Jungs.

Gestern ging es um die Wahrnehmung „realer“ Frauen. Heute soll es mal um die Männer gehen, speziell: Jungs. Ich stieß nämlich auf einen Artikel von Sciencedaily, in dem es darum ging, dass Eltern ihre übergewichtigen und adipösen Kinder nicht als solche erkennen. Dabei stach mir besonders dieser Abschnitt ins Auge:

Parents also are less accurate in judging the size of their sons, believing that normal weight sons are actually underweight. „There is a belief that boys are supposed to be big and strong,“ she said. „“If they’re not a little bit bigger, they’re seen as being too small.“

Eltern halten also ihre in Wirklichkeit normalgewichtigen Söhne gerne für untergewichtig.

Dabei erinnerte ich mich an ein Bild, das ich vor einiger Zeit gesehen und gespeichert hatte, zu eben jenem Thema:

jungen

Ebenfalls dazu passend, das Bild, das ich bereits in „Magerwahn und Schlankheitsterror“ gepostet hatte:

obese

Und auch bei der Selbsteinschätzung von Kindern fällt auf, dass Jungs sich noch etwas dünner schätzen, als Mädchen:

imrs.php

80% der übergewichtigen Jungs halten sich hier für „genau richtig“ und fast die Hälfte der adipösen Jungen ist ebenfalls dieser Ansicht, während dies bei den Mädchen etwas weniger sind. Wobei interessanterweise mehr untergewichtige Mädchen sich selbst als untergewichtig erkennen. Es könnte also daran liegen, dass das Aussehen und die Figur von Mädchen grundsätzlich häufiger bewertet und kommentiert wird.

Insgesamt ist es aber auch im Erwachsenenalter so, dass die Quote der übergewichtigen Männer zumeist deutlich über der, der Frauen liegt. Gleichzeitig ist auch die Lebenserwartung von Männern im Schnitt kürzer als die von Frauen.

Ich denke, die ganze Gewichtsdiskussion spielt sich hauptsächlich am weiblichen Körper ab, weil dieser generell mehr im Fokus des Interesses steht. Dabei hat sich die männliche Situation recht unbemerkt wesentlich stärker verschlechtert und die Wahrnehmung von „normaler Statur“ ist stärker ins Übergewicht gerutscht als dies bei Frauen der Fall ist. Unter dem Gesichtspunkt der Fatacceptance wäre dies wohl Beweis dafür, dass Frauen schlicht mehr diskriminiert werden. Auf der anderen Seite bedeutet dies eben auch, dass Gesundheit und Lebenserwartung von Männern stärker gefährdet sind, weil diese noch schneller (unbemerkt) in Richtung Übergewicht manövrieren. Was sagt ihr dazu?

62 Gedanken zu “Jungs.

  1. „Unter dem Gesichtspunkt der Fatacceptance wäre dies wohl Beweis dafür, dass Frauen schlicht mehr diskriminiert werden. Auf der anderen Seite bedeutet dies eben auch, dass Gesundheit und Lebenserwartung von Männern stärker gefährdet sind, weil diese noch schneller (unbemerkt) in Richtung Übergewicht manövrieren“

    Das Problem bei der Fatacceptance-Bewegung ist ja gerade, dass viele Vertreter eben der Ansicht sind, Übergewicht hätte nichts mit schlechterer Gesundheit zu tun. In deren Augen wäre allein diese Bemerkung eine böse Diskriminierung von Dicken.

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    1. Neben dem Gesundheitsaspekt stört mich ja auch diese Forderung, dass zwar niemand andere für ihr Gewicht diskrimieren darf (richtig!) und gleichzeitig aber gefälligst ALLE adipöse Menschen schön finden müssen und schlanke Menschen dann als krank/hässlich/essgestört/Modemagazin-hörig abzuwerten haben – wie bescheuert ist das bitte? :/

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  2. toxicity

    Ich wurde auch immer als Kind als zu dünn angesehen, ob das wirklich der Tatsache entsprach weiß ich aber nicht weil ich ja nie mein Gewicht gemessen hab.
    Aber ich weiß zumindest das sich mein Kinderarzt auch nie über mein Gewicht beschwert hat.
    Ich nehme mal an das ich im unteren Bereich des Normalgewichtes war.

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  3. doremifaso

    Kann ich mir nicht erklären. Mit groß und stark verbindet man doch nicht fett, sondern muskulös und durchtrainiert. Erkennen die Menschen denn nicht den Unterschied zwischen fett und trainiert??

