Jubiläums-Blogstöckchen

Heute ist für mich ein Jahrestag: Am 11.09.2014 hatte ich das erste Mal einen BMI von 24,9. Für mich ein Meilenstein, und ich wollte dazu irgendwas besonderes machen. Mittlerweile haben ein paar tausend Leute „Fettlogik“ gelesen, der Blog hat ebenfalls viele regelmäßige Leser, so dass ich hoffentlich nicht wie ein Vollidiot dastehe, wenn ich ein Blogstöckchen werfe, und es keiner auffängt. Ich werfe also ein paar Blogstöckchen-Fragen in die Runde und hoffe, der ein oder andere von euch beantwortet sie. Auf die Art können wir vielleicht auch die Fettlogik-Leser und Blogger untereinander etwas besser vernetzen. Ich verfolge immer mal wieder den ein oder anderen Blog, wenn ich ihn zufällig bemerke, aber ich glaube, ich habe einige noch nicht entdeckt. Also, fangt das Stöckchen, beantwortet die Fragen und verlinkt euch. Wer keinen Blog hat, kann die Fragen natürlich in den Kommentaren beantworten.

So, hier nun die Fragen:

  1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
  2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
  3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
  4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
  5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
  6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
  7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
  8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
  9. Vorher-Nacher Foto?

Viel Spaß 🙂

128 Gedanken zu “Jubiläums-Blogstöckchen

  1. Katrin

    1.Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Am 29.09.2015 Somit bin ich ganz frisch dabei und bin gerade dein Buch am lesen, sehr spannend und traurig zugleich was man seinem Körper zumutet.

    2.Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Ich kenne das ganze Spektrum der Diäten, Atkins, FDH, WW, Glyx… damals hab ich mal 69kg mit WW gepackt (bei einer Größe von 1,70 ganz gut) doch dann kam die Spirale und nun wiege ich 81kg.

    3.Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Wie gesagt habe ich ja erst damit angefangen. Aber ich habe jetzt schon das Gefühl das es was in mir bewegt. Ich hab gestern die ersten Kapitel im Zug gelesen und hab mir Abends vorgenommen joggen zu gehen um mir und meinem Körper was gutes zutun. Ich bin zwar langsam wie ne Schildkröte aber es machte Spaß 🙂

    Interessant fand ich auch das Kapitel mit dem Sport, ich hatte letztes Jahr Vorbereitung auf einen Halbmarathon. Hab trainiert wie ne wilde, 4x die Wochen laufen usw.
    Letztes Jahr wog ich „nur“ 75 kg und ich nahm nicht ab… Ich dachte ich sei in einem falschen Film. Nachdem ich aber das Kapitel von dir las wo drin stand: man gönnt sich dann mehr / man hat mehr Appetit nach dem Sport fiel es mir wie Schuppen von den Augen: so war ich auch „ach ich hab ja 2h Sport hinter mir da kann man jetzt auch mal ne Pizza essen“
    Tja, so nimmt man leider nicht ab.

    4.Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Ich war überzeugt davon das ich einfach kein zierlicher Mensch sein kann, ich war schon immer etwas kräftiger… aber als ich gelesen habe das deine Physio sagte das die Rippen schon schmaler werden wenn sie das ganze Fett nicht mehr unterbringen müssen war ich doch geschockt :-O
    Heißt für mich das ich auch zierlich aussehen kann und das ich nur so aussehe weil ich „Fresse“.
    Meine Fettlogiken waren somit auch: ich bin halt eher der kernige Typ, ist halt Veranlagung bla bla bla…

    5.Welches Kapitel würdest du ergänzen?


    6.Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    „Du hast halt gebärfreudiges Becken“… Klar hat man evtl. einen breiteren Knochenbau aber ich glaube (weiß ja jetzt) das ganze Fett Drumherum hat nix mit „gebärfreudig“ zutun.

    7.Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    In den letzten 2 Tagen habe ich mich selbst & meinen Körper mehr verstanden. Ich hab mich selbst belogen. Ich hoffe das sich viele Sachen die du beschreibst in mein Hirn einbrennen und ich es jetzt besser mache.

    8.Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    Werde ich berichten wenn es soweit ist 🙂

    9.Vorher-Nacher Foto?

    Leider noch nicht vorhanden.

    Gefällt 1 Person

  2. „Welches Kapitel würdest du ergänzen?“

    Ich verstehe dein Interesse. die Überarbeitung möglichst gut und komplett zu machen (wird ja GEDRUCKT), doch rate ich, es nicht ausufern zu lassen. Es muss nicht das finale Statement deines Lebens in Sachen „Fettlogik“ werden… Eines Tages könnte ja – falls Themen anfallen – das Folgebuch „Neue Fettlogiken überwinden“ erscheinen.

    Es ist schon ein paar Monate her, dass ich es gelesen habe. Meine Empfehlung kommt also eher aus einer Gesamtschau aufs Buch, das Blog und die allgemeine Debatte.

    Irgendwo könntest du noch einen Absatz unterbringen, in dem du sagst, dass dir durchaus klar ist, dass es oft nicht einfach ist, „die simple Wahrheit vom Abnehmen“ auch umzusetzen. Also ein gewisses Verständnis signalisierst für Menschen, die es nicht schaffen, obwohl sie es wollen.

    Selbst wenn alle falschen Fettlogigken zerstört sind, bleibt doch das Prolem der je eigenen Herangehensweise – und das, was hinderte, ist ja nicht etwa weg. Nur das Schönreden geht nicht mehr so gut…

    Gefällt 2 Personen

  3. 1. Seitdem du gesagt hast das es draußen ist.
    2. Gewichtsveränderungen?! *nachdenk* Wenn ich viel esse und keinen Sport machen, gehts nach oben ^^
    Wenn ich Sport mache, gehts nach unten.
    3. Ich konnte dein Buch noch nicht lesen, weil ich kein Kindle oder sonst der was habe und eigentlich noch auf eine Papierversion hoffe 😛
    4. – 9. Dürfte damit entfallen.

    Gefällt mir

  4. Walpurga

    Hallo Nadja,
    erst einmal möchte ich Danke sagen für dein großartiges Buch. Ich wog zwar keine 150kg, sondern „nur“ 75kg bei 168cm, war damit aber im Übergewichtsbereich. Fühlte mich auch nicht wohl, hatte aber das Problem „Ich esse doch schon weniger, nehme aber einfach nicht ab“. 😉
    Kurz und gut: danke für deine klaren Worte, genau das habe ich gebraucht. Nach kleineren Startschwierigkeiten bin ich jetzt bei 1.000-1.200 kcal am Tag und die ersten 2 Kilo Fett haben sich bereits verabschiedet. Fehlen nur noch 11 (und dann sehe ich weiter).

    1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Es wurde mir in einem Forum empfohlen

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Gewichtsveränderungen mit 30 und 40 Jahren, von FdH bis Trennkost und exessiven Sport versucht, dem beizukommen, was nur teilweise gelang.

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Eine echte Offenbarung. Intellektuell hatte ich bereits vorher erfasst, dass Abnehmen nur mit verringerter Energiezufuhr funktioniert. Aber der Rest meines Wesens hatte das noch nicht verinnerlicht. Plötzlich machte es „Klick“.

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Ich war völlig überzeugt von schnellem und langsamem Stoffwechsel und vom Hungerstoffwechsel „du musst essen, um abzunehmen“. Die Auflösung dieser Fettlogiken haben mich regelrecht befreit.

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Ich hatte große Schwierigkeit, herauszufinden, was niedrigkalorisch satt macht. Ein kurzes Kapitel mit Anregungen wären eine hilfreiche Ergänzung.

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Möglichst vielen Leuten erzählen, was man vorhat. Das bringt echt gar nichts. Eine Antwort war die Frage „Macht dein Mann auch mit?“ 😦

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Körperwahrnehmung: ich verstehe Gewichtsschwankungen jetzt besser und gerate nicht mehr in Panik. Ich war der Überzeugung, dass es „okay“ sei, mit zunehmendem Alter auch dicker zu werden. Das ist komplett aufgelöst. Außerdem war ich überrascht, dass „zu dünne“ Menschen einfach nur ein Normalgewicht haben! Inzwischen sehe ich überall lauter adipöse und morbid-adipöse Menschen.

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Noch ist ja nicht viel sichtbar. Aber dass ich heute das erste Mal seit langem nicht das Gefühl hatte, die Hose, die ich trug, zu sprengen, das war ein richtig gutes Gefühl.

    9. Vorher-Nacher Foto?
    Ich habe keins gemacht. Noch wäre ja Zeit für das Vorher-Foto. 😉

    Danke nochmal! Ich bin dankbar, dass ich nicht erst noch dicker werden musste, um den richtigen Dreh zum Abnehmen zu finden.

    Herzliche Grüße
    Walli

    Gefällt 1 Person

  5. daswolli

    1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Irgendwann im Sommer diesen Jahres, im Forum (Fragen) Bereich von FDDB.

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Hatte vor 7 Jahren schon mal abgenommen von 86kg auf 72kg (dazwischen auch mal 68kg, bei 72kg hat sich das aber dann für gut 4 Jahre eingependelt), keine Diät, kein Kalorien zählen, schlicht FDH, Heißhunger auf Salat und viel Bewegung auf der Arbeit. Oh ja, und selber kochen gelernt. War teils eine Schockreaktion auf das absolut traumatische Erlebnis mit . . . Essen in den USA.

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Habe sehr oft schmunzeln müssen. Ich hatte zu der Zeit, als ich auf das Buch kam, schon gut 8 Kilo runter. Aha-Erlebnisse hatte ich beim Hunger-Modus, und dass es OK ist auch mal unter dem Grundumsatz zu essen (sofern man es in einer vernünftigen Weise tut), und wie wichtig Proteine sind. Das Thema Wassereinlagerungen fand ich SEHR aufschlussreich. Auch wie auf „alles genetisch“ und auf Erkrankungen z.B. der Schilddrüse eingegangen wurde fand ich gut. Das Kapitel über Depressionen war gut und einfühlsam geschrieben, ich fand mich da als Betroffene nicht vor den Kopf gestoßen oder angegriffen. Daumen hoch.

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Kommt mir jetzt keines speziell in den Sinn. Was sich bei mir am hartnäckigsten hielt, war der „Hunger Modus/Hungerstoffwechsel“ und der „Jo-Jo“ Effekt.

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Fällt mir jetzt spontan nichts ein, ich melde mich aber, falls doch noch was kommt.

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Der Hunger-Stoffwechsel, man darf Abends keine Kohlenhydrate essen, ein Riegel dunkle Schokolade abends hilft beim Abnehmen. Bei ersteren beiden waren die anderen im FDDB Forum schneller, fürs letztere habe ich mal zu ZDF verlinkt: http://www.zdf.de/planet-e/mit-einer-manipulierten-diaet-studie-decken-die-filmautoren-die-tricks-der-diaetindustrie-auf-38615664.html

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Achtung, Roman: Hm, da spielt nicht nur Fettlogik mit rein, sondern auch das Kalorienzählen an sich, und so Shows wie „Secret Eaters“ (über die ich hier auf dem Blog gestolpert bin, und die ich mal gerade an meine ganze Sippe weiter verlinken würde, wenn sie den Englisch könnten, hach . . .).
    Ich MERKE, dass ich über 15 Kilo weniger mit mir herum schleppe, auch wenn ich „nur“ von leichtem Übergewicht zur unteren Grenze Normalgewicht abgenommen habe. Manchmal stehe ich im Supermarkt vor den Wasserflaschen, und denke mir: „Boah, so viele Flaschen hast du an FETT mit Dir herumgeschleppt!!“
    Ich nehme auch eher war, wie viel andere unbewusst in sich hineinstopfen, z.B. die Kollegen—ein Red Bull nach dem anderen, die Fertiggerichte in der Pause . . . Oder mein Papa, der einfach keine Essensreste verkommen lassen kann, oder meine Schwester, die hoffentlich bald UHU ist, aber darauf besteht, dass ihr Kind immer den Teller leer macht.
    Es hat auch mein Weltbild wieder gerade gerückt, wie normalgewichtige Personen aussehen, und dass Leute die heute für normalgewichtig gehalten werden, eigentlich schon leicht bis richtig übergewichtig sind.
    Bewegen fällt mir sehr viel leichter, und es macht auch wieder Spaß. Wenn ich zum Bahnhof laufe, renne oder jogge ich schon mal ganz spontan ein Stückchen, einfach weil ich Lust drauf habe, und es wieder leicht fällt. Der extreme Schmerz in der linken Ferse (war nie beim Arzt damit, weil er tageweise kam und ging, zum Teil war er aber so schlimm, dass ich kaum auftreten konnte, und tauchte fast zwei Jahre immer wieder auf) ist auch weg. Ca. auf halber Strecke, nach den ersten 7kg, habe ich gemerkt, dass ich regelrecht zappelig wurde, und der Bewegungsdrang stieg. Insgesammt achte ich auch mehr auf meine Ernährung, insbesondre Protein und essentielle Fettsäuren—ich kanns nur vermuten, aber ich denke es liegt auch daran, dass ich tagsüber nicht mehr so müde und abgeschlagen bin. Ich gehe einfach bewusster an Essen ran, und habe auch Spaß am Selber Kochen wieder für mich entdeckt (das war über die letzten Jahre eingeschlafen, und hatte viel mit der erneuten Zunahme zu tun—Stress, Depressionen, Burn Out, Alkoholismus . . .), und vermeide Fertiggerichte weitestgehend. Wenn das winzige Schälchen „gesunder“ Couscous-Salat schon fast 500kc hat, nee, da rühr ich mir doch lieber meinen eigenen zusammen. ;D

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Wie oben schon gesagt, ich bin viel beweglicher geworden, Bewegung macht auch wieder richtig Spaß, ich bin regelrecht zappelig. Ich bin nicht mehr so träge, und nicht mehr so dauermüde, und fühle mich insgesamt einfach körperlich deutlich besser. Und freue mich, dass ich die Cargo-Hose vom Wanderurlaub vor 6 Jahren wieder tragen kann. ♥ Und steh jetzt mit Sternchenaugen im H&M und New Yorker und freu mich wie ein Keks, dass ich hier wieder einkaufen kann.
    Bei den Kollegen fiel’s nur einer auf (wie gesagt, „nur“ von leichtem Übergewicht auf beinahe-Untergewicht abgenommen, bin sehr groß und „wirke“ einfach lange schlank, auch wenn ich es nicht mehr bin), die war mit mir im Juno beim Firmenlauf, und hat mich da in Sportklamotten gesehen. Aber vor zwei Tagen hat mich der Nachbar angesprochen, ob es sein könnte, dass ich ziemlich abgenommen hätte.

    9. Vorher-Nacher Foto?
    Nope. Bin allergisch auf Ganzkörper-Fotos. ;D

    Gefällt mir

  6. daswolli

    Oh ja, und dass Sport kein Muss ist zum Abnehmen. Das habe ich am Jahresanfang probiert, und das ging nach hinten los. Meine 15 Kilo bin ich ganz ohne Sport runter. 😀

    Gefällt mir

  7. Hallo Frau Kollegin!

    Da antworte ich dir gerne, aber nur hier im Kommentarbereich, irgendwie passt das Thema nicht in meinen Blog:

    1. Wie und wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    * Vor ca. 2 Wochen auf Facebook. Ich schrieb einen Status wie „Low Carb wird völlig überbewertet. Kalorienreduktion reicht völlig aus!“ Mir ging es darum, dass die Vorteile einer Kalorienreduktion für mich besonders groß sind, weil ich bei der Low Carb basierten Ernährung einfach nach einiger Zeit – sorry – KOTZEN – musste. Der Verzicht auf Obst und Reis hat mich damals besonders fertig gemacht. Daraufhin hat mir ein Freund dein eBook „Fettlogik“ empfohlen, das ich dann auch recht schnell durch hatte.

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderungen (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    * Ich habe unzählige (!) Erfahrungen mit Diäten gemacht; und ich denke, ich hatte alle schon durch. Alle wirken auf ihre Weise, doch stellt sich die Frage: Wie viel „zahlst“ du (mental, psychisch, monitär) für den Abnehm-Effekt? Und wenn du mich fragst, war die Bilanz da ziemlich schlecht bei mir. Ich bin letztendlich zu WeightWatchers / Kalorienzählen zurückgekommen, der anfänglich radikale Wasserverlust während der Low Carb Phase ist die „Kosten“ (Frust beim Essen) nicht wert. Ansonsten scheitere ich aber jedes mal beim Halten. Manchmal geht es monatelang gut, aber in besonderen Stressphasen verliere ich dann häufig die Kontrolle.

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    * Ja, da hat sich definitiv etwas verändert. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich bereits in einer Umdenkphase war, was durch dein Buch dann noch einmal richtig getriggert wurde. Wenn man ein wenig mehr Wissen über das hormonelle System hat als der Durchschnitt, sich zudem (wie du) mit Hashimoto & co. herumplagen muss, einen Bruder hat, der Bodybuilding betreibt und 1000 Ernährungsregeln hat, weil er auf Optimierung aus ist, Übergewicht in der Familie väterlicherseits ganz gut manifestiert ist, wird aus der Abnehmgeschichte eine furchtbar komplizierte, fast unmachbare, nicht zu überwindbare Sache. Es wirkt in den Verstrickungen von zuviel Cortisol, zu wenig Adrenalin & DHEA, Hashimoto-Schüben, Progesteronmangel, dem Low Carb-Hype, Darmbakterien, genetische Dispositionen and so on wie eine irreversible Diagnose. Und genau so fühlte es sich an: Ich hatte schon fest in meinem Kopf verankert, dass ich mit 60 Jahren 120kg wiegen werden muss. „Irgendwann“, so sagte ich mir „werden sich all diese Faktoren nicht mehr aufhalten lassen und du wirst morbid adipös.“ Dieser Knoten ist total geplatzt, ich sehe die Sache jetzt entspannter im Sinne von „Solange ich Kalorien zähle, kann nichts passieren, egal, was du für erschwerende Faktoren mitbringst.“ – Und das habe ich im Grunde deinem Buch zu verdanken.

    4. Bei welchen Kapitelüberschriften warst du spektisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du das jetzt?

    * Die Sache mit dem langsameren/schnelleren Stoffwechsel. Ich glaube, die wird von dir etwas relativiert (oder aber, ich unterliege hier noch immer der Fettlogik). Das muss nicht schlecht sein, für den Kopf ist es gut. Aber ich habe meinen vor und während meiner SD-Schübe mit einem Esstagebuch festgehalten, was ich zu mir nehme und hatte starke Gewichtsschwankungen bei gleichbleibender Ernährung, die sich nicht mit einen Stoffwechselunterschied von 200 Kalorien erklären lassen. (Das waren langfristige Ergebnisse, Schwankungen durch Wassereinlagerunge können hier also ausgeschlossen werden). Und das bilde ich mir nicht ein. Zumindest bilde ich mir ein, dass ich mir das nicht einbilde.

    Zudem habe ich 2 Freundinnen, mit denen ich sogar einzige Zeit zusammen gelebt und gegessen habe: Beide extrem schlank und durchgehend nur Scheiß am essen. Sorry, wenn ich das so sage. Physiologische Erregbarkeit und Aktivität waren bei ihnen sogar geringer ausgeprägt als bei mir, ich bin recht hibbelig, temperamentvoll und habe einen guten Bewegungsdrang. Wirklich nur Einbildung?

