Gastbeitrag. Über Punkte, Portionen und Eigenverantwortung.

Vor kurzem flatterte mir eine Mail ins Postfach, die unter Anderem diesen Abschnitt enthielt:

Ich hab dir mal im Blog geschrieben, dass ich oft vor dem Schlafen gehen – in meiner Weightwatchers Zeit (bitte, und ich war ja immerhin auch Trainerin die mit ihrem Halbwissen auf Abnehmwillige losgelassen wurde) oft noch ein – zwei Löffel Öl gekippt habe, damit ich auf meine Punkte komme. Weil – unter den Punkten essen  ist ja gefährlich (!!!) In der Österreichischen WW-Gruppe wird es nach wie vor genau so vermittelt.

Fand ich spannend, also habe ich angefragt, ob es nicht möglich wäre, dass sie als frühere WW-Trainerin einen Gastbeitrag verfasst. Tat sie. Und nachdem meine Anwältin das OK gegeben hat bezüglich des postens, ist hier der Beitrag:

Ich war immer dick.
Schon als Kind gehörte ich zu den Moppel.
Ich wollte nie dick sein. War aber so.
Ich habe eine Mutter die mich auf „gesunde“ Nahrungsmittel programmiert hat.
Ich hab als Kind schon Vollkornbrot mit Putenbrust mit in die Schule bekommen,
wurde verarscht wegen meinem Herbalifeshake (der mir natürlich im Rucksack ausgeronnen ist).
Schaffte keine Runde im Turnsaal mit zu laufen. Und bekam nur Wasser zu trinken.
Dennoch war ich dick.

Meine Mutter schleifte  mich, ich denke mit 12, das erste mal zu den Weightwatchern.
Damals war es noch mit öffentlichem Wiegen. Die übergewichtigen Damen die wollten, durften sich auch ausziehen.
Taten sie auch. Irgendwie brannte sich dieses Erlebnis in meinem Hirn ein, und blieb diesem Verein fern.

Bis ich irgendwann 20 war, und 104,80 Kilos wog.
Das war für mich der Knackpunkt. Dreistellig auf der Waage zu sein. Jung zu sein,   e i g e n t l i c h   recht attraktiv zu sein.
Ich fühlte mich meinem Spiegelbild und meiner Waage gegenüber hilflos. Ich aß doch immer gesund…was sollte ich den   n o c h   machen?
Und so begab ich mich in die Schützenden Hände der Weightwatchers.
Meine größte Sorge: das öffentliche Ausziehen und Wiegen fand nicht mehr statt,
es gab sogar einen diskreten Pavillion  (oder wie nennt man diese aufstellbaren Raumtrenner?).
Und dann saß ich da. Meine Basisbroschüre in fester Umklammerung, meine Pointsliste und mein Wochenblatt, in einer bunt gemischten Runde von Damen jeder Altersgruppe und BMI-Bereichen.
Nach dem Wiegen und den Gruppenrunden in denen viel über Bewegung, Kochen, und auch halbpsychologisches besprochen wird, (muss denn ein zweites Stück Kuchen wirklich sein? wie lerne ich meinen Freunden/Familie gegenüber NEIN zu den Keksen zu sagen, könnte ich mich mit meinen Freundinnen auch zum spazieren gehen als zum Eisessen treffen?) gibt es eine Programm Erklärung der Trainerin. Trainerin darf nur sein wer selbst mit Weightwatchers erfolgreich abgenommen hat, dieses Gewicht hält, und eine „Ausbildung“ dazu macht.

Die Trainerin berechnete mir meine Punkte, diese hängen ab von Größe, aktuellem Gewicht, Alter und Geschlecht (Früher wurde auch eine Art PAL einberechnet. Jetzt nicht mehr). Nun bekam ich mein Tagebuch. Ab jetzt wurde alles aufgeschrieben, und bewertet. Ich lernte das Gemüse 0 Punkte hat (Kartoffel schon), dass ich jeden Tag 2 Milchportionen essen muss (im Laufe der Zeit wurde es Calzium (man könnte also Milch mit Ruccola oder Broccolie ersetzen) dann war es wieder Milch allerdings inkl Topfen und Käse, dann wieder nur Milch), jeden Tag zwei Teelöffel an pflanzlichen Ölen (Magarine ist auch ok).

Und los ging’s. Zum ersten mal setzte ich mich mit dem „Wert“ von Lebensmittel auseinander. Versteht mich nicht falsch. Ich wusste schon immer das geräucherte Putenbrust weniger Kalorien hat als ne fette Salami. Aber auch ich hatte Nadjas Salat-aha-Erlebnis. Auch mein Salat war bisher in Öl ertränkt und am besten mit panierter Hühnerbrust garniert (hallo?! Hühnerbrust ist gesund!)

