20 Minuten.

Gestern las ich einen Artikel aus diesem Jahr mit dem Titel: „Don’t worry – 20 minutes exercise a week is enough, say experts“ in dem es -wenig überraschend- darum geht, dass die bisherigen Empfehlungen eigentlich ziemlich hoch sind.

Die bisherigen Empfehlungen lagen bei 150 Minuten Sport pro Woche, aber 2,5 Stunden Sport ist offenbar nicht realistisch. „Writing in the British Medical Journal the authors claim current targets are beyond the reach of most people and doctors should promote the benefits of small increases in physical activity rather than expecting unattainable lifestyle changes.“ – 150 Minuten pro Woche werden als „unerreichbar für die meisten Menschen“ bezeichnet. Im Artikel wird dann viel darum herum geredet, dass 20 Minuten Sport pro Woche bereits gute Effekte bringt im Vergleich zu völliger Inaktivität, und dass 150 Minuten natürlich schon besser sind, aber eben unrealistisch, und bevor dann gar nichts gemacht wird, empfehlen wir lieber 20 Minuten.

Dabei ist bemerkenswert, dass vor einigen Jahren die 150 Minuten Sport pro Woche ähnlich promotet wurden, denn früher lagen die Empfehlungen noch bei etwa 60 Minuten leichter oder 30 Minuten intensiver Bewegung pro Tag. Die 150 Minuten pro Woche wurden dann als viel realistischer gefeiert.

Vermutlich kommt in 5 Jahren eine neue Studie zum Ergebnis, dass es eigentlich schon genügt, 3x täglich von der Couch zum Kühlschrank zu laufen.

Im Sinne der Zielsetzungstheorie, die ich auch kurz in „Fettlogik“ anreiße, ist es im übrigen so, dass höhere Ziele auch zu höheren Leistungen führen, egal ob die Ziele erreichbar sind. Je niedriger das Ziel, desto niedriger auch die Leistung, allerdings bei gleichzeitig ansteigender Zufriedenheit. Wenn die Vorgaben erfüllt sind, passt es schon, egal wie groß oder klein die Leistung tatsächlich ist. Die Idee, dass Menschen sagen „Die Empfehlungen liegen bei X, aber ich könnte ja auch mehr machen.“ ist da eher unrealistisch. Im Gegenteil wird es eher so sein, dass je mehr die Ziele gesenkt werden, auch die tatsächliche Leistung sich verringert, nur um dann als Begründung herangezogen zu werden, die Ziele noch weiter zu senken.

Das gilt insbesondere dann, wenn kritiklos die Meinung vertreten wird, dass 2,5 Stunden Sport pro Woche „unerreichbar“ sind. Ich finde, an der Stelle fasst es Sean Stephenson in einer Minute weit besser zusammen als ich das könnte:

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55 Gedanken zu “20 Minuten.

  1. @StoergroesseM

    Die Welt wird sich zurechtgebastelt. Gestern im „Spiegel, dass Dicksein gar nicht so schlimm sei http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/versteckte-fette-sind-besonders-gefaehrlich-a-1050694.html und in ein paar Jahren gibt es sicher Gesundheitsprogramme, das das viel essen der Weg gegen Krankheiten ist. Vielleicht gibt es dann Fress- statt Fitnessstudios.
    Übrigens, dank des Anstoßes durch dein Buch habe ich in 7 Wochen 10 kg abgenommen. Danke 🙂

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  2. Das kommt mir irgendwie wie ein allgemeiner Trend vor.
    Kinder spielen Konkurrenzsportarten, aber es wird nicht ‚gezählt‘ und jeder kriegt einen Preis. Wir wollen ja niemanden überfordern oder ihm das Gefühl geben, die Leistung sei mies – selbst wenn sie es ist.
    Also ich merk das an mir auch, dass es gefährlich ist zu früh zufrieden zu sein. Ich fühle mich gewichtsmäßig schon so viel besser, dass es grade gut war, mal wieder Bilder zu gucken und sich selbst klar zu machen: Nooope. Du bist noch nicht da, wo du hin willst. Mach weiter.
    Immer nach unten zu korrigieren, wie soll man denn da jemals wachsen?

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    1. maSu

      Das Problem ist einfach, dass sich so kein Ehrgeiz entwickeln kann. Wenn Kinder lernen, dass sie auch für miese Leistung genauso belohnt werden, wie für sehr gute Leistung, dann fehlt der Anreiz sehr gute Leistungen zu erbringen. Die Kinder lernen damit von Anfang an: Wer nichts leistet bekommt die größte Belohnung pro eingesetzter Arbeit.

      Also wozu sich noch anstrengen?!

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      1. Aber muss dieser Konkurrenzkampf im Schulsport gefördert werden? Ich finde, dort sollte viel mehr der Spaß am Sport vermittelt werden und grundlegende Bewegungsmuster trainiert werden; „Lauft mal 10 Runden!“ z.B. ist ja gut und schön, aber ein wenig Lauftechnik wäre schon nett.

