Input erwünscht.

Ich bin gerade in den letzten Zügen der Überarbeitung von Fettlogik, bevor es dann zur Lektorin geht. Was ich bisher geändert/umgesetzt habe anhand des Feedbacks:

  • Kalorien wird jetzt an den entsprechenden Stellen korrekt mit kcal bezeichnet
  • Das Kapitel über den Hungermodus ist weit, weit ausführlicher geworden, mit wesentlich mehr Studien und Erklärungen
  • Das „Idealgewicht“-Thema wurde noch etwas ergänzt. so dass hoffentlich klarer ist, warum ein niedriger Normal-BMI in einer inaktiven Population der gesündeste ist, aber für Menschen mit Muskelmasse auch ein etwas höherer BMI mit gesundem Körperfettwert einher geht
  • Zusätzliches Kapitel über übergewichtige Ahleten wie Sumoringer oder Football-Spieler (also das Grundthema: Es gibt aber auch sportliche Übergewichtige, also ist Übergewicht nicht zwangsläufig ungesund)
  • Einige ergänzende Studien zu diverse Themen, die in den letzten Monaten neu veröffentlicht wurden und einige zusätzliche Comics, die teilweise bereits hier im Blog gepostet wurden
  • Ein neues Kapitel zum Thema „Das Gewicht halten ist schwerer als das Abnehmen“
  • Den Nebensatz darüber, dass ich mein Vegetarierdasein aufgegeben habe, nehme ich raus, weil es ein unnötiges Vegetarier-Fleischesser-Fass aufmacht, auf das ich dann nicht näher eingehe und das so auch nicht nötig ist

Ich überlege gerade, noch ein Kapitel zum Thema Rauchen, bzw. „Wenn man mit dem Rauchen aufhört, nimmt man zu“ aufzunehmen.

Ich will es nicht allzu sehr überladen (bisher sind es etwa 30 Seiten mehr), aber gibt es noch irgendwas, was ich vergessen habe, was interessant wäre? Und ich weiß, manche würden sich was zu Essstörungen wünschen, aber ich würde es gerne bei FettLOGIK belassen. Essstörungen sind da eine andere Baustelle, weil der Kontrollverlust weniger mit Logik zu tun hat.

Kurz: Wenn jemand eine riesige Torte isst und sagt „Das muss ich ab und zu, damit der Stoffwechsel nicht runterfährt“ und sich dann wundert, warum er in der Woche nichts abgenommen hat, obwohl er doch 6 Tage immer schön ein 300kcal Defizit gegessen hat, ist das Fettlogik. Wenn jemand genau weiß, dass die Torte ein Kalorienplus und Zunahme bedeutet, aber einen Essanfall hat, dann ist das keine Fettlogik sondern ein Thema für Psychotherapie.

Also falls ich noch Fettlogiken vergessen habe, immer her damit 🙂

127 Gedanken zu “Input erwünscht.

  1. Das ist zwar kein Input fürs Buch, aber ich muss das trotzdem jetzt loswerden 😀
    Ich fand es gestern sehr interessant, wie sehr sich das optische „leichtes Übergewicht ist normal, Normalgewicht zu dünn“, selbst von Ärzten, nicht mehr nur im Bezug auf Menschen beobachten lässt.
    Wir waren gestern mit dem Hund beim Tierarzt zum impfen, sie wurde gewogen und die Tierärztin fragte mehrfach besorgt, ob der Hund denn gut fresse, sie sei so dürr, wir müssten da echt aufpassen.
    Der Hund ist schlicht und ergreifend nicht fett. Man sieht keine Rippen rausstehen oder sowas. Sie hat stets genügend Futter zur Verfügung, sie hört halt einfach auf, wenn sie satt ist. Scheinbar ist der Anblick eines schlanken Hundes genauso selten geworden, wie der eines schlanken Mensches, so dass ich mir nun dauernd anhören muss, dass meine Tiere so „abgemagert“ seien …

    Gefällt 3 Personen

    1. Closer Than Yesterday

      Dabei sollten Tierärzte das wirklich besser wissen. Ich habe mal als Faustregel gehört, dass ein Kilo zu viel Körpergewicht eines (kleinen bis mittleren) Hundes ca. 10 Kilo Übergewicht von einem Menschen entspricht und sehr ungesund ist. Gerade bei gesunden Hunden ist das doch eigentlich so einfach zu bestimmen, ob das Tier das richtige Gewicht hat oder nicht. Und es ist wirklich kein Hexenwerk, dieses Gewicht zu halten, wenn man gutes Futter kauft und keine fettigen Leckerlis füttert. Wirklich schlimm sowas. Da sollen die Leute selbst ungesund sein wie sie wollen, aber die Tiere können doch nichts dafür!

      Gefällt 1 Person

  2. Closer Than Yesterday

    Das Thema, das du zuletzte ansprichst, wäre interessant. Ein CheatDay ist laut einigen Studien wichtig und man nimmt dann insgesamt besser ab (vielleicht gibts auch andere Studien, ich habs nur so gehört). Selbst wenn die Funktion davon nicht so wichtig sein sollte, ist das für viele ja total wichtig, lieber einmal die Woche eine Ausnahme zu haben, weil sie sonst die Motivation verlieren. Allerdings wirds wohl eine Fettlogik sein, dass man an dem Tag ein reines Fressgelage abhalten sollte. Irgendwo muss ja auch ein solcher Tag eine gesunde Grenze haben. Daher fände ich super, wenn du da einmal schreibst, was der Körper/Stoffwechsel wirklich braucht (laut einem Bericht auf einer Homepage würde ein CheatDay pro Monat reichen für den Stoffwechsel) und wie man mit diesem Tag umgeht, wenn man das dennoch bspw. einmal pro Woche machen möchte, damit man den Spaß nicht verliert.

    Gefällt 2 Personen

    1. Mona

      Ich kenn das Gerücht, dass Cheat-Days nicht so gut sind, weil sie zu hohe Hormon-Schwankungen machen und das den Körper stresst. Oder auf Dauer nicht so gesund sind? Weiß auch nicht, was da „die Wahrheit“ ist.

      Gefällt 1 Person

      1. Sehr intensiv wird das Thema „Cheat Days“ insbesondere in amerikanischen Fitness-Kreisen diskutiert. Beispielsweise John Romaniello (http://romanfitnesssystems.com/articles/in-defense-of-cheat-days/) propagiert intermediäres Fasten und Cheat Days als Mittel, die Insulinresistenz in den Griff zu bekommen. Ich bin jetzt nicht wirklich Betroffener i.S. von übergewichtig, habe aber im Rahmen eines Trainings- und Ernährungsprogramms von Romaniello („Engineering the Alpha“) krasse (sichtbare) Veränderungen erlebt, was die Relation von Muskel- zu Fettgewebe angeht.

        Gefällt mir

      1. Es ist ne Fettlogik, wenn man glaubt, man bräuchte sowas, damit der Stoffwechsel nicht kaputt geht. Aber einen Tag die Woche oder so zu cheaten, um sich für eine ganze Woche strenger Diät zu belohnen, oder weil man weiß, dass man die Motivation verliert, wenn man sich nicht ab und zu was gönnt, halte ich nicht für Fettlogik. Es ist doch besser, sowas kontrolliert zu tun, als irgendwann aus purem Heißhunger nen mega Fressflash hinzulegen.
        Solange man Überblick über die Kalorien behält und insgesamt ein Defizit erwirtschaftet, ist das ja auch nicht schlimm. Und „Cheatday“ kann während einer Diät ja schon bedeuten, dass man einen Tag die Woche seinen Tagesumsatz isst statt ein deutliches Kaloriendefizit. Damit macht man das vorher Geschaffte nicht zunichte, sondern nimmt halt einfach an diesem einen Tag nichts ab.

        Gefällt 9 Personen

      2. Jo, meine Cheatdays zeichnen sich üblicherweise dadurch aus, daß ich ca. meinen Tagesbedarf esse. Ganz selten kommt es auch mal vor, daß ich drüber liege … aber selbst wenn ich mal 5000kcal esse (was auch für mich als großen Mann mit Vorliebe für Süßigkeiten nicht ganz trivial ist) sind das „nur“ so 2000 drüber, wenn ich den Rest der Woche 1-2000 drunter bleibe ist das trotzdem ein Defizit.

        Gefällt mir

      3. Mona

        Ist es wirklich ganz egal, wann man isst? Ich meine, wenn jemand jeden Tag um 12 Uhr sein Mittagessen gegessen hat, dann ist er so stark daran gewöhnt, dass er die nächsten Tage doch automatisch um 12 Hunger bekommt. Mir helfen Routinen auf jeden Fall sehr. Es ist natürlich egal, um welche Uhrzeit mal isst. Wenn es mir in den Kram passt, dass meine Hauptmahlzeit um 18 Uhr stattfindet und ich das immer so mache, spricht ja nichts dagegen. Ich glaub, es gäbe Probleme, wenn man jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit isst, dann würde vielleicht sogar der Schlaf durcheinander geraten oder nicht? Ich glaube an das ganze „intuitiv Essen, wenn man Hunger hat nicht“, weil der Hunger auch zu den ungünstigsten Zeiten kommen kann und ich meine Mittagspause nicht einfach ohne Essen verbringen kann, wenn ich weiß, nächste Stunde bekomme ich Hunger. Ich glaube eher an das „ritualisierte Essen“ zu bestimmten Uhrzeiten und an das Aufhören, wenn man keinen Hunger mehr hat oder der Verstand und Kalorienangaben sagen, das reicht um gesund zu bleiben.

        Gefällt mir

      4. Es hat bei mir ein paar Tage gedauert, bis ich mich an das intermittierende Fasten gewöhnt hatte. Dasselbe bei low carb, da hatte ich zuerst wirklich sehr viel Heißhunger auf Kohlenhydrate.

        ABER: Ich habe auch gemerkt, dass einmaliges Abweichen davon nicht schlimm ist. Es dauert seine Zeit, bis man sich dran gewöhnt hat, aber es dauert genauso lange, bis man sich wieder umgewöhnt hat. Sprich, nur weil ich an einem „Cheatday“ mal Kohlenhydrate esse und das sogar zweimal statt nur einmal, musste ich danach nicht wieder bei Null anfangen. Es war eine Abweichung von der neuen Regel, die die Regel aber nicht außer Kraft setzte 🙂

        Gefällt mir

      5. Gegen die Theorie „es ist egal, wann man isst“, spricht u.a. die Tatsache, dass viele Hormone in ihrer Ausschüttung durch Licht gesteuert werden. Beispielsweise ist der Zyklus der Frau nicht gerade zufällig mehr oder minder genau so lange wie ein kompletter Mondphasenzyklus. Es gibt meiner Erinnerung nach Studien, die die Probleme mit der zunehmenden Zyklusunregelmäßigkeit von Frauen in westlichen Gesellschaften stark mit der zunehmenden nächtlichen Helligkeit insbesondere in Städten in Verbindung bringen.
        Ein anderer Aspekt ist die Evolutions-Perspektive: Die Menschen waren bis zum Einsetzen der industriellen Revolution (also: Millionen von Jahre lang) daran gewöhnt, stark zufallsabhängig zu essen. Bzw. es haben sich auch unabhängig von Hungersnöten die Essenszeiten nach der Tagesdauer und dem verfügbaren Sonnenlicht gerichtet. Es gibt auch hierzu Studien, die Langlebigkeit mit „randomisierter“ (=zufallsgesteuerter) Nahrungsaufnahme und wiederkehrendem Fasten in Zusammenhang bringen.
        Fazit: Es hat vermutlich einen Einfluss auf den Stoffwechsel, wann (wie oft, in welchen Abständen) man welche Art von Kalorien (Fett, Eiweiß, Kohlehydrate, Ballaststoffe) zu sich nimmt.

        Gefällt mir

      6. margretandfriends

        „Es ist natürlich egal, um welche Uhrzeit mal isst.“

        Ist zwar ein anderes Thema, aber tatsächlich stimmt das so nicht. Je nach Studie sollte man 1 bis 4 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr essen, da Essen kurz vor dem Schlafen bei einem bereits bestehenden Reflux die Beschwerden verschlimmert und u. U. auch Refluxerkrankungen auslösen kann.

        Gefällt mir

      7. @margretandfriends: Das Problem, dass durch spätes Essen z.B. sowas wie Reflux entstehen kann, kannte ich jetzt nicht. Aber das ist in diesem Zusammenhang auch egal. Es ging hier grade nur darum, ob der Körper Kalorien anders verarbeitet, je nachdem, zu welcher Uhrzeit/Mondphase/wasauchimmer sie verspeist werden. Es geht NICHT um andere gesundheitliche Aspekte.

        Gefällt mir

      8. margretandfriends

        @ Björn Hast du stark abgenommen? Reflux wird durch Übergewicht v. a. im Bauchbereich verstärkt. Oder Du trinkst den Saft eben doch eine ganze Weile vor dem Schlafengehen.

        @ susepedia Ich denke nur, dass andere gesundheitliche Aspekte durchaus auch bedacht werden sollten. Wenn jetzt Menschen denken „Super, endlich kann ich auch um 24 Uhr noch richtig reinhauen“ kann es eben passieren, dass sich ein Reflux verstärkt oder zeigt.

        Gefällt mir

      9. margretandfriends

        „Soviel müssen die Leute schon selber merken, ob ihre Ernährung sie krank macht oder nicht.“

        Das ist eben schwierig. Viele denken bei einer Refluxerkrankung nicht daran, dass das (auch) an zu spätem Essen liegen könnte. Wie auch? Dieses Ganze „nach 5 uhr nichts mehr essen“ ist ja durchaus eine Fettlogik. Nur würde ich dann in einem Halbsatz darauf hinweisen, dass das in anderer Hinsicht durchaus sinnvoll sein kann (wenn man z. B. früh ins Bett geht)

        Gefällt mir

      10. margretandfriends

        „daß sich ein Reflux bei spätem Essen verstärkt zeigt ist hauptsächlich in der Anfangsphase des Abnehmens gegeben.“

        Nein, die Gefahr ist immer gegeben, auch bei normalgewichtigen Personen. Nur wird viel Druck vom Magen genommen, wenn Bauchfett abgebaut wird und so wirkt sich spätes Essen dann nicht mehr in dem Maße aus wie zuvor mit Übergewicht. Aber selbstverständlich gibt es auch genügend schlanke Personen, deren Reflux durch spätes Essen verstärkt wird.

