Unnatürlich.

Ich knicke ein. Der Artikel wurde mir jetzt so oft zugeschickt, dass ich ihn nicht mehr ignorieren kann. Obwohl ich es wirklich, wirklich versucht habe.

Es geht um diese Aktion, in der weibliche Videospielfiguren realistische Körper kriegen. Jaja, das ist ja mal wieder was völlig neues. Ist ja nicht so als gab es diese Aktion erst kürzlich mit der Barbie…

barbie

… oder Disney-Prinzessinnen…

disney

… oder Superheldinnen….

heldinnen

Das ist Trend. Und nun hat es Videocharaktere getroffen, die „realistischer“ (lies: dicker) gezeichnet wurden. Denn was ist realistischer als eine moppelige Ninjakämpferin?

Jade-Mortal-Kombat

In diesem Deutschen Artikel dazu wurde es nochmal auf den Punkt gebracht: ihre Figuren sind ganz unnatürlich

Unnatürlich.

Jupp. Ganz besonders das Bikinigirl ist unnatürlich:

bikinigirl

So wie links sieht ja keine „echte“, in der Natur vorkommende Frau aus. Daher ja „unnatürlich“. Gut dass das mal einer sagt.

bikinigirl2

Huch, wer hat das denn hier eingefügt? Husch! Weg!

Immer diese ekelhaft unnatürlichen Frauen, die in der realen Welt mit realen Namen herumlaufen. Könnte mal bitte jemand Shelby Welinder dicker retouchieren? Die ist ja eine Gefahr, so unnatürlich wie die rumläuft.

Halten wir fest: Wir leben in einer Welt, in der echte Personen Modell stehen für Videocharaktere, die dann dicker gephotoshopped werden, um wie echte Personen auszusehen.

Advertisements

55 Gedanken zu “Unnatürlich.

    1. Zumal meine generelle Erfahrung eher ist, dass dickere Frauen auch größere Brüste haben als umgekehrt (allerdings meist auch unförmigere). Von daher ergibt es nichtmal Sinn. Die Leute von bulimia meinen, sie hinterfragen ein Weltbild, ohne dabei zu realisieren, dass sie selbst ebenso sehr ein Weltbild propagieren, eventuell sogar mehr als die Videospielcharaktere, die ja einfach nur irgendwelche Leute darstellen.

      Gefällt 2 Personen

    2. maSu

      **femistische Logik an**

      Weil Frauen mit großen Brüsten doch nur Sexobjekte sind und real so gar nicht existieren. Wer Frauen mit großen Brüsten malt, der will sie doch nur unterdrücken und auf ihre sexuellen Merkmale reduzieren. Lookismus und Sexismus muss bekämpft werden! Solltest du große Brüste haben ist das ja was anderes, weil sie ja nicht mutmaßlich von einem Mann gemalt wurden.

      **femistische Logik aus**

      Und nun das rationale und logische Urteil:

      Weil es „Idiot*_Innen“ (feststehender Begriff für Menschen, die vor lauter politischer Korrektheit das Denken eingestellt haben) sind, die dumme Artikel schreiben, schlechte Bilder malen und generell den Unterschied zwischen Schlank und Magersucht/Bulimie nicht kennen. Zusätzlich leiden die noch unter so einer enormen Hybris, dass sie trotz ihrer Dummheit eine Webseite betreiben, die sich mit Magersucht/Bulimie befasst.

      Gefällt mir

      1. Mick

        „Weil Frauen mit großen Brüsten doch nur Sexobjekte sind und real so gar nicht existieren.“
        Au ja, das muß ich einer Freundin, die bei nur minimalem Übergewicht Körbchengröße G hat, unbedingt sagen, wenn ich sie das nächste mal sehe, daß sie ja gar nicht existiert. :DD
        Feminismus und Logik sind wirklich wie Materie und Antimaterie…

        Gefällt mir

  1. Mona

    Es gibt ja wirklich hübsche und schlanke Frauen. Ich finde die Oberflächlichkeit trotzdem nervig. Ich hab in letzten Zeit irgendwas gelesen, wer welche Schönheits-OPs hatte. Wieso müssen sich so viele dünne Frauen die Brüste größer machen lassen? Wieso tun viele noch so, als müsste das so sein? Wieso darf man nicht so sein, wie man einfach ist? Wenn man nichts hat, muss man Push-Ups tragen, damit es nach etwas aussieht. Viel zu viel Oberflächlichkeit.
    Man sieht ja, dass die dicker gemachte Bikini-Frau gleichzeitig ungefähr nur das halbe Brustvolumen hat, schätze ich mal. Das kann ja auch nicht sein. Wenn ich zunehme, dann auch an der Brust. Seltsame Verzerrung ihrer Proportionen.
    Lustig finde ich, dass die dicker gemachten Figuren nur da dicker sind, wo es niedlich und kurvig aussieht. Keine hat einen wirklich dicken Bauch oder aufgequollene Fußknöchel oder dicken Hals.

