„Männer wollen etwas mehr zum anfassen“

… und eigentlich werden sie nur durch die Medien und die gesellschaftlichen Schönheitsideale dazu gedrängt, schlanke Frauen hübsch zu finden.

Diese Fettlogik hatte ich bereits im Buch behandelt, allerdings kam diesen Monat eine neue Studie heraus, die diese Frage nochmal explizit in unterschiedlichen Kulturen untersuchte, indem man Menschen die Attraktivität unterschiedlicher Frauenkörper mit unterschiedlichen Körperfettwerten (gemessen durch Scans) einschätzen ließ. Über alle Kulturen hinweg war das Ergebnis dabei recht einheitlich: Je geringer der Körperfettwert, desto attraktiver:

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Ebenfalls untersucht wurde der Taille-Hüft-Quotient und auch hier gab es eindeutige Zusammenhänge (schmalere Taille im Verhälnis zu breiterer Hüfte ist attraktiver), diese fielen jedoch nicht so stark aus wie bei BMI und Körperfettwert. BMI und Körperfett hingen sehr stark zusammen, so dass ein niedrigerer BMI ebenso wie ein niedrigerer KFA als attraktiver gewertet wurde.

Die Tatsache, dass die Ergebnisse recht unabhängig von historischen Bedingungen wie Lebensmittelknappheit sowohl in Asien als auch in Europa und Afrika recht einheitlich ausfielen, ist ein Hinweis darauf, dass die Präferenzen biologisch sind. Die Forscher stellten einen Zusammenhang her zwischen dem niedrigen BMI/Körperfett und der Wahrnehmung des Alters. Je schlanker die Frau, desto jünger und desto attraktiver wurde sie wahrgenommen.

Eine schmale Figur suggeriert damit auf einer biologischen Ebene vermutlich die höchste Fruchtbarkeit und ist damit im Schnitt für Männer die anziehendste.

Edit: Nachtrag aus der in den Kommentaren verlinkten Vorgängerstudie:

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121 Gedanken zu “„Männer wollen etwas mehr zum anfassen“

  1. maSu

    Das ist nun aber lookistisch und biologistisch. Der Twitter-Shitstorm wird kommen! Ich meine: Du sagst doch nicht etwa den Feministinnen bei Twitter dass sie unattraktiv sind?! 😛

    TrueFruitsSmoothies bekamen schon dafür, dass sie dafür warben, bei „der hässlichen Freundin“ (=deren leckerer, aber eben semi gut aussehender weißer Smoothie) mal mehr auf die inneren Werte zu achten, einen Shitstorm ab.

    Interessant finde ich die Ergebnisse in Nigeria und Senegal: Dort scheint eben doch noch durch kulturelle Einflüsse bzw. Nahrungsmangel die dickere Frau durchaus attraktiver zu wirken, als in den übrigen Ländern. Das ändert aber nichts daran, dass auch dort die schlankere Frau als attraktiver empfunden wird, aber die Steigung der Geraden spricht für sich.

    Btw: mMn mögen Frauen breite Schultern und einen schmalen Bauch sowie eine schmale Hüfte. Alles nur mit einem geringen KFA möglich. Sofern der Mann nicht vor einem teuren Sportwagen steht, sieht es da ganz ähnlich aus: Frauen wollen idR keine dicken Männer. Und neulich traf ich eine Ex, die mir damals in die Augen sah und sagte: „Ach Waschbrettbäuche finde ich nicht schön, da muss was zum kuscheln sein“ und als sie mich sah, haben wir uns begrüßt und sie fasste mir auf den Bauch und machte nur „rrrrr“ … ehm ja. So viel dazu … 😡
    Sie hat mir dann auch gestanden, dass das mit dem Bauch bei Männern nur Beschwichtigung ist, weil einfach kaum einer einen Waschbrettbauch hat, aber dafür sehr ein sehr empfindliches Ego.

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    1. TutziFrutzi

      Das „rrrr“ kenne ich. Die Damen nehmen sich da teilweise mit einer Selbstverständlichkeit (ist ja ein Mann, der DARF begrabbelt werden) Sachen raus, die würde ich mich umgekehrt nie und nimmer trauen. Da kann ich viele, lustige Geschichten erzählen.

      Witzig jedenfalls, dass Frauen dabei immer „rrrr“ sagen.

      Und von wegen „was zum Anfassen“ – meiner Meinung nach in den meisten Fällen reine Höflichkeit. Oder Rettungsversuch des Haussegens. Durchweg bloß von Männern mit übergewichtigen Partnerinnen ausgesprochen. Allerdings nie ohne Eigennutz, denn die meisten Männer sind ebenfalls zu klein für ihr Gewicht.

      Da muss man sich ja nichts vergurken.

      Tipp für den Haussegen (nie, nie tun) – sobald die Frage aufkommt „Sag‘ mal, habe ich zugenommen?“ – Ehrlich antworten. Und schon gar nicht sagen „Komm‘, in die Hose passe ich doch auch nicht rein“ – und dann DOCH reinpassen – Böse Falle. Ganz böse Falle.

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  2. Frank

    „Eine schmale Figur suggeriert damit auf einer biologischen Ebene vermutlich die höchste Fruchtbarkeit und ist damit im Schnitt für Männer die anziehendste.“

    Zu Recht. Unfruchtbarkeit und Übergewicht stehen in direktem Zusammenhang.

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      1. kork

        Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass eine Frau mit BMI 18,5 oder KFA 18 nicht so fruchtbar ist, wie eine Frau mit BMI oder KFA 30! Bei den niedrigen Werten sind unregelmæssige oder ausfallende Blutungen gang und gæbe. Hingegen: Selbst schwer adipöse Frauen werden noch locker schwanger, allerdings sinkt dann die Ueberlebenschance ohne moderne Medizin.

        Was anderes:
        Gerne wird ja mit dem barocken Schönheitsideal oder diesen præhistorischen schwer adipösen „Venus“figurinen argumentiert. Die „alten“ Griechen stellten ihre Göttinnen jedoch schlank dar. Auch wenn ich an altægyptische oder mittelalterliche Abbildungen denke… da galt schlank als schön.

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      2. Ja, ich hatte eine Studie in die aktualisierte Version eingefügt, bei der die optimale Fruchtbarkeit zwischen 20-24 lag, wenn ich das gerade richtig im Kopf hatte. Allerdings, wie du sagst, die Überlebenswahrscheinlichkeit des Babys ist besser, je niedriger der BMI (natürlich nicht ins Untergewicht).

        Schätze, es spielen noch andere Faktoren rein als ausschließlich Fruchtbarkeit.

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      3. Simone Wesp

        @bjoernstarkimarm: Nein, auch bei „muskulösen“ Frauen glaube ich keinen BMI von 24, bzgl. besserer Fruchtbarkeit. Auch bleiben bei muskulösen Frauen bei einem BMI von 18,5-20 nicht automatisch die Tage aus. Sowohl ich als auch alle meine Freundinnen HABEN noch unsere Tage, sind Leistungssportlerinnen, bekommen Kinder und haben maximal einen BMI von 21.

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    1. yannaba

      Also, wenn ich mir die Pünktchen so anschaue sieht es fast so aus, als ob die höchste Attraktivität fast überall so bei etwas über 20 liegt und es danach leicht abfällt bzw. ungefähr gleich bleibt.

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      1. IULIUS

        Auf dem ersten Blick sehe ich den Zenit bei 20,5-21. Bis 20 steigt die Kurve teilweise genau so stark an,wie sie ab über 21 fällt. Die Steigung am Anfang ist nach insgesamt doch sehr deutlich.

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  3. Es gibt eben einen Unterschied zwischen „wollen mehr zum Anfassen“ und „sagen halt nicht unbedingt nein, wenn mehr zum Anfassen da ist“ – heißt aber nicht, dass etwas Übergewicht das persönliche Attraktivitätsideal ist. Ich habe noch niemanden getroffen, der schlanke Menschen nicht attraktiv fand.
    Klar gibt es Menschen, die sehr strikte Standards besitzen und ausschließlich Partner haben, die exakt ihren Vorstellungen von körperlicher Attraktivität entsprechen – aber für viele (einige, manche, wie auch immer) Menschen ist es am Ende ein Baustein von vielen, der sich in das Gesamtbild der anderen Person fügt.

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  4. A. Nonymous

    Die Untersuchung its m.M.n biased. Da stand das (gewünschte) Ergebnis wohl vorher fest.

    ① Geht der Körperfettbereich von Schlank bis richtig Fett, der Bereich Untergewichtig fehlt komplett. D.h. der Bereich ist so gewählt, daß das passende Ergebnis herauskommen muß.

    ② Hat man eine Gerade gepaßt, so daß ein Ergebnis, wie daß Frauen im mittleren Bereich am attraktivsten sind garnicht herauskommen kann.

