Es ist nicht alles Sonnenschein.

Gestern war jemand richtig angepisst von meinen Fotos:

haut

Natürlich ist es so, dass wer sich die Bauchfotos genau ansieht, durchaus die schlaffe Haut am Bauch bemerkt und je nach Pose, wenn ich mich nicht gerade und gestreckt stelle, ist das noch sichtbarer. Dennoch hätte ich nie erwartet, dass die Haut am Bauch nach einer Dehnung um mehr als das Doppelte nochmal so verhältnismäßig gut und ohne Hautschürze zurück geht. Dass die Kommentatorin das so unglaublich findet, nahm ich mal als Kompliment.

Auch an den Armen ist die Situation ganz gut. Auch hier: je nach Position sieht man schlaffe Haut, aber durch den Muskelaufbau wirken die Arme insgesamt recht straff. Auf die Schulter-Armpartie bin ich mittlerweile echt stolz.

hulk

Das war mein Einleitungsfoto, denn es fällt leichter, das folgende Foto zu posten, nachdem ich eins gepostet habe, das mir gefällt. Ich habe längere Zeit überlegt, ob ich ein Foto meiner „Problemzone“ Oberschenkel poste. Bei mir hat sich dort das meiste Fett eingelagert. So viel, dass meine Beine eine Fehlstellung entwickelt haben, was die kaputten Knie nochmal zusätzlich belastet hat (die ist mittlerweile zum Glück weg).

Bevor jetzt wohlmeinende Kommentatoren kommen und sagen „Du bist ja nicht verpflichtet hier deine Haut zu zeigen!!!“ – stimmt. Auf der anderen Seite habe ich Fotos der Körperpartien gezeigt, die (überraschend) gut aussehen, und ich finde, es gehört auch dazu, die Stellen zu zeigen, bei denen das weniger gut lief. Ehrlich gesagt ist das für mich ein Aspekt von Körperakzeptanz, denn das ist jetzt nunmal etwas, mit dem ich erstmal leben muss, sofern ich nicht unters Messer will. Das sind Fotos von heute. Leider habe ich keine früheren Fotos, aber im letzten halben Jahr hat sich auf jeden Fall nochmal was verbessert und ich hoffe, dass es noch weiter besser wird:

beine

Hier mal ein Vergleich, wenn ich die Haut an einem Bein hochziehe und straffe:

beine2

*seufz*

Auf der anderen Seite kann ich trotzdem sagen, dass ich mich mittlerweile zum ersten Mal im Leben in meinem Körper wohl fühle. Unabhängig vom Äußeren. Das Körpergefühl gründet sich ja nicht (nur) darauf, wie andere Menschen einen sehen, sondern hauptsächlich darauf, wie es sich anfühlt, in dem Körper drin zu stecken. Und es ist so gar kein Vergleich, in einem Körper zu stecken, der unter Mühe das Doppelte seines Soll-Gewichtes herumschleppt oder in einem Körper mit Muskeln, der sich selbst gut tragen kann. Mag sein, dass die Oberschenkel wabbeln, aber das tritt dahinter zurück, dass sie mich jetzt mühelos hunderte Stufen nach oben tragen können.

Ich hoffe, ich habe damit nicht diejenigen von euch deprimiert, die mir geschrieben haben, dass meine Fotos ihnen Hoffnung gegeben haben bezüglich ihrer Abnahme und damit verbundenen Hautsorgen. Aber ehrlich gesagt war das auch ein Grund, warum ich diese Fotos zeige, denn das ist jetzt halt das vollständige Bild. Irgendwo müssen die 150kg eben sitzen.

Glaubt es oder glaubt es nicht: Ich mag meine Beine 🙂

44 Gedanken zu “Es ist nicht alles Sonnenschein.

  1. Ich finde es klasse, dass du auch die „Schattenseiten“ ehrlich postest. Und kann dich gut verstehen, dass du dich trotz der Haut an den Oberschenkeln viel viel wohler fühlst als früher. Finde es seltsam, dass die Haut im Gegensatz zu der an deinen Armen und an deinem Bauch sich nicht so gut zurückgebildet hat. Denn an den Beinen ist doch das Bindegewebe nicht anders als an anderen Stellen, oder? Und vielleicht tut sich noch etwas, ich hab keine Ahnung, wie lange nach der Abnahme noch der Rückbildungsprozess greift?