    Gefällt mir

      1. nessii

        Sehe ich genauso, wenn man mit seinem Körper nicht zufrieden ist, wieso sollte man sich nicht unters Messer legen? Ich mag eher die oberflächliche Annahme nicht, dass das immer für andere gemacht wird. Ich denke, die Leute, die „an sich rumschnippeln“ lassen, tun das in erster Linie für sich selbst und ihr Wohlbefinden.

        Gefällt 3 Personen

      2. Mona

        Ich hab auch nichts dagegen, wenn jemand sich irgendwie verändern lässt. Ich mag es nur nicht, wenn die dann behaupten dass es ja bei denen genetisch so ist oder die Glück hatten. Dann sollte man auch dazu stehen und nicht lügen, also insbesondere als öffentliche Person.

        Gefällt mir

      3. Frank

        @ Mona
        „Dann sollte man auch dazu stehen und nicht lügen, also insbesondere als öffentliche Person.“

        Warum sollte man das? Auch eine öffentliche Person hat das Recht zu enscheiden, was sie von sich preisgibt und ob sie lügt, oder nicht. Geht dich nichts an. Mich auch nicht. Es wird nur immer dann peinlich, wenn offensichtliches geleugnet wird wie z.B. bei der Ohoven-Tochter mit den Schlauchbootlippen.“Öhhh das liegt wohl am Lippenstift. Hihi!“

        Gefällt mir

      4. Mona

        Ich meine eher Schauspielerinnen und Sängerinnen, die dann angeben mit ihrem Äußeren und vielleicht sogar sagen: Schau mal ich bin so toll und perfekt und du bist so scheiße, weil du nicht den tollen Hintern hast. Obwohl die Wirklichkeit ist, dass sie auch den tollen Körper nicht hätten, wenn es keine solchen OPs gäbe. Nur weil man etwas schön findet und es an sich machen lassen hat, hat man doch nicht direkt die Erlaubnis andere dafür runter zu machen, weil sie so sind wie man vorher war.

        Also da ich jetzt normalgewichtig bin, wär es doch ein Unding, wenn ich über Übergewichtige herziehen würde. Natürlich dürfte ich das, aber trotzdem find ich es blöd, wenn Leute so sind.

        Hmm, ja ich merke gerade, dass ich den Punkt den ich meine nicht richtig in Worte fassen kann und ich vorher viel zu allgemein geschrieben habe und deswegen missverständlich ist, was ich geschrieben habe.

        Gefällt mir

      5. Wobei ich nicht das Gefühl habe, dass die Leute das selbst über sich sagen, sondern dass es eben dann so ein Ding ist, dass die in den Medien hochgelobt werden und sich selbst körperbetont anziehen. Ich habe aber noch nie einen Star sowas sagen gehört wie „Schaut mal meinen Knackarsch und meine großen, tollen Brüste an, ihr flachbrüstigen Schwabbel!“… das gäbe wohl einen Shitstorm sondersgleichen.

        Gefällt 1 Person

    1. Ich finde Diversität in der Darstellung von Körpern schon gut, allerdings finde ich es dabei auch ziemlich beknackt, dass die Figuren weiterhin auf desirability ausgelegt bleiben und es dann eben keine Kugelbäuche mit muffintop, sondern immer eine füllige aber wohlgeformte Sanduhr wird. Und adipöse Figuren mit Cellulite kann man eh vergessen. Wenn man schon behauptet, für diversity und acceptance etwas tun zu wollen, dann soll man keine halben Sachen machen.