        Außerdem müssen individuelle Defizite berücksichtigt werden, ich kann z.B. wegen eines nicht korrigierbaren Sehfehlers alles, wo ich zielen (Ball fangen, Absprungpunkte treffen, Schwebebalken) muss nur sehr eingeschränkt machen. Wenn die Benotung dann (nur) nach Leistung geht sehen die Sportnoten halt ziemlich mau aus, das kann einem schon ziemlich die Lust auf Sport nehmen.

        Ich finde, Wettkampf als solcher sollte sich auf Sportvereine beschränken, und auch dort sollte es (mehr) Angebote für „nur Spaß“ geben.

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      2. Biene

        die hausmaus:
        Das möchte ich unterschreiben.
        Ich habe erst angefangen Spaß an Sport zu entwickeln, als der vergleichende und kompetitive Aspekt weggefallen ist.
        Ich messe meine Leistungen an mir und freue mich über jede Verbesserung.
        Natürlich schau ich mir auch erfolgreiche Menschen an und versuche mal, was sie raten, aber mein Ziel ist es einfach in meinem Rahmen immer besser zu werden. Etwas hinterherzulaufen demotiviert mich immer, da ich dann das Gefühl habe nicht zu genügen.
        Zu sehen wie weit ich gekommen bin finde ich allerdings immer wieder motivierend und es bestärkt mich darin mir neue Ziele zu setzen.

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      3. maSu

        Hausmaus:

        Ohja, natürlich muss dann wieder der Sehbehinderte oder warum nicht gleich der Einbeinige herhalten um eine totaaaal individuelle Förderung der kleinen Prinzen und Prinzessinnen zu rechtfertigen. Gehen wir mal davon aus, dass 99% der Kinder ähnliche Voraussetzungen haben, dann haben die sich auch alle anzustrengen und ihr bestes zu geben. Und wenn einer besser war, dann bekommt der eben mehr Lob. Das ist eben so.
        Was soll aus den Kindern später werden? „Herr Müller leistet mehr als Sie!“ „Na und? Ich will trotzdem das gleiche Geld!“. Achso ich vergaß: Feministinnen können sie werden. Da kann man irgendwie das gleiche Geld für irgendwie nicht die gleiche Arbeit fordern. Ist doch auch was. Ein echtes Betätigungsfeld und leider auch noch Zukunftssicher.

        Man kann darüber hinaus auch unter einem gewissen Konkurrenzdruck Spaß am Sport vermitteln. Man muss ja nicht sagen: „Klaus, du warst zu langsam!“ sondern stattdessen: „Dieter hat gewonnen!“. Ebenso der Satz zur Lauftechnik: Was hat das mit Konkurrenzdruck zu tun? Man kann auch Lauftechnik vermitteln und Kinder fördern und motivieren, ohne zB bei den Bundesjugendspielen hinterher auch jene zu feiern, die nicht einmal geradeaus laufen können.

        Es gibt Trainingssituationen und Wettkampfsituationen.

        Im Training müssen alle motiviert und mitgenommen werden.
        Im Wettkampf ist es jedoch nicht schädlich, wenn Kinder merken: Wer mehr leistet, der bekommt auch mehr XY! (XY kann alles sein: Lob, Urkunden, Pokale, was weiß ich!)

        Und dies betrifft nicht nur Sport. Auch Mathematik, Englisch, Deutsch, jede Tätigkeit ist unterteilt in Training und Wettkampf. Schulalltag ist Training, die Klausur ist der Wettkampf. Das ganze Leben ist unterteilt in Training und Wettkampf.

        Im Berufsleben kann es sogar ein permanenter Wettkampf werden.
        Sollen die ehemaligen Kinder dann alle weinend zu Mama rennen?

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      4. käse

        Vielleicht ist das Problem, dass man die ultimative Lösung für alle sucht. Und die gibt es nicht, weil halt nicht alle gleich sind.

        Was den einen antreibt, verhindert den anderen Leistung zu bringen.

        Vielleicht wäre es besser, die Leute in Gruppen aufzuteilen und nach ihrem jeweiligen Motivations- und Lerntyp zu trainieren, wenn man das bestmögliche Ergebnis für alle will.

        Dann treten die sich mit ihren unterschiedlichen Interessen auch nicht gegenseitig auf die Füße.
        (Okay, zugegeben, etwas utopisch ist das schon)

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      5. nessii

        In Gruppen einteilen? Damit alle Schlechten zusammen in einem Boot hocken und sich einer von ihnen sagen kann „Ich bin zwar mies, aber von denen, die nichts können, der Beste“?
        Ne, also ich sehe das wie maSu. Es gibt Leute, die sind besser als du und die gibt es in jedem einzelnen Lebensaspekt. Und ich denke, dass auch Kindern durchaus zugemutet werden kann, genau das zu lernen und damit umzugehen. Denn dann können sie selbst entscheiden, ob sie sich mit diesen Leuten vergleichen wollen oder mit der eigenen Verbesserung oder von mir aus auch mit dem Schlechtesten aus der Klasse.
        Ist doch beim Abnehmen nix anderes: Ich kann mich freuen, dass ich innerhalb von 25 Monaten 50kg abgenommen habe oder neidisch auf den schauen, der das in 12 Monaten geschafft hat oder mich brüsten, dass ich trotzdem besser bin als all jene, die es nicht geschafft haben. Das ändert nichts an der Leistung an sich, aber eben an der Skala, mit der ich messe.