        Gefällt mir

      11. Wie viele Leute leiden denn an Reflux? Ich dachte immer, damit haben vor allem Babys Probleme.

        Es ist ganz einfach: Wer eine bestimmte Krankheit hat, in diesem Fall Reflux, muss sich selbst darum kümmern, diese einzudämmen, zumal Nadja ja an keiner Stelle empfiehlt, spät zu essen. Sie sagt nur, dass es auf das ABNEHMEN keinen Einfluss hat und das ist alles, was in diesem Zusammenhang zählt.
        Wenn man anfängt, wegen einer sicher unangenehmen, aber für das Thema völlig irrelevanten Krankheit wie Reflux absatzweise Warnungen mit einzubauen, muss man das auch für alles andere tun. Das führt schlicht und ergreifend zu weit.

        An anderer Stelle wurde Nadja mal vorgeworfen, sie würde Menschen mit Nierenproblemen schaden, denn diese vertragen das viele Protein nicht, dass sie, im Gegensatz zum Spätessen, durchaus empfiehlt. Da muss man sich fragen: Darf man Menschen heutzutage noch Eigenverantwortung zutrauen? Das Buch richtet sich an Menschen mit Übergewicht, aber ansonsten normal funktionierenden Körpern. Man kann nicht erwarten, dass Nadja (oder jeder andere Ratgeber zu egal welchem Thema) hier alle Eventualitäten berücksichtigt und erwachsene Menschen ans Händchen nimmt.
        Wer demnach eine chronische Nierenproblematik mit sich rumschleppt, aber nicht weiß, dass zu viel Protein für ihn gefährlich ist, ist schlicht selber Schuld, und wessen Reflux sich verschlimmert, nachdem er anfängt, spätabends zu essen, ebenfalls. Klingt hart, aber ist leider so. Wer das nicht weiß, muss sich leider die Frage nach dem Warum gefallen lassen. Weshalb sollte Nadja auf sowas Rücksicht nehmen, wenn sich die Betroffenen nicht mal selbst mit ihrer Krankheit auseinander setzen?

        Gefällt 1 Person

      12. yannaba

        Nur so am Rande (ist jetzt auch kein Vorschlag für das Buch): das mit dem Eiweiß und den Nieren ist sowieso nicht ganz richtig. Also, ich bin keine Ärztin, aber mein Mann hat ja eine schwere Nierenkrankheit mit einer teilweisen Insuffienz. Daraus resultiert dann eben u.a. auch Gicht und Proteinurie, was aber nicht generell durch Eiweiß sondern durch die darin enthaltenen Purine ausgelöst wird. Nicht jede Form von Eiweiß strotzt vor Purinen, schlimm sind vor allem fette Fleischsorten, fetter Käse und fetter Fisch (was man ja beim abnehmen sowieso meidet).
        Mein Mann isst jetzt zwar weniger Fleisch, aber durchaus viel Seitan und magere Milchprodukte – und, wie ich irgendwo schon einmal erwähnt habe – seine Niereninsuffienz ist sogar besser geworden, obwohl die Ärzte meinten, dass das nicht möglich sei. Auch die Proteinurie ist viel besser geworden. Und ich habe mal nachgerechnet, er kommt durchschnittlich durchaus auf 100-140 Gramm Eiweiß am Tag.

        Gefällt mir

    2. Mist, zu schnell „senden“ gedrückt… Was ich sagen wollte, ist: Wenn du ejden tag tapfer 500 kcal sparst, und dir dann enimal in der Woche einen cheatday gönnst, bei dem du ein Kalorienplus von 5000kcal isst, dann sind deine 3000 gesparten kcal für die Katz und du wirst langfristig zunehmen. Punkt.

      Gefällt mir

      1. Closer Than Yesterday

        Naja ein CheatDay kommt in fast allen Formen vor (WW, P21, usw.) und wird überall empfohlen. Was Nadja da als Schluss draus zieht, ist für viele sicherlich interessant, weil man da beim Abnehmen wohl kaum drum herum kommt. Ob das jetzt Fettlogik ist oder Sinn macht, ist dann die andere Frage. Ich fand den Artikel recht überzeugend, in dem dargestellt wurde, dass einmal pro Woche vollkommen unnötig ist für den Stoffwechsel und dass es einmal pro Monat reicht, wenn das der einzige Grund wäre. Die Studien sagen, dass Leute mit CheatDay erfolgreicher abnehmen als ohne – aber das kann natürlich auch daran liegen, dass diese Leute ansonsten konsequenter waren. Daher fänd ich das interessant.

        Wer es so macht, wie in deinem Beispiel, würde ja auch nicht richtig damit umgehen. Für mich heißt CheatDay, dass man bspw. auf einer Feier am Buffet ‚richtig‘ zuschlägt und dann auch Kalorien trinken darf, aber alles im Rahmen, wie ich es oben geschrieben hatte. Ich habe nur ein paar Kilo abnehmen ‚müssen‘ und mir daher 1-2 CheatDays oder in meinem Fall eher CheatMeals pro Woche gegönnt und das auch nachgerechnet. Dank zusätzlichem Sport kam ich an diesen Tagen auf ein Plus von ca. 400 kcal, so dass unterm Strich ein Defizit da war. Wenn man das Gewicht nur halten muss, ist man noch flexibler. Und für viele ist das ja auch ein gutes Modell, dass man an den Wochentagen regulär isst und am Wochenende mal feiern geht und dann eben nicht auf alles verzichten will. Klappt zumindest bei mir sehr gut 😀

        Gefällt mir

      2. Ich glaube, dass nach dem, was im Buch schon steht, ein Cheatday für den Körper/Stoffwechsel/gegen den HSW vollkommen irrelevant ist. Was ich durchaus verstehe, ist der psychologische Effekt. Aber der muss dann eben auch trotzdem sinnvoll sein – wie Björn oben schrieb, z.B. indem zwar mehr gegessen wird, aber nicht grenzenlos viel. ich habe mal bei einer Bekannten erlebt, die sechs Tage die Woche Low Carb machte und dann am dreitten Tag alles in sich reinstopfte, was in Reichweite war, weil „der Körper das an dem einen tag dann gar nicht alles aufnehmen kann.“ Und DAS ist Fettlogik pur – und war auch das Bild, dass ich grade bei dem Stichwort „Cheatdays“ im Kopf hatte.

        Gefällt mir

    3. Vera

      Ich finde für mich persönlich (habe noch nie nach Studien dazu gesucht) moderate „Cheat days“ sehr hilfreich. Nach vielen Tagen mit Defizit und einer gewissen Disziplin habe ich manchmal einfach keine Lust mehr mich einzuschränken und esse dann mal einen Tag oder auch nur eine Mahlzeit eher viel. Ich meine damit keinen 5000-kcal-Exzess, sondern einfach mal nicht auf Kalorien achten und mich mit „normalen“ (=nicht auf Proteingehalt, Kaloriengehalt, Sättigungseffekt etc. optimierten) Lebensmitteln satt essen.

      Das ist für mich noch mal was anderes als andere Ausnahmen wie Feiern oder Essengehen, die ich auch gelegentlich genieße.

      Ich glaube nicht, dass ich damit meinen Stoffwechsel hochfahre oder so, aber es tut mir auch körperlich gut. Vielleicht auch, weil ich viel und recht intensiv trainiere? Fühlt sich zumindest so an, als würde das Training danach eher besser laufen, aber das mag auch ein psychologischer Effekt sein.

      Gefällt 2 Personen

      1. Vera

        Ja, das dachte ich vorhin auch, dass es (auch) an den Kohlenhydraten liegen könnte. Wenn ich mehrere Tage relativ low-carb esse, fühle ich mich auch tendenziell schwächer und kriege dann auch Heißhunger darauf.

        Ich habe aber auch noch nie versucht, mich konsequent low-carb zu ernähren – diese „Entzugserscheinungen“ sollen ja irgendwann weggehen.

        Gefällt mir

      2. Bei mir hat Low Carb auch nach 3 Wochen nicht aufgehört, mich schlapp zu machen. Vielleicht hätte es noch lower sein müssen, keine Ahnung. Hatte danach allerdings sehr wenig Lust, es auszuprobieren. Dann doch lieber härter trainieren und sich wohler fühlen.

        Gefällt mir

      3. Vera

        Mir fiel gerade noch etwas dazu ein. Seit der Lektüre des Buches und einiger Blogartikel kann ich mit solchen Cheat days (oder Cheat meals) viel entspannter umgehen und sie immer mehr tatsächlich als solche sehen und nicht als den „Anfang vom Ende meiner Abnehmbemühungen“.

        Es fühlt sich nicht (mehr) oder zumindest immer weniger an wie „Uh-oh, schon wieder ein Ausrutscher, lange geht das bestimmt nicht mehr gut mit der Diät“ – sondern es ist eben EIN Tag, an dem ich nicht abnehme oder meinetwegen 100g oder so zunehme, aber morgen geht es einfach weiter. Und heute hab ich halt ein schönes Essen genossen, das macht ja auch ein bisschen glücklich (mich jedenfalls).

        Gefällt mir

    1. unbunt

      Die Idee, diese Abgrenzung zwischen Fettlogiken und Essstörungen irgendwo zu platzieren kam mir auch beim Lesen des Eintrags.
      Kein großes Kapitel, sondern an geeigneter Stelle ein Absatz zum „Abgrenzen“.

      Gefällt 1 Person

      1. Robert

        +1 für ein paar abgrenzende Worte.

        Ich würde die Grenze allerdings nicht zwischen Fettlogik und Esstörungen ziehen (sondern zwischen Fettlogikaufklärung und Abnehmratgeber). Die wenigsten, die beim Abnehmen Schwierigkeiten haben, leiden an einer echten psychischen Krankheit. Das Buch zeigt sehr anschaulich, dass Abnehmen im Grunde genommen sehr einfach ist: Kalorienaufnahme gegen Kalorienverbrauch. Aber auch wenn Abnehmen einfach ist, ist es noch lange nicht leicht. Man muss gegen Gewohnheiten, Appetit und Hunger ankämpfen.

        Ich glaube, es würde dem Buch gut tun, das anzuerkennen und dazu ein paar hilfreiche Tipps oder Links anzubieten. Das würde dem Eindruck entgegenwirken, der bei oberflächlichem Lesen aufkommen kann, dass die Autorin und ihre Anhänger auf dicke, nicht abnehmende Menschen herabschauen. Der Eindruck kann deswegen entstehen, weil im Buch und hier im Blog hauptsächlich nur zwei Gründe diskutiert werden, warum dicke Menschen nicht abnehmen:

        (1) Unwissenheit (= Glaube an Fettlogiken)
        (2) Dummheit (= Glaube an Fettlogiken trotz Gegenbeweis)

        Beide sehen den Dicken nicht gerade auf gleicher Augenhöhe. OK, oben wurde gerade ein dritter möglicher Grund genannt:

        (3) Essstörung (= psychischer Defekt)

        Auch nicht viel besser.

        Wie gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass das Buch für manche besser verdaulich wird, wenn es deutlicher anerkennt, dass Abnehmen mühsam sein kann, selbst wenn man bestens über alle Fettlogiken aufgeklärt ist.

        Gefällt 2 Personen

      2. Vera

        +1 für das, was Robert schreibt (das „Gefällt mir“-Klicken funktioniert bei mir grade nicht).

        Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass extra nicht im Buch stehen soll, dass Abnehmen zwar einfach aber nicht unbedingt leicht ist. Weil Übergewichtigen sowieso dauernd erzählt wird, wie schwer bis unmöglich dauerhafter Gewichtsverlust ist.

        Vielleicht ist das typabhängig? Ich hätte ein „ja, reden wir nicht drumherum, es fühlt sich manchmal auch echt schwer an, aber trotzdem möglich“ auch sehr motivierend gefunden. Dass die Mühe sich lohnt, wird ja beim Lesen mehr als deutlich.

        Gefällt mir

      3. @Robert: Während ich es auch für sinnvoll halte, einen kurzen Abschnitt dazu zu schreiben, worum es in dem Buch geht und worum nicht, denke ich, dass Du das auch nicht verstanden hast, wenn Du schreibst

        > Ich glaube, es würde dem Buch gut tun, das [gegen Gewohnheiten, Appetit und Hunger ankämpfen müssen] anzuerkennen.

        Denn das Buch leugnet das an keiner Stelle. Es heißt es aber ja auch nicht „Fettgefühlchen“. Wenn Du dann weiter „kritisierst“, dass es hier im Blog um „Rationale“ Fett_logik_ geht, also um

        > (1) Unwissenheit (= Glaube an Fettlogiken)
        > (2) Dummheit (= Glaube an Fettlogiken trotz Gegenbeweis)

        mit der Ausnahme von

        > (3) Essstörung (= psychischer Defekt)

        ist das nicht „nicht viel besser“, sondern zutreffend der Kern des Buches.

        Nun bin ich mir relativ sicher, dass Nadja das sehr viel diplomatischer formulieren würde und ich werde auch nicht behaupten, dass sie das genauso sieht, aber ich sehe den Wert eines (dieses) Buches zum Thema „rationale“ Fettlogik vor allem darin, dass den „achgottiachgotti“-Leuten ihre dümmlichen, falschen Rationalisierungen genommen werden. Sie sich also _eingestehen_ _müssen_, dass der einzige Grund dafür, dass sie nicht abnehmen, ist, dass sie das emotional nicht hinbekommen, sich selbst (!) zu überwinden / beherrschen / sonstwas. Was, auch vor sich selbst, sehr viel schwieriger zu rechtfertigen ist, wenn einem dümmliche, auf Unwahrheiten basierende pseudorationale Ausreden _weggenommen_ werden (was das Buch macht). Und wie Du an der Leserschaft hier – und den Amazon-Bewertungen – siehst, scheint das auch zu funktionieren.

