Samstagssammlung.

Es ist mal wieder Zeit für die Samstagssammlung – und das, wo seit gestern mein Laptop streikt und meine hunderte Lesezeichen weg sind *drama* – glücklicherweise habe ich noch Paint, und kann trotzdem einen kleinen Comic zu den Reaktionen zeichnen, die mir in den letzten Jahren und Monaten entgegengebracht wurden…

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Darüber hinaus wurde ich gefragt, was ich eigentlich über #thinnerbeauty denke, das Projekt, bei dem übergewichtige Promis schlank retouchiert wurden. Ich hatte es lediglich vor einigen Tagen vorgestellt, ohne meine Meinung dazu zu sagen. Um ehrlich zu sein, ich war da gemischt, gefühlsmäßig. Bei Privatpersonen fand ich das gemein. Bei größeren Stars, die auch noch bekannt für ihr Übergewichts-Engagement sind, so wie Rebel Wilson, Tess Holliday oder Melissa McCarthy dagegen fand ich das vom Grundprinzip her gar nicht so eine schlechte Aktion. Wäre sie nicht von vornherein irgendwie hämisch aufgezogen worden, fände ich die reine Aktion an sich nicht übel, denn sie bringt exakt das hervor, worauf ich die ganze Zeit gewartet habe: Die Aufdeckung der Doppelstandards. (Zwei Artikel der selben Zeitung. Einer spricht lustig-lobend über einen Künstler, der Stars adipös photoshoppt, was als „Makeover“ bezeichnet wird. Der andere nennt das schlanker-retouchieren von „Plus Size Stars“ „entsetzlich“). Mittlerweile wird das Projekt übrigens offiziell gesperrt und entsprechendeAccounts gelöscht von Facebook und Co.

Jemand, der ohne Photoshop dicker und dünner wurde, ist der Fitnesstrainer Drew Manning, der innerhalb eines Jahres von extrem fit zu adipös zu extrem fit wechselte, um zu verstehen, was seine adipösen Klienten fühlen. Seine Erfahrungen sind hoch interessant, und als ich mit dem Abnehmen anfing, hatte ich mir sogar sein Buch auf den Kindle geladen, allerdings dann doch noch nicht angefangen, es zu lesen.

In den letzten Tagen ging darüber hinaus das erschlanken des neuen Pumuckls durch die Medien, das ähnlich wie bei der Biene Maja zuvor, eher kritisch mit „Schlankheitswahn“ kommentiert wurde. pumDie SZ forderte, man möge Pumuckl „sein Bäuchlein zurück“ geben. Nun mag der ein oder andere zu recht argumentieren, dass es schade ist, altbekannte Figuren zu verändern und so ein moppeliger Cartooncharakter nicht der Untergang des Abendlandes ist. figurAuf der anderen Seite gibt es Studien dazu, dass Kinder mehr Süßkram essen, wenn sie zuvor übergewichtig aussehende Cartooncharaktere gesehen haben (siehe linke Figuren).

cookiesJedoch nur, wenn sie nicht über gesundes Essen aufgeklärt wurden.

 

 

 

 

Und zum Ende nochmal in eigener Sache: Ich freue mich immer wahnsinnig über eure ausführlichen Kommentare oder Mails, in denen ihr schreibt wie euch Fettlogik geholfen hat und wie viel Gewicht ihr verloren habt. Es ist allerdings schade, dass diese langen Texte dann unter irgendwelchen Blogartikeln untergehen, wo sie vielleicht ich und zehn Fettlogik-Follower lesen. Gerade solche Texte darüber, dass ihr nach jahrelangem Diätfrust jetzt in den letzten Monaten 5, 10, 20 oder sogar mehr Kilogramm abgenommen habt und was genau euch geholfen hat, sind die Dinge, die für potentielle Käufer relevant sind, die eben nicht hier mitlesen sondern sich auf amazon oder anderen Plattformen einen ersten Eindruck verschaffen. Falls ihr euch also vorstellen könnt, diese Texte auch in Form einer Rezension abzugeben, wäre das toll, denn dann werden sie genau von den Leuten gelesen, die sich vielleicht in derselben Situation befinden, wie ihr vor einigen Wochen/Monaten, als ihr überlegt habt, ob dieses Buch was für euch ist. Das gilt natürlich auch für negatives Feedback, denn sowas wie „keine greifbaren appellative“ ist ja durchaus eine relevante Info für potentielle Leser, die eher eine klare „To-Do-Liste“ wollen mit Regeln und Anweisungen, und die dann mit Fettlogik vielleicht wenig anfangen können.