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    1. Na ja, ich hatte ja auch im Buch die Theorie, dass (Rest)fett die Haut noch nach unten zieht. Bauch und Arme sind bei mir die Stellen, an denen recht wenig Fett ist, aber an den Schenkeln sitzt (frauentypisch) das hartnäckigste Fett. Ich fürchte, wenn ich die Schenkel „fettfrei“ kriegen wollte, so dass die Haut sich optimal rückbilden kann, müsste ich schon auf einen extremst geringen Körperfettanteil.

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      1. Mal so eine dusselige(?) Frage, kann man da mit unterstützender/formender Wäsche den Rückbildungsprozess etwas unterstützen? Also wenn die Haut das restliche Gewicht nicht mehr tragen muss, vielleicht kann sie sich dann ja wieder zusammenziehen. Ich erinnere mich an Korsettträgerinnen, bei denen die Taille auch ohne Korsett vergleichsweise schmal blieb.

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      2. Veränderungen durchs Korsetttragen sind vor allem an das beständige Tragen gebunden. Michele Koblenz Taille hat sich auch wieder ausgedehnt nachdem sie ihren Weltrekordversuch aufgegeben hat. Aber sie hatte auch tatsächlich Probleme mit schwachen core muscles vom 23/7 Training bekommen.

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      3. @Hausmaus:

        Das Konzept mit der „unterstützenden/formenden Wäsche“ ist in Asien sehr beliebt. Das ist – wenn es denn funktionieren soll – das Prinzip „Sauna“ + „Massage“, also warm + Kompression, weil Deine Haut dann halt was zu tun hat, wozu sie normalerweise ab Deinem 16,18 Lebensjahr keinen Grund mehr hat. Meine chinesische Bekannte hat da nach der Schwangerschaft drauf gesetzt – also, richtig enges Mieder aus nicht atmungsaktiver Vollsynthetik und vorher Kokosöl mit Chilipulver auf die Haut. Resultat: Super; ich wüsste jetzt aber nicht, ob drei Monate Waterboarding in Guantanamo nicht vielleicht angenehmer sind.

        Ein Korsett hingegen hilft Dir da – außer der Optik – wenig. Klar kannst Du das lang genug tragen, dass sich Deinen Organe (und ggf. Rippen) verschieben, aber das ändert an der Haut eher nichts. Tendenziell würde ich behaupten, dass es sogar kontraproduktiv ist, da ein Korsett Deinen Rückenmuskeln die Arbeit abnimmt und Dein Körper damit effektiv weniger zu tun hat.

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      4. Langfristig könnte es vielleicht helfen wenn du regelmäßig schwimmen gingest, der Wasserwiderstand soll sich sehr günstig aufs Bindegewebe auswirken. Ich bilde mir auch ein, straffer zu sein, wenn ich das regelmäßig tue.
        Kurzfristig könnten da Peelings mit ordinärem Kaffesatz (Koffein) helfen, ist zwar ein bisschen sauig, aber man sieht schon einen gewissen Effekt, allerdings nur tageweise.

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  2. Hotte

    Ich hatte es mir ehrlich gesagt schlimmer vorgestellt.
    Bei mir sind jetzt 45kg runter (hatte auch die 150kg-Marke gesprengt) und es fängt jetzt schon an, faltig zu hängen. Die Oberschenkel mit Abstand am schlimmsten, aber auch an den Armen. Am Bauch ist auch schon etwas Hautüberschuss zu sehen, obwohl genug Bauch noch da ist.

    Man muss natürlich im Hinterkopf haben, dass die ganze Haut nicht vom Abnehmen kommt sondern vom Fettwerden. Durch das Hängen werden die Hautrisse (bei mir) jetzt besonders hübsch betont.