        Irgendeinem „Eindruck entgegen[zu]wirken, der bei oberflächlichem Lesen aufkommen kann“, ist kein Argument. Beim Oberflächlichen Lesen Deines Posts kann auch der Eindruck aufkommen, dass Du es unterstützt, die EU-Grenzen dichtzumachen, mit Selbstschussanlagen zu versehen und überhaupt eine Militärdiktatur zu installieren ist. Hey, Du hast „Grenze“ geschrieben, dass reicht dem oberflächlichen Leser für diesen Schluss. Findest Du das unfair? Findest Du auch, dass das die alleinige Schuld (und das alleinige Problem) des oberflächlichen Lesers ist? Ja? – Warum schreibst Du es dann? Nein? – Warum befürwortest Du Militärdiktaturen?

        Das lässt sich alles aber auch auf eine Aussage von Dir kristallieren:

        > Beide sehen den Dicken nicht gerade auf gleicher Augenhöhe.

        Nein, die beiden Punkte sehen nicht „den Dicken“, sondern „den Dummen“ nicht auf gleicher Augenhöhe. Das Buch ist eine Möglichkeit für Menschen, die dick sind, weil sie dumm sind, durch Bildung (soll helfen) weniger dumm zu werden und ihnen die Möglichkeit eröffnen, abzunehmen, wenn sie denn (emotional) wollen und aufzuhören, sich mit totalem Quark rauszureden.

        Im Buch steht (wenn ich mich richtig erinnere) an keiner Stelle, dass es total einfach ist, Abnehmen _umzusetzen_. Es steht nur drin, dass Dir da außer Dir selbst (wahrscheinlich) niemand im Weg steht, also, dabei, weniger kcal zu essen als Du verbrauchst. Der Rest ist _Deine_ (oder anderer) Interpretation, und die ist analog doof wie mein Beispiel oben.

        Daraus dann ein „die Autorin und ihre Anhänger auf dicke, nicht abnehmende Menschen herabschauen“ zu machen ist billige *aberwirwollenunsdochalleliebhaben*-Rhetorik. Zugegeben, ich war auch zu dick, und das Buch hat mir auch „geholfen“, da ich seitdem nichts mehr zu essen bekomme, weil meine Frau seitdem halbwegs erfolgreich mit Kalorienzählen abnimmt, und ich bin nach allen – vor allem Nadjas – Maßstäben immer noch zu dick, aber ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, dass ich auf „dicke, nicht abnehmende Menschen herabschauen“ würde. Ich hielte auch jeden für ziemlich dämlich, der das mit mir täte. Ich schaue auf dumme Menschen hinab.

        Nun sind diese *feelyfeely*-Pseudoproblemchen tendenziell ja ein Frauenproblem, und ich bin ein Mann, aber ich habe (wenige) „oh, schaut mich an, ich bin dick und fühle mich so toll“-Selfies von Männern gefunden. Ganz ehrlich, das ist peinlich. Ich finde das nun ganz grundsätzlich peinlich, auch wenn man aussieht wie – äh – Chenning Tatum? – und ich poste keine Selfies von mir, weil ich das peinlich finde. Nicht meinen Körper- wenn mir der peinlich wäre, würde ich Sport machen. Dafür bin ich aber zu faul, und das ist mir nicht wichtig genug. Sondern das „schaut mich an“-Verhalten, verbunden mit der „sagt mir, wie toll ich bin“-Haltung.

        Die (meist) Frauen, die Nadja für „Fatshaming“ kritisiert haben sind genau solche – Tumblr-Selfie-Poster, die von allen hören wollen, wie toll sie sind, und zu dumm sind, zu verstehen, dass das eine idiotische Erwartungshaltung ist. Und alle als „Hater“ kritisieren, die sie nicht toll finden.

        Ja was erwartest Du denn? Dass jeder (Autor, um zum Thema zurückzukommen) jeden noch so egozentrischen, solipsistischen Schwachsinn bedient? Dass niemand sagt, dass das egozentrischer, solipsistischer Schwachsinn ist, aus Angst, sonst „Hater“ zu sein? Sorry, das wird bei mir nicht funktionieren. Wenn sich jemand hinstellt und sagt, dass ist [ein Nilpferd], die zu ihrem Körper steht und das ist [eine Seekuh], die ein Vorbild für junge Frauen sein sollte, dann ist das eine Meinungsäußerung. Die mir (automatisch) auch eine erlaubt. Z.B. „[Das Nilpferd] sollte dringen abnehmen“ oder „[die Seekuh] ist unattraktiv und gesundheitsgefährdend fett“ (nichts gegen Seekühe). Davon ist meine Meinung objektiv nicht besser als die andere, aber alles andere auch nur anzunehmen („Hater“) wäre dumm. Und das ist es, was passiert.

        Da das nun ein ziemlicher Rant wurde – @Robert, falls ich Dich falsch eingeschätzt habe, drück Dich in Zukunft klarer aus. Falls es ein anderes Missverständnis gibt – ich habe kein Interesse an Eurer Meinung zu meinem Körper. Wenn ihr euch aber mal erleichtern wollt („boah, so ne Wampe“ – „urgh, unrasierte Brust“ – „eh guck, ein Mann mit Schwangerschaftsstreifen“) und drauf besteht, poste ich (un)gerne einen nackten Selfie. Da ich von Beleidigungen nichts habe (und mich nicht künstlich echauffiere) hätte aber gerne zur Interessensbekundung Brüste. 3 (unterschiedliche) Paar, mit je einem selbstgebackenen (? – Margret, Maunzemaus, korrigiert mich ggf.) Cakepop vor jeden Nippel gehlaten. Wegen jugendfrei und so – und mit den Händen im Bild, keine Photoshops. Ah – von Frauen. Biologischen. Von Geburt, nur mal so nebenbei. Unter 30. Besser unter 25. Und idealerweise > Körbchen D.

        tl;dr: wenn man von einem Buch, dass Fett_logik_ heißt, erwartet, dass es auf irgendwelche Emotionen eingeht, ist das ähnlich wie Bilder von sich ins Internet zu stellen und zu erwarten, dass nur positive Reaktionen kommen: Strunzdoof.

        Gefällt 2 Personen

      4. Robert

        @Troll h.c.

        Man kann niemandem seine Ausreden wegnehmen. Man kann Menschen höchstens überzeugen, dass ihre Ausreden nicht greifen, so dass sie sie dann freiwillig aufgeben. Menschen werden aber nicht automatisch überzeugt, wenn man ihnen die Wahrheit™ präsentiert. Es kommt darauf an, wie sie präsentiert wird und von wem.

        Ich würde mich freuen, wenn Nadjas Botschaft mehr Menschen erreichen würde. Also denke ich darüber nach, warum ihre Botschaft bei manchen auf Ablehnung stößt und wie das vielleicht zu ändern wäre. Ich will nicht, dass Fettlogik zu Fettgefühlchen verwässert wird. Aber „Fettlogik überwinden“ könnte bestimmt noch ein paar mehr Leser erreichen, wenn die sich verstanden und auf Augenhöhe angesprochen fühlen. Ich finde nicht, dass die jetzige Buchausgabe da gravierende Schwächen hätte, aber ich sehe da noch Luft nach oben.

        Gefällt 2 Personen

      5. Meiner Beobachtung nach sind die, die sich nicht „auf Augenhöhe“ angesprochen fühlen genau die Personen, die das Buch schlicht nicht gelesen haben. Ich glaube, bei den Rezensionen (die ich tatsächlich alle gelesen habe) war nur eine einzige dabei, die genau das anprangerte, was du geschrieben hast. Also von wegen: „Buch ist super, gute Aufklärung, aber ich wünschte, die Dicken würden etwas mehr gepäppelt.“ Da frag ich mich: Muss man wegen ca. 1% der Leser das ganze Buch ummodeln?

        Und eine weitere Beobachtung: Die, die gerne abnehmen würden, es aber aus diversen Gründen nicht schaffen, lesen das Buch von vorne herein nicht. Das ist eine bittere Erkenntnis, die ich inzwischen gewonnen habe. Ich hatte mein Leben lang Gewichtsprobleme, weshalb es natürlich meinem Umfeld auffällt, dass ich plötzlich so schlank bin wie seit fast 15 Jahren nicht mehr, und ALLE sind ganz begierig zu erfahren, wie ich das gemacht habe. Aber bei knapp der Hälfte der Menschen, denen ich das Buch empfohlen habe, musste ich feststellen, dass sie es sich trotz des großen Interesses auch Wochen später nicht besorgt haben. Warum? Weil sie halt unbewusst wissen, dass es, sobald alle Unklarheiten ausgeräumt sind, nur noch an ihnen hängt.
        Damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Ich rede hier von Leuten, die seit Jahrzehnten mit ihrem Gewicht hadern und war sicher, dass sie mir das Buch aus den Händen reißen würden (bildlich gesprochen, noch geht das ja schlecht so als E-Book). Stattdessen warten diese Leute immer noch auf ein Wunder, ne Pille, ne krasse neue OP-Methode, Superstrahlen, die Fett zum Platzen bringen etc.pp.
        Für die ein paar „freundliche“ Kapitel einzufügen, bringt demnach auch nichts, weil sie davon ja eh nichts mitkriegen, wenn sie es nicht lesen.

        Gefällt 2 Personen

    2. Myra

      Ich fände es auch sehr gut, wenn du so einen ähnlichen Absatz wie den in diesem Blogeintrag als „Disclaimer“ zu Essstörungen reinbringst.

      Und falls du mal Lust hast, dazu im Blog mehr zu schreiben, wäre das auch sehr interessant, besonders auch, wie du in der Therapie damit umgehst (bzw das in Zukunft planst). 🙂

      Gefällt mir

  3. Cage

    Hallo,

    ich fände ein paar Sätze zu gesunden Lebensmitteln wünschenswert bzw. ein paar Hinweise, dass sich Kalorienzählen wunderbar mit verschiedenen Ernährungskonzepten vereinbaren lässt!

    Mich hat beim lesen wirklich ein bißchen gestört, dass du zwar Beispiele lieferst, wie man quasi Nährstoffbefreit abnehmen kann – nur Fastfood, nur Süßigkeiten (die beiden Extrembeispiele halt), aber nichts deutlich Gegenteiliges.
    Dabei ist das Werkzeug „zählen“ doch wunderbar für alles – auch bei LCHF, Paleo, Vegan … oder ganz „normal“.
    Das kommt für mich bisher im Buch zu wenig deutlich raus – so richtig dick im Gedächtnis bleiben nur die Burger und Zucker Herren.

    Ich fände es einfach super, wenn dein Buch nicht nur dazu anregt, sich mit dem „Brennwert“ eines Lebensmittels zu beschäftigen sondern auch ein bißchen mit dem Inhalt.

    Gefällt mir

    1. Hm… aber geht es nicht genau darum in dem Buch? Lass dich nicht mit dem ganzen „iss gesund“, „zuckerhaltiges Zeug macht automatisch dick“ usw. kirre machen. Denn EGAL, ob ein Lebensmittel gesund, besonders nährstoffhaltig oder eben nicht ist, wenn die Kalorienbilanz negativ ist, nimmt man ab. Darum und nur darum geht es.

      Gefällt 5 Personen

      1. nessii

        Na ja, aber geht es nicht auch darum, dass es Mangelerscheinungen gibt, wenn man eben nicht darauf achten, was in den Lebensmittel drin ist? Stichwort Eiweißmangel bei Sport/ Bewegung.

        Gefällt 1 Person

      2. Cage

        Ich finde einfach, nur die „Negativbeispiele“ ausführlich darzustellen (die dann besser haften bleiben) nicht so ideal. Damit wird man vielleicht Fettlogik los, kann sich aber neues Schubladendenken („ist ja ganz egal was Hauptsache Defizit“) anschaffen und bringt sich dann auf neue Art um statt durch Übergewicht…

        Und ausschließlich um die Bilanz geht es im Buch ja eben auch nicht…sonst wäre der Sinn von Sport nicht so oft unterstrichen, es wäre nicht auf Eiweißmangel + Bluttests eingegangen worden ect.

        Gefällt 2 Personen

      3. Ich finde auch, der Reiz liegt in der erschlagenden Einfachheit der Einsicht „Kaloriendefizit = Fettabbau“, egal mit was man es füllt. Die Sache ist ja: Sobald man das probiert, wird man langfristig automatisch nach eiweißhaltigeren Lebensmitteln greifen und weniger Süßkram essen, weil man sonst ständig hungern muss um die gesetzte Kalorienmenge nicht zu überschreiten. Und die Tatsache, dass Eiweiß für Sportler wichtig ist und satter macht und ähnliche Infos sind ja durchaus im Buch gestreut. Also auch wer das noch nicht wusste, wird die Einsicht haben, dass das Wie einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Zufriedenheit beim Abnehmen haben wird.
        Ich fürchte einen Anteil an gescheiterten Diäten hat auch die Tatsache, dass viele es immer gleich perfekt haben wollen. Einfach nur Abnehmen reicht nicht, es soll möglichst schnell gehen und wenn man schon anfängt, dann nur mit der besten und effizientesten und perfekten Methode. Dass genau wegen dieser Einstellung viele einfach gar nicht anfangen, ist doch schade. Lieber einfach anfangen, wo man gerade steht, und dann langsam dazulernen, dass nen dickes Omelett mit Salat und Schafskäse für 500 kcal halt satter macht als 2 Snickers.

