My Body sucks! :(

Gestern hat mich jemand in einem Forum verlinkt und neugierig wie ich bin, folgte ich der Verlinkung in den Statistiken… nur um in der Fettlogikhölle zu landen^^ Die Userin hatte den schweren Fehler begangen, zuzugeben, UNTER IHREM GRUNDUMSATZ ZU ESSEN!!!! *Dramabutton*

Sofort stürzten sich mehrere User auf sie:

  • Es verstößt gegen die Forenregeln gefährliche und ungesunde Diäten zu propagieren!
  • Auf die Art machst du dir den Stoffwechsel komplett kaputt, selber schuld
  • Tja, so verlierst du aber kein Fett sondern nur Muskeln (Und dein Herz ist übrigens auch ein Muskel… justsayin)
  • Na dann kannst du dich ja schonmal über schlaffe Haut freuen
  • Gratuliere, wenn du jetzt ein Leben lang unter 1000 Kcal essen willst, weil dein Stoffwechsel kaputt ist….
  • Den Grundumsatz braucht dein Körper um zu atmen und den Herzschlag aufrecht zu erhalten! Ohne den Grundumsatz kann dein Körper das nicht tun!!!!!

Beim Lesen wurde mir klar, dass mein Körper offenbar echt ein bisschen dämlich ist. Der hat einfach die Fettreserven genommen, statt ganz kreative Energiesparmethoden anzuwenden. Irgendwie hat mein Körper trotz eines halben Jahres extremer Kalorienreduktion nicht diese super duper Stoffwechselrückfahr-Sache geschafft. Dabei hatte er ja eigentlich schon Erfahrung damit, dank Schilddrüsenunterfunktion. Ich meine, der weiß doch, wie das geht. Und trotzdem greift sich der Depp einfach die Fettreserven und holt sich die Energie da raus, obwohl das doch total dumm ist. Ist doch total logisch, als allererstes mal die Muskeln abzubauen. Ich meine, Muskeln sind ja fast so effiziente Energielager wie Fett. Na ja, gut, nicht ganz so sehr. Eigentlich gar nicht. Aber die Muskeln kosten ja total viel Energie, da baut man die natürlich ab, um Energie zu sparen. Das hat ja Jahrtausende lang gut funktioniert, denn wenn ein Jäger mal ein paar Wochen hungern musste, ist es doch total logisch direkt alle Muskeln abzubauen, so dass er dann in Zukunft nicht mehr so viel Energie mit… äh.. Nahrungssuche verschwenden muss. Ich meine, wozu braucht so ein Jäger denn Muskeln? Ist doch viel effizienter, die werden alle abgebaut, bevor die wertvollen Fettreserven angegangen werden.

Keine Ahnung warum mein Körper das nicht rafft. Anstatt auf unter 1000 kcal Bedarf zu kommen, brauche ich immernoch fast doppelt so viel, genau wie andere Frauen meiner Größe und meines Gewichts. Aber ich bin doch nicht wie andere Frauen! Ich habe abgenommen, mein Körper hatte über ein Jahr Zeit in Panik zu geraten und alles einzulagern, was er kriegt. Und der Vollidiot hat es immernoch nicht kapiert. Ich habe wohl echt ein besonders dämliches Exemplar von Körper abbekommen. Andere Körper scheinen es ja auch problemlos hinzukriegen, ihren Energiebedarf plötzlich locker zu halbieren oder zu dritteln oder sogar mit 500 kcal noch zuzunehmen.

Ich verstehs nicht. Mein Körper hatte so gute Voraussetzungen: Meine ganze Familie ist adipös, wenn einer gute Futterverwertergene hat, dann ja wohl mein Körper. Und seit ich Teenager bin habe ich ihm Hungersnot um Hungersnot suggeriert. Und wie gesagt, Hashimoto und PCOS müssten ihm eigentlich gezeigt haben, wie es geht. Aber dieser Versager haut die Energie einfach trotzdem für Herzschlag, Muskeln und Gedönse raus, so als müsste er das.

Warum haben andere einen magischen, Naturgesetze trotzdenden Körper und ich habe bloß so einen Idiotenkörper, der seine Fettreserven zur Energiegewinnung nutzt? Und da er es nach über einem Jahr Normalgewicht immernoch nicht gerafft hat, muss ich die Hoffnung wohl aufgeben, dass er es noch irgendwann kapiert. Ich komme mir so unnormal vor 😦

Idiotenkörper: Verschwendet einfach das wertvolle Arschfett!
Idiotenkörper: Verschwendet einfach das wertvolle Arschfett!
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90 Gedanken zu “My Body sucks! :(

    1. Das Problem haben auch noch andere. Sogar wissenschaftlich untersucht, dass manche Iiotenkörper sowas tun, wenn man Protein und Nährstoffe zuführt und Trainiert. Sowas idiotisches… wissen diese dummen Körper nicht, dass sie das nicht dürfen? 😦 Ist vielleicht Zeit für eine Selsthilfegruppe für Leute, deren Körper so kaputt ist.

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      1. Gast

        Hatte vor ein paar Tagen eine Einführung durch einen Trainer meines neuen Fitnesscenters. Der meinte auch, man könne nicht gleichzeitig abnehmen und Muskeln aufbauen. Wenn sich das bei mir so anfühle, sei das sicher nur eingelagertes Wasser. Mein Körperwasseranteil liegt über dem Normalbereich. Aber in den letzten 3 Monaten habe ich so ca. 11-12 kg abgenommen, und dabei m.M.n. Muskeln aufgebaut. Das war sicher nicht nur Fett, sondern auch Wasser. Und dann soll das immer noch durch erhöhte Wassereinlagerungen erklärt werden? Ne Aszitis hatte ich m.W. nicht.
        Er meinte auch, man könne Fett nicht direkt angehen, da der Körper immer zuerst Muskeln angreife (weil die die meiste Energie verbrauchten und die Körperlogik diese deshalb zuerst ausschalten wolle).
        Tja, nichts neues hier, ich schreib es nur as praktisches Beispiel und Beleg dafür, dass auch unter Experten sich so verschiedene Ansichten halten …

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      2. Ich habe in „Fettlogik“ gestern och die Studie ergänzt die zeigt, dass Abnehmer mit ausreichend Protein und Nährstoffen gleichzeitig Fett verlieren und Muskeln aufbauen konnten. Von wegen „kann man nicht“ – offenbar konnten die das nachgewiesernermaßen ganz gut.

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      3. Closer Than Yesterday

        Ich weiß nicht, ob der Beitrag an der richtigen Stelle landet, aber ich beziehe mich auf: „Ich habe in “Fettlogik” gestern och die Studie ergänzt die zeigt, dass Abnehmer mit ausreichend Protein und Nährstoffen gleichzeitig Fett verlieren und Muskeln aufbauen konnten. Von wegen “kann man nicht” – offenbar konnten die das nachgewiesernermaßen ganz gut.“

        Ich habe gestern einen sehr guten Artikel über diese Zusammenhänge gelesen, den ich nun leider nicht mehr finde auf der Seite. Dort wurde darauf eingegangen, ob man erst Muskeln aufbauen oder Fett verlieren soll. Es heißt ja immer, beides gehe nicht zugleich. Dieser Trainer (der auch sehr viele Studien liest etc.) hatte einige sehr gute Praxistipps zum Training. Ich weiß nicht, ob ich die Seite jetzt hier verlinken darf. Auf jeden Fall sagte auch er, dass es nicht gleichzeitig geht. Aber mit gleichzeitig ist eben genau in der gleichen Minute gemeint. Es ist je nach Konstellation laut ihm möglich, am gleichen Tag Fett ab- und Muskeln aufzubauen. Nur halt nacheinander. Somit kann es wirklich sein, dass es „nicht gleichzeitig“ geht, wenn man ganz genau hinsieht. Aber wen stört es, wenn das Fett um 4 Uhr verbrannt wird und die Muskeln dann um 15 Uhr arbeiten oder wie auch immer 😀 Das war auf jeden Fall sehr gut erklärt, ich durchsuche die Seite nochmal gründlich.

