Samstagssammlung

Heute nur ein paar kleine, interessante Fundstücke:

Eine adipöse Frau zeigt, dass sich sportliche Leistungen nicht mit Übergewicht ausschließen muss. Um ihr Gewicht so zu bewegen, müssen beeindruckende Muskeln vorhanden sein. Nochmal ein guter Hinweis für die, die falsche Dichotomien aufmachen wollen, anstatt zu sehen, dass zu viel Körperfett lediglich ein Risikofaktor und nicht allumfassend ist. Es gibt auch Raucher, die Marathon laufen und ein besseres Lungenvolumen als mancher Nichtraucher aufweisen durch ihre generelle Fitness. Das bedeutet allerdings nicht, dass Rauchen deshalb kein Risiko oder gesund ist. Als jemand, der schon ewig daran herumkrebst, ordentliche Männerliegestütze hinzukriegen, kann ich jedenfalls nur den Hut ziehen, vor der Frau aus dem Video.

Jemand hat eines dieser „Ich esse wenig und bin dick und schlanke Leute essen total viel“-Bildchen ein wenig bearbeitet und realistischer gemacht. Ich mags!

Meike Rensch-Bergner will ihrer Bekannten, die viel abgenommen hat, nicht ins Gesicht sagen, dass sie darauf hofft, dass sie demnächst wieder zunimmt. Also wird sie „die Bekannte in den nächsten Monaten meiden“ und schreibt auf Stern.de einen Artikel über sie. Dass sie „niemand kennt, bei dem es dauerhaft geklappt hätte“ liegt natürlich daran, „weil der Stoffwechsel durcheinander ist“  und hat sicher nichts damit zu tun, dass sie den Kontakt einstellt mit Menschen, die abgenommen haben.

Ein neuer BMI-Rechner gleicht einen kleinen Fehler des bisherigen BMIs aus: Kleine Menschen wurden bislang tendenziell schlanker eingestuft und große Menschen werden zu streng beurteilt. Mein BMI als relativ große Frau ist damit 0,4 Punkte niedriger als mit dem alten System.

Wer 5 Minuten Zeit hat und inspirierende Geschichten mag, sollte das Video von Arthur anschauen. Der 47-jährige Kriegsveteran war stark übergewichtig und gehbehindert, bis er mit Yoga anfing. Unterschätze nie, was du erreichen kannst, wenn du an dich selbst glaubst. Ein weiterer Grund warum die Bekannte von Frau Rensch-Bergner Glück hat, eine „Freindin“ losgeworden zu sein, die sie herunterzieht.

Und zu guter letzt, der Rezepttip zum Wochenende. Ich habe nämlich beschlossen, meinen kulinarischen Horizont etwas zu erweitern. Nachdem ich bereits aus der Rezepte-Ecke das Cola-Huhn von Kinga getestet habe (extemst lecker! Gabs schon 3x in den letzten 2 Wochen) und Robins saftige Spinat-Cupcakes ein perfektes Picknick an einem heißen Tag waren (omnomnom) habe ich gestern die Käserolle von Lebensschnipsel ausprobiert. Mein erster Versuch gestern geriet sehr mächtig:

wrap

Beim zweiten Versuch heute nahm ich nur die Hälfte der Zutaten und strich den Teig dünner aufs Blech:

wrap3

Lecker waren sie aber beide!

82 Gedanken zu “Samstagssammlung

      1. Wobei 106kg bei deiner Größe jetzt nicht unrealistisch klingen als Obergrenze. Mit 98kg wärst du vermutlich schon recht schlank. Mit der neuen Formel dürfte das ja irgendwo mittig sein, BMImäßig. So ~23?

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      2. Frank

        23,1:-) Und das ist bei mir persönlich bei 98 kg auch stimmiger. Ich sah damals (und dank dir bald wieder) mit dem Gewicht ganz sicher nicht so aus, als wäre ich an der Übergewichtsgrenze.

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    1. ichichich (AE)

      Interessant. Bei mir von BMI 24 auf 23.4 (bei inzwischen leicht unter 15 % KFA laut US Navy- Rechner – hab vor ein paar Tagen die ersten besorgten Kommentare von weiblichen Bekannten bekommen :D).

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    2. Gast

      Und plötzlich mit 1,5 Punkten weniger im Normalbereich … Ich dachte, den zu erreichen, währe ein Höhepunkt, nun ist es nur ein Mausklick zwischen „altes“ und „neues System“ … desillusionierend. Dann werde ich mir wohl das Idealgewicht als neues Ziel setzen müssen. Naja, letztendlich geht es nicht um die Zahlen allein …

      Aber es zeigt auch was anderes, nämlich dass Aussagen „schon leichtes Übergewicht hat alle möglichen schädlichen Wirkungen“ plötzlich doch schon ein wenig wieder relativiert werden können.

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      1. Ja dem Mann wurde echt sein Leben wieder geschenkt. Typisch für mich, er wollte es, brauchte aber jemanden der wie er an ihn glaubte!
        Der Mann war als früherer Fallschirmspringer sicher auch recht zäh und gewohnt beim Trainieren auf die Zähne zu beissen!