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    1. Dass es anfing zu hängen war auch recht früh der Fall bei mir. Ich hatte dann schon etwas die Sorge, dass der „Hängegrad“ sich weiter steigert, so der Marke „Oh Gott, wenn es jetzt mit 100 kg schon so aussieht, wie sieht es dann erst mit 80 oder 65kg aus???“.. aber es blieb eigentlich recht konstant und je weniger Fett übrig blieb, desto weniger hing es am Ende.

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      1. Hotte

        Oh okay, das ist natürlich super!
        Ich hatte die Befürchtung, je weniger Fett desto weniger Durchblutung desto weniger Rückbildung, aber das ist bestimmt ein Denkfehler gewesen.
        Da ich eh schon Kompressionsstrümpfe für die Waden habe, habe ich schon überlegt, mir für den Winter Strumpfhosen verschreiben zu lassen, falls es noch schlimmer wird mit den Oberschenkeln.

        Dann drücke ich Dir ganz dolle die Daumen, dass die Haut sich weiter Deiner jetzigen Körperform anpasst. Du bist ja noch bissl jünger als ich, da sollte das etwas fixer gehen.

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  3. Litschi

    Mein höchstes, gemessenes Gewicht lag bei ca. 85kg auf 1.66m Danach stieg ich lange nicht mehr auf die Waage, weil es zu deprimierend war. Aber ich bin ziemlich sicher, dass ich die 90kg locker noch geknackt habe.
    Jetzt mit 56kg und einem KFA von ca. 19% kann auch ich auf Stellen deuten, wo etwas mehr Haut ist, als da sein sollte. Es ist aber sehr harmlos und Leute, die mich mit meinem Übergewicht nicht kannten, merken gar nichts. (Sogar ein Arzt deutete mal auf eine meiner gröberen Dehnungsstreifen und fragte, von welchem Eingriff diese Narbe stammen würde.)
    In den letzten zwei Jahren, wo ich gezielt und endlich mal mit vernünftigem Konzept vermehrt Fett abgebaut und Muskeln aufgebaut habe, bilde ich mir sogar ein, dass auch die Haut noch einmal etwas straffer geworden ist. Deine Theorie aus dem Buch könnte meinen Erfahrungen nach schon stimmen. Aber ich befürchte auch, dass man einen gewissen Teil Resthaut dennoch behalten wird, oder er sich nur sehr, sehr langsam zurück bildet.

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  4. Jetzt mal so ’ne Überlegung ins Blaue: Wenn man während des Abnehmprozesses bei leichten Anzeichen von hängender Haut sofort stoppen würde und erstmal versucht, das Gewicht zu halten, um der Haut Zeit zu geben, sich anzupassen, könnte man dadurch den „Schaden“ so weit wie möglich gering halten? Und dann nach einem gewissen Zeitraum weiter abnehmen?

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  5. maSu

    Wenn der Typ einen dicken Hals bekommt, dann soll der Typ, der so hässliche Nachrichten schreibt, mal aufpassen, dass sich die Haut dort nicht auch dehnt…

    Mal ehrlich: Es ist klar, dass irgendwo Haut hängt. Je nach Problemzone verschieden stark. Das braucht Monate oder Jahre um sich zurückzubilden (wie zB nach Schwangerschaften!), aber es bildet sich bis zu einem gewissen Grad (je nach Mensch) zurück.

    Für den Winter kann man da wirklich mal stützende Wäsche ausprobieren, weil ich Operationen einfach … vermeiden wollen würde. Aber auch das muss jeder selbst wissen.

    Insgesamt ist es aber wichtiger abgenommen zu haben, als ein kleines Problem mit der Haut zu haben. Ich fühle mich bereits nach 24kg wie ein neuer Mensch und ich kann mir kaum ausmalen, wie sich das nach etwa 90kg anfühlt. Es ist eine unglaubliche Verbesserung der Lebensqualität. Und deine Beine zeigen sekundär evtl. etwas hängende Haut. Primär zeigen die Beine aber nur eine Lebensgeschichte, die so schnell keiner nachmachen kann. Daran ändern auch böse Nachrichten kaum etwas.