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      6. Man sollte nicht vergessen, dem „Sieger“ den psychologischen Beistand zur Seite zu stellen – schließlich muss er seelisch verarbeiten, dass er die anderen hinter sich gelassen hat…

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      7. käse

        @nessii:

        Es bringt aber nix, wenn man Schüler „gegeneinander“ antreten lässt, die in „unterschiedlichen Ligen spielen“.

        Also beim Beispiel Sport: es gibt Leute die sich mit anderen duellieren wollen und andere, die vorwiegend mit sich selbst duellieren.
        Die einen treibt es im Sport an, sich mit anderen zu messen und herauszufinden wer der stärkere ist. Die anderen wollen aber vor allem sich selbst verbessern und quasi sich selbst überholen.

        Ich behaupte das vorwiegend diejenigen zu Sportmuffeln werden, die sowieso schlecht darin sind und auch im Wettkampf dann die Loser sind. Und viele denken dann „naja, ich bin halt nicht sportlich“ und lassen es dann. Das kann immernoch sein, dass sie es irgendwaan doch nochmal versuchen, aber ohne anderen ständig irgendwas beweisen zu müssen, sondern vor allem erstmal für sich selbst trainieren und ausprobieren. Wenn sie dann ein Selbstbewusstsein im Sport entwickelt haben, können die dann ja immernoch entscheiden, ob sie später auch in einen Wettkampf treten wollen oder nicht.

        Im Sportunterricht hängen die Kinder gezwungenermaßen miteinander rum. Das ist was anderes als ein Fußballverein, da kommt man ohne den Wettkampfsgedanken nicht aus.

        Wobei das Gruppieren auch von Vorteil ist für die wettkampforientierten Kinder, denn die langweilen sich wenn sie sich nicht mit anderen messen können.

        Ich sag ja nicht dass es feste völlig isolierte Gruppen sein sollen die nichts von den anderen wissen dürfen. Man muss nicht ständig in einen Wettbewerb gezerrt werden um zu erkennen, dass andere sich gerne in einem Bereich messen, in dem man selbst quasi immer der Verlierer wäre.

        Ich sag ja nicht dass meine Idee wirklich perfekt ist. Unter den wettkampforientieren Menschen gibt es viele die dann wieder abwerten und behaupten „das sei ja garkein richtiger Sport den die machen“. Selbst wenn man sich dem offenen Wettkampf entzieht, toleriert nicht jeder die Grenzen der anderen. An dem Punkt ist es natürlich wichtiger das Selbstbewusstsein zu stärken. Aber wenigstens funkt nicht ständig jemand dazwischen. Lernen ohne Spaß kann man knicken, das führt zu einer Vermeidungshaltung.
        Und meiner Meinung nach sollte man in der Schule was anderes lernen als: „Ist halt so, friss oder stirb“. Eher: „Ja, die Welt ist so, das darf man nicht vergessen. Wie kann man trotzdem das Beste für sich selbst und für andere daraus machen?“

        Individualbetreuung in der Schule ist nicht möglich, das ist klar. Und trotzdem liest man immer wieder, dass kleine Klassen deutlich besser für alle Beteiligten sind, als zu große Klassen. Eine Hackordnung bildet sich sowieso immer, dafür braucht man keine Schule.
        Soziale Kompetenz ohne Hackordnung muss man aber erst lernen.

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      8. käse

        Zudem gibt es ja noch den Ausdruck von „sportlichem“ oder „unsportlichem“ Verhalten.

        „Unsportlich“ ist es, den verlierer zu schikanieren. Solange Wettkämpfer sich „sportlich“ verhalten hab ich ja prinzipiell nix dagegen. Mit Fairness kommt man garnicht auf die Idee, Anfänger gegen Fortgeschrittene antreten zu lassen. (Fortgeschrittene würden sich langweilen und sich unterfordert fühlen, könnten den Sieg nicht genießen. War ja einfach. Findet man gelegentlich mal lustig, aber dauerhaft ziemlich langweilig.)

        Jetzt weiß ich nicht ob maSu Fairness berücksichtigt, ich vermute eher nicht.

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      9. TutziFrutzi

        Sport ist nicht nur Leistung.

        Sport ist auch „sportliches Verhalten“ – das halte ich für extrem wichtig und am besten lernt man das im Mannschafts-Sport.

        Der Gegner ist der Gegner, kein Feind. Wenn man jemanden umgenietet hat, hilft man ihm wieder hoch. Wenn man umgenietet worden ist, fängt man keine schlägerei an. Wenn man sieht, dass sich jemand von der gegnerischen Mannschaft den Fuß verknackst hat, wirft man den Ball ins Aus. Faires Verhalten, mit dem nötigen Biss ein Ziel verfolgen, eventuelle Aggressionen kanalisieren.

        Kinder müssen lernen, damit zurecht zu kommen, dass es andere gibt, die dies-und-das viel besser können als sie selbst. Wenn nicht beim Sport, wo denn dann?