      Gefällt 1 Person

  2. Und nachdem ich mir das nicht verkneifen kann: Realistische Jade? GET OVER HERE!

    So, und für alle, die 1995 nicht MK2 gespielt haben, weil das auf dem Index stand oder sie Frauen sind oder so: Jade war ursprünglich ein NPC (wir nannten das „Computergegner“), den man als Gegner bekam, wenn man… puh, googelt das selber. So in dem, was man heute als „PVE“ bezeichnen würde – „Single Player“ hieß das. Jade war „nur“ eine grüngefärbte Kitana, und Kitana war so ziemlich der „beste“ Charakter im Spiel, bei dem man sich sehr schnell mit den Freunden darauf einigte, dass man den halt nicht nimmt, weil er unfair stark war. Der nächstbeste war Scorpion, der einzige Charakter im Spiel, der „sprach“, und zwar „Get over here“, wenn er seinen Speer schleuderte. Der war aber nutzlos gegen Jade, die immun gegen Distanzwaffen war.

    Nachdem ich nun alle gelangweilt habe: Kitana basiert auf Katalin Zamiar, einer Fitnesstrainerin mit schwarzen Gürteln in Tae Kwon Do, Goju Karate, and Shorin Ryu Karate. Da sieht man dann so unrealistisch aus:

    So, ich gehe jetzt in den Keller und suche das alte Nintendo meiner Frau; als wir uns kennen lernten war sie ganz passabel in MK.

    Gefällt 2 Personen

    1. Litschi

      Also wenn man schon MMA-Girls nimmt, dann doch bitte nicht die Damen von Bodog Fights, die weniger mit Technik und Können, dafür umso mehr im Bikini glänzen. 😉 Immerhin gibt’s doch echte Kämpferinnen wie Ronda Rousey, Cat Zingano, Miesha Tate, Alexis Davis ect..

      Gefällt 1 Person

    2. SparkleSparkle

      Ich glaub, es wurde in dem Artikel einfach nur falsch oder stark vereinfacht ausgedrückt (von wegen „realistic women“ etc.). Die retuschierten Damen entsprechen dem Durchschnitts-BMI amerikanischer Frauen, meine ich gelesen zu haben (ca. 28,5). Es geht also nicht darum, dass alle Kämpferinnen und Bikini-Models moppelig durch die Pixellandschaft hüpfen sollen, um keinen zu diskriminieren, sondern eher darum, aufzuzeigen, wie weit die USA gewichtsmäßig von diesen Idealen entfernt ist. Leider verändert sich sowas immer schnell Richtung „fat acceptance“, wenn das durch die sozialen Medien geht. Ich finde die dickeren Frauen auch nicht „normal“ im Sinne von „fit und normalgewichtig“, eher im Sinne von „sieht man oft im Alltag“ (was nichts positives bedeuten muss).

      Gefällt 2 Personen

  3. nessii

    Ich finde es erschreckend, dass diese retuschierten Damen als „normal“ angesehen werden. Denn leider stimmt es, sie spiegeln wider, was aktuell der „Normalität“ entspricht. Allerdings wird hier eben „normal“ mit „natürlich“ verwechselt. Die vorher-Damen sehen alle aus, als hätten sie einen BMI zwischen 20 und 22, die nachher-Damen hingegen sehen allesamt aus wie BMI 27-30.
    Was mich aber wirklich schockiert, ist, dass sich mein eigenes Bild so sehr geändert hat. Denn früher war ich ebenfalls der Meinung, dass die in der Werbung usw. alle unrealistisch dünn sind. (Wobei mich das – im Gegensatz zu den Initiatoren dieser Kampagnen – nie sonderlich gestört hat, waren ja „nur“ Spiele/ Filme/ gephotoshoppte Bilder, also nichts, was in der Realität tatsächlich so vorkommt… Ja, meine ganz persönliche Fettlogik.) Inzwischen habe ich mir selbst zum Ziel gesetzt, mal so aussehen zu wollen. Und das nicht, weil ich zu oft GNTM gesehen habe oder ich so viele Modemagazine lesen würde; sondern weil ich finde, dass das gut aussieht und ich jetzt eben auch weiß, wie viel Gutes ich damit für meine Gesundheit tue.

    Gefällt 2 Personen

    1. Daina

      Ich möchte auch gern dahin kommen so schlank zu sein, doch diese Sonya Blade hier das sieht nicht schön aus, dass sieht wirklich unrealistisch und krank aus. Vor allem weil die Brüste gar nicht dazu passen.

      Gefällt mir

      1. Ihre Pose ist sehr unvorteilhaft auf dem Foto, aber wirklich untergewichtig sieht sie nicht aus. Die Brüste könnten sowohl echt, operiert, als auch ausgestopft sein. WHO CARES? Cosplay = man will den Character nachbilden, also dann auch möglichst diesem Bild entsprechen…. wtf…

        Gefällt mir

    2. käse

      Die schwierigkeit ist doch eigentlich zwischen Karrikatur und Realität zu unterscheiden.
      Manche der Spielcharaktere haben Proportionen die annähernd realistisch sein können, andere nicht.
      Diese Sonja Blade hat mit Sicherheit breitere Schultern als diese Cosplayerin, die eher zierlich wirkt im Vergleich.