    Hätte man die Statistik seriös ausgewertet, wäre wohl so etwas herauskommen wie yannaba vermutet hat. Optimal etwa bei 20%–25%, also etwas was über dem derzeitigen „Ideal“ liegt.

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    1. käse

      “ Hat man eine Gerade gepaßt, so daß ein Ergebnis, wie daß Frauen im mittleren Bereich am attraktivsten sind garnicht herauskommen kann.“

      Das ist mir auch aufgefallen. Das wirkt so, als wollte man um jeden Preis einen Mittelwert bilden, damit die unterschiedlichen Messergebnisse überhaupt vergleichbar werden.

      Was mir auch aufgefallen ist, sind die Werte zwischen dem BMI von 30-35. Die schlagen in relation zueinander einen Haken, der in 5 Graphen sehr ähnlich aussieht.( bei Lithuania, Kenya, UK besonders stark). Das kann natürlich am verwendeten Bildmaterial liegen. Die Frage ist eher, ob man diese Werte „glattbügeln“ kann. Messfehler sind das ja nicht.
      Vielleicht ist es wirklich nur der Methodik geschuldet und dem Zweck, den die Studie verfolgt.

      Wenn ich eine Gaußsche Glockenkurve als Normalverteilung nehmen würde, und daraus einen Mittelwert bilden würde, dann hätte ich auch nur noch eine gerade Linie, die nichts mehr über die Normalverteilung aussagt. Das kann vermutlich in manchen Zusammenhängen Sinn machen das zu machen. In anderen Fällen kann es aber mehr Fragen aufwerfen als es Fragen beantwortet.

      (Ich bin allerdings Laie auf dem Gebiet, sodass mir vielleicht das Hintergrundwissen fehlt das wirklich beurteilen zu können.)

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      1. Ganduin

        Was die hier machen ist eine lineare Regression zu rechnen. Damit versucht man eine Gerade in eine Datenpunktwolke zu legen, und zwar die Gerade, die am wenigsten von den Messwerten abweicht. Das ist das absolute Standardvorgehen in praktisch allen empirischen Untersuchungen, das passiert in praktisch jeder Untersuchung, egal in welchem Fach. Klappt halt nur bedingt, wenn der Zusammenhang, den man untersucht, nicht linear ist, man hätte hier tatsächlich mal versuchen sollen, ob die Kurve nicht unterwegs irgendwo gebogen oder geknickt werden sollte.
        Das R², das da in den ganzen Grafiken immer mit angegeben wird, ist aber sehr oft ziemlich hoch. Das ist eine Maßzahl dafür, wie gut die Gerade die tatsächlichen Daten abdeckt, und wie viel „Fehler“ (also Abweichungen von den echten Daten zur Gerade) noch drinsteckt (Falls du mit dem Begriff „Korrelationskoeffizienten“ was anfangen kannst: R² ist das Quadrat davon. Ein R² von 0,85, wie in der ersten Gerade, entspricht also einem r von weit über 0,9). Da das überall relativ hoch ist, ist es aber meines Erachtens vertretbar, Linearität anzunehmen. Lediglich in den Ländern vom afrikanischen Festland sollte man da mal nachhaken.

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      2. Mona

        Sie haben ja pro Punkt immer nur ein Foto benutzt und die Frau zwischen 30 und 35 wurde allgemein hübscher bewertet als die mit 25, wo es ja auch so ziemlich jedes mal nach unten ausschlägt. Auf den Scan-Bildern sieht man wie das Fett verteilt ist. Vielleicht ist das doch ein Stück wichtiger als wie viel man insgesamt hat? Man kann fettarm und unförmig aussehen und fettreich mit schöner Form sein. Dazu hätten sie Bilder nehmen müssen, wo nicht nur ähnlicher WHR drauf ist, sondern die Form an sich und damit die Fettverteilung auch ähnlich ist. Ich hab so einen seltsames Gefühl, dass alle die ein bisschen schief oder unsymmetrisch lagen dafür auch schlechter bewertet wurden. Ich versteh nicht wieso 11 und 12 so unterschiedlich bewertet wurden, so extrem unterschiedlich sind die doch nicht. Sind die breiteren Schultern so unattraktiv? Das hab ich schon häufiger gehört, dass Frauen mit breiteren Schultern nicht so hübsch empfunden werden, obwohl ich die Frauen sonst ziemlich hübsch fand in den Situationen, in denen ich es hörte. Ab BF-Level 5 (über 35% Fett) finden die Leute den Scan nicht so toll. Ich find für BF-Level 1 bis 4 ist das gar nicht so eindeutig, da schneiden einige mit 35 % auch nicht so schlecht ab und magerere highWHR schneiden schlechter ab. (Hab die Studie nicht durchgelesen. Hab die große Tabelle dort angesehen.)

        Eigentlich haben die von den Zahlen her rausgefunden, dass Leute (da waren viel mehr Frauen als Männer, die bewerten durften) Frauen mit Hüfte gut finden, oder? Ich hab die Zahlen mal auf mich umgerechnet. Deren Bereich ist nicht so groß, find ich. Oder kenne ich zu viele Frauen mit dickem Bauch? Über 77 cm Bauch hätte ich schon „high WHR“ und unter 67 hätte ich „low WHR“, bin in „mid WHR“. Muss ich mal in paar Monaten schauen, ob meine Hüfte mehr abnimmt als meine Taille oder umgekehrt.

        Also sagen die Studien, dass man fettarm (fettärmer als der jetzige Durchschnitt, ja?) werden soll und mit einem Hohlkreuz den Hintern größer schummeln kann, damit man als fruchtbar und jung eingeschätzt wird? Das ist ja einfach. Was sollen denn Frauen gegen breite Schultern anstellen?

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      3. @ Mona
        >Muss ich mal in paar Monaten schauen, ob meine Hüfte mehr abnimmt als meine Taille oder umgekehrt.

        Bleibt das Verhältnis nicht theoretisch gleich? Ich habe immer (von meinem erreichten Maximal- bis erreichten Minimalgewicht) denselben WTH Ratio. Abweichung vielleicht von 0,1.

        >Also sagen die Studien, dass man fettarm (fettärmer als der jetzige Durchschnitt, ja?) werden soll und mit einem Hohlkreuz den Hintern größer schummeln kann, damit man als fruchtbar und jung eingeschätzt wird? Das ist ja einfach. Was sollen denn Frauen gegen breite Schultern anstellen?

        Müssen ja niemand irgendwas. Und bei breiten Schultern läuft es wieder darauf hinaus, den Hintern zu betonen und Schnitte so zu wählen, dass die Schultern nicht betont werden (zB kein Carmen-Auschnitt). Wenn man sich denn mit den breiten Schultern unwohl fühlt. Ich habe ein relativ breites Kreuz und dicke Oberarme, aber „mache“ nichts dagegen. Sieht man so oder so 😉

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      4. Mona

        @maunzendemaus, keine Ahnung, ob das WHR gleich bleibt. Ich bin komisch gebaut, schmale Rippen, aber viel Oberschenkel. Wahrscheinlich hast du Recht, weil ich am Bauch auch noch abnehmen kann, dann bleibt der Wert ungefähr gleich. Habe auch breite Oberarme (aber sehr schmale Handgelenke), kann ich halt nur das anziehen, wo meine Arme reinpassen. eine Freundin hat breite Schultern und ein schmales Becken und leichtes Untergewicht. Ich find sie sieht sehr gut aus, aber ich höre öfter, dass sie angeblich nicht weiblich genug für Männer aussieht dadurch.

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      5. @Mona
        Ich kann nur von mir selbst ausgehen, aber ich habe immer die gleiche Figur – nur eben in dicker oder dünner, mehr oder minder raumgreifend 😉 Ich nehme dann auch überall gleichmäßig ab, so dass es sich das Hüfte-Taille Verhältnis nicht ändert.
        Wobei der WTH Ratio eben eine gewisse Blindheit gegenüber dem Rest des Körpers hat – er erfasst eben nicht meine Reiterhosen (beginnen erst unter der Hüfte :P) oder meine Oberarme (im Endeffekt ist mein Fett da nix anderes als eine Arm-Reiterhose xD) – aber es ist halt nur eine Formel, die ein bestimmtes Verhältnis ausdrückt. Dass in Berichterstattung dann von einer „Formel für Schönheit“ oÄ gesprochen wird, hilft nicht wirklich ^^
        Ärmelvolumen ist aber ein echtes Problem… da hilft nur Stretch und tunlichst keine T-Shirts mit paspelierten Bündchen und so ^^

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      6. @Ganduin: Ich finde es gerade total toll, dass hier auch mal nicht-ich Statistik erklärt, und unterschreibe gerne, dass die hohen R²s sehr für die Linien sprechen, die hier als Linien statt Kurven kritisiert wurden. Den Rest Deiner Erklärung zum R² würde ich allerdings streichen, da es auch R² für multiple lineare Regressionen gibt, und da berechnet sich das – ach, Du weißt das, und den Rest interessiert es nicht.