        Kinder müssen aber auch lernen, andere nicht auszulachen, auch wenn die sich noch so ungeschickt anstellen. Und rückblickend muss ich sagen, dass DAS seitens der Lehrerschaft sträflich vernachlässigt worden ist.

        Denn Schulsport kann wirklich demütigend sein. Ist bestimmt kein Spaß, jedes Mal bei der „Mannschafts-Wahl“ als Letzter gewählt zu werden und als Krönung noch Kommentare à la „Oah naaain, jetzt ham wa den-und-den“ hören zu dürfen. Da sollten Lehrer meiner Meinung nach einschreiten.

        Das „Wählen“ wurde während meiner Schulzeit aber nach und nach durch willkürlich eingeteilte Mannschaften ersetzt. Das war gar nicht so schlecht, man musste sich absprechen, wer auf welcher Position spielt – das erfordert ein wenigstens rudimentäres, taktisches Verständnis und ein Wissen über die Stärken und Schwächen der Mitspieler. Der Lehrer hat bloß darauf geachtet, dass die beiden Asse nicht in derselben Mannschaft gewesen sind. Ebenso durften der dickste Junge in unserer Klasse und ich auch nie in dieselbe Mannschaft, wir waren nämlich WIRKLICH gut im Tor.

        Die „Bundesjugendspiele“ (Leichtathletik) waren ganz in Ordnung. Da gab’s zwar Jahrgangs- und Klassenübergreifendes Publikum – das mag für einige Teilnehmer „Lampenfieber“ bedeutet haben – aber Laufen, Werfen und Springen kann jeder. Die einen besser, die anderen nicht so dolle. Und Dinge, an denen besonders unsportliche Schüler komplett scheitern konnten (wie z.B. Hürdenlauf oder Hochsprung) waren nicht verpflichtend, damit konnte man sich nur „Extra-Punkte“ holen, die mit einer schwächeren Disziplin ausgetauscht werden durften.

        Eine absolute Sauerei hingegen waren die sogenannten „Turnwettkämpfe“ für die Unter- und Mittelstufe. Es kann halt bloß nur einer an einem Gerät turnen, daher entsteht bereits VOR dem eigentlichen Wettkampf innerhalb der eigenen Schulklasse jedes Mal die Situation, dass sich einer abstrampelt während die anderen zuschauen.

        Und ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie sehr die Ungelenkigen und/oder Übergewichtigen gelitten haben, wenn beim Wettkampf plötzlich ALLE 5ten, 6ten und 7ten bzw. ALLE 8ten, 9ten und 10ten Klassen zuschauen und nur darauf geiern, wie blöd sich der „Klops aus Klasse xy“ am Barren anstellt. Tränen waren keine Ausnahme, sondern die Regel.

        Diese „Turnwettkämpfe“ hat meine Klasse (jedenfalls wir Jungs) ein Mal komplett boykottiert, wir sind in albernen Verkleidungen aufmarschiert (z.B. Nylonstrumpfhose übers Gesicht und Bundeswehrhelm drüber, mit Taucherflossen und Schwimmring, Perücke und halterlosen Strümpfen …) – wir hatten einen Ghettoblaster dabei, es lief „Unbelievable“ von EMF – an den Geräten haben wir nur Quatsch gemacht, überall Null Punkte „erturnt“ – es gab richtig Ärger und wir haben alle in dem Halbjahr eine „pädagogische 5“ in Sport bekommen – aber seitdem wurden die Turnprüfungen „klassenintern“ abgelegt.

        Ich finde, man sollte Jugendliche (ausgerechnet in der Pubertät) nicht so einem Spießrutenlauf aussetzen. Dennoch sind Koordination, Balance, Gelenkigkeit und Kraft wichtig. Vor allem für „Stadt-Kinder“, die nicht bloß ein paar Meter laufen müssen, um Kletterbäume oder Ähnliches zur Verfügung zu haben.

        Wie jetzt ein „perfekter“ Sportunterricht aussehen soll, dafür habe ich kein Patentrezept. Aber dass Vieles irgendwie schief läuft und eher abschreckt als motiviert – das sehe ich auch so.

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  3. 150 Minuten pro Woche sollen unerreichbar sein? Das sind 3-4 Folgen einer normalen Serie oder jeden Tag 20 Minuten. Ich habe echt wenig Zeit für Sport wegen Vollzeitjob mit Pendeln, altem Haus und zwei kleinen Kindern (ok, deswegen bewege ich mich auch ohne Sport schon) aber die 150 Minuten schaffe ich trotzdem zusätzlich.

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    1. maSu

      Man kann ja auch jeden Abend 30 Minuten auf der Trainingsmatte vor dem TV Liegestütz, Crunches usw. machen. Das würde reichen und zeitgleich keine Gewissensbisse erzeugen, weil man eine Folge „Frauentausch“ oder „Bauer sucht Frau“ verpasst hätte….

      … oh nein, 7×30 Minuten = 210 Minuten… damit wäre man zu gut trainiert. Sorry mein Fehler.