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    1. Mona

      Wenn du zwei Jungs anschaust und die beide gleich stark sind, von der Kraft und von der vorhandenen Muskulatur. Wenn der eine Junge genug Fettgewebe hat und der andere 4 kg mehr Fettgewebe, dann sieht der dickere auch breiter aus und dann denken die Menschen, der sei kräftiger.
      Meine Großeltern finden das immer so, die meinen schmächtige und nicht gepolsterte Menschen seinen zerbrechlich und schneller krank. Aber sie erkennen auch, wenn ein Kind zu propper ist, aber da ist es schon viel zu spät, weil es dann zu extrem ist.
      Ich kenn mehrere Personen immer dürr waren, aber nicht untergewichtig, das wird denen immer vorgehalten, auch nach 20 Jahren. Auch wenn die mittlerweile anteilsmäßig zu wenig Muskeln und zu viel Fett haben, wird von Außenstehenden so getan, also entgegen gebracht, als könnten die alles essen ohne zuzunehmen oder dass sie zu wenig essen. Man kann doch nichts dafür, dass man schmal gebaut ist und das Becken schmaler ist als bei vielen anderen oder dass man nicht so viel Hunger hat, dass man sich überissen will, wie viele andere.

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  4. „Unter dem Gesichtspunkt der Fatacceptance wäre dies wohl Beweis dafür, dass Frauen schlicht mehr diskriminiert werden.“

    Fatacceptance hat irgendwie schon lustige Thesen. Übergewichtigkeit bei Männern ist gesellschaftlich akzeptiert und wird bei Frauen gesellschaftlich geächtet? Ist denn dann Übergewichtigkeit bei amerikanischen Lesben auch gesellschaftlich akzeptiert? Sonst ergäben Infos wie hier: http://www.mrctv.org/blog/taxpayers-continue-spend-millions-find-out-why-lesbians-are-fat ja gar keinen Sinn. (Außerdem muss dann Übergewichtigkeit bei homosexuellen Männern massiv gesellschaftlich geächtet sein.) Vielleicht sollte man doch noch andere Erklärungen als nur Diskriminierung in Erwägung ziehen. 🙂

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    1. Die fetten Jungs, die von den anderen nicht fetten Jungs gehänselt wurden, hab ich mir während meiner Schulzeit auch nur eingebildet 😉
      Nein, im Ernst, Frauen werden viel stärker über ihr Äußeres bewertet. In jedem Alter. Das stimmt also schon. Ändert aber natürlich nix an dem restlichen FA- und HAES-Bullshit.

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  5. yannaba

    Mein Sohn (10) ist – wie immer schon – im unteren Bereich des Normalgewichts. Weil er vieles auch nicht essen mag (wie die meisten Kinder, ich früher auch, damals war ich auch noch dünn) wird er, und vor allem natürlich ich, massiv von Verwandten kritisiert. Einem Kind soll beigebracht werden, alles zu essen, es wird gegessen, was auf den Tisch kommt etc..
    Nicht zuletzt meine (eigentlich sehr liebe) Mutter, die sich jeden Morgen furchtbar aufregt, weil „das Kind“ nix essen will und sich deswegen jedesmal ein Bein ausreist (frische Brötchen, Kuchen, etc.)…
    Früher hat mich das sehr mitgenommen (mir wurde sogar direkt unterstellt, ich würde ihm alles wegfressen – oder ihn halt einfach sehr schlecht erziehen) – seit „Fettlogik“ prallt das aber immer besser von mir ab und ich bin eher stolz auf meinen schlanken Sohn (der übrigens in etwa so aussieht wie die Kinder auf dem Bild).
    Meine Mutter hat „Fettlogik“ auch schon gelesen und auch wirklich schon toll abgenommen – aber über dieses „Kinder und Hunde müssen gefüttert werden“ (wenn unser Hund nicht frisst, regt sie sich auch auf) kommt sie einfach nicht hinweg. Die anderen können mir den Buckel runterrutschen…auch dafür nochmal danke.

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  6. Nicht nur Jungs, auch Männer. Letztens wurde ich auch mal gefragt „wo willst du denn noch abnehmen?“ (mit BMI 28 und deutlichem Rettungsring) und ich hab mir auch jahrelang gesagt, so schlimm ist es ja garnicht. Muskeln verschleiern Fett gerne mal.

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    1. toxicity

      Das gleiche hatte ich auch, obwohl ich schon BMI 31 hatte und damit Adipös war, wurde ich gefragt warum ich denn abnehmen möchte.
      Einer der Gründe sind ja meine kaputten Füße (ausgeprägter Hohlfuß), auf die ich dann auch immer hinweise.

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      1. Wobei es schon irgendwo traurig ist, dass man einen konkreten Grund vorweisen muss, um auf Normalgewicht kommen zu wollen (so wie mein Knie oder dein Fuß).

        Man stelle sich vor, jemand mit deutlichem Untergewicht sagt „Ich will jetzt 5kg zunehmen, um ins Normalgewicht zu kommen“ und alle so: „Waaaaaaaas? Du bist doch nicht zu dünn, warum willst du denn fetter werden???“^^

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      2. Ja, EMN, das mit dem Grund – da hab ich letztens auch nicht schlecht geguckt, als die Vertretung eines Arztes meinte, wer mir denn das Abnehmen verordnet hätte bzw. wie ich auf die Idee gekommen wäre. Ehm, hallo?! Fett? Nicht mehr haben mag?