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  6. Kuttel Daddeldu

    Für Dein heftiges Ausgangsgewicht hast Du sehr viel erreicht, da eierte ich an meinen 20 Kilo immer wieder mal und insgesamt soviel länger herum als Du mit 90 zuviel. Hut ab!

    Keine Ahnung, aber vielleicht kann mehr Zeit für die Haut noch etwas bewirken? Natürlich wird es ein deutlicher Unterschied sein, ob man das im Alter von 20, 30 oder erst mit 60 Jahren durchzieht… Davon ab finde ich es in dieser Situation denkbar, zu Not auch operativ straffend nachzuhelfen.

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  7. Find‘ ich toll, dass Du das postest! Und lass Dich nicht von Neidern ärgern. Wieso immerzu Menschen, die einen nicht mal kennen, so davon überzeugt sind, die Wahrheit über eine ihnen fremde Person (besser zu wissen als diese selbst, ist mir ein Rätsel.
    Bei mir sind die Oberschenkel/Hüfte auch am schlimmsten und dort hab ich Dehnungsstreifen (seit nach der Schwangerschaft), am Bauch gar keine. Hoffe, dort (und Oberarme) wird die Haut nach Erreichen vom Zielgewicht und Krafttraining wird die auch etwas straffer werden.
    Hatte zwar nur mittleres Übergewicht, also nicht adipös, aber weil die Taille im Verhältnis eher schmal war, dafür sehr viel an den anderen Stellen :/
    Ich will keine Winkearme 😦 Die fände ich noch schlimmer als wabbelige Oberschenkel – Röcke, Kleider oder Hosen sind bei mir eh meist fast knielang oder vll ne Handbreit drüber.
    Wie hast Du trainiert, bis die Arme definierter wurden?

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  8. Mona

    Ich hab auch durch kleine Abnahmen (noch keine ganzen 10 kg) schon einen wabbeligen Körper.

    Das ist mir auch viel lieber als einen prall aufgedunsenen Körper zu haben. Wenn ich prall bin, dann tut es mir viel mehr weh, wenn die Arme am Körper, die Beine aneinander reiben oder der schwere Bauch oder die schwere Brust der Schwerkraft und den Bewegungen ausgesetzt ist.
    Bei wackelnder Haut und dem Fett darin kann ich einfach enge Hosen, gute Sport-BHs und Oberteile anziehen und ich fühle mich dann super beweglich und leicht im Vergleich zu vorher.
    So macht es mehr Spaß und vieles ist einfacher.

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  9. Ganz ehrlich: Ich bin absolut neidisch auf deine Haut und würde vom Fleck weg tauschen. Du hast allen Grund dazu deine Beine zu mögen! Bei mir zeigt sich leider ein deutlich anderes Bild. Ich habe mittlerweile 66kg runter und jetzt einen BMI von 22. Bei mir haben sich leere Hauttaschen an den Oberschenkelinnenseiten gebildet, das sieht echt fies aus. Vom Bauch wollen wir gar nicht erst reden… An schlechten Tagen komme ich damit nicht wirklich klar und ich rede mir ein, dass es alles kaputt macht was ich geschafft habe. An guten Tagen kann ich mich über meinen neuen Körper, trotz der Haut freuen. Die guten Tage überwiegen zum Glück. 🙂

    (Dein Buch habe ich übrigens Ende Mai gelesen, als ich eigentlich schon auf meiner persönlichen Zielgeraden war. Es hat mich nochmal extrem motiviert und mir die Kraft gegeben noch ein Stückchen weiter zu gehen. Danke dafür.)

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    1. Klar, man kann straffen. Soweit ich weiß verläuft dann eine Narbe am Schritt, an der Grenze zur Schambehaarung. Evtl. auch innen am Schenkel, das weiß ich nicht genau (und kommt evtl. auch auf ie OP an). Die Risiken sind wie bei jeder OP unter Vollnarkose, aber soweit ich weiß gehört die Oberschenkelstraffung zu den schmerzhaftesten Straffungen, weil die Wunden immer in Bewegung sind.