    * Jojo-Effekt & Hungermodus: Ich versuchte mir beim Lesen deiner Seiten zu erklären, wie ich bei einer 800 Kalorien-Diät innerhalb von 2 Wochen 8kg abnehmen konnte, aber innerhalb eines 9 Tage-Urlaubs 8kg (!) wieder zunehmen konnte. So eine katastrophale Kalorienbilanz innerhalb von 9 Tagen ist für jemanden wie mich, der keine großen Mengen essen kann, überhaupt nicht machbar. Dieser Effekt zeigte sich bei mir jedesmal nach radikaleren Diäten. Also zweifel ich das an, was mich nicht davon abhält, grad dennoch 10 ProPoints weniger zu essen, als ich eigentlich sollte. Weil ich deinen Ausführungen trotzdem glauben will. Aber ich bin nicht 100% überzeugt.

    * Die Sache mit dem unteren Bereich des Normalgewichts: Mäh. Da gibt es leider einige Punkte, die mir missfallen:

    – Z. B. ziehst du evolutionsbiologische Gründe heran, warum Adipositas bei anderen Ekel auslöst, aber die angebliche Ablehnung von einem niedrigen BMI erklärst du als Folge verzerrter Neustandards. Wieso wirkt sich hier der evolutionsbiologische Effekt nicht aus, so dass Schönheitsideale sich kulturübergreifend auswirken? Fakt ist: Sie variieren enorm. Es gibt afrikanische Stämme, in denen Frauen mit Wachstumshormonen von Ochsen verfettet werden, weil sie nur so schön und attraktiv wirken auf die Männer. Geh‘ mal in ein arabisches Land mit 130kg: du wirst keine Ruhe haben vor Anmachen.

    Unter der Voraussetzung, dass der evolutionsbiologische Ansatz wahr ist, frage ich mich, wie es sein kann, dass ich die stärkste positive Reaktion des anderen Geschlechtes bei ganz leichtem Übergewicht zu verzeichnen haben kann, wenn evolutionsbiologische Faktoren mich da eigentlich weniger attraktiv erscheinen lassen müssen als meine sehr schlanken und ebenfalls hübschen Freundinnen. Ich habe weitaus häufiger erlebt, dass ein volles Gesicht (mehr Kindchenschema) einem „schlanken, hart wirkendem Gesicht“ vorgezogen worden ist. Wie robust sind da die Studienergebnisse? Universelle Schönheitsideale gibt es meines Wissens eher bezüglich des Gesichts, aber nicht des Körpers. Krasse Extreme fallen da vermutlich immer raus, aber ansonsten scheint es eine kulturell bedingte Variationsbreite zu geben, was körperlich als attraktiv wahrgenommen wird und was nicht.

    – Zudem bezweifle ich, dass die Studie über die eigene Körperwahrnehmung etwas über ein standardisiertes Körperideal im Alltag aussagt. Es kann nämlich sein, dass ich mich selbst noch nicht als übergewichtig empfinde (obwohl ich es laut BMI ein wenig sein könnte), aber durchaus denke, dass ich lieber viel schlanker wäre – so wie Model xy. Wurde das in der Studie denn gefragt, nachdem man sich selbst einschätzen musste? Ich glaube, dass du die Rolle der Idealtypischen Darstellung von Frauen und Männern (sehr schlank, super sportlich) in den Medien etwas relativierst, eine Tendenz zur Akzeptanz von Dicken Menschen jedoch übergewichtest (doofes Wort in dem Zusammenhang). Klar übertreiben es einige Hippies, wenn sie sagen, als Adipöse sei man genauso gesund und lebensfroh, aber letztendlich muss diese Bewegung nichts Schlechtes sein. Trotzdem bist du für mich natürlich keine Fettenhasserin.

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    * Mich hat glaube ich brennend interessiert, wie du mit 150kg deinen Proteinbedarf bei nur 500 Kalorien gedeckt bekommen hast.

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    * „Schnelles Abnehmen ist ungesund. Nur langsames Abnehmen ist es.“ Ich habe daraufhin gesagt, dass bei morbider Adipositas jedes Kilogramm, das sich so schnell wie nur möglich verpisst, lebensrettend ist.

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    * Ich hab’ nun eher das Gefühl, dass ich die Zügel in der Hand habe

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    * Meine Umwelt kennt mein Hin- und Her-Gewicht bereits. Ich glaube, die nehmen das nicht mehr so wahr, bzw. denken, dass ich wohl niemals von diesen 7-Kilo-Schwankungen loskommen werde. Haha.

    9. Vorher-Nachher-Foto?

    * Nee, lieber nicht. 😛

    Gefällt mir

      1. Ja, das habe ich auch so verstanden. Aber wenn man „weniger gesund“ aufgrund phänotypischer Merkmale aus evolutionstechnischen Gründen eher ablehnt, verstehe ich nicht, warum Body-Ideale kulturvergleichend so verschieden sein können (von wirklich dick bis wirklich dünn). Denn etwas, das evolutionsbiologisch vermittelt wird, müsste zumindest in dem Aspekt etwas robuster gegen gesellschaftlich aufgestellte Ideale sein. Sprich: Selbst wenn in Kultur xy adipöse Frauen als besonders attraktiv deklariert werden, müssen Männer insgeheim dennoch mehr auf schlankere Frauen mit Interesse reagieren. Dem ist aber nicht so. Und wenn ich mit meinem 5kg Übergewicht durch die Stadt laufe, obwohl grad ein Körperideal (ich rede nicht von wahrgenommener Norm, sondern von dem, was im TV als IDEAL angesehen wird und das ist nun einmal schlank), darf es nicht sein, dass a) biologische Faktoren und b) gesellschaftliche Faktoren von Ideal und Norm gar nicht greifen und Männer besonders stark auf mich reagieren, wenn ich diese paar Pfündchen zuviel habe. Verstehst du, was ich meine?

        Ich muss mir die Studien auch noch einmal genauer ansehen, vom Aufbau her. Denn ich bezweifle auch stark, dass ein normaler BMI am unteren Ende wirklich gesünder sein soll als einer am oberen Bereich des Normalgewichts. Hätten Speckröllchen in einem bereits so engen Spektrum gesundheitsgefährdende Konsequenzen, würde der Körper gar nicht soviel lagern. Möglicherweise hat man die Versuchspersonen nur nach BMI aufgeteilt, nicht nach Lebensstil. Mit schlanken Menschen geht sehr oft (nicht immer) auch ein bewussterer Lebensstil einher, mit Menschen, die am hinteren Ende des normalen BMI sind, vielleicht ein eher gemütlicherer. Aber wie würde die Studie abschneiden, wenn Versuchspersonen mit einem normalen BMI im unteren und oberen Bereich miteinander verglichen würden, die allesamt einem gesunden Lebensstil nachgingen?

        Ein Fettanteil von unter 20% bei Frauen kann schon zu geringerer Empfängnisbereitschaft führen. Je nachdem, ob man nun ein Skinny-Fat-Mensch ist oder einer, der wenig Fett und viel Muskeln hat, kann das im unteren Bereich auch schon empfängnis-hemmend sein.

        Das sind halt so einige Gedanken, die ich dazu habe. Weiß aber auch, dass ich mir einige Studien genauer ansehen muss. Einige Studien hingegen waren auch ziemlich alt …

        Sprich: Das Buch hat mir zu 80% geholfen, 20% der Inhalte muss ich eingehender durch eigeninitiative Recherche noch einmal überprüfen.

        Gefällt mir

      2. Mona

        Ja, jetzt verstehe ich dich, denk ich zumindest. 🙂

        Bei 20 % Fett würde ich ganz sicher nicht von skinnyfat reden, das ist für mich schon seeeehr sportlich. Mit skinnyfat meine ich Menschen, die bei mittleren Normalgewicht schon einen Körperfettanteil locker über 30 % haben. 25 % ist für Frauen normal, wenn ich mir das richtig gemerkt habe. Ich werde im unteren Bereich des BMI noch über 25% Körperfettanteil haben, da bin ich mir sehr sicher. Da ich das überflüssige Fett zur Zeit für nicht so gesund für mich halte, will ich es noch reduzieren. Allen die unter dem Normalgewicht sind und einen Körperfettanteil von locker über 30 % haben, sage ich, dass sie auf jeden Fall ihre Muskulatur trainieren sollen. Das würde ich in so einem Fall machen, weil in dem Fall reiner Fettabbau aus den Menschen ein Skelett machen würde, das ist ganz sicher nicht gesund, auch wenn deren Körperfettanteil dann noch über 20% liegt.

        Ich vermute, der Unterschied zwischen dem, was man bei Frauen anziehend findet (z. B. oberes Normalgewicht 33% Fett) und dem, was auf lange Sicht das Krankheitsrisiko reduziert (z. B. unteres Normalgewicht 25% Fett) liegt darin, dass man einen Sexualpartner nicht unbedingt danach auswählt, wie lang er gesund leben wird, sondern danach, wie er genau heute auf mich wirkt und vielleicht die nächsten 15 Jahre sich halten wird, während man zusammen das eventuell entstandene Kind großzieht. Vielleicht sagt der innerliche Instinkt „Es könnte ein harter Hungerwinter kommen, toll dass der Mensch wohlgenährt rund und fit ist“. Der Instinkt sagt aber nicht „Wir werden bestimmt immer zu viel Essen haben, gut dass die Person recht mager ist und somit weniger Risiko hat Altersdiabetes zu bekommen für die nächsten 60 Jahrre, wenn sie ihr Gewicht und Beweglichkeit/Trainingszustand beibehält.“
        Ich glaube, unsere Anziehungskraft kann chronische Krankheiten nicht so gut herausfiltern, bei akuten Sachen ist der Instinkt besser. Jemand der gerade Grippe hat, sieht normalerweise nicht besonders anziehend aus (hoffe ich).

        Sind alles nur meine Vermutungen.
        Ich würde mich freuen, wenn du schreibst, was du herausgefunden hast, falls du irgendwann nach den Studien schaust.

        Gefällt mir

      3. Michael Mendelsohn

        „Vielleicht sagt der innerliche Instinkt “Es könnte ein harter Hungerwinter kommen, toll dass der Mensch wohlgenährt rund und fit ist”.“ — Ich denke, wenn Urmenschen in kleinen Gruppen leben, dann sind, je nachdem wie es der Gruppe geht, entweder alle Frauen gut genährt oder keine — oder nur das Weibchen des Chefjägers vielleicht. Wenn Attraktivität= Sex, dann werden in einer Phase, wo es der Gruppe schlecht geht, nicht so viel Kinder gezeugt wie wenn es der Gruppe gut geht, und das ist ein Vorteil. Bei einer Lebenserwartung von ~30 Jahren sind die Alterskrankheiten echt egal. 😉

        Gefällt mir

  8. Wenn ich mich recht entsinne, dann sind es nur sehr wenige, sehr verstreute Volksgruppen, die adipöse Frauen toll finden. Genau wie es Volksgruppen gibt, die dise umringten langen Hälse oder tellergroße Unterlippen toll finden. Aus den paar Promille Weltbevölkerung kann man keine Evolutionstheorie ableiten.
    Neben dem schieren Körperfettantel spielt bei der Attraktivität einer Person auch immer die Proportion bzw die Fettverteilung eine große Rolle: Wenn da bei einer Frau mit einem BMI30++ noch eine Taille deutlich sichtbar ist, kann sie verheissungsvoller wirken als eine Frau mit kleinem BMI, bei der der Brustkorb gerade in die Hüfte übergeht.

    Wir könen chronische Krankheite eigentlich sehr gut herausfiltern. Denn wer länger krank ist, dem gehen die Haare und die Zähen aus. Gesunde haben gute Zähne und tolles Haar und eine gute Haut – heute natürlich unter dem Vorbehalt, dass es ja gute Zahnärzte und Friseure gibt. Aber im Lauf der Evolution waren das ganz klare Signale für eine langfristige Gesundheit.

    Gefällt mir

    1. Mona

      Ich seh keiner Person auf der Straße an, ob sie chronische Krankheiten hat.
      Z.B. bei Diabetes Typ 1 (heißt das noch so?) erfahre ich das nur, wenn die Leute mir das selbst erzählen oder ich mitbekomme, dass sie Medikamente irgendwohin mitnehmen müssen.

      Gefällt mir

  9. 1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Ich bin vor ein paar Monaten auf den Blog und das Buch gestossen. Ich glaube, dass es durch eine Erwähnung von @holgi in WRINT war.

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Seit dem Ende der Pubertät strauchele ich im prä-adipösen Bereich herum. Ich habe immer mal wieder 5kg abgenommen, die dann schnell wieder drauf waren. Aber ich habe nie bewusst eine Diät nach einem Ernährungsplan verfolgt.
    Kurioserweise habe ich während meiner Schwangerschaft sehr schön abgenommen. In meinem Mutterpass steht von der ersten bis zur letzten Untersuchung fast das gleiche Gewicht drin. Also habe ich alles das, was das Kind in mir plus Fruchtwasser/Plazenta etc während der Schwangerschaft abgenommen. Übrigens mit Wissen der Frauenärztin. Und ohne Schwangerschaftsdiabetes. Das Kind nimmt sich von der Mutter, was es braucht.
    Nach der Schwangerschaft sah ich aber nicht gut aus, da mir die Muskeln fehlten. Das Gewicht war innerhalb von einem Jahr wieder drauf.

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Mir sind einige Mechanismen inzwischen klar. Und mir ist bewusst geworden, dass ich viel zu wenig Proteine zu mir nehme.

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Vom Hungerstoffwechsel war ich natürlich auch überzeugt. Und dass der Jojo-Effekt nicht schädlich ist, hat mich sehr überascht. Ich war davon ausgegangen, dass Gewichtsschwankungen nicht gut sind. Nun weiss ich aber, dass jeder Tag mit weniger Fett im Körper nützlich ist.

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Ich würde mir mehr praktische Hinweise wünsche, wie ich mit 500 oder 1000 kcal satt werde.
    Es wäre schön, wenn intensiver darauf eigegangen werden würde, dass zum Beispiel LowCarb funktioniert, weil es eine Verhaltensänderung beim Essen provoziert und nicht, weil Kohlenhydrate böse sind.

    Im Buch wird eine weitere Fettlogik nicht behandelt: Die einschlägige Presse verspricht gerne, dass man gezielt irgendwelche Fettpolster dezimieren könnte. Also: Bauchspeck weg, aber der Busen bleibt erhalten. Leider ist das offenbar unmöglich: Der Körper baut das Fett da ab, wo er gerade Lust zu hat und die Stelle des Fettabbaus lässt sich nicht beeinflussen. Man kann lediglich gezielt irgendwo Muskeln aufbauen.

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    Die Sache mit dem Setpoint ist mir nun klar geworden. Bislang dachte ich, dass mein Körper einfach 79kg wiegen will. Nun weiss ich aber, dass diese Plateaus entstehen, wenn man nicht dem weniger an Körpermasse entsprechend weniger zu sich nimmt.

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Ich dachte, dass mein Gewicht genetisch bedingt sei. Ich habe viel Ähnlichkeit mit meiner Mutter und dachte, das ist eben so, dass ich auch diese Figur habe.

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    Ich habe vor gut anderthalb Jahren angefangen ins FitnessStudio zu gehen. Eigentlich eher aus Langeweile und weil ich eine Ablenkung suchte. Mit besagtem Kind aus der oben genannten Schwangerschaft ist es nicht so einfach, ein Hobby zu betreiben. Und da gute Studios einen Hort anbieten, parke ich das Kind im Hort und ich gehe ein bißchen schwitzen. Die Kleine findet es toll mit anderen Kindern zu spielen, ist in meiner Nähe und so sind alle glücklich.
    Anfangs habe ich einfach nur Kraftsport und Cardiotraining gemacht und so Muskeln aufgebaut. Dabei habe ich angefangen ein wenig abzunehmen. Eben wegen des höheren Grundumsatzes.
    An mir stelle ich eine bessere Körperhaltung fest. Die anderen auch auffällt, aber eher unbewusst. Komplimene ernte ich eigentlich nicht.
    Auch sitze ich nicht der Falle auf, dass ich nur schlank und schön sein muss, um von allen gemocht zu werden und endlich einen neuen Mann an meiner Seite zu haben. Die fanden mich nämlich auch mit 85kg, 80kg oder 75kg toll. Mir wird keiner verfallen, nur weil ich plötzlich 70kg oder 65kg wiege.

    9. Vorher-Nacher Foto?

    Im Moment ungern. Insbesondere weil ich keinen finde, der ein Nachher Photo von mir macht. Und an meiner Figur arbeite ich noch….

    Gefällt mir

  10. jutta

    * Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Anfang November, da wurde in einem Hobbyschneiderinnenforum über die TV-Serie „geschickt eingefädelt“ diskutiert und unter anderem über eine Bloggerin, die du hier auch schon erwähnt hast.

    * Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Gelesen und gehört habe ich schon über viele Diäten, in jeder Frauen- und Fitness- und Laufzeitschrift erscheinen ja mindestens 3-4 pro Jahr (ich bin 60, hatte also schon ein paar Jahrzehnte Zeit dazu), konsequent durchgeführt keine davon. Zum Abnehmen reicht mir Kalorienbomben meiden, Abstände zwischen den Mahlzeiten vergrößern und mehr Laufen. Allerdings war ich den Großteil meines Lebens normalgewichtig und habe erst zwischen 40 und 55 zunächst langsam und dann massiv zugenommen (von ca 58 auf über 86 kg) und seit Ostern 2011 wieder abgenommen (dzt. 64,4 kg bei 162 cm Größe, ich möchte gerne auf unter 60 kg kommen). Auslöser zum Abnehmen waren bei mir auch körperliche Beschwerden: zu Ostern 2011 stand ich im Badezimmer, zog mir die Socken aus und hatte dabei einen Hexenschuss. Nachdem ich unter Schmerzen ins Bett gekrochen war, überlegte ich mir meine Alternativen: Notarzt rufen, Spritze geben lassen und das ganze in ein paar Wochen wahrscheinlich wieder oder dafür sorgen, dass der Bauch kleiner wird und ich wieder beweglicher werde.

    * Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Ich habe das Buch noch nicht gelesen, sondern warte auf die Printausgabe. (Am PC sitze ich sowieso zwischen 10 und 16 Stunden pro Tag, daher hält sich meine Lust, Bücher am PC zu lesen in in Grenzen.) Das, was ich in der Leseprobe und hier im Blog gesehen habe, spricht mich soweit an, dass ich das Buch kaufen werde, auch wenn ich es nicht mehr „brauche“. Es bestätigt, was ich schon immer behauptet habe, dass man abnimmt, wenn man mehr Kalorien verbraucht als man aufnimmt, egal, ob die Methode gesund, ausgeglichen, vernünftig ist oder nicht.

    * Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Kann ich noch nicht wirklich beantworten. Etwas über den psychischen „Jojo-Effekt“ wäre wahrscheinlich interessant. Je öfter jemand Diäten ausprobiert hat und damit nach ein paar Tagen oder Wochen gescheitert ist, desto fester wird die Überzeugung, dass „eh nichts hilft“. Also: wie kann man das gelernte wieder verlernen und durch andere Überzeugungen und Erfahrungen ersetzen?

    * Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    „Ich esse nicht viel und nehme trotzdem zu/nicht ab“. – Ja, aber jede halbe Stunde eine Handvoll Nüsse (Cashewnüsse, Erdnüsse) ergeben im Laufe eines halben Bürotags über 150 g. Das sind über 1000 kcal (zusätzlich zu Frühstückssemmerl, Joghurt und Apfel). Ich reagiere gar nicht, solange ich nicht explizit gefragt werde und bemühe mich nur, mich nicht zum Mitessen animieren zu lassen.

    * „Ich bin schlank, ich habe nur eine große Oberweite“ (wenn das Foto anderes zeigt) – sehr häufig in einem Hobbyschneiderinnenforum.

    * Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Ich achte in den letzten Tagen genauer darauf, wie übergewichtig eine Person sein kann, um trotzdem noch als normalgewichtig zu erscheinen.

    * Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    Als ich zunahm, waren das zunächst kleine Mengen (so 1 kg im Jahr). Das merkt man nur daran, dass das eine oder andere Kleidungsstück nicht mehr richtig passt, sonst keine Einschränkungen. Als ich dann innerhalb von 3-4 Jahren massiv zunahm, bemerkte ich, dass ich immer unbeweglicher wurde und Bewegungen daher auch immer mehr gemieden habe. Und dass mein Aktionsradius dadurch massiv eingeschränkt wurde, weil ich nicht mehr laufen oder Rad fahren oder auch nur weit gehen konnte. Das hat sich deutlich verbessert, seit ich wieder weniger wiege, ist aber noch weiter verbesserungsfähig. Die Umwelt reagiert kaum oder äussert sich zumindest nicht. Mir fallen nur 3-4 Leute ein, die mich darauf angesprochen haben, dass ich abgenommen habe und die das gut finden.

    * Vorher-Nacher Foto?

    Hab ich keine.

    Gefällt mir

  11. Pingback: #Fettlogik-Blogstöckchen | Gedankensalat...

  12. Lea

    1. Gestern (Heiligabend) hatte ich eine ruhige Nachtschicht und stiess über einen Polit- und Satireblog auf deinen Comicblog. Das Buch habe ich noch nicht gelesen, aber deinen Fettlogikblog ausführlich überflogen.
    2. In meiner Kindheit und Jugend musste ich aus medizinischen Gründen unterschiedliche z.T. sehr einschneidende Diäten befolgen und war deswegen Mangelernährt (Kalorien und ein für die Entwicklung zentraler Nährstoff). Als ich 15 war, gab es eine Behandlung für meine Krankheit und ich konnte mich weitgehend normal ernähren, blieb jedoch immer dünn.
    Da ich mich beruflich im Sommer/Herbst extrem viel bewege und manchmal vergesse zu essen, rutsch ich regelmässig ins Untergewicht. Mit meiner „friss das doppelte Diät“ erreiche ich wieder knapp Normalgewicht.
    3. Ich fand den Blog fesselnd und amüsant geschrieben. Besonders schätze ich die naturwissenschaftliche Denkweise und dass du die Behauptungen mit Links zu Studien belegst.
    Ich habe mir vorgenommen zukünftig im Winter/Frühling Sport zu machen und vor anstrengenden Arbeiten anständig zu Frühstücken oder zumindest in der Pause zu essen.
    4. Als ich am Anfang dein Vorher/Nachher Foto mit Zeitangabe sah, heilt ich es erst für Satire und blieb beim Blog hängen.
    Da ich eine grössere Kollegin mit deutlich schmaleren Schultern habe, halte ich den Knochenbau für relevant. Bei einem BMI von ca. 17 schaut sie wie eine gesunde Elfe und ich eher wie eine abgemagerte Zwergin aus.
    5. Untergewicht bzw. gesunde Gewichtszunahme würde mich speziell interessieren. Ausserdem fühle ich mich unsicher, wie ich mich Übergewichtigen gegenüber Verhalten soll (Soll ich meine leichten Gewichtsprobleme verschweigen? Soll ich ihnen Kalorien ärmer schöpfen? Soll ich Ernährungsmythen widersprechen?…)
    6. Mich stört es, dass mir meist kleinere Portionen gegeben werden als meinen normal und Übergewichtigen KollegInnen. Mit einem Freund der langsam abnehmen möchte, tausche ich gelegentlich den Teller (möglichst so, dass es die Kantinenköche bemerken).
    7. Mein Arzt empfiehlt mir ein oberes Normalgewicht anzustreben (mit Reserven für Notfälle), Gewichtsschwankungen zu vermeiden, auf Sport zu verzichten und einen ruhigeren Job zu suchen. Sportverzicht kommt mir entgegen, aber der Job ist mir sehr wichtig. Da ich mich im Winter/Frühling kaum bewege, vermute ich, dass ich anfangs Sommer jeweils skinny fat sein könnte.
    8. Letztes Jahr erschrak ich sehr, da mein Zyklus kurz ausblieb. Ansonsten bemerke ich kaum Veränderungen und bin auch genügend fit um unvorbereitet gemächlich einen Halbmarathon zu laufen (wegen einer Wette). Fremde nehme oft an, dass ich sehr aufs Dünn sein achte und ich habe den Eindruck, dass sie mir deswegen berufliche (Technik/Handwerk) Fähigkeiten absprechen.
    Manche Freunde besonders Verwandte und solche die meine Krankengeschichte kennen sind besorgt um mein Gewicht und beschenken mich deshalb speziell mit Essen (Schokolade).
    9. http://matto.ch/wp-content/uploads/Akt1.jpg

    Gefällt mir

  13. Peka

    Da ich kein Blog habe, aber sehr gerne auch meine Erfahrung mitteilen möchte, hier meine Textwand…

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Anfang September wurde das Buch auf einem Internetforum vorgestellt. Seit Anfang August laufe ich mit einem Schrittzähler durch die Gegend. Allein das regelmässige Spazierengehen um auf mein Tagesziel zu kommen hat schon einiges in Bewegung (!) gesetzt, da war die Zeit reif für den nächsten Schritt.

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Mit Mitte zwanzig habe ich mal mit der „Brigitte Idealdiät“ 15 kg abgenommen. Fünf davon waren fix wieder drauf, der Rest hielt sich ganz gut über die nächsten ca. fünfzehn Jahre ( schwangere Zeiten ausgenommen). Dann wurde es langsam mehr. Als ich nach langer Familienauszeit vor vier Jahren wieder in meinen Beruf zurückkehrte, nahm ich ganz flott nochmal zehn Kilo zu ( bin ein Stressesser…) und etablierte mich bei 94 kg, bevor ich aufhörte mich zu wiegen. Keine Ahnung daher, was mein Höchstgewicht war, es wird aber in dieser Ecke geblieben sein.

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Das Lesen hat fast auf der Stelle bewirkt, dass ich mit Kalorienzählen angefangen habe. Und zwar noch bevor ich das Buch ausgelesen hatte. Ausserdem habe ich mir eine anständige Digitalwaage für die Küche gekauft. Da ich nicht so Smartphone-App affin bin, mach ich alles händisch auf Papier. Und ich wiege mich jeden Tag. Sichtbare Veränderung: 18 kg weniger in 14 Wochen, von Kleidergrösse 46 auf 40/42, und der Hauptgewinn: normaler Blutdruck auch nach Absetzen der Medikation! Für mich der grösste Benefit überhaupt.

    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Skeptisch: nirgends. Fettlogiken hatte ich trotzdem
    – in/ nach den Wechseljahren kann man nicht mehr abnehmen, nur noch zu
    – starke Gewichtsschwankungen a la jojo sind der direkte Weg in ein frühes Grab
    – bisschen Übergewicht ist gesünder/BMI ist zu strikt, besonders jenseits der 40
    Habe diese Sichtweisen revidiert, die Argumentation im Buch ist halt zu solide und nachvollziehbar für meine Ausreden.

    Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    “ Der Körper baut zuerst Muskeln ab, sogar am Herzen. Erst ganz zum Schluss geht er ans Fett“
    Verdient eine tiefere Betrachtung, denn gerade die „sogar am Herz“ Keule ist gut geeignet um Ängste zu schüren.

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    Ich scheine ein sehr Fettlogikfreies Umfeld zu haben. Einmal kam: „das ist aber ganz schön schnell“
    Ein paarmal auch :“ das ist jetzt aber genug“, da war ich aber schon nahe am Normalgewicht. Ich nehme dann ne grosse Handvoll Bauchspeck und sage “ keine Sorge, ist noch genug da“, das reichte bisher immer als Reaktion.

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Interessanterweise stehe ich JETZT vor dem Spiegel und denke, dass da ja noch ganz schön was rumhängt, während ich früher immer dachte, sooooo schlimm sei es ja doch gar nicht. Ich bin also kritischer geworden, der (Rest)bauch stört mich mehr als vorher. Und als ich anfing abzunehmen sah ich überall dicke Leute. Jetzt nicht wertend oder gar abwertend, aber es fiel mir wirklich ständig auf, wieviele Dicke da rumlaufen. Das hat sich allerdings relativ schnell wieder gegeben und war schon komisch, denn ich war ja auch noch an der Grenze zur Adipositas.

    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    An mir: kann wieder flott gehen, ohne dass mir die Luft wegbleibt, bin beweglicher. Meine Grundstimmung ist deutlich besser, was allerdings sicher zu einem Gutteil am regelmässigen Gehen draussen liegt. Und natürlich der Blutdruck, siehe Punkt 3
    Die Umwelt reagiert verhalten positiv. Wirklich sehr viele fragen erstmal vorsichtig nach, ob es mir auch gut geht bzw. ob die Abnahme gewollt ist. Liegt denke ich an meinem Alter. Mit fast 50 ist ein starker, schneller Gewichtsverlust erstens eher selten und hat zweitens auch schon mal ungute Ursachen. Dementsprechend reagiere ich auch immer sehr freundlich, ich nehme es als ein Zeichen, dass meiner Umwelt an meinem Wohlergehen liegt.
    Fast immer kommt dann die Frage, was ich denn gemacht habe. Sobald sich herausstellt, dass ich nicht den heiligen Gral gefunden habe, ist das Thema dann meist durch.

    Vorher-Nacher Foto?

    Habe kein Vorher Foto gemacht, ich Idiotin!!!
    Jetzt hätte ich gern eins, aber zu spät, habe mich ja auch immer aus Kamerareichweite rausgehalten. Aber stellt euch einen Stapel aus 72 Butterstücken vor, ich finde es beeindruckend und gleichzeitig auch erschreckend, dass soviel Fett mehr an und in mir war

    Gefällt mir

  14. snoop17

    Hallo!
    1.Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ende Oktober bei Amazon. Nach Bestellen der kostenlose Leseprobe, habe ich mir sofort das ganze Buch bestellt.

    2.Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Mehr theoretisch. Kurz die Daten: ich bin jetzt etwas über 40 Jahre, , 1,69 m groß, habe Kinder und habe seit meinem 20.Lebensjahr meist zwischen 65 und 71 kg gewogen. Also nie großartig übergewichtig, aber immer im oberen Normalgewicht. Ich war noch nie dünn, auch als Kind nicht, sondern immer etwas „speckig“. Ich war also immer etwas zu dick. Sport habe ich schon immer gerne gemacht, wenn auch selten sehr viel.
    Ich habe, gerade in den letzten drei Jahren, alles möglich über verschiedene Diäten gelesen, fand es aber meist zu anstrengend sie umzusetzen. Das Kalorienzählen hatte ich auch schon mal vor 20 Jahren in Erwägung gezogen, das war mir da aber per Buch und selbst ausrechnen zu mühsam.
    Bei Almased hing mir nach 2 Tagen das Zeug wirklich zum Hals raus, wahrscheinlich war der Leidensdruck nie groß genug. Gut abnehmen konnte ich immer in Prüfungszeiten im Studium, da ich mit vollem Magen nicht lernen konnte und ich außerdem rglm. Joggen war. Anschließend kam das Gewicht nach und nach wieder.

    3.Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Erstmal war ich begeistert, dass Du es tatsächlich geschafft hast, von 150 kg zu so einer schlanken und sportlichen Figur abzunehmen. Super! Es ist also tatsächlich möglich!!! Und das ist sehr motivierend. Aus dem Buch spricht für mich eine Wut, dass Dir und vielen anderen übergewichtigen und adipösen Menschen eigentlich nie mal einer gesagt hat, wie schädlich Übergewicht wirklich ist.
    Die Faktenlage zu den Folgeerkrankungen ist erdrückend und sprach zu mir: So will ich nicht enden!

    Dein Buch befreit einen davon, dass es nur mit einer ganz bestimmten Diät-Methode geht. Meist kann man sich ja gar nicht an all die Vorschläge und Regeln bestimmter Diäten halten (jedenfalls nicht als berufstätige Mutter) und dann verwirft man die ganze Diät wieder. Viele der kleinen Comics regen gut zum Überdenken eigener Verhaltensweisen an, man findet sich selbst immer wieder.

    4.Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Von der genetischen Veranlagung war ich immer überzeugt. Mein Vater war auch morbid adipös. Ich dachte auch immer, dass ich einfach ein kräftiger Typus bin und nicht dünn sein kann. Erst recht nicht nach den Schwangerschaften. Nachdem ich jetzt 8,5 kg abgenommen habe, glaube ich, dass auch ich sportlich und schlank sein kann.

    5.Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Ich würde eigentlich noch ein Kapitel über die gute Ernährung ergänzen. Es wird zwar hin und wieder mal erwähnt und ich finde es super, dass es keinen erhobenen Zeigefinger gibt, dass man nur das und dies essen darf, aber irgendwelche Hinweise, dass man auf bestimmte Nährstoffe und Qualitäten achten sollte, wären für viele Leser hilfreich, denke ich.

    6.Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Nach den Schwangerschaften ist frau einfach dicker. Ich wollte es ändern.

    7.Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Ich habe festgestellt, dass auch ich angefangen habe, hin und wieder leichte Gelenkschmerzen zu haben. Wahrscheinlich ist oberes Normalgewicht bei regelmäßigem Sport auch kein Schutz vor Verschleißerscheinungen. Außerdem bin ich im Moment auch kritischer mit meiner Umwelt und sehe überall Menschen, die übergewichtig sind. Leider sind da ganz viele junge Menschen dabei….!

    8.Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Ich bin jetzt von 70 auf 61,5 kg runter und das führt natürlich erstmal zu einem besseren Selbstbewusstsein. Meine leichten Hüftschmerzen sind deutlich besser geworden, ich schlafe zur Zeit sehr gut. Auch wenn ich deutlich zu wenig geschlafen habe, bin ich trotzdem oft fitter am Tag danach als noch vor einem halben Jahr. Ich werde wieder etwas geduldiger.
    Ich schwitze viel weniger beim Sport. Gestern (Neujahr!) bin ich 43 Minuten gejoggt und habe eigentlich nicht geschwitzt. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?
    Jetzt ist auch der Zeitpunkt, wo die ersten zu mir sagen, dass ich doch wohl nicht noch mehr abnehmen will. Jetzt würde es doch reichen. Meine Mutter (selber immer rel. schlank) hat sofort aufgeschrien und gesagt, dass ich doch dann untergewichtig sei, wenn ich jetzt noch vier Kilo (dann hätte ich BMI 20) abnehmen würde. Ansonsten meide ich das Thema lieber, weil ich immer noch Angst habe, dass ich meine 57 kg nicht schaffe oder doch wieder in alte Verhaltensmuster zurückfalle (Sylvester und Weihnachten waren schon hart).

    9.Vorher-Nacher Foto?
    Habe ich leider nicht.

    Gefällt mir

  15. RaSi

    Ich habe gerade angefangen das Buch zu lesen. Ich find es extrem gut, weil es mich in Dingen bestätigt, die ich lange geahnt habe. Ich streite mich schon viele Jahre mit meinem Scheinehund und bin der wandelnde Jojoeffekt……
    Im selbst belügen war ich immer Spitze…..aber….was solls….dann nochmal halt..
    Ich brauch eigentlich keine Ernährungsweisheiten sonder einen Erziehungskurs für meinen bissigen Schweinehund.
    Ich hab mich mit ihm unterhalten….entweder gibt er sich mit gelegentlichem kontrollierten Auslauf zufrieden, oder ich schläfer ihn ein….
    Ich bin sehr gespannt, was mich beim Lesen noch erwartet….

    Gefällt mir

  16. Uli

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Erst kürzlich – also im Januar. Habe dann gewartet, bis die Papierversion rauskam. Ich habe vorher schon abgenommen gehabt. Begonnen mit einer Ernährngsumstellung auf Blutzuckerspiegel sensitive Kost (Logi). Das hat mir sehr geholfen, besser zu essen und Zucker zu meiden. Auch viel Eiweiß bekommt man mit Logi. Und man isst nur dreimal am Tag. All das hat mir sehr geholfen, den Anfang hinzubekommen.

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Brigitte Diät, Kalorienzählen, Montignac, Logi.

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Ich war angenehm überrascht über die Klarheit und Nüchterheit. Und die gute Lesbarkeit. Alles logisch und schön geschrieben.

    Das Thama zierlich oder nicht hat mich angesprochen: Ich dachte auch immer, ich sei eben „breit gebaut“. Und was ich auch gut finde, dass das Thema Ziel geradegerückt wurde: Warum, wenn man schon abnimmt, aufhören bei BMI 24,5? Das erscheint mir nun logisch. Früher dachte ich, ich wäre schon glücklich, wenn das erreicht ist. Zumal auch andere immer gesagt haben und derzeit sagen: Wow, du bist aber dünn (genug). Und ich habe auch an JoJo geglaubt. Und dafür bin ich dankbar, dass ich Jojo jetzt nicht mehr ausgeliefert bin und weiß warum das so war (einfach nicht den reduzierten Grundumsatz berücksichtigt).

    Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Mir fehlte das Thema „Fettzellen leben 7 Jahre lang“. Das ist auch so eine Fettlogik, die ich früher häufiger hörte und die mich darin bestärkte zu glauben, dass man eh keine Chance hat, wenn man mal dick war, weil man dann Fettzellen aufgebaut hat, die man erst nach 7 Jahren der „Nichtbenutzung“ wieder los wird.

    Mir fehlte noch beim Thema Hautlappen der Hinweis, dass unser Körper sehr wohl auch größere Hautbereiche wieder zurückbilden kann, wie man häufig bei Frauen nach der Schwangerschaft beobachtet. Da bleiben auch keine Hautlappen zurück (wenn man nicht noch Fett darunter hat, was vorher nicht da war.)

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    „Du bist ja jetzt schon dünn genug, werd bloß nicht magersüchtig (bei BMI 26).“ Und die von meiner Ärztin: „Boah, da brauchten Sie ja schon viel Disziplin. Verhaltensänderungen zu kurz nach der Diagnose Insulinresistenz umzusetzen. Das ist schwer und selten. Man braucht ja immer eine Weile, bis man was umsetzt.“

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Ja, ich schaue genauer hin auf die Figuren und den Eindruck von „Normalgewicht“. Und auch genauer bei den Trainingspartnern mit den geringen Gewichten und dem Bücherlesen auf dem Trim-Rad.

    Ich bemerke nun deutlicher mein „leichtes“ Übergewicht. Früher hätte ich gesagt, dass ich ja jetzt dünn bin.

    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    Im beruflichen Umfeld werde ich interessanterweise überhaupt nicht darauf angesprochen (Runter von BMI 30,3 auf 24,8). Das finde ich spannend, da ich genau weiß, dass hinter meinem Rücken darüber geredet wird und vermutlich auch darauf gewartet, dass ich bald wieder zunehmen, wie meine Chefs im vergangenen Jahr.