        Selbst wenn jemand erstmal nur Fett abbaut und mit einem Kaloriendefizit lebt, dann sollte man ja trotzdem immer Muskeltraining machen. Allein um dem Körper zu zeigen, dass diese Muskeln gebraucht werden und davon nichts abgebaut wird. Zudem kann man sich in der Zeit schon an Gewichte gewöhnen und sollte wirklich nichts aufgebaut werden, so werden die Muskeln aber gefestigt und gestärkt, was die beste Grundlage für später ist.

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  1. Joana

    Kannst du was zur HÄUFIGKEIT des Essens sagen ? Im Fitness wurde mir gesagt dass ich die gleiche Menge lieber in 5 statt einer Mahlzeit essen soll weil dann der Stoffwechsel dauerangeregt wird?
    LG

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      1. Sabrina

        Mich würde eher interessieren, wir das mit den Aminosäuren ist und dem Muskelaufbau… da hattest du ja, wenn ich mich recht erinnere nichts zu gesagt. Also direkt nach dem Sport? Vor dem Sport? Egal Hauptsache am gleichen Tag?
        Kann der Körper die Aminosäuren, die er aus der eiweißhaltigen Nahrung zieht kurzfristig zwischenlagern? Oder nicht? (Oder war dazu was drin und ich habe es wieder vergessen?)

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      2. Fräulein A.

        Ich frühstücke nicht und esse den Großteil meiner Kalorien abends gegen 19 Uhr in einer großen Mahlzeit – hätte ich mich vor „Fettlogik“ niemalsnienicht getraut. Bislang -11,7 kg in knapp 4 Monaten.

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      3. Joana

        Ja stimmt habe ich (noch) nicht 😋 aber das liegt daran, dass ich in eBooks so schlecht zurechtkomme und es noch keine gebundene Ausgabe gab. Es gibt wahrscheinlich keinen Rabatt darauf, wenn man das eBook gekauft hat oder ? 🙈

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    1. Mona

      Ich hab einfach verschiedene Sachen ausprobiert und bin irgendwann einfach da gelandet, dass ich eher kein Frühstück brauch und erst ab 13 Uhr meistens esse. Dann gibt es ein Essen und dann abends noch irgendwas. Meistens gibt es abends etwas mit Protein, weil ich in der ersten Mahlzeit einfach irgendwas esse, was gerade da ist oder worauf ich gerade Lust hab und das oft weniger Protein hat als ich für den Tag brauche. Dadurch, dass ich abends ordentlich esse, hab ich morgens meistens keinen so richtigen Hunger. Außerdem halte ich Heißhunger schlecht aus und der kommt bei mir oft erst am Nachmittag (Müdigkeit? Hormone? Egal.). Wäre ja bescheuert, wenn ich nachmittags viel esse, aber schon das meiste Vormittags und Mittags gegessen hab, das wär insgesamt zu viel.

      Das ist aber nur eine Art. Es gibt auch Leute, die sich nur ein großes Abendessen machen oder nur ein großes Mittagessen oder auch welche, die morgens viel essen, tagsüber und abends jeweils nur einen winzigen Bissen.

      Wenn man Sport macht, kann man sowieso nicht die ganze Zeit essen, finde ich. Bei 5 Mahlzeiten wäre mir mindestens eine im Weg und ich würde mich beim Sport übergeben.

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  2. Thomas

    Na super, jetzt ist auch noch meine Fettannalysewaage kaputt. Die sagt ich hätte 13,5 Kilo Fett verloren und gleichzeitig 1,5 Kilo Muskeln dazugekriegt . Weiß doch jeder dass das nicht geht.

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  3. Unglaublich

    „•Den Grundumsatz braucht dein Körper um zu atmen und den Herzschlag aufrecht zu erhalten! Ohne den Grundumsatz kann dein Körper das nicht tun!!!!!“

    Hatte nicht jeder, der unter dem Grundumsatz gegessen hatte, Todesangst durch Erstickungsanfälle und Herzrhytmusstörungen bis zum Herzschlag?

    Demnach wäre fasten tödlich und die Todesursache durch Hugerstreik wäre nicht Kreislaufversagen, sondern ersticken und anschließender Herzstillstand. (Nach 30-40 Tagen)

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  4. „Den Grundumsatz braucht dein Körper um zu atmen und den Herzschlag aufrecht zu erhalten! Ohne den Grundumsatz kann dein Körper das nicht tun!!!!!“

    Hat das wirklich jemand gesagt? Weil für mich ist das wirklich ein ganz neues Level von Schwachsinn.

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  5. Janiho

    Na super, jetzt kann ich mich nie wieder im Spiegel sehen, ohne zu denken: Dummer Idiotenkörper! 😀 Wieviel Kalorien so ein ausgiebiger bis-der-Bauch-weh-tut-Lachflash direkt nach dem aufstehen so verbrennt…Mmh…

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  6. Mona

    Ich fühle mich erwischt.
    Vor einigen Jahren war ich auch so jemand, die dann dachte „oh nein,oh nein die Haut schafft ja gar nicht nachzukommen“ oder „da schaffst du bestimmt nicht alle Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen, iss doch lieber bisschen mehr, ist ja auch einfacher dann“ oder „wenn du zu wenig isst, wird dir bestimmt schwindelig und schwarz vor Augen und deine Füße und Hände bleiben auch bei 30 °C in der Sonne eisig kalt und du wirst ganz schlapp“. Wenn mir dann aber derjenige sagte, dass es ihm ok geht und er Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt und genug Proteine (aber nicht zu viel, davor hab ich immer Angst gehabt, die Nieren und so) und genug Fette, weil esentiell und so, dann war ich zufrieden und hab gesagt, dass es toll ist, was der Mensch da macht. Aber man musste mir zuerst halt versichern, das man keine Mangelzustände hat.

    So an sich hat sich aber meine Meinung (für mich selbst und da ich leider häufig von mir auf andere schließe, auch für Leute die Ähnlichkeiten mit mir haben) noch nicht geändert. Ich finde immernoch, es ist einfacher weniger zu essen als ganz wenig zu essen. Das kann daran liegen, dass ich nie adipös war und deswegen so eine Einschränkung für mich nie irgendwelche großen Vorteile hatte, außer die Geschwindigkeit der Abnahme. Mir ist es immer leichter gefallen, langsam abzunehmen und mir dafür aber jeden Tag Schokolade oder sowas zu erlauben. Mit 1500 kcal hat man halt mehr Freiheiten als mit 500 kcal. Dafür ist man mit 500 kcal natürlich schneller am Ziel und das kann einem ja sehr viel bedeuten, mir halt nicht so viel.

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  7. Okay, Internet-Foren sind in alle Regel dazu da, dass sich einige Verblendete gegenseitig von ihrer Verblendung berichten, sich gegenseitig zum Verblendet-Sein gratulieren und ermutigen und den ganzen Spaß – unter der Aufsicht eines Ober-Verblendeten, der auch maßregeln kann, darf und soll! – am Leben erhalten. Das Spiegeln dieser Verblendung ist dort nicht erwünscht und wird in aller Regel früher oder später via Zugangssperre und „Verbannung“ geahndet.

    Das Problem auf der anderen Seite ist: Auch wenn dort Verblendung vorherrscht und Sinn und Zweck dieser Übung ist, die Verblendung am Leben zu erhalten, heißt das nicht, dass unter den Ansichten nicht auch durchaus solche mit Potential und zumindest einem Funken Wahrheitsgehalt rangieren. Und wenn man sich nun lustig macht über die Ansichten („Tja, mein Körper ist aber auch zu blöd, bedient sich einfach bei den Fettreserven“ u. ä.), dann kann(!) das teilweise auch mal nach hinten losgehen. Vor allem generiert man sich so eigentlich kein Stück besser als die Forums-Verblendeten und -Verstrahlten.