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  10. Hallo du Arme, du hast ja so super abgenommen. Für mich super Motivation, nicht zuzunehmen und meine 5 Kilos welche ich mir angefressen habe abzunehmen und nicht zu lange zu warten und mehr rauf zu laden. 3 Kilos habe ich, 2 möchte ich noch, dann habe ich einen BMI von etwa 21, was mit bald 50 ja ok ist.

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  11. Nach intensiver, 10minütiger Recherche denke ich, dass das Thema ein eigenes Buch „Hautlogik“ verdient hätte. Bezugnehmend auf meinen Post oben behaupte ich aber einfach mal frei raus:

    (1) Haut ist auch ein Organ. Organe replizieren sich. Je mehr Organe „benutzt“, also durchblutet werden, desto schneller replizieren sie sich.
    (2) Der menschliche Körper ist effektiv. Er wird nicht mehr Haut produzieren, als er braucht. Wenn man zu viel Haut hat, geht die schon von alleine weg, wenn (a) ein Grund für die Erneuerung besteht (Nutzung/Durchblutung) und (b) genug Material für die Neuerstellung vorhanden ist, denn
    (3) Haut ist ein Einwegprodukt; merkt man beim Duschen/Baden.

    Von daher schlage ich mal vor, so viel wie möglich der ungewollten Haut zu zerstören / zu „verbrauchen“, und immer schön dafür zu sorgen, dass genug Rohmaterial für was neues da ist. Das wäre hauptsächlich Kollagen; das ist ein Protein, das sich in Algen findet.

    Das Problem ist nun, dass der Körper, (korrigiert mich, wenn ich da falsch liege) normalerweise nicht repariert, sondern eben erneuert. D.h., um schöne, straffe Haut zu bekommen, muss man erstmal die alte, schlaffe Haut loswerden – also, verbrauchen. Da hilft echte Hitze, also z.B. Sonnenbrand oder Verbrennungen. Nachdem beides Hautkrebs verursacht, was mich annehmen lässt, dass Haut es nicht sonderlich mag, sich zu erneuern, würde ich es sehr, sehr langsam angehen. Und damit sind wir wieder bei den Synthetikmiedern und dem Chilipulver – das simuliert ja nun Hitze.

    „Nur“ die Haut mit Kollagen-, Öl-, oder sonstwas-Zeugs einzuschmieren hilft aber wohl eher nicht.

    Sollte das jemand ausprobieren wollen – ich wollte schon immer mal was im PLoS One oder dem BMJ veröffentlichen, was mir einfach so ohne irgendwelches Wissen spontan eingefallen ist. Sagt Bescheid; ein Dutzend Probanden und ein Dutzend pro Kontrollgruppe (nur Cremes – gar nichts) über acht Wochen wären schön.

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    1. Nachdem das etwas kompliziert wurde:

      @EMN: Ich weiß ja nun (spätestens aus Deinem Buch), dass der Körper Fett als Energiespeicher verwendet und auch Muskeln zur Selbsterhaltung (also, Hirnfunktion und so) abbauen kann. Die zentrale Frage ist also:

      – Kann der Körper Haut überhaupt abbauen? (Also, mit positiver Energiebilanz?)

      Wenn „Ja“, ist meine Theorie für den Arsch. Wenn Nein, sehe ich keinen Grund für den Körper, auch noch so überflüssige Haut abzubauen; die kann ja schließlich auch dableiben. Was erklären würde, warum man überflüssige Haut so schwer loswird. Vielleicht weit Du da ja was.

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    2. Mona

      Es gibt doch gegen Falten im Gesicht so Fruchtsäure-Peelings, die man beim Arzt machen kann, wo man dann 3 Wochen ohne Gesichtshaut durch die Gegend geht, weil sie abfällt und neu wachsen muss. Sowas könnte auch bei den Beinen vielleicht helfen. Bei Aknenarben macht man ja irgendwelche Laser-Behandlungen und trägt so Haut vom Gesicht, oder wo auch immer, ab. Es gibt auch Nadelrollen, um kleine Verletzungen in die Haut zu machen, damit sie sich dann heilt und aufpolstert oder sowas.

      Ich hab nichts von dem probiert und hab auch keine Ahnung, ob es Hokuspokus ist oder etwas dran ist.