Und das alles begann ich zu zählen, zu notieren, mit Walken zusätzliche Punkte zu erarbeiten – und ich nahm ab! Es war genial! Es war schön von den Gruppenmitgliedern beklatscht zu werden, meine Abnahmen wurden gefeiert. Ich brauchte plötzlich nicht mehr in der Übergrößen Abteilung einzukaufen! Jungs wurden auf mich aufmerksam (und nicht mehr bloß wegen meinem immens großen Hintern). Es war toll. Ich war euphorisch und es war ein Hochgefühl. Ich habe quasi das Abnehmen erfunden.

Bei der Größe von 173 war der Oberste Zielgewichtsberech 73kg. Diesen habe ich mir auch gesteckt. Wenn man sein Zielgewicht 6 Wochen hält (oder noch etwas abnimmt) wird man Dauermitglied – und braucht keine Kursgebühr mehr zu bezahlen (solange du das Gewicht hälst). Und nicht nur das – man kann – wenn man will auch Trainerin werden.
Und wer wäre hierfür besser geeignet gewesen als ich? 😉
Ich sog alles in mich auf, Mikros, Makros, Statistiken über die Abnahmen der Gruppen in diversen Regionen. Bloss nicht die Punkte zu weit nach unten korrigieren – sonst nehmen sie zu schnell ab – ACHTUNG! der Hungerstoffwechsel!!!
Und ich kam zu meinem Assistenzposten (den ich ja doch recht langweilig fand. Also Kursgebühr kassieren, die Verkaufsposten sortieren, nachbestellen ..usw)
Langer Rede kurzer Sinn, ich hörte auf. Also mit allem. Hatte ich doch das Abnehmen verstanden und verinnerlicht.

Und nahm über die Jahre hinweg schleichend zu.

Mit 28 und guten 85 Kilos schlich ich mit hochrotem Kopf in den nächsten Kurs, und hoffte darauf von keiner Trainerin erkannt zu werden. Ich kümmerte mich wieder um meine Ernährung, notierte Punkte für Wein und Chips, und ich nahm wieder ab. Bis zur magischen 73 Kilos Grenze.
Danach ging nichts mehr. Über ein Jahr. Ich aß meine 26 Punkte, sportelte wie verrückt. und kam nicht weiter. Es war zum Verzweifeln.
Meine Trainerin warnte mich davor zu wenig zu essen.
Mahnte mich ich verbrauche zu viele Points für Alkohol – mein Körper bekäme nichts zu verbrennen.
Beruhigte mich, das wäre mein (wahlweise) Setpoint, Gewichtsplateau…usw
Ich sollte alle meine hart trainierten Points veressen. Und ich solle mich vorallem nicht so anstellen!
Und wenn ich mich beschwerte nicht mehr soviel essen zu wollen bekam ich zur Antwort:
Points bekommt man leicht rein, wenn man fetten Joghurt isst, eineinhalb Walnusshälten haben auch schon einen Point, oder eben ein Esslöffel Öl vor der Schlafengehen – davon bekäme man oben drein noch schöne Haare.

Schließlich habe mich mich damit abgefunden, unter den Blinden ist der Einäugige König.

Bis ich Nadjas Buch las.
Es war der 6. Mai. und ich hab es am ersten Tag ausgelesen. Ich hab sie verteufelt, geistig beschlimpft (besonders der Absatz über die nicht reibenden Beine), schließlich sprach das Buch gegen so gut wie alle meiner Glaubenssätze. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz vor meinem Alten darüber… pffff…wenn es nicht am Kindle gewesen wäre, hätte ich es gegen die Wand gepfeffert. Mehr als einmal.

Aber dann begann es in mir zu arbeiten. Ich las es nochmal. Stellte viel in Frage.
Und am 10 Mai ging es los.
Mittlerweile – heute ist der 10 August. Hab ich einiges an Kilos weniger, viel geöffnetere Augen. Einen definierteren Körper.

Erst vor kurzem hatte ich mein Kürbis-Erlebnis. Bei den Watchis wurde empfohlen Kartoffeln (die einen Pointswert von X haben) mit Hokkaidokürbis zu ersetzen. Kürbis ist Gemüse, also 0 Punkte.
Was habe ich mir Hokkaido reingestopft – weil kostet ja nix. Jetzt vor kurzem tragte ich Kürbis und Kartoffeln in mein Ernähzrungstagebuch ein, und stelle fest: Kürbis hat um scharfe 9 Kalorien weniger als die böse Kartoffel.
Und von diesen Erlebnissen gibt es mittlerweile viele. Und sie machen mich traurig. Traurig um die „vergeudete“ Zeit, die Liebesmüh, und die Kohle die ich Woche für Woche hingetragen habe (beim Zweiten Anlauf setzte ich mein Zielgewicht auf 70 …..)

Dennoch ist Weightwatchers ….(für Menschen die – Ernährung- neu lernen müsen) toll. Man wird aufgefangen. Gibt seine Verantwortung ab. Man macht nichts falsch solang man in die Gruppe geht, und alles notiert.
Und ja – es funktioniert! Es funktioniert sogar sehr gut! Man lernt Portionsgrößen, das abwiegen von Nahrungsmitteln, den Umgang mit „Gefahrensituationen“ und man findet seinen Platz um Frust abzulassen und sich Motivation zu holen.
Allerdings verliert man (oder zumindest ich) die Eigenverantwortung. Ich trank Milch (obwohl ich sie nicht mag) um meine Kreuze zu machen. Weiter, ich trank fette Milch damit ich auf meine Punkte kam. Und ab einem gewissen Punkt geht hald einfach nichts mehr. Und das ist irgendwo im oberen Normalgewichtsbereich.