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      3. maSu

        Wir leben in einer Gesellschaft, in der Übergewicht normal ist und Magersucht/Bulimie sind die schlimmsten nur vorstellbaren Essstörungen. Das Übergewicht auch nur die Folge einer Essstörung ist, das wird zu gerne ignoriert.

        Dauernd hört man in den Medien: „Magermodels“, „Magersucht“ und so weiter. Es wird eine unbeschreibliche Panik vor „schlanken Menschen“ verbreitet.

        Und als „Ausgleich“ zur Verteufelung von Normalgewichtigen wird dann voller stolz über Plus-Size-Models berichtet und so weiter.

        In unseren Medien wird also Angst vor Normalgewicht geschürt während Übergewicht als Schönheitsideal propagiert wird.

        Ich gucke diese ganzen boulevardesken Müll im Vorabendprogramm eigentlich nicht. Aber einfach mal da einen Blick hinein werfen. Die zerreißen sich das Maul über jeden schlanker gewordenen Promi. Zeitgleich wird Übergewicht nicht kritisiert. Dicken wird eine Bühne geboten.

        Und natürlich fragt der Fette zum Dicken, wo er denn noch abnehmen solle. Alles andere würde ja offenbaren, dass der Fette auch an genug Stellen zu viel Fett hat….

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      4. käse

        @MaSu: Boulevard ist das, was man im Internet Troll nennt: Die zerreißen sich das Maul über ALLES, das ist deren Job.

        Die Gefahr ist, dass es viele Leute gibt die Boulevard unreflektiert konsumieren und glauben, es repräsentiere die „Mehrheitsmeinung“. Ja, genau dadurch dass eine Mehrheit das glaubt, was die Medien faseln wird das ja erst zur Mehrheitsmeinung.
        Das sind aber auch unterbewusste Vorgänge die man nicht immer stoppen kann.

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      5. Da kommt halt wieder viel ‚Krabbenkorbmentalität‘ dazu. Man möchte halt nicht, dass jemand sich vom Durchschnitt entfernt, weil man sich dann fragen müsste, warum man selber noch in der bequemen Mittelmäßigkeit herumdümpelt. Sobald ich irgendwelche Sachen wie Gewichtsabnahme oder jetzt neuerdings vegane Ernährung nur anschneide, kommt sofort von vielen Gegenübern eine Tirade von Rechtfertigungen, warum sie das selbst nicht machen oder nicht könnten. Allein schon das Vorhaben, was für sich selbst zu tun, wirkt wie ein Angriff.

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      6. Ich wollte ja eigentlich schreiben, dass ich für „solche“ Ärzte ein gepflegtes „ich halte Mediziner kategorisch für inkompetent, aber meine Krankenkasse zahlt die Bluttests nicht, wenn ich mir das Blut selbst abnehme und zum Labor schicke“ empfehlen würde, aber meine Frau meinte gerade „ich will ja nur endlich besser aussehen als die [Dings], vor allem auf der Hochzeit“. Und nach einiger Unterhaltung über extrinsische vs. intrinsische Motivation möchte ich halt sagen, dass Sabines „Fett? Nicht mehr haben mag?“ als Motivation natürlich „reichen“ sollte, so wie das mit der [Dings] meiner Frau, weil es ja egal sein sollte, womit man sich selbst motiviert, was gutes für sich zu tun. [Einschub: Meine Frau hat mit dem Abnehmen angefangen, weil Nadja es geschafft hat, und das offenbar „doch“ geht, aber jeder Motivator zum „Weitermachen“ sollte gleichwertig sein, v.a. aus der Ausgangsposition „zu dick“]. Was dann, wenn man sich bei Ärzten dafür rausreden muss, abzunehmen, den Kreis zu meinem Satz wieder schließt.

        Muss es aber nicht: Ob Du nun eine echte oder vorgeschobene Motivation hast, ist doch egal. Man braucht Motivation. Für alles. Und nein; das ist keine für wirklich Magersüchtige gefährliche Einstellung, vor der offenbar die Ärzte Angst haben. Dass Magersucht echt nicht gut für Dich ist, sagt Dir Dein Körper schon von alleine. Richtig heftig. Was ja nun ein Problem ist, das Leute, die abnehmen wollen und bzgl. dessen einen Arzt konsultieren eben nicht haben wollen. Der Rest steht ja nun in Nadjas Buch – meine Kurzfassung wäre: Hey, solange Dein BMI über 19 ist, musst Du echt nicht zunehmen, aber Dein Arzt kann Dir sagen, dass Du mehr [z] brauchst. Nimm dann mehr [z] zu Dir. Wenn Dein Arzt was anderes erzählt – fühl Dich frei, ihn zu ignorieren, und such Dir einen neuen Arzt. [z] ist wichtig für Dich. Ist Dein BMI unter 19, bist Du offenbar zu doof, mich zu verstehen. Hör wenigstens auf deinen Arzt, sonst stirbst Du.