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      1. käse

        Gab es nicht auch mal die Theorie: Wenn man Zellen dazu anregt, sich schneller zu erneuern als sie das normalerweise tun würden, „altern“ die Telomere am Erbgut.

        Dann sieht man zwar immer jung und frisch aus, solange man jung ist. Aber im Alter kann das Folgen haben.

        Ich weiß jetzt nicht welchen Zweck diese Fruchtsäure-Peelings beim Arzt haben. Bei Schönheitsmasken sollen sie eher die äußere Hautschicht ablösen. Diese Schicht besteht aber eh aus toten Hautschuppen.

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  12. nessii

    Ich möchte noch ergänzen, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob man Sport macht oder nicht. Zumindest bei mir habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich in den Phasen ohne Sport (bzw. mit sehr wenig) deutlich schlaffere Haut hatte.
    Die einzige Stelle, an der man meiner Meinung nach auch mit Sport wenig ausrichten kann, sind die Brüste. Der Brustmuskel liegt ja wesentlich drunter, von daher denke ich, selbst wenn dieser trainiert ist, hat das auf das Bindegewebe und die Brüste kaum Auswirkung.

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  13. sim

    die Brüste sind nochmal ein Thema für sich 😦 ich hab hab nach 40 Kilos vor 4-5 Jahren auch extreme Hauttaschen an der Innenseite der Oberschenkel gehabt, ich kann beruhigen, die bilden sich etwas zurück.
    allerdings was wohl nie mehr wieder kommen wird ist meine straffe, üppige Brust.
    Adieu schulterfreie Shirts – Hallo Push ups!

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  14. Steffi

    Eigene Erfahrungswerte habe ich nicht, aber ich würde da einfach mal abwarten. Du hast ja in relativ kurzer Zeit viel Gewicht verloren und dieses Gewicht hast Du Dir in verhältnismäßig langer Zeit zuvor draufgeladen. Ich würde daher auch einfach nicht erwarten, dass die Haut sich da so schnell zurückbilden kann.
    Und wenn es so bleiben _sollte_: es gibt super schöne Hosen und Röcke. 😉

    Es gibt keinen Menschen ohne Makel. Andere haben dafür ne krumme Nase oder Cellulite. Ich finde es gut, dass Du Dich so annimmst, wie Du bist.

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  15. Magenta

    Ok und danke, da weiß ich ja was in einigen Wochen hauttechnisch auf mich zukommt.
    Allerdings klingen die Tipps für Hautzerstörung sehr schmerzhaft und sind wohl eher
    was für Masochisten. Das muss ich mir nicht wirklich antun.

    Zimtcreme drauf und dann in Frischhaltefolie einwickeln soll die Haut straffen.
    (Wurde uns jedenfalls auf Arbeit als Wellness- und Antiaging-Behandlung für unsere
    Patienten angeboten.

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  16. dasselbe problem habe ich mit meiner abnahme von 12 kilo (altes gewicht 78, neues gewicht 65). vor allem merke ich es an meinen oberschenkeln und po. zwar wirkt es dank meinem täglichen laufrhythmus etwas straffer, aber man sieht leider immer noch spuren >_>

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  17. Hotte

    Wie schauts aus, hat sich etwas die Haut im letzten halben Jahr weiter zurückgebildet?
    Bei mir wirds derzeit eher schlimmer denn besser, aber ich reduziere ja auch noch.

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      1. Mona

        Anhand von Fotos müsste man doch den Unterschied sehen, oder? Der Juli ist vielleicht nicht lang genug her? Nächsten Sommer erkennt man bestimmt einen Unterschied, hoffe ich mal einfach. 🙂

        Ich bin selbst viel zu faul für Fotos. Ich mag die nicht ansehen, auch nicht im Vergleich.
        Mir ist es mittlerweile aber total egal, wie ich aussehe. Ich sehe halt aus, wie ich aussehe. Mir ist wichtiger, was ich alles machen kann und dass sich Sport sehr gut anfühlt und mir allgemein gut tut. Ich seh und spüre, dass ich noch zu viel Körperfett hab, aber dafür zähle ich Kalorien und achte auf Protein. Nächsten Sommer bin ich bestimmt auch „fertig“ mit dem Kaloriendefizit. Ich mach gaaanz langsam vor mich hin.