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  1. Markus

    Bei mir 1,3 weniger. Das finde ich lustig, denn ich bin 1,82m groß, was bei Männern genau der Durchschnitt ist. Mir war nicht klar, das Durchschnitt=groß gilt.

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    1. Ich denke, die neue Berechnungsformel ist damit ganz gut geeignet, den Mann-Frau-Unterschied etwas auszugleichen, weil Frauen ja im Schnitt deutlich kleiner sind. Und, wie wir wissen, Frauen noch viel häufiger tritz normaler BMI-Werte zu viel Körperfett haben.

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      1. IULIUS

        Ich denk eher da spekuliert jemand darauf, daß seine BMI-Berechnung angenommen wird, weil sie für viele einen kleineren BMI suggeriert.

        Was ist passiert, für den BMI git es eine klare Formel. Hier die Formel zu ändern ist fraglich. Wenn hätte die Interpretierung des Ergebnisses geändert werden müssen. Da das eh nur Richtwerte sind, wäre auch da eine Änderung nicht im Geringsten von Nutzen.

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      2. Frank

        „Wenn hätte die Interpretierung des Ergebnisses geändert werden müssen.“

        Das bedeutet dann, dass der gleiche BMI bei unterschiedlich großen Menschen unterschiedliche Aussagekraft hat. Wenn hier wirklich ein Fehler bei der Zuordnung der Körpergröße stattgefunden hat, warum sollte man dann die Formel nicht so ändern, dass ein Wert wieder allgemein gültig ist? Aber ich finde, es ist so oder so sehr schwammig mit dem BMI. Ein Blick auf den Körper sagt mir mehr. Oder ein paar nackte Sprünge vor dem Spiegel. Da gibt es genau 3 Stellen (beide Geschlechter inbegriffen), wo etwas wackeln darf. 😀

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  2. Ich muss mal kurz was teilen:
    Vor etwa ein, zwei Jahren sprach mich meine Frauenärztin an, dass meine Schilddrüse erweitert wäre und riet mir, das mal überprüfen zu lassen, insbesondere weil mein Bruder ebenfalls Probleme damit hat und Medikamente nehmen muss. Blutbild machen lassen, alle Werte ok. Keine Idee woran es liegen könnte, dass sie (sichtbar, wenn man´s weiß) erweitert ist.
    Und wie das so ist, sobald ich´s wusste, konnte ich nicht in den Spiegel gucken, ohne es zu sehen. Ich sag nur soviel: ich habe in der Folgezeit ne Menge Schals gekauft -.-

    Nun hab ich ja inzwischen 14 kg abgenommen, ernähre mich anständig und nehme jeden Tag ein A-Z Vitaminpillchen, und was soll ich sagen? Ich guck letztens in den Spiegel, Schwanenhals isset nicht, wird es wahrscheinlich nie sein (alle Frauen in meiner Familie sind eher so der Typ Walküre :D), aber dieses kleine Röllchen am unteren Hals ist WEG!! 😀

    Vielen Dank Nadja. Ich fühl mich tatsächlich seit langer Zeit wieder wohl in und mit meinem Körper. 🙂

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    1. Das freut mich! Robin hatte ein ähnliches Erlebnis. Offenbar muss die Schilddrüse einfach wesentlich mehr arbeiten um zusätzliche Körpermasse zu versorgen und wenn sich die Masse reduziert, kommt sie wieder besser zurecht. Ich hatte sowas auch mal vor Monaten auf fatlogic gelesen, wo sich jemand geärgert hat, dass die Rechnung immer nur in eine Richtung gemacht wird (Schilddrüseprobleme führen zu Gewichtsproblemen) anstatt darauf hinzuweisen, dass es auch umgekehrt sein kann (Gewichtsprobleme führen zu Schilddrüsenproblemen). Das wissen tatsächlich die wenigsten, ich hatte das auch nur so als „OK…. ist das so?“ zur Kenntnis genommen, aber wenn jetzt schon mehrere diese Erfahrung berichten, schent was dran zu sein. So oder so… ich freue mich für dich und deinen schalfreien Hals!

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      1. Ich würde auch nicht ausschließen dass es daher kommt, dass es vorher durch die schlechtere Ernährung einen Jodmangel gab, der jetzt einfach nicht mehr besteht. Keine Ahnung, die Werte waren bei mir unauffällig.
        Zudem sind sowohl mein Bruder als auch meine Mutter, die beide schilddrüsentechnisch auffällig sind/waren, schlank.
        Aber wie dem auch sei, auch wenn es wohl rein kosmetisch ist, fühle ich mich deutlich besser. 🙂

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      2. Semikolon

        Meine Arbeitshypothese lautet zwischenzeitlich, dass ein Großteil der Bevölkerung an chronischem Nährstoffmangel leiden dürfte – trotz Kalorienüberangebot.
        Ich kann mir z. Zt. ernstlich nicht vorstellen, wie ich den „Normalbedarf“ an Vitaminen und Mineralien jemals durch die Ernährung decken sollte. Insbesondere, weil ich dann ja _ständig_ Essen müsste! Irgendwas kann da noch nicht stimmen…

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    2. @semikolon also, ich habe auch mit dem Multi-Vitamin angefangen, aber ich muss sagen, Vitamin A und C (die einzigen, die meine App zählt) erfülle ich damit fast immer mit 200-300%, hier ne Möhre, da ne Paprika, bums hat man die 2 voll ^^ Eisen und Kalzium sehen da schon anders aus. Allerdings sind natürlich nicht die Werte für alles in den Datenbanken erfasst, so dass ich möglicherweise doch genügend zu mir nehme. Bei Leuten, die kein Gemüse mögen, kann ich mir aber tatsächlich vorstellen, dass die Vitamine zu kurz kommen. Für mich ist es der Grundstein beim Kochen, ich mache am liebsten Pfannen/Wokgerichte.