        Kurz (für alle außer Ganduin): R² sagt Dir, ob eine Statistik gut ist oder Mist. D’accord. Und die Statistiken sind super.

        @Maunzemaus & Mona:

        Meines Wissens und Eindrucks bleibt die WHR ziemlich gleich, weil Knochenbau und so. Bei meiner Frau variiert das auch nur marginal – gerade gemessen, wir haben leider nur Maße, kein Gewicht von vor drei Jahren, aber 0,736 (heute) und 0,716 mögen auch Messfehler oder Alterung oder „man nimmt am Bauch halt weniger ab“ sein.

        Zu Eurem Schulternproblem kann ich nur sagen, dass das ein Frauenproblem zu sein scheint. Von mir aus gibt es da ein Shoulder-Tit-Ratio-Problem (ich beanspruche STR©) sein mag, was sich aber für Frauen durchaus mit 40.000 möglichen Ausschnitts- und Trägerformen lösen lässt. Analog denke ich, dass es recht wenig Männer gibt, die irgendwie über Oberarme nachdenken – Oberarme haben Männer selber. Da Nadja aber ihre Oberarme so toll findet, halte ich jetzt mal die Klappe.

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      7. Mona

        Männerkleidung ist wahrscheinlich nicht so eng an den Armen (es gibt ja auch unelastische Stoffe) und dadurch ist auch mehr Spielraum für die verschiedenen Schultern.

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  5. katemost

    Na dann gilt die alte Regel: Brust raus, Bauch rein – und schön den Popo rausstrecken! 😉
    Aber mal im Ernst: So interessant ich diese Studie finde – warum werden solche Studien überhaupt gemacht? Ist für Evolutionsbiologen sicher superspannend. Aber was kommt dann am Ende raus: Evolutionsbedingt suchen sich Männer schlanke Frauen weil ihnen ihr Unterbewusstsein sagt, diese seien optimal für die Arterhaltung und die Streuung des eigenen Genpools geeignet. Gut – und was machen wir jetzt mit dieser Information? Du hast die Studie sicher gelesen – wird dazu eine Aussage getroffen?

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      1. IULIUS

        Sinnlos sit die Studie sicherlich nicht. Für die Werbeindustrie z. B. dürfte sie äußerst interessant sein. Da geht es meist darum über attraktive Menschen ein bestimmtes Produkt zu vermarkten.
        Weiterhin bringt die Veröffentlichung der Diätindustrie Bestätigung und neue Kunden.

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  6. katemost

    Ja eben, meine Grundparanoia schlug sofort durch und fragte sich: Wer kann das jetzt wie am besten zu Geld machen? Und wer hat die Studie (mit)finanziert?
    „vergleichsweise komplett unnötige Studien“ ohne hidden agenda werden, glaube ich, immer seltener, da die Konkurrenz um Forschungsgelder immer größer wird.

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  7. kaatonka

    Ich habe das Studiendesign jetzt nicht betrachtet, weil ich allein schon aus ethischen Gründen solch‘ eine Studie nicht statthaft finde. Wem nutzt so etwas? Zur potentiellen Partnerwahl tragen sicher viele, viele Faktoren bei und nicht nur die bloße Bewertung der Körperform. (naja, diese Sorte Mensch mag es vielleicht auch geben, aber meistens relativiert sich dies mit dem fortschreiten des Alters…)
    Ich meine, hätte man diese Studie jetzt bspw. mit Marienkäfern gemacht, ergäbe das einen Sinn. Vielleicht würde man zu dem Ergebnis kommen, dass Marienkäfermännchen am Liebsten Marienkäferdamen mit 5 Punkten begatten, und da die 7Punkte Käferdamen deshalb meistens leer ausgehen, müsste man sich vielleicht Sorgen um die Population machen. Das ergibt durchaus Sinn 🙂

    Ich finde es richtig auf übergewichtsassoziierte Erkrankungen hinzuweisen, da Aufklärung in diesem Bereich sicher (manchmal) hilft um das ein oder andere im Betroffenen anzustoßen. Aber so etwas wie diese Studie würde bei mir in den Bereich der Diskriminierung fallen. Oder wie wäre es, wenn man mal die „Attraktivität der Hautfarbe“ oder „religiösen Zugehörigkeit“ im jeweiligen kulturellen Kontext „beforschen“ würde……vermutlich genauso, nutzlos.

    Zudem halte ich diese Studie auch noch für sexistisch, denn Männer wird unterstellt für die Bewertung von Attraktivität spiele alleine die Körperform einer Frau eine Rolle…..

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    1. Ganduin

      „Zudem halte ich diese Studie auch noch für sexistisch, denn Männer wird unterstellt für die Bewertung von Attraktivität spiele alleine die Körperform einer Frau eine Rolle…..“

      Nein, wird es nicht. Wenn ich feststelle, dass Rauchen zu Krebs führt behaupte ich auch nicht, dass Rauchen das einzige ist, was zu Krebs führt.

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      1. maSu

        maunzendemaus:

        Siehe unten. Frauen sind ab einem gewissen Alter nicht mehr fruchtbar und mit steigendem Alter steigt die Gefahr für Mutter und Baby während der Schwangerschaft. Ob eine Frau vergeben oder bereits Mutter ist, das stört weder Männer noch Frauen sonderlich. Es ist wieder durch gesellschaftliche Normen geächtet, aber „Fremdgehen“ ist nun nichts unglaublich seltenes – trotz der gesellschaftlichen Zwänge zur Monogamie.

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      2. @maSu Hmkay, mir (bzw der Person, von der diese Aussage stammt) ging es um das Eingehen einer festen Beziehung, das hätte ich dazu sagen sollen. Und es soll ja durchaus Menschen geben, die Fortpflanzung kategorisch ausschließen und dennoch einen Partner möchten.

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      3. maSu

        maunzendemaus:

        Menschen, die die Fortpflanzung kategorisch ausschließen weichen sexuell vom Standardfall ab und stellen damit eine so verschwindend geringe Menge der Gesamtbevölkerung, dass sie keinen Maßstab darstellen.

        Und das Eingehen einer festen Beziehung … ehm ja. Als jemand der mehr als 1x betrogen wurde muss ich bei der Äußerung laut lachen. Feste Beziehungen sind nur so lange fest, wie man nichts besseres findet.

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      4. @maSu also Fortpflanzung im Sinne von Kinder zeugen, nicht im Sonne von Sex haben. Aber die „omg KINDER sind das BESTE“ Fraktion ist wahrscheinlich die Mehrheit.
        Und, ähm, ja… einfach nicht mit miesen Leuten zusammen kommen? Es sei denn, du hältst es ebenso (nur so lange treu sein, bis sich etwas „besseres“ bietet), dann passt es doch wieder.

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      5. maSu

        maunzendemaus:

        Ich ziehe es vor, die Beziehung zu beenden, wenn mir die Anwesenheit einer anderen Dame die Unzulänglichkeiten meiner Freundin vor Augen (innerlich wie äußerlich) führt. Danach kann man dann wieder Sex haben, mit wem man will.

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      6. shark9999

        „Feste Beziehungen sind nur so lange fest, wie man nichts besseres findet.“
        +
        „Ich ziehe es vor, die Beziehung zu beenden, wenn mir die Anwesenheit einer anderen Dame die Unzulänglichkeiten meiner Freundin vor Augen (innerlich wie äußerlich) führt.“

        Ich will nicht mehr auf diesem Planeten leben. 😕

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    2. maSu

      kaatonka:

      Ja das ist auch auch ein böser Sexist dieser Typ namens „Evolution“. Echt mal. Ich finde, wie sollten lieber die Schöpfungsgeschichte lehren, die ist nicht so sexistisch.

      Körperfett ist ein Gesundheitsindikator und es ist rein evolutionär betrachtet so, dass die Männer einer jeden Spezies immer versuchen ein gesundes Weibchen zu finden (und umgekehrt auch). Wenn Übergewicht also Krankheiten verursacht oder wahrscheinlicher macht, dann ist ebenso logisch, dass Übergewicht kein Zeichen von Attraktivität darstellt (für die Mehrheit der jeweiligen Spezies).

      Die Männchen wollen die Weibchen begatten, die für den Nachwuchs die größten Überlebenschancen bieten. Und da sind gesunde Weibchen mit geringer Wahrscheinlichkeit zu erkranken eben im Vorteil.