    Gefällt mir

  17. Nabi

    Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber ich wollte dennoch mal meine Geschichte darlegen. Ich bin 31 und Studentin – ja peinlich, aber nicht zu ändern. Ich war als Kind normal wurde dann immer kräftiger, in der Pubertät wurde es dann noch mehr und Nach dem Abi wog ich fast 100 kg bei einer Größe von 1,71. Ich kam kaum noch die Treppen hoch, also sagte ich mir das muss sich ändern, ich begann mit Radfahren auf einen Heimtrainer, ätzend und machte keinen Spaß, dann packte es mich im Frühling und ich ging joggen- drei Runden ich war kaputt, aber seltsamerweise zog ich es durch, ging jeden Tag joggen und es wurde immer besser. Ich begann zu hungern, setzte teilweise einen ganzen Tag das Essen aus, da sagte meine kleiner Schwester zu mir, wenn du das machst, hast du alles wieder drauf, ich solle meine Ernährung umstellen, so essen wie ich auch zukünftig essen will. Ich muss dazu sagen, das meine Schwester Magersüchtig war und bei fast der gleichen Größe ( im Alter von 16) nur noch 45 kg auf die Waage brachte, Haut und Knochen, Haaren fielen ihr aus, die Regel blieb weg. Sie sagte zu mir zähle keinen Kalorien und ich merkte auch später bei mir warum es besser war, dass ich keine zählte. Jedenfalls kam ich in einen regelrechten Wahn, innerlich musste ich jeden Tag joggen und meine Übungen machen, auch wenn ich nicht wollte, sonst so mein Kopf nehme ich sofort wieder zu. Ebenso verbot ich mir sehr viele Dinge, auch mal einen Keks, ich dachte, wenn ich den jetzt esse, habe ich morgen 2Kg mehr drauf und das waren die ersten Schritte einer Magersucht, wie ich im Nachhinein erkennen musste, denn so sprach meine Schwester als sie bereits kaum noch etwas auf den Rippen hatte. Ich war zum Glück nie gänzlich in die Magersucht gerutscht, aber die ersten Anzeichen waren da. Jedenfalls hatte ich mich in gut 6-8 Monaten auf 65 kg runter gearbeitet, ich hatte ständig Hunger, ich bin selbst bei über 30 Grad in der Sonne im Sommer joggen gegangen und hatte einen Sonnenstich bekommen, der mich eine Weile ausknockte, was dazu führte dass ich nur Tee und Zwieback essen konnte, ohnehin habe ich einen sehr zickigen Magen, der auf Stress und alles sehr empfindlich reagiert aber dazu später. In diesem Monat nahm ich auch über 3 kg ab. Ich hatte also nach meinem Abitur im Winter die Depressionen bekommen und dann Monate Später begonnen Sport zu machen um Kondition aufzubauen und dann bis August bzw. Oktober abgenommen wo ich dann in Düsseldorf zu studieren begann, dann begann das Drama. Ich war nicht mehr den ganzen Tag zu Hause, sondern uni und gleichzeitig fast jeden Tag arbeiten, der einzige freie Tag war der Sonntag und der war zum lernen da. Ich ging also jeden Tag vor der Uni joggen, kochte mir essen, war ständig hungrig und hatte Stress, Samstag eine Ganztagsschicht von 12 Stunden und sonntags dann 2 Stunden joggen. Klar, das konnte nicht gutgehen und ich nahm zu. Ich heulte, hatte Heimweh, Stress, kannte niemanden, alles war Mist und ich nahm zu. Am Ende war ich von 65kg wieder bei 80 kg. Dann konnte ich zum Studium wieder nach Berlin, ich machte Sport weiterhin und kämpfte mich auf 75-72 kg runter. So blieb es auch über Jahre egal was ich machte. Dann im Winter 2014/2015 musste ich viel im Briefzentrum arbeiten, heißt sehr viel Bewegung. Zwischenzeitlich hatte ich keinen Sport mehr gemacht, weil mein Gewicht sich nicht veränderte, also wozu 7 Tage bei 30 bis -10 Grad draußen quälen und mein Gewicht ging sogar in der Zeit wo ich kein Sport machte etwas runter. Wie gesagt in dem Winter macht nicht nichts weiter als viel arbeiten und am Morgen statt 2 Vollkornbrötchen nur noch eines zu Essen und stellte mich dann später aus Neugierde auf die Waage und ich war bei 67kg, ich freute mich. Dann kam der Stress mit einem ehemaligen Kumpel in diesen 9 Monaten legte ich 2 kg zu und war bei 69 kg, ich merkte wie meine 38/40 nicht mehr richtig passte, alles enger wurde. Seit letzten Jahr im März mache ich wieder Sport- Yoga und ein bis zweimal die Woche joggen, mittlerweile durch mache ich Yoga, Übungen, Cardio, Joggen erst wieder wenn es wärmer ist. Ich habe mich nicht auf die Waage gestellt, ich weiß das ich mehr wiege jetzt als 69kg da ich breiter geworden bin, ich mehr wie der Körper Muskeln aufbaut, besonders an den Schultern und Oberschenkeln. Ich werde mich vor nächstes Jahr auch nicht wiegen. Denn das ist die andere Seite: ich wurde seit der ersten Klasse bis nach der dem Abitur gemobbt, überwiegend von Jungs/ aber auch von Mädchen. „So wie du bist, so findest du keine Freunde. Du bist ekelig, fetter Wal, deutsche Panzer rollen wieder, etc.“ die Liste ist lang. Ich bin ein starker Mensch aber auch sensibel und ich hatte früher aus Langweile gegessen, heute weißt ich, dass ich unbewusst wohl gegessen habe, damit mein Körper zumindest erhalten bleibt, wenn meine Seele/ ich versucht zu verschwinden. Am Anfang wehrte ich mich noch mit Worten oder körperlich gegen diese Teufel, aber später sagte ich nichts mehr, machte mich unsichtbar, versteckte Gefühle positive wie negative, bloß nicht auffallen, das ging so leidlich, dann die schwarze Phase wo mich alle für eine Satanistin hielten- Vorteil: sie hatten Angst und ich wurde in Ruhe gelassen trotz Übergewicht. Als ich dann die 65kg hatte fühlte ich mich so wohl und hoffte nicht wieder zuzunehmen, doch wie bereits geschrieben passierte das und somit kamen die Depressionen wieder. Ich konnte mich nicht einmal von meiner Mutter oder Oma anfassen lassen ohne mein eigenes Fett buchstäblich zu fühlen, Händeschütteln anderer Personen unmöglich. Männer ? Ich dachte bis ich 27 war, dass ich irgendein asexuelles Wesen wäre, für das sich Männer nicht interessieren, als sich dann doch einer für mich interessierte trotz der 10kg mehr und das dann am Anfang im Sand verlief dachte ich“ Das wars, deine einzige Chance, du wirst immer allein bleiben“. Die zwei Jahre danach waren die Hölle ich konnte nicht mehr wie früher alleine sein, ich heulte, hasste mich und meinen Körper. Ich begann meinen Körper zu ignorieren soweit es halt ging und das ist bis heute so geblieben, manchmal vor der Regel und während der Regel kommt der Hass und die Abscheu gegen den eigenen Körper hoch. Mit 28 dann das erste Mal, war nicht geplant und mir war es auch egal, ich wollte nur diesen Status loswerden, noch heute wenn mir Kumpels oder Männer sagen sie finden mich hübsch, nehme ich das nicht ernst, die Abscheu gegen den eigenen Körper ist zu groß. Sex durchaus möglich aber er macht keinen Spaß, wenn dann auch nur mit Personen die ich bereits kenne und max. mit zweimal mit der gleichen Personen (eine Schlampe bin ich nicht, dazu lasse ich mich zu selten auf Sex ein). Mein Kopf blockiert dabei gänzlich, will keine Nähe aufbauen, mich darf keiner im Gesicht, Hals oder den Händen anfassen, Kuscheln nur bedingt möglich. Bindungsängste und Unsicherheit/ Ängste bestimmen derzeit mein Leben. Der Gedanke -> Mann-> Pille/Beziehung= Gewichtszunahme/Kontrollverlust/Einengung/Ablehnung oder Mann-> Schwangerschaft = Gewichtszunahme prägt derzeit mein Alltagsleben. Ich nehme Männer nicht ernst, Freundschaften zu Kumpels sabotiere ich und ich ziehe mich seit über einem Jahr von Menschen Großteils zurück, gehe Konflikten aus dem Weg, da ich sonst keine Kontrolle habe und immer der Blick in den Spiegel- bäh da sind die Hautrisse, da wabbelt es, der Hintern sieht aus wie der einer 80 jährigen, Arme zu dick, am Rücken zu viel Fett und Sport 4-6 mal die Woche und gesundes Essen führen zu derzeitigen Muskelausbau und ich fühle mich nicht wohl. Ja, ich bin in Therapie und ich bin auf meinen Körper fixiert, da ich den Großteil meines Lebens darauf reduziert wurde. Derzeit weiß ich nicht wer ich bin, was ich bin. Ich weiß nur ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper und habe vor vielen Dingen Angst und dieser Stress ist alles andere als gut. Kopf kämpft gegen Körper und mich, Körper kämpft gegen mich und Kopf und ich kämpfe gegen beide, Chaos pur und leidtragenden, ist mein Umfeld und ich. Ich habe noch nicht herausgefunden wer ich bin und wie ich mich selbst akzeptieren kann. Ich weiß nur, dass die Angst zuzunehmen oder so weiterhin auszusehen wie jetzt dazu führt, dass ich mich in allen Dingen blockiere. Ich könnte noch so viel mehr schreiben. Ich will nur damit sagen, dass Abnehmen eine sehr schwere Sache ist und Kalorienzählen bei einigen Leuten wie bei meiner Schwester oder mir zum anderen Extrem führen kann. Ich wünsche mir auch nichts sehnlicher als meine 62-63kg und diese zu halten, fit, gesund und auch seelisch endlich Frieden. Man ist immer mit den Ängsten geplagt wieder zuzunehmen. Anbei kann ich gerne mal Bilder schicken von den unterschiedlichen Stadien meines Aussehens. Ach ja allein schon wegen meiner Akne muss ich wenig Süßes oder Fettiges zu mir nehmen. Zu meiner Ernährung ich trinke Wasser und Tee ohne Zucker (verschiedene Sorten, grünen Tee, Kräuter, Früchte). Wenn ich Brot/Nudeln oder Reis zu mir nehme dann Vollkorn oder Dinkel. Auch Sachen wie Samen, Nüsse, Olivenöl, Gemüse, Früchte häufiger, fettarmen Joghurt selten, ebenso selten Säfte, Limonade so gut wie nie, Pizza, Burger und Co ganz selten im Jahr. Ich mag Vollkornprodukte, Gemüse und Obst. Allerdings bekomme ich Fisch und Fleisch nur ganz selten runter. Salate oder Shakes mag ich auch nicht. Einmal die Woche etwas Süßes ist okay(wobei es auch vorkommt das ich keine Lust darauf habe und es dann sein lasse, die Sachen von Weihnachten habe ich Großteils verschenkt), allerdings kann ich davon nicht viel essen, weil mir das echt zu süß und zu viel ist. Auf Brot oder Stulle gibt es keine Margarine oder Butter nur der Belag (mal Humus, oder Guacamole, sicherlich auch mal Wurst, Käse oder Magerquark, Marmelade eher selten gesund und ausgeglichen soll es sein). Im Grunde bekommt mein Körper alles, aber eben in unterschiedlichen Konzentrationen. Obst und Gemüse eben das meiste, alles andere eben weniger. Auf etwas gänzlich zu verzichten führt nur zum Hiper darauf und das ist schlecht. Das Trinken baue ich gerade auf, da ich ein wenig Trinker bin fallen mir 2-3 Liter am Tag schwer, aber ich bemühe mich. Sport wie gesagt: 4-6 mal die Woche 30-60 min. meist eine Yoga Einheit von Tara Stiles, dazu Cardio Einheit und Übungen, manchmal wenn ich irgendwohin muss Fahrrad, Treppen statt, Rolltreppe oder Fahrstuhl (ich hasse Treppensteigen). Ich komme aus einer Familie wo es keine Übergewichtigen gibt, eine Schildrüsenunterfunktion habe ich auch nicht, ich komme nach meiner einen Oma Sanduhrfigur (Taille, breites Becken, breite Schultern). Meine Mutter ist eher anders gebaut, schmale Beine, kaum Brust, kaum Taille. Ich schreibe dies, damit auch andere sehen, was für Auswirkungen es haben kann, wenn der Wunsch nach weniger Kilos nicht mehr aus dem Kopf geht.

    Gefällt mir

  18. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Vor ein paar Wochen, wie du die erste Auflage herausgebracht hast. Letztlich über deinen Comicblog und aus Neugierde

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Jede Menge:
    Meine erste Fastenkur hab ich in der dritten Klasse verpasst bekommen.
    Als Teenager die ein oder andere FDH-Diät + Radfahren
    Brigittediät (weiß ich nicht mehr)
    Pulverdiät (30 in einem halben Jahr abgenommen, danach 60 zugenommen mit einer Geschwindigkeit von 10kg / Jahr)
    Magenbypass (60 in etwa einem Jahr abgenommen davon 12 wieder zugenommen über 4 Jahre)
    Meine Hauptmotivation, Fettlogik gelesen zu haben war, dass ich für mich einen Weg suche, um die 12 kg wieder zu eliminieren.

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Ganz vieles deckt sich mit meiner (eher technologielastigen) Sichtweise der Dinge. Deine Meinung zum Magenbypass unterstütze ich übrigens, auch wenn mir die Aktion sehr geholfen hat und die negativen Nebenwirkungen für mich absolut unspekakulär waren / sind.

    Ich befürchte, es werden wohl mehr Kilos werden, von denen ich mich trennen möchte.
    Bisher war ich der Meinung, dass ich bei einer Körpergröße von 1,87 mit einem Zielgebiet vom 100-105 kg (BMI 30) zufrieden sein kann. Ich werde daran arbeiten dem BMI unter 25 zu bekommen.

    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Ich war der Meinung, dass der Bypass etwas an der Verdauungeffizienz ändert, d.h. dass ich Energie (Sprich Fett) wieder auskacke. Der Dickdarm mag aber kein Fett und reagiert mit Durchfall. Das war es also nicht. Es sind womöglich nur die Portionsgrößen, die relevant sind.

    Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Ich bin Typ II Diabetiker und bin mit beiden „großen“ Diäten (Pulver und Bypass) aus der Insulinpflicht gekommen. Das ist ein massiver Benefit von Gewichtsabnahme, den ich hervorheben würde. Ich bin jetzt bei einem Gewicht von ca 120kg und täglich 20km Pendeln mit dem Fahrrad bei einem HBa1C von 5,9 gelandet. Gestartet hatte ich vor ca 20 Jahren meine Diabeteslaufbahn mit 130kg und einem Hba1C von 13!

    Es gibt wohl auch eine Ernährungsfalle in Bezug auf gespritztes Insulin bei Typ II Diabetikern, Die sich immer schön in die „Nähe“ des gefühlten Unterzucker spritzen (damit die Statistik gut aussieht), um das anschließend wieder mit Heißhunger kompensieren zu müssen. Ab einem gewissen Gewicht wird der Insulinregelkreis so ekelhaft, dass du da nicht mehr alleine aus der Insulinfalle rauskommst. Das war zumindest meine gefühlte Wahrnehmung. Deshalb Bypass

    Mein Diabetologe hat mit mir immer das Übergewicht und die Auswirkungen auf den Zucker diskutiert. Er war letztlich ausschlaggebend, dass ich mich für einen Bypass entschieden habe.

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    Ich muss mich sehr beschränken, nicht mit Fettlogik als Bibel auf Missionsreise zu gehen. Das war das beste Buch zum Thema, das ich gelesen habe. Ab wann bekomme ich Mengenrabatt? *grins*

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Generell: In meiner eigenen Wahrnehmung war ich nie fett, auch nicht bei 170kg.
    Das könnte auch mein persönliches Problem bei dem Ganzen sein.

    Vorher-Nacher Foto?

    wenn ich den BMI <<30 habe 🙂

    Uff jetzt hab ich ganz schön die Hosen runter gelassen … soviel schreibe ich eigentlich normal nicht über mich im I-Net

    Gefällt mir

  19. Menschenskind

    Hmmm – bin ich jetzt der 99 Kommentar? Aber gern doch! 😉

    1.Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ich hatte nach einer recht heftigen Depressions-Episode ziemlich zugelegt und war auf der Suche nach ein bisschen „mentaler“ Begleitung beim „Abarbeiten“ der Depri-Pfunde. (Mir geht’s jetzt wieder gut.) Ich stieß zuerst auf „Die Fettlöserin“ und las ein paar Kritiken dazu. Niiicht gut. 😉 Aber in einer der Kritiken wurde Dein Buch (ich bleib‘ jetzt einfach mal beim Blogger-Du) angepriesen (ehrlich, fundiert usw.), und daraufhin lud‘ ich mir dieses gleich herunter. Bislang die beste Entscheidung des Jahres! 🙂

    2.Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ich habe einmal vor meiner Hochzeit knapp 20kg abgenommen und nach der Geburt meines zweiten Kindes – die Pfunde waren wieder drauf, und noch mehr – ca. 30kg. Kann auch etwas mehr gewesen sein, da ich das Ausgangsgewicht nicht weiß (panische Angst vor der Wahrheit der Wage). Zwischen diesen Abnahmen lagen ca. 5 Jahre. Abgenommen habe ich mit WW (aber dem ALTEN Programm – Heft saugünstig bei EBay erstanden) und Bewegung (bis hin zum Triathlon). Beide Male habe ich das Gewicht auch einige Zeit halten können. Wie gesagt, jetzt hat mir die Depression ein bissel einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ca. 10 kg sind schon wieder unten (auch jetzt weiß ich nicht, was das Ausgangsgewicht war).

    3.Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich WOLLTE auf einmal abnehmen. Es war kein „Muss“ mehr, und auch nicht meiner Eitelkeit geschuldet, sondern der Tatsache, dass ich meinen Körper gern lange gesund erhalten möchte. Mit meinem Genpol (Diabetes II, Krebs, Schlaganfälle, Herzinfarkt…) ist es mir ein großes Anliegen geworden, dem ganzen Mist durch ein möglichst optimales Gewicht vorzubeugen. Obwohl mir die Fakten schon hin und wieder begegnet sind, habe ich noch nie so klar die Gefahren erkannt wie bei der Lektüre des Buches. Irgendwie ist für mich das Abnehmen dadurch auch „leichter“ geworden – es ist nicht mehr ein Kampf gegen die Pfunde, um endlich mal wieder in einer Größe 40 zu passen, sondern zum ersten Mal glaube ich, dass es in meinem Schalter LANGFRISTIG einen Schalter umgelegt hat – meinem Leben zuliebe. Außerdem habe ich ein neues Zielgewicht – ein „all time low“ sozusagen, auf das ich mich tierisch freue und welches ich für mich allein (ohne die Lektüre) nie in Betracht gezogen hätte (Fettlogik halt.)

    4.Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Ich war überhaupt nicht skeptisch. Das Buch ist von Anfang an hervorragend strukturiert und topaktuell belegt – da gab es gar keinen Grund zur Skepsis. Ich habe bei der Lektüre erkannt, dass ich beim Ausdauersport in die Sportfalle getappt bin (Ich renne, damit ich essen kann). Ich hoffe, das passiert mir nicht wieder.