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      1. Alex

        Merke immer,: trotz der Fälschungen der öko Terroristen ist der salat mit den meisten Vitaminen der wurstsalat.
        Ist auch der nahrhafteste.

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  3. JinniKnopf

    Ich hätte eine Frage an alle… Kann man mit Magerquark auch irgendwas anstellen, was deftig ist (also nichts süßes) und nicht im Ofen zubereitet wird? Ich arme Studentin^^ hab im Studentenwohnheim keinen Ofen… aber einen Magerquark im Kühlschrank und Hunger auf was Deftiges.
    Jemand ’ne Idee?

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    1. JinniKnopf

      und achja… ehe jetzt der Tipp kommt, das irgendwie zu Tzasiki zuzubereiten und das mit Kartoffeln zu essen… ich esse low (naja eher „no“) carb momentan, möchte also am liebsten nix kohlenhydratiges dazu^^
      Trotzdem ’ne Idee oder gar Rezept vorhanden?

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      1. Frank

        Kräuter , Zwiebeln, Oliven und Knoblauch (alles kleingeschnibbelt) rein. Dazu Thunfisch mit Kichererbsen (beides aus der Dose) oder Fetakäse. Geht sau schnell und mir schmeckt es.

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    2. ichichich (AE)

      Selbst hergestellter Frühlingsquark. Großzügig Schnittlauch, Petersilie und etwas Knoblauch kleinhacken und die Konsistenz durch Zufügen von etwas fettarmer Milch „cremiger“ machen. Pfeffer und Salz.

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      1. ichichich (AE)

        „und achja… ehe jetzt der Tipp kommt, das irgendwie zu Tzasiki zuzubereiten und das mit Kartoffeln zu essen…“

        Ich esse Frühlingsquark auch gerne einfach so. 🙂

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    3. JinniKnopf

      Ich danke euch für die Ideen 🙂 ich hab ihn mit Tomaten, ein wenig Zwiebel und magerem Fleisch gegessen ^^ war lecker.
      Werde bestimmt noch die anderen Rezepte probieren, denn Magerquark ist ja echt top zum Abnehmen *daumen hoch 😉

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  4. Oh nein, jetzt habe ich gerade heute morgen ein Progress-Bild gepostet, dabei hätte ich mir 0,1 vom BMI abziehen können, jetzt steht da der „falsche“ Wert 😉 Ich bin so durschnittlich groß, dass es anscheinend keinen Unterschied macht 🙂
    Aber – fast 12 kg bis jetzt 😀 Huzzah 😀
    Manchmal grusel ich mich bei dem Gedanken daran, wie’s weiter gegangen wär, wenn ich nicht durch Zufälle hier gelandet wäre – jemand teilte Robins Awareness-Post auf Facebook und ich las ihn, weil ich gerade mies drauf war, folgte ihr, und dass, obwohl ich mit Blogs NICHTS am Hut habe und noch nie eins aktiv verfolgt habe und schon gar nicht auf Deutsch… Und dann Robins Themenwoche und Hinweis auf dein Buch… Zum Glück. Ich war sehr skeptisch als sie schrieb, dass es ihr zum ersten Mal leicht falle, einer Diät zu folgen, und dann noch einer so niedrigkalorischen… Und jetzt kann ich nur sagen – ich weiß, was sie meint. Läuft bei mir. Geht alles.

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    1. Bei deinem Progress-Pic habe ich zuerst gar nicht geschnallt, dass das dasselbe Shirt ist. Das sah so dermaßen anders aus 😀 Ich glaube, Robin hat mit ihrer Begeisterun so einige dazu gebracht, ins Buch zu schauen. Ich sollte sie wohl als Werbefrau beauftragen 😀

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    2. Mona

      maunzendemaus, herzlichen Glückwunsch zur Abnahme!

      Mein BMI ist auch um 0,1 runter gegangen.

      Hmm, ich weiß gar nicht über wen ich zu diesem Blog gekommen bin, es war auf jeden Fall einer der Comics bei Twitter verbreitet und das war vor Robins „Werbung“ in ihrem Blog. Das ist bei mir der erste Blog dem ich folge und ich bin ja schon Monate dabei. Das ist schön, viel interessanter als Foren. 🙂

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  5. IULIUS

    Betreffend Meike Rensch-Bergne, zumindest gibt sie zu, daß es Neid und Mißgunst ist, was sie treibt. Was macht sie? Natürlich nicht der Freundin ins Gesicht sagen, wie sie darunter leidet, das es ihr gut geht. Nein sie meidet ihre Freundin um sie zu „bestrafen“ und damit Druck zu machen, damit diese sieht, daß man mit seinen „Freunden“ nicht so umgehen kann. Sie will ihr zeigen, wenn es Dir gut geht stehst Du allein.