        Gefällt 5 Personen

  4. vepasa

    Du hast ja schon geschrieben, dass es ein neues Kapitel zum Thema „Gewicht halten“ gibt. Das finde ich super! Denn: seitdem ich Dein Buch gelesen habe, habe ich in 16 Wochen 16 Kilo abgenommen, allein weil ich jeden Tag versuche, ein Defizit von 1000 kcal zu essen. Wie es dann mit meiner Ernährung weitergeht, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe, weiß ich trotzdem nicht. Denn wenn ich aufhöre, das Defizit zu essen, esse ich also wieder mehr als in den vorherigen Monaten der Gewichtsreduktion. Klar ist mir, dass ich dann weiterhin genau abwiegen und aufschreiben muss (ich nutze fddb), aber eigentlich folgt ja dann eine zweite Ernährungsumstellung. Das war mir bei Beginn des Abnehmens noch nicht so klar. Und darin sehe ich auch die größte Falle für den Jojo-Effekt.
    Erst wenn man dann eine geraume Zeit seinem Umsatz entsprechend gegessen hat, können sich vielleicht Gewohnheiten bilden und man ist vielleicht irgendwann in der Lage, auch ohne Küchenwaage eine Portion als „normal“ zu beurteilen.
    Daher betrachte ich den jetzigen Zeitraum der Gewichtsreduktion tatsächlich als Diät, auf die dann die Ernährungsumstellung erfolgt (auch wenn dafür beim Abnehmen schon die Grundsteine gelegt werden).
    Auch wenn ich Dein E-Book schon gekauft habe, verspreche ich Dir, auch ein Exemplar aus Papier zu kaufen. Viel Erfolg bei Deinem Buchprojekt!

    Gefällt 1 Person

    1. Auf das Kapitel freu ich mich auch. Hab nun schon 3 Mal versucht, das Kalorienzählen sein zu lassen, weil ich dachte, ich habe ja jetzt ein Gefühl für Portionsgrößen und mir einige gute Gewohnheiten zugelegt. Hab ich auch, aber ohne die fiese rote leuchtende Zahl in der App scheint mein Kopf zu denken „ach komm, jetzt bist du doch wieder schlank, die Tüte Chips ist SO LECKER und macht nix“ – obwohl ich es im gleichen Moment ja auch besser weiß. Nützt aber nix, erst mit dem Wiederaufnehmen des Kalorienzählens funktioniert meine innere Kontrollinstanz wieder. Völlig bescheuert. (Vielleicht ist an dem Punkt der besagte Fall für die Therapie erreicht?^^ Ich hab keine Ahnung.)

      Gefällt 1 Person

  5. katemost

    Wir hatten’s ja schon davon, dass das Raucherkapitel eventuell ein riesiges Fass aufmachen könnte und zu weit geht. Ich bin trotzdem immer noch schwer dafür, es einzufügen, da es zwar keine direkte Fettlogik ist zu sagen: Wenn ich mit dem Rauchen aufhöre, werde ich fett! – Aber trotzdem finde ich Aufklärung über diesen Punkt auch total wichtig, um eine informierte Entscheidung bzgl. Abnehmens zu treffen. Ich kenne viele Leute, die dieses Argument immer wieder bringen. Außerdem ist es ja vllt sogar ne super Motivation für übergewichtige Raucher – zwei Übel auf einmal loszuwerden (überschüssiges Körperfett und eine gefährliche Sucht), indem man Abnahme und Rauchen-Aufhören kombiniert. Klingt für mich nach einer unmöglichen Anstrengung, gleichzeitig erscheint es mir so logisch: ersetze jede Zigarette mit zusätzlicher Bewegung oder einer halben Gurke 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Das gleiche gilt übrigens für die Anti-Baby-Pille. Wie viele Mädchen die nicht nehmen, weil sie nicht dicker werden wollen… Ja, mag sein dass viele wegen der hormonellen Umstellung mehr Appetit haben. Aber Zunehmen tut man halt trotzdem nur dadurch, dass man über seinen Bedarf isst. Vielleicht kann man Rauchen, Pille etc. einfach mit erwähnen an der Stelle, wo auch in Bezug auf Krankheiten über die häufige Gewichtszunahme gesprochen wird?

      Gefällt mir

      1. Sandra

        Kenn ich eher andersrum, nämlich dass man durch die Pille abnehmen soll. Und viel bessere Haut kriegen und größere Brüste und was weiß ich nicht alles. Außerdem ist man damit ja dann richtig erwachsen.
        Gibt anscheinend sogar Mädchen, denen gar nicht klar ist, dass das ein Verhütungsmittel ist, die nehmen die nur für die tollen Nebeneffekte. Hab mal so ’ne Doku darüber gesehen, es war erschreckend.
        Also mein Eindruck – rein subjektiv natürlich – ist eher, dass die Pille oft zu leichtfertig genommen wird, weniger, dass sie „zu selten“ genommen wird wegen des Gewichts.

        Gefällt mir

    2. Ich sehe das nicht als „Fettlogik“, sondern als Wahrheit. Aus eigener Erfahrung, denn mein Übergewicht entstand erst so richtig in mehreren „Schüben“ bei mehrmonatigen Versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören. (Leider verlor ich das Gewicht nicht mehr, als ich wieder zu rauchen begann!)

      Es sind 2 Faktoren, die das verursachen:

      Zum einen hat man mehr Appetit (Nikotin wirkt als Appetitzügler!) und versucht zudem, das Verlangen nach der Zigarette auf andere Art oral zu kompensieren: durch Essen! (Ich hatte mir sogar mal einen Schnuller gekauft, um dem gegenzusteuern. Aber obwohl ich allein zuhause arbeite, hab ich das dann doch nicht wirklich genutzt).

      Zum anderen sinkt der Kalorienbedarf, wenn man aufhört. Rauchen und seine Wirkungen auf den Körper verbraucht rund 200 kcal täglich. Ändert man also am Kalorien-Input oder Verbrauch nichts, nimmt man automatisch zu.

      Man muss also sehr diszipliniert in Sachen Energie-Management sein, wenn man aufhört – und zwar über längere Zeit, zusätzlich zum Entzugsstress.

      Empfehlung: Dampfen statt Rauchen – zumindest für jene, die es wie ich nicht schaffen, dauerhaft von der Kippe loszukommen.

      Gefällt mir

      1. käse

        Das ist ja die Schwierigkeit an der Sache:

        Wenn etwas mehr Appetit hervorruft, heißt es hier doch gelegenlich mal „da kann man gegen ankämpfen, also ist es Fettlogik wenn man das nicht macht“.

        Das gleiche gilt für den Hormonspiegel oder für Medikamente. Da wird dann mit dem freien Willen argumentiert, also dass man sich blos mehr bemühen muss bzw. disziplinierter sein muss.

        Meiner Meinung nach hat man nicht unendlich viel Widerstandskraft pro Tag. Und man verteilt sie auch auf andere Bereiche des täglichen Lebens. Ergo: wenn Stress im Job dazukommt, dann ist es schwierig auch noch gleichzeitig gegen den eigenen Körper anzukämpfen.

        (Aber: wenn man glaubt, sowieso wenig Kraft zu haben, wird man auch immer schwächer. Weil man es nicht trainiert und vorzeitig aufgibt. Die Selbsteinschätzung legt dann manchmal Steine in den Weg. Deswegen ist es schwer sich selbst nüchtern einzuschätzen, wieviel Widerstandskraft man hat)

        Ich find es etwas befreiender diese Sachen im Hinterkopf zu haben.
        Damit man sich bei Stress nicht auch noch selbst ohrfeigt dafür, dass man so „undiszipliniert“ ist, aber gleichzeitig auch nicht den Kopf in den Sand stecken sondern weitermacht mit dem, was man erreichen will.

        Gefällt mir

  6. yannaba

    Hm, ja, ich hätte ja jetzt auch was zu Essstörungen und/oder Alkohol gesagt, aber Du hast wohl Recht, das sind andere Baustellen und gehören damit nicht so richtig dazu.

    Das mit dem Rauchen finde ich auch nicht schlecht – ich habe, als ich vor 20 Jahren aufgehört habe, drastisch zugenommen – aber nur, weil ich die Sucht verlagert habe. Wäre mit dem Wissen aus Fettlogik bestimmt nicht so gekommen – man hat ja dann auch immer eine Prima Entschuldigung parat, die von außen auch dauernd bestätigt wird (ist ja so toll, dass du aufgehört hast, da sind die paar (!) Kilos doch egal…).

    Mit dem Gewicht halten finde ich auch sehr gut, ich grübele nämlich tatsächlich manchmal darüber nach, was denn nun eigentlich ist, wenn ich am „Ziel“ bin, wie schwer es mir dann wohl fallen wird „normal“ zu essen und ob ich dann eventuell weiter abnehme, weil ich mich so an die andere Ernährung gewöhnt habe etc. Wahrscheinlich totaler Bullshit, ich zähle einfach weiter und gut ist.

    Gefällt mir

  7. Stefanie

    Ich finde das Thema Nährstoffe, insbesondere Eiweiß sehr wichtig und eventuell noch ein wenig näher zu beleuchten, denn es gibt sehr viele Menschen und ich bin auch noch nicht ganz frei davon, die ein Problem damit haben Nährstoffe über Vitaminpillen oder ähnlichem oder auch Eiweißpulver zu sich zu nehmen, zumal ja auch überall und nirgends auf die Gefährlichkeit hingewiesen wird, teilweise im Bereich Sport es sogar mit Doping gleichgesetzt wird und dort auch jede Menge ja „Supplementallogiken“ vorherrschen. Und gerade in dem Bereich herrscht ein Ungleichgewicht zwischen den Leuten die gerade erst anfangen Sport zu treiben (gerade im Fitnessstudio) und sich die Energiedrinks (die es ja kostenlos gibt) zu trinken (anstatt Wasser) und dann wundern das sie nicht abnehmen (das Zeug hat ja doch einiges an Kalorien) und die Leute die zwar viel Sport machen, aber keinen Finger an Eiweiß, etc legen würden, weil das ja mit natürlicher Ernährung nichts zu tun hat.

    Und gerade da Du ja mit 500 kcal und Nahrungsergänzung abgenommen hast (unter ärztlicher Kontrolle) finde ich ein Eingehen auf das Thema noch interessanter. Denn als mittlerweile viel Sporttreibende habe ich immer wieder Konflikte zwischen Nahrungsmenge und Eiweißaufnahme und jetzt nachdem Marathontraining auch Stress mit den Elektrolyten und Vitaminen gehabt. Außerdem bekomme ich gerade dazu in den Laufgruppen in denen ich bei Facebook bin immer wieder die oben genannten Problematiken mit.

    Ansonsten hat mir Dein Buch wirklich die Augen geöffnet und ich habe jetzt losgelegt und hoffe das ich die 15 kg die mir bis zum BMI von 19,5 noch fehlen möglichst zügig abnehmen zu können.

    Gefällt 1 Person

    1. Mona

      Eigentlich sollte man einfach zu jedem Essen eiweißreiche Lebensmittel essen. 😉
      Ich hab auch das Problem, dass ich erst esse, was mir schmeckt und worauf ich Lust hab und abends dann mit Proteinpulver/Fisch/Fleisch/Quark nachsteuern muss, um genug Protein zu haben. Ich hab schlichtweg keine Lust mehrmals am Tag etwas mit viel Protein zu essen, weil ich nicht unbedingt darauf den meisten Appetit habe.

      Gefällt mir

      1. Stefanie

        Eigentlich ja, aber gerade wenn ich viel Sport mache brauche ich – wenn ich den gängigen Sportseiten glauben darf 1,5 – 2 g/Eiweiß pro kg/Körpergewicht, das wären dann mal eben so 136 gr zur Zeit und selbst wenn ich morgens Müsli/Milch, Mittags halt Brot/Käse/Wurst und Abends dann Putenbrust oder Ei oder so (mit Gemüse und Kohlehydraten) esse komme ich nicht auf die Werte, aber auf meine Kalorien.

        Mittags shaken oder nur Quark oder so ist auch nicht unbedingt mein Ding, wobei ich dabei noch am basteln bin.

        Gestern hatte ich nicht mal ohne Sport meine 0,8 g/pro kg Körpergewicht. Und soviel eiweißreiche Lebensmittel schaffe ich meistens halt gar nicht einzubauen um auf meinen Sportwert zu kommen.

        Also im Grund genau wie Du schreibst Mona.

        Gefällt mir

  8. Katrin

    Hier hak ich mich jetzt auch mal wieder ein:
    1. Gehöre ich faktisch zu der Gruppe der Raucher, die nicht aufhören können/wollen, weil sie Angst vor Zunahme haben und 2. gibt es einen Punkt im Buch, den ich vermisse, und das ist der Busen :-).

    1. Nach meinen Recherchen, und ich will nicht meine Hand ins Feuer legen, dass die stimmen, verbraucht der Kampf des Körpers gegen das Gift ca. 400 kcal am Tag. Schätzung! Wenn ich also aufhöre, müsste ich 400 kcal weniger zu mir nehmen, um den Haushalt auszugleichen. So weit meine Logik. Bestätigt wird das durch verschiedendliche Personen im Umfeld, die zunehmen, obwohl sie a, mit Sport angefangen haben und b, ihre Kalorienzufuhr bewusst gedämpft haben. Ich rede hier von schlanken Personen. Ich aber mache täglich Sport, mittlerweile ca. 1 1/2 Std. pro Tag unterschiedlichster Art und ich ess um die 1000 bis 1200 kcal, weil ich es einfach nicht schaffe, da drunter zu bleiben. Ich hab auf diese Weise 30 kg verloren, gesamt in den letzten 2 Jahren, und ich habe Angst, den Verlust nicht halten zu können bzw. nicht weitermachen zu können, wenn ich die Zigaretten schmeiße. Zum Einen stopfen die Fress-/Genusslöcher (ich würde jetzt gern Salzstangen essen) und zum Anderen, tja, verbrennen sie paar Kalorien. Zumindest so lange, bis mir jemand den Gegenbeweis antritt. Natürlich käme ich sportlich und ausdauertechnisch immens besser voran, wenn ich das Rauchen lassen würde. Daher auch überhaupt meine Überlegungen in der Richtung. Ich wäre also durchaus dankbar für untermauerte Gegenargumentationen, die meinem Hirn den letzten Kick geben würden, es doch mal zu versuchen. Muss aber nicht im Buch sein, vielleicht weiß ja auch jemand was hier im Blog?!

