Eine Geschichte der Fettlogik.

Gestern kam das Gespräch mit jemandem auf Almased-Eiweißshakes und führte dazu, dass ich nochmal etwas meine Vergangenheit rekapitulierte. Dann dachte ich, dass das eigentlich Stoff für einen Blogartikel wäre. Mir ist neulich übrigens eingefallen, warum ich derartig voller Fettlogiken steckte: Nicht nur, dass in unserer Famile überurchschnittlich viele davon grassierten, meine Mutter hatte darüber hinaus seit ich 10 war einen Zeitschriftenladen, so dass ich wöchentlich in den Genuss jeder Frauenzeitschrift auf dem Markt kam. Tina, Bella, FürSie, Brigitte, Laura, Lisa… ich las sie alle. Es ist also kein Wunder, dass ich in meinen Teenagerjahren so ziemlich jede Diät und jeden „Geheimtrick“ ausprobierte um diesen verdammten Stoffwechsel endlich zu reparieren.

Mit Anfang 20, nach meinem ernährungswissenschaftlichen Abi wurde mir irgendwann klar, was das für Unsinn war, aber ich saß rasch einer anderen Fettlogik auf: Ich entwickelte die Überzeugung, mit dieser jahrelangen, idiotischen Diäterei seit frühester Jugend meinen Stoffwechsel unwiderruflich kaputt gemacht zu haben. Ich war überzeugt, erst die Diäten hatten mich dick gemacht, weil sie dem Körper Hungersnöte suggeriert hatten und er nun für immer programmiert sei, alles einzulagern was er kriegt.

Leider fielen mir nicht mehr alle Diäten ein, die ich gemacht hatte, also ist das hier lediglich ein Ausschnitt. Nicht aufgeführt ist die Diät, die immer über allem schwebte: „Ab morgen esse ich nie wieder Weißmehl und Zucker, nur noch super gesund mit Obst und Gemüse und Vollkorn! (Also besser noch schnell die Tafel Schokolade jetzt essen, weil es ist ja für immer die letzte)“… ok, los geht’s mit dem Best-Of:

– Trennkost: Trennkost war meine erste Diät, wenn ich mich richtig erinnere. Mit 12 oder 13 bekam ich dazu ein Buch geschenkt, das total logisch erklärte, warum Eiweiß und Kohlehydrate auf keinen Fall zusammen gegessen werden dürfen. Ich war überzeugt. Meine Oma kochte fortan Rezepte aus dem Buch: Gegrillte Pute mit gekochten Bohnen und dergleichen anstelle der schön fettigen Hausmannskost. Die sonst üblichen nachmittäglichen Süßigkeitenberge fielen weg – nicht trennkostig genug. Ich verlor 9 oder 13kg, auf jeden Fall so sehr, dass es die Verwandtschaft beeindruckte. Später, auf dem ernährungswissenschaftlichen Gymnasium lernte ich, warum die ganze Theorie kompletter Unsinn ist. Als ich die „Warum machst du nicht wieder Trennkost, du hast damals so schön abgenommen?„-Fragen künftig mit meinen neuen Erkenntnissen beantwortete erhielt ich skeptische Blicke und ein verständnisloses „Aber es hat funktioniert!“ von der nicht überzeugten Verwandtschaft.

– Atkins: Das war wohl irgendwann mit 14. Ich erinnere mich, dass meine Mutter begeistert mit einem A4-Zettel mit Essensplan für 14 Tage vom Frisör zurückkam. Irgendwer dort hatte ganz toll abgenommen, und wenn man sich 14 Tage an den Atkins Plan hielte, dann würde in der Zeit der Stoffwechsel so geändert, dass man in Zukunft essen kann, was man will. Damals war ich zwar schon Vegetarier, machte aber angesichts dieses Heilsversprechens eine zweiwöchige Ausnahme, in der ich Putenbrust und Steak herunterschlang. Keine Ahung wie viel ich in der Zeit abnahm, ich meine, es waren um die 6kg, größtenteils vermutlich Wasser von der Umstellung auf Low-Carb und dem Leeren der Kohlehydratspeicher. Der Stoffwechsel war danach leider nicht repariert.

– Apfel-und-Ei-Diät: Die bestand darin, morgens, mittags und abends jeweils einen Apfel und ein Ei zu essen. Die machte ich häufiger, hielt allerdings nie länger als 2-3 Tage durch. Da 3 Eier und 3 Äpfel fddb zufolge etwas unter 500kcal haben, war die Sache wenigstens nicht komplett bescheuert. Nur halt… bescheuert.

– Rohkost: Nur Obst und Gemüse. Häufig versucht, nie lange durchgehalten. Die Abnahme war auch eher mäßig oder nicht vorhanden, ich kann Unmengen Obst und Gemüse essen und ich weiß, dass ich bergeweise Weintrauben verdrückt habe. Wobei…. möglicherweise hatte ich doch abgenommen angesichts der Durchfälle des Todes, die diese Diäten begleiteten.