        Und meine Frau meint dann noch, dass ich schreiben soll, dass man seine Gründe zum Abnehmen kritisch hinterfragen sollte. Explizit ist „ich will beliebter sein“ ein Grund, den sie nennt, der unproduktiv ist, und aus dem man leicht in die Magersucht rutscht. Das wäre illusorisch. Gut, das ist das „besser aussehen als [Dings]“ bei meiner Frau auch, weil [Dings] halt einfach fuckgeil aussieht, aber das weiß sie halt. Und deswegen machen wir jetzt was, wofür man keinen Computer braucht.

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      7. Mona

        Oh, das ist doch gemein. Du kannst doch jetzt nicht sagen, dass alle mit BMI unter 19 zunehmen müssen bzw. dass sie zu dumm sind.
        Meine Schwester hatte immer einen BMI unter 19, aber sie hat mehr als genug Fett. Man könnte versuchen ihr noch 300 Mal zu sagen, dass sie paar Muskeln aufbauen sollte, mehr Protein und weniger Kohlenhydrate essen sollte. Sie isst alles und hat normal viel Kraft. Sie bewegt sich im Alltag aber nicht sonderlich viel und hat auch nicht sonderlich viel Hunger. Ich würde an ihrer Stelle auf keinen Fall mehr essen, weil das nur zu noch mehr Fett führen würde. Ob sie nun gezielten Muskelaufbau betreibt oder nicht, ist ja ihre Sache. Ob diese Maßnahme bei ihr zum BMI von 19 reicht, bezweifle ich. Naja, außer sie ändert sich, ihre Ernährung und ihr Verhalten komplett, was ihr wohl keinen Spaß machen würde, also nur sehr kurz durchzuhalten wäre.

        Wenn der BMI unter 16 (starkes Untergewicht) ist, sollte sich bemühen zuzunehmen. Aber wenn der über 17 ist (leichtes Untergewicht) und man dadurch keine psychischen oder körperlichen (Mangelkrankheiten) Probleme hat, dann ist doch alles in Ordnung. Hauptsache man ist gesund. Hilft doch nichts, wenn man dann auch noch versucht einen BMI von 19 zu erreichen, obwohl man den in seinem Leben noch nie hatte. Vor allen, wenn man ganz genau weiß, dass man schon zu viel Fett hat und einfach sehr schlanke Muskulatur hat, die kaum was wiegt.

        Jaaaaa, ich weiß, solche Fälle wie meine Schwester sind extrem selten und normalerweise ist das nicht so gut einen BMI unter 18,5 zu haben. Normalgewicht fängt doch für Erwachsene bei 18,5 an und nicht erst bei 19. Oder gilt das nur für Frauen?

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      8. Mona

        @maSu, die Moderatoren solcher Sendungen sind meistens dünn und halbwegs hübsch. Ich glaub, dadurch senden die eher die Botschaft dünn=hübsch=toll=das wollen wir haben und sein.
        Zumindest ist die Botschaft ambivalent. Ich glaub nicht, dass dort die ganze Zeit dem dickeren Publikum geschmeichelt wird, indem füllige Models gelobt und magere Models verteufelt werden. Dafür dürften die Moderatoren doch nicht mager sein.

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      9. maSu

        Mona:
        Die Moderatoren verkörpern ein anderes Ideal als die Damen in den Beiträgen. Das ist in der Tat widersprüchlich und zeigt eigentlich nur die Verlogenheit auf mit der da vorgegangen wird.

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  7. Semikolon

    Am wenigsten fette Jungs hab ich gefühlt in der (jetzt als solche nicht mehr existierenden) Hauptschule gesehen. Da war auch die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass wenigstens einer der Teenager der Klasse Salti beherrscht. „Normal“ sollte die fast jeder Junge können, zumindest aber Kopf- und Handstand, finde ich.

    Mein Erklärungsansatz: die praktischer-ausgerichteten Schüler „niederer“ Schulformen sind (eher) in ihrem Körper zuhause – die, die höhere Bildung anstreben, (eher) in ihrem Kopf.

    Meine Beobachtung passt auch prima zu der Erkenntnis, dass „unterpriviligierte“ Jungs früher und mehr Sex haben als die zu unseren Hoffnungsträgern erklärten.

    Gibt’s was Besseres um in jungen Jahren einen hohen Partnerwert darzustellen, als beim Flickflack durch das verrutschende T-Shirt den Blick auf Bauchmuskeln freizulegen?
    Ich glaube nicht.

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    1. Genau so einen gab’s in meiner Klasse am Gymnasium. Der hatte in seiner ganzen Schulzeit weder am schnellsten, noch am längsten eine Freundin, trotz grundsätzlich hohem ‚Angebot‘, da Partygänger usw. Also weiß nicht, ob der Sportliche immer der Begehrenswerteste ist.