    2. Die Geschichte mit der Haut wird im Buch zwar angeschnitten, aber mir persönlich zu wenig ausführlich behandelt. Ist wahrscheinlich auch schwierig und vielleicht gibts da ja jetzt auch nix mehr neues dazu. Die Haut war lange eine meiner Ausreden, warum ich nicht abnehmen wollte. Heute hab ich mich damit abgefunden, dass ich dann eben Hautlappen habe, die man ja aber in Klamotten nicht sieht und mein Mann hat nackt von mir wohl ekligeres gesehen als Hautlappen. Ich war bei 1,60 m und 110 kg mit oder ohne Hautlappen kein schöner Anblick. Ihr solltet aber jetzt mal meinen Hintern sehen ;-). Gefahr im Verzug ist allerdings bisher noch nicht, bis jetzt gibts keine überschüssige Haut, so dass ich vielleicht auch, wie im Buch beschrieben, durchkomme. Versuch macht kluch! Mein Problem ist der Busen und dazu hab ich nichts gefunden. Das Fett geht raus, die Haut wird schlaffer … ich muss nicht sagen, wo meine Brüste mittlerweile hängen. Trotz Brustmuskulatur durch Kraftsport. Ich glaub auch nicht wirklich, dass die weibliche Brust was mit der Brustmuskulatur zu tun hat. Oder doch? Jedenfalls würde mich mal maßlos interessieren, ob sich das mal wieder wenigstens ein bisschen strafft oder ich irgendwann bei den Knien angekommen bin? Interessant ist, dass ich immer noch dieselbe BH-Größe trage. Das heißt, so richtig extrem verkleinert hat sich meine Brust nicht wirklich, sie hängt jetzt nur noch mehr als vorher. Das fände ich, sofern es dazu überhaupt irgendwas zu sagen gibt, für das Buch interessant. Denn dieses Thema sollte doch nicht nur mich interessieren.

    Danke fürs Zulesen 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. daydreamersrest

      Oh ja, da muss ich zustimmen, bei dieser Brust-Sache … Mein Freund war immer jemand, der mich wegen meinem Gewicht geneckt hat und durchaus auch fand, ein bisschen weniger wäre nicht verkehrt – gleichzeitig aber meinte „Aber nicht DA abnehmen“. Haha, sehr witzig – da geht es ja gerne als erstes weg :-/

      Gefällt 1 Person

      1. Mona

        Ich glaube, der Busen kann sich nicht selbst halten, also braucht man BHs damit er hochgehalten wird und die überschüssige Haut sich nach und nach reduzieren kann. Wenn da Risse drin sind oder die Haut immer durch die Schwerkraft oder zu heftige Bewegungen und schlechten Halt gedehnt wird, dann ist es wohl unwahrscheinlicher, dass es viel besser wird. Sport (mit Sport-BH) müsste helfen, weil dann alles gut durchblutet wird und die Haut sich passend für die neue Figur umbauen kann dadurch.

        Gefällt 1 Person

    2. Ohne gezählte Kalorien.. jup, kam mir auch so vor. Ich habe gefühlt nicht mehr, sondern eher weniger gegessen und kam dann auf 4 kg mehr.
      Aber nu bin ich seit 1.5 Jahren weg vom Glimmstengel, ich kann nen Luftballon wieder mit einmal Luftholne aufpusten und ich bin auch sportlich wieder deutlich leistungsfähiger. Vom gesparten Geld ganz zu schweigen. Aber.. auch jetzt noch… ich vermisse das Rauchen :/ aber ich habs meiner Tochter versprochen….

      Gefällt 1 Person

    3. > verbraucht der Kampf des Körpers gegen das Gift ca. 400 kcal am Tag

      Interessanter Punkt. Nie gehört.

      Es sind wohl eher 200 (http://ajcn.nutrition.org/content/87/4/801.long), bzw. 16% des Grundumsatzes, plus gesteigertes Hungergefühl.

      Von daher ist „Wenn man mit dem Rauchen aufhört, nimmt man zu“ im Vergleich zu den anderern Fettlogiken… mei… ganz korrekt wäre „mit dem Rauchen aufhören senkt den Kalorienbedarf und steigert das Hungergefühl“. Da man kaum drumrumkommen wird, diese beiden Punkte zu bringen, wenn man den Stand der Forschung korrekt wiedergeben will, kann man eigentlich nur sagen, dass es im Schnitt nur 3-4 Kilo sind. Die „Fettlogik“ ist aber im Kern… so, wie sie formuliert ist, zumindest nicht falsch.

      Die Autoren schreiben: „In particular, whereas concerns about postcessation weight gain may deter numerous persons from quitting smoking, such persons should be made aware that smoking is not an efficient way to control body weight, does not help prevent obesity, and could favor visceral fat accumulation and increase the risk of metabolic syndrome and diabetes.“

      Damit ist das ichwillweiterrauchenlogik, keine Fettlogik.

      Insofern schreib lieber was über Brüste. Alle mögen Brüste. Ich wüsste da zwar keine Fettlogik, aber „ja, die werden schlaffer, aber das werden sie eh, weil du älter wirst, und so ne Brust-OP unter Vollnarkose ist viel weniger riskant, wenn man schlank ist. Das lässt sich wunderbar querfinanzieren, wenn man mit dem Rauchen aufhört“ würde beide Themen umfassend behandeln 😉

      Gefällt mir

      1. Katrin

        ichwillweiterrauchen/ichwillweiteressen … Irgendwie ähnelt sich das doch in gewisser Weise. Beides macht krank, beides ist Mist und beides kostet viel Geld. Ich bin nicht so firm im Englischen, deshalb hab ich wahrscheinlich auch nie viel dazu gefunden, aber 200 klingt schon erstmal wesentlich besser als 400. Danke für den Link, den erarbeite ich mir, weil es mich wirklich interessiert.

        Die Fettlogik der Brüste könnte sein, dass man Angst hat, komplett die Brust zu verlieren, weil Brust angeblich nur Fett ist. Was, zumindest bei mir, nicht so sein kann. Es gibt viele Männer, die z. B. dicke Frauen mögen und ich hab schon oft von solchen Männern gehört, dass sie deshalb auf „Dicke“ stehen, weil die größere Brüste haben. Das kann ich nicht nachvollziehen, aber wahrscheinlich wird hier geistig drall und prall von der Figur auf den Busen übertragen. Vielleicht drücke ich das jetzt etwas verkorkst aus, aber ich seh da durchaus eine Fettlogik. Und ich weiß auch von vielen Frauen, die nicht abnehmen wollen, weil ihre Männer nicht möchten, dass sich ihr Busen verkleinert. Für meine Begriffe totale Fettlogik.

        Und wer sagt hier, ich werd älter? Ich stehe in der Blüte meiner weiblichen Jahre, mein liebliches Antlitz wird mit morgendlichen Tautropfen erfrischt und mein Wesen ist einem Engel gleich, der mit leichten Flügelschlägen der Sonne entgegenschwebt. Jawohl! 🙂

        Gefällt mir

    4. Frank

      Wie der Lollitrollcake (oder wie er gerade heißt^^) schon so schön sagt, sind es eher 200 kcal pro Tag, die der Grundumsatz sinkt, weil der Organismus Dinge wie Gifte/Sauerstoffmangel/erhöhter Blutdruck… nicht mehr bekämpfen muss. Hinzu kommt eben der gesteigerte Appetit. So war es zumindest bei mir und so habe ich in 1,5 Jahren 15 kg zugenommen, weil ich undiszipliniert war, was Süßigkeiten (Ersatzdroge) angeht. Jetzt bin ich wieder beim „alten“ Gewicht. Ohne mit dem Rauchen wieder angefangen zu haben. War auch kein großes Problem. Hätte ich mich bei dem Süßkram zurückgehalten und den gewonnenen Sauerstoff in Bewegung umgesetzt… Aber hätte-hätte-Anette, dann wär sie jetzt nicht schwanger 🙂
      Ich kann dir nur raten, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist ein Plus an Lebensqualität, den ich mit dem Abnehmen gleichsetzen würde.

      Gefällt mir

    5. Seitdem ich Diät mache, brause ich mich nach jeder Dusche noch mit kalten Wasser ab. Das ist ja ohnehin gut für den Kreislauf, aber tatsächlich hab ich das Gefühl, dass sich dadurch wieder ein bisschen was „gehoben“ hat. Auch versuche ich mich, regelmäßig einzucremen (zwar glaube ich nicht so wirklich, dass diese „hautstraffenden“ Cremes was bringen, aber irgendeine Creme ist sicher besser als gar keine Creme, zumal ich ohnehin trockene Haut habe).
      Trotzdem muss man sich da wohl einfach an den Gedanken gewöhnen, dass es nie wieder so straff wird wie mit 20. Das macht mich schon traurig, denn hätte ich das alles vorher gewusst, hätte ich niemals 20 Kilo zugenommen und hätte nie ne Körbchengröße zugelegt, die sich jetzt wieder reduziert. Über 10 Jahre mit C-Körbchen… da kann man halt nicht erwarten, dass die Haut das ohne Blessuren übersteht.
      Naja, dafür sieht der Rest langsam megaheiß aus und wenn ich auf dem Rücken liege, steht da noch noch einiges 😀

      Gefällt 1 Person

      1. geisterkarle

        Muss jetzt irgendwie an den fiesen Witz denken:
        „Wenn du größere Brüste willst, musst du mit Toilettenpapier zwischen den Brüsten reiben!“
        „… aha, warum denkst du, das funktioniert?“
        „Na, bei deinem Hintern hat es auch geholfen!“
        *duck*

        Wobei… hatten ja im vorigen Beitrag das „Problemthema“ Arschfett… 😉

        Gefällt 1 Person

  9. nessii

    Gewicht halten – vor allem im Zusammenhang mit der Frage, ob man dann ewig Kalorienzähler bleibt/ bleiben muss – klingt auf jeden Fall sehr interessant.
    Es heißt immer, man könne Gewohnheiten ändern, wenn man etwas nur lange genug macht. Ich zähle jetzt seit 2 Jahren Kalorien, ich weiß, wie viel besser es mir mit einer ausgewogenen Ernährung geht… trotzdem habe ich im letzten Monat – nach Erreichen meines ursprünglichen Zielgewichts – 2kg zugenommen. Weil sofort wieder der „Jetzt darfst du das wieder“-Gedanke kam.

    Meine Lösung ist aktuell recht simpel: Da mein erstes Zielgewicht „nur“ bei einem BMI von 24 lag, habe ich jetzt einfach ein neues Ziel mit BMI 21,45 (weil ich mich dann exakt halbiert habe). Das läuft soweit ganz gut, ich mache meinen Sport wieder und zähle wieder Kalorien (hatte ich auch eingestellt). Aber grundsätzlich frage ich mich schon, ob ich das dann den Rest meines Lebens machen werde. Ich sage zwar immer, dass ich damit wenig Probleme hätte, aber irgendwo im Hinterkopf bleibt dann doch die Frage „Wann bin ich endlich fertig?“
    Liegt aber auch mit daran, dass das Ergebnis beiweitem nicht so aussieht, wie ich es mir erhofft hatte…

    Gefällt mir

  10. daydreamersrest

    Huhu,
    ich weiß nicht, ob es in deinem Buch irgendwo vorkommt (ich erinnere mich nicht dran, zugegeben), aber kürzlich ging es in einem Gespräch mit einer Bekannten um „Energiedichte“. Was mich völlig fusselig gemacht war, dass ich (die diesen Begriff vorher noch nie gehört hatte), einfach mal davon ausging, dass diese mysteriöse Energiedichte (die angeblich voll oft auf Speisen-Verpackungen steht, evtl. als ED abgekürzt – ich suche immer noch …) etwas mit der Kalorienanzahl zu tun hat.

    Im Gespräch selbst konnte ich nicht nachgucken, was das Internet dazu sagt, jedenfalls ließ die Art und Weise, wie meine Gesprächspartnerin mich dazu zulaberte darauf schließen, dass sie die Energiedichte für irgendwas esoterisches hielt (sie ließ auch durchscheinen, dass Impfen was böses ist und sie schien ihrem Homöopathen mehr zu vertrauen als ihrem Hausarzt). Sie berichtete von einer Freundin die ihr Leben lang vom Jojo Effekt geplagt war und jetzt endlich mit dieser Energiedichte was dolles zum abnehmen gefunden hätte und endlich würde das was gutes sein und … naja, ich argumentierte dann, dass die Energiedichte eben wohl was mit den Kalorien zu tun hat und natürlich, wenn man auf Kalorien achtet, nimmt man ab. Aber sie schien davon überzeugt, dass es was anderes sein müsste (wie erwähnt, Energie = esoterische Kraft?) und sie könne ja *alles* essen damit und müsse nur auf die Balance mit dieser Energiedichte achten und … arghs.

    Später las ich dann, ja, die Energiedichte ist nix anderes als der Energiegehalt eines Lebensmittels pro g, also je geringer die Energiedichte, desto wahrscheinlicher macht mich etwas satt, ohne viele Kalorien zu haben (Gurke = Niedrige ED, Schokolade = Hohe ED). Was ja völlig logisch ist. Ich war nur so baff, dass sie sich weigerte zu glauben, dass es nicht wirklich was anderes sei, als Kalorienzählen/drauf achten, mit einem gleichzeitigen Blick auf „Was macht bei wenigen Kalorien satt“.