    Der Meike Rensch-Bergner würde ich raten sich für Ihre Freundin zu freuen. Damit würde sich auch anfangen ihr Gefängnis von Neid und Mißgunst einzureißen.

    Der Freundin würde ich raten diesen „Ballast“ über Bord zu schmeißen.

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      1. Genau deshalb rege ich mich ja auch auf. Ich stelle mir vor, ich treffe eine frühere Bekannte, die mir dann ins Gesicht lächelt und sagt, wie schön es ist, dass ich abgenommen habe, und lese dann drei Tage später einen Artikel, dass sie nur darauf wartet, dass ich wieder fett werde, weil sie findet, ich hätte die Weisheit jetzt mit Löffeln gefressen und sei total doof, so mit meiner neuen Schlanheit, mit der ich mich für was Besseres halte. Ähm…. dankeschön, ich wäre echt verletzt.

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      2. IULIUS

        „dankeschön, ich wäre echt verletzt.“

        Typisch Psychologe…

        …ich wäre fassungslos und versucht der in die „Fresse“ zu treten. 🙂

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    1. ichichich (AE)

      „Ach, es würde sowieso nicht funktionieren. Wir würden uns streiten. Sie würde mir vorwerfen, dass ich schwach und dumm wäre. Sie wäre stolz darauf, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ich kann nur verlieren in so einem Gespräch, denn sie ist nun stark. Endlich steht sie auf der richtigen Seite bei den normalen Menschen. Ich hätte keine Chance in so einem Gespräch.“

      Ich diskutiere bei Meinungsdifferenzen auch lieber mit mir selbst als mit der betreffenden Person. Ich weiß eh schon, was sie sagen wird und oft weiß ich auch besser als sie selbst, was sie sagen wird. 😀

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  6. Och Mensch immer auf die Kleinen. Mein Bmi ist jetzt 0,7 höher nach neuer Berechnung :/ Heißt aber auch meine Untergewichtsgrenze ist jetzt auch um 2 kg gesunken. Der Verbrauch sinkt dann wieder gleich mit, unfair ^^

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  7. Semikolon

    Also ich find den neuen BMI-Rechner weniger gelungen. Nicht, weil sich mein aktueller Wert um 1,2 Punkte erhöht hat, sondern weil der behauptet, bei 40 kg hätt ich noch kein Untergewicht!
    Bisher hatte ich im Blick nicht unter 43 kg zu kommen, und den Wert find ich als Untergrenze Normalgewicht auch wesentlich vernünftiger. Noch schlimmer ist aber die Grenze zu „stark untergewichtig“: die liegt bei mir bei unter 35 kg. Mein dummes, junges ICH hätte das dann womöglich so ausgelegt, dass ich eine Top-Figur mit 36 kg besäße (für ein Kind ist dieser Wert sicher möglich mit meiner Größe, aber als Frau hielte ich ein kleines Fettpölsterchen in Brusthöhe doch für allgemein wünschenswerter – und das ist schon bei 40 kg für mich kaum mehr vorstellbar).
    Aber das sind Regionen, wo es echt ziemlich schnell ziemlich gefährlich würde, meine ich.
    Ich erkenne demnach keinen wirklichen, positiven Nutzen, sondern nur eine Gefahr durch/in dieser neuen Berechnungsformel. Hoffentlich setzt sie sich nicht durch!

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  8. Dieser neue BMI Rechner ist ja ganz nett. Der hat mich um einiges nach unten korrigiert. Yay. Allerdings hat der ein kleines Problem beim Runden. Denn, laut altem Schema hätte ich einen BMI von 30,4. Laut neuem Schema einen BMI von 29 (Juhu, nur noch übergewichtig :3). Wer nun rechnen kann liest einen Unterschied von 1,4. Der Rechner behauptet aber, es wäre nur 1,3. Naja, Niggelichkeiten.

    Und das Rezept ist ja Bombe. Genau das richtige für einen faulen Sack wie mich :3

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    1. Semikolon

      Sorry, aber für derartige „Erfolgserlebnisse“ riskiert man dann am anderen Ende der Skala (ums plakativ zu machen: bei den kleinen, pubertären Mädchen!) lebensbedrohliche Werte?

      Das regt mich auf.

      Hab gerad nochmal nackt vor meinem Partner demonstriert, was die Wissenschaft da festgestellt hat: minus 8 kg und ich wär NOCH NICHT untergewichtig (und ich bin normalgewichtig und weiß, dass ich heiß – genug für Heteros 😀 – aussehe)… die haben doch ein Rad ab!!!

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      1. Semikolon

        Du verstehst die Dynamik nicht?
        Große Fettklöpse dürfen sich schlanker fühlen,
        kleine, zierliche Personen werden als dicker als bisher „erkannt“.
        Mädels in der Frühphase ihrer Pubertät (=meine Körpergröße) würden sich an einem relativ unmöglichen Wert orientieren, wenn sich diese Berechnungsmethode durchsetzte, offenbar nur, damit ausgewachsene Personen nicht so schnell als übergewichtig gelten.
        Tolle Wurst!