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    2. Mona

      Ich war in Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien. Überall war das so, dass die fitten Jungs Beziehungen hatten, es war gemischt, ob einer dann eher viele kurze oder eine lange Beziehung hatte. Ich widerspreche, dass es auf Hauptschulen mehr solcher Jungen gibt. Es war in allen Schulen ungefähr gleich, auch in verschiedenen Jahrgängen.

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  8. Siluriel

    Das hab ich in diversen Foren etc. auch schon oft gelesen. Da kommen dann solche Fragen wie z.B.: „Der Kinderarzt hat bei der letzten U-Untersuchung angemerkt, dass wir ein wenig auf die Ernährung achten sollen, weil unser Sohn übergewichtig sei. Aber mal ehrlich, schaut euch mal das aktuelle Bild an. Sieht er für euch dick aus?“ Und alle antworten brav: „Nein, er ist vielleicht ein bisschen moppelig, aber das ist doch Babyspeck, das wächst sich aus!“
    Dann posten alle die Größe und das Gewicht ihrer Kinder und man stellt fest: Das erwähnte Kind liegt laut BMI tatsächlich im übergewichtigen Bereich. Und eigentlich ist es ja auch völlig egal, ob das Kind dick aussieht oder nicht. Das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße ist ausschlaggebend, und nur das wertet der Kinderarzt!

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    1. Fräulein A.

      Im Zuge einer dieser Diskussionen äußerte eine Mutter mal, ihr Kind sei nicht etwa (wie von der Kinderärztin diagnostiziert) übergewichtig, sondern „athletisch“. Alles Muskelmasse. Mesomorpher Körpertyp. Das hätte die Kinderärztin auch nicht „gerafft“. Ja, nee, is‘ klar – weil’s eben Schwachsinn ist.

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    2. toxicity

      Das zeigt wie weit der Konsens von der Wissenschaft entfernt ist, Babyspeck verschwindet zwischen den 3 und 4 Lebensjahr. Und übergewichtige Kinder neigen auch dazu dieses Übergewicht zu behalten.

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  9. Komisch, einerseits werden sehr dünne Frauen ohne ‚Kurven‘ gern als ‚jungenhaft‘ beschrieben und sie muss sich anhören, sie sähe aus wie ein Mann, gleichzeitig soll ein tatsächlicher Junge aber eben nicht schlank und drahtig sein, sondern da geht ja die Norm auch immer mehr Richtung ‚kurvig‘.

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  10. Gut – oder eigentlich nicht gut – es trifft Männer ebenso wie Frauen – die Tendenz zu immer mehr Gewicht – das liegt daran, dass zu viel gegessen wird –
    nur warum hat sich das Essverhalten so geändert ?
    es geht ja nicht um Einzelfälle – warum haben so viele Menschen ihr „normales“ Sättigungsgefühl verloren..?
    oder liegt es daran, dass die Bewegung bedingt durch die Berufe und Unterhaltungsmedien immer weniger wird..?
    warum will der angeblich so intelligente Körper so viel zu essen obwohl er sich damit selber schadet und krank wird..?

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    1. Muesli

      > nur warum hat sich das Essverhalten so geändert ?

      Ich würde vermuten, dass es unter anderem mit dem erhöhten Angebot zusammenhängt. Wenn ich mit meiner Oma plaudere (*1930), dann erzählt sie mir beispielsweise, dass „Butter auf dem Brot“ für sie eher ein Sonntags-Ding war als etwas, das man sich täglich auf mehreren Scheiben gegönnt hat.

      Und um bei dem Beispiel zu bleiben: Damals wurde auch noch viel mehr von Hand erledigt als heute, die Butter wurde bei uns zum Beispiel noch in Handarbeit gestampft. Oder Wäsche; Auch die wurde noch von Hand erledigt. Das kostet natürlich einerseits Kraft (ergo Kalorien), andererseits ist man in dieser Zeit auch beschäftigt, und hat keine zeit z.B. zum Nebenbei-Naschen. Und Süßes gab es sowieso weder so oft noch so reichlich.

      Vielleicht wäre es auch einmal interessant, sich anzugucken, wie groß die durchschnittliche Tasse, der durchschnittliche Teller vor hundert oder fünfzig Jahren war. Ich vermute nämlich, dass damals auch die Portionen nicht ganz so groß waren wie heutzutage.

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      1. Semikolon

        Butter auf dem Brot hab ich übrigens noch nie verstanden.
        Is doch ekelhaft!^^

        Als Ergänzung noch: die Wege, die früher aus eigener Kraft zurückgelegt werden mussten… 20 km Fußmarsch in eine Richtung? Wer wäre – außerhalb von Pilgerreisen – heutzutage noch so „verrückt“?