    Am Rande: Hallo, ich bin nicht neu hier, aber das ist mein erster Kommentar 🙂 Ich hab dir/deinem Buch zu verdanken, das erste mal seit Ewigkeiten ne 6 vorne auf der Waage bei meinem Gewicht zu haben, nachdem ich mich seit Jahren bei 75-77kg hielt (bei 165cm Größe). Ich war nie der Typ für Diäten und fddb hab ich vorher schon mal genutzt, aber nur kurz und mit wenig Disziplin. Ich glaube für mich auch sehr ausschlaggebend war die Protein-Info in deinem Buch und ich gucke jetzt täglich auf meine 60g Minimum – was nicht sooo leicht ist, da ich keinen Käse mag (außer geschmolzen) und zwar keine Vegetarierin bin, aber doch versuche Fleisch zu vermeiden. Ich hab das jetzt doch über (günstiges) Protein-Pulver (aus dem DM) gelöst (damit mache ich oft Pfannkuchen morgens) und über 40%-Protein-Müsli von mymüsli, das mit täglich ne ganz gute Basis gibt.

    Jedenfalls, in den letzten 2 Monaten sind etwa 6 Kilo runter gegangen, das ist nicht total krass viel, aber für mich der Hammer, da ich das die letzten 10 Jahre nicht geschafft habe, auch nur 2 kg abzunehmen. Ich weiß nicht so recht, wo ich im Moment die Disziplin dafür hernehme, aber ich hoffe, es hält sich noch was und generell auch in Zukunft (mein Ziel sind mindestens 65kg und im besten Fall um die 60). Nur Geld für neue Hosen brauch ich langsam.

    Grüße aus Köln 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Mona

      Das ist ja witzig, dass sie Energie anscheinend nur mit der esoterischen „Energie“ in verbindung bringt. In der Esoterik kommt man gar nicht drumrum irgendwas über „Energie“ zu hören oder „Frequenzen“. Da werden Esoterikbücher lustig vorgelesen: http://lesostunde.blogspot.de/2015/06/folge-23-ernahrungsspezial.html

      Es gibt ja wirklich Menschen, die dann was über Sonnenenergie in Pflanzen reden oder Lebensenergie oder Vitalität und wenn man sein essen kocht, sterben die Lebensmittel und leben nicht mehr, blabla.

      Gefällt mir

  11. Das Thema Rauchen hatte ich mir ja auch selbst gewünscht, aber inzwischen schwanke ich da etwas. Nicht mit dem Rauchen aufhören zu wollen, weil man davon zunimmt, ist ja halt eher Raucherlogik als Fettlogik. Im schlimmsten Fall könnte das einige verwirrte Leute dazu bringen, mit dem Rauchen anzufangen, um abzunehmen (also nicht der Normalfall „für jede Zigarette, die ich nicht rauche, esse ich eine Karotte“ sondern „für jeden Happen, den ich mir verkneife, rauche ich ab jetzt eine Zigarette“). Man weiß ja nie o.O
    Ich hab mal gelesen, dass man nach einem Rauchstopp zunimmt, weil Rauchen Kalorien verbraucht. Der Körper muss Energie aufwenden, um das Nikotin, eigentlich ja ein Nervengift, abzubauen. Das KLINGT zumindest logisch, aber skeptisch bin ich da schon. Sowas würde ich in der Tat nur aufnehmen, wenn der Effekt tatsächlich existiert, aber viel, viel kleiner ist als gedacht (also dass es 20kcal ausmacht statt 200 täglich, ähnlich wie bei der Schilddrüsenüberfunktion). Problem: Ob es stimmt oder nicht, sowas ist nicht gerade wild kursierendes Allgemeinwissen, daher auch keine „Logik“ irgendeiner Art.

    Schwierig. Sicher interessant, aber halt mit Missbrauchspotential und doch nicht so wirklich zum Thema gehörig. Tut mir jetzt schon leid, dass ich das überhaupt vorher gefordert habe :/

    Lustigerweise habe ich ja bei meiner Wandertour letzte Woche festgestellt, dass das nun fehlende Gewicht einen deutlich positiveren Effekt auf meine Leistungsfähigkeit hatte als meine Rauchabstinenz letztes Jahr, die schon nach wenigen Tagen zu einem krassen Energieboost führte. Jetzt rauche ich zwar wieder, aber war trotzdem fit wie nie. Aber das ist halt auch keine gute Botschaft: „Gewichtsreduktion ist für den Körper sogar besser als mit dem Rauchen aufzuhören.“ Falls es denn tatsächlich so ist und nicht andere Faktoren da mit reingespielt haben (Wetter etc.).

    Ansonsten bin ich sehr gespannt auf deine Ergänzungen 🙂 (Irgendein Thema ging mir in letzter Zeit noch im Kopf rum, aber grad weiß ich ums Verrecken nicht mehr was. Vielleicht fällt es mir heute wieder ein 🙂 )

    Gefällt 1 Person

  12. Joana

    Hab’s schonmal gefragt, aber gibt’s vielleicht einen Rabatt für arme Studenten, wenn man das eBook hat? Lese lieber Bücher und komme mit eBooks so schlecht zurecht.
    Und ich würde gerne wissen ob Personen mit gleicher Größe und gleicher Altivität immer gleich viel an Grundumsatz haben oder ob es sein kann, dass meine Freundin, die ungefähr gleich isst wie ich aber molliger ist einfach von Grundauf einen geringeren Grundumsatz hat? Oder isst sie wirklich einfach mehr/falsch?
    LG

    Gefällt mir

    1. Mona

      Nur weil man gleich alt und gleich groß ist, hat man nicht unbedingt den gleichen Grundumsatz, weil man dazu auch noch die gleiche Körperzusammensetzung haben müsste.

      Wenn zwei Personen, weiblich, 25 Jahre alt, 172 cm groß sind und beide 60 kg wiegen, kann es ja trotzdem sein, dass die eine eher nur rumsitzt und dadurch skinnyfat ist und die andere ist jeden Tag mehrere Stunden in Bewegung und hat eine ausgeprägte Muskulatur. Dann unterscheidet sich deren Grundumsatz bestimmt und dazu kommt ja dann noch der Umsatz der Bewegung, dann nimmt die eine von 2000 kcal ordentlich zu und die andere ordentlich ab.

      Gefällt mir

    2. Shark

      @ Joana:

      Da wurden hier schon mal Videos verlinkt zu irgendeiner Serie, bei der Freundinnen angeblich das gleiche gegessen hatten, die eine aber wesentlich dicker war. Meist ist das ein völlig falscher Eindruck und in Wahrheit ernähren die sich sehr unterschiedlich und verbrauchen auch unterschiedlich viel.
      Und ein „ungefähr“ gleich macht ja schon viele aus. Auch wenn beide das selbe am Tag essen, die eine aber Milch in ihrem Kaffee nimmt, Majo zu ihrer Portion Pommes hat und einen fünfminütigen Fußweg zum Bus, schon sind das um die 100 Kalorien am Tag, die den Unterschied ausmachen können.

      Gefällt mir

  13. Mona

    Ich fand die Infos über Depression und Skinnyfat besonders toll.

    Ich kann mich jetzt auch nicht mehr an alles erinnern, aber vielleicht wär ein Hinweis gut, dass normalgewichtige Kinder immer zum Essen gezwungen werden oder alle Welt meckert, dass sie angeblich zu dünn sind. Und bei dicken Kindern sagt man, die sind ja so stark und man gibt denen aber dann trotzdem genauso viel zu essen wie immer, obwohl man insgeheim hofft, dass sie bald in die Höhe schießen, damit das Übergewicht sich reduziert. Also ich meine Erwachsene belügen sich selbst und schaden damit den Kindern, weil die Erwachsenen einfach so weiter machen wie immer und die Verantwortung für das Gewicht des Kindes irgendeiner höheren Macht (Gene, Krankheit, wer Sport macht muss essen, Kinder brauchen Süßes, das regelt sich von selbst) übergeben.

    Gefällt 1 Person

  14. Delilah

    schließe mich dem Thema „Brüste“ in etwa an…
    Warum es so unterschiedlich ist, an welchen Körperteilen man zuerst zu- und abnimmt.
    Ichnehme beispielsweise am Hintern zuerst zu, an den Brüsten aber zuerst ab 😦 Kenne Frauen, da ist das genau umgekehrt. Ist das wirklich was genetisches?
    Der Frau, die sagte, man muss nur Malzbier trinken, davon wachsen die Brüste glaube ich nicht so wirklich…;-)

    Gefällt mir

      1. > Phytoöstrogene

        Das musste ich doch gleich googlen. Und kann mir diesen Link nicht verkneifen:

        http://laura-marlene.blog.de/2012/09/23/traumbusen-14861319/

        Highlight: „Vormittags: Jede Brust kräftig mit 4-6 frisch gepflückten Brennnesseln abreiben (Handschuhe anziehen).“

        Dazu nimmt man dann noch Phytoöstrogene, ein TENS-Gerät und Busensaugschalen.

        Was sagt Pubmed dazu?

        Phytoöstrogene sind wohl gut gegen Brustkrebs, machen das Brustgewebe empfindlicher (ist sicher super, kombiniert mit den Brennnesseln) und festigen dessen Struktur (letzteres bei Speisehähnchen).

        Das TENS-Gerät hilft (wohl nachweislich) gegen Schmerzen (also, z.B. die von den Brennnesseln an den empfindlichen Brüsten verursachten).

        Die Busensaugschalen haben eine nette Liste von Nebenwirkungen, helfen aber (nach 30 Tagen, 10 Stunden täglich). Vielleicht. Nach einem Jahr hat man immer noch bis zu 10% mehr Brustvolumen. Vielleicht, die Studien sind sich da nicht einig, und das sind die einzigen, die sich wirklich auf das Thema bezogen.

        Rein medizinisch spricht da offenbar nichts dagegen (dass man es macht). Rein intuitiv halte ich es für esoterischen Blödsinn, und wenn man sich das Zeugs (rund 350 Euro) spart und die 30 Tage 10 Stunden zum Mindestlohn arbeitet (2.550 Euro) würde ich über einen Flug nach Bangkok als Alternative nachdenken.

        Aber vielleicht will ja eine das mit den Brennnesseln ausprobieren. Pics, bitte.

        Gefällt 2 Personen

    1. nessii

      Das ist von Genetik und Hormonen beeinflusst. Da kannst du auch absolut nichts dagegen machen. Dort, wo zuerst Fett aufgebaut wird, wird es zuletzt wieder abgebaut und umgekehrt. (Last in – First out)
      Ich sehe es leider bei mir. Das meiste Fett hatte ich schon immer am Bauch. Und genau da hängt auch immer noch das meiste. Meine Arme waren vor der Zunahme immer eher zierlich, die sind es auch schnell wieder geworden. Auch mit meinen Beinen komme ich gut klar.
      Leider gehöre ich auch zu einer flachbrüstigen Familie und habe mich von meinen 95E-Brüsten verabschiedet. Aktuell sagt der Sport-BH was von 80C, aber auch da ist schon wieder Luft drin. Wobei ich mir schon recht sicher bin, dass ich die straffen lassen werde, wenn ich fertig bin. Mit 26 möchte ich keine Brüste, die auf Bauchnabelhöhe hängen.

      Gefällt mir

  15. MissBrann

    Hm, ich bin grad ein bisschen verwirrt, weil diese Frage doch eigentlich bereits im Blogstöckchen kam O_o….

    Aber gerne auch hier nochmal:
    (1)
    Ich hätte gerne etwas mehr zum Thema „dicke Identität“. Du hattest zwar bereits etwas dazu geschrieben (ich glaube bei der Fettlogik „ich habe schwere Knochen“ oder so ähnlich), aber neben dem Wissen, dass mein Körperbau kein Hindernis für Idealgewicht sein muss, fänd ich auch die „psychologische“ Seite hilfreich.

    Wie verliert man auf dem langen Weg des Abnehmens nicht „den Glauben“ daran, dass man tatsächlich zu „den Dünnen“ gehören kann?
    Und wenn man das Zielgewicht erreicht hat – wie „lernt“ man, dass man nicht mehr dick ist?

    Ich habe vor zwei Jahren schonmal 10 kg abgenommen und an alter Kleidung sehe ich, dass ordentlich was weggegangen ist. Aber vergleiche ich mich mit anderen, empfinde ich mich immernoch als „die Dicke/re“.

    (2)
    Wie wäre es mit einem Vorwort/Nachwort/Kapitel zu den Hauptkritiken an deinem Ebook?
    Also „Sie propgagiert 500 kcal Diät!“ – „Sie betreibt Fatshaming!“ – „Sie will nur dem Schönheitsideal entsprechen!“ – uswusf.
    Ich denke dabei weniger daran, dass es tatsächlich Kritiker umstimmen würde, sondern auch an deine Leser, die mit den Kritiken konfrontiert werden und sich damit besser wehren könnten „Kapitel XY schreibt sie dezidiert, dass es nicht um *insert Vorwurf* geht! Also lass uns jetzt sachlich werden…“

    (3)
    Deinen 500kcal- & den „Just don’t do it“-Eintrag fänd ich sehr wertvoll – also eben dieses „Stresst euch nicht und überlegt, was genau zu euch passt, was tatsächlich gerade dran ist, ob ihr euch zuviel Druck macht“ usw.

    Na gut, jetzt hab ich noch zwei Sachen ergänzt zum Blogstöckchen… ^^°

    Gefällt mir

  16. Kuttel Daddeldu

    Die Raucher-Aspekte sind schon richtig interessant, weil es so stark verzahnt daherkommt.
    Es werden ca. 200 bis 400 kcal/Tag fürs Rauchen veranschlagt, zum einen, weil die Pumpe dadurch deutlich mehr zu arbeiten hat, aufgrund verengter Gefäße und erhöhtem (Ruhe-)Puls. Außerdem wird durch das Rauchen allerhand beeinflusst und geschädigt, beispielsweise die Haut durch vermehrten Kollagenabbau, sowie Zellschäden durch das Nervengift Nikotin, schlechterer Sauerstoffaustausch in der Lunge durchs Zukleistern und durch die hohe Affinität vom Kohlenmonoxid und den roten Blutkörperchen, usw, usf…
    Das beschert dem Körper vermehrt Reparaturkosten, dafür verbrauchst du dann kontinuierlich neben Material eben auch etwas mehr Energie.