      Und das ist die Realität. Das passt auch zu den Daten von Lolli: Frauen jenseits der 40 scheiden aufgrund von erhöhtem Risiko für Schwangerschaften aus (wieder: rein evolutionär gesehen weil das Risiko, dass Mutter und/oder Kind Schaden nehmen massiv steigt). Ab einem gewissen Alter sind Frauen zudem nicht mehr in der Lage auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen. Damit versucht der Mann, der an der Fortpflanzung und Arterhaltung interessiert ist, immer möglichst junge Frauen zu befruchten.

      Unserer Gesellschaft bzw. den Normen haben wir es zu verdanken, dass dieses Alter bei 20-22 liegt.

      Früher war das anders:
      Da waren Frauen mit dem Beginn ihrer Menstruation fruchtbar und „verfügbar“, das war das Signal für die Männer sich mit der Frau zu paaren.

      Wenn zB über gewisse historische Persönlichkeiten (zB Mohammed) berichtet wird, er habe mehrere sehr junge Frauen, ja eigentlich Kinder geheiratet, dann ist das aus heutiger Sicht natürlich total böse, denn: „sowas macht man ja nicht!“.
      Damals – falls es in dem Fall wirklich so gewesen sein sollte und Mohammed oder sonst wer wirklich ganz real existierte – war es einfach logisch oder sinnvoll.

      Ebenso Polygamie bzw. Vielweiberei oder wie man es nennen möchte macht evolutionär gesehen Sinn:

      Kann ein Männchen X Frauen und deren Kinder versorgen, dann macht es auch Sinn sich mit eben so vielen Frauen zu paaren und Kinder zu zeugen.

      Das ist alles natürlich unter heutigen moralischen Gesichtspunkten verwerflich, aber damals war es – ganz wertungsfrei – evolutionär von Vorteil. Eigentlich wäre es rein biologisch heute auch noch von Vorteil, aber gewisse Verhaltensweisen sind heute eben gesellschaftlich geächtet/verboten. Und trotzdem schmücken sich sehr reiche Männer mit so vielen jungen und hübschen (=attraktiv und wahrscheinlich gesund) Frauen.

      Ich finde es absurd, dass du Studien, die solche Zusammenhänge erforschen „diskriminierend“ oder „sexistisch“ findest.

      Du kannst die Erforschung der Schwerkraft auch „sexistisch“ finden, das stört die Schwerkraft nicht, sie ist trotzdem da und es wäre hilfreich, wenn die Menschen sie verstehen würden, selbst wenn die Forschung bei dir eine entsetzliche Moralpanik auslöst.

      Ebenso ist es wichtig, die Verhaltensweisen und die Ursprünge gewisser menschlicher Verhaltensweisen zu erforschen. Denn deine (ziemlich billige und hysterische) Empörung ändert nichts an den Tatsachen, du willst eigentlich nur verhindern, dass man diese Tatsachen erforscht, versteht und das Wissen mitteilen kann.

      Das finde ich schäbig.

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      1. Krazi

        Bei jugendlichen ist die wahrscheinlichkeit für komplikationen in der schwangerschaft recht hoch. Frauen mitte 20 haben da die wenigsten Probleme. Quelle suche ich später mal raus.

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    3. Ach du jemineh, Kaatonka. Fühlst du dich schon wieder verletzt? Welche Ergebnisse hätten denn rauskommen sollen, damit du dich wohl fühlst? Vielleicht teilst du zukünftig jedem, der eine Studie durchführen möchte im Vorwege mit, was du gerne hättest oder noch besser, verbiete von vornherein das Diskutieren über Dinge, die dich jemals irgendwie kränken könnten ^^

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  8. käse

    Ich find es faszinierend dass der BMI von 30 immernoch „so gut“ abschneidet.

    Normalerweise hätte ich erwartet, dass der Mittelwert (also diese Linie im Graph) deutlich steiler abfällt.

    Aber ich merk grad, dass es eigentlich um den Satz in der Überschrift geht.
    Da hab ich vorschnell falsch gedacht.
    In dem Kontext fänd ich interessant, ob die Studienteilnehmer von sich selbst behaupten würden, dass sie „etwas mehr zum anfassen brauchen“. Der Satz kommt ja auch von Männern selbst. Also vielleicht weicht deren Vorstellung „was etwas zum anfassen ist“ von dem ab, was andere daraus interpretieren.
    Das ist dann ähnlich wie der hier häufig beschriebenen Effekt, dass schlanke Menschen behaupten „riesige Mengen essen können ohne dick zu werden“, was aber etwas anderes ist, als sich Dicke darunter vorstellen.

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  9. Ich möchte hier nochmal betonen, dass es sich um eine Studie zur körperlichen Attraktivität handelt. Das war eine Wiederholungsstudie, basierend auf dieser: http://etologia.com.sapo.pt/Ficheiros/Faries.pdf

    Da sieht man auch die Bilder. Ich habe hier mal eine Zusammenstellung gemacht:

    Die Zahlen drüber sind Rankingplatz, drunter Alter, WHR, KFA, BMI.

    Und während meine persönliche Präferenz anders aussieht, halte ich das für eine ziemlich gute Studie.

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    1. MiSa

      Wenn ich mir diese Bilder ansehe, fällt mir spontan eine (Teil-)Erklärung ein, warum die schlanksten Bilder am attraktivsten bewertet wurden. Wenn Männer etwas mehr zum Anfassen wollen, bezieht sich das meiner Erfahrung nur auf ganz bestimmte Körperteile, die auf diesen Bildern praktisch nicht zu sehen sind 😉

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  10. Viktor

    Und wie so häufig wird nicht daran gedacht, daß die (optische) Attraktivität nur ein Parameter von vielen ist. Andere Beziehungsaspekte sind ja meistens sehr unabhängig vom Körpergewicht.

    Und tatsächlich agieren (hoffentlich) nicht alle Männer rein nach Fortpflanzungskriterien.

    Nichts gegen die Studie und das Studiendesign…

    Wir haben hier mal wieder einen biologistisch angehauchten Diskussions-Bias 😉

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    1. Amen. Wie kommts, dass manche scheinbar direkt reinlesen, dass nun das Gewicht der einzig relevante Faktor ist und JEDER Mann auf der ganzen Welt ausschließlich eine Frau mit BMI <20 sucht, weil alles andere egal ist und der Durchschnittsgeschmack nicht etwa "Durchschnitt" ist sondern für absolut jeden gilt….?

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      1. Viktor

        Ooch, ich lese das definitiv nicht aus dem Eröffnungsposting heraus. Aber Diskussion um solche Studien drehen halt immer gerne zu solchen Argumentationen ab.

        Also: Studie ok, EMN-Posting ok, Diskussion dezent in biologistische Richtung abgebogen.

        Übrigens: Biologistische Betrachtungsweise (in statistischer Hinsicht): ok!

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      2. maSu

        bjoernstarkimarm:

        „Biologistisch“ ist etwas dann, wenn Geisteswissenschaftler aufgrund der Tatsache, dass auf der Grundlage von biologischen Tatsachen, statt auf bloßen Behauptungen der Geisteswissenschaftlern, diskutiert wird.

        Damit loben Geisteswissenschaftler (meist zufällig und unabsichtlich) einen faktenorientierten Diskussionstil der für Geisteswissenschaftler eher unüblich ist.

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      3. maSu

        bjoernstarkimarm:

        “Biologistisch” ist etwas dann, wenn auf der Grundlage von biologischen Tatsachen, statt auf bloßen Behauptungen der Geisteswissenschaftlern, diskutiert wird.

        Damit loben Geisteswissenschaftler (meist zufällig und unabsichtlich) einen faktenorientierten Diskussionstil der für Geisteswissenschaftler eher unüblich ist.

        (Niemals auf Touchbildschirmen Texte schreiben… 😡 )

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  11. freak

    Und wo ist jetzt die Gegenstudie für frauen? Wenn ich durch die Fußgängerzone gehe, sehe ich genauso viele fette Männerbäuche, wie Frauenschwabbel. Ich bezweifle, dass Frauen das schön finden! Wie viele Männer stellen sichin Frage? Ganz im Ernst, ihr Männer hier – ich habe da eine echt dringende frage, unabhängig vom Gewicht!:

    WARUM ZIEHT IHR EUCH SO SCHLECHT AN?????

    Ja, kurze Hosen mit Taschen an den Seiten, sehen kacke aus (es sei denn, ihr könnt sie legitimieren, weil ihr Handwerker seid!)
    Ja, dadurch dass sie kariert sind und ihr sie zu gestreiften Shirts tragt, werden sie nicht besser!
    Abgefuckte Tshirts mit irgendwelchen Aufschriften a la: „Boston University“ oder „Sportswear“ oder „Blablabla – englischer Nonsense – blablabla“ in irgendwelchen wahllosen Farben (nein, grellorange macht euch NICHT attraktiver!!) labbeln um euch herum wie Pjiamas.