    5.Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Ich persönlich würde mir auch mehr zum Thema „Zucker“ wünschen. Ich weiß, dass Du kein Lebensmittel per se verteufeln willst, aber ich stehe dem Thema mittlerweile SEHR skeptisch gegenüber. Es mag Menschen geben, die ihren Zuckerkonsum kontrollieren können – mich versetzt Zucker in einen Ausnahmezustand (Sucht). Gut mit Zucker leben kann ich eigentlich nur, wenn ich OHNE Zucker lebe. Seit Beginn des Jahres bin ich also weitgehend zuckerfrei unterwegs (= keine Lebensmittel mit Zuckerzusatz, Obst ist ok), und das funktioniert für mich super (auch wenn der Anfang wie ein Entzug war). „Das kleine Stückchen Schokolade“ hat bei mir – langfristig – die gleiche Wirkung wie ein kleines Bier bei einem trockenen Alkoholiker! Einschlägige Quellen, v.a. Dr. Robert Lustig, wurden ja in den Kommentaren schon hervorgehoben.

    6.Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Das Entsetzen meines Mannes, als ich ihm mein Zielgewicht (weit unter dem, was ich selbst zu schlanken/sportlichen Zeiten gewogen habe) mitgeteilt habe. Ich habe versucht, ihn zu beruhigen – vermutlich merkt er es gar nicht! 😉

    7.Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Ich sehe nur noch adipöse Menschen. 🙂 Und im Supermarkt möchte ich am liebsten die Sachen die vor und hinter mir so achtlos auf dem Band landen, wieder ins Regal räumen und den Menschen statt dessen Dein Buch in die Hand drücken. Verrückt, ich weiß. Wer im Glashaus sitzt… (und da sitze ich ja definitiv NOCH).

    8.Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Alles passt endlich wieder besser!!! Ich fange an, mich wieder wohl in meiner Haut zu fühlen und habe nach laaanger Zeit wieder Lust, mich zu bewegen. (Werde wohl die nächsten Tage/Wochen etwas suchen, dass passt – extensiven Ausdauersport hatte ich ja lange, aber da geht mir ehrlich gesagt zu viel Zeit drauf. Um ehrlich zu sein erfüllt es mich auch nicht richtig. Bis jetzt nehme ich noch „ohne Sport“ ab.)

    9.Vorher-Nacher Foto?
    Aktuell leider keins. Aber ganz viele großartige und motivierende Geschichten MIT Bildern gibt es hier (ich bin so frei): http://www.popsugar.com/latest/Before-and-After-Weight-Loss 🙂

    Gefällt mir

  20. Tina

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ich kenne erzählmirnix schon lange, mein Freund hat mir dann erzählt, dass die Macherin einen weiteren Blog hat, als wir gerade über Fatshaming diskutierten.

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Nicht wirklich. Ich war noch nie übergewichtig, aber habe im letzten Jahr aus anderen Gründen angefangen, wieder Sport zu machen und gesünder zu essen. Nebenher habe ich glaub ein wenig abgenommen, was ich aber nicht so wirklich verfolgt habe. Ich besitze gar keine Waage. Beim Durchgucken von Fotos habe ich erst jetzt gesehen, dass es 2012 eine Phase gab, in der ich dicker war als sonst, aber es ging mir zu der Zeit auch körperlich schlecht. Eine Diät habe ich noch nie gemacht.

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich bin immer noch auf der Pro-Fat-Acceptance-Seite und unterstütze Freundinnen, die in der Bewegung aktiv sind. Ich finde es aber super, auch die Fettlogik-Argumente zu kennen und lese jeden Beitrag aufmerksam und lasse auch zu, dass sich meine Meinung zu manchen Sachen verändert.

    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Da ich das Buch nicht gelesen habe, kann ich dazu leider nichts sagen. Ich weiß jedoch, dass es im Internet Kritik an den Thesen zum Hungerstoffwechsel gibt und einige Menschen sagen, dass sich ein Metabolismus früher einstellt und der Unterschied der Kalorien, die der Körper bei reduzierter Kalorienzufuhr verbraucht, größer sei als es das Buch behaupte.

    Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Ich rede oft mit dicken Freundinnen über Set Points und Ärzte, die Patienten dazu ermuntern ihr Gewicht zu halten anstatt abzunehmen. Da ich auch Artikel kenne, die Deinen Thesen widersprechen, habe ich keine genaue Meinung dazu.

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Ich bemerke, wie wenig Menschen sich damit auskennen, welche Nährstoffe und wie viel Energie ihr Körper ungefähr benötigt.

    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Seit sich durch Sport mein Körper gestrafft hat, verhülle ich mich nicht mehr. Ich habe mich für Dehnungsstreifen und Cellulitis geschämt. Die habe ich immer noch, aber ich habe gelernt, damit positiv umzugehen. Ich werde nicht jünger und wer damit ein Problem hat – nun, nicht mein Problem. 🙂

    Gefällt mir

  21. spassbestimmer

    Hi Nadja,

    auch ich möchte mich von Herzen bedanken. Das Buch ist super und hat mir in vielen Dingen die Augen geöffnet. Daher freue ich mich zu deiner Umfrage beitragen zu können:
    1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ende März durch eine Freundin. Sie hat mir das Buch morgens empfohlen, abends hab ich es gekauft und dann innerhalb von wenigen Tagen verschlungen. Am 01.04. war das Buch dann in meinem Kopf und der Angriff auf die Pfunde wurde mit verstärkter Kraft vorangetrieben.

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ich kann mich kaum noch an eine Zeit erinnern, als ich nicht „auf Diät“ war. Ich hab vieles versuche: Trennkost (erfolglos), Kohlsuppe (zum k…), Atkins (konnte ich nicht durchhalten, war einfach zu viel Fleisch) und natürlich WW. Bei meinem ersten Weight Watchers Versuch hab ich auch 17 kg abgenommen, was ich dann auch ca. 2 Jahre halten konnte und dann bin ich in die Fettlogikfalle getappt…jetzt bin ich schlank, ich kann essen was ich will 🙂

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich musste 1. sehr viel lachen 2. habe ich mich recht oft selbst erkannt und 3. bin ich jetzt viel entspannter. Ich geh es an und wenn es langsam geht, geht es langsam. Ich höre nicht mehr auf die anderen die mir sagen: Du musst das machen und du musst das machen, sondern ich höre nur noch auf mich und meinen Körper. Freue mich schon fast jeden Montag auf die Waage zu steigen 🙂

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Meine Fettlogik, die mich anscheinend am meisten gebremst und deprimiert hat war die, dass wenn man langsam abnimmt, der Erfolg nachhaltiger ist. Daher habe ich mich auf ein Kaloriendefizit gesetzt, was recht gering war. WW sagt auch bspw. man soll die Sportpunkte, die man sich verdient hat essen… daher war meine Abnahme sehr langsam und teilweise einfach auch echt unbefriedigend für mich. Jetzt hab ich ein größeres Defizit eingerichtet und esse meine „verdienten Kalorien“ nicht mehr und jetzt läufts 🙂

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    -nein-

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Ich habe meinen Freundinnen erzählt, dass ich dieses Jahr gerne Normalgewicht erreichen würde. Einige haben gesagt, dass sie mich so mögen wie ich bin. Man begegnet immer diesem „optischen“ Aspekt, die Gesundheit kommt im ersten Moment gar nicht zur Sprache. Ich denke ein Großteil meiner Familie und Freunde belächelt diese Aussage noch ein wenig, da ich ich schon so oft Versuche gestartet habe, aber mittlerweile mit ca. 8kg weniger (von insgesamt 30) scheinen sie doch zu verstehen, dass ich es ernst meine. Ich finde es allerdings echt ermüdend mich rechtfertigen zu müssen…

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Aktuell hat es noch keinen Einfluss auf meine Wahrnehmung. Ich wähle immernoch das „kleinere Übel“ aus meinem Kleiderschrank und ich fühle mich immernoch „angestarrt“ wenn ich im Park laufe. Irgendwie hat man einfach immer das Gefühl die Leute denken schlechtes…sowas wie „jetzt muss die fette Kuh sich auch noch durch den Park schleppen“ wahrscheinlich denken das auch wirklich viele und es muss mir einfach egal werden. Ich arbeite dran.

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Wie oben schon gesagt, an mir selbst merke ich noch kaum was, allerdings werde ich zunehmend von Kollegen und Freunden angesprochen. Vor kurzem auch von meinem Trainer, was mich sehr freut, denn alle sehen mich sehr oft und dann gehen solche Abnahmen ja eher unter, da man sich fast täglich sieht.

    9. Vorher-Nacher Foto?
    nein 🙂

    Gefällt mir

    1. Mona

      spassbestimmer:
      ich fühle mich immernoch “angestarrt” wenn ich im Park laufe. Irgendwie hat man einfach immer das Gefühl die Leute denken schlechtes…sowas wie “jetzt muss die fette Kuh sich auch noch durch den Park schleppen” wahrscheinlich denken das auch wirklich viele und es muss mir einfach egal werden. Ich arbeite dran.

      Oder es denkt keiner so, weil jeder mit sich selbst beschäftigt ist. Oder die denken, dass du das über sie denkst, weil sie dich als fitter einschätzen als sich selbst. oder… oder… oder…

      Gefällt mir

      1. spassbestimmer

        Hallo Mona, ja, dass meinte ich ja mit: Ich arbeite daran…ich denke, dass die Leute so denken, weil ich mich halt auch als zu dick fühle… Hatte sber lustigerweise letzte Woche eine Gruppe walkender Damen, die mir ich von hinten überholt habe und die haben sich gefreut und applaudiert und das fand ich großartig 🙂

        Gefällt mir

    2. Katrin

      Hallöchen,
      ich denke genauso wie Mona… man selbst interpretiert da meist was falsches rein was andere denken KÖNNTEN.
      Ich sehe beim laufen auch aus wie „sterben mit Anlauf“ vielleicht denken da auch manche: Meine Güte die quält sich ja..
      Aber so isses, ohne Fleiß keinen Preis 😉
      Mach dir nicht so viele Gedanken, du bist nicht allein da draußen

      (Sagt eine 1,70 große mit 73kg)

      Gefällt 1 Person

  22. Maja

    Liebe Nadja,
    danke für dein Buch!
    1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Auf der Suche nach dem „heiligen Gral“ der Fettreduzierung! Für eine längere Zugfahrt habe ich mir eine Zeitschrift gekauft, in der es ums Essen geht, darin war eine Anzeige für dein Buch. Ich kaufe und lese seit 15 Jahren ALLES, was mir einen Weg zur Gewichtsabnahme verspricht.

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ich kenne jede Diät und jede Ernährungsform, die in den letzten 15 Jahren „durchs Dorf getrieben“ wurde. Resultat: Seit 15 Jahren nehme ich kontinuierlich zu – ein Kilo pro Jahr. In den Jahren habe ich es immer mal wieder geschafft, ein paar Kilos zu verlieren, um sie dann in Rekordzeit wieder draufzupacken. (Anfang April 2016: 53 Jahre / 163 cm / BMI 26/ Fettanteil > 30% / hoher Blutdruck.)

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ja. seit der Lektüre fühle ich mich wieder „normal“ auch – oder weil – ich darin bestätigt wurde, dass Normalgewichtige im unteren BMI-Bereich nicht magersüchtig sein müssen. Und dass diese Gewichtsklasse nicht krank ist – weder körperlich noch geistig. Und dass ich nicht gestört bin, nur weil ich dünner sein möchte. Ich habe auch endlich wieder Hoffnung, dass es MÖGLICH ist, Gewicht zu verlieren und dass ich es tatsächlich beeinflussen kann.

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Ich habe so gut wie jede Fettlogik, die im Buch angesprochen wurde, verinnerlicht. Fühlte mich als hilfloses Opfer ohne wirklich machbare Steuerungsmöglichkeit was mein Gewicht betrifft. Ich habe versucht, mich damit abzufinden, langsam weiter dicker zu werden. Ohne Erfolg. Das hat mich unendlich frustriert und traurig gemacht. Durch das Buch habe ich neue Hoffnung geschöpft, dass es doch möglich ist, abzunehmen, auch mit 53, auch mit jeder Menge Diäten in der Vergangenheit, genetischer Veranlagung und wenig Sport bei einem BMI 26. Die erste Woche war ich geradezu euphorisch, konnte ohne Hunger auch mal unter meinem Grundumsatz bleiben (ohne Panik zu schieben). Das hat sich in der zweiten Woche etwas gelegt – ich bin auf 1000 -1100 kcal/Woche gegangen, um nicht zu großen Hunger haben zu müssen. Nachdem ich die Kcal-Differenz der Woche errechnet habe und feststellen musste, dass ich trotz für mich gefühlter extremer Einschränkungen wohl mit höchstens 0,5 kg Gewichtsverlust pro Woche rechnen kann – eher weniger, war ich dann etwas ernüchtert . Da ich auch bei 1000 kcal/Tag oft mächtig Hunger habe, und am Wochenende aufgrund ständiger Essenseinladungen und einem begnadeten Hobbykoch als Mann nicht immer die 1000 kcal/Tag schaffen werde, wird das ein langer steiniger Weg. Im Augenblick habe ich keine Ahnung, wie ich mein Sportpensum erhöhen kann, von Krafttraining ganz zu schweigen, um meinen Gesamtumsatz etwas hochzutreiben. Zumindest weiß ich jetzt, dass es wohl nur sehr, sehr, sehr langsam mit dem Gewicht runter gehen wird. Ich hoffe, dass mich diese Einsicht jedoch bei der Stange hält und ich nicht – wie bei früheren Versuchen – nach einem Monat aufgebe.

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Ich habe sehr lange Zeit geglaubt, dass mein Körper das Gewicht nicht loslassen will – dass ich innere Blockaden habe – die mich davon abhalten, abzunehmen. Ich habe mit Hypnose und EFT (Klopfakupressur) versucht, den Grund zu finden, warum ich nicht abnehmen „kann“. Ich habe mir dabei eine ganze Menge Gründe eingeredet. Letztlich liegt es daran, dass ich als kleine, inaktive Frau einfach nicht das essen kann, was heutzutage als normale Portion verkauft wird oder was mein 193 großer Mann essen kann. Mengen und Kalorien von Nahrungsmitteln habe ich unterschätzt. Ich glaube, es ist ein großer Fehler sich einzureden, dass man erst einmal seine inneren Probleme/Problemchen lösen muss, um abnehmen zu können.

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Abends keine Kohlenhydrate. Innerlich habe ich BULLSHIT geschrien. Da ich mir vor einiger Zeit aber selbst einen Maulkorb verpasst habe, wenn es um Abnehmthemen geht, habe ich nichts gesagt. Warum sollte die Freundin mit Modelmaßen auch auf mich, die kleine moppelige Frau, hören. Sie ist schlank angeblich durch „abends keine Kohlenhydrate“. Ich nicht.

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Oh ja. Eine äußerst befreiende Wirkung! Bis Ende 20 war ich immer sehr schlank. Ich kann mich an dieses Gefühl noch genau erinnern. Ich habe es geliebt, so wie ich es geliebt habe, schöne Kleider zu tragen. Ich kann mich an dieses Gefühl noch so gut erinnern auch an mein Versprechen an mich selbst, dass ich niemals dicker sein werde. Nun ja, heute fühle ich mich fremd unter dem Fett meines Körpers. Ich bin äußerlich zu der Frau geworden, die ich niemals werden wollte. Aber in einer Welt, in der selbst meine Hausärztin (BMI > 30) behauptet, dass ich schlank sei und nicht abnehmen soll und die überwiegende Anzahl meiner Freundinnen (vom Rest der Bevölkerung mal ganz abgesehen) dicker ist als ich, ist es schwer, sich öffentlich dazu zu bekennen. Diese Einstellung wird als essgestört oder krank abgestempelt. Seitdem ich das Buch gelesen habe, sehe ich die Menschen um mich herum noch genauso wie vorher, auch vorher fand ich die meisten zu dick, habe mich aber innerlich geohrfeigt, weil ich meine Sichtweise für gestört hielt. Vor Kurzem hat meine Schwester mir erzählt, dass sie ein Bild von Hoss Cartwright gesehen hat. (Hoss war der gemütliche Dicke aus der Serie „Bonanza“ – ja ich bin alt!) Als Kind hielt sie ihn für den dicksten Menschen der Welt. Als sie jetzt sein Bild sah, dachte sie nur, dass er doch gar nicht so dick sei und sie mit ihm ein tolles Paar abgäbe. Hm. Ich habe dann auch ein Bild von ihm gegoogelt. Erschreckend, wie sich die Wahrnehmung ändern kann, wenn die Menschen um einen herum (auch) immer dicker werden.

    7. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Nun, leider ist da noch nichts zu sehen. Noch kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ich jemals wieder unter 60 kg wiegen werde – jedenfalls länger als eine Woche und ohne schwere Krankheit ;-(. Ich werde es trotzdem versuchen, zu gut erinnere ich mich noch an das tolle Gefühl. Ich weiß jedoch jetzt schon, dass mich meine Mutter für sterbenskrank halten wird und ca. 90 % meiner Freundinnen für magersüchtig. Der (dünne) Rest wird evt. ein Problem damit haben, dass ich die Rolle der gemütlichen Moppeligen verlasse. Eine sehr dünne Freundin, der ich sagte, dass ich abnehmen möchte, weil ich dachte, sie habe dafür Verständnis, meinte, ich hätte es nicht nötig. Ich wäre nicht schlank, hätte aber eine ganz tolle Körperspannung und sei halt athletisch gebaut (??????). Mein Mann wird es mögen – er hält mich für viel zu fett – leider versteht er trotzdem nicht, dass ich im Gegensatz zu ihm nur Miniportionen essen sollte. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich aufgehört Alkohol zu trinken, nachdem ich mich ziemlich lange mit den Gewohnheiten diesbezüglich im Freundeskreis, der Gesellschaft und mir selber, auseinandergesetzt habe und einfach nicht mehr „wollte“ (ich könnte ein Buch über Alklogik schreiben!). Das erste Jahr war hart und damit meine ich nicht den Verzicht, sondern die Reaktionen meiner Umgebung. Obwohl ich gut vorbereitet war, habe ich mich ohne Ende rechtfertigen müssen. Etwas anderes als „ich hatte ein Alkoholproblem“ oder „ich muss aus gesundheitlichen Gründen verzichten“, wird nämlich nicht akzeptiert. Ich befürchte, dass es mit dem Abnehmen ähnlich ist – zumal ich ja nicht adipös bin. Das kostet Kraft. Oder sollte ich es positiv sehen? Ich gelte ohnehin schon als Spassbremse der Nation – also was soll’s?
    8. Vorher-Nachher Foto?
    Es gibt nur Vorher-Bilder …. ganz wenige ….. . Oh nein.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Maja, danke für diesen ausführlichen Kommentar! Ich finde mich in so vielem wieder (außer dass ich 10 cm größer bin, aber schneller als im Schneckentempo werde ich bei den Einschränkungen, die mir maximal möglich erscheinen, auch nicht abnehmen)
      Das Buch über Alklogik würde ich sofort kaufen. Ich beobachte die Gewohnheiten in meinem Umfeld (seit ein paar Jahren spiele ich Dart im Verein und das findet in einer Kneipe statt, seitdem habe ich noch mehr zu beobachten) und auch meine eigenen und habe das Gefühl, dass das alles irgendwie nicht gut ist, bin aber noch nicht zu einer Entscheidung gekommen, wie ich mit dem Thema umgehen möchte. Magst du mehr erzählen?