36 Gedanken zu “Samstagssammlung.

  1. Naja, man kriegt halt keine Ballaststoffe, wenn man Vitamine durch Präperate statt Obst und Gemüse zu sich nimmt. Wie gesund oder ungesund das ist, kann ich aber nicht einschätzen. Die Frage ist wohl eher, was dann psychisch und physisch dringender ist und seine Entscheidung dann treffen, ob schnell mit Präperaten oder „langsam“ und mit ausgewogener Kost.

    Du hast meiner Meinung nach in deiner Situation richtig gehandelt.

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    1. Darum geht es doch gar nicht. Bei einem „normalen“ Menschen interessiert sich keine Sau dafür, ob das, was er isst, jetzt megagesund ist, und das recht unabhängig vom Körpergewicht. Aber sobald man abnehmen will, wird plötzlich ganz genau hingesehen! Selbst von anderen Übergewichtigen, die abnehmen wollen. In manchen Abnehmforen kursieren Berechnungsformeln, nach denen man sich ausrechnen kann, aus wie viel Gramm Fett, wie viel Gramm Kohlenhydrate und wie viel Gramm Eiweiß die Nahrung am Tag bestehen sollte, als wäre das etwas, was man wirklich langfristig durchziehen könnte. Und wenn es richtig niedrigkalorisch wird, zählen plötzlich sogar einzelne Aminosäuren. Dass ich früher hauptsächlich von Pizza und Pasta gelebt habe? Interessiert kein Schwein, solange ich nur nicht zu wenig Kalorien esse.

      Ich bin jetzt wesentlich gesünder als früher, auch dank den Vitamintabletten. Ich bin mir sicher, dass Vitamine aus Früchten etc. bestimmt besser für mich wären, aber da bin ich einfach so realistisch und gestehe mir selbst zu, dass ich es niemals schaffen werde, so viel Obst zu essen. Daher möchte ich sie nicht mehr missen, denn ich fühle mich damit allgemein fitter und wohler – und war seit dem Beginn der Einnahme keinen einzigen Tag mehr krank.

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      1. pluvia

        Welche Vitamine nimmst Du eigentlich (wenn ich fragen darf)? Zu Vitamin C wird ja z.B. immer mal wieder behauptet, dass man im Durchschnitt eher zu viel als zu wenig davon bekommt, weil alles mögliche zu Werbezwecken mit Vitamin C angereichert wird. Was hat bei Dir die gefühlte Verbesserung gebracht?

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      2. Ich nehme einen Multivitamin-Komplex aus dem DM-Markt. Eine Tablette am Tag deckt von allen Vitaminen etc. 100% des Tagesbedarfs ab, außer bei Magnesium (da nehme ich an Trainingstagen noch zusätzlich ne Brausetablette – seitdem hatte ich keinen Muskelkater mehr, trotz Krafttraining). Kostet weniger als 6 Euro und sind glaube ich 40 Tabletten. Das ist es mir vollkommen wert 🙂

        Ich habe mir überhaupt nichts davon versprochen, weil ich wie die meisten immer dachte, dass Vitamine aus Tabletten vom Körper eh kaum verarbeitet werden können, aber die Verbesserung lässt sich nicht wegdiskutieren. Ich bin fitter, konzentrierter, meine Haut und meine Haare sehen besser aus, ich fühle mich einfach rundherum besser.

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      3. daswolli

        Vitamin D führe ich im Winter zu, auch weil ich im Sommer selbst bei brütender Hitze ziemlich verpackt rumlaufe. Ansonsten bin ich Vitaminmäßig über die Ernährung voll abgedeckt, auch ohne Obst (mag es einfach nicht) – denn auch Gemüse enthält ordentlich Vitamine, da mach ich mir keinen Kopf. 😀

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    2. ichichich

      @ pluvia

      „Zu Vitamin C wird ja z.B. immer mal wieder behauptet, dass man im Durchschnitt eher zu viel als zu wenig davon bekommt“

      Vitamin C/Ascorbinsäure ist ein beliebtes Konservierungsmittel und daher häufig zugesetzt. Überdosieren lässt es sich trotzdem kaum, da überschüssige Mengen über den Urin ausgeschieden werden. So wie bei den anderen wasserlöslichen Vitaminen, den B-Vitaminen.