    Und
    das
    Grauen schlechthin:

    Sandalen (von den Strümpfen schweige ich erstmal…)

    Sandalen, die eure seltenst gepflegten Füße umgurten, als ginget ihr auf eine mehrwöchige Wüstenwanderung. Safety first!
    In der Innenstadt von Dröhnte-Dorstheim? Serious?

    Echt mal, warum gebt ihr euch so wenig Mühe?

    So

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      1. freak

        Jepp. Und das finde ich, mit Verlaub, erbärmlich. Du glaubst, dein fettes Auto sagt aus, was für ein toller Typ du bist? Und läufst gleichzeitig rum wie Fridolin aus der Mülltonne? DAS, liebe Männer, sagt viel mehr aus. Prioritäten hin oder her: Frauen mögen gut gekleidete, gut duftende Männer. Take this shit. Wenn euch euer Aussehen so kackegal ist, das ist schon fragwürdig. Nichts spricht mehr über einen Menschen als die Art, wie er mit sich umgeht. Ihr erwartet implizit oder explizit, dass sich die Frauen hübsch machen. Ihr guckt doch gerne oder? Ihr findet es angenehmer, wenn eure Frau sich nett zurecht macht (nicht für euch, ihr Gutgläubigen, aber schon auch :-)), hübsch aussieht…es ist doch ein geiles Gefühl, sagen zu können: Die Schnitte gehört zu mir!

        Tja und wir? Wir können wählen zwischen: Hab ich grade am Grabbeltisch für 99ct gefunden oder: ich helf im Obdachlosenasyl aus, das ist mein Klient Heinrich!

        Scheisse ist das!

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      2. shark9999

        Also mir ist es egal, was ein Mann trägt (solange er nicht herumläuft wie Howard Wolowitz). Hauptsache breite Schultern, schmale Hüften, Sixpack, volles Haar und schönes Gesicht 😉

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    1. Weil Frauen doch bekanntlich immer ein Projekt suchen – je desolater der Mann, desto größer die Anziehungskraft auf die verbesserungswütigen Frauen ;P
      Seriously – nicht jeder legt Wert auf Mode. Und nicht alle Frauen sind Stilikonen oder legen Wert drauf, sich aufzubrezeln. Außerdem Zitat ehemaliger Mitbewohner „Mir doch egal, was sie anzieht – nackt sieht sie ohnehin am besten aus.“

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    2. > WARUM ZIEHT IHR EUCH SO SCHLECHT AN?????

      Weil wir bereits in jungen Jahren eine Frau kennen gelernt haben, die uns wegen unserer Persönlichkeit und unserem Potential mochten, bei uns geblieben sind, auch wenn wir mit 30 noch nicht die Weltherrschaft übernommen hatten, wenngleich wir das vorhatten, und es uns auf den Geist geht, dass es uns – vor allem aber unseren anständigen Frauen – auf den Geist geht, dass uns irgendwelche oberflächlichen Schlampen anbaggern, nur weil wir mal mit dem maßgeschneiderten Anzug in der S-Bahn sitzen, weil das Auto gerade in der Werkstatt ist?

      Ich kann da natürlich nur für mich sprechen.

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    3. EinFan

      Wie bjoernstarkimarm schon sagt: Prioritäten.

      Ich persönlich mag eine Frau, die relativ ungeschminkt T-Shirt und Jeans trägt lieber als eine super gestylte. Das bedeutet nämlich, dass sie nicht stundenlang vorm Spiegel steht und keine Unsummen für so etwas unwichtiges wie moderne Klamotten, Schminke oder gar Schmuck ausgibt. Schmuck ist für mich einer der besten Marketingerfolge der Welt. Ein Ohr oder ein Hals wird nicht schöner, wenn da Metall herumbambelt. Von Bauchnabelpiercings fange ich gar nicht erst an.

      Bei den „State University, 57′ sonstewas“ Shirts, oder noch besser „Tom Tailort“-Shirts gebe ich Dir recht. Warum sollte man damit rumlaufen? Bekomme ich etwa Geld, weil ich für ne Marke als Werbeplakat fungiere?

      Ein gewisses Bewusstsein dafür, dass man durch seine Klamotten auf andere wirkt und sich etwas überlegt kleidet, finde ich schon wichtig. Deshalb finde ich es doof, dass Hersteller hässliche Klamotten anbieten. Können die nicht einfach generell gut aussehende Sachen herstellen? Ich will mir keinen Kopf machen und davon ausgehen können, dass die schon wissen was gut ist. Dann kann man sich was passendes greifen und gut ist. Aber so muss man zig Läden durchforsten um mal einfache Basics zu finden ohne „hippe“ Aufdrucke oder „modische“ Farben und Muster.

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      1. margretandfriends

        “ Ein Ohr oder ein Hals wird nicht schöner, wenn da Metall herumbambelt. Von Bauchnabelpiercings fange ich gar nicht erst an.“

        Naja, so sehr um Schönheit geht es beim Schmuck ja auch gar nicht. Er hat oft genug stark symbolischen Charakter, wie auch Körperschmuck (Tattoos) und steht oft für Dinge, die einem etwas bedeuten, die einem wichtig im Leben sind – darum haben diese diversen sauteuren aber mit Bedeutung aufgeladenen Perlen und Charms wie Pandora, Trollbeads, Thomas Sabo ja auch so einen Riesenerfolg.

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    4. TutziFrutzi

      @freak:

      Für mich gibt’s auch einige modische „No-Go“s bei Männern. Eines davon sind Achsel-Shirts. Dass die vom Schnitt her (auch bei gut trainierten Männern) meistens ungünstig fallen ist das Eine.

      Dass die aber sehr häufig von Männern getragen werden, die aufgrund ihrer Leibesfülle Übergrößen wählen müssen, so dass man von der Seite aus die Brustwarzen sieht, dass Achselhaare vor und hinter dem Oberarm herausquellen, Pickel hier, T-Shirt-Abdruck da, nach Möglichkeit noch behaarte Schultern …

      Mann, bin ich froh, dass ich nur so dreieinhalb Brusthaare habe. So ein Urwald würde mich echt ärgern.

      Wie dem auch sei: Schick finde ich das nicht.

      Vor allem haben Achselshirts „klimatisch“ gar keinen Vorteil, wenn’s wirklich heiß ist. Lieber lange Schlabber-Labber-Sachen tragen. Die traditionelle Kleidung der Beduinen ist ja auch nicht ohne Grund so, wie sie ist.

      Ich persönlich laufe im Sommer jedenfalls lieber „bedeckt aber locker“ rum. Draußen kühlt die Luftschicht, in der U-Bahn oder im klimatisierten Supermarkt friere ich nicht.

      Nun sei doch mal nicht so streng.

      Ich trage auch gerne kurze Hosen. Wo bei „kurz“ für mich bedeutet, dass die Knie verdeckt sind.

      Strümpfe in Sandalen? Gut, sieht dusselig aus.

      Aber erstens gibt’s für Männer nun mal kaum FlipFlops, die nicht nur für den Strand taugen würden, sondern tatsächlich bloß Sandalen, in denen ohne Socken die nächste Blase vorprogrammiert wäre.

      Zweitens hat nicht jeder „Schreibtischtäter“ so eine große Auswahl an verschiedenen Sneakers, die man im vollgeschwitzten Zustand einfach in die Waschmaschine tun kann. Lass „uns“ doch auch mal „luftiges“ Schuhwerk tragen.

      Abgesehen davon haben Männer nur selten lackierte Fußnägel. Warum auch, gibt ja auch kaum Schuhwerk, in dem man die sehen würde. Dicke Hornhaut ist natürlich auch nicht schick. Aber es wird schon einen Grund haben, dass die entstanden ist. Ich habe jedenfalls wenig Bock, mir meine weg zu raspeln. Sandalen trage ich nur als Hausschuh und FlipFlops nur auf dem Weg zum Baden.

      Und da verstehe ich die Damenwelt wiederum nicht. Die quetschen sich in Schuhe rein, die anders geformt sind als ihre Füße. Spitz ist schick. Dann ziehen die Schuhe an, in denen man die Fersen sieht. Von viel zu hochhackigen Schuhen mal ganz zu schweigen. Warum machen die das? Das „Lauf‘ mal langsamer, meine Füße tun weh“-Gejammer kenne ich ausschließlich von Frauen.

      Ebenso das „Dreh‘ doch mal einer die Heizung auf“-Problem im Winter, gerne im Großraumbüro. Während Frauen der Ansicht sind, dass man im Winter drinnen unbedingt in Top und kurzem Rock rumlaufen muss, können sich die Männer nicht weiter entkleiden als bis zum Hemd oder T-Shirt.

      Männer stehen auf praktische Kleidung. Anzug und Krawatte sind das eben nun mal nicht. Punkt. Und sobald die sich anziehen dürfen, wie sie wollen, dann machen sie das auch.