      Gefällt mir

  23. Hallo, ganz großes Lob , die Seite hat mir viel geholfen. Ich würde gern wissen inwieweit man dies auf schwangere Frauen beziehen kann, hat jmd. Erfahrungen? Man hört nämlich man soll möglichst nicht zunehmen und zuviel Kiloverlust bedeutet viele Schadstoffe werden im Körper frei und so auch ans Kind gegeben (Gifte die im fett gespeichert werden) Ist da was dran? Ich rede mehr vom starken Übergewicht nicht ein paar Kilos. Lg Kira

    Gefällt mir

      1. Auch in einer Schwangerschaft kann man deutlich abnehmen: Ich habe vom ersten bis zum letzten Tag der Schwangerschaft immer 79kg gewogen. Sieht im Mutterpass etwas seltsam aus. Die Frauenärztin hatte damit kein Problem und fand alles prima. Haben sogar extra nochmal einen Diabetes-Test gemacht. Alles ist gut. Das Kind ist prächtig gelungen.

        Gefällt mir

  24. Joker

    1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ich bin am letzten Donnerstag oder Freitag irgendwo auf Facebook über so einen Comic gestolpert, auf diesem Blog gelandet, hab mir das ebook auf mein Iphone geladen und bin nun damit durch. Ich habe es geradezu geistig inhaliert 😀

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ja. So, wie das immer ist…
    Ich war ein eher leicht bis mittel übergewichtiges Kind (Frustesser), habe dann in der Pubertät sehr ungesund abgenommen und blieb im mittleren Normalgewicht stecken (max 64 kg auf 1,69), wobei ich nicht untrainiert war/ bin, weil ich ab und zu irgendeinen Sport machte/ mache.
    Mir ist schon früh aufgefallen, dass das Umfeld versucht, Gewichtsabnahmen zu sabotieren (a la: „Du wirst immer dünner, ich immer schwabbliger!“).
    „Diäten“ habe ich auch einige durch, war lange Zeit Vegetarier, LowCarb eines bekannten Sportlers, vegan als Diät (Vegan for fit) und auch mal als Ernährungsweise ausprobiert, … allerdings hatte ich mich nie mit Nährstoffen und Vitaminen auseinandergesetzt und denke, dass ich jedenfalls mittlerweile ein Defizit habe. Eisenmangel weiß ich bereits. Als „schlampiger“ Vegetarier habe ich wahrscheinlich auch katastrophal wenig Eiweiß zu mir genommen…
    Meine Erfahrungen mit Diäten waren wie Tauchen: Man hat das Gefühl, man hält die ganze Zeit die Luft an. Ich bin sehr diszipliniert und zielstrebig und so schaffte ich es lange, die Luft anzuhalten – nur war zB mein veganer Versuch nicht ausgewogen gestartet. Ich zählte keine Kalorien und wer mal Mandelmus, Quinoa, Trockenfrüchte und Chiasamen verwendet hat, weiß, dass die teilweise übertrieben hochkalorisch sind. Von daher war es zwar gewichtstechnisch und gesundheitlich erst minimalst besser, fiel dann aber wieder – mit zunehmendem Mangel an Eiweiß, vermute ich jetzt auch – ab und das Abnehmen fiel auch aus. Bis ich dachte, ich kann die Luft nicht länger anhalten und wieder auftauchte in die „normale“ Essenswelt.
    Die Passage mit dem „gesunden“ Essen, das Übergewicht verursacht, hat mich auch etwas betroffen gemacht – das bin absolut ich gewesen. Ich konnte nicht verstehen, dass „gesunde“ Sachen dick machen können.

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich fühle mich einfach nur befreit und euphorisch und „zurechtgerückt“ nach dem Lesen des Buches.

    Ich bin echt kein blöder Mensch und ich wusste, was Kalorien sind und ich konnte die Zahlen auf den Tütchen usw lesen und ich LAS sie ja auch – aber es war mir nie, nie, nie richtig bewusst, was das bedeutet 😀 Und was ich so den ganzen Tag aß. Das ist mir jetzt wirklich und wahrhaftig peinlich, aber dazu steh ich absolut. Ich bin nach dem Lesen des Buches echt geschockt darüber, wie krass ich beim Schätzen danebenlag. Kein Wunder, dass sich diese hartnäckigen vier Kilo zwischen meinem aktuellen Gewicht und meinem errechneten – und viel wichtiger: gefühlten! – Idealgewicht immer hielten!

    Das ist der typische Moment, wo die Fettlogik greifen und irgendwer sagen würde: „Blablabla, du hast doch Normalgewicht, du siehst doch gut aus (wie ich das hasse), du spinnst doch, dass du abnehmen willst,…“ Die Schere in meinem Kopf schnibbelte auch gerade schon an diesem Text herum und war dabei, den Teil mit meinem Gewicht rauszukürzen – immerhin geht es hier um Fettlogik und hier lesen vermutlich einige Übergewichtige und um ihre Gefühle nicht zu verletzen und nicht „anzugeben“ mit meinen „Luxusproblemen“… – blablabla. Schlimm! Furchtbar! 😀 Aber das hast du im Buch ja schon geschrieben und zerlegt und darum ist es jetzt für mich viel besser sichtbar und damit lösbar.

    Ich habe mich eigentlich immer (!) innerlich geradezu geschämt, zu sagen, dass ich noch auf das Idealgewicht kommen möchte, weil diese ganzen Fettlogiken sich in meinem Hirn zusammenbrauten und ich schon wusste, wie die Umgebung reagieren würde. Vielleicht habe ich es deshalb auch nie ernsthaft versucht.
    Es hat sich eine unglaubliche Menge beim Lesen verändert. Mir sind gerade Leuchtfeuer aufgegangen. Wie viele unglaublich bescheuerte, verklebte Spinnennetzgedanken sich in mir eingenistet hatten und quasi schon knisterten, wenn ich an Gewicht und Essen dachte! Ich habe mir nun direkt eine Kalorienzählapp runtergeladen und seit Freitag mein Essverhalten umgestellt (Salat ist auch dabei, aber ohne Lachs ;D). Fällt mir nicht schwer, weil ich ohnehin schon diverse Sachen ausprobiert habe und dabei auch meist nach dem ging, was ich mag und was ich vertrage. Außerdem liebe ich Gemüse und Salat. Zucker und Weißmehl habe ich sehr weit runter gefahren, hab mir Nahrungsergänzungsmittel besorgt und werde jetzt mal richtig loslegen. Aber dieses Mal frei von diesen ganzen Zwängen – herrlich 😀
    Ich starte ganz locker mit dem Tagesziel 1.400 Kalorien, weil ich mich nicht zu sehr einschränken will. Aber wenn es sich ergibt – so wie gestern – wird auch der volle Tagesbedarf für ein Grillfestchen ausgeschöpft  Jetzt weiß ich ja, dass Abnehmen keine Zauberei ist!

    Das Buch hat mich übrigens gleich mal zu ein bisschen Sport nebenbei motiviert. Ein Kapitel gelesen – eine kleine Bauchübung. Ein weiteres Kapitel – ein bisschen stretchen.
    Alles keine großartigen Leistungen, aber mir ging es zum ersten Mal seit langer, langer Zeit mal nur ums Wohlfühlen.

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    – Ich war bei gar nichts skeptisch, aber das meiste habe ich mit offenem Mund gelesen 😀 Gerade das Paradoxon, dass alle „Magerwahn“ schreien und der Großteil der Menschen übergewichtig ist, war mir zwar klar, aber nicht in diesem Ausmaß. Ich finde es einfach nur brillant, wie du das zerlegt, aufgedröselt und widerlegt hast.
    – Ich war überzeugt vom „nicht unter 1.500-Kalorien“-Märchen und dem Hungerstoffwechsel.
    – Ich war ein krasser Kalorien-Verschätzer – für mich waren Abnehmversuche tatsächlich wie Lotto oder das Fischen im Trüben: Klappt‘s? Klappt‘s nicht? Kommen nachts wieder die kleinen Tierchen namens Kalorien und nähen die Kleider enger? 😀
    Ich hielt mich unbewusst an dumme Regeln wie „nur einmal in der Woche wiegen, sonst wirkt das zwanghaft“ oder „Wer Kalorien zählt, wirkt zwanghaft“. Als müsste man beim Abnehmen noch eine besonders lässige Figur machen. Ich wollte auch bloß nie den Eindruck erwecken, ich würde „hungern“.
    Vieles davon sind Regeln aus „zweiter Hand“, denn es sind nicht meine, sondern Erfahrungen, die ich seit der Kindheit/ Jugend gemacht habe, wenn immer ich versuchte, abzunehmen.
    – Völlig genervt, aber definitiv beeinflusst war ich vom „Magersucht“smärchen meiner Umwelt. Die Bananenschale hat mein Weltbild dann auf den Kopf gestellt 😀 ebenso wie der Kommentar, dass die Lawrence „Magersucht probiert, aber nicht durchgehalten“ habe. So als könnte man „Depression ausprobieren“…
    – Die „ich bin halt einfach kräftig gebaut“/ „Das ist genetisch“/ „Könnte ich meinen Stoffwechsel ruiniert haben“-Märchen hielten sich auch in meinem Kopf. Ist jetzt dahin.

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Derzeit fällt mir keins ein. Ich lasse es erst mal nachwirken und verwickele mein Umfeld in Diskussionen. Vielleicht ergibt sich dann noch etwas 😀

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    „Du bist doch schon schlank“ verbunden mit „Was bin ich denn dann?“
    Ist eine meiner liebsten Freundinnen, darum habe ich darauf verwiesen, dass ich selbst mit weiteren 10kg auf den Rippen noch „normalgewichtig“ wäre und dass ich mich im Idealbereich halt wohler fühle.

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Tatsächlich. So ertappte ich mich einmal bei einem völlig unbewussten Gedanken. Ich war auf dem Weg zu einer echt anstrengenden Aufgabe und sah eine adipöse Frau. Und aus der gefühlten 3 Unter-Etage meines Unterbewusstseins tauchte der Gedanke auf, dass ich auch gerne so dick wäre, weil ich dann geschützt wäre. Dafuq? Rational wurde der Gedanke natürlich sofort zerlegt, quasi hysterisches Gekreisch im Teil meines Kopfes, der gerne abnehmen würde, aber es war eine interessante Sache zu sehen, dass eine innere tiefe Überzeugung da ist, die jedem rational begründeten Abnehmversuch im Weg stehen würde.
    Oh, und vorhin war ich auf der Seite von Sophia Thiel, der Bodybuilderin, die früher übergewichtig war und mich sprangen die ganzen „Ih, unweiblich“-Kommentare an. Die Leute schreiben ja nicht: Das mag ich nicht. Ist ihr vollstes Recht, das zu denken. Ob man das überhaupt auf die Fanseite posten muss, ist ja eine andere Frage. Aber das zu einer vermeintlichen, gesellschaftlichen Norm zu erheben, hinter der man sich versteckt, weil man nicht sagen kann, dass man persönlich es gerne weicher und runder hätte – das ist bescheuert. Musste sofort an den Mädchenkörper mit Busen denken.

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    9. Vorher-Nacher Foto?

    Mein Endergebnis: Ich finde dein Buch hammergut. Mit sprudelndem Witz, Intelligenz und einer durchschlagenden Überzeugungskraft, die meine verstaubten Spinnenweben ordentlich durchgepustet hat.

    Gefällt mir

  25. Johanna

    1. Deine Comics auf Twitter -> nachgelesen -> Interesse -> Buch gekauft. Irgendwo schriebst Du Trennkost sei Bullshit.
    2. Nach vielen Jahren stabiler, fast unerschütterlicher Schlankheit hatte ich seit ich 40 bin in 8 Jahren ca. 12 kg zugenommen, abwärts ging es nicht.
    3. Ich bin ein sehr logisch analytisch denkender Mensch, Technikerin, Dein Buch hat zum Thema Ernährung und Gewicht in meinem Hirn quasi wieder alles an seinen Platz gerüttelt und für Klarheit und Logik gesorgt.
    4. Keine Skepsis zu Überschriften oder Kapiteln; geglaubte Fettlogiken: Frühstück wichtig, Abends essen mach dick, Trennkost, Hungermodus;
    5. Evtl. zu ergänzende Kapitel: Hinweise z. Sport; was kann man wie tun, Verletzungsrisiken vermeiden; mein persönlicher Wunsch: Wie geht es Dir in ein zwei Jahren, bist Du stabil auf einem Gewicht, was macht Deine Körperwahrnehmung, hast Du Dich anderen Hobbys und Themen zugewandt?
    6. Letzte Fettlogikbegegnung: Abendessen, Ich: es hängt nur von den Kalorien ab. 2x ausgesprochen, Ende.
    7. Ich sehe die Leute in der Kantine, sehr wie viele Leute versuchen, wenig zu essen, kann mir aber nicht vorstellen wie sie damit satt werden und über den nachmittag kommen; sehe auch, wie die Leute falsch essen (wenig Eiweiß, kaltes Essen, 3 Salatblätter etc.)
    8. Gewichtsveränderung: In einem halben Jahr ca. 6-7 kg, daneben aber auch Muskelaufbau durch Pilates und Körpergewichtsübungen, ich fühle mich wohl, habe eine bessere Körperhaltung und spüre mehr Kraft und Flexibilität. Ziel sind noch ca. 5 kg und mehr Kraft und mehr Ausdauer, das wäre dann ein BMI von 20 und würde mir reichen, ich lasse mir aber Zeit.
    9. Foto hab ich keins

    Ein paar Gedanken:
    Ein warmes Mittagessen führt bei mir zu mehr Wohlgefühl und scheint mich länger satt zu machen als die gleiche Menge an Kalorien aus kalten Snacks.
    Besonders wichtig ist für mich zu wissen, dass man nach ein paar „Sündentagen“ jederzeit wieder weitermachen kann und Sündentage nicht „alles versauen“.
    Ebenso der Vergleich, 1.000 kcal entsprechen 140 g Körperfett. So kann man recht gut bestimmen, wie schnell man wahrscheinlich abnehmen wird.

    Danke also für Dein Buch. Ich wünsche Dir, dass Du die Kraft hast, Deinen Weg weiterzugehen und stabil und gesund bleibst.

    Gefällt 1 Person

  26. Danke für dieses Buch. Das ist zwar jetzt etwas kurz gehalten, aber das ist wirklich das, was ich darüber denke. Danke.

    1) Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Am 13.4.2016, als ich bei Amazon einen Akku für mein Laptop bestellt habe und noch ein Buch dazu nehmen wollte wegen den Versandgebühren 😉 Also reiner Zufall. In irgendeiner Rezession wurde das Buch erwähnt und es hörte sich interessant an.

    2) Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ich habe sehr viele Diäten mitgemacht und manche haben etwas gebracht, manche nicht. Ich habe auch Appetithemmer und Fettblocker unter ärztlicher Aufsicht genommen. Mit 18 Jahren wog ich ca. 56kg und habe seither ständig zu- und abgenommen. Nach 2 Schwangerschaften war mein Höchstgewicht 96kg. Mit Weightwatchers habe ich 16kg verloren und die habe ich dann bald wieder zugenommen. Seit 2010 oder so war ich nicht mehr unter 80kg. Seither habe ich mich an WW gehalten, Schlank ohne Diät, Myline, Schlank im Schlaf und da sind bestimmt noch andere Diätformen, die mir grade nicht einfallen.

    3) Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Die Reaktionen beim Lesen waren Ungläubigkeit, Angst, Wut, Scham, Selbsterkenntnis, Hoffnung, Zweifel, Kopfschütteln – alles dabei. Kann es wirklich so einfach sein? Ist es schon zu spät? Wieso habe ich es so weit kommen lasse? So viel Eigenverantwortung – bin ich dafür bereit? Ja, ich schaffe das.
    Gibt es wirklich so viele Menschen, die sich angegriffen und diskriminiert fühlen, weil man die Nachteile von Übergewicht beschreibt? In einem Forum habe ich gelesen, wie über das Buch heftig diskutiert wurde, ohne dass manche davon das Buch gelesen haben. (Eine hat aber anscheinend den Klappentext gelesen.) Ich bin echt verwundert über so ein Verhalten. Die ganzen Studien und Umfragen werde ich in Zukunft auch mehr hinterfragen.

    4) Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Das Kapitel mit dem Stoffwechsel war am Hilfreichsten – ich habe tatsächlich auch immer geglaubt, dass man den Stoffwechsel kaputt machen kann und dass meiner total hinüber ist. Und dass man sich nicht an das Kalorienlimit halten muss war auch sehr hilfreich.

    5) Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Mir hat nichts gefehlt.

    6) Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    „Wenn man mit dem Rauchen aufhört, nimmt man zu.“ Das ist der Standardsatz meiner Mutter weswegen sie nicht mit Rauchen aufhört und ich konnte ihr nun erklären, woran es liegen könnte wenn man zunimmt.
    „Der hohe Cholesterinwert ist erblich bedingt.“ Mein Wert ist erst in den letzten 5 Jahren so angestiegen (bin 42 J.) und ich glaube nicht, dass es trotz schlechter Ernährung und wenig Bewegung eine Erbsache ist. Bzw. ernährt sich meine Familie nicht besonders gesund, also vielleicht doch ein Familienleiden. Eigentlich habe ich mit Trotz reagiert. Ist mir egal, wenn alle anderen einen hohen Cholesterinwert haben, ich ändere das für mich. So.

    7) Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Ich möchte mich nicht mehr so streng kritisieren.
    Wenn ich schon schwimmen gehen muß, kaufe ich mir den schönsten Badeanzug/Tankini/Bikini den ich finden kann, weil es sowieso egal ist ob ich einen schwarzen oder einen blauen anhabe. Man sieht in einem schwarzen ja nicht so aus, als ob man plötzlich Größe 38 trägt, statt sonst Gr. 48.
    Ich will keine Fotos mehr von mir löschen, egal wie doof ich darauf meiner Meinung nach aussehe, denn sonst wissen die Kinder gar nicht, wie ich früher ausgesehen habe. Oder dass ich bei Ausflügen dabei war. Und wenn ich im Urlaub bin, versuche ich einfach richtig schöne Fotos zu machen. Oder einfach mal lustige Posen ausprobieren.
    Da ich das Buch erst vor einer Woche fertig gelesen habe, kann ich noch nicht viel berichten. Ich beobachte noch.

    8) Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Ich habe bisher 2kg abgenommen. Leider noch keine weiteren Veränderungen, da ich erst seit ca. 8 Tagen Kalorien zähle und mehr Sport mache. Die Umwelt hat noch nichts gemerkt.

    9) Vorher-Nacher Foto?
    Gibt es noch nicht, bzw. sieht man noch nix.