Will man in den Unteren, wird es wohl Zeit sich genauer mit Nährstoffen, Kalorien, und sich selbst auseinander zu setzen. (Und nicht in die …bildlich gesprochen… Arme seiner Trainerin zu rennen, und sich an Ihrer Schulter auszuheulen).

Wie man sieht ist das Fazit also gemischt. Wie sie selbst vor dem Schreiben sagte: „mit sehr vielen Pro’s …und zwei schwerwiegende Contras„. Ich hatte schonmal eine andere Weight Watcherin gefragt, ob sie nicht mal einen Beitrag verfassen will über den Vergleich von Weight Watchers mit Kalorienzählen. Sie hatte es damals auf ihrem Blog gepostet und ich hatte das Verlinken völlig verschlafen. Das hole ich jetzt einfach mal nach.

Klick für den Beitrag von Susepedia.

Mein Eindruck aus den beiden Berichten und dem, was ich ansonsten bisher gehört habe ist, dass Weight Watchers ein guter Einstieg ist, wenn man als stark Übergewichtiger für vergleichsweise wenig Geld eine umfangreiche Betreuung und ein fix-fertiges System möchte. Gleichzeitig beinhaltet das System Fettlogiken, die es erschweren können, effektiv abzunehmen. Aus meiner Sicht wäre eine sinnvollere Abwandlung, dass das Punktesystem erweitert wird und es „Energiepunkte“ und „Nährwertpunkte“ gibt. Jedes Lebensmittel könnte dann Nährwert- und Energiepunkte bekommen und es gäbe eine Nährwert-Mindestpunktzahl und eine Energie-Maximalpunktzahl. Andererseits würde das evtl. gerade die Einfachheit des WW-Systems zerstören und man könnte auch direkt mittels Kalorien-App die genauen Nährwerte erfassen.

Ich hatte übrigens vor Ewigkeiten mal einen Comic zu dem Thema verfasst, der ein bisschen meine eigene Fettlogik aufs Korn nimmt. Denn auch wenn ich Weight Watchers nie gemacht habe, wäre ich leider exakt der Linksi-Typ, der sich besonders schlau vorkäme, Lücken im System zu finden:

ww

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41 Gedanken zu “Gastbeitrag. Über Punkte, Portionen und Eigenverantwortung.

    1. yannaba

      Ganz so ist es aber nicht. Obst und Gemüse haben keine Punkte, gewisse Lebensmittel haben „Strafpunkte“ (Alkohol zum Beispiel) – es enspricht also nicht einer genauen Kalorienanzahl, sondern zielt mehr auf eine „gesunde“ Ernährung ab.

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  1. yannaba

    Ich war ja auch ewig bei WW (fast 20 Jahre immer mal wieder)- daher kommt mir vieles sehr bekannt vor.
    Ich hatte WW allerdings schon endgültig gekündigt bevor ich auf Fettlogik gestoßen bin, vor allem auch, weil mir der teilweise fast schon religöse Eifer einiger WW’ler furchtbar auf den Geist gegangen ist. Und irgendwie hat sich mir auch nicht erschlossen, wieso ich z.B. unbegrenzt Bananen essen darf.
    Außerdem bin ich Meisterin im Mogeln (was mir aber auch durchaus immer bewusst war), und eigentlich war mir schon immer klar, dass ich mich einfach mal zusammenreissen müsste.
    Ich habe wohl einfach noch einmal jemanden gebraucht, der mir das ganz klar deutlich macht – und mir vor allem den Quatsch mit dem Hungerstoffwechsel ausredet…

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  2. Stefanie

    Danke für diesen Beitrag – denn jetzt weiß ich endlich warum auf einmal nichts mehr ging bei Weight Watchers (ich habe damit ca. 15 kg abgenommen) und ich seitdem an den Hungerstoffwechsel geglaubt habe. Ich bin fasziniert und doch erstaunt wie naiv ich jetzt einige Jahre durch die Gegend gerannt bin. Denn ich war begeistert von WW und habe es vielen empfohlen, als ich selbst noch am Abnehmen war. Als ich in der Erhaltungsphase war, kam das neue Programm (mit den Sattmachertagen) und irgendwie wohl meine persönliche Kalorienüberschneidung zwischen 0 Points Lebensmitteln, Grundumsatz und allem, da ging gar nichts mehr. Im Gegenteil ich nahm wieder zu. Dann kam ich zu fddb und trug dort meine Kalorien ein, lag um die 80 % oder etwas drunter und nahm zu – was ich nicht verstand, dann hörte ich vom Hungerstoffwechsel und dachte durch die wenigen Punkte und so wäre ich dort hereingeraten. Denn wenn ich die Punkte mit den Kalorien verglich passte es eingentlich immer und ich war nicht über meinen Prozentsätzen – nur natürlich nicht wenn ich die Sonderpunkte aß. Ich vermute, das ich einfach zu oft über meinen Kalorien lag und sich das dann immer in einem kleine Plus widerspiegelte. Denn dazu kam, dass ich etliche Dinge als Sport/Extrabewegung eintrug, die ich nach meiner Einschätzung auch so gesehen habe. Leider habe ich dabei übersehen, dass ich etliche Dinge die im normalen Grundumsatz eingerechnet waren nicht mache/gemacht habe (gerade im Haushalt), also stimmte die Bilanz nicht.