– Markert-Diät: Das Familienevent, das wir alle zusammen mehrfach durchgeführt haben. Immer eingeleitet von dem brechreiz erzeugenden Glaubersalz (Abführmittel), ein Tag auf der Toilette („Hey, am ersten Tag schon 2kg abgenommen! Wahnsinn!“) und zwei Wochen mit Almased Shakes, die in den ersten zwei bis drei Tagen noch ganz akzeptabel schmeckten und sich vom Ekelfaktor danach schnell dem Glaubersalz näherten. Der Gewichtsverlust in den 1-2 Wochen war recht beeindruckend, aber irgendwann waren das nur noch etwa 300g pro Tag, anstatt wie zu Beginn um die 1kg pro Tag. Sehr enttäuschend, denn 1kg pro Tag ist doch wohl angemessen, für diese Quälerei, tzö! Auf die Markert-Diät griff ich zurück, als ich mich mit 20 radikal von 132kg auf 68kg fastete. Damals studierte ich und besuchte alle 2 Wochen meine Eltern übers Wochenende. Ich fastete also 11-12 Tage, um dann jedes zweite Wochenende wahre Fressorgien zuhause einzulegen. Meine geniale Theorie, warum ich in der Zeit abnahm war, dass diese zweiwöchigen Fressepisoden meinen Stoffwechsel vor dem „herunterfahren“ bewahrt hatten. Und ja, es hatte mir tatsächlich jahrelang kopfzerbrechen bereitet, wie es sein konnte, dass ich so rasch so viel abgenommen hatte, obwohl doch mein Stoffwechsel eigentlich kaputt ist. Auf die naheliegendste Erklärung kam ich leider nicht.

– Kohlsuppendiät: Ein einmaliges Experiment. Die Kohlsuppe schmeckte am ersten Tag noch recht lecker, am zweiten schon eher okay-isch und am dritten Tag hätte ich lieber eine Badewanne voll Glaubersalz-Almased-Mix getrunken als nochmal einen Löffel Kohlsuppe zu essen. Der Erfolg war auch eher mäßig. Stoffwechsel war anschließend nicht repariert.

– Anti-Allergie-Ernährung: Das muss mit 18 oder so gewesen sein, als ich gemeinsam mit meiner Mutter bei der Heilpraktikerin eine Blutanalyse machen ließ. Dick wird man nämlich nur von Lebensmitteln, gegen die man allergisch ist. Von Lebensmitteln, die man verträgt, kann man unbegrenzt viel essen und bleibt schlank. Klingt toll. Mir schlief allerdings ernsthaft das Gesicht ein, als ich die Liste der verbotenen Lebensmittel bekam. Das war so ziemlich… alles. Jedes Getreide, ausser Amaranth, von dem ich bis dato nicht wusste, dass es existiert. So ziemlich jedes Obst, ausser 1-2 Sorten, alle Milchprodukte (ALLE. verdammten. Milchprodukte.) und fast jede Gemüsesorte. Übrig blieb… Fleisch. Ganz toll, ausser Schweinefleisch durfte ich jede Fleischsorte essen. Als Vegetarierin machte mich das ungemein froh. Ich versuchte es zwei oder drei Tage, dann riss ich die dämliche Liste von der Kühlschranktür ab und beförderte sie in den Müll.

– Schlank-Kaugummis, Schlank-Tabletten, Apfelessig vor dem Frühstück, Ölziehen (alles was jemals irgendwo in irgendeiner Frauenzeitschrift empfohlen wurde): Ihr werdet es nicht glauben, aber mein Stoffwechsel wurde nicht angekurbelt. Schocker.

– Hypnose-CD: Ich weiß nicht mehr genau was die säuselnde Stimme erzählt hat, aber offenbar war mein Unterbewusstsein zu sehr mit Schokolade beschäftigt um meine innere Schlankheit zu finden.

– Zupfmassagen, Schlank-Hosen, Schlank-Gürtel, Reizstrom-Gerät: Muss ich ernsthaft was zum „Erfolg“ sagen? Wobei letzteres interessant ist, denn das Reizstrom-Gerät hatte ich mit ~140kg gekauft und eine Weile ohne großes Ergebnis verwendet. Auf einem Video konnte man deutlich die zuckenden Muskeln sehen, während sich bei mir optisch gar nichts tat und eben nur alle paar Sekunden ein kleines Ziepen spürbar war. Neulich bin ich nochmal über das Teil gestolpert und habe es spaßeshalber am Bauch angelegt – wie immer direkt auf der höchsten Stufe, das war ich ja so gewohnt. In dem Moment, in dem ich es anstellte, faltete ich mich zusammen, als hätte mir jemand mit voller Wucht in den Bauch getreten, und so ähnlich fühlte es sich auch an. Wenn ich das Ding jetzt verwende, dann krampfen die Muskeln so, dass ich „gegenhalten“ muss, um nicht zu zucken. Offenbar war die Fettschicht so isolierend, dass der Strom nicht bis zu den Muskeln gelangte, und mein stundenlanges angekabelt sein war komplett unnütz. Na danke. Offenbar muss man also bereits einigermaßen schlank sein, damit so ein Ding überhaupt eine Wirkung zeigt. Mittlerweile finde ich es aber lästiger, eine Stunde angekabelt zu sein, als eine Stunde Sport zu machen, womit sich der Nutzen auch in Grenzen hält.

Interessanterweise hatte ich zwar jede idiotische Diät versucht, aber niemas welche, die tatsächlich sowas wie Kalorienreduktion längerfristig propagieren, etwa Weight Watchers oder die Brigitte-Diät. Ich denke, das lag daran, dass deren Versprechen zu realistisch waren: Ich war im Prinzip immer auf der Suche nach der Wunderdiät, die in 2 Wochen den Soffwechsel komplett umstellt und die in ganz kurzer Zeit bahnbrechende Ergebnisse bringt. Wie ihr seht war ich wirklich der Inbegriff der Fettlogik.