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    2. Schlumpfine

      @maSu
      „Achso ich vergaß: Feministinnen können sie werden. Da kann man irgendwie das gleiche Geld für irgendwie nicht die gleiche Arbeit fordern.“

      Ist das Dein Ernst? Der Wunsch nach gleichem Geld für gleiche Leistung ist Weichspülerei und nicht gerechtfertigt?
      Es gibt heutzutage wohl kaum noch Berufe, in denen eine Frau aufgrund körperlicher Grenzen nicht das gleiche leisten kann wie ein Mann, und in diesen Berufen findet man ohnehin so gut wie keine Frau. Ich bin weit entfernt davon, eine Feministin zu sein, aber bei solche Aussagen schwillt mir wirklich der Kamm.

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      1. Jethan

        Ich bin eine Frau in einem nicht frauentypischen Beruf (Elektroniker).
        Klar, man hats erstmal etwas schwer, ernst genommen zu werden, aber ich werde genauso gut bezahlt wie meine Kollegen.
        Und es ist leider ein Fakt für mich, dass ich schwächer bin als meine männlichen Kollegen. Ist halt so, ich arbeite zwar dran, aber naja…
        Ich werde deswegen nicht geringer geschätzt, meine Stärken liegen halt woanders.
        Und ich glaube maSu meinte eher, das man die halbtags Bürokauffrau einfach nicht mit dem Vollzeitingenieur vergleichen kann…..

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      2. Schlumpfine

        @Jethan
        Ich habe aber auch noch keine Feministin erlebt, die gefordert hätte, dass eine halbtags-Bürokauffrau wie ein Vollzeit-Ingenieur bezahlt wird.
        Ich bin auch eine Frau in einem Männer-dominierten Beruf (Chemikerin), in dem es auch keinesfalls auf physische Leistung ankommt. Ich werde ebenfalls gleichwertig bezahlt, halte das aber auch für verdammt selbstverständlich und keinesfalls für einen Grund, demütig und dankbar zu sein.

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      3. maSu

        Schlumpfine:
        Erst würde gleiches Geld für gleiche Arbeit gefordert. Dann haben die Deppinnen gemerkt, das sie durchschnittlich gar nicht die gleiche Arbeit macht. Puh. Was nun?
        Nun fordert man gleiches Geld für „gleichwertige Arbeit“. Deppin herself definiert dann, was „gleichwertig“ ist und stellt Forderungen. Darum nun auch immer Vergleiche zwischen Erzieher und Mechatroniker usw.: die Arbeit ist nicht gleich und „gleichwertig“ lässt sich vieles nennen, das ist subjektiv. Und schon geht die Umverteilung los. Erbärmlich.

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  4. Danger Mouse

    Wenn Fahrradfahren auch als Sport zählt, schaffe ich mit Halbtagsbeschäftigung und Familie und Haustieren und vollgepackter Freizeit in einer eher mauen Woche schon 150 Minuten, in einer idealen leicht doppelt so viel.

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  5. Ich musste den ersten Teil zwei mal lesen, weil ich dachte es könne eigentlich nur um 20 Minuten am Tag gehen. Wie sollen 3 Minuten pro Tag was bewirken? Das ist doch schon quasi gar nichts. Gehört zu Zielsetzungstheorie auch, dass man geringere Zeiten eher vor sich hinschiebt? Denn wenn ich an mich früher zurück denke, dann wäre es bei mir gut möglich gewesen. 20 Minuten sind so wenig die bekommt man sicher täglich untergebracht, aber wenn es nur pro Woche ist würde ich mir wahrscheinlich schnell denken morgen geht auch noch und eben weil man das jeden Tag unterbringen kann. 3 Minuten täglich würde noch weniger gehen, weil ich es schnell ausfallen lassen würde um am nächsten Tag 6 zu machen, dann 9 usw. bis ich wieder die 20 Minuten vor mir her schiebe.

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    1. kritzi

      Ich habe auch erst 20 Minuten/Tag gelesen. 🙂

      .. und ist „Exercise“ würde ich sogar eher als „moderaten“ Sport übersetzen. Das heißt, wenn man mit dem Radl in die Arbeit fährt ODER ein paar Einkäufe/Behördengänge zu Fuß erledigt, dann schafft jeder auch 150 min/Woche locker.
      Ehrlich gesagt frage ich mich gerade, wie man es schaffen kann sich weniger als 20 min./Woche zu bewegen.

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      1. Mona

        Geht es in der Studie um Bewegung oder echtes Training? Versteh nicht so ganz, was die meinen. Wenn ich zu Fuß den Essenseinkauf inklusive 6er-Träger Wasser machen gehe, zählt das schon dazu?
        In der Uni haben wir viele Sportkurse, die für Anfänger bis Leistungssportler geeignet sind, je nachdem wie man da mitmacht. Für den einen ist das eher „Bewegung“, wenn er sonst viel härter trainiert und für die, die nur das machen und sonst am Schreibtisch sitzen ist das schon fast Überlastung, wenn die sich zu sehr reinhängen. Oder schon allein bei so eher einfachen Sachen wie Zumba, da gibt es Menschen, die für mich aussehen als ob sie nur so tun als ob die mitmachen und welche, die richtig doll sich reinhängen und alles geben, sehr hoch springen, große Schritte machen und wenn man tief gehen muss, dann auch richtig tief gehen usw.