      Wobei ich Dir recht gebe, dass da vielfach Farben und Muster miteinander kombiniert werden, die … krrk … naja. Nicht jeder hat Geschmack.

      Und in Sachen Größe und Schnitt haben auch Männer Schwierigkeiten. Ich zum Bleistift. Ich habe eine wirklich ansehnliche Figur. Allerdings recht schmale Schultern im Vergleich zu meinen Brustmuskeln. Ich kann entweder nur hautenge T-Shirts tragen oder Größe XXL. Größe L (wäre im Grunde die Richtige) sieht durchweg IMMER so aus, als hätte ich einen Buckel wie Quasimodo. Bei Pullovern ist es noch schlimmer.

      Bei Hosen wähle ich „Loose-Fit“ mit möglichst geradem Bein. Oder sogar Baggys. Ich sehe in denen schlanker aus, als in den „passenden“ Größen. Sie müssen halt auf der breitesten Stelle vom Popo sitzen. Also quasi in der Mitte. Außerdem habe ich in weiten Hosen keine Clownsfüße mehr (Große Schuhgröße bei geringer Körperlänge).

      Es gab so einige Einkaufstouren, bei denen meine weibliche Begleitung meinte, meinen Style überarbeiten zu müssen („Warum versteckst Du Deine tolle Figur?“) Letztlich ist es aber immer darauf hinausgelaufen, dass meinem „Schlabber-Look“ nach diversen Versuchen in angeblich „passenden“ Größen dann doch mit großem Erstaunen der Vorzug gegeben wurde.

      Fazit:

      Nicht alles, was Dir nicht gefällt, hat mit schlechtem Geschmack zu tun. Du hast bloß die Alternativen nicht gesehen

      Manchen Leuten ist es tatsächlich vollkommen Bums, wie sie rumlaufen. Jedenfalls dann, wenn Du sie so gesehen hast. Wie die sich sonst anziehen, weißt Du doch gar nicht.

      Die Funktion von Kleidung ist in der Hauptsache ihre Funktion: Nämlich Wärmen, Schützen, Kühlen. Schmücken steht auf Platz zwei.

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    1. kork

      Es gibt so viel wichtigeres, um das man sich Gedanken machen kann. Ich jedenfalls nehme lieber den Sandalentræger, der sich z.B. sozial engagiert oder sonstige Interessen verfolgt in der Zeit die Mr. Trendsetter vor dem Spiegel verbringt.

      Sagtest du nicht, du wolltest hier nicht mehr mitlesen? Trigger und so?

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  12. Nancy

    Ich finde es – neben der Inneren Werte :p – attraktiv, wenn sich ein Mann pflegt und auf seine Kleidung achtet und darauf, was ihm steht. Dazu muss er noch lange kein schnöseliger Anzugträger sein, um mal das Klischee zu bemühen. Trotzdem kann er gerne einen Maßanzug im Schrank haben! Ich muss seinen Geschmack auch nicht permanent teilen.

    Persönlich find ich kurze Hosen und Mandalen (und lange Nasenhaare) ganz unmöglich und optisch schon eher unsexy 🙂
    Außerdem:
    Wenn der Mann sich selbst um seine Kleidung kümmert, sie selbst aussucht, einkauft, wäscht und bügelt (oder zur Reinigung bringt), bedeutet das, dass er keine Mama braucht und sucht! Ein wichtiges Kriterium^^

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  13. yannaba

    Also, was ihr nur alle mit Sandalen und kurzen Hosen habt. Wenn ein Mann schöne trainierte Beine und gepflegte Füße hat und schön gebräunt ist (so wie meiner) finde ich das vollkommen ok (vielleicht jetzt nicht abends beim ausgehen, aber sonst so). Ist ja auch irgendwie fies, wir dürfen knappe Klamotten wie sonst was tragen und die sollen bei 36 Grad Hitze immer in voller Ausstattung rumlaufen?

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  14. freak

    @nancy: :-)))

    Ich hatte schon Sorge, dass jetzt die „Oberflächlich!!“-Keule ausgepackt wird. Denn seien wir ehrlich: Wir Menschen SIND Augenwesen. Wir reagieren auf optische Reize #oheinkeks.

    Und das Eine schließt das andere ja nicht aus. EMN möchte zum Bsp gern einen Sixpack haben. Das hat ja jetzt nix mit Gesundheit und so zu tun, das ist einfach für sie eine Frage der Ästhetik und des Erfolgs, nehme ich an. Bedeutet sie, dass sie jetzt zu einer hirnlosen Fitnessmuddi wird?

    Man kann sich , Überraschung, gut kleiden UND sozial engagieren. Und viel schlimmer: Man kann Sandalen tragen und sich NICHT sozial engagieren…*g*

    Natürlich gibt es auch schlecht gekleidete Frauen. Aber JETZT UND HIER sprach ich von den Männern. Der: „Andere auuuuuuch“-Reflex zieht jetzt nicht!

    Egal. Ich hatte Kaffee und mein äußerst gut angezogener, äußerst gut AUSSEHENDER, äußerst intelligenter, reicher, besonnener, engagierter, liebenswürdiger Mann verlässt nun gerade herrlich duftend das Haus #ätsch.

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    1. Mona

      Ich find das nicht unwichtig, dass es auch schlecht angezogene Frauen gibt. Die schlecht angezogenen Herren können sich ja mit schlecht angezogenen Damen (oder anderen Herren) zusammentun, wenn denen gegenseitig es total egal ist, wie sie angezogen sind und sie andere Prioritäten haben. Manche Menschen haben auch schlechte Augen oder sind blind, die sind ganz sicher keine Augenmenschen.
      Normalerweise ist es ja so, dass gut gekleidete Frauen auch einen ordentlich gekleideten Mann haben. Das ist anscheinend irgendwie unabhängig davon, wie stark die Leute sich um ihren Körper und Gesundheit sonst kümmern, find ich.

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    2. robert w.

      @freak: „Egal. Ich hatte Kaffee und mein äußerst gut angezogener, äußerst gut AUSSEHENDER, äußerst intelligenter, reicher, besonnener, engagierter, liebenswürdiger Mann verlässt nun gerade herrlich duftend das Haus #ätsch“

      und du hast keine Angst, dass dein toller Mann jetzt von ein paar Konkurrentinnen weggegangen wird? ;-). (fänd ich verwunderlich …)

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    3. „Schlecht“ und „gut“ angezogen, und was davon nun Frauen anzieht oder sie zufrieden stellt sind doch sowas von schwammig – soll ja durchaus Geschmacksunterschiede geben. Wenn einer ankommt mit einem Band-Shirt oder kp, Starfleet Academy Pulli und in Shorts mit Seitentaschen, meinetwegen auch Sandalen (ist bei Hitze sinnvoll!) – cool. No objections. Bonus sind lange Haare (solange es die Gene es halt noch hergeben), wer mag darf auch das Gesicht voll Blech haben. Geduscht & gepflegt setze ich einfach für jeden Menschen voraus. Der Rest ist doch nur Verpackung.
      Deine optischen Reize sind nicht jedermanns optische Reize. Und manche Mensche nehmen Kleidung eben gar nicht als kritischen Faktor wahr (es sei denn, jemand ist halt komplett ungeduscht und trägt ein stinkendes T-Shirt mit Löchern, aber da zählt eher der starke negative Impuls, als die Abwesenheit von „Stil“), durchaus auch Frauen.

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      1. TutziFrutzi

        Lange Haare hatte ich auch mal. In diversen, lustigen Farben.

        Aber man muss anatomische Gegebenheiten akzeptieren. Generell bin ich ziemlich schwach behaart, was mir auch ganz gut gefällt. Allerdings waren meine Kopfhaare schon immer sehr fein.

        Und den Punkt, an dem man droht, mit der üblichen „Physik-Lehrer-Frisur“ herumzulaufen (Lichter Hinterkopf mit Pferdeschwanz) darf man nicht verpassen. Alles andere ist irgendwie albern.

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    4. margretandfriends

      “ gut kleiden UND sozial engagieren“

      Jo, kann man. Man kann auch 4-fache Mutter sein, gleichzeitig einen Großkonzern leiten und sozial engagiert sein, außerdem selbst den Haushalt führen. Nur irgendwann kommt man halt dann doch an seine Grenzen ^^.

      „mein äußerst gut angezogener, äußerst gut AUSSEHENDER, äußerst intelligenter, reicher, besonnener, engagierter, liebenswürdiger Mann “

      Hoffentlich auch sozial engagiert und in führender Position tätig? Sonst gilt das nicht.

      Irgendwie denke ich gerade daran https://www.youtube.com/watch?v=Qol4Llc4ZY0.