    Nun gut, ich werde jetzt langsam aber sicher versuchen meine „Fettlogiken“ loszuwerden, vernünftig meine Kalorien zählen und gucken das die Pfunde purzeln und ich endlich einmal einen BMI weiter unten im Normalbereich bekomme und nicht wie bisher immer an der magischen Grenze zum Übergewicht kratze.

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    1. Liebe Stefanie, ohne in die Details zu gehen, möchte ich dir nur einen gut gemeinten Rat für die Zukunft mitgeben. Ob du nun im Durchschnitt 80% von deinem tatsächlichem, nicht nur geschätztem Tagesbedarf isst oder nicht, zeigt auf Dauer nur die Waage. Wenn du nicht abnimmst, stimmt etwas an der Bilanz nicht und das hast du völlig richtig erkannt. Der Fehler liegt dann aber vielleicht am PAL oder an der Tagebuchführung. Passe deinen Tagesbedarf ruhig per Hand nach unten an, wenn du mit deinen wahrgenommenen 80% nicht abnimmst. Wenn man alle Fettlogiken mal abschüttelt, kommt nur die eine Wahrheit ans Licht, um abzunehmen.

      Iss weniger und bring mehr Bewegung ins Leben.

      Das geht natürlich auch ohne ein Tagebuch, aber das hilft einem dabei genauer vorzugehen. Und dabei ist es egal, was für ein (Ernährungs-)Tagebuch du führst. Allerdings kann das Tagebuch selbst immer eine weitere Fehlerquelle sein, auch ein kalorienbasiertes.

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      1. Stefanie

        Lieber maikel,

        ich denke ich habe beim lesen des Buches einiges an vorhandenen und versteckten Fettlogiken entdeckt und auch noch ein klein wenig Wissen was noch nicht da war.

        Also wage ich in der Hinsicht noch einmal einen Start – erstmal nur ein bisschen und in 4 Wochen dann richtig, denn Bewegung gehört seit 2,5 Jahren richtig und vorher auch schon teilweise zu meinem Leben dazu – wenn auch noch nicht in Perfektion – und zu sehr Gewicht jetzt zu verlieren durch große Defizite wäre jetzt vor meinem ersten Marathon nicht das Wahre.

        Danach allerdings werde ich mich vor allem mit der Nährstoffverteilung und den Feinheiten beschäftigen müssen (dürfen) und gehe davon aus, dadurch einiges noch herausholen zu können was ich vorher liegen gelassen habe (und dadurch auch im Tagebuch Fehler gemacht habe).

        Außerdem kommt dann auch, dass bisher vernachlässigte Krafttraining hinzu und darauf freue ich mich.

        Vielen Dank für Deine Rückmeldung.

        Liebe Grüße Steffi

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  3. Bemilou

    Ich hab vor einigen Jahren in ca. 1/2 Jahr mit WW ca.11 kg abgenommen, das war toll – es hätten aber noch mal ca.9 weitere kg werden sollen. Ich bin dann noch 1/2 Jahr dort geblieben, um mir dann zu sagen, fürs Nicht-Weiter-Abnehmen brauch ich kein Geld hinlegen, und eigentlich weiß ich jetzt, wie´s geht.
    FddB hat mir für meinen jetzigen Anlauf die Augen geöffnet : immer noch sitzt in mir das „0-Punkte-Denken“ drin, und ich tendiere bei manchen Lebensmitteln zum unbegrenzt essen. Auch der Begriff „Sattmacher“ beinhaltet das, und erfüllt den tiefen Wunsch vieler Übergewichtiger (auch von mir). Eine darin enthaltene Fettlogik ist “ Hunger ist gefährlich. Man muss immer dafür sorgen, dass der Bauch gut gefüllt ist.“ Und die ausgeklügelte Rezeptevielfalt von WW impliziert, dass es auf gar keinen Fall eine Einschränkung geben darf, und Abnehmen ein einziges Schlemmen bedeutet. Das sehe ich als Fettlogik Nr.2. bei WW.
    Dazu kommt das Abgeben von Verantwortung an das Punktesystem, womit man auf „Einkaufsführer“ angewiesen ist, anstatt selber Nährwerte zu erkunden. Aber das habt ihr ja schon erwähnt.
    Ich sehe das mit dem „Nicht-Zu-Wenig- Essen-dürfen“ und das Achten auf ausgewogene Ernährung durchaus als sinnvolles Gegensteuern gegen die Idee von Crash- und Ananas-Eier-Kohlsuppen-Diäten, aber ab einem gewissen Punkt hab ich damit nicht mehr abgenommen.