    So oder so: welchen Studien oder Ratefüchsen man da nun auch folgen mag – es wird sich vermutlich immer in einem Bereich abspielen, der bei sowieso unangepassten Essgewohnheiten eher eine relativ kleine Größenordnung einnimmt. Es ist für mich persönlich weniger dramatisch, bei der ganzen Aktion nun plusminus 300 kcal mehr oder weniger zu beachten. Aber dass mir plötzlich ne Kippe statt zu futtern nicht mehr möglich war, DAS war wirklich hart.
    Gewicht einige Kilo rauf also nicht nur wegen des etwas verringerten Grundumsatzes, sondern vor allem wegen Ersatzessereien als Alternative zum Rauchen. Und zwar sehenden Auges, also schon recht zwanghaft. Irgendwie muß man das Belohnungszentrum ja triggern… :-/
    Ohne Deine Fettlogik-Hinweise hätte ich mich damit nochmal deutlich schwerer getan.)

    Das ist imho ein gutes Thema fürs Buch, weil es doch noch eine ganze Menge Leute betrifft und Erkennen der erste Schritt sein muß. Dann kann man es ebenso rational angehen, wie man es ohne die kleine Sonderproblematik anginge.

    Gefällt mir

  17. Ich glaube der Komentar, den ich heute Vormittag geschrieben hatte, ist einem Funkloch zum Opfer gefallen. Also nochmal.
    Ich würde mir ein bisschen was zu Stress-/Frustessen wünschen (obwohl das vielleicht schon Richtung Essstörungen geht).

    Außerdem fände ich Sportlogiken total spannend. Das reicht aber vermutlich für ein weiteres Buch. ich denke da an Fettstoffwechsel (bloß nicht den Puls über 130 treiben) oder Krafttraining vs. Cardio oder sowas.

    Gefällt mir

  18. Hi EMN, wird denn das Ebook, das man jetzt schon hat, automatisch aktualisiert oder muss man sich das noch mal neu kaufen? (Sorry, wenn die Frage blöd ist, aber ich weiß das wirklich nicht.)
    – Mich würde interessieren, wieviel Kalorien es ausmacht, wenn die Schilddrüse nicht richtig eingestellt ist. Kann mich gerade nicht so genau erinnern, stand da etwas von 200 kcal? Vielleicht habe ich das auch nur geträumt? 😀
    – Ich würde es auch gut finden, wenn darauf hingewiesen wird, dass nicht nur die Kalorien zählen, sondern auch die Qualität der Kalorien. Wie du es ja machst, wenn du über den hohen Eiweißanteil in den 500 kcal schreibst. Das könnte man noch vertiefen, ist aber vielleicht Geschmackssache…
    Es ist doch nicht egal, WAS ich esse, auch wenn ich im Rahmen bleibe. Die Verteilung von Eiweiß, Fett und Kalorien ist auch wichtig.
    Das sieht man z.B. bei Leuten, die mit „Saftkuren“ abnehmen und trotz starker Abnahme sehr „wabbelig“ aussehen, im Vergleich zu Leuten, die eiweißbetont essen und viel Sport treiben.
    – Essstörung: Ich sehe es schon kommen, dass nach Lesen des Buches und „Zertrümmern“ der Fettlogiken jetzt plötzlich alle eine Essstörung haben, die jahrzehntelang behauptet haben „ich kann wegen der Gene, Familiensache, kaputtem Stoffwechsel nicht abnehmen.“
    Gibt es vielleicht Zahlen dazu, bzw. Schätzungen? Bei Magersucht gibt es da ja auch eine Zahl, die im null Komma irgendwas Bereich lag.
    MfG und danke!
    Anna 🙂

    Gefällt mir

  19. Christine

    Zuckersucht! Du könntest möglicherweise noch Dinge über die so genannte Zuckersucht schreiben. Fände ich aus persönlichen Gründen sehr interessant, denn meine recht extreme Lust auf alles Süße kann ich nur schwer kontrollieren. Ist ggf auch für andere interessant.
    Eigentlich zweifel ich sogar an das es sie „so richtig“ gibt, aber auch hier hört man oft klassische Fettlogiken wie „liegt an den Genen“. Soweit ich weiß eher an den Darmbakterien & an der Gewöhnung. 😉

    Deine Entscheidung wieder ein Allesfutterer zu werden und dies nicht an die große Glocke zu hängen, verstehe ich. Das Thema nervt sowieso überall und wo immer ich sage das ich mal „versehentlich“ (ohne es bewusst zu tun oder zu merken) mal 1 Jahr lang ohne Fleisch gelebt habe, stoße ich auf eklatantes Unverständnis oder heftigsten Zuspruch … (wobei es vielen Vegatrieren und Allesfressern auch wurscht ist, aber eben nicht allen).

    Gefällt mir

  20. Janiho

    Ich würde auch für eine grobere Strukturierung plädieren… Es war mir zwar so nicht wirklich bewusst beim lesen, aber danach, immer wenn ich Sachen nachschlagen möchte, um sie noch einmal zu lesen, fällt mir jedesmal auf, dass die Kapitel etwas wahllos aneinandergereiht wirken.

    Gefällt mir

  21. yannaba

    Mir fällt da doch noch was ein… obwohl das wahrscheinlich auch den Rahmen sprengen würde…
    Und zwar sowas wie Koch- oder Esslogik. Viele Menschen sind so darauf gepolt, dass nur besonders fettige, zuckrige Dinge lecker sein können, dass sie die Alternativen gar nicht sehen.
    Dass eine Soße (oder auch der Kaffee) auch ohne den Becher Sahne schmecken kann. Dass Magerquark nicht „ekelig“ ist (bei meinem Tzatziki hat im Sommer beim Grillen keiner gemerkt, dass er aus Magerquark und Joghurt war. Bin aber auch ein Knoblauchjunkie…). Dass Süssstoffe nicht der Teufel sind (wird ja auch angesprochen). Dass man nicht alles in einem riesen Schwapp Öl braten muss usw…

    Gefällt 1 Person

  22. Markus

    Viele Menschen denken, der Hungerstoffwechsel ist die Ketose. Das wird auch an den Schulen so gelehrt und man findet das auch so im Internet; es scheint aber eher mit den Kohlenhydraten als mit den Kalorien zu tun haben (kenn mich da nicht so aus).

    Dieses Thema solltest Du unbedingt auch noch ansprechen.

    Gefällt mir

    1. Cage

      Ketose ist zum (Fett) abnehmen eigentlich prima. Allerdings muss man das Konzept „Fett statt Zucker“ dann auch konsequent betreiben und das Insulin unten halten. Ja, es hat mit den Kohlenhydraten zu tun. Kohlenhydrate, also Zucker, verstoffwechseln wir mit Insulin in einem anabolen (aufbauenden) Prozeß. In Ketose (bei Low Carb) verstoffwechseln wir Fette zu Ketonkörpern mit Hilfe von Glucagon in einem katabolen (abbauenden) Prozeß.
      Ketose hilft gezielt beim Fettabbau – vorausgesetzt es wird ein Defizit gegessen und die Ernährung ist arm an Kohlenhydraten. Ohne Defizit gehts aber auch hier nicht. Kriegt der Körper genug Fett zur Energiegewinnung muss er nicht ans eigene.
      In einen Topf mit „hungern“ wird Ketose gerne geschmissen, weil der Zustand – Körper verstoffwechselt Ketonkörper statt Glukose auch tatsächlich beim hungern auftritt, wie auch beim fasten. Aber ob Essen gesamt = wenig oder nur Kohlenhydrate = wenig führt da zum gleichen Zustand.

      Was viele da mit rein mischen ist der lebensgefährliche Zustand der „Ketoazidose“, wie er bei Diabetes passieren kann.

      Falls dich diese Stoffwechselvorgänge im einzelnen interessieren…ich fand es in „Menschenstopfleber“ von Dr. Nicolai Worm gut erklärt (auch wenn der reisserische Titel erstmal abschreckt).

      Gefällt 1 Person

  23. TutziFrutzi

    Vorweg – ich kenne das Buch nicht, aber ich freue mich auf die Print-Ausgabe. Könnte daher sein, dass in meiner „Wunschliste“ Dinge auftauchen, die im Buch bereits besprochen wurden.

    Thema „Fett in der Ernährung“ würde mich interessieren.

    Also die Geschichte mit „gesättigten, ungesättigten, mehrfach ungesättigte Fettsäuren“. Ich hab bislang immer gehört, man solle möglichst mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen – und neulich habe ich festgestellt, dass das hochpreisige kaltgepresste Olivenöl davon viel weniger hat als Discounter-Sonnenblumenöl.

    Thema „Eier und Cholesterin“ und andere Ernährungsmythen.

    Gesundheitscheck – Welche Blutwerte sollte man im Auge behalten?

    Gefällt mir

  24. Die Fettlogik „durch Sport abnehmen“ fände ich sehr wichtig. Wenn ich mich so in Foren rumtreibe wird mir immer ganz anders, was dort verbreitet wird. Natürlich ist Bewegung gut, aber sie hilft halt nur bedingt beim Abnehmen. Auch die Meinung Sport ist immer gesund, wenn ich nicht auf eine Urban Legend reingefallen bin liegt (oder lag) die durchschnittliche Lebenserwartung eines NFL-Profis bei 55 Jahren, die Gewichtssteigerungen der letzten Jahrzehnte haben bestimmt ihren Anteil daran, wobei ich vorsichtig wäre, das ganze monokausal erklären zu wollen. Dann solch Unsinn wie „Man muss erst Ausdauersport betreiben, um sich eine Grundfitness für Kraftsport zu erarbeiten“ (spricht unterschiedliche Muskelfasertypen an, ist also unabhängig), „viel Hilft viel!“ (beachte ich die Hyperkompensationszeiten nicht, zerstöre ich Muskeln), „Man muss Dehnübungen machen“ (die Studie wurde an toten Fröschen durchgeführt…), „Adipöse haben stärkere Knochen“ (Meistens nicht, da durch den Bewegungsmangel das Skelett weniger Kalzium eingelagern konnte), „Kraftsport stört das Wachstum der Kinder“ (Das genaue Gegenteil, das Skelett wird zum Wachstum angeregt), „Für ein Sixpack muss ich Bauchmuskeltraining machen!“ (für ein Sixpack muss der Körperfettanteil runter, das passiert in der Küche) und und und

    Gefällt mir

    1. Markus

      @ladit01: „durchschnittliche Lebenserwartung eines NFL-Profis bei 55 Jahren“
      Das könnte daran liegen, dass die NFL erst in den letzten 40-50 Jahren populär geworden ist. Das führt zu einer statistischen Verzerrung, denn die Spieler, die nicht jung gestorben sind sind gar nicht gestorben.

      Gefällt mir

    2. nessii

      Ich denke, wenn empfohlen wird, erst Ausdauer zu machen, ehe man zum Kraftsport übergeht, dürfte das vor allem damit zu tun haben, wie der Körper vorgeht, wenn man Muskeln aufbaut. Infos dazu siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Krafttraining#Anpassungen_der_k.C3.B6rperlichen_Systeme_an_das_Training

      Und da steht nun mal an zweiter Stelle, dass sich das Herz-Kreislauf-System an die stärkere Belastung gewöhnen soll. Und das kann es mit Cardio einfach besser und effektiver.

      Gefällt mir

  25. Basun

    Fettlogiken im Fitnesszentrum und Sport allgemein würden m.E. das tolle Buch sehr gut ergänzen.
    Ich denke an:
    – Die Fettverbrennung bei (Ausdauer)training beginnt erst nach 1/2 Stunde und geschieht v.a. im „Fettabbaubereich“ (d.h. im Grundlagenausdauer-, Regenerationsbereich; Puls max. ca. 120/min)
    – Um Muskel aufzubauen darf nur Krafttraining und kein Ausdauertraining von mehr als 1/2 Stunde getrieben werden
    Für weitere „Sportfettlogiken“ siehe auch Ladit01’s Kommentar weiter oben.
    Weiter würde mich der Zusammenhang „Zeitpunkt der Nährstoffaufnahmen und Sport“ interessieren.
    Um Fett abzubauen wird ja empfohlen:
    – 2 Stunden vor dem Training keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um eine Insulinproduktion (die den Fettabbau hemmt) zu verhindern
    Um Muskel aufzubauen wird zudem empfohlen:
    – unmittelbar vor und nach dem Training Eiweisse zu konsumieren.
    Sind das alte Zöpfe? Sollen die abgeschnitten werden, wie alle übrigen Fettlogiken?

    Ich würde im Buch auch noch mehr auf der Wichtigkeit von Eisen insistieren. Ohne Eisenreserven ist der Energieverbrauch deutlich vermindert und es können keine Muskel aufgebaut werden (bestehen ja bekanntlich u.a. aus Eiweiss und Eisen).

    Ich bin gespannt auf die Reaktion der „Fachwelt“ auf das Buch bei der Papierpublikation. Auf alle Fälle Gratulation schon jetzt für die Onlineversion!

    Gefällt mir

  26. marisa

    Ich hoffe, im Zuge des Lektorats werden auch die Aussagen zu Studien überprüft. Ich lese in der Publikation Redman 2009 nämlich von einer die Zahlen im Buch deutlich höheren Stoffwechseladaptation im Sinne eines Hungermodus. Da ich leider aufgrund Zeitmangels nur wenige Publikationen nachprüfen kann, bin ich nun mit meiner Empfehlung des Buches zurückhaltender.