Und ihr so?^^

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58 Gedanken zu “Eine Geschichte der Fettlogik.

      1. Bella

        Kaufst dir im Reformhaus ein spezielles Gebinde mit einigen Getreidesorten, die du dir dann täglich zu Kleinstportionen in unterschiedlichen Breikonsistenzen einverleiben darfst. Damit habe ich meine Diät-Karriere im Alter von etwa 12 Jahren begonnen, welche über Kohlsuppe (zwei Tage), Markert (6 Wochen und 2 Wochen) bis hin zu mehreren im Vorfeld gescheiterten Versuchen (Trennkost – zu kompliziert, FDH – TK Pizzen lassen sich so schlecht halbieren, u. a.) reichte ^^

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    1. C Bay

      Die hab ich auch mal gemacht….allerdings hat sie einen etwas länger anhaltenden Erfolg gehabt: ich habe mich nach 7-tägigem „Entzug“ vor Schokolade geekelt… ansonsten kann ich drei Tafeln essen ohne auch nur nachzudenken…

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  1. Moni S.

    Danke für diesen Artikel am Morgen. Ausser Low Carb hab ich von dem beschriebenen nichts probiert. Dafür kann ich ein Feedback zu Weight Watcher geben. Dort bekommt man gute Tips, wie man weniger Kalorien/Punkte zu sich nimmt und wird auf eine Ernährung trainiert, die punktegünstiger ist.

    Schwachpunkt ist (meiner Meinung nach) das propagieren von: Es müssen alle Punkte verbraucht werden, sonst nimmt man nicht ab.

    Hat Leider bei mir in der Stillzeit garnicht mehr funktioniert, weil ich zuviele Punkte hatte, die ich aufbrauchen musste und eher zugenommen habe.

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      1. Moni S.

        Das stimmt. Ich finde eine Flatrate immer gefährlich. Und die Aussage, dass fast alle Obst und Gemüsessorten 0 Punkte haben ist definitiv ein Schwachpunkt.

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    1. Fräulein A.

      Deswegen hab ich auch mit Weight Watchers kaum abgenommen… a) hab ich immer alle meine Punkte verbraucht (weil: zu wenig essen ist ganz pöhse!) und b) gab es beim „kleinen Hunger zwischendurch“ dann einfach mal Obst, das ja kalorientechnisch nicht so unbedenklich ist, wie einem bei WW suggeriert wird…

      Durch simples Kalorienzählen und Sport hab ich (dank „Fettlogik“-Lektüre) in knapp 2 Monaten mein Gewicht von 85 auf 78 kg reduzieren können… ein gesunder BMI ist nicht mehr fern! *freu*

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      1. Naja. WW weist aber stets darauf hin, eine Portion Obst/Gemüse bis zur Sättigung und nicht so viel wie reingeht. Das Bewusstsein für satt muss ja auch irgendwie trainiert werden.

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  2. Ich hab wie gesagt keine klassische Übergewichtskarriere hinter mir und hab daher keine klassischen Diäten gemacht. Das einzige Mal, wo ich vorher abnehmen wollte habe ich quasi eine „Sport-Diät“ gemacht, also viel Sport und nicht mehr so viel essen, was wenig wundersamer Weise auch funktioniert hat. Die Fettlogik die ich dabei hatte, wenn man das so nennen will, war daß ich dachte „wenn ich genug Sport mache kann ich essen was ich will“ – nicht falsch, aber ich habe den Kaloriengehalt von „was ich will“ massiv falsch eingeschätzt (und „genug Sport“ ist auch nur schwer durchzuhalten, erst Recht wenn man nicht weiß, wieviel denn genug ist).
    Von daher, danke für die Erkenntnis (auch und besonders im Namen meiner Frau), daß es nicht zwingend notwendig ist zum Abnehmen Sport machen zu müssen.

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    1. nessii

      Sowas in die Richtung war es bei mir auch. War so mit 14/15 rum immerhin 6 Monate lang täglich 1,5h Radfahren und einmal pro Woche Schwimmen gewesen. Ergebnis? Unglaubliche 8kg weniger, dann hatte ich keine Lust mehr auf die Quälerei. Hatte mich auch beim Essen immer zurückgehalten und mir nur „hin und wieder was gegönnt“. Im Nachhinein vermute ich mal, eine komplette Packung (400g) Doppelkekse futtern, war nicht die beste Variante, nachhaltig Gewicht zu verlieren.
      Diese Episode war auch der Grund, wieso ich es jahrelang nicht mehr versucht hatte, denn da hatte ich gelernt, dass man verdammt viel machen muss für verdammt wenig Erfolg. Na ja, zum Glück hab ich dieses Vorurteil vor knapp 2 Jahren nochmal auf den Prüfstand gestellt und es kam raus: Alles Quatsch, geht auch mit weniger Quälen und trotzdem schneller. 🙂

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  3. Nobby

    hi,

    und gleich mal sorry für den off-topic-Kommentar. Ich habe deine Seite vor kurzem erst entdeckt. Wie kommt man denn hier an die älteren Artikel? Wenn ich über die Startseite gehe, werden nur die letzten 5 angezeigt. Ich weiß aber sicher, dass es da mehr gibt 😀
    Ist das so Absicht, oder übersehe ich das irgendwas?

    nobby

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  4. sim

    Oh EMN! Wir können uns die Hand geben! Ich muss nur das Reizstromgerät gegen so ein Rüttel-Schüttelding austauschen. Ansonsten kann ich zusätzlich noch AUSGEPENDELTE, von der Eso-Tante, Nahrungsmittel inkl Aloevera Shake aufs Tablett bringen 😉

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  5. Viktor

    Hmm, meine AlmaSed-Erfahrung beschränkt sich auf ca. 16 Stunden.