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      2. Ja – ich hab aus zuverlässigen Quellen (meine Mutter) erfahren, dass ein Schulweg bis zu 1 Stunde zu Fuß und das zweimal täglich „normal“ war –
        die häuslichen Arbeiten brauchen auch weniger körperliche Anstrengung das stimmt schon..

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      3. maSu

        Ich ging zur Schule (20-25min Fußweg) oder fuhr mit dem Fahrrad. Ich wohne heute nahe einer Schule und da fahren morgens und nachmittags die Muttis mit ihren Geländewagen (ja ich weiß die Straßen in Deutschland sind marode, aber braucht man deswegen solche Straßenpanzer?) vor und holen ihre fetten Kinder von der Schule ab. 2 Straßen weiter parken die Muttis dann ihre Straßenpanzer und steigen aus, denn: Da wohnen sie.

        Irre.

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      4. Frank

        MaSu, du vergaßt zu erwähnen, dass die Muttis natürlich den Motor laufen lassen, während sie in ihren Geländewagen – nein warte – Straßenpanzern auf ihre fetten Kinder warten. Aber sonst hast du eigentlich alle Klischees bedient 🙂
        Aber im Grunde hast du Recht. Wenn man sein Kind heute zur Schule GEHEN lassen würde, würde man sich wohl eine Klage einfangen. Schade, dass ich nie auf die Idee gekommen bin, meinen Vater zu fragen, ob er mich zur Schule fährt. Das Gesicht hätte ich sehen wollen 😀

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      5. Semikolon

        In Großstädten nutzen m.B.n. schon die Grundschüler allein den öffentlichen Nahverkehr.
        Da krieg ich Angst beim zugucken, würd ich für mein Kind nicht wollen. Find ich ebenso verantwortungslos wie ihnen bei normaler bzw. geringer Verkehrsdichte jeden Meter laufen „zu ersparen“.

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      6. Um die „Klischees“ noch zu steigern – unsere Trauzeugin wohnt bei einem Kindergarten. Da lassen die Mamis dann ihre Porsches auf der Straße laufen, während sie die (natürlich auch fetten) Kleinen reinbringen. Sollte also jemand schon immer mal Porsche fahren wollen – Kreuzung Hofbrunn- und Sollner Str. in München. Sind auch nur fünf Minuten zur Autobahn.

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      7. @Semikolon > In Großstädten nutzen m.B.n. schon die Grundschüler allein den öffentlichen Nahverkehr. Da krieg ich Angst beim zugucken

        Weil? Bin ich nämlich selber auch. Ab 1987, 2. Klasse. In der ersten Klasse bin ich mit der Nachbarstochter mit, die war 11 (ja, Gesamtschule). Bei schlechtem Wetter mit dem Bus, bei gutem gelaufen. 1.800 Meter, btw. Für’s Gymnasium dann Fahrrad (2.2km) oder eben U-Bahn. Und ich wurde nur einmal angefahren. Und ja, in einer Großstadt.

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      8. daswolli

        @Semikolon Mich haben meine Kollegen regelmäßig für verrückt erklärt, weil ich die 4,5 Kilometer zur Arbeit und zurück gelaufen bin. Mir hats Geld für den Bus gespart, und Nerven. Ich bin ein viel entspannterer Mensch geworden, seit ich nicht mehr Bus fahre. 😀 Inzwischen arbeite ich leider eine Stadt weiter, jetzt laufe ich nur noch die 3 Kilometer bis zum Bahnhof.

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    2. Semikolon

      Früher hat man zu Weihnachten Äpfel und Mandarinen geschenkt bekommen, und Schokolade war selbst dann was unglaublich seltenes.

      Unser Süßigkeitenschrank hingegen lehrt sich auch ohne Zukäufe NIEMALS.
      Kein Mensch (Kind erst recht nicht) kann die Mengen vertilgen, die mittlerweile zu Karneval, Ostern, Geburtstagen, St. Martin, Nikolaus und Weihnachten oder auch außer der Reihe mit besten Wünschen und Absichten gesammelt bzw. verschenkt werden. Mindestens die Hälfte muss ich über kurz oder lang sogar wegschmeissen (ja, ich weiß, dass ich da vielleicht mal eingreifen sollte – aber gerade älteren Menschen, die selbst noch Notzeiten mitgemacht haben, ist das eine echte Freude).

      Das ist sicherlich ein Aspekt.

      Der Andere ist die tendenziell häufig fehlende Bewegung.

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  11. Gab es nicht mal diese Studienarbeit eines Studenten, der die Portionsangaben im „Dr. Oetker-Kochbuch“ von der ersten Auflage (vor ca. 100 Jahren) und der heutigen Auflage verglichen hat und feststelle, dass die Portionen sich heftig vergrößert haben?