    Ich habe mir unlängst dein Buch gekauft, lese interessiert und werde früher oder später eine kleine Rezension verfassen. NEEEIIIIIIN…! ;D Im Ernst: Zwei Dinge sind mir besonders aufgefallen: Erstens natürlich die durchgängig falsche Verwendung der Einheit Kalorien. Zweitens: Eine doch einigermaßen deutlich zur Schau gestellte Sicherheit(?), das mit dem Jojo-Effekt sei alles Blödsinn, man könne es ja an dir sehen. Es klingt, wenn mir die Vermutung erlaubt ist, fast ein bisschen nach dem sprichwörtlichen Pfeiffen im Walde… Denn: der Jojo-Effekt kommt ja nicht drei Monate, nachdem man sein Ziel erreicht hat. Auch nichts sechs Monate danach.

    Vielleicht können bzw. möglicherweise müssen wir an dieser Stelle in, sagen wir, anderthalb, zwei Jahren noch einmal sprechen. Ich möchte gar nicht sagen, dass es so kommen muss. Ich möchte nur mal ganz leise drauf hinweisen dürfen, dass lautstarkes Säbelrasseln (oder wie auch immer, mir fällt gerade nichts anderes ein) auch nach hinten losgehen kann. Und dann haben plötzlich Typen die Oberhand, von denen man es eigentlich gar nicht so sehr möchte, dass sie dann mit dem berühmten „Ich hab’s doch gleich gesagt“ kommen und damit kurzerhand sehr viel mehr zerstören, als es andernfalls hätte nötig sein müssen.

    Wie auch immer. Weiterhin viel Erfolg mit den Comics, der Fettlogik und den Büchern!

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    1. Ich sage nicht, dass der Jojo-Effekt nicht existiert, nur dass er nicht in irgendwelchen Stofwechseldingen begründet ist sondern am „nach der Diät wieder essen wie vor der Diät“ liegt. Klar, wenn ich wieder ein Kalorienplus esse, nehme ich wieder zu. Das ist natürlich nicht ausgeschlossen^^

      Das Ding ist, dass es erst hieß:Na, warten wir mal ein paar Monate, DANN kommt der Jojo-Effekt. Dann hieß es „warten wir mal ein Jahr, DANN kommt der Jojo.“. Mittlerweile wollen alle 2-3 Jare warten. Schon klar, in 2-3 Jahren wird es dann heißen „Warten wir mal 5 Jahre“ und dann „Warten wir mal 10 Jahre“…

      Im Endeffekt warten nun also irgendwelche Menschen gespannt darauf, dass ich wieder ein Kalorienplus esse. Wozu? Um dann sagen zu können „Sie hat nach 3 Jahren wieder zu viel gegessen, also ist abnehmen offensichtlich nicht dauerhaft möglich!“ … oder denken Leute tatsächlich, dass mein Körper erst nach 3 Jahren plötzlich kapiert „Verdammt, vor 5 Jahren hat die Alte eine Diät gemacht… ich muss mal dringend den Stoffwechsel auf Null runterfahren, so dass sie jetzt von einem Apfel am Tag zunimmt!“? Ist doch Banane, als ob die Naturgesetze von meinem Körper abhängen würden^^

      Was de Kalorien angeht: Ich überarbeite gerade und da das offensichtlich einige gestört hat, ist es mitder nächsten Korrektur dann auch geändert.

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      1. „Das Ding ist, dass es erst hieß:Na, warten wir mal ein paar Monate, DANN kommt der Jojo-Effekt. Dann hieß es “warten wir mal ein Jahr, DANN kommt der Jojo.”. Mittlerweile wollen alle 2-3 Jare warten. Schon klar, in 2-3 Jahren wird es dann heißen “Warten wir mal 5 Jahre” und dann “Warten wir mal 10 Jahre”…“

        Das ist so dermaßen lächerlich. Das widerspricht jeder einzelnen Definition des Jojo-Effekts, die in Magazinen, Foren oder Ratgebern verbreitet wird, aber es wird halt einfach so lange hingebogen, bis es passt.

        Wenn du dir in 50, 60 Jahren die Hüfte brichst und plötzlich viel weniger Kalorien brauchst, da bewegungsunfähig, und dir dann denkst „ach, ich bin jetzt 90 Jahre alt, ich hatte ein gutes Leben und bin bereit zu gehen. Die letzten paar Wochen oder Monate achte ich halt nicht mehr auf die Kalorien, das ist jetzt egal“ – und wenn du dann 5 Kilo vor deinem Tod zunimmst, wird hundertpro ein arthritischer Finger hochgehen und eine Stimme wird krächzen: „Kuck an, Jojo-Effekt! Das hab ich ja schon vor 60 Jahren gesagt! IRGENDWANN TRIFFT ES JEDEN!“

        So ungefähr stelle ich mir das vor. Nur, dass von deinen Kritikern in 60 Jahren vermutlich niemand mehr da sein wird, wenn sie sich weiterhin selbst jede Diät sabotieren :/

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      2. TutziFrutzi

        Jooooooooooooooooooooooooooojjjjjoooooooooooooooooooooooooooooooooooo …

        … Ääääääääääääääääääääääääääffffffffääääääääääääääääääääääcccccckkkkkkkt …

        Eeeeeiiiinnnnsssseeeeellllllffffff

        !!!!!!!

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      3. TutziFrutzi

        Egal, wie ausgedeeeeeeeeeeeeeeehnt der Jooojoooo-(Okay, lassen wir das mit den Buchstabenwiederholungen)-Effekt sein wird – Sterben tun wir alle irgendwann. Und kurz davor sind wir aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sehr viel gesünder und nicht sehr viel knackiger als jetzt.

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      4. Mona

        Wenn ich ganz am Ende des Lebens (oder während dessen irgendwann) sehr krank oder dement bin oder einfach nicht selbst mich füttern und für mich kochen kann oder mich gar nicht wehren kann, werden andere darüber entscheiden, was und wie viel ich esse und vielleicht sogar wie und wie viel ich mich bewegen kann.

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      5. TutziFrutzi

        @Mona: Vielleicht war vor etwas über 20 Jahren der Pflegenotstand nicht so groß wie heute – aber als ich Zivi gemacht hab, wurde in „meinem“ Betrieb bei den bettlägerigen Einwohnern sehr wohl auf Kalorienzufuhr und vor allem Flüssigkeitszufuhr geachtet. Auch wenn das „öfter Windeln wechseln“ bedeutet hat. Soweit ich das ohne fundierte Ausbildung beurteilen kann, war das ein anständiger Laden.

        Aber hast schon recht. Irgendwann entscheiden das andere. Und die durch ordentlich Steuermittel gepamperten Kirchen sind ja schön dabei, ihren Lobby-Einfluss dafür zu nutzen, dass das auch schön so bleibt.

        Weil DIE ja eben ganz genau wissen, was für jeden (auch für Ungläubige) gut ist.

        :/

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      6. Mona

        Ja klar wird drauf geachtet, aber doch meistens nur mit dem Hauttest, ob die Leute zu wenig Flüssigkeit haben und wenn jemand nicht wirklich essen mag und Untergewicht bekommt, bekommt er ja eher so eine Ersatznahrung, die sehr wenig Protein hat, find ich zumindest. Ich kenn das nur über eine Verwandte und ich würde mich auf jeden Fall anders ernähren. Ich glaub auch nicht, dass sie wirklich auf jeden Mineralstoff achten. Im Altenheim schauen sie eher auf Kalorien und BMI, soweit ich das mitbekommen habe. Also wenn jemand ganz schwach, aber dick genug ist, dann sind sie zufrieden. Es bekommt ja nicht jeder jeden Tag Physiotherapie oder Sport, wenn er selbst nicht dran denken kann sich genug zu bewegen.