    So gegen Mitternacht musste dann eine Großportion Nudeln her 😉

    Ich hab das Zeug dann verschenkt…

    Low Carb ist grundsätzlich mal gar nicht so wahnsinnig schlecht. Als ich angefangen hatte abzunehmen (2011), habe ich mich an die Grundsätze angelehnt. Mehr aber auch nicht.

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  6. subjektinka

    „Neulich bin ich nochmal über das Teil gestolpert und habe es spaßeshalber am Bauch angelegt – wie immer direkt auf der höchsten Stufe, das war ich ja so gewohnt. In dem Moment, in dem ich es anstellte, faltete ich mich zusammen, als hätte mir jemand mit voller Wucht in den Bauch getreten, und so ähnlich fühlte es sich auch an.“

    Haha, made my day! Ich hab grad wahnsinnig lustige Bilder dazu im Kopf! 😀

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  7. Ich habe nie eine „richtige“ Diät nach Schema F gemacht – komplexe Regelnetze machen mich trotzig und unzufrieden – und ich bin in der Regel zu faul, mich einzulesen/denken (meine Pen&Paper RP Karriere war denkbar kurz. Diese ganzen Reeegeln). Außerdem hatte ich von Haus aus keine Kontakte mit derartigen Experimenten – meine Mutter sagte immer nur „Iss nicht so viel und beweg dich mehr“. Ging aber adipös nicht so recht beispielhaft voran ^^ Atkins bekam ich in der Familie meiner besten Freundin mit, die von ihrer Mutter ständig drangsaliert wurde (was zu unangenehmen Dynamiken führte als ich abnahm und meiner Freundin als Beispiel vorgehalten wurde :/).
    Mein einziger Diätansatz war (und angesichts meines Kaloriendefizits bleibt) FDH bzw „weniger Essen“ 🙂 Nur, dass ich damals eben keine Vorstellung von Wassereinlagerungen, Kalorienverbrauch und meinem BMR hatte, weshalb ich an der Waage oft verzweifelte. Meine Ernährung war unausgeglichen, ich bekam Mangelerscheinungen (Haarausfall, Fingernägel kaputt, grausige Haut) und verfiel in irrationale Verhaltensmuster, weil manche Nahrungsmittel mystische Kräfte zu besitzen schienen statt eines objektiven Brennwerts. Mit Hungernmodus uÄ hatte ich mich nie beschäftigt, da ich nicht in Abnehmforen abhing, aber irgendwie muss ich es mal gehört haben, genauso das mit dem kaputten Stoffwechsel, der nach jeder Diät nur NOCH dicker macht. „Bringt ja eh nix, sobald du normal isst (und nicht mal zu viel so wie vorher) wirst du wieder dick“ war mein größter Feind. Bis Fettlogik 😀
    War es für dich eigentlich schwer, die vegetarische Ernährung aufzugeben nach all den Jahren? Oder war das einfach eine rationale Entscheidung um die Deckung des Proteingehalts zu gewährleisten? (Ich möchte damit keine Diskussion über die Vorzüge von A oder B vom Zaun brechen o.o)

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    1. Puh, die vegetarierfrage bringt mich an eine etwas unangenehme Erkenntnis über mich.
      Ich denke, ich bin damals mit 13 Vegetarierin geworden, weil ich mir insgeheim davon versprach, abzunehmen. Tat ich nicht, ich nahm weiter zu, aber irgendwie war ich überzeugt, dass ich noch dicker würde, wenn ich wieder fleisch äße, weil Fleisch aus irgendwelchen Gründen für mich DER Dickmacher schlechthin war.
      Ich habe den Vegetarismus irgendwann moralisch für mich begründet wegen der Tiere… und grundsätzlich sehe ich es auch noch immer so. Dennoch war wohl leider doch nicht meine unglaublich edle Gesinnung der Grund sondern die Gewichtssache. Deutlich daran zu erkennen, dass es mir recht leicht fiel, nach 20 jahren wieder Fleisch zu essen, nachdem ich kapiert hatte, dass es eben kein Dickmacher ist.
      Langfristig will ich wieder Richtung Vegetarismus gehen, diesmal dann wirklich wegen der Tiere.

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      1. Also, zumindest bei Hühnern hab ich tatsächlich kein schlechtes Gewissen sie zu essen. Das sind so unfassbare Drecksviecher, als ich Kind war hatten wir welche, so 5-8 Stück, sobald ein Huhn auch nur eine winzige Verletzung hatte wurde es gnadenlos totgepickt, wenn wir es nicht rechtzeitig aus der Gruppe entfernten (RIP Igor).
        Und das waren keine neurotischen Massentierhaltungsviecher, sondern mit Auslauf und Futter und grünem Gras und Namen und allem.
        Das hat mir damals sämtliche Disney-Illusionen genommen. 😀

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    2. noxneurotica

      Ich versuche gerade das umgekehrte – vom vielen Fleischkonsum wegzukommen. Ich möchte mich irgendwie nicht auf totes Tier als Haupteiweißquelle verlassen, auch wenn es natürlich sehr effizient so ist. Habe jetzt seit 2 Wochen zumindest mal kein Fleisch mehr angerührt. Protein war meist ok, dennoch tendenziell etwas wenig. Bin gespannt, wie das auf Dauer wird.