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  15. Nancy

    Interessantes Thema, dazu fallen mir noch folgende Stichworte ein – ich hoffe, es ist ok, wenn ich dabei ein paar Klischees bemühe:

    -In D gibt es einfach keine große Tradition, sich auch bei großer Hitze schick und mit Stil zu kleiden. Warum? Weil es hier einfach nicht so lange so heiß ist, wie in südlichen Ländern, siehe Spanien, Italien. Man hat einfach keine Übung, da es im überwiegenden Teil des Jahres eben nicht richtig heiß ist. Es gibt nicht so eine Riesenauswahl an lockerer, leichter, eleganter Kleidung, die den Körper bedeckt, die auch bei großer Hitze nicht erstickend beschwert und nicht gleich den Freizeit-Urlaubs-Look hat und mehr oder weniger nakisch macht.

    -Dazu neigt der gemeine Deutsche klamottentechnisch zum Pragmatismus, legt mehr Wert auf die Inneren Werte (siehe jahrhundertealte Dichter-und Denker-Theorie).

    -Die gigantische Billig-Klamotten-Industrie:
    Bevor man lange überlegt, ob einem das 4,70€-Teil auch wirklich steht und passt, kauft man es, weil es ja günstig ist und nicht, weil es in erster Linie passt. Wenn viele Leute das machen, sehen eben viele auch unpassend gekleidet aus.

    -Klamottenindustrie: Alles ist genormt, obwohl es so viele unterschiedliche Figurtypen gibt. Die Teile sind dann einfach nur proportional größer oder kleiner.
    Gibt kaum Unterschiede bei z.B. unterschiedlicher Bundweite bei gleicher Hosenlänge. Bei Oberteilen das gleiche Dilemma. Stichwort: Langer Oberköper / kurzer Oberköper / große Brust / kleine Brust / breite Schulter / schmale Schultern / breiter Brustkorb / schmale Taille und jetzt die ganzen Kombinationen, die sich schon aus den paar Elementen ergeben 😦 Wer geht denn schon bei jeder Klamotte zum Schneider und lässt alles auf sich anpassen.

    -Männer haben eher sehr wenig Auswahl, Frauen viiiiiiiel zu viel (find ich)^^

    -Wenige menschliche Exemplare könne einfach ALLES tragen. Müllsäcke sowie Mandalen =)

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    1. Mona

      Andererseits fahren viele Deutsche, die Geld dafür haben, gern in Urlaub in warme Gegenden der Welt. Die Deutschen, die dann noch bisschen Geld übrig haben, kaufen sich schöne Kleidung für den Urlaub, weil sie dort gut aussehen wollen, um sich toll zu fühlen.

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  16. freak

    @mona: Da sehe ich aber ganz oft ganz anderes. und das finde ich ja so irritierend. Wenn wir abends in unserer Lieblingsbar sitzen, laufen sehr oft solche Pärchen vorbei: Sie, nett zurecht gemacht dh: keine Schlabberlatschen, sondern zb Stilettos und dazu ein Sommerkleid. Frisur und Make up sitzen. Man kann natürlich unterschiedlicher Meinung sein, ob das Kleid/die Schuhe/die frisur jetzt total hübsch oder eben gar nicht sind. Der Punkt ist: besagte Frau hat sich eindeutig Mühe gegeben, mit ihrem Äußeren.
    Daneben dann ihr (vermutlicher) Partner: verbeulte Baggyshorts, ausgewaschenes T-Shirt, SANDALEN.

    Mein Mann fragt mich jedes Mal: „Warum sagen diese Frauen ihren Männern nicht, dass sie sich etwas mehr Mühe geben sollen?“ Ich erkläre ihm dann, dass ich vermute, dass es was mit freiem Persönlichkeitsentfaltungsrecht zu tun hat. „Aber das sieht so schrecklich aus!“
    Hm. Ja. *lach*

    @robert: Ich fänds auch verwunderlich, wenn ihn andere Frauen „wegfangen“ würden. Wie sollten sie? Insofern die antwort: Nein.

    @maunze: Klar ist es Verpackung. Und wofür gibt zb die Lebensmittelindustrie Unsummen von Geldern für Werbung aus? Für Verpackungen. Jeder Buchstabe, jedes Farbtüpfelchen wird geplant. Weil wir Menschen visuelle wesen sind. Ein stilvoll gekleideter Mensch kann einen guten oder schlechten Charakter haben, das ist Koinsidenz. Genau wie bei wenig bis gar keinem Stilbewusstsein. Und dennoch, um beim Werbebeispiel zu bleiben: Jeder Mensch ist seine eigene Marke. Warum icht sich bestmöglichst präsentieren? Zum Vorstellungsgespräch geht doch auch keiner in Sack und Asche.

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    1. MiSa

      Ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass nur weil DU (und dein Mann) irgendwas hässlich und ungepflegt findest, das andere Menschen schlicht anders sehen könnten? (Insbesondere verstehe ich z.B. deine ausgeprägte Abneigung gegen Sandalen nicht. Ich selbst trage keine keine, aber nicht aus optischen Gründen. Warum sollten nur Frauen die Möglichkeit haben, mal Luft an ihre Füße zu lassen?) Vielleicht findet die Frau in deinem Beispiel den Stil ihres Partners ja auch total cool und lässig? Oder es ist ihr, Gott bewahre, einfach wurscht, wie er sich anzieht?

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      1. freak

        MiSa, von „ungepflegt“ habe ich nirgends geschrieben. Und es geht auch nicht so sehr darum, was ich oder wir oder Hans wurst „hässlich“ finden – für guten (Kleidungs)stil gibt es schlichte Regeln. (http://www.stilmagazin.com/pflichtlektuere/)Und dazu gehören Sandalen an Männerfüßen nicht. Dennoch darf selbstverständlich jeder diese Art Freiluftamüsement für seine zauberhaften Zehen wählen und auch gut und hübsch finden. So wie man auch Picasso doof finden oder Elvis Presley furchtbar.

        Natürlich wird es vielen Frauen „wurscht“ sein, wie ihr Mann sich anzieht. Und das finde ich seltsam. Genau wie es manchen frauen wurscht ist, wenn der Partner üg ist. Finde ich auch seltsam. Oder dass er Vokuhila trägt! Thats life – different people, different point of views.
        Habt einen schönen Abend, ob mit oder ohne Sandale!

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      2. TutziFrutzi

        @freak: Natürlich wird es vielen Frauen “wurscht” sein, wie ihr Mann sich anzieht. Und das finde ich seltsam.

        Ja, das nennt man „Prioritäten“. Gut, ein Stil, der zu meinem passt ist mir schon wichtig.

        Dabei ist es mir aber wichtiger, dass ich mich mit meiner Partnerin über die gleichen Dinge freuen kann.

        Ähnlicher Musik-Geschmack. Sonst hat man Schwierigkeiten, sich eine Party auszusuchen, die beiden gefällt. Ähnlicher Essens-Geschmack. Sonst macht gemeinsames Kochen keinen Spaß. Ähnlicher Film-Geschmack. Ansonsten werden die gemütlichen, gemeinsamen Abende zu einer Geduldsprobe. Ähnlicher Humor. Macht einfach keinen Spaß, für einen Vollidioten gehalten zu werden, wenn man sich eine Packung Tiefkühlerbsen (Erbsen = peas) greift und dabei „Give Peace A Chance“ singt.

        Auch wenn ich durch meine gestalterische Ausbildung ein ausgesprochener Ästhet bin und (dafür dass ich männlich bin) schon sehr darauf achte, wie jemand angezogen ist – für ein harmonisches Zusammenleben sind für mich dann doch eher andere Sachen wichtig. Zumal ich nicht alles, was „modisch“ ist, automatisch toll finde.

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      3. käse

        „Und es geht auch nicht so sehr darum, was ich oder wir oder Hans wurst “hässlich” finden – für guten (Kleidungs)stil gibt es schlichte Regeln. (http://www.stilmagazin.com/pflichtlektuere/)“

        LoL

        Du sagst, man soll sich von seiner besten Seite präsentieren mit seinem Kleidungstil.

        Was ist, wenn die Beste seite eines Menschen die ist, auf Stilregeln* zu pfeifen und damit Lockerheit und Offenheit auszustahlen? Stilregeln sind nichts weiter als Empfehlungen

        Du sagst schließlich auch „Jeder Mensch ist seine eigene Marke. Warum sicht sich bestmöglichst präsentieren?“
        Sehr wahrscheinlich stimmt die „Marke“ einfach mit der Image desjenigen überein.
        Einen Smart bewirbt man anders als eine Mercedes-Limousine.

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      4. TutziFrutzi

        @freak: Ich denke, wer sich als Paar gemeinsam „raus“ traut, tut das nicht, um in gleicher Weise dieselben Muster zu erfüllen. Die machen das, weil die gemeinsam an ähnlichen Dingen Spaß haben.