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      7. TutziFrutzi

        Physios sind regelmäßig gekommen. Nicht nur für die, die noch ein „Bisschen“ konnten, auch für die „Bettlägerigen“. Kurort mit einer großen Rheuma- und Reha-Klinik. Von den ganzen motivierten Azubis in dem Bereich mag das Haus durchaus profitiert haben. Wie gesagt – nach meinem Eindruck ein „guter Laden“.

        Aber ich selbst hätte wahrscheinlich schon vor dem Stadium der Bettlägerigkeit längst keine Lust mehr.

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  8. nessii

    Ich lese den Text und bin ein bisschen gespalten. Natürlich ist es – mit dem entsprechenden Hintergrund aus Studien und dem Fettlogikbuch – totaaal lustig, sowas zu lesen und sich über die ahnungslosen Idioten zu amüsieren. Andererseits ist es einfach Tatsache, dass diese Dinge Alltag sind in Abnehmforen.

    Man muss den Stoffwechsel ankurbeln, damit er nicht einschläft.
    Unter dem Grundumsatz sollte man nur in Ausnahmefällen essen, weil sonst der HSW kommt.
    Bei 1.000kcal-Diäten ist es quasi schon vorprogrammiert, dass man danach wieder zunimmt, weil man ja kein gesundes, nachhaltiges Essverhalten gelernt hat.
    Eine langsame Abnahme ist immer besser.
    Keine Radikaldiät sondern Ernährungsumstellung für den Rest des Lebens.

    Und ich stimme zwei dieser Punkte in Teilen immer noch zu (man muss langfristig eine Ernährungsumstellung für den Rest seines Lebens machen). Aber auch den Rest glaubt man einfach, wenn man ihn wieder und wieder und wieder quasi gebetsmühlenartig vorgesagt kriegt. Und dann ignoriert man die Logiklücken, die das Ganze hat, einfach. Weil es ja jeder sagt, wieso sollte es dann also falsch sein?

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    1. Das Problem ist, dass die, die es sagen, nieder geschrieen werden. ICH habe das auch alles geglaubt und bin deswegen von Leuten, die nie Gewichtsprobleme hatten, nach meinen ersten Posts dazu verspottet worden. Wäre ja alles meine eigene Schuld, dass ich an diesen Schwachsinn geglaubt habe.

      Ich persönlich werfe diesen Leuten nicht vor, dass sie genauso verunsichert sind, wie ich es war. Ich werfe ihnen nur vor, dass sie selbst an ihren kruden Thesen festhalten, wenn man ihnen haarklein und logisch stringent darlegt, warum das alles nicht stimmt. Und dass manche offensichtlich so an ihren knapp 100kg Übergewicht hängen, dass sie jede Diät jedes einzelnen Menschen torpedieren, die auch nur die geringste Aussicht auf Erfolg hat, während sie gleichzeitig behaupten, die einzig richtige Diätmethode gepachtet zu haben.

      Was will man da denn noch tun außer sich darüber lustig machen. Logik hat nichts genützt, Sachlichkeit hat nichts genützt, Studien haben nichts genützt, nichts hat was genützt. Und selbst, wenn Sarkasmus auch nichts nützen sollte, dann müssen diese Leute einfach damit leben lernen, dass sie ihren Schwachsinn nicht mehr unwidersprochen verbreiten können und immer mehr Leute ihnen nicht mehr glauben.

      Mein Mitleid hält sich da sehr in Grenzen – zu sehr ärgert es mich ganz persönlich, da draußen viele Robins zu wissen, die sich verunsichert und unglücklich an solche Communitys wenden, weil sie abnehmen wollen, und niemals auch nur irgendeinen Erfolg haben werden, weil diese Leute jede abweichende Meinung fast sektiererartig niederbrüllen oder totschweigen und sich dabei auch noch wie Mutter Theresas vorkommen, denn alles andere ist ja UNGESUND!!!

      Nein, da ist ein bisschen Sarkasmus sogar noch deutlich zu gut für. Aber dahingehend ist EMN einfach ein besserer Mensch als z.B. ich.

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      1. nessii

        Robin: Ich weiß, was du meinst, um diese Seite ging es mir aber weniger. Wenn jemand die Informationen bekommt und trotzdem weiter leugnet, stimme ich dir eindeutig zu: Den kann man nicht so ganz ernst nehmen, da ist Sarkasmus nachvollziehbar und absolut passend.

        Was mir persönlich hier aber wichtiger ist, ist die andere Seite: Naive Neulinge, die das glauben, was allgemein postuliert wird. Denn ich habe das Gefühl, dass die in diesem Blogeintrag die „Hauptopfer“ des Sarkasmus sind und das sind sie meiner Meinung nach zu Unrecht. Wenn ich in jedem Abnehmforum zum HSW lese, dann glaube ich natürlich, dass es den HSW gibt. Wäre doof, das nicht zu tun.

        Ich meine, wie viele Leute glauben heutzutage immer noch, dass Hummeln nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen können? Oder dass die Menschen im Mittelalter dachten, die Erde sei eine Scheibe? Ist beides „Allgemeinwissen“, ist trotzdem beides Schwachsinn – nichts weiter als eine Art urban legend. Und genau das ist auch der HSW. Hier in diesem Blog sitzt man im „Kreis der Erleuchteten“ und macht sich lustig über die, die von anderen mit Fehlinformationen versorgt werden. Und das ist eben der Punkt, an dem ich mich etwas störe. Bei allem anderen kann ich dir nur zustimmen. Unbelehrbare sind eben unbelehrbar.

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    2. TutziFrutzi

      @nessii: Ist echt nicht ganz einfach. Kann man auf Leute sauer sein, die ihr Verhalten nach falschen Informationen ausrichten?

      Aber ob das nun „Fettlogiker“, „Impfgegner“ oder „AIDS-Leugner“ sind – irgendwer MUSS denen doch mal etwas entgegen setzen.

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  9. Unglaublich

    Was allerdings Fakt ist, dass ein rapides Abnehmen zur überschüssigen Haut führen kann, was ästhetisch nicht unbedingt schön aussieht, aus diesem Grunde empfehle ich auch – wie schon oft beschrieben – einige Grundübungen zum Muskelaufbau (Kniebeugen, Liegestützen o.ä) auszuführen. Mit dem Kardiostepper im Fitnesscenter, das ohne Zweifel die Ausdauer und die Fettverbrennung erhöht ist es allein nicht getan. Wohl werden Beine, Gesäß und Rumpf (mit)trainiert, ersetzt aber nicht ein sinnvolles Ganzkörpertraining.

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    1. Die überschüssige Haut ist da, ob man schnell abnimmt oder langsam. Höchstens sieht man es beim langsamen Abnehmen nicht so krass, weil die Haut sich (teilweise) zurückentwickelt und bei der langsamen Methode „mitgeht“, während sie bei der schnellen Methode halt etwas hintendran ist.
      Das KÖNNTE ein Argument für die langsame Methode sein, weil damit dieser Zustand, in dem die Haut schlackert, weil sie mit der Rückbildung nicht so schnell ist wie Person X mit abnehmen, vermieden wird. Andererseits, wenn man langsam abnimmt, verlängert das die Zeit, in der die Haut über ihre Kapazitäten gedehnt wird, weshalb eine schnelle Abnahme dann doch wieder besser ist.
      Egal wie man es macht: Training hilft natürlich.

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  10. Stefanie

    Klasse – lange nicht mehr so gelacht – aber auf der anderen Seite, auf einige dieser Dinge bin ich bis vor kurzem ja auch noch reingefallen, weil sie sich so logisch angehört haben und wer denkte denn bitte schon daran, das soviele Leute die das schreiben unrecht haben könnten. Man sucht doch wenn man immer und immer wieder versucht abzunehmen, nach jedem Strohhalm. Nun ja und in all den Fettlogiken findet man ihn doch.