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      2. Du weisst aber, dass für Teenager ohnehin andere Berechnungsformeln und BMI-Werte gelten als für ausgewachsene Menschen? Also vielleicht regelst du die Empörung und das Echauffieren wieder etwas runter. Sowas wie „Fettklöpse“ muss nämlich nicht sein.

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      3. @semikolon
        Du solltest nur für dich selbst sprechen, ich sah mit 12 quasi so aus wie jetzt. Und 1,80 Mädchen werden auch nicht mit 17 noch 25cm wachsen.
        Zudem geht es auch um Jungs und deren gesundes Gewicht. ^^

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      4. Semikolon

        „Zudem geht es auch um Jungs und deren gesundes Gewicht.“

        Ernsthaft jetzt? Ich hab den Artikel nicht gelesen.
        DANN wäre ich wohl beruhigt…

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      5. Semikolon

        Ich frag mich bloß, ob so jemand wie ich jetzt (nicht-männlich, kein Teenager, aber halt klein) auch nur einen Pfifferling dafür geben muss, was diese Top-Experten da mal wieder zusammengeschraubt haben, oder ab welcher Körpergröße das gelten soll. Also so in echt jetzt.

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      6. ichichich (AE)

        @ Semikolon

        Gerade zierliche Mädchen werden doch idR auch mit höherem Fettanteil nicht so schnell in den übergewichtigen Bereich kommen (nach alten wie neuen Werten). Die größte Kritik am BMI war doch immer, dass Muskelmasse nicht von Fett unterschieden wird.

        Falls es dich tröstet, als männlicher Amateursportler werde ich selbst bei einem KFA von 5 % bei einem BMI von knapp 21 sein, also nicht einmal im unteren Normalbereich.

        Das absolute Körpergewicht ohne Berücksichtigung von Körpergröße, Körperfettanteil sagt wenig aus.

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      7. Semikolon

        „Gerade zierliche Mädchen werden doch idR auch mit höherem Fettanteil nicht so schnell in den übergewichtigen Bereich kommen (nach alten wie neuen Werten).“

        Glaub es oder nicht, ich hab nichtmal nachgeprüft, wo der Wert für Übergewicht läge,
        den jetztigen halte ich persönlich schon für zu hoch.
        Das interessiert mich also null, weil ich als Frau mich nunmal an der Grenze „Normal-“ zu „Untergewicht“ tummeln möchte. Und, tut mir ja wirklich leid, aber 40 kg ist unrealistisch und mit Sicherheit auf Dauer nicht mehr gesund!

        Was wiegen 10 cm Menschenbein (proportional leicht mehr Unter- als Oberschenkel) denn etwa? Dass ist ja schließlich das, was mir zur Durchschnittsfrau tatsächlich fehlt…

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      8. Semikolon

        Mein jetztiges Gewicht mit 10 cm Beinlänge mehr gäbe nach der alten Berechnungsformel einen BMI von 21,1 (im Vergleich zu 21,3).
        Bei 1,60 m Größe, einem amputierten Unterarm (mit Hand natürlich) und meinem Gewicht betrüge der Wert 18,8 – bei meiner Größe (selbe Bedingungen) 22. Ich würde dafür streiten wollen, dass 10 cm Bein mehr auf die Waage brächte als mein Unterarm … mmh.

        Kommt mir schon so ein bißchen willkürlich vor, so ganz steig ich hinter die Denke da jedenfalls nicht bisher.

        Die Verschiebung der Obergrenze (inzwischen gecheckt) halte ich für meine Größe für sinnvoll.
        Aber an den 40kg als neue Zielgröße hab ich echt zu knabbern :/

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      9. @semikolon
        Also ich bin ziemlich durchschnittlich groß (1,71m) und bei mir waren es – 0,2. Wuhu!
        Zudem: Wer zwingt dich denn 40kg zu wiegen? Wenn du dich heiß findest und alle anderen auch und du normalgewichtig bist, dann bleib doch einfach so! Jesus Christ…

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      10. Semikolon

        verstehst du wirklich nicht, dass es dabei nicht nur um mich geht,
        sondern auch um heranwachsende Mädchen?
        Und um die Frage, ab wo ein Arzt „Untergewicht“ zu diagnostizieren habe,
        welches Grundgewicht lebensnotwendig ist etc. pp.
        Ich hab schon Mädchen kennengelernt, die bei meiner Größe 38 kg und weniger wogen.
        Nicht schön, kann ich Dir sagen. Aber nach neuer Berechnungsformel „Untergewicht“ – nicht „starkes Untergewicht“. Die Kategorie „starkes Untergewicht“ ist bei meiner Körpergröße nun praktisch gleichzusetzen mit: klinisch tot!
        Entschuldigung, dass ich da leichte Bedenken habe…

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      11. Nein, ehrlich gesagt nehme dir nicht ab, dass es dir um die Mädels geht. Du kommst sehr egozentrisch rüber. Und wie dir bereits mehrfach gesagt worden ist: Für Mädchen gelten andere Maßstäbe, da kannst du vielleicht mal nen Kinderarzt fragen.

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      12. Semikolon

        Dir speziell scheint so ein bißchen der Blick für das Wesentliche abhanden gekommen zu sein, seit Du abspeckst.