      Das es keiner schafft wie Lara Croft oder Nabooru auszusehen ist klar.
      (Warum hat die Cosplayerin eigentlich nicht diese Nase? Weils egal ist!)

      Ich stimme da SparkleSparkle zu: es scheint dass die eigentliche Intention der Bilder nicht immer rüberkommt. Sei es weil die Medien das teilweise bewusst verzerrt widergeben (Hallo Fettlogik?), teilweise weil die Leute sich die Bilder angucken und die Texte nicht lesen (Hallo Fettlogik!).

      Wenn ich nur die Bilder sehen würde würd ich mir auch denken
      „Die wollen dass Videospielcharaktere so aussehen? Ernsthaft?“

      Gefällt mir

  4. Sorry, aber die retouchierten Charaktere auf den Bildern der verlinkten Seite sehen einfach allesamt sch… aus. Ich meine, Videospiele sind doch das Paradebeispiel für eine verzerrte, überhöhte Realität, oder (also wenn sie in der realen Welt spielen)? Selbst wenn die Maße der Frauen unnatürlich „wären“, es sind Charaktere aus COMPUTERSPIELEN! Aus Fanatsyspielen! Wo zur Hölle wäre das Problem, selbst wenn sie aussähen wie Strichmännchen? Sind wir inzwischen solche Hirnzombies, das wir das nicht mehr unterscheiden können?

    Gefällt mir

  5. Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt und kommentierte:
    Da ich gestern wieder unaufgefordert diverse Welten gerettet habe, reblogge ich den nachfolgenden Post von „Fettlogik überwinden“ als Hommage an alle wie auch immer gebauten Menschen, die es ohne zu wollen zu Heldenruhm gebracht haben. Also für alle, und ab sofort ist Schokolade auch bei Size Zero erlaubt. Punkt!

    Gefällt mir

  6. Schon kurios, dass schlank das neue ‚Pfui!‘ ist.
    Aber irgendwo auch logisch. Weil wenn das neue ‚Normal‘ dick ist?

    Lieber sollen sie den weiblichen Videospiel-Avatars ne gescheite Rüstung malen. Und sie nicht so anziehen 😉 (die ist übrigens auch völlig unatürlich, die Dame. ;))

    Gefällt mir

    1. käse

      „Schon kurios, dass schlank das neue ‘Pfui!’ ist.“

      Ich find es interessant wenn das daraus gelesen wird.
      Dieser Aktion mit der Retusche sehe ich zwar auch kritisch.
      Aber das aus „Videospielcharaktere sehen unrealistisch aus“ bzw. „Videospielcharaktere entsprechen nicht der amerikanischen Durchschnittsfrau“ dann ein „schlank = pfui“ wird.

      Das ist keine Kritik an dich. Ich denke genau das haben viele andere auch aus dieser Bilderstrecke herausgelesen.

      Ich möchte eigentlich nur herausfinden, ob das wirklich aktuell Trend ist, dass viele glauben, dass „Dick = hui und schlank gleich = pfui“ propagiert wird. Wenn ich so in die Medienwelt schaue habe ich nicht das Gefühl, dass sich an den Körperidealen viel geändert hat. In den Pornos vermutlich auch nicht.
      Genau so glaub ich nicht, dass schlanke Menschen jetzt reihenweise sitzen gelassen werden, nur um sich einen Partner mit pummeligen Maßen zu nehmen. (Oder der alte Partner sich selbst hochfüttert damit genau das nicht passiert). Auch wenn das jetzt ein schlechtes Beispiel war.

      Ich frage mich nur, ob sich wirklich etwas nachhaltig an den Geschmäckern geändert hat.

      Gefällt mir

      1. maSu

        Schau mal Exklusiv oder so einen Schrott. Oder Leute Heute oder wie der ganze Müll auch heißt. Dann siehst du ganz real wie sich Medien das Maul über schlanke Menschen zerreißen und schnell mal ein „ist Frau SoundSoSuperWichtig magersüchtig?“ absondern.

        Und dann schau mal parallel dazu darauf, wie oft Menschen wegen ihrem Übergewicht kritisiert werden.

        Obendrein noch darauf achten, wie oft Plus-Size-Models gelobt werden und Magermodels verteufelt werden.