      (Vitamin B Komplex hatte ich schon länger genommen, ich hatte jahrelang häufig eingerissene Mundwinkel, auch mal eine Kortisonsalbe vom Arzt verschrieben bekommen, bis dann eine Apothekerin mal meinte, das könne auch ein Vitamin-B-Mangel sein. Seitdem habe ich keine Probleme mehr)

      Vitamin A z.B. kann durchaus überdosiert werden und zu Leberschäden führen (allerdings wirst du mit Vitaminpräparaten eine Überdosierung höchstens erreichen, wenn du nach dem Motto viel hilft viel dir statt einer täglich eine Handvoll Tabletten reinziehst.

      @ robin

      „Ich nehme einen Multivitamin-Komplex aus dem DM-Markt.“

      OK, welches genau (oder ist das verbotene Werbung?)? Ich habe mit „Centrum“ aus der Apotheke angefangen, was mir aber mit knapp 20 € für 60 Tabletten auf die Dauer zu teuer ist, wenn es nicht besser als Vergleichbares aus der Drogerie ist.
      Wenn das verbraucht ist, werde ich wohl mit der Rossmann-Hausmarke weitermachen (100 Tabletten für ca. 5 €, wenn ich mich richtig erinnere, A-Z Präparat).

      Manche sagen ja, bei den Drogeriepräparaten wäre die Qualität geringer als bei denen aus der Apotheke (mehr Schwankungen in der Dosierung?) oder ist das Quatsch?

      Ich hab da bis jetzt nichts Belastbares gefunden und tendiere daher eher in Richtung Quatsch?

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      1. Die einfachen Brausetabletten vom dm kosten 45 Cent pro Röhrchen, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die anderen Präparate habe ich mir allerdings nicht weiter angesehen.
        Im (Rad-)Urlaub habe ich mir Magnesiumtabletten vom Discounter (war halt in Reichweite) besorgt, meine krampfigen Waden haben sich dann auch recht schnell wieder entspannt.

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      2. ichichich

        @ hausmaus

        Mir geht es da weniger um den Preis, sondern darum, ob ich mich auf die angegebene Dosierung verlassen kann, wenn ich einen erheblichen Teil meiner Nährstoffversorgung durch ein A-Z Präparat abdecken/absichern will (klar versuche ich, möglichst viel Obst und Gemüse zu essen, aber in der Realität geht es mir wohl ähnlich wie Robin).

        Kann ich mich nicht darauf verlassen, fühle ich mich auch nicht besser, wenn ich dafür nur 50 ct. statt 5 Euro in die Tonne kippe.

        Teilweise hört man, dass die A-Z Präparate aus Apotheken den strengeren Richtlinien für Arzneimittel ggü. den lascheren „nur“ für Nahrungsergänzungsmittel aus Drogerien unterliegen sollen.

        Das bezweifle ich aber, da die Präp. aus Apotheken auch als „nahrungsergänzungsmittel“ gekennzeichnet sind, nicht als Arzneimittel (jedenfalls die frei verkäuflichen).

        Daher unterstelle ich erstmal, dass die Apothekenmittel in erster Linie für eine höhere Gewinnspanne beim Hersteller/Apotheker sorgen.

        Natürlich wären zuverlässige Infos/evtl. Studien zu dem Thema hochinteressant, ich hab da aber bisher nichts gefunden.

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      3. Ich nehme „A-Z Depot Complete“ von Abtei. „25 Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente“. Sind 42 Tabletten, die alles mit 100% abdecken, außer Magnesium und Calcium (jeweils 15%) 🙂

        Ob die aus der Apotheke wirklich besser sind, weiß ich leider nicht. Tendenziell würde ich eher nein sagen. Oft haben die haargenau das gleiche, nur halt für den doppelten Preis. Und da ich damit sehr zufrieden bin, werde ich wohl auch dabei bleiben 🙂

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      4. TutziFrutzi

        @Robin: „Oft haben die haargenau das gleiche, nur halt für den doppelten Preis.“ – Das ist nicht immer so – in dem von mir verlinkten Video wird erklärt, warum manche der Vitalstoffe in bestimmten (oft teuerer herzustellenden) Formen besser vom Körper aufgenommen werden als andere.

        Mit reinen Vitaminpräparaten bin ich vorsichtig. Nur mein Vitamin-D-Mangel wird derzeit unter ärztlicher Aufsicht mit hochdosiertem Zeug (Dechristol) behandelt.