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      1. @Maren:
        Habe zu dem Thema mal eine intressante Dokumentation gesehen. Viele idealisieren Tiere tatsächlich nur, weil sie zu wenig über derren Verhalten wissen. Dazu trägt natürlich auch bei, dass diese im Alltag oft nur schwer zu erkennen sind. Neid, Egoismus und sogar Faulheit sind vielen Tieren nicht fremd und wären sie klüger würden sie sich wahrscheinlich auch nicht besser als Menschen verhalten. ^^

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      2. Hatte auch in letzter Zeit das Gefühl, NUR noch Fleisch zu essen >_< und darum nun beschlossen, wenigstens jeden zweiten Tag auf Fleisch und Milchprodukte zu verzichten. Letzteres kein Problem, Sojamilch mag ich mittlerweile eh lieber und Sojajoghurt ist zwar leider teurer, aber schmeckt dafür auch top! Will demnächst welchen selbst machen.

        Komplett vegan schaffe ich eher nicht, gerade auf Eier könnte ich gar nicht verzichten. Auch nährstofftechnisch längerfristig leider unmöglich, bei einem Kalorien-Defizit die Eiweiß-Makros nicht zu unter- und die Kohlenhydratmakros nicht zu überschreiten 😦
        Aber positiv aufgefallen dabei ist mir, wie viel veganes/vegetarisches (und teilweise auch nicht mehr so Kohlenhydratüberladenes) mittlerweile auch bei Discountern angeboten wird. Das Angebot hätte ich mir vor 2 Jahren wirklich gewünscht…

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      3. Steve

        Viele idealisieren Tiere tatsächlich nur, weil sie zu wenig über derren Verhalten wissen. D

        Naja, ich idealisiere Tiere nicht, hab auch grundsätzlich kein Problem damit, einen Auftragsmord zu begehen (sprich ein Tier schlachten zu lassen) und das Fleisch dann zu essen. Was ich allerdings schrecklich finde, sind die Bedingungen, unter welchen die Tiere in der Massentierhaltung (zumindest teilweise) leiden müssen. Von daher versuche ich, nur Fleisch von Tieren zu essen, welche zumindest eine gewisse Zeit „glücklich“ gelebt haben.
        Im Detail heißt das:
        Rind/Schwein nur vom Bauern meines Vertrauens, wo ich die Tiere unterm Jahr auf der Weide sehe und der die Tiere vom Metzger meines Vertrauens (so human als möglich) schlachten lässt.
        Wildfleisch bekomme ich von meinem Vater, dem Jäger.
        Fisch esse ich relativ bedenkenlos (Thunfisch vermeide ich aber, da überfischt)
        Huhn/Truthahn/Pute und Aufschnitt eher selten wegen der ganzen Hormone und eben wegen der Mastbedingungen.

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      4. noxneurotica

        @tsukino_usako, so geht es mir auch, Milch und Joghurt finde ich sehr einfach zu ersetzen und habe mir auch schon Milchsäurekulturen gekauft 😀 Ei fehlt mir jetzt auch nicht so, ich sehe ein größeres Problem bei Käse. Die letzten 2 Wochen habe ich mich hauptsächlich vegan ernährt. Es ist wirklich viel einfacher als man denkt und erweitert auf jeden Fall den Horizont. Ob ich 100% vegan leben kann, weiß ich auch noch nicht, aber weniger tierische Produkte ist ja auch schon mal was. Ich muss halt auch sagen dass mir momentan sehr die Sensibilität für Tierleid fehlt, weil man halt gewohnt ist, dass der Mensch der stärkere ist und sein Genuss schwerer wiegt als das Leid eines Tieres. Vielleicht muss ich mir da mal noch die ein oder andere Doku anschauen und mich besser aufklären, wie das tatsächlich läuft. Denn leider werden die Tiere nicht nach einen glücklichen Leben schmerzlos getötet, damit käme ich moralisch noch klar. Aber das, was momentan läuft, ist zu hart. Dass man Kühe schwängert, ihre Kälber schlachtet und die Kuh in Maschinen melkt nur damit man die Muttermilch einer fremden Spezies zu Tode verarbeiten und trnken kann, ist mir echt zu krass. Das ist sehr unnötige Quälerei.