        Aber ich wüsst gern mal Robins Meinung dazu.

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      13. „Dir speziell scheint so ein bißchen der Blick für das Wesentliche abhanden gekommen zu sein, seit Du abspeckst.

        Aber ich wüsst gern mal Robins Meinung dazu.“

        Meine Meinung? Du projizierst deine eigene Unsicherheit auf irgendwelche minderjährigen Mädels und versteckst das hinter gespielter Besorgnis, während du eigentlich nur nicht damit klar kommst, laut irgendeiner Zahl nicht mehr eine ganz besonders spezielle special snowflake (eine außergewöhnlich schlanke Frau) zu sein. Unnötige Seitenhiebe ohne Grundlage gegen Maren demonstrieren diese Unsicherheit zusätzlich.
        Der BMI ist ein medizinischer Richtwert, er sagt null über die Optik aus. Ich bin ja auch klein und habe laut der neuen Berechnung nun 0,8 Punkte mehr. Natürlich war das im ersten Moment so „meh“, aber ich habe immer gewusst, dass sich der BMI bei unterschiedlichen Körpergrößen anders niederschlägt. Bei einer 1,75 großen Frau sieht ein BMI 23 besser aus als bei mir, wobei „besser aussehen“ natürlich subjektiv ist und hier heißt „niedrigerer Körperfettanteil“. Das war mir immer klar, da brauche ich keine Wissenschaft zu. Ich hab Augen im Kopf.

        Mein Zielgewicht ist 52kg, weil ich das früher mal gewogen habe. Zwischendrin, als ich so schnell abnahm, bin ich ein bisschen davon abgerückt, weil ich dachte, dass ich schon früher mit mir optisch völlig zufrieden sein werde. Inzwischen denke ich, dass 52 vermutlich gut passen wird und dazu fehlen mir nur noch knapp 5kg. Laut alter BMI-Formel wäre das eine 20,8 gewesen, jetzt ist es 21,5. Interessiert mich das? Nö.
        Entweder ich sehe damit für meinen Geschmack gut aus, dann passt das, oder ich korrigiere mein Zielgewicht nochmal leicht nach oben oder nach unten bzw. warte, wie sich der Kraftsport die nächsten Wochen und Monate optisch niederschlagen wird. Es ist wichtig zu wissen, dass Übergewicht bzw. ein zu hoher Körperfettanteil massig gesundheitliche Nachteile hat, aber im Bereich „Normalgewicht“ ist es dann auch wirklich irgendwann mal gut mit der Gesundheitskeule. Vielleicht erhöht sich mein Risiko, an Gefäßkrankheit X zu erkranken, mit einem 0,7 höheren BMI ja wirklich um 1,2%… meine Güte, wen zur Hölle interessiert das.

        Vielleicht willst du mit diesem Auftritt hier ja nur demonstrieren, wie krank der BMI ist, was ja ne verbreitete Meinung ist (von der du wüsstest, wie falsch sie ist, wenn du einfach mal das Buch lesen würdest, um das es hier eigentlich geht), aber dich selbst als Beispiel einer Frau zu konstruieren, die durch das böse Diktat des BMI völlig den Kopf verliert, ist jetzt nicht gerade gut für deine Glaubwürdigkeit. Wenn du so zufrieden bist, wie du behauptest, wäre dir diese Neuerung völlig egal. Aber ständig zu erwähnen, wie gut du aussiehst und wie „heiß“ du bist, spricht ebenfalls für eine große Unsicherheit. Das ist mir schon früher negativ aufgefallen. Und bei Sätzen wie „Das interessiert mich also null, weil ich als Frau mich nunmal an der Grenze “Normal-” zu “Untergewicht” tummeln möchte“ kann ich kaum glauben, dass sie von einer Feministin stammen sollen.
        Leute dumm anzumachen, die sich jetzt wegen 0,X Pünktchen BMI weniger freuen (wobei ich bei den meisten eine gewisse Ironie rauslese – vermutlich geht es den meisten mit ihrem Zielgewicht so wie mir), ist schon irgendwie lustig. Momentan scheinst du mir hier die einzige zu sein, die total zwanghaft auf den BMI fixiert ist. Warum sonst ignorierst du sämtliche Hinweise darauf, dass man bei Heranwachsenden andere Maßstäbe anlegt als an Erwachsene.

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      14. Mona

        Wieso sollten sich schlanke Mädchen für ihr Gewicht interessieren? Das interessiert Mädchen doch normalerweise erst, wenn sie sich irgendwie hässlich finden oder nicht mehr in die Kleidung aus ihrem Lieblingsladen passen. Dann müssen sie aber auch eine Tabelle verwenden für Teenys. Es gibt bestimmt genug Teeny-Mädels im Untergewicht, die total gern zunehmen würden, damit sie mehr Brust und Po haben, da ist denen die Zahl auf der Waage doch egal und erst recht der BMI, außer die Eltern kommen damit an und sagen das Kind muss mehr bzw. weniger essen.

        Ich hab da Zahlen von meinen untergewichtigen Familienmitgliedern und Freunden eingegeben, war alles in Ordnung, sie werden richtig einsortiert. Meine jetzigen und früheren Werte hab ich auch eingetragen und hab an keiner der Grenzen etwas auszusetzen. Ich find die neuen Grenzen viel realistischer.