        Ich persönlich allerdings nach jedem Training eine Magnesium-Brausetablette. Ist mir auch von meiner Ärztin empfohlen worden, da ich (wohl auch durch meine Medikamente) stark schwitze. Ich wiege mich immer direkt vor und direkt nach dem Workout, damit ich weiß, wieviel Flüssigkeit ich „nachtanken“ muss – Der Unterschied ist (obwohl ich beim Training trinke) beträchtlich, meistens so um die 1,5 Kilo. Da sollte man schon etwas tun.

        Ob Magnesium wirklich so gut gegen Muskelkater hilft, weiß ich nicht. Ich hab’s nicht von Anfang an genommen aber konnte da keinen Unterschied feststellen.

        Auf jeden Fall helfen bei mir (vorbeugend) nach dem Gewichte-Training noch etwa 15 Minuten auf dem Crosstrainer. Zum Lockern. Zu Hause habe ich auch noch eine „Wabbel-Stange“. Hatte ich Ewigkeiten nicht benutzt, aber seit ich ins Fitness-Studio gehe, leistet sie zum nachträglichen Lockern ebenfalls gute Dienste.

        Von Dehnübungen NACH dem Training ist mir von einem Orthopäden übrigens abgeraten worden. Die sind seiner Meinung nach für stark erschöpfte Muskeln eher ungesund.

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      5. TutziFrutzi

        Diese „Wabbel-Stange“:

        Bei meiner ist die Beschriftung abgeblättert, die Produktbezeichnung war nicht mehr lesbar … da hab ich ein Bisschen gebraucht, um einen Link zu finden … hier isser:

        http://www.brookstone.com/bodyform-fitness-stick

        Ich find‘ das Ding echt gut.

        Neulich bin ich z.B. mit einem übelst steifen Hals aufgewacht – hab wohl nicht realisiert, dass das Wetter so abgekühlt hat – ohne T-Shirt bei offenem Fenster geschlafen, nur mit Bettbezug zugedeckt … Das Gewabbel mit der Stange hat auch dabei geholfen.

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      6. ichichich

        @ robin & maren

        Danke für die Hinweise. (die DM-Hausmarke ist evtl. das gleiche wie die von Rossmann, gleicher Preis, gleiche Zusammensetzung?) 🙂

        @ tutzifrutzi

        Interessantes Video – jetzt zu 2/3 gesehen, aber gerade bei dem Beispiel: Magnesiumoxid – ich hab sofort mal auf die Etiketten geschaut, ja, das ist beim Rossmann A-Z Depot (ca. 3,50 €/100 St.) drin, bei Centrum aus der Apotheke (ca. 20€/60 St.) aber auch!

        Spricht für mich jetzt dafür, dass zumindest die Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke eine ganz gute Gewinnmarge haben – bei den hochdosierten (Arzneimittel-)präparaten mag das anders sein.

        (Apotheken sind übrigens auch die Orte, wo mir schon auf die Frage „haben Sie was gegen Erkältung?“ teure Eso-Produkte – Orthomol, Homöopathie angedreht worden sind – ohne mal nachzufragen, ob ich denn zu den Gläubigen gehöre. Soviel zu Apotheke vs. Drogerie).

        Die Dame im Video steht allerdings auch etwas im Widerspruch zu den Infos, die in meinem „Taschenatlas Ernährung“ stehen (habe ich mir gekauft, weil ich noch auf die Printausgabe von „Fettlogik“ warte 🙂 ). Einige Vitamine sind eigentlich nur dadurch zu decken, dass ich mir täglich ein halbes Pfund Leber reinziehe, ersatzweise 30 kg Gemüse o.ä. Als Vegetarier ist das nicht so toll.

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      7. TutziFrutzi

        @ichichich: Dass bei „Apothekenprodukten“ nicht auch mitunter Geldschneiderei im Spiel ist, wollte ich damit auch gar nicht sagen. Nur eben darauf hinweisen, dass es eben DOCH Unterschiede gibt.

        Für mich sind z.B. Mineralien wichtig.

        Durch meine Medikamente schwitze ich bei körperlicher Anstrengung ziemlich viel. Ich hatte eine lange Odyssee hinter mir, um ein für mich verträgliches Antidepressivum zu finden.

        Mit allen SSRIs hab ich (abgesehen von Nebenwirkungen bis hin zu Halluzinationen und Gedächtnislücken) ANDAUERND geschwitzt.