    Erst jetzt am Wochenende sind mir jede Menge Fettlogiken ins Gesicht gesprungen, die für mich einfach deswegen stimmten, weil sie ja so offensichtlich waren.

    – das liegt auch mit in den Genen.
    – du musst dein Leben lang aufpassen, sonst bekommst du auch die Schwierigkeiten
    – das liegt in der Familie väterlicherseits/mütterlicherseits
    – das Alter
    – du musst vernünftig essen
    – der Körper braucht jeden Tag eine warme Mahlzeit
    – du musst frühstücken
    – pass mit dem Essen auf, sonst siehst Du bald genauso aus, wie die und die (Familienmitglieder)
    – ich esse wenig und nehme nicht ab sondern halte nur/nehme zu ergo ich kann nicht abnehmen
    – nein ihr Stoffwechsel/ihre Schilddrüse/Blutwerte sind ok, kann nicht nachvollziehen warum sie nicht abnehmen

    Für mich war es also offensichtlich, dass durch die Gene und die Familienanlagen ich immer irgendwie dicker sein werde wie andere und es für mich schon toll ist wenn ich im oberen BMI-Bereich des Normalgewichtes bin. Genauso wie es normal wäre das ich an den Hüften „ausbeule“ weil das liegt ja in der Familie. Und mit der Menge an Essen hat es natürlich auch zu tun, aber nur mit den Süßigkeiten und den ganzen „bösen“ Dingen, denn ansonsten konnte ich ja immer soviel essen wie mein Vater (sollte ich ja sogar, damit meine Mutter weniger essen konnte). Ach ja aber trotzdem zunahm (warum auch immer, sie aß sichtbar wie ein Spatz und arbeitete in der Regel körperlich). Und immer wenn ich auf Süßes verzichtete gingen ja auch Kilos verloren, aber seit Ewigkeiten nicht mehr unter 64 – 65 kg. Und da ich dort ja schon so dünn aus sah und bloß nicht in die Magersucht abrutschen sollte war die Welt dann ja in Ordnung. Nun ja – bis ich Dein Buch gelesen hab und mir ein Licht aufgegangen ist.

    Aber so lange habe ich auch einige der im Beitrag genannten Dinge mit Begeisterung verbreitet und leider wohl auch einige Leute mit überzeugt :-(. Wobei das mit den Herzmuskeln und Muskeln war mir vorher noch nicht untergekommen und das hätte ich auch nie verbreitet.

    Deswegen bin ich zum Teil mit dem Lachen auch nach einem ersten Nachdenken vorsichtig geworden. Denn irgendwie hat man diese Gedanken ja eingebleut bekommen (ob von der Familie/Freunden/Foren oder aus Zeitschriften, Magazinen etc.). Und deswegen frage ich mich auch kann man sich über die verbreitenden Personen wirklich lustig machen oder ist es nicht eher traurig wie weit die Verbreitung der Fettlogiken sich in den Köpfen festgesestzt haben.

    Ich für meinen Teil habe letzte Woche wieder mit den Kalorientracking begonnen, habe mich entsprechend runtergesetzt auf die Kalorien die ich zu mir nehmen dürfte wenn ich einen BMI von 19 hätte und versuche dort noch drunter zu bleiben – halt immer so um die 80 % (was ein ca Defizit von 500 kcal pro Tag ist). Dazu kommt hoffentlich auch bald wieder der Sport und jeden Tag neue Erkenntnisse, gerade auch über die „Naturschlanken“ Personen in meiner Umgebung. Mir gehen immer neue Lichter auf. – Wahnsinn.

    Und dafür noch einmal danke.

    Und ich hoffe das diejenigen, die so etwas in Abnehmforen und wer weiß wo verbreiten, irgendwann auch zu diesen Erkenntnissen kommen und dann dauerhaft abnehmen können.

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  11. TutziFrutzi

    Die Userin hatte den schweren Fehler begangen, zuzugeben, UNTER IHREM GRUNDUMSATZ ZU ESSEN!!!!

    Mal ganz abgesehen davon, dass wahrscheinlich keiner der Foren-Leute jemals seinen „Grundumsatz“ genau hat bestimmen lassen, was ja eine aufwändige Prozedur ist – und die gängigen Online-Rechner ohnehin alle allenfalls NÄHERUNGSwerte ausspucken – Wieviel haben DIE denn so in letzter Zeit abgenommen?

    Wie dem auch sei, leider (so sieht’s wohl aus) muss ich wohl mal anfangen, genauer Kalorien zu zählen.

    Bislang bin ich gut damit gefahren, alle drei Tage ins Fitness-Studio zu gehen und vom Essen her 2.000 kcal am Tag „grob“ anzupeilen. So „Kleinigkeiten“ wie den Klacks Remoulade auf dem Sandwich, die Prise Zucker und den Schwupps Milch im Kaffee, den Schuss Öl im Salat, das Bratfett und die Kalorien von Obst und Gemüse habe ich komplett ignoriert.

    Jetzt habe ich aber anscheinend ein „Plateau“ erreicht, zwei Wochen lang ist mein Gewicht bei 74 kg geblieben.

    Von vorletztem zum letztem Wochenende habe ich ein Kilo zugenommen (wobei wir ja alle die Abweichungen beim Wiegen kennen) – nehme ich zwar nicht SO ernst, immerhin hatte ich Geburtstag, einmal schön gekocht und wir sind einmal ordentlich Essen gegangen … und wenn man sich am Morgen nach einer unflätig großen Fleischplatte beim Griechen und danach Unmengen wiegt, muss man sich nicht wundern.

    Trotzdem sollte ich langsam aufpassen – denn mit dem Rauchen habe ich AUCH noch aufgehört: http://gesundheit.ccm.net/faq/4962-nehme-ich-zu-wenn-ich-mit-dem-rauchen-aufhoere

    Jut. Da muss ich wohl durch. Schaden kann’s nicht. Ich hätte es mir nur leichter gewünscht, dass mein oller Volltrottelkörper weiterhin ein Sixpack hat. Der Depp.

    Am „Besten“ find ich ja die beiden hier:

    Tja, so verlierst du aber kein Fett sondern nur Muskeln (Und dein Herz ist übrigens auch ein Muskel… justsayin)

    Den Grundumsatz braucht dein Körper um zu atmen und den Herzschlag aufrecht zu erhalten! Ohne den Grundumsatz kann dein Körper das nicht tun!!!!! <-[Man beachte die wissenschaftliche Untermauerung durch die vier Ausrufezeichen. Dann MUSS das ja stimmen. !!EinsElf!!]

    Pff … Leute! Durchatmen. Solange es der geschundene Körper noch eben so mitmacht.

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    1. Samantha snow

      Hey, Thema rauchen aufhören und abnehmen :
      Ich kann dich beruhigen, ich habe im April aufgehört und nicht urplötzlich 4kg zugenommen.
      Der Trick ist, keine ersatzhandlung in Form von Nahrung anstatt Zigaretten einzuführen.
      Ich glaube, dass ist ganz einfach die Psyche, die dir, wie beim rauchen auch, suggeriert, du bräuchtest nun ganz dringend Stoff xy.
      Es sind aber „nur“ Angewohnheiten.

      Durchbreche die Angewohnheit, nach Situation xy (Bsp Stau beim Autofahren) den Stoff (Zigarette/essen) zuzuführen.

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  12. Mona

    Ein wenig off topic:
    Ich bin gerade von dem Bild fasziniert. Ich hab sowas noch nie gesehen, solche Bilder kenn ich nur mit perfekten/idealen Bäuchen von Fitnessmodels. Find ich gut, dass man mal eine andere Körperform sieht mit Dehnungsstreifen usw, aber es nicht verherrlicht wird, aber auch nicht belacht wird. Das Thema Bauchfett wird ernst genommen und so gezeigt, wie es ist, wenn man Bauchfett hat. Fast neutral informativ, aber trotzdem emotional. Ach ich weiß nicht, auf jeden Fall nicht gewöhntlich. Ich hab noch nie so ein Bild gesehen.
    http://www.sportaktiv.com/de/news/bauchfett-abnehmen-warum-sit-ups-nichts-bringen

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    1. TutziFrutzi

      Stimmt. Solche Bilder sieht man eher selten. Allerdings liegt das wohl daran, dass es mehr Artikel à la „SO schaffen auch SIE in dreieinhalb Minuten einen flachen Bauch“ gibt als ehrliche Artikel à la „Es kann keine gezielten Übungen geben“.