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      2. Hotte

        Nächsten Sommer werde ich wohl auch zu den Jungs gehören, die mit Radlerhose ins Wasser gehen. Bisher hatte ich das eher amüsant gefunden, aber da meine Mutter mittlerweile straffere Oberschenkel hat als ich… Sie hat dank des Buchs 15kg abgenommen und als Oma kann sie sich derart hängende Haut eher erlauben, finde ich.^^
        Bindegewebe dürfte bei uns beiden gleich toll aufgestellt sein.

        Und ja, natürlich steht ein solches kosmetisches Problem hintenan gegen Treppen steigen ohne Schnaufen und ohne Schmerzen in den Knien, nicht aufs Geländer angewiesen sein…
        Bewegung macht inzwischen einfach Spaß und angezogen sehe ich einfach mal verboten gut aus. ;D

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  18. Die herumschlabbernden Hautlappen sind das, wovor ich mich am meisten „fürchte“. Ich habe ziemlich viel Fett am Bauch und man sieht jetzt schon (durch frühere Jojo-Etappen), dass dort einiges bleiben wird.
    Allerdings würde mich mehr interessieren – und ich weiß die Frage ist sehr persönlich und ich werde mich nicht wundern, wenn sie unbeantwortet bleibt – wie das bei dir und anderen Kolleginnn, die hier schon so erfolgreich abgenommen haben, mit den Partien um die Brüste herum aussieht.
    Schwerkraft sei dank hängen die bei größerer Körperfülle na nur um so mehr runter. Ich habe momentan ein DD-E, „geht also noch“ und ich bin mir sicher, die werden zumindest auf D oder doch eher C zurückgehen, wenn ich meine angepeilten -55 (bin bei -15) geschafft habe. Und ich erwarte auch sicher nicht, dass sie danach formschön und aufrecht sind. Hauptsache kleiner.

    (Falls das schon irgendwo beschrieben bzw. beantwortet wurde – ich hab leider nichts gefunden)

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    1. Mona

      Ich würde dir empfehlen bei busenfreundinnen.net zu beraten.
      Ein Buchstabe ohne Unterbrustumfang sagt gar nichts aus.
      Wenn man abnimmt, wird der Umfang unter der Brust auch kleiner, sodass der Buchstabe ähnlich bleibt.
      Ich hab „nur“ 20 kg abgenommen und wenn mir vorher 65DD gut passte, passt mir halt jetzt 60DD. Das ist ungefähr so viel Brust, wie bei 75B, nur dass mir 75 schon immer viel zu weit ist und nichts hält, aber das Körbchen hat das gleiche Volumen. (Jaaa, ich bin ziemlich unförmig, schmale Rippen und wenig Brust, breite Hüfte, normale Schultern.)

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  19. Christian

    Hallo,
    ich bin selber grad dabei, abzunehmen (und hab da noch nen recht langen Weg vor mir). Bei mir werden es eher die Bauchfalten werden.

    Wie sieht’s denn jetzt nach einem Jahr aus? Haben sich die Falten ein wenig geglättet?

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  20. Almut Schöler

    Ich danke Dir für Deinen Mut und Deine Ehrlichkeit und Dein wundervolles Buch, das mich ermutigt hat mein Übergewicht (ja, die Knie schmerzten schon) endlich anzugehen. Ich habe jetzt 12kg abgenommen und möchte noch weitere 14 abwerfen um endlich wieder Normalgewicht zu haben. Ohne Dein wundervoll pragmatisches Buch hätte ich das nicht geschafft. Du hast meinem inneren Schweinehund alle seine Argumente genommen. DANKE DANKE DANKE.

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  21. Sena

    Hey du,

    Ich verfolge schon lange deinen Blog und finde es toll was du geschafft hast! Gibt es denn inzwischen ein Update bzgl. deiner Haut? Das würde mich total interessieren 🙂

    Viele Grüße

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