    Hier ist meine Seite – da sind sicher auch noch einige Fettlogiken versteckt 😉 :
    https://wordpress.com/stats/insights/eigentlichschlank.wordpress.com

    Gefällt mir

  27. Lena

    1) Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Mein Sohn hat mir das Buch im Urlaub zum Lesen gegeben
    2) Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Oh ja. Ich war nie ein dickes Kind, aber nach der ersten Geburt nahm ich stätig an Gewicht zu. Habe dann mit 25 in 8 Monaten 32 kg abgenommen und 2 Jahre gehalten. Und dann mich wieder gehen lassen. Und seitdem alle Ernährungsarten probiert.
    Sogar zwei teure Tests bezahlt, um rauszufinden, welcher Ernährungstyp ich bin. Und bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich angefangen, Kalorien zu zählen.
    3) Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich habe beim Lesen immer nur genickt und alle Fettlogiken bei mir entdeckt. Und verstanden, warum es bei mir nicht funktioniert
    4) Bei welchen Kapitel (überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Stoffwechsel. 5) Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Bin noch am Lesen, noch nichts
    6) Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Alle haben mir eingeredet, mein Stoffwechsel sei kaputt und es wird nie funktioniert. Einen nette Kollegin hat mir sogar empfohlen, eine Magenverkleinerung machen zu lassen
    Ich war traurig
    7) Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Nicht so direkt, habe coole Freunde und Familie. Mein Mann hat mich immer sexy gefunden. Aber manche Blicke habe ich kassiert, wenn ich in der Öffentlichkeit Eis oder Pommes gegessen habe. Das kommt aber nur 2 mal im Jahr vor (ich mag kein Eis, Pommes sind mir zu fettig)
    8) Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    8 kg sind runter, man sieht es noch nicht
    9) Vorher-Nacher Foto?
    Später…

    Gefällt mir

  28. Feli

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    In der Fernsehzeitung TV14 war ein Artikel, der genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Ich wollte was verändern, wusste aber nicht mit welcher Diät. Ich hatte mir zu diesem Zeitpunkt bereits ein paar Bücher ausgeliehen „Schlank im Schlaf“ und „5:2 Diät“. Aber so richtig war ich von keiner Diät überzeugt und wusste nicht wann und wie ich anfangen kann.

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Mit Anfang 20 habe ich bei einer Größe von 1,72 m ca. 63 Kilo gewogen. Nach Abschluss der Ausbildung und gemeinsame Wohnung mit meinem Freund habe ich über 7 Jahre ca. 10 Kilo zugenommen. Nach der Geburt meines ersten Kindes habe ich zusätzlich 23 Kilo zugenommen. Hängen geblieben bin ich jedoch auf 10 Kilo. Nach einem Jahr habe ich diese 10 Kilo abgenommen durch Sport und Ernährungstagebuch führen. Aber als Diät habe ich das nie bezeichnet, aus Angst vor dem Stoffwechsel und Setpoint etc. Obwohl ich gerne wieder 65 Kilo gewogen hätte, habe ich mich mit 72 Kilo (wie vor der Schwangerschaft) abgefunden. Ich dachte bzw. wurde mir auch oft gesagt, dass der Körper das Gewicht was er ein paar Jahre hatte, am besten halten kann. Als ich dann zwei Wochen bei 72 kg war, dachte ich das war es dann. Da ich aber weder was von Wassereinlagerungen wusste, noch genau Kalorien gezählt hab, sondern nur aus dem Bauch raus weniger gegessen habe, hab ich auch so keine Ursachenforschung betrieben. Nach weiteren zwei Geburten war ich wieder bei 83 Kilo und sehr unzufrieden. Diese hab ich jetzt konstant ein Jahr gehalten.

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Das Lesen war eine Befreiung. Gerade Hungerstoffwechsel, Set-Point und JoJo haben mir echt im Weg gestanden. Kalorienzählen hatte ich nie im Sinn gehabt. Das wäre ja eine Diät gewesen…. die wollte ich ja wegen JoJo und Stoffwechselumstellung nicht machen. Darüber hinaus habe ich seit einem Jahr Hashimoto (behandelt) und dachte mir, dass auch das das Abnehmen ziemlich erschwert. Ich bin jetzt total euphorisch. Gerade das Kalorienzählen ist überhaupt gar nicht so schlimm wie ich immer dachte. Und das beste „ich kann essen was ich will“ (im Rahmen von meinen täglichen 1000-1200 Kalorien). Jede andere Diät hat mich immer abgeschreckt „keine Kohlenhydrate“ wäre eine Katastrophe…. keine Süßigkeiten. Und jetzt kann ich mir das schon gönnen, mache es aber freiwillig selten, weil ich es nicht muss. Außerdem hungere ich so nicht. Ich esse viel gesünder, viel mehr Gemüse, weniger Fett….

    Bei welchen Kapitel (überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Ich war unbewusst von vielen Logiken überzeugt, eigentlich von den meisten. Bei „Genuss ist mir wichtiger“ merke ich jetzt nach einigem Ausprobieren mit meinen Standartrezepten, dass sich viele Kalorien einsparen lassen und es trotzdem noch genauso gut schmeckt und ich mich nicht enorm einschränken muss.

    Welches Kapitel würdest du ergänzen? Eigentlich keines.

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    Meine letzte Fettlogik war gerade gestern. Ich habe einer Freundin von dem Buch erzählt und von meinem Ziel das Gewicht von Anfang 20 zurückzubekommen. Sie meinte dann, es reicht doch jetzt schon und außerdem habe man mit Anfang 20 ja auch eine ganz andere Konstitution?! Naja, ich weiß auf jeden Fall, dass ich mein Ziel erreichen werde. Ohne das Buch hätte ich diese Erkenntnis heute noch nicht. Meine Mutter meinte, als sie hörte ich will noch 5 Kilo abnehmen, „solange ich ja noch genug essen würde und nicht in die Magersucht rutsche, wäre es ja ok“. Da sie nächste Woche Geburtstag hat, bekommt sie das Buch geschenkt. 🙂 Habe es heute nochmal bestellt. Was ich oft höre ist „für mich ist das nicht adipös“. Diese Fettlogik hatte ich auch bzw. in Teilen eine verzerrte Wahrnehmung. Und diese haben die meisten. Meine Mutter meinte, wenn ich noch weiter abnehmen wäre ich ja im Gesicht ganz eingefallen?! Ich konnte nur erwidern, dass ich mit 22 ja dasselbe Gewicht hatte und auch nicht abgemagert aussah und im mittleren Normalbereich gelegen habe. Dem musste sie dann doch zustimmen. Außerdem habe ich vor ein paar Tagen ein Blutbild machen lassen und meinem Arzt erzählt, dass ich 13 Kilo abgenommen habe. Und er fand das ganz toll und ich solle da auch eher langfristig die Ernährung umstellen, damit der JoJo nicht zuschlägt….

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Das Kapitel „Mich betrifft das zum Glück nicht“ hat mich wirklich aufgerüttelt, nicht nur in den gesunden BMI zu kommen, sondern auch mehr Sport zu machen. Das habe ich auch sofort umgesetzt und trainiere jetzt zweimal die Woche. Gehe sehr viel spazieren und probiere möglichst viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen.

    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    Ich habe das Buch gekauft, in Windeseile gelesen und sofort angefangen. Beginn war Mitte März mit 82 Kilo bei 1,72 m und ich wiege mittlerweile 69 Kilo. Jetzt weiß ich auch dass ich wieder auf 65 Kg kommen kann und damit im mittleren Normalgewicht liege. Ich mache 2 mal die Woche eine Stunde Fitnesstraining im Turnverein und nach jetzt 13 Kilo weniger, merke ich schon enorme Fortschritte, da ich weniger Gewicht bei der Liegestütze heben muss 🙂 Vom straffen Bauch bin ich zwar noch weit entfernt aber es wird. Mein Mann unterstützt mich sehr und ich bin so motiviert wie noch nie. Vor allem konnte ich meine Kartons mit Hosen vom Speicher holen und passe in alle wieder rein. Das war so schön…. ein paar Sachen passen natürlich noch nicht, aber mir fehlen ja auch noch 5 oder 6 Kilo. Freunde aus dem selben Ort sind ganz begeistert. Da ich allerdings noch einen großen Freundeskreis in meiner früheren Heimat habe, die ich ewig nicht mehr gesehen habe, ist meine Motivation besonders groß, wie sie reagieren werden.

    Vorher-Nacher Foto? Habe ich leider nicht gemacht.

    Gefällt mir

  29. Frank

    1) Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    über den Besserwisser Twitter Feed, da wurde es mal erwähnt, und hab daraufhin die ebook Variante von Amazon geholt.

    2) Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Immer wieder seit meiner frühen Jugend. Während der Ausbildung hatte sich das gut selber reguliert durch die Körperliche Arbeit, aber danach stieg ich um und sass nur noch im Büro. Die Muskeln durch die Arbeitshistorie und Sport aus der Jugend haben mich bis Mitte 20 geholfen im ‚Rahmen‘ zu bleiben, danach habe ich angefangen den Rahmen zu sprengen. Immer wieder versucht mit blinden Trainingsorgien abzunehmen, aber das hat nie dauerhaft funktioniert. Verschiedene Radikal Diäten oder programme haben auch nicht geholfen, da ich mir ungern vorschreiben lasse was ich zu tun habe 😉

    3) Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Als naturwissenschaftlich orientierter Mensch machte das was da Stand Sinn. Es war gut hergeleitet, die Quellen haben die Thesen beweisgeführt, das hatte mich überzeugt auch selbst anzufangen

    4) Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Um ehrlich zu sein bin ich relativ Wertefrei an das Buch herangegangen, was mich letztendlich überzeugt hat das die ganzen Fettlogiken falsche Logiken sind war die Tatsache das mir das Buch nicht die allheilende Alternative verkaufen wollte. Das war das wichtigste! Sonnst hätte ich es bald weggelegt.

    5) Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Kann ich so nicht sagen. Anleitungen zum Selbstfinden evtl in den einzelnen Kapiteln, das starten.. Die Internet Adressen wo man anfangen kann kommen zu weit hinten, da hatte ich schon lange vorher Google angeworfen.

    6) Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    Relativ aktuell, ein Kollege der meinte so dick sei ich doch gar nicht, und das man es nicht übertreiben muss. Vor dem Buch hätte ich gezweifelt, wäre eventuell sogar mit der „Diät“ eingeknickt (Diät in Anführungszeichen, da das was ich jetzt gerade mache keine Diät ist die ich mal ein bisschen mache, sondern eine dauerhafte Anpassung meines Lebens darstellt).
    Man muss dazu sagen, ich wiege im Moment 136kg auf 169cm. Also nicht ein bisschen zu dick selbst für freundlich gestimmte Verhältnisse..
    Meine Reaktion war aber, dank des Buches, das ich sagen konnte das das Blödsinn ist, das ich Probleme habe wegen des Gewichts, und das es sich ändern muss. Klar, hätte ich auch ohne das Buch gelesen zu haben sagen können, es hat mir nur geholfen diese Logiken und Argumente über Bord zu werfen.
    Die letzte Fettlogik die ich bei mir immer wieder über Bord werfe ist das Problem der Wassereinlagerung. Das das Kilo das seit gestern auf einmal mehr da ist eben nur Wasser ist. Früher wäre ich an der Stelle verzweifelt und hätte wohl aufgegeben. Danke dafür!

    7) Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Meine Körperwahrnehmung war davor schon relativ klar, ich bin viel zu dick. Was sich geändert hat war meine geistige Einstellung, von ‚Zwecklos‘ zu ‚Ich schaffe das‘
    Meine Umwelt nehme ich anders wahr in dem Sinne das ich nichtmehr denke ‚Mann haben die es gut‘ sondern zu ‚Irgendwann gehöre ich zu euch‘ 😉

    8) Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Die Umwelt reagiert noch nicht, dafür ist es noch zu früh – habe erst vor 6 Wochen angefangen, aber einen Erfolg mit 8kg Gewichtsabnahme zu verbuchen, ohne das ich Leide oder mich durch einen komischen Plan eingeschränkt fühle. Und dabei fühle ich mich wunderbar. Durch diesen ersten Feldversuch an mir bin ich mir sicher das ich da ankommen will wo ich hinwill. Die ganzen alten Sachen passen sogar schon wieder ein bisschen besser.

    9) Vorher-Nacher Foto?
    Dafür ist es definitiv zu früh!

    Gefällt mir

  30. Susanne

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ich lese schon seit einiger Zeit deinen Blog (erzaehlmirnix) ^^

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ich war eig immer eher schlank (als ich so 16/17 war sogar BMI 18 oder so) aber in den letzten zwei Jahren hab ich kontinuierlich zugenommen und mein Abspecken bisschen vor mir hergeschoben ;)(ich bin ganz groß im prokrastinieren xD ( BMI 22) meine Schwester versucht schon seit einiger Zeit ihren Bauch wegzukriegen (der sich obwohl sie wie ich auch eher schlank ist hartnäckig hält) und meine Mam hat eher das umgekehrte Problem, sie ist eher zu dünn.
    Die meisten meiner Verwandten die etwas oder mehr Übergewicht haben wissen schon woher’s kommt ^^ die essen einfach zu gerne (&zuviel) 😀
    (Aber ich denke ich werde sein Buch manchen empfehlen, he ))

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich wusste ja das Übergewicht ungesund ist aber wie sehr hat mich dann doch überascht und bei manchen Fettlogiken hab ich mir schon an den Kopf gegriffen ^^ und mir wurde auch nochmal klar das es Leuten oft unnötig schwer gemacht wird abzunehmen. (Fatacceptance ist echt unverantwortlich))

    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt?

    Ich hab gedacht süßstoffe sind iwie schädlich bzw machen auch hungrig
    und ich hab den Verbrauch von Muskeln überschätzt und noch n paar andere Sachen (da war was aber es fällt mir Grad nicht ein)

    Wie siehst du es jetzt?Welches Kapitel würdest du ergänzen?Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen?
    Mir wurde immer gesagt es ist ungesund nicht zu Frühstücken/so viel auf einmal zu essen/ oder am abend viel zu essen
    und Familie/Freunde (manche) haben mir gesagt sie finden es gut das ich zugenommen habe/ Nein du musst nicht abnehmen du bist doch dünn
    oder auch: Es ist gesünder mit mittleren normal bmi (als mit unterem n. bmi)

    Wie hast du reagiert?
    Ich muss vielleicht nicht aber ich möchte 😀 und das ist jawohl mein Bier

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Ich bin /normalgewichtig/ (aber ich hasse das word normal eh :D) deshalb darf ich auf keinen Fall abnehmen (wollen)
    Kommt schon leute Ich will ja auch keine Unmengen verlieren nur 5-7 Kilo oder so ^^

    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir?
    ich bin schwerer geworden und hab das auch gemerkt- ich hab plötzlich diese pufferzohnen ;D und äh
    Wie reagiert die Umwelt? Merkt nix (hab n paar gefragt) (ausser meine Schwester ^^ von ihr werd ich wohl immer die Wahrheit kriegen haha ()
    Vorher-Nacher Foto n/a

    Gefällt mir

  31. OnMyWay

    Hallo ich bin die Ruth und bin auf meinem Weg, daher der Nick OnMyWay.

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ich bin im Internet auf Facebook durch die Seite Mimikama über Erzählmirnix gestolpert und darüber hab ich von dem Buch erfahren. Manche Wege sind doch recht merkwürdig…..

    Heute habe ich das Buch zu Ende gelesen.

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie
    waren diese?

    Meine erste Abnehmkur hatte ich mit 12. Es gab diverse abnehmversuche. Allein in den letzten 10 Jahren habe ich mehrfach viel zu und abgenommen. Das geringste Gewicht in der Zeit war aber immer noch 98 kg und das höchste 146,5 kg, Aktuell bin ich bei 143 kg und so ziemlich am Boden.
    Ich habe lange das Thema Übergewicht von mir gewiesen. Es wurde mir aufgedrückt, ich fühlte mich nicht so. Viele Faktoren führten dazu das ich 0 Selbstwertgefühl hatte. Ich nahm das Abnehmen sollen als Ablehung meiner Person und entwickelte dadurch riesige Abwehr gegen das Thema ganz allgemein. Bis heute tue ich mir schwer mir anzuhören, wie ich essen sollte. Ich habe auch aufgrund gewisser Umstände mangelhafte Erfahrung in Bezug auf Essenszubereitung, bis heute habe ich gewisse Probleme dabei. Frei kochen ist für mich fast nicht möglich, bzw. es feht mir einfach an Übung und ich habe Angst vor dem Experimentieren.

    Am Besten hatte ich mal mit einer Art Schaukeldiät abgenommen. Jeden zweiten Tag hieß es nur Gemüse oder Obst, ohne sonstwas. Kein Fett, kein Eiweiß. Die anderen Tage „normal“ Essen. Leider habe ich durch seelischen Stress den Faden dazu wieder verloren und spätere Versuche scheiterten, daran, dass ich mich an den „Normaltagen“ zu sehr überessen habe, dass die Obst-Gemüsetage, das nicht ausgleichen konnten.

    Ein weiterer Versuch brachte gute Abnahme, aber auch wieder Zunahme. Es war psychologisch begleitete Modifast-Diät. Was bei mir super klappte war „Nichtessen“ mit dem Pulver. Sobald die Rückgewöhnung an anderes Essen begann verlor ich, weil ich da nicht schaffte einen vernünftigen Plan zu entwickeln. Ich aß wieder zuviel.

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Ich habe das Buch verschlungen, es hat mir Mut gemacht. Ich stehe im Moment an einer Schwelle, bin ziemlich am Ende und das Buch hat mir neue Hoffnung gemacht. Du schreibst das Buch so, dass ich Dir einfach glauben muss. Kann gar nicht anders. Es hat mir Angst genommen, ich bin mir auch der Herausforderung bewusster geworden. Was es mir auch zeigt ist, es ist im Grunde gar nicht so komplex wie ich immer dachte. Einfach weniger Essen als der Körper als Grundumsatz braucht bringt Abnahme und ich darf ohne schlechtes Gewissen oder Angst zuviel falsch zu machen meinen ganz eigenen Weg suchen. Das viele nur so oder so oder doch anders ist richtig hat mich ganz kirre gemacht.

    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du
    bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Man kann sich den Stoffwechsel versauen durch zu geringe Kalorienzufuhr habe ich geglaubt. Glaube es jetzt nicht mehr. Das hat mich auch mit einer bestimmten Abnehmkur ausgesöhnt zu der ich gezwungen wurde, eigentlich sogar mit zweien. Es bringt meiner Seele Frieden… (ui was große Worte, aber es stimmt.)

    Man läuft Gefahr in die Gegenrichtung abzudriften, sprich in Magersucht. Auch davor hatte ich Angst, diese Angst ist jetzt auch weg.

    Süßstoffe machen dick, (Schweinemast). So richtig hab ich es nicht glauben wollen, aber man begegnet dem immer wieder und nun muss mich das nicht mehr stören. Notfalls kann ich auf das Buch verweisen.

    Ich stehe noch am Anfang für mich, werde weitere Fragen sicher noch bei anderer Gelegenheit beantworten…..