      Denn Letzteres wollen bestimmt weniger Leute lesen als DAS magische Geheimrezept für die Traumfigur verraten zu bekommen.

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  13. Biene

    Ich finde das, was Du inhaltlich sagst gut, aber der Ton ist für mich persönlich eher problematisch.

    Ich (also keine Allgemeinaussage) kann damit schlecht umgehen und wenn ich das Buch vorher nicht gelesen hätte, hätte ich Probleme den Inhalt ernstzunehmen, weil ich mich durch die Art auf anderen/einer bestimmten Zielgruppe rumzukloppen oder sich auf deren Kosten lustig zu machen einfach abgestoßen fühle.

    Ich sehe aber auch, dass das hier doch Anklang findet. Vielleicht das Richtige für das Publikum hier. Manchmal passt man halt einfach nicht rein. Für mich persönlich schade, aber wenn es für den Rest passt, kann man nur sich selber entfernen.

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    1. Den letzten Absatz finde ich super. Du bist eine der Wenigen, die das offensichtlich verstanden hat und dann nicht der Meinung ist, die Welt müsse sich ihren persönlichen Vorlieben gefälligst anpassen. Ich hoffe, du findest Seiten, die mehr deinem Stil entsprechen.

      Was das Inhaltliche angeht: Ich hae es vollkommen absichtlich exakt so formuliert, weil ich keine andere Möglichkeit sehe, dieser massiven Angstmache anders zu begegnen. Da werden Leute extrem unter DRuck gesetzt und nahezu erpresst mit irgendwelchen Horrorszenarien, man müsse jetzt für den Rest des Lebens unter 1000kcal essen, weil man fr immerden Stoffwechsel zerstört hat. Ist genau wie wenn Impfgegner zu verunsicherten Müttern mit Neugeborenen hingehen und sagen „LIEBST DU DEIN KIND ETWA NICHT? WIE KANNST DU ES SO EINER GEFAHR AUSSETZEN????“ – aber DAS ist dann natürlich nicht kritisierenswert und da darf man auch nicht humorvoll oder gar sarkastisch darauf reagieren, denn diese armen Menschen wissen es ja nicht besser und meinen es doch nur gut 😦

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      1. Biene

        Ich bin eigentlich generell für einen moderaten Umgangston.
        Ich persönlich empfinde einen lauten und agressiven Stil immer als Mangel an Inhalt und Argumenten.
        Ich weiß, dass Du Wissen und Argumente hast, es geht hier wirklich nur um persönliches Empfinden und das hat ja keine Wahrheit über andere gepachtet.

        Und natürlich entferne ich mich, wenn ich sehe, dass es für mich nicht passt. Alles andere ist doch ein aussichtsloses Unterfangen und außerdem unfreundlich den Menschen gegenüber, denen es dort taugt (Solange natürlich niemand zu Schaden dabei kommt, aber das ist ja hier nicht der Fall.).

        Also dann, ich wünsche ehrlich gutes Gelingen für alle. Habt Spaß, fühlt Euch wohl und erreicht Eure Ziele!

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    2. Mona

      Ich finde, sie kloppt gar nicht auf anderen rum, die beschreibt nur, wie ihr Körper so drauf ist, was er so macht in diesen Situationen. Dazu muss man dann schon schreiben, dass man Energie nicht aus dem Nichts zaubern kann, das weiß man hoffentlich aus dem Physikunterricht. Aber das ist ja kein Witz oder Kloppe oder Meckern. Es sind ihre Tatsachen, die witzig beschrieben werden. Finde ich.

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      1. EinFan

        @Troll h: Sorry, aber ich muss mir grad das Internet erklären lassen. Meint „everythingsaproblem“ die Sachen nun ernst oder soll das ironisch gemeint sein?

        Nebenbei: Habe über diesen Blog gerade erst gelernt, was „cis“ bedeutet. Ich werde langsam alt.

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      2. @EinFan: Die Realität ist die einzig wahre Satire.

        Zudem verweise ich auf https://en.wikipedia.org/wiki/Poe%27s_law

        Ich würde aber darauf wetten, dass das Satire ist. Weil (1) der Duktus nicht auf „ich weigere mich, meine Psychopharmaka zu nehmen“ hinweist, (2) es nur Aneinanderreihungen von Idiotien anderer („echter“) SJWs sind und (3) der Abschluss zu wenig Ernsthaftigkeit vermittelt.

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  14. Typfel

    Ooh! Noch eins! Danke auch dafür.
    Das Foto passt prima in meine Küchen-Galerie von Nadja-Vorher-Nachher-Motivations-Ausdrucken an den Oberschränken.
    Zum Text: konnte eigentlich nur schmunzeln. Das meiste dieses blöden Denkmusters ist auf Grund meines hohen 😉 Alters einfach an mir vorbeigerauscht. Und soo ernsthaft abnehmen wollte ich erst auf Grund von gesundheitlichen Problemen. (*1951).
    Habe gerade ein ziemliches Motivationsloch und halte nur mein Gewicht (immerhin) von 5 Kilo Übergewicht. Bin bald nicht mehr so abgelenkt und dann starte ich wieder neu. Mit der erneuten 6. Lektüre des motivierenden Buches. Muß doch noch was gehen…

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  15. noxneurotica

    Mein größter „pet peeve“ bei dieser Sache ist das ständige ‚jeder Körper ist anders‘, mit dem Ernährungstipps immer relativiert werden. Oder es werden gesunde Rezepte gepostet die aber dann für viele Inhaltsstoffe weniger gesunde Alternativen enthalten, sodass manche dann wohl glauben, wenn sie zB statt Süßstoff einfach Zucker nehmen ist das dann egal, ist ja immer noch ein gesundes Rezept. Allgemein wird da immer sehr auf Individualität und Anpassparkeit auf die eigenen Bedürfnisse bestanden. In mancher Hinsicht mag das gut sein (v. A. Was den Kalorienbedarf angeht), aber wenn jeder Abnehmtipp so lange weichgespült wird, bis jeder es auf seinen besonderen Körper anpassen kann, kommt es zu keiner wirklichen Verhaltensänderung. Als ob die Tatsache dass man einfach ‚auf seinen Körper hört‘ allein schon zur Gewichtsabnahme führt. Der Stoffwechsel funktioniert bei den meisten Menschen ähnlich und es gibt gewisse allgemeingültige Empfehlungen. Aber die darf man ja nicht aussprechen, denn sonst verbreitet man ja gefährliche unqualifizierte Tipps weil ‚jeder Körper ist anders‘. Gna.