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  8. noxneurotica

    Ich habe mal ein Buch zur One Day Diät gelesen, in der empfohlen wird, einen Tag in der Woche zu fasten. Das ist ja auch grundsätzlich ein ganz gutes Mittel, ein Kaloriendefizit zu erzeugen, bringt aber natürlich nichts, wenn man die ‚verlorenen‘ Kalorien an den nächsten Tagen wieder anfuttert. Ich war außerdem verzweifelt weil ich dachte, wenn ich die magischen 24 Stunden nicht einhalte sind alle Mühen umsonst und wenn man dann schon mal nen Joghurt gegessen hat kann man auch gleich eine richtige Mahlzeit essen. Dann habe ich noch Low Carb probiert, das mich ernsthaft anpisste. Es wurde relativ schlüssig immer im Internet dargelegt dass jede Scheibe Brot Fett heranzüchtet und ich fühlte mich dann nach jeder Mahlzeit, die irgendwo noch Kohlenhydrate enthielt, furchtbar schuldig und frustriert. Dann kam Schllank im Schlaf wo man zumindest nur abends auf Kohlenhydrate verzichten sollte. Ich hatte bis dato abends immer ein Müsli oder ein belegtes Brot gegessen und die meisten sozialen Events mit Essen finden auch abends statt, sodass es mir enorm schwer fiel. Zwischendurch habe ich natürlich immer wieder Kalorien gezählt und mir war klar, dass ein Defizit wichtig ist, aber ich habe mich dann doch immer wieder verunsichern lassen. Irgendwie gab es zu viel, auf das man angeblich achten soll. Deswegen war es schon eine Befreiung, eine Zeit lang zu essen was ich will, nur weniger davon und trotzdem abzunehmen. Irgendwann kommt es dann von selbst, dass man Kalorien sparen möchte und dann mehr Lebensmittel mit geringer Energiedichte bevorzugt.

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  9. Bin irgendwie völlig verplüfft, wie dir das mit den Zeitschriften erst jetzt auffallen konnte, wenn es so offensichtlich war? War es wie mit der Butter die mitten im Kühlschrank liegt und die man trotzdem übersehen hat? ^^

    Bei mir hat Atkins (falls das die mit den wenigen Kohlenhydraten ist) sehr gut funktioniert. Allerdings kann das auch daran liegen, dass die Sachen die man essen durfte (soweit ich mich richtig erinnere) relativ wenig Kalorien hatten und recht eiweißreich waren, was ja bekanntlich satt macht. Dadurch ist auch das Naschen weglassen leichter gefallen. Wasser alleine war es bei mir denke ich nicht, denn auch nach der Diät war mein Gewicht ziemlich konstant oder ich hatte nur Glück und das Wasser blieb einfach sehr lange weg. Insgesamt habe ich die Diät auch länger durchgezogenen einen Monat oder so. Wie viel ich verloren habe weiß ich nicht mehr, es waren aber mindestens 5 kg wohl aber nicht über 10 kg.

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    1. Mona

      Bei mir war es mit Atkins ähnlich. Dadurch, dass man genug Protein und Gemüse und eventuell auch noch Nahrungsergänzungen zu sich nimmt, hatte ich keinen Heißhunger mehr.
      So konnte ich von meiner „Zuckersucht“ loskommen. Vor Atkins ging es mir schlecht und ich hatte ständig Hunger auf Süßes, wenn ich morgens ein Brötchen gegessen hatte, brauchte ich noch Süßigkeiten, um zufrieden zu sein, um nicht schwarz vor Augen zu bekommen. So ging es den ganzen Tag, Jahre lang.
      Ich hab Atkins 6 Monate gemacht und zwar alle Phasen, sodass ich am Ende gar keine Befürchtungen wehen Kohlenhydraten hatte, weil ich ja auch Kartoffeln und sowas in Phase 4 essen konnte. Danach bin ich zu LOGI übergegangen, da darf an ja wirklich alles essen, damit hab ich aber noch nie etwas abgenommen, zum Gewicht halten reicht es.
      Durch Atkins hat sich meine Ernährung deutlich verbessert und ich konnte mein neues Gewicht auch einige Jahre halten. Erst als ich Medikamente nahm, die Wassereinlagerungen machen und Heißhunger ist es wieder gekippt. Naja, jetzt achte ich auf Proteine, hab andere Medikamente und schreibe mir alles auf, was ich esse und es geht wieder runter mit dem Gewicht.

      Wenn ich niemals Atkins richtig gelesen und durchgezogen hätte, wär ich wohl nie da angekommen, wo mein Körper genug unterschiedliche Stoffe bekommt, weil ich mich wahrscheinlich noch immer hauptsächlich von Süßigkeiten und Teigsachen ernähren würde. Ich hätte dann weiterhin meine Mangelzustände, wäre schlapp (schwarz vor Augen), könnte nicht so gut Sport mitmachen und hätte mittlerweile bestimmt an die 90 kg oder mehr. Zum Vergleich bis ich 22 Jahre alt war, wog ich immer um die 55 kg, wobei meine Ernährung damals auch heißhungergetrieben (Süßigkeiten, Pizza, Lasagne) war. Ich glaub, die schlechte Ernährung fing so mit 10 Jahren an, vorher war alles irgendwie noch halbwegs in Ordnung.

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  10. EinUnmensch

    Ich habe bisher nur die Brigitte-Diät probiert. Das hat gut geholfen und ich nahm in 3 Monaten 7kg ab. Dann geriet ich in die Fänge der Hungerstoffwechsler und fing absurderweise an, diesen Erfolg als „zu schnell“ und suspekt zu betrachten. Das bracht mich vom Erfolgskurs völlig ab.

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    1. Fräulein A.

      Bekam ich auch zu hören, als ich erzählte, dass ich ca. 1 kg pro Woche abnehme

      „Das ist viel zu viel!!“
      „Wer sagt das?“
      „Na das weiß man doch… der Körper denkt dann, es herrscht eine Hungersnot, und lagert hinterher alles ein, was er kriegt!!!“

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      1. maSu

        Nein hast du nicht. Nach 3 Jahren verfällt der Körper trotzdem und spontan in einen Hungermodus und du musst deinen Stoffwechsel wieder aufbauen, der braucht dann Nutella und Schwarzwälderkirschtorte um sich zu regenerieren…..