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    1. käse

      zitat: „Eine darin enthaltene Fettlogik ist ” Hunger ist gefährlich. Man muss immer dafür sorgen, dass der Bauch gut gefüllt ist.” “

      Hm… interessant, wie andere das Interpretieren.
      Ich hielt das 0-Punkte-Essen eher für eine Möglichkeit einen „Fressflash“ aushalten zu können ohne sich hinterher Vorwürfe machen zu müssen, dass man sich mal wieder überfressen hat.
      Lieber 0-Punkte-Lebensmittel als Kartoffelchips.

      Ich abnehmen das aber nie nach WW-System ausprobiert, sondern blos versucht das System zu verstehen. Allenfalls davon inspirieren lassen.

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      1. @bjoern – allerdings schafft man das Kilo Wassermelone möglicherweise auch bei einer Heißhungerattacke gar nicht, weil es zuviel Volumen hat. Ich bin zumindest nach 500g meist sehr gut bedient 🙂 Eine Rolle Pringles kann ich eher verdrücken als schwere wässrige Melone. Aber da ist natürlich subjektiv. Stimme dir aber zu, Gemüse und besonders Obst als unbegrenzt freizugeben ist mit Vorsicht zu genießen, es HAT eben Kalorien, und im Falle von Obst recht ordentlich. Schon ein Unterschied zwischen Salatgurke oder Banane.

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      2. Nach intensivem Melonensommer bin ich bei 500g in einer Sitzung echt an meine Grenzen gestoßen, muss ich sagen, gerade wegen des vielen Wassers o_o Respekt, wenn du ein Kilo reinbekommst, aber bei einem halben war echt Schluss für mich, und ich komme eigentlich gut mit großen Portionen klar. Wie gesagt, subjektiv 🙂

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      3. käse

        Ein Fressflash bei Übergewichtigen kann auch mal locker 1000-3000 kcal haben.

        Dagegen sind 400 kcal in Form von Null-Punkte-Lebensmitteln ja geradezu niedlich.

        Aber vielleicht stütze ich mich wieder auf die positiven Aspekte der Theorie. Schließlich muss man dazu begriffen haben, welche Mengen man sich anderenfalls reinstopft. Also muss man innerlich schon so weit sein sich nicht selbst belügen zu wollen, um die Lücke im System auszunutzen um sich selbst zu boykottieren.

        Streng genommen gibt es die Lücke im System beim Kalorienzählen ja auch, wenn man es zu einfach angeht und nicht auf die Nährwertverteilung achtet. Steht ja auch im Buch.

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      4. Natürlich ist es besser sich mit Melone vollzustopfen als mit Schokolade. Aber wenn 1 Punkt = 100kcal wäre würde man sich dabei nicht selbst belügen (und wundern, warum man irgendwann nicht mehr abnimmt).

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  4. Wenn die Punkte eben nicht den Nährwert widerspiegeln sondern ein anderes Ziel haben hat das System natürlich Lücken – für mich als notorischen Optimierer wäre das tödlich. 0 Punkte Lebensmittel (abgesehen von Wasser) und Lebensmittel mit Fixpunkten können ja garnicht das korrekte Ergebnis liefern.

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  5. TutziFrutzi

    Ein Bisschen OffTopic … Spam-Mail von vergangenem Freitag:

    Betreff: „Du bist zu Dick!!“ <-["dick" tatsächlich groß geschrieben]

    Text: „…wenn Du Dir das auch immer denkst wenn Du vor dem Spiegel stehst:

    Herzlichen Glückwunsch Sara XYZ

    Du kannst jetzt abnehmen ohne Sport zu machen und ohne zu hungern!

    Deutschlands erfolgreichstes Diätmittel ist jetzt rezeptfrei erhältlich! Ohne Nebenwirkungen – schneller Erfolg!

    [Link zu „wundermittel-zum-abnehmen.net“]

    Im Durchschnitt kannst Du zu 10 KG in nur 4 Wochen verlieren.

    Für Ihre offenen Fragen ruf uns einfach an!

    Mit freundlichen Grüssen,
    Ihre Online Apotheke“
    <-[Die Komma-Taste hat wohl nur bei der Grußformel nicht geklemmt]

    .
    .
    .

    Ich heiße nicht Sara, weiblich bin ich auch nicht – aber immerhin – mein Nachname stimmt.

    Ansonsten? Rechnen wir mal nach. Ein Kilo Schweineschmalz hat etwa 8.820 kcal – was so in etwa dem Brennwert von einem Kilo Körperfett entsprechen dürfte. Demnach müsste man mit diesem Mittel in 28 Tagen 88.200 Kalorien loswerden.

    Das wären täglich 3.150 kcal.