    Gefällt mir

    1. Hi Marisa, ich weiß leider nicht, auf welche Fettlogik-Version du dich beziehst, also ob du die amazon-Version hast oder ob du dir i letzter Zeit hast die etwas erweiterte pdf zuschicken lassen. Mir ist selbst aufgefallen, dass der Hungerstoffwechsel-Teil zu kurz geraten ist, angesichts der offenbar großen Wichtigeit des Themas für viele. Ich habe daher nochmal weiter recherchiert und mehr Studien gefunden, die teilweise auch Energieeinsparungen fanden. Ich habe versucht, Gründe im Studiendesign zu finden, warum bei machen Diätern keine Einsparungen stattfanden, bei anderen jedoch schon. Ich spoilere einfach mal die Aktualisierung und meine Schlüsse: Unter „normalen“ Voraussetzungen, also Abdeckung aller wichtigen Nährstoffe und etwas Muskelanreize, geht der Körper an die Fettdepots und führt keine Energieeinsparungen aus. Wenn die Nährstoffversorgung nicht optimal ist und/oder keinerlei Sport getrieben wird, kann der Körper offenbar bis zu etwa 7% der Ruheenergie einsparen indem er die Körpertemperatur leicht absenkt und „Hibbelbewegungen“ reduziert. Wenn die Absenkung über 7-10% geht, also bereits in den Bereich einer krankheitsbedingten Absenkung (Schilddrüseunterfunktion) geht dies bereits mit massiven Symptomen und Einschränkung der Organfunktion einher.
      Die Publikation von Redman 2009 ist leider eine sehr vage Angabe, ich habe ad hoc nur mehrere dutzende Studien zu Komplikationen in der Schwangerschaft gefunden, die von Redman aus diesem Zeitraum stammen. Falls sie auf deutlich andere Zahlen kommt, wäre es natürlich interessant, woher das kommt. Ich kann nur sagen, dass das Lektorat oder du meine Studien sehr gerne prüfen können, genau aus dem Grund habe ich sie ja mit Quelle im Buch.
      Die Aussagen aus dem ersten Teil dieses Kommentars finde ich jedoch auch aus rein logischer Perspekive recht nachvollziehbar, da 10% Einsparungen doch sehr massiv sind und wenn das problemlos möglich wäre, wäre es ja in Jahrtausenden Evolution mit Nahrungsknappheit äußerst unsinnig, wenn der Körper das nicht bereits automatisch einsparen würde. Es ergäbe wenig Sinn, dass der Körper „freiwillig“ 10% oder mehr der Energie einfach verschwendet, anstatt diese für die damals sehr häufigen Notzeiten einzulagern. Es ist daher logisch, dass bei 100% Energiestatus der Körper optimal funktioniert und nichts verschwendet, und der Körper auch bestrebt ist, diesen optimal-funktionierenden Zustand wenn es geht aufrecht zu erhalten. Damas hing das Überleben/Nahrungssuche ja auch sehr stark von der physischen Leistungsfähigkeit ab, und während es heute weniger ein Problem ist, wenn man schlaff in der Ecke sitzt, weil Organe nicht mehr voll funktionieren, hätte das damals bedeutet, keine weitere Nahrung mehr erjagen zu können und wäre ein Todesurteil gewesen.

      Ich hoffe, die Antwort war einigermaßen zufriedenstellend.

      Gefällt 1 Person

      1. käse

        “ Wenn die Nährstoffversorgung nicht optimal ist und/oder keinerlei Sport getrieben wird, kann der Körper offenbar bis zu etwa 7% der Ruheenergie einsparen indem er die Körpertemperatur leicht absenkt und “Hibbelbewegungen” reduziert.“

        Manch einer würde jetzt sagen „7% sind ja nicht viel“.
        Wenn man gleichzeitig aber generell auch sonstigen Sport noch meidet, Muskeln abgebaut werden, dann läppert sich das. Wenn man seine kcal nur schätzt und nicht errechnet, kommt da auch noch eine Fehlannahme mit rein, und der Plan scheitert.

        (Erklärt dann auch bestimmte Phänomene, die vorher nicht schlüssig erklärbar waren.)

        Also vermute ich, dass das Buch mit dieser Ergänzung weniger Zweifel hervorruft 🙂

        Gefällt mir

  27. Magenta

    Liebe Emn, Dein Buch ist sehr gut und ein paar Glättungen und Ergänzungen sind sicher ok.
    Aber ich hoffe, dass Du es jetzt nicht total umgestaltest und dadurch den ursprünglichen
    Charakter veränderst (Das wäre jetzt meine Befürchtung.).
    So wie es ist, hat es mir und anderen Leuten das nötige geistige Rüstzeug gegeben, um
    leicht abzunehmen. Manchmal macht man gute Sachen mit Perfektionssucht auch kaputt.

    Gefällt mir

  28. Mir ist doch noch was eingefallen, aber ich weiß nicht, ob das so gut passt (wenn nicht, vielleicht mal bei einer Fortsetzung? ^^).

    Ich denke, es ist klar, dass es Leute gibt, die ihr ganzes Leben lang mit wenig Essen zufrieden sind („Naturschlanke“) und andere – wie ich – die halt mit richtig großen Portionen am glücklichsten sind. Ich frage mich nur, WARUM das so ist. Ist das wirklich nur Erziehung und Gewöhnung?

    Darauf aufbauend die Frage: Wenn es logisch ist, dass immer mehr Leute dick werden, weil zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte zumindest in unseren Breiten Nahrung immer und überall verfügbar ist, was ist dann mit den Leuten los, die dieses Nahrungsangebot NICHT annehmen?
    Ich habe die ständig steigende Übergewichtsrate nämlich mal so erklärt (halt Evolution und so), was mir dann allerdings die pikierte Frage eingebracht hat, ob ich glaube, alle „Naturschlanken“ wären ein evolutionärer Fail. Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Vielleicht sind die Schlanken tatsächlich evolutionär im Nachteil, weil die die ersten waren, die früher bei einer Hungersnot gestorben sind – vielleicht sind sie aber auch die ersten, die sich den neuen Bedingungen perfekt angepasst haben, während die Dicken hinterher hinken. Letzteres halte ich für unwahrscheinlich, weil Evolution ja nicht so schnell geht, aber wissen tu ich’s halt nicht.

    Führt das zu weit? kA, interessieren würde es mich ^^

    Gefällt mir

    1. > Vielleicht sind die Schlanken tatsächlich evolutionär im Nachteil, weil die die ersten waren, die früher bei einer Hungersnot gestorben sind

      Bist Du da sicher? In Notsituationen bricht ja nun eher die „Zivilisation“ zusammen und es folgt „survival of the fittest“, und das wären ja nun eher nicht die Fetten, oder?

      Ich hoffe jedenfalls auf ein Buch von Dir, Arbeitstitel „Feminismuslogik überwinden“ . Ich hab Dir zur Motivation zwei Schafe gepowerpointet:

      https://lollipops4equality.wordpress.com/2015/09/24/gute-schafe-schlechte-schafe/

      Zu Eurem Thema: Es gibt da Experimente mit Ratten, die ich an anderer Stelle – die „versehentlich“ mit dem Rest des Blogs gelöscht wurde – schon ausführlich erklärt hatte. Daher kurz: Jede Spezies entwickelt auch alleine eine „Sättigung“- an Individuen. An dem Punkt werden dann alle faul, fett und pflanzen sich nicht mehr fort. Dann sterben fast alle. Außer denen, die nicht faul, fett nicht-fortpflanzend waren.
      Repeat.
      Wir sind halt schlicht die erste Generation, die sowas mit Menschen ausprobieren kann (und die Zeit hatte, es mit Ratten zu probieren).

      Gefällt mir

    2. Litschi

      Fände ich auch spannend. Derzeit wird ja viel um „Die Fettmacher Gene“ geforscht. Bin gespannt, was da raus kommt.
      Mir selbst kommt da einfach immer meine gute Freundin in den Sinn. Ich kenne sie seit der Uni-Zeit und sie war immer sehr schlank. Dabei machte sie bedeutend weniger Sport als ich (nämlich keinen) und ist bedeutend häufiger Schokoriegel, Softdrinks mit Zucker, Nudeln mit kräftig Käse, Kekse… ect. Der Witz ist, wenn sie ihren Lieblingsschokoriegel ass (die hier) ass sie nur einen der zwei Riegel in der Packung oder gar nur einen Halben. Und den Rest vielleicht am nächsten Tag irgendwann oder noch später. Und während ich mir brav für das Mittagessen einen Salat holte, nahm sie die Nudeln mit der Käse-Sahne-Sauce… Und ass ihre Portion vielleicht zur Hälfte und den Rest gab’s dann zum Abendessen. Fand ich immer faszinierend, wie sie das macht. Gerade der angebrochene Schokoriegel, ging bei mir zum Beispiel gar nicht. 🙂 Da war ich in meiner Abnahmezeit schon stolz, wenn ich einen Teil am Morgen ass und den Rest erst noch eine Stunde in der Tasche verschwinden liess. 😀

      Gefällt mir

  29. Sel

    Ich fände auch einen kurzen Absatz zur gesunden Ernährung schön. Klar, der Hauptpunkt des Buches ist ein anderer und gerade die „Wow, auch mit Fastfood klappt das“-Beispiele bleiben gut hängen.
    Aber es schmerzt schon, wenn irgendwo in den Medien breitgetreten wird, dass z.B. Nüsse mehr kcal haben, als Gummibärchen und der Schluss des ganzen bei den Leuten, die das aufnehmen ist „Gummibärchen sind gesünder!“
    In Bezug auf das Abnehmen und das zu erreichende Kaloriendefizit mag das tatsächlich praktischer sein, aber als Fazit ist es vielleicht nicht so toll, wenn dieser „Aha, das ist also total Gesund“-Zusammenhang bestehen bleibt.

    Gefällt 1 Person

  30. Manuela

    Was ich gut fände, wäre ein Kapitel zum Thema „Motivation und Erwartungshaltung“. Warum will ich eigentlich abnehmen (findet der Doktor, ich sei zu dick und ich selbst finde mich aber super oder ist es wirklich _mein_ Ziel), wie bleibe ich dran (hab grad einen dreiwöchigen Stillstand hinter mir und war sehr knapp davor, den Hut drauf zu hauen aus Frustration), was wird sich hinterher geändert haben? Ich kenns von mir, wie ich vor 3 Jahren schon mal Normalgewicht hatte, war am Weg dahin das wöchentliche Minus auf der Waage das, was mir den Kick gegeben hat. Beim Halten (auch wöchentlich auf der Waage) gabs dann diesen Kick nicht mehr, wenn die Waage 0 oder vielleicht sogar ein kleines Plus angezeigt hat. Ebenso die Erwartungshaltung: ein dicker Mensch, der vorher im Büro Schwierigkeiten mit der zickigen Kollegin hat, wird auch als dünner Mensch Schwierigkeiten haben. Viele dicke Menschen haben aber die Idee „wenn ich dann mal schlank bin, dann…“ (bin ich beliebter, ist die Kollegin netter, finde ich einen Partner/ eine Partnerin usw). Und eventuell auch „wie gehe ich mit Saboteuren um“ (die lieben Arbeitskollegen, die mir den fetten Schokokuchen vor die Nase stellen, und ich ersaufe am Mundwasser).

    Gefällt mir

  31. ErpelderNacht

    Ich hab kürzlich mit einem Freund über Übergewicht gesprochen und er meinte, mit seinem BMI von 27 wäre er nicht übergewichtig, da das in seiner Altersklasse (er ist 49) als normalgewichtig eingestuft werden würde.

    Mir leuchtet das nicht ein. Warum sollten die Risiken im Alter plötzlich verschwinden? Das müsste doch eher umgekehrt sein, im Alter sind die Risiken doch eher höher, da der Körper tendenziell weniger widerstandsfähig gegen die Dauerbelastung des Gewichtes wird.

    Ich würde einen Absatz im Buch zu diesem Thema begrüßen.

    Gefällt mir

  32. Pingback: Editur | Lollipops for equality

  33. Kalorien wird jetzt an den entsprechenden Stellen korrekt mit kcal bezeichnet

    *hüstel*
    Also eigentlich, eigentlich sind Joule die korrekte Einheit. Und angegeben werden dann meistens KiloJoule, abgekürzt als kJ.

    Und ja, ich weiß, ich nerve damit: ich fände es aber schön, wenn auch genau die Angabe in dieser Einheit mit drin stände. Am liebsten sogar an erster Stelle. Denn die Kalorien sind seit 1971 veraltet …

    Gefällt mir

    1. Frank

      Unter Kilojoule kann sich kein (Normal-) Schwein etwas vorstellen. Hat sich nicht durchgesetzt, dafür ist der Deutsche zu stur. „Wie viel kW hat das Auto?“ ist auch ein Satz, den man nicht hört, warum sollte das bei Joule anders sein, als bei Watt? Man muss nicht jeden Scheiß mitmachen 🙂

      Gefällt mir

  34. Unter Kilojoule kann sich kein (Normal-) Schwein etwas vorstellen.

    Und? Schon mal überlegt, woran das liegen könnte? Wenn ich eine Einheit konsequent nicht nutze, bekommt auch niemand ein Gefühl dafür.

    Und unter Jugendlichen ist heute KW gebräuchlicher als PS.

    Gefällt mir

    1. Frank

      „Und? Schon mal überlegt, woran das liegen könnte? Wenn ich eine Einheit konsequent nicht nutze, bekommt auch niemand ein Gefühl dafür.“

      Da ist natürlich etwas dran. Das kann man aber m.E. nur ändern, wenn man weiterhin beide Einheiten angibt und dann nach bekannter Frist die alte weglässt. Ohne Anreiz keine Mühe.
      Das kannst du aber gern von staatlicher Seite verlangen, nicht aber von einem Buchautor. Der richtet sich nämlich bestenfalls nach den Bedürfnissen des Lesers.

      „Und unter Jugendlichen ist heute KW gebräuchlicher als PS.“

      Ist das so? Glaube ich nicht.

      Gefällt mir

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s