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  16. geisterkarle

    Also mit dem Arschfett ist echt schlimm! Wo soll man(n) denn da ordentlich zugreifen können!? *duck*

    Aber glaube mit diesen Abnehmforen ist das „Hauptproblem“, dass manche ihrer Fettlogiken ja tatsächlich wahr sind! Nein, halt stopp, bevor ich von dir auf den Deckel bekomme: Du wirst ja nicht abstreiten, dass Menschen aufgrund von bestimmten Krankheiten tatsächlich Probleme mit dem Stoffwechsel haben! Und dann passiert es eben, dass Leute trotz „normaler“ Kalorienzufuhr zunehmen oder gar abnehmen! (wobei bei „abnehmen“ das vermutlich öfters mal daher kommt, dass man Kalorien aufnimmt, die aber nicht im Körper bleiben, sondern schnell wieder verlassen…).
    Aber es eben genau das: Krankheiten! Das ist nicht Normalzustand!
    Und wenn man mal wieder deine Statistiken zur Hand nimmt, wie über die Jahre immer mehr Leute fettleibig werden, dann kann man eigentlich ganz primitiv davon 1und1 zusammenzählen (7 btw): Die können nicht ALLE von Krankheit geplagt sein! Aber irgendwie „hoffen“ es die meisten, weil dann haben sie eine „Ausrede“. „Ich futter viel zu viel“ ist ja recht öder Grund… das wäre ja etwas, was man beeinflussen kann (seinen Körper und etwaige Krankheiten natürlich auch…)

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  17. Mal ganz Offtopic: Ich war neulich in der Autowerkstatt, weil der Tank meines Autos immer voll war, obwohl ich unter der Woche viel weniger getankt hatte, als ich verfuhr.

    Der Werkstattmechaniker hat mich dann ganz besorgt gefragt, ob es mal eine Zeit gegeben hätte, in der ich ständig mit fast leerem Tank gefahren bin. Das musste ich leider bejahen. Da meinte er, dass das kein Wunder sei: Die Verbrennung von meinem Motor sei dadurch dauerhaft kaputt und deshalb schluckt der nur noch 0.1l auf 100km.

    Ich konnte das zunächst nicht glauben. Was war denn, als die OPEC viel weniger Öl gefördert hatte und es Benzinknappheit gab? Hätten die Autos da nicht auch viel weniger verbrauchen müssen? Das verneinte er. Er meinte, dass es den Effekt der kaputten Verbrennung, seltsamerweise nur in Zeiten gäbe in denen es Benzin im Überfluss gibt.

    Ist schon schräg, diese Physik.

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    1. TutziFrutzi

      [Denken Sie sich hier folgenden Werbesprot …]

      Auf YouTube grad unauffindbar. Es gibt aber so eine schöne Werbung von der „Hamburger Morgenpost“ (Ende 80er, Anfang 90er)

      Ein goldbezahlnter Ami-Farmer kommt in eine urige norddeutsche Kneipe reingeplatzt und protzt volle Möhre rum, wie viel Tage er braucht, um das Anbaugebiet seiner endgeil-obergroßen Farm zu umfahren.

      Und da kommt so n „Fischkopp“ an und sacht ganz troggen: „Ey! So n Audo … hadde ick ouch mool!“ …

      Stimme aus dem Off: „Die Morgenpost. Nix für Bayern!“

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  18. Kirstin

    Ich oute mich auch hier mal als diejenige, die wahrscheinlich diesen Stein ins Rollen gebracht hat. Ich wusste, dass wenn ich offen ausspreche, dass ich unter meinem Grundumsatz esse, es zu Diskussionen kommen würde. Allerdings ist das ganze doch sehr aus dem Ruder gelaufen und ich habe sogar Privatnachrichten in diesem Forum bekommen, ich denen ich schon fast bedroht wurde, wie ich solche ungesunden Lebensweisen nur unterstützen und propagieren kann. Und das finde ich wirklich richtig schlimm. Und da macht es auch wirklich keine Lust mehr über meine Erfahrungen zu sprechen und andere zu motivieren, mal über gewissen Fettlogiken genauer nachzudenken.
    Und zu mir: Ich bin jetzt nicht morbid adipös, aber durch mein Übergewicht habe ich bereits Gallensteine und einen erhöhten Blutdruck. Das beste was ich für mich und meinen Körper tun kann ist abzunehmen. Und ich empfinde eine Kalorienzufuhr von 1000-1200kcal auch nicht als zu wenig. Ich komme damit sehr gut klar und habe ca ein Defizit von 700kcal täglich. Ich gehe nebenbei ins Fitnessstudio und achte darauf alle wichtigen Nährstoffe zu mir zu nehmen und das auch regelmäßig ärztlich überprüfen zu lassen. Ich hab einfach keine Lust daran zu sterben. Ich bin jetzt 28 Jahra alt und so langsam wird es Zeit, dass ich mich endlich in meinem Körper wohl fühle.
    Naja was soll ich sagen, meine Absichten waren gut und letztendlich bin ich damit gescheitert. Aber ich mache weiter 🙂

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    1. Ich habeden Blog ehrlich gesagt geschrieben, weil es mir so leid tat, wie die Geier da auf dich losgestürzt sind. Ich kenne das noch aus der Zeit, als ich sowas selbst noch versucht habe. Ich habe einmal erwähnt, 500kcal zu essen, habe gesagt dass es ärztlich überwacht ist, was genau ich tue, warum es wissenschaftlich OK ist… und mir wurde prophezeit, dass ich quasi morgen früh tot umfalle oder aber meinen Stoffwechsel nun derartig zerschossen habe, dass ich nie wieder normal essen kann und zwangsweise noch dicker werde als zuvor.
      Selbst mit all meinen INfos und meinem Wissen hat das in dem Moment in dieser Massivität ein schlechtes Gefühl ausgelöst und so ein „Oh Got, was wenn doch…?“-Panikgedanke. Mittlerweile kann ich ja drüber stehen, aber damals konnte ich ja noch nicht klar sagen: „Schau mal, das ist Quatsch, ich esse jetzt ein Jahr vollkommen normal (sogar ziemlich viel^^) und mein Stoffwechsel arbeitet wunderbar“^^

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      1. Kirstin

        Danke, dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten 🙂 Mir geht es wirklich total super und wenn heute, gerade mit diesem Blogeintrag können mein Mann und ich auch wieder darüber lachen und Witze machen. Aber in dem Moment war das schon heftig und nicht ganz einfach zu verdauen. Letztendlich sind das fremde Menschen, die ich nicht kenne, von daher kann ich dazu gut Abstand gewinnen. Schwieriger wird es dann, wenn man aus der eigenen Familie wenig Rückhalt bekommt. Aber gut, ich mache weiter wie bisher, denn in spätestens einem Jahr hätte ich gern mein Idealgewicht und das werde ich mit Sicherheit dieses Mal auch erreichen! 😀

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    2. maSu

      Hallo Kirstin,

      bis zu deiner Antwort fand ich den Blogbeitrag zwar amüsant, aber auch polarisierend. Ich weiß was EMN meint und ich weiß auch, dass sie recht hat, aber ich gestehe: Während ich ein lachendes Auge hatte, musste ich auch daran denken, dass da wieder jemand in einem Onlineforum echt mies beraten wird…!

      Durch deine Wortmeldung muss ich nun sagen: Perfekt, weil:

      Da hat jemand in einem Forum (oh man ich ahne schon welches… ) nur Müll als Antworten bekommen (im besten Fall) … und… puh, die Person weiß zum Glück bescheid und lässt sich nicht belabern!

      Die Reaktionen von adipösen „Ernährungsberatern“, die einfach nur unsagbar dumm und widerwärtig sind, weil sie anderen Menschen bewusst(!) Schaden zufügen, kenne ich leider mehr als genug. Kritik ist dort unerwünscht.

      Denn:
      Solchen Foren geht es nicht darum, aufzuklären. Dort geht es um Macht. Macht über andere. Da sitzen ganz arme Gestalten am Rechner, die sich zumindest im Internet mal als König oder Königin aufspielen können und dies auch machen.
      Ich konnte selbst erleben, wie eine angeblich studierte Ökotrophologin nichts weiter machen konnte, als extrem beleidigende Dinge zu sagen. Ich konnte „schön“ miterleben, wie Moderatoren usw. dieses unsägliche Verhalten gedeckt haben. Nicht weil es darum ging, mit Fakten und Argumenten zu überzeugen, es ging um einen Machtkampf. Bloß nicht die Deutungshoheit verlieren.

      Ich finde das gefährlich. Aber: Solch widerwärtige Verhaltensweisen gibt es auch im klassischen Karnickelzüchter-Verein.