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      15. IULIUS

        BMI = BodyMassIndex = Körpermassenzahl

        Formel: BMI = Körpergewicht in Kg / Körpergröße in m im Quadrat.

        Nicht mehr und nicht weniger.

        D. H. wenn plötzlich bei gleicher Körpergröße und gleichem Gewicht sich der BMI ändert ist etwas schlichtweg faul. (Oder ist ein Aprilscherz)

        Die Interpretationen an bestimmten Grenzen bestimmte Eigenschaften abzulesen ist lediglich eine grobe Faustformel.

        Die Feststellung sicher Kriterien ob jemand übergewichtig, oder untergewichtig ist läßt sich über den BMI nicht sicher feststellen. Besonders nicht im Grenzbereich. Die einzige Aussage die er geben kann ist, mal näher hinzusehen.

        Die Gründe, weswegen der BMI keine wirklche Aussagekraft hat sind bei emn schon oft und ausführlich diskutiert worden.

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      16. MiSa

        @Semikolon:

        „Noch schlimmer ist aber die Grenze zu “stark untergewichtig”: die liegt bei mir bei unter 35 kg. Mein dummes, junges ICH hätte das dann womöglich so ausgelegt, dass ich eine Top-Figur mit 36 kg besäße“

        „Aber an den 40kg als neue Zielgröße hab ich echt zu knabbern“

        „weil ich als Frau mich nunmal an der Grenze “Normal-” zu “Untergewicht” tummeln möchte.“

        „Mädels in der Frühphase ihrer Pubertät (=meine Körpergröße) würden sich an einem relativ unmöglichen Wert orientieren“

        Sorry, eine Frau (oder ein Mädchen), die Untergewicht als „Zielgröße“ anstrebt, hat ein grundlegendes Problem, das nichts mit irgendeiner BMI-Formel zu tun hat. Wenn der BMI überhaupt etwas wie eine generelle „Zielgröße“ angeben kann, dann ist das ganz klar Normalgewicht. Alles, was drunter oder drüber liegt, bedeutet (außer in wenigen Ausnahmefällen), ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Wer allen Ernstes die Grenze zum starken Untergewicht als Top-Figur definieren wollte (siehe dein erstes Zitat), braucht dringend Hilfe. Du solltest aber deine eigenen Komplexe, die hier mit jedem Kommentar deutlicher werden, nicht auf andere projezieren.

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      17. IULIUS

        Vielleicht mal ein Beispiel:
        Es wird beschlossen, daß der Meter nur noch 95 cm beträgt. Alle wären begeistert, weil z. B. ihre Wohnung damit ein paar Quadratmeter größer ist…

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      18. MiSa

        @IULIUS:

        Ob man diese neue Berechnung BMI oder anders nennt, ist doch unerheblich. Beide Formeln versuchen Größe und Gewicht so in Beziehung zu setzen, dass Menschen mit ähnlichem Körperbau unabhängig von der absoluten Größe die gleichen Kennzahl bekommen. Berücksichtigt man dann noch die durchschnittlichen Anteile an Fett und Muskeln, kann man versuchen, Aussagen darüber zu treffen, ob jemand zu dick oder zu dünn ist – unabhängig von der absoluten Körpergröße (die Aussagekraft ist natürlich in dem Maße eingeschränkt, indem ein Mensch vom Durchschnitt abweicht). Wenn die neue Formel das tatsächlich besser leistet als die alte ist das doch gut.

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      19. Mona

        Die Formel wurde ja nicht auf jeden Einzeln angepasst, sonst würde da Alter und was weiß ich noch wahrscheinlich mit hineinspielen.
        Es ist ja nur ein Hinweis, der galt für die meisten Menschen, insbesondere, wenn sie normal groß waren. Der neue BMI ist auch nur ein Hinweis, aber er gilt jetzt für die meisten Menschen, auch wenn sie nicht normalgroß sind. Das sind doch schon viel mehr Menschen auf die der neue BMI zutrifft, also ist das eine Verbesserung.

        Ich kann einen (alten) BMI nicht im Kopf ausrechen oder ich müsste mir markante Werte merken und über die annähern. Ich weiß gerade nicht mal, was 1,67² oder 1,72² ist. Da ist es viel einfacher das mal schnell in den Taschenrechner oder in so einen BMI-Rechner auf einer Internetseite reinzutippen und da kann man die neue Berechnung nehmen. Macht vom Praktischen her keinen Unterschied.

        Das Ding heißt ja BMI und nicht Gewicht-zu-Körpergröße-zum-Quadrat-Verhältnis. Die lange Bezeichnung ginge nur für eine Formel. BMI kann man fast alles nennen, was irgendwie einen Hinweis auf das Körpergewicht gibt, um zwei Menschen zu vergleichen. Man muss doch nicht so sehr an einer Definition / einem Namen festhalten, die Sprache wandelt sich doch auch, oder nicht?

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      20. IULIUS

        „Wenn die neue Formel das tatsächlich besser leistet als die alte ist das doch gut.“

        @MiSa,
        das ist genau das was ich meine, es gibt ewas neues, ein Haufen Menschen fühlet sich besser eingeordnet. Schon muß es einfach gut sein. Tatsächlich werden werden einzelne besser eingeordnet, dafür werden andere definitiv schlechter eingeordnet. Ich z. B. damals als gefährlich untergewichtig.