    Holla – das ist mal ne Hausnummer. Ich hab vorhin von diversen Online-Tools meinen "Grundumsatz" bestimmen lassen, wobei ich regelmäßig meinen Sport verschwiegen habe. Die Ergebnisse lagen so zwischen 2.300 und 2.800 kcal.

    Irgendetwas kann da nicht stimmen, oder?

    (Die Seite ist momentan anscheinend offline …)

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    1. toxicity

      Klar kann das nicht stimmen, das ist einfach nur Spam, Nur das hier anstatt mit dicken Pimmeln, mit exorbitanten Abnehmen geworben wird. Praktisch sind diese Mittel aber absolut wertlos.

      Ein Kilo Körperfett hat übrigens so 7000kcal.

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      1. TutziFrutzi

        Nur 7.000 kcal? Ich bin da nicht so informiert … Hab halt Lebensmittel mit besonders viel Fettanteil rausgesucht. Aber 7.000 kcal klingt schlüssig – in lebendem Gewebe steckt ja auch mehr Flüssigkeit als in totem.

        Und klar … natürlich ist das Spam. Ich frage mich bloß, warum immer wieder mit solch absurd übertriebenen Aussagen geworben wird. Das scheint ja ein Hinweis dafür zu sein, dass es viele Menschen gibt, die auf so etwas reinfallen. Mit nur einem kleinen Bisschen Nachdenken sollte man doch schnell merken, dass das Quatsch ist.

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      2. Alex

        Um 1kg fett aufzubauen müsste ihr etwa 10000kcal ‚bereitstellen‘.
        Beim Abbau kann der Körper aus dem Speicher leider nur weniger Energie ziehen, da geht man von 7000-8000kcal aus.

        Beachtenswert ist. Dass hier das reine fett gemeint ist. Zusätzlich zwischen fließendes Wasser wird natürlich auch abgebaut.

        Und während ich das schreibe kommt es mir, dass die lustigen Modelle noch viel viel schrottiger sind als erwartet.

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      3. toxicity

        @Alex Woher kommt denn das mit den 10000kcal „Bereitstellen“ in @erzählmirnix Buch steht drin das man 7000kcal abbauen muss um 1kg Fett zu verlieren, nicht 10000kcal.

        @TutziFrutzi exakt, diese Spamnachrichten erreichen unglaublich viele Menschen, darunter halt auch viele dumme, die darauf reinfallen und denen Geld überweisen.
        Wie viele das genau sind kann ich nicht schätzen, aber nicht sehr viele, Verluste machen sie ja auch kaum, denn die Server die Webseite bereitstellen wie auch die Mails versenden sind meist gekapert (also gehackte Systeme).
        Die einfachen HTML Seiten sind in Nullkommanix aufgebaut.
        Dadurch hat man ne sehr große Gewinnspanne, zumal die Anbieter sehr viele andere Sachen parallel anbieten (darunter sogar Schein-Konkurrenzprodukte).

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      4. Alex

        Boah nun bin ich angepasst.. Richtig schöne Antwort getippt und das bekackte Android ist abgestürzt 😦

        Ein kg fett liefert ca 9000kcal Energie.
        Das heißt, wenn man 1kg fett in einem Hochofen unter sauerstoffzufuhr oxidiert werden ca 9000kcal an Energie frei.

        Der Körper ist als biologische Maschine natürlich ineffizient, daher verliert er Energie beim einlagern (also während man sich einen Ranzen anfrisst) weshalb man ca. 10000kcal – ideal in Form hochwertiger fette – benötigt, um 1kg fett _auf_zubauen.

        Beim Abbau ist der Körper wieder ineffizient und kann aus einem kg fett nur ca. 7000kcal gewinnen.
        Das heißt wenn man den Körper zwingt ein kcal fett zu verbrutzeln hätte man stattdessen auch 7000kcal in Form von schnitzerln essen können.

        PS man baut keine kcal ab, sondern man baut fett ab und gewinnt kcal,
        oder man steckt kcal rein und baut damit fett auf

        Da der Mensch im Körper fett nicht in Reinform einlagert(selbst butter hat 20% wasser),ist die tatsächliche gewichtsveränderung ein bischern aber nicht ganz anders als das krude hochofenmodell nahelegt.

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      5. Mona

        Alex, wieso ideal in Form hochwertiger Fett? Müsste der Körper Zucker nicht viel besser aufnehmen, weil schneller? Ich kenn mich da nicht so genau aus, ich hab aber irgendwie die feste Meinung, dass Zucker total schnell und leicht vom Körper verarbeitet und in Fettdepots gespeichert wird. Weiß auch gar nicht, wo ich die Meinung herhab und ob man das überhaupt begründen kann oder es nur ein Gefühl ist.

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      6. Alex

        @mona neh.
        Kohlenhydrate erhöhen das Insulin, was das eine speichern unterstützt.

        Um kh in fettpolsterchen umzuwandeln geht noch mal recht viel – ich mein 25% – der Energie verloren.
        Allerdings nimmt man nur selten nur kh zu sich, daher liegt die Realität irgendwo dazwischen..