      Schlimm finde ich lediglich:
      In Online-Foren kann man doch nach Wochen oder Monaten nochmals querlesen, und es sollten dann doch gewisse Dinge auffallen… aber das passiert nicht. Fähigkeit der Selbstreflexion: Nicht vorhanden. Nachrüsten: Unmöglich.

      Von daher: Von mir alles gute bei deinem Weg, scheinbar weißt du ganz gut bescheid und dann wird der Erfolg bei konsequenter Anwendung deines Wissens von ganz alleine kommen. Lass dich also nicht beirren.

      Das tolle an diesem Beispiel: Diese „Glaubensgemeinschaft“ hat dich gut vergrault ;)))

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      1. Sabine

        Ich muss mich doch jetzt auch mal als Anhängerin dieser „Glaubensgemeinschaft“ outen, wie maSu besagtes Forum nennt. Ich habe die ganze Auseinandersetzung miterlebt und war auch selbst teilweise sprachlos, wie hier – auch meiner Meinung nach, und nicht nur meiner! – mit zweierlei Maß gemessen wurde. Allerdings haben auch alteingesessene Forenmitglieder eine Verwarnung erhalten, nur zur Ergänzung.
        Allerdings muss ich jetzt mal eine Lanze für uns brechen, denn seit der Fettlogik-Diskussion hat allgemein ein Umdenken stattgefunden. Diese „Iss genug, sonst HSW“-Ratschläge kommen viel seltener, ich lese sie quasi fast gar nicht mehr! Und auch ich habe lange an diesen Mythos geglaubt, schließlich wird er ja überall verbreitet (nicht nur in Internet-Foren). Im Ü40-Bereich, in dem wir es uns mit unseren Fettlogiken ziemlich bequem gemacht haben, weht ein frischer Wind und wir verlieren Gewicht und gewinnen Muskelmasse. Ohne EMN wäre das niemals passiert.
        Es sind also nicht nur hirnlose Bauerntrampel in diesem Forum unterwegs – das möchte ich mal gesagt haben. Auch wir sind noch lernfähig (und das im hohen Alter über 40 *grins*).

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      2. maSu

        Oh man, noch mehr davon? Hab nur kurz reingeschaut und wieder „du und dein Körper“ oder wie der echt schlechte Aufsatz heißt gefunden (in einem neuen Beitrag, Fettlogik pur) und musste mir mit Anlauf an die Stirn fassen …

        …Aber gut, dann eben n anderes Forum … Das ist mir einerlei…

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      3. @Sabine: Es ist halt nur sehr bequem, dass der Ü40-Bereich nicht einsehbar ist. Ich glaube dir, dass dort einiges anders läuft, aber das macht diese Ignoranz im offenen Forum leider nicht besser. Grade, weil es sich bei euch Ü40ern um gestandene Erwachsene handelt, die voll im Leben stehen und schon viel gesehen haben, verstehe ich nicht, warum da nicht mehr Widerstand kommt, wenn die jüngeren „Experten“ und Powerforumsuser so dermaßen aufdrehen und jede Erwähnung des Buches schon im Keim ersticken wollen.

        Von den Diskussionen im Ü40-Bereich kriegt ein unglücklicher Mensch, der sich ohne Anmeldung durch das Forum wühlt, weil er Hilfe bei seiner Diät sucht, nichts mit. Alte Threads wurden ins NIrvana verschoben, jeder Hinweis darauf ausgelöscht. Was bleibt, sprich das, was für alle offen einsehbar ist, ist Fettlogik pur und schlicht brandgefährlich.

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      4. käse

        brandgefährlich… in dem Forum nimmt echt keiner ab… lol!

        brandgefährlich für naive Menschen: ja
        dann mach was gegen die eigene Naivität

        Das Fettlogik-Buch ist der erste Schritt. Aber nicht der letzte!

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  19. Pingback: Meinungen niederschreien | Lollipops for equality

  20. Hihi ich hab mir schon gedacht „My Body sucks“ – Huiii… da kommt jetzt vielleicht was zu psychischen Verhaltensweisen wenn man seinen Körper nicht mag oder sonst was und dann dieser KÖSTLICHE Post.

    VIELEN DANK für die Lacher, die er mir entlockt hat! Ein wunderbar ironisches Werk mit viel logischem Denken dahinter!

    Hihihi 😀

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  21. EinFan

    Das Denkmuster – entweder ist es „Fat Shaming“ oder „Fat Acceptance“ – ist meiner Meinung nach ein Problem. Man sollte einen mittleren Begriff wie „Fat Realism“ einführen. Darunter fallen alle wissenschaftlich belegten Fakten, quasi das Gegenteil von „Fat Logic“, ohne Diskriminierung und ohne politische Agenda.

    „Fettlogik überwinden“ ist dann das erste Standardwerk dazu. ;o)

    #fatrealism for the win!

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  22. Hm, also gerade gestern habe ich Geld in eine Atemgasanalyse investiert, da es mir sehr ähnlich erging, wie in dem benannten Beispiel…..und ja, ich habe das Buch und auch gelesen…..na trotzdem war ich ob des eingesetzen „niedermachen“ sehr irritiert.

    Also war ich einfach neugierig und wollte wissen, was an diesem heiligen GU so dran ist und wie es bei mir darum bestellt ist. Nun ja, wie zu erwarten, lag ich weit unter der „Norm“ (Hashi).
    Aber die Sache mit dem „bloss nicht unter dem Grundumsatz essen“ wurde mir dort auch um die Ohren gehauen.

    Fakt aber ist, ich esse so um diesen nun „eratmeten“ sehr niedrigem GU herum, kann auch moderat Sport und hab wöchentlich bisher ein Kilo minus………also kann es ja nicht so verkehrt sein……….trotzdem wird Angst geschürrt durch unterschreiten dieses GU, das verunsichert mich dann doch ein wenig…..

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    1. Finde ich gut, dass du die Analyse hast machen lassen und tatsächlich prüfst, wo du stehst!
      Ist das Hashimoto denn behandelt, also gut eingestellt, oder liegst du noch in der Unterfunktion? Und/oder hast du unterdurchschnittlich viel Muskelmasse? Letzteres kann ja bei Hashimoto auch gerne passieren, weil man so extrem erschöpft ist und damit fast automatisch inaktiver wird.

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  23. Nun ja, Muskeln muss ich noch locken, aber eingestellt hab ich mich inzwischen ganz gut. Ich nehme zur Zeit 100LT u die BE ist o.k.. Seit ich „kontrolliert“ esse, Gluten eingeschränkt habe und noch ein paar Kleinigkeiten modifiziert habe, hat sich mein Gesamtzustand wesentlich verbessert und das freut ja zusätzlich, zu den verlorenen Kilos.

    Ich find dein Buch wirklich Klasse und vieles hat mir den Weg für eine neue Sichtweise geebnet, aber du kannst dir vielleicht vorstellen, wie „verstört“ ich dann gestern war, als mir der Sportdoc den ewigen Sermon vom HSW erzählt 😦

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    1. Jupp. Ich war auch ziemlich verstört als mein Vertretungsarzt mir im Januar sagte, ich esse zu wenig um abzunehmen 😀 Oder als meine Freundin (Ärztin, allerdings Psychiaterin) mir Dukan empfahl, weil man da von 3000 kcal pro Tag abnimmt.

      Schätze, auch Ärzte sind nicht vor sowas gefeit. Und doch haben die meisten kein Problem mit Magenverkleinerungen, die Leute dau zwingen, auf 500kcal zu leben… ^^

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  24. Hach, schön das wir ein paar Worte wechseln konnten, die Sache mit dem Magenband…..tja, hat was 🙂 Dankeschön, manchmal steh ich auch einfach auf der Leitung…..drüber reden hilft und erweitert den Horizont *freu* nun werde ich noch beruhigter „meinen“ Weg gehen, denn ich bin überzeugt, wer heilt kann so verkehrt nicht sein 😉

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