        Der BMI ist dafür da, daß Du grob ohne Taschenrechner, ohne komplizierte Meßverfahren entweder im Kopf oder mit Papier und Bleistift überschlägig ungefähr weist wo Du gewichtsmäßig stehst.
        Das das nicht 100%ig sein kann ist sollte jedem klar sein.

        Wenn Du es 100%ig wissen willst kommst mit keinem Rechenverfahren das sich nur auf Größe und Gewicht bezieht weiter. Da irgend etwas verbessern zu wollen ist, absoluter
        Schwachsinn.
        Um den BMI genauer zu machen gibt es Tabellen. Dazu muß der BMI keineswegs geändert werden. Lediglich die Tabellen ggf. erweitert und angepaßt werden.

        Mir persönlich ist es im Grunde egal, wie Du rechnen willst. Du wärst M. E. ein Kandidat für diejenigen, die lieber eine 100m² mit einem Meter von 95cm anmieten würden, als eine 95m² Wohnung bei einem Meter von 100 cm. Darauf wollte ich Dich aufmerksam machen.

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      21. MiSa

        @IULIUS:
        Es geht überhaupt nicht darum, dass der neue BMI Werte ausgibt, die einem besser gefallen oder nicht (bei mir persönlich ändert sich fast nichts). Sondern um die Frage, ob die neue Formel den Zweck des BMIs besser erfüllt als die alte.
        Ich denke, wir sind uns einig, dass der BMI (egal ob alt oder neu) nur begrenzt aussagekräftig ist. Aber wie du richtig schreibst, er hat einen Sinn, weil jeder Größe und Gewicht leicht messen kann (leichter als z.B. den KFA) und man daraus eine grobe Einschätzun vornehmen kann. Die neue Formel korrigiert nun eben einen der Faktoren, die den alten BMI so ungenau gemacht hat, nämlich seine unterschiedliche Aussagekraft für verschiedengroße Menschen. Und dennoch braucht man nichts anderes als Größe und Gewicht dazu. Und einen (Taschen-)rechner brauchte man (die meisten jedenfalls) beim alten ebenfalls. Er ist also genauer, ohne dass er aufwändiger wäre. Das ist ein gutes Argument, ihn zu befürworten. Jedenfalls ein besseres, als „das war aber schon immer so“ dagegen.

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      22. IULIUS

        Dieser neue BMI besagt:
        Bei 169 cm keine Änderung zwische anltem und neuem Index.
        Bei Menschen größer als 169 cm verringert sich der BMI.
        Bei Menschen kleiner als 169 cm erhöht sich der BMI.

        Das macht bei einem Menschen, von 120 cm bei 40 Kg.
        alt BMI 27,8
        neu BMI 33
        ob da wirklich was gewonnen ist? Ich habe da meine Zweifel.

        Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß man bei 1,3 fachem Körpergewicht / Größe hoch 2,5 weniger Fehler macht, als Körpergewicht /(Größe x Größe).

        Wie gesagt, bei der Berechnung des BMI geht es um eine einfache Faustformel und nicht um höchste Genauigkeit. Die Genauigkeit bringen Tabellen.

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      23. IULIUS

        Betreffend Deinem Argument:
        Jedenfalls ein besseres, als “das war aber schon immer so” dagegen.
        Jedem neuen hinterherzujagen ist genauso schlecht, wie stur an altem festhalten. Das alte bringt wenigstens noch Sicherheit, was beim neuen völlig fehlt.

        Wir leben mittlerweile im Computer-Zeitalter, da muß ich nicht eine fast 200 Jahre alte bewährte Formel ändern um etwas neues zu leisten. Besser wäre es Computerprogramm zu schreiben, was weitestgenend alle eventualitäten einberechnet. Auch klein und großwüchsige Menschen, Sportlichkeit etc. Zumal das von einer Universität kommt.

        Den Typen würde ich persönlich von der Universität schmeißen, wegen erwiesener Faulheit…

        …Obwohl, – die Dreistigkeit ist auch eine Leistung…

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  9. Finde es eher überraschend, dass so wenige scheinbar das Video von Arthur kennen, obwohl das schon vor einer ganzen Weile ziemlich viral ging^^
    Beeindruckend ist es aber allemal – und ein perfekter Konter für die „Ich kann das nicht“ – Fraktion 🙂

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    1. Mona

      Ich vermute sie trainiert mit den Übungen, die sie zeigt und einigen anderen und wahrscheinlich zusätzlich noch mit Gewichten, an Hanteln oder Geräten oder Kettlebell oder ähnliches. Auf jeden Fall anstrengend und auf Kraftzuwachs bedacht. Ich glaub nicht, dass sie viel Ausdauersport macht noch zusätzlich zu diesen Körperübungen, die anscheinend im Tabata-Stil gemacht werden und das Herz durch die Sprünge extrem gut belasten und dadurch trainieren.

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  10. Pingback: Warum ich „Sei Du selbst“ für einen recht nutzlosen Ratschlag halte | Geschlechterallerlei

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