        Und dann weißt du, ob „schlank“ das neue „krank“ ist.

        Gefällt mir

      2. Mona

        Ich bin jetzt mal Bevölkerung. Ich kenne einige die über Frauen sagen, die ist zu mager, aber wahrscheinlich eher, weil sie auf runde große Pos stehen. Steht halt nicht jeder auf Twiggy. Sonst kenn ich nur Leute, die weniger Fett haben wollen oder wenn sie schon schlank sind, wollen sie weniger schwabbelig oder einfach sportlicher sein. Viele die schon immer adipös oder übergewichtig sind, wissen dass sie gesünder bzw. weniger essen sollten, um nicht noch schwerer zu werden. Es beneidet sie auch keiner, um das Übergewicht.
        Es wird gegen Übergewichtige nur nichts gesagt, weil man davon ausgeht, dass sie arme Schweine sind und es nur nicht schaffen abzunehmen oder schlechte Gene haben oder was auch immer.

        Sobald aber jemand vom Übergewicht wegkommt, dann schreien plötzlich alle: Du bist so dünn. Das ist doch viel zu dünn! Isst du nichts mehr? Vorher war es besser. Bist du krank? Wenn du so weiter macht, wirst du magersüchtig. Man sieht ja alle Knochen!

        Irgendwie gehen manche davon aus, dass die Menschen die Gewicht abnehmen automatisch zu blind sind zu sehen, wann es genug ist. Deswegen wollen Leute denen oft den „Kopf waschen“, um sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen (wie früher zu sein).

        Gefällt mir

      3. Dazu kommt, dass viele Menschen einfach keine Veränderung mögen. Gewichtsabnahme ist so eine – der gegenüber hat auf einmal Zweifel, ob *das* denn noch die Person sein kann, die er kennengelernt hat, und will (egoistischerweise) die Veränderung stoppen oder mindern. Kommt natürlich auf betreffende Person an und wie sehr sie Beständigkeit braucht.

        Gefällt mir

    1. EinFan

      Ja, auch auf der Seite http://www.bulimia.com/examine/superheroes-with-realistic-body-types/

      Iron Man ist der Hammer (ich hoffe der Link tut):

      Mal abgesehen davon, dass da noch eine Rüstung drumrum ist, ist der Körperbau mit einem normalen Bodybuilder vergleichbar.

      Soweit ich die Seite verstehe, hat er den Helden die Statur eines „durschnittlichen Amerikaners“ gegeben, und der ist eben untrainiert und übergewichtig. Es geht nicht darum, dass das tatsächlich unrealistisch ist.

      Nebenbei: Bei Barbie ging es damals eher darum, dass die Proportionen tatsächlich unnatürlich sind und kein Mensch so lange Beine haben kann.

      Gefällt 1 Person

  7. Gast

    Scheiss auf das Gewicht – Ninjas agieren im Verborgenen. Das sind Attentäter. Gibt es etwas auffälligeres, als wie eine Domina angezogen durch die Gegend zu hüfen. Die wollen uns alle verarschen.

    Gefällt mir

  8. Semikolon

    Ich bin überrascht.
    Von der Barbie mit realistischen Maßen wußt ich, dass sie mir besser gefällt als das „optimierte“ Design. Die Veränderung bei Pocahontas fällt kaum auf. Die Comic- und Videospielheldinnen?
    Gut, das muss vielleicht nicht. Aufregerpotential so oder so gleich null, bei mir persönlich.
    Ärgern tut mich nur die Gegenüberstellungsreihe, und das aus folgendem Grund:
    die Blickwinkel wurden (mit einer Ausnahme) nicht übernommen.
    Das macht es schwer abzuschätzen, welcher der beiden Vorlagen die Cosplayerinnen wirklich mehr entsprechen.
    Nun, so sehe ich das.

    Gefällt mir

  9. EinFan

    Gerade zufällig Paige Hathaway entdeckt, ein aufstrebendes Fitness-Model. Hier mal zwei Bilder, welcher Körperbau möglich ist. (Ob die Brüste echte sind, sei mal dahingestellt.)

    Good Night World …. Off to dream about protein shakes and booty gains 💤🍑💪

    A post shared by Paige Hathaway (@paigehathaway) on

    Gefällt mir

  10. Pingback: #thinnerbeauty | Fettlogik überwinden.

  11. Pingback: Warum ich bei Computerspielen mehr Fantasie lieber habe | Geschlechterallerlei

Deine Meinung?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s