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    1. Nachdem ich meiner Omas Kochbücher, das ist eine doch recht komplette Sammlung der Nachkriegszeit, noch im Keller habe, fand ich auch das „Dr. Oetker Schul-Kochbuch“, Ausgabe G, wohl von 1952 (das steht so genau nicht drin, aber dass sie ein Jahr nach Ausgabe F von 1951 ein neues machen mussten). Als Vergleich habe ich Alexander Herrmanns „Koch doch“ von 2003. Das ist vllt. unfair, aber das neueste Kochbuch, was ich habe.

      Alexander Herrmann empfiehlt für zwei Personen „Zanderfilet auf gebratenem Salbei“

      2 Zanderfilets (á 120g) – 190 kcal
      1/2 EL Butterschmalz – 53 kcal
      1 Bund Salbei – 83 kcal
      1/2 EL Butter – 74 kcal.

      Das wären genau 400 kcal.

      Dr. Oetker würde Zander nicht braten, sondern ganz dünsten oder in Soße kochen, aber dafür Seezunge (S. 99). Für vier (!) Personen:

      750g Filet – 623 kcal
      20g Mehl – 70 kcal
      1 Ei – 75 kcal
      40g Semmelbrösel – 136 kcal
      80g Fett – 720 kcal

      Das wären 1.624 kcal; für zwei Personen immer noch doppelt so viele wie „modern“. Insofern: Nein, die Portionen haben sich nicht zwingend vergrößert. Das würde auch keinen Sinn machen. Aber vielleicht hat ja jemand das aktuelle Dr. Oetker-Kochbuch.

      Ich komme nicht umhin, noch auf ein paar echte Highlights hinzuweisen wie drei Seiten zum Thema „wie erkenne ich, dass mein Gasherd richtig brennt“ , die „tägliche“ Pflege des Gasbackofens mit Vaseline oder den eingentlich komplett lesenswerten Teil zur „neuzeitlichen Küchenführung“. Da ich den nicht komplett abtippen will:

      „Man berücksichtige auch die neuesten Erkenntnisse wissenschaftlicher Ernährungsforschung; so sorge man, z.B. im Winter für genügende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen (Kartoffeln, Sauerkraut, Milch)“

      „Man achte darauf, daß Preis und Nährwert im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Es gibt Nahrungsmittel, die in ihrem Wert überschätzt und viel zu teuer bezahlt werden, während billige Nahrungsmittel (Magermilch, Quark) oft eine höhere Bedeutung verdienen“

      Wozu nochmal, Nadja, schreibst Du das mit den Proteinen überhaupt? Weiß ja nun seit 1952 eh jeder…

      Aber es gibt sogar was, woraus man sich eine Fettlogik machen könnte (wenn’s denn nicht schon eine ist; aber darum ging es damals sicher nicht): „Da Wärme anregend auf den Verdauungsapparat wirkt, reiche man mindestens einmal am Tage eine warme Mahlzeit.“

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      1. käse

        ein sehr schöner Link zum ersten Forum:

        Fördert wärme die Verdauung?
        Alle schreiben: jaaaaaa…tooootal

        Also mit viel Fantasie schreiben sie das…

        Das zweite gefundene Forum find ich schon interessanter:
        „(24.12.08) Fördert Schnaps wirklich die Verdauung?
        forum.biersekte.de › Aktuelles“

        google ist toll

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      2. käse

        By the way: was verstehst du unter Verdauung? Und was wäre diesbezüglich eine Fettlogik?
        Wenn der Darm bei Wärme besser arbeitet als bei Kälte?
        Frag mal die Bakterien im Darm, bei welcher Temperatur sie sich wohl fühlen.

        Aber es gibt Leute die verwechseln Stoffwechsel mit Verdauung. Die glauben dann, weil sie Ananas-Kapseln schlucken, dass die Fettverdauung angekurbelt wird. Und daraus schließen sie, dass Körperfett abgebaut wird oder das verdaute Fett schneller ins Nirvana verschwindet.

        Merke: nicht alles was wie Fettlogik klingt ist auch welche

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      3. käse

        oder nochmal klarer ausgedrückt:
        Fettlogik = Halbwissen bzgl. Ernährung, Sport, Abnahme

        Jedes noch so gut belegte Wissen kann zu Halbwissen werden, und damit zu Fettlogik.
        Fantasie kennt keine Grenzen

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  12. Ich bin eines dieser Kinder die mit Normalgewicht von ihren Eltern als viel zu dünn eingeschätzt wurden. Wenn ich Mal nach der Schule keinen Hunger hatte, weil es z.B. in der Schule schon was zu Essen gab, dann MUSSTE ich was essen weil ich eh schon „so ein Hungerhaken“ bin.

    Übereinstimmen tut mit mir aber nicht die Selbstwahrnehmung, ich habe mich immer als „etwas zu viel“ eingeschätzt (was übrigens auch so war), eine große Erleichterung war dann als ich anfangen konnte für mich selbst zu kochen (so mit 14 Jahren, als meine Mutter wieder anfing zu arbeiten). Nach der ersten Pizzaphase habe ich mich dann sehr schnell auf Normalgewicht (allerdings skinny-fat) eingependelt. Gab zwar dann noch einige Diskussionen mit meinen Eltern, aber ich hatte die besseren Argumente 😛

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  13. käse

    Der Wahrnehmung stimm ich schon zu.