        Ich kenn das so, wenn man wirklich alle seine Kraft gibt, dann kann man die Leistung nur ca. 2 Minuten erhalten. Das wären dann die ca. 20 Minuten pro Woche, dazu kommt aber, dass man sich aufwärmen und abwärmen sollte, dann ist man schon jeden Tag bei locker 20 Minuten. Aber zählt Aufwärmen und Abwärmen überhaupt als Training in dem Zusammenhang? Es kann doch nicht sein, dass eine Studie richtiges Training zur Steigerung der Kraft oder Ausdauer oder Muskelmasse mit ein bisschen Bewegung gleichsetzt. Wenn ich jeden Tag eine halbe Stunde in den Supermarkt gehen würde und immer alle Regale abgehe, dann mache ich doch einige Meter, aber das kann doch niemals als Sport zählen, den die meinen, oder?

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    2. SparkleSparkle

      Ich dachte auch, es bezieht sich auf 20 Minuten pro Tag, da ich irgendwo mal gelesen/gehört habe, dass es besser ist, täglich z.B. 30 Minuten Sport zu machen anstatt einmal die Woche 2-3 Stunden und dann den Rest der Woche nichts mehr (kann sein, dass diese These auch schon wieder überholt ist).

      Irgendwie erinnert mich das ein wenig an Fettlogiken schlanker und sportlicher Menschen gegenüber Übergewichtigen: „Mach doch erst einmal in der Woche 20 Minuten was gaaaanz Sanftes, mehr kann dein Körper doch sowieso nicht!“ (gemeint sind hier Übergewichtige, die sonst auch am normalen Alltagsleben teilhaben, wohlgemerkt).

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      1. käse

        „Irgendwie erinnert mich das ein wenig an Fettlogiken schlanker und sportlicher Menschen gegenüber Übergewichtigen“

        Hm… ich kenn das eher, dass sportliche Menschen den unsportlichen empfehlen, erstmal mit 20 Min anzufangen und sich dann zu steigern. Weil viele Menschen sich als Anfänger erstmal viel zu viel vornehmen und dann scheitern, weil sie es übertrieben haben und dann das Handtuch werfen.

        Wenn man zur Empfehlung keine Begründung gibt, könnte die Empfehlung dann genau so interpretiert werden wie bei dir.

        Ich möchte aber nicht generell abstreiten, dass es auch Menschen gibt die den Tipp dann genau so weitergeben wie du das schilderst.

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      2. Susanne

        Das mit dem langsam anfangen und dann langsam steigern ist doch gar nicht so dumm.
        Ich hab vor paar Jahren immer 2 Stunden pro Woche gemacht, dann wollte ich unbedingt 4 Stunden pro Woche machen, zuerst tat alles weh (das ist ja normal bei neuen Dingen), es hat mich nach 4 Wochen total geschlaucht und nach 8 Wochen war ich davon krank. Ich reagiere anscheinend sehr empfindlich. Aber als ich einige Monate 3 Stunden gemacht habe, konnte ich mit viel weniger Problemen auf 4 Stunden steigern und war damit nicht wirklich erschöpfter die Woche über als damals mit den 2 Stunden pro Woche.

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  6. yannaba

    Ich habe mich gerade vorhin furchtbar geärgert und das passt auch irgendwie zu dem Thema. Ich habe kürzlich erfahren, dass ich in 2 Monaten ein Klassentreffen habe. Da meinte ich, ach, gutes Ziel, dann versuche ich bis dahin nochmal 10 Kilo runterzubekommen. Ganz motiviert war ich dann letzte Woche auch 4 x 1 Stunde auf dem Crosstrainer (was mir mittlerweile schon deutlich leichter fällt). Und jetzt sagen mir alle (gerade heute morgen zwei Leute, die übrigens selber gerade abnehmen) – das Ziel ist zu hoch, lass das sein, außerdem ist das zuviel Sport, du verausgabst dich und 10 Kilo in zwei Monaten schaffst Du doch ohnehin nie, wähl ein kleineres Ziel etc…

    Also, ich nehme mir trotzdem lieber 10 vor und schaffe dann vielleicht etwas weniger, als gleich wieder so ein weichgespültes Ziel zu setzen – ehrlich gesagt spornt mich momentan das Geseiere sogar an, das sogar zu übertreffen…

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      1. StoergroesseM

        Ist zu schaffen! Also ich hab jetzt 10 kg in 8 Wochen geschafft(101 kg auf 91, bei 175cm). Die ersten 8 kg gingen sehr schnell(Wasser?) und jetzt bin ich bei 500g in der Woche. Max 100g KH pro Tag ansonsten laut App 1800kcal/d. Jeden Tag in`s Studio, Kraft zur Erhaltung und Ausdauer. Ich trag jetzt L statt XL, der Bauch ist weg( 108cm auf 96cm)
        Es gab schon Aussagen, dass Abnehmen wohl nicht gesund ist, ich nicht mehr der bin, der ich war(ist doch schön) und ich soll nicht in die Bulimie rutschen.
        Mein Ziel ist übrigens 80kg und ich bin optimistisch.

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  7. EinFan

    Das „is enough“ finde ich schlimm. Ein „ist das absolute Minimum“ wäre besser.

    Ich habe mir am Anfang des Jahres ein Minimalziel gesetzt: 30 Liegestütze pro Woche. Das ist gar nichts. Aber es sind 30 pro Woche mehr als ich in den letzten Jahren gemacht habe.

    Jede Woche gibt es dann auch einen grünen Haken oder ein rotes Kreuz. Albern, aber effektiv. Wenn ich die Woche zu gar nichts gekommen bin, dann hole ich die Liegestütz eben am Sonntag um 23:30 Uhr nach.

    Der Effekt ist aber: Damit ist der erste Schritt gemacht und der Spaß am Sport kommt wieder. Mittlerweile versuche ich 2* pro Woche ein Calistenics-Beginner-Fullbody-Workout durchzuziehen. Mit ein paar zusätzlichen Planks danach dauert ein Workout 30-45 Minuten.

    Das ist nicht viel, aber mittlerweile schaffe ich dadurch z.B. 3* 10 Chin-ups und 100 Liegestütze in 5 Sätzen. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal in meinem Leben geschafft habe.

    Ich versuche damit den Weg der minimalen effektiven Dosis zu gehen. Klar kann man auch 5*2h in das Fitness-Studio gehen und dann wird man auch noch schneller Erfolge haben, aber das ist für mich ineffektiv. Grob gesagt schaffe ich mit 1,5h Workout in der Woche 80% von dem was ich will. Die 8,5h für die restlichen 20% spare ich mir. (Die Werte sind natürlich völlig aus der Luft gegriffen, aber das ist gerade meine Fitnesslogik. Vielleicht findet emn ja gute Studien über Aufwand/Nutzen von unterschiedlichen zeitaufwändigen Trainings. ;o) )

    Hier das Workout:

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  8. Vor allem ist es „exercise“. Also sind auch 2,5 Stunden pro Woche GEHEN GENUG. Es muss nicht mal Sport im engeren Sinne sein! Jeden Werktag ne halbe Stunde am Stück zu Fuß laufen kann doch nun echt zu erwarten sein m)

    (Disclaimer: Ich weiß wie leicht es ist, nicht mal das zu tun, wenn man überall mit dem Auto hin fährt. Aber deshalb ja die Empfehlung. LASST DAS.)

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    1. grmpfhmbl

      Ich glaube der beste Schritt den man für seine Gesundheit im Sinne von „mehr Sport“ tun kann ist eh das Autoverkaufen. Das bringt locker 2-3h mehr an Alltags-Bewegung pro Woche. Einkäufe muss man plötzlich tragen, womit man auch weniger kauft. Zusätzlich spart es Geld und schont die Umwelt. Die löngeren Wege macht man mit Fahrrad und wenn man denn wirklich mal ein Auto braucht, mietet man sich vom gesparten Geld eines.

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      1. grmpfhmbl

        Da die wenigsten Leute jwd wohnen, könnten die meisten… ob sie wollen oder immer wieder ne Ausrede finden ist ne ganz andere Frage. 😉

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      2. Kritzi

        Naja, kommt darauf am, wo man wohnt und wie weit der weg in die arbeit ist. Stamme selbst vom land und dort fahren die leute oft 30 km einfach in die arbeit.

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  9. maSu

    Ich frage mich, ob nicht viele Menschen eh täglich 20 Minuten darauf warten, dass ihre Tiefkühlnahrung erwärmt wurde. Würde man diese Zeit sinnvoll nutzen… ach lassen wir das.

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  10. Ich finde ja Treppensteigen super. Ich muss öfter mal drei Stockwerke hoch und melde mich schon freiwillig, was von der Bühne zu holen. Nachdem ich fast 6 Monate an Gehhilfen wegen einer Hüft-OP war, ist das jedes Mal wie ein Wunder. Manche Treppenhäuser sind ja recht öde, aber das macht mir nichts.
    Ein paar Treppen geht es auch bei uns von der Innenstadt hoch in den Teil, wo ich wohne. Und das habe ich heute auch mit schwerem Rucksack geschafft. Den habe ich dann mitsamt den Markteinkäufen gewogen – 7 kg. Ich konnte es nicht glauben – noch 4 kg mehr hatte ich vor drei Monaten an Gewicht. Wahnsinn.

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  11. nessii

    Ich radle werktäglich (also 5x/ Woche) 20 Minuten auf Arbeit, 20 Minuten wieder heim –> 200 min.
    Dazu 1x/Woche 1h Radfahren + 2,5h Tanzen –> 210 min.
    Und 5x/ Woche fitnessblender (aktuell das 4-Wochen-Muskelaufbauprogramm) à 40 min. –> 200 min.
    Ich bin ja mit meinen >600min demnach völlig jenseits von Gut und Böse, wenn ich mir anschaue, was als „is enough“ propagiert wird. Und wenn ich dann noch überlege, dass ich am Wochenende hin und wieder Radtouren mache… das sprengt wohl jegliche Vorstellungen. Nicht zu vergessen, dass ich doch tatsächlich einer dieser furchtbaren Menschen bin, die behaupten, dass ihnen Sport Spaß macht.

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  12. TutziFrutzi

    Jibbie!

    „Nö, morgen hab‘ ich keine Zeit. Da gehe ich ins ZUM Fitness-Studio.“

    15 Minuten hin, 15 Minuten zurück. Programm erfüllt.
    Verflixt, mein Vertrag läuft erst im Juli 2016 aus.

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  13. Vor ein paar Wochen noch hättest du mir mit dem Artikel ne richtige Freude machen können 😀 Ich hätte der Studie zwar nicht getraut, sie aber als Entschuldigung vor meinem dicken Bauch hergeschoben, mich nicht bewegen zu müssen.
    „Leider“ habe ich dein Buch gelesen und versuche jetzt, jede Menge Extrabewegung in den Tag einzubauen. Ich bin da richtig findig geworden ;-). Und zusätzlich stolpere ich jetzt noch 20 Minuten aufm Crosstrainer rum. Damit ich meine Serie gucken kann.
    (Gestern musste ich mit dem Hund zum Tierarzt. Nichts schlimmes, der Hund hatte sich den Nagel heftig eingerissen, konnte aber schmerzfrei laufen. Meine Freundin war gerade da und meinte, sie könne uns fahren. Und meine ersten Gedanken waren „Ne, die Extrakalorien verschenk‘ ich doch nicht!“. Was eine Umdenke…)

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  14. Also, ganz ehrlich, ich brauch den Wettkampf. Mich spornt eine Sportgruppe mit Leuten, die unterschiedlich leistungsstark sind auch deutlich mehr an. Ich fände es eher langweilig, wenn alle gleich gut wären. Ich mache u.a. einmal die Woche 90 Minuten Fitness- und Konditionstraining in meinem Sportverein mit und die Gruppe ist total gemischt. Da sind Männer und Frauen zwischen ca. 35 und 60 Jahren dabei und unser „Drillinstructor“ quält uns ziemlich gnadenlos 🙂
    Allerdings habe ich im Laufe der Zeit auch gemerkt, dass Leute, die absolut überfordert sind auf der Strecke bleiben. Für mich war das aber eine tolle Erfahrung, zu merken, was alles wieder geht. Vor 2 Jahren hätte ich das Pensum dort ganz sicher nicht geschafft und heute genieß ich das leichte Ziehen in den Muskeln, nachdem sie gestern richtig brannten 🙂

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  15. unglaublich

    Angefangen vor 6 Wochen
    Ausgangsgewicht 89 kg bei 1,76m
    Nach 8 Liegestütze zusamengeklappt

    Jetzt 80 kg.
    – ca.1.100 cal.täglich
    Jeden Abend eine halbe Stunde leichtes Jogging, täglich 100 Liegestütze.
    Problem sind die Klamotten – es passt hinten und vorne nichts mehr, speziell Hemden bekomme
    ich oben nicht mehr zu und unten viel zu weit.

    Trotzdem thx Emn

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      1. unglaublich

        Ich führe es nochmal genauer aus..

        In der Nähe bei uns gibt es einen Weinberg. Als ich angefangen hatte, konnte ich den steilen Hang ungefähr 20m gehen ohne eine längere Pause einlegen zu müssen.
        Derzeit jogge ich den Weinbergweg (ca. 300m auf 80-100m Höhenunterschied) einmal hoch und runter. Das ist leichtes Jogging. Dauert von der Haustüre zur Haustüre ca. ne halbe Stunde.

        Zu den Liegestützen – eine bessere Ganzkörperübung gibt es nicht.
        Trainiert werden Brust, Schultern, Rücken, Arme, Bauch – alleine auch durch die gespannte Haltung.

        Problem mit den Hemden, da ich beruflich überwiegend Hemden trage.

        Vorher Größe 42 – Olymp, leicht tailliert.
        Brust, Schultern gute Passform, Bauch so lala – viel bücken war nicht drin, ansonsten hats am Bauch arg gespannt.

        Jetzt lockerer Sitz bei Größe 41 obenrum, untenrum ein Zelt. Muss immer wieder das Hemd neu in die Hose stecken, da es rausrutscht ( leicht tailliert ).

        Neu gekauft Größe 40 (leicht tailliert) spannt obenrum, untenrum immer noch zu weit, wenn auch kein Zelt.

        Das ist das Problem…

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      2. TutziFrutzi

        @unglaublich:

        Ja … Hemden sind für mich auch eine Katastrophe. Ich bin froh, dass ich im Beruf bisher nie welche tragen musste. Mir hat es immer schon gereicht, alle Jubeljahre zu besonderen Anlässen (z.B. Einladung zur Hochzeit) eines zu kaufen.

        Gut, vielleicht hat man’s mit mehr „Erfahrung“ leichter – aber ich habe recht schmale Schultern und ziemlich dicke Brustmuskeln. Entweder ich krieg’s nicht zugeknöpft oder es verrutscht so, dass es aussieht, als hätte ich einen richtig üblen Buckel.

        Ein enganliegendes, farblich passendes T-Shirt drunter und die obersten beiden Knöppe vom Hemd offen lassen ist keine Option?

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  16. Pingback: Montagssammlung | Fettlogik überwinden.

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