zahlen messbare Ergebnisse zu sehen – Ja, das ist schon hilfreich.

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    2. Mona

      Ich bekomme es gerade nicht hin, ein Kommentar auf deiner Seite zu schreiben. Es verschwindet immer. Deswegen mach ich das mal hier, damit ich es nicht vergesse.

      Ich finde, dass es schnell kalt geworden ist. Ich muss alle 30 bis 60 Minuten vom Schreibtisch aufstehen und mich ein bisschen bewegen. Da ist bei mir der Blutdruck schuld. Als ich früher mal Venlafaxin genommen habe und damit Gewicht zugelegt habe, war mir nie wirklich doll kalt, weil mein Blutdruck angehoben wurde von Anfang an. Also ist für mich die einzige Lösung gegen frieren (außer mehr anziehen oder eine dickere Bettdecke nehmen), dass ich viel trinken und mich oft bewegen muss, damit der Blutdruck nicht zu sehr runter geht. Wenn ich schlafe hab ich kein Kälteproblem, meine Bettdecke und Matratze speichern ganz gut die Wärme. Und ich bin je nach Zyklusphase morgens sowieso wärmer als abends. Wenn mir abends zu kalt ist, dusche ich mich ab, dann geht es wieder.

      Schlanke (damit sehen die lang aus) Frauen haben angeblich oft niedrigeren Blutdruck und sind deswegen müder und denen ist öfter kalt. Aber Kälte und Müdigkeit kann man mit Bewegung ganz gut vertreiben und angeblich lebt man mit niedrigem Blutdruck länger.

      Große Muskeln helfen auf jeden Fall schnell viel Wärme zu erzeugen. Man muss nur paar mal auf und ab gehen. Fett wird nicht so schnell warm, find ich.

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      1. Deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Ich (und auch meine Frau) haben eher niedrigen Blutdruck. Wir frieren auch beide sehr leicht und haben es daher immer schön warm zuhause. Wenn’s im Wohnzimmer mal nur 23° sind ist das kalt, üblich ist eher 25, im Sommer mit Sonneneinstrahlung auch mal 28. Auch ich habe inzwischen anscheinend niedrigeren Blutdruck (merke ich z.B. beim Aufstehen wenn ich in der Hocke war) und bin müder und friere mehr (wobei ich nicht so genau weiß ob da der Kausalzusammenhang nicht eher umgekehrt ist mit 2 kleinen Kindern…). Wenn ich mich allerdings bewege wird mir sehr schnell sehr warm.

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      2. käse

        Ich frag mich sowieso woran das liegt, dass manche nachts zur Heizung mutieren und andere sich noch 3 Decken drüberlegen müssen um nicht zu frieren.

        Klar, Muskeln spielen da mit rein.
        Niedriger Blutdruck (?), Durchblutungsstörungen(?)
        Wenn ich Sport gemacht hab, hab ich das abends auch nicht.
        Und klar, wenn ich nur so 3-6 Stunden schlafe, brauch ich auch bei moderaten außentemperaturen Handschuhe (lässt sich dann aber durch Bewegung oder mehr Essen auch nicht beheben).

        Ich seh das Unabhängig vom Gewicht. Gibt Leute mit meinem BMI (42) die frieren und andere, die so ziemlich immer warm sind.

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      3. Mona

        Ich denk, bei mir ist das auch unabhängig vom Gewicht. Ich hab halt geschaut was die Unterschiede sind in den Unterschiedlichen Situationen und das war bei mir der Blutdruck. Wenn ich vom Sport komme, ist mir auch ganz warm, aber wenn ich dann 30-60 Minuten am Computer sitze und mich nicht bewege (nur Finger und Augen), dann ist mir danach aber ziemlich sicher kalt und dabei ist mein Blutdruck ziemlich sicher niedriger. Ich glaub nicht, dass ich wirklich Durchblutungsstörungen habe, aber Sport hilft trotzdem, weil wenn der Körper jeden Tag oder jeden zweiten Tag komplett stark durchblutet wird, kann er es auch nicht verlernen. Wenn ich 2 Wochen krank im Bett liege, dann bin ich das Aufstehen schon nicht gewöhnt und mir wird schwummerig und meine Füße und Hände werden gar nicht richtig warm, auch wenn ich 10 Minuten in der warmen Badewanne verbringen würde.

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  7. Was ich mal loswerden wollte… Ich werde immer wieder angesprochen „Boah, bist du schlank gewirden. Wir hast du das denn gemacht?“ Daraufhin kann ich mich ein endlose Diskussionen verstricken über sämtliche Fettlogiken, die so rumschwirren. Ich bin aber ganz einfach dazu übergegangen zu sagen: „Ich habe da ein Buch gelesen, das hat mir die Augen geöffnet. Es ist aber nur etwas für jemanden, der wirklich abnehmen will und nicht mehr in dem Modus ‚Wie betrüg ich mich am besten selbst‘ steckt. ^^

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