    Gefällt mir

  32. Ronja

    1. Ich bin zunächst auf den Fettlogik-Blog gestoßen, der mich spontan angesprochen hat.
    Wäre ich zuerst auf das Buch gestoßen, hätte ich es wahrscheinlich keines weiteren Blickes gewürdigt, weil ich mir gedacht hätte: „Na klasse, noch ein Abnehmbuch.“

    2. Ich bin jetzt Mitte zwanzig und das Thema Gewicht und Gewichtsveränderung begleitet mich seit der Grundschule. Dort wurde ich als dick gehänselt, obwohl ich eigentlich kein so richtig dickes Kind war. Ungefähr mit zwölf Jahren habe ich begonnen als selbstschädigendes Verhalten tageweise nichts zu essen.
    Mein BMI war normal zu der Zeit (~21).
    Ich habe lange nicht daran geglaubt überhaupt relevant abnehmen zu können, weil meine Mutter zu mir meinte, dass ich biologisch bedingt sowieso nie zu den Dünnen gehören würde.
    In den Jahren vor dem Abitur habe ich dann auch erst einmal kräftig zugenommen, auf einen BMI von 28.
    Nach einigen persönlichen Veränderungen (Auszug, Beginn des Studiums, …) habe ich begonnen abzunehmen und war irgendwann bei einem BMI von ungefähr 18 angelangt. An diesem Punkt zog ich die Reißleine, weil ich zu dieser Zeit starke Konzentrationsprobleme hatte und ich nur noch an Essen denken konnte. Heute bin ich der Meinung, dass ich mich zu dieser Zeit nicht nur zu wenig, sondern v.a. falsch ernährt habe (zwar viel frisches Obst und Gemüse, aber wahrscheinlich deutlich zu wenig Protein).
    Ab diesem Zeitpunkt schwankte mein Gewicht wild hin und her, weil ich immer wieder Diät- und dann wieder Überess-Phasen hatte (und habe).

    3. Was sich durch das Buch bei mir auf der praktischen Ebene verändert hat: ich achte mehr auf meine Proteinzufuhr.
    Außerdem fand ich es erfrischend und irgendwie befreiend, dass die Autorin immer wieder betont, dass das Kaloriendefizit das einzig Relevante für den Abnahmeerfolg ist und dass eine ausreichende Zufuhr von Makro- und Mikronährstoffen auch bei niedriger Kalorienzufuhr möglich ist (keine Angst vor Supplementen!)
    Besonders interessant fand ich auch den Hinweis auf Schwankungen im Wasserhaushalt, weil das etwas ist, was ich bis dahin nicht so auf dem Schirm hattee.

    So, ich glaube das sind die Fragen, die ich hier sinnvoll beantworten kann.
    Auf jeden Fall, danke für dieses Buch!
    Viele Grüße
    Ronja

    (http://ichundmeinessen.blogspot.de/)

    Gefällt mir

  33. Barbarella

    Hallo liebste erzählmirnix 😀
    Ich würde gern den „Liebster Award“ an Dich weiterreichen, ist ja eigentlich auch nur ein Stöckchen … freu mich, wenn Du mitmachen magst.. ?? *Bambiblick*
    Schau doch mal hier vorbei, um die Spielregeln zu erfahren..
    Liebste Grüsse von Barbarella

    Gefällt mir

  34. Pingback: Fettlogik-Stöckchen | Oben der Himmel, unten die Erde .. und in der Mitte: Barbarella

  35. 1. Vor ein paar Wochen, als ich bei Erzählmirnix gelesen habe, dass Du auch über Fettlogik schreibst und Comics machst 🙂 . Letzte Woche habe ich mir dann das Buch gekauft und übers Wochenende auch gelesen. Jetzt liegt es bei meinem Freund, der sich auch dafür interessiert hat.
    2. Ich hatte einige Versuche alleine unternommen (mitunter auch erfolgreich) und eine Ernährungsberatung (teilweise erfolgreich)
    3. Ich hatte einige Aha-Momente. Am Ende des Buches fühlte ich mich gerüstet, auch mit den unwissenden Kommentaren mancher Mitmenschen umgehen zu können (und das motiviert dann auch, das Thema Abnehmen wieder in Angriff zu nehmen).
    4. Ich war u.a. von der Gefahr des Hungermodus überzeugt. Auch auf hilfreichen Seiten wie FDDB wird das teilweise noch erwähnt. Wenn mir jetzt jemand sagt „Pass ja auf, damit Du nicht in den Hungermodus kommst…“ würde ich ihm am liebsten Dein Buch vor die Nase halten. Ich fand es eigentlich befreiend, zu lesen dass das Quatsch ist und will es jetzt gerne noch einmal darauf ankommen lassen.

    Die anderen Fragen kann ich derzeit noch nicht beantworten 😉

    Gefällt mir

  36. Wolke

    Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Habe die erzählmirnixe länger schon verfolgt und bin so irgendwie auf die Fettlogik gestoßen.

    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ja, über einige Jahrzehnte. Diät – zunehmen – Diät – zunehmen – Diät … dann hab ich’s aufgegeben und bin der Fettlogik verfallen, dass Diäten dick machen. 🙂

    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ich habe hier das erste Mal in so präziser, wissenschaftlich belegter und nachvollziehbarer Form gesehen, WAS das Fett mit mir macht. Wie Du ja im Buch auch mehrfach erwähnst, spricht Dich kaum je ein Arzt darauf an, obwohl es nötig wäre (hallo ständig umgeknickter Knöchel, hallo Hüftschmerzen, hallo Orthopäde?) Naja, und das Gesetz von der Energieerhaltung: es kann wo nicht mehr Energie drin sein, als man reintut. Man will sich stundenlang vor die Stirn schlagen. 😀

    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Eigentlich bei keiner, die mir spontan einfällt. Ich hatte mir vorgenommen, an alles ganz unvoreingenommen heran zu gehen und es erstmal auf mich wirken zu lassen, bevor ich entscheide, wie relevant es für mich ist.

    Welches Kapitel würdest du ergänzen?
    Ich habe ziemlich ausgeprägte, sogenannte Reiterhosen, medizinisch Lipödeme. Diese Körperform ist in meiner Familie (unter den Frauen) in jeder Generation weit verbreitet. Mein Oberkörper ist immer schon sehr schlank gewesen (weshalb ich auch jetzt die Frage gestellt bekomme, wieso ich abnehme, ich sei doch schlank, dabei war ich bis vor kurzem tatsächlich adipös). Es konzentriert sich demnach fast alles Fett auf Po und Beine. Also würde mich Deine Einschätzung zu sowas interessieren. Ist es krankhaft, wie von manchen Ärzten beschrieben, oder einfach nur Pech?

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    „Wo bist DU denn adipös?“ „BMI ist Gelumpe, da sind Bodybuilder auch adipös.“ „Wenn man sich gut/fit fühlt ist doch alles oke.“ „Nach dem BMI müsste ich x kg wiegen, das ist doch total übertrieben.“ „Kommerzielle Ausschlachtung des Themas“ „Ich lass mir nicht von Modeplakaten ein schlechtes Gewissen machen“.
    Ich diskutiere nicht, weil die Fettlogiken zu fest sitzen. Jemand, der in einem Glaubenssystem verhaftet ist, egal ob religiös, ideologisch oder eben fettlogisch, den kann man mit sowas lästigem wie Fakten nicht überzeugen.

    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Auf mein Körperempfinden auf jeden Fall. Da ich eigentlich ständig essen könnte, mache ich sehr viel Sport. Das hat mir immer schon Spass gemacht, aber es fällt mir zunehmend leichter und ich weiß, ich stehe ganz kurz vor dem Runners High. 😉 Mein Blick auf die Umwelt: ich sehe überall Adipöse und ich will sie alle aufklären, lol. Natürlich hat sich mein Speiseplan verändert und die Art, wie ich koche.

    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Für die Umwelt ist es vielleicht noch zu früh, das wird aber kommen. Es ist noch nicht so furchtbar viel runter, aber ich merke schon, dass mein Oberkörper sichtbar schlanker ist und ich mich insgesamt leichter fühle.

    Vorher-Nacher Foto?
    Nope, too soon. ;P

    Gefällt mir

  37. Pingback: Fettlogik-News – Fettlogik überwinden.

  38. Pingback: 2 Jahre Normalgewicht – Fettlogik überwinden.

  39. Franzi39

    1. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?

    Über die „Erzählmirnix“-Comics auf Facebook. Diese hatte ich zuerst geliked, weil ich die gute Beobachtungsgabe und die treffsichere, minimalistischer Darstellung von den ganz normalen Kommunikationsunfällen sehr mochte. Irgendwann war da dann mal ein Verweis auf Fettlogik, und ich hab es mir als e-book gekauft.

    2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?

    Ja, einige. Ich war immer recht stattlich, auf eine Weise, wie sie von vielen Mitmenschen als attraktiv wahrgenommen wird… knapp 1,80 groß, schmale Taille, breite Schultern, großer Busen, starker Hintern und Beine. Bis ich 18 war, hatte ich unter 70 kg, dann nahm ich auf 78 kg zu. Dann kamen 3 Kinder, mit unterschiedlichsten Gewichtszunahmen. Kurz vor der Geburt des 3. Kind wog ich zum ersten Mal über 100 kg und ich kam dann erstmal nicht mehr unter 85 kg. Ich hatte meist recht lange stabile Phasen, dann kam eine Depression und in solchen Schüben wurden es teilweise innerhalb von 3 Monaten 10 kg mehr. Dann blieb das Gewicht wieder für mehrere Jahre stabil. Auf Diät war ich gefühlt immer – ich kasteite mich lange Tage und Wochen um mich dann rauschhaften Schokoladenorgien hinzugeben. An solchen Tagen aß ich dann auch an „normalen Sachen“ extrem viel. Viel zu essen war nie das Problem. Auch Fasten nicht. Ich machte Erfahrungen mit Tee- und Saftfasten (einmal sogar 3 Wochen lang), WW und Metabolic Balance. Mit 30 bekam ich einen großen Rappel, ich dachte, ich müsse etwas unternehmen (ich wog 98,8 kg damals). Da nahm ich mit einer sehr extremen Low Carb Diät und mit intensiver Betreuung einer Beraterin ab. In einem halben Jahr 28 kg. Das klappte sehr gut, zum Schluss fielen mir allerdings die Haare aus, ich war sehr blass, und 4 Monate lang blieb meine Periode aus.

    Diese Gewicht hielt mit großer Mühe 3 Jahre, es wechselten sich dabei immer extreme Hungerphasen mit Fressphasen ab. Als ich dann merkte, dass ich mit knapp 30 Jahren zielsicher auf eine Ernährungsstörung zusteuerte (erste Bulimie-Anzeichen waren feststellbar) ließ ich los und gab das Thema „Schlanksein“ auf. Ich fraß mir innerhalb weniger Monate nahezu mein Startgewicht wieder an, hatte dann das Gefühl mich entspannt zurücklehnen zu können und aß wieder „normal“. Das hielt ich dann konstant bis zur Trennung von meinem Mann, da wurden es dann nochmal knapp 10 kg mehr. Interessanterweise fand ich so zum ersten Mal zu einem entspannten Körpergefühl. Ich schaute mich ohne Hass im Spiegel an, ganz neutral und dachte mir: Das bin halt ich, so schau ich aus. Und ich bin immer noch attraktiv (das wurde mir auch verbal und nonverbal bestätigt). 3 Jahre später versöhnte ich mich mit meinem Mann und er befreite mich damit von einem meiner größten Ängste – dass er mich nur mochte, wenn ich schlank bin. Dass er mich so liebte und begehrenswert fand, ja, mich sogar wieder zurückwollte, fand ich erstaunlich und befreite mich von einem großen Bündel Fettlogiken, selbst wenn ich das so nicht hätte nennen können. Ich merkte allerdings auch, wie mich das Übergewicht beeinträchtigte, und auf Fotos sah ich eine richtig Dicke, das verwirrte mich, es passte garnicht zu meinem inneren Selbstbild. Ich begann dann mit WW online abzunehmen. Es klappte ganz einfach, und ganz nebenher und easy nahm ich in einem ¾ Jahr 25 Kilo ab. Von 105 auf knapp und 80. Das war dann für mich ok, ich dachte, alles darunter würde mich zu sehr kasteien, und ich hatte auch Angst ich würde wieder so extrem werden wie bei meiner ersten schlanken Zeit – das wollte ich nicht mehr erleben. Ich blieb bei „um die 80“ und hielt das dann recht locker für 2 Jahre. Ein bisschen Angst hatte ich aber schon immer, dass es wieder mehr würde, und ich musste öfter Fastentage einlegen und mir Gedanken machen über meine Figur. Nach Weihnachten 2016 wog ich dann auf einmal wieder 85 kg und ich wusste ich muss gegensteuern. Mein Mann und ich begannen zum neuen Jahr mit Krafttraining – zeitgleich stolperte ich über Fettlogik. Ich lud mir eine Kalorienzähl-App herunter und fing an zu zählen, und abzunehmen. Derzeit bin ich bei 73 kg und fühle mich sehr wohl.

    3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?

    Vor allem der Gedanke, dass ich nicht dazu bestimmt bin schlank zu sein, hat sich erübrigt. Ich habe das Gefühl, selbst Herr meines Gewichts zu sein. Und Fressorgien wurden für mich entmystifiziert. Ich sehe Essen nun pragmatisch und mit viel weniger Emotion. Fressorgien gibt es nun nicht mehr – ich esse sehr gerne auch mal viel, aber ich kann es durch das Kalorienzählen in Grenzen halten bzw. auch dann ausgleichen.

    4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?

    Der Dauerbrenner… das mit dem Hungerstoffwechsel 🙂

    5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Nix, alles drin, alles dran. Ich finde ja, Werke sollten irgendwann mal einfach „fertig“ sein. Lass es so wie es ist. Schreib lieber in ein paar Jahren ein neues Buch.

    6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?

    Immer wieder der Hungerstoffwechsel, und dass man eine gewisse Anzahl an Kalorien zu sich nehmen muss um abnehmen zu können.

    7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?

    Meine Körperwahrnehmung hat sich, als ich dick war, bereits verändert, hin zu einem positiven Körpergefühl. Das Schlanksein jetzt fühlt sich richtig an, ich erschrecke nicht mehr, wenn ich mich im Spiegel sehe (huch, bin das ich? Das war beim ersten Mal Schlanksein so), bin allerdings auch nicht mehr so eitel wie früher. Als ich das erste Mal schlank war, musste ich das mit enger, aufreizender Kleidung auch oft zeigen. Ich war sehr abhängig von dem, was die anderen zu mir sagen, und auch sehr unsicher und eigentlich auch unglücklich, weil ich dachte, das hält eh nicht lange an. Außerdem war das Schlanksein sehr mühsam, weil es in meinem Kopf viele Verbote gab (Lebensmittel, Verhaltensweisen etc…. das hatte ich mir mit der strengen Diät antrainiert). Dieses Mal (es liegt vielleicht auch am Alter… bin mittlerweile ja schon ganz erhabene 40 Jahre alt 😉 ) sind mir die Rückmeldungen der Umwelt ziemlich egal. Ich weiß, dass das, was ich jetzt mache, gesund und gut ist. Ich freue mich über Komplimente, aber sie beschäftigen mich nicht lange. Und mich irritieren negative Kommentare, aber nicht allzusehr. Auch gibt es jetzt keine bösen und guten Lebensmittel mehr für mich – nur noch ein Budget, das ich möglichst gesund (aber manchmal auch ungesund) ausfülle.

    8. Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?

    Auf die Abnahme von 105 auf 80 kg hat die Umwelt sehr positiv reagiert. Wie du auch im Buch schreibst… eine Abnahme ins leichte Übergewicht wird euphorisch gefeiert, gleichzeitig auch kommentiert mit „jetzt reicht es aber, sonst bist du ja gar keine Frau mehr, und du hast eh jetzt schon so eine tolle Figur“. Auch „das sieht man bei dir garnicht, dass du 80 kg wiegst“, was wahrscheinlich an der schmalen Taille liegt.

    Die Abnahme von nun 85 kg auf aktuell 73 kg wird kritischer gesehen. Auch wenn ich sage, ich sei jetzt gerade mal im Normalbereich bei meiner Größe. Insgesamt werde ich von manchen als „zu knochig“ wahrgenommen. Glücklicherweise habe ich gerade vorgestern Fotos von mir machen lassen und kann deutlich sehen: Da ist noch überall genug dran. 🙂 Also für mich und auch für meinen Mann passt es gut. Erstaunlich ist für mich oft, dass ich, die ich mich immer als sehr unsportlich wahrgenommen habe und mich dem Typ weiblich-kurvig zugeschrieben habe, nun eine immer athletischere Figur bekomme.

    Alles in allem hat dein Buch mir sehr das emotionale Weltbild zum Thema „Gewicht“ und „Figur“ zurechtgerückt, es ist jetzt ein kaum emotionales, sehr pragmatisches und logisch begründbares Thema geworden, nimmt dadurch nur noch wenig Raum in meinem Denken ein, obwohl ich nach wie vor jeden Tag Kalorien zähle. Das werde ich wohl noch lange brauchen (und vielleicht immer), denn ich kann nach wie vor sehr große Mengen und sehr hochkalorische Sachen essen, ohne dass es mir Magenschmerzen bereitet.

    9. Vorher-Nacher Foto?

    Gerne, sobald ich die Fotos vom Fotografen habe 🙂

    Gefällt mir

  40. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
    Ich kannte die erzählmirnix-comics schon eine Weile, hatte auch mitbekommen, dass es da ein Buch der Autorin übers Abnehmen gibt, aber gelesen hab ich’s nun erst nachdem’s mir eine Freundin empfohlen hat…
    Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
    Ich hab schon öfter Kalorien gezählt (ohne Sport und beinahe proteinfrei) und damit auch erfolgreich abgenommen, bis zur Obergrenze Normalgewicht. Weiter runter kam ich einfach nicht und hatte mich damit abgefunden, dass bei 74kg eben einfach Ende ist. (derzeit wieder 78kg auf 1m76)
    Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
    Ohhhja.
    Vom Kapitel über skinnyfat hat sich meine Motivation geändert. Von „Naja, nett wär’s schon, ein wenig schlanker und fitter zu sein…“ zu „Shit, ich muss echt was tun, mein armer Körper!“
    Statt vom unbesorgten Klamotten shoppen zu träumen, träum ich jetzt von Akrobatik und Parkour 😀
    Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
    Kombination aus Hungerstoffwechsel, Setpoint und genetische Veranlagung waren tief verankerte Fettlogiken.
    Jetzt ist mein Zielgewicht 10kg tiefer, das tägliche Defizit hoch genug um Ergebnisse zu sehen, bevor ich die Motivation verlier und der Fokus aufs WAS ich esse ist höher. Körperfettanteil senken/Muskeln aufbauen wurde in die Zielsetzung mitaufgenommen und das erste Krafttraining im Fitnesscenter hat enorm Spaß gemacht.
    Welches Kapitel würdest du ergänzen?

    Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
    nope… ich sprech selten übers Abnehmen (weil ich laut Meinung der meisten „ja eh schlank“ bin und damit nur Sorgen zu hören bekomm).
    Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
    Menschen, die ich vorher als „dürre Hungerhaken“ wahrgenommen hab, sind jetzt eher Vorbilder, generell hat sich die Wahrnehmung von „Normal“ deutlich nach unten bewegt.
    Und ich will meiner Mutter das Buch schenken… sie kämpft seit Jahrzehnten erfolglos gegen die Kilos (morbid adipös) und mit dem medizinischen Kapitel ist meine Sorge um ihre Gesundheit enorm gestiegen.
    Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
    Auch wenns die Abnahme von vor 5 Jahren war:
    (Ein klein wenig) Bewegung ist ein Bedürfnis statt einer unangenehmen Pflichtübung.
    Vorher-Nacher Foto?
    Fotomuffel, sorry.

    Fazit: DANKE für dieses wundervolle Buch!

    Gefällt mir

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s