        Momentan nehme ich Elontril, da schwitze ich bloß, wenn ich mich wirklich anstrenge. Das ist dann aber schon eine Hausnummer.

        Im Fitness-Studio gibt es eine Waage. Vor und nach dem Workout stelle ich mich drauf – und ein Unterschied von 1,5 Kilo ist der Regelfall. Also DAS Gewicht habe ich schon mal ausgeschwitzt. Hinzu kommt, dass ich beim Training natürlich immer wieder trinke. Hinzu kommt außerdem, dass ich nach dem Training die gesamte Flüssigkeit in meinen klatschnass geschwitzten Klamotten mitwiege.

        Ich würde mal schätzen, dass ich an einem Trainingstag locker 2,5 Liter Schweiß durchrauscht. Und dabei fröhlich Mineralien ausspült. Da sollte man schon gegensteuern, denke ich.

        Zusätzliche Vitamine brauche ich jedenfalls nicht, dazu esse ich zu vielseitig. Und zu viel. Und zu gerne. Und zu saftig.

        Mineralien brauche hingegen schon. Da ist denn wohl zusätzlich mal eine Knochendichte-Messung dran. Wenn Du auch mal die „Quarks & Co“-Sendung anschaust – meine letzten Blutwerte haben einen wahnwitzig niedrigen Vitamin-D-Spiegel von 3 ng ausgespuckt. Also weit unterhalb der „normalen“ Skala. Und das im Juli. Ich lag echt oft in der Sonne, bin oft Schwimmen gegangen, hab echt gute Farbe gekriegt.

        Aber nachdem Osteoporose durchaus auch erbliche Faktoren haben kann – manche Menschen (wie z.B. meine Mama) können einfach nicht genug Vitamin D speichern – und nachdem Vitamin D eindeutig für den Einbau vom über die Nahrung aufgenommenen Calcium in die Knochen zuständig ist – bin ich ein „optimaler“ Kandidat für sowas.

        Muss ich nicht haben. Eigentlich eine Gemeinheit, dass solche Vorsorge-Untersuchungen keine Kassenleistungen sind.

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      8. ichichich

        „Dass bei “Apothekenprodukten” nicht auch mitunter Geldschneiderei im Spiel ist, wollte ich damit auch gar nicht sagen. Nur eben darauf hinweisen, dass es eben DOCH Unterschiede gibt. “

        Ich fand das Video ja auch durchaus informativ. Mit einem normal dosierten A-Z Präparat + normaler Ernährung werde ich allerdings sicher nicht in Gefahr einer Hypervitaminose kommen, kann aber evtl. vorhandene leichte Defizite ausgleichen oder zumindest abfedern. Und schlimmstenfalls veredele ich meinen Urin, wie das so schon heißt, was für mich für 3,5 €/3 Monate ein annehmbares Risiko darstellt.

        Ärztlich verordnete, hoch dosierte Supplementierung wie bei dir steht ja eh auf einem anderen Blatt.

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      1. TutziFrutzi

        Liken? Ich habe ebenfalls wenig Lust, mich irgendwo „zentral“ anzumelden, bloß um „Daumen rauf“ oder „Daumen runter“ drücken zu können. Nö. 😛

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  2. Das Video von Drew Manning finde ich ziemlich interessant. Erstaunlich, wie schnell selbst wirklich fitte Menschen durch Fett unfit und träge werden.
    Allerdings, wenn ich mir dann meine Kilometerstände vom Urlaub mit dem Liegerad, Anhänger und ziemlich viel Gepäck (großes Zelt, genügend Kleidung, Werkzeug, Stuhl, Tisch, fast komplette Küche, Vorräte, Luxus, den man halt so braucht, ne? ;)) ansehe, denke ich schon „hmm, so schlimm steht es um mich ja anscheinend doch nicht, das ist doch mal ne Grundlage, da geht noch was!“.
    …und ab aufs Rad. =)

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  3. SparkleSparkle

    Ich habe den Pumuckl oder die Biene Maja als Kind nie als „dick“ wahrgenommen, eher als lustig und comichaft proportioniert. Beim Pumuckl kann ich mich zudem daran erinnern, dass der sehr aktiv dargestellt war (hüpfte und turnte viel herum etc.), was dem Stereotyp des behäbigen Übergewichtigen widerspricht. Vermutlich wird da wieder eine Erwachsenensichtweise über die Kindersichtweise gestülpt. Ich persönlich finde eher schade, dass man einen so zeitlosen Charakter krampfhaft modernisieren will.

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    1. IULIUS

      Vor allem geht es bei den Proportionen auch um für das Zielpuplikum so ansprechend wie möglich zu sein.
      Vom Gefühl her würde ich annehmen, daß es keinen Zusammenhang zwischen dicken Figuren und dem Naschverhalten von Kindern gibt. Dürfte sich eher ähnlich verhalten wie Storch und Baby…

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      1. SparkleSparkle

        Ein Seriencharakter wird ja nicht nur durch ein freundliches oder attraktives Äußeres sympathisch, sondern auch durch Charakterzüge und Verhaltensweisen. Die verlinkte Studie ist ein interessanter Anhaltspunkt, allerdings ist das Experimentalsetting schwer auf den Alltag oder das normale Fernsehverhalten übertragbar. Es wurde ja schon gesagt, dass Wissen über gesundes Essverhalten den Effekt abmildert. Hier spielen meiner Ansicht nach noch weitere Faktoren mit hinein, wie z.B.:
        – Wird der dicke Charakter immer nur essend, behäbig und langsam dargestellt oder ist sein Übergewicht gar nicht thematisiert?
        – Hat der dicke Charakter überwiegend positive oder negative Eigenschaften?
        – Wie hoch ist der Fernsehkonsum der Kinder allgemein? Sitzen sie den ganzen Tag vor der Glotze oder bewegen sie sich viel?
        – Haben die Kinder beim Fernsehen freien Zugriff auf Süßigkeiten und Knabbereien oder wird dies von den Eltern kontrolliert?
        – Wie gehen die Eltern mit dem Thema Süßigkeiten und Ernährung allgemein um?

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  4. Rala

    Ich persönlich finde das reine „Verschlanken“ von diesen Charakteren nicht sonderlich schlimm. Was mich allerdings schon stört ist, dass mir viele Neuauflagen und generell neue Figuren in Comics und Serien sehr sexualisiert und oberflächlich vorkommen.
    Ich kann mich nämlich schon daran erinnern, dass ich als Kind auch so aussehen wollte wie meine Serienhelden, nur dass ich genau wusste, dass z.B. Sailormoon viel älter war als ich und dementsprechend anders aussah. Das ist nur mein Eindruck und meine Meinung, aber wenn diese Figuren selbst Kinder darstellen sollen, dann sollten sie figur- und kleidungstechnisch auch aussehen wie ein Kind und nicht wie aufgebrezelte Teenager.
    Denn mit 8 Jahren hat man nun mal keine Taille wie eine 15-jährige oder hoffentlich auch andere Prioritäten als Accessoires und Mode.

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  5. Maren

    Ich finde ebenfalls du hast in seiner Situation total richtig entschieden, was die 500ckal angeht. Lieber eine kurze Zeit unter ärztlicher Aufsicht als die Schmerzen lange weiter ertragen. Mir hat bisher nur ein Hinweis bezüglich der künstlichen Vitamine gefehlt. Die künstlichen Vitamine A, C und E verhindern, daß unsere körpereigenen Radikale gegen Zellveränderungen aktiv werden. Deswegen bekommen, z.B. Spirtler, die nach dem Sport isotonische Getränke mit Vitamin Zusatz tranken häufiger Krebs, als Sprtler, die statt dessen Apfelschorle tranken. http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/uebersichtvitamine100.html

    Ich hoffe, der Link ist lesbar. Sonst einfach mal nach Quarks&Co. Vitamine googeln. Da erscheint die Sendung ebenfalls.

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      1. Japp… Ich habe einfach mal meinen kompletten Laptop einfach mal in der Uni liegen lassen nach einer Vorlesung, und die Hausmeister hatten ihn eingesackt, bevor ich wieder zurückgerannt war. 2 Tage lang war ich sicher, dass er für immer verloren sei, weil durch Miskommunikation einer der Hausmeister meinte, nein, den hätten sie nicht. Erste Amtshandlung nach Wiedervereinigung mit Laptop: Datensicherung.

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      2. ja, so gings mir, als ich mich in die Bib zurückzog, um dort zu arbeiten und plötzlich mein Laptop vermeldete „Dokument ‚Magisterarbeit‘ konnte nicht gefunden werden“
        Zum Glück hatte ich wenigens von der Mag-Arbeit ein halbes Dutzend sicherungskopien. Aber der Schock war mir eine Lehre

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  6. Pingback: Linksammlung | Fettlogik überwinden.

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