        *plemplem*

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      2. Hotte

        Ich glaube auch, ich werde mir angewöhnen zu sagen, dass ich 2010 irgendwas über 150kg hatte und seitdem abgenommen habe… Dann verteilt sich mein Erfolg etwas über die Jahre und man wird nicht so neidisch.^^

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      3. EinUnmensch

        Dann bekommst du auch keinen Jojo! (nein, der Admin hatte keinen Jojo… und die Stoffwechselchefin auch nicht… das war alles kein Jojo.. nein nein)

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  11. Wenn ich den Blog und die Kommentare so lese, bekomme ich ein schlechtes Gewissen =/
    Ich hab irgendwie nie versucht, abzunehmen. Teilweise weil „zu anstrengend“, teilweise weil „wozu denn?!“ und hauptsächlich weil mir nicht mal der Gedanke kam, dass ich ja mal was gegen das Übergewicht tun könnte.
    Bis auf 3 Ausrutscher.. Das eine waren Entwässerungstabletten, auf die ich direkt nach der ersten Einnahme so allergisch reagierte, dass meine Hände wie Ballons anschwollen. Tabletten wurden am gleichen Tag abgesetzt.
    Das andere war so ein pflanzlicher Wunderdrink im Fläschchen, wovon ich täglich x Tropfen nehmen sollte (100 Euro für ein paar wenige ml). Dieses Produkt kennt man, da es in jeder Zeitschrift groß in Werbeartikeln angepriesen wird. Immer unter anderem Namen, anderer Zusammensetzung aber „Ich habe 60 kg in 2 Monaten verloren!!“
    Und Almased wäre Nummer 3. Da die Packung mir mit 18 Euro zu teuer war, bekam ich 3 Probepäckchen, also Portionsbeutel. Erstes Beutelchen aufgemacht, angerührt.. 2 Schlucke probiert, dann wanderte der Rest vom Glas ins Klo und die anderen Probebeutelchen in den Müll.
    Das war alles im Zeitraum zwischen meinem 19. und 21. Lebensjahr..
    Und dann Stillstand. Zunahme von 35 kg.
    2015 dann kam diese verrückte EMN .. bekehrte mich. Fazit: 138 Tage -> 23,2 kg Abnahme
    O_o

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  12. mee

    Ich hatte recht schnell eingepfercht gekriegt, dass ich mir den Stoffwechsel ruinieren würde, wenn ich zu wenig esse, außerdem müsse man ja an die Vitamine denken. Ich hab von dem her weniger diverse Modediäten hinter mir, sondern tausend Versuche die ideale, gesunde Ernährung zu erschaffen. Darunter diverse Ansätze von eine Woche/ ein Monat/ drei Monate kein Zucker/ Weißmehl/ Fleisch/ Milchprodukte usw. Ich hab Lebensmittel und Gerichte in Ampelfarben unterteilt und mich bemüht möglichst „grün“ zu Ernähren, zwischendurch Fastenexperimente gestartet (etwa 5:2, weil, da bleibt ja mein Stoffwechsel oben) und immer wieder Kalorien gezählt aber dann wegen Hunger oder Appetit doch wieder zugeschlagen. Über Trennkost hab ich nachgedacht, aber ich mochte noch nie viel Fleisch essen und hab es wegen dem Mangel an vegetarischen und veganen Alternativen gelassen 😀

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  13. Ich habe sehr lange sehr moderat zugenommen undw ar über die jahre irgendwie der festen Überzeugung, nicht abnehmen zu können. Witzigerweise hab ich nie wirklich konsequent irgendeine Diät probiert, wil ich total sicher war, die eh nciht einhalten zu können und weil ich fand, dass die einseitig und ungesund sind (was ja immerhin irgendwo auch nicht ganz falsch ist). Als ich dann endgültig die Schanuze voll hatte, gings zu Weight Watchers, dort blieb ich zwei Jahre und nahm auch ordentlich ab, bis ich auf ein Plateau kam, das ich erst überwand, als ich Fettlogik gelesen hatte und dann feststellte, dass mir WW einfach zu viele Kalorien „aufdiktiert“ und ich auf diese Art nicht mehr abnehmen kann. Seitdem ich auf Kalorienzählen umgestiegen bin, geht es wieder runter. Immer noch langsam, aber stetig.
    Wer möchte, kann hier über meinen Vergleich von WW mit Kalorienzählen drüberlesen (frech Werbung macht): https://susepedia.wordpress.com/

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  14. Manuela

    Bei mir war’s zweimal WW (beim letzten Mal hab ich es sogar bis zum Dauermitglied geschafft, allerdings danach wieder alles zugenommen) und einmal Metabolic Balance (super rasche Abnahme, hinterher wieder super rasche Zunahme und büschelweise Haarausfall…). So Sachen wie Almased hab ich nur einmal probiert, wie ich süße 55 kg auf damals 1,64 hatte und mein damaliger Freund mir eingeredet hat, ich sei fett…

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  15. Almased und Atkins kenn ich auch – danach kam aber immer der JOJO – 🙂 –
    richtig gut und viel abgenommen hab durch die Strunz-Diät – das ist viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate und kein Obst in der ersten Zeit – ich hatte damit auch wenig Hunger und es ging mir gut dabei – im Nachhinein gesehen lag der Erfolg sicher an der Kalorienbilanz.
    „Essen“ mit Ernährungsberatern/Ärzten sind gescheitert – weil das regelmäßige Essen und ja keine Mahlzeit auslassen – wegen dem Hungerstoffwechsel – funktioniert bei mir nicht..