        Und – was ist Dir wichtiger?

        Du gehst mit Deinem Freund in ein Konzert von der Band XY? Oder Du und Dein Freund haben sich vom Style her ähnlich angezogen?

        Du gehst mit Deinem Freund zum Essen in ein YZisches Restaurant? Oder Du und Dein Freund haben sich vom Style her ähnlich angezogen?

        Du gehst mit Deinem Freund in einen BLABLA-Film? Oder Du und Dein Freund haben sich vom Style her ähnlich angezogen?

        … sind die Klamotten nicht letztendlich DOCH irgendwie egal?

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      5. freak

        Ich sehe das alles nicht so trennscharf.Also als ob eine bestimmte art mit sich selbst umzugenen, gemeinsame aktivitäten oder Hobbies mit meinem Partner verhindert oder ausschließt. Vielleicht ist mein Punkt nicht deutlich geworden: Ich denke, wenn man gut mit sich umgeht, dann möchte man sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch ein bisschen präsentieren. Ich finde, sich sorgfältig zu kleiden, hat etwas mit Selbstwert zu tun. Das bedeutet eben nicht ein sich ver-kleiden, sondern Dinge wählen, die den eigenen Körper schmücken, egal ob männlich oder weiblich. So wie man zum Friseur geht und nicht mit der Bastelschere selber Hand anlegt „weil es wurscht“ ist. Und ich habe den Eindruck, dass viele Männer diese Art von Ich-gehe-sorgsam-mit-mir-um zw ich präsentiere mich in bestimmter weise, seltsamer weise nicht über das Augenscheinlichste, nämlich das eigene Selbst, tun, sondern etwa über Attribute wie Autos/Motorräder etc.
        Und das wollte ich versuchen zu verstehen.

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      6. freak

        PS: @tutzi-frutzi: Mein Mann und ich haben iü keinen „gemeinsamen Style/Stil“ und ich trage was ICH mag, nicht was er gerne sehen möchte. Es sind sachen dabei, die findet er klasse und welche, da weiss ich genau, dass er fragt: „Ziehst du dir noch was anderes an?“, „Nein“, „okay…“.
        Das ist halt so, er muss nicht mögen, was ich mag und ich nicht, was er mag – aber es ist SCHÖN, falls doch :-))

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  17. TutziFrutzi

    „Männer wollen etwas mehr zum Anfassen“?

    Das hab ich ehrlich gesagt noch nie geglaubt. Es gibt schon einen Unterschied zwischen „knochig“ und „schlank“ – da sieht jeder andere „Grenzen“. Und sicherlich gibt’s Männer, die tatsächlich auf „mollig“ stehen.

    Aber auch oder gerade wenn man(n) denkt, die Partnerin könnte gerne mal ein Bisschen abspecken, lässt man(n) sich leicht zu solchen „Höflichkeits-Statements“ hinreißen. Demm zum einen ist der Haussegen ein empfindliches Gebilde. Zum anderen sind diejenigen, die vorgeblich „etwas zum Anfassen“ brauchen, meistens selbst etwas zu klein für ihr Gewicht.

    .
    .
    .
    Ebenso halte ich es für einen Mythos, dass Männer generell auf große Brüste stehen. „Boah, hat die dicke …“ ist nicht unbedingt ein Lob. Das könnte man überhaupt auch mal empirisch untersuchen.

    Aber besser nicht in einer Studie, die von Schönheitschirurgen in Auftrag gegeben wird.

    🙂

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  18. Gast

    Studie hin oder her, ich mags kurviger, und würde etwas Übergewicht da doch eher tolerieren. Und das geht vielen so. Heißt nicht, dass Übergewicht gesund ist, abr mit dem ästhetischen Empfinden zu argumentieren ist sowieso eine unsichere Sache.

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    1. Das ist doch mal eine ehrliche Ansage und die Betonung liegt auf ETWAS Übergewicht. Das hat rein gar nichts mit Akzeptanz von Adipositas zu tun, was sich aber einige wünschen würden, die sich einreden dick könnte sexy sein. ^^

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      1. Mona

        Sexy ist doch nicht nur das aussehen. Wenn man sexy ist, dann spielt da ganz viel rein, wie man sich gibt, wie man sich anzieht, wie man redet, wie man andere Menschen behandelt, wie man flirtet…

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  19. margretandfriends

    „Männer wollen etwas mehr zum Anfassen (…) die diese Frage nochmal explizit in unterschiedlichen Kulturen untersuchte“

    Nein! Eben nicht diese Frage. Dein Artikel geht schon in der Grundfrage an der Studie völlig vorbei, emn. Die Befragten waren mitnichten nur Männer sondern sogar zum Großteil Frauen (im Senegeal ausschließlich!!!). Wie das nur bei Männern ausgesehen hätte, beantwortet die Studie nicht wirklich (könnte sie auch nicht, aufgrund der dann extrem kleinen Menge an Befragten).

    Zudem war N (die Anzahl der befragten Personen) in jedem Land äußerst gering, damit ist die Studie sehr ungenau.

    Und die Auswahl der Länder ist selektiv und offenbar am gewünschten Ergebnis orientiert. In Afrika hat man beispielsweise mit Marokko, Kenia und Nigeria drei Länder gewählt, die stark westlich orientiert sind. Und trotzdem ist in Nigeria (und im Senegal) die Verteilung deutlich „flacher“.
    Warum hat man, offenbar mit Absicht, Länder weggelassen, in denen ein „dickeres“ Schönheitsideal gilt wie Uganda, Mauretanien, Kamerun und dem Tschad.

    Außerdem, soweit ich das sehe, wurden den Teilnehmern nur Frontansichten vorgelegt. Es ist anzunehmen, dass z. B. in den afrikanischen Staaten die Ergebnisse mit Seitenansichten anders gewesen wären (dicker Hintern).

    Dann: Man hat ausschließlich Menschen aus den Hauptstädten befragt, damit ist die Studie auch nicht repräsentativ für das jeweilige Gesamtland.

    „Ebenfalls untersucht wurde der Taille-Hüft-Quotient und auch hier gab es eindeutige Zusammenhänge (schmalere Taille im Verhälnis zu breiterer Hüfte ist attraktiver), diese fielen jedoch nicht so stark aus wie bei BMI und Körperfettwert.“

    Doch z. B. für Nigeria. “ In fact, in the sample from Nigeria, WHR was more significant than BMI in the multiple regression analyses.“

    Es wirkt doch sehr so, als habe man ein gewünschtes Ergebnis unbedingt nachweisen wollen. Ganz egal jetzt, ob man einen BMI von 24 oder von 20 als „ideal“ nachweisen wollte, es geht darum, dass man offenbar von Anfang an auf eine möglichst gleiche Verteilung hingearbeitet hat. Außerdem wird deine eigene Interpretation der Studie deren tatsächlichen Ergebnissen nicht gerecht.

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    1. margretandfriends

      Ich hab’s mir nochmal angesehen. Irgendwie ist die „Studie“ so, als wolle man die Unterschiede in der politischen Einstellung von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen in Deutschland herausfinden. Und dann befragt man pro Altersgruppe gerade mal 50 bis 100 Personen und die sind auch noch alle aus Berlin Prenzlauer Berg. Und, oh Wunder, es gibt gar keine signifikanten Unterschiede in der politischen Einstellung zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Das verkauft man dann als überraschende Erkenntnis („Ob alt, ob jung, Menschen in Deutschland haben alle eine ähnliche politische Einstellung“) und verschweigt in der öffentlichen Darstellung wohlweislich, dass die Befragten alle vom Prenzlauer Berg kamen.

      Summa summarum ist die Studie ein wunderbares Beispiel, wei man an den Parametern drehen kann, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen.

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    2. Also ist dein Verdacht, dass die Männer komplett anders als die Frauen geantwortet haben, aber glücklicherweise die Frauen einen derartig niedrigen KFA bevorzugen, dass sie den Gesamtschnitt so verzerren, dass „Männer stehen auf mehr Gewicht“ eben doch nicht widerlegt wird?

      Kann natürlich sein.
      Und „verschiedene Kulturen“ waren es also auch nicht, weil es zwar verschiedene Kontinente waren, aber halt nicht verschieden genug um zu sagen, dass es verschiedene Kulturen waren.

      Und in EINER Region war der WHR signifikanter als der BMI, so dass natrlich die Aussage mit dem BMI und WHR generell nicht stimmt (wenn eine einzelne Versuchsperson BMI 50 am attraktivsten findet, bedeutet das auch nicht, dass die Aussage „BMI 20 wird im Schnitt als attraktiver wahrgenommen als BMI 50 nicht stimmt).

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  20. Pingback: Hüft-Taillen-Verhältnis und Schlankheit als weltweite Schönheitsideale | Alles Evolution

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