    Wenn Körperfett mit Muskeln „verwechselt“ wird, liegt es ja daran dass beides „bullyhaft“ wirken. Zumindestens solange der Mensch noch angezogen ist. Das wird dann bei Kindern auch gerne als „kräftig“ bezeichnet. Wobei ich auch glaube dass bullyhafte Jungs etwas mehr Körperkraft haben als schlanke Jungs und in Streitereien damit punkten können.

    Allerdings halte ich es für fragwürdig, ob die Sterblichkeit (bei Männern im Vergleich zu Frauen) mit dem Körpergewicht direkt in Verbindung steht. Das sind für mich mehr Faktoren als nur dieser eine. Angeblich sind Männer deutlich risikobereiter als Frauen, so wie sie persönliche Probleme anders lösen (eher mit sich selbst ausmachen als andere um Hifte zu bitten), nicht so oft zum Arzt gehen usw. Da spielt meiner Meinung nach einfach mehr mit rein.

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      1. käse

        Nein, das nicht. Aber es kann so gelesen werden.

        Oder bessergesagt: ich hab es so verstanden. Wenn du es so nicht gemeint hast, ist die Sache geklärt 🙂

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  14. Diana

    Mein Sohn sieht so aus wie auf dem Schwarz-Weiß Bild. Meine Schwiegermutter sagt immer „der Junge ist viel zu dünn“. Ich bin froh dass unser Sohn ( 6 Jahre ) noch ein normales Sättigungsgefühl hat, mit Süssigkeiten vernünftig von sich aus umgeht und Sport gern macht und einfach ein schlankger, gesunder Junge ist. Er muss keinen Teller leer essen wie wir damals und Süssigkeiten stehen ihm jederzeit zur Verfügung und daher hat er keine Gelüste darauf, da er diese ja haben kann wenn er möchte. Ich muss dazu sagen er mag Schokolade überhaupt nicht und wenn süss dann nur Kaubonbons. Das hat er aber selbst so entschieden. Mein Mann isst auch keine Schokolade gern, daher eigentlich keinen Grund welche zu kaufen, wenn es da nicht mich geben würde 😉 Ich war als Mädchen auch „Unterernährt“ und meine Eltern waren mit mir beim Arzt und ich musste aufessen usw. und was kam dann ab 18, die Gewichtsszunahme. Da ich seitdem mit dem Gewicht zu kämpfen habe hab ich mir gesagt, mein Sohn werde ich nix angewöhnen oder ihn zwingen. Kinder haben eigentlich ein gesundes Sättigungsgefühl und essen eigentlich von sich aus auch gesund. Doch wenn natürlich die Eltern nur Chips, fritiertes und co. hinstellen dann kann das Kind ja auch nix anderes kennenlernen. Unser Sohn isst mal Salzstangen, Chips mag er überhaupt nicht. Natürlich lass ich ihn alles probieren, doch was er nicht mag mag er einfach nicht. Leider isst er auch kein gekochtes Gemüse, dafür einige Sachen roh. Und Obst mag er auch ein paar Sorten. Daher denk ich, alles gut. Ich bin froh das ich einen „zu dünnen“ Jungen habe und hoffe für ihn, dass er diese gesunde Lebensweise, die wir ihm vorleben (auch wenn ich 10 kg zuviel drauf hab) und die er für sich entschieden hat anscheind beibehält.

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  15. FrüherFettJetztSchlanker

    Ich sah aus wie auf dem Schwarz-Weiß-Bild als ich noch zur Grundschule ging. Irgendwann ist dann etwas passiert (ich habe z.B. mit dem Tea-Kwon-Do aufgehört und meine Oma mit Kuchen essen stolz gemacht) und in der 6. Klasse wurde mir im Schwimm unterricht klar, wie fett und unsportich ich plötzlich geworden bin.
    Habe dann angefangen Mannschaftssport zu machen, wodurch ich nicht dicker wurde aber auch nicht abnahm.

    Meine Mutter hat meine Abnehmversuche noch bis vor ein paar Jahren torpediert bis ich ihr deutlich gesagt habe, was ich davon halte.

    Soll heißen: Die öffentliche Wahrnehmung von Übergewicht bei Jungen halte ich auch für im Eimer.

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  16. EinUnmensch

    Die sind aber mager. Von denen muss man schon mindestens 2 vernaschen, damit der Stoffwechsel nicht runterfährt.

    Im MIMIMIMI-Forum gibt es eine Abmeldewelle und nun jaulen sie, kapieren aber nicht das ihre eigene Dummheit daran schuld war das es viele nicht mehr mit ihnen aushalten und sich für sie schämen hr hr 😀

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