    So ganz ohne „irgendwelche Logiken“ und mit Kalorienzählen funktioniert das Abnehmen jetzt gut – 🙂 – endlich – wichtig ist dabei nur die richtige Menge Eiweiß – dann gibt es keine Wassereinlagerungen und damit keine riesige Gewichtsschwankungen…
    das ist momentan noch ein „Gemurkse“ genug Eiweiß mit wenig Kalorien zu bekommen…

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    1. Motte

      Du sprichst mir mit dem Eiweiß aus der Seele. Das ist echt ein Segen, jetzt herausgefunden zu haben, dass die ständigen Heißhungerattacken tatsächlich wohl von Eiweißmangel kamen (fleisch- und milchproduktarme, kohlenhydratreiche Ernährung – da reichte auch der gelegentliche Eiweißshake nicht mehr bei 8 Sporteinheiten in der Woche). Problem: Jetzt, wo ich gerade erkältet war und somit noch sportfrei bin, schaff ich es ohne den Konsum von Geflügel, Fisch und Eiweißshakes überhaupt nicht, weiterhin eine ausreichend große Kalorienbilanz zur Abnahme zu generieren. Ich hab echt keinen Plan, wie ich das schaffen soll, wenn ich wieder Sport mache! Zumal ich ja auch nicht jeden Tag wahlweise Eiweißshakes, Geflügel, Fisch in mich reinschaufeln kann, auch wenn alle Vitamine gerade echt stimmen. Und in Linsen etc. (alle veganen Eiweißalternativen) ist irgendwie nichtmal annähernd genug Eiweiß …
      Jemand Tips?

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  16. Habe auch viele Jahre des Kampfes gegen die Pfunde hinter mir. Richtig schlimm wurde es nach der Geburt meines ersten Kindes, 25 kg in 2 Jahren.
    Die erste Diät waren so 140 kcal-Suppen (sollte man mit Teelöffel essen), weiß nicht mehr wie das hieß, dann Algenpulver (bindet die 8-fache Menge an Fett!:)).
    Hmm Trennkost und Almased auch und fasten (10-12 Tage gar nichts essen nur trinken).
    Vor etwa 6 Jahren hatte ich die Schnauze voll und beschloss mein Gewicht zu akzeptieren,
    bis ich dann mein Mann auf Fettlogik stieß.
    Ohne den ganzen Gehirnballast fällt mir das Abnehmen richtig leicht (8kg in 8 Wochen).

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  17. yannaba

    Ich habe noch ein paar mehr auf der Liste – bin aber auch 10 Jahre älter. Von Hollywood Star Diät bis Dukan und zuleft LCHF (der totale Schuss in den Ofen). Dazwischen allerdings auch seit fast 15 Jahren immer wieder WW (erst ein PC-Programm, dann online, ich hatte immer Horror vor den Gruppen). WW hat mich zur Weltmeisterin im Punkte-Schönrechnen gemacht – aber, um nicht immer nur Negatives zu verbreiten, ohne WW wäre ich jetzt noch deutlich fetter…

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  18. Hm, ich hatte mit der Dinner cancelling Methode schnell abgenommen, das ist aber schlecht wenn das Abendessen das Familienessen ist. Dann immer wenn ich zwischen den Mahlzeiten nichts ass und mehr Sport trieb und auch wenn ich mehr Eiweiss ass. Ich musste aber auch nur so 3-5 Kilo abnehmen bis zum idealen BMI.
    Und kleine Kinder zu haben und zu Stillen wirkte auch grossartig. Da war ich Gertenschlank, obschon ich viel ass 😉

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  19. *grins* Stimmt, die Körnerkur fehlt noch. Wobei da nicht alles nur schlecht geschmeckt hat und ich hab damals tatsächlich auch einige Kilo verloren.
    Vielen Dank für den wundervollen Beitrag – auch wenns für dich damals wohl eher frustrierend war, aber so in der Rückschau von dir beschrieben und zusammengefasst – einfach nur genial 🙂 Danke!

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  20. Melanie Geyermann

    Ich hatte die gleiche Idee, nur dass bei der Trennkost wirklich merkte, dass ich nach dem Essen nicht mehr müde war! Um so überzeugter war ich.All diese Einschränkungen halten die Überzeugung aufrecht, dass ich anders bin als die Schlanken und ein Leben lang nicht so essen darf wie die Schlanken. Es ist unglaublich, auf diese Weise ist erst meine Essstörung entstanden! Und leider auch bei meinem Sohn.Ich gabe seit 7 Tagen die beste Zeit meines Lebens mit Essen.Ich habe außerdem auf „magische Weise 4, 5 kg incl.Wasserverlust abgenommen…ich war schon lange nicht mehr so glücklich … Ich hätte nie gedacht, dass die Lösung die ganze Zeit vor meiner Tür liegt… Jetzt muss ich nur einen sanften Weg finden mein 11 jährigen Sohn heran zu führen…weil er ganz schön gebeudelt ist…hat da jemand Erfahrung mit seinen Kindern? Danke für das beste Buch ever 2016!

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