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      7. Mona

        Ja klar, die Realität liegt immer irgendwo dazwischen.
        Interessant, dass so viel verloren geht beim Umwandeln.
        Es gibt aber wirklich Leute, die auf Proteine nicht achten und meinen sie nehmen ab, wenn sie das Fett weglassen. Die essen dann den ganzen Tag Obst, Gemüse, Reis und Nudeln. Da kommt ne Menge Kohlenhydrate zusammen. Hier im Blog gab es ja mal diese Veganer, die jeden Tag ihre über 3000 kcal aus Mangos usw. gefuttert haben ohne zusätzliches Protein oder Fett.

        Was würde passieren, wenn man wirklich eine Woche lang nur Fett essen würde? Das ist ja wie fasten, aber dadurch wird doch nur wenig Insulin ausgeschüttet. Aber trotzdem welches, Fett kann das irgendwie auch auslösen, stimmt? Was würde dann mit dem nicht gespeicherten und nicht verbrannten Fett passieren? Würde man dann automatisch Fettstuhl bekommen, weil es ja irgendwo raus muss?

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      8. Alex

        Falsche Hypothese. Der Körper wird – Fehlfunktionen außen vor – natürlich brav einlagern.
        Auch bei einer high fat Ernährung.

        Man kann sich auch von diesem reichismus verabschieden, jedes Säugetier ernährt sich immer von tierischen fetten und tierrischen Proteinen.
        Entsteht (gerade dann) hält in geringen Mengen aus der gärkasmmer.

        Viele der ernährungsartikel erinnern mich mit ihrer Modell Dynamik (Hauptsatz der Thermodynamik!) an die nineeleven vt gläubigen, die mit achte Klasse Physik alles widerlegen.

        Tatsächlich gibt es wohl nur ein Nahrungsmittel, dass den Menschen nährt glücklich macht und keinesfalls in fettpolsterchen eingelagert werden kann: der Alkohol 😉
        Wohl bekommt’s
        (Keine Ernährungsempfehlungen hier von mir!)

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    2. käse

      Ich würde ehrlichgesagt keine Links in Spam-Mails anklicken.
      Vielleicht wenn man den Browser in einer Sandbox laufen lässt.
      Man weiß nie ob es nur blöde Werbung ist, Phishing oder sonstige lustige Sachen runtergeladen werden.

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      1. TutziFrutzi

        @käse: Naja – Bis zu meinem BurnOut war ich im Web-Business.

        Einen Virus, einen Trojaner oder sowas hatte ich nur EIN einziges Mal, als Festangestellter. Das war kurz vor 2000. Einer der IT-Leute in meiner damiligen Firma hatte eine Rundmail geschickt „Wenn Ihr wissen wollt, was NIMDA ist, hier klicken“ … wie jeder von uns hatte auch ich auf einen Info-Text gehofft. Dummerweise wurde auf eine FlyBy-Infektion verlinkt. Gut. Der Typ hat dafür auch eine Abmahnung kassiert. Aber seitdem …

        … habe ich natürlich Sandboxes. Und rein aus Interesse probiere ich alles aus.

        🙂

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  6. Ich bin aktuell bei den Weightwatchers und habe damit auch schon gut abgenommen. Es hat mich schon fasziniert, dass es klappt und wie gut es eigentlich klappt, wenn ich mich an die paar Vorgaben halte, die gemacht werden. Zu den Punkten gibt es ja noch weitere Vorgaben, die erfüllt werden sollen und mit denen so einiges noch konkreter wird. Beispielsweise hat Obst zwar 0 Punkte, aber man soll nicht mehr als zwei Portionen Obst pro Tag essen, dazu drei Portionen Gemüse (insgesamt 400g). Das ist wohl insgesamt durchkalkuliert, so dass man sicher auf ein Defizit kommt, wenn man sich dran hält – davon gehe ich aus.

    Sie bieten also ein Programm mit Anbindung an eine Gruppe und durch das wöchentliche Wiegen einen gewissen Druck. Aber es hilft natürlich, wenn man über den Tellerrand hinausschaut und das Augenmerk auch auf die Dinge gelenkt wird, die bei WW unter den Tisch rutschen. Ich wurde von einer Freundin auf „Fettlogik überwinden“ aufmerksam gemacht. habe das Buch verschlungen und meine erste Konsequenz war, dass ich mir keinen Kopf mehr drum mache, wenn ich noch zwei Punkte übrig habe, beziehungsweise dass ich mich auch mal einen Tag stärker einschränke, wenn ich am Vortag böse über meine Punktzahl gekommen bin.

    Aber was mir noch viel besser hilft war die Sache mit dem Eiweiß. Klar, ich soll bei WW zwei bis drei Portionen Milchprodukte zu mir nehmen – das wird mit Calcium begründet. Ich mag aber nicht gerne Milch, deshalb hatte ich mir schon vor Jahren ein sehr calciumhaltiges Mineralwasser ausgesucht, um meinen Bedarf damit zu decken. Mit den Milchprodukten ist bei mir aber auch einiges an Eiweiß hinten runter gefallen, ohne dass mir das bewusst war. Da hat in den ersten WW-Monaten sicher einiges gefehlt… Ich gehe inzwischen davon aus, dass sich dadurch Müdigkeit, nervige Haare und brüchige Nägel erklären lassen. Vielleicht auch der extreme Muskelkater, den ich hatte.

