Frühstückslogik.

LOGIK2

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32 Gedanken zu “Frühstückslogik.

  1. Kafu

    Der Comic ist wirklich gut!

    Dieses Märchen vom Frühstück mag ja früher um 1900 nützlich gewesen sein, weil man körperlich schwer Arbeiten musste und es nicht möglich war, mal eben was essen zu gehen, weil man seinen Arbeitsplatz einfach nicht verlassen durfte.

    Ich arbeite nicht körperlich, ich muss nur meinen Kopf benutzen und kann nebenher essen, wann immer ich möchte und somit besteht bei mir ebenfalls keine Notwendigkeit, morgens vor der Arbeit was zu essen. Ich habe morgens bis manchmal sogar frühen Nachmittag gar kein Verlangen nach essen. Irgendwann kommt der Hunger schon und dann reicht mir eine Kleinigkeit, um den Hunger zu stillen. Im Laufe des restlichen Tages meldet sich dann nochmal größerer Hunger. Ich bin also eher der Nachmittags- und Abendesser. Und dies ändert sich durch ein Frühstück auch nicht. Eher im Gegenteil. Ich esse mit Frühstück nach wie vor am Nachmittag und Abend, nur kommt das Frühstück dann dazu und welch Wunder, dann esse ich zuviel und nehme schleichend zu.

    Solange ich bei Hunger relativ zeitnah was esse, bekomme ich auch keine Kreislaufprobleme. Es ist also auch ein Märchen, dass man direkt in Ohnmacht fällt, nur weil man ohne Frühstück das Haus verlässt.

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    1. Ich bin ja der totale Frühstücker, aber meine Fettlogik war immer, dass es gut ist wenn man da ganz viel isst, um direkt mal so richtig den Stoffwechsel anzuregen… so als hätte das Frühstück dann keine Kalorien -dafür hatte ich dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich Abends eine Kleinigkeit gegessen habe *augenroll*

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      1. Alex

        Der Führer ist zu abend nur einen Apfel.
        «der Führer isst abends nur einen Apfel»

        Gibts in verschiedenen formen, Originalquelle habe ich leider nicht.

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    2. Mona

      Bei mir ist es in letzter Zeit sogar so, dass wenn ich morgens etwas esse, ich dann am restlichen Tag häufiger und stärkeren Hunger bekomme und leicht über den Bedarf komme.

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  2. Closer Than Yesterday

    Danke! 😀
    Ich kann diese Tipps vonwegen morgens viel essen und abends am besten Hungern überhaupt nicht leiden und lebe genau gegenteilig. Morgens esse ich meistens fast gar nichts und habe dann auch noch gar keinen Hunger. Über den Tag verteilt esse ich vielleicht 50 Prozent der Kalorien und allein abends die andere Hälfte. Solange die Summe stimmt, ich satt bin und vorm Sport genug zu mir nehme, ist auch alles Bestens.
    In anderen Ländern ists ja auch üblich, abends die Hauptmahlzeit zu haben, wieso sollte das bei uns nicht gehen? Jeder ist anders 😀

    Manche leben wohl danach:

    Morgens: 20 Nutalla-Toasts.
    Mittags: Frittierter Wal im Sahnemeer.
    Nachmittags: 5 Torten.
    Abends: Keine Kohlenhydrate – die machen dick!
    (geklaut bei mademyday)

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    1. Fräulein A.

      Ganz genau! Die pöhsen Kohlenhydrate 😀

      Ich „frühstücke“ unter der Woche morgens nen Kaffee. Mittags gibt es meist so um die 400-500 kcal und abends ca. 700-800 kcal. Die Rechnung geht für mich auf 🙂

      Selbst am Wochenende hab ich vor 11 keine Lust auf Frühstück – da wird’s meist ein Brunch und das Mittagessen fällt dafür flach.

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    2. käse

      „Morgens: 20 Nutalla-Toasts.
      Mittags: Frittierter Wal im Sahnemeer.
      Nachmittags: 5 Torten.
      Abends: Keine Kohlenhydrate – die machen dick!“

      Oh, du hast mich erwischt 😦

      Aber ich lasse die Sahne weg, Sahnesoße macht auch dick. *warumweißtdusowasnicht*
      Dafür nehm ich Bio-Fairtrade-Sojasahne, die ist wenigstens von glücklichen Kühen

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    3. Jup. Mein Frühstück ist ein Glas Cola (160kcal). Als nächstes esse ich entweder mittags in der Kantine (zur Zeit ungerne) oder idealerweise am späten Nachmittag oder abends eine große Mahlzeit (oder zwei kleine) .
      Wenn ich frühstücke oder zu Mittag esse habe ich abends nicht weniger Hunger und esse daher an dem Tag mehr.

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      1. P.S.: Wobei ich ein paar Stunden nach dem Aufstehen schon Hunger kriege, aber es ist deutlich einfacher das zu ignorieren als mich abends einzuschränken. Ich muß mal schauen wie ich das dann später in der Gewichtshalte-Phase mache, vielleicht mittags was kalorienarmes was auch sättigt, n Kilo Salat oder so.

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      2. TutziFrutzi

        Ich brauche morgens auch immer einen kleinen Zucker-„Kick“. Ich hab das Gefühl, Kaffee wirkt bei mir ohne Zucker einfach nicht bzw. er macht mich bloß zitterig. Mag aber auch daran liegen, dass ich sonst fast nie Süßes esse.

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  3. tati

    Seit ich das Buch gelesen habe, Frühstücke ich nur noch am Wochenende. Wenn überhaupt. Vorher hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, da meine Umwelt regelmäßig mit Augenrollen reagiert hat, wenn ich nur ein Glas Wasser trinken wollte. Es müsse doch wenigstens ein Tee oder Kaffee sein und vielleicht ein Knäckebrot? Ein Apfel? Etwas Müsli? Nein, geht auch ohne. Manchmal esse ich am Vormittag ein Stück Obst, oder auch nicht. Wenn ich mir morgens schon ein 400kcal Frühstück „gönne“, dann fehlen mir diese Kalorien am Abend. Ich brauche einfach das Gefühl, satt ins Bett zu gehen. Und ich hatte nie das Gefühl, dass ich nach einem Frühstück so richtig in Fahrt komme. Im Gegenteil – Hinlegen wäre gut. Und trotzdem habe ich dann um 12 Uhr wieder Hunger.

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  4. yannaba

    Mich ist das auch immer extrem auf den Geist gegangen. Schon als Kind mochte ich nicht frühstücken – was da alles angestellt wurde, um mich dazu zu bringen. Noch später wurde ich quasi angefleht, wenigstens Milch in den Kaffee zu nehmen (was ich dann auch jahrelang gemacht habe, obwohl ich schwarz viel lieber mag). Noch heute stoße ich da oft auf Verständnislosigkeit – und auf noch mehr, weil ich meinen Sohn auch nicht zum frühstücken nötige.
    Grundsätzlich finde ich es eigentlich immer recht dumm, die eigenen Vorlieben anderen – zur Not mithilfe von irgendwelchen Mythen und Halbwahrheiten – überstülpen zu wollen. Wer gerne frühstückt – fein – für mich sind das nur überflüssige Kalorien. Dafür kann ich abends nur schwer verzichten – wo ja die Leute auch immer wieder mit ankommen (Dinner-Cancelling und co.).

    In letzter Zeit (bzw. seit Fettlogik) mache ich es so, wie es mir am besten bekommt, tagsüber nur so 300-400 Kalorien und den Rest dann abends – damit bin ich glücklich und ich nehme ab 🙂

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  5. EinFan

    Cool, Du hast die Gabe, treffende Vergleiche zu finden.

    Komplett Offtopic, aber ich wollte es hier mal posten und weiß nicht wo sonst: Hier habe ich ein Bild gefunden, dass schön den Unterschied zwischen „relaxed“ und „flexed“ Muskeln zeigt. Nur als Realitätsabgleich, warum man beim entspannten Blick in den Spiegel nicht wie ein Bodybuilder aussieht:

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  6. Jethan

    Ich dachte immer, das man frühstücken soll, damit man nicht Mittags Heißhunger hat und viel zu viel reinschaufelt.
    Ich bin eigl. der totale Frühstücker, mein Freund allerdings nicht. Funktioniert beides.
    Und er hat (ohne frühstücken!) zwanzig Kilo abgenommen 🙂

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  7. TutziFrutzi

    Meine „Morgenzeremonie“ beginnt mit vielen „K“s:

    Katzen füttern
    Katzenklo saubermachen
    Kaffee
    Kippe
    Kacken
    Körperpflege

    Ich könnte sofort frühstücken (mache ich z.B., wenn ich bei der Family zu Besuch bin) eine Qual ist das für mich nicht. Ich esse trotzdem lieber erst so drei bis vier Stunden nach dem Aufstehen eine (nicht süße) Kleinigkeit. Und zwar ziemlich unabhängig davon, bis wann ich geschlafen habe.

    Ich brauche allerdings viel Milch und etwas Zucker im Kaffee – ich bilde mir ein, dass er ohne Zucker einfach nicht „kickt“, sondern mich tendenziell eher hibbelig macht.

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  8. Dieses Comic unterstellt, dass hinter dieser Frühstückstirade tatsächlich eine wie auch immer geartete Logik steckt. Das gefällt mir nicht, lautet doch der eigentliche Grund für diesen Müll schlicht und ergreifend „HUNGERSTOFFWECHSEL!!! KREISCH!!!“ 😀

    Interessant, dass sich hier so viele als Frühstücksmuffel outen. Ich gehöre ja auch dazu. Stoff für ne Umfrage?

    Mich würde ja immer noch interessieren, warum manche Leute aufs Frühstück kaum verzichten können, andere aber schon. Ob das genetische Ursachen hat? Mir wollte man es ja auch anerziehen, aber ich hatte schon als Kind morgens keinen Hunger. Selbst heute und selbst, wenn ich Sport mache, kann ich locker stundenlang warten. Esse ich zwischendurch irgendetwas kleines, damit ich nicht unterzuckere, geht das bis weit in den Abend rein.

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    1. Mona

      Früher habe ich wirklich jeden Tag gefrühstückt, aber da hatte ich abends wenig zum Essen. Irgendwann hab ich angefangen abends mehr zu essen, weil ich jetzt mit nicht-Frühstückern zusammenlebe und dann es abends immer etwas zum Essen gibt. Dadurch hab ich zugenommen.

      Ich frühstücke jetzt einfach nicht mehr, weil es mein Leben einfacher macht. Ich kann die Zeit morgens sinnvoller nutzen und das Abendessen reicht noch bis 12 bis 15 Uhr des nächsten Tages. Ich muss mir auch weniger Gedanken machen, was ich denn esse. Alles wird für mich einfacher.

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  9. Steve

    WAS SIE MEINEN:

    Zum Glück hab ich mal zufällig diese Halbwahrheit aufgeschnappt, damit ich mich morgens mit gutem Gewissen hemmungslos vollfressen kann, als gäbs kein Morgen mehr. Dass ich zunehme, liegt daran, dass ich einen kaputten Stoffwechsel habe, den ich zwar mit dem Frühstück angekurbelt habe, aber…Oh schau, ein Eichhörnchen!

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  10. Ich bin Frühstücker. Ich habe morgens richtig Hunger. Ich kann auch nicht gut Sport machen, wenn ich Hunger habe, da werde ich ganz schnell zittrig. Passt aber auch gut in meinen Tagesablauf, denn wenn ich morgens nicht frühstücke, komme ich erst gegen 12.30 wieder zum Essen, und das ist dann ganz schön lange, wenn man um 6.00 aufsteht. Ich kann aber nicht erklären, warum das so ist. Eine These: wenn sich jemand abends (spät) richtig satt isst, dann ist er halt am Morgen noch nicht wieder hungrig. Ich esse meist gegen 18.00, weil das am besten in den Tag passt, und dann ist das bis morgens „durch“.

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  11. Alex

    Frühstücken, also bis mittag 4-7 Tassen Kaffee, dann ne Kleinigkeiten.
    Nachmittags Koffein nachfüllen
    Abends dann 3-5000 kcal je nach bedarf

    (600g schoki, 300g müsse, 200g würstl, ein burger wurde mir neulich dann sogar zuviel)

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  12. Magenta

    Ich habe über 40 Jahre jeden Morgen brav gefrühstückt, teilweise recht kräftig.
    Seit ich vor etwa 3 Monaten meine Ernährung umgestellt habe und abnehme
    habe ich das Frühstück komplett abgeschafft.
    Bis etwa 11:00 Uhr habe ich nicht den geringsten Hunger! Es war nur jahrelange
    anerzogene Gewohnheit .

    Dann gibt es so 15:00 bis 16:00 Uhr den 2. Eiweißshake und abends max. 19:00
    Uhr eine normale Mahlzeit (was mir schmeckt mit Kohlehydraten).
    Komme so auf etwa 900 – 1000 kcal pro Tag. Dann esse ich 16 Stunden nichts
    und brauche auch nichts. Emn hat das glaube ich als Kurzzeitfasten bezeichnet.

    Jede Woche ist ein Kilo runter – es funktioniert also gut.
    Groß herumerzählen mag ich das aber nicht, da kommt gleich:
    abends KH geht gar nicht, du musst doch das Eiweiß abends … blah blah blah.
    Bin ich froh, das ich den Mist nicht mehr glaube!

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  13. maSu

    Ich esse morgens 500g Magerquark mit etwas Heidelbeeren. Das liefert Energie, macht satt und hat nur 400kcal. Und weil ich dann satt bin, schaffe ich es ohne zu naschen bis zum Mittagessen durchzuhalten. Mittags gibt es dann einen riesigen Salatteller mit nur wenig Dressing, nochmal 400kcal und ich bin total satt.
    Abends gibt es dann eiweißreiche Kost: Fleisch, Eier, … Oder wenn Sport ansteht, dann vor und nach dem Sport einen Eiweißshake …

    Da bleibt man bei unter 2500kcal am Tag und ist immer satt 🙂

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  14. Ich hab morgens oft Hunger. Dann trinke ich meinen Kaffe mit Vanille-Reismilch – und der Hunger ist weg. Ich könnte zwar frühstücken (ich kann immer essen :-D), aber mir geht‘ wie Vielen hier: Ich muss satt ins Bett, sonst fühle ich mich unwohl. Also spare ich mir die Kalorien.
    Und richtig frühstücken macht mich träge. Das geht eh nur Sonntags…

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  15. Hotte

    Ich habe gegen 16-17 Uhr Hunger, egal ob ich morgens oder mittags schon was gegessen habe. Wenn ich morgens gar nicht erst anfange zu essen, komme ich locker bis 15 Uhr durch.
    Trotzdem frühstücke ich gerne Magerquark, wenn ich aus dem Haus muss und nicht weiß, wann ich das nächste Mal etwas bekomme oder was das sein wird. Dann habe ich wenigstens eine Portion Protein schon intus.

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  16. Manuela

    Ich bin auch eine leidenschaftliche Frühstückerin. Und ich drittle an normalen Tagen meine Kalorien. Im Urlaub mache ich halbe-halbe: Hälfte Frühstück und Hälfte Abendessen. Wenn ich ohne Frühstück aus der Wohnung muss, bin ich den ganzen Vormittag grantig, Mami braucht ihr Morgenkoffein und einen vollen Magen ;-).

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  17. Fleder

    Dazu gab es doch auch mal einen ausführlicheren Eintrag mit Studie, oder? Den könnte ich jetzt gut gebrauchen, weil meine Ernährungsberaterin mir genau das gleiche erzählt. „Wenn man nicht nach maximal 60-90 Minuten nach dem Aufstehen etwas isst, dann bleibt der Körper im ‚Schlafstoffwechsel‘ von 30%. Erst Essen kurbelt ihn auf die 100% an. Aber Gemüse ist nicht gut, weil enthält zu wenig Zucker.“ Dummerweise hab ich beim durchblättern des Blogs & des Buches nicht mehr den entsprechenden Post gefunden… Hilfe!

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      1. Fleder

        Insgesamt sind es nur 6 Termine, ich weiß nicht ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Daher möchte ich gerne das nächste mal mit Gegenargumenten aufkreuzen. Andernfalls müsste ich erst mal suchen, welche Berater von meiner Kk zugelassen sind – und dazu bin ich schlicht zu faul. Und wer weiß, vielleicht hat sie – abgesehen von der Fettlogik – doch noch einen interessanten Tipp…

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  18. Liebe Nadja! Der Zufall führte mich zum unten anstehenden Artikel! Thementypisch ist er recht reißerisch aufgemacht – immerhin will man ja ein Buch verkaufen

    Mal abgesehen vom fettlogischen über die Gefahren des frühstückens stellt sich mir dennoch die Frage, ob du während deiner Recherchen evtl auf Studien gestoßen bist, die tatsächlich auf einen Zusammenhang mit erhöhtem Blutzucker und den Frühstück hinweisen?

    Link:

    https://www.merkur.de/leben/gesundheit/fruehstuecken-ist-so-schlimm-wie-rauchen-meint-britische-wissenschaftler-terence-kealey-zr-7310186.html

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