    Das war auch der Grund für mich FDDB runterzuladen und mich mit den Macronährstoffen auseinander zu setzen. Die WW-App bietet sowas ja leider nicht. Ich habe das Gefühl, dass Abnehmen besser funktioniert, seit ich auf das Eiweiß achte. Selbst in Phasen, in denen ich weder Punkte, noch Kalorien oder sonstwas gezählt habe, sondern mein Ziel einfach war, ohne große Zunahme durchzukommen, habe ich etwas abgenommen. Ich gehöre wohl zu den Personen, die von Eiweiß gut satt werden.

    Wahrscheinlich bleibe ich weiter bei WW, weil ich diesen Wiegetermin gerade noch brauche. Ich habe allerdings noch nicht entschieden, ob ich weiter Punkte zähle oder auf Kalorien umsteige. Beides ist mir im Alltag zu aufwändig. Das schaffe ich zeitlich nicht.

    Vielen Dank für das Buch. 🙂 Es hat mich im richtigen Moment sehr schön weitergebracht.

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      1. Ich bin da nicht ganz so schnell, und eines führe ich ja, aber zwei schaffe ich auf Dauer nicht, vielleicht auch, weil ich mir sage, dass es sinnvoll und effizienter wäre, mich für eine Variante zu entscheiden. 😉

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  7. Ich habe jetzt 46 Kilo mit Weight Watchers Online abgenommen (ich war vor Jahren mal bei so einem „echten“ WW-Treffen und war von der sektenähnlichen Athmosphäre abgeschreckt). Ich vermute, die Online-Variante unterscheidet sich sehr stark vom „normalen“ Weight Watchers, denn in der Anleitung stand, dass man eben *nicht* beliebig viel Obst essen könne. Bei dem gerade aktuellen ProPoints-Konzept sind die Kalorien für Gemüse und Obst quasi in die anderen Lebensmittel eingerechnet worden und Obst ist als Zwischenmahlzeit oder Nachtisch gedacht.
    Ich habe mich dadurch sozusagen selbst erzogen, eher die kalorienärmeren Lebensmittel zu wählen und die hochkalorischen Leckereien ganz gezielt und bewusst zu wählen.

    Übrigens darf man Punkte „verfallen“ lassen – dass dient dann dem schnelleren Abnehmen.

    In meinen Augen ist WW-Online eine ungenauere, dafür einfachere Variante des Kalorienzählens. Für den Rest (z.B. genügend Vitamine, Eiweiß usw.) ist man selber verantwortlich.

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    1. Nachtrag:
      Ich habe noch mal nachgesehen. Es wird empfohlen, die täglichen ProPoints aufzuessen, es ist aber kein Muss. Man sollte in der Regel (!) mindestens 26 ProPoints verbrauchen. Begründet wird dies mit einer ausreichenden Nährstoffzufuhr.

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  8. noxpolaris

    Bei mir waren es bei WW insgesamt 25 kg, davon acht Monate mit Treffenbesuch, danach noch neun Monate online. Ich habe jetzt gekündigt und bin zu FDDB gewechselt, da es nicht mehr weiterging, vermutlich aus den schon oft genannten Gründen (Obst 0 Punkte). Die Treffenbesuche empfand ich eigentlich als ganz angenehm, da sich der Anteil überspannter kinderloser Hausfrauen gegen Null bewegte und auch die Produkte nur dezent beworben wurden.

    PS: emn: Bitte nur eine Schriftart und -größe verwenden. Der Beitrag ist sehr schwer lesbar, vor allem diese „Schreibschrift“. Kursiv würde reichen.

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    1. Litschi

      Stimmt so nicht ganz:

      „Ethanol (alcohol) is converted in the liver to acetate; an unknown portion is then activated to acetyl-CoA, but only a small portion is converted to fatty acids.
      Most of the acetate is released into the circulation, where it affects peripheral tissue metabolism; adipocyte release of nonesterified fatty acids is decreased and acetate replaces lipid in the fuel mixture.“- Hellerstein MK, et al (1999).

      Acetat lässt sich sehr schlecht in Fett umwandeln. Laut der Studie von Hellerstein werden aus 24g Alkohol gerade einmal 0.8g Fett umgewandelt. Das Problem bei Alkohol und Diät ist eigentlich nur, dass er beim Stoffwechsel erste Priorität hat. Somit wird kein Fett mehr aus den Fettzellen verstoffwechselt und die Fette und Kohlenhydrate aus der Nahrung werden in den Fettzellen eingelagert. (Bin mir nicht ganz sicher, wie es sich mit Eiweissen verhält.)

      Artikel dazu: http://www.leangains.com/2010/07/truth-about-alcohol-fat-